Aus Liebe zu Gott
Offenbarung vom 15. Februar 2021
Die
Ansprache Gottes an den Menschen bzw. durch den Menschen vollzieht
sich, wie alles in der Schöpfung, nach unumstößlichen, geistigen
Gesetzmäßigkeiten. Die unterschiedlichen Schwerpunkte und
Betrachtungsweisen in den Offenbarungen ergeben sich durch die
göttlichen Grundaspekte der Ordnung, des Willens, der Weisheit, des
Ernstes, der Geduld, der Liebe und der Barmherzigkeit, entsprechend
auch der geistigen Mentalität desjenigen, der das Offenbarungswort
aufnimmt. In und über allem aber wirkt die Liebe als Träger aller
Offenbarungen, ohne die ein echtes Gotteswort nicht möglich ist.
Göttliche Offenbarung:
Meine
geliebten Söhne und Töchter, verantwortliche Eltern passen die Hilfen,
die sie ihren Kindern im Verlaufe des Heranwachsens geben, immer wieder
an. Was bedeutet, dass es zwar auch Wiederholungen, Ermahnungen und
Erinnerungen gibt, dass es aber, weil eine gute Erziehung zielgerichtet
verläuft, nicht dabei bleibt. Schließlich geht es darum, den Kindern
während der Zeit des körperlichen und seelischen Reifens Grundlagen zu
vermitteln, auf denen aufgebaut werden kann, und die als Vorbereitung
für das Leben dienen sollen, das sie einmal eigenverantwortlich meistern
müssen.
Glaubt ihr, dass Ich anders handele?
Seit
vielen Jahrzehnten und Jahrhunderten – wenn ihr die Propheten des Alten
Bundes hinzurechnet: seit Jahrtausenden – habe Ich Meine Menschenkinder
darüber aufgeklärt, dass es eine höhere und größere Macht gibt als ihre
eigene, kleine und vergängliche Weltenherrschaft: Dass Ich es Bin, ihr
Gott und Schöpfer, der ihre Geschicke lenkt, und dass Ich Gesetze
geschaffen habe, in die alles eingebunden ist. Auch ihr liebloses
Handeln, das nur auf die eigenen Interessen gerichtet ist.
Mir
getreue Söhne und Töchter haben Meinen unwissenden Kindern Botschaften
aus Meinem Herzen übermittelt, immer mit der Absicht, deren
Blick zu weiten und auf das wahre Leben zu richten, das sie nach ihrem
sogenannten Tod erwartet. Noch nie war so viel an Informationen und
Wissen über das Leben im Jenseits in eurer Welt wie in dieser Zeit. Wer
finden wollte, der konnte finden; ja er musste finden, weil das
Gesetz der Anziehung ihn zu den Quellen geführt hat, die er für seine
nächsten Entwicklungsschritte brauchte. Denn immer galt und gilt für
alle Zeiten, dass Ich Mich mit Sicherheit von demjenigen finden lasse,
der Mich sucht; und dass Ich ihm durch Meine Anwesenheit in seinem
Alltag vermittle: Ich Bin da, Ich Bin bei dir!
Wer
Meinem leisen Anklopfen in seinem Herzen folgt, der ist für die
negativen Mächte, die in eurer Welt präsent sind und viele Menschen
steuern und beherrschen – ohne dass diese es bemerken –, auf Dauer nicht
zu halten. Um nicht mehr und mehr Menschen und damit deren Seelen zu
verlieren, mussten und müssen sie alles daransetzen, die Menschen zu
binden und so an einer Aufwärtsentwicklung zu hindern. Das ist ihre
einzige Chance. Sie nutzen sie wahrlich, und ein Großteil Meiner Kinder
läuft in ihre raffiniert aufgestellten Fallen.
Mein
Liebesgebot, das Ich euch als Jesus von Nazareth gab, habe Ich den
Menschen in allen Details immer wieder nahegebracht und viele Aspekte
verständlich beleuchtet und erläutert. Zwar waren Wiederholungen
notwendig, weil der Verstand allzu schnell vergisst, und der Mensch
wieder in seinen Alltagstrott zurückfällt; gleichzeitig aber wurden
Meine Belehrungen immer konkreter, immer mehr eurer Zeit und eurem
Verstehen angepasst. Sie brachten und bringen euch das Handwerkszeug, um
das Wissen, das in reichlichem Maße bei den meisten von euch vorhanden
ist, in die Tat umzusetzen, das heißt in eurem Alltag zu praktizieren.
Dieses
Umsetzen, vergleichbar damit, dass das Wissen vom Kopf in eure Herzen
und Hände gelangt, ist dringend angesagt. Warum? Weil Ich weiß, was die
vor euch liegenden Jahre und Jahrzehnte bringen werden. Weil Ich euch
wappnen will, euch stark machen möchte, denn in der kommenden Zeit
werden die Gegensatzkräfte alles tun, um die Welt mehr und mehr in Chaos
und Schrecken zu stürzen.
Mein Gesetz lässt dies zu, denn das Fass namens Saat und Ernte
läuft über, und die gesetzten Ursachen, die schon seit langem immer
häufiger und heftiger zur Wirkung drängen, fließen aus. Dabei geht es
der Finsternis nicht nur darum, euch körperlich zu beeinträchtigen oder
zu schaden; sie hat es darauf abgesehen, auf euer nachtodliches Leben
Einfluss zu nehmen. Denn wenn es euch nicht gelingt, in eurem Inneren
bei Mir zu bleiben oder rechtzeitig in Meine Arme zu kommen und dort –
mit einem liebenden Herzen – Zuflucht zu suchen, werden viele Seelen
nach dem Ablegen ihres materiellen Körpers in die Astralbereiche gehen
und dort für eine Weile verbleiben. Ihre Weiterentwicklung wird dadurch
erschwert oder für eine lange Zeit unterbunden.
Mein
Offenbarungswort, gegeben durch viele Meiner Söhne und Töchter, zielt
seit jeher darauf ab, euch diese Erschwernisse zu ersparen. Liebe – und sonst nichts,
die Kurzfassung Meines Liebesgebotes, entspringt einzig und alleine
Meiner Sehnsucht nach jedem von euch und Meinem Wunsch, euch sowohl
schon zu Lebzeiten Ungemach und Leid zu ersparen, als euch auch den Weg
frei zu machen, den ihr als Seele betreten werdet.
Vielleicht kann euch ein Bild verdeutlichen, in welcher Situation sich eure Welt und damit jeder einzelne von euch befindet:
Zwei
Seiten stehen sich gegenüber in einer Auseinandersetzung, die sehr
lange vorbereitet wurde. Der Ausbruch des Kampfes steht in nicht allzu
ferner Zukunft bevor, wobei ihr unter Einbeziehung des Vorgeplänkels,
denn mehr ist es im Moment noch nicht, auch sagen könnt: „Der Kampf hat
bereits begonnen.“ Die großen Schrecken lassen noch auf sich warten.
Doch beide Parteien haben ihre Streiter bereits positioniert. Von „oben“
sind viele hochentwickelte Seelen inkarniert, auch solche, die zwar
noch nicht in der Absolutheit leben, die aber ihren Beitrag leisten
wollen, um allen, die guten Willens sind, die kommende Zeit zu
erleichtern. Von „unten“ sind die gekommen – auch sorgfältig geplant –,
die Interesse daran haben, durch Verfall und Zerstörung ihren Status der
Macht auf- und auszubauen. Es sind Vasallen der Finsternis, die durch
ihre Gottferne und durch die Unkenntnis Meiner Gesetze nicht wissen – noch
nicht wissen –, dass sich der Berg ihrer bereits gesetzten Ursachen
höher und höher türmt. Und der allergrößte Teil Meiner Söhne und Töchter
befindet sich, unwissend, unentschlossen, ängstlich und leicht zu
manipulieren, zwischen den Fronten.
Wer
sich für oder gegen etwas entscheiden muss, der ist auf Informationen
angewiesen, besonders so lange, wie ihm sein Empfinden noch nicht den
sicheren Weg zeigt. Deshalb ist so wichtig, dass ihr euch in der
Herzenslogik übt, die Ich euch lehre, damit ihr die trickreichen
Machenschaften der Gegenseite durchschauen lernt. Denn sie weiß sehr
genau um den Wert von Informationen, mit denen man, wenn sie geschickt
aufbereitet und dargeboten werden, sehr viele Menschen in die Irre
führen und dann beherrschen kann. Wer sich das Monopol über die
Instrumente der Verbreitung von Nachrichten und Meinungen verschafft,
der hat es relativ leicht, die Menschen in seinem Sinne zu lenken, zur
Not auch unter Androhung von Strafen.
Die
von den Kirchenfürsten betriebene Politik der Verdrehung und
Falschdarstellung Meiner Liebeslehre beispielsweise zeigt noch nach
Jahrhunderten ihre verheerende Wirkung. Aber mangels anderer Quellen –
außer durch die Belehrungen von wenigen Männern und Frauen, die in
Meinem Geiste lebten, in vielen Fällen aber ausgeschaltet wurden – waren
die Menschen auf das angewiesen, was ihnen angeblich als Meine Lehre
nicht nur angeboten, sondern fast immer auch aufoktroyiert wurde.
An
der Vorgehensweise der Beeinflussung hat sich nicht viel geändert. Eure
technischen Möglichkeiten allerdings geben heute auch denen eine
Stimme, die anderer Auffassung sind und diese glaubhaft begründen
können. Für die Kräfte des Bösen stellt dies kein allzu großes Problem
dar: Sie streuen ihre „Wahrheiten“ auf vielerlei Art unter das Volk, das
vielfach ungeprüft das übernimmt, was ihm
vorgesetzt wird. Das Gleichnis des Mannes, der guten Samen ausbrachte
und dann feststellen musste, dass sein Feind kam und Unkraut unter den
Weizen säte, beschreibt dieses Geschehen treffend.
Zwar
habt ihr heute, gemessen an mittelalterlichen Zeiten, die Möglichkeit,
auch außerhalb des offiziell Angebotenen vieles hören und lesen zu
können, aber eines bleibt euch nicht erspart: nämlich den
Wahrheitsgehalt in dem großen Angebot von richtigen und falschen
Informationen zu suchen, zu finden und schließlich zu entscheiden. Das
gilt sowohl für die vielen Durchgaben „aus dem Geiste“, die zum großen
Teil nicht aus Meinem Geiste sind, als auch für die Informationspolitik
zu dem aktuellen Geschehen, das weltweit euren Alltag bestimmt.
Vieles
enthält Halb- oder Unwahrheiten, die aber nicht einfach nur plump
dargeboten werden, sondern in den meisten Fällen so geschickt
aufbereitet sind, dass sie den oft unbewussten, verborgenen Wünschen und
Vorstellungen vieler Menschen entgegenkommen. Denn auch die satanischen
Mächte kennen den unschätzbaren, sie bedrohenden Wert der Herzenslogik,
welche die Menschen frei macht und eigenverantwortlich entscheiden und leben lässt. Sie setzt daher ihr Gegenmittel ein:
Es
werden, ohne dass der Mensch es bemerkt, seine Interessen angesprochen,
so dass er bereit ist, der vorgegebenen Richtung zu folgen. Deshalb
sagte Ich nicht umsonst schon des Öfteren*): Ob ihr eine Sache
oder Situation durchschaut und richtig bewertet, ist nicht so sehr eine
Frage der Intelligenz, sondern eurer Interessenslage. Viel zu
schnell sind die meisten Leser oder Hörer Meiner Worte über diese
Wahrheit hinweggegangen. Sie hätte ihnen bei genügend ehrlichem
Nachdenken viel über die eigene Person verraten. Aber es ist nie zu spät
…
Zu
den Interessen gehört auch alles, was der Vermeidung von Ängsten dient:
Angst um die Gesundheit, um das eigene Leben, um das von Angehörigen
oder lieben Mitmenschen, um den Verlust von Arbeitsplätzen oder
Existenzen, um den Verlust von Freiheit, um den Verlust von Freizeit und
Vergnügen und vieles mehr. Im Geistigen: Angst vor einer Bestrafung
durch Gott oder vor einem nachtodlichen, ewigen Dasein in der Hölle oder
vor Schicksalsschlägen aufgrund von Sündhaftigkeit oder davor, von Gott
nicht mehr geliebt zu werden und, und, und ...
Mit der Angst
zu arbeiten ist seit jeher ein bewährtes Mittel der Gegensatzkräfte.
Die meisten Menschen würden jedoch abstreiten, dass auch sie davon
betroffen sind, falls sie darauf angesprochen werden. Es ist das Instrument, das den größten Erfolg nicht nur verspricht, sondern auch zeitigt. Und gleichzeitig ist es das Gegenteil dessen, was Ich euch lehre und anbiete:
Sicherheit und Geborgenheit für denjenigen, der sein Leben Mir
anvertraut, der Mein Liebesgebot im täglichen Leben umsetzt, der auf
diese Weise Mir nachfolgt.
Wenn
du dich darin übst, die Ursache für deine Ängste zu ergründen und
beginnst, mit Mir an deren Wurzeln zu arbeiten, dann holst du deine
Ängste aus ihrem Versteck hervor und bringst sie praktisch in die
Gegenwart. Gib sie dann Mir und erinnere dich in der nächsten
bedrängenden Situation, die dich ängstigen will, daran, dass Ich bei dir
Bin. Ich lebe in dir! Auf diese Weise lösen sich nach und nach deine
Ängste in Meinem Licht auf.
In
einer solchen Zeit, Meine Geliebten, wie sie in der Geschichte der
Menschheit noch nie da war, kann es nicht mehr darum gehen, euch
lediglich mit noch mehr Fakten beispielsweise über das Leben nach dem
Tod zu versorgen oder euch mit Schilderungen künftiger schöner und
lichter Ebenen eine Freude zu bereiten. Zwar gehört dieses Wissen für
viele auch dazu, aber – auch wenn euch Mein Wort sehr ernst, manchem
vielleicht zu ernst erscheint –: Es geht jetzt um mehr,
zumindest für diejenigen unter euch, die spüren, dass die „Zeit von
Milch und Honig“ vorbei ist, wie Ich es vor kurzem formulierte.
Ich
gab und gebe seit langem viel Wissen in die Welt, damit den Menschen
die Zusammenhänge klar werden, damit sie den Sinn und Zweck ihres
Erdendaseins verstehen und die Angst vor dem Sterben verlieren. Ich
werde dies auch weiterhin tun; doch denen, die Meine Worte bisher nicht
nur gelesen, sondern auch verinnerlicht haben, wird inzwischen klar
geworden sein, dass sehr viel auf dem Spiel steht. Viele, in deren
Herzen Ich die Sehnsucht habe ansprechen können, brauchen ohnehin kein
detailliertes Wissen. Sie haben die Wahrheit erkannt, dass Ich die Liebe
Bin, und sie haben sich durch ihr tägliches Bemühen voller Vertrauen
auf den Weg gemacht, auch ohne zu wissen, wie Ich die Dinge regeln
werde; wie Ich die Weichen stelle, und zwar sowohl in ihrem jetzigen als
auch in ihrem jenseitigen Leben.
Das
Gebet – sinngemäß mit folgenden oder ähnlichen Worten – „Übernimm Du
mein Leben, Du weißt am besten, was richtig für mich ist“, schafft eine
kindlich-vertrauensvolle Grundlage, die garantiert, dass sich alles im
Sinne Meiner Liebe und Fürsorge entwickeln wird. Wer dann im Herzen die
Gewissheit trägt, dass nun alles geschehen wird, was für ihn als Mensch
und für seine Seele gut ist, bei dem reduziert sich der zuvor noch
vorhandene Stress deutlich, oder er löst sich in dem Bewusstsein völlig
auf, bei Mir geborgen zu sein. Entsprechend positiv werden auch die
körperlichen Auswirkungen sein; denn dass Stress ein Hauptverursacher
vieler Krankheiten ist, haben eure Wissenschaftler längst bewiesen.
Sich
eine solch innere Haltung zu erarbeiten ist ein hohes Ziel, das nicht
„mit links“ und erst recht nicht mit dem Nur-Konsumieren geistiger
Literatur zu erreichen ist. Es setzt voraus, Meine Geliebten, dass das
Gelesene oder Gehörte umgesetzt wird; zumindest ein ernsthaftes Bemühen
muss vorhanden sein, das Ich in hohem Maße unterstütze. Die
Notwendigkeit, daran zu arbeiten, wird von Tag zu Tag wichtiger für all
jene, die den Ernst der Zeit erkannt haben.
Selig
sind die, die Mich – ihren Möglichkeiten entsprechend – in ihr Leben
einbezogen haben oder bald einbeziehen werden. Selig sind sie, weil sie
voller Vertrauen Mir und Meinen ausgestreckten Armen entgegengehen. Auf
diese Weise kann Ich sie am sichersten führen. Die Entscheidung für
einen solchen Schritt muss allerdings jeder aufgrund der Freiheit, die
Ich ihm geschenkt habe, selbst treffen. Meine Christusliebe wartet
darauf, angerufen und angenommen zu werden.
Weil
der Geist die Materie beherrscht und nicht umgekehrt, steht auch das
seelische Immunsystem über dem körperlichen. Die Evolution hat nicht
umsonst bei Pflanzen, Tieren und Menschen ein Immunsystem geschaffen,
das dazu beitragen soll, vor krankmachenden Eindringlingen
zu schützen. Allein der Mensch, der im Gegensatz zu Pflanzen und Tieren
eine voll ausgebildete Seele besitzt, verfügt über eine geistige
Abwehr, die Ich das seelische Immunsystem nenne.
Als die „Krone Meiner Schöpfung“ besitzt
der Mensch die Fähigkeit, in Freiheit zu entscheiden, worum seine
Gedanken kreisen, wohin seine Vorstellungen und Wünsche gehen; womit er
gleichzeitig sein Immunsystem stärkt oder schwächt. Ist es weitgehend
intakt, dann kann es die unsichtbaren Angriffe aus dem Feinstofflichen
abwehren. Seine Strahlkraft überträgt sich auf das körperliche
Immunsystem, weil der Geist über der Materie steht. Je höher daher ein
Mensch „schwingt“, je lichter seine geistige Ausstrahlung ist, umso
kraftvoller ist auch sein Immunsystem, umso eher ist es in der Lage,
gegenüber den vielfältigen Einflüssen krankmachender Erreger eine
wirkungsvolle Verteidigung aufzubauen.
Das weiß natürlich auch die Dunkelheit. Deshalb setzt sie an dieser Stelle – auch an dieser Stelle – an:
Indem
sie euch auf vielfältige Weise unbemerkt verführt, wird eure
Seelenkraft gemindert, wobei sie zum einen erreicht, dass ihr euch
seelisch belastet, und zum anderen, dass ihr akut oder auf Dauer eure
Gesundheit gefährdet. Eine gesundheitliche Schädigung kommt der
Gegenseite insofern entgegen, weil der Mensch dann, bedingt durch
Schmerz und Leiden, oft auch in Verbindung mit schädigenden
Nebenwirkungen von Medikamenten, unzufrieden und ungerecht wird. Dann
sucht er verstärkt einen Ausgleich im Weltlichen und gerät in Gefahr,
den Glauben an Mich zu verlieren. In seiner Unkenntnis hadert und bricht
er oft mit Mir, und nicht selten macht er Mich für sein selbstgemachtes
Schicksal verantwortlich.
Selbst
dann, wenn es nicht so weit kommt, sind doch viele aufgrund ihrer
Unaufgeklärtheit und mangelnder Praxis nicht in der Lage – oftmals auch
nicht willens –, sich in der Selbsterkenntnis zu üben, um so mit Meiner
Unterstützung zu erkennen, dass die Ursachen ganz oder teilweise in
ihrem eigenen Verhalten zu suchen und zu finden sind.
Wer
sich euch als Mensch sichtbar oder als geistiges Wesen unsichtbar in
unredlicher Absicht nähert und dabei versucht, seine wahren Motive zu
verschleiern oder zu verstecken, wird immer nach dem gleichen Schema
verfahren:
Er wird zuerst versuchen, euer Interesse
zu wecken. Ist ihm dies gelungen, wird er den nächsten Schritt tun und
euch die Sache schmackhaft machen. Hat auch dies zum Erfolg geführt,
dann seid ihr nicht mehr weit davon entfernt, euch ernsthaft mit dem
Thema, der Idee, dem Projekt, dem Menschen, dem erhofften Genuss, dem
versprochenen Vorteil – oder was immer es sein mag – zu beschäftigen. Er
hat euch „am Haken“; der erste Schritt der Verführung ist gelungen.
Nennen wir ihn Faszination. Er dient als Einstieg für die folgenden Schritte, von denen ihr aber noch nichts ahnt, geschweige denn, dass ihr
darum wisst. Sie müssen in dieser Phase im Dunklen bleiben, weil sonst
die Gefahr besteht, dass die Verführung nicht zum Ziel führt.
So geht die Finsternis vor. So beginnt jede Beeinflussung, die in der nächsten Phase schon zu einer mehr oder weniger großen Abhängigkeit führt, die es eurem Gegner leicht macht, unbemerkt mit seiner Manipulation zu beginnen. Das gelingt ihm in vielen Fällen, weil ihr um diese Vorgehensweise nicht wisst oder nicht achtsam seid. Und es sind keineswegs nur offensichtliche Süchte damit gemeint. Auch der Hang, Macht auszuüben oder Reichtümer zu horten oder weltliches Ansehen anzustreben und vieles mehr gehören in das Repertoire der Verführung.
Und wenn dann
ein Geschehen auf den Plan tritt, das euch, bewusst oder unbewusst,
ängstigt, weil ihr befürchtet, manches oder vieles von dem zu verlieren,
was euch noch so wichtig ist – was dann? Dann seid ihr gezwungen, eine Entscheidung zu treffen, so oder so … Eure Interessen werden euer Für oder Wider maßgeblich beeinflussen.
Die Negativkräfte haben stets ein klares Ergebnis vor Augen: euch zu
binden an Vorstellungen und Gewohnheiten, an Ansichten und
Handlungsweisen, die an sich nichts Böses darstellen, die aber dazu
dienen, den Menschen unfrei zu machen. Das wiederum bedeutet, dass er
sich zum Beispiel in schwierigen Situationen oder Krisenzeiten nicht mehr frei für das Gute und Richtige entscheiden kann, das er zuvor, das heißt ohne erfolgte Bindung, gewählt hätte.
In der letzten Phase, der gezielt herbeigeführten Bindung, die als solche kaum oder nicht wahrgenommen wird, die aber in eine noch größere Abhängigkeit führt, hat der Mensch einen oft großen Teil seiner ursprünglichen, von Mir gegebenen Freiheit eingebüßt. So gesehen stellt jede Charakterschwäche eine Bindung dar, zumal dann, wenn sie lange gepflegt wird. Aber nicht nur der Mensch hat sich dann binden lassen. Da er ein Leben lang ununterbrochen den Zustand seiner Seele durch sein Empfinden, Reden und Tun selbst gestaltet, verfügt auch sie nicht mehr über die
Freiheit, die einem Kind Gottes ursprünglich zu eigen ist. Ein solcher
Prozess kann sich über mehrere Inkarnationen hinziehen, sich dabei
verstärken oder abschwächen, je nachdem, ob der Mensch egoistische oder
selbstlose Ziele verfolgt.
Nach
dem Gesetz, dass Gleiches wiederum Gleiches anzieht, geht die Seele
nach dem körperlichen Tod dann in die jenseitigen Bereiche, die ihrer
Beschaffenheit, ihrer Schwingung entsprechen. Oftmals sind es in solchen Fällen die Astralbereiche, die eine gebundene Seele anziehen.
Eine Bindung, gleich welcher Art, führt immer dazu, dass der Mensch das zu behalten versucht, was ihm zu Lebzeiten wichtig war oder ihm eine gewisse Sicherheit gegeben hat. Wurde dieses
Verhalten möglicherweise über viele Jahrzehnte praktiziert, dann kann
es zu einem starren Korsett geworden sein, ohne das der Mensch kaum noch
oder gar nicht mehr zufrieden, entspannt und glücklich
leben kann. Es ist ein Teil seines Denkens und Handelns geworden; oft
bildet es auch die Grundlage seiner finanziellen Existenz, und er hat
Angst, es aufgeben oder davon etwas abgeben zu müssen. Liebgewonnenes zu lassen wird dann sehr schwer bis unmöglich. Er betrachtet im schlimmsten Fall alles, was ihm seine Scheinsicherheit nehmen möchte, als Bedrohung. Verlustängste machen sich in ihm breit.
Der einzige Weg, sich von erkannten Charakterfehlern = Bindungen zu lösen besteht darin, sich Mir zuzuwenden und dem Lebensweg eine neue Richtung zu geben. Sich vertrauensvoll in Meine Arme fallen zu lassen, kann unter Umständen jedoch Schwerstarbeit für den Menschen
bedeuten. Denn er weiß ja nicht, was ihn erwartet. „Dein Wille
geschehe“, vor allem dann, wenn solche Worte aus dem Herzen kommen und
nicht nur mit den Lippen gesprochen werden, ist in einer solchen
Lebensphase für ihn keine Alternative mehr.
Das
satanische Vorgehen, die schleichende, unbemerkte Verführung über die
Stufen der Faszination, Abhängigkeit, Beeinflussung, Manipulation und
Bindung hat – wenn auch nicht für alle Zeiten – Früchte getragen.
Meine Söhne und Töchter, Ich habe euch die Gefahr, die jederzeit für jeden Menschen besteht, mit wenigen Sätzen geschildert. Es gäbe viel mehr dazu zu sagen. Doch es reicht aus, um diejenigen zur Wachsamkeit zu ermuntern, die
sich bemühen, Mein Liebesgebot in die Tat umzusetzen. In eurer Zeit ist
es doppelt wichtig, mit einem wachen Sinn die Geschehnisse zu verfolgen
und sich nicht zu falschen Schlüssen verführen zu lassen.
Denkt daran, dass die Gegenseite versucht, euch über die Angst zu manipulieren. Prüft euch, in welchem Maße Meine Aufklärung über die Bindungen auf euch und euer Leben zutrifft. Kein Mensch ist frei von Bindungen. Sie sind der Preis dafür, den eure Seele bei ihrer Inkarnation bezahlt, wenn sie die Erde betritt, den Herrschaftsbereich der Finsternis. Die Risiken sind groß, aber auch die unvergleichlichen Chancen, um viele Erfahrungen reicher geworden zu sein und geläutert die Erde wieder zu verlassen. Die nächste Sprosse auf der „Jakobsleiter“, die in den Himmel führt, ist erreicht. Dafür bedarf es nicht mehr als liebe – und sonst nichts.
Wenn
ihr über eure Bindungen nachdenken wollt, so seid einerseits nicht zu
streng mit euch – Ich löse jede Bindung, die Mir ehrlichen Herzens
übergeben wird! –, geht andererseits aber ruhig ein wenig in die Tiefe.
Nicht alle Bindungen lassen sich auf Anhieb finden. Wenn ihr sinngemäß
in eurem Herzen betet, ohne dabei unsicher oder vielleicht sogar bedrückt oder ängstlich zu werden: „Übernimm Du mein Leben, Du weißt am besten, was richtig für mich ist“, dann seid ihr auf dem besten Wege, euch lösen zu können von dem, was die Welt euch mit einem verführerischen Lächeln anbietet. Dann könnt ihr euch aufatmend in Meine Arme fallen lassen in der Gewissheit: Alles ist gut!
Dann werden euch auch keine Ängste mehr überfallen bei dem Gedanken, dieses oder jenes lassen zu sollen. Wenn es gut für euch ist, dann bleibt es bei euch. Wenn es eurer Seele hilft, es loszulassen, Bin Ich es, der euch die Kraft dafür gibt.
Was du dann in Mein Licht legst, kann dich nicht mehr ängstigen oder
belasten. Und die Finsternis muss dich ziehen lassen, weil sie keine
Macht mehr über dich hat. Deine Bindungen wurden von Mir aufgrund deiner Entscheidung gelöst.
Du bist zur Zeit zwar ein Kind dieser Welt. Doch versuche, in dieser Welt zu sein aber nicht von dieser Welt.
Verändere,
und sei es nur in winzig kleinen Stücken oder Schritten, die Welt,
indem du positiv bleibst. Aber Vorsicht! Damit ist nicht das falsche positive Denken
gemeint, das die Wirklichkeit leugnet nach dem Motto: „Alles ist gut“.
Das bringt dich nicht weiter, es führt im Gegenteil zu tiefen
Enttäuschungen. Die Zeit ist schwer und wird noch schwerer.
Positiv zu bleiben bedeutet, den Tatsachen in die Augen zu schauen, und das, was kommen wird und kommen muss zwar als etwas Schweres, als
Unheil zu erkennen, sich aber davon nicht herunterziehen und
erschrecken zu lassen. Positiv zu bleiben heißt, in dem Wissen, dass Ich
alles in der Hand habe und keinen Fehler mache, deinen Platz
einzunehmen, ihn nach besten Kräften auszufüllen und das, was Ich in
dich lege, in Liebe und Mut machend weiterzugeben an diejenigen, die
Hilfe und Trost brauchen.
Einen Gedanken gebe Ich euch zum Schluss noch mit, den ihr vertiefen könnt, wenn ihr möchtet:
Ihr
alle kennt den Begriff „Zwickmühle“, der eine Situation beschreibt, die
aussichtslos ist und weder auf die eine noch auf die andere Art und
Weise ohne größte Schwierigkeiten oder massive Verluste oder Zerstörung zu
lösen ist. Die Menschheit als Ganzes hat sich selbst in eine solche
Lage hineinmanövriert, die keine Möglichkeit mehr bietet, unbeschadet da wieder herauszukommen.
Das mag bei dem einen oder anderen die Frage aufwerfen, was denn wohl Jesus, der für alles eine Lösung wusste, unter diesen Umständen gemacht hätte. Die Antwort ist einfach, und sie lädt zum Nachdenken ein:
„Er wäre nicht in eine solche Situation geraten.“
Amen