Mittwoch, 31. Juli 2024

Altes Testament...


 

Kundgabe Nr.0185 erhalten von Bertha Dudde am 17.11.1937 durch das Innere Wort. 

Vermehren wird sich dein geistiges Gut, vertraust du dich uns willig an und bleibst du in steter Liebe deinem Heiland verbunden. Wir haben den Auftrag, dich einzuweihen in die Lehren des Alten Testamentes.

Gott gab, bevor der Heiland Mensch geworden, Seinen Propheten Seine Stimme und übermittelte durch sie Seine Gebote. Gelehrt wurde, dass der Messias komme, aus dem alles Heil widerfahren sollte der Menschheit. Doch keineswegs gab Gott der Herr ihnen den Auftrag, Kenntnis zu geben von den Sünden der Väter.... Wie Gott zu den Seinen spricht auch heut, so gab Er immer schon den Menschen kund, zu wandeln im Glauben und in der Liebe zum Schöpfer. Und doch entstanden durch die Menschen Urkunden, die bezeugen sollten den Willen des Herrn.... Vermessen könnte es genannt werden, wären solche Schriften nicht in bester Absicht entstanden, zu dienen dadurch dem Herrn und Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und nun führen diese Lehren dahin, dass man abzuleugnen sucht alles.... auch die Worte des Herrn Selbst, Der sie den Menschen zum Segen gegeben hat durch Seine Propheten. Deshalb weiset nicht ab, was eurer Beurteilung sich entzieht.... Lasset Gott walten von neuem, und nehmt an, was Er euch sendet in klaren Worten, die euch zu Herzen gehen werden und die mehr eindringen werden in euch als das Buch der Väter. Doch irret auch dieses.... was ihr nicht versteht, das beurteilet nicht.... Lehnt nicht ab, denn ihr könnet auch viel Wahrheit damit ablehnen.... In keinem Hause sollten die Worte Gottes fehlen, doch wenn auch das alte Buch nicht mehr gibt, was euch Trost sein kann, dann verwerfet es dennoch nicht.... die Zeit ging darüber hin und mit ihr auch die Sprechweise der Menschen.... Verleugnet nicht Gottes Wort, sondern bittet den Vater inständig, daß ihr leset in Erleuchtung.... daß ihr recht versteht, was Er durch die Propheten euch gegeben.... und daß euch die Lehren der Wahrheit vermittelt werden mögen. Die Liebe des göttlichen Vaters wird immer wieder Mittel und Wege finden, daß Seine Lehren Eingang finden in die Herzen der Menschheit.... und euch vor Irrtum zu bewahren, wird Er lenken eure Gedanken, wollet ihr nur recht verstehen und wollet ihr aus dem Buch der Bücher nur göttliche Wahrheiten entgegennehmen und nicht menschlich ergründen die Schwächen und Fehler der Menschheit.

Nur reines, lauteres, Gott zugewendetes Denken bürgt für die Wahrhaftigkeit der Worte, die Gott in Liebe durch Seine Werkzeuge den Erdenkindern übermittelt. Vermischet sich dieses Denken mit irdischem Bestreben.... ist es nicht ausschließlich dem himmlischen Vater zugewandt, dann wird eine jegliche Arbeit von Menschenhand nicht mehr rein göttlich, sondern menschlich irrend entstehen.... und so sind zu erklären die geistigen Lehren, die anzunehmen sich sträuben so viele geistig Forschende.

Doch wiederum gilt auch hier das eine, dass Wissenschaft dies nicht zu ergründen vermag, was Wahrheit ist und was falsche Lehren.... die Erkenntnis wird nur denen, die ihre Zuflucht nehmen zum himmlischen Vater und Diesen um Erleuchtung bitten. Diesen wird Er die Gnade nicht versagen und sie führen auf den rechten Weg.... den Weg des Erkennens.

So gib dich unseren Worten vertrauend hin, und achte auf alles, was Gott dir bereitet, um euch zu verkünden die reine Wahrheit.

Amen

Dienstag, 30. Juli 2024

Weltgeschehen.... Naturkatastrophe.... Glaubenskampf....

 

 

Kundgabe Nr.6590 erhalten von Bertha Dudde am 08.07.1956 durch das Innere Wort. 

Ertraget alles mit Geduld, und lasset euch nicht wankend machen im Glauben.... Diesen Ruf muß Ich noch sehr oft an euch ergehen lassen, denn um eures Glaubens willen werdet ihr leiden müssen, was ihr jetzt noch nicht verstehen könnet. Denn noch befindet ihr euch in einer gewissen Freiheit des Denkens, noch nehmen die Mitmenschen wenig Notiz von dem geistigen Leben derer, die Mir treu sein wollen. Noch seid ihr auch nicht von irdischen Machthabern gehindert in eurer geistigen Tätigkeit.... Aber es kommt die Zeit, da ihr nicht mehr frei werdet sein in Glaubensdingen, es kommt die Zeit, wo gerade die Menschen angefeindet werden von seiten der Mitmenschen und auch der irdischen Gewalt, die im rechten Denken stehen, die es ernst nehmen mit ihrem seelischen Ausreifen, die wahrheitsgemäß reden und ihren Mitmenschen zum Seelenheil verhelfen wollen.... Und gerade diese werden bedrängt werden, in ungewöhnlicher Weise, während die Vertreter von Irrlehren immer noch geduldet und eher gefördert werden als gehindert in ihrem Wirken. Und dann werdet auch ihr euch oft fragen, warum Ich das zulasse, es werden leise Zweifel in euch auftauchen, und ihr werdet schwach werden, weil ihr leiden müsset.... Und darum rufe Ich euch immer wieder zu: Ertraget alles und bleibet stark im Glauben, denn ihr werdet die Krone des Sieges davontragen.... Gerade diese Worte sind euch noch wenig glaubhaft, denn noch sind keinerlei Anzeichen für diese harte Zeit gegeben. Doch plötzlich wird ein Umschwung kommen, weil ein Weltgeschehen, das die Menschen stark erschüttern wird, eine offene Auflehnung hervorrufen wird gegen Den, Der als Gott und Schöpfer etwas geschehen lässet, was sich zum Schaden an den Menschen auswirkt.... Und darum wird diesem Gott und Schöpfer jegliche Anerkennung versagt, es wird jeglicher Glaube an Ihn als haltlos verworfen, und es werden angefeindet, die entgegen dieser Meinung den Glauben an Mich verfechten, die sich zu Mir bekennen und auch die Mitmenschen eines Besseren belehren möchten. Immer wieder habe Ich euch angekündigt, daß Ich durch die Naturgewalten Mich äußern werde, um noch aufzurütteln die Schlafenden und Trägen.... Und einige wenige werden auch erwachen, aber sehr viele dagegen noch ihren schwachen Glauben verlieren angesichts der großen Zerstörungen und der vielen Menschenopfer, die dieses Geschehen kosten wird. Und dann werden die verschiedensten Meinungen laut werden, und haßerfüllt streiten viele einen Gott und Schöpfer ab und feinden jeden an, der nicht ihre Meinung teilt. Und dann ist Mein Gegner mit aller List am Werk, diesen Haß zu schüren, und es gelingt ihm auch, denn der irdische Verlust, den die Menschen durch dieses Naturgeschehen erleiden, erbittert sie und treibt sie an zu ungerechten Anforderungen und Ausbeutung des Mitmenschen, der sich nicht wehren kann.... Die Lieblosigkeit der Menschen nimmt zu, und was sie unternehmen, verrät deutlich den Gegner, den Antichristen, dem sie hörig sind. Und es werden Bestimmungen und Verfügungen erlassen, die gerade die Meinen empfindlich treffen werden, die um ihres Glaubens willen leiden müssen und die Härte ihres Schicksals kaum zu begreifen vermögen. Und dann werde Ich die Tage verkürzen um der Meinen willen.... auf daß sie nicht verzagen, auf daß sie nicht abfallen.... auf daß sie selig werden.... Haltet euch nur an Mein Wort, daß euch Rettung werden wird aus größter Not, und harret der Erfüllung dieses Wortes, denn Ich Selbst werde kommen und euch befreien, Ich Selbst werde auch zuvor schon ungewöhnlich in Erscheinung treten, um euch zu stärken, so ihr in Gefahr seid, schwach zu werden.... Ihr brauchet euch nicht zu fürchten, solange ihr Mir vertrauet, solange ihr euch Mir verbindet im Gebet, denn so lange auch geht euch immer wieder Kraft zu zum Widerstand.... Und denket immer nur, daß die Feinde wohl euren Leib töten können, nicht aber eure Seele.... denket daran, daß es ein ewiges Leben gibt und daß das Leben auf dieser Erde für jeden Menschen bald zu Ende ist.... Dann wird auch eure Furcht schwinden, dann wird eine Glaubensstärke euch erfüllen, und ihr werdet standhalten und immer nur zeugen für Mich und Meinen Namen.... Präget euch diese Meine Worte fest ein in euer Gedächtnis, dann werden sie euch Trost und Stärkung sein in kommender Zeit.... Sichert euch zuvor schon Kraft, sammelt sie euch an, denn noch vergeht eine Zeit, bis Ich Selbst Mich äußern werde durch das Naturgeschehen.... Und so ihr diese Zeit noch gut nützet, um euren Glauben zu festigen, wird euch auch der dann folgende Glaubenskampf nicht schrecken, er wird euch gewappnet finden, und die irdische Not wird euch nur wenig berühren, weil ihr dann mit Sicherheit auf Mein Kommen wartet, weil euer Glaube dann so stark geworden ist, daß weder Drohungen noch Maßnahmen gegen euch ihn erschüttern können.... Dann werdet ihr gute Streiter sein für Mich und Meinen Namen, und alle Mächte der Hölle werden euch nicht überwinden können, denn Ich Selbst kämpfe mit euch, und Ich führe euch wahrlich zum Sieg....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 26. Juli 2024

Einwirken des Lügenfürsten auf das Denken der Menschen...

 

 

Kundgabe Nr.1580 erhalten von Bertha Dudde am 24.08.1940 durch das Innere Wort. 

Seht euch das Gebaren der Menschheit an. Es ist vom Lügengeist beherrscht, und dieser richtet namenlose Verwirrung an. Immer mehr wird das menschliche Denken sich entfernen von der Wahrheit, denn es nimmt der Mensch gedanklich die Lüge an und hat kein eigenes Urteilsvermögen, sie als solche zu erkennen, und also wird das Empfindungsleben des Menschen auch in die Irre geleitet. Und es ist nun verständlich, daß sich die Hülle um das Geistige im Menschen immer mehr verdickt, also der Mensch stets mehr und mehr sich von der Wahrheit entfernt, da der Geist in ihm sich nicht äußern kann, d.h. die Seele unfähig ist, geistige Wahrheiten aufzunehmen. Sowie das Denken des Menschen eine falsche Richtung einschlägt, tönet die Stimme des Geistes immer leiser und wird zuletzt nicht mehr vernommen. Die Folge davon ist eine vollständig in Unkenntnis wandelnde Menschheit, die völlig andere Ziele anstrebt, als ihr ursprünglich gestellt wurden. Und der Erdenwandel ist somit gänzlich ergebnislos, denn solange der Mensch im Irrtum wandelt, wendet er sich der Macht zu, von der er sich trennen soll. Nun benützt die Gegenmacht Gottes den ihr zugekehrten Willen und bestimmt das Wesen zu Handlungen, die gegen Gott gerichtet sind, um jegliche Bindungen zu zerstören und das Wesen sich völlig untertan zu machen. Und dieser Zustand ist unter der Menschheit nun merklich zu erkennen.... Es wird das Erdenleben ganz unabhängig von Gott geführt, es wird selten nur noch Dessen gedacht, aus Dem alles hervorgegangen ist.... oder jeder Gedanke, der dem Geistigen gilt, wird ängstlich geheimgehalten. Es wird Gott nicht mehr öffentlich bekannt, sofern Seiner überhaupt noch gedacht wird. Alles dies sind die sichtbaren Zeichen des Wirkens Gott-feindlicher Kräfte, denn ihr Einfluss ist desto stärker, je kraftloser der Mensch ist. Und da der Mensch immer mehr sich von der ewigen Gottheit entfernt, wird auch seine Kraft immer geringer, dem bösen Einfluss zu widerstehen. Dagegen geht ihm nun die Kraft zu von Seiten der Gegenmacht Gottes und fördert ihn in allen irdischen Bestrebungen. Es ist also der irdische Erfolg immer gewährleistet durch ebenjene Kraft, und wieder trägt der irdische Erfolg noch dazu bei, sich gänzlich von Gott zu lösen, denn es benötigt der Mensch nicht mehr göttliche Kraft, also ruft er auch nicht Gott an, sondern er verleugnet Ihn.... Und das ist des Gegners Absicht, den Menschen gänzlich von Gott-Gedanken abwendig zu machen, denn dann hat er ihn gänzlich in seiner Gewalt. Er ist zum Sieger geworden über das Wesen, dem es freistand, wem es den Sieg einräumen wollte. Es hat sich für den Gegner Gottes entschieden und also seinen Erdenweg gänzlich verkehrt zurückgelegt.... Doch Gott läßt diese Wesen nicht fallen.... Er will ihnen den Beweis liefern, daß alles Irdisch-Erstrebenswerte auch Seiner Macht unterworfen ist.... daß Er es vernichten kann, wenn es Seinem Willen entspricht. Es ist keineswegs planloses Zerstören dessen, was dem Menschen begehrenswert dünkt, sondern es wird auch dieses Zerstörungswerk, geistig gesehen, von größtem Vorteil sein für unzählige Wesenheiten. Doch die Menschen, welche die tiefe Bedeutung dessen nicht erkennen, werden zutiefst getroffen dadurch, denn ihnen geht alles verloren, was ihnen bisher Lebensinhalt bedeutete. Und nun stehen sie erneut vor der Entscheidung.... das gleiche wieder anzustreben oder die Vergänglichkeit dessen zu erkennen und sich nun unvergängliche Güter zu sammeln. Denn in dem Moment der Zerstörung verliert der Gegner an Macht, und so der Mensch dessen Ohnmacht erkennt, ist die Möglichkeit gegeben, daß er einen anderen Herrn über sich erkennt und sich Ihm zuwendet. Irdisches Gut ist Anteil böser Macht, denn es birgt in sich unerlöstes Geistiges, und es soll der Mensch nicht das begehren, was ihm selbst Aufenthaltsort gewesen ist Ewigkeiten hindurch.... er soll nicht das anstreben, zu dessen Überwindung er endlose Zeiten gebraucht hat.... Und so muß ihm augenscheinlich die Wertlosigkeit dessen bewiesen werden, auf daß er sich abwende davon und sich dem zuwende, was nach ihm, nach dem Leben auf Erden, kommt. Er muß das Irdische dahingeben und das Geistige begehren, dann überwindet er auch die letzte Form und befreit sich aus jeglicher Fessel. Geistiges aber ist etwas, was bestehen bleibt, und gehört sonach in das Reich der Wahrheit.... Das Irdische dagegen ist vergänglich, also es gehört dem Reich der Finsternis, der Lüge an, denn es birgt in sich nur das unreife Geistige, das die Wahrheit nicht erkennt und darum gebannt wurde. Und also kann der Mensch nie in der Wahrheit stehen, solange er irdisches Gut begehrt und dem Fürsten der Lüge Macht einräumt eben durch dieses Begehren. Und er wird so lange von der Lüge beherrscht werden, wie er irdisches Gut anstrebt, und er muß in irrigem Denken stehen, denn der Fürst der Lüge sucht auf das Denken des Menschen zuerst einzuwirken und ihn gänzlich von der Wahrheit zu entfernen. Und daher ist der Zustand der Menschen ein überaus bedenklicher, und er kann nur behoben werden, so Gott Selbst die Macht des Gegners bricht, indem Er irdischen Besitz zerstört....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 24. Juli 2024

Göttliche Offenbarung ...


 Göttliche Offenbarung 

Erhalten durch das Innere Wort am 23 Juli 2024 vom Hans Dienstknecht.


Meine geliebten Söhne und Töchter, Ich Bin, der Ich Bin! Wer es fassen kann, der fasse es!
Ich Bin alles, außer Mir gibt es nichts. Alles ist aus Mir hervorgegangen, alles wird durch Meine Liebeskraft erhalten, und alles, was im Moment noch von Mir getrennt ist, wird zu Mir zurückkehren. Dies wird so geschehen, weil es Mein Wille ist, und weil Ich – bei aller Freiheit, die Ich jedem Geschöpf lass die Macht dazu habe.
Es ist unmöglich für euch, ebenso unmöglich für jedes geistige Wesen in den Himmeln, Mich jemals erfassen zu können. Ihr könnt Mir aber immer näherkommen, wenn sich eure „Wellenlänge“, eure Schwingung, euer geistiges Potenzial verändert, was dann der Fall ist, wenn euer Verhalten mehr und mehr von der selbstlosen Liebe bestimmt wird.
Dann werdet ihr in aller Demut erkennen, dass Ich das Leben schlechthin Bin, und dass ihr lebt, weil Ich euch – jeden einzelnen von euch – ins Leben gerufen habe; denn das war Mein Wille. Und Mein Wille ist und bleibt, dass ihr ewig lebt, durch Meine Kraft. Und dass ihr wieder zur Liebe werdet und in der Gemeinschaft mit allen im Lichte lebt.
Eure Erde ist nicht mehr als ein Staubkorn im All, und euer irdisches All, das irgendwann einmal wieder vergehen wird, ist nicht mehr als ein Staubkorn innerhalb Meiner Schöpfung. Mit eurem menschlichen Verstand, der nichts ist im Verhältnis zu dem, was an geistiger Substanz in der euch innewohnenden Seele vorhanden ist, könnt ihr die nicht zu beschreibende Größe und Tiefe nicht einmal annähernd erfassen. Deshalb versucht es erst gar nicht. Glaubt und vertraut Mir. Dass euer Bewusstsein nicht in der Lage ist, Mich wirklich erkennen zu können, hat sich Mein und euer Gegenspieler zunutze gemacht. Er hat euch mit Vorstellungen überhäuft, die allesamt darauf hinauslaufen, dass ihr euch ein falsches Bild, oftmals auch gar keines, von Mir macht. Und nicht nur von Mir, ebenso von euch selbst und von dem Grund, warum ihr überhaupt auf Erden seid.
Können wir die Wahrheit erkennen? Die gesamte Schöpfung wird von Meinen Gesetzen diktiert. Könnt ihr euch vorstellen, dass Ich diesen oder jenen Menschen oder dieses oder jenes Volk anders behandle als die Übrigen, indem Ich willkürlich
etwas gebe oder verweigere, aber eben nicht allen?
Ich Bin auch die Gerechtigkeit! Also kann dies nicht sein.
Bei den unterschiedlichsten Ansichten, die sich allenthalben im Verlaufe von vielen Jahrtausenden herausgebildet haben, hat immer auch die Gegenseite ihre Hände mit im Spiel gehabt. Sie wollte und will nach wie vor Unruhe, Uneinigkeit und Trennung, was oft verbunden ist mit einem Streit, wer denn nun über die „Wahrheit“ verfügt. Es gibt nur eine Wahrheit – Meine. Und diese Wahrheit erschließt sich mehr und mehr in eurem Inneren, wenn ihr das beachtet, was Ich euch in Jesus von Nazareth gelehrt und vorgelebt habe:
Ihr seid unendlich geliebte Kinder eures himmlischen Vaters.
Ihr seid mit einer Seele ausgestattet, die unsterblich ist
, auch wenn das Äußere, die menschliche Hülle, vergeht. Ihr tragt die Liebe Gottes in euch, sie wird euch – sie kann euch! – niemals verlassen. Ihr werdet wieder vereint mit allen sein.
Ich kam, weil den Menschen die innere Kraft zur Umkehr fehlte, in Jesus auf die Erde. Ich erfüllte Meinen Auftrag. Die Macht des Bösen war gebrochen, der Weg in die Himmel wieder frei. Wie sieht dieser Weg aus? Da Ich alle Meine Kinder gleich liebe, also keinen bevorzuge oder benachteilige, musste es ein Weg sein, den alle Wesen in der gesamten Schöpfung wählen und beschreiten können.
Es gibt nur diesen einen Weg, wenn euer Bemühen Erfolg versprechend sein soll. Es ist der Weg der Liebe, und zwar der gelebten Liebe im Alltag; wobei Mir, wie ihr wisst, euer ehrliches Bemühen reicht.
Mehr braucht es nicht. Den Rest macht „der Himmel“, indem er euch in einem Maße unterstützt, das ihr noch nicht einmal abschätzen könnt.
Wer diese Richtung einschlägt und sich auch nicht ernsthaft von den vielen Steinen, die ihm dann „natürlich“ von den negativen Kräften in den Weg gelegt werden, irritieren lässt, der findet heim. Das ist Mein Versprechen.
Amen

Dienstag, 23. Juli 2024

Das wichtigste Gebot muß erfüllt werden: Liebe...

 

 

Kundgabe Nr.8678 erhalten von Bertha Dudde am 19.11.1963 durch das Innere Wort. 

Immer wieder werdet ihr, die ihr Mir dienen wollet, hingewiesen auf die große geistige Finsternis, die es erfordert, daß Mein Evangelium hinausgetragen wird, das allein nur das rechte Licht ist, das die Finsternis durchbrechen kann, vorausgesetzt, daß es in aller Reinheit dargeboten wird, so wie es einstens von Mir ausging und euch nun wieder von oben zur Erde geleitet wird. Denn nur die Wahrheit ist ein rechtes Licht.... was aber verbildet wurde, wird immer nur die Finsternis verstärken. Darum aber ist die Dunkelheit so groß, weil viel Lüge und Irrtum hineingetragen wurde in ein Geistesgut, das strahlendstes Licht verbürgte, als es von Mir seinen Ausgang nahm. Und darum ist es notwendig, daß die Menschen recht unterwiesen werden, daß ihnen Aufschluß gegeben wird über Gebiete, die ihnen bisher verschlossen waren oder nicht wahrheitsgemäß beleuchtet worden sind. Es ist nur eines von Wichtigkeit, daß die Menschen ihr Wesen umgestalten zur Liebe, daß sie die Ichliebe überwinden und wandeln in uneigennützige Nächstenliebe.... Und diese wichtige Lehre: das Erfüllen Meines Liebegebotes, ist in den Schatten gestellt worden, während andere Lehren in den Vordergrund traten und dadurch das Streben der Menschen in eine falsche Richtung gedrängt wurde. Es werden Gebote beachtet und erfüllt, die ganz nebensächlich sind und keinerlei Fortschritt der Seele eintragen. Und die Liebe wird zurückgestellt, was zugleich bedeutet, daß das Licht nicht hell erstrahlen kann, daß es nur schwach leuchtet.... daß also die Menschen arm sind an Erkenntnis, an einem wahrheitsgemäßen Wissen.... daß sie dahingehen verdunkelten Geistes, daß sie eine ganz falsche Lebensauffassung haben, daß sie immer nur irdische Güter anstreben, weil ihnen kein inneres Licht leuchtet, das nur die Liebe in ihnen entzünden kann. Würde von allen Predigern nur die Liebe gepredigt.... würden die Menschen immer nur angehalten werden, die Ichliebe aufzugeben und die uneigennützige Nächstenliebe zu üben.... wahrlich, sie würden dann auch im Licht der Erkenntnis wandeln, sie würden die Wertlosigkeit irdischer Güter erkennen, sie würden ihren Gott und Vater erkennen lernen, Dessen Wesen nur Liebe ist.... und sie würden sich Ihm nahen, sie würden das rechte Verhältnis eines Kindes zum Vater herstellen, denn alles dieses zieht die selbstlose, göttliche Liebe nach sich.... So aber werden den Menschen irrige Lehren erteilt, sie werden zu Handlungen und Gebräuchen veranlaßt, die nur als äußere Formen bewertet werden können und niemals eine Wandlung des Seelenzustandes zur Folge haben können, weil vor Mir nur das eine von Wert ist, was die lebendige Verbindung mit Mir einträgt.... die lebendige Bindung mit Mir aber nur durch Liebewirken hergestellt werden kann. Und immer wieder werde Ich daher Meine Boten hinaussenden, die den Menschen das Evangelium der Liebe verkünden sollen.... Und immer werde Ich Selbst das reine Evangelium euch übermitteln, die ihr es annehmen und weiterleiten wollet.... Denn durch die göttliche Liebe, die ihr üben sollet, gelanget ihr zu einem lebendigen Glauben, ihr gelanget zu der inneren Gewißheit, daß Ich euch nahe bin und daß ihr mit Mir direkt verkehren könnet. Und ihr gelanget durch das Licht, das die Liebe in euch entzündet, auch zu einem Wissen, das der Wahrheit entspricht, ihr gehet nicht mehr blind durch das Erdenleben, sondern ihr habt wahrheitsgemäße Kenntnis über die Begründung eures Erdenlebens und über das Ziel, das ihr erreichen sollet.... also auch über eure Erdenaufgabe, die ihr erfüllen sollet. Und sowie ihr euch in der Wahrheit beweget, werdet ihr auch einen geistigen Fortschritt erzielen, es wird euer Erdenleben nicht vergeblich sein, ihr werdet euch mehr und mehr vollenden.... was jedoch nur Folge der Zuwendung der reinen Wahrheit aus Mir ist. Und diese müsset ihr suchen und begehren, dann werdet ihr auch ihrer teilhaftig werden.... Ihr werdet dann immer von Mir aus bedacht, und Mein Gegner hat dann auch jedes Anrecht an euch verloren, sowie euer Wesen sich wieder zu Liebe gewandelt hat, wie ihr waret im Anbeginn....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 22. Juli 2024

Warnungen vor den Chemtrails ....

 Flugzeug, Kondensstreifen, Himmel, Luft

 

Meine Kinder leiden jetzt vermehrt an
respiratorischen Krankheiten, deren Auftreten immer
häufiger wird und deren Behandlung und Therapie
schwierig und langwierig sind.

KINDER, HABT IHR EUCH NIE GEFRAGT, WIESO IHR JETZT VIEL ANFÄLLIGER SEID FÜR DIESE RESPIRATORISCHEN KRANKHEITEN?

Eure Körper sind u.a. viel anfälliger dafür, weil ihr lange Zeit extremen
Schwankungen des Klimas ausgesetzt wart, aber auch der Mensch selbst
verursacht dies im Geheimen mit, indem er Chemikalien und Viren in der Luft
verteilt, um die Menschen krank zu machen. In einigen Fällen führen diese
Krankheiten sogar zum Tod. Ihr müsst euch davor schützen, indem ihr es
vermeidet, euch unter freiem Himmel aufzuhalten, wenn weiße Streifen (ähnlich
wie Kondensstreifen, nur viel langlebiger) die Atmosphäre bedecken. 

Die Dämonen, die aus den Flugzeugen Krankheiten über Meine Kinder regnen
lassen, sind Menschen mit krankem Verstand und sie kommen alle aus
mächtigen Nationen. 

SCHLIEßT DIE FENSTER UND TÜREN EURER HÄUSER, WENN IHR MERKWÜRDIGE FORMENN IN DER ATMOSPHÄRE ERBLICKT.

 21.12.2019

Freitag, 19. Juli 2024

Untergang der alten Erde, Erleben im Fleisch.... Mahnung....

 

 

Kundgabe Nr.4116 erhalten von Bertha Dudde am 05.09.1947 durch das Innere Wort. 

Dies gab Ich euch kund, daß ihr den Untergang der alten Erde noch erleben werdet im Fleisch, und Ich wiederhole es, auf daß ihr glaubet. Euer Glaube ist schwach, und ihr wehret euch innerlich dagegen, daß ihr in der letzten Zeit stehet. Doch Mein Geist spricht immer und immer wieder zu euch und gibt euch den Zeitpunkt des Endes als nahe bevorstehend an.... Warum wollet ihr dies nicht glauben? So ihr doch andererseits euch der Wahrheit Meiner Kundgaben nicht verschließen könnet? Und warum hoffet ihr und rechnet mit einem Aufstieg, mit einer Besserung der irdischen Verhältnisse? Warum erscheint euch der Gedanke an ein Ende, verbunden mit einer totalen Zerstörung der alten Erde, unglaubwürdig und unannehmbar? Weil ihr selbst gern noch leben möchtet, weil ihr noch nicht vorbereitet seid und weil ihr euch zuwenig versenket in Mein Wort, das euch in aller Klarheit die Notwendigkeit einer Totalumgestaltung der alten Erde darlegt und euch zum tiefen Glauben führt, so ihr euch mit Mir zugewandtem Willen hineinversenket und jedes Wort als aus dem Himmel kommend aufnehmet und danach lebet.... Sogar ihr, die ihr Mein Wort verbreiten sollet, lasset euch von Zweifeln plagen, und ihr vertretet daher Mein Wort nicht überzeugt genug, ihr lasset euch von Gegeneinwänden schwach machen. Euer Glaube ist nicht stark genug, trotz eures guten Willens, Mir zu dienen. Das Leben tritt mit seiner Wirklichkeit an euch heran, und es ist euch nicht möglich, es mit der geistigen Bestimmung der Menschen in Einklang zu bringen, und die Folge davon ist, daß ihr nicht eifrig genug euch dafür einsetzet, was Ich euch kundtu', die kommende Zeit betreffend. Ihr nehmet selbst Mein Wort nicht ernst genug, weshalb Ich immer wieder das gleiche zu euch sprechen muß: dringende Hinweise auf das nahe Ende.... Ihr werdet es im Fleisch noch erleben.... Sagt euch das nicht genug? Wisset ihr, wie hoch euer Lebensalter sein wird? Kann euch nicht auch ein kurzes Leben beschieden sein? Ich allein weiß den Tag, der der letzte sein wird, und Ich halte ihn geheim, jedoch ankündigen will Ich euch, daß er nicht mehr fern ist und daß ihr Mir dienen werdet bis zum Ende.... Also müsset ihr den Tag erleben, und dies sollet ihr glauben! Und ihr werdet Mir gute Arbeiter sein, denn ein überzeugter Glaube lässet euch auch überzeugt reden; und solche Diener brauche Ich auf Erden, daß sie eindringlich auf die Menschen einwirken und ihnen vorstellen, wie nötig Mein Wirken auf Erden ist und in welcher geistigen Not die Menschheit schwebt, so ihr nicht Hilfe gebracht wird. Ihr empfanget Mein Wort, und ihr seid sonach schon in der Erkenntnis fortgeschritten.... und ihr wollet nicht glauben, wenngleich ihr es nicht abweiset oder euch gegnerisch einstellet....

(5.9.1947) Und darum rede Ich immer eindringlicher auf euch ein, denn ein tiefer Glaube ist nötig, wenn eure Worte bei den Mitmenschen Erfolg haben sollen. So ihr selbst die Überzeugung habt, daß das, was ihr höret durch die Stimme des Geistes, volle Wahrheit ist, seid ihr auch rechte Vertreter Meines Wortes auf Erden, und ihr leihet Mir dann nur euren Mund, daß Ich Mich Selbst durch diesen äußern kann. Und es ist dies eure Aufgabe in kommender Zeit, daß ihr das Sprachorgan seid für Mich, weil anders Ich Mich den Menschen nicht offenbaren kann, es aber unbedingt nötig ist, daß sie Mich Selbst vernehmen, wenngleich sie nicht immer Meine Stimme zu erkennen vermögen. Die Not der letzten Tage tritt mit solcher Schwere an die Menschen heran, daß sie ohne Meine Hilfe, ohne Mein Wort verzweifeln müßten. Rede Ich Selbst aber zu ihnen, so werden sie stark sein und auch der größten Not Widerstand leisten können, denn Meine Worte werden ihnen Kraft vermitteln, und darum sollet ihr Mir eure Dienste leisten, weil ohne allen Zwang auf die Menschen eingewirkt werden muß und weil Ich Selbst immer anwesend sein kann, wo ihr als Mittler die Menschen in geistige Gespräche verwickelt und also der Kontakt hergestellt wird zwischen Mir und den zu belehrenden Menschen, die dringend Mein Wort benötigen, wollen sie durchhalten bis zum Ende. Und das Ende kommt bald.... Dies rufe Ich euch immer wieder zu, und ihr sollet Meinen Worten Glauben schenken und mit vollster Sicherheit der Zukunft entgegengehen, die sich so enthüllen wird, wie Ich es euch lange zuvor schon angekündigt habe durch Wort und Schrift....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Donnerstag, 18. Juli 2024

Rechtes Gebet Brücke zu Gott.... Jesus Christus....

 

 

Kundgabe Nr.5686 erhalten von Bertha Dudde am 27.05.1953 durch das Innere Wort. 

Die Brücke zu Mir ist das Gebet.... Es gibt keine unüberwindliche Kluft zwischen uns, denn das Gebet wird sie immer überbrücken, sowie es ein Gebet im Geist und in der Wahrheit ist.... Und die Innigkeit des Gebetes bestimmt die Länge des Weges zu Mir. Ihr könnet unmittelbar mit Mir in Verbindung treten, so ihr sprechet zu Mir, wie ein Kind zum Vater spricht. Denn dann bin Ich bei euch, dann ist jede Entfernung überwunden, dann habt ihr die Kluft zwischen uns überflogen und seid Mir nahegekommen, denn Ich leiste eurem Ruf Folge und komme euch entgegen, sowie Ich eure Stimme des Herzens vernehme. Wisset ihr nun, welch köstliches Mittel ihr habt, zu Mir zu kommen, wisset ihr, welch wirksames Gnadengeschenk das Gebet ist für euch? Ihr seid durch eure Unvollkommenheit noch in weitem Abstand von Mir als eurem Gott und Schöpfer von Ewigkeit, doch Ich verwehre euch nicht, mit Mir Zwiesprache zu halten, und neige Mich euch als Vater zu, Der auch Seine noch mangelhaften Kinder mit Liebe umschließet und ihrer Fehler und Schwächen Rechnung trägt. Ich höre euch, sowie ihr zu Mir redet in kindlich gläubigem Gebet. Doch wiederum könnet ihr nur recht zu Mir beten, wenn ihr glaubet an Mich, also setzt jedes Gebet im Geist und in der Wahrheit euren Glauben an Mich, an Meine Liebe, Weisheit und Macht voraus.... So ihr aber an Mich glaubt, wird auch jedes Wort aus dem Herzen kommen, dann ist es kein Formgebet mehr, dann spricht nur das Kind mit dem Vater.... und dann erreicht es auch alles, was ihm nur zum Besten dienet. Auf daß ihr nun aber recht lebendig mit Mir verkehren könnet, müsset ihr euch auch eine Vorstellung machen können von Mir, Der Ich euch als Heiland Jesus Christus die Möglichkeit dafür gebe. Stellet euch euren Heiland vor in Seiner übergroßen Liebe, die euch Menschen alle umfaßt, und gedenket Seiner Leiden und Seines Sterbens am Kreuz für euch sündige Menschen, und es wird euch auch möglich sein, Ihn wiederzulieben, Ihm euch anzuvertrauen und Ihm alles zu sagen, was euch drückt, ihr werdet, weil Er Selbst Mensch war wie ihr, vollstes Verständnis von Ihm erwarten können für alle eure Leiden und Nöte, und ihr werdet euch an Ihn wenden, Der euer Freund und Bruder ist, Der aus Seiner Liebe heraus euch allen helfen will, Der euch zu Sich ziehen will ins himmlische Reich, um euch ewig selig zu machen. Ich Selbst bin euch in dem Heiland Jesus Christus ein schaubarer Gott geworden, und so ihr Ihm eure Liebe entgegenbringet, schenket ihr also eure Liebe Mir, eurem Gott und Vater von Ewigkeit, denn Er und Ich sind eins, und wer Ihn siehet, der siehet Mich, Der Ich als Mensch Jesus auf Erden wandelte, um eurer aller Liebe zu gewinnen, um Mich zu opfern aus Liebe zu euch, die ihr in der Sünde unselig waret und in endloser Entfernung von Mir hättet verschmachten müssen, wenn Ich nicht eine Brücke geschlagen hätte, um den Weg zu Mir für euch gangbar zu machen.... Ihr alle könnet die Brücke betreten, so ihr in innigem Gebet Jesus, euren Heiland und Erlöser, ansprechet, so ihr Ihn liebet und darum auch Seine leichten Gebote haltet. Dann werdet ihr auch Seine Liebe erfahren dürfen, Er wird euch bedenken geistig und leiblich. Er wird euch leiten und alle Wege ebnen, die hinaufführen zu Ihm, in Sein Reich, zum ewigen Leben....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 17. Juli 2024

Begründung des Umgestaltungswerkes... Was steht der Erde bevor ...


 

Kundgabe Nr.8609 erhalten von Bertha Dudde am 07.09.1963 durch das Innere Wort. 

Und es wird euch immer verständlicher werden, daß eine gewaltige Änderung kommen muß, die sowohl das geistige als auch das irdische Leben der Menschen betrifft.... Denn diese sind in einem Zustand angelangt, wo nur noch ein gewaltiger Eingriff Erfolge zeitigen kann, und dieser gewaltige Eingriff wird irdisch zu erwarten sein und auch eine geistige Wandlung nach sich ziehen.... Denn es ist alles aus der Ordnung getreten, es ist in der geistigen Entwicklung der Menschen ein Stillstand eingetreten und vielfach auch ein Rückgang festzustellen, und sonach erfüllt die Erde kaum noch ihren Zweck und muß eine Umwandlung erfahren.... es muß wieder die gesetzliche Ordnung hergestellt werden, allem Geistigen muß der Aufenthalt zugewiesen werden, der seinem Reife- oder Entwicklungsgrad entspricht. Und besonders die Menschen müssen wieder in die rechte Ordnung sich einfügen, sollen sie einmal das Ziel erreichen: vollkommen zu werden, wie es ihre Bestimmung ist.... Könntet ihr Menschen das Chaos überblicken, das sowohl geistig als auch irdisch zur Zeit auf Erden ist, ihr würdet selbst nur in einer gewaltigen Veränderung einen Ausweg ersehen, doch ihr seid zumeist verfinsterten Geistes und wisset überhaupt nichts über euren eigentlichen Daseinszweck. Und das schon gehört zu dem geistigen Tiefstand, denn ihr tut nichts dazu, um euch ein kleines Licht zu verschaffen, weswegen ihr über die Erde geht. Und ihr weiset auch die Mitmenschen ab, die euch darüber ein Licht anzünden wollen. Alles ist aus der Ordnung getreten, weil der freie Wille des Menschen selbst die Ordnung umstößt und das auch zur Folge hat, daß alles noch in der Entwicklung begriffene Geistige nicht vorankommt, da es durch Menschen am Dienen gehindert wird und doch nur durch Dienen sich aufwärtsentwickelt.... Und darum muß einmal wieder die göttliche Ordnung hergestellt werden, und alles muß sich einfügen in dieses Gesetz.... Die Menschen müssen freiwillig in göttlicher Ordnung leben, und sie werden dann auch wieder dem noch in den Schöpfungswerken gebundenen Geistigen dazu verhelfen, seine dienende Aufgabe zu erfüllen, sie werden bestimmungsmäßig angewendet werden und dadurch auch langsam zur Höhe kommen. Wer hellen Geistes ist, wer durch ein Liebeleben den Geist in sich erweckt hat zum Leben, der erkennt den Notstand, und er hat auch volles Verständnis für das Umgestaltungswerk, das sich in Kürze an der Erde vollziehen wird, denn er weiß es, daß es keinen anderen Ausweg gibt, er weiß es, daß alles Geistige inmitten des Rückführungsprozeßes steht und daß dieser nun ins Stocken geraten ist und es dringend eines Geschehens bedarf, auf daß dieser Prozeß fortgesetzt werden kann und Erfolg verspricht. Die Zeit ist abgelaufen, die dem Geistigen zu seiner Entwicklung zugebilligt wurde, und also muß alles, was versagt hat, als es den Zustand des freien Willens erreichte, wieder, seinem Reifegrad entsprechend, den Entwicklungsgang neu beginnen, während das noch gebundene Geistige neue Verformungen eingeht ebenfalls seinem Reifegrad gemäß. Und es bedingt dies eine totale Umwandlung der Erde, ein Beenden jeglichen Lebens, ein Auflösen jeglicher materiellen Außenform, die das Geistige noch gebunden hielt, und eine völlige Neugestaltung, ein Erstehen neuer Schöpfungen. Und dieses neue Schöpfungswerk wird dann auch wieder von Menschen bewohnt werden, die auf der alten Erde zum Ausreifen gekommen sind, die ihrem Gott und Schöpfer treu blieben auch in den stärksten Anfechtungen durch den Gegner Gottes, die ausharrten in ihrer Treue zu Ihm, bis zum Ende.... bis sie entrückt wurden um wieder als Stamm des neuen Geschlechtes der neuen Erde zugeführt zu werden.... Vor dieser gewaltigen Umwandlung stehet ihr Menschen, und es wird euch immer wieder gesagt, daß ihr euch darauf vorbereiten sollet.... auf daß ihr nicht zu denen gehöret, die das Los einer Neubannung in den Schöpfungen der Erde erfahren.... Und wenn nur ein Funke Glauben in euch ist an einen Gott und Schöpfer, so betet zu Ihm, daß Er euch bewahren möge vor diesem Los, und Er wird wahrlich eure Bitte erfüllen.... Wenn ihr nicht glauben könnet, d.h. nicht überzeugt seid von einem Ende, so rechnet doch mit der Möglichkeit und führet entsprechend euren Erdenlebenswandel, denn sehr schnell geht die Zeit vorüber, die euch noch bleibt bis zum Ende, und ihr sollet und könnet diese Zeit noch gut nützen, wenn ihr nur den Gedanken in euch nicht wehret, die immer wieder euch erinnern werden an das, was euch durch Mitmenschen kundgetan wird.... Lebet so, als ob der nächste Tag euer letzter wäre, und wahrlich, ihr werdet nicht verlorengehen.... Und achtet nur auf alles, was in der Welt und um euch vorgeht, und ihr werdet selbst nur die eine Lösung als erfolgreich erkennen, daß alles erneuert werden muß.... daß eine neue Erde geschaffen werden muß, auf daß die geistige Entwicklung wieder fortgesetzt werden kann mit rechtem Erfolg....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 16. Juli 2024

Gotteskindschaft Zweck des Erdenlebens.... Wort Gottes....


 

Kundgabe Nr.8367 erhalten von Bertha Dudde am 31.12.1962 durch das Innere Wort. 

Der Gang über die Erde als Mensch ist ein übergroßes Gnadengeschenk von Mir, bietet er euch doch die Möglichkeit, euch zu einem Kind Gottes zu gestalten, denn ihr waret einstmals aus Mir hervorgegangen als Geschöpfe Meines Willens, Meiner Liebe und Meiner Kraft.... Ihr waret wohl in höchster Vollkommenheit stehend, weil aus Mir nichts Unvollkommenes hervorgehen konnte, aber dennoch waret ihr nur ein Werk Meines Willens, das nicht anders sein konnte, als wie Ich es schuf; Ich wollte jedoch Kinder haben, die mit Mir schaffen und wirken sollten in höchster Seligkeit.... Und diese Kindschaft mußtet ihr im freien Willen selbst anstreben und euch erwerben, indem ihr euch also gänzlich Meinem Willen unterstelltet, obgleich ihr die Freiheit besaßet, auch eigenmächtig und Meinem Willen entgegengesetzt zu denken und zu wollen.... Ihr mußtet also auf die Probe gestellt werden, ihr mußtet eure Liebe zu Mir unter Beweis stellen, indem ihr keinen anderen, eigenen Willen gelten ließet als den Meinen.... Diese Willensprobe wurde von euch gefordert, und ihr bestandet sie nicht.... Ihr ginget euren eigenen Weg, obgleich ihr im hellsten Licht der Erkenntnis standet.... Doch ihr waret nicht gezwungen, gleich Mir zu denken und zu wollen. Und diese Willensfreiheit habt ihr mißbraucht.... Einst waret ihr ichbewußte Wesen, doch nach diesem falschen Willensentscheid ging euch das Ichbewußtsein verloren, weil es Mein Plan war von Ewigkeit, daß ihr einmal doch wieder Mir-gleichen Willens schaffen und wirken solltet in höchster Seligkeit.... Ihr solltet euch zu Meinen Kindern gestalten können, und es erforderte dies einen endlos langen Gang der Aufwärtsentwicklung von der tiefsten Tiefe, der ihr freiwillig zugestrebt seid, zur höchsten Höhe.... Und diesen Gang legtet ihr in kleinste Partikelchen aufgelöst durch alle Schöpfungen der Erde zurück ohne Ichbewußtsein.... bis ihr einen Entwicklungsgrad erreichtet, der euch wieder das Ichbewußtsein eintrug, da ihr als Mensch über die Erde geht, um nun erneut im freien Willen den rechten Willensentscheid abzulegen, der euch dann aber auch die Kindschaft Gottes einträgt, die euch die höchste Seligkeit garantiert. Diese rechte Entscheidung im Erdenleben als Mensch wird euch wahrlich nicht zu schwer gemacht, denn da Ich Selbst die Rückkehr Meiner Geschöpfe als Meine Kinder ersehne, helfe Ich euch in jeder erdenklichen Weise, daß ihr das Ziel erreichet.... Nur muß Ich immer euren freien Willen achten, der diese Wandlung zu einem Kind Gottes zustande bringen muß. Aber Ich tu' alles, daß sich euer freier Wille recht richte.... Ich rede Selbst zu euch, und diese Ansprache ist wahrlich von großer Kraftwirkung, sie erfordert nur ebenfalls euren freien Willen, daß ihr sie anhöret.... Mein Wort ist das größte Gnadengeschenk, das ihr von Mir entgegennehmen dürfet, denn dieses Wort habt ihr einst zurückgewiesen, als ihr euch freiwillig trenntet von Mir, und es dürfte euch erst im Zustand eurer Vollkommenheit zugehen.... Ich aber schenke es euch, Ich lasse euch eine unverdiente Gnadengabe zukommen und fordere nur eure Bereitwilligkeit, sie entgegenzunehmen. Dann aber könnet ihr auch dessen gewiß sein, daß ihr das Ziel.... die Gotteskindschaft.... erreichet, denn sowie ihr willig seid und Mich zu euch sprechen lasset, bewirket Mein Wort auch, daß ihr bereit seid, Meinen Willen zu erfüllen, und ihr versuchet es, selbst wenn ihr noch ringen und kämpfen müsset, weil ihr schwache Geschöpfe seid, solange ihr noch unvollendet durch das Erdenleben gehet.... Doch ihr könnet daraus Meine übergroße Liebe zu euch ersehen, die nichts unversucht läßt, um euch zurückzugewinnen als wahre Kinder, um euch nun auch unbegrenzte Seligkeiten bereiten zu können.... Und wenn Meine Liebe zu euch so stark ist, dann wird sie auch jedem einzelnen Geschöpf beistehen, sie wird es nicht sich selbst überlassen.... Nur darf es sich nicht Mir widersetzen wie einstmals, und das geschieht, wenn es Meine Ansprache nicht anhört, wenn es Meine Boten abwehret oder völlig gleichgültig an der größten Gnadengabe vorübergeht, die ihm auf Erden angeboten werden kann.... Denn dann mangelt es dem Wesen an Kraft zu seinem letzten Aufstieg, und dann ist auch sein Erdengang als Mensch zwecklos und kann wieder der Tiefe zuführen, wenn der Mensch sich nicht wandelt vor seinem Tode.... Was jedoch von Meiner Seite geschehen kann zur Rettung solcher Seelen, das wird auch getan, denn wahrlich, Ich will nicht ihr Verderben, Ich will, daß alle selig werden....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 15. Juli 2024

Die unermeßliche Liebe Jesu...

 

 

Kundgabe Nr.7962 erhalten von Bertha Dudde am 09.08.1961 durch das Innere Wort. 

Als Ich über die Erde wandelte, erkannte Ich als Mensch die große Not der Menschheit, weil die Liebe in Mir mächtig war und dadurch auch hellstes Licht in Mir war über den Anlaß der Not, über den Zustand, in dem sich die Menschen befanden, und auch, daß sie gefesselt waren von einer Macht, die schlecht war und die Menschen ins Verderben stürzen wollte.... Die Liebe in Mir gab Mir diese Erkenntnis, und die Liebe in Mir entschloß sich zu einem Opfer für die in tiefster Not schmachtende Menschheit.... Ich entschloß Mich kraft Meiner Liebe zu einem offenen Kampf mit dem Gegner, Ich wollte als Mensch ihm beweisen, daß Meine Liebe eine Kraft war, mittels derer Ich ihn besiegen konnte. Ich wollte Meine Liebe einsetzen gegen seinen Haß.... Und diese Meine übergroße Liebe sollte die Menschen erlösen aus seiner Gewalt.... Ich wußte um die Ursache des Mensch-Seins, um den einstigen Abfall der Wesen von Gott, weil die Liebe in Mir diese Erkenntnis Mir schenkte. Und so wußte Ich auch, daß nur die "Liebe" ihnen Rettung bringen konnte aus ihrem Notzustand.... Und so waren Meine Bemühungen als "Mensch Jesus" vorerst, den Mitmenschen die göttliche Liebelehre zu unterbreiten und sie anzuregen, ein Liebeleben zu führen, damit sie sich Kraft erwerben konnten, Meinem Gegner zu widerstehen.... Und Ich lebte ihnen ein Leben in Liebe vor und krönte dieses Liebeleben dann mit Meinem Tod am Kreuz.... Ich brachte dem Vater ein Liebeopfer dar für die Mitmenschen und kaufte durch dieses Opfer die Seelen der Menschen von ihrem Kerkermeister los.... Ich bezahlte die Schuld mit Meinem Leben.... Nur die Liebe vermochte ein solches Opfer zu bringen, und die Liebe war in Mir.... Der Vater Selbst, die Ewige Liebe, erfüllte Mich, die Ewige Liebe Selbst tilgte also die Schuld, die das Geistige auf sich geladen hatte, als es fiel, als es dem Gegner in die Tiefe folgte.... Der einstige Fall zur Tiefe, die Trennung von Gott, war nur möglich gewesen dadurch, daß die Wesen sich der Liebe entäußerten, daß sie die Liebeanstrahlung des Vaters nicht annahmen.... Die Menschen mußten wieder zur Liebe werden, und weil sie dazu nicht mehr die Kraft hatten, erwarb Ich ihnen diese Willenskraft durch Meinen Tod am Kreuz und erlöste sie aus ihrem geschwächten Zustand.... Und nun konnten sie sich frei machen aus der Gewalt des Gegners, denn sie empfingen nun die Kraft von Mir, als dem göttlichen Erlöser, weil sie nun auch fähig waren, ein Liebeleben zu führen, weil sie nun nach Meinem Erlösungswerk wieder die Liebeanstrahlung empfangen konnten, die ständig von Mir als der Ewigen Liebe allem Wesenhaften zugeht, das sich selbst öffnet zum Empfang.... Ich erkannte als Mensch die große Not der Mitmenschen.... Ich wußte auch als vom Vater ausgegangener Engelsgeist darum und erbot Mich Selbst, zur Erde niederzusteigen und dem Vater die Kinder wieder zurückzubringen.... Ich erbot Mich, der Ewigen Liebe als menschliche Hülle zu dienen, auf daß "die Liebe" das Erlösungswerk vollbringen konnte.... Aber Ich ging zunächst auch den Weg als Mensch über diese Erde, denn der freie Wille eines Menschen sollte sich bereit erklären zu diesem Werk der Erbarmung, weil ein Mensch unsägliches Leid als Sühne auf Sich nehmen mußte, da "Gott" nicht leiden kann, aber um der Gerechtigkeit willen ein großes Sühneopfer nötig war, um die große Urschuld zu tilgen. Aber Ich kam mit einem Herzen voller Liebe zur Erde, und Mein Erdenwandel war ein unentwegtes Liebewirken, denn die Liebe war die Kraft, die den Menschen jedoch fehlte, weshalb Ich die göttliche Liebelehre predigte und die Menschen immer wieder ermahnte, Mir nachzufolgen.... Doch bevor Ich nicht das Erlösungswerk vollbracht hatte, war die Macht des Gegners noch zu groß und der Mensch aufs äußerste geschwächt.... Darum mußte ein Retter kommen, Der sie befreite von seiner Macht, darum mußte die "Liebe" ein Werk vollbringen, durch das der Gegner besiegt wurde.... Die Liebe eines Menschen mußte ihm Widerstand leisten und also den Kampf gegen ihn siegreich bestehen, denn der Liebe war der Gegner nicht gewachsen, und also mußte er ablassen von den Seelen, die sich der göttlichen Liebe hingaben, die Mich und Mein Erlösungswerk anerkannten, die also freiwillig zurückkehren wollten zu Mir und wieder in Meinen Liebestromkreis eintraten.... Und dieses Werk der Erlösung ist vollbracht worden, und so kann jeder Mensch sich frei machen aus der Gewalt des Gegners, der die Gnaden des Erlösungswerkes in Anspruch nimmt, der Mich und Mein Erlösungswerk anerkennt, Mich um Vergebung der Schuld bittet und um Stärkung seines Liebewillens.... Denn dieser wird fähig sein, Mir nachzufolgen, er wird fähig sein, einen Lebenswandel zu führen gleich dem Meinen, und die Liebe, die er nun übt, wird ihm Kraft vermitteln, daß er seinen Erdenweg erfolgreich zurücklegt.... daß er nur Mich Selbst als die Ewige Liebe anstrebt und daß er den Zusammenschluß findet mit Mir und in sein Vaterhaus zurückkehrt, von dem er sich einst entfernte im freien Willen und darum auch im freien Willen die Rückkehr bewerkstelligen muß. Doch diese Rückkehr kann nur durch die Liebe erfolgen, und darum predigte Ich auch die Liebe, als Ich auf Erden wandelte, und Ich sandte Meine Jünger hinaus, daß sie die göttliche Liebelehre verkündeten allen Völkern der Erde.... Denn nur die Liebe macht euch frei aus der Gewalt dessen, der bar jeder Liebe und darum Mein Gegner ist, der er auch bleiben wird, bis Mein Erlösungswerk endgültig beendet ist.... bis alles Geistige zu Mir zurückgekehrt ist und es ewig dann keinen Tod mehr geben kann....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 12. Juli 2024

Entwicklungsgang auf Erden...

 

 

Kundgabe Nr.7800 erhalten von Bertha Dudde am 21.01.1961 durch das Innere Wort. 

Als die Erde geschaffen wurde, konnten sich unzählige geistige Substanzen in ihren Schöpfungswerken verkörpern, und sie stiegen in ihrer Entwicklung langsam zur Höhe, denn die Schöpfungen waren entsprechend dem Widerstand, der in allem Geistigen noch ungebrochen vorhanden war, doch verschieden in seiner Stärke. Die Schöpfungswerke waren mehr oder weniger harte Materie, denn auch die Erde entwickelte sich langsam zu dem Schöpfungswerk, das einmal Menschen bergen sollte.... das Geistige, das den Entwicklungsgang schon so weit zurückgelegt hatte, daß alle Substanzen eines gefallenen Urgeistes sich wieder gesammelt hatten und das Ichbewußtsein sowie den freien Willen zurückerhielten.... Doch bis das Geistige in dieses Stadium eintreten konnte, vergingen endlose Zeiten, denn die Erde brauchte diese Zeiten, um alle jene Schöpfungen hervorzubringen, die das gefallene Geistige benötigte zu seiner Aufwärtsentwicklung. Und es soll der Mensch darum wissen, daß er schon endlose Zeiten auf dieser Erde weilet, daß das Stadium als Mensch der Abschluß ist eines Entwicklungsganges, den sein freier Wille nun beenden kann. Er soll auch wissen, daß ihm einmal dieser endlose Gang rückschauend gezeigt wird, daß ihm aber als Mensch diese Rückerinnerung genommen werden muß, weil es um seine freiwillige Rückkehr zu Gott geht, die er nun als Mensch vollziehen soll. Betrachtet er aber die unzähligen Wunder göttlicher Schöpfungen um sich, dann sollte er darüber nachdenken, welchen Zweck diese zu erfüllen haben, und es wird ihm im Herzen Aufklärung gegeben.... Er wird es ahnen, wenn ihm noch nicht das Wissen darüber erschlossen ist. Und er sollte das Wesen des Schöpfers zu ergründen suchen, d.h. über sein Verhältnis zu Ihm Aufklärung verlangen. Und auch diese wird ihm gegeben werden, geht es doch im Erdenleben darum, daß der Mensch die Bindung mit Gott wiederherstellt, die er einst freiwillig gelöst hat. Denn das war der "Fall der Geister", daß sie sich willensmäßig trennten von Gott.... Und so müssen sie nun als Mensch.... im letzten Stadium ihres Rückweges zu Gott.... freiwillig die Bindung mit Ihm wiederherstellen, und der Zweck ihres Erdenganges ist erfüllt. Daß die Schöpfung den größten Teil dazu beigetragen hat, das gefallene Wesen wieder zurückzubringen, das werdet ihr Menschen erst begreifen können, wenn ihr diese Rückkehr vollzogen habt, denn niemals wäre es euch möglich gewesen, zur Höhe zu gelangen, wenn der göttliche Schöpfer nicht euch der Macht seines Gegners entwunden hätte, der euren Sturz zur Tiefe veranlaßt hatte.... wenn Er nicht euch seinem Einfluß entzogen hätte während der endlos langen Zeit, da ihr als winzigste Seelenpartikelchen den Schöpfungswerken einverleibt wurdet. In dieser Zeit hatte Sein Gegner keinen Einfluß auf euch, aber dennoch waret ihr noch sein, weil ihr ihm einst freiwillig gefolgt waret zur Tiefe. Doch da ihr als Folge eures Abfalles von Gott völlig ohne Kraft und Licht waret, wäre euch der Rückweg zu Gott unmöglich gewesen, und darum hat Gott Selbst euch diesen Rückweg geschaffen durch alle Seine Schöpfungswerke, die in unübertrefflicher Weisheit und endloser Liebe so gestaltet waren, daß sie dem Geistigen die Möglichkeiten gaben, in irgendeiner Weise zu dienen und also durch Dienen sich zu immer höherer Reife zu entwickeln. Und es sammelten sich die geistigen Partikelchen wieder, die einem gefallenen Urgeist angehörten, und traten nun in einer gewissen Reife ihre letzte Verformung an.... Sie durften als Mensch kurze Zeit über die Erde gehen und mußten wieder dienen.... doch im freien Willen und in Liebe.... Dies ist der Erdenlebenszweck einer jeden Seele, die nun im Menschen verkörpert ist, daß sie sich durch Dienen in Liebe erlöset aus jeglicher Form, daß sie als freies Geistwesen, das sie war im Anbeginn, wiedereingeht in das geistige Reich, wenn ihr Erdenleben beendet ist. Aber sie schafft diese Vergeistigung nicht aus eigener Kraft, denn die einstige Ursünde belastet sie und drückt sie immer wieder nieder.... d.h., der Gegner Gottes hat während des Erdenlebens wieder das Recht, seinen Einfluß auszuüben, weil ihm das Geistige einst freiwillig gefolgt war. Und es würde der gefallene Urgeist.... der Mensch.... auch wieder seinem Einfluß unterliegen, wenn ihm nicht eine sichere Hilfe geboten würde: die Erlösung durch Jesus Christus.... in Dem Gott Selbst Sich verkörpert hat, um für alles Gefallene die Sündenschuld zu tilgen durch Seinen Opfertod am Kreuz.... Diese Hilfe durch Jesus Christus, die volle Erlösung und Vergebung seiner Schuld, ist ihm sicher, vorausgesetzt, daß er selbst sie will, daß er Jesus Christus und Sein Erlösungswerk anerkennt und er Jesus als Gott Selbst anerkennt, Dem der Urgeist einstens seine Anerkennung versagt hat.... Und so ist euch Menschen eine kurze Erklärung gegeben über Anlaß und Bedeutung des Erlösungswerkes, um das ihr wissen müsset, um euren Erdenlebenszweck zu erfüllen, um auch den göttlichen Heilsplan verstehen zu lernen, der immer nur die Rückführung des Geistigen zu Gott verfolgt und der auch in Liebe und Weisheit durchgeführt wird, weil Ihm alle Macht zu Gebote steht, das Ziel einmal zu erreichen, das Er Sich bei der Erschaffung alles Wesenhaften gesetzt hatte....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 9. Juli 2024

Der korrekte Lebenswandel genügt nicht zum Ausreifen....

 

 

Kundgabe Nr.8436 erhalten von Bertha Dudde am 11.03.1963 durch das Innere Wort. 

Wenn ihr bedenket, daß nur Liebetaten eine Auswirkung haben für eure Seele nach dem Tode eures Leibes und daß alles irdische Wollen, Denken und Handeln dieser Seele keinerlei Vorteil einträgt im geistigen Reich, dann würdet ihr wahrlich nicht so gleichgültig durch das Erdenleben gehen.... Und ob ihr auch getreulich eure Pflichten erfüllet, die das Erdenleben von euch fordert, wenn ihr auch irdisch alles tut, um vor den Menschen ein korrektes Leben zu führen.... Es ist eine jede Handlung ohne Wert für das, was allein unvergänglich ist.... für eure Seele.... denn diese kann keinerlei auf Erden erworbene irdische Güter mit hinübernehmen, es bleibt alles irdische Wissen zurück, alle irdischen Schätze und alles Ansehen der Person ist wertlos, wenn die Seele arm an geistigen Gütern das jenseitige Reich betritt. Allein geistiges Streben und Taten der Liebe tragen der Seele geistige Schätze ein, die unvergänglich sind.... Und so oft sind sich die Menschen ihres Wertes bewußt, wenn sie nur einen korrekten Lebenswandel führen, damit aber immer nur ihre irdischen Handlungen oder eine gewisse Ordnung in ihren Lebensverhältnissen meinen, und sie bedenken nicht, daß der Erdenlebenszweck ein anderer ist, als nur des Körpers Wohlbehagen zu fördern.... sie bedenken nicht, daß alles Tun und Lassen eines Menschen von der Liebe getragen werden muß, daß es die Liebe zum Antrieb haben muß, soll es gewertet werden für die Seele nach dem Tode des Leibes. Und wenn ihr nun achtet auf euch selbst oder eure Umgebung, was alles getan und geredet wird, wie selten aber die Liebe Veranlassung dessen ist, dann müsset ihr euch nun sagen, daß alles nutzlos ist und euch nur zur Erreichung irdischer Zwecke dienet. Und ihr würdet erschrecken, könntet ihr die Armseligkeit eurer Seele spüren als körperliches Unbehagen, denn ihr würdet dann eures Lebens nicht mehr froh sein können.... Doch so sichtlich kann sich eure Seele nicht äußern, weil ihr dann wieder nur aus Egoismus euch bemühen würdet, ein anderes Leben zu führen, um nur nicht jenes Unbehagen täglich und stündlich zu verspüren, und ein solches Streben wäre dann ebenfalls wertlos. Doch ihr solltet darüber nachdenken, welchen Wert alles Irdisch-Erreichte hat für euch, da ihr doch wisset, daß eures Bleibens auf dieser Erde nicht ewig ist.... Aber ihr glaubet nicht an ein Fortleben der Seele, und darum seid ihr so lau und gedenket eurer Seele nicht. Ihr glaubet euch vergangen mit dem Moment des Todes, und ihr werdet es einmal bitter bereuen, die Erdenzeit nicht besser genützt zu haben; ihr werdet es bereuen, die Liebe nicht mehr gepflegt zu haben, was ein jeder von euch tun kann, weil ein Liebefünkchen in ihm glimmt, das er nur anzufachen braucht.... Es wird ein jeder Mensch auch an sich selbst die Wohltat eines Liebeswerkes erfahren, das ihm von seiten eines Mitmenschen angetan wird.... Und so auch könnte er selbst diese Wohltat seinem Nächsten erweisen, und es wäre sicher nicht zu seinem Nachteil, denn die innere Befriedigung über sein Handeln würde ihn nur zu immer neuem Liebewirken anregen, und seine Ichliebe würde im gleichen Maß abnehmen, wie die Liebe zum Nächten zunimmt.... Kein Mensch verliert, denn was er gibt aus Liebe, wird er tausendfach zurückerhalten auf Erden oder dereinst im geistigen Reich und dann überaus selig sein, weil die Erdenzeit nur ganz kurz ist, wo er sich selbst also überwinden soll, während die Seele im geistigen Reich ewig sich dessen erfreuen kann, was sie sich an Reichtümern erworben hat auf Erden. Gleichgültig leben die Menschen dahin, eifrig in irdischem Schaffen, eifrig im Vermehren irdischen Gutes, jegliche Lebenskraft verwendend zu völlig negativem Wirken, weil immer nur Werte geschaffen werden, die vergänglich sind.... Des Unvergänglichen ihrer Seele.... aber achten sie nicht, und ihr gilt keinerlei Liebesorge, sie muß darben und geht in einem elenden Zustand dann in das jenseitige Reich ein, wo sie nur vorfindet, was (die) Liebe des (als) Menschen auf Erden ihr eingetragen hat.... Und war jenes Leben ohne Liebe, dann ist die Seele licht- und kraftlos und geht einem qualvollen Los entgegen, denn nur durch Liebewirken konnte sie reifen auf Erden.... Und daher sollten die Menschen nicht sagen: "Ich tue ja nichts Böses...." Es muß der Mensch gute Taten, aus der Liebe geboren, verrichten im Erdenleben, dann nur kann er ohne Selbstvorwürfe eingehen in das jenseitige Reich, selbst wenn er noch keinen hohen Liebegrad erreicht hat, er wird diesen dann sicher erreichen können im Jenseits, nur muß einmal das Licht entzündet worden sein, so daß die Seele nicht in völliger Finsternis das geistige Reich betritt....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 8. Juli 2024

Bedeutung des Erdenlebens... Liebewirken...


 

Kundgabe Nr.8576 erhalten von Bertha Dudde am 31.07.1963 durch das Innere Wort. 

Immer wieder will Ich euch Aufschluß geben darüber, was es für eine Bewandtnis hat mit dem Gang des Erdenlebens als Mensch, weil das Wissen darüber euch verantwortungsbewußt euren Lebenswandel führen lässet, sowie ihr daran glaubet. Es kann euch auch unterbreitet werden und auf vollen Unglauben stoßen, doch immer wieder werdet ihr im Erdenleben in Lagen geraten, wo ihr nachdenket über euren Daseinszweck, und dann werden auch immer wieder solche Gedanken in euch auftauchen, und ihr werdet jener Gespräche gedenken, die euch Aufklärung bringen sollten. Und jeder denkende Mensch wird auch darüber nachgrübeln und je nach seinem Willen zu rechtem Erkennen kommen. Ich will immer nur, daß sich des Menschen Gedanken nicht nur mit weltlichen Dingen befassen, sondern in das Gebiet schweifen, das nicht beweisbar ist, aber doch nicht zu leugnen ist, wenn ernstlich darüber nachgedacht wird.... Denn erst, wenn der Mensch gedanklich diesen Weg beschreitet, ist sein Erdenlauf von Erfolg für seine Seele, deren Ausreifen Sinn und Zweck des Erdenlebens ist. Darum ist es nötig, daß der Mensch immer wieder darauf hingewiesen wird, daß er nicht nur auf Erden weilet, um zu äußerem Wohlleben und Reichtümern zu gelangen.... Er wird zwar zumeist nicht glauben wollen, und er kann zum Glauben auch nicht gezwungen werden, aber er wird doch zuweilen darüber nachdenken und kann dann auch zur Wandlung seines Denkens kommen, daß er sich gedanklich mehr befaßt mit dem Reich, das ihm nicht bewiesen werden kann. Und an seinem sonstigen Lebenswandel liegt es nun, ob er gläubig wird, denn sowie er nur das Liebewirken nicht außer acht lässet, sowie er hilfsbereit und guten Willens ist, wird er auch glauben lernen und in seiner Entwicklung aufwärtsschreiten. Darum sollen die Mitmenschen immer nur zum Liebewirken angeregt werden, was oft schon durch gutes Beispiel erreicht werden kann.... Dann wird auch der Unglaube weichen, denn die Liebe erweckt unweigerlich den Glauben zum Leben. Also ist ein Liebeleben unbedingt nötig, um auch zum Glauben zu gelangen.... Die Liebe aber ist erkaltet unter den Menschen und es müssen die Herzen angerührt werden, daß sie liebewillig werden, denn die Liebefähigkeit besitzet jeder Mensch, da ihm von Mir aus ein kleines Fünkchen Meines Geistes beigesellt wurde für sein Erdenleben.... Und die Liebewilligkeit kann wieder nur durch große Not erregt werden, daß schwere Schicksalsschläge die Menschen betreffen, wo einer auf den anderen angewiesen ist und wo nun die Hilfswilligkeit zutage tritt, wenn ein Mensch nicht gänzlich verhärtet und also Angehör Meines Gegners ist, der dann auch rettungslos verloren ist, wenn die Zeit vorüber ist, die ihm für das Ausreifen seiner Seele gesetzt ist. Ohne Liebe ist das Erdenleben ein Leerlauf, die Seele gewinnt nichts und bleibt im alten Zustand, wenn sie nicht gar noch absinkt in die Tiefe, aus der sie sich schon emporgearbeitet und nur noch den letzten Aufstieg zurückzulegen hatte. Ohne Liebe kommt sie keinen Schritt weiter, und zur Liebe kann der Mensch nicht gezwungen werden, sie ist eine freie Willensangelegenheit, aber die einzige Möglichkeit, das Ziel auf Erden zu erreichen, daß sich die Seele vollendet und wieder zu ihrem Urwesen wandelt. Und so muß immer und immer wieder die göttliche Liebelehre verkündet werden, es müssen die Menschen hingewiesen werden auf die Gebote der Gottes und der Nächstenliebe, immer wieder müssen sie durch Not und Elend angerührt werden, auf daß sich der Liebefunke entzünde und zu einer hellen Flamme werde. Und Ich bilde Mir daher immer wieder Lehrkräfte aus auf Erden, die den Mitmenschen die Liebe predigen, die ihnen Meinen Willen künden und sie in ein Wissen einzuführen suchen, das nur durch ein Liebeleben gewonnen werden kann.... Darum sende Ich wieder die Jünger der Endzeit hinaus in die Welt, daß sie Mein Evangelium künden, das Ich Selbst zur Erde leite.... Immer wieder wirke Ich offensichtlich und ungewöhnlich, um Glauben zu finden, weil sich die Menschen schon so weit vom Glauben entfernt haben, weil sie die Stätten nicht mehr aufsuchen, wo ihnen Mein Wort verkündet wird, und weil auch da Mein Wort schon an Kraft verloren hat, sowie die Verkünder Meines Wortes nicht geistgeweckt sind.... Die Menschen sollen zum Leben kommen, sie sollen lebendig glauben lernen, weil sie erst dann Mich Selbst anstreben und liebenlernen und dann auch aufwärtsschreiten in ihrer Entwicklung.... Doch ohne Liebe werden sie nichts erreichen auf Erden.... Was immer auch getan wird, es muß die Liebe zur Begründung haben, ansonsten die Werke tot sind.... Alles dieses sollet ihr Menschen wissen und euch fragen, was euch bewegt zu allen euren Worten, Werken und Gedanken.... Und nur, wenn die Liebe euch treibt dazu, wird alles, was ihr denkt, redet und tut, gut sein vor Meinen Augen und euch einen höheren Reifegrad eintragen.... Wo aber die Liebe mangelt, ist alles nutzlos.... Denn nur eurer Lebenswandlung zur Liebe wegen seid ihr auf Erden, und nur dieses ist und bleibt euer Ziel, daß ihr durch die Liebe euch zusammenschließet mit Mir, Der Ich die Ewige Liebe Selbst bin....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 7. Juli 2024

Anerkennen oder Ablehnen.... Jesus Christus....

 

 

Kundgabe Nr.5844 erhalten von Bertha Dudde am 03.01.1954 durch das Innere Wort. 

Ihr Menschen könnet nur Mich anerkennen oder Mich ablehnen. Letzteres beweiset euren vollen Unglauben und wird sich für euch sehr schmerzlich auswirken, denn Mich ablehnen heißt, noch ganz in der Gewalt Meines Gegners zu sein und Mir offenen Widerstand zu leisten. Mich anerkennen aber heißt, voll und ganz zu Mir stehen und also auch in Meine Ordnung von Ewigkeit eingetreten zu sein, Mich anerkennen heißt, an Jesus Christus als Gottes Sohn und Erlöser der Welt zu glauben und in der Nachfolge Jesu zu leben; Mich anerkennen heißt, Mich, als die ewige Liebe, anzustreben, was nur durch ein Leben in Liebe möglich ist, weil nur ein solches den Zusammenschluß mit Mir herstellt.... Und so wird es euch nun verständlich sein, daß Ich nur ein Ja oder ein Nein kenne und daß man Mich nicht mit Ausweich-Worten täuschen kann, die dann angewendet werden, wenn nur der Mund sich zu Mir bekennt, das Herz aber unbeteiligt ist an dem, was der Mund ausspricht.... Ihr kennet Mich nicht an, wenn euer Lebenswandel nicht das ernste Streben zu Mir verrät, wenn euer Lebenswandel die Liebe vermissen lässet, wenn ihr nicht Mein Bild im Herzen traget, wenn der Glaube in euch noch nicht so lebendig geworden ist, daß nun eine emsige Arbeit einsetzt an eurer Seele, wenn ihr nicht inständig euch an Jesus Christus wendet mit der Bitte um Hilfe und Gnade, wenn ihr ohne Jesus Christus eure Wege gehet.... Dann sind alle eure Worte, die einen Glauben beweisen sollen, nur leere Redensarten, die Mich nicht täuschen über euren wahren Seelenzustand und die gleich sind einem Abweisen Meiner Selbst.... Wer Mich anerkennet, der lebt auch mit Mir, er verbindet sich immer und immer wieder mit Mir in Gedanken, er hält innige Zwiesprache mit Mir, er lässet Mich als Vater zu sich sprechen, denn er fühlt sich als Mein Kind, und er gehört also zu den Meinen, die Ich zurückgewonnen habe für ewig. Er gehört zu den Erlösten, denn sein Wille, zu Mir zu gelangen, konnte nur die Stärkung erfahren durch die Gnade des Erlösungswerkes.... Verstehet es.... zu Mir kann der Weg nur führen über Jesus Christus.... Es erreicht Mich niemand, und es strebt Mich auch niemand an, der nicht die durch Jesus Christus erworbenen Gnaden angefordert hat.... der sich also bewußt unter das Kreuz Christi stellt. Denn Mich ernsthaft anstreben kann er erst, wenn er lebendig geworden ist durch die Gnaden des göttlichen Erlösers Jesus Christus, in Dem Ich für euch Menschen zum schaubaren Gott geworden bin. Doch fraget euch selbst, ob und wieweit ihr Mich ernstlich anstrebet, und glaubet nicht, daß ihr zu den Meinen gezählt werden könnet, wenn ihr noch nicht durchdrungen seid von Meinem Liebegeist, wenn ihr nur nach außen den Glauben an Mich bekunden wollet, euer Lebenswandel aber jede Verbindung mit Mir vermissen lässet.... Worte allein tun es nicht, und auch die Zugehörigkeit zu christlichen Konfessionen macht euch nicht zu Anwärtern Meines Reiches, wenn ihr den Weg zu Jesus Christus noch nicht gefunden habt, wenn ihr an Ihn noch nicht den ernsten Ruf gerichtet habt, daß Er Sich eurer erbarme, die ihr ohne Ihn und Seine Erlösung noch in den Banden des Gegners liegt.... Erkennen müsset ihr euch als schuldbeladen und Ihm eure Schuld bekennen und um Erlösung bitten um Seines Blutes willen, das Er für euch vergossen hat.... Dann gehöret ihr zu jenen, die ein lautes Ja sprechen, wenn der Lieberuf des Vaters ertönt, ihr gehört zu jenen, die Ihm entgegeneilen, die sich endgültig getrennt haben von Meinem Gegner, die Mich innig lieben und sich Mir vermählen.... die Mein bleiben bis in alle Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 5. Juli 2024

Menschliches Beiwerk... Kirchenbesuch...

 

 

Kundgabe Nr.1375 erhalten von Bertha Dudde am 08.04.1940 durch das Innere Wort. 

Alles, was zu Gott hinweist, muß dem Menschen Erfolg eintragen, so er es befolgt oder anwendet.... Es muß zu Gott hinführen.... jedoch nur unter der Voraussetzung, daß es lebendiges Befolgen alles dessen ist, was verlangt wird. Jede Form aber führt nicht zum Erfolg. Es wird nur der eine Mensch leichter, der andere schwerer zum Ziel gelangen, dadurch, daß letzterer sich einen Weg wählet, der ungemein schwer gangbar ist, während der andere Weg leichter ist, jedoch gleichfalls ein freudiges Gott-Dienen sein kann. Der Mensch also unterwirft sich selbst Bedingungen, die ihm von Gott aus nicht gestellt worden sind. Es ist aufschlußreich, Kenntnis zu nehmen von den einzelnen Lehren, die als menschliches Beiwerk der Lehre Christi zugefügt wurden. Es ist als erstes der zur Pflicht gemachte Kirchenbesuch, der nicht immer geistfördernd ist, sondern auch geisttötend wirken kann. Es ist eine ungemein irrige Ansicht, daß sich dadurch der Mensch mehr Gott zuwendet, es liegt vielmehr die Gefahr nahe, daß ihm etwas zu mechanischem Handeln wird, was tiefstes innerliches Erleben sein soll. Der wahrhaft Strebende sucht Gott überall, ihm wird der Kirchenbesuch wohl nicht schaden, doch er kann die Fühlung mit Gott jederzeit und überall finden und bedarf dazu keiner besonderen Stätte. Es wäre sonach nur das Hören des Gotteswortes vonnöten, so es anders dem Menschen nicht zugänglich gemacht ist, und es findet dies nur die vollste Zustimmung von Gott, solange eben nur die Vermittlung des göttlichen Wortes Zweck des Kirchenbesuches ist. Alle anderen zeremoniellen Handlungen sind mehr oder weniger von Menschen hinzugefügtes Beiwerk und motivieren heut den Begriff Gottesdienst, obgleich das Gott-Dienen ganz anders zu verstehen ist als dem Beiwohnen solcher Handlungen, die mit der eigentlichen Seelenarbeit nichts zu tun haben. Es ist völlig unwichtig und belanglos, ob und wieweit sich der Mensch den Bestimmungen fügt, die Voraussetzung sind zur Zugehörigkeit der römisch-katholischen Kirche. Die Kirche, die Jesus Christus gegründet hat auf Erden, hat an sich nichts mit Äußerlichkeiten zu tun. Sie kann wohl trotz Äußerlichkeiten in ihren tiefsten Grundsätzen erkannt werden, und also brauchen diese Äußerlichkeiten keine Hindernisse zu sein, die echte Lehre Christi zu erkennen und danach zu leben, jedoch gehören umgekehrt diese Äußerlichkeiten nicht unbedingt dazu, um ein wahrer Christ zu sein nach dem Willen Gottes. Unschwer ist zu erkennen, daß gerade die vielen Formen die Menschen abstoßen, und es hat Jesus Christus bestimmt nicht das Eingehen in die ewige Seligkeit abhängig gemacht vom Erfüllen jener von Menschen erlassenen Gebote, wie da sind: der regelmäßige Besuch der Kirche, das Beiwohnen einer Handlung, die gleichfalls ein von Menschen konstruiertes, theatralisches Spiel ist ohne jeglichen Wert und Einfluß auf die menschliche Seele. Es sollen die Menschen bedenken, daß der Herr auf Erden ein Gegner war von Äußerlichkeit, daß Er nichts getan hat, um wirkungsvoll Sein Wort zu bekräftigen, mit Ausnahme von Wundertaten, die Seine Göttlichkeit den Menschen beweisen sollten. Niemals aber hat Er etwas vollführt, das jene Handlungen heut rechtfertigen oder irgendwie begründen könnte, sondern es sind dies lediglich von Menschen eingeführte Formalitäten ohne jeglichen tieferen Sinn als den eben von Menschen ihnen unterlegten. Und das kann niemals dem göttlichen Willen entsprechen, also auch niemals von den Menschen gefordert werden als Beweis des Befolgens der Lehre Christi....  Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Donnerstag, 4. Juli 2024

Ohne die Erlösung durch Jesus Christus gibt es keine Seligkeit...


 

Kundgabe Nr.8784 erhalten von Bertha Dudde am 19.03.1964 durch das Innere Wort.

Bedenket, ihr Menschen, daß Ich euch verhelfen will, im Erdenleben schon einen Reifegrad zu erreichen, der euch befähigt, nach eurem Abscheiden von dieser Erde in das Lichtreich einzugehen.... Einmal werdet ihr zwar alle dieses Reich betreten, doch es kann auch die Zeit bis dahin euch noch unermeßliche Qualen bringen, wenn ihr völlig entgeistet in das jenseitige Reich eingehet und euch die Pforten ins Lichtreich noch verschlossen sind. Meine Barmherzigkeit und Gnade gilt zwar einer jeden Seele, und ob sie auch ein schlechtes Leben auf Erden geführt hat, doch Ich kann sie nicht anders bedenken, als es Meine Gerechtigkeit zuläßt, und sie kann immer nur ihrem Lebenswandel-entsprechende Sphären im geistigen Reich in Besitz nehmen und muß dann noch unermeßliche Leiden und Qualen erdulden, um ihre Sündenschuld zu entsühnen. Und findet sie nicht im jenseitigen Reich zu Jesus Christus, dann nehmen ihre Leiden kein Ende, sie sinkt immer tiefer und wird zuletzt das Los der Neubannung auf sich nehmen müssen, weil es anders keine Entsühnung der Urschuld gibt als durch Jesus Christus. Ihr alle erfasset das Erlösungswerk nicht in seiner ganzen Bedeutung.... Und das ist es, was eure große geistige Not ausmacht.... Und Ich will Meinen Geschöpfen helfen, daß sie noch im Erdenleben den Weg zum Kreuz finden, der dann ein ganz anderes Los der Seele sichert.... Denn eine Vergebung der Sündenschuld noch vor dem Tode des Menschen ist das Erstrebenswerteste im ganzen Erdenleben.... Dann steht der Seele das Tor zum Lichtreich offen, dann wird sie Seligkeiten genießen können im Übermaß. Die Menschheit aber weiß nichts um die große Bedeutung des Erlösungswerkes, und Mein Gegner ist eifrig bemüht, sie ständig darüber in Unkenntnis zu halten.... Und ob die Menschen auch glauben, daß der Mensch Jesus einst über die Erde gegangen ist und den Menschen ein höchst vollkommenes Leben vorgelebt und sie zur Nachfolge aufgerufen hat, so wollen sie doch nicht glauben, daß eine hohe geistige Mission diesen Erdenwandel Jesu veranlaßt hat.... Sie wollen es nicht glauben, daß es um ein Werk größter Barmherzigkeit ging, daß Jesus eine große Schuld tilgen wollte und getilgt hat durch Seinen Kreuzestod, die nicht anders abgegolten werden konnte als durch ein Werk übergroßer Liebe und ein maßloses körperliches Leiden.... und daß dadurch die weite Kluft überbrückt wurde zwischen dem Lichtreich und dem finsteren Reich. Diese Brücke nun konnte von jedem Menschen betreten werden, der an das Erlösungswerk Jesu Christi glaubt und der auch Meine Menschwerdung in Ihm glaubt. Diese Menschwerdung ist wieder ein Mysterium, das nur von geisterweckten Menschen verstanden werden kann, weil der sündige Zustand der Menschen jegliches Verständnis dafür ausschließt, also der Mensch sich zuvor bejahend zu dem Erlösungswerk Jesu einstellen muß, um Vergebung seiner Schuld bitten und dann in inniger Verbindung mit Ihm vom Geist in sich belehrt wird, der sich erst dann äußern kann, wenn die Vergebung der Ursünde erfolgt ist.... Dann wird ihm auch Meine Menschwerdung in Jesus verständlich sein, denn dann kann er vom Geist in sich in alle Wahrheit eingeführt und unterwiesen werden über alle geistigen Zusammenhänge.... Er kann also wieder zur Erkenntnis gelangen, die er einst verloren hat durch seine Auflehnung wider Mich. Das Verständnis für alle diese Zusammenhänge wird er erst gewinnen durch seinen Geist. Aber es kann doch dem Menschen dieses Wissen unterbreitet werden, und wird ihm nun über Jesus Christus, Sein Erlösungswerk und Meine Menschwerdung in Ihm wahrheitsgemäß berichtet, dann kann die Wahrheit auch einen Menschen überzeugen und ihn den gleichen Weg gehen lassen, den Weg zum Kreuz.... Und immer verständlicher wird ihm das werden, was er zuvor nur gehört hatte durch einen erleuchteten Mitmenschen. Darum liegt Mir soviel an der Verbreitung der reinen Wahrheit, will Ich doch, daß diese Wahrheit auch jene Menschen erreicht, die nicht schlecht sind, doch noch ungläubig, die nun durch die Wahrheit sich angesprochen fühlen und von der Kraft der Wahrheit berührt werden und also auch zum Glauben gelangen können. Wüßtet ihr Menschen, wie sehr ihr selbst euch euer Los beim Eintritt in das jenseitige Reich verbessern könnet, wenn ihr durch Jesus Christus erlöst seid von eurer Sündenschuld, dann würdet ihr auch begreifen, warum Ich immer wieder dieses Problem herausstelle, warum Ich immer und immer wieder euch die geistigen Zusammenhänge erkläre und euren Verstand anzuregen suche, darüber nachzudenken, denn nur der geringste Wille, euren Erdenlebenszweck zu erfüllen, genügt Mir schon, daß Ich euch leite und jede Möglichkeit schaffe, daß ihr zur Erkenntnis gelanget.... Und gerade das letzte Wissen kann euch nur durch Meines Geistes Wirken geschenkt werden, denn die Menschen werden immer unter dem Einfluß Meines Gegners gerade das Wichtigste negieren wollen: die Erlösung durch Jesus Christus von aller Schuld.... Sie machen wohl Zugeständnisse, indem sie Seine Existenz zugeben und auch Ihn Selbst als einen Menschen hinstellen, der im Erdenleben die höchste Vollkommenheit erreicht hat. Doch daß es um ein ganz anderes Problem geht.... daß es darum geht, daß ohne Ihn die Menschheit ewiglich von Mir, ihrem Gott und Schöpfer, getrennt bleibt, das wollen sie nicht glauben, auch nicht, daß die Seelen im Jenseits niemals vorwärtsschreiten können in ihrer Entwicklung, sondern so lange am Boden liegen, wie die Last der Ursünde sie bedrückt. Sie führen also ein jämmerliches, erbarmungswürdiges Dasein, bis sie auch drüben den göttlichen Erlöser finden, bis sie den Bemühungen der Lichtwesen folgen und sich führen lassen ohne Widerstand zu Ihm, Der sie aus der Tiefe emporheben wird und ihnen die Sündenschuld vergibt, sowie sie Ihn darum bitten.... Also muß erst der Glaube daran vorhanden sein, daß Jesus durch Sein Erbarmungswerk, durch Seinen Tod am Kreuz, die Menschen erlöst hat von ihrer Urschuld. Dann erst ist die Mission des Menschen Jesus auf Erden begründet, nicht aber nur in Seinem Lebenswandel.... der zwar auch dazu gehört, denn ohne Liebe kann kein Mensch selig werden, und die Liebelehre war der Inhalt aller Seiner Belehrungen der Menschen, die Er aus der Finsternis des Geistes, aus den Fesseln des Fürsten der Finsternis erretten wollte. Die Menschen wandelten in völliger Unwissenheit dahin, sie erkannten sich selbst nicht als Geschöpfe eines höchst vollkommenen Wesens, sie erkannten nicht ihre Mangelhaftigkeit und liebten nur ihr Ich, und ihre Eigenliebe trieb sie zur Sündhaftigkeit an, zu Sünden, die sie zwar im jenseitigen Reich hätten abbüßen können, wenn dies auch endlose Zeiten der Qualen bedeutet hätte.... Doch diese Sünden waren nicht der Anlaß Meiner Niederkunft zur Erde in dem Menschen Jesus.... sondern es ging um die große Ursünde des einstigen Abfalles von Mir, die kein Mensch hätte selbst tilgen können, und wenn er Ewigkeiten in Unseligkeit verbringen würde.... Diese Sünde war der Anlaß, daß Ich Selbst zur Erde stieg und in dem Menschen Jesus das Erlösungswerk vollbrachte.... Denn die Liebe Selbst tilgte die Schuld, und die Liebe war im Menschen Jesus.... Und immer wieder werde Ich durch Meinen Geist euch Menschen dieses künden, immer wieder werde Ich euch das größte Mysterium zu erklären suchen, und Ich werde Meine Jünger in der Endzeit hinaussenden, um den Menschen die Wahrheit zu künden über Jesus Christus, den Sohn Gottes und Erlöser der Welt, Der Mich Selbst in Sich barg und Er und Ich eins ist und bleiben wird bis in alle Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde