Dienstag, 25. Februar 2025

Überwinden der Welt...

 

  

Kundgabe Nr.8490 erhalten von Bertha Dudde am 07.05.1963 durch das Innere Wort.

Wer die Welt liebt, der ist noch Meinem Gegner angehörig, denn die irdische Welt ist sein Reich, wo er herrschet und regieret. Alle verlangenden Gedanken, die den Gütern der Welt gelten, sind von ihm euch eingeflüstert, und ihr werdet daher schwerlich die Gedankenzuleitung der Lichtwesen annehmen, die euch auf geistige Dinge zu lenken suchen und euch veranlassen möchten, euch abzuwenden von den Gütern dieser Welt, sie als vergänglich zu erkennen und unvergängliche Güter anzustreben. Ihr müsset aber durch diese Welt gehen, um die Materie zu überwinden, denn ihr sollet frei werden von ihr, ihr sollet als vergeistigt die Erde verlassen, denn das ist euer Ziel. Meine Hilfe für euch nun besteht darin, daß Ich euch immer wieder die Vergänglichkeit irdischer Güter vor Augen stelle, daß Ich euch oft auch das nehme, woran euer Herz ganz besonders hängt, nicht um euch dadurch Leid zuzufügen, sondern ihr sollt durch ein solches Leid zum rechten Erkennen kommen: daß alles vergeht, daß alles keinen Wert hat für die Ewigkeit.... Erst wenn ihr den rechten Wert oder Unwert materieller Güter erkennen lernet, löset ihr euer Herz davon, und ihr strebet wertvolleres Gut an, das euch bleibt und das ihr hinübernehmen könnet in das jenseitige Reich. Doch eines fehlt euch, und darum denket ihr nur rein irdisch.... Das ist der Glaube an ein Fortleben nach eurem Leibestode. Es kann nur euer irdischer Leib sterben, eben weil er Materie ist, was aber den Leib belebt.... die Seele.... das kann nicht sterben, sie kann nur eure materielle (die) Hülle verlassen, und dann kann sie armselig oder auch reich bestellt sein, wenn sie in das jenseitige Reich eingeht. Und dieses Los bereitet ihr selbst eurer Seele während des Erdenlebens. Ihre rein irdische Einstellung setzt die Seele in einen äußerst armseligen Zustand, den sie dereinst bitter empfinden wird und reuevoll der ungenützten Erdenzeit gedenket, sowie sie einen kleinen Schimmer von Erkenntnis hat. Ihr könnet aber im Erdenleben auch umgekehrt der Seele Reichtümer sammeln, wenn ihr die irdische Materie überwinden lernet und die Seele geistig bedenket, wenn ihr eure Gedanken richtet in das geistige Reich, das eure wahre Heimat ist. Und glaubet es, ihr werdet leicht und freudig diese Erde verlassen, wenn die Stunde eures Abscheidens gekommen ist; die Materie wird euch nicht zurückhalten, und ihr löset euch gern von allem, was der Erde angehört. Und weil euch dann ein weit schöneres Leben erwartet, bin Ich immer nur darauf bedacht, euch zu Überwindern der irdischen Welt und ihren Gütern zu machen, euch zu helfen, ihre Wertlosigkeit zu erkennen, und euch zu befreien von Dingen, an die ihr euer Herz kettet und die doch leicht eine Gefahr für euch bedeuten können, daß ihr über ihnen euer geistiges Streben vergesset, daß ihr Meinem Gegner noch den Tribut entrichtet, den er von euch verlangt. Das irdische Leben ist kurz, doch die ganze Ewigkeit liegt vor euch, und leicht könnet ihr um dieser kurzen Erdenlebenszeit willen euch ein herrliches Leben in Ewigkeit verscherzen.... weil ihr die irdischen Güter verkennet, weil ihr ihnen einen Wert beimesset, den sie nicht besitzen. Und also habt ihr eine Erklärung, warum euch mitunter das Schicksal hart trifft, indem es euch Lieb-Gewonnenes nimmt, seien es Menschen oder irdische Güter, weil Ich nur eure Gedanken auf geistige Dinge lenken möchte, die euch tausendfach entschädigen werden für irdische Verluste und für irdische Leiden jeglicher Art. Alles ist von Segen, wenn es eure Sinne zu lösen vermag von weltlichem Besitz, und jeden freiwilligen Verzicht lohne Ich euch wahrlich reichlich mit geistigem Gut, und ihr werdet Mir einstens sehr dankbar sein, daß Ich euch half, frei zu werden von materiellen Wünschen und Begierden, und von solchen unbeschwert eingehen konntet in das geistige Reich.... Alles, was der Welt angehöret, ist noch ein Hindernis auf dem Weg zu Mir, darum sollet ihr solche Hindernisse überwinden und alles Verlangen abstreifen, um frei und unbeschwert eingehen zu können in eure wahre Heimat, um dort ewig selig sein zu dürfen, wie es eure Bestimmung ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 24. Februar 2025

"Bei Gott ist kein Ding unmöglich...."

 

  

Kundgabe Nr.4082 erhalten von Bertha Dudde am 11.07.1947 durch das Innere Wort.

Wo keine irdische Hilfe mehr möglich erscheint, dort ist die Liebe Gottes oft deutlich erkennbar, die selbst das unmöglich Scheinende geschehen läßt, auf daß die Menschen an Ihn glauben lernen und Ihn lieben über alles. Für Gott gibt es keine Grenzen Seiner Macht, und was Er will, das geschieht. Also gibt es auch nichts, was unerfüllbar wäre, weil bei Gott alles möglich ist. Es quälen sich also die Menschen oft unnötig durch das Erdenleben, denn so sie Außergewöhnliches zu leisten imstande sein wollen, brauchen sie nur Gott um Hilfe anzugehen. Immer kann Er helfen, und immer wird Er helfen. Diesen Glauben können sie aber nur gewinnen durch Ausüben der Nächstenliebe, weil jedes gute Werk die Verbindung mit Ihm herstellt und dadurch Kraft-Entgegennahme gesichert ist, die als Ausstrahlung Gottes auch unweigerlich zu Gott zurückführen muß. Und er muß glauben lernen und wird dies auch, so er ernsthaften Willens zur Höhe strebt. In der letzten Zeit vor dem Ende werden sich die wunderbarsten Dinge ereignen, die sich übernatürlich ansehen und doch nur ihre Erklärung finden in dem Willen des Menschen und der Kraft des Glaubens. In ihnen liegt die ganze Erklärung alles dessen, was euch unverständlich dünkt, was aber eigentlich nur die Folge eines rechten Lebenswandels vor Gott ist. Und also genügt es nicht, daß die Menschen sich der Form nach Christen nennen, daß sie sich zur Kirche bekennen, der sie angehören, wenn sie nicht das Christentum leben, wenn sie nicht durch ihren Lebenswandel bezeugen, daß sie der Gemeinschaft der Gläubigen angehören, die die rechte Kirche Christi bildet. Es wird lebendiger Glaube gefordert und werktätige Nächstenliebe, um die Kraft des Geistes zur Wirksamkeit kommen zu lassen. Dann aber verfügt der Mensch auch über außergewöhnliche Kraft, denn es ist die Kraft aus Gott, die ihn durchströmt und für die es keine Begrenzung gibt. Es kann sonach der Mensch Ungewöhnliches vollbringen mit der Kraft aus Gott, wie aber auch Gott Selbst in Erscheinung treten kann in Form von Hilfeleistungen, die übernatürlich anmuten, weil sie oft dann eintreten, wenn keine Hoffnung auf Hilfe mehr besteht. Bei Gott ist kein Ding unmöglich.... Dies soll sich der Mensch in jeder schweren Lebenslage immer wieder sagen, und dann wird sein Glaube eine Stärke erfahren, daß es für den Menschen keine Notlage mehr gibt, daß er jede Not bannet mit seiner Einstellung zu Gott, mit seinem tiefen unerschütterlichen Glauben an Seine Hilfe und daher sorglos und zuversichtlich jeder Not gegenübersteht. Und dann wird Gott ihm auch helfen, weil Er einen starken Glauben nicht zuschanden werden lässet. Bei Gott ist kein Ding unmöglich.... Alles kann Er vollbringen, wenn Er will, und alles will Er vollbringen, wenn Seine Kinder Ihn als ihren liebenden Vater anrufen und Ihm bedingungslos vertrauen. Dann deckt Er alle Bedürfnisse der Seinen und hilft ihnen in allen irdischen Mühsalen und Bedrängnissen. Denn Er ist ein Gott der Liebe, und die Liebe wird stets geben und helfen, weil sie beglücken will....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 21. Februar 2025

Gebet in Demut...

 

  

Kundgabe Nr.3682 erhalten von Bertha Dudde am 10.02.1946 durch das Innere Wort.

Zum rechten Gebet gehört wahre Demut des Herzens, dann erst ist es Mir wohlgefällig, denn die Demut Mir gegenüber ist auch ein Beweis der Liebe zu Mir, weil die Liebe niemals herrschen will, sondern dienet.... Und wer Mich also bittet mit dem Gefühl der Liebe im Herzen, der wird auch nur demütig vor Mich hintreten können, seine Liebe erwidere Ich und schenke ihm Meine Gnade.... Wem aber die rechte Demut mangelt, dessen Gebet ist nur ein Angstruf zu Mir, Den er wohl im Herzen anerkennt, nicht aber liebt, weil er selbst noch nicht zur Liebe geworden ist und, weil er selbst dem Nächsten keine Liebe entgegenbringt, auch von Mir keine Liebe und Gnade empfangen kann. Dies ist auch oft der Grund, daß Bitten unerfüllt bleiben, denn die Demut des Herzens verlange Ich, weil sie der Beweis der Liebe zu Mir ist. Demut des Herzens schaltet jeden überheblichen Gedanken aus, sie schaltet liebloses Handeln aus, denn Liebe und Demut gehen miteinander, nicht aber gegeneinander. Darum ist ein demütiges Herz Mir wohlgefällig, und Ich überschütte es mit Gnade und Liebe. Die tiefe Demut liegt aber nicht im äußeren Gebaren des Menschen, denn dieses ist Mir allzeit verhaßt.... Die Demut Mir gegenüber kommt allein im Gebet zum Ausdruck, die Demut dem Nächsten gegenüber in dienender Nächstenliebe. Äußere Gebärden aber täuschen oft Demut vor, während das Herz solche nicht empfindet. Doch Ich sehe auf den Grund der Seele.... Ich lasse Mich nicht täuschen durch den Schein, und daher wird das Zeichen Meiner Gnade selten dort zu finden (sein = d. Hg.), wo nach außen der Schein der Demut erweckt wird, wo die Mitmenschen solche erkennen sollen in Gebärden, in der Haltung oder demütig klingenden Worten.... Ich achte nur auf die Demut des Herzens, und jene Menschen bedenke Ich, wenngleich sie nach außen sich behaupten und keine Unterwürfigkeit zur Schau tragen. Wer aber in dienender Nächstenliebe tätig ist, der überhebt sich nicht und bleibt allzeit ein Diener des Herrn, denn er erfüllt Mein Gebot, er tut, wie es sein Herr geboten hat, er unterordnet sich Meinem Willen, ohne dazu gezwungen zu sein. Und so er also zu Mir betet, wird seine Bitte gleichfalls die eines Dieners dem Herrn gegenüber sein oder die eines Kindes zum Vater, Dem das Kind in Liebe sich unterstellt und tief demütig Ihm seine Sorgen anvertraut.... es wird nicht fordern, sondern bitten, ein Zeichen der Demut, des Anerkennens Dessen, Der ihm die Bitte erfüllen soll.... ein Anerkennen Seiner Macht und Liebe.... und seine Bitte bleibt nicht unerfüllt.... Betet recht, so soll euch auch allezeit Erfüllung werden.... bittet, aber fordert nicht.... bleibt tief demütig im Herzen, auf daß Meine Gnade euch überströmen kann, und wisset, daß Ich niemals eines äußeren Zeichens bedarf, daß Mir äußere Zeichen niemals wohlgefällig sind, weil sie leicht ein Deckmantel sind für die, die nicht zutiefst wahrhaftig sind, die täuschen wollen und deren Herzen anders empfinden, als es scheint. Darum achtet auch nicht jener oder eifert ihnen nach, sondern dienet in Liebe dem Nächsten, und es wird euch wahre Demut des Herzens zieren, die Mein Gefallen findet und die Ich mit reicher Gnade lohnen kann....

Amen

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Sonntag, 16. Februar 2025

Gott Selbst offenbart Sich in Zeiten geistiger Not...


  

Kundgabe Nr.8098 erhalten von Bertha Dudde am 09.02.1962 durch das Innere Wort.

Jeden Gedanken, den ihr Mir zuwendet im Geist und in der Wahrheit, nehme Ich auf, und Ich bin wahrlich bemüht, euch wahrheitsgemäß zu antworten, wenn ihr Mir eine Frage stellt. Doch auch ihr müsset euch bemühen, völlig vorurteilsfrei diese Antwort entgegenzunehmen.... Ihr sollet euch fühlen als leere Gefäße, die Ich füllen will mit dem rechten Inhalt, der euch allen nur zum Segen gereichet.... Und ihr sollt wissen, daß Meine Liebe zu euch unbegrenzt ist, daß sie daher auch alle Mittel anwenden wird, um euch, die ihr nun kurz vor eurer Vollendung stehet, zu dieser letzten Vollendung zu verhelfen, wozu nicht mehr lange Zeit ist. Ihr sollt ferner wissen, daß Mein Gegner in der Zeit vor dem Ende eine gewaltige Macht hat, von den Menschen selbst ihm eingeräumt, die nicht ernsthaft die letzte Vollendung anstreben.... und daß es ihm auch gelingen wird, viele Menschen wieder zum Fall zu bringen, deren Erdengang dann vergeblich gewesen ist. Da Ich um alles weiß, auch um die vielen noch unentschiedenen Seelen, die zu schwach sind seinem schändlichen Wirken gegenüber.... und da Meine Liebe grenzenlos ist und auch wahrlich alle Menschen aus seinen Händen befreien möchte, aber doch nicht wider das Gesetz ewiger Ordnung verstoßen kann, so werde Ich aber im Rahmen der ewigen Ordnung wirken und allen denen zu Hilfe kommen, die nur ihre Gedanken zu Mir erheben, deren Wille Mir nicht abgewendet ist, selbst wenn sie sich noch nicht offen für Mich entschieden haben.... Aber Ich will ihnen zu dieser rechten Entscheidung verhelfen. Ich muß ihnen also Licht und Kraft zuwenden, daß sie einmal Mich erkennen lernen und dann auch die Kraft aufbringen, Meinem Gegner Widerstand zu leisten und Mir zuzustreben. Ich bin keineswegs ein Gott, Der euch nicht erreichbar wäre.... Ich bin die Liebe, und die Liebe ist Ihren Geschöpfen niemals fern, Sie verfolgt sie stets und ständig, auch wenn sich die Geschöpfe noch in weitester Entfernung von Mir befinden.... Diesen Gott müsset ihr zuvor erkennen lernen, Der als Vater Sich das Schicksal jedes einzelnen Menschen angelegen sein lässet und Den ihr darum niemals in der Ferne suchen solltet. Ein inniger Gedanke von Meinem Kind ruft Mich zu ihm, und Ich werde ihm gegenwärtig sein und bleiben, weil des Kindes Liebe keine Trennung mehr zuläßt.... Und Ich werde Mich ihm offenbaren.... Und dies ist Meine große Hilfe, die Ich in der Endzeit der Menschheit zukommen lasse, die in größter geistiger Not ist.... Ich Selbst rede die Menschen an, und alle Menschen dürfen Mein Wort vernehmen, die nur ihr Herz öffnen Meiner Ansprache von oben.... Das Licht und die Kraft vermittle Ich ihnen durch Mein Wort, das sie benötigen zu ihrer Vollendung. Und also wirke Ich Selbst.... euer Gott und Vater von Ewigkeit.... um das Wirken Meines Gegners abzuschwächen, um den Menschen einen Rettungsanker zu bieten, durch den sie der Gefahr entrinnen können, seinem Wirken zu erliegen. Ich Selbst spreche die Menschen an, und Ich nütze dazu ein williges Werkzeug, das bewußt Mir dienet und Mein direktes Wirken an und in ihm zuläßt.... weil Ich die Menschheit keinem Willenszwang aussetze, sondern sie sich frei entscheiden soll, Meine Ansprache anzunehmen oder nicht.... Aber Ich rede Selbst zu allen Menschen.... weil Meine endlose Liebe Mich dazu veranlaßt, die niemals aufhören wird und die immer zur Hilfe bereit ist. Und ihr Menschen sollet dies glauben, daß die geistige Not groß ist, weil ihr vor dem Ende steht. Und ihr sollt auch wissen, daß dieses Ende auch von Meiner Liebe begründet ist.... Denn Ich weiß es, was not tut; Ich weiß, wann die Zeit gekommen ist, wo Ich die gesetzliche Ordnung wiederherstellen muß, um das Rückführungswerk des gefallenen Geistigen fortsetzen zu können. Aber Ich weiß auch, wo noch Hilfe geleistet werden kann und in welcher Weise, und Ich nütze wahrlich jede Gelegenheit, um den Menschen auf Erden noch die Augen zu öffnen, um Mich Selbst ihnen zu offenbaren.... Und Meine Schafe erkennen die Stimme ihres Hirten.... und sie folgen ihr. Aber auch im All wird Meine Stimme ertönen, denn Mein Wort ertönet auch in der Unendlichkeit, sie ertönet allem ich-bewußten Geistigen und durchströmet dieses als Licht und Kraft.... Ihr werdet also nicht sagen können, daß ihr Mich Selbst nicht hören könnet oder dürfet.... Denn dann wäre Meine Liebe begrenzt oder Meine Macht.... Und ob Ich auch Meinen Geschöpfen unerreichbar bin und bleiben werde, so bin Ich doch durch die Liebe ihnen innigst verbunden und auch so nahe, daß Mich ein jedes Geschöpf zu hören vermag, wenn auch seine Liebe Mir gilt und also der Zusammenschluß wiederhergestellt ist, wie es war im Anbeginn.... Denn im Anfang hörten alle Wesen Mein Wort, und es war dies ihre Seligkeit und wird auch einmal wieder ihre Seligkeit sein, wenn Meine Liebe die Wesen wieder durchstrahlen wird wie einst....

Amen

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Mittwoch, 12. Februar 2025

Paradiesischer Zustand auf der neuen Erde....

 

  

Kundgabe Nr.8352 erhalten von Bertha Dudde am 10.12.1962 durch das Innere Wort.

Ich will die Erde wieder zu einem Ort des Friedens machen, wo nur die Liebe regieret, wo keine Feindschaft besteht, wo alles Geschöpfliche miteinander lebet in Harmonie und Glückseligkeit, wo die Ausstrahlungen der Liebe der Menschen auch wohltätig alles noch gebundene Geistige berühren, wo ein jeder bemüht ist, seinem Mitmenschen beizustehen geistig und irdisch.... wo Ich Selbst als die Ewige Liebe mitten unter den Menschen weilen kann, weil nichts Negatives Mir diese Gegenwart unmöglich macht.... Ich will, daß die Erde wieder dazu dienet, das Menschengeschlecht zur höchsten Reife zu bringen, so daß viele Menschen als vollendet diese Erde verlassen können, weil sie innig Mir verbunden sind und also auch die Auswirkung der einstigen Ursünde nicht mehr die Menschen belastet, denn sie alle sind erlöst worden schon auf Erden durch Jesus Christus und konnten darum auch auf die neue Erde versetzt werden.... Denn diese Entrückung von der alten Erde vor dem Gerichtstage ist auch der Beweis ihrer Zugehörigkeit zu Mir, es ist der Beweis, daß sie den Zusammenschluß mit Mir auf der alten Erde gefunden haben.... daß sie frei sind von allen Lastern und Begierden und Ich darum sie auf die neue Erde versetzen konnte. Und wieder wird ein Erlösungsabschnitt beginnen, der anfänglich viele Menschenseelen zum Ausreifen bringen wird, weil Mein Gegner gebunden ist und diese Seelen nicht mehr bedrängen kann und weil diese auch freiwillig jeglichen Widerstand aufgegeben haben.... also schon Mein geworden sind und nur um der nachfolgenden Generationen willen noch das irdische Leben führen, denn sie sollen zeugen von Meiner Macht und Herrlichkeit, sie sollen aus eigenem Erleben reden können über die Zustände auf der alten Erde und auch ihren Nachkommen die Liebe zu Mir predigen.... Und auch ihre Kinder und Kindeskinder werden erfüllt sein von Liebe, und ihre Seelen sind nicht mehr weit von ihrem Urzustand entfernt, denn in reiner, selbstloser Liebe sind sie gezeugt worden, weil Mein Gegner keinen Einfluß hatte auf die Menschen, welche die neue Erde beleben.... Die Liebe aber ist eine Kraft, und sie vermag wahrlich, auch das Ausreifen der Seelen zu beschleunigen, sie vermag auch dem noch gebundenen Geistigen zu verhelfen aus der Form, und auch dieses wird seinen Widerstand aufgeben und immer Meinem Willen gemäß sich aufwärtsentwickeln.... Und es wird dieser Zustand lange anhalten.... und in dieser Zeit kehret vieles des einst gefallenen Geistigen als vollendet zu Mir zurück, in dieser Zeit gewinne Ich viele "Kinder", und Meine sowie auch ihre Seligkeit kennt keine Grenzen, denn Ich weiß es, daß alles Gefallene einmal zu Mir zurückkehren wird und Mein Heilsplan von Ewigkeit nicht erfolglos sein wird. Und doch wird auch dieser Zustand auf der neuen Erde einmal wieder anders werden, denn immer mehr Seelen werden sich wieder verkörpern, die durch die Erdschöpfungen hindurchgegangen sind, und es wird wieder der Hang nach der Materie durchbrechen.... zuerst nur selten, doch immer mehr ansteigend, und das Verlangen nach materiellen Gütern löset auch Meinem Gegner wieder die Ketten, denn der freie Wille der Menschen ist maßgebend, und diesen kann nun auch Mein Gegner wieder beeinflussen, weil die Menschen selbst sich nicht mehr wehren gegen ihn. Doch immer wieder wird Meine Liebe auch diesem Geistigen zu Hilfe kommen, und es wird wieder gerungen um jene Seelen, doch entscheidend wird der Wille der Menschen selbst sein, welcher Herr den Sieg davonträgt. Denn auch diesen neuen Generationen wird das Wissen vermittelt über Jesus Christus, den göttlichen Erlöser.... weshalb sie also nicht Meinem Gegner machtlos ausgeliefert sind und auch schneller ihren Widerstand aufgeben werden, weil ihr Glaube an Mich als Gott und Schöpfer noch stark genug ist und also auch Mein Einfluß durch die Stimme des Gewissens Wirkung hat.... Doch es wird nicht mehr das paradiesische Leben sein wie zu Anfang, es werden innere Kämpfe den Menschen bevorstehen, die Versuchungen Meines Gegners werden nicht ausbleiben, und auch der Daseinskampf wird härtere Form annehmen, doch leicht erträglich für jene Menschen bleiben, die Mir treu sind und die Liebe in sich zur Entfaltung bringen.... Und auch dann werden Meine Boten des Lichtes den Menschen beistehen, teils unter ihnen als Mensch verkörpert, teils auch geistig auf die Menschen einwirken, die sich ihnen überlassen und ständig mit Mir in Verbindung bleiben. Und solange noch die Liebe regieret, werden die Menschen auch aufwärtsschreiten in ihrer Entwicklung; solange die Liebe regieret, ist auch Mein Einfluß auf die Menschen stark, und es ist kein Rückfall zur Tiefe zu fürchten.... denn gegen die Liebe kämpfet Mein Gegner vergeblich an....

Amen

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Montag, 10. Februar 2025

Falsches Bild von Gott.... Irrlehren....

 

  

Kundgabe Nr.8035 erhalten von Bertha Dudde am 07.10.1961 durch das Innere Wort.

Welches Zerrbild erhaltet ihr von Meinem Wesen, wenn Ich euch als ein Gott des Zornes und der Rache, als ein gestrenger Richter ohne Erbarmen, hingestellt werde, der immer nur strafet und verurteilt, doch niemals Gnade walten lässet.... Einen solchen Gott werdet ihr immer nur fürchten können, ihr werdet aus Furcht ihm Gehorsam erweisen, ihr werdet auch seine Gebote nur aus Furcht vor Strafe erfüllen, aber ihr werdet ihn niemals lieben können, so wie Ich von euch geliebt werden will.... Und solange euch also von Mir ein solches Bild entworfen wird, wandelt ihr nicht in der Wahrheit, ihr befindet euch in geistiger Finsternis, und ihr werdet schwerlich euer Ziel erreichen, den Zusammenschluß mit Mir zu finden.... Denn nur die Liebe bringt solches zuwege, und diese Liebe werdet ihr kaum für ein Wesen empfinden können, das euch so vorgestellt wird. Ich aber will eure Liebe gewinnen, nur vollstes Zutrauen, Ich will als treuer Vater von euch erkannt werden, Der mit Seinen Kindern eng verbunden zu sein wünscht durch die Liebe. Und darum müsset ihr auch ein rechtes Bild von Mir gewinnen, es muß euch die Wahrheit geschenkt werden über Mein Wesen, das in sich Liebe, Weisheit und Macht ist.... das höchst vollkommen ist und das ihr auch lieben könnet, wenn ihr euch von Meiner Liebe umfangen fühlet, die euch gilt bis in alle Ewigkeit.... Einen Gott, der euch strafet, wenn ihr euch vergangen habt, den werdet ihr wohl fürchten, aber nicht lieben können.... Ich aber strafe euch nicht, sondern helfe euch immer nur, aus eurem sündhaften Zustand herauszukommen, und Ich schenke euch Kraft und Gnade, damit ihr es könnet. Und niemals werde Ich das Sündig-Gewordene in die Tiefe stürzen, niemals werde Ich es verdammen, sondern immer nur es aus der Tiefe emporzuheben suchen, weil es Mich erbarmt, daß es selbst den Weg zur Tiefe genommen hat.... Und alle Mittel, die Ich anwende, um das Gefallene, das Sündig-Gewordene, wieder zur Höhe zu bringen, sind Beweise Meiner Liebe, niemals aber Strafakte, die mit Meiner unendlichen Liebe unvereinbar sind.... Und ihr brauchet solchen Lehren niemals Glauben zu schenken, die Mich als einen rächenden und strafenden Gott hinstellen.... Und so auch dürfet ihr die Lehre der ewigen Verdammung als eine große Irrlehre ablehnen, denn Ich verdamme niemals ein Geschöpf.... sondern es ist im freien Willen selbst der Tiefe zugestrebt, und stets nur will Ich es aus der Tiefe wieder befreien. Daß Meine Gerechtigkeit nun aber nicht ausgeschaltet werden darf, erklärt euch nur, daß Ich nicht einem Wesen Glückseligkeit schenken kann, das freiwillig sich von Mir entfernt hat und der Tiefe zugestrebt ist.... Doch wenn ihr an Mich denket, dann sollt ihr immer nur euch einen gütigen, überaus liebevollen Vater vorstellen, Der stets bereit ist, Seine Liebe zu verschenken an euch, Der aber durch Seine Vollkommenheit auch nicht ungeachtet der ewigen Ordnung wirken kann.... Doch dem Wesen steht jederzeit der Weg offen zu Mir.... Auch das Zutiefst-Gefallene braucht nur Mir die Hände verlangend entgegenzustrecken, und Ich werde diese Hände ergreifen und sie emporziehen zur Höhe, weil Meine Liebe und Mein Erbarmen so groß ist, daß Ich alle Schuld übersehe, wenn das Wesen freiwillig sich Mir übergibt.... denn dann kann Ich die Schuld streichen, weil Ich im Menschen Jesus dafür Mein Blut vergossen habe, also die Schuld getilgt wurde, wie es die Gerechtigkeit fordert. Und wird euch Menschen Mein Wesen in aller Wahrhaftigkeit dargestellt, so wird es euch auch nicht schwerfallen, den Weg zu Mir zu nehmen im freien Willen.... Doch einen Gott, Den ihr fürchten müsset, Dem bringet ihr wenig Liebe entgegen, und darum muß euch Menschen die reine Wahrheit zugeführt werden.... ein geistiges Wissen, das euch klaren Aufschluß gibt über Mich Selbst, euren Gott und Schöpfer, Der euer Vater sein will.... Denn Irrlehren können euch nicht zur Seligkeit führen. Und darum müssen diese gebrandmarkt werden, denn sie sind von Meinem Gegner ausgegangen, der euch in der Finsternis des Geistes erhalten will.... der alles tut, um zu verhindern, daß ihr den Weg zu Mir findet.... der die Furcht vor Mir in die Menschenherzen pflanzt, um die Liebe nicht aufkommen zu lassen, die das Kind mit dem Vater verbindet.... Ich aber will eure Liebe gewinnen, und darum werde Ich euch auch immer wieder die Wahrheit zuführen über Mich und Mein Wesen, und ihr werdet glücklich sein, wenn ihr in der Wahrheit wandelt....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 8. Februar 2025

Ankündigung eines Sternes... (Asteroiden)

 

  

Kundgabe Nr.7405 erhalten von Bertha Dudde am 05.09.1959 durch das Innere Wort.

Was euch gegeben wird durch den Geist, das könnet ihr unbedenklich annehmen.... Und so sollet ihr erfahren, daß sich auch im Universum das nahe Ende der Erde schon bemerkbar macht, daß sich kosmische Veränderungen ergeben, weil dies Gottes Wille ist, daß sich bei Beenden einer Erdperiode in jeder Weise Anzeichen bemerkbar machen, die der Mensch sich nicht natürlich erklären könnte, die ihm die Macht eines Schöpfers beweisen sollen und die also auf jenen Schöpfer aller deutlichst hinweisen. Und diese kosmischen Veränderungen betreffen zumeist Abweichungen vom bisherigen Lauf der Gestirne, die eine andere Bahn einschlagen und solche Vorgänge für die Menschen unerklärlich sind und bleiben und doch nicht geleugnet werden können. Je näher das Ende kommt, desto häufiger werden die Menschen solche Vorgänge feststellen, zuerst wenig erkennbar, jedoch immer deutlicher hervortretend, so daß die Menschen in Wahrheit sagen können: "Die Kräfte des Himmels bewegen sich...." Und es wird keines Menschen Wille damit zusammenhängen, es wird allein Gottes Wille zum Ausdruck kommen, und darum könnten auch alle Menschen glauben an Gott, wenn sie nur aufmerksam solche ungewöhnliche Erscheinungen verfolgen möchten. Wer aber nicht willens ist zu glauben, der kann auch nicht deutlicher überzeugt werden vom Dasein eines Gottes und Schöpfers, Dem alle Elemente in der Natur gehorchen müssen.... Wer aber Dessen achtet, der weiß auch, welche Stunde es geschlagen hat.... Und so wird sich ein Stern lösen aus seiner gewohnten Bahn und den Weg nehmen zur Erde. Und dieser Stern geht seinen Weg unabhängig vom Willen der Menschen, und er bedeutet eine große Gefahr für diese, doch sein Lauf wird nicht gehemmt, weil die Erde eine Erschütterung erdulden muß, zum Schaden und zum Wohl der Menschen auf ihr.... Denn viele Menschen werden ihr Leben dabei verlieren, wie es verkündet ist lange Zeit zuvor.... Und die Erde wird einen Stoß erleiden.... Niemand wird sich vorstellen können, in welche gefährliche Lage das ganze Gestirn kommen wird, doch zu einer völligen Zerstörung wird diese Naturkatastrophe nicht führen, aber doch von einem unvorstellbaren Ausmaß sein, daß für unzählige Menschen schon damit das Ende gekommen ist. Doch wer es überlebt, der geht nicht lange danach dem letzten Ende entgegen.... einem Zerstörungsakt, den menschlicher Wille heraufbeschworen hat, das wohl Zulassung Gottes, doch nicht Sein Wille ist.... während erstere kosmische Katastrophe doch noch einen erlösenden Zweck hat, daß den ungläubigen Menschen noch ein letzter Hinweis gegeben werde auf eine Macht, Die alles lenkt und nichts willkürlich geschieht. Es soll ihnen noch ein Rettungsmittel gegeben werden, ein letztes Mittel, zum Glauben zu gelangen, auf daß sie nicht verlorengehen. Es spricht Gott Selbst durch dieses Geschehen die Menschen an, die Seiner leisen Stimme nicht achten, aber Seine laute Stimme ertönet oft schmerzvoll, und es werden ihr auch viele erliegen, d.h., es werden viele zu Tode kommen, denen aber immer noch die Möglichkeit bleibt, im jenseitigen Reich nachzuholen, was sie versäumten auf Erden. Doch viele werden auch noch die Gnade haben, die letzte kurze Zeit bis zum Ende zu erleben, und auch nun wieder ist der Wille zum Glauben maßgebend, denn die Ungläubigen ziehen keinen Nutzen für ihre Seelen aus dem Erlebten.... Und ihnen wird das Ende nur das Los einer Neubannung eintragen, wovor Gott in Seiner Liebe die Menschen bewahren möchte. Und darum mahnet und warnet Er zuvor schon, und Er macht die Menschen aufmerksam auf alle Erscheinungen in der letzten Zeit.... und selig, wer dessen achtet, wer daran glaubt und sein Leben entsprechend lebt auf Erden.... Er wird durch alles Schwere hindurchgeführt werden, und wie es auch kommt über ihn, so ist es gut für seine Seele und für sein Ausreifen auf dieser Erde....


Donnerstag, 6. Februar 2025

Trostreiche Vaterworte.

 

  

Kundgabe Nr.5616 erhalten von Bertha Dudde am 08.03.1953 durch das Innere Wort.

Ich bin euch wahrlich recht nahe, auch wenn ihr euch verlassen fühlet von Mir.... Denn Ich vergesse euch nicht, nur halte Ich Mich oft verborgen, um euch zu veranlassen, nach Mir zu rufen.... Denn ihr sollet Mich nicht vergessen. Die Verbindung von euch zu Mir in Gedanken hat eine wahre Wunderwirkung an eurer Seele, und diese will Ich der Seele zuwenden. Und darum dürfet ihr nicht lau werden in eurem Verlangen nach Mir, ihr müsset euch immer und immer wieder Mir gedanklich zuwenden, weil Ihr euch dann öffnet und Meinen Kraftstrom euch zuleitet, der allen zugeht, die sich Mir verbinden. Darum kommen auch Stunden über euch, wo ihr bedrückt seid, wo die Not euch ängstlich macht und ihr Hilfe suchet bei Mir. Und ihr werdet keine Fehlbitte tun, denn so ihr Mich rufet, höre Ich euch und gebe euch, was ihr verlangt.... Meine Gegenwart, die stets für euch Hilfe bedeutet. Jede Angst und Sorge ist wahrlich unnötig, solange ihr euch Mir nähern dürfet in Gedanken oder durch Liebeswirken. Ich bin euch nicht fern, und wäre Ich es, so ist euer Ruf nach Meiner Nähe wahrlich das beste Mittel, euch Meiner Gegenwart zu sichern, denn jedem Verlangen des Herzens komme Ich nach, weil nur ein gläubiges Herz Mich rufet und dieses Ich niemals enttäuschen werde. Jeder Gedanke von euch zieht Mich zu euch, sowie er sich bejahend zu Mir äußert. Darum brauchte es keine Not zu geben auf Erden, ihr könntet jede Sorge bannen, sowie ihr nur Mich anrufen und Mir alle eure Nöte und Sorgen vortragen würdet, denn Ich kann und will euch helfen, wenn ihr Mir vertrauet. Und euer Vertrauen kommt zum Ausdruck in der gedanklichen Verbindung mit Mir, in der Hoffnung, die ihr auf Mich setzet als auf euren Vater, Der Seine Kinder liebt und sie also auch nicht in der Not belässet. Vergesset Meiner nicht.... bleibet in Gedanken stets mit Mir verbunden, und Ich werde euch dann immer gegenwärtig sein, und wo Ich bin, kann keine Not sein, wo Ich bin, ist immer der Helfer, Der alle Not zu bannen vermag....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 4. Februar 2025

Gottes Lenkung.... Zukunftssorgen....

 

  

Kundgabe Nr.3818 erhalten von Bertha Dudde am 06.07.1946 durch das Innere Wort.

Ich Selbst werde euch führen und leiten, und darum fürchtet euch nicht, was auch kommen mag.... Mein Arm ist stark und mächtig, und Ich trage jede Last für euch, so ihr sie Mir vertrauensvoll aufbürdet, weil ihr an Mich glaubt. Und Ich schreite ständig neben euch, Ich lasse euch nicht allein, und in dieser Gewißheit könnet ihr jeden Weg gehen, den ihr gehen müsset laut Bestimmung von Ewigkeit. Er wird euch leichter werden, so ihr Mich als ständigen Begleiter in eurer Nähe wisset, an Den ihr euch stets halten könnet und Der euch immer hilft, so ihr schwach zu werden droht. Es ist Mein Wille, daß ihr in sicherem Schutz seid, wenn sich Mein Wort erfüllet.... Es ist Mein Wille, daß ihr Mich dann laut verkündet allen, die euch anhören; daß ihr für Mich tätig seid in dem Kreis, dem Ich euch zuführe, denn Ich weiß es, wer euch benötigt, wem ihr Hilfe bringen sollet in geistiger Not. Und alles ist vorbereitet, weshalb ihr euch keine Zukunftssorgen zu machen brauchet, denn Ich Selbst sorge für euch, so ihr für Mich tätig seid, wie ein Herr für seine Knechte sorgt, so diese ihm willige und tüchtige Arbeiter sind. Ich sorge für euch, wie ein Vater für seine Kinder sorgt, so ihr Mir eure Zugehörigkeit zu Mir durch eure Willigkeit, Mir zu dienen, zum Ausdruck bringt. Und darum überlasset jede Sorge Mir, denn auch die kleinsten Bedürfnisse bedenke Ich, weil Ich euch liebe und euch helfen will im Lebenskampf, auf daß ihr all euer Sinnen und Trachten nur eurer Seele widmet, auf daß ihr unbeschwert nur das geistige Ziel verfolgen und also zur Höhe streben könnet. So leget Mir vertrauensvoll euer irdisches Wohl in die Hand.... Und Ich werde alles regeln und ordnen, wie es euch dienlich ist, und ihr werdet Meine Liebe erkennen, Meine Macht und Meine Weisheit.... Doch zweifeln dürfet ihr nicht, denn nur die Stärke des Glaubens sichert euch Meinen restlosen Beistand.... Überlasset euch Mir vollgläubig, und Ich sorge wahrlich für euch jetzt und immerdar. Stärket euch stets und ständig an Meinem Wort, lebet in der Liebe, wachet und betet, und lasset alles an euch herankommen, ohne Furcht und Bangen, und handelt, wie ihr euch innerlich gedrängt fühlet.... Ich wache über euch und verlasse euch nicht, ihr steht in Meinem Schutz, und nichts kann euch passieren, als was eurer Seele zum Besten gereicht. Denn Mein Wille lenket alle Geschehnisse, und Mein Wille lässet nur das zu, was euch zur Seelenreife verhilft. Und Meine Liebe wird euch alles erträglich machen, so ihr nur an Mich glaubt und euch Mir sorglos anvertrauet....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Fähigkeit, denken zu können, verpflichtet...

  

  

Kundgabe Nr.6679 erhalten von Bertha Dudde am 27.10.1956 durch das Innere Wort.

Aus Mir seid ihr hervorgegangen und also in eurer Ursubstanz das gleiche wie Ich.... Und ihr mußtet sonach auch vollkommen sein, weil aus Mir nichts Unvollkommenes hervorgehen kann. Daß ihr aber nun als Mensch nicht vollkommen genannt werden könnet, wird für euch ohne Zweifel sein, denn es mangelt euch sowohl an Kraft als auch an Erkenntnis.... Ihr müsset zugestehen, daß euch viel des Wissens fehlt und daß ihr auch nicht unbeschränkt schaffen und wirken könnet, selbst wenn dies euer Wille wäre.... Letzteres braucht euch nicht bewiesen zu werden, weil ihr selbst diesen mangelhaften Zustand an euch feststellen könnet.... Ersteres aber.... daß ihr aus Mir hervorgegangen seid.... wird sehr oft angezweifelt. Doch es kann sich der Mensch auch keine andere Erklärung seines Entstehens ebenso überzeugt geben, weil ihm auch dann die Beweise fehlen. Letzteres also müsset ihr glauben, ihr müsset es annehmen ohne Beweis.... Aber ihr könnet euch doch die innere Überzeugung dessen schaffen, wenn ihr im Willen, der Wahrheit nahezukommen, nachdenket über euer und auch der gesamten Schöpfung Erstehen. Diese Fähigkeit, nachdenken zu können, habe Ich in euch gelegt, und schon diese Fähigkeit allein könnte euch Beweis sein, denn sie gibt Zeugnis von etwas Lebendigem, Ichbewußtem, das nicht von selbst erstanden sein kann, sondern ein ebenfalls ichbewußtes Wesen zum Ursprung haben muß. Das eigene Leben des Menschen lässet auf ein alles umfassendes Leben schließen, weil nicht der Mensch selbst es sich geben kann, er aber doch vorhanden ist. Denn auch der natürliche Zeugungsvorgang ist ein Naturgesetz, das erst von einem Gesetzgeber bestimmt wurde, Der den Willen hatte, lebende Wesen erstehen zu lassen. Also ihr Menschen könntet verstandesmäßig schon zu dem Ergebnis kommen, daß ihr Geschöpfe seid eines allgewaltigen Schöpfers, und dann müßte es euch befremden, daß ihr unvollkommen seid.... Erst wenn ihr durch euer Verstandesdenken so weit gekommen seid, euch diese Frage zu stellen, ist die Möglichkeit gegeben, euch in Form von Gedanken eure Erdenaufgabe klarzumachen: daß ihr danach streben müsset, die uranfängliche Vollkommenheit wiederzuerreichen, die euer Anteil war, als ihr von Mir euren Ausgang genommen habt. Es fehlen euch Menschen die Beweise, aber ihr könnet denken. Und dies allein verpflichtet, auch eures Daseinszweckes zu gedenken und darüber Aufklärung zu begehren.... Und ein solches Begehren werde Ich sicher erfüllen, weil ihr Mein Anteil seid, weil ihr Kinder Meiner Liebe seid, die Ich schuf um eines Zweckes willen. Das euch mangelnde Wissen könnet ihr jederzeit erlangen, doch es gehört dazu euer eigener Wille.... Ihr werdet nicht gezwungen, eben weil ihr ursprünglich frei geschaffene Wesen seid, die nur ihre Freiheit mißbraucht haben, sie aber nun als Mensch wieder recht gebrauchen sollen, um wieder zur Vollkommenheit zu gelangen. Es mißbraucht aber der Mensch aufs neue seinen freien Willen, wenn er weder seinen Verstand noch seine Lebenskraft einsetzet, um einen rechten Lebenswandel zu führen. Denn dies ist ihm leicht möglich, weil er Hinweise genügend von Mir erhält, sei es durch Mein Wort oder durch schicksalhaften Einfluß, immer aber ist es sein Wille, der sich dazu einstellt positiv oder negativ.... und dieser ist frei.... Doch die Bindung zwischen Mir und Meinen Geschöpfen bleibt bestehen, selbst wenn sie vom Menschen geleugnet wird, denn er würde nicht bestehen können, so Ich Meinen Willen, Meine Liebekraft, zurückziehen möchte von ihm. Er aber fühlt so lange nichts von dieser Bindung, wie er Mich ablehnt, wie er sich selbst als völlig unabhängiges Geschöpf ansieht.... Erst wenn er im freien Willen vollbewußt mit Mir die Bindung anstrebt, erkennt er sich selbst und seinen Zustand.... Und dann kehrt er wieder in seinen Urzustand zurück, dann wird er schaffen und wirken können in Licht und Kraft und unaussprechlich selig sein....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 2. Februar 2025

Dem Demütigen schenke Ich Meine Gnade ...

 

  

Kundgabe Nr.7057 erhalten von Bertha Dudde am 06.03.1958 durch das Innere Wort.

Mein Geist ist in dem Schwachen mächtig.... Das soll aber nicht heißen, daß des Menschen Glaube schwach sein darf, sondern es geht allein um die Demut des Herzens, daß sich der Mensch schwach und unwürdig erkennet und bekennet vor Mir und daß er Mich um Meine Gnade angeht, die Ich ihm dann auch reichlich zufließen lasse. Es kann Mein Geist nur in einem wahrhaft demütigen Menschen wirken, denn dieser gibt sich Mir auch gänzlich hin, er fordert nichts für sich, sondern überlässet Mir, was Ich ihm schenke. Und ein wahrhaft demütiger Mensch wird auch reich mit Gnaden gesegnet werden. Er wird diese nützen, und er wird auch aus innerem Antrieb liebetätig sein, weil dies der wahren Demut Begleiterscheinung ist, daß sich die Liebe im Herzen zu Mir und zum Nächsten entzündet. Ein demütiger Mensch hat sich schon von der Herrschaft Meines Gegners frei gemacht, dessen Grundeigenschaft der Hochmut ist. Also ist auch die Annäherung an Mich für ihn allein erstrebenswert, und ein solches Verlangen wird auch Meinerseits unterstützt.... oder auch: Der Geistesfunke im Menschen strebt die Vereinigung mit seinem Vatergeist von Ewigkeit an, und also kann Ich auch Meinen Geist ausgießen über ihn. Niemals aber kann Mein Geist dort wirken, wo noch das Merkmal Meines Gegners, der Hochmut, anzutreffen ist. Denn es wäre das gleichsam ein Zusammenwirken von Mir mit ihm.... Es muß der Mensch in die Demut gegangen sein, bevor Ich in ihm wirksam werden kann.... Doch was ist unter wahrer Demut zu verstehen?.... Es braucht die wahre Demut keinem Menschen offensichtlich zu sein durch äußeres Gebaren, durch Mienenspiel oder äußerliches Verhalten dem Mitmenschen gegenüber, Ich sehe allein auf die Demut des Herzens, auf das innere Eingeständnis der Schwäche und Sündhaftigkeit, auf das Bekennen der Unwürdigkeit des Wesens seinem Gott und Schöpfer gegenüber und also auch auf das Eingeständnis seiner Schuld durch die einstige Sünde des Abfalls. Alle Wesen waren einstmals wohl Ebenbilder von Mir, die in strahlender Schönheit auch Mich Selbst, als ihren Schöpfer, erfreuten.... Aber sie blieben nicht, was sie waren.... ihr ganzes Wesen verkehrte sich in das Gegenteil, und in diesem Zustand konnten sie nicht mehr vor Meinen Augen bestehen. Aber in ihrer Verblendung warfen sie sich noch wider Mich auf, weil sie Meines Gegners Wesen angenommen hatten, der voller Hochmut war. Die Rückkehr zu Mir ist daher nicht eher möglich, als bis das Wesen seinen Hochmut abgelegt, bis es ihn gewandelt hat zu tiefster Demut, bis es seine große Verworfenheit und die weite Entfernung von Mir erkennt und nun verlangend Mir die Hände entgegenstreckt um Erbarmung. Dann werde Ich wahrlich nicht lange zögern, Ich werde seine Hände erfassen und das Wesen zu Mir ziehen, denn in seiner Demut wird es zu Meinem Kind, das der Vater liebevoll an Sein Herz zieht und das Er nun auch überschüttet mit Seinen Liebebeweisen, mit Gnaden im Übermaß.... das Er nun auch wieder anstrahlen kann mit Seinem Geist. Und nun wird auch die Kraft des Geistes sichtlich zutage treten, es wird der Mensch Gaben aufweisen, die scheinbar übernatürlich sind, die aber im Grunde nur jene Eigenschaften sind, die das Wesen uranfänglich besaß, ohne die ein vollkommenes Wesen nicht zu denken ist: Es wird der Mensch licht- und kraftvoll sein, d.h. über ein ungewöhnliches Wissen verfügen und auch über Fähigkeiten, die sonst einem Menschen nicht eigen sind. Aber er wird auch trotz seiner nun offensichtlichen Bindung mit Gott in tiefster Demut verbleiben, denn es ist die Demut eine der göttlichen Eigenschaften, die nur durch den Fall verkehrt wurde in das Gegenteil. Und so werdet ihr Menschen auch stets die wahre Demut anstreben müssen, wollet ihr, daß Mein Geist in euch wirksam werde, denn wer noch einen Funken Hochmut in sich trägt, der hat sich noch nicht von Meinem Gegner gelöst, und es wird dessen ständiges Bemühen sein, ihn weiter in seinen Fesseln zu halten. Und die Welt bietet ihm dazu viele Gelegenheiten, so daß der Mensch stets mehr Ruhm und Ehre sucht und auf alles herabschaut, was klein und niedrig ist. Aber es ist dies auch ein sicherer Beweis seiner Zugehörigkeit zum Gegner, den ihr Menschen nicht solltet unbeachtet lassen und euch hüten vor solchen inneren Gesinnungen, die wahrlich noch weit entfernt sind von rechter Demut. Wollet ihr aber, daß Ich Selbst in euch mächtig werde, dann müsset ihr euch auch eurer Schwäche bewußt sein, denn nur dem Demütigen schenke Ich Meine Gnade....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde