Dienstag, 30. April 2024

Kommen des Herrn... Entrückung...

   Kundgabe Nr.5799 erhalten von Bertha Dudde am 30.10.1953 durch das Innere Wort.

Ihr werdet Mich kommen sehen in den Wolken.... es wird sich das geistige Reich zu euch herniedersenken; denn ihr, die ihr Mir treu bleibet bis zum Ende, ihr seid schon zu Bewohnern des geistigen Reiches zu zählen, wenngleich ihr noch den Fleischleib traget.... ihr habt dann die Reife erreicht, daß ihr Mich schauen dürfet von Angesicht zu Angesicht.... Doch in Wolken verhüllet komme Ich euch entgegen.... Denn Meines Lichtes ganze Fülle ertraget ihr noch nicht, wenngleich ihr Mich schauen könnet, ohne zu vergehen. Der Vorgang der Entrückung und Meine Wiederkunft zur Erde ist nur Meinen Gläubigen verständlich und darum auch glaubhaft. Und ob Ich auch immer wieder diese Meine letzten Ereignisse begründe und zu erklären suche.... Die Menschen dieser Erde werden nichts Ungewöhnliches, Natur-Widriges gelten lassen, weil sie für Geistiges kein Verständnis haben, weil sich ihnen auch nichts Geistiges offenbaren kann.... Und darum werden sie Mich auch nicht erblicken können, wenngleich ihr, Meine Gläubigen, jubelnd und verlangend die Hände nach Mir ausstrecken werdet.... Sie sehen nichts.... Doch der Vorgang der Entrückung bleibt ihnen nicht verborgen und wird sie in großes Entsetzen stürzen.... denn auch dieser ist naturwidrig, daß ihr Mir entgegenschwebt, daß Ich euch zu Mir ziehen und eure Körper also lebend die Erde verlassen werden, der Höhe, dem Licht entgegen. Doch auch das Licht erschauen die Ungläubigen nicht, weil sich das Licht nicht Eingang verschafft, wo es noch auf Widerstand stößt. Denn auch der Vorgang der Entrückung, das ungewöhnlichste Erleben auf dieser Erde, könnte noch die Menschen bekehren, die davon Kenntnis erhielten, wenngleich sie es nicht angenommen haben.... Ein kurzer Gedanke daran könnte noch in letzter Minute den Menschen zu einem Ruf zu Mir veranlassen, und er wäre gerettet vor dem Verderben.... Darum lasse Ich die Entrückung sichtbar vor sich gehen, um wahrlich jede Rettungsmöglichkeit auszunützen. Doch die Herzen der Menschen sind schon zu sehr verhärtet, als daß sie Meine Liebe zu erkennen vermögen.... Ihr aber sollet Mich sehen.... und alles Leid wird vergessen sein, denn nun seid ihr schon nicht mehr Bewohner dieser Erde, sondern in Meinem Reich, denn ein Ort des Friedens nimmt euch auf, der nicht mehr an die alte Welt gemahnet.... Mein Kommen in den Wolken ist euch Menschen angekündigt seit Meiner Auffahrt zum Himmel.... und immer wurde Ich erwartet von den Meinen.... Mein Kommen ist aber auch das Ende dieser Erde, und erst beim Ablauf einer Erlösungsperiode bin Ich zu erwarten, weil "Mein Kommen" das Ende bedeutet und "die Entrückung" der Beginn einer neuen Epoche.... weil alle Voraussetzungen erst zu erkennen sein müssen, die eine Auflösung der Erdschöpfungen bedingen.... Denn sowohl Meine Wiederkunft zur Erde als auch die Entrückung der Meinen konnte nicht geschehen, solange nicht für die Menschen der endgültige Gerichtstag gekommen war.... eben weil beide Erscheinungen für die noch lebenden Menschen einen Glaubenszwang (bedeutet hätten) bedeuten würden und weil Ich nicht Ungewöhnliches geschehen lasse, um die Menschen zum Glauben an Mich zu bewegen.... Erst das letzte Ende auf dieser Erde war dafür vorgesehen, und erst das letzte Ende hat eine Scheidung der Geister gezeitigt.... Und dann komme Ich Selbst zu den Meinen und hole sie, auf daß sie der großen Not enthoben sind, auf daß sie den Lohn empfangen für ihre Treue.... und jubeln und lobpreisen Den, Den sie nun erschauen in aller Herrlichkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Vereinigung des Geistes mit der Seele... Wiedergeburt...

 

   Kundgabe Nr.3205 erhalten von Bertha Dudde am 29.07.1944 durch das Innere Wort.

Einen unwiderstehlichen Drang zur Höhe wird die Seele in sich fühlen, so sie sich durch Liebeswirken mit dem Geist in sich verbindet, denn dieser suchet sie nun zu beeinflussen und sie dem Reich zuzuführen, das ihre wahre Heimat ist. Und im gleichen Maß wird sie sich von der Erde trennen, d.h., ihr Wollen und Denken wird nicht mehr dem Körper und seinen Wünschen gelten, sondern dem Geistigen zugewandt sein. Sowie dieses Stadium eingetreten ist, ist die Seele wiedergeboren im Geist, sie hat einen neuen Lebensabschnitt begonnen, sie hat ihren eigentlichen Erdenlebenszweck erkannt und ist sich ihrer Aufgabe auf Erden bewußt. Und dann kann auch kein Rückschritt mehr eintreten, ein Rückfall in den Zustand zuvor, wo sie ohne geistiges Wissen war und nur das irdische Leben beachtete. Und nun sammelt sie geistige Reichtümer, indem sie durch bewußtes Streben nach der Höhe sich den gedanklichen Einströmungen aus dem geistigen Reich öffnet und als Folge dessen auch liebetätig ist, denn die Lichtwesen äußern sich durch den Geistesfunken im Menschen, und dieser treibt unentwegt zum Liebeswirken an. Je liebetätiger der Mensch ist, desto fähiger wird er, die Stimme des Geistes in sich zu vernehmen, und desto mehr nimmt er nun an Wissen zu. Sein Liebeswirken kann nun zweierlei sein, er kann den Mitmenschen helfen irdisch und auch geistig; er kann in dienender Nächstenliebe sich betätigen, indem er ihnen beisteht in irdischer Not, er kann sich aber auch der Seele des Mitmenschen annehmen, indem er sie belehret und ihnen das gibt, was er zuvor durch seinen Geist erhalten hat.... geistiges Wissen, das der Wahrheit entspricht.... Er kann unvergängliches Gut weiterleiten und dadurch wieder anderen Seelen zur Höhe verhelfen, und es ist dieses Wirken in Liebe überaus segensreich, es ist eine Hilfeleistung, die ihr die Seelen danken ewiglich. Denn immer bedeutet geistige Hilfe Erwachen zum Leben, sowie sich der Mensch helfen lässet, sowie er sich nicht ablehnend dieser Hilfe verschließt. Doch sowie ein Mensch einmal selbst den geistigen Weg eingeschlagen hat, wird er niemals allein den Weg zur Höhe gehen wollen, sondern immer auf seine Mitmenschen einwirken, weil er erkennt, daß das geistige Streben das Wichtigste im Leben ist, weil es zum Ziel führen kann, so der Mensch willig ist. Die Seele fühlt sich auf Erden nicht mehr wohl, und ihr stetes Streben ist, ihr zu entfliehen, und darum kann sie zu jeder Zeit und überall sich erheben in das geistige Reich, denn von dort wird immer die Brücke geschlagen, so der Mensch das geistige Reich zu betreten begehrt. Immer sind die Lichtwesen bereit, die von Gott empfangene Kraft der Seele des Menschen zu vermitteln, und immer ist der Geistesfunke im Menschen bereit, der Seele die geistigen Gaben darzubieten, denn der Geistesfunke steht in dauernder Verbindung mit der Licht-spendenden Welt und somit mit Gott, Der durch die Lichtwesen das der Wahrheit entsprechende Wissen dem Menschen zuführt, der es empfangen will. Denn das Verlangen der Seele, ihr Denken und Wollen bestimmt das Maß von Geistesgaben, das ihr vermittelt wird, und unbeschränkt wird dieses sein, so die Seele das empfangene Geistesgut weitergibt an die Mitmenschen, um auch diese damit zu beglücken....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 28. April 2024

"Und führe uns nicht in Versuchung..." Vaterunser...

 

   Kundgabe Nr.1368 erhalten von Bertha Dudde am 02.04.1940 durch das Innere Wort.

Und führe uns {nicht in} in der Versuchung.... Ihr habt die Sünde jederzeit zu fürchten, denn sie umlauert euch stets und ständig. Und daher sollt ihr wachsam sein und des Gebetes nicht vergessen, ihr sollt des öfteren Gott anrufen, auf daß Er euch schütze vor jeglicher Gefahr der Seele. Es ist des Feindes List und Tücke zu fürchten, er schlängelt sich in jeder Form an das Erdenkind heran, um seinen Einfluß geltend zu machen. Und immer wird er die Sünde so gestalten, daß es den Menschen reizt und er alle guten Vorsätze vergißt. Und daher sollt ihr wachen und beten.... wachsam sein, daß er euch nicht überliste, und beten um Kraft, ihm widerstehen zu können. Und so ihr zu Gott Selbst eure Zuflucht nehmt, wird Er euer Vertrauen lohnen und Sich Selbst zum Schutz bereit erklären, und Er wird verhindern, daß der Widersacher weiter sein Ränkespiel euch gegenüber ausführt.... Und so der Wille des Menschen stark ist, wird er verlieren, und dies veranlaßt ihn zu erneutem Versuch unter anderer Flagge. Und darum spricht der Herr: "Bittet Mich um Hilfe, Ich will sie euch angedeihen lassen." Schon der Gedanke, den ihr bittend zur Höhe sendet, wird um euch eine Mauer aufrichten, die nun der Feind nicht einreißen kann, denn Gott läßt wohl dem Gegner die Freiheit, seine Macht zu gebrauchen, um dadurch auch den Willen des Menschen anzufachen zum Widerstand, doch so der göttliche Heiland gleichfalls angerufen wird, um ein Menschenkind zu erretten, und so ihr also im Geist und in der Wahrheit eure Hände emporhebt, könnet ihr allzeit Seiner Hilfe gewärtig sein, denn Er Selbst hat euch gesagt, wie ihr beten sollt.... Er wird euch stärken und Kraft geben zum Widerstand, Er wird aber auch die Versuchungen des Feindes von euch abwenden, denn das ist des Vaters Wille, daß ihr das Gebet nützet, das Er Selbst euch gelehret hat. Es umfasset alle Bitten, die fast ausschließlich dem Seelenheil gelten. So ihr innig diese Bitten dem Vater im Himmel vortragt, wird Er euch bedenken gemäß eurer Würdigkeit.... Und also trachtet danach, der göttlichen Gnade würdig zu werden, auf daß sie auf euch überfließe und ihr also die Kraft aus Gott in Empfang nehmen könnt. Und es verheißet euch der Herr Seine Hilfe, daher nützet diese, und danket dem Schöpfer des Himmels und der Erde für Seine unendliche Liebe und Güte, die einen jeden Menschen betreut. Und es wird der Einfluß des Gegners immer geringer werden, er wird des ständigen Kampfes müde werden und, so er keinen Erfolg merket, ablassen von euch.... Also ihr werdet "erlöset sein von allem Übel...."

Amen

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Selbstbesinnung und Verbindung mit geistigem Reich...

 

   Kundgabe Nr.7470 erhalten von Bertha Dudde am 03.12.1959 durch das Innere Wort.

Ihr solltet euch des öfteren Ewigkeitsgedanken hingeben, ihr solltet die Welt und was mit ihr zusammenhängt, zeitweilig zurücklassen und euch damit gedanklich beschäftigen, daß doch alles vergänglich ist und was ihr tun müsset, um euch unvergängliche Güter zu schaffen, die Bestand haben für die Ewigkeit. Ihr solltet ferner eures Verhältnisses zu Gott gedenken, ob es das eines Kindes zum Vater ist oder ob euch Gott noch fern und unerreichbar ist, an Den ihr euch selten nur wendet in rechtem Gebet. Ihr sollt euch selbst einer ernsten Kritik unterziehen, wie ihr euren Lebenswandel führt.... ob er wohl dem Willen Gottes entspricht, der euch doch bekannt ist: ob ihr einen Lebenswandel in Liebe führet, getreu Seinen Geboten.... Es wird immer eine solche Selbstbeschauung von Segen sein, und wenn ihr auch nur kurze Zeit dafür aufwenden könnt, aber jeder Gedanke, der geistig gerichtet ist, wird ergriffen von den Lichtwesen und entsprechend beantwortet, und immer werdet ihr geistigen Nutzen daraus ziehen. Aber ihr sollt nicht nur der Welt gedenken und ihrer Anforderungen. Denn ihre Güter sind vergänglich und werden euch nur für kurze Zeit zum Wohlbehagen dienen, aber euch keinerlei geistigen Erfolg bringen. Es geht aber die Zeit ihrem Ende zu, und ihr habt alle noch viel Seelenarbeit zu leisten, d.h., eigene Fehler und Schwächen abzulegen, wozu ein immerwährender Kampf geführt werden muß, der Kraft bedarf, die ihr euch ständig von Gott erbitten sollet. Und darum sollet ihr ohne Unterlaß beten, d.h. immer eure Gedanken himmelwärts richten und dem Vater alle eure Sorgen und Anliegen vortragen und um Seinen Segen bitten. Alles, was ihr tut, seien es geistige oder irdische Verrichtungen, sollen unter dem Segen Gottes getan werden, und sie werden sich immer günstig auswirken an eurer Seele, denn nur die Bindung mit Ihm verlangt Gott, um euch auch Seine Kraft zuzuleiten, die ihr benötigt zur Arbeit an euch selbst. Und ständige Bindung mit Ihm setzt auch öfteres gedankliches Verweilen im geistigen Reich voraus und ein bewußtes Abkehren von der Welt. Jede Minute, die ihr euch in die Stille zurückzieht, jeder Gedanke, den ihr zur Höhe sendet, ist ein Schritt weiter zur Höhe, zum Ziel, das ihr dann auch sicher erreichen werdet. Ihr sollt nur nicht völlig ungeistig leben, denn dann ist euer Erdenleben ein Leerlauf und trägt euch keine geistigen Erfolge ein.... Die Bindung mit Ihm aber wird euch immer mehr lösen von der Welt und ketten an das geistige Reich, in das ihr nun desto öfter euch versetzet, je drängender die Welt an euch herantritt, die euch bald nicht mehr reizen wird, weil Gott die Seele festhält, die sich einmal Ihm anvertraut und angeschlossen hat. Aber es kostet immer einen Kampf mit sich selbst, denn die Welt hält mit ihren Lockungen und Reizen den Menschen gefangen, und ein ernster Wille gehört dazu, diesen Verlockungen zu widerstehen und sich mit geistigen Gütern zu begnügen, die der Mensch in ihrem ganzen Wert nicht ermessen kann, solange er auf Erden lebt. Einstmals aber wird er selig sein über die Schätze, die er sich auf Erden erwarb, einstmals wird er wissen, daß sie allein von Wert sind und daß nur die Seele sich glücklich preisen kann, die über geistige Schätze verfügt, mit denen sie arbeiten kann im geistigen Reich, wenn alles Irdische von ihr abgefallen ist und sie alle vergänglichen Güter der Welt hingeben mußte. Dann wird sie reich sein und glückselig, ein Weltmensch dagegen steht arm und verlassen am Tor zur Ewigkeit, denn die Güter, die er sich auf Erden erwarb, folgen ihm nicht nach in die Ewigkeit, und an geistigen Gütern hat er nichts aufzuweisen.... Darum gedenket oft des Todes und eurer geistigen Verfassung, und suchet euch auf Erden geistige Güter zu erringen, die einmal den Grad des Lichtes und der Seligkeit ausmachen werden, wenn eure Seele den Leib verlässet und eingehet in das jenseitige Reich....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 27. April 2024

Der geistige Tiefstand ist erreicht...

 

   Kundgabe Nr.6417 erhalten von Bertha Dudde am 04.12.1955 durch das Innere Wort.

Die Menschen auf dieser Erde ändern sich nicht mehr, denn sie sind mit Leib und Seele der Welt ergeben und somit dem, der Herr ist dieser Welt.... Alle Vorhaltungen sind nutzlos; einige wenige werden sich wohl noch von der Masse absondern und ihre eigentliche Bestimmung erkennen, doch die meisten bleiben davon unbeeindruckt. Und was auch geschieht, es wird von ihnen immer nur mit den Augen der Welt betrachtet, niemals aber ein geistiger Anlaß gesehen oder angenommen, und so wandeln sich die Menschen nicht, weder in ihrem Denken noch im Handeln.... Und ihr Aufenthalt auf der Erde ist völlig nutzlos geworden, so daß er beendet werden muß. Es sind die Menschen vorzeitig reif geworden für den Untergang, denn der Tag des Endes ist festgesetzt seit Ewigkeit, und er wird auch eingehalten, wenngleich der geistige Tiefstand schon erreicht worden ist vor der Zeit. Dennoch wird bis zum letzten Tage noch alles getan, ebenjener wenigen wegen, die sich noch kurz vor dem Ende für Gott entscheiden und derentwillen der Tag des Endes später angesetzt worden ist. Denn das Ringen um diese letzten Seelen ist äußerst hart und erfordert Ausdauer, aber es ist nicht hoffnungslos, was Gott von Ewigkeit schon ersah. Jede einzelne Seele aber ist Ihm lieb, und Er tut darum alles, um sie noch zu gewinnen vor dem Ende. Und darum sollen auch Seine Diener auf Erden eifrig tätig sein und immer denken, daß jede Seele, die er zu bearbeiten sucht, eine der letzten sein kann, deren Rettung Gott veranlaßt hat, das Ende noch so lange zu verzögern, bis das Rettungswerk gelungen ist. Sie sollen darum nicht müde werden in ihrer Weinbergsarbeit, sie sollen wissen, daß jede einzelne Seele Gott am Herzen liegt und Ihn zu Geduld und Langmut bewegt, weil Er sie liebt. Die Endzeit wird die Gottlosigkeit immer offener zutage treten lassen, und mitunter wird es scheinen, als sei die Erde nur noch von Teufeln belebt, so daß die Arbeit für das Reich Gottes anmutet wie ein Spiel schwachsinniger Menschen.... Dennoch soll sie emsig ausgeführt werden, denn sie wird nicht ungesegnet bleiben, und selbst Menschen, die noch zuvor abgerufen werden von der Erde, können im Jenseits durch die Arbeit der Knechte des Herrn auf Erden schneller zum Licht gelangen und wieder ihnen-nahe-stehenden Menschen auf Erden noch zur Sinnesänderung verhelfen.... Es sind nur sehr wenige Menschen, die noch zu gewinnen sind, und doch wird ihretwegen das Ende verzögert.... Und darum wird auch das Wirken des Gegners von Gott ganz offen zutage treten, denn er findet keinen Widerstand mehr bei den Menschen, alle sind ihm hörig, weil sie sich von der Welt gefangennehmen lassen, die sein Reich ist.... Er hält wahrlich große Ernte, doch für ihn selbst wird das nicht von Vorteil sein, weil er alle, die er gewonnen zu haben glaubt, verliert, wenn die Erde neu erstehen wird.... weil sie alle seiner Macht entrissen und aufs neue gebannt werden, wodurch seine Kraft erheblich geschwächt und er selbst auch gefesselt werden wird auf lange Zeit. Noch steht er oben und feiert Triumphe über die Menschen, die er herabgezogen hat in den Abgrund, doch Sieger wird er nicht sein am Ende der Erde, denn Einer ist stärker als er, Der ihm wohl seine Zeit lässet und ihn in seinem Wirken nicht hindert, bis die Stunde gekommen ist, wie es geschrieben steht.... ihn dann aber in Fesseln schlagen wird und mit ihm alles Gott-Widersetzliche.... Und dann ist das Ende gekommen für die Erde und ihre Bewohner.... Dann wird eine neue Zeit anbrechen in Frieden und Seligkeit für die Menschen, die Gott treu bleiben bis zum Ende....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 26. April 2024

Aus Liebe zu Gott, Offenbarung vom 25 April 2024 ...

 


Die Ansprache Gottes an den Menschen bzw. durch den Menschen vollzieht sich, wie alles in der Schöpfung, nach unumstößlichen, geistigen Gesetzmäßigkeiten. Die unterschiedlichen Schwerpunkte und Betrachtungsweisen in den Offenbarungen ergeben sich durch die göttli­chen Grundaspekte der Ordnung, des Willens, der Weisheit, des Ernstes, der Geduld, der Lie­be und der Barmherzigkeit, entsprechend auch der geistigen Mentalität desjenigen, der das Offenbarungswort aufnimmt. In und über allem aber wirkt die Liebe als Träger aller Offen­barungen, ohne die ein echtes Gotteswort nicht möglich ist.

Göttliche Offenbarung

Meine geliebten Söhne und Töchter, seit vielen Jahrtausenden – entsprechend eurer Zeitrechnung – sind immer wieder hohe und höchste Geistwesen aus den reinen Himmeln inkarniert, um in Meinem Auftrag, und dennoch absolut freiwillig, die unwissende Menschheit darüber aufzuklären, dass es Mich, den einen Gott, gibt; und dass die wahre Heimat der Menschen bei Mir ist, und jeder von ihnen bereits auf dem Heimweg ist, ob er dies nun weiß oder nicht.

Es war, ist und bleibt Mein Ziel, einen jeden, der sein ewiges Zuhause verlassen hat, zu Mir zurückzuholen, der Ich die Liebe Bin. Dafür gab Ich euch durch viele Meiner Getreuen Aufklärung über Aufklärung, die sich in der Tiefe ihrer Betrachtungsweise im Verlauf der Zeit „gesteigert“ hat. Denn Mir ist es daran gelegen, euch wieder zu den Wesen zu machen, die das geistige Potenzial, das in ihnen liegt, nicht nur erkennen – weil Ich sie auf diese ewige Wahrheit hinweise –, sondern die auch bereit sind, damit zu arbeiten.

Dafür ist es erforderlich, dass ihr mehr und mehr zu selbstdenkenden und eigenständigen Geschöpfen werdet, die in der Lage sind, aus einem inneren Antrieb heraus den Sinn und Zweck ihres Erdendaseins und den Weg an Mein Herz als ihr ursprüngliches und gleichzeitig künftiges Domizil zu erkennen.

Mit einem kleinen Beispiel fange Ich an:

Ich Bin ein und alles. Ich Bin der Ursprung. Aus Mir ist alles hervorgegangen, was ist. Meine Schöpfung habe ausschließlich Ich ins Leben gerufen beziehungsweise zugelassen, dass sich außerhalb der reinen Himmel weitere Bereiche bildeten. Außer Mir gibt es keine Quelle des Lebens.

Was bedeutet das für euch? Dass es auch nur ein einziges, grundlegendes Gesetz geben kann, das über allem steht! Und da es aus Mir ist, hat es für alle Ewigkeiten Gültigkeit. Alle anderen Vorschriften, Richtlinien, Gebote und Verbote erfordern eure Aufmerksamkeit; zumal dann, wenn sie nicht die selbstlose Liebe zur Grundlage haben, sind nicht von Mir. Dann sind sie entstanden unter der Einflussnahme der Finsternis, die die Menschen, deren Sinnen und Trachten eingeschränkt wurde und nach wie vor ist, damit unter ihre Fittiche genommen hat.

Wenn ihr diese Meine Worte anerkennt, ergibt sich schon allein daraus ein anderes Denken und Handeln als in der Vergangenheit. Wenn ihr diesen Maßstab zugrundelegt, lernt ihr zu unterscheiden.

Weil man Meine Lehre verändert hat, und ihr heute noch mit einem fehlerhaften und widersprüchlichen Wissen lebt, das viele Jahrhunderte alt ist und mittelalterlichem Denken entspricht, war und ist es der Gegenseite ein Leichtes, euch ein Bild von Mir zu unterbreiten, das Mich als den strafenden Gott erscheinen lässt. Oder es stellt Meine Existenz überhaupt infrage, weil es Zweifel über Zweifel sät, weil kaum einer mehr daran glaubt, dass sich hinter all dem Chaos, das sich mehr und mehr abzeichnet, eine in Mir bestehende Ordnung herrschen soll.

So ist es den allermeisten nicht möglich, in allem, was ihnen widerfährt, Meine Liebe zu erkennen und daraus zu schließen, dass dann auch alles gut und richtig sein muss. Denn es kommt aus dem Herzen der Schöpfung, das nichts anderes will, als die Einheit wiederherzustellen.

Und dennoch sage Ich euch: Alles – was bedeutet: ohne Ausnahme – ist in Meiner Liebe begründet! Und es dient ausschließlich dazu, euch zur Erkenntnis und anschließend, so dies erforderlich ist, und ihr euch dazu entschließt, zur Umkehr und Änderung eures Verhaltens zu bewegen.

Ich sage euch nichts Neues, wenn Ich euch daran erinnere, dass ihr freie Kinder Meiner Schöpfung seid. Das liest sich so schnell und so leicht; doch dahinter verbirgt sich etwas, das viel, viel größer ist und mit seinen Möglichkeiten alles übersteigt, was ihr euch mit eurem begrenzten menschlichen Intellekt vorstellen könnt.

Aus dem Wunsch heraus, Meine unendliche Liebe zu teilen und ohne Unterlass zu verschenken, rief Ich Geschöpfe ins Leben, die Ich mit einer Macht und einer Pracht ausstattete, die ihr als Erdenbürger nicht kennt. Selbst der Mächtigste eurer Mächtigen ist nicht mehr als ein verwehter Windhauch und ein kaum wahrnehmbarer Schatten gegen sie. Diese Wesen – und damit meine Ich auch euch, denn ihr gehört dazu – waren und sind zwar nicht gottgleich, aber sie trugen und tragen eine Fülle, eine Energie und eine Strahlkraft – Meine Energie und Meine Strahlkraft – in sich, die auch nicht annähernd beschrieben werden kann.

Ich habe dies bewusst noch einmal betont, um euer Denken langsam aber sicher in eine neue, eine andere Richtung zu bringen, zu einer sich immer mehr festigenden Überzeugung, dass ihr mehr seid als „das Bisschen aus Fleisch und Blut“, das euch aus einem Spiegel entgegenblickt.

Ihr seid Söhne und Töchter der Himmel, auch wenn ihr gegenwärtig als Menschen auf der Erde lebt. Ihr seid unsterbliche Wesen, die ihre Heimat bei Mir hatten und auch wieder haben werden – die sie im Grunde nie wirklich verlassen haben, denn euer himmlisches Zuhause ist nach wie vor in euch.

Ich Bin euer Zuhause; Ich Bin euer Urgrund,; Ich Bin euer Leben – und Ich lebe in jedem Einzelnen. Deshalb kann es auch keine wirkliche Trennung zwischen uns geben, denn das würde bedeuten, dass es dich dann nicht mehr geben würde, weil es möglich wäre, Meine Liebes-Lebens-Energie in dir auszulöschen.

Dazu ist niemand in der Lage, weil es keine größere Kraft als Meine Kraft gibt.

Aber, Meine Geliebten, es ist sehr wohl möglich, dass man Mich euch entfremdet, dass die – bildlich gesprochen – „Entfernung“ zwischen Mir und euch wächst, sodass ihr Mein Licht in euch kaum noch wahrnehmt. Und genau das wird von den Gegensatzkräften seit Ewigkeiten angestrebt, und in eurer Zeit intensiver als je zuvor.

Für diejenigen unter euch, bei denen Meine Worte in offene Herzen fallen, ist es deshalb wichtig, darum zu wissen, wie sie sich noch besser schützen können. Zwar ist es Mein innigster Wunsch, alle Meine Kinder näher an Mich heranzuziehen, um ihnen auf diese Weise Schutz und Schild sein zu können, aber nicht alle werden das wollen.

Um noch besser als in der Vergangenheit gewappnet zu sein vor raffinierten Versuchungen, kann es hilfreich sein, sensibler zu werden für all das, was auf euch einströmt. Um euch regelrecht „einzulullen“, werdet ihr überhäuft mit Nachrichten und mit unwichtigen und oberflächlichen Berichten und Informationen, die zudem viele Unwahrheiten und Fälschungen beinhalten. Wenn ihr dem zu viel Aufmerksamkeit schenkt, kommt ihr nicht mehr in euer Inneres. Und damit wäre eines von vielen Zielen der Finsternis erreicht.

Denn damit wird es euch gleichzeitig schwer gemacht, euch immer wieder selbst zu hinterfragen, in euch hineinzuhorchen, ob diese oder jene Entscheidung richtig oder falsch war, ob es überhaupt ein Tag war, an dem ihr mit Mir des Öfteren in Verbindung wart.

In den letzten Jahren und Jahrzehnten verlagerte sich der Schwerpunkt Meiner Offenbarungen, die durch viele Meiner Getreuen in eure Welt kamen, mehr und mehr darauf, euch erkennen zu lassen, dass Meine Liebe in euch lebt, dass also auch ihr Liebe seid. Doch über dieses Wissen hinaus ist es dringend erforderlich, dass ihr versteht, dass Meine Liebe in euch durch eure Bereitschaft auch wieder schrittweise freigelegt werden „muss“ und damit sichtbar wird.

Das Werkzeug dafür, die Hilfen, Anweisungen und detaillierten Informationen waren und sind inzwischen so umfangreich und ausführlich, dass jeder sie finden kann und wird, der sich dies wünscht, weil Ich ihn dann in seinem Inneren erreichen kann.

Meinen Menschenkindern ist jedoch sehr wenig darüber bekannt, dass es dunkle Kräfte gibt – die Ich oftmals die Gegenseite oder Finsternis nenne –, die wesentlich realer sind als das, was ihr zum Beispiel mit euren Augen seht oder überhaupt mit euren Sinnen wahrnehmt. Aber, und das betone Ich ausdrücklich: Was immer sie auch an Bösem planen und ausführen, es sind und bleiben eure Brüder und Schwestern, die wie ihr „eines Tages“ auch wieder ihren Platz bei Mir einnehmen werden.

Noch aber ist es nicht so weit; noch sind diese negativen Wesen mit aller Macht und Kraft bestrebt, die Menschen von ihrer seelischen Entwicklung abzuhalten oder sie Mir gar zu entfremden. Und deshalb will Ich euer Augenmerk verstärkt auf die Tatsache lenken, dass ununterbrochen versucht wird, eure Anstrengungen, Mir näherzukommen, zu stören oder zu unterbinden. Weil dies sehr oft gelingt, was zum Teil auf eure Unaufmerksamkeit und eure Unwissenheit zurückzuführen ist, verlaufen so viele eurer Bemühungen „im Sande“.

Ihr habt den guten Willen, ihr strengt euch an – und dann spult sich trotz bester Absichten das „alte Programm“ ab. Und im unsichtbaren Hintergrund reiben sich diejenigen die Hände, die euch nichts Gutes wollen, denn sie haben euch nicht nur davon abgehalten, einen guten Vorsatz zu realisieren oder überhaupt Mein Liebesgesetz zu beachten, sondern sie haben möglicherweise von euch auch Energie bekommen.

Denn darum geht es schlussendlich immer: um Energie! Da sie die von Mir für ihr ungesetzmäßiges Tun nicht bekommen, versuchen sie, sich ihre Energie bei den Menschen zu holen; was ihnen nur allzu oft und in der letzten Zeit in verstärktem Maße immer öfter gelingt.

Wenn Ich euch sage, dass ihr auch nicht im Entferntesten eine Vorstellung davon habt, mit welcher Raffinesse eure Gegenspieler vorgehen, so mag euch ein weiteres kleines Beispiel die Augen öffnen:

Der Ursprung des von Mir Getrenntseins liegt – wie die allermeisten von euch wissen – im sogenannten Fall begründet. Sadhana, die sich später Luzifer nannte, gelang es trotz all Meiner Ermahnungen und belehrenden Worte einen Teil ihrer himmlischen Geschwister davon zu überzeugen, doch lieber an ihrer Seite zu leben als an Meiner – was mit wenigen Worten völlig unzureichend, aber dennoch halbwegs ausreichend verständlich erklärt ist.

Was für eine Macht, eine Stärke, eine Befähigung und ein „geistiges Gewicht“ müssen dahintergesteckt haben, dass es ihr möglich war, engelische Wesen – die Mein Licht in sich trugen und immer noch tragen – auf ihre Seite zu ziehen! Der freie Wille eines jeden Geschöpfes, der auch in euch als Mein Geschenk liegt, machte es möglich, ihre egoistische Absicht in die Tat umzusetzen.

Als Folge bildeten sich die außerhimmlischen Welten, an ihrem tiefsten Punkt das materielle Universum. Sadhana-Luzifer ist jetzt nur noch „ein Schatten“ ihrer selbst, und dennoch ist ihre Macht und sind ihre Möglichkeiten und die ihres Anhangs immer noch weitaus größer, als ihr euch das bei aller Fantasie vorstellen könnt. Die Dunkelkräfte verfügen über Möglichkeiten, an die ihr gar nicht denken könnt, weil sie in euren Sichtweisen nicht vorkommen.

Der freie Wille!

Ich habe euch schon oft vorgeschlagen, dass es zur Erkenntnis tieferer Zusammenhänge hilfreich sein kann, sich hin und wieder – an Meiner Hand und damit unter Meinem Schutz – gedanklich mit der Frage zu beschäftigen: Was hättet ihr getan, wenn böse Absichten euer Denken und Handeln bestimmen würden?

So kommt ihr hinter so manches, was euch bei oberflächlicher Betrachtung verborgen bleibt.

Nachdem die gegen Mich arbeitenden Kräfte die Himmel verlassen mussten, und sich die sogenannte „Lichtmauer“ um ihre ehemalige Heimat gebildet hatte, entstanden feinstoffliche Welten außerhalb Meines ewigen Reiches; Welten, die zwar nach wie vor eine hohe Strahlkraft aufwiesen und nach wie vor aufweisen, aber eben nicht mehr die Himmel waren. Die Einsichtigen unter den Gefallenen erkannten ihren Fehler, bereuten ihn und „fielen“ nicht weiter. Die Uneinsichtigen führten ihren Kampf gegen Mich weiter … und fielen und fielen und fielen. Am tiefsten Punkt des Falls entstand die Materie als die am gröbsten verdichtetste Form.

Jedes Wesen braucht Energie, um zu existieren. Und so war es von Anfang an das Bestreben der Abtrünnigen, sich die gewünschte Energie von denen zu holen, die sie beeinflussen und somit zu einem Verhalten bewegen konnten, das nicht Meinem Liebesgebot entspricht.

Wer macht denn so etwas?“, könnte als Frage in euch auftauchen. „Wer gibt schon freiwillig Lebenskraft ab, und dazu auch noch an diejenigen, die gegen die Liebe kämpfen?“ Wer so denkt, unterschätzt seinen Gegner gewaltig und wird aufgrund seiner Unwissenheit und Unaufgeklärtheit sehr leicht zu einem Opfer, einem Energielieferanten, ohne dass er dies weiß.

Und in kleinerem oder größerem Maße werden alle Menschen im Verlaufe ihres Erdenlebens zu solchen Energielieferanten, was sich auch gar nicht vermeiden lässt; denn mit einer Inkarnation hat die Seele, die dann in einem kleinen menschlichen Körper lebt, den Herrschaftsbereich der Finsternis betreten. Gott sei Dank“ im wahrsten Sinne des Wortes gibt es eine Gegenkraft, der auch die schlimmsten Verführer nichts entgegenzusetzen haben ...

Wer dies vor seiner Inkarnation wissen wollte, der wurde von seinen himmlischen Begleitern, unter anderem seinem Schutzengel, aufgeklärt. Möglicherweise wurde ihm auch geraten, mit seiner Inkarnation noch etwas abzuwarten, weil die Umstände, auf die er treffen würde, viel Arbeit und Schwierigkeiten mit sich bringen würden.

Wer klug ist, hört auf seinen himmlischen Beistand, denn dieser hat den Überblick. Wen es aber aus den unterschiedlichsten Gründen regelrecht drängt, der wird alle Hinweise und Empfehlungen nicht beachten: Er inkarniert dennoch – und es wird unter Umständen ein nicht ganz einfaches Leben, wobei er Gefahr läuft, „schlechter aus der Sache herauszukommen, als er hineingegangen ist“.

Dreh- und Angelpunkt, warum es oftmals so schwer ist, und warum eine lebenslange Achtsamkeit angeraten ist, ist der freie Wille. Ich habe alle – und somit auch dich – damit ausgestattet, weil Ich keine Sklaven und Befehlsempfänger an Meiner Seite haben wollte, sondern freie Kinder Meiner Liebe. Dass damit ein gewisses Risiko verbunden war, nahm Ich in Kauf, denn die Willensfreiheit sollte und wollte erprobt werden und diente und dient schlussendlich zur Reifung und Vervollkommnung Meiner Kinder.

Die „Schwachstelle“ des freien Willens ist, dass er natürlich auch dazu eingesetzt werden kann, gegen Mein Liebesgesetz zu handeln. Dass dies aus freien Stücken und bei „klarem Verstand“ keiner tut, weiß auch Mein und euer Gegenspieler. Erinnert euch immer wieder an seine Raffinesse und an Meine Frage, wie ihr vorgehen würdet.

Kein Verführer wird seine Absichten von vornherein offenlegen, zumal dann nicht, wenn er über ausreichende Intelligenz und Möglichkeiten zur Verschleierung verfügt. Er wird also „vorsichtig“ anfangen, er wird seinen Plan – besonders dann, wenn er etwas Größeres damit beabsichtigt – in kleine Schritte aufteilen, wobei die ersten ganz harmlos erscheinen, sodass sie von euch nicht als Einstieg in eine größere, geplante Verführung erkannt werden können.

Er wird damit Annehmlichkeiten für euch verbinden, er wird euer Ego streicheln, er wird verborgene Wünsche in euch wecken, er wird euren freien Willen für Entscheidungen gebrauchen – missbrauchen –, die sich im Nachhinein im Lichte Meines Liebesgebotes als falsch erweisen. Er wird euch auf diese Weise – oftmals unter Einbeziehung früherer Verhaltensprogramme, die noch unbemerkt in euch schlummern – zu einem Verhalten bewegen, das ihr vielleicht erst später als falsch erkennt. Dann ist es zwar noch nicht zu spät für eine Korrektur, dafür ist es nie zu spät, aber ihr habt dann möglicherweise schon eine schwere Wegstrecke hinter euch und vielleicht auch noch vor euch.

Eine weitere Schwachstelle eures freien Willens: Immer dann, wenn ihr etwas unter Nichtbeachtung höherer Gesetzmäßigkeiten wollt, trübt sich in kleinerem oder manchmal auch größerem Umfang euer Bewusstsein, und zwar auch dann, wenn ihr eure Rolle dabei gar nicht erkennt, weil sich anscheinend alles von alleine ergeben und gefügt hat, und ihr gar nicht die Akteure wart.

Die Folgen davon sind, dass ihr nicht mehr über eure bisherige Klarheit verfügt und eure Entscheidungsfähigkeit eingeschränkt ist, natürlich immer in Relation zu dem, was ihr tut. Vieles wird von Mir schon im Vorfeld abgefangen. Dann kommt Meine Barmherzigkeit ins Spiel; denn Ich allein weiß, was ihr noch zu lernen habt.

Doch wenn es euch zur Erkenntnis dienen und euch in eurer Entwicklung ein Stückchen voranbringen soll, dann mag es auch sein, dass Ich die Konsequenzen aus einem falschen Verhalten zulasse. Doch dient dies niemals als Strafe, sondern soll euch schlussendlich dazu bewegen, euren Willen wieder in den Meinen zu legen in der dann heilsamen Erkenntnis, dass alleine Ich – die Liebe – den Überblick über euer Leben habe, dass Ich alles für euch tue und euch alles zukommen lasse, was für euer Seelenheil und eure Entwicklung gut und richtig ist.

Denn Ich möchte einen jeden so bald wie möglich wieder in Meine Arme schließen.

Dieses Prinzip der Verführung lag dem Fall zugrunde, und da es sich aus Sicht der Finsternis bewährt hat, hat man es beibehalten. Und so bringt es auch heute noch Meine Schäfchen ins Straucheln und in ihrer Entwicklung zum Stillstand, und nicht selten tritt auch ein Rückschritt ein.

Details unterscheiden sich natürlich von Fall zu Fall, und es ist ja auch nicht so, dass ihr ununterbrochen Angriffen und Versuchungen in dieser „Größenordnung“ ausgesetzt seid. Vieles läuft auf einer niedrigeren Ebene ab. Es ist aber deshalb auf Dauer nicht weniger gefährlich, weil es oft geschieht, ohne sogleich Spuren zu hinterlassen, sich aber dennoch unter Umständen zu einer negativen Verhaltensweise entwickeln kann.

Dass ihr auf der Erde im Bereich der dunklen Kräfte lebt, bedeutet aber nicht gleichzeitig, dass es keine Möglichkeit gibt, sich hier zu entwickeln. Im Gegenteil! Gerade euer Planet bietet euch Chancen über Chancen, eure Seelenstärke zu entwickeln; nicht zuletzt deshalb, weil ihr hier mit vielen anderen Menschen zusammenkommt, die euch Spiegel sind und euch zur Selbsterkenntnis verhelfen können. Ohne Selbsterkenntnis, das wisst ihr, keine wirklichen Erfolge bei einer Veränderung.

Noch wichtiger aber ist, dass ihr euch entscheidet – nicht, dass ihr lediglich darum wisst! –, mit Meiner Kraft, die seit Golgatha in jedem Menschen und in jeder Seele liegt, an der Umsetzung eures Wissens zu arbeiten.

Unzählige Male habe Ich euch gesagt, dass Ich euch liebe, und zwar bedingungslos. Meine Liebe ist also nicht von irgendeiner Leistung eurerseits abhängig; auch nicht von einer Zugehörigkeit zu einer Religions- oder Kirchengemeinschaft.

Ich lebe in dir, und damit ist Meine Liebeskraft der erhaltende Faktor in deinem Leben. In welchem Maße sie in dir und deinem Leben wirksam werden kann, hängt aber nicht von Mir ab. Siehe dich als den Öffner eines herrlichen Tores, der es in der Hand hat, die Flügel des Tores weit zu öffnen, damit Meine Kraft voll und ganz in dich hineinströmen kann.

Weil du den freien Willen hast, hast du es auch in der Hand, das Tor noch weiter zu öffnen, sollte dies nötig sein, damit noch mehr Segen und Licht in dich hineinfließen können. Es ist eine Frage der Erkenntnis und schließlich der Entscheidung.

Wenn du nach Meinen heutigen Worten verstanden hast, wie wichtig es ist, den überall lauernden Gefahren zu trotzen, und wenn du künftig wachsamer sein und öfter als in der Vergangenheit zu Mir kommen möchtest, dann reicht sogar dein unausgesprochener Wunsch nach inniger Gemeinsamkeit. Ich sehe ja in dein Herz; Ich sehe deine Stärken und Schwächen, deine Bemühungen; Ich sehe dich als Sieger und manchmal auch als Verlierer. Ich weiß alles um dich, Ich lebe ja in dir!

Nimm den Kampf auf!! Du weißt nun, wie es um dich herum, wie es in der ganzen Welt aussieht. Lass uns gemeinsam Mein Licht all dem entgegensetzen, was zerstören und Unfrieden bringen will!

Lass es uns bei allem Weh und bei aller Not, die auf die Menschheit zukommen, in Liebe tun! Lass es uns in dem Wissen tun, zwar eine Position einzunehmen, die der Zeitgeist nicht erschüttern kann, in der aber dennoch auch all diejenigen Brüder und Schwestern sind und bleiben, die Mich als die ewige Liebe noch nicht erkannt haben!

Amen

 

Erhebe dich, du liegst im Staub der Erde

 

Erwache, Mensch, erkenne deine Bande,

erwache und begreife, wer du bist!

Durchschaue, wer dich hält, mit welcher Schande

er deine Seele prägt, dass du vergisst.


Erhebe dich, du liegst im Staub der Erde

und merkst es kaum. Darum Mein Vaterwort.

Du bist, wie alle, aus der einen Herde,

und keinen lasse Ich für immer fort.

 

Ersticke nicht in dir Mein heil’ges Drängen,

erlaube deinem Herz, dass es sich regt.

Und lausche, sei es zögernd, den Gesängen

der großen Liebe, die dich zeitlos trägt.

 

Erhebe deinen Blick zu Himmelsweiten,

wenn sie auch unerkannt noch in dir sind.

Entscheide dich. Ich will die Arme breiten,

die dich empfangen, wenn du heimkommst, Kind.

 

 

Aus dem Gedichtband „Verlasse dich auf deines Herzens leisen Klang‟  

(Hans Dienstknecht)

 

 

Donnerstag, 25. April 2024

Der Buchstabe tötet.... Tote Wortverkünder....

 

   Kundgabe Nr. 7884 erhalten von Bertha Dudde am 03.05.1961 durch das Innere Wort.

Der Geist ist es, der lebendig macht.... und ein jeder Buchstabe, der unerweckten Geistes gelesen wird, tötet, er wird dem Menschen unverständlich bleiben, und ob sein Verstand noch so angestrengt dessen Sinn zu ergründen sucht.... Und das ist es, was zu vielen Irrtümern geführt hat, daß Mein Wort übersetzt wurde oder auch den Mitmenschen zu Gehör gebracht worden ist von Menschen, die selbst noch unerweckten Geistes waren und ihren Verstand vorsprechen ließen, wo allein das Herz hätte urteilen oder erklären können, wenn sich Mein Geist durch dieses hätte äußern dürfen. Ich Selbst konnte nicht mehr reden durch einen Prediger zu den Menschen, sondern er gab aus sich heraus ihnen Lehren und Erklärungen, die nicht mehr mit der Wahrheit übereinstimmten. Und so wurde das Evangelium, das Ich Selbst auf Erden lehrte, im Laufe der Zeit immer mehr verbildet in seinem Sinn, und wenige nur lesen "Mein Wort" erweckten Geistes und ziehen den rechten Nutzen daraus für ihre Seelen. Für die anderen aber bleibt das Wort ohne Kraftwirkung, sie hören es an, und weil sie es nicht recht verstehen, leben sie Mein Wort auch nicht aus und können daher auch nicht zur Erweckung des Geistes gelangen.... Denn ihnen wird kaum von seiten der Prediger des "Geistwirkens im Menschen" Erwähnung getan, weil jene selbst es nicht verstehen.... weil sie selbst es nicht wissen, daß es die direkte Auswirkung eines Liebelebens ist und daß sie selbst sich überzeugen könnten, daß eine Helligkeit sie erleuchten würde, wenn sie selbst in der Liebe lebten.... Sie lesen den Satz: Der Buchstabe tötet, erst der Geist macht lebendig.... und wissen nicht, was das heißt.... denn sie sind selbst noch unerweckten Geistes. Und darum kann fast nur noch von einem toten Christentum gesprochen werden, darum gibt auch Mein Wort, das im Buch der Bücher enthalten ist, den Menschen nicht mehr viel, darum ist der Glaube schwach und kraftlos geworden, ihm fehlt die Kraft des Lebens, denn er kann erst lebendig werden durch die Liebe, und die Liebe erwecket den Geist.... Und ist nur ein zartes Pflänzchen entsprossen aus der Liebewärme, dann wird es bald stark und kräftig werden.... Es wird ein lebendiger Glaube erwachsen, es wird alles zum Leben erwachen, was bisher tot im Menschen darniederlag.... Es wird die Seele sich erheben und den Geistesfunken auf sich einwirken lassen, sie wird zum Leben kommen und dieses Leben nun ewig nicht mehr verlieren. Dann aber wird der Mensch auch jedes Wort verstehen, das in Mir seinen Ursprung hatte.... er wird den Irrtum von der Wahrheit zu trennen vermögen, er wird keineswegs dem Irrtum verfallen, denn der Geist belehret ihn nun, ihm bedeuten leere Buchstaben nichts, er weiß des Wortes geistigen Sinn.... Und jedes Wort schenkt ihm nun auch Leben, das von Mir einst ausgegangen ist und sein Ohr und Herz nun erreicht. Dann ist er wahrlich kein toter Christ mehr, und dann wird er auch lebendig von Mir zeugen können, er wird sich nicht nur der Worte der Schrift bedienen, sondern er wird deren geistigen Sinn erläutern können.... er wird in Wahrheit ein Lehrer seiner Mitmenschen sein nach Meinem Willen, denn er läßt es nun zu, daß Ich Selbst in ihm bin und Mich äußern kann durch den Geist, wenn er seine Mitmenschen unterweiset.... Und diese erst sind Meine rechten Diener, die in Meinem Auftrag tätig sind.... Denn einen Verkünder Meines Wortes, der nur die Buchstaben kennt, aber deren geistigen Sinn selbst nicht versteht, nenne Ich nicht Meinen Diener.... Denn er hat sich selbst berufen, nicht aber zuvor sich Meiner Berufung würdig gemacht, die voraussetzt, daß der Geist dessen erweckt ist, der für Mich tätig sein will. Doch sowie er nicht nur die Liebe lehret, die Inbegriff Meines Evangeliums ist.... sowie er selbst auch ein Leben in Liebe führet, wird er auch den Geist in sich zum Leben erwecken, und dann wird er Mir ein willkommener Diener sein, durch den Ich wirken kann, durch den Ich Selbst die Menschen ansprechen kann, die dann auch die Kraft Meines Wortes merklich werden spüren können.... Und es werden wieder zum Leben kommen, die sich erwecken lassen, die ernsthaften Willens Mich suchen und Meines Geistes Kraft erbitten.... Denn sie werden sich bemühen, Mein Wort auszuleben.... sie werden durch ein Liebeleben den Geist in sich erwecken, sie werden nicht mehr tote Verkünder Meines Wortes sein, sondern zeugen von Mir in aller Lebendigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Allein-seligmachende Kirche...

 

   Kundgabe Nr. 5456 erhalten von Bertha Dudde am 04.08.1952 durch das Innere Wort.

Es gibt keine allein-seligmachende Kirche, wenn darunter eine Organisation verstanden wird. Wer aber der von Mir auf Erden gegründeten Kirche angehört, der wird auch selig werden, denn schon das garantiert ihm die ewige Seligkeit, daß er ein Glied Meiner Kirche ist, daß er also im Glauben lebt, der durch die Liebe zu einem lebendigen geworden ist. Nicht die "Kirche" sichert dem Menschen die Seligkeit, sondern der Glaube und die Liebe.... die aber auch gänzlich fehlen können trotz der Zugehörigkeit zu einer Kirche, die von Menschen ins Leben gerufen wurde und als die "allein-seligmachende" von Mir gegründet sein soll. Wohl können aus jeder Kirche oder Geistesrichtung wahre Glieder Meiner Kirche hervorgehen, denn nur der Glaube und die Liebe bestimmen dies; es kann aber niemals ein Mensch dieser Meiner Kirche angehören, der nicht die Kennzeichen dieser aufweisen kann.... Mein Geistwirken, das Glauben und Liebe zur Grundlage hat. Mein Reich ist nicht von dieser Welt, und so auch waren Meine Worte wohl zu den Menschen dieser Welt gerichtet, doch sie hatten geistigen Sinn, denn sie sollten Mein geistiges Reich gründen helfen, sie waren gegeben im Hinblick auf das Reich, das außerhalb dieser Welt besteht, das in Ewigkeit nicht vergeht. Das was Ich forderte von den Menschen, sollte ihnen ein ewiges Leben im geistigen Reich sichern, es sollten wohl Meine Forderungen auf Erden erfüllt werden, doch nicht mit irdischen Taten, bei denen die Seele unbeteiligt sein konnte.... sondern die Seele muß Meinem Willen nachkommen.... Sie allein muß ihre Umgestaltung zuwege bringen, und so sie danach aufrichtig strebt, ist sie schon ein Glied Meiner Kirche, denn dann hat der Mensch auch den Glauben, und was ihn innerlich antreibt zu eifrigem Streben, das ist Mein Geist, Meine Stimme, die er vernimmt und der Folge zu leisten er bemüht ist. Und dieses Geistwirken beweiset die Zugehörigkeit zu Meiner Kirche.... die dann wohl auch selig macht.... Ich brachte den Menschen das reine Evangelium, Ich klärte die Menschen auf über alles, was nötig war, um in Mein Reich eingehen zu können, das nicht von dieser Welt ist.... Ich lehrte sie Liebe üben und gab ihnen also den Weg an, der hinanführt in das Reich der Seligkeit, Ich sammelte um Mich alle, die bisher falsch belehret waren, und also war Ich ihr Prediger, Der Seine Kirche vertrat und ihre seligmachende Wirkung den Menschen zuwenden wollte, die Ihn hörten.... Ich gründete sonach die echte Kirche, als Ich auf Erden wandelte, und nahm alle darin auf.... Juden, Heiden, Zöllner und Sünder.... und die an Mich glaubten, die Meine Lehre annahmen und danach lebten, denen sandte Ich nach Meinem Tode auch Meinen Geist.... das Wahrzeichen Meiner Kirche, die von den Pforten der Hölle nicht überwunden werden kann.... Wo aber ist das Geistwirken in der Kirche, die sich die "alleinseligmachende" nennt? Wohl kann auch dort Mein Geist wehen, doch dann muß die Bindung mit Meiner Kirche vorangegangen sein, denn Ich allein gieße Meinen Geist aus, und immer nur dort, wo die Bedingungen erfüllt werden, die ein Wirken Meines Geistes zur Folge haben. Und dort wird auch die wahre Kirche Christi zu erkennen sein, denn was auch gegen die Menschen unternommen wird, die ihr angehören, sie werden nicht überwunden oder verdrängt werden können, und ob die Hölle selbst gegen sie vorgeht.... sie ist unüberwindlich, weil sie Mein Werk ist.... weil sie allein die geistige Kirche ist, die zur Seligkeit führt, weil in ihr keine Scheinchristen sein können, da diese sich selbst ausschließen aus der Gemeinschaft der Gläubigen und darum auch nicht rechte Christibekenner und gläubige Vertreter Meines Namens sind, wenn sie auf die Probe gestellt werden. Und diese Glaubensprobe wird von ihnen verlangt werden, sie wird von allen verlangt, die sich gläubig nennen, und dann wird es sich zeigen, wer der rechten Kirche, der Kirche, die Ich Selbst gegründet habe angehört; dann wird es sich zeigen, wo Mein Geist wirksam ist und welche Kraft er zu spenden vermag denen, die um Meines Namens willen angegriffen werden, die Mich jedoch freudig bekennen werden vor der Welt, so die Entscheidung gefordert wird. Und dann wird es sich auch zeigen, wie wenig die Kirche hält, was sie verspricht, die sich die allein-selig-machende nennt.... wie alle diejenigen abfallen werden, die wohl ihr, aber nicht Meiner Kirche angehörten, die nun ihre Haltlosigkeit erkennen, nicht aber den geistigen Wert der Kirche, die auf dem Glauben gegründet ist, der eines Petrus Stärke hat.... Denn ein jedes Meiner Worte war und ist geistig zu verstehen und kann auch nur dann verstanden werden, so Mein Geist in einem Menschen wirken kann. Dann aber ist sein Glaube lebendig, und er erstrebet nur noch das Reich, das nicht von dieser Welt ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Inhalt der Bibel Liebelehre.... Erklärung Jesu.... Aufzeichnungen....

 

   Kundgabe Nr. 4000 erhalten von Bertha Dudde am 16.03.1947 durch das Innere Wort.

Der Geist in euch muß euch lehren, ansonsten ihr ohne Wissen bleibt. Er kann aber erst dann in Tätigkeit kommen, so ihr in der Liebe lebet.... Und darum bestand vorerst Meine Mission als Mensch auf Erden in der Übermittlung der göttlichen Liebelehre, denn diese mußte erst durch Befolgen den Menschen so umgestalten, daß der Geist in ihm in Aktion treten konnte und dann erst weitere geistige Vermittlungen möglich waren. Die Menschen aber waren zur Zeit Meines Erdenwandels so weit von der Liebe abgewichen, daß sie immer wieder und eingehender auf die Folgen ihrer Lieblosigkeit hingewiesen und das Liebegebot ihnen ständig vorgehalten werden mußte, und nur wenige konnte Ich in tiefes Wissen einführen. Doch dieses Wissen allgemein den Menschen zu vermitteln wäre nicht weise von Mir, weil es ohne die Liebe ein totes Wissen bleibt ohne Auswirkung. Und darum sind auch die Aufzeichnungen Meiner Jünger durch Meinen Willen in einer Form erhalten geblieben, die wohl tiefes Wissen vermissen lassen, jedoch die Liebelehre zum Inhalt haben, und wer diese befolget, der dringt auch in tieferes Wissen ein, so er ernstlich danach verlangt. Ich Selbst habe wohl auf Erden Wissen in Fülle ausgeteilt, doch Ich kannte auch die Herzen Meiner Zuhörer, Ich wußte um ihren Liebegrad, ihren Willen und um die Erkenntnis Meiner Person, die Meine Zuhörer veranlaßte, das ihnen gebotene Wissen als alleinige Wahrheit anzunehmen. Ich belehrte auch Meine Jünger und machte sie fähig durch Ausgießung Meines Geistes nach Meiner Auffahrt zum Himmel, wieder das gleiche ihren Mitmenschen zu vermitteln, was sie durch den Geist empfingen, und also waren auch die Menschen wohlversorgt, denen die Jünger das Evangelium brachten, doch da ein Liebeleben stets die Voraussetzung ist, um tiefes geistiges Wissen zu verstehen und in den Segen dessen zu kommen, sollte der Nachwelt das Gebot der Liebe weitergegeben werden, und darum wurde dieses in Meinem Auftrag von den Jüngern niedergeschrieben, auf daß es erhalten blieb so, wie es von Mir auf Erden gelehrt wurde. Und auch Mein Lebenswandel, der allen Menschen zum Beispiel dienen sollte, war Inhalt der Aufzeichnungen, die der Menschheit als Nachlaß Meiner Jünger hinterblieben, die aber tieferes Wissen vermissen lassen, weil dies Mein Wille ist. Denn wer das Wissen aus dem Buche schöpfen will, das wohl Mein Wort in sich birgt, und hat die Liebe nicht, der würde nichts damit anzufangen wissen, weil das geistige Wissen das Licht ist, das durch die Liebe entzündet wird, das erst dann strahlen kann in vollster Leuchtkraft, wenn der Geist im Menschen geweckt ist und nun der Mensch von innen erleuchtet wird. Schulmäßig übermitteltes Wissen hätte nur dann einen Wert, wenn es geprüft und verarbeitet werden kann, um gedankliches Eigentum zu werden, was aber immer nur unter Assistenz des Geistes möglich ist, weshalb die Liebe unerläßlich ist. Was also ist verständlicher, als daß durch Mich Selbst auf Erden wie auch durch die nach Meinem Willen entstandenen Aufzeichnungen immer nur die Liebe gelehrt wurde und immer nur das Liebegebot als Erstes und Wichtigstes den Menschen vorgestellt werden muß? Was ist verständlicher, als daß der Mensch nicht oft genug ermahnt werden kann, dieses Gebot zu befolgen, um zur seelischen Reife zu gelangen? Jedes weitere Wissen ist nur die Folge eines Liebelebens und wird dem einzelnen Menschen vermittelt, wie es für ihn von Nutzen ist. Denn sowie sein Geist in Tätigkeit gesetzt ist, kann er ungemessen das Wissen empfangen, denn er selbst bestimmt den Grad der Weisheit, in dem er wandeln will, und er braucht es dann nicht aus Büchern entgegenzunehmen, sondern es wird ihm direkt geboten aus dem geistigen Reich, was aber nur der Mensch verstehen kann, der durch Befolgen Meines Liebegebotes den Geist in sich erweckt hat, was niemals denen begreiflich sein wird, die ohne Liebe dahinleben und ihr Wissen aus Büchern zu erwerben suchen. Dieses ist nur totes Wissen, das Leben aber gibt erst der Geist.... das volle Verständnis gibt erst die Liebe....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 24. April 2024

Verwirrtes Denken - Geistige Not.... Freier Wille....

 

   Kundgabe Nr. 5565 erhalten von Bertha Dudde am 26.12.1952 durch das Innere Wort.

Das Denken der Menschen hat sich verwirrt. Und das ist unter geistiger Not zu verstehen, daß sie ohne Erkenntnis sind, daß sie fern von der Wahrheit und darum auch fern von Mir sind, weil sie ohne Liebe leben, denn die Liebe schließt sie unweigerlich mit Mir und mit der Wahrheit zusammen. Wie anders also könnte ihnen geholfen werden, als daß sie nur immer zur Liebe gemahnt und angeregt werden.... Die Liebe aber kann ihnen nicht geboten werden, sie kann ihnen nur als das wichtigste Gebot vorgestellt werden, das unbedingt erfüllt werden muß, will der Mensch sein Ziel auf Erden erreichen. Es muß der Mensch wissen, daß er ohne die Liebe keinen Schritt vorwärts kommt, doch zwangsmäßig kann sie nicht gefordert werden, weil dies dann keine Liebe wäre, sondern im günstigsten Falle nur eine Handlung, die Liebe vortäuschen soll. Ihr Menschen dürfet nicht vergessen, daß die Liebe etwas Göttliches ist, daß Ich euch also darum das Liebegebot gab, um euch den Weg zur Vergöttlichung eures Wesens zu weisen.... Aber keineswegs übe Ich den geringsten Zwang aus auf euch, was aber ein "Gebot" im Sinne des Wortes bedeutete. Und so stelle Ich euch alles frei, ihr dürfet über euch selbst bestimmen; Ich kann euch nur durch Belehrungen so weit bringen, daß ihr von selbst den rechten Weg einschlaget.... Und darum bin Ich unentwegt bemüht, die Menschen in rechtes Denken zu leiten, sie recht zu belehren, ihnen Mein Wort zu senden durch Mir voll und ganz ergebene Diener, ihnen alles Für und Wider zu erläutern, auf daß sie von selbst dann die rechte Entscheidung treffen und das tun, was sie zum Ziel führt.... auf daß sie in der Liebe leben und wieder zu dem werden, was sie waren im Anbeginn. Doch Ich stoße auf harten Widerstand.... Die Menschen nehmen Meine liebevollen Belehrungen nicht an, sie stehen in so verwirrtem Denken, daß sie das einfache, klare Wissen um die Zusammenhänge nicht mehr fassen können.... und sie haben auch keinen Willen dazu.... Meine liebevollen Worte vertönen an ihren Ohren und dringen nicht zum Herzen, und die Kraft Meines Wortes kann nicht wirksam werden an den Menschen.... Die geistige Not ist riesengroß, weil der Wille der Menschen frei bleiben muß und sie selbst keinen inneren Antrieb mehr haben; sie tragen kein Verlangen nach rechter Aufklärung, sie fühlen sich wohl in ihrem Geistesdunkel, sie begehren kein Licht.... und kommt das Licht zu ihnen, so lassen sie seine Strahlen nicht einfallen in ihre Herzen, sie wenden sich ab und den Irrlichtern zu, die überall am Wege aufblitzen.... Und Ich schaue voll Erbarmen auf Meine Geschöpfe, die Ich beglücken möchte und die nichts annehmen aus Meinen Händen. Ich sehe, wie sie dahinwandeln, ein jeder auf anderen Pfaden, aber nicht den Weg betreten, der wohl bergauf, aber sicher zu Mir führt.... Ich sehe auch die, die Mich suchen, sich aber nicht beraten lassen, wo Ich zu finden bin, die viele Wege gehen müssen, bevor sie auf den rechten Weg stoßen.... Ich möchte ihnen allen die vergeblichen Wege ersparen, Ich möchte ihnen den Aufstieg zu Mir leichtmachen, Ich möchte einem jeden einen Führer beigesellen.... Doch Ich kann ihnen immer nur mit Meiner lockenden Stimme zurufen: Kommet zu Mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, Ich will euch erquicken.... Ich kann nur rufen, sie aber nicht zwingen, den rechten Weg zu beschreiten.... Und auf Meinen Lieberuf hören sie nicht, weil sie Meine Stimme nicht erkennen, solange sie ohne Liebe sind. Und das ist es, was Ich als geistige Not bezeichne, daß es wohl eine Hilfe gibt und sie von Mir aus überreichlich euch geleistet wird, daß ihr Menschen sie aber nicht annehmen wollet und sonach selbst bestimmt das Ende, dem ihr entgegengehet, Ich kann euch helfen, Ich will euch auch helfen, aber ihr müsset euch helfen lassen wollen.... Denn euer Wille ist frei und wird ewig euer Los bestimmen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 23. April 2024

Kenntnis vom Heilsplan Gottes....

 

   Kundgabe Nr. 8760 erhalten von Bertha Dudde am 22.02.1964 durch das Innere Wort.

Ich will es, daß ihr in Meinen Heilsplan von Ewigkeit einen kleinen Einblick nehmet, und darum suche Ich, euch, eurem Reifegrad entsprechend, darüber Kenntnis zu geben. Ich suche euch dieses Wissen durch Meinen Geist zu vermitteln, auf daß ihr euch in der vollen Wahrheit beweget und auch selbst euch dieser Wahrheit gewiß sein könnet. Denn nur auf dem Wege des Geistes ist es möglich, euch reine Wahrheit zuzuführen. Ihr sollet aber darum um alles wissen, um gegen Irrlehren auftreten zu können, die euch die Rückkehr zu Mir erschweren, die also durch Meinen Heilsplan einmal erreicht werden soll. Ihr sollet wissen, woher ihr kommt und was euch zur Abkehr von Mir veranlaßt hat.... Ihr sollt wissen um das Los, das ihr selbst euch durch euren Abfall von Mir schufet. Und ihr sollet wissen, daß und warum Ich für euch nun einen Plan zurechtlegte, der wieder den langsamen Rückweg zu Mir sichert.... Und über diesen Pan sollet ihr auch Kenntnis erlangen, dann erst werdet ihr euer Menschsein auf Erden verstehen und es nun zielgemäß ausleben.... Ihr werdet Den erkennen und lieben lernen, Der um eurer Seligkeit willen die gesamte Schöpfung erstehen ließ, Der in unermeßlicher Liebe und Weisheit Seine Macht anwandte, um Schöpfungen herrlichster Art ins Leben zu rufen, die alle ihrem bestimmten Zweck entsprechen und alle nur dazu dienen, das einst-gefallene Geistige aufzunehmen, um es einmal zur letzten Reife zu bringen.... daß es einmal zu Mir zurückkehrt, Der Ich der Ausgang seines Seins gewesen bin und mit Meinen erschaffenen Wesen auch ewig verbunden bleiben werde, weil Ich sie liebe.... Um Meine endlose Liebe müsset ihr Menschen wissen, weil diese Erklärung ist für alles, ansonsten Ich auch wieder hätte vernichten können, was Ich schuf, als es sich Mir widersetzte.... Meine Liebe aber hinderte Mich daran, Meine Liebe will aber auch das Erschaffene beglücken, weil die Liebe nicht anders kann als Seligkeiten bereiten, und darum muß eine Rückkehr des von Mir Abgefallenen unweigerlich stattfinden, und Mein Heilsplan von Ewigkeit ist nur auf dieses Ziel der endgültigen Rückkehr alles gefallenen Geistigen ausgerichtet. Daß Ich euch nun darüber so ausführlich Kenntnis gebe, ist nur durch die Endzeit bedingt, die für euch Menschen eine letzte Hilfestellung erforderlich macht. Ihr sollt wissen, worum es geht und daß euch nicht mehr viel Zeit bleibt, um jene Rückkehr zu Mir zu vollziehen.... Ihr sollet nicht gedankenlos in den Tag hineinleben, sondern ihr sollet versuchen, eine enge Bindung mit Mir anzuknüpfen, um nun auch von Mir hindurchgeführt zu werden durch das Chaos, das noch vor dem Ende über euch Menschen kommen wird und für das euch also auch die wahrheitsgemäße Erklärung gegeben werden soll. Werdet ihr aber darüber im Irrtum belassen, hoffet ihr ständig darauf, daß für alle wieder ein irdisches Aufblühen, ein irdischer Aufstieg kommen wird, weil ihr nicht um Sinn und Zweck aller Geschehen, die euch betreffen, wisset, so wird euer Erdenleben umsonst gelebt sein ohne jeglichen Nutzen für eure Seele, die euer eigentliches Ich ist und die nicht vergeht mit eurem Leibestode. Und vor dem Lose, das dann die Seele erwartet, möchte Ich sie bewahren. Ich möchte euch Seligkeiten bereiten, weil Ich euch liebe, und darum leite Ich euch immer wieder die Wahrheit zur Erde, die ihr nur anzunehmen brauchet und dann auch gerettet seid vor einem schrecklichen Lose der Neubannung in den Schöpfungen der Erde.... Wer von Meinem ewigen Heilsplan Kenntnis hat, der geht schon mit einer gewissen Beglückung durch das Erdenleben, weil er Sinn und Zweck desselben erkannt hat und er nun auch bewußt lebt und immer Meinen Willen zu erfüllen trachtet.... Wem aber dieses Wissen fremd ist, der kennt keinen Daseinszweck, und er wird immer nur alles Irdische werten, geistige Ziele aber niemals gelten lassen, weil ihm das geistige Gebiet völlig fremd ist.... Und wiederum wird auch nur der Mensch Verständnis aufbringen für Meinen Heilsplan von Ewigkeit, der selbst schon die Bindung hergestellt hat mit Mir durch Liebewirken, denn dessen Geist ist schon zum Leben erwacht, während der Mensch ohne jeglichen Glauben an Mich lieblos denken und handeln wird und er niemals für ein solches Wissen aufgeschlossen ist.... Er also geht in dichter geistiger Finsternis durch das Leben und findet in seiner Blindheit auch nicht den rechten Weg. Ich aber will allen Menschen das Wissen unterbreiten, daß sie einst von Mir ausgegangen sind, sich freiwillig von Mir abwandten, in die Tiefe stürzten und ihnen aus dieser Tiefe wieder von Meiner Liebe emporgeholfen wurde, weil Meine Liebe zu allem von Mir Erschaffenen übergroß ist und diese Liebe sich auch niemals verändern wird.... Und darum ruhe Ich nicht eher, bis Ich das von Mir Abgefallene wieder zurückgewonnen habe, bis es freiwillig Mir wieder zustrebt.... Und es geht zu diesem Zweck durch die Schöpfung hindurch, die Ich einstens für diese Rückkehr zu Mir erstehen ließ.... Und immer wieder werde Ich den Menschen dieses Wissen vermitteln, die sich Mir verbinden und die Wahrheit erfahren wollen über Anlaß und Sinn und Zweck ihres Seins auf dieser Erde.... Und ihr werdet in aller Wahrheit darüber unterwiesen, weil nur die Wahrheit euch frei macht und wieder endgültig zu Mir zurückführt....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde