Sonntag, 31. August 2025

Licht der Erkenntnis durch Ansprache Gottes...


 

Kundgabe Nr.7813 erhalten von Bertha Dudde am 01.02.1961 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Verstehet es, daß ihr im Licht wandelt, wenn Ich Selbst euch belehre. Dann seid ihr auf dem Wege der Rückkehr zu Mir, wenn ihr Mir Selbst Gelegenheit gebet, euch anzusprechen.... sei es direkt oder auch durch Meine Boten, die euch Mein Wort bringen. Dann weicht die Finsternis von euch, es wird euch ein Wissen erschlossen, ihr gelanget wieder zur Erkenntnis eurer selbst, ihr wisset um euren Ursprung, euren Abfall und euer Ziel.... Ihr seid nicht mehr blind im Geist, wie ihr es wurdet durch euren Abfall von Mir. Ihr hattet euch selbst von Mir, als dem Ewigen Licht, getrennt und mußtet sonach auch ohne Licht sein.... Es ward euch zuerst jegliches Bewußtsein genommen, und in tiefster Nacht habt ihr euer Dasein verbracht, gebunden in den Schöpfungen der Erde durch Meinen Willen, doch nur, damit ihr dem Einfluß Meines Gegners entzogen waret.... Aber Licht besaßet ihr nicht.... Und auch im Stadium als Mensch seid ihr noch verfinsterten Geistes so lange, bis ihr Mir die Möglichkeit gebet, wieder Licht in euch einstrahlen zu lassen.... Und das geschieht, wenn ihr Mich Selbst zu euch sprechen lasset. Dann wandelt sich der Zustand der Lichtlosigkeit langsam wieder in einen Zustand hellster Erkenntnis, und dann könnet ihr glücklich sein, weil dies ein Zeichen ist, daß ihr euch auf dem Rückweg in euer Vaterhaus befindet, daß euer Ziel nicht mehr weit ist und daß ihr es auch sicher erreichet.... Der Mensch auf Erden empfindet seine Lichtlosigkeit nicht, weil er sich begnügt mit Blendlichtern verschiedenster Art, die aber keine Leuchtkraft haben und das Innere des Menschen nicht erhellen.... Aber die Erdenzeit ist ihm gegeben, damit er die Dunkelheit vertreibe.... damit er dem Licht zustrebe, die Finsternis des Geistes besiege.... damit er zur Erkenntnis komme. Und Ich bin jederzeit bereit, ein Licht in euch zu entzünden, vorausgesetzt, daß ihr zum Licht der Erkenntnis gelangen wollet. Und ein solches Licht ist Meine direkte Ansprache, die euch ertönet, wenn ihr es nur begehret, daß ihr erleuchtet werdet. Dann aber beginnet ihr auch zu leben.... ein geistiges Leben zu führen, das nun ewiglich nicht enden wird und das euch beseligt und euch wieder zu dem Wesen macht, das ihr waret im Anbeginn. Denn sowie ihr ein Licht besitzet, gehet ihr auch den rechten Weg, und dieser führt zur Höhe, zurück in euer Vaterhaus.... Die Lichtlosigkeit ist für ein geistiges Wesen das Schlimmste, weil es sich selbst nicht mehr erkennt und weil es auch Mich als seinen Vater nicht erkennt und darum Mich nicht anstrebt, sondern Ewigkeiten in Lichtlosigkeit verharren kann.... Ich aber versuche immer wieder, einen Lichtstrahl in das Herz des Menschen zu senden, der zündet und das Herz von innen erleuchtet; d.h., Ich lenke immer wieder die Gedanken des Menschen so, daß er seinen Gott suchet und Licht begehrt, daß er wissen möchte um Mich und sein eigenes Verhältnis zu Mir.... Und dann zünde Ich ihm auch ein Licht an und erschließe ihm ein rechtes Wissen, das ihn beglücken und nach vermehrtem Wissen verlangen lassen wird. Und ist einmal die Finsternis des Geistes durchbrochen, dann tritt er aus der Nacht heraus in den lichtvollen Morgen, und es wird ihm die Sonne des Geistes scheinen und seinen Weg erleuchten.... Er wird unwiderruflich Mich finden und Mir wieder anhangen wollen, er wird unwiderruflich sich Mir wieder verbinden und in der Vereinigung mit Mir, in Licht und Kraft und Freiheit, selig sein wie einst....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Geistige und irdische Welt gegensätzlich....

 

 

Kundgabe Nr.3593 erhalten von Bertha Dudde am 03.11.1945 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Die irdische Welt und das geistige Reich stehen im Gegensatz zueinander, und daher sind ihre Anforderungen an den Menschen auch gegensätzlicher Art, und niemals kann der Mensch beiden Ansprüchen gerecht werden, sondern er muß sich bedingungslos den Anforderungen einer Welt fügen. Das geistige Reich kann verständlicherweise nur geistige Güter austeilen, und dies unter Bedingungen, die dem Verlangen der Welt widersprechen, während die Welt irdische Schätze den Menschen bietet, die ihrem Verlangen nachkommen. Das Verlangen der Welt aber steht den Anforderungen des geistigen Reiches entgegen insofern, als es körperliche Genüsse und körperliches Wohlbehagen in den Vordergrund stellt und der Seele das Streben nach dem geistigen Reich erschwert oder gänzlich unmöglich macht. Denn die Anforderungen des geistigen Reiches muß die Seele erfüllen und den Körper dem gleichen Verlangen geneigt machen, was aber Aufgeben irdischer Begehren bedingt. Und so stehen sich zwei Welten gegenüber, und der Mensch ist vor die Wahl gestellt, für welche Welt er sich entscheidet. Und immer wird die eine Welt die Hingabe der anderen Welt fordern, immer wird der Körper oder die Seele sprechen müssen, d.h., die Seele muß sich entscheiden, ob ihr die eigene Gestaltung wichtiger ist als das Wohlbehagen des Körpers für die Dauer des Erdenlebens als Mensch. Das geistige Reich bedenkt sie mit Gaben köstlicher Art, die sie zwar als Mensch nicht in ihrem vollen Wert ermessen kann, die aber unvergänglich sind und für die Seele einen Reichtum bedeuten, den sie im geistigen Reich nützen kann zur eigenen Beglückung. Die Welt bietet dem Körper wohl auch Schätze, doch diese sind vergänglich und können nicht hinübergenommen werden in das geistige Reich. Sie vergehen, wie der Körper vergeht, so die Seele aus der irdischen Welt hinübergeht in das geistige Reich. Und da sie auf Erden nur von einem Reich bedacht werden kann, steht sie nun im geistigen Reich arm an Gütern da, so sie der irdischen Welt gehuldigt hat. Hingabe irdischer Güter im freien Willen trägt ihr unweigerlich Besitz geistiger Güter ein, denn sie entäußert sich ersterer nur, wenn die Liebe in ihr wirket, ansonsten das Verlangen nach irdischen Gütern vorherrschend ist. Und wo die Liebe erwacht ist, strebt die Seele unbewußt das geistige Reich an, und sie läßt irdische Güter unbeachtet. Und so ist die Seele des Menschen vor die Wahl gestellt, während ihres Erdenlebens die irdische Welt oder das geistige Reich zum Ziel ihres Strebens zu machen. Und je nach ihrer Entscheidung ist ihr Los im geistigen Reich, in das sie eingeht, so die Probezeit auf Erden für sie abgelaufen ist.... Reichtum oder Armut, Seligkeit oder ein bedauernswerter Zustand.... Doch Seligkeit erfordert Überwindung alles dessen, was irdisch, also vergänglich, ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 30. August 2025

Geistige Arbeit.... Geistiger Hunger.... Göttliche Gnade...


 

Kundgabe Nr.0335 erhalten von Bertha Dudde am 16.03.1938 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Ein helles Licht göttlicher Liebe ist allen denen beschieden, die vermöge ihres tiefen Glaubens zum Heiland sich in einen geistigen Zustand versetzen, der sie weit über die Erde erhebt und der sie völlig unfähig macht, der Erde Güter anzustreben. Denn so ein Kind Gottes, in den Bannkreis Seiner Liebe gezogen, alles Irdische willig aufgibt, wird es immer mehr geläutert im Geist.... es nützet jede Stunde zu geistiger Arbeit und weiht dem Herrn der Schöpfung sein ganzes Leben. Alle Momente geistigen Schaffens sind segensreich auf Erden, es verharrt der Mensch gleichsam in einer Tätigkeit, die ihn Stufe für Stufe höher führt.... ein lichtvoller Augenblick genügt, um in der Seele dieses Gotteskindes eine Erkenntnis zu erwecken, die für Zeit und Ewigkeit entscheidend ist. In solchen gesegneten Momenten ist der Herr Selbst, um Aufnahme zu finden, im Herzen, und daher wird auch blitzschnell der Geist erhellt. Der Herr und Heiland läßt das Erdenkind einen Blick tun in Sein Reich.... oft zwar nicht erkannt, doch bleibt dieses Zeichen göttlicher Liebe nicht ohne Wirkung.... wieder andere suchen Gott und wenden sich fragend und bittend in das All.... auch von dort wird ihnen Erleuchtung werden.... denn der Heiland sucht unermüdlich Seine Schäflein, auf daß sie zu Seiner Herde zurückkehren, die sich verirrt haben. Der wahre Zweck Seiner unendlichen Fürsorge ist ja immer nur, euch Kinder wieder dem Vater zuzuführen.... Doch mitunter läßt es der Wille des Herrn auch zu, daß Seine Kinder darben müssen, bis daß sie ein Hunger erfaßt nach geistiger Stärkung.... Es ist dies dann ein Zeichen von göttlicher Fürsorge.... denn was euch geboten wird, so euch nicht hungert, das weiset ihr leichtlich ab.... Doch was ihr begehret im Herzen, das werdet ihr auch freudig annehmen, und dann erst erfüllet es den rechten Zweck. Denn so euch die göttliche Gnade geboten wird und ihr könnet ihren Wert nicht ermessen, so werdet ihr sie auch nicht erkennen als das, was sie euch sein soll.... Erst wenn ihr darbet und eure Seele sich schier verlassen vorkommt, fasset ihr den großen Wert der Gnade Gottes.... ihr bittet darum und seid dankbar, wenn ihr erhöret werdet.... und dann erst läßt der Herr Seinem Gnadenbeweis immer wiederkehrende Zeichen Seiner Vaterliebe folgen, bis sie euch erfüllet und ihr aus tiefstem Herzen nur nach Ihm verlanget. Dann seid ihr gewonnen für das ewige Leben.... dann könnt ihr wohl bedrängt werden von seiten des Feindes eurer Seele, ihr werdet aber nimmermehr diesem zum Opfer fallen, sondern des Herrn Liebe wachet über euch, Er hütet Seine Schäflein, daß Ihm keines verlorengehe....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Geistig gerichtete Sinne...


 

Kundgabe Nr.3764 erhalten von Bertha Dudde am 08.04.1946 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Eure Sinne müssen geistig gerichtet sein, um Geistiges empfangen zu können.... So Gnade und Kraft euch zugehen soll, müsset ihr euch empfänglich machen dafür, d.h., ihr müsset euren Mangel erkennen und Mich bitten, daß Ich ihn behebe. Dies ist kein Streben nach irdischem Gut, es ist kein körperliches Verlangen, es ist das Bedürfnis der Seele, es sind geistig gerichtete Gedanken. Und die Kraft, die euch nun zugeht, ist gleichfalls nur von Wirkung für eure Seele, zwar auch den Körper kräftigend, doch nicht körperlich spürbar oder äußerlich erkennbar. Kraft und Gnade belebet die Seele, wo aber die Seele gestärkt ist, teilet sich dies auch dem Körper mit in gleichfalls belebender Art. Es kann wohl auch Kraft angefordert werden zur Bewältigung irdischer Anforderungen, und es wird auch diese Bitte von Mir erfüllt werden. Dann geht euch auch geistige Kraft zu, doch auch dann ist das Richten eurer Gedanken ins Geistige Voraussetzung, die ihr durch das Gebet zu Mir erfüllt. Jedoch dringender als äußerliche Kraftzufuhr ist die Kraftzuwendung für die Seele, und diese erfordert geistig gerichtetes Denken, also eine intensive Verbindung mit dem geistigen Reich, mit dem Spender geistiger Kraft.... Dann aber ist auch eure Aufwärtsentwicklung gesichert, denn nichts bleibt ohne Kraftzufuhr, das solche begehrt und sein Begehren durch geistig gerichtetes Denken Mir kundgibt. Letzteres aber verlangt ein Lösen vom Irdischen. Wo das Irdische überwiegt, stellt der Mensch die Verbindung zu wenig her mit dem geistigen Reich, und die Kraftzufuhr kann nur dieser Verbindung entsprechend gewährt werden. Wer aber das Irdische außer acht lässet, wer es zu ersetzen trachtet durch geistige Güter, der wird überreich bedacht werden mit Kraft und Gnade, mit Licht, d.h. mit Wissen um die ewige Wahrheit, und das Erdenleben wird er wie ein Traumleben zurücklegen, denn die geistige Kraft hebt ihn über die Erdenschwere hinaus. Suchet euch frei zu machen von jeglicher irdischen Sorge, indem ihr euch immer inniger Mir verbindet, indem ihr alle eure Sinne geistig richtet, und ihr werdet überreich empfangen können das, was eurer Seele mangelt, was ihr verhilft zur Höhe.... ihr werdet geistige Reichtümer in Besitz nehmen dürfen und voller Kraft sein, und auch euer Körper wird dies wohltätig empfinden, weil die Seele ihn bald sich untertan machen wird und er dann nichts anderes verlangt als die Seele, denn beide werden dann vom Geist in sich geleitet, sie werden herübergezogen ins geistige Reich, denn auch der Körper nimmt teil an der Ausstrahlung von Kraft und Gnade, sowie er das Verlangen nach irdischem Gut in sich ertötet hat....

Amen

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Freitag, 29. August 2025

Mahnung, das göttliche Wort anzunehmen...


 

Kundgabe Nr.5488 erhalten von Bertha Dudde am 16.09.1952 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Verschließet euch nicht den göttlichen Liebeworten, die mit unfaßbarer Gewalt euch berühren sollten und die ihr ablehnet, weil ihr nicht glauben wollet, daß Gott Sich Selbst offenbart. In einer Zeit völliger Finsternis auf der Erde tritt Er Selbst außergewöhnlich in Erscheinung, um die Menschen aufmerksam zu machen auf die große geistige Not. Er spricht die Menschen Selbst an, indem Er Sich eines Menschen bedient, der als Mittler zwischen Gott und den Menschen bereit ist, Sein Wort entgegenzunehmen und es weiterzuleiten. Dieses Sein Wort sollet ihr Menschen nicht ablehnen, ihr sollet es anhören, bedenken und dazu Stellung nehmen, ihr sollet die Möglichkeit gelten lassen, daß Gott Selbst zu euch reden will, und dann erst zurückweisen, wenn ihr mit vollster Überzeugung es als schlecht erkennet, was jedoch niemals möglich ist bei dem euch von oben zugeleiteten Wort, das jeden Menschen wohltätig berührt, der guten Willens ist. Es geht von Seinem Wort ein sanftes Licht aus, es ist voller Liebe und Weisheit, und es fühlt sich der Hörer leise hingezogen zu dem Urquell der Liebe, zu Gott, Der durch Sein Wort ihn anspricht, daß der Mensch Ihn erkennen soll. Und jeder, der guten Willens ist, wird sich diesem Eindruck nicht entziehen können, weil Gott Selbst das Wort ist und also auch etwas Göttliches ausstrahlt auf den Menschen. Es wird von euch Menschen nur der gute Wille gefordert, dann wird auch das göttliche Wort wirken auf euch, und ihr werdet Seine Offenbarungen darin erkennen. Er will Sich euch Menschen offenbaren, damit es in euch Licht werde, denn von Ihm Selbst strömt das Licht aus, und so ihr im Licht wandelt, kann euch nichts mehr geschehen. Noch wandelt ihr aber in der Finsternis, und ihr erkennet nicht die Gefahr, in der ihr schwebt.... Noch seid ihr völlig unwissend und gehet darum auch falsche Wege, die hinwegführen von Gott zu eurem eigenen Verderben.

In großer geistiger Not befindet ihr euch, und ihr werdet darin umkommen, wenn ihr nicht die Hilfe Gottes annehmet, Der euch durch Sein Wort aufklären will, damit ihr den Weg wählet, der zur Seligkeit führt, zu einem ewigen Leben, während ihr zuvor den Weg des Todes geht. Verschließet euch nicht dem göttlichen Wort, höret es guten Willens an, und nehmet es an als ein ungewöhnliches Gnadengeschenk Gottes, das euch retten soll vor dem ewigen Verderben....

Amen

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Donnerstag, 28. August 2025

Nachlassen in der Arbeit für Gott...


 

Kundgabe Nr.1146 erhalten von Bertha Dudde am 23.10.1939 durch das Innere Wort, die innere Stimme

Ein ungewisses Schicksal ist den Menschen beschieden, die unter dem Einfluß des göttlichen Wirkens stehen, sich für dieses einsetzen sollen und säumig ihres Amtes walten. Denn sie sind in großer Gefahr, die Fühlung mit ihrem Schöpfer zu verlieren und vom rechten Pfad abzuweichen.... Es stürzen sich alle Kräfte der Unterwelt auf ein den göttlichen Willen nicht erfüllendes Erdenkind und suchen es gänzlich vom Wirken für den Herrn abzubringen. Und so gefährdet sich der Mensch oft leichtsinnigerweise, sofern er den Regungen nachgibt, die ihn von geistiger Arbeit zurückhalten. Andererseits jedoch kann ein Widerstand, der ein Nachlassen in geistiger Tätigkeit bezwecken soll, die Triebkraft und den Willen zur geistigen Arbeit erhöhen und außerordentliche Ergebnisse zuwege bringen, wenn der Wille stark ist und der Gottes-Dienst jeder anderen Arbeit vorangesetzt wird. Dann sucht der Mensch immer und überall die Gelegenheit, geistige Erfolge zu zeitigen, und bleibt in stetem Verband mit Gott trotz scheinbarer Schwierigkeiten; es ist dann der Einfluß der bösen geistigen Welt unbedeutend und scheitert am Willen und Glauben des Menschen.... Es kann ein so ernstlich Strebender mit Sicherheit in göttlichem Schutz sich stehend wähnen, und er braucht keine äußeren Feindseligkeiten zu fürchten, während ein den göttlichen Willen mißachtendes, oder träge und lau werdendes Menschenkind sich selbst eine Gefahr schafft, die darin besteht, daß es selbst nicht mehr voll und ganz zur Sache steht, nachläßt im Gebet und Sich-Empfehlen der göttlichen Gnade und also alle Gnadenmittel, die ihm zu Gebote stehen, verschmäht und sich langsam in einen Hilflosigkeitszustand verirrt, der unsagbar nachteilig ist für die Seele des Menschen. Je nach der Tiefe des Empfindens und nach der mehr oder weniger tiefen Gläubigkeit hat der Mensch Versuchungen zu überwinden, und er muß sich in solchen Versuchungen behaupten können, ansonsten er untauglich ist für die Verbreitung der Lehre Gottes. Wer nun vorzeitig versagt, hat doppelt schwer zu kämpfen, will er wieder sich voll und ganz der Arbeit für Gott hingeben, und es ist nur das Gebet, was ihm die alte Kraft wiedergeben kann.... Es soll das Gebet gepflegt werden ohne Unterlaß.... es soll keinerlei Lauheit darin eintreten, und es soll das innige Gebet in erster Stelle dem geistigen Wollen und dem Zuwenden göttlicher Kraft gelten.... Denn dann könnet ihr alles durchführen, was euch der Herr zur Aufgabe gemacht hat, und ihr werdet dann auch nie zu fürchten haben, daß euch die Welt etwas antun kann, das dem göttlichen Willen widersprechen könnte. Dagegen kann des göttlichen Schutzes nicht bedingungslos sich erfreuen, der Ihm nicht die Treue hält, sondern wankelmütig und seichten Glaubens seine geistige Arbeit unterbricht und der Welt mit ihren Einwendungen und Zweifeln mehr Glauben schenkt.... ihn wird der Vater im Himmel genauso verlassen, wie das Kind Ihn verlassen hat, und er wird einer ungewissen Zukunft entgegengehen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

"Niemand kann zweien Herren dienen...."


 

Kundgabe Nr.1037 erhalten von Bertha Dudde am 05.08.1939 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Der das Leben liebt, schafft sich selbst den Tod, und der es willig dahingibt, wird leben in Ewigkeit. Es ist das irdische Leben doch nur das Vorstadium für die Ewigkeit, und wenn ihr nun das irdische Leben nicht lassen wollt, gilt eure Liebe noch zu sehr den irdischen Dingen, und ihr könnet mit solcher Liebe im Herzen nicht selig werden, vermöget ihr doch nicht das Herz dem Geistigen zu öffnen und also auch kein geistiges Leben zu führen.... Doch geistiges Leben ist der Inbegriff der Seligkeit. Nehmet einen völlig unbrauchbar gewordenen Behälter und gebet Wasser hinein, so wird eure Mühe eine vergebliche sein, das Wasser darin zu behalten.... Desgleichen ist auch der geringste Widerstand hinderlich, soll das Wasser durch eine feinste Öffnung hindurchgeleitet werden.... Und nun betrachtet ein dem irdischen Leben voll zugewandtes Herz.... Es kann vernehmen noch und noch geistige Wahrheiten, es werden diese nicht in ihm hängenbleiben können, sondern vertönen, ohne gehört zu werden. Und ebenso kann die geistige Wahrheit nicht eindringen in des Menschen Herz, so der Eingang zu ihm durch Hindernisse, welche sind irdische Lockungen und Reize der Welt, versperrt ist. Und es kann wieder ohne geistige Wahrheiten die Seele des Menschen nicht reifen, denn es braucht die Seele solche als geistige Nahrung, während alle irdische Erfüllung nur Nahrung des Körpers ist. Jedoch ist mit dem Tode der Körper hinfällig, also nur die Seele für das Leben in der Ewigkeit bestimmt. Diese ist nun verkümmert und nahezu leblos, so der Mensch nur das Erdenleben liebt und Erfüllung dessen begehret hat. "Wer seinen Leib dahingibt aus Liebe zu Mir, der wird das ewige Leben haben, und nicht, wie die Welt euch gibt, so gebe Ich euch...." Es sind diese Worte des Herrn richtunggebend für das Leben auf Erden. Das, was ihr erstreben sollt, ist nicht zu vergleichen mit den Freuden der Welt. Ihr sollt nicht eurem Leib dienen und jegliches Verlangen erfüllen, denn dieser Leib geht dahin.... So ihr jedoch alles, was des Leibes Begehren bedeutet, aufopfert dem Herrn und Heiland.... so ihr das körperliche Leben hintenanstellt und nur des Lebens der Seele auf Erden gedenket, werden euch dereinst himmlische Freuden bereitet, und das, was ihr hingebt, wird euch tausendfach vergolten werden.... So ihr aber glaubet, beides zugleich tun zu können, so ihr glaubet, der Welt dienen und gleichzeitig der Seele geistige Nahrung zukommen lassen zu können, so rufet euch der Herr zu: "Niemand kann zweien Herren dienen...." Der sich der Erde zuwendet und ihrer Lust, findet den Weg nicht nach oben; der die Welt begehret, ist Diener dessen, der euch herabzuziehen versucht, und ihr könnet nicht zur Höhe gelangen und Gott dem Herrn dienen zu gleicher Zeit.... denn ihr stehet dann selbst im Widerspruch zu dem, was ihr tun sollt, sowohl nach oben als auch nach unten. Der Fortschritt im Geistigen erfordert den Verzicht auf alles Weltliche, und so ihr in die Lage kommt, vor beides gestellt zu werden und euch zu entscheiden, so ist es nun euer freier Wille, was ihr wählet, jedoch niemals ist es möglich, einen Kompromiß zu schließen und also dem himmlischen Vater das Ansinnen zu stellen, ein Streben nach beiden Seiten zu billigen.... Es muß sich der Mensch entscheiden aus eigenem Antrieb, den Weg nach oben zu wählen und die Welt dahinzugeben, oder im Verlangen nach der Welt den Untergang seiner Seele in Kauf nehmen und somit für das ewige Leben in Herrlichkeit verloren zu sein. Und darum ist es unvergleichlich besser, zu darben im Erdenleben und auf alle irdischen Freuden zu verzichten, als ewig ausgestoßen zu sein von himmlischer Lust und Seligkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 27. August 2025

Ein Lehrer wird von Mir Selbst ausgebildet....


 

Kundgabe Nr.8749 erhalten von Bertha Dudde am 10.02.1964 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Alle Lücken eures Wissens will Ich ausfüllen, soweit ihr ein Wissen benötigt, denn bis in die tiefsten Tiefen der Weisheit einzudringen ist euch als Mensch auf der Erde noch nicht möglich, weil dazu ein hoher Grad der Vollkommenheit gehört, den das Wesen zumeist erst im geistigen Reich erlangt, wenn es voll und ganz von Meiner Liebe durchstrahlt werden kann. Doch auf Erden soll der Mensch, dem Ich eine lehrende Tätigkeit zuweise, so weit in geistigem Wissen unterwiesen werden, daß es für ihn keine Lücken gibt, daß ihm also keine Frage gestellt werden kann, die er nicht beantworten könnte.... Denn was auch ein Mensch zu wissen begehrt, er wird sich immer Aufschluß holen können bei denen, die von Mir direkt belehrt werden durch den Geist, und niemals wird diesem also ein Wissen fremd sein. Doch auch er wird langsam eingeführt werden, und immer weiß Ich es, wann er ein bestimmtes Wissen benötigt, wenn ihm Fragen gestellt werden, und Ich bereite ihn daher immer zur rechten Zeit vor, oder Ich beantworte ihm gestellte Fragen direkt, wie Ich es euch zugesagt habe, daß ihr Mich fragen sollet, wenn euch eine Frage beschäftigt.... Doch ihr, die ihr etwas zu wissen begehrt, sollet auch immer an den Quell gehen, weil euch dort auch die Entgegennahme der Wahrheit aus Mir garantiert ist.... Ihr sollet euch nicht belehren lassen von Unwissenden, von denen, die von Mir nicht den Auftrag haben zu einer lehrenden Tätigkeit.... Jeder Mensch, der Mir dienen will, ist Mir willkommen als Weinbergsarbeiter, doch jeden Menschen stelle Ich an den Platz, wo er die rechte Arbeit für Mich verrichten kann.... Und so ist eines jeden Knechtes Arbeit verschieden.... Die lehrende Tätigkeit aber kann nicht jeder Weinbergsarbeiter ausführen, doch er kann beitragen zur Verbreitung der Wahrheit, indem er rechtes Lehrgut weiterleitet, indem er dafür sorgt, daß die Wahrheit aus Mir Verbreitung findet, er kann auch dieses Gut selbst benützen, um es genau wiederzugeben, wenn er es den Mitmenschen wortgetreu wiedergibt, also vorliest, und so das direkte Wort von Mir weiterleitet, das dann auch entsprechend Kraft ausstrahlt und den Mitmenschen wieder als Meine Ansprache berühren wird.... Doch es soll nicht jeder Mensch glauben, Meinen Willen zu erfüllen, wenn er sich wohl eines Wissens bedient, das er durch Mein Wort gewonnen hat, und dann sich berechtigt und befähigt glaubt zu lehren.... Er muß zuvor innigst um Erleuchtung seines Geistes bitten, so daß dann Ich Selbst durch ihn reden kann, auch wenn er sich seiner eigenen Worte bedienet. Dann wird seine Rede schlicht und einfach sein und jedem Menschen auch zu Herzen gehen, der eines guten Willens ist. Beginnt aber der Mensch verstandesmäßig Erklärungen zu geben, dann gibt er nicht mehr "Mein Wort" weiter, und dann wird er kaum einen Erfolg verzeichnen können. Und dann leistet er keine rechte Weinbergsarbeit, dann tritt er selbst noch zu sehr hervor, anstatt Mich wirken zu lassen. Die lehrende Tätigkeit erfordert eine ständige direkte Unterweisung von Mir, denn mit dieser Unterweisung geht dem Menschen auch das Verständnis und die rechte Urteilskraft zu, die ihn nun auch befähigt zu lehren. Wenn Ich aber Mein Wort direkt zur Erde leite, so daß es niedergeschrieben werden kann, so ergibt sich nun von selbst die Aufgabe, dieses Niedergeschriebene den Mitmenschen zuzuleiten, und dafür benötige Ich wieder treue Knechte, die alles tun, um Mein Wort zu verbreiten, und die Ich dafür segnen werde, weil gerade die Verbreitung "Meines Wortes" in der letzten Zeit vor dem Ende das wirksamste Gegenmittel ist, um das Treiben Meines Gegners zu entkräften, der unentwegt bemüht ist, die Menschen durch Lüge und Irrtum in dichtester Finsternis zu halten.... Ihr also sollet das Licht verbreiten helfen, ihr sollet es hinaustragen in die Welt, auf daß sich viele Menschen an der Kraft Meines Wortes stärken können, auf daß sie aus der Finsternis herausfinden. Und wahrlich, Ich suche Mir die rechten Diener aus, die immer die ihnen zugewiesene Aufgabe erfüllen, je nach ihrer Eignung und ihrem Willen.... Doch auch die Eignung, für Mich und Mein Reich zu reden, kann Ich einem Menschen schenken, der Mich innig darum bittet, dann aber wird er in schlichter einfacher Weise zeugen von Mir und die Mitmenschen zum Glauben und zur Liebe zu veranlassen suchen, er wird selbst ein Liebeleben führen, und daher also wird auch sein Geist geweckt sein, so daß Ich ihn als Sprachrohr nützen kann, er aber in eigenen Worten wiedergibt, was Ich ihm in den Mund lege. Und diese Reden werden nicht gelehrt klingen, sie werden nicht vom Verstand gelenkt, sondern nur vom Herzen kommen, denn durch das Herz nur äußere Ich Mich. Lasse Ich jedoch Mein Wort direkt zur Erde strömen, so bilde Ich Mir einen rechten Lehrer Selbst aus, den Ich einführe in ein Wissen, das er selbst versteht und auch den Mitmenschen weitergeben kann, denn er ist dann das rechte Gefäß, in das Mein Geist sich verströmen kann, er ist aber auch als Mensch mit der Gabe ausgestattet, einen Mitmenschen aufzuklären, der diese Aufklärung begehret.... Ihm habe Ich das Amt zugewiesen, und er wird in Meinem Willen tätig sein, daher auch an ihn gestellte Fragen wahrheitsgemäß beantworten können, weil es ihm nicht an Wissen mangelt. Einen jeden, der Mir ernstlich dienen will, werde Ich an den rechten Platz stellen und ihm sein Amt zuweisen, das er dann immer nur nach Kräften verwalten soll, und Mein Segen wird stets auf ihm und seinem Wirken ruhen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Geistige Reichtümer.... Bewußtes Ablehnen der Wahrheit....

 

 

Kundgabe Nr.0991 erhalten von Bertha Dudde am 02.07.1939 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

In lebendiger Fühlungnahme zu stehen mit dem göttlichen Herrn trägt dem Menschen größten geistigen Reichtum ein, und es müßte also überaus begehrenswert diese unmittelbare Unterweisung den Menschen sein, jedoch diese erkennen oft nicht in seinem ganzen Umfang ein so außergewöhnliches Wirken der ewigen Gottheit und sind sonach wenig interessiert daran, solange sie nicht durch die Liebe in sich eindringen in das göttliche Walten und Wirken. Nur in der Ausdauer unentwegten Entgegennehmens göttlicher Lehren liegt der Segen derselben. Es gibt das Erdenkind durch seine stete Bereitwilligkeit erst den Beweis, daß es durchdrungen ist von der göttlichen Lehre.... es fragt nicht mehr nach irdischem Erfolg, sondern ist stets und ständig darauf bedacht, geistiges Gut zu sammeln, und läßt irdische Vorteile völlig unbeachtet. Doch es wird den Menschen dieses offensichtliche Wirken Gottes trotz mannigfacher Versuche ein schwer zu lösendes Problem bleiben, wo der Mensch in seinem täglichen Leben ungemein in Anspruch genommen ist durch irdische Tätigkeit. Alle Versuche schlagen fehl, wo verstandesmäßig Aufschluß verlangt wird, dagegen unwiderlegbar und durch feindliche Macht unzerstörbar sind die Beweise göttlichen Liebewirkens, wo der Mensch dies erkennen will. Es wird der Mensch, der stets beweisen will, nicht davor zurückschrecken, falsche Behauptungen aufzustellen, um nur geistiges Wirken verneinen zu können, und doch wird letzten Endes die Wahrheit offensichtlich an den Tag kommen, denn es bleibt die Wahrheit bestehen durch ewige Zeiten, während alles zugrunde gehen muß, das nicht die Wahrheit anerkennen will. Und so ist es um vieles segensreicher, auch ohne das nötige Verständnis die göttlichen Gaben in Empfang zu nehmen und auf sich wirken zu lassen, als aus rein menschlicher Schwäche die reine Wahrheit nicht zur Geltung kommen zu lassen. Denn es wird diese an den Tag kommen, und in größtem Nachteil werden stehen, die bewußt solche ablehnten und ihren geistigen Reichtum nicht vermehrten....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 26. August 2025

Verschmelzung durch die Liebe...

 

 

Kundgabe Nr.2830 erhalten von Bertha Dudde am 29.07.1943 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Wer die Liebe hat, der hat auch Meinen Geist, und wer in der Liebe tätig ist, der wird das Wirken des Geistes offensichtlich an sich erfahren. Denn Ich Selbst bin dort zugegen, wo die Liebe ist. Und meine Gegenwart ist daran zu erkennen, daß Ich spreche mit dem, der in der Liebe lebt, und ihn durch Mein Wort beglücke. Also bin Ich Selbst im Wort bei den Menschen, die das Gebot der Liebe erfüllen, wie Ich es verheißen habe. Mein Wort ist Wahrheit, und wollet ihr Menschen die Erfüllung Meiner Verheißung an euch selbst erfahren, so müsset ihr in der Liebe leben, ihr müsset Meine Gebote halten.... Ich lege euch wahrlich keine große Last auf, und Ich fordere von euch nichts Unerfüllbares, doch von diesem Gebot kann Ich euch nicht entbinden, wollet ihr euch mit Mir vereinen, wollet ihr, daß Mein Geist in euch lebendig werde und Ich im Wort bei euch sei. Die Liebe allein ist das Bindemittel, das euch unlösbar mit Mir zusammenschließt. Wer in der Liebe lebt, der bleibt mit Mir verbunden bis in alle Ewigkeit. Ich bin bei ihm, wo er auch sei, Mein Geist lehret ihn stets und ständig, Mein Wort ertönet ihm täglich und stündlich, sowie er es zu hören begehrt, Meine Kraft durchströmt ihn und treibt ihn unentwegt an, tätig zu sein in Liebe, und also gehöret er Mir bis in alle Ewigkeit.... Denn Ich Selbst bin die Liebe, und wer sich zur Liebe gestaltet, der ist gleichsam ein Teil von Mir, das seinem Urausgang wieder zustrebt und somit sein geistiges Ziel erreicht hat.... mit Mir wieder inniglich verschmolzen zu sein, um in Meiner ewigen Liebeglut untertauchen zu können. Es ist die Verschmelzung alles Geistigen in Liebe ein unvergleichlich beseligender Vorgang, der von euch Menschen noch nicht erfaßt werden kann, solange ihr auf Erden weilt. Und dennoch muß diese innige Verschmelzung auf Erden angestrebt werden, es muß der Mensch in Unkenntnis der Auswirkung Mir zustreben, er muß zur Liebe sich gestalten, ohne zu wissen um die Seligkeit, die ihm daraus in der Ewigkeit erwächst. Doch Ich lasse ihn auf Erden schon einen Vorgeschmack empfinden, indem Ich ihn mit Meinem Wort beglücke, dem Beweis Meiner Gegenwart und Meiner übergroßen Liebe zu den Menschen. Mit diesem Wort suche Ich, alle Menschen zu gewinnen. Die Seligkeit des Empfangens zu verkosten erfordert Liebetätigkeit, und es soll ein jeder Mensch angeregt werden dazu, um in den Besitz Meines Wortes zu gelangen. Soll Mein Geist auch im Mitmenschen wirken können, so muß er sich in der Liebe üben, und dadurch ziehet er Mich Selbst zu sich heran, dadurch erweckt er den Geist in sich zum Leben, er gestaltet Mir sein Herz zur Wohnung, und er erwartet Mich voller Sehnsucht.... Und wieder kann Ich Aufenthalt nehmen in einem Menschen und Mich mit ihm verschmelzen.... Und das soll Mein Wort zuwege bringen, daß die Menschen Meine Nähe ersehnen, daß sie befolgen, was Ich durch Mein Wort von ihnen fordere, daß sie sich zur Liebe gestalten, unentwegt in der Liebe tätig sind und also die Vorbedingungen erfüllen, die Meine persönliche Anwesenheit zur Folge haben. Keinem Menschen verwehre Ich, sich mit Mir zu vereinen, doch immer setzt dies tiefe, uneigennützige Liebe voraus, diese aber verbindet uns unlösbar miteinander. Mein Liebegeist durchstrahlet alles, was sich Mir in Liebe zuwendet, und treibt es zu immer regerer Liebetätigkeit an.... Und wer mit Mir verbunden ist, der höret Mein Wort.... und Meine Nähe ist ihm spürbar, denn er empfindet sie als Seligkeit im Herzen, als Frieden und ständige Sehnsucht nach Meiner Liebesäußerung.... als Verlangen nach Meinem Wort....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 25. August 2025

Rechte Liebe ist Leben....


 

Kundgabe Nr.6311 erhalten von Bertha Dudde am 14.07.1955 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Das Gesetz der Ordnung ist Liebe, der Inbegriff der Seligkeit ist Liebe, und Gott in Seiner Ursubstanz ist Liebe.... Und alles, was sich diesem Gesetz unterwirft, wird selig und mit Gott vereint sein. Und das bedeutet, im Besitz von Kraft zu sein und im Licht der Wahrheit zu stehen.... Es bedeutet, als göttliches Wesen schaffen und gestalten zu können in höchster Weisheit und herrschen zu können über Welten und deren Bewohner, die einem durch die Liebe vollkommen gewordenen Wesen zur Obhut übergeben werden, das sich nun an diesen betätigen kann in erlösendem Sinn. Die Vollkommenheit also kann nur erreicht werden durch Liebe, und zur Vollkommenheit gehört der ununterbrochene Empfang von Licht und Kraft aus dem Urquell.... aus Gott.... Ein solcher Vollkommenheitszustand ist dem Menschen auf der Erde nicht annähernd zu beschreiben, solange er selbst nicht dieser Vollendung nahe ist.... Er kann sie erreichen noch auf Erden, denn jeder Mensch kann in der Liebe leben.... Doch kein Mensch wird dazu gezwungen, und freiwillig streben nur wenige dieses Ziel an, denn ihre verkehrt gerichtete Liebe hindert sie daran, und diese verkehrt gerichtete Liebe ist also die Mauer zwischen Licht und Finsternis, zwischen Seligkeit und Qual.... zwischen Kraftfülle und gänzlicher Schwäche und Unfähigkeit zu beglückendem Tun.... Wo nun die Liebe noch verkehrt gerichtet ist, hat weder Licht noch Kraft Eingang, denn die verkehrt gerichtete Liebe ist das wirksamste Mittel des Gegners von Gott, die Rückkehr zu Ihm zu verhindern und also den Kraftquell den Menschen unzugänglich zu machen.... Die verkehrt gerichtete Liebe ist das Erbübel, an dem die Menschen kranken seit Adams Fall und von dem sie nicht eher befreit sind, bis sie den Einen um Beistand bitten, Dessen Liebe recht gerichtet war und Der alle Menschen auffordert, Ihm nachzufolgen.... Dieser hat die Menschen belehrt, wohin sie ihre Liebe richten sollen, Er hat ihnen das rechte Evangelium verkündet, als Er auf Erden wandelte, Er hat den Menschen die rechte Liebe vorgelebt, und Er ist für die Willensstärkung der Menschen gestorben am Kreuz, um ihnen zu zeigen, was rechte Liebe vermag und was sie zur Folge hat.... die Auferstehung zum ewigen "Leben".... Denn Leben heißt, im Besitz von Licht und Kraft wirken und schaffen zu können in höchster Seligkeit, weil der ewige Lebensquell nun ununterbrochen das Licht und die Kraft ausströmt auf ein Wesen, das durch die Liebe sich Ihm gänzlich angeschlossen hat. Dieser Kraftquell nun ist euch Menschen erschlossen worden durch den Kreuzestod Jesu.... Die Liebe aber müsset ihr selbst üben, um zu jenem Quell zu gelangen, der euch nun fortgesetzt speiset, der euch ein ewiges Leben schenkt in Seligkeit.... Darum kämpfet an gegen die Ichliebe, gegen die verkehrt gerichtete Liebe, die als Ziel nur alles das kennt, was dem Gegner von Gott angehört.... kämpfet dagegen an, denn es bringt euch nur den Tod.... Doch bittet Jesus Christus, daß Er euch hilft, in der Liebe zu leben, die Er gepredigt hat.... Bittet Ihn um Kraft und Stärkung eures Willens, schließet euch Ihm an, und folget Ihm, und euer Erdenweg wird sicher führen in das Tal des Lebens, denn dafür ist Er gestorben am Kreuz, daß euch die Kraft dazu geschenkt werden kann, die euch als gefallenen Wesen mangelt, solange ihr noch in den Banden dessen seid, der Gottes Gegner ist.... Jesus Christus wird euch aus diesen Fesseln lösen, Jesus Christus wird euch den Weg zu Gott führen, zur endgültigen Vereinigung mit Gott, die Er Selbst auf Erden schon gefunden hatte.... Denn der Mensch Jesus lebte auf Erden ein rechtes Liebeleben und gestaltete Sich Selbst dadurch zur Hülle, die Gott Selbst nun beziehen konnte.... um für die Menschen zu leiden und zu sterben, auf daß sie das ewige Leben erlangen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 24. August 2025

Ankündigung des Weltunterganges...


 

Kundgabe Nr.4290 erhalten von Bertha Dudde am 30.04.1948 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Der Weltuntergang wird von den Menschen in weiteste Zukunft verlegt, und sie nehmen zu seiner baldigen Ankündigung keine Stellung, weil sie eine Debatte darüber für völlig unsinnig halten. Und so werden auch Meine Mahnungen und Warnungen bewertet, es wird ihrer kaum geachtet und darum auch kein Wandel der Lebensführung erstrebt. Und auch dies ist ein Zeichen, daß das Ende nahe ist, denn die Menschen sind nur noch irdisch eingestellt und haben für geistiges Streben keinen inneren Trieb. Immer wieder sende Ich ihnen Meine Boten zu, die Erwähnung tun und auf Mein außergewöhnliches Wirken hinweisen. Durch jene Boten geht ihnen Kenntnis zu, und sie werden daher niemals sagen können, ohne Wissen geblieben zu sein über das Ende, das euch Menschen kurz bevorsteht. In Meinem Willen liegt es, daß ihr nicht ohne Wissen bleibt. Und so werdet ihr immer wieder darauf hingewiesen werden durch Wort und Schrift, durch eure Mitmenschen, die Mir dienen und mit Mir in Verbindung stehen, die reine Wahrheit empfangen und sie wieder abgeben wollen. (30.4.1948) Sie werden euch Kenntnis geben, wie nahe der Untergang der Erde ist, welche Not und Trübsal euch bevorsteht, auf daß ihr daran erkennet, daß die Zeit gekommen ist, da Mein Wort sich erfüllet. Wer den Untergang in die Zukunft verlegt, wer Meinem Wort keinen Glauben schenkt, der wird keine Erklärung haben für die ungewöhnliche Not, und ihm wird jeglicher Glaube verlorengehen, doch durch eigene Schuld. Denn die Wahrheit, die er nicht hören will, würde ihm vollste Erklärung geben und ihn auch den Weg zu Mir finden lassen. Doch gezwungen kann der Mensch nicht werden zur Annahme dessen, was ihm aus der Höhe zugeführt wird; er muß sich freiwillig öffnen Meinem Wort, soll es an ihm wirksam werden, dann wird er aber auch glauben können, wie nahe das Ende ist, und aus seinem Wissen Nutzen ziehen für seine Seele....

Amen

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Samstag, 23. August 2025

Sich-Empfehlen der Gnade des Herrn...


 

Kundgabe Nr.0673 erhalten von Bertha Dudde am 17.11.1938 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Es versäumen die Menschen so oft, sich der Gnade Gottes zu empfehlen, und erschweren sich daher das Leben auf Erden in beträchtlichem Maß. Es wäre um vieles leichter, allen Anstürmen trotzen zu können, wenn die Menschen eingedenk dessen sein möchten, daß ihre Kraft ohne die Hilfe Gottes nicht ausreicht und sie jedoch weitgehendste Unterstützung finden durch die Liebe des Herrn. Wer diese Unterstützung nicht zu brauchen glaubt, muß unsagbar schwer ringen im Erdenleben und wird dennoch nicht annähernd den Erfolg haben als ein sich der Gnade Gottes empfehlendes Erdenkind, das in allen Lebenslagen nicht nur auf sich selbst angewiesen ist, sondern von der Liebe des Vaters sorgsam umhegt und geschützt wird. So ihr Menschen dieses bedenket, muß alle Zaghaftigkeit von euch weichen.... Ihr müsset im Glauben an die immer bereite Hilfe des Herrn mit voller Zuversicht den Kampf auf Erden aufnehmen und auch mit Sorglosigkeit den schweren Zeiten entgegensehen, denn nimmer kann euch ein Leid geschehen, so ihr als schwache Kinder den Vater innig um Schutz anfleht. Lasset daher nimmermehr die Zuversicht sinken, verlieret nicht den Glauben an die nimmermüde Liebe und Geduld des himmlischen Vaters, und ihr werdet auch die größten Prüfungen überwinden immer zum Vorteil für eure Seele.... und auch aller irdischen Not enthoben sein, so ihr nur immer im vollen Vertrauen der Hilfe des Herrn harret. Es sind gewisse Gesetze, die in Seiner Weisheit der göttliche Schöpfer für die Erdenzeit euch zu erfüllen gebot.... Ein jeder, der diesen Gesetzen nachkommt, d.h. in der göttlichen Ordnung zu leben sich bemüht, wird auch stets gewürdigt werden, die lebendige Verbindung mit dem Vater zu finden, er wird demnach an der ewigen Kraftquelle sich jederzeit die nötige Stärkung und Labung schöpfen können und somit auch nicht nötig haben, bangend und verzagt durch das Leben zu gehen, denn ihm spendet der Herr Seine Gnade, und jedes Geschehen ist nur immer zugelassen, um gläubig und vertrauensvoll überwunden zu werden, auf daß der Mensch reife in der Seele und stark werde sein Glaube. Denn die den Herrn suchen, sind allemal Seine Kinder, und denen naht Sich der Herr liebevoll und führt sie sicher um alle Klippen des Lebens.... Und ihr geht aus allen Gefahren, Trübsalen und Bedrängnissen unbeschädigt hervor, ihr seid machtvoll durch die Gnade des Herrn, und Seine Kraft wird euch durchdringen, und fest werdet ihr stehen in allen Kämpfen, die euch im Erdenleben nicht erspart bleiben können und die für die Förderung der Seele unbedingt nötig sind. Und so ihr dieses wisset, beginnet nichts, ohne euch der Gnade des himmlischen Vaters anheimgestellt zu haben, und es wird euch das Leben leichter sein....

Amen

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Mittleramt - Verantwortung.... Einladung zum Abendmahl....

 

 

Kundgabe Nr.4366 erhalten von Bertha Dudde am 07.07.1948 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Das Mittleramt ist verantwortungsvoll, und wer es versehen soll, der muß einen starken Willen haben, ständig die Verbindung zum geistigen Reich herzustellen, ständig Mich im Wort sprechen zu lassen und ständig auszuteilen, was er von Mir empfängt. Er soll vermitteln von Mir den Menschen, die nicht selbst zu Mir kommen und denen Ich helfen will, Mich zu finden. Er soll ihnen Meinen Willen kundtun und Mir also dienen, indem er als Mein Knecht die Arbeit verrichtet, die getan werden muß, um Menschenherzen empfänglich zu machen für Meine Liebeausstrahlung, für Mein Wort mit seiner Kraft. Denn ohne letzteres können sie nicht selig werden. Es müssen Menschenherzen bearbeitet werden, gleich Äckern müssen sie urbar gemacht und besamt werden, auf daß der Acker Früchte trägt zur Zeit der Ernte. Es ist eine Arbeit, die von Menschen ausgeführt werden muß, die Mich vertreten auf Erden, denn es ist Mein Wort, das als Samen in die Menschenherzen gelegt werden soll. Ich Selbst muß zu ihnen sprechen, jedoch durch euch, weil Ich Selbst Mich noch nicht äußern kann, ehe der Mensch einen bestimmten Reifegrad der Seele erreicht hat. Solange müsset ihr Mich vertreten auf Erden, solange müssen Menschen zu Menschen sprechen, doch in Meinem Auftrag und mit Meiner Unterstützung. Und so ihr Mir treue Arbeiter sein wollet, Knechte, die nur den Willen ihres Herrn ausführen, wird auch eure Arbeit gesegnet sein, sie wird nicht erfolglos verrichtet, sondern der Samen wird aufgehen und herrliche Früchte hervorbringen. Doch ihr dürfet nicht lau und gleichgültig werden in eurer Tätigkeit für Mich und Mein Reich, und darum traget ihr auch eine große Verantwortung, so ihr euch einmal in Meinen Dienst gestellt habt.... Ihr müsset Mich zu euch sprechen lassen, auf daß ihr reden könnet.... Und dies muß euer eigener Wille veranlassen, daß Ich Mich äußere euch gegenüber, denn entgegen eurem Willen werdet ihr Meine Stimme nicht vernehmen. Und darum müsset ihr immer und immer wieder euren Willen tätig werden lassen, denn Mein Wort ertönet nur in euch, so ihr aus eigenem Antrieb euer Herz zur Höhe wendet, so ihr Herz und Ohr öffnet und euch also für den Empfang Meines Wortes vorbereitet. Ich werde den leisesten Ruf vernehmen und ihn befolgen, Ich werde euer Verlangen nicht ungestillt lassen, Ich werde immer zu euch kommen, so ihr Mir die Tür des Herzens öffnet und Verlangen habt, von Mir Selbst gespeist zu werden. Ich werde stets das Abendmahl halten mit euch und also austeilen, um euch die Möglichkeit zu geben, euer Mittleramt zu verwalten, um euch die Gaben zu vermitteln, die ihr selbst nun austeilen sollet den Armen im Geist.... Ich brauche euch, ihr Meine Knechte auf Erden, ihr sollt die Einladungen in die Welt hinaustragen und alle rufen zum Abendmahl, denn alle will Ich sättigen mit dem Brot des Lebens, alle will Ich bewirten mit der Kost, die sie nötig brauchen, um den Pilgerweg auf Erden mit Erfolg zurückzulegen. Traget ihnen die Kunde zu, daß der Tisch gedeckt ist, daß ein jeder sich daran laben soll und daß sie ohne Meine Speisung nicht selig werden können.... Vermittelt ihnen Mein Wort, und seid Mir so treue Arbeiter, die Ich entlohnen werde einst, wie Ich es verheißen habe....

Amen

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Freitag, 22. August 2025

Warum Jesus Christus anerkannt werden muß...


 

Kundgabe Nr.8280 erhalten von Bertha Dudde am 23.09.1962 durch das Innere Wort, die innere Stimme

Ihr müsset immer wieder darauf hingewiesen werden, daß ihr nicht an Jesus Christus vorübergehen könnet, daß ihr Sein Erlösungswerk anerkennen müsset, wollet ihr von eurer Urschuld frei werden, wollet ihr einmal wiederaufgenommen werden in das Reich des Lichtes und der Seligkeit. Ihr müsset zu Ihm, dem göttlichen Erlöser, finden während eures Erdenlebens, um dieser eurer Schuld ledig zu werden, denn Er hat diese Schuld auf Sich genommen und ist den Weg zum Kreuz damit gegangen, Er hat gelitten für euch, und Er ist einen qualvollen Tod gestorben um eurer Urschuld willen.... Nehmet ihr Seine Erlösung nicht an, so bleibt ihr belastet mit der großen Schuld des einstigen Abfalls von Gott, und ihr geht unerlöst in das jenseitige Reich ein.... Doch auch dann noch habt ihr die große Gnade, daß Er euch annimmt und eure Sündenschuld tilgt, wenn ihr im freien Willen nach (zu) Ihm rufet, daß Er euch erlösen möge aus der Finsternis.... Doch weit schwerer ist es im jenseitigen Reich, zur Erkenntnis zu kommen, daß euch die Sünde in der Finsternis hält und daß ihr vorerst Vergebung eurer Sünden gefunden haben müsset, wollet ihr aufwärtssteigen und in das Reich des Lichtes Eingang finden. Ohne Jesus Christus gibt es keine Erlösung. Darum wird euch Menschen auf Erden immer wieder das große Erbarmungswerk des Menschen Jesus vor Augen geführt, in Dem Sich Gott Selbst verkörperte, weil Seine große Liebe die Schuld für euch tilgen wollte und diese Liebe darum Aufenthalt nahm im Menschen Jesus, Der unsäglich gelitten hat und am Kreuz gestorben ist, weil die Liebe in Ihm Ihn antrieb, weil Er Seinen gefallenen Brüdern wieder die Seligkeit erkaufen wollte, weil Er ihnen helfen wollte, den Weg zum Vater zurückzugehen, von Dem sie sich im freien Willen gelöst hatten.... und dies die große Schuld gewesen ist, die sie nicht selbst zu tilgen vermochten, die sie endlos lange Zeit getrennt hielt vom Vater und die also nur durch Jesus Christus von den Menschen genommen werden kann, die Ihn und Sein Erlösungswerk anerkennen und also auch Gott Selbst in Ihm.... Was nur möglich ist, das wird getan noch in der letzten Zeit vor dem Ende, damit die Menschen in Kenntnis gesetzt werden von dem großen Erbarmungswerk des Menschen Jesus, denn unerlöst einzugehen in das jenseitige Reich nach dem Tode des Leibes bedeutet tiefe Finsternis und einen überaus schmerzlichen Leidensweg im geistigen Reich, bis auch diese Seele den göttlichen Erlöser gefunden hat und Ihn um Erbarmen bittet.... Jede Seele kann Ihn finden, aber ebenso kann sie auch zur Tiefe sinken, wenn sie sich allen Bemühungen der Lichtwesen widersetzt und von ihnen keine Belehrungen annimmt, wenn sie, wie auf Erden, sich jeder besseren Erkenntnis verschließt, wenn ihr Wille nicht nach oben gerichtet ist, wenn ihr Widerstand nicht nachläßt und die Bemühungen der geistigen Freunde vergeblich sind. Dann bleibt die Seele mit ihrer Urschuld belastet, und sie sinkt wieder ab in die Tiefe, um einen erneuten Gang über die Erde zu gehen.... jedoch wieder den Gang durch alle Schöpfungswerke, von der harten Materie an durch das Pflanzen- und Tierreich bis hinauf zum Menschen.... Und es vergehen wieder endlose Zeiten, bis sie erneut den Erdengang als Mensch antritt, um im freien Willen Erlösung zu finden von ihrer Schuld. Jesus hat für die Sünden der Menschheit das Kreuzesopfer dargebracht, und allen Menschen sind die Gnaden des Erlösungswerkes zugänglich, alle Menschen können ihrer Schuld ledig werden, wenn sie nur den Weg zum Kreuz nehmen, wenn sie Jesus Christus anerkennen als Gottes Sohn, in Dem Sich die Ewige Gottheit manifestierte, und nun Ihn um Vergebung ihrer Schuld angehen, für die Sich die Ewige Liebe in Jesus geopfert hat. Und immer wieder wird daher den Menschen ein wahrheitsgemäßes Wissen um Jesus und Sein Erlösungswerk zugeleitet, damit die Menschen erkennen lernen, warum sie Ihn anerkennen müssen, warum sie Seine Vergebung erflehen sollen und warum die Anerkennung Gottes in Jesus von ihnen gefordert wird.... Und es wird den Menschen der Vorgang des Abfalles der Geister von Gott erklärt und die Folgen, die nur von Jesus Christus aufgehoben werden können, weil in Ihm die Liebe war, Die allein jene große Ursünde tilgen konnte.... Und es erfahren darum die Menschen immer wieder die Wahrheit, damit sie den Weg freiwillig nehmen zum Kreuz und also die Brücke betreten in das Reich des Lichtes, denn Jesus Christus hat durch Seinen Kreuzestod die Pforte geöffnet, und Er führet Selbst die Seelen ein durch dieses Tor, die Ihn anerkennen und sich der Gnaden des Erlösungswerkes bedienen, die Er durch Seinen Tod am Kreuz erworben hat für die sündige Menschheit.... Denn Er ist gestorben für alle Menschen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft, aber Er muß anerkannt und die Vergebung der Sündenschuld muß erbeten werden von jedem, der an Ihn glaubt und selig werden will....

Amen

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Donnerstag, 21. August 2025

Langsame Aufwärtsentwicklung der Wesen in der Schöpfung...


 

Kundgabe Nr.8702 erhalten von Bertha Dudde am 17.12.1963 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

So vernimm Folgendes: Als Ich die einst als Wesen von Mir ausgestrahlte Kraft umwandelte zu Schöpfungswerken verschiedenster Art, begann die langsame Aufwärtsentwicklung dieser Wesen im aufgelösten Zustand.... Es war anfangs ein unvorstellbares Gewoge geistiger Substanzen, die langsam Form annahmen, als die geistige Kraft verdichtet wurde durch Meinen Willen zur Materie und diese Materie wieder so verschieden geartet war, daß euch Menschen dieses nicht verständlich gemacht werden kann. Nach Meiner Weisheit und Meiner Liebe hatte Ich einen Heilsplan entworfen für das von Mir einst abgefallene Geistige, der eben in der Schöpfung zur Ausführung kommen sollte. Und es war der Zweck Meiner Schöpfung, das in ihr gebundene Geistige zum Dienen zu veranlassen, also mußte ein Schöpfungswerk für das andere nötig sein, damit eine langsame Aufwärtsentwicklung möglich wurde. Die dienenden Funktionen im Anfang der Schöpfung sind euch Menschen nicht vorstellbar zu machen.... erst als die Schöpfungswerke schon mehr einen festen Bestand annahmen, begann auch eine wenn auch sehr geringe Tätigkeit in diesen Schöpfungen. Und jede Tätigkeit bezeugt Leben, jede Tätigkeit bringt eine Veränderung zuwege, so daß also auch die Formen sich ständig veränderten, daß sie sich entwickelten zu immer größeren Schöpfungswerken, von denen ein jedes eine Aufgabe zu erfüllen hatte, die Mein Wille bestimmte und die auch Meinem Willen gemäß ausgeführt wurde, weil sich das Geistige Meinem Willen nicht widersetzen konnte. Und so entstand also die Schöpfung nicht im Augenblick aus Meinem Willen heraus, sondern es legte das darin gebundene Geistige oder die "umgeformte Kraft" einen langsamen Entwicklungsweg zurück, auf daß auch der Widerstand langsam nachließ und sich dies im Dienen äußerte, das zwar immer noch Meinem Mußgesetz unterlag, dennoch eine Verringerung des Widerstandes bewies.... Und so ist euch auch der Vorgang der Aufwärtsentwicklung durch die Gesteins-, Pflanzen- und Tierwelt bis hinauf zum Menschen erklärt worden, daß ständig die Außenformen das in ihnen gebundene Geistige freigaben und dieses sich sammelte, um wieder in einer größeren Form Aufenthalt zu nehmen und weiterzudienen, bis alle einem gefallenen Urgeist angehörenden Partikelchen sich gesammelt haben und sich nun als "Seele" im Menschen verkörpern können.... So wie es aber in der Tierwelt vor sich geht, daß kleine und kleinste Lebewesen durch Zusammenschluß mit in gleichem Entwicklungsgrade stehendem Geistigen nach ihrem Vergehen eine größere Außenform beziehen, so vollzog sich auch der Vorgang der Entwicklung weiter, und es wurden durch Meine Liebe und Weisheit immer neue Formen geschaffen, die das bestimmte Geistige aufnehmen konnten.... In der Natur nun sehet ihr das als "Entwicklung" eines kleinen Lebewesens zu einem immer größeren an.... Doch einstmals mußte Ich eine jede Form neu schaffen, die noch nicht vorhanden war. Und ob auch diese Formen sich ständig vergrößerten und den vorangehenden Formen ähnelten, war es immer ein Erschaffungsakt Meinerseits, der zwar von seiten der Menschen nicht beobachtet werden konnte, weil noch kein Mensch mit Verstand und freiem Willen begabt die Erde belebte. Doch Mein Plan seit Ewigkeit lag fest, und Ich wußte sonach auch um das Geschöpf, das als "Mensch" über die Erde gehen sollte zwecks Ablegung der letzten Willensprobe.... Und das noch in den verschiedenen Schöpfungswerken gebundene Geistige wurde daher in immer neue Schöpfungen versetzt.... je mehr sich das einzelne Geschöpf in seiner geistigen Substanz dem Ausreifen näherte.... Immer größer wurden die Schöpfungswerke.... womit nicht das körperliche Ausmaß zu verstehen ist, sondern die Beschaffenheit der einzelnen Lebewesen, ihre Funktionen und ihre Fähigkeiten gemeint sind.... Doch ein jedes neue lebende Geschöpf war ein Werk Meiner endlosen Liebe und Weisheit und Allmacht.... das dann wieder sich fortpflanzte, aber immer dasselbe Werk blieb, als das Ich es herausgestellt hatte.... Verstehet es, kein Lebewesen wird sich in seiner Beschaffenheit ändern, und wo ihr eine Veränderung oder Weiterentwicklung festzustellen glaubt, hat es sich bei seinem Entstehen um einen Schöpfungsakt Meinerseits gehandelt. Und so auch hat es sich bei jedem Menschen-ähnlichen Wesen, das die Erde bewohnte, bevor der erste Mensch erschaffen war, immer um Neuschöpfungen gehandelt, die aber in ihrer Art blieben, so wie sie als Produkt Meiner Allmacht erschaffen waren, und da sich das in ihnen gebundene Geistige stets mehr aufwärtsentwickelte, ist auch durch Meinen Willen eine immer mehr dem Menschen ähnliche Außenform erschaffen worden, doch immer lag dieser Erschaffung Mein Wille zugrunde, der sich wieder als Naturgesetz auswirkte.... was ihr Menschen nun als naturmäßige Höherentwicklung der Wesen bezeichnet.... Es kann aber niemals der Mensch als ein solches Produkt naturmäßiger Entwicklung betrachtet werden, denn dieser ist eine Schöpfung für sich, aus Meiner Allmacht, Liebe und Weisheit hervorgegangen und so gestaltet, daß er eine hohe Aufgabe erfüllen soll und kann auf Erden. Und ob ihr noch so kluge Tiere zu selbständigem Denken und frei-wollenden heranzubilden sucht, es wird euch dies nie und nimmer gelingen, denn die Fähigkeiten, die der Mensch besitzt, liegen in keinem Tier verborgen, denn es ist der Mensch das einzige Wesen in der Schöpfung, das Denkfähigkeit, Verstand und freien Willen besitzt.... was sich aber niemals langsam heranbilden lässet, was auch keine Merkmale einer langsamen Aufwärtsentwicklung eines Geschöpfes sind, sondern nur beweiset, daß der Mensch ein Schöpfungswerk für sich ist, durch Meinen Willen und Meine Macht ins Leben gerufen, um eine Aufgabe zu erfüllen. Und es konnte das Schöpfungswerk "Mensch" erst dann in die Welt gesetzt werden, als die einst gefallenen Urgeister schon die langsame Aufwärtsentwicklung durch die Schöpfung zurückgelegt hatten, weil der Mensch nun einen solchen gefallenen Urgeist als Seele in sich bergen sollte. Es gilt das Wort "Entwicklung" immer nur für das in jenem (jedem) Schöpfungswerk sich bergenden oder gebundenen Geistigen, das diese Aufwärtsentwicklung zurücklegen muß, während die materiellen Schöpfungswerke immer als Erschaffungsakte anzusehen sind, weil Mein Wille diese äußeren Formen ins Dasein rief, auf daß sie dem Geistigen dienten als Außenform, die selbst durch Dienen zur Höhe gelangen sollte. Daß Mein Wille auch gleichzeitig "Naturgesetz" bedeutet, dem sich kein Schöpfungswerk widersetzen kann, solange es noch nicht ein geistig reifes Wesen in sich birgt wie der Mensch, wird auch das Wort "Entwicklung" verständlich werden lassen.... aber niemals die Behauptung rechtfertigen, daß der Mensch selbst sich entwickelt habe.... denn er war ein Schöpfungswerk für sich, das Mein Wille und Meine Liebekraft ins Leben rief....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde