Sonntag, 30. Juli 2023

Römer 1:24-32... Das Treiben der Menschheit heute ...


Römer 1:24-32

Deshalb hat Gott sie all ihren Trieben und schmutzigen Leidenschaften überlassen, so dass sie sogar ihre eigenen Körper entwürdigten. Sie haben die Wahrheit über Gott verdreht und ihrer eigenen Lüge geglaubt. Sie haben die Schöpfung angebetet und ihr gedient und nicht dem Schöpfer. Ihm allein aber gebühren Lob und Ehre bis in alle Ewigkeit. Amen. Weil die Menschen Gottes Wahrheit mit Füßen traten, gab Gott sie ihren Leidenschaften preis, durch die sie sich selbst entehren: Die Frauen haben die natürliche Sexualität aufgegeben und gehen gleichgeschlechtliche Beziehungen ein. Ebenso haben die Männer die natürliche Beziehung zur Frau mit einer unnatürlichen vertauscht: Männer treiben es mit Männern, ohne sich dafür zu schämen, und lassen ihrer Lust freien Lauf. So erfahren sie die gerechte Strafe für ihren Götzendienst am eigenen Leib. Gott war ihnen gleichgültig; sie gaben sich keine Mühe, ihn zu erkennen. Deshalb überlässt Gott sie einer inneren Haltung, die ihr ganzes Leben verdirbt. Und folglich tun sie Dinge, mit denen sie nichts zu tun haben sollten: Sie sind voller Unrecht und Gemeinheit, Habgier, Bosheit und Neid, ja sogar Mord; voller Streit, Hinterlist und Verlogenheit, Klatsch und Verleumdung. Sie hassen Gott, sind gewalttätig, anmaßend und überheblich. Beim Bösen sind sie sehr erfinderisch. Sie weigern sich, auf ihre Eltern zu hören, haben weder Herz noch Verstand, lassen Menschen im Stich und sind erbarmungslos. Dabei wissen sie ganz genau, dass sie nach dem Urteil Gottes dafür den Tod verdient haben. Trotzdem machen sie so weiter wie bisher, ja, sie freuen sich sogar noch, wenn andere es genauso treiben.

Nur die Liebe erlöset auf Erden und im Jenseits...

 

Kundgabe 3555, erhalten von Bertha Dudde am 22.09.1945 durch das Innere Wort.

Weder auf Erden noch im Jenseits ist ein geistiger Aufstieg möglich ohne Liebetätigkeit, denn die Liebe allein führt zu Gott, die Liebe allein verringert die Entfernung vom Menschen zu Gott, und die Liebe allein bringt den Zusammenschluß mit Gott zuwege. Es ist darum auf Erden das größte Gebot, liebetätig zu sein, ansonsten das Erdenleben nutzlos gelebt wird und die Seele in gleicher Entfernung von Gott in das Jenseits eingeht, wie sie stand vor ihrer Verkörperung als Mensch. Es ist aber das Erdenleben die letzte Gnade für das Geistige auf der irdischen Welt.... dann beginnt das Leben in der Ewigkeit, im geistigen Reich, das auch ein Zustand des Todes sein kann, ein Zustand der Kraftlosigkeit, der niemals Leben genannt werden kann. Und nun gibt es wieder nur die einzige Möglichkeit, durch Liebeswirken aufwärtszusteigen.... doch ein Wirken in Kraftlosigkeit ist unmöglich, und darum ist die Seele in größter Not, weil sie erst Kraft entgegennehmen muß, um in Liebe wirken zu können. Und diese Entgegennahme von Kraft ist wieder von ihrem Willen abhängig, der gerichtet sein muß auf Liebetätigkeit an anderen Seelen. Eine kraftlose Seele ist aber überaus willensschwach, wenn sie nicht gar völlig Gott-abgewandten Willens ist und sich den Kräften der Unterwelt zu eigen gibt. Und ein geschwächter Wille vermag kaum, für sich selbst eine Änderung der Lage anzustreben, noch weniger gedenkt die Seele der mitleidenden Seelen und nützet ihren Willen recht, d.h., sie trägt den Willen in sich, ihnen zu helfen. Doch nur dieser Wille, liebetätig zu sein an notleidenden Seelen, vermittelt ihr die Kraft, die sie nun nützen kann und dadurch selbst den Weg zur Höhe beschreitet. Bevor nicht die Seele den Liebewillen in sich zur Entfaltung bringt, ist ihr Zustand trostlos und hoffnungslos, denn nur die Liebe allein bringt Erlösung aus ihrer Qual. Und darum ist der Aufstieg im Jenseits um vieles schwerer als auf Erden, und es kann endlose Zeit vergehen, ehe die Seele sich zum Wirken in Liebe entschließt, während auf Erden der Mensch im Vollbesitz seiner Lebenskraft ist und der geringste Anlaß ihn zu einer Tat der Liebe treiben kann, die er also auch sofort ausführen kann, weil er dazu fähig ist. Die Unfähigkeit des Wesens im Jenseits ist ein Zustand äußerster Qual, denn das Wesen empfindet sie nach dem Erdenleben als eine Fessel, derer sie nicht ledig wird. Und da sie auf Erden ohne Liebe dahinging, weiß sie auch nicht um deren Kraft. Sie ist nun auf die Hilfe anderer Seelen angewiesen, die sie durch Vorschläge zum rechten Willen zu bewegen suchen, und auf das Gebet der Menschen auf Erden, daß ihr Kraft zugeführt werde, der ihrem geschwächten Willen gilt. Niemals kann Erlösung durch andere Wesen stattfinden, die Seele muß sich selbst erlösen durch die Liebe.... Dies ist göttliches Gesetz, das nimmermehr umgangen werden kann. Und darum schafft Gott auf Erden unzählige Möglichkeiten, die dazu dienen sollen, die Liebe im Menschen zu entfachen, so daß er nun wirket und dadurch an seiner Seele ausreifet, so daß er nicht als kraftloses Wesen das Jenseits betritt, sondern schon Kraftempfänger ist, d.h. selbst als Lichtwesen eingehen kann in die Ewigkeit, wenn auch in verschiedener Lichtstärke, doch immer fähig, mit seiner Kraft wieder in Liebe zu wirken an den notleidenden Seelen und den Lichtgrad ständig zu erhöhen. Denn die Liebe muß geübt werden auf Erden wie im geistigen Reich, sie ist das Bindemittel zwischen den Seelen und Gott, weil Gott Selbst die Liebe ist und das Wesen nur den Zusammenschluß findet mit Ihm, so es selbst zur Liebe geworden ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 29. Juli 2023

Rückgang der Vegetation... Stürme - Unwetter...

 

Kundgabe 1888 erhalten von Bertha Dudde am 14.04.1941 durch das Innere Wort.

Es ist keineswegs eine Zufälligkeit, daß die Vegetation der Erdoberfläche eine andere geworden ist, soweit sich dies auf Landstrecken bezieht, wo menschlicher Wille und menschliche Tätigkeit bestimmend für diese war. Es gilt dies insbesondere für Wälder oder Baumpflanzungen, die dem Vernichtungswillen der Menschen zum Opfer fielen, was nicht ohne Einfluß bleibt auf das Klima sowohl als auch auf die Beschaffenheit des Bodens. Es sind solche Abholzungen erstmalig eine große Gefahr für die Menschen, wenn sie vorzeitig stattfinden, d.h., bevor das Geistige in den pflanzlichen Schöpfungen ausgereift ist zur Belebung der nächsten Form. Denn dieses vorzeitig frei gewordene Geistige verläßt den Ort seines unterbrochenen Aufenthaltes nicht, ohne sich entsprechend schadlos gehalten zu haben, indem es das Wesenhafte der Umgebung bedrängt und in ungebundenem Zustand sich oft unerwünscht äußert, was ihm von Gott aus auch nicht verwehrt wird. Es werden also die Menschen in solchen Gegenden unter außergewöhnlichen Stürmen und Verwüstungen zu leiden haben, was auch das Wachstum der gesamten Pflanzen(welt) stark beeinträchtigt. Wo aber die Vegetation dürftig ist, dort machen sich auch andere Störungen bemerkbar. Es lassen die Wasserverhältnisse viel zu wünschen übrig, d.h., die Erdoberfläche versandet in Ermangelung von ständiger Wasserzufuhr. Und also können solche Landstrecken öde und wüst werden, und obgleich die Menschen keinen Einfluß zu haben glauben, sind sie doch die eigentlichen Urheber von der Unfruchtbarkeit ganzer Landstrecken und übermäßiger Dürre. Die Gefahr liegt nun darin, daß dies nicht erkannt wird und daß die Menschen bedenkenlos immer neue Landstrecken ihrer Gewinnsucht zum Opfer fallenlassen, denn diese ist zumeist der Anlaß zur Verödung ganzer Strecken. Wenn um irdischen Vorteils willen der Mensch Schöpfungen vernichtet, so ist dies ein Zugeständnis des Willens der bösen Macht gegenüber. Um Geld und Geldeswert greift er ein in den göttlichen Schöpfungsplan, der jedem Dinge seine Bestimmung gab und nicht zuletzt der gesamten Pflanzenwelt auf der Erdoberfläche. Ein solches Eingreifen aber muß sich auch entsprechend auswirken, wenngleich diese Auswirkungen nicht so umgehend zu erkennen sind, sondern eine gewisse Zeit benötigen. Stürme und Unwetter werden überhandnehmen, Wassersnot (veraltetes Wort für: Überschwemmung = d. Hg.) pflanzliche Kulturen erschweren, und dies wird einen Rückgang der Vegetation zur Folge haben und gleichzeitig eine Beschränkung der geistigen Entwicklungsmöglichkeiten für das Wesenhafte, das den Aufenthalt in der Pflanzenwelt seinem Reifegrad entsprechend nehmen will und also gehindert wird daran, was sich in immer neuen Stürmen und Unwettern auswirkt....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Toter Glaube wird offenbar in Zeiten der Not...

 

Kundgabe 6034 erhalten von Bertha Dudde am 26.08.1954 durch das Innere Wort.

Es wird euch bald zur Gewißheit werden, wie schwach der Glaube derer ist, die sich nur dem Namen nach zu Mir bekennen, die ohne Liebe dahinleben. Sie werden Anstoß nehmen an den Geschehen, die den Menschen arg zusetzen, und sie werden zu zweifeln beginnen an Mir... an einem Wesen, Das überaus mächtig und weise sein soll und die Menschen nicht schützet vor den Elementen der Natur und vor der Willkür satanischer Menschen... Sie besitzen nur einen toten Glauben, einen Formglauben, der in Zeiten der Not völlig versagt. Und sie haben daher auch keinen Anker, an dem sie sich halten können, und nun erweiset sich der Mangel an Liebe, der diesen Glauben bald ganz verlorengehen lässet.... nun erweiset sich die Wahrheit dessen, daß nur die Liebe den Glauben zum Leben erweckt, daß aber ein lebendiger Glaube auch volles Verständnis garantiert für alles, was geschieht, weil die Liebe auch im Menschen das Licht der Erkenntnis anzündet und er nun auch weiß um die Zusammenhänge, um Ursache und Wirkung und vor allem um das nahe Ende. Und so euch nun die Mitmenschen ihre Zweifel an Gott gestehen, dann machet sie darauf aufmerksam, warum sie nicht fest glauben können an Mich und Meine immer bereite Hilfe.... Haltet ihnen ernstlich Mein Liebegebot vor, das Ich darum als erstes und wichtigstes Gebot den Menschen gab, weil Ich ihren Glauben zu jener Stärke bringen will, daß er alles Ungemach erträgt, ohne wankend zu werden.... weil Ich den Menschen das Verständnis vermitteln möchte, weil Ich in ihnen das Licht der Erkenntnis entzünden will, ohne Liebe aber solches nicht möglich ist. Dennoch sollen sich die Menschen in der kommenden Not klar entscheiden.... sie sollen sich ihres schwachen Glaubens bewußt werden und nun also entweder diesen Glauben zu stärken suchen.... was ihnen wohl gelingen kann, wenn sie mehr ihr Herz als ihren Verstand sprechen lassen.... oder sie sich ganz von Mir abwenden, daß sie Mich verleugnen und zu Meinem Gegner übergehen, daß sie die Not der Mitmenschen noch erhöhen durch eigene lieblose Handlungen.... dann aber auch das Los dessen zu gewärtigen haben, der Mein Gegner ist und der alles daransetzt, um die Menschen von Mir abzudrängen. Es werden die kommenden Ereignisse Glaubensproben sein für alle Menschen.... Auch die Meinen werden sich ängstigen und bangend rufen nach Mir; aber sie werden rufen, weil sie an Mich glauben. Und Ich werde ihnen beistehen ihres Glaubens wegen.... Die aber in sich nicht mehr die Gewißheit haben, daß Ich bin und daß Ich ihnen helfen kann und darum Mich auch nicht um Hilfe angehen, diese werden Mich offen verleugnen, und also wird der bisher tote Glaube offenbar werden.... Es wird offenbar werden, wie wenig und wie selten ein lebendiger Glaube angestrebt wird trotz schöner Worte, trotz Kirchen und Predigern.... Es wird sich alles als leere Schalen erweisen, die keinen Kern in sich bergen. Und es wird sich erweisen, wo die Kirche ist, die Ich auf Erden gegründet habe.... wo die Gläubigen zu finden sind, die einen starken Glauben haben wie Petrus.... Der Fels des Glaubens ist das alleinige Wahrzeichen Meiner Kirche, die nichts zum Wanken bringen kann.... Und dieser Glaube wird sich beweisen müssen in kommender Zeit....  Amen


Freitag, 28. Juli 2023

Spaltungen vor dem Ende...

 

Kundgabe 6407 erhalten von Bertha Dudde am 21.11.1955 durch das Innere Wort.

Auch dies ist ein Zeichen des nahen Endes, daß sich überall Spaltungen ergeben, daß auch unter den Meinen sich Parteien bilden und jede im Glauben ist, allein recht zu denken und zu handeln.... Doch dann ist auch nicht mehr Mein Geist bestimmend, denn wo Mein Geist wirket, wird volle Übereinstimmung herrschen, wo Mein Geist wirket, wird das Denken und Wollen gleich sein... Wo aber sich Spaltungen ergeben, dort hat sich Mein Geist zurückgezogen, weil ihm das Wirken unmöglich gemacht wurde.... Denn solange ihr Menschen inmitten der Welt steht, solange auch müsset ihr ankämpfen gegen die Welt, auf daß Ich ungehindert Zutritt habe in euer Herz, auf daß Mein Geist also wirksam werden kann in euch. Sowie ihr Menschen das Wirken ihm aber verwehrt, wird das Licht in euch verlöscht, und in der Finsternis stoßet ihr überall an, ihr gehet nicht mehr gemeinsam den gleichen Weg, der erleuchtet war von Meinem Geist, sondern ein jeder geht einen anderen Weg, vermeinend in der Dunkelheit, es sei der rechte.... Es ist eine große Gefahr, wenn innerhalb der Mein-sein-Wollenden verschiedene Meinungen herrschen, denn dann müsset ihr immer befürchten, daß ein Ungeist Verwirrung angerichtet hat, weil Mein Geist alle Schäflein zu ihrem Hirten drängt.... der Wolf aber sie auseinandertreibt, um die Herde zu zerstreuen.... Gedenket ernstlich dieses Gleichnisses.... Jede Spaltung verrät das Einwirken des Widergeistes, der sich wie ein Wolf im Schafspelz einschleichet in die einträchtige Herde.... Und wieder werden sich dort die Meinen sammeln, wo ihr Hirt ist, denn er locket alle Verirrten wieder zu sich, niemals aber werden sich Meine Schäflein anderen Hirten zugesellen, es sei denn, sie sind in der Gewalt dessen, der Mir Meine Schafe zu entreißen suchet. Und in der letzten Zeit wird dieser gar offensichtlich sein Wirken verraten.... Aber er wird immer nur dort einschlüpfen können, wo er durch die Welt auf die Menschen einwirken kann. Er wird keinen Zugang finden, wo die Bindung mit Mir so innig ist, weil dort Mein Geist am Wirken ist und sein Treiben hell beleuchtet wird. Jedes Weltverlangen aber ist ein Hindernis, daß sich Mein Geist äußern kann, und dann hat Mein Gegner ein leichtes Spiel.... dann weiß er sehr geschickt die Gedanken der Menschen zu verwirren, doch er läßt auch einen jeden im Glauben, daß sein "Geist" ihn belehre, und darum wird auch jeder festhalten an seinen Anschauungen, es wird keiner ernstlich mit sich zu Gericht gehen, es wird jeder glauben, vom Geist in sich gelenkt zu sein, und eifrig auch den größten Irrtum vertreten als Wahrheit.... Es kann Mein Geist nicht sein, wo verschiedene Meinungen sind.... Denn Mein Geist wird immer nur die Wahrheit lehren, die immer und ewig die gleiche bleibt.... Es ist die Zeit des Endes, wo die Einwirkung Meines Gegners auf euch Menschen immer deutlicher zutage tritt.... Ihr aber könnet euch schützen gegen seinen Einfluß, wenn ihr euch stets inniger anschließet an Mich, wenn ihr euch abwendet von allem, was ihm noch angehört. Und ihr wisset es, daß die Welt mit allen ihren Reizen und Freuden sein Reich ist. Also wendet euch ab von der Welt, und kehret eure Sinne und Gedanken nur zu Mir.... Verlanget nur, Mich zu hören und in Meinen Armen geborgen zu sein. Verbindet keine anderen Wünsche damit, sondern strebet in vollem Ernst das Reich an, das nicht von dieser Welt ist.... Dann wird der Feind eurer Seele nicht an euch herankommen können, denn dann seid ihr von Meinem Geist erfüllt, und ihr erkennet den, der euch schaden, der eure Sinne nur verwirren will, und ihr werdet ihm keine Möglichkeit geben, sich euch zu nahen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 24. Juli 2023

Der Satan weiß, daß er nicht mehr lange Zeit hat.. Teufel in der Endzeit... Sehr aktuell ...

 

Kundgabe 3603 erhalten von Bertha Dudde am 15.11.1945 durch das Innere Wort.
Kundgabe vom 1945, jetzt sehr aktuell ...

Die Pforten der Hölle öffnen sich desto weiter, je näher das Ende heranrückt.... Alle Kräfte der Finsternis entfalten sich und stürmen auf die Menschen ein, und der Fürst der Unterwelt hat große Macht. Er sieht sich am Ende seiner Zeit und suchet diese noch auszunützen in jeder Weise. Und die Menschen in ihrer Willensschwäche gebieten ihm nicht Einhalt, sondern sie sind ihm willige Diener, die er bestimmt zu Gott-widrigem Handeln, um sie von Gott auf immer zu trennen. Der Fürst der Unterwelt weiß, daß er nicht mehr lange Zeit hat.... Unwiderruflich wird seine Macht gebrochen, so das Ende dieser Erde herangekommen ist.... Und an dem Wüten des Satans ist es zu erkennen, daß das Ende nicht mehr weit ist. Die grausamsten Geschehen häufen sich, es werden Taten ausgeführt, die niemand zuvor für möglich hielt, vor nichts schrecken die Menschen zurück, und sie erkennen selbst nicht mehr, in welcher Tiefe sie sich befinden, in welche Tiefe sie hineingezogen sind von einer Macht, die außerhalb jeder göttlichen Ordnung steht, die gänzlich bar jeder Liebe ist und die auch in den Herzen der Menschen jeden Liebesfunken erstickt, die jedes Flämmchen verschüttet, das noch glimmt im Verborgenen. Es ist eine Zeit grenzenlosen Hasses und krassester Lieblosigkeit, die Menschen leben nicht mehr wie Brüder untereinander, sondern sie feinden sich an in jeder Weise, und nur wenige halten zusammen und lassen sich nicht geistig vergewaltigen, d.h., sie wehren sich gegen die Übergriffe des Satans und flüchten zu Gott, Ihn um Hilfe bittend gegen den Feind ihrer Seelen. Und in diesen ist die Liebe noch nicht erstickt, und ihr Handeln entspricht den Geboten Gottes, und darum werden sie vom Feind ihrer Seelen ganz besonders bedrängt in der letzten Zeit, und zwar durch die Mitmenschen, die den Willen dessen ausführen, der sie verderben will.... Die Hölle hat ihre Pforten geöffnet.... Zahllose Teufel kommen hindurch und begeben sich in Erdennähe, ihren giftigen Hauch auf dieser verbreitend und zu nützen nach dem Willen ihres Herrn. Und bereitwillig werden sie aufgenommen, die Menschen selbst geben ihnen Spielraum, sie dulden sie nicht nur in ihrer Nähe, sondern sie treten ihnen freiwillig den Boden ab, darin sie böse Saat ausstreuen und ihn gänzlich vergiften können.... sie öffnen ihre Herzen und wehren sich nicht wider die, die sie zu verderben suchen. Und kommt ein Diener des Herrn, die Menschen zu warnen vor jenen Kräften der Unterwelt, sie zu ermahnen, die Türen zu schließen und nur dem Gott der Liebe Eingang zu gewähren, so werden sie ungehört von der Tür gewiesen, ihrer Worte wird nicht geachtet, und der Fürst der Unterwelt trägt den Sieg davon. Und dies allein durch den Willen der Menschen, der frei ist und über sich selbst bestimmen kann.... Und das Ende rückt immer näher heran. Gottes Sprache wird noch zuvor eindringlich zu vernehmen sein, jedoch auch nur wenig Beachtung finden, weil die Menschen schon zu sehr im Banne dessen liegen, der sie hinabzuziehen sucht in das Reich der Finsternis. Und das Licht wird nicht beachtet, das zu gleicher Zeit strahlend hell von oben zur Erde herabströmt.... Und darum gibt es kein Aufhalten mehr, die Erlösungsperiode geht zu Ende, um von einer neuen Epoche abgelöst zu werden; der Satan wird gebunden und jeglicher Kraft beraubt und mit ihm alles Geistige, das ihm hörig ist, wie es verkündet ist in Wort und Schrift....  Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 19. Juli 2023

Israel... Bedeutung des Namens ...


Kundgabe 8857 erhalten von Bertha Dudde am 21.09.1964 durch das Innere Wort.

Ich will euch jede Frage beantworten, sowie ihr für eure Seele einen Nutzen ziehen könnet.... Denn was euch zur Seelenreife verhilft, worüber euch ein Wissen als Antwort zugeht, das muß für euch eine Erweiterung der Erkenntnis sein, es muß eine Lücke in eurem Wissen ausfüllen.... es darf also nicht nur eine Neugierde stillen, also keine weltliche Frage sein.

Euer Denken ist insofern richtig, als daß ein jeder Name seine Bedeutung hat, aber ihr seid nicht fähig, diese zu ergründen, sonderlich dann, wenn ihr einen eigenen Namen in Verbindung bringt mit dem Namen eines Volkes, dem Ich Selbst diesen Namen gegeben habe. Dann müsset ihr euch zuerst klarwerden, was Ich Selbst in jenen Namen hineingelegt habe.... daß Ich ein Volk ausersah, um Mich inmitten dieses Volkes der Welt vorstellen zu können als ihren Gott und Schöpfer.... daß Ich dieses Volk ausersah, um Mich mitten unter ihnen zu verkörpern.... daß Ich also von dem Volk Israel spreche, dem Volk, das nur einen Gott erkannte, und Ich darum unter ihnen Aufenthalt nahm. Ich sprach nicht von denen, für die Ich nicht der Erlöser Jesus Christus gewesen bin.... sondern Ich sprach von ihnen als von denen, die Mich anerkannten, die also wahre Israeliten sich nennen konnten, denn Ich war ein echter Israelit und konnte mit Recht Mir diesen Namen zulegen, weil Ich aus dem Stamme Davids hervorgegangen bin, dem Urvater derer, die also an Mich glaubten und Mir nachfolgten. Zwar nannten sich alle von ihnen Juden, aber sie waren mehr oder weniger ohne Glauben, ihr Glaube war.... weil sie keine Liebe hatten.... nicht lebendig, und sie lehrten auch im Tempel wohl den Glauben an einen "Gott", aber sie selbst waren ohne Glauben.... Und so auch wird das "Volk Israel" nicht aus denen bestehen, die ihr als "Juden" bezeichnet, sondern es wird darunter zu verstehen sein, die einen lebendigen Glauben haben, die Mich anerkennen, Der Ich als Jude aufgetreten bin, weil Ich ein echter "Israelit" war.... und nun auch wieder die Menschen Mich mit allem Eifer vertreten werden, die sich von Mir direkt belehren lassen, die sich einsetzen für ein Geistesgut und also auch zu Meinen Israeliten gehören, zum Volk Israel, die in Mir ihren Retter und Erlöser erkennen, die sich Mir verbunden fühlen, die Ich darum jederzeit ansprechen kann. Und ob es auch nicht direkt geschieht, so hören sie Mich doch indirekt, sie gehören also zu Meinen Boten, die das Evangelium hinaustragen in die Welt. Ich spreche sonach auch heut noch zu Meinem Volk Israel und bezeichne auch jene damit, die sich zur Annahme des einen Gottes bekennen, die nur einen Gott anerkennen, Der Sich in Jesus verkörpert hat.... Denn es ist gerade das Erlösungswerk, an das ihr Menschen glauben müsset, um auch Erlösung zu finden, denn dieser eine Gott ist herabgestiegen zur Erde und nahm Fleisch an. Doch Er mußte Sich durchsetzen gegen alle Angriffe, denn Er kam in Seine Welt, und die Seinen nahmen Ihn nicht auf.... Er litt und starb für die Menschen, und sie erkannten Ihn nicht, weil sie verfinsterten Geistes waren und nicht von den Tempelsatzungen lassen wollten, gegen die Er zu Felde zog. Und wieder ist es so weit, daß Er nicht mehr erkannt wird... wieder ist die Dunkelheit so groß, daß es schwer ist, den rechten Glauben zu finden an Mich, denn der Haß gegen die Juden nimmt zu, je näher es dem Ende ist.... Und alle, die Mich vertreten vor der Welt, werde Ich segnen und zu Meinem Volk sprechen, in welcher Form es auch sei....

Amen

(Israel ist ein hebräischer Vorname und bedeutet:  "Gott kämpft")

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Satans Wirken als Engel des Lichtes.... (Fatima)

 

        Kundgabe vom 21.11.1959.

In der letzten Zeit kämpfet der Satan mit allen Mitteln, auf daß sich die Seelen ihm verschreiben und verlorengehen. Und sein Trick ist, sie zu verstricken in Irrtum, sie glauben zu lassen, den rechten Weg zu gehen, und doch ihre Wege so zu verwirren, daß sie nicht merken, daß sie in die Tiefe führen, weil sie auch nicht das ernste Verlangen haben, den Weg zur Höhe zurückzulegen. Die Menschen lassen sich genügen daran, daß ihnen gesagt wird: "Der Weg führt zur Höhe....", aber sie selbst achten nicht darauf, ansonsten sie wohl bemerken würden, daß er bergab führt. Und er bedienet sich zur Irreführung so vieler Mittel, die alle weit abweichen von der Wahrheit, die ein einziges Knäuel von Betrug sind, doch so gut getarnt, daß ebender Mensch aufmerksam sein muß, um ihm nicht zu verfallen. Und das beste Mittel dünkt ihm die Mutter Jesu, die er vorerst den Menschen in den Vordergrund rückt, auf daß sie über ihrer Verehrung und Verherrlichung des eigentlichen Erdenlebenszweckes vergessen: die Bindung mit Jesus Christus Selbst zu suchen, von der allein das Seelenheil des Menschen abhängig ist.... Es ist also scheinbar ein gerechter Liebeakt, den sie der Mutter Jesu gegenüber vollziehen, der aber Auswirkungen hat, die der Satan verfolgt.... verringerte Liebe zu dem göttlichen Erlöser Selbst, Der gleichsam zurückgestellt wird. Es ist aber die Erdenlebenszeit zu kurz, als daß das Erreichen des Zieles Umwege verträgt, und es gehen die Menschen lange Umwege, die nicht direkt zu Jesus Christus ihre Zuflucht nehmen zu jeder Stunde des Tages.... Die Verbindung mit Ihm ist so überaus wichtig, daß sie nicht oft genug hergestellt werden kann und daß schon aus diesem Grunde jede Verherrlichung der Gottesmutter ein Abweichen des eigentlichen Lebensbestrebens bedeutet, ebendiese Bindung mit Jesus Christus herzustellen, von der allein das Seelenheil eines Menschen abhängig ist. Und diese Bindung also sucht der Gegner Gottes mit allen Mitteln zu verhindern, was ihm am besten gelingt, indem er desto mehr die Gedanken der Menschen auf Maria zu lenken sucht und ihm dies auch möglich ist durch Erscheinungen ungewöhnlicher Art, deren Urheber er selbst ist, der aber unter der Maske eines Lichtengels sich sichtbar macht den Menschen, die besonders geeignet sind dafür, übersinnliche Dinge wahrzunehmen. Durch diese Erscheinungen sagt er den Menschen Dinge voraus, die er wohl erkennt als kommend, und macht so den Eindruck von Glaubwürdigkeit geltend, obgleich dies nur ein Tarnungsmanöver ist, um desto größere Verwirrung zu stiften. Und immer wird er sich in den Mantel des Geheimnisvollen hüllen, immer Verborgenes behaupten, immer mit dem Verbot, es öffentlich kundzugeben, weil dann seine Lügenhaftigkeit erkannt werden könnte.... Es sind immer nur versteckte Angaben, die er machen wird, weil ihm die genaue Kenntnis fehlt, aber auch er zuweilen in hellen Momenten den Ernst der Zeit erkennt, in der auch ihm selbst das Handwerk gelegt wird.... Aber er kann es nicht lassen, für sich Ehre und Ruhm zu fordern, und tut dies durch den Mund jener getarnten Lichtgestalten, indem er also fordern lässet den Bau von Kirchen und Altären, wo ihm gehuldigt werden soll, denn er selbst hält sich versteckt hinter solchen Erscheinungen. Und das ist das sicherste Zeichen eines Ungeistes, daß von den Menschen gefordert wird, Ehre zu geben vor der Welt der, in deren Gewand sich die Finsternis getarnt hält. Eine Lichtgestalt aus den Himmeln wird immer nur hinweisen zu Jesus Christus und Seines Erlösungswerkes Erwähnung tun, eine echte Lichtgestalt wird keine Äußerlichkeiten, keine Bauten von Kirchen und Altären fordern, sondern die Menschen veranlassen, sich selbst zu einem Tempel Gottes zu gestalten durch die Liebe, und sie wird auch nicht versteckte Andeutungen machen, sondern künden, was alle Menschen erfahren sollen: daß das Ende nahe ist und daß die Menschen sich wandeln sollen.... Eine echte Lichtgestalt wird die Menschen auch nicht zu stundenlangen Formgebeten veranlassen, sondern sie zu lebendiger Verbindung mit Jesus Christus anregen, wo ewig allein nur das Heil zu suchen ist. Ihr Menschen brauchet solche Ereignisse nicht ernst zu nehmen, denn es sind von Menschen-ausgeschmückte Ereignisse, die in primitiver Form auftraten und dann erst gestaltet wurden zu ungewöhnlichen Erlebnissen.... Es war ein guter Boden dafür vorhanden, weil die Menschen schon zu tief in ihrer Mutter-Gottes-Verehrung verwurzelt waren und daher schon kleine Ereignisse in ihnen fieberhaft arbeiteten und die Anlage schufen, immer unwahrscheinlicheren Dingen Glauben zu schenken. Aber es waren keineswegs göttlich-geistige Erscheinungen, die in den Menschen den Glauben an die Verehrung der Gottesmutter verstärken sollten, deren Wille es nicht ist, sich hervorzutun vor ihrem Sohn Jesus Christus, sondern die stets nur Ihn und Sein Erlösungswerk herausstellen wird, wenn sie jemals in Erscheinung tritt.... Denn das Ziel des Menschen ist die Vereinigung mit Gott in Jesus Christus, die zu jeder Stunde und an jedem Tag angestrebt werden soll und dies der rechte und einzige Weg ist, der auf Erden gegangen werden soll....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 16. Juli 2023

Das Wort Selbst wird zum Gericht....

 

Kundgabe 6799 erhalten von Bertha Dudde am 15.04.1957 durch das Innere Wort.

Alle werdet ihr euch dereinst verantworten müssen, wie ihr Mein Wort gewertet habt, das euch von Meiner Liebe dargeboten wurde. Und das Wort Selbst wird euer Richter sein. Verstehet nun aber recht: Es wird euch kein strafender Richter aburteilen, sondern ihr selbst werdet nur dorthin versetzt, wo ihr eurem Reifezustand nach hingehört. Und der Reifezustand wieder wird entsprechend sein eurem Erdenwandel, eurem Willen, wie dieser Mein Wort auf sich wirken ließ. Denn ihr seid entweder in innige Verbindung mit Mir getreten als Auswirkung Meiner an euch gerichteten Liebeworte, oder ihr wieset auch diese wieder zurück, und es konnte eure Seele darum keine andere Gestalt annehmen als zuvor, sie kann also auch nur jene Sphären bewohnen, die ihrer Gestaltung entsprechen. Das Wort selbst wird euch richten, denn Meine göttliche Liebe gab es euch, und es mußte euch unwiderruflich zum Ausreifen verhelfen, wenn es angenommen wurde.... Doch die Zurückweisung Meines Wortes ist auch Zurückweisung Meiner Selbst, und darum kann dieser wiederholten Zurückweisung auch nur ein Aufenthalt in dunklen Bereichen folgen, weil die Seele selbst das Licht scheute und der Dunkelheit den Vorzug gab. Mein Wort ist Licht, und wer es ablehnt, der kann ewig nicht zum Licht gelangen.... Da aber der Wille des Menschen frei ist, bestimmt er auch freiwillig das Gericht, nämlich den Zustand, der seiner Abwehr entspricht und der kein freier genannt werden kann. Es wird die Seele "gerichtet", d.h. dorthin versetzt, wo sie hingehört.... Und jedem Menschen wird einmal Mein Wort angeboten, jeder kann es hören, wo offen für Mich und Mein Reich gepredigt wird. Und auch denen trete Ich im Wort nahe, die außerhalb kirchlicher Gemeinden stehen, die also sich schon in Abwehr stellen, weil sie nicht in der rechten Weise angesprochen werden.... Und andere wieder werden durch Gespräche oder Lesen von Büchern aufnahmefähig gemacht für eine direkte innere Ansprache, indem ihre Gedanken so gelenkt werden, daß sie sich mit diesen auseinandersetzen können.... Ich versuche es in jeder Weise, Zugang zu den Herzen der Menschen zu finden, um sie anzuregen, Mein Wort auch anzuhören, wo und wie es auch verkündet wird, denn des Menschen Wille bestimmt es, ob das Wort wirket auf ihn. Einmal aber wird die Stunde der Verantwortung kommen, die Stunde, da der Zustand der Seele offenbar wird und dieser Zustand sie auch unweigerlich in die ihr angepaßte Sphäre versetzt.... Und dann also ist sie gerichtet, weil immer wieder die Ordnung hergestellt werden muß.... Gesegnet aber, die auf Mich und Mein Wort hören, die so zu leben sich bemühen, wie es Mein Wille ist, der durch Mein Wort ihnen offenbart wird.... Gesegnet sind sie, denn auch sie werden gerichtet, und für sie wird das Gericht die Stunde des Eingangs in ungeahnte Seligkeit bedeuten, denn auch sie werden den Sphären zugewiesen, die ihrer Gestaltung entsprechen, und Mein Wort hat ihnen zu einem Lichtkleid verholfen, so daß sie in ungeahnter Lichtfülle sich nun bewegen dürfen, ohne vergehen zu müssen. Und Licht ist Seligkeit.... Verstehet es, daß nicht ein unbarmherziger Richter seines Amtes waltet und die Seele in die Finsternis stößt, sondern daß es ein selbstgewähltes Schicksal ist, dem eine jede Seele entgegengeht, daß dieses harte, qualvolle Los aber abgewandt werden kann durch die willige Annahme Meines Wortes und dessen Befolgen.... und daß darum also das "Wort Selbst" jede Seele richten wird. Und in aller Gerechtigkeit wird dieses Gericht stattfinden, denn jeder Gedanke, jedes Werk, die rechte und die falsche Liebe.... alles wird offenbar und bestimmt das Los jeder einzelnen Seele. Wird Mein Wort aber angenommen, dann geht schon auf Erden eine Umgestaltung der Seele vor sich, und sie braucht also das Gericht nicht zu fürchten, weil es ihr nur Licht und Seligkeit bringen wird, wohingegen die Ablehnung Meines Wortes die Dunkelheit um eine Seele noch vertieft und sie in völliger Mißgestaltung das geistige Reich betritt, also auch ihr Los nicht anders sein kann als Lichtlosigkeit und Qual....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Der ernste Wille zum Licht ist Voraussetzung der Wahrheit....


Kundgabe 8481 erhalten von Bertha Dudde am 28.04.1963 durch das Innere Wort.

Die geistige Verwirrung ist groß, doch ihr selbst müsset euch heraussehnen, ihr selbst müsset euch klares Denken und reine Wahrheit erbitten. Doch solange ihr selbst dazu nicht willig seid, bleibet ihr in einem lichtlosen Zustand, weil ihr in dem Gebiet Meines Gegners weilet, der Herr ist der Finsternis und der jegliches Licht zu verlöschen oder zu trüben suchet. Doch alles dieses werdet ihr verstehen, wenn ihr darüber nachdenket, daß ihr freiwillig aus dem Licht herausgetreten seid, daß ihr das Licht der Erkenntnis freiwillig dahingegeben habt, weil ihr euch von Mir abwandtet (entferntet), Der Ich das Licht bin von Ewigkeit.... Es ist also unmöglich, daß ihr euch im Licht befindet und doch entfernt seid von Mir.... Ihr müsset erst wieder mit Mir die Bindung herstellen, was dann auch sicher den Zustrom von Licht zur Folge hat und ihr ein helles, klares Denken besitzet und euch nun auch alle Zusammenhänge klar sind, für die ihr aber kein Verständnis aufbringen könnet, solange ihr in finsteren Gebieten euch aufhaltet.... Als Mensch spüret ihr den Mangel an geistigem Licht nicht, euer Denken ist erfüllt von irdisch materiellen Wünschen, und euer Streben ist allein auf Vermehrung irdischer Güter gerichtet.... Im Geist aber seid ihr blind, ihr wißt nicht, wozu ihr auf Erden weilet und was euer Gott und Schöpfer von euch verlangt, weshalb Er euch die Gnaden des Erdenlebens als Mensch gewähret.... Aber ihr verlangt auch nicht, darüber etwas zu erfahren, ihr begnügt euch mit der Erfüllung körperlicher Wünsche und lebet gedankenlos in den Tag hinein, und Mein Gegner benützet eure geistige Blindheit, um die Finsternis stets mehr zu vertiefen. Und tauchen in euch wirklich einmal fragende Gedanken auf, so wird er selbst sie euch sofort beantworten, indem er euer Denken stets mehr verwirrt und ihr aus dem Dunkel der Nacht nicht herausfindet zum Licht des Tages, weil euer Wille auch zu schwach ist, ernsthaft einen Ausweg zu finden. Daß es möglich ist, aus der Finsternis herauszukommen, das setzet nur euren ernsten Willen voraus, etwas zu erfahren über Sinn und Zweck des Erdendaseins als Mensch.... Denn einen ernsten Willen werde Ich stärken und niemals den Menschen ohne Antwort lassen, aber der erste Schritt muß unwiderruflich von euch Menschen selbst getan werden.... Denn ihr ginget freiwillig von Mir und müsset nun auch freiwillig zurückkehren zu Mir. Aber daß Ich euch auch helfe, dessen könnet ihr gewiß sein, weil Ich nur darauf warte, daß der Mensch diesen ernsten Willen aufbringt, denn dann hat er schon den ersten Schritt getan, und wahrlich, es wird ihm immer leichter fallen, nun auch den Weg der Rückkehr zu Mir zu gehen. Und dann wird auch ein kleines Licht in ihm aufleuchten, und er wird andere Gedanken haben wie bisher, er wird zu wissen begehren, was seiner Entstehung zugrunde liegt, er wird immer wieder fragen: "Warum", und immer wieder wird ihm gedanklich eine Antwort zugehen, so daß sein Denken sich anfängt zu ordnen, und dieses Denken wird nun sicher auch von Mir Selbst gelenkt.... Ihr könnet es wahrlich glauben, daß Ich eurer innersten Gedanken achte und daß kein Gedanke Mir fremd ist, den ihr in euch beweget, und Ich nütze auch wahrlich jede Gelegenheit, eure Gedanken dahin zu leiten, was wichtig ist für euch.... zu wissen um euren Erdenlebenszweck und eure Aufgabe. Denn offensichtlich kann Ich nur wenige Menschen ansprechen, so daß auch die Mitmenschen Kenntnis gewinnen von Meinem ewigen Heilsplan.... Aber Ich wirke in einem jeden Menschen in der Weise, daß Ich lichte Gedanken übertrage auf ihn und nur seine Bereitschaft fordere, diese anzunehmen.... Zur Bereitschaft kann Ich ihn nicht bestimmen, aber er ist dauernd dem Einfluß der Lichtwesen, die ihn betreuen, ausgesetzt, und also ist es einem jeden Menschen möglich, aus der Finsternis des Geistes herauszufinden, wenn er sich nur nicht offen widersetzt den liebevollen Bemühungen seiner geistigen Betreuer.... In gleicher Weise wirkt aber auch Mein Gegner, und er findet sehr oft große Bereitwilligkeit, obgleich weder Ich noch er den Willen zwingen, sich Meinen oder seinen Strömen zu öffnen oder zu verschließen.... Ihr müsset frei sein, wollet ihr wieder werden, was ihr waret im Anbeginn, ihr müsset freiwillig Meinen Liebestrom einfließen lassen und den Einfluß Meines Gegners ablehnen.... Und wenn ihr es ernstlich wollet, dann werdet ihr auch Kraft empfangen und euch im Licht bewegen können.... Ich kann euch helfen, aber zwingen werde Ich euch nicht, wie aber auch Mein Gegner euch nicht zwingen kann und daher die letzte Entscheidung bei euch Menschen liegt. Doch ungemein wohltätig wird euch das Licht berühren, wenn ihr es in euch einströmen lasset, und ihr werdet dann auch an Kraft zunehmen, die Ich jedem Wesen schenke, das sie nur nicht zurückweiset.... Entfliehet der Finsternis und begehret Licht, und ihr werdet einen strahlenden Morgen erleben und nimmermehr zurück in die Finsternis fallen, weil Ich Selbst euch dann den Weg erleuchte, der nach oben führt, dem ewigen Licht entgegen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 14. Juli 2023

Zerstörung der Erde ist Folge von Experimenten...

 

Kundgabe 8624 erhalten von Bertha Dudde am 23.09.1963 durch das Innere Wort.

Das letzte Werk der Zerstörung dieser Erde bringet ihr Menschen selbst zur Auslösung. Und Ich hindere euch nicht, weil Ich auch des Geistigen gedenke, das durch dieses Zerstörungswerk frei wird aus der Materie und in neuer Verformung auf der neuen Erde wieder seinen Entwicklungsgang fortsetzen kann. Es ist euch dies schon des öfteren gesagt worden, und dennoch ist euer Glaube daran sehr gering, denn das ganze Geschehen ist euch einfach unvorstellbar. Es bildet aber den Abschluß einer Entwicklungsperiode, der dann eine neue Periode einleitet, auf daß sich das Rückführungswerk wieder in gesetzlicher Ordnung vollziehen kann und ein Erfolg wieder zu verzeichnen ist, der vor der Zerstörung der alten Erde nicht mehr ersichtlich war. Es führt Mein Gegner sein letztes satanisches Werk aus, indem er die Menschen bestimmt, das zu tun, wozu er selbst nicht die Macht hat: Schöpfungswerke zu vernichten.... im Glauben, dadurch das gebundene Geistige zu befreien und in seine Macht zu bekommen. Er bestimmt die Menschen und veranlaßt sie zu Versuchen aller Art, die aber an der Unkenntnis der Menschen scheitern und eine verheerende Wirkung auslösen. Denn die Menschen wagen sich an Experimente, ohne deren Ausgang erforscht zu haben.... sie lösen Kräfte aus, die sie nicht beherrschen und sie dadurch dem Untergang geweiht sind. Und mit ihnen wird auch das Schöpfungswerk Erde den gewaltigsten Zerstörungen ausgesetzt sein.... Es wird sich die ganze Erdoberfläche total verändern, es werden alle Schöpfungswerke auf der Erde der Vernichtung anheimfallen, bis in das Erdinnere werden die Auswirkungen dringen, und es kann also von einer Zerstörung von größtem Ausmaß gesprochen werden, die zwar die Menschen selbst nicht mehr verfolgen können, bis auf die kleine Schar, die Ich zuvor von der Erde hinwegführe in ein Gebiet des Friedens. Ich Selbst würde niemals eine solche Zerstörung zulassen, wenn Ich nicht auch neue Heilsmöglichkeiten dadurch gewinnen würde für das noch gebundene Geistige, das schon endlos lange Zeiten schmachtet in der härtesten Materie.... Doch es würde auch für jenes Geistige eine Weiterentwicklung möglich sein, wenn die Menschen nicht die gesetzliche Ordnung umstoßen würden und immer nur ihre dienende Aufgabe auf Erden erfüllten.... Die Menschen leben aber nicht mehr in göttlicher Ordnung, und dadurch hat Mein Gegner großen Einfluß auf diese, und er treibt sie an zu einem Beginnen, von dem er sich einen Gewinn erhofft, von dem er sich die Rückkehr des gebundenen Geistigen zu ihm erhofft. Und Ich wehre ihm nicht, weil es immer noch am freien Willen des Menschen selbst liegt, ob er das ausführt, wozu Mein Gegner ihn veranlassen will.... Doch was auch die Menschen tun, immer werde Ich die Auswirkung ihres Handelns recht zu verwerten wissen. Denn Mir und Meiner Macht untersteht wahrlich auch die finstere Welt, und sie muß Mir dienen und gleichsam sich mitbeteiligen an Meinem Rückführungswerk, wenn auch unbewußt. Ich aber weiß seit Ewigkeit um die Richtung des Willens der Menschen und konnte daher auch auf diesem Willen Meinen Heilsplan aufbauen.... Ich weiß es, wann der Zeitpunkt gekommen ist, daß ein geistiger Fortschritt auf der Erde nicht mehr zu erwarten ist.... Ich weiß auch, wann für das noch gebundene Geistige die Zeit seiner Freiwerdung gekommen ist, und Ich wehre daher dem Tun der Menschen nicht, wenn sie ein ungeheures Zerstörungswerk in die Wege leiten durch ihren verkehrt gerichteten Willen, der sich Meinem Gegner zuwendet und der Mensch ihm ein williges Werkzeug ist. Denn er selbst kann kein Schöpfungswerk zugrunde richten, er kann keinerlei Materie auflösen, und jegliches Geistige ist seiner Macht entwunden. Darum sucht er, es wieder zurückzugewinnen, und die Menschen sind ihm hörig, daß sie selbst zur Auflösung der Materie beitragen.... zuerst durch zahllose Versuche, die aber dann Ausmaße annehmen, denen die Materie nicht mehr standhält.... Doch Ich lasse es zu, daß das darin gebundene Geistige frei wird, wenn auch auf Kosten des ganzen Menschengeschlechtes, das selbst auf einem geistigen Tiefstand angelangt ist, der eine Neubannung in der Materie erforderlich macht.... Und was auch Mein Gegner und die ihm hörigen Menschen unternehmen.... es wird letzten Endes doch wieder der Aufwärtsentwicklung des Geistigen dienen, das einmal zur Vollendung gelangen soll. Und es wird darum auch Mein Heilsplan zur Ausführung kommen, wie es verkündet ist in Wort und Schrift....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Donnerstag, 13. Juli 2023

Erde ist Stätte des Verderbens... Teufel...


Kundgabe 6864 erhalten von Bertha Dudde am 03.07.1957 durch das Innere Wort.

Der Gegenfürst setzet auch alle seine Vasallen ein, um im letzten Kampf auf dieser Erde den Sieg zu erringen, und die Finsternis aller dieser Wesen lässet sie glauben an einen Sieg. Zwar hat er auf Erden bei den Menschen größeren Erfolg mit zunehmender Annäherung des Gerichtes, des letzten Tages dieser Erde.... Doch der scheinbare Sieg ist für ihn sicherer Verlust, denn die er gewonnen zu haben glaubt, werden seinem Einfluß wieder entzogen, um aufs neue gebannt zu werden in die Materie zwecks ihrer Aufwärtsentwicklung. Und auch viele seiner Vasallen werden gebannt in der harten Form, weil sie so weit in die Tiefe hinabgesunken sind, daß die geistige Substanz sich verhärtet, also das Wesen wieder seines Ichbewußtseins verlustig geht und in einzelnen Partikelchen den nochmaligen Gang über die Erde gehen muß. Es sind auch viele dieser niedrigen Wesen in der letzten Zeit auf Erden verkörpert, und es wurde dies zugelassen von Gott, denn es sollte auch ihnen eine Möglichkeit gegeben werden, doch noch Erlösung zu finden in ihrem Erdengang als Mensch.... Doch mit wenigen Ausnahmen nützen diese Wesen nur die Gelegenheit, auf die Mitmenschen im schlechten Sinne einzuwirken, also sie bekennen offen und frei ihre Zugehörigkeit zum Gegner Gottes, und es wird sie daher auch das gleiche Los erwarten wie ihn.... gebunden zu werden wieder auf endlos lange Zeit. Es könnte wahrlich ein solches Wesen Erlösung finden, weil es auch auf Erden zur Kenntnis gelangt über Jesus Christus und sich nur Ihm zu ergeben brauchte, um von seinem bisherigen Herrn frei zu werden.... Aber sie sind bis in den Grund ihres Herzens schlecht und voll des satanischen Geistes.... Und mit diesen also arbeitet der Gegenfürst, und wahrlich erfolgreich insofern, als daß er die Rückkehr zu Gott für viele Menschen erschwert, daß ihr Einfluß weit größer ist als der der Lichtwesen, die im Auftrag Gottes gleichfalls unentwegt tätig sind auf Erden, direkt oder auch indirekt. Denn auch viele Lichtwesen sind auf Erden verkörpert in Anbetracht der Zustände in der letzten Zeit. Denn beide Herren kämpfen um die Seele der Menschen, und beide Herren wenden auch alle Mittel an, die ihnen zu Gebote stehen, um also Einfluß zu gewinnen auf die Seelen.... Und so kommt die Zeit des Endes immer näher, und immer mehr werdet ihr Menschen bedrängt werden von der Gegenmacht, immer offensichtlicher wird das Wirken satanischer Kräfte zutage treten, und immer seltener wird Ruhe und Frieden unter den Menschen zu finden sein, denn selbst, die den Frieden suchen, die werden sich nicht schützen können gegen den Einfluß jener Mächte.... Aber sie sollen sich nicht hinreißen lassen, sie sollen ergeben tragen und nur immer Gott anrufen um Seinen Beistand.... Sie sollen sich vertrauend allem guten Geistigen übergeben, daß sie schlichten, wo Streit unvermeidlich scheint, denn das sind des Gegners Mittel, die Menschen gegeneinander aufzuhetzen, sie in Erregung zu bringen, den Frieden zu stören, und er findet so viele Menschen, die es ihm gleichtun, die durch ihre Handlungsweise es beweisen, daß sie sein sind, die sich nicht wehren dagegen, daß sie von satanischen Kräften in Besitz genommen werden, und nun auch bereitwillig ausführen, was jene von ihnen verlangen. Und es sind Scheußlichkeiten, wie sie nur in der Hölle ausgebrütet werden können, so daß am Ende wahre Teufel die Erde beleben werden und für die wenigen guten, gläubigen und Gott-getreuen Menschen kein Platz mehr ist. Die Erde ist eine Stätte des Verderbens geworden und muß darum von dieser Höllenbrut wieder gesäubert werden.... Denn sie soll als Ausreifungsstation dienen dem Geistigen, das kurz vor seiner Vollendung steht, und sie bietet dazu bald keine Möglichkeit mehr. Darum findet eine gewaltsame Reinigungsaktion statt, und was der Gegner gewonnen zu haben glaubt, wird seiner Gewalt entzogen.... die neuen Schöpfungen werden das Geistige aufnehmen, es wird der Gegner samt seinem Anhang gebunden.... Und es wird Friede sein auf der neuen Erde, die wahrlich als Paradies wieder erstehen wird für alle, die Gott treu verbleiben...  Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 10. Juli 2023

Ist die Bibel abgeschlossen....


Kundgabe 8054 erhalten von Bertha Dudde am 03.12.1961 durch das Innere Wort.

Wie irrig ist es von euch, anzunehmen, daß mit der Schrift, dem Buche der Väter, Mein Wort abgeschlossen ist.... daß Ich Selbst eine Grenze gesetzt habe insofern, als daß Ich Mich nun nicht mehr entäußere, daß Ich nicht mehr zu den Menschen spreche.... Wer gibt euch die Berechtigung zu einer solchen Annahme?.... Wer will es Mir verwehren, wenn Ich als Vater immer wieder zu Meinen Kindern spreche? Wer gibt euch das Recht, eine solche Behauptung aufzustellen, daß die Bibel allein genüge, daß ihr Menschen kein weiteres Wort mehr benötigt?.... Ihr, die ihr jegliche Neuoffenbarung zurückweiset, ihr befindet euch noch im tiefsten Geistesdunkel.... Und in diesem Dunkel werdet ihr auch nicht die Bibel verstehen, und also ist diese für euch auch noch ein verschlossenes Buch, denn ihr verstehet nicht der Buchstaben geistigen Sinn, ansonsten ihr in diesem Buch auch die Hinweise auf Meine immerwährenden Offenbarungen finden würdet und euch das Wirken Meines Geistes verständlich wäre.... Doch solange ihr selbst noch unerweckten Geistes seid, fasset ihr nicht den Sinn des Wortes, das Ich Selbst zu Meinen Jüngern sprach, als Ich über die Erde ging.... Wie arm wäret ihr Menschen, wenn ihr euch bescheiden müßtet mit einem Buch, das ihr selbst nicht mehr zu prüfen vermöget auf seinen unveränderten Inhalt.... wenn euch nicht immer wieder die reine Wahrheit von oben geboten würde, an der ihr den Maßstab anlegen könnet, ob ihr selbst euch in der Wahrheit bewegt.... Ihr, die ihr nur dieses Buch der Väter gelten lassen wollet, ihr seid selbst noch nicht eingedrungen in "das Wort," ihr habt es nur mit dem Verstand gelesen, nicht aber den Geist in euch sprechen lassen, der euch belehret und über den geistigen Sinn des Wortes Aufschluß gibt.... Ihr hänget am Buchstaben und verstehet nicht dessen Sinn.... Und wenn Ich euch selbst einführen will in die Wahrheit, dann leugnet ihr Mein Wirken, und ihr verdächtigt Meine Diener des Umganges mit Meinem Gegner.... ihr sprechet Mir den Willen und die Macht ab, zu reden mit denen, die sich Mir vollgläubig zum Dienst anbieten und die darum auch fähig sind, Meine Stimme in sich zu vernehmen.... Und ihr verharret stur bei der Ansicht, daß Mein Wort abgeschlossen sei mit der Schrift, die ihr als alleiniges Buch anerkennt, durch das Ich Mich offenbart habe.... Und das ist euer Schaden, denn ihr beweiset durch eure Ablehnung Meines Wortes aus der Höhe, daß ihr nur tote Christen seid, denn ein lebendiges Christentum ist ein "Wirken in Liebe", und diese würde euch Erhellung des Geistes eintragen und also auch Verständnis für Meine außergewöhnliche Hilfe zu Zeiten geistiger Not.... Ihr würdet dann auch die Worte in der Bibel verstehen, die Verheißungen, die Ich Selbst euch gab und die darauf hinwiesen, daß Ich Selbst Mich offenbare denen, die Meine Gebote halten.... Wie also wollet ihr diese Meine Verheißungen auslegen, wenn ihr jegliche "Neuoffenbarungen" leugnet?.... Wollet ihr Mich Selbst Lügen strafen, wenn Ich euch Meinen "Tröster" ankündige, der euch "einführet in alle Wahrheit...." Wie verstehet ihr diese Worte, die sich erfüllen müssen, weil sich eine jegliche Verheißung erfüllt, die Ich den Menschen gab zur Zeit Meines Erdenwandels.... Und warum wollet ihr nicht glauben? Weil ihr überheblichen Geistes seid, weil es euch an der inneren Lebendigkeit, an der Erweckung des Geistes, mangelt und ihr darum glaubet, Mich und Mein Wirken bestimmen zu können, es selbst zu begrenzen, wie es euch gefällt.... Doch ihr irret, und ob ihr gleich durch Studium ein Wissen erlangt zu haben glaubt, das euch berechtigt zur Ablehnung Meines Wortes aus der Höhe.... Ihr seid überheblichen Geistes und könnet darum auch niemals selbst eine Offenbarung von Mir empfangen, denn nur dem Demütigen schenke Ich Meine Gnade, und diese Demut mangelt euch.... Und darum wandelt ihr auch noch in der Finsternis, und ihr werdet diese nicht durchbrechen, weil ihr dem Licht ausweichet, das euch Erkenntnis schenken könnte, wenn ihr in seinen Schein zu treten begehrtet.... Niemals höret Meine Liebe auf zu Meinen Geschöpfen, und niemals werde Ich daher versäumen, euch Menschen anzusprechen, wo nur die Voraussetzungen dafür vorhanden sind. Und immer wird Mein Wort ertönen denen, die eines guten Willens sind, zu denen der Vater sprechen kann wie zu Seinen Kindern und die lebendig an Mich glauben, und ihnen werde Ich Mich auch beweisen, und die Meinen werden auch Meine Stimme erkennen, denn ihnen kann Ich gegenwärtig sein.... ihnen kann Ich Mich offenbaren, wie Ich es verheißen habe....  Amen


Verehrung der Jungfrau Maria... Geburt Christi...

 

Kundgabe 0756 erhalten von Bertha Dudde am 25.01.1939 durch das Innere Wort.

Das Leben Jesu auf Erden war bedingt durch eine normale Geburt. Es wollte Sich die Gottheit im Leib eines Menschen verkörpern auf Erden, und es mußte sonach dieser Leib den natürlichen Ursprung haben.... aus dem Schoß einer Frau hervorgegangen sein. Nun hatte zu Jesu Zeiten alles Außergewöhnliche eine schnelle Erklärung.... als mit dem Teufel im Bunde stehend.... Man suchte zwar hinter eine natürliche Erklärung zu kommen, doch war diese auf einfachem Wege nicht zu finden, so genügte man sich mit ebendiesem Urteil und brachte dadurch unzählige Menschen in den Ruf von Gott-Abtrünnigen. Die Geburt Jesu war nun nach menschlichem Ermessen ebenfalls ein Akt, dem alle Voraussetzungen fehlten und so geschah es daher, daß man die gleiche Erklärung geltend, machen wollte bei einer allenthalben als äußerst fromm bekannten Jungfrau. Die außergewöhnlichen Erscheinungen bei der Geburt befremdeten wohl manche, doch die meisten legten ihnen wenig Bedeutung bei. Und so kam es, daß nur ein kleiner Kreis Kunde hatte von einer Geburt seltenster Art.... von einer Erweckung eines Lebens, das jeder natürlichen Voraussetzung entbehrte und somit ein durch Gottes Willen und Allmacht bedingtes Geschehen war. Es ist dies nun in der Weise ausgewertet worden, daß die Menschen nun in der Gestalt der Mutter Maria sich ein Wesen schufen, dem ihre Verehrung, Andacht und Liebe gilt in einem Maße, das den Menschen beeinträchtigt in seiner größten Erdenaufgabe.... die Verbindung mit dem Herrn und Heiland Selbst herzustellen.... Es gilt dies sowohl für die außergewöhnliche Inanspruchnahme der Fürbitte als auch in der unsinnigen Verehrung, die jeder Begründung entbehrt, denn es war die Mutter Jesu von Gott auserwählt infolge ihrer Frömmigkeit.... jedoch keineswegs sich der übergroßen Gnade bewußt, die ihr zuteil ward.... sie war eine erwählte Dienerin Gottes, darum nur Gott allein die Ehre gebührt, denn alle Wesen sind Sein Werk....

Amen

Samstag, 8. Juli 2023

Segen der Weinbergsarbeit...

 

Kundgabe 7823 erhalten von Bertha Dudde am 12.02.1961 durch das Innere Wort.

Und dies betrachtet als einen geistigen Erfolg, wenn ihr gebeten werdet, Mein Wort zu vermitteln denen, die es nicht direkt von Mir empfangen. Denn jeder Mensch, der das Verlangen hat, von Mir angesprochen zu werden, der befindet sich auch auf dem Wege zu Mir, und auf ihn kann Ich auch einwirken, und Ich kann ihm auch Kraft zugehen lassen, die ihm immer weiterhilft in seiner Entwicklung. Und es ist darum so überaus bedeutsam, wenn es euch gelingt, die Mitmenschen auf Meine Ansprache hinzuweisen, wenn ihr es einmal ermöglicht, daß Mein Wort ihnen ertönen kann durch euch.... wenn ihr eure Mitmenschen bewegen könnet, sich in Mein Wort zu vertiefen, auf daß die Kraft aus Mir überströmen kann, denn dann wird auch das Verlangen erweckt, immer wieder Meine Ansprache zu hören. Und dann ist auch wirklich ein geistiger Erfolg zu verzeichnen, denn es wurde die Bindung hergestellt von dem Menschen zu Mir durch sein Verlangen, Mich zu hören. Ihr wisset es nicht, was eure Mitarbeit bedeutet in Meinem Erlösungsplan.... Was Ich Selbst nicht tun kann, das könnet ihr tun, wenn ihr einmal eine Ansprache von Mir ermöglicht.... Es ist dann zwar der eigene Wille ausschlaggebend, ob sich das Herz dieser Meiner Ansprache öffnet. Doch der Anfang ist getan.... es werden die Gedanken des Mitmenschen vorerst hingelenkt auf ein ungewöhnliches Geschehen, mit dem er sich dann auseinandersetzt. Aber es geschieht alles ohne Zwang.... Denn auch Mein Gegner kann nicht zwangsmäßig auf den Willen des Menschen einwirken, Mich nicht anzuhören. Es ist alles sein freier Wille, der aber immer Unterstützung erfahren wird, sowie Ich die geringste Zuwendung zu Mir erkenne. Es sind nicht viele, die Meine Ansprache begehren, und es sind nicht viele, die Meine Gnadengabe entgegennehmen von euch.... Und doch soll euch das nicht entmutigen in eurer Weinbergsarbeit, denn ihr selbst wisset es nicht, daß jegliche geistige Arbeit weite Kreise um sich zieht.... Und ihr wisset auch nicht, welche Auswirkungen wieder Mein Wort haben kann, die euch verborgen sind. Und Mein Wort kann auch nicht vergehen, Mein Wort bleibt bestehen bis in alle Ewigkeit.... Es ist voller Kraft und wird daher immer wieder seine Kraft ausstrahlen, ganz gleich, ob auf Erden oder im geistigen Reich.... Denn Mein Wort ertönet auch überall, wo Ich-bewußte Wesen sind.... Mein Wort durchdringt die ganze Unendlichkeit, denn Ich Selbst bin das Wort, und Ich werde Meine Kraft überallhin verströmen lassen, wo sie benötigt wird. Nur müssen immer aufnahmebereite Wesen sein, die sich öffnen und von Mir den Kraftstrom entgegennehmen.... Es darf Mein Wort keinen Widerstand finden, es muß bereitwillig entgegengenommen werden, in welcher Weise es auch ertönt. Und wenn nun auf Erden von seiten Meiner Diener für Mich Selbst der Boden gut zubereitet wird, daß Ich Meinen Samen ausstreuen kann.... wenn Meine Boten in Meinem Auftrag den willigen Menschen Mein Wort bringen, dann ist daraus ein so großer Segen zu erwarten, daß keiner Meiner Weinbergsarbeiter mutlos zu werden braucht, denn hat Mein Wort einmal eines Menschen Herz berührt, dann wird er es ewiglich nicht mehr missen wollen, und dann wird er auch selbst ein eifriger Verkünder Meines Wortes sein, denn die Kraft, die von Meinem Wort ausströmt, treibt ihn an zu ständiger Tätigkeit, sie lässet ihn nicht ruhen, und die Erlöserarbeit nimmt ihren Verlauf nach Meinem Willen, doch ohne jeglichen Zwang. Und dies ist der Segen jeder geistigen Tätigkeit, daß sie die Bindung mit Mir fordert, daß Meine Kraft nun ständig wirken kann, daß Mein Wort nun Eingang findet in vielen Menschenherzen, die sich nicht ablehnend verhalten, und daß diese auch gerettet sind vor dem Untergang.... daß sie den rechten Weg nehmen zu Mir und zum ewigen Leben....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Donnerstag, 6. Juli 2023

Erdenleben ist der Weg, nicht aber das Ziel...


Kundgabe 5897 erhalten von Bertha Dudde am 07.03.1954 durch das Innere Wort.

Die Welt ist euch zur Erprobung eures Willens beigegeben worden, d.h., ihr mußtet in ein Tätigkeitsfeld hineinversetzt werden, das euch Menschen anregen sollte, den Willen nach einer Richtung hin zu gebrauchen. Diese Welt kann nicht umgangen werden, sondern sie muß überwunden werden von dem Menschen, der zum Ziel gelangen will. Die letzte Verkörperung der Seele, des Geistigen in euch, als Mensch auf dieser Erde ist unbedingt nötig, weil für euch eine Gelegenheit geschaffen werden mußte, um euren freien Willen zu gebrauchen, der zuvor gebunden war durch euren einstigen Abfall von Mir. Eine Seele, die dieser letzten Verkörperung ausweichen möchte, kann auch nicht in den Besitz des freien Willens gelangen, denn ihr noch zu großer Widerstand gegen Mich ließe das nicht zu. Erst wenn sie bereit ist, auf Erden den Weg dienender Liebe zu gehen, wird ihr die Gnade der Verkörperung zuteil, denn diese Bereitwilligkeit bezeugt den Reifegrad, der zur letzten Willensprobe benötigt wird. Und es ist auch jede Seele vor ihrer Einzeugung bereit, diesen letzten Gang zu gehen, weil er ihr restlose Freiwerdung aus der Form eintragen kann und sie auch den Willen hat, frei zu werden. Doch sie verliert jegliche Rückerinnerung, sie betritt völlig erkenntnislos diese Erde und macht nun eine langsame Entwicklung durch.... sie lernt ihren Willen gebrauchen, sie wird erzogen und belehrt so lange, bis ihr Wille selbst zu bestimmen beginnt, und dann wird ihr von Mir in jeder Weise Hilfe geboten, zum Erkennen des Rechten und Guten zu kommen und im freien Willen nun auch das Rechte und Gute zu tun. Von Meiner Seite geschieht alles, was für einen rechten Willensentscheid förderlich ist.... Dennoch bleibt dem Menschen die Freiheit seines Willens, und das ganze Erdenleben wirket nun auf ihn ein, gewissermaßen als zu wählendes oder abzulehnendes Objekt.... Denn es soll der Mensch hindurchgehen durch alles, um zu Mir, in Mein Reich zu gelangen.... aber er soll nicht darin steckenbleiben.... er soll sich nicht fangen lassen zu erneuter Unfreiheit, wo ihm endgültige Freiheit winkt. Es ist das Erdenleben ein Weg, den er zu gehen hat, doch nicht das Ziel selbst.... Und lässet er seine Blicke zur Höhe schweifen, dann verfolgt er unbeirrt und fest entschlossen seinen Weg; bleiben aber seine Augen hängen am Boden, dann wird er nur sehen, was um ihn her vorgeht, und in der Gefahr sein, festgehalten zu werden am Boden, so daß sein Höhenflug nicht stattfinden kann.... Er muß den Willen und die Stärke aufbringen, sich frei zu machen von dem, was ihm auf Erden begehrenswert dünkt, dann wird er auch als Sieger hervorgehen, er wird den Erdenweg zurücklegen als notwendige letzte Phase seiner Entwicklung zur Höhe, und er wird seine Willensprobe bestehen, sein Wille war und bleibt Mir zugewandt trotz aller Verführungskünste Meines Gegners, der gleichfalls um seine Seele, um seinen Willen ringt.... Er wurde Überwinder dieser Welt und Anwärter Meines Reiches, das nicht von dieser Welt ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde