Dienstag, 30. Dezember 2025

Falsche Christi und Propheten...

 

 

Kundgabe Nr. 8290, erhalten von Bertha Dudde am 03.10.1962 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Als Ich auf Erden wandelte, habe Ich euch gewarnt vor den falschen Christis und falschen Propheten, denn Ich wußte es, wie Mein Gegner arbeiten würde gegen Mich und gegen die Wahrheit aus Mir.... Und immer wird auch nun Meine Warnung euch gelten, daß ihr diesen falschen Christis und Propheten nicht zum Opfer fallet.... Doch wenn von falschen Christis und Propheten gesprochen wird, so muß es auch echte geben, und darum könnet ihr Menschen nicht alles verwerfen, was euch angeboten wird von Mir, Der Ich Mich kundgebe durch den Mund rechter Propheten, weil Ich es für nötig erachte, daß euch reine Wahrheit zugeleitet wird. Und ihr könnet nicht zugleich mit jenem falschen Geistesgut auch das echte ablehnen, denn bis zum Ende werde Ich Mich Selbst kundtun durch Menschen, die alle Voraussetzungen aufweisen, um von Mir Selbst angesprochen werden zu können, und die nun als Meine rechten Diener ihres Amtes walten, wenn sie das Geistesgut, das sie von Mir Selbst empfangen, hinaustragen in die Welt. Wie sollte anders sonst die Wahrheit zur Erde geleitet werden, da Ich Selbst die Menschen nicht laut vernehmlich aus der Höhe ansprechen kann ihrer Willensfreiheit wegen? Ihr alle habt das Recht und auch die Pflicht, zu prüfen, was euch als Wahrheit unterbreitet wird, und ihr werdet auch dazu fähig sein, wenn ihr Mich Selbst, als die Ewige Wahrheit, anrufet um Unterstützung.... Und so ihr nur eines guten Willens seid, werdet ihr auch sicher die Wahrheit vom Irrtum zu unterscheiden vermögen.... Zudem habe Ich euch Selbst ein Merkmal gegeben: daß euch Kunde gegeben wird von Jesus Christus und Seinem Erlösungswerk.... Und ihr könnet also jedem Geist Glauben schenken, durch den euch diese Kunde zugeht. Die Menschen sollen also nicht an Jesus Christus vorübergehen, sie sollen das Erlösungswerk verstehen lernen und wissen um alles, was diesem Erlösungswerk zugrunde liegt und daß Ich Selbst Mich im Menschen Jesus verkörpert habe.... Und weil dieses Wissen überaus nötig ist, sollen die Menschen ihr Ziel erreichen, werde Ich Selbst ihnen auch wahrheitsgemäß Erklärungen geben, was also geschieht durch Meine Offenbarungen, die Ich Selbst zur Erde leite durch taugliche Werkzeuge, die eine direkte Offenbarung zulassen.... Es sind aber niemals diese Offenbarungen gleichzustellen den Botschaften aus dem geistigen Reich, die auf medialem Wege den Menschen vermittelt werden.... Ihr müsset unterscheiden lernen: das "Wirken Gottes im Menschen" durch Seinen Geist.... und ein "Geisterwirken".... Mitteilungen, die euch Menschen zugehen und deren Ursprung ihr nicht feststellen könnet.... Und wer ernstlich prüfet, dem wird es das Herz sagen, wer zu ihm spricht.... Eine ernstliche Prüfung aber müsset ihr vornehmen, bevor ihr urteilet.... Denn ihr könnet Mich Selbst nicht als Lügner hinstellen, Der Ich während Meines Erdenwandels Selbst euch das Wirken Meines Geistes verheißen habe.... Der Ich Selbst euch zugesichert habe, daß Ich euch den "Tröster senden werde, den Geist der Wahrheit, Der euch in alle Wahrheit leitet...." "Wer Meine Gebote hält, der ist's, den Ich liebe, ihm will Ich Mich offenbaren...." "Ihr werdet alle von Gott gelehret sein...." "Wer an Mich glaubt, wie die Schrift sagt, aus dessen Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen...." Und wenn Ich es für nötig erachte, daß den Menschen die Wahrheit zugeführt werde, weil sie in der Finsternis des Geistes dahingehen, dann werdet ihr Mich wahrlich nicht daran hindern können.... Und Ich werde euch Aufschluß geben über alle Zusammenhänge, über Meinen Heilsplan von Ewigkeit und Anfang und Endziel alles dessen, was ist.... Ich werde euch aber auch Kenntnis geben von den vielen Irrlehren, die Mein Gegner in die Welt gesetzt hat, um die Menschheit in der Finsternis des Geistes zu erhalten, und die Ich immer wieder berichtigen werde.... denn Ich habe gesagt: "Himmel und Erde werden vergehen, aber Mein Wort bleibt bestehen bis in alle Ewigkeit...." Unter Meinem Wort kann aber immer nur die reine Wahrheit zu verstehen sein.... Da aber alles von Mir ausgehende reine Geistesgut immer wieder von seiten der unvollkommenen Menschen verbildet wird, was Ich ihres freien Willens wegen nicht hindere, werde Ich immer wieder dafür sorgen, daß die Wahrheit den Menschen zugeführt wird.... Ich sprach Selbst die Worte aus: "Mein Geist wird euch in die Wahrheit leiten...." Ich aber hatte euch doch die Wahrheit gebracht.... Wäre dann wohl das "Einführen in die Wahrheit" nötig gewesen, wenn Ich nicht vorausgesehen hätte, daß sich die Wahrheit nicht rein erhält?!.... Und so also könnet ihr direkten Offenbarungen von oben auch Glauben schenken, wenn sie von Mir ausgehen, was ihr wiederum erkennen könnet daran, daß Meiner Menschwerdung in Jesus Christus immer wieder Erwähnung getan wird.... Und dann werdet ihr auch wissen um Mein Wort: "Und ob eure Sünden rot sind wie Blut, so werde Ich euch weißwaschen wie Schnee...." Denn dafür habe Ich Mein Leben hingegeben am Kreuz; dafür habe Ich die bittersten Leiden und Qualen auf Mich genommen, weil Ich die Schuld für euch sühnen wollte, so daß ihr frei wurdet davon, sowie ihr Mich und Mein Erlösungswerk anerkennet und Mich um Vergebung eurer Schuld bittet.... Doch Meinem Heilsplan von Ewigkeit liegt kein menschliches Verstandesdenken, keine menschliche Logik zugrunde, denn Ich habe unendlich viele Mittel, um das letzte Ziel, die Rückkehr aller einst gefallenen Wesen zu Mir, zu erreichen.... Niemals gehe Ich von dem Gesetz Meiner ewigen Ordnung ab, auf der auch Mein Heilsplan aufgebaut ist.... Und wäre das Erlösungswerk von Mir in Jesus nicht vollbracht worden, dann würden auch tausend Erdengänge nicht genügen, um die Schuld zu tilgen oder abzubüßen.... Und darum bin Ich Selbst zur Erde gestiegen, um den Menschen Erlösung zu bringen aus der Gewalt Meines Gegners.... Und wer die Gnaden des Erlösungswerkes nicht in Anspruch nimmt, wem sein Erdenleben nicht die Rettung bringt aus tiefster geistiger Not.... wer auch im jenseitigen Reich nicht die ihm gebotene Hilfe annimmt und sich zu Jesus Christus führen lässet, der wird den Gang durch sämtliche Schöpfungen hindurch noch einmal gehen müssen, und dann also könnet ihr Menschen berechtigt sprechen von einer Wiederverkörperung auf der Erde.... die einmal wieder stattfinden wird, wenn ewige Zeiten vergangen sind und die Seele erneut wieder als Mensch auf Erden ihre Willensprobe ablegen muß.... Denn das eine ist gewiß, daß Meine Gerechtigkeit auch eine Sühne fordert für jedes Vergehen gegen Mich, daß Ich aber auch weiß, in welcher Form diese Sühne geleistet werden kann, wenn die Sündenschuld nicht bewußt unter das Kreuz getragen wird....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Gott-zugewandter Wille - Aufwärtsentwicklung...

 

 

Kundgabe Nr. 4557, erhalten von Bertha Dudde am 12.10.1945 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Alles Geistige, das den Willen in sich trägt, zu Mir zu gelangen, kann nur aufwärtssteigen in seiner Entwicklung, denn selbst Versuchungen aller Art werden diesen Willen nicht mehr wandeln, weil Ich das Geistige zu Mir ziehe und es ewiglich nicht mehr zurücksinken lasse in den Zustand des Mir-abgewandten Willens. Denn sowie der Wille des Geistigen in voller Freiheit Mich anstrebt, ist der Bann gebrochen; es hat sich frei gemacht von Meinem Gegner, und der Kampf dessen gilt nun nur noch der Rückgewinnung, die Ich aber verhindere durch Meinen Willen. Es ist zwar noch ein steter Kampf des Geistigen, das als Mensch verkörpert das Erdenleben zurücklegen muß, weil Aufwärtsentwicklung immer einen Kampf bedingt. Doch sowie der Wille Mir gilt, verfügt er auch über die Kraft zum Widerstand gegen den Feind seiner Seele. Und es ist der Wille des Menschen selbst bestimmend, in welcher Zeit die Aufwärtsentwicklung vor sich geht und welchen geistigen Erfolg er am Ende seines Lebens verzeichnen kann. Denn das Streben des Menschen nach Mir muß wieder im völlig freien Willen stattfinden, wenngleich Ich es verhindere, daß der Gegner seinen Willen bindet und ihm hörig macht. Es kann ein Mensch mit Mir zugewandtem Willen nie mehr absinken in die Gewalt Meines Gegners, jedoch schneller oder langsamer sich gänzlich ihm entwinden, also längere oder kürzere Zeit seines Lebens im Kampf stehen mit ihm. Denn sowie sein Wille außerordentlich tätig wird und diese Tätigkeit als Liebeswirken zum Ausdruck kommt, wird auch der Kampf leichter werden, er wird nachlassen entsprechend seiner Liebetätigkeit.... Denn dieser Waffe erliegt der Gegner.... Und also entwindet sich der Mensch seiner Macht sicher durch Wirken in Liebe, und seine Seele reifet in kurzer Zeit und im völlig freien Willen. Fallen lasse Ich ihn ewiglich nicht mehr, doch liebetätig muß er von selbst werden, denn Mein Wille zieht sich zurück, auf daß der seine sich frei entfalten kann um seiner Vollendung willen. Und darum gehen die Seelen in verschiedenen Reifegraden in das geistige Reich ein am Ende ihres Lebens, wenngleich sie Mir bewußt zustrebten, wenngleich sie den Mir zugewandten Willen in sich tragen, denn Ich verhindere wohl die Übermacht des Gegners über sie, fördere aber nicht ihre geistige Aufwärtsentwicklung durch Meinen Willen, so sie nicht selbst ihren Willen tätig werden lassen. Der Mir zugewandte Wille trägt ihnen stets die Kraft ein aufwärtszustreben, denn Ich halte schützend die Hand über jedem Menschen, der sich Meiner Gegenmacht entwinden will und Mich zum Ziel hat. Ich ziehe ihn unaufhörlich zu Mir. Und er wird auch sicherlich sein Ziel erreichen, nur die Zeitdauer bestimmet er selbst, weil er freien Willen hat und diesen nützen kann nach seinem Ermessen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 29. Dezember 2025

Läuterungsfeuer in der Endzeit: Leid und Trübsal...

 

Kundgabe Nr. 4557, erhalten von Bertha Dudde am 04.02.1949 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Genugsam werdet ihr geprüft werden und durch Läuterungsfeuer gehen müssen, doch es ist nur zum Heil für eure Seelen, die schon zu lau geworden sind, als daß sie von selbst rege Arbeit leisten, um sich aufwärtszuentwickeln. Die Schwäche des Willens tritt immer mehr hervor, je näher das Ende ist, und darum muß der Wille angeregt werden zu äußerster Entfaltung, was nur durch Leid und Trübsal geschehen kann, so sich der Mensch nicht von selbst zu einem Liebeleben entschließt und dadurch allzu großes Leid umgangen werden kann. Das Feuer der Liebe entschlackt die Seele in kürzester Zeit, und es ist euch Menschen daher viel Gelegenheit geboten, Liebe zu üben am Nächsten, denn die Not wird Hilfe erfordern in jeder Weise. So ihr Menschen nur um euch blicket, kann euer Wille angeregt werden zu dienender Nächstenliebe. Und ihr werdet wahrlich größten Segen davon haben, wird doch gleichzeitig das Leid verringert, das euch selbst auferlegt ist zwecks Ausreifens der Seele. Bittet stets um Kraft und Verstärkung des Willens, bittet um Gnade, d.h. Hilfe von oben in jeder geistigen und irdischen Not, wendet alles, was ihr entbehren könnet, dem notleidenden Nächsten zu, und fürchtet nicht, selbst dadurch in Not zu geraten; teilet stets aus, was ihr selbst empfanget, und helfet dadurch Not lindern, so die große Not eingesetzt hat, die unumgänglich ist für euch Menschen, weil ihr kurz vor dem Ende steht. Und ihr werdet selbst reifen und auch im Mitmenschen Liebe erwecken, die nun auch dessen Seelenreife fördert. Ihr könnet nicht ohne Leid belassen werden, solange der Liebewille in euch noch nicht tätig geworden ist. Doch so ihr selbst empfindet, daß euch die Not drückt, werdet ihr auch Mitempfinden für die Not des Nächsten haben und helfend eingreifen, so ihr guten Willens seid. Und darum murret und klaget nicht über Leid, sondern wisset, daß es Ausreifungsmöglichkeit für euch ist und gleichzeitig Anregung zum Liebeswirken und daß die Endzeit solches bedingt und alles Geschehen in der Endzeit seine Erklärung findet. Doch so ihr Kraft anfordert von oben, so ihr ergeben traget, was euch auferlegt ist, werdet ihr auch die große Not überwinden und immer nur Nutzen für eure Seele daraus ziehen.... ihr werdet einstens die Not segnen, die euch reifen ließ für die Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Gottes Ansprache hört die ganze geistige Welt...

 

 

Kundgabe Nr. 6820, erhalten von Bertha Dudde am 01.05.1957 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Auch das, was ihr in der Tiefe eures Herzens spüret, ist Mein zu euch gesprochenes Wort, jedoch nur unter der Voraussetzung, daß euer Wille, eure Gedanken Mir zugewendet sind. Und darum kann jeder Mensch, der Mich sucht, der sich Mir verbinden will, der also seinen Willen nicht wider Mich gerichtet hat, dessen gewiß sein, daß Ich zu ihm spreche in Form von Gedanken, denn Ich weiß um jede innerste Herzensregung, und ebenso lege Ich ihm die Antwort in das Herz.... und so er nur dessen achtet, was ihn innerlich bewegt in dieser Verbundenheit mit Mir, in stiller Zwiesprache, in Zeiten innerer Sammlung, wird er auch stets recht denken und das Rechte tun. Ihr könnet euch unbesorgt auf Mich verlassen, wenn ihr euch an Mich wendet, sei es in fragenden Gedanken oder Bitten, denn Ich weiß um diese und verschließe nicht Mein Ohr, weil Ich überaus gern solche Fragen höre, um sie beantworten zu können. Und so sei es euch gesagt, daß nichts im Leben Zufall ist, daß alles seinen Zweck hat, daß auch das kleinste Geschehen Meinem ewigen Heilsplan sich einfügt und daß nur der Mensch selbst seinen Nutzen daraus ziehen soll, was ihm begegnet. Und so wird auch niemals eine Ansprache von Mir sinn- oder zwecklos sein, alles, was Ich euch sage, höret nicht nur ihr selbst, sondern die ganze geistige Welt, die Mein Wort zu hören begehrt. Und also sind auch fragende Gedanken in euer Herz euch eingeflüstert worden von jenseitigen Wesen, die gleichfalls eine Antwort hören möchten und die mit dem nun gewonnenen Wissen wieder arbeiten, weil sie nur die Wahrheit verbreiten, sowie sie einmal zur Tätigkeit im geistigen Reich zugelassen worden sind. Und es fragen sich oft jene Seelen, weshalb die Erde in so tiefes Dunkel gehüllt ist, und auch sie müssen belehrt werden, daß die Menschen selbst die Finsternis verschuldet haben und daß sie selten nur bereit sind, Licht einstrahlen zu lassen in die Dunkelheit. Denn die Seelen im geistigen Reich wissen es, daß nur die Wahrheit beseligen kann, und sie können es darum nicht verstehen, warum die Menschen sich diese Seligkeit verscherzen.... Und immer wieder muß ihnen also Aufklärung gegeben werden, daß der Menschen Wille selbst sich gegen die Wahrheit wehrt durch Beeinflussung Meines Gegners, der weit eher Zutritt zu ihnen findet als Ich, Der Ich die Menschen beglücken möchte. Das Licht aber wird ständig zur Erde geleitet.... Aber den Menschen steht es frei, es anzunehmen oder abzulehnen. Was aber auf Erden geringgeschätzt wird, das wird im geistigen Reich mit wahrem Hunger entgegengenommen, und selig sind alle Wesen über jeden Lichtstrahl, der ihnen leuchtet.... Und so kann wohl auf Erden ein Gnadenschatz unausgewertet bleiben, im Jenseits aber wird er als das Köstlichste begehrt und verwertet. Ihr aber, die ihr auf Erden ernstlich bestrebt seid, Meinen Willen zu erfüllen, ihr könnet in euren Herzen jederzeit Meine Ansprache vernehmen.... Auch ihr könnet Fragen stellen und sie Mir zur Beantwortung überlassen.... Und es werden sich eure Gedanken erhellen, ihr werdet bald selbst euch die Antwort geben können, denn ihr habt sie empfangen von Mir Selbst, Der Ich durch das Herz euch anspreche immer, wenn ihr Mich zu hören begehrt. Doch in tiefster Demut sollet ihr euch an Mich wenden.... Ihr sollet euch stets fühlen wie unwissende Kindlein, die vom Vater belehrt werden müssen, ihr sollet niemals glauben, wissend zu sein, wenn ihr nicht zuvor von Mir Selbst belehrt worden seid. Aber ihr brauchet nicht unwissend zu bleiben, denn Ich bin stets bereit, euch aufzuklären, wie Ich auch allen Seelen im geistigen Reich das gleiche Wissen vermittle, die danach verlangen. Denn Wissen ist Seligkeit, und Ich will, daß ihr selig seid, daß ihr hell und klar erkennet die Wahrheit, auf daß ihr nun auch mit dieser Wahrheit arbeiten könnet für Mich und Mein Reich....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 28. Dezember 2025

Aufgabe eines Mittlers zwischen Gott und den Menschen...

 

 

Kundgabe Nr. 5134, erhalten von Bertha Dudde am 18.05.1951 durch das Innere Wort, die innere Stimme

Das lebendige Wort zu empfangen legt auch dem Empfänger Verpflichtungen auf, die er nicht übersehen darf, denn eine göttliche Gabe wird immer zu einem bestimmten Zweck verliehen und muß also auch entsprechend verwertet werden. Dazu gehört auch, daß sich der Empfänger selbst die göttliche Gabe zunutze macht, daß er verstandesmäßig verarbeitet, was ihm durch das Herz zugeflossen ist. Er muß, was ihm offenbart wird, durchdenken, es gedanklich verarbeiten, um es mit eigenen Worten den Mitmenschen wiedergeben zu können, wenn er nicht eine direkte Vermittlung des Empfangenen ermöglichen kann. Er muß gewissermaßen zum Lehrer seiner Mitmenschen werden, was ein tiefes Versenken in das von der Höhe ihm zugeleitete Wissen erfordert. Er muß sich hüten vor Gleichgültigkeit und Lauheit in seiner Mission, mit der ein Empfangen des göttlichen Wortes unweigerlich verbunden ist, sondern in tiefstem Ernst alles Empfangene verwerten, weil es eine geistige Aufgabe ist, die den Menschen zum Heil ihrer Seelen verhelfen soll. Er muß ständig austeilen, was er selbst empfängt, und das desto emsiger, je näher das Ende ist. Er hat eine große, aber auch schöne Aufgabe zu erfüllen.... als Mittler zwischen Gott und den Menschen zu wirken.... und er soll sich dieser Aufgabe ständig bewußt sein, er soll nicht vergessen, daß seine Liebe zu den Mitmenschen ihm diese Aufgabe eingetragen hat und daß er diese Liebe nicht gering werden lassen darf, sondern daß sie sich durch die ständige steigernde Not vertiefen soll, auf daß sein Wirken unausgesetzt seinen Fortgang nimmt.... Er soll bedenken, daß in den Mitmenschen der geistige Hunger erweckt werden soll und das nur dann möglich ist, wenn ihnen die geistige Nahrung angeboten wird und sie dann erst die innere Lehre spüren. Lasset das Köstlichste, was ihr besitzet, nicht brachliegen, leitet es unausgesetzt weiter, schaffet dem Lebenswasser, das dem göttlichen Quell entströmt, einen Lauf, daß es überallhin fließen kann, wo sich durstige Seelen befinden, nützet jede Gelegenheit, die Mitmenschen in Kenntnis zu setzen von dem Zustrom göttlicher Liebe und Weisheit, von Seinem Wort, das kraftspendend und belebend ist für jeden Erdenwanderer, und nehmet es selbst auf in euer Herz und lebet es aus. Und ihr werdet dann zu euren Mitmenschen reden können aus innerster Überzeugung und so auch diese überzeugen von der Kraft des Wortes, das aus der Höhe der Menschheit zugeleitet wird, um ihr zu helfen in größter geistiger Not. Und belehret alle, die sich belehren lassen.... Arbeitet mit dem Pfunde, das euch verliehen ist, solange noch Zeit ist dazu, denn es wird kommen, daß man euch zu hindern suchet und ihr eure Arbeit nicht mehr so ausführen könnet wie bisher. Dann soll schon viel Samen ausgestreut sein, der aufgehen wird, wo der Wille gut ist.... Darum schaffet und wirket, solange noch Tag ist, denn die Nacht kommt, wo ihr nicht mehr wirken könnt....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 27. Dezember 2025

Gebet - Vereinigung mit Gott... Bedeutsamer Vorgang...

 

 

Kundgabe Nr. 2129, erhalten von Bertha Dudde am 26.10.1941 durch das Innere Wort, die innere Stimme

Wenige Menschen nur fassen es, wie bedeutsam der Vorgang der Vereinigung mit Gott ist. Diese wenigen aber streben mit allem Eifer den Zusammenschluß mit Gott an, denn sie wissen um die Kraft, die ihnen dadurch zuströmt, sie wissen, daß eine solche Kraftzufuhr beseligend ist und es nichts gibt, was dieser gleichwertig wäre. Und was sie einmal erkannt haben, ist bestimmend für ihren Erdenwandel. Die Mehrzahl der Menschen aber bleibt unberührt, so sie davon in Kenntnis gesetzt wird, daß der Zusammenschluß mit Gott etwas unnennbar Köstliches ist. Sie empfinden nur rein irdisch und können sich in geistiges Empfinden nicht hineinversetzen. Sie bleiben in Abwehrhaltung, so ihnen Weisheiten vermittelt werden, die geistiges Gebiet berühren, und können folglich auch den Kraftstrom nicht spüren, da er bei Widerstand unwirksam bleibt. Und also kann niemals der Kontakt hergestellt werden zwischen den Menschen und Gott, und der Nachteil dessen ist so unvorstellbar für die menschliche Seele, denn zur Höhe gelangt diese nur durch die Gnade Gottes, die wieder nur durch Anerkennen und Anstreben der ewigen Gottheit erworben werden kann. Der Zustrom der göttlichen Gnade ist immer die Folge des Zusammenschlusses mit Gott im Gebet.... Denn Anfordern der Gnade Gottes ist Gebet, und dies setzt immer die geistige Verbindung mit Gott voraus. Betende Menschen können nie fallen, d.h. von Gott entfernt bleiben. Sie werden immer Gott näherkommen, denn sie suchen Ihn, sie verlangen Ihn und Seine Kraft, und sie nehmen also auch Seine Kraft und Gnade in Empfang. Diese aber führt unweigerlich zur Höhe. Wer betet, vereinigt sich mit Gott.... vorerst so lange, wie er betet, um aber immer inniger sich mit Ihm zu verbinden und zuletzt gänzlich mit Ihm vereinigt zu sein. Wer betet, erkennt Gott an als eine Macht, Der er untersteht. Er unterstellt sich Ihm mit vollem Willen, er steht nicht mehr in heimlichem oder offenem Widerstand gegen Gott, und also kann Gott ihn bedenken mit Seiner Liebe und Seiner Kraft.... mit Seinem Geist.... Und wer den Geist aus Gott empfängt, der steht mit dem geistigen Reich in Verbindung. Ihm geht Wissen zu, und also steht er im Licht.... Und alles dieses bewirkt der bewußte Zusammenschluß mit Gott.... alles dieses bewirkt inniges Gebet, das somit der bedeutsamste Vorgang ist für den Menschen, solange er auf Erden weilt. Denn das Gebet ist das Bezeugen seines Willens und seines Entscheidens für Gott.... Wer innig betet, der hat sich entschieden aus freiem Willen für Gott, und er kehrt zurück zu Dem, von Dem er ausgegangen ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Erklärung verwandtschaftlicher Gefühle.... Seelenpartikel...

 

Kundgabe Nr. 5207, erhalten von Bertha Dudde am 09.09.1951 durch das Innere Wort, die innere Stimme

Geheime Verbindungen bestehen oft zwischen Menschen, die sie sich selbst nicht zu erklären vermögen und die in der Zusammenstellung der Seelen ihren Grund haben. Denn es können die Seelen durch die Art ihrer Gestaltung ganz ähnlichen Seelen begegnen, und diese Ähnlichkeit lässet ein verwandtschaftliches Gefühl im Menschen aufkommen, das er aber mit seinem Verstand nicht zu erklären vermag. Und darum können solche Gefühlsregungen auch niemals wissenschaftlich ergründet werden, sondern es sind lediglich geistige Empfindungen, die zum Ausdruck kommen und deren Ursache auch nur geistig erklärt werden kann.... In jeder Seele ist wohl die gesamte Schöpfung enthalten, doch wie auch die Schöpfung in sich die verschiedensten Werke aufweiset, wie auch die Tierwelt eine unvorstellbare Vielgestaltigkeit erkennen läßt, so sind auch die Menschenseelen jede in ihrer Art verschieden, weil die Zusammensetzung in jeder Seele eine andere ist, was auch die Verschiedenheit der Menschen verständlich macht, die trotz äußerlich annähernd gleicher Gestaltung charakterlich und empfindungsmäßig voneinander abweichen und an dieser Abweichung eben auch zu erkennen sind. Doch es können sich auch solche Seelen begegnen im Erdenleben, die eine offensichtliche Ähnlichkeit aufweisen würden, wenn der Mensch geistig zu schauen vermöchte, denn die Seelenform und Art ist nur mit geistigen Augen wahrnehmbar. Die Seelen selbst aber empfinden ihre Verwandtschaft und fühlen sich daher außergewöhnlich zueinander hingezogen, was aber nicht zu verwechseln ist mit rein körperlichem Trieb nach einer Verbindung. Die seelische Zusammengehörigkeit ist erkennbar an offensichtlicher Übereinstimmung im Denken und Empfinden der Menschen, in Harmonie auf geistigem Gebiet und gleichem Streben, in einem Gefühl der Verbundenheit miteinander, die körperlich nicht zum Ausdruck gebracht zu werden braucht. Es sind diese Seelen aufeinander abgestimmt, sie bekämpfen sich nicht und sind stets bereit, einander zu helfen, sie spüren ihre Gleichheit und sind geneigt, zu glauben, ein gemeinsames Vorleben geführt zu haben, und doch sind es nur die in gleichem Verhältnis zusammengefügten Seelenpartikelchen, die diesen Gleichklang ergeben, und brauchen nicht durchaus verbunden gewesen zu sein. Doch einstmals gehörten sie demselben Kreis gefallener Engel an und sind den gleichen Gang der Entwicklung gegangen, der auch dieselbe Zeitdauer umspannt hat, weshalb das Streben zueinander erklärlich ist. Denn ein gleicher Entwicklungsgang formt auch die Seelen gleich, und treffen sich nun solche Seelen im Erdenleben, wo das Ichbewußtsein auch entwickelt ist, dann treten auch die ersten Zeichen der Rückerinnerung in ihnen auf, jedoch so schwach, daß sie nur einen gewissen Zusammenhang ahnen, den sie sich aber oft falsch erklären. Im Erdenleben ist der Seele die Rückerinnerung an ihre Vorstadien genommen, dennoch sind ihr Empfindungen geblieben. Die gleichen Seelensubstanzen der Seelen erkennen sich, weil sie im selben Verhältnis sich eingegliedert haben in das Ganze, und dieses Erkennen kann dann Menschen bewußt werden und nun das verwandtschaftliche Gefühl erwecken. Die Seele des Menschen ist so wunderbar kunstvoll zusammengefügt, und (es = d. Hg. ) können in ihr, wie auf einem kostbaren Instrument, unzählige Töne erklingen. Ein harmonischer Zusammenklang nun erklingt wie ein Ton und ist schon ein Vorgenuß auf die Bindung gleichgestimmter Seelen im Jenseits, wo der ständige Zusammenschluß mit gleichem Geistigen zur Seligkeit im geistigen Reiche gehört, der also schon auf Erden seinen Anfang nehmen kann, jedoch lediglich ein Erlebnis der Seelen, nicht aber der Körper ist. Das sei wohlgemerkt, daß seelische Bindungen völlig anderer Art sind als körperliche, daß die Harmonie der Seelen ganz andere Begründung hat und nicht auf ein Zusammenleben als Mensch in einer früheren Entwicklung zurückzuführen ist, denn selbst, wo diese Annahme richtig wäre, daß sich Seelen aus einer früheren Verkörperung wieder treffen, sind die Empfindungen einer Harmonie der Seelen völlig anders zu begründen, und es wäre jene Erklärung stets ein Fehlschluß. Es wird jedoch jede Seele ihren Partner einmal finden, doch stets dann als Ergänzung ihres Ichs, wenngleich einer jeden Seele die Individualität bleibt. Dann aber hat die Seele schon eine andere Entwicklungsstufe erreicht als auf Erden, und dann wird sie auch in das Wissen so weit eingedrungen sein, daß sie alle Zusammenhänge erkennen kann und daß sie geistig schauen kann, was ihr auf Erden nicht verständlich gemacht werden könnte. Und der Zusammenschluß von Seelen, die sich ergänzen, ist unbeschreiblich beseligend und gibt auch den Seelen vermehrte Kraft zum Wirken und also zum Erfüllen ihrer Aufgabe im geistigen Reich, und stets mehr und mehr streben die Seelen den Zusammenschluß an mit Gott, um in dieser Vereinigung nun die höchste Glückseligkeit zu finden, die nie enden wird....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 26. Dezember 2025

Weihnachten .... Geburt Jesu...

 

 

Kundgabe Nr. 8705, erhalten von Bertha Dudde am 21.12.1963 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Euch Menschen erstrahlte ein Licht, als Ich zur Erde niederstieg, denn ihr befandet euch in tiefster Finsternis, die Mein Gegner über euch verhängt hatte, Ich aber kam aus dem Reiche des Lichtes und trat den Menschen gegenüber im Willen, ihnen ein Licht zu bringen.... Denn Ich Selbst war das Licht von Ewigkeit, Ich kam in dem Kindlein Jesus als Mensch zur Welt, Ich erfüllte dieses Kindlein mit Meinem Licht, und solange Jesus als Mensch über die Erde wandelte, ließ Er auch Sein Licht leuchten, wenn auch nur in ganz beschränktem Maß.... Aber Er lebte die Liebe aus, und diese allein schon mußte ein Licht verbreiten, denn wer sich an Ihm ein Beispiel nahm und Seinem Wandel und Wirken gleichtun wollte, der wurde auch von dem Licht erfüllt. Ich Selbst nahm in dem Kindlein Jesus Wohnung, denn Ich Selbst bin auch die Liebe, und weil Jesus von Liebe erfüllt war, konnte Er auch mit Recht sprechen, bevor Er die letzte Mission.... das Erlösungswerk.... erfüllte: "Ich und der Vater ist eins...." Die Liebe war zur Erde gestiegen und hat von dem Menschen Jesus Besitz genommen, und so mußte auch hellstes Licht aus Ihm erstrahlen, Er redete und lehrte und schenkte den Menschen so ein Wissen, das wahrlich über alles lichtvollst Aufschluß gab und das die Menschen veranlassen konnte, gänzlich in Jesu Fußstapfen zu treten und ebenfalls ein Liebeleben zu führen, das ihm dann die Erlösung sicherte von aller Schuld, als Jesus den Kreuzestod erlitten hatte. Die Menschen hatten jegliches Licht verloren durch ihren Abfall von Mir, und das hieß auch, daß sie völlig ohne Liebe waren, daß sie Meine Liebe zurückgewiesen hatten und darum nun in der Finsternis über die Erde wandelten.... Sollten sie nun erlöst werden von ihrer Schuld, so mußte ihnen auch wieder das Liebelicht erstrahlen, und wieder mußte es ihnen freistehen, es anzunehmen oder zurückzuweisen.... Darum hat Jesus wohl für alle Menschen die Urschuld getragen und sie getilgt, Er hat allen Menschen wieder die Zufuhr von Licht und Kraft erkauft, aber es muß ein jeder einzelne Mensch auch freiwillig sowohl das Licht begehren als sich dem Liebekraftstrom wieder öffnen, erst dann kann er erlöst werden von seiner Schuld.... Doch niemals hätte ein Mensch von sich aus das Erlösungswerk vollbringen können, niemals hätte ein Mensch also diese große Schuld entsühnen können, wenn nicht Ich Selbst Mich in diesem Menschen manifestiert hätte, was wieder nur möglich war, wenn sich dieser Mensch völlig zur Liebe gestaltete, daß er also Mich Selbst in sich freiwillig aufnahm und Mir Wohnung bereitete durch die Liebe, die Ihn erfüllte. Und wieder war Ich Selbst diese Liebe, und die Liebe strahlt Licht aus, hellste Erkenntnis und klarstes Wissen.... Und dieses Licht strahlte zur Erde hernieder, denn die Seele Jesu kam aus dem Reiche des Lichtes und nahm nur in einer menschlichen Hülle Aufenthalt.... Und so wurde die Verbindung geschaffen vom Reiche des Lichtes zum Reiche der Finsternis.... In letzterem war keine Liebe mehr zu finden und daher auch kein Lichtstrahl, der das Dunkel hätte erleuchten können, und es riefen daher einige wenige Menschen zu ihrem Gott und Schöpfer um einen Retter aus ihrer Not.... Und ihr Ruf wurde erhört: Ich stieg Selbst zur Erde, und einem Zeitraum tiefster Dunkelheit wurde ein Ende gesetzt, es wurde das Licht ausgestrahlt durch den Menschen Jesus, in Dem das Licht von Ewigkeit Selbst war, und wer sich freiwillig von diesem Liebelicht anstrahlen ließ, der konnte sich lösen aus dem Dunkel der Nacht, er erwachte zum Leben, denn er nahm bewußt das Erlösungswerk Jesu an, er bekannte sich zu Ihm, in Dem Ich Selbst am Kreuz für die gesamte Menschheit gestorben bin, um sie zu erlösen.... Und ihr könnet es glauben, daß es kein Menschenwerk allein war, ihr könnet es glauben, daß Ich Selbst, euer Gott und Schöpfer, mit diesem Erlösungswerk Jesu.... mit Seinem Tod am Kreuz.... in Zusammenhang gebracht werden muß, denn es war der Mensch Jesus ein Wesen, Das aus dem Lichtreich zur Erde niederstieg und Das Mich Selbst veranlaßte, in Ihm Wohnung zu nehmen, weil reinste Liebe den Menschen Jesus erfüllte, die Mich unweigerlich anzog, so daß Ich Selbst Mich mit dem Menschen Jesus einte und also die Ewige Gottheit Selbst das Erlösungswerk vollbracht hat für alle Menschen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Donnerstag, 25. Dezember 2025

Lebensaufgabe des Menschen...


 

Kundgabe Nr. 4691, erhalten von Bertha Dudde am 17.07.1949 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Was euch zur Seligkeit verhelfen kann, bringe Ich in Anwendung, denn die geistige Not ist groß, die in eurem Unglauben ihre Ursache hat. Doch Ich will, daß ihr glauben lernet, Ich will, daß ihr alle Zweifel fallen lasset, Ich will, daß es in euch hell werde, daß ihr Mich erkennet, daß ihr Meine Führung wahrnehmet, daß ihr euch Mir anschließet, daß ihr in Mir euren Vater sehet, Der euch betreut und euer geistiges Wohl fördern will.... Es ist eure Lebensaufgabe, zur Erkenntnis eurer uranfänglichen Beschaffenheit, eures Zieles und eurer Bestimmung zu gelangen. Diese Erkenntnis aber könnet ihr nur gewinnen durch den Glauben, ansonsten ihr ewig lichtlos, also unwissend bleibt. Und das rechte Wissen ist nur durch einen Glauben zu gewinnen, der durch die Liebe lebendig wird, d.h., glaubet ihr an Mich als ein höchst vollkommenes Wesen, dann erwacht in euch auch die Liebe zu Mir, und ihr suchet, euch Mir in Meinem Urwesen anzugleichen, also ihr strebet die Vollkommenheit an. Vollkommen aber kann nur der Mensch werden, der gut zu sein sich bestrebt. Also muß er in der Liebe leben.... Dadurch wird der Glaube lebendig, d.h. zu innerster Überzeugung.

Nur ein lebendiger Glaube strebt die Verbindung mit Mir an, was soviel heißt, als daß der Geistesfunke, der als Mein Anteil in der Seele eines jeden Menschen ruht, sich mit dem Vatergeist von Ewigkeit verbindet, also das Denken des Menschen Mir gilt, und er nun mit Mir spricht.... daß er im Geist und in der Wahrheit zu Mir betet. Dann wird es licht in ihm, weil er zugleich mit der gedanklichen Verbindung liebetätig ist, von innen heraus angetrieben durch Meinen Geist, der, weil er Mein Anteil ist, das den Menschen zu tun heißt, was Ich Selbst tu.... in Liebe wirken.... Und Liebe ist der Schlüssel zur Weisheit, das Licht der Erkenntnis, das in ihm entzündet ist, nimmt an Helligkeit zu, die Gedanken bewegen sich in der Wahrheit, von innen heraus wird er nun belehrt von Meinem Geist, was soviel sagen will, daß jeder Gedanke in ihm zur innersten Überzeugung wird, daß er folgerichtig denkt und auch dem Mitmenschen gegenüber sein nun gedanklich gewonnenes Wissen vertreten kann und wird als Wahrheit.

Zu diesem Erkennen, zur Wahrheit aus Mir, sollet ihr Menschen kommen in der Zeit eures Erdenlebens, denn dieses Wissen wird euch bestimmen zu einer Lebensführung, die gut, also Mir wohlgefällig ist. Dann habt ihr eure Lebensaufgabe erfüllt, und ihr seid aus dem Stadium der Unkenntnis zu Beginn der Verkörperung als Mensch in das Stadium des Erkennens getreten, immer in Verbindung mit Mir, Der Ich nimmermehr ausgeschaltet werden darf, also mit euch zusammen wirken muß, soll euch geistiger Erfolg gesichert sein. Ihr Menschen könnet dieses Ziel erreichen, so ihr nur ernstlich wollet. Und Ich helfe einem jeden, weil er allein zu willensschwach ist, dieses Ziel anzustreben. Ich führe ihm Menschen in den Weg, die ihm einen Anstoß geben sollen zu innerer Selbstbetrachtung, auf daß nun aus freiem Willen der Prozeß einsetzen kann, der aus dem noch toten, kraftlosen Geistwesen ein die Vollendung anstrebendes Geschöpf macht, das in der Verbindung mit Mir das höchste Ziel erreichen kann.... ein Kind Gottes zu werden, wie es seine Bestimmung ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 23. Dezember 2025

Verlust irdischer Güter kann geistige Schätze eintragen...

 

 

Kundgabe Nr. 5503, erhalten von Bertha Dudde am 10.10.1952 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Für das, was euch Menschen irdisch genommen wird oder versagt bleibt, findet ihr geistig reichlich Entschädigung, so ihr nur danach strebt, euch geistig zu vollenden. Geistige Fehlbitte werdet ihr niemals tun, denn jeder geistig gerichtete Gedanke ist Gott wohlgefällig und daher auch immer von Erfolg. Je tiefer ihr Menschen in der Materie verstrickt seid, desto weniger aber sind eure Gedanken geistig gerichtet, und darum muß euch diese zuvor genommen werden, um euer Denken zu wandeln. Und darum ist es stets nur als ein Mittel zur Vollendung anzusehen, wenn ihr gezwungen werdet, materiellen Gütern zu entsagen. Doch niemals brauchet ihr leer ausgehen, sondern ihr könnet um so reichlicher geistige Güter entgegennehmen, so ihr es nur wollet. Ihr könnet wohl irdische Materie besitzen, doch sie darf niemals euer Herr sein, sie muß jederzeit geopfert werden können, was jedoch nur dann leicht ist, wenn der Wert geistiger Güter erkannt wird. Und diese werdet ihr Menschen erst erkennen, so ihr euch in irdischer Not befindet, so menschlicher Beistand euch nicht gegeben werden kann, geistiger Beistand aber immer erbeten werden muß, um dann auch überaus kraftspendend empfunden zu werden. Was ihr an irdischen Gütern besitzet, kann euch genommen werden, niemals aber brauchet ihr den Verlust geistiger Güter zu fürchten, so euch an deren Besitz gelegen ist. Das Verlangen nach geistigem Gut wird euch stets erfüllt werden, doch irdisches Gut bleibt nicht garantiert euer eigen, nur dann, wenn ihr es gut, d.h. im Willen Gottes, verwertet und also zum Segen eurer Mitmenschen schaffet und wirket, wird auch Gott es euch segnen und vermehren. Doch dann habt ihr Menschen euch schon selbst gelöst von der Materie, ihr begehret sie nicht mehr mit allen Sinnen, sondern arbeitet damit zum Nutzen für eure Mitmenschen. Doch klaget nicht, wenn euch irdisches Gut genommen wird, dann weiß Gott es, warum Er es zuläßt, und auch der Verlust solcher Güter ist für euch von Segen. Denn dann überschüttet Er euch mit Gnadengaben geistiger Art, und dann braucht nur euer Wille bereit zu sein, sie zu nützen zur eigenen und der Mitmenschen Vollendung. Darum trauert niemals materiellen Gütern nach, die euch genommen wurden, sie sind wertlos für die Ewigkeit; doch deren Verlust kann euch wertbeständige Güter eintragen, die euch beseligen können auf Erden schon und dereinst im geistigen Reich. Was ihr euch geistig schaffet und sammelt, wird euch erhalten bleiben und einen Reichtum bedeuten, der unvergänglich ist; was ihr aber an irdisch materiellen Gütern besitzet, das gebet gern und freudig hin und tauschet dagegen geistige Güter ein, denn es kommt die Zeit, wo euch nur diese Güter nützen werden, wo alles vergeht, was ihr heut noch euer eigen nennt....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 22. Dezember 2025

Nahrung für die Seele muß begehrt werden, um wirksam zu werden...

 

 

Kundgabe Nr. 7291, erhalten von Bertha Dudde am 23.02.1959 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Je nach Verlangen werdet ihr empfangen.... Denn ob euch auch ohne Verlangen geistige Nahrung zugeführt wird, so wird sie euch nicht zur Nahrung dienen, solange ihr nicht Hunger und Durst danach empfindet. Ihr müsset also selbst "begehren", gespeist und getränkt zu werden, dann wird euch auch die rechte Nahrung zugehen, und eure Seele wird dadurch gekräftigt werden und aufwärtsschreiten in ihrer Entwicklung. Der Körper nun gibt seine Bedürftigkeit kund, er meldet sich, wenn er Nahrung braucht für seine Erhaltung.... Die Seele aber kann sich oft nicht durchsetzen, weil sie sich nur leise äußert und ihrer Stimme dann nicht geachtet wird. Sie wird noch vom Körper zurückgedrängt, der erst für sich selbst in Anspruch nimmt, was jedoch die Seele gleichfalls benötigt. Aber die Seele kann sich nicht zufriedengeben mit rein irdischer Speise und irdischem Trank.... Sie braucht eine andere Nahrung, und diese muß ihr der Wille des Menschen zukommen lassen, indem er die Seele an den Tisch des Herrn führt, wo sie Nahrung empfangen kann unbeschränkt. Für den Körper zu sorgen, ist der Wille des Menschen immer bereit, für die Seele zu sorgen aber ist weit nötiger, denn diese überlebt den Körper, wenn dessen Stunde gekommen ist. Dann helfen dem Körper weder Speise noch Trank, noch alle Medizin.... Die Seele jedoch bleibt bestehen und befindet sich nun in einem Zustand entsprechend ihrer Versorgung während ihres Erdendaseins. Das solltet ihr Menschen immer bedenken und aus dieser Betrachtung heraus euren Willen anspornen, der Seele Bedürfnisse zu decken, ihr Speise und Trank und die rechte Medizin für ihren Zustand zuzuführen, und der Seele Los in der Ewigkeit wird ihr dadurch gesichert sein, sie wird nicht zu darben brauchen im jenseitigen Reich, sondern ihr volles Leben haben. Es muß also der Mensch bewußt der Seele Speise und Trank zuführen, er muß ihr das Wort Gottes vermitteln, das der Seele rechte Nahrung ist und ihr ein ewiges Leben sichert. Es muß der Mensch selbst wollen, daß er das Wort Gottes empfängt, auf daß die Seele gesättigt und gekräftigt werde auf ihrem Pilgerweg über die Erde. Dann wird auch die Seele aus der ihr gebotenen Nahrung die Kraft schöpfen, die ihr anders nicht zugehen kann als durch Gottes Wort. Und sowie nur der Mensch selbst begehret, die Stimme Gottes zu vernehmen, wird ihm auch sein Begehren erfüllt.... Gott Selbst spricht mit dem Menschen in mancherlei Weise.... Er schaltet Sich in die Gedanken des Menschen ein, Er kommt in Form eines Buches zu ihm, Er spricht durch den Mund eines Dieners, oder auch Er spricht Selbst mit Seinem Kind, sowie dieses direkt zum Vater geht und Seine Stimme vernehmen will.... Dem Verlangen der Seele wird immer entsprochen, keine Seele bleibt ohne Kräftigung, die ihren Hunger zu stillen sucht und zum Tische des Herrn tritt.... was jedoch immer der Wille des Menschen veranlassen muß, was also bewußt geschehen muß, ansonsten auch die köstlichste Speise, das direkte Wort aus der Höhe.... von Gott Selbst geboten.... keine Wirkung hätte auf die Seele. Denn was nicht begehrt wird, wäre ohne Begehr eine Gnadengabe, die aber keinen Zwang ausübt und daher unwirksam bleibt. Darum kann oft den Menschen jene Gnadengabe zugehen, ohne von ihnen als solche erkannt zu werden. Dann bleiben die Worte, die Gottes Liebe zur Erde leitet, ganz ohne Eindruck, die eine verlangende Seele aufs tiefste berühren und beglücken wird. Wäre aber die Wirkung des göttlichen Wortes auf alle Menschen gleich.... ungeachtet ihres Verlangens oder ihrer Gleichgültigkeit.... dann würde es sich zwingend auswirken an der Seele, und eine jede Seele müßte aufwärtsschreiten, aber der Wille wäre unfrei geworden, während sich die Seele doch in Willensfreiheit entschließen muß zur Annahme oder Ablehnung.... Die Seele braucht eine kräftige Nahrung, will sie reifen und aufwärtsschreiten, und sie wird ihr auch jederzeit angeboten, aber erst das innere Begehren ist ausschlaggebend, welche Kraft die Seele der Nahrung entzieht.... weshalb also der Mensch auch wissen muß um die Bedürfnisse seiner Seele und um die Verantwortung, wenn er ihr die ihr nötige Nahrung verwehrt, wenn er ihrer Bedürfnisse nicht achtet und die Seele schwach und elend ist, wenn der Tod an den Menschen herantritt und sie aus dessen Körper scheiden muß. Die Seele selbst ist in ihrem Verlangen gleichgültig gewesen, ansonsten sie den Menschen von innen hätte drängen können; und die Seele selbst muß nun auch die Folgen ihrer Gleichgültigkeit tragen, denn sie bleibt bestehen.... Sie ist das eigentliche Ich des Menschen, das nicht vergehen kann. Darum wird der Mensch immer wieder unterwiesen, aber auch nicht gezwungen, denn die Seele muß sich frei entscheiden im Erdenleben, und sie muß auch die Folgen eines Fehlentscheides nun tragen im jenseitigen Reich....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 21. Dezember 2025

Innenleben.... Zurückziehen in die Einsamkeit....

 

 

Kundgabe Nr.4343, erhalten von Bertha Dudde am 20.06.1948 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Gehet in die Einsamkeit und lasset Mich sprechen zu euch, und ihr werdet des Wunderbaren in Fülle vernehmen, es wird sich euch eine Gedankenwelt erschließen, die euch sonst fremd bleibt, denn Ich Selbst führe euch ein in Gebiete, die für euch neu sind und euch doch reizvoll erscheinen, so ihr sie einmal betreten habt. Es ist eine geistige Belehrung überaus wertvoll, weil sie euch bleibt für ewig; ihr habt wahrlich einen größeren Nutzen davon als von jeder Erweiterung irdischen Wissens, denn alles dieses versinkt oder gerät in Vergessenheit mit dem Moment eures Leibestodes, geistiges Wissen aber strahlt wie ein helles Licht und verbreitet milden Glanz, dem völlig unwissende Seelen zustreben, weil es sie wohltätig berührt. Geistiges Wissen also dürfet ihr in Empfang nehmen aus Meiner Hand, so ihr euch in die Stille zurückziehet, so ihr in eurem Kämmerchen mit Mir stille Zwiesprache haltet. Die Einsamkeit sollet ihr suchen, d.h. die Welt außer euch lassen, ein Innenleben führen mit öfterem Zusammenschluß mit Mir.... Und Ich werde euch ein immer bereiter Lehrer sein, Der euch ein Wissen vermittelt, das ihr benötigt, das euch mangelt und das euch beglückt. Solange die Welt euch lockt, wird es euch schwerfallen, mit Mir in geistigen Kontakt zu kommen, denn Ich stehe außerhalb der Welt, doch euch jederzeit erreichbar, wenn ihr euch abwendet von ihr. Ich bin immer da, ob ihr aber für Mich Zeit habt, bleibt euch überlassen, doch segensreich ist jede Minute, die ihr für Mich verwendet. Daher sammelt euch geistigen Reichtum, der überaus kostbar ist, und nützet eure Zeit in der rechten Weise, wisset, daß sie niemals falsch genützet ist, wenn ihr mit Mir in Verbindung tretet, wenn ihr euch von der Welt zurückzieht, daß ihr aber nur Scheingüter erwerbet mit jedem Dienst, den euch die Welt abverlangt. Nur die Liebe zum Nächsten hat gleichen Wert, weil sie gleichfalls die Verbindung mit Mir nach sich zieht und Ich in euch wirken kann.... Haltet des öfteren Zwiesprache mit Mir, so ihr euch Schätze sammeln wollt für die Ewigkeit. Und Ich werde euch immer die rechte Arbeit anweisen, Ich werde euch hinführen, wo ihr liebetätig sein könnt, Ich werde euch Menschen zuführen, die ihr anregen könnet zu Debatten, die wieder das Denken zu Mir hinlenken, Ich werde euch als euer Lehrer das Wissen vermitteln, das ihr weitergeben sollet an jene, und Ich werde immer bei euch sein, weil jede Verbindung von der Erde zu Mir von Segen ist und euch zur Höhe verhilft. Denn Meine Verheißung lautet: "Ich bleibe bei euch bis an das Ende...." Verstehet diese Worte und wisset, daß ihr selbst es möglich machen müsset, daß Ich euch gegenwärtig bin, durch euren Willen, daß ihr euch in die Stille zurückziehen müsset und eure Gedanken zu Mir erheben.... Dann werde Ich bei euch sein und bleiben bis in alle Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

"Ich werde euch den Tröster senden...." (Erklärung scheinbarer Widersprüche)

 

 

Kundgabe Nr.4580, erhalten von Bertha Dudde am 05.03.1949 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Mein Geist führt euch ein in die Wahrheit, wie Ich es euch verheißen habe: Ich werde euch den Tröster senden, den Geist der Wahrheit, der euch in alle Wahrheit leiten wird und euch erinnern alles dessen, was Ich euch gesagt habe.... Wer also diesen Meinen Geist in sich wirken lässet, der wird auch in der Wahrheit stehen und unbedenklich alles annehmen können, was ihm der Geist aus Mir vermittelt. Geisteswirken also ist die Voraussetzung, um in der Wahrheit zu stehen.... Dies bedenket einmal vollernstlich, und dann werdet ihr auch wissen, was ihr glauben könnet als von Mir ausgehend. Sowie ihr euch Meine Worte, die Ich auf Erden zu Meinen Jüngern und diese auch zu allen Menschen gesprochen habe, ins Gedächtnis rufet, werdet ihr nicht abweisen können, daß ihr die reine Wahrheit auf einem Wege empfangen könnet, den Ich euch also angekündigt habe mit den Worten: Ich werde euch den Tröster senden, den Geist der Wahrheit.... Und Meinen Worten habe Ich vorausgeschickt, daß Ich Wohnung nehmen will bei denen, die Mir ihr Herz zubereiten, daß Ich sie nicht allein lassen will, daß Ich Mich denen offenbaren will, die Mich lieben und Meine Gebote halten.... Also geht daraus hervor, daß Meine Offenbarungen von innen kommen müssen, daß Ich, so Ich im Herzen eines Menschen Wohnung genommen habe, Mich Selbst auch im Herzen äußere und daß das zur Folge hat, daß der Mensch Meine Stimme vernimmt durch das innere Wort.... Und wiederum habt ihr einen Beweis, daß ihr also dieser Stimme unbedenklich Glauben schenken dürfet, denn sie ist die Äußerung Meiner Liebe zu den Meinen, die darum zu den Meinen zählen, weil sie Mich Selbst in ihr Herz aufgenommen haben, weil Ich in ihnen Wohnung nehmen konnte. Also habt ihr nun Mein Wort, die Kundgabe Meines Willens, die Wahrheit in reinster Form. Ihr brauchet sonach nicht von außen belehrt zu werden, so ihr Mich Selbst als euren Lehrmeister anerkennt und euch Mir Selbst anvertraut. Es ist also ein direkter Verkehr von euch zu Mir möglich, und das müsset ihr vorerst anerkennen, um wahrheitsgemäß belehrt zu werden. Dann wird es euer Bestreben sein, aus erster Quelle die Wahrheit entgegenzunehmen, und ihr werdet auch überzeugt glauben können, was euch vermittelt wird. Denn dieses Wissen geht euch nun in vollbewußtem Zustand zu; Ich rede zu euch, und ihr höret Mich. Ich rede aber zu euch durch euer Herz, und euer Herz vernimmt Meine Stimme, nicht euer körperliches Ohr, das nur von außen euch zugetragene Worte aufnehmen kann. Höret ihr Mein Wort von innen, so wisset ihr, daß Ich Selbst es bin, Der Sich äußert; höret ihr dagegen das Wort von außen, so müsset ihr den Ausgangsort zu erforschen suchen, denn von außen kann euch viel geboten werden, von außen tritt auch Mein Gegner an euch heran, und also sollet ihr ernstlich prüfen, und so ihr ernstlich prüfet, habet ihr auch den Willen, in Mir den Urheber dessen zu finden, was euch geboten wird. Wollet ihr also Mich Selbst sprechen hören, so werde Ich sicher euren Wunsch erfüllen, und dann ist jedes Wort Wahrheit, das euch zugeht, so es von Mir ergebenen Dienern euch vermittelt wird. Und das sei euch ein sicheres Zeichen: daß Ich euch eine jede Frage beantworte, so ihr sie Mir zur Beantwortung vorleget. (6.3.1949) Ihr alle werdet stets in einer Form belehrt, die eurem Reifegrad angepaßt ist; ihr könnet tiefste Weisheit erst dann fassen, so ihr einen bestimmten Grad der Reife erreicht habt, wo ihr vom geistigen Reich aufgeklärt werden könnet in unverhüllter Weise, was euch verständlich sein wird, wenn ihr dazu Mein Wirken auf Erden zum Vergleich zieht, wo Ich stets in Gleichnissen, in Bildersprache zu den Menschen redete, um es ihnen verständlich zu machen. So auch haben diese verhüllten Belehrungen den Zweck, den Menschen zum Denken anzuregen, auf daß er eindringet in geistiges Wissen und es nicht nur oberflächlich mit seinen leiblichen Ohren aufnimmt. Gebe Ich Mein Wort wie jetzt unverhüllt, dann ist ein Reifegrad Voraussetzung, der ein rechtes Verständnis Meines Wortes garantiert. Sinngemäß werden sich nun keine Unstimmigkeiten ergeben, sowie sowohl das verhüllte als auch das direkte Wort von oben in unverhüllter Form den gleichen Ursprung haben, sowie eine jede Belehrung also von Mir ausgegangen ist. Diese Prüfung aber müsset ihr erst vornehmen, wozu ihr nur Meine Hilfe zu erbitten brauchet, um ein rechtes Urteil zu fällen. Bedenket, daß auch der Widersacher arbeitet, und gerade dann, wenn die Menschen ihm zu entfliehen suchen, wenn sie nach der Wahrheit trachten, um Mich zu erkennen und liebenzulernen. Dann wird er stets das Licht zu verlöschen oder zu verdunkeln suchen und eifrig am Werk sein, wo sich Gelegenheit bietet. Um euch Menschen nun beizustehen und das Wirken jener Macht zu entkräften, gebe Ich euch durch Wahrheitsträger Aufschluß, wo unreine Kräfte euer Denken in die Irre geleitet haben. Was von oben kommt, ist Wahrheit, was von unten kommt, ist Irrtum und Lüge.... Wo direktes Geisteswirken von innen zu erkennen ist, dort können nur Kräfte von oben tätig sein, die Meine Ausstrahlung empfangen und weiterleiten. Wo aber Kräfte sich einer Form im unbewußten Zustand bedienen, dort ist Vorsicht geboten, denn eine willenlose Form kann auch von einer finsteren Kraft gebraucht werden, wenn auch nur für kurze Zeit, doch es bestimmen die Mitmenschen oft selbst die Äußerungen, die durch eine solche Form gemacht werden, durch ihre eigenen Gedanken und Wünsche, die sofort ergriffen werden von jenen Kräften, die durch eine Form sich nun hörbar äußern. Denn sowie unter den Zuhörern starke Willenskräfte sind, werden deren Gedanken auch einen starken Einfluß haben und nun je nach ihrer Wahrheit von lichten oder finsteren Kräften erfaßt und hörbar zum Ausdruck gebracht. Darum soll bei Entgegennahme von Geistesgut der Mensch stets sich freimachen von eigenem Wissen, er soll demütig und wie ein unwissendes Kindlein sich belehren lassen, dann wird ihm auch reinste Wahrheit zufließen, weil kein Widerstand vorhanden ist, der solches verhindert....

Es werden sich viele daran stoßen, daß ein scheinbarer Widerspruch zutage tritt, doch Mein Geist hat stets das gleiche den Menschen kundgetan, es wurde nur nicht von allen gleich verstanden, und selbst, die Mein Wort aufnahmen, waren nicht frei von eigenen Gedanken, sowie sie ihren Blick der Welt zuwendeten und das Weltgeschehen in Verbindung brachten mit dem Geistigen. Zudem war für die Menschen jener Zeit, in der Ich auf Erden weilte, Mein Heilsplan von Ewigkeit fremd, und die Erklärungen, die Ich den Menschen gab über die fernere Zeit, waren so gehalten, daß nur der völlig zur Liebe geformte Mensch sich ein rechtes Bild hätte machen können von der letzten Zeit, vom jüngsten Gericht und vom Ende. Den anderen mangelte die Erkenntnis, und eine klare Darstellung des letzten Geschehens hätte ihnen nicht zum Vorteil gereicht, denn sie standen noch vor dem ihnen besonders angekündigten Gericht, vor der Zerstörung Jerusalems, die für jene Menschen gleichfalls ein Abschnitt einer Epoche bedeutete und ihnen näher lag als das Ende. So wurde wohl den Menschen Kenntnis gegeben von einer Erneuerung, von einer geistigen Wende, doch mit dem Zusatz, der sich mehr auf die Wandlung der Menschen bezog, als auf die Umwandlung der Erde, weil das Wissen um letztere ihrem Geisteszustand unzuträglich war.... Nun aber wende Ich Mich an die Menschen, die den letzten Abschnitt auf dieser Erde erleben.... Ich wende Mich an jene, die eine gewisse Seelenreife erlangt und darum auch das Verständnis haben für das Kommende. Ihnen gebe Ich restlos Aufschluß und weise sie an, den Mitmenschen davon Kenntnis zu geben. Doch Glauben finden werden sie nur bei denen, die durch rechtes Streben nach Vollkommenheit auch urteilsfähig und hellen Geistes sind, die Meinen Heilsplan kennen und darum wissen, daß es keine andere Möglichkeit mehr gibt als eine totale Umgestaltung der Erde, um der Seelen willen, die zutiefst gefallen sind und doch einmal erlöst werden sollen. Jetzt spreche Ich zu den Menschen der Endzeit, doch auch damals waren Meine Worte nicht im Widerspruch stehend.... Ich sprach als Mensch Jesus so, wie Ich es sah und wurde daran gehindert, das Ende zu sehen, wie es kommet..... Ich sah die umgewandelte Menschheit, nicht aber die umgewandelte Erde, weil es Gott gefiel, die damaligen Menschen darüber in Unkenntnis zu lassen.... (7.3.1949) Daß und wie lange die Erde Bildungsstation des Geistigen bleiben muß, daß sie also als irdische Schöpfung weiter bestehenbleiben muß, sollte den Menschen wohl klargemacht werden, die Umgestaltung der Erdoberfläche aber betrifft die Aufwärtsentwicklung des in der Materie gebundenen Geistigen und die Neubannung des Geistigen, das als Mensch verkörpert die Glaubens- und Willensprobe nicht bestanden hat.... Beides war der Menschheit noch nicht verständlich, sie unterschied nur eine irdische Welt, wie sie bestand, und eine rein geistige Welt, und den Menschen ward nur darüber Erklärung, daß die Erde als materielle Welt noch nicht auszuschalten ist und daß die Weiterentwicklung in endlos langer Zeit noch auf dieser Erde vonstatten gehen muß, denn die Erde als Gestirn vergeht nicht, nur wird sie nach dem letzten Gericht in völlig neuer Gestaltung ihre Mission erfüllen und also eine neue Entwicklungsperiode beginnen mit einem paradiesischen Zustand.... mit den Menschen, die zuvor entrückt werden, weil sie im letzten Glaubenskampf ihre Treue Mir beweisen, weil sie ausharren bis zum Ende und darum selig werden in engster Verbindung mit Mir und dem lichtvollen geistigen Reich....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 20. Dezember 2025

Gott will, daß Sein Wesen erkannt wird...

 

 

Kundgabe Nr.8124, erhalten von Bertha Dudde am 13.03.1962 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Wer sich Mir freiwillig zu eigen gibt, daß Mein Geist in ihn einströmen kann.... wer immer nur begehrt, mit Mir in Verbindung zu treten, wessen Geistesfunke also sich vereinet mit Mir, seinem Vatergeist von Ewigkeit, der kann auch dessen gewiß sein, daß er geschützt ist vor gegnerischem Einfluß, denn Ich besitze dessen Willen, und also hat sich auch die Seele des Menschen von ihm abgewandt im freien Willen, weil sie von Meiner Seite aus keinem Zwang unterliegt. Die Seele verlangt also zu Mir, und in diesem Verlangen öffnet sie sich Meiner Liebeanstrahlung und wird erfüllt von Meiner Geisteskraft.... Verstehet doch, ihr Menschen, daß dieser Vorgang ein Akt des freien Willens ist und sein muß und der Mensch Mir dadurch auch seine bestandene Willensprobe beweiset, daß er Mich anerkennt als seinen Herrn, Dem er sich hingibt in aller Innigkeit, weil sonst die Bindung des Geistesfunkens mit dem Vatergeist von Ewigkeit nicht Mich Selbst veranlassen würde, Mich ihm nun zu offenbaren im Wort.... Wie könnte Ich einen Menschen ansprechen, der Mir nicht Herz und Ohr öffnet im freien Willen?.... Wie könnte Ich göttliche Offenbarungen zur Erde leiten, wenn Mir ein Mensch nicht selbst diese Möglichkeit bietet, indem er sich zu einem Aufnahmegefäß herrichtet, in das Ich Mich nun verströmen kann?.... Und daß es Mein Geist ist, Der Sich nun äußert, das ist wahrlich an dem Inhalt Meiner Offenbarungen zu erkennen, denn immer nur ist es die Liebe, die Ich predige.... immer nur ist es das Krönungswerk der Liebe, das Jesus Christus vollbracht hat, um die Menschen zu erlösen.... das Ich euch durch Meine Offenbarungen zur Kenntnis bringe. Und wenn Mein Geist also wirksam sein kann in einem Menschen, dann wird auch der Mensch selbst im Licht stehen, und er wird wissen, daß er von der Ewigen Wahrheit Selbst unterwiesen wird und daß er darum auch mit vollem Recht sich einzusetzen hat für das Geistesgut, das ihm von Mir direkt zugegangen ist und noch immer zugeht. Wer Meine übergroße Gnadengabe zu schätzen weiß, der wird sie auch verteidigen gegen alle Angriffe, denn das ist seine Stärke, daß er einen Glauben hat an Mich und Meine Vaterliebe, die ihn schützen wird vor jeglicher Unwahrheit und die ihn auch jederzeit erkennen lässet, wo der Gegner am Wirken ist, selbst wenn er unter der Maske eines Engels auftritt, um die Menschen irrezuführen.... Wenn Ich Mein Wort zur Erde leiten kann, so werde Ich auch Wächter aufstellen, die sowohl Mein Wort als auch Meine Knechte schützen vor feindlichem Einwirken, weil.... wo Mein Geist sich äußern kann.... auch das Erfüllen einer Aufgabe von Mir verlangt wird: Mein reines Wort zu verbreiten.... den Mitmenschen Kenntnis zu geben von Meinem Willen und besonders von Meinem Wesen, das nicht mehr recht erkannt wird, das aber die Menschen kennenlernen sollen, weil Ich um ihre Liebe werbe, die jedoch nur ein höchst vollkommenes Wesen verlangen kann.... Ihr Menschen aber erkennet Mich und Mein Wesen nicht mehr, ihr habt durch viel Irrtum ein falsches Bild von Mir erhalten, Ich bin euch Menschen als zürnender Gott, als strafender Richter hingestellt worden, Der immer nur verdammt und Den die Menschen daher nur fürchten, Ihn aber nicht lieben können.... Ich offenbare Mich euch daher als ein Gott der Liebe, Weisheit und Macht.... und Ich will, daß jene, die Ich ansprechen kann durch den Geist, von Mir zeugen, daß sie mit Feuereifer Mich Selbst bekennen und überallhin ein wahrheitsgemäßes Wissen leiten, auf daß es Licht werde in den Menschenherzen und auch deren Seelen sich Mir zuwenden in Liebe, weil sie dann von Meinem Gegner sich abwenden werden und also auch ihre Willensprobe bestanden haben, zwecks derer sie auf Erden weilen.... Und darum werde Ich auch nicht dulden, daß ihr in eurer Liebearbeit gehindert werdet.... Ich werde immer und immer wieder euch ansprechen, immer und immer wieder wird Mein Geist in euch wirken und euch köstliches Geistesgut schenken. Und ihr könnet es wahrlich glauben, daß Ich Selbst in euch nur gegenwärtig sein kann, wenn ihr Mir Wohnung bereitet habt.... Ihr könnet es glauben, daß Ich in euch bin, wenn Ich euch anrede, und daß Ich euch auch in jeder Weise helfe, auch über die Substanzen des Körpers den Sieg zu gewinnen, die.... weil noch unreif.... euch zuweilen zu schaffen machen. Doch Meine Liebedurchstrahlung wird auch jenes Geistige berühren und auch sein Ausreifen zuwege bringen.... Denn es gehört euer Wille Mir.... Und also seid ihr Mein, und Ich werde euch nimmermehr den Händen Meines Gegners überlassen.... Und mag er auch immer wieder gegen euch anrennen, mag er immer wieder versuchen, euch in eurem Glauben wankend zu machen.... Meine Liebe wird euch halten, weil euer freier Wille Mir gehört....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde