Freitag, 31. Mai 2024

Hinscheiden eines irdischen Machthabers... Wendung...


 

Kundgabe Nr. 4493 erhalten von Bertha Dudde am 23.11.1948 durch das Innere Wort.

So euch Kunde zugehen wird vom Hinscheiden eines irdischen Machthabers, dann seid ihr an dem Zeitpunkt angelangt, den ihr den Anfang des Endes benennen könnet. Dann wird die Welt zu einem Brandherd werden, die Flammen werden auflodern, hemmungslos wird der Haß wüten, und die Menschheit wird von Grauen erfaßt werden, denn sie ersieht sich keinen Ausweg mehr aus der Gefahr, die unabwendbar ist. Und nun werdet ihr von Mir gedrängt zum Reden, denn wenn alles in Aufruhr ist, wird eurer sich eine große Ruhe bemächtigen, weil ihr klar erkennet, daß die Zeit nahe ist, da Ich Selbst in Erscheinung trete, und ihr dies also den Menschen kundtut, die euch anhören. Es werden die Menschen nach allen Seiten hin sich von Feinden umgeben sehen und daher keine Hoffnung haben auf eine friedliche Lösung. Und darum wird die Angst riesengroß sein, wo kein Glaube vorhanden ist an den Einen, Der allein helfen kann. Und so wird man nur achten auf die Vorgänge in der Welt.... Die Menschen werden sich ängstlich zu versorgen suchen, weil sie die große irdische Not hereinbrechen sehen, sie werden ängstlich irdische Güter zu sichern suchen und Anstalten treffen zur Flucht, wenngleich es ihnen aussichtslos erscheint. Und nur die Gläubigen bleiben besonnen, und ihrer bediene Ich Mich nun, um einzuwirken auf die Mitmenschen, die in ihrem Unglauben unglücklich und verzweifelt sind. Und Ich suche noch einmal, Mich ihnen nahezubringen, Ich lasse Meine Diener auf sie einreden und spreche Selbst durch sie zu ihnen Worte der Liebe und des Zuspruchs. Ich warne sie, zu fliehen und nur ihres körperlichen Wohles zu gedenken; Ich stelle ihnen das Aussichtslose ihres Vorhabens vor und ermahne sie, auszuharren und ihr Schicksal in Meine Hände zu legen, und also geht alles seinen Lauf.... Der Brand ist entfacht und wird nicht mehr gelöscht werden durch Menschen, doch Ich Selbst werde ihn zum Erlöschen bringen, indem Ich andere Elemente ihm entgegensetze, indem Ich Selbst denen entgegentrete, die gegenseitig sich zu zerfleischen suchen.... Und es ertönet Meine Stimme von oben.... Eine Naturkatastrophe wird die Erde heimsuchen und die Kämpfenden auseinanderreißen; es wird ihnen eine Macht gegenübertreten, der keiner der Streitenden gewachsen ist.... Stunden nur wird dieser Vorgang dauern, aber eine völlig veränderte Weltlage schaffen, völlig veränderte Verhältnisse und ein anfangs unübersichtliches Chaos, größte irdische Not und unsagbar viel Trauer und Not unter den Menschen. Doch ihr müsset dieses alles ertragen, denn es geht auf das Ende zu, und viele Läuterungsmöglichkeiten müssen noch geschaffen werden, weil die Menschen alle nur noch eine kurze Lebensdauer haben und ausreifen sollen in kürzester Zeit.... Das Ende ist nahe, und sowie diese Zeit einsetzet, könnet ihr mit Sicherheit auch bald den letzten Tag erwarten und das letzte Gericht, auf dass sich erfüllet, was verkündet ist durch Wort und Schrift....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sinn der Worte "Meine Kirche..."

 

 

Kundgabe Nr. 2306 erhalten von Bertha Dudde am 19..04.1942 durch das Innere Wort.

Meinem Willen entspricht es nicht, die Segnungen der Kirche zu mißachten, denn Ich Selbst habe die Kirche gegründet, auf daß innerhalb der Kirche Mein Wort gelehrt werde, auf daß in Meinem Auftrag Mein Wort den Menschen nahegebracht werde zum Heil ihrer Seelen.... Was aber ist Meine Kirche?.... Wer gehört zu Meiner Kirche, und welche Segnungen habe Ich denen verheißen, die Meiner Kirche angehören?.... Immer wieder muß den Menschen erklärt werden, daß Ich doch nur von Meinen gläubigen Anhängern gesprochen habe und auch heut noch unter Meiner Kirche die Menschen verstehe, die tief gläubig sind, also im Glauben an Mich sich zusammenfinden und eine Gemeinde bilden. Eine Gemeinde der Gläubigen.... das ist der rechte Sinn des Wortes "Meine Kirche...." Ich Selbst habe diese Gemeinde gegründet, als Ich Mir Meine Apostel erwählte und sie hinaussandte in alle Welt; Ich habe ihnen den Auftrag gegeben, denen, die gläubig waren, Mein Wort zu verkünden. Und diesen Meinen Gläubigen habe Ich Meinen Segen verheißen.... Meinen Beistand, Meinen Geist.... Ich habe ihnen die Verheißung gegeben, mitten unter ihnen zu sein, so sie gläubig dieses Mein Wort entgegennehmen. Und Meine Gegenwart bedeutet das Austeilen Meiner Liebe, denn wo Ich weile, dort muß auch Meine Liebe empfunden werden, die sich äußert in Kraftübermittlung, also Zuwendung Meiner Gnade. Und also segne Ich einen jeden, der im Glauben an Mich Mein Wort aufnimmt, denn dieser wird auch nach Meinem Wort leben und folglich Meiner Gnade gewürdigt werden. Ich segne also die Gläubigen, die im Zusammenschluß Meine Kirche bilden, und verständlicherweise kann Ich es nicht gutheißen, wenn Mein Segen gering gewertet wird und der Zusammenschluß der Gläubigen somit in Frage gestellt wäre, denn wer Meinen Verheißungen nicht glaubt, der kann auch dem Kreis Meiner Gläubigen nicht angehören und somit der Kirche, die Ich gegründet habe und die tiefe Gläubigkeit voraussetzt. Die Segnungen Meiner Kirche sind das Fundament des Glaubens, denn so Ich mit Meinem Beistand bei den Meinen bin, werden sie von Meiner Liebe und Gnade durchflutet sein und dann auch fest und unerschütterlich glauben können und wahre Anhänger Meiner Kirche sein, denn es ist der Geist in ihnen, der Meinem Vatergeist entgegendrängt. Und daher ist Meine Kirche nichts Äußerliches, sondern etwas tief Innerliches, weshalb es auch nicht nach außen erkennbar zu sein braucht. Es muß Meine Kirche wahrhaft gläubige Menschen zusammenschließen, auf daß die Segnungen dieser Kirche sich an diesen Gläubigen auswirken und daran auch Meine wahre Kirche zu erkennen ist. Und wer dieser Meiner Kirche angehört, der mißachtet auch ihre Segnungen nicht, denn er glaubt an Mich, Meine Liebe und Meine Kraft und will diese entgegennehmen aus Meiner Hand.... Liebe, Kraft und Gnade.... Meine Kirche ist die Gemeinschaft der Gläubigen, deren Hirt Ich bin.... Und Mein Wille ist, daß sie in Mir ihren Hirten erkennen, daß sie Mich hören, so Ich Meine Stimme ertönen lasse.... daß sie Mich spüren, so sie Mein Wort entgegennehmen und Mir nun willig nachfolgen, d.h., Mein Wort zu erfüllen trachten und es in die Tat umsetzen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Donnerstag, 30. Mai 2024

Vereinigung des Geistes mit der Seele... Wiedergeburt...

 

 

Kundgabe Nr. 3205 erhalten von Bertha Dudde am 29..07.1944 durch das Innere Wort.

Einen unwiderstehlichen Drang zur Höhe wird die Seele in sich fühlen, so sie sich durch Liebeswirken mit dem Geist in sich verbindet, denn dieser suchet sie nun zu beeinflussen und sie dem Reich zuzuführen, das ihre wahre Heimat ist. Und im gleichen Maß wird sie sich von der Erde trennen, d.h., ihr Wollen und Denken wird nicht mehr dem Körper und seinen Wünschen gelten, sondern dem Geistigen zugewandt sein. Sowie dieses Stadium eingetreten ist, ist die Seele wiedergeboren im Geist, sie hat einen neuen Lebensabschnitt begonnen, sie hat ihren eigentlichen Erdenlebenszweck erkannt und ist sich ihrer Aufgabe auf Erden bewußt. Und dann kann auch kein Rückschritt mehr eintreten, ein Rückfall in den Zustand zuvor, wo sie ohne geistiges Wissen war und nur das irdische Leben beachtete. Und nun sammelt sie geistige Reichtümer, indem sie durch bewußtes Streben nach der Höhe sich den gedanklichen Einströmungen aus dem geistigen Reich öffnet und als Folge dessen auch liebetätig ist, denn die Lichtwesen äußern sich durch den Geistesfunken im Menschen, und dieser treibt unentwegt zum Liebeswirken an. Je liebetätiger der Mensch ist, desto fähiger wird er, die Stimme des Geistes in sich zu vernehmen, und desto mehr nimmt er nun an Wissen zu. Sein Liebeswirken kann nun zweierlei sein, er kann den Mitmenschen helfen irdisch und auch geistig; er kann in dienender Nächstenliebe sich betätigen, indem er ihnen beisteht in irdischer Not, er kann sich aber auch der Seele des Mitmenschen annehmen, indem er sie belehret und ihnen das gibt, was er zuvor durch seinen Geist erhalten hat.... geistiges Wissen, das der Wahrheit entspricht.... Er kann unvergängliches Gut weiterleiten und dadurch wieder anderen Seelen zur Höhe verhelfen, und es ist dieses Wirken in Liebe überaus segensreich, es ist eine Hilfeleistung, die ihr die Seelen danken ewiglich. Denn immer bedeutet geistige Hilfe Erwachen zum Leben, sowie sich der Mensch helfen lässet, sowie er sich nicht ablehnend dieser Hilfe verschließt. Doch sowie ein Mensch einmal selbst den geistigen Weg eingeschlagen hat, wird er niemals allein den Weg zur Höhe gehen wollen, sondern immer auf seine Mitmenschen einwirken, weil er erkennt, daß das geistige Streben das Wichtigste im Leben ist, weil es zum Ziel führen kann, so der Mensch willig ist. Die Seele fühlt sich auf Erden nicht mehr wohl, und ihr stetes Streben ist, ihr zu entfliehen, und darum kann sie zu jeder Zeit und überall sich erheben in das geistige Reich, denn von dort wird immer die Brücke geschlagen, so der Mensch das geistige Reich zu betreten begehrt. Immer sind die Lichtwesen bereit, die von Gott empfangene Kraft der Seele des Menschen zu vermitteln, und immer ist der Geistesfunke im Menschen bereit, der Seele die geistigen Gaben darzubieten, denn der Geistesfunke steht in dauernder Verbindung mit der Licht-spendenden Welt und somit mit Gott, Der durch die Lichtwesen das der Wahrheit entsprechende Wissen dem Menschen zuführt, der es empfangen will. Denn das Verlangen der Seele, ihr Denken und Wollen bestimmt das Maß von Geistesgaben, das ihr vermittelt wird, und unbeschränkt wird dieses sein, so die Seele das empfangene Geistesgut weitergibt an die Mitmenschen, um auch diese damit zu beglücken....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 29. Mai 2024

Geist der Lieblosigkeit... Göttliches Eingreifen...

 

 

Kundgabe Nr. 1464 erhalten von Bertha Dudde am 09..06.1940 durch das Innere Wort.

Der Geist der Lieblosigkeit beherrscht die Erde und ihre Bewohner, und es hat der Widersacher den Sieg davongetragen über unzählige Wesen, deren Leben bar jeder Liebe ist. Und es werden unzählige Menschen nun in das Chaos hineingetrieben, das sein Werk ist und das ausführbar wurde eben durch diese Lieblosigkeit, die unvorstellbaren Haß und Zwietracht entfacht hat unter der Menschheit. Es ist alle Vernunft von den Menschen gewichen, denn es leitet sie der Geist der Finsternis, und er nimmt auch das Denken der Menschen gefangen oder verbildet es dergestaltig, daß sie nicht mehr wissen, was sie tun. Es hat wohl selten sich die Menschheit so gänzlich dem Willen des Widersachers untergeordnet, wie es jetzt der Fall ist, und es wird daher auch die Gegenmaßnahme eine selten scharfe sein müssen, soll sich wieder ein höherer Geisteszustand entwickeln und die geistige Blindheit der Jetztzeit behoben werden. Die geistige Not also erfordert ein göttliches Eingreifen, und die göttliche Liebe und Weisheit sieht ein Geschehnis vor zur Behebung dieser Not, das zwar die Menschheit an der göttlichen Liebe und Weisheit zweifeln läßt, jedoch noch die einzige Möglichkeit ist, die Menschen dem sicheren Untergang zu entreißen. Es bleiben die Menschen unbelehrbar, sie sind in anderer Weise nicht zum Annehmen des Glaubens zu bewegen, und noch viel weniger befolgen sie das Gebot der Liebe zu Gott und dem Nächsten.... Und wiederum muß der Mensch zum rechten Denken kommen, soll ihm die Not der kommenden Zeit erspart bleiben und ihm sein Erdenleben belassen werden. Denn es wird mit elementarer Gewalt über die Menschen die göttliche Sendung hereinbrechen, es wird niemand vorbereitet sein, so er nicht schon zuvor sich mit Gott verbunden hat. Und es wird eine Panik sein, die nur Gott Selbst wieder abwenden kann, so Er innig darum gebeten wird. Doch es wird der Glaube an Gott den Menschen mangeln. Denn selbst, die im Glauben und in der Liebe stehen, wird bange Zweifel befallen, da Gottes Stimme auch ihnen vernehmlich hörbar ist. Ihr Geist wird wohl zu Gott flüchten, doch die Seele bangend und verzagt der Dinge harren, die noch kommen. Und sie werden kaum den Mitmenschen Trost bringen können und selbst um den Glauben ringen müssen, doch ihnen wird Gott beistehen, auf daß sie nicht wankend werden im Glauben an Ihn. Doch die Gott nicht erkennen, suchen die Rettung auf Erden, und sie werden keine Hilfe finden. Sie müssen ihr Denken ändern, oder sie werden ein Opfer sein der Elemente, die Gott, der Herr, Selbst anweiset, Ihm zu dienen. Und es wird eine unbeschreibliche Verwirrung sein, denn nur noch die äußerste Not kann verändernd wirken auf verstockte Sünder.... nur die Angst um das Erdenleben macht die Menschen weich und gefügig und zum Bitten bereit. Ohne Gebet jedoch kann keine Hilfszuwendung von oben kommen, denn erst das Gebet gibt sichere Gewähr, daß Gott Selbst Sich Seiner Erdenkinder annimmt und sie erlöset aus aller Pein. Und die Stunde wird entsetzlich lang erscheinen den Menschen, die alles der Vernichtung preisgegeben sehen, was ihnen bisher als erstrebenswert galt. Und doch kann diese Stunde nicht den Menschen erspart bleiben, da alle Liebe und Güte Gottes abgewiesen wird und ein anderer Weg aus geistiger Not nicht gangbar ist. Gottes Langmut hat dieses Ereignis hinausgeschoben noch und noch, endlich aber soll Seine Weissagung Erfüllung finden.... Denn es ist die Zeit gekommen, wo größte Willensschwäche und Glaubenslosigkeit nur noch diese Katastrophe zeitigen kann. Es ist die Zeit nahe, die der Herr angekündigt hat durch Sein Wort, als Er auf Erden weilte und die Menschen auf diese Zeit des Abfalls von Gott hinwies. Denn Sein Wort ist ewige Wahrheit und wird sich erfüllen bis auf den letzten Buchstaben....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 27. Mai 2024

Geistige Not größer als irdische... Wirken des Gegners...

 

 

Kundgabe Nr. 5526 erhalten von Bertha Dudde am 06..11.1952 durch das Innere Wort.

Die geistige Not ist noch viel größer als die irdische, denn die Menschen leben nicht mehr in der Wahrheit, und jeder Irrtum ist Hindernis zur Höhe, jeder Irrtum ist geistiger Stillstand oder gar Rückgang, denn der Irrtum ist das Werk Meines Gegners, um den Weg zu Mir zu versperren, um ihn unfindbar werden zu lassen. Jeder Irrtum stärket seine Macht und gibt ihm immer neue Gelegenheiten, das Dunkel der Nacht über die Menschen zu breiten. Irrtum ist alles, was dazu beiträgt, das Erkennen Meiner Selbst zu erschweren, Irrtum ist alles, was die Menschen hindert, mit Mir Verbindung zu suchen und zu finden.... Mein Ziel und Streben ist, daß die Menschen sich mit Mir vereinen, daß sie nach Mir Verlangen tragen und dieses Verlangen des Herzens zu stillen suchen.... Mein Ziel ist, die Liebe Meiner Geschöpfe zu gewinnen.... Alles, was dazu beiträgt, ist gut und niemals des Gegners Wirken. Was aber die Menschen hindert, diese Verbindung mit Mir zu finden, alles, was ihre Blicke anderwärts richtet als nach Mir, ist Wirken Meines Gegners. Und ihr könnet sonach sehr leicht diesen erkennen in allem, was euch geboten wird, seien es geistige Lehren, seien es Botschaften aus dem geistigen Reich, seien es Geschehen, ganz gleich, welcher Art.... Immer müsset ihr euch darüber klarwerden, was damit bezweckt wird.... Und führet es euch von Mir weg und zur Welt hin, oder erschwert es die innige Verbindung mit Mir, dann wisset ihr auch, daß Mein Gegner am Werk ist, der euch Menschen von Mir abzudrängen sucht. Er wendet auch Mittel an, die Mein Wirken vortäuschen sollen, er scheut sich nicht, scheinbar für Mich zu arbeiten, um die Leichtgläubigen zu gewinnen, die ihn nicht erkennen und daher annehmen, was er ihnen bietet. Die Leichtgläubigkeit der Menschen begünstigt sein Tun, denn sie nehmen an ohne ernste Prüfung, sowie nur ein Anstoß gegeben ist, der ihren Glauben fordert. Das ist seine List, scheinbar den Glauben zu stärken und doch ihn in falsche Richtung lenken.... Die Wahrheit wird ständig zur Erde geleitet, sie wird ständig den Menschen zugetragen, und doch wird dickster Irrtum und Lüge viel eher angenommen von ihnen als nur ein Fünkchen Wahrheit, das ihnen ihren Geisteszustand erleuchten würde. Mein Gegner aber hat einen festen Untergrund, er steht auf einem Boden, der von den Menschen selbst fest und haltbar gemacht wurde.... Mein Gegner arbeitet dort, wo die Menschen glauben, Mein Revier betreten zu haben. Auch das ist seine List, die wieder nur aufgedeckt werden kann durch die reine Wahrheit, die Ich den Menschen bringe, durch Mein Wort. Doch schwer nur findet dieses Mein Wort dort Eingang, wo der Gegner sorgsam alle Tore versperrt. Und die Menschen selbst stellen sich hinter Meinen Gegner und stärken ihn in seiner Macht.... Daher ist die geistige Not unbeschreiblich groß und doch nicht zwangsmäßig zu beheben, denn der freie Wille des Menschen muß selbst anstreben, in das Licht zu treten, dann wird es auch bald hell werden in ihm, und dann beginnt der Boden unter den Füßen Meines Gegners zu wanken. Ohne die Wahrheit jedoch kann die geistige Not nicht verringert werden, denn die Wahrheit lehret die Liebe, wer aber die Liebe hat, der erkennt auch das Wirken des Gegners, und er wird sich frei machen von ihm, weil er durch die Liebe auch die Kraft in sich fühlt, ihm zu entfliehen, weil er durch die Liebe den Zusammenschluß mit Mir herstellt und Ich ihm nun beistehe, indem Ich ihn erfülle mit Licht und Kraft....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 25. Mai 2024

Jesus, der gute Hirt...

 

 

Kundgabe Nr. 7455 erhalten von Bertha Dudde am 15.11.1959 durch das Innere Wort.

Ich werde euch die Menschen in den Weg führen, denen ihr das Evangelium künden sollet, doch es sind immer nur einzelne, die euch anhören und eure Worte beherzigen werden. Es ist nur eine kleine Herde, die Mir, ihrem Hirten, folget, und diese kleine Herde halte Ich Mir zusammen, und Ich lasse es nicht zu, daß in Meinen Stall eingebrochen wird und Mir Meine Schafe geraubt werden, denn Ich bin ein guter Hirt, Der Sein Leben lässet für Seine Schafe. Ihr alle gehöret zu Meiner Herde, die ihr auf Meinen Ruf höret, sowie er euch ertönet.... Und Mein Ruf ist allzeit Mein Wort, durch das Ich Selbst euch anspreche aus der Höhe.... Mein Ruf ist der Lockruf eines guten Hirten, Der nicht will, daß Ihm ein Schäflein aus Seiner Herde verlorengehe, und Der auch zu euch Worte der Liebe spricht, um euch zu halten, um euch zu warnen und zu mahnen, auf daß ihr nicht jenem in die Fallstricke geratet, der euch Mir entwenden will. Ich lasse euch wohl freien Willen, und wenn ihr wandelt auf weiter Flur, so könnet ihr alle euren Weg nehmen, wohin ihr es wollt, aber ein guter Hirt verfolgt seine Schäflein, und er suchet, die sich verirrt haben, die sich entfernten vom rechten Wege, die sich verstiegen haben in Abgründe oder auf Anhöhen. Ein guter Hirt locket und rufet, daß sie zu ihm zurückfinden, daß sie sich Schutz-suchend um ihn drängen und mit ihm zusammen der Heimat zugehen, wo sie Ruhe und Stille umfängt nach des Tages Ablauf und langen Wanderungen durch die Felder. Und das ist das Merkmal eines guten Hirten, daß er seine Schäflein nicht ihrem Schicksal überläßt, wenn die Nacht hereingebrochen ist.... Denn so manches Schäflein wird sich verirren, es wird abweichen vom rechten Weg und sich auf die Höhen versteigen, es wird seinen Weg lenken auf fremdes Gebiet, wo es eingefangen und getötet werden kann, es wird abseits gehen und seine Herde und den Hirten verlieren.... Und dann wird ein guter Hirt ihm folgen und so lange rufen, bis er es gefunden hat.... Und voller Freude wird er sich niederbeugen und das Schäflein auf seine Arme nehmen, um es wieder zurückzutragen zu der Herde und dem heimatlichen Stall zuzutreiben. Und so auch gehe Ich allen Menschen nach, die sich von Mir als dem guten Hirten getrennt haben, die ihre eigenen Wege gehen, die sich in die Welt verirrt haben und in der Welt aufwärtszusteigen trachten.... Alle sind es verirrte Schäflein, die Mir am Herzen liegen und die Ich gern wieder zurückgewinnen will für Mich, die Ich zu den Meinen zählen möchte und darum immer wieder locke und rufe durch Mein Wort, daß sie ihm Folge leisten und sich Mir wieder in Liebe nahen, von Dem sie sich entfernt haben. Und darum ertönt immer wieder Mein Wort aus der Höhe, und wer es empfängt, der soll es weitertragen in die Welt, denn die Menschen benötigen dringend Mein Wort, Meinen liebevollen Lockruf, der sie wieder zur Heimat zurückrufen soll.... Und Ich weiß es wahrlich, wer Mein Wort benötigt, und diese führe Ich euch in den Weg, auf daß ihr an ihnen Weinbergsarbeit verrichten könnet, auf daß ihr Mir als dem guten Hirten Liebedienste erweisen könnet und Mir auch die Schäflein wieder zurückbringen könnt, die sich von der Herde entfernten und die doch wieder zu Mir kommen sollen, weil sie ohne Mich nicht selig werden können. Es werden nicht viele mehr sein, auf die Mein Wort noch Eindruck machen wird es werden vielmehr die meisten Menschen sich sträuben, euch anzuhören, denn Meine Herde hat sich zerstreut und ist vom Feind hinweggetrieben worden, der sich widerrechtlich aneignet, was sich ihm freiwillig ergibt.... Und dennoch soll der Lockruf des guten Hirten immer wieder ertönen, denn sowie sie sich freiwillig Mir wieder zukehren, kann Ich sie auch zurückholen und dem heimatlichen Stall zuführen. Darum locket und rufet auch ihr, die ihr Mein Evangelium hinaustraget in die Welt. Kündet den Menschen vom guten Hirten, Der unentwegt Seine Schäflein suchet und sie in Seine treue Hut nehmen will.... kündet den Menschen, daß es einen Gott der Liebe gibt, Der nur darauf wartet, daß sie zu Ihm kommen in allen ihren Nöten, Der wie ein guter Hirt jedes Schäflein auf Seinen Arm nehmen will, Der ihm Schutz und Schirm bietet bei Sich Selbst, auf daß alle Menschen bei Ihm wohlgeborgen sind....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 22. Mai 2024

Gedenket oft der Todesstunde...

 

 

Kundgabe Nr. 7458 erhalten von Bertha Dudde am 18.11.1959 durch das Innere Wort.

Euch allen sei es gesagt, daß mit jedem Tag sich die Zeitspanne verringert, die euch noch bleibt bis zum Ende.... daß die Gnadenzeit bald vorüber ist, wo ihr schaffen und wirken könnet nach eurem Willen. Und all euer Schaffen und Wirken sollte nur noch dem Heil eurer Seelen gelten, nur ihrer solltet ihr gedenken und alles Weltliche zurückstellen, denn in der Sorge um euer Seelenheil würde euch schon alles Nötige hinzugegeben werden, so daß ihr dennoch erhalten würdet ohne euer Zutun. Aber das Heil der Seele ist in großer Gefahr, so wie ihr jetzt euer Erdenleben führet.... nur des Weltlichen achtend und nicht gedenkend, daß eure Lebenszeit bald vorüber ist. Ihr lebt in einer verkehrten Einstellung dahin, ihr gedenket nur eures Körpers, und ob ihr euch auch der Welt gegenüber als "Christen" hinstellen wollet.... Ihr lebet nicht mit Christus, Der euer ewiges Heil ist und bleiben will, aber nur mit euch verbunden sein kann, wenn ihr in der Liebe lebt.... Ihr liebet noch zu sehr euch selbst, denn alles, was euch gedanklich bewegt, gilt der Verbesserung eurer Lebensbedürfnisse; ihr suchet nur dem Körper zuzuwenden, was ihm zum Behagen gereicht.... Aber gedenket ihr eurer Seele und dessen, was sie bedarf zur Seligwerdung? Und ihr wißt es doch, daß eures Bleibens auf dieser Erde nicht ewig ist, daß euch schon der nächste Tag den Abruf bringen kann und daß dann allein der Seele Zustand maßgebend ist für das Los, das sie im jenseitigen Reich erwartet. Dann sind alle Dinge hinfällig, die der Körper besessen hat und die der Mensch zurücklassen muß in dieser Welt. Dann waren alle Bemühungen umsonst, die nur dem Körper und seinem Wohlbehagen gegolten haben, die Seele aber steht arm und dürftig am Tor zur Ewigkeit.... Wolltet ihr Menschen euch doch nur den unglücklichen Zustand der Seele vor Augen halten, wolltet ihr ernsthaft oft der Todesstunde gedenken, und wolltet ihr es doch glauben, daß die Zeit bald beendet ist, die euch noch als kurze Gnadenfrist bewilligt ist, damit ihr euch wandelt.... Ein jeder Tag kann eurer Seele Reichtum bringen, wenn ihr ihn richtig auslebt, wenn ihr Liebewerke verrichtet, Liebe und Güte ausstrahlet auf eure Mitmenschen und helfet, wo eure Hilfe benötigt wird; wenn ihr euch im Gebet verbindet mit eurem Vater von Ewigkeit, wenn ihr das rechte Verhältnis herstellet zu Ihm wie das eines Kindes zum Vater.... Es braucht für euch kein Opfer zu sein, ihr könnt wahrlich ein Gott-gefälliges Leben führen, doch ihr müsset Seiner öfter gedenken, ihr dürfet eure Gedanken nicht ausschließlich der Welt und ihren Anforderungen zuwenden, ihr müsset immer wissen, daß alles vergänglich ist, was die Welt euch bieten kann, daß aber unvergänglich ist, was von Gott kommt.... Und um von Gott etwas zu erhalten, was ihr als geistigen Reichtum buchen könnet, müsset ihr euch Ihm verbinden und verbunden bleiben durch Gebet und Liebewirken.... Es wird nicht viel verlangt von euch, aber ohne diese innige Bindung werdet ihr immer arm bleiben, und eure Seele wird bei ihrem Ableben sehr dürftig und armselig beschaffen sein. Und doch kann ihr nichts geschenkt werden, was sie sich nicht selbst erwirbt.... Darum könnt ihr Menschen immer nur gewarnt und ermahnt werden, nicht leichtfertig durch das Leben zu gehen, sondern immer der Stunde eures Todes gedenken, wo ihr dann Rechenschaft ablegen müsset, wie ihr euer Erdenleben genützt habt zum Wohl eurer Seelen.... Besinnet euch, gehet in euch und strebt das Ausreifen eurer Seele an, und es wird euch stets dabei geholfen werden, wenn ihr nur Gott gegenüber den guten Willen bezeuget, Ihm näherzukommen, um einmal ganz bei Ihm verbleiben zu dürfen, sowie eure Seele dessen würdig geworden ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 21. Mai 2024

Wesenswandlung zur Liebe mit Hilfe Jesu Christi...

 

 

Kundgabe Nr. 8019 erhalten von Bertha Dudde am 15.10.1961 durch das Innere Wort.

Der Erdenlebensweg als Mensch ist die letzte kurze Phase eures Entwicklungsganges von der tiefsten Tiefe zur Höhe.... Ob er euch aber den Abschluß bringt, das bestimmet ihr selbst als Mensch, wo euch wieder der freie Wille zurückgegeben ist und ihr diesen nun recht richten müsset, um zur letzten Vollendung zu gelangen. Darum tragt ihr eine große Verantwortung, weil ihr euer Los entscheidet für wieder endlos lange Zeit oder für die Ewigkeit.... Ihr könnet bei recht gerichtetem Willen frei werden von jeglicher Außenform, wenn ihr euren irdischen Leib verlasset; ihr könnt aber auch erneut die härteste Außenform beziehen, wenn ihr die Freiheit eures Willens mißbrauchet, wenn ihr das Erdenleben nicht auswertet, wenn ihr nicht die Umgestaltung eures Wesens vollzieht, das wieder zur Liebe werden muß, wie es war im Anbeginn.... Diese Umgestaltung eures Wesens zur Liebe ist einziger Zweck eures Erdenlebens als Mensch, und ihr habt auch stets die Möglichkeit, dieses Werk der Umgestaltung zu vollbringen, weil Ich euch wahrlich jegliche Unterstützung zuteil werden lasse.... Denn Ich sehne Mich nach Meinen Geschöpfen, daß sie als "Kinder" zu Mir zurückkehren, und Ich tue wahrlich auch alles, daß sie ihr Ziel erreichen.... aber Ich mache nicht ihren Willen unfrei.... Sie selbst müssen zu Mir zurückkehren im freien Willen, so wie sie einst von Mir gegangen sind und dadurch in die tiefste Tiefe stürzten. Ich trage allen Schwächen und Fehlern Rechnung, Ich helfe nach, wo ihr Menschen allein zu schwach seid; Ich offenbare Mich euch, auf daß ihr Mich erkennen und lieben lernet; Ich überschütte euch mit einem Gnadenmaß, das unbegrenzt ist, das ihr nur zu nützen brauchet, um zu Überwindern werden zu können im Erdenleben.... Denn ihr müsset einen Kampf führen mit Meinem Gegner, der euch nicht freigeben will, der aber gleichfalls euren freien Willen nicht bestimmen kann, wenn dieser sich abwendet von ihm.... Ihr müsset gegen alle Triebe und Begierden ankämpfen, die eurer Seele noch anhaften.... ihr müsset des festen Willens sein, vorwärtszuschreiten und den Erdenlebensweg mit Erfolg zurückzulegen.... Ihr müsset zu Mir verlangen, und wahrlich, Ich werde euch entgegenkommen und euch zu Mir ziehen, um euch ewiglich nicht mehr zu lassen. Denn Ich liebe euch, und darum ersehne Ich eure Rückkehr zu Mir.... Und niemals brauchet ihr zu fürchten, daß euch die Kraft mangelt für eure Vollendung, denn Einer hat sie für euch erworben durch Seinen Tod am Kreuz.... Jesus Christus, Der euch erlöste von Sünde und Tod.... Und dieser Eine wird euch die Gnaden Seines Erlösungswerkes zuwenden, wenn ihr nur sie anfordert, wenn ihr es wollet, daß Er auch eure Sündenschuld getilgt haben möge, und wenn ihr Ihn bittet um Stärkung eures Willens, das Umgestaltungswerk zur Liebe auf Erden zu vollbringen.... Sowie ihr euch an Ihn wendet, erkennet ihr auch Mich wieder an, und dann ist auch eure Rückkehr zu Mir gesichert, eure Heimkehr ins Vaterhaus, das ihr einst freiwillig verlassen hattet.... Ihr könnet wahrlich während des kurzen Erdenlebens das letzte Ziel erreichen, wenn ihr nur Jesus Christus anerkennet als Erlöser der Welt, Der Mich Selbst in aller Fülle in Sich barg.... Denn durch diese Anerkennung und die Bitte um Vergebung eurer Schuld ist eure Ursünde des Abfalles von Mir getilgt.... weil der Mensch Jesus dafür am Kreuz gestorben ist, daß Er mit Seinem Blut die große Schuld sühnte um der Gerechtigkeit willen.... Ihr selbst hättet niemals diese Schuld abtragen und dafür Sühne leisten können, darum starb Ich Selbst in dem Menschen Jesus den Tod am Kreuz, weil nur die Liebe eine solche Schuld entsühnen konnte, die der Mensch Jesus für Seine leidenden Brüder aufbrachte und die Ihn erfüllte und alle Leiden und Schmerzen auf Sich nehmen ließ.... Die Liebe aber war Ich Selbst.... Und darum wurde für euch Menschen der Weg wieder frei zu Mir, ihr könnt zurückkehren in euer Vaterhaus, Ich kann euch wieder annehmen als Meine Kinder, weil eure Schuld getilgt ist durch Jesus, wenn ihr Ihn anerkennet und also Mich in Ihm, denn Er und Ich sind eins.... wer Ihn anrufet, der rufet Mich an, und wer Ihn einst schauen darf, der schauet Mich von Angesicht zu Angesicht.... Amen

Montag, 20. Mai 2024

Schicksal mit Ergebung tragen...

 

 

Kundgabe Nr. 8713 erhalten von Bertha Dudde am 19.12.1948 durch das Innere Wort.

Ich habe Meine Engel angewiesen einzugreifen, wo menschlicher Wille versagt. Denn die Zeit gebietet es, daß sich die Menschen selbst einen Weg suchen, um dem drohenden Unheil zu entfliehen. Ich aber werde ihnen helfen, so die Dringlichkeit nicht erkannt wird, und so werden Zufälligkeiten in Erscheinung treten, die aber nur Meine Fügung sind, also nach Meinem Willen das Schicksal des einzelnen beeinflussen. Es wissen die Menschen nicht, daß sie in ständiger Obhut sind von jenen Wesen, denen sie zur Betreuung anvertraut sind, die, im göttlichen Willen stehend, das Leben des einzelnen bestimmen, die also in Meinem Auftrag eingreifen in deren Leben. Ich lasse aber dennoch den freien Willen unangetastet, auf daß der Mensch nicht gezwungen wird, sondern sich frei entscheiden oder zum Guten bekennen soll. Und er braucht nichts weiter zu tun, als ohne Widerstand sein Schicksal hinzunehmen und nicht zu murren oder zu klagen. Denn Ich weiß, was einem jeden dienlich ist und in welchen Verhältnissen die Seele des Menschen ausreifen kann, und trage diesem Rechnung. Und so werden alle Ereignisse ineinandergreifen, und von selbst wird eine Lage geschaffen, die völlig außerhalb jeder Berechnung liegt. Dann aber sollet ihr auch Mein Wirken erkennen und dankbar sein, daß Ich Mich eurer so annehme und euch Lichtwesen zur Seite stelle, die euch betreuen, weil ihr sonst für die geistige Arbeit untauglich würdet und euren Mitmenschen nicht dienen könnet. Ich habe euch aber eine Mission aufgetragen und euch daher auch in die Obhut Meiner Engel gegeben, die alles für euch tun, solange ihr für Mich tätig seid. Mein Wille allein entscheidet, und wahrlich so, wie es gut ist für euch. Und so sollet ihr jede Sorge fallenlassen und ruhig und heiter euren Lebensweg gehen, der immer wieder Sonnenschein bringen wird und auch niemals zu schwer gangbar ist für euch, solange ihr euch Mir anvertraut, solange ihr Mir entgegendränget und für Mich und Mein Reich tätig seid....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 19. Mai 2024

Johannes 7, 38-39.... Pfingsten ...

 

 

Kundgabe Nr. 8713 erhalten von Bertha Dudde am 01.01.1964 durch das Innere Wort.

Aus eurem Leibe sollen Ströme lebendigen Wassers fließen.... Aus euch selbst soll der Strom herausquellen, also muß er zuerst von Mir, als dem Urquell, entströmet sein, er muß das Gefäß gefüllt haben, das ihr selbst herrichtetet und Ich nun auch das lebendige Wasser euch zuströmen lassen kann, wie Ich es euch verheißen habe. Denn in euch ruht ein Funke des Ewigen Gottgeistes, Der so lange in euch schlummert, also außer Tätigkeit ist, wie ihr noch nicht zu einem Gefäß geworden seid, den Geistesstrom aus Mir aufzunehmen, der durch diesen göttlichen Funken.... sowie der innige Kontakt mit Mir hergestellt wird und sich der Funke mit dem Vatergeist von Ewigkeit einet.... also einfließet in euer Herz. Ihr seid ursprünglich göttliche Geschöpfe, die in aller Vollkommenheit von Mir ausgingen, und darum mußte auch alles Wissen, hellste Erkenntnis um die verborgensten Dinge, in euch sein.... Doch dem menschlichen Verstand sind diese tiefsten Erkenntnisse nicht zugänglich, aber es kann der Mensch selbst dazu gelangen, wenn er sich, d.h. sein Wesen, so gestaltet, daß es dem göttlichen Urwesen wieder verwandt ist.... wenn er sich zurückwandelt zur Liebe, die er freiwillig einstens dahingegeben hat.... Denn die Liebe ist hellstes Licht und muß auch den Menschen in den Zustand hellster Erkenntnis versetzen, die ihm aber niemals von außen, durch Mitmenschen, zugeführt werden kann. Ich Selbst habe euch die Verheißung gegeben: "Aus eurem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen...." Daß diese Worte auch nur geistig zu verstehen sind, braucht nicht erwähnt zu werden, und wenn euch nun erklärt wird, daß das lebendige Wasser Mein Wort ist, das Wasser des Lebens, das allen Seelen das Heil bringt, wenn es am Quell entgegengenommen wird und die Seele sich daran erlabt.... dann werdet ihr es auch verstehen können, daß dieses Mein Wort im Herzen dessen erklingt, der an Mich glaubt und mit Mir in innige Verbindung tritt.... Dann wird euch auch jener Schriftsatz verständlich sein, daß euch selbst das Wort ertönet und ihr selbst in hellste Erkenntnis geführt werdet, sowie ihr nur Meinen Geist in euch einströmen lasset im freien Willen. Das, was euch nun von innen heraus zuströmt, ist nichts Totes, es ist selbst das Leben und bringt dem Menschen das wahre Leben, der seinen Geist in sich zum Erwachen bringt durch ein Liebeleben und dadurch in einen Kontakt kommt mit Mir, dessen Auswirkung ebender Zustrom von Licht und Kraft, von einem lebendigen Wasser ist, das euch unwiderruflich das ewige Leben schenkt. Denn wer Mein Wort hat, dem bin Ich Selbst gegenwärtig, und Meine Gegenwart ist auch Garantie für ein ewiges Leben. Ihr brauchet also keine Belehrungen von außen, denn diese dringen wieder nur zum Ohr und lassen das Herz des Menschen unberührt.... Aus euch selbst aber strömet das Lebenswasser, und das heißt soviel, als daß in euch selbst Mein Wort erklinget, wenn ihr selbst es zulasset, wenn ihr alle (die) Bedingung(en) erfüllet, die Ich an das Hören des göttlichen Wortes geknüpft habe. Und diese heißt: "So ihr an Mich glaubet, wie die Schrift sagt...." Also müsset ihr an Mich als den göttlichen Erlöser Jesus Christus glauben, denn in der Schrift ist immer wieder angekündigt worden das Kommen des Messias, und diese Meine Niederkunft in Jesus müsset ihr erkennen und anerkennen, dann glaubet ihr an Mich, und der lebendige Glaube in euch drängt euch auch zur inneren Bindung mit Mir, und dann schon tritt der göttliche Geistesfunke in euch in Kontakt mit dem Vatergeist von Ewigkeit, und die Folge davon ist das Einströmen hellsten Lichtes und unbeschränkter Kraft, die dann wieder in Form Meines Wortes.... des lebendigen Wassers.... in euch offensichtlich Meine Gegenwart beweiset.... Ihr könnet dann schöpfen aus dem Quell des Lebens, der in Mir seinen Ursprung hat, euch strömet aus dem Urquell Selbst das zu, was euch zum ewigen Leben verhilft, denn diese Verheißung habe Ich euch gegeben und dadurch schon hingewiesen auf den Vorgang der "Ausgießung des Geistes", den wohl vorerst Meine Jünger an sich erlebten, den aber ein jeder Mensch erleben kann, weil ich durch Meinen Kreuzestod ihm ungewöhnliche Gnaden erwarb, die es möglich machen, daß Mein Geist sich ergießen kann über jene, die an Mich glauben.... Daß damit aber auch nur ein lebendiger Glaube gemeint war, der durch die Liebe erst lebendig geworden ist, und daher also die Liebe erste Bedingung ist, daß Mein Geist sich in einem Menschen äußert.... hat die Menschen dieser Verheißung wenig gedenken lassen, denn gerade die Liebe mangelte ihnen, und also blieb es auch in ihnen dunkel, sie konnten nicht rückversetzt werden in den Zustand der Erkenntnis, der Meinen direkten Liebezustrom erfordert(e), der wieder nur durch die Liebe von dem Menschen erworben werden kann.... Und solange den Menschen die Liebe mangelt, wird ihnen auch diese Verheißung unverständlich bleiben, und sie werden sie immer nur beziehen auf die ersten Jünger, die ein offensichtliches "Pfingsten" erlebten, die "Ausgießung des Geistes", doch niemals diese Verheißung auch auf sich selbst beziehen werden, weil ihnen daran jeglicher Glaube fehlt. Doch stets gelten Meine Verheißungen für alle Menschen, niemals aber nur für einzelne.... nur sind immer Bedingungen daran geknüpft, und von dem Erfüllen der Bedingungen ist auch das Erfüllen der Verheißungen abhängig.... Doch Mein Wort ist Wahrheit, und jeder kann sich auch an Mein Wort halten, und es wird selbst in ihm tönen, sowie er nur dem göttlichen Funken in sich die Möglichkeit gibt, sich zu äußern, was immer sein wird, wo dessen Liebe den Zusammenschluß mit Mir Selbst herstellt, so daß ich Selbst Mich verströmen kann in ein Menschenherz, das Mir ergeben ist mit seinem ganzen Willen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 18. Mai 2024

Ausgießung des Geistes...Pfingsten...

 

 

Kundgabe Nr. 8516 erhalten von Bertha Dudde am 02.06.1963 durch das Innere Wort.

Es war erst nach Meinem Kreuzestod möglich, daß Ich Meinen Geist ausgießen konnte, weil zuvor kein Mensch fähig gewesen wäre, etwas Göttliches in sich zu bergen, da die Urschuld der Gottgegnerschaft noch auf den Menschen lastete. Mein Geist aber ist die Ausstrahlung Meiner Selbst, und niemals konnte ein schuldbeladener Mensch Empfänger dieser Ausstrahlung sein, denn es bestand eine zu tiefe Kluft zwischen dem Schuldig-Gewordenen und Mir. Ich aber habe im Menschen Jesus die Sühne geleistet für jene Schuld, und jeder Mensch, der Mein Erlösungswerk annimmt, kann nun auch sich selbst so zubereiten, daß er Meine Liebeanstrahlung wieder empfangen kann, und d.h. auch, daß Ich Selbst in dem Menschen Wohnung nehmen kann und als Zeichen Meiner Gegenwart ihn erfüllen kann mit Meinem Geist.... Sein Denken und Wollen wird nun bestimmt von der Kraft des Geistes, er kann nichts Falsches denken und wollen, solange Mein Geist in ihm wirket.... Denn er lässet Mich vollbewußt in ihm wirken, er öffnet sich, indem er sich Mir innig verbindet und Ich also den Liebelichtstrahl in sein Herz senken kann, der alles erleuchtet.... der ihm nun ein Wissen schenkt in hellster Klarheit, so daß der Mensch aus der bisherigen Finsternis heraustritt und er durch Meinen Geist in alle Wahrheit eingeführt wird, wie Ich es verheißen habe. Es mußte diesem Akt der Ausgießung des Geistes, der bei Meinen Jüngern allen Menschen sichtbar vor sich ging, der Kreuzestod vorausgehen, es mußte zuvor Mein Gegner besiegt werden, so daß er nicht mehr zwangsmäßig die Menschen in der Finsternis erhalten konnte, sondern er denen die Freiheit geben mußte, die sich Mir zuwandten, die sich von Mir erlösen ließen, d.h. bewußt Mein großes Erbarmungswerk anerkannten und daran teilhaben wollten.... Für diese also war der Tod.... die große geistige Finsternis.... überwunden, sie konnten sich selbst zu Gefäßen herrichten, in die sich Mein Geist verströmen konnte.... Sie befanden sich nun nicht mehr in irrigem Denken, sie erkannten die Wahrheit und strebten sie auch vollbewußt an, sie traten aus dem Zustand völliger Erkenntnislosigkeit heraus, ihnen wurde Licht.... Mein Geist durchflutete sie, und sie näherten sich nun auch wieder Mir Selbst, das Geistesfünkchen in ihnen, das als Mein Anteil in ihnen schlummerte, strebte dem Vatergeist von Ewigkeit zu, mit dem es unlösbar verbunden war. Es war.... ganz einfach gesagt.... die Bindung mit Mir wiederhergestellt, die die Wesen selbst einstmals freiwillig unterbrochen hatten, und ein Wesen, das Mir wieder verbunden war, Der Ich das Licht bin von Ewigkeit, mußte nun auch von Meinem Licht durchstrahlt sein, und all sein Denken kann nur noch recht sein. Er muß die Wahrheit erkennen, und der Mensch muß diese Wahrheit nun auch vertreten, weil ihn der Geist dazu treibt, die Wahrheit zu künden allen seinen Mitmenschen.... Und das war auch die Mission Meiner ersten Jünger, die dazu durch die Ausgießung des Geistes befähigt waren, in die Welt hinauszugehen und das Evangelium zu verkünden allen Völkern. Sie mußten selbst in der Wahrheit stehen, um diese weitergeben zu können, und wenngleich sie auch während Meiner Lehrjahre von Mir Selbst eingeführt wurden in die Wahrheit, so mußte dennoch erst die Ausgießung Meines Geistes vorangehen, auf daß sie nun auch hell und klar wußten um ihre Aufgabe und keinerlei Unwissen sie mehr bedrücken konnte, denn sie waren nun durch Meinen Geist von Mir Selbst gelehrt, Der Ich bei ihnen blieb, wie Ich es verheißen hatte. Und so auch wird sich Mein Geist immer wieder ergießen über Menschen, die Mir dienen wollen, die sich herrichten zu Gefäßen, in die Mein Geist einströmen kann, und die gleich Meinen ersten Jüngern den Mitmenschen die Wahrheit bringen wollen in der Erkenntnis, daß ihnen (diesen) nur die reine Wahrheit Rettung bringen kann in der großen geistigen Not.... Und Mein Geist wird wirken in jenen, auf daß die Finsternis verjagt werde und die Menschen sich wieder in rechtem Denken bewegen, die Mir dienen wollen und mithelfen an der Erlösung der irrenden Seelen. Es kann kein Mensch geben, was er nicht besitzet.... Ich will aber euch, Meine Diener, reich bedenken, auf daß ihr wieder austeilen könnet euren Mitmenschen, die dringend der Unterstützung bedürfen, weil sie allein nicht die Bindung mit Mir anknüpfen.... Doch ihr, die ihr um alle Zusammenhänge wisset, ihr könnet sie aufklären und sie doch noch veranlassen zur Änderung ihres Willens. Und ihr werdet immer reiches Geistesgut empfangen können, und immer.... wenn ihr Fragen stellet, werden sie euch beantwortet werden, so daß ihr in der Antwort auch den Geber dessen erkennen könnet, was ihr nun weiterleiten sollet.... Denn viele Menschen und viele Seelen im jenseitigen Reich werden fragen und rechte Antwort begehren.... Und diese können sie nun auch durch euch entgegennehmen, denn Ich weiß um alle Gedanken, die in den Herzen aufsteigen, und Ich werde jeden Menschen bedenken seiner Aufgabe (Auffassungsgabe) gemäß. Und das ist Mein Wirken in euch.... das Wirken Meines Geistes, das die ersten Jünger erfahren durften an sich selbst nach Meiner Himmelfahrt. Auch ihnen mußte immer wieder Meine Liebe zu Hilfe kommen, denn um den Auftrag auszuführen, den Ich ihnen gegeben hatte, waren sehr viele Kenntnisse nötig, und niemals hätten sie diese Aufgabe ausführen können ohne Meine offensichtliche Unterstützung, denn Ich belehrte sie dauernd durch den Geist, und so brauchten sie nicht zu fürchten, unfähig zu lehrender Tätigkeit zu sein oder ein falsches Geistesgut zu verbreiten, und sie konnten nun ihr Amt gut verwalten.... sie konnten Mein Evangelium verkünden, wie es Mein Wille war.... Und die gleiche Aufgabe stelle Ich auch heut Meinen letzten Jüngern auf dieser Erde, daß sie den Menschen die Wahrheit bringen, die nur von Mir Selbst ausgehen kann. Denn es steht die Erde in tiefster Finsternis, Irrtum und Lüge sind so verbreitet, daß die Menschen den ernstesten Willen aufbringen müssen, um zur Wahrheit zu finden und sie (diese) dann auch zu erkennen als solche. Sie können aber nur durch die Wahrheit selig werden, weil sie nur Mich erkennen und lieben lernen, wenn ihnen reine Wahrheit über Mich und Mein Wesen zugeführt wird. Und dieses Wissen, die reine Wahrheit, kann ihnen nur durch Meinen Geist vermittelt werden, aber sie wird euch auch vermittelt, weil Ich euch liebe und ihr nur die innige Bindung mit Mir gleichfalls durch Liebe herzustellen brauchet, um den Geistesfunken in euch, der mit dem Vatergeist von Ewigkeit unlösbar verbunden ist, zur Entäußerung zu veranlassen.... Dann kann Ich also Selbst euch ansprechen und euch in einen Zustand der Erkenntnis versetzen, und ihr werdet nun auch wissen, was ihr tun müsset, um euer Ziel.... den Zusammenschluß mit Mir.... zu erreichen noch auf Erden. Denn wenn Ich Selbst euch belehre, dann werdet ihr wahrlich recht unterwiesen, und ihr werdet dann sicher auch eure Erdenaufgabe erfüllen und euch wandeln zur Liebe, ihr werdet wieder euer Urwesen annehmen und selig sein, wie ihr es waret im Anbeginn....

Amen

Marienerscheinungen...

 

 

Kundgabe Nr. 5806 erhalten von Bertha Dudde am 15.11.1953 durch das Innere Wort.

Was immer ihr auch erbittet, es wird euch gegeben, so es euch zum Heile der Seele gereichet. Jeder geistigen Bitte öffne Ich Mein Ohr, und eines jeden Erkenntnis lasse Ich wachsen. Und so auch berichtige Ich, was als irrige Lehren bei euch Menschen Eingang gefunden hat. Doch Glauben finden werden Meine Worte nur bei wenigen, denn die Menschen sind schon zu sehr im Irrtum verstrickt, als daß dieser so schnell ausgerottet werden könnte, wenngleich ein gesunder Verstand allein schon das Unsinnige dessen erkennen müßte, was ihnen als Wahrheit hingestellt wird:

Ich bin wahrlich darum bemüht, die Erdenkinder den Weg zu Mir finden zu lassen, und Ich würde wahrlich alles tun, um ihnen ein helles Licht zu geben. Doch immer muß Ich den freien Willen des Menschen berücksichtigen, und Ich kann darum nicht offensichtlich ein Gebäude zusammenstürzen lassen, das sich die Menschen selbst erbaut haben.... Ich kann nicht den Gedankengang der Menschen zwangsläufig recht leiten, Ich kann ihnen immer nur Aufklärung geben, durch die sie von selbst recht denken lernen könnten.... wenn sie es wollen.... Ebender Wille ist bei vielen Menschen überaus stark gerade dem Irrtum zugewandt, und sie halten daran mit Zähigkeit fest. Und der Irrtum besteht darin, daß die Menschen eine Straße wählen, die nicht geraden Weges zu Mir führt.... daß sie einem Ziel zustreben und alle Kräfte dafür verwenden, das höher gestellt wird als Ich, was aber menschlich verstanden heißt: Du sollst keine fremden Götter haben neben Mir.... Und das ist das Werk Meines Gegners, der die Menschen zu verwirren sucht, die das Rechte tun wollen.... Es geht um den Willensentscheid des Menschen, um die Entscheidung zwischen Mir und ihm, die einzigster Erdenlebenszweck ist. Um Mich nun zu verdrängen aus den Gedanken der Menschen, die ihm nicht offensichtlich angehören, sucht er ihnen ein scheinbar gleichwertiges Ziel anstrebenswert zu machen.... er arbeitet unter dem Deckmantel der Frömmigkeit gegen Mich.... Den zu erreichen die ganze Willenskraft und ungeteiltes Streben erfordert.... und er nimmt also den Menschen viel Zeit, die scheinbar zu geistigem Streben verwendet wird. Er fand überall dort guten Boden für seine Gegenarbeit, wo ein zweites Bild neben Mir schon aufgerichtet war.... wo die Verehrung der Gottesmutter Maria weit über dem Streben nach innigem Zusammenschluß mit Mir stand. Dort hat er leichtes Spiel, und er kommt als Engel des Lichtes, um die Menschen in desto stärkerer Dunkelheit zurückzulassen.... Wohl können sich auch die Wesen des Lichtes den Menschen in Erscheinung bringen mit Meiner Zulassung, wo große geistige Not dies erfordert, doch sie werden stets nur zu Mir hinweisen, sie werden die Menschen in wahres Denken zu leiten suchen.... sie werden die Menschen vom Irrtum bekehren wollen, nimmermehr aber einen schon bestehenden Irrtum bekräftigen, indem sie sich diesem Irrtum anzupassen suchen.... und nimmermehr werden sich Lichtwesen, die in Meinem Auftrag den Menschen Hilfe bringen wollen, unmündigen Kindern offenbaren, denn jegliche Offenbarung aus dem geistigen Reich hat den Zweck, Meinen Willen allen Menschen kundzutun.... Mein Gegner aber will nur Verwirrung anrichten, Mein Gegner will alles unterbinden, was eine erlösende Folge haben könnte, Mein Gegner will die innige Zwiesprache mit Mir.... das Gebet im Geist und in der Wahrheit, das nur in kurzen Worten oder innigen Gedanken bestehen kann.... unterbinden, indem er die Menschen veranlaßt, mechanische Gebete zu verrichten, um sich als Engel des Lichtes glaubhaft zu machen. Und er will dadurch den Menschen kostbare Zeit rauben, die sie besser für ihre eigene Vollendung nützen würden, so sie sich in aller Einfalt und Liebe Mir Selbst zuwenden und Meine gnadenvolle Hilfe erbitten möchten. Mein Gegner arbeitet mit viel List und Tücke.... Er scheut sich nicht, sich in ein Gewand zu hüllen, in das Gewand der Königin des Himmels, des reinsten lichtvollsten Wesens, das Mir in glühender Liebe ergeben ist.... das kein anderes Ziel kennt, als die Erdenmenschen Mir zuzuführen und das darum niemals hervortreten würde, um die Gedanken der Menschen sich selbst zuzulenken.... in der Erkenntnis des Lebenszweckes und Zieles der Menschen auf Erden.... Dennoch hindere Ich Meinen Gegner nicht in seinem Wirken, denn alle diese Erscheinungen sind die Wunder der falschen Christi und Propheten, die Wunder, die aus falschem Denken und falschem Glauben hervorgehen, die ihm das Recht und die Möglichkeit geben, in Erscheinung zu treten, und die nur ihn selbst kräftigen, daß die Irrlehren stets fester geglaubt werden.... Doch Ich nehme Mich der Irregeführten stets liebevoll an, die guten Willens sind.... indem Ich Mich in ihre Gedanken dränge, daß sie das rechte Ziel erkennen und mit Hilfe der Lichtwesen, die in Meinem Auftrag wirken, doch zum Licht gelangen. Doch die nicht nachdenken, denen wird der Weg zu Mir gar sehr verlängert, denn bevor sie nicht den Ballast hinwegräumen, finden sie nicht den kurzen Weg, der aber beschritten werden muß, um zu Mir zu gelangen.... den Weg der reinen Wahrheit, auf dem ein jeder in kurzer Zeit zum Ziel gelanget....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 17. Mai 2024

Rechte Verwendung der Lebenskraft... Ewiges Leben...

 


 

Kundgabe Nr. 7887 erhalten von Bertha Dudde am 07.05.1961 durch das Innere Wort.

Meine Liebe erhält alles, und Meine Liebe erfüllt alles, denn sie ist die Kraft, die alle Meine Schöpfungen ständig durchflutet, ohne die kein Schöpfungswerk bestehen könnte. Und darum empfängt auch der Mensch ständig Meine Liebekraft, sie sichert ihm das Leben, d.h., jegliche Lebenskraft strömt ihm von Mir zu, die er zwar als selbstverständlich hinnimmt, die aber den Menschen dazu befähigt, sich geistige Kraft zu erwerben, die dann ein ewiges Leben ihm sichert, wenngleich er sein Leben hingeben muß, also scheinbar der Lebenskraft verlustig geht. Doch das rechte Leben beginnt erst im geistigen Reich.... Wenn also Meine Liebekraft alles durchströmt, so geht daraus hervor, daß von Meiner Seite aus nichts Negatives Meine Schöpfung berühren kann und daß somit jegliches Schöpfungswerk eine fortschreitende Entwicklung fördern muß.... daß es also eine Bestimmung erfüllt, die Meine Liebe und Weisheit ihm zugewiesen hat.... Denn göttliche Liebekraft muß immer positive Erfolge zeitigen.... Ausgeschlossen von dieser Regel aber ist der Mensch, in dessen Willen es liegt, die Lebenskraft positiv oder negativ zu nützen, die ihn erfüllt, solange er über die Erde geht. Denn seinem Willen steht es frei, wie er seine Lebenskraft auswertet. Seine Aufgabe ist es, geistige Kraft zu erwerben, was er dann tut, wenn er Werke der Liebe verrichtet, wenn er seine Lebenskraft immer nur anwendet, um zu dienen aus innerem Antrieb.... aus Liebe.... Dann öffnet er sich selbst der geistigen Liebestrahlung, die er einstens abgewiesen hatte.... Und dann kann Mein Liebekraftstrom ihn durchfluten, und sein Leben in der Ewigkeit ist gesichert.... Er kann aber auch als Mensch völlig versagen, wenn er seine Lebenskraft nur negativ nützet, d.h., wenn er nur irdische Dinge anstrebt, die vergänglich sind, wenn er seine eigentliche Aufgabe nicht erkennt, wenn er also keine Vermehrung geistiger Kraft anstrebt und sein Ich, das auch bestehenbleibt nach dem Tode des Leibes, in völlig totem Zustand zurückläßt, das nun unfähig ist zu jeglicher Tätigkeit, weil es keine leibliche Lebenskraft mehr besitzt und geistige Kraft sich nicht erworben hatte auf Erden.... Dennoch bleibt es bestehen, weil nichts mehr vergehen kann, was aus Mir und Meiner Liebe hervorgegangen ist.... Und weil Meine Liebe nichts aufgibt, wird sie auch unentwegt bemüht sein, dem Toten das Leben zu geben. Aber dieser Prozeß dauert wieder endlos lange Zeiten, bis es erneut sich selbst im freien Willen das "Leben" erwerben muß.... Vergehen kann nichts mehr, was Ich einst schuf, aber immer kommt ein Zustand für alles Geschaffene, wo es selbst sich Leben oder Tod schafft.... Denn das Leben, das ewig währet, ist ein Zustand der Vollkommenheit, den immer das Wesen im Zustand des freien Willens erreichen muß, will es leben in Ewigkeit und dieses Leben nicht mehr verlieren. Da aber alles aus Meiner Liebe hervorgegangen ist und Meine Liebe niemals aufhöret, so werde Ich auch nicht eher ruhen, bis Ich wieder mit Meiner Liebe alle geschaffenen Wesen werde durchstrahlen und also beglücken können, denn für die Liebe gibt es nichts Unüberwindbares, für die Liebe gibt es keine Grenzen, sie wird wirken ewiglich und nichts von sich verstoßen.... Aber sie dränget sich nicht auf, sie will Erwiderung finden, und dieser Vorgang muß stattfinden im freien Willen, wenn das Wesen als Mensch über die Erde geht.... Dann muß es sich aus eigenem Antrieb öffnen Meiner Liebeanstrahlung, und dann hat es ewiglich den Tod überwunden, dann ist es zum geistigen Leben erwacht, und dann habe Ich Mein Ziel erreicht, das Ich Mir setzte, als der Erschaffungsakt der geistigen Wesen vor sich ging.... Immer und ewig wird Meine Liebe wirken, immer und ewig wird sie Beglückung schenken, und niemals werdet ihr Meine Liebe zu entbehren brauchen, die ihr einst von Mir ausgegangen seid.... Nur müsset ihr euch selbst so gestalten, daß ihr Meine Liebe zu spüren vermögt.... Ihr müsset das irdische Leben auswerten, indem ihr euch das geistige Leben erwerbet, und ihr werdet ewig unaussprechlich selig sein....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Donnerstag, 16. Mai 2024

Anerkennen oder Ablehnen... Jesus Christus...


 

Kundgabe Nr. 7845 erhalten von Bertha Dudde am 03.01.1954 durch das Innere Wort.

Ihr Menschen könnet nur Mich anerkennen oder Mich ablehnen. Letzteres beweiset euren vollen Unglauben und wird sich für euch sehr schmerzlich auswirken, denn Mich ablehnen heißt, noch ganz in der Gewalt Meines Gegners zu sein und Mir offenen Widerstand zu leisten. Mich anerkennen aber heißt, voll und ganz zu Mir stehen und also auch in Meine Ordnung von Ewigkeit eingetreten zu sein, Mich anerkennen heißt, an Jesus Christus als Gottes Sohn und Erlöser der Welt zu glauben und in der Nachfolge Jesu zu leben; Mich anerkennen heißt, Mich, als die ewige Liebe, anzustreben, was nur durch ein Leben in Liebe möglich ist, weil nur ein solches den Zusammenschluß mit Mir herstellt.... Und so wird es euch nun verständlich sein, daß Ich nur ein Ja oder ein Nein kenne und daß man Mich nicht mit Ausweich-Worten täuschen kann, die dann angewendet werden, wenn nur der Mund sich zu Mir bekennt, das Herz aber unbeteiligt ist an dem, was der Mund ausspricht.... Ihr kennet Mich nicht an, wenn euer Lebenswandel nicht das ernste Streben zu Mir verrät, wenn euer Lebenswandel die Liebe vermissen lässet, wenn ihr nicht Mein Bild im Herzen traget, wenn der Glaube in euch noch nicht so lebendig geworden ist, daß nun eine emsige Arbeit einsetzt an eurer Seele, wenn ihr nicht inständig euch an Jesus Christus wendet mit der Bitte um Hilfe und Gnade, wenn ihr ohne Jesus Christus eure Wege gehet.... Dann sind alle eure Worte, die einen Glauben beweisen sollen, nur leere Redensarten, die Mich nicht täuschen über euren wahren Seelenzustand und die gleich sind einem Abweisen Meiner Selbst.... Wer Mich anerkennet, der lebt auch mit Mir, er verbindet sich immer und immer wieder mit Mir in Gedanken, er hält innige Zwiesprache mit Mir, er lässet Mich als Vater zu sich sprechen, denn er fühlt sich als Mein Kind, und er gehört also zu den Meinen, die Ich zurückgewonnen habe für ewig. Er gehört zu den Erlösten, denn sein Wille, zu Mir zu gelangen, konnte nur die Stärkung erfahren durch die Gnade des Erlösungswerkes.... Verstehet es.... zu Mir kann der Weg nur führen über Jesus Christus.... Es erreicht Mich niemand, und es strebt Mich auch niemand an, der nicht die durch Jesus Christus erworbenen Gnaden angefordert hat.... der sich also bewußt unter das Kreuz Christi stellt. Denn Mich ernsthaft anstreben kann er erst, wenn er lebendig geworden ist durch die Gnaden des göttlichen Erlösers Jesus Christus, in Dem Ich für euch Menschen zum schaubaren Gott geworden bin. Doch fraget euch selbst, ob und wieweit ihr Mich ernstlich anstrebet, und glaubet nicht, daß ihr zu den Meinen gezählt werden könnet, wenn ihr noch nicht durchdrungen seid von Meinem Liebegeist, wenn ihr nur nach außen den Glauben an Mich bekunden wollet, euer Lebenswandel aber jede Verbindung mit Mir vermissen lässet.... Worte allein tun es nicht, und auch die Zugehörigkeit zu christlichen Konfessionen macht euch nicht zu Anwärtern Meines Reiches, wenn ihr den Weg zu Jesus Christus noch nicht gefunden habt, wenn ihr an Ihn noch nicht den ernsten Ruf gerichtet habt, daß Er Sich eurer erbarme, die ihr ohne Ihn und Seine Erlösung noch in den Banden des Gegners liegt.... Erkennen müsset ihr euch als schuldbeladen und Ihm eure Schuld bekennen und um Erlösung bitten um Seines Blutes willen, das Er für euch vergossen hat.... Dann gehöret ihr zu jenen, die ein lautes Ja sprechen, wenn der Lieberuf des Vaters ertönt, ihr gehört zu jenen, die Ihm entgegeneilen, die sich endgültig getrennt haben von Meinem Gegner, die Mich innig lieben und sich Mir vermählen.... die Mein bleiben bis in alle Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 15. Mai 2024

Vertiefen in das Gotteswort...

 


 

Kundgabe Nr. 7845 erhalten von Bertha Dudde am 08.03.1961 durch das Innere Wort.

Was euch der Vollendung zuführt, das wird euch durch Mein Wort immer wieder kundgetan: Ihr sollet arbeiten an eurer Seele, ihr sollet sie zum Ausreifen bringen, solange ihr als Mensch über die Erde geht.... ihr sollet euer Wesen wandeln zur Liebe. Denn diese mangelt euch so lange, wie ihr noch nicht euch Mir zuwendet und euch öffnet für Meine Liebeanstrahlung. Und darum spreche Ich euch immer wieder an, und es soll stets euer Verlangen sein, Mich zu hören, ihr sollt das "Wort Gottes" begehren und euch immer wieder Zeit nehmen, euch in Mein Wort zu vertiefen, sei es durch Lesen oder Anhören Meines Gotteswortes oder auch durch innige Gedanken, die Mich zum Inhalt haben.... Ihr sollt euch sooft als möglich verbinden mit Mir.... und euer Erdenlauf wird wahrlich nicht vergeblich sein. Solange ihr nun Mich zu euch sprechen lasset, wisset ihr auch um Meinen Willen, ihr wisset um Meine Liebelehre, um Meine gesetzmäßige Ordnung; ihr wisset um euren Erdenlebenszweck, und ihr brauchet nur Mein Wort euch zu Herzen nehmen, es zu durchdenken und Meinem Willen entsprechend es auszuleben.... Und ihr leistet dann auch die Seelenarbeit, ihr helfet ihr zur Vollendung, und ihr nehmet die Gnaden in Anspruch, mit denen Ich euch reichlich überschütte. Ihr führet also dann ein geistiges Leben neben eurem irdischen, das auch seine Anforderungen an euch stellt, aber leicht geführt werden kann, wenn ihr des Lebens der Seele zuerst gedenket, weil ihr Ausreifen der eigentliche Erdenlebenszweck ist. Wer aber niemals Mich Selbst zu sich sprechen läßt, wer niemals nach dem "Wort Gottes" Verlangen trägt, dessen Leben wird ein Leerlauf sein, und seine Seele wird am Ende keinen Schritt in ihrer Aufwärtsentwicklung getan haben, denn sie hat das Erdenleben nur irdisch ausgelebt, und die Seele hat keinen Vorteil gewonnen, sie steht auf der gleichen Stufe wie zum Anfang ihrer Verkörperung als Mensch und geht im finsteren Zustand in das jenseitigen Reich ein, wenn sie die Gnade hat, noch vor dem Ende abgerufen zu werden.... was deshalb eine Gnade genannt werden kann, weil sie noch die Möglichkeit hat, im geistigen Reich auszureifen, wenn ihr Widerstand dann nicht ebenso ist wie auf Erden.... Lebt sie aber noch auf dieser Erde bis zum Ende, ohne sich vorher geändert zu haben, so ist ihr Los unwiderruflich die Neubannung in der Materie, weil dann es keine Möglichkeit mehr gibt, im Jenseits aufwärtszusteigen; denn auch dort sind dann die Pforten verschlossen, und es kommt zu einer Scheidung der Geister.... wie es verkündet ist. Darum sollte ein jeder Mensch sich von Mir ansprechen lassen, auf daß er sich des Ernstes seiner Lage bewußt werde.... er sollte Meinen Willen zu erfahren suchen und sich diesem Willen unterwerfen aus eigenem Antrieb, und er wird wahrlich noch gerettet werden, weil Ich keine Seele fallenlasse, deren guten Willen Ich erkenne, deren Widerstand gegen Mich nachläßt und die Mich anhöret, wenn Ich zu ihr spreche. Es soll nur der Mensch sich fragen, weshalb er über die Erde geht.... Er soll den Erdenlebenszweck zu ergründen suchen, und es wird ihm von Meiner Seite aus stets Beistand geleistet, daß dieser erfüllt werde.... Er wird angesprochen von Mir in verschiedener Weise, auf daß seine Seele berührt werde und sie an sich zu arbeiten beginnt. Und sie soll nur des Willens sein, in Liebe zu wirken.... Dann wird ihr wahrlich auch die rechte Erkenntnis kommen, dann wird sie auch die Bindung mit Mir suchen und finden, und das Erdenleben wird nicht vergeblich zurückgelegt werden, weil Ich sicher nachhelfe, wo die Seele selbst noch zu schwach ist, und sie mit Meiner Hilfe auch sicher ihr Ziel erreicht. Darum verschließet euch nicht, wenn Ich zu euch reden will.... denn Ich habe viele Wege und viele Mittel, um euch anzusprechen, nur sollet ihr Mir keinen Widerstand leisten, denn diesen werde Ich nicht gewaltsam brechen, doch ihr seid dann in großer Gefahr.... Ich aber will, daß ihr nicht verlorengehet; Ich will, daß ihr das ewige Leben gewinnet und werde euch daher niemals ohne Beistand lassen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 12. Mai 2024

Gottes endlose Liebe will sich verschenken...


 

Kundgabe Nr. 7867 erhalten von Bertha Dudde am 09.04.1961 durch das Innere Wort.

In die Sphären himmlischer Glückseligkeit werdet ihr eingehen, wenn ihr auf Erden ein Leben geführt habt nach Meinem Willen.... Doch nicht diese Verheißung soll euch dazu veranlassen, recht zu leben, sondern die Liebe zu Mir, Der Ich euch diese Seligkeiten bereiten will, weil Ich euch unermeßlich liebe, Der Ich aber auch eure Liebe besitzen will.... Ich habe euch erschaffen aus Meiner Liebe heraus, und es wird diese Liebe auch ewiglich nicht mehr vergehen. Und sowie ihr einmal im Licht stehen werdet, ist auch euch der Liebebegriff verständlich geworden, den ihr als Mensch nicht erfassen könnet, solange euch noch die Liebe fehlt.... Ohne Liebe zu sein, ist aber für jedes Geschöpf aus Mir ein Zustand der Unseligkeit, weil es auch ein Zustand der Kraft- und Lichtlosigkeit ist, in dem eine Seligkeit nicht zu denken ist. Ein Leben nach Meinem Willen jedoch ist ein Leben in Liebe, und dieses bringt euch auch wieder den Zustand der Seligkeit zurück.... Ihr betretet nach eurem Leibestod Mein Reich, das euch ungeahnte Herrlichkeiten erschließt, die Meine Liebe allen Meinen Wesen bereitet hat, die sich Mir wieder in Liebe anschließen. Liebe kann nicht anders, als zu beseligen und den Zusammenschluß zu suchen, denn die Liebe will sich verschenken, sie will beglücken, weil dies das Wesen der Liebe ist.... Und weil Meine Liebe übermächtig war und sich verschenken wollte, schuf Ich Mir Wesen, denen Ich Mich verschenken konnte.... Ich schuf Mir Gefäße, die Meinen Liebestrom aufnahmen, und Ich verband Mich Selbst mit diesen Wesen und ließ unentwegt den Liebestrahl einströmen.... Und Ich bereitete ihnen also Seligkeiten im Übermaß.... Daß sie sich aber einmal Meiner Liebeanstrahlung widersetzten, hatte seine besondere Begründung, hinderte Mich aber nicht, diese Wesen mit Meiner Liebe zu verfolgen, nur daß sie selbst keine Beglückung mehr empfanden, weil sie sich selbst widersetzten, weil sie sich abgesondert hatten von Mir. Da die Liebe aber niemals aufhöret, wird sie auch niemals untätig bleiben, sondern das von ihr Abgefallene wieder zurückzugewinnen suchen.... Meine Liebe hat niemals nachgelassen, um dieses von Mir Abgefallene zu werben, und wird es tun, bis es wieder zu Mir zurückgekehrt ist im freien Willen. Denn ewig kann sich kein Wesen Meiner Liebeanstrahlung verschließen, weil die Liebe eine Kraft ist, die nicht wirkungslos bleibt, und weil der Widerstand der Wesen einmal nachläßt, weil er immer geringer wird und zuletzt sie sich wieder öffnen werden, um von Meiner Liebe nun beglückt werden zu können bis in alle Ewigkeit. Und was nun einmal zu Mir zurückgefunden hat, wird ewiglich auch nicht mehr von Mir gehen.... Es kann nicht mehr zur Tiefe absinken, denn so es einmal den Weg durch die Tiefen zurückgelegt hat mit dem Enderfolg, die Höhe wiedererreicht zu haben, ist es auch unlösbar mit Mir verbunden, denn es hat die Vollkommenheit erreicht, die selbst Ich den Wesen nicht geben konnte, da der freie Wille dazu nötig war, sich selbst in der Vollkommenheit zu erhalten, und dieser freie Wille nun unter Beweis gestellt ist.... ansonsten Ich Mir auch ihre Liebe erzwingen könnte, aber dann niemals von unbeschränkter Seligkeit gesprochen werden könnte, denn die Liebe duldet keinen Zwang, sie muß freiwillig sich Mir zuwenden, was der Mensch beweiset, wenn er nach Meinem Willen auf Erden lebt, wenn er sich zur Liebe gestaltet, die sein Urwesen ist.... In Meinem Reich aber ist alles Liebe.... und ihr alle sollet in dieses Reich der Liebe eingehen, ihr alle sollet einmal unermeßlich selig sein, wenn ihr euch wieder zusammenschließet mit Mir, eurem Vater von Ewigkeit, Dessen Liebe euch erschaffen hat und Dessen Liebe euch auch verfolgen wird, so ihr euch von Mir entfernt haltet.... Doch ihr bleibt nicht ewig entfernt von Mir, weil Meine Liebe stärker ist als euer Abwehrwille, weil ihr euch einmal Meiner Liebe wieder ergeben werdet, weil sie auch in euch sich entzünden und anwachsen wird zu höchster Glut und weil Ich dann das Ziel und der Gegenstand eurer Liebe sein und bleiben werde bis in alle Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

 

Samstag, 11. Mai 2024

Entwicklungsgang auf Erden... Mensch ...

 

 

Kundgabe Nr. 7800 erhalten von Bertha Dudde am 21.01.1961 durch das Innere Wort.

Als die Erde geschaffen wurde, konnten sich unzählige geistige Substanzen in ihren Schöpfungswerken verkörpern, und sie stiegen in ihrer Entwicklung langsam zur Höhe, denn die Schöpfungen waren entsprechend dem Widerstand, der in allem Geistigen noch ungebrochen vorhanden war, doch verschieden in seiner Stärke. Die Schöpfungswerke waren mehr oder weniger harte Materie, denn auch die Erde entwickelte sich langsam zu dem Schöpfungswerk, das einmal Menschen bergen sollte.... das Geistige, das den Entwicklungsgang schon so weit zurückgelegt hatte, daß alle Substanzen eines gefallenen Urgeistes sich wieder gesammelt hatten und das Ichbewußtsein sowie den freien Willen zurückerhielten.... Doch bis das Geistige in dieses Stadium eintreten konnte, vergingen endlose Zeiten, denn die Erde brauchte diese Zeiten, um alle jene Schöpfungen hervorzubringen, die das gefallene Geistige benötigte zu seiner Aufwärtsentwicklung. Und es soll der Mensch darum wissen, daß er schon endlose Zeiten auf dieser Erde weilet, daß das Stadium als Mensch der Abschluß ist eines Entwicklungsganges, den sein freier Wille nun beenden kann. Er soll auch wissen, daß ihm einmal dieser endlose Gang rückschauend gezeigt wird, daß ihm aber als Mensch diese Rückerinnerung genommen werden muß, weil es um seine freiwillige Rückkehr zu Gott geht, die er nun als Mensch vollziehen soll. Betrachtet er aber die unzähligen Wunder göttlicher Schöpfungen um sich, dann sollte er darüber nachdenken, welchen Zweck diese zu erfüllen haben, und es wird ihm im Herzen Aufklärung gegeben.... Er wird es ahnen, wenn ihm noch nicht das Wissen darüber erschlossen ist. Und er sollte das Wesen des Schöpfers zu ergründen suchen, d.h. über sein Verhältnis zu Ihm Aufklärung verlangen. Und auch diese wird ihm gegeben werden, geht es doch im Erdenleben darum, daß der Mensch die Bindung mit Gott wiederherstellt, die er einst freiwillig gelöst hat. Denn das war der "Fall der Geister", daß sie sich willensmäßig trennten von Gott.... Und so müssen sie nun als Mensch.... im letzten Stadium ihres Rückweges zu Gott.... freiwillig die Bindung mit Ihm wiederherstellen, und der Zweck ihres Erdenganges ist erfüllt. Daß die Schöpfung den größten Teil dazu beigetragen hat, das gefallene Wesen wieder zurückzubringen, das werdet ihr Menschen erst begreifen können, wenn ihr diese Rückkehr vollzogen habt, denn niemals wäre es euch möglich gewesen, zur Höhe zu gelangen, wenn der göttliche Schöpfer nicht euch der Macht seines Gegners entwunden hätte, der euren Sturz zur Tiefe veranlaßt hatte.... wenn Er nicht euch seinem Einfluß entzogen hätte während der endlos langen Zeit, da ihr als winzigste Seelenpartikelchen den Schöpfungswerken einverleibt wurdet. In dieser Zeit hatte Sein Gegner keinen Einfluß auf euch, aber dennoch waret ihr noch sein, weil ihr ihm einst freiwillig gefolgt waret zur Tiefe. Doch da ihr als Folge eures Abfalles von Gott völlig ohne Kraft und Licht waret, wäre euch der Rückweg zu Gott unmöglich gewesen, und darum hat Gott Selbst euch diesen Rückweg geschaffen durch alle Seine Schöpfungswerke, die in unübertrefflicher Weisheit und endloser Liebe so gestaltet waren, daß sie dem Geistigen die Möglichkeiten gaben, in irgendeiner Weise zu dienen und also durch Dienen sich zu immer höherer Reife zu entwickeln. Und es sammelten sich die geistigen Partikelchen wieder, die einem gefallenen Urgeist angehörten, und traten nun in einer gewissen Reife ihre letzte Verformung an.... Sie durften als Mensch kurze Zeit über die Erde gehen und mußten wieder dienen.... doch im freien Willen und in Liebe.... Dies ist der Erdenlebenszweck einer jeden Seele, die nun im Menschen verkörpert ist, daß sie sich durch Dienen in Liebe erlöset aus jeglicher Form, daß sie als freies Geistwesen, das sie war im Anbeginn, wiedereingeht in das geistige Reich, wenn ihr Erdenleben beendet ist. Aber sie schafft diese Vergeistigung nicht aus eigener Kraft, denn die einstige Ursünde belastet sie und drückt sie immer wieder nieder.... d.h., der Gegner Gottes hat während des Erdenlebens wieder das Recht, seinen Einfluß auszuüben, weil ihm das Geistige einst freiwillig gefolgt war. Und es würde der gefallene Urgeist.... der Mensch.... auch wieder seinem Einfluß unterliegen, wenn ihm nicht eine sichere Hilfe geboten würde: die Erlösung durch Jesus Christus.... in Dem Gott Selbst Sich verkörpert hat, um für alles Gefallene die Sündenschuld zu tilgen durch Seinen Opfertod am Kreuz.... Diese Hilfe durch Jesus Christus, die volle Erlösung und Vergebung seiner Schuld, ist ihm sicher, vorausgesetzt, daß er selbst sie will, daß er Jesus Christus und Sein Erlösungswerk anerkennt und er Jesus als Gott Selbst anerkennt, Dem der Urgeist einstens seine Anerkennung versagt hat.... Und so ist euch Menschen eine kurze Erklärung gegeben über Anlaß und Bedeutung des Erlösungswerkes, um das ihr wissen müsset, um euren Erdenlebenszweck zu erfüllen, um auch den göttlichen Heilsplan verstehen zu lernen, der immer nur die Rückführung des Geistigen zu Gott verfolgt und der auch in Liebe und Weisheit durchgeführt wird, weil Ihm alle Macht zu Gebote steht, das Ziel einmal zu erreichen, das Er Sich bei der Erschaffung alles Wesenhaften gesetzt hatte....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde