Mittwoch, 30. Juli 2025

Guter Samen.... Acker.... Unkraut....

 

Kundgabe Nr.2278 erhalten von Bertha Dudde am 27.03.1942 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Die Saat, die auf guten Boden fällt, wird Früchte tragen, und also wird es auch nicht vergeblich sein, so einem Menschen vom Wirken Gottes Kunde gegeben wird, dessen Herz liebefähig ist, wenngleich er sich noch abweisend dazu verhält. Gottes Liebe bereitet Dinge vor, die unweigerlich das Denken der Menschen erschüttern werden. Er kennt die Herzen der Menschen und sucht sie empfänglich zu machen für Sein späteres Wirken. Und also dünget Er zuvor den Acker, der Seinen Samen aufnehmen soll, und Er reinigt ihn von dem Unkraut, das da ist die verbildete Lehre Christi.... die vielen Irrtümer, die dem guten Samen hinderlich sind zum Gedeihen.... Wer sich zuvor frei gemacht hat von solchen Irrlehren, dessen Herz wird aufnahmefähig sein für die Wahrheit aus Gott, und er wird ein desto eifrigerer Vertreter dieser Wahrheit sein. Denn was er mit dem Herzen empfangen wird, das nimmt der Mensch mit vollster Überzeugung auf.... Es wird lebendig in ihm und ist nicht totes Wort, und dann setzet er sich auch dafür ein, und jeglicher Zweifel ist aus seinem Herzen verschwunden. Gottes Liebe wendet sich jenen Menschen zu, die Ihn nicht abweisen, und diesen führt Er Seine Diener zu, daß sie reden an Seiner Stelle und Seines Wirkens Erwähnung tun. Und Er segnet deren Beginnen, und also ist Er unablässig besorgt um solche Menschen, denen es noch an der Erkenntnis mangelt. Oft aber richtet Menschenmund wenig aus, und dann spricht der Herr Selbst, und Seiner Stimme wird geachtet werden.... Wer aber schon vorbereitet ist, der wird auch leichter zum Erkennen kommen, und darum sollen die Menschen unverdrossen arbeiten an denen, die sich zwar noch sträuben, die aber guten Herzens sind und zu vergleichen dem Boden, der guten Samen aufnehmen soll, auf daß er reiche Frucht trage....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

 

Geisteswirken - Zusammenhängendes Wissen.... Kein Stückwerk....

 

 

Kundgabe Nr.2430 erhalten von Bertha Dudde am 01.08.1942 durch das Innere Wort, die innere Stimme.
 
Das Wissen eines vom Geist Gottes gelehrten Menschen ist so umfangreich, daß daraus schon auf ein außergewöhnliches Wirken Gottes geschlossen werden müßte. Es wird der Mensch in die verschiedensten Gebiete eingeführt, die aber wieder alle im engsten Zusammenhang miteinander stehen, und es ist dies von besonderer Wichtigkeit, daß der Mensch um den Zusammenhang weiß, ansonsten sein Wissen nur Stückwerk ist. Des Geistes Wirken aber ist daran zu erkennen, daß zusammenhängend ein Wissen geboten wird, das Menschenweisheit unerreichbar ist. Denn es kann der Mensch forschungsmäßig weder die Zeit vor seiner Verkörperung als Mensch noch nach seinem Ableben auf Erden ergründen, so ihm aber darüber Aufschluß gegeben werden soll, muß er von geistigen Kräften belehrt werden, deren Vorhandensein wiederum forschungsmäßig nicht bewiesen werden kann. Und er muß Kräfte auf sich wirken lassen, die in keiner Weise sich verstandesmäßig erklären lassen, also durch Weltwissen festgestellt werden können. Die gedankliche Verbindung mit jenen Kräften muß vorausgehen, daß diese wirksam sein können, um nun als Mensch von einem Wissen erfüllt zu werden, das menschliches Wissen weit übertrifft. Und es wird der ernstlich Prüfende erkennen müssen, daß er die Weisheiten nicht erwerben kann, die ihm nun zusammenhängend geboten werden, denn sie allein geben ihm Aufschluß über Sinn und Zweck des Erdenlebens, über Sinn und Zweck der Schöpfung, über den Anfang und das Ziel dessen, was sein Auge sieht. Und er empfindet diese Weisheiten nicht als Mutmaßungen, sondern als unwiderlegbare Wahrheit, und somit kann sein Wissen ständig vermehrt werden, weil er es nicht als Irrtum zu verwerfen braucht oder in immerwährende Zweifel gerät. Denn sowie der Mensch einmal dieses Wissen entgegengenommen hat, ist er auch von der Wahrheit dessen überzeugt, weil die Erkenntniskraft ihm zugleich mit der Wahrheit zugeht. Der Geist aus Gott wirkt nur dort, wo die Voraussetzung dazu gegeben ist, daß der Mensch für die Aufnahme der Wahrheit fähig ist, d.h. würdig ist, und dann wird er auch alles ihm Gebotene als Wahrheit erkennen. Irdisches Wissen wird niemals die Grenzen dessen überschreiten, was irdischem Forschen zugänglich ist, und auch dann noch angegriffen werden können, weil menschliche Forschungen verschiedene Ergebnisse zeitigen. Nur der Geist Gottes vermag rechte Aufklärung zu geben über Dinge, die außerhalb des irdischen Bereiches liegen, aber zur Vollständigkeit des Wissens auch geklärt sein müssen, denn erst dann kann sich der Mensch wissend nennen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 29. Juli 2025

Seelenpartikel... Entwicklungsgang auf Erden und im Jenseits...

 

 

Kundgabe Nr.5198 erhalten von Bertha Dudde am 27.07.1951 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Gerichtete geistige Substanz ist unter Materie zu verstehen, die wieder geistige Substanz in sich birgt, die den Entwicklungsweg geht laut Heilsplan Gottes von Ewigkeit. Diese geistige Substanz nun, die von der Materie als Außenhülle gefangengehalten wird, schließt sich auf dem Entwicklungswege mit immer gleicher Substanz zusammen und kann bezeichnet werden als Seelenpartikel, die wieder die einzelnen Schöpfungswerke beleben. In jedem Schöpfungswerk, sei es die feste Materie, die Pflanzen- oder die Tierwelt, sind also solche Seelenpartikel vorhanden, die auch wieder in sich den Zusammenschluß suchen, um dann ein Ganzes zu bilden in einer neuen Außenform, die stets mehr und mehr der Form eines Menschen ähnlich wird. Unendlich lange Zeit vergeht, bis nach dem Wandel durch die gesamte Schöpfung alle Seelenpartikelchen sich gefunden haben, um nun als menschliche Seele wieder eine Außenform beziehen zu können, der eine bestimmte Aufgabe gesetzt wird, um restlos frei zu werden von jeglicher Außenhülle. Der menschliche Körper ist also nun die die Seele umschließende Außenhülle, die nun als solche die Aufgabe hat, das in ihr sich bergende Geistige zur Reife zu bringen. Das Ausreifen geschieht nun in der Weise, daß der Mensch im freien Willen, dem Zeichen göttlichen Ursprungs, jegliche Seelensubstanz in die rechte Ordnung aus Gott einzuführen sucht.... d.h. alle Eigenheiten der unzähligen kleinen Seelchen auf eine Gott-gefällige Basis bringt, also jeglichem Triebe die Richtung zu Gott anweiset. Alles Gott-widrige Verlangen muß gewandelt werden in Gott-zustrebendes Empfinden, und dies ist die bewußte Seelenarbeit, die der Mensch leisten soll während des Erdenlebens. Es ist dies praktisch so zu verstehen, daß alles das abgelegt werden muß, was der Seele aus ihren früheren Verkörperungen noch anhaftet, daß also tierische Triebe überwunden werden müssen, wie auch das Verlangen nach der Materie abgetötet werden muß, weil alle diese Triebe aus der Vorentwicklung stammen und der Seele noch sehr anhaften als Merkmal des Entwicklungsganges (vorher) zuvor. Alles, was zurückliegende Erscheinungen sind, soll abgelegt werden, wenn die Aufwärtsentwicklung fortschreiten soll, und alles das soll angestrebt werden, was die fortschreitende Entwicklung erkennbar werden läßt.... geistig-göttliche Eigenschaften, wie Demut, Sanftmut, Geduld und Barmherzigkeit, Friedfertigkeit und Gerechtigkeit.... Denn alle diese Eigenschaften gehen aus der Liebe hervor, die im Erdenleben zur höchsten Entfaltung gebracht werden soll. Somit ist eine ganz klare Richtlinie gegeben für die Aufgabe des Menschen auf Erden, es wird der Wille Gottes offenbart den Menschen durch Sein Wort.... Es ist die Seele gleichsam noch ungeordnetes Geistiges, das zur Ordnung geführt werden soll, jedoch sich selbst bestimmen kann, weil es sich im Stadium des freien Willens befindet. Es kann sich wohl ordnen, ist aber nicht dazu gezwungen. Doch sowie es sich ordnet, hat der Geist aus Gott Zutritt, der durch ein Chaos von Trieben und ungeordneten Substanzen nicht hindurchdringen kann bzw. nicht selbst ordnend eingreifen darf, wenn der Wille fehlt. Die Ordnung wird nun hergestellt, wenn die einzelnen besonders hervortretenden Eigenschaften, die eine Verkörperung der Vorzeit kennzeichnen, verkehrt werden in das Gegenteil, da alles im Anfang der Entwicklung stehende Geistige unvollkommen ist und das Vollkommen-Werden Zweck und Ziel der Verkörperung ist. Also es können aus früheren Verkörperungen erkennbare Charaktereigenschaften niemals mit göttlicher Ordnung im Einklang stehen, sondern sie müssen gewandelt werden in das Gegenteil.... bis nur noch Liebe, Güte, Demut, Sanftmut, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit des Menschen Charakter sind und Anzeichen der angestrebten Vollendung, bis die göttliche Ordnung erkennbar ist und die Seele des Menschen nun ihr Ziel erreicht hat und ihre körperliche, materielle Außenform verlassen kann, um als geistiges Wesen nun aufwärtszustreben, doch im Besitz von Licht und Kraft, die ihren jenseitigen weiteren Aufstieg überraschend schnell fördern.... (27.8.1951) Mein Geist ist unentwegt tätig, um euch in die Wahrheit zu leiten, doch ihr müsset euch auch widerstandslos leiten lassen, d.h., ihr dürfet nicht ein schon vorhandenes Wissen als Grundwissen annehmen, dem sich nun Meine Offenbarungen angleichen sollen, sondern ihr müsset zuerst Meine Offenbarungen vernehmen und diese dann mit eurem Wissen vergleichen. Stimmen sie überein, dann werden sie sich auch ergänzen, dann ist auch dieses euer Vorwissen aus geistiger Quelle euch zugeflossen und dienet dem gleichen Zweck, euch in die Wahrheit einzuführen....

Und so setze fort: Die Aufwärtsentwicklung im jenseitigen Reich ist bei den einzelnen Seelen verschieden. Es sind gewissermaßen bei jeder Seele andere Veranlagungen, andere Fähigkeiten sowohl nach oben als auch nach unten vorhanden, die ausgebildet oder auch bekämpft werden müssen und dies immer die Folge der Erkenntnis ist, weil vordem die Seele keinen Wandlungswillen aufbringen kann, solange sie nicht ihren Zustand erkennt. Darum muß ein kleiner Lichtstrahl sie schon berührt haben, daß sie zu diesem Erkennen kommen konnte.... weshalb die Fürbitte für die jenseitigen Seelen so ungeheuer wichtig ist, damit ihnen ein Erkenntnisstrahl zugeht, demzufolge sie nun erst tätig werden und zur Höhe streben. Eine Seele, die auf Erden schon einen Grad des Erkennens erreicht hat, die ihre Seelenarbeit also auf Erden schon in Angriff nimmt, ist im geistigen Reich von so vielen Lichtwesen umgeben, daß sie stets Unterstützung findet und schnell zur höheren Reife gelangt. Darauf kommt es besonders an, daß eine Seele noch auf Erden zur Erkenntnis gelangt, also um ihre Erdenaufgabe weiß und um ihren eigenen noch mangelhaften Zustand. Denn die Erkenntnis ist ein großer Schritt zur Vollendung und lässet im jenseitigen Reich die Regionen rascher durcheilen, während eine Seele ohne Erkenntnis oft undenklich lange Zeit unten weilt, weil sie unbedingt das erste Wissen besitzen muß und sie vorerst lange ablehnt, bis sie bereit ist, sich unterweisen zu lassen. Und dieser unwissende Zustand ist äußerst qualvoll und kann nur durch liebende Fürbitte behoben werden. Auch jenen Seelen stehen Lichtwesen bei, doch unerkannt weilen sie in ihrer Nähe und können daher auch nicht erfolgreich einwirken, weil der Seele der freie Wille belassen werden muß. Doch trotz Erkennen der eigenen Mangelhaftigkeit, trotz Erkennen der Fehler, Schwächen und Begierden kann sich die Seele nicht ohne Hilfe aufwärtsentwickeln. Und diese Hilfe ist Jesus Christus, sowohl auf Erden als auch im geistigen Reich.... Wird Er angerufen um Hilfe im ernsten Willen aufwärtszusteigen, so ist auch mit Sicherheit der Erfolg zu erwarten.... Er hilft dort nach, wo die eigene Kraft nicht ausreicht, Er vergibt nicht nur die Sünden dem, der Ihn um Vergebung bittet, Er ist auch Kraftspender im Kampf als Überwinder.... Ohne Seine Kraft vermag kein Wesen sich aus der Tiefe zu erheben, denn ein unvollkommenes Wesen ist und bleibt schwach eben als Auswirkung seiner Unvollkommenheit. Nur die Verbindung mit Jesus Christus vermittelt ihm die Kraft und macht sein Ringen zur Vollendung leichter und auch erfolgreich. Wer auf Erden nicht zu Jesus Christus kommt, muß im Jenseits zu Ihm eilen, ansonsten er ewig unten bleibt.... Und wieder ist das so zu verstehen, daß jede Seele zur Liebe kommen muß.... Denn Jesus Christus ist die verkörperte Liebe. Die Liebe also ist die erlösende Kraft, die Liebe erkennet auch Jesus Christus an, die Liebe muß auf Erden geübt werden, um einen geflügelten Aufstieg im Jenseits zu sichern. Sie muß aber auch im Jenseits die Triebkraft sein, ansonsten die Seele niemals einen höheren Reifegrad erringen kann. Und so ist die Liebe das einzige Mittel, aller Schwächen und Fehler ledig zu werden, denn wer die Liebe hat, der erkennt sich und strebt der Vollendung bewußt entgegen, weil er verlangt nach Dem, Der die Liebe Selbst ist, und Dieser ihm stets hilft, weil die Liebe zur Liebe drängt und der Zusammenschluß in Liebe die ewige Seligkeit ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Gottes Geist widerspricht sich nicht...


 

Kundgabe Nr.8077 erhalten von Bertha Dudde am 11.01.1962 durch das Innere Wort

Ihr könnet ruhig Mein Wort als reine Wahrheit vertreten und Ich werde auch eure Gedanken so leiten, daß ihr stets erkennet, wo sich der Gegner hervordränget und das Denken der Menschen verwirren will. Denn Ich gab euch doch die reine Wahrheit, damit sie Eingang finde unter den Menschen. Und wem Ich diese Wahrheit zuleiten kann in direkter Form, der ist auch befähigt dazu, ein Lehramt auszuüben, und er wird immer jeden Einwand widerlegen können, der ihm von seiten der Mitmenschen gemacht wird. Ich will, daß die Wahrheit durchbricht, daß es Licht werde, daß die Finsternis verjagt wird, d.h. die Menschen recht denken lernen. Da dies aber den freien Willen der Menschen erfordert, wird es nicht leicht sein, gegen den Irrtum anzugehen. Es ist der Mensch selbst dafür verantwortlich, ob er sich in der Wahrheit oder im Irrtum bewegt, denn von Meiner Seite aus wird ihm wahrlich ein Licht gebracht, das er nur anzunehmen braucht, wenn es ihm ernst ist um das Ausreifen seiner Seele.... Und so soll euch die Erklärung gegeben werden, daß ihr niemals zu fürchten brauchet, daß Mein Geist sich widerspricht. Ob es nun Mein Geist ist, der sich äußert, das kann ein jeder leicht erkennen, dem es ernst ist um die Wahrheit.... Denn diesem gebe Ich auch das Unterscheidungsvermögen, und er wird sich selbst angesprochen fühlen von Mir. Doch er muß mit dem Herzen Mein Wort entgegennehmen, nicht nur mit dem Verstand. Wer voreingenommen an eine Prüfung herangeht, der kann nicht mehr recht urteilen.... denn sein Verstand überwiegt und übertönt die Empfindung des Herzens.... Ich aber kann nur durch das Herz zu einem Menschen sprechen. Darum öffnet eure Herzen, wenn Ich zu euch reden soll, sei es direkt oder durch Übermittlung Meiner Diener.... Wollet, daß ihr von Mir angesprochen werdet, und wahrlich, es wird euer Denken erleuchtet sein, ihr werdet verstehen, was euch zuvor unverständlich war, ihr werdet auch ein klares Urteil zu fällen fähig sein, und ihr werdet glücklich sein, die Stimme eures Vaters zu vernehmen, Der zu allen Seinen Kindern sprechen will, die nur begehren, Ihn zu hören....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 28. Juli 2025

Gottes Ruf nach Arbeitern im Weinberg...

 

 

Kundgabe Nr.5875 erhalten von Bertha Dudde am 12.02.1954 durch das Innere Wort.

In Meinem Reich tätig zu sein ist für euch alle, die ihr noch auf Erden weilet, die schönste Aufgabe, weil sie einen ewigen Lohn zeitigt und weil ihr dann Meine Mitarbeiter seid und ihr also eine Tätigkeit ausführet, die Meinem Willen entspricht. Sowie ihr euch zur geistigen Mitarbeit entschließet, wird euer Erdenleben in eine Bahn gelenkt, auf der ihr nun offensichtlich Meine Führung erkennet. Ihr werdet in geistigen Kreisen Eingang finden oder selbst solche bilden, ihr werdet mit Menschen zusammengeführt, die andere als nur irdische Gedanken pflegen, ihr werdet in geistiges Wissen eingeführt, so daß ihr eure Tätigkeit auf Erden auch verrichten könnet, und ihr werdet sichtlich Meinen Segen erfahren in geistiger wie auch irdischer Arbeit, weil ihr nun nicht allein, sondern mit Mir schaffet und wirket. Keiner soll glauben, nicht benötigt zu werden für die Arbeit in Meinem Weinberg.... an jeden einzelnen richte Ich die Frage, ob er Mir dienen wolle, ob er sich der Not irrender Seelen annehmen und mit Meinem Beistand für deren Rettung tätig sein will.... Jedem einzelnen gebe Ich die Verheißung, daß Ich seine Arbeit segnen werde, und für jeden einzelnen, der Mir dienen will, habe Ich schon sein Arbeitsfeld bereit, wo er seinen Kräften gemäß wirken kann zu eigenem und der Mitmenschen Segen. Und Ich brauche einen jeden.... Die Arbeit zur Behebung der geistigen Not ist so äußerst wichtig und dringend, daß Ich immer wieder eure Hilfe anfordere, weil sie nur von Menschen geleistet werden kann, die im Verband mit Mir und in Meinem Willen ihren Mitmenschen das Evangelium bringen wollen, die sich ihrer geistigen Not annehmen, die den Glauben wieder neu aufleben lassen oder einen noch schwachen Glauben stärken wollen, die ihre Mitmenschen zur lebendigen Verbindung mit Mir anregen und selbst ihnen ein Beispiel geben von dem Segen der innigen Verbindung eines Menschen mit Mir. Ich brauche euch alle, die ihr an Mich glaubt.... Denn unzählige Menschen gehen ohne Glauben an Mich durch das Leben, und ein jeder von ihnen benötigt einen Mitmenschen, der ihm wieder zum Glauben verhilft. Ich Selbst kann wohl indirekt, nicht aber direkt auf solche ungläubige Menschen einwirken, doch ihre Not erbarmt Mich, und um ihnen zu helfen, will Ich sie mit euch in Verbindung bringen und euch reichlich Arbeitsmaterial zuleiten, mit dem ihr nun wirksam und segensreich tätig sein könnet, so ihr bereit seid, Mir zu dienen und den Mitmenschen Hilfe zu bringen. Die Zeit geht ihrem Ende entgegen, und darum brauche Ich noch viele Arbeiter zuvor und richte an euch alle darum den dringenden Ruf: Gedenket eurer Brüder und Schwestern auf Erden, die noch nicht euren Weg betreten haben, die nur die Weltwege gehen und auf diesem Wege niemals ihr Ziel erreichen können.... Gedenket derer, die ohne Glauben sind, und versuchet an ihnen die Kraft eures Glaubens wirksam werden zu lassen.... betet für sie und schließet sie stets mehr in eure Gedanken ein, auf daß sie die Kraft eurer Liebe spüren und widerstandslos euch auch anhören, so ihr ihnen Mein Wort bringet.... daß sie nachdenken und nun auch von oben auf sie eingewirkt werden kann.... Leistet die Vorarbeit, die von Menschen auf Erden geleistet werden muß, damit sich dann die Kräfte des Lichtes einschalten können und ihrerseits nun einzuwirken suchen, daß zum Glauben gelangen, die noch fernab stehen, die nur die Welt sehen und ein geistiges Reich leugnen wollen.... Ihr könnet viel dazu beitragen, sowie ihr nur euch bewußt Mir zum Dienst anbietet.... Denn dann lenke Ich alle eure Schritte, und Ich statte euch aus mit allem, was ihr benötigt zur Arbeit für Mich und Mein Reich.... Ich gebe euch selbst Licht und Kraft, auf daß ihr nun auch wieder austeilen könnet Mein Wort, das Licht und Kraft ist für jeden, der es anhört, mit seinem Herzen aufnimmt und sich bemüht, es auszuleben. Denn dieser ist nun auch gewonnen für Mein Reich, er wird nicht verlorengehen, wenn das letzte Ende gekommen ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Die Weinbergsarbeiter haben die Pflicht, gegen Irrtum vorzugehen...

 

 

Kundgabe Nr.8915 erhalten von Bertha Dudde am 22.01.1965 durch das Innere Wort.

Eure Aufgabe ist es, einzutreten für die Wahrheit, die ihr von Mir empfanget. Wenn Ich euch Kunde gebe von Dingen, die irrtümlich anders hingestellt werden, so habt ihr die Pflicht, euch für das euch vermittelte Geistesgut einzusetzen und es nicht stillschweigend zu dulden, wenn euch Irrtum entgegengesetzt wird. Denn Ich strahle deshalb das Licht der Wahrheit zur Erde nieder, um ebendie Lüge und den Irrtum zu entkräften, weil er für die Menschen eine Gefahr ist, wenn er unbeleuchtet bleibt und also der Irrtum neben der Wahrheit einhergeht. Verstehet es doch, daß es nicht gleichgültig ist, ob euch die Wahrheit geschenkt wird oder nicht, verstehet es, daß ihr mit einem Irrtum nicht den Weg findet zu Mir und daß ihr ihn ablegen müsset.... wenn nicht auf Erden, dann im jenseitigen Reich.... und bevor ihr nicht in der vollen Wahrheit steht, kann es für euch keine Seligkeit geben. Darum brauche Ich auch Kämpfer, die immer die Wahrheit herausstellen, die nicht sich scheuen, ihr Wissen den Mitmenschen mitzuteilen, daß sich ein jeder entscheide zwischen Irrtum und Wahrheit.... Ihr wisset es nicht, wieviel Irrtum in der Welt ist, Ich aber weiß es und kann daher nicht stillschweigend diesen dulden. Da Ich aber keinen Menschen zwinge, die Wahrheit anzunehmen, kann Ich nur das eine tun, Mir Selbst Kämpfer auszubilden, die an Meiner Statt reden und auch den Irrtum angreifen, wenn er deutlich sichtbar wird.... Denn zumeist versteckt er sich hinter einer Maske, die Meinen Gegner verbirgt.... Und das ist das größte Übel, daß er mit den gleichen Mittel arbeitet, um Mich und Mein Licht zu verlöschen.... Darum kann nicht scharf genug dagegen angegangen werden, und wer sich im Besitz der reinen Wahrheit weiß, der soll immer dafür eintreten, weil er ein Gnadengeschenk empfängt von größter Bedeutung, das ihm den Kampf sehr erleichtert, denn er kann alles begründen und braucht nicht zu fürchten, daß Mein Gegner ihm überlegen ist, denn er wird vor dem Licht immer die Waffen strecken. Und Licht gebe Ich euch in aller Fülle, so daß es euch ein leichtes ist, zu erkennen, wo das Geistesgut seinen Ausgang genommen hat, das diesem Licht von oben entgegengerichtet ist. Und also dürfet ihr es nicht stillschweigend dulden, denn was gegen die Wahrheit gerichtet ist, ist Lüge, und der Lüge sage Ich Meinen Kampf an. Die Menschen wissen es nicht, in welchem Wust von irrigem Geistesgut sie sich befinden. Und wer sich nicht frei machen kann auf Grund der ihm zugeführten reinen Wahrheit, der wird belastet damit eingehen in das jenseitige Reich, wenn ihm nicht der Liebegrad ein blitzschnelles Erkennen sichert, doch dann wird er auch schon im Erdenleben den Irrtum erkennen können, und er wird alles ablehnen, was nicht der Wahrheit entspricht. Denn die Liebe erleuchtet ihn, und er wird unwillkürlich eine Abwehr empfinden gegen falsches Geistesgut. Je weiter es dem Ende zugeht, desto mehr werden sich angebliche "Wortempfänger" hervortun, und alle diese werden ihre falschen Botschaften verbreiten wollen, und dann gilt es, die Geister zu unterscheiden, denn wahrhaft satanische Boten werden darunter sein, die im Auftrag dessen tätig sind, der die Welt verderben will, der den Menschen den Rückweg zu Mir gänzlich zu unterbinden sucht. Ihr aber, die ihr Mir dienen wollet, ihr werdet sie erkennen und wissen, was ihr von jenen Botschaften zu halten habt. Und niemals dürfet ihr aus Toleranz alle diese Botschaften gelten lassen, denn wer die Lüge nicht bekämpft, der läßt sich von ihr gefangennehmen, und dann verwirrt sich sein Denken, und er wird nicht mehr die reine Wahrheit erkennen können. Und das ist seine Absicht, auch deren Geist zu verwirren, die sich von ihm trennen wollen, um ihn (sie) wieder in seine Gewalt zu bekommen.... Denn ihm ist kein Mittel zu schlecht und keine List zu niederträchtig, wenn er nur sein Ziel erreicht....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 27. Juli 2025

Segen der geistigen Tätigkeit....


 

Kundgabe Nr.7587 erhalten von Bertha Dudde am 26.04.1960 durch das Innere Wort.

Die Arbeit für das geistige Reich muß unverdrossen fortgeführt werden, denn jede geistige Tätigkeit zieht ihren Segen nach sich. Und obgleich die Mitmenschen nicht dafür aufgeschlossen sind, so sind es doch zahllose Seelen, die aus eurer geistigen Tätigkeit Nutzen ziehen, denn im jenseitigen Reich ist die Not riesengroß, weil es gilt, den Seelen, die noch in der Tiefe schmachten, Hilfe zu bringen in Form von Licht und Kraft.... Und diese sichere Hilfe bedeutet für sie Mein Wort, das sie ebenso vernehmen können wie die Menschen auf Erden, wenn sie sich nicht ganz abweisend dazu einstellen. Die Not jener Seelen ist groß, sie spüren es, daß vor ihnen eine Entscheidung liegt, daß ihrer ein noch schlimmeres Los wartet, wenn sie keine Änderung ihrer Lage anstreben.... Aber sie haben auch lichte Momente, und sie vernehmen zuweilen Worte, die ihnen gelten, denen sie Aufmerksamkeit schenken und die sie veranlassen können, den Ausgang jener Worte zu suchen.... Und das wird immer geschehen, wenn ihr, Meine Diener auf Erden, Weinbergsarbeit verrichtet, wenn ihr Mein Wort höret oder es weitergebt, wenn ihr es selbst in euren Gedanken bewegt. Dann hören zahllose Seelen im geistigen Reich auch diese Worte, und für viele können sie einen Wandel ihrer Gesinnung und eine Verbesserung ihrer Lage bedeuten, weil Mein Wort das einzige Hilfsmittel für jene Seelen ist, durch das sie aus der Tiefe zur Höhe gelangen können. Ihr wisset nicht, wie eure geistige Arbeit im jenseitigen Reich verfolgt wird; ihr wisset nicht, daß ihr ständig umgeben seid von zahllosen Seelen, die nur darauf warten, daß Lichtfunken aufblitzen, wenn ihr geistig tätig seid. Denn für sie bedeutet eure geistige Arbeit Darreichen von Nahrung, denn sie darben und verlangen nach Speise und Trank. Darum lasset euch nicht niederdrücken, wenn eure Weinbergsarbeit auf Erden scheinbar ergebnislos ist.... Sie trägt immer ihren Erfolg davon, denn kein Wort, das von Mir kommt, verhallt ungehört in der Unendlichkeit. Da es aber in der letzten Zeit um die Erlösung unzähliger Seelen aus der Tiefe geht, soll auch von eurer Seite aus dieser Seelen gedacht werden, denn viele Seelen befinden sich noch in Erdennähe und verfolgen eure Tätigkeit. Und diesen Hilfe zu bringen ist wahrlich eine Weinbergsarbeit, die gesegnet ist von Mir. Was von seiten der Menschen oft nicht geschätzt wird, das wird von jenen Seelen dankbar entgegengenommen, wenn sie einmal die Kraft Meines Wortes gespürt haben.... Und ihnen sollt ihr sooft wie möglich Mein Wort bringen, und ihr sollt wissen, daß keine geistige Arbeit von euch vergeblich ist und daß diese Seelen eifrige Zuhörer sind, daß sie stets eine Kraftzufuhr spüren und sonach auch schon gewonnen sind für Mein Reich.... daß sie nun von selbst streben zur Höhe, wenn sie einmal diese Hilfe genossen haben, die ihnen Mein Wort jederzeit bedeutet. Und diese Seelen werden sich nimmermehr abwenden von euch, sie werden auch andere Seelen euch zuführen, sie werden Mein Wort empfangen, sowie ihr euch öffnet Meiner Ansprache, und sie werden auch selbst Segen erfahren aus jeder geistigen Tätigkeit, die ihr für Mich und Mein Reich leistet. Es ist kein Wort vergeblich gesprochen oder geschrieben, es wird jedes Wort vernommen und dankbar aufgenommen von den Seelen im jenseitigen Reich, denn alle diese begehren das Licht, und dieses Licht entzündet ihr ihnen, wenn ihr arbeitet für Mich und Mein Reich, in welcher Art es auch sei.... Immer wird Mein Wort auch ihnen tönen, und immer werden sie Meinem Wort die Kraft entziehen, daß sie gleichfalls tätig sein können und den Seelen Hilfe bringen, die in gleicher Not sind, wie sie es waren, bevor ihnen Mein Wort ertönen konnte. Denn das ist Meines Wortes Kraft, daß es antreibt zu geistiger Tätigkeit.... daß immer wieder neue Seelen gewonnen werden für Mich und Mein Reich....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 26. Juli 2025

Wissen um Zeitpunkt des Endes...


 

Kundgabe Nr.3560 erhalten von Bertha Dudde am 27.09.1945 durch das Innere Wort.

Ungemein irrig ist es, den Zeitpunkt der Auflösung als fernliegend zu erklären, und dieser Irrtum ist schadenbringend für die Seelen, weil sie der Mahnungen und Warnungen der letzten Zeit nicht achten. Ebenso irrig aber ist es, die Zeit bestimmen zu wollen, denn dieses Wissen ist den Menschen verborgen. Darum weiset Gott durch Seher und Propheten immer auf das nahe Ende hin, um die Menschen anzuspornen, einem schnell eintretenden Ende gemäß zu leben, um sie der Verantwortung ihren Seelen gegenüber bewußt werden zu lassen und sich ständig auf das Ende vorzubereiten. Das Ende ist nahe, doch den Tag weiß niemand außer Gott. Die Zeichen der Zeit weisen auf das Ende hin, doch es wird kommen plötzlich und unerwartet, für alle Menschen, auch für die Gläubigen, die wissend sind und dem nahen Ende gemäß zu leben sich bemühen. Menschensinn und Menschenverstand wird niemals in den göttlichen Plan von Ewigkeit einzudringen imstande sein und darum weder die Zeit noch die Art des Endes bestimmen können. Nur wo der Geist Gottes tätig ist, belehret Er die Menschen, in welcher Weise das Ende stattfindet, jedoch immer den Tag und die Stunde offenlassend, da es geschieht. Denn diese hat Gott Sich vorbehalten und das Wissen darum den Menschen verborgen. Die Gläubigen vermögen an dem Tiefstand der geistigen Entwicklung die Zeit des Endes zu erkennen, und so sie täglich dieses sowie das Kommen des Herrn erwarten und mit Gott in innige Verbindung treten, werden sie es auch spüren, wenn der Tag des Gerichtes im Anzuge ist. Wer aber die Zeit vorher bestimmen will, wer eingeweiht zu sein glaubt ohne offensichtliches Wirken des Geistes, der wird irren mit seiner Ankündigung, und ihm sollen die Menschen keinen Glauben schenken, denn er trägt nur dazu bei, den Unglauben an das Ende zu verstärken. Selbst der Vorläufer des Herrn, der von Gott Selbst zur Erde gesandt ist zur Rettung der noch Unentschlossenen, selbst dieser wird keinen Tag angeben.... Auch er wird das nahe Ende künden und die Menschen ermahnen, es täglich und stündlich zu erwarten. Er ist vom Geist Gottes erleuchtet, und der Vatergeist, Der in ihm und durch ihn Sich äußert, weiß wahrlich den Tag und die Stunde. Und doch hält auch er dies noch den Menschen geheim, weil es ihnen nicht taugt, zu wissen darum. Und so wird die Stunde kommen plötzlich und unerwartet, wie es Gott verkündet hat.... mitten in den Freudentaumel der Welt wird Seine Stimme ertönen, den Ungläubigen zum Schrecken, den Gläubigen aber zum Trost und zur Freude....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 25. Juli 2025

Neue Erde.... Schöpfungen.... Paradies....


 

Kundgabe Nr.4369 erhalten von Bertha Dudde am 10.07.1948 durch das Innere Wort.

Die neue Erde wird wieder gestaltet sein der unendlichen Liebe Gottes und Seiner unübertrefflichen Weisheit entsprechend. Alle Schöpfungen sind wieder Träger des Geistigen, das seinen unterbrochenen Entwicklungsgang nun fortsetzen und auch zu schnellster Beendigung bringen kann, denn die Materie ist von weniger langer Lebensdauer, d.h., sie steht gleichfalls in dauernder Veränderung; das Werden und Vergehen wechselt in kürzerer Zeit, und sonach kann das Geistige sehr schnell die Form verlassen und die nächste Form beziehen. Und wieder ist die Aufgabe jeden einzelnen Schöpfungswerkes, der Erhaltung anderer Schöpfungen zu dienen. Die Menschen der neuen Erde werden in übergroßem Liebewillen unentwegt tätig sein und somit auch alle Schöpfungswerke benötigen, so daß diese ihre dienende Aufgabe voll und ganz erfüllen können. Zudem wird auch die Materie an sich keine große Widerstandsfähigkeit besitzen, ausgenommen die harte Materie der Grundschöpfung, die, da sie das Gott-widersetzliche Geistige in sich birgt, das zur Neubannung verurteilt wurde, eine fast unzerstörbare Masse ist, die wieder endlose Zeit zur Auflösung benötigte, wenn nicht Gott in Seiner großen Barmherzigkeit die Freiwerdung beschleunigte nach weisem Plan für das zu erlösende Geistige. (10.7.1948) Auf der neuen Erde kann die Verformung des Geistigen schneller gehen, weil die Menschen schon in einem Reifegrad stehen, daß sich auch das noch gebundene Geistige in Tier- und Pflanzenwelt ihnen freiwillig unterwirft. Es spürt die Liebe der Menschen und gibt daher viel leichter den Widerstand auf, es dienet ihnen wenn auch im Mußgesetz dennoch freiwillig und schreitet deshalb ebenfalls rascher zur Höhe. Und so ist die Materie auf der neuen Erde auch schneller vergänglich, d.h., das Werden und Vergehen von immer neuen Schöpfungen ist rasch aufeinanderfolgend, daher aber auch alle Schöpfungen besonders reizvoll anzusehen, und sie beglücken die Menschen in ihrer Vielseitigkeit und das Auge erfreuenden Formen. Wer die alte Erde noch bewohnt hat, also am Tage des Gerichtes zu den Entrückten gehört, der kann nicht genugsam staunen über die Abwechslung und die Herrlichkeiten der neuen Erde, und es (sie) ist für ihn ein wahres Paradies, weil nur gute Kräfte am Werk sind und jegliche Beeinflussung durch Gott abgewandte Kräfte unmöglich ist. Diese Menschen werden am besten die Wunder Gottes ermessen können und würdigen, denn sie haben die alte Erde mit allem Guten und Schlechten noch in Erinnerung. Die folgenden Generationen werden nur hören von der alten Erde und, je weiter die Zeit vorrückt, desto selbstverständlicher die Schöpfungen der neuen Erde betrachten, und also flaut dann auch die Liebe zu Gott ab, wenngleich eine lange Zeit vergeht, wo die neue Erde noch ein Paradies genannt werden kann, wo Liebe unter den Menschen wohnt und Gott Selbst unter den Seinen weilt. Diese Zeit zu erleben ist wahrlich auch das schwerste Erdenleben wert, denn Gott Selbst hat den Menschen eine Begrenzung gesetzt, Er wird Seinen Stamm Sich zugewandt erhalten und bis zum Ende dieser Erde getreulich führen durch Leid und Not hindurch. Und Er wird die Zeit verkürzen, auf daß die Seinen selig werden. Doch alles wird vergessen werden von den Bewohnern der neuen Erde, denn die Seligkeit wiegt die Trübsalszeit ums Tausendfache auf. Und immer wieder muß daher den Menschen die Mahnung zugerufen werden: Haltet aus und bleibet Gott treu.... Er wird es euch lohnen ewiglich.... und Seine Liebe wird euch Kraft geben, so ihr sie benötigt....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Donnerstag, 24. Juli 2025

Das Wissen um den Vorentwicklungsgang der Seelen...

 

 

Kundgabe Nr.6591 erhalten von Bertha Dudde am 09.07.1956 durch das Innere Wort.

Das Wissen um den Gang eurer Seele vor der Verkörperung als Mensch ist in der letzten Zeit vor dem Ende zweckdienlich für alle Menschen, die gleichgültig durch das Erdenleben gehen und sich ihrer Verantwortung der Seele gegenüber nicht bewußt sind. Zwar werden solche Menschen dieses Wissen auch nicht annehmen wollen, dennoch kann es ihnen einen neuen Gesichtspunkt eröffnen, von dem aus sie nun ihr Dasein betrachten.... Es kann ihnen Erklärung sein für vieles ihnen bisher Ungeklärtes, es kann sie anregen zum Nachdenken und auch unruhig machen, wenn sie ihres späteren Lebens gedenken, das sie dann auch nicht mehr anzweifeln können, wenn jenes Wissen der Wahrheit entspricht. Ein denkender Mensch wird es nicht ohne weiteres abweisen können, aber nur wenige werden bereit sein, es anzunehmen; doch es könnte vor dem Ende noch viele Menschen zur Besinnung bringen und zu einer anderen Einstellung Gott gegenüber veranlassen.... Und es gehört die Übermittlung dieses Wissens auch zu den Mitteln, die Gott noch anwendet in Seiner Liebe, daß Er die Menschen Einblick nehmen lässet in Seinen Plan von Ewigkeit, weil mit der Beendigung dieser Erlösungsepoche auch die Pforten zum jenseitigen Reich geschlossen werden und es nur noch die zwei Möglichkeiten eines Weiterbestehens gibt.... als Mensch auf der neuen Erde oder als aufgelöstes Geistiges wieder neugebannt in der Schöpfung. Während zuvor dieses Wissen darum nicht erforderlich war, weil die unausgereiften Seelen noch im jenseitigen Reich ausreifen konnten und also Zeit genug hatten für ihre Entwicklung, die aber den Menschen der letzten Zeit mangelt und denen darum Gott noch in jeder anderen Weise verhelfen will, einen bestimmten Reifegrad zu erreichen, der die Bannung in der harten Materie ausschließt. Wohl ist immer schon den Geistig-Strebenden der Einblick gewährt worden in Gottes Heilsplan, doch zumeist für ihre eigene Entwicklung oder zur Belehrung besonders wissensdurstiger Menschen, denen Gott ihre Bitten um Aufklärung darüber erfüllte.... In der letzten Zeit aber soll dieses Wissen verbreitet werden unter den Menschen als Mahnung und Warnung, denn obgleich den Menschen das Rückerinnerungsvermögen genommen ist, wird der Glaube an den endlos langen Weg der Seele zuvor doch eine gewisse Verantwortung wachrufen, und auch dem Ungläubigen können Bedenken kommen ob seines Lebenswandels, und diese können ihm wie stille Mahner immer wieder auftauchen, so daß er sich gedanklich doch damit befaßt. Und mitunter werden auch solche Erklärungen für den Menschen Lücken ausfüllen, sie werden eher Annahmebereitschaft finden, weil dann auch Sinn und Zweck der Schöpfung erkenntlich wird.... doch immer nur für die Menschen, die nachdenklich sind und glauben wollen, aber logische Begründungen verlangen, um glauben zu können. Jenen Menschen wirft Gott einen Rettungsanker hin, der sie auf festen Grund zu ziehen vermag.... Und Er wird sie auch die Wege finden lassen, auf denen sie zum Wissen gelangen, Er wird das Wissen über den Heilsplan und den endlos langen Entwicklungsgang der Seele auch dorthin leiten, wo es benötigt wird, wenngleich auch nicht alle Menschen davon Kenntnis zu haben brauchen.... Doch Gott kennt die Gedanken und Bedenken jedes einzelnen, und Er will ihnen Antwort geben oder Bedenken zerstreuen.... Aber nichts wird sinn- und zwecklos sein, was Er unternimmt, und was Er an Wissen zur Erde leitet, hat Er auch in Seiner Weisheit als zweckvoll erkannt....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 23. Juli 2025

Vergeltung - Sühne... Ewige Ordnung... Vergebung durch Christus...


 

Kundgabe Nr.4837 erhalten von Bertha Dudde am 14.02.1950 durch das Innere Wort.

Es gibt eine Vergeltung für alle Taten, gute und böse, auf dieser Erde, und ihr könnet nicht ungestraft sündigen, wie ihr auch nicht unentlohnt Gutes tut, doch es soll nicht die Furcht vor der Strafe oder die Aussicht auf Lohn euch bestimmen, Böses zu unterlassen oder Gutes zu tun. Ihr sollt aus reiner Liebe zum Nächsten ihn nicht schädigen, sondern ihm helfen, also dienstwillig sein, ihr sollt das Gute tun um des Guten willen und das Böse verabscheuen, weil es böse ist. So ist es Mein Wille und entspricht Meiner Ordnung von Ewigkeit; es ist das Gesetz des geistigen und sonach auch des irdischen Reiches, in Meiner ewigen Ordnung zu leben, um also selig zu sein, und wer dieses Gesetz der Ordnung umstößt, der ist in einem unseligen Zustand und wird entsprechend gerichtet, d.h. dem Geistigen zugesellt, das in Mir-widersetzlichem Willen steht, also gleichfalls Meine Ordnung nicht achtet. Und es wird dort das Unrecht einsehen können, wenn es will, und auch die Möglichkeit haben, es gut zu machen. Doch es erfordert das einen überaus starken Willen, sowie das Wesen von der Erde geschieden ist, während es auf der Erde leichter zur Erkenntnis sowohl, als auch zum Sühnen seines Unrechts kommen kann.... Doch laut göttlicher Gerechtigkeit muß jedes Unrecht gesühnt werden, und das ist es, was ihr Menschen bedenken solltet, solange ihr auf Erden weilet. Darum wird euch ständig die Liebe gepredigt, darum wird euch das Evangelium, die Liebelehre Christi nahegebracht, auf daß ihr euch besinnet, euer Unrecht erkennet und euch bemühet, es durch gute Handlungen zu entsühnen, auf daß ihr euch bemühet, in der Liebe zu leben, die das Gesetz Meiner ewigen Ordnung ist und bleibt bis in alle Ewigkeit. Es gibt eine Vergeltung, und glücklich seid ihr zu nennen, wenn ihr auf Erden schon sühnen dürfet, denn im Jenseits ist es überaus schwer, eurer Schuld ledig zu werden, so schwer, daß ihr undenklich lange Zeit benötigt, während ihr auf Erden zu Dem eure Zuflucht nehmen dürfet, Der für eure Sündenschuld gestorben ist.... Doch immer gehört dazu das Erkennen eurer Schuld und der Wille, ihrer ledig zu werden durch eine gerechte Sühne oder Mithilfe Jesu Christi, Den ihr um Vergebung eurer Schuld anrufen müsset, was jedoch bedingt, daß ihr selbst sie verabscheut und starken Willens seid, euch zu bessern und in das Gesetz Meiner ewigen Ordnung einzutreten.... in der Liebe zu leben, wie es Mein Wille ist....

Amen

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Dienstag, 22. Juli 2025

Co to jest prawda? .... Gdzie można ją znaleźć? ....

 

 

Objawienie Nr.5700 otrzymane przez Berthę Dudde  17.06.1953 przez Słowo Wewnętrzne.
 

Wy, ludzie musicie być nauczani w prawdzie, abyście mogli spełnić cel waszego życia na ziemi.... Ale co to jest prawda?  I jak moglibyście do prawdy dotrzeć? 

Bóg sam jest tą wiekuistą prawdą, i dlatego musi pragnący prawdy zwrócić się do Boga, aby Go o prawdę poprosić. Po za tą bezpośrednią, nie ma żadnej innej drogi, bo gdyby nawet była nam prawda inaczej wskazana, to tylko ten będzie mógł ją jako prawdę rozpoznać, kto będzie prosił Boga o oświecenie jego ducha i prawidłowe myślenie. A więc musi człowiek najpierw uznać Boga, on musi w Niego wierzyć....A dopiero wówczas wiara stanie się w nim żywą, i stanie się jego wewnętrznym przekonaniem, gdy będzie on żył w miłości, bo dopiero przez miłość stanie się wiara żywą.  Miłość jest kluczem do mądrości, miłość gwarantuje właściwe, odpowiadające prawdzie myślenie, bo miłość, prawda i Bóg są jednością.... 

Wy ludzie musicie najpierw przyswoić sobie tą podstawową prawdę, że miłość jest pierwszym warunkiem do właściwego myślenia, i że wy dopiero wtedy możecie mówić oświeconym duchu, gdy będziecie się starać prowadzić życie w miłości, przez co rozumie się miłość wolną od osobistych interesów, przez którą wyrazicie waszą miłość do Boga. Wy ludzie, musicie wiedzieć, że tam gdzie jest miłość, jest też sam Bóg. A gdzie jest Bóg, tam jest też prawda.... Musicie o tym wiedzieć, że prowadzenie was do czystej prawdy jest wolą Bożą, że On niczego nie chce przed wami zatajić, i że powinniście przemienić stan nieznajomości w stan znajomości, i że jest On zawsze jest gotów do wprowadzenia was w prawdę, ale najpierw musicie spełnić te warunki, jeśli chcecie poruszać się w prawdzie. Nie możecie uważać, że wy jesteście w stanie, jedynie przy użyciu waszego rozumu, zagłębić się w prawdę, gdyż wasze rozumowe myślenie pójdzie tak długo w błędnym kierunku, jak długo Bóg będzie wyłączony, po za tem musi istnieć wola poznania prawdy, poważne pragnienie jej, które zostanie przez Boga ocenione, jako pragnieie Jego samego, gdyż On sam jest od wieków prawdą.... I poważne pragnienie uwarunkowuje, że człowiek jest gotów zrezygnować ze swojej dotychczasowej wiedzy, aby otrzymać na jej miejsce czystą prawdę, że otworzy się on dla odbieranej prawdy po udowodnieniu swej wiary w Boga przez prośbę o oświecenie ducha, o doprowadzenie do niego czystej prawdy, której on z całą powagą pragnie, i On da mu jednocześnie siłę rozpoznania....

Co tutaj należy rozumieć pod pojęciem prawdy, o której się tu mówi? .... Jest to prawda z Boga, której naziemsko nie da się udowodnić..... są to problemy, które nurtują każdego myślącego człowieka, i  które on chciałby rozwiązać, które jednak czysto rozumowo rozwiązać się nie da.... Jest to wiedza o prapoczątku i celu końcowym wszystkiego tego, co istnieje.... Wiedza o sensie i celu wszystkiego tego, co zostało stworzone, o sensie i celu naziemskiego życia.... Jest to wiedza o wszystkich związkach Stworzyciela z Jego stworzeniami (istotami) i dziełami stworzenia.... Jest odpowiedzią na wszystkie pytania, na które wy ludzie nie potraficie za pomocą rozumu znaleźć odpowiedzi, oraz żadnych dowodów na prawidłowość waszej odpowiedzi.... Wy jesteście jedynie w stanie ją przyjąć, i myśleć właściwie lub błędnie.... Bóg jednak da wam prawdę.... jak tylko dostosujecie się do Jego warunków. I ta czysta prawda powinna zostać wam wszystkim przedstawiona. Wam ludziom pozostawia się jednak decyzje, czy wy ją zechcecie przyjąć, czy wy sami tak się do niej nastawicie, że będziecie ją jako prawdę potrafili rozpoznać, bo wasza wola jest wolna.... I nawet najkosztowniejsze duchowe dobro nie będzie was zmuszało do przyjęcia, a tylko zostanie wam ludziom tak zaoferowanym, aby moglibyście je przyjąć, lub też odrzucić, w zależności od nastawienia do Niego, do wiary i do miłości....  Amen

 

 

Urzustand.... Fall.... Liebe.... Vollkommenheit.... Wille....

 

 

Kundgabe Nr.4362 erhalten von Bertha Dudde am 04.07.1948 durch das Innere Wort.

Mein unausgesetztes Werben um eure Liebe erfüllet ihr, so ihr in euch die Liebesflamme auflodern lasset und dies in tätiger Nächstenliebe zum Ausdruck bringt. Dann schließet ihr euch an Mich an, dann seid ihr Mein, weil ihr euer Wesen nun wieder angeglichen habt an Mein Urwesen, aus dem ihr hervorgegangen seid. Denn ihr seid das Produkt Meiner Liebe, und was Liebe gebärt, kann immer nur wieder Liebe sein. Doch als frei in das Dasein gestelltes Wesen mit freiem Willen konntet ihr euch auch wandeln und euer Wesen verkehren, ansonsten ihr unvollkommene Geschöpfe gewesen wäret, so ihr verharren mußtet in dem Zustand, in dem Ich euch geschaffen habe. Denn dies ist das Zeichen des Vollkommenen, daß es voller Macht und Kraft im Besitz des freien Willens ist. Wie es nun den Willen sowohl als auch die Kraft nützet, ist dem Wesen selbst überlassen. Daß die Nützung nun eine Meinem Willen widersprechende war, hat dem Wesen selbst nur das Entziehen der Kraft und des freien Willens eingetragen, weil es als göttliches Geschöpf nicht unvollkommen bleiben konnte, sondern ihm eine Möglichkeit geboten wurde von Meiner nie endenden Liebe, sich wieder zur Vollkommenheit zu wandeln. Will es nun wieder diesen Urzustand erreichen, so muß es wieder das werden, was es war.... Liebe.... Und so kann niemals das Gefühl der Liebe etwas Meinem Willen Widersprechendes sein wie auch alle Handlungen, die getragen von diesem Gefühl ausgeführt werden. Es ist die Liebe das, was den Menschen zum Gott-ähnlichen Wesen stempelt, es ist die Liebe auch Trägerin der Kraft, und es wird das Wesen wieder kraftvoll sein, so es zur Liebe sich gestaltet hat. Die Liebe will sich betätigen, sie will schaffen und aufbauen, und niemals wird die Liebe etwas zerstören oder nehmen wollen, darum war der Urzustand des Wesens Seligkeit im Vollmaß.... Daß auch das von Mir geschaffene Wesen fallen konnte, obwohl es mit reichster Erkenntniskraft ausgestattet war, ist damit zu erklären, daß die Liebe zu Mir und die Selbstliebe zu gleichen Teilen dem Wesen innewohnte, weil der freie Entscheid nötig war, denn das Wesen war vollkommen erschaffen und mußte sich erst durch eine Probe bewähren, indem es die Vollkommenheit selbst anstrebte. Also mußte es fallen können in die Tiefe, wie es aber auch in der Höhe sich behaupten konnte durch falsche oder rechte Anwendung seines Willens und seiner Kraft.... Das Wesenhafte, das als Mensch oder in den Schöpfungen der Erde verkörpert ist, hat versagt.... und seine Liebe wurde eine verkehrte Liebe.... die Eigenliebe überwog, und das Wesen fiel. Darum muß die Liebe eine recht gerichtete sein, sie muß Mir gelten und wieder als Kraft zum Ausdruck kommen, es muß das Wesen im Stadium des freien Willens die ihm zu Gebote stehende Lebenskraft nützen in gebender, aufbauender Tätigkeit, in uneigennütziger Nächstenliebe, und dies ist Zweck und Ziel des Erdenlebens, daß sich der Mensch zur Liebe gestaltet, um wieder sein Urwesen anzunehmen und der ewigen Glückseligkeit teilhaftig zu werden. Darum ersticket das Flämmchen der Liebe nicht, so es in euch auflodert, gebt ihm Nahrung, und lasset es zu einer hellen Flamme werden, die überschlägt auf die ewige Liebe, die euch zu vollkommenen Wesen macht, die ihr waret von Anbeginn....

Amen

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Montag, 21. Juli 2025

Licht ist, wo Gottes Geist wirket....


 

Kundgabe Nr.6061b erhalten von Bertha Dudde am 22.09.1954 durch das Innere Wort.

Doch wenn euch beim Eintritt in das Jenseits hellstes Licht entgegenstrahlt, so seid ihr beträchtlich im Vorteil gegenüber jenen Seelen, denn ihr fühlet euch frei und glücklich und überaus gebebereit.... Denn ihr besitzet etwas, was ihr austeilen könnet, und ihr dürfet ständig empfangen, so daß sich eure Seligkeit erhöht, je mehr ihr austeilet. Es ist alles Schwere, Belastende von euch abgefallen, und da ihr in der Erkenntnis steht, wisset ihr auch, was den Seelen in der Finsternis fehlt, und ihr seid darum bemüht, auch ihnen das Licht zu bringen, weil ihr sie aus der Finsternis erlösen möchtet. Und wieder ist es Mein Liebegeist, der euch durchstrahlt und der auch die Seelen in der Finsternis berühren muß, wenn es hell werden soll in ihnen. Doch auch nun müssen sie sich freiwillig ihm öffnen, d.h. in Verbindung treten wollen mit Mir als dem ewigen Licht.... sie müssen den Kontakt herstellen mit Mir, indem sie wollen, daß Ich Mich ihrer erbarme.... Sowie sie unter der Dunkelheit leiden und nach Licht verlangen, werden sie auch diesen Kontakt herstellen, sie werden sich an Den wenden, Der sie aus ihrer Lage befreien kann, und dann ist ihnen auch die Erlösung sicher. Doch weit leichter könnten sie es auf Erden erreichen, wenn sie sich nicht dem Licht verschließen würden. Denn Ich zünde überall auf Erden das Licht an, Ich leite überall auf Erden Mein Wort zur Erde (den Menschen zu), Ich strahle Selbst Mein Liebelicht aus, weil Ich die Menschen aus der Dunkelheit befreien will, solange sie noch auf Erden weilen, weil Ich sie in das Lichtreich aufnehmen möchte nach ihrem Abscheiden von der Erde, um ihnen unbegrenzte Seligkeiten zu bereiten....

Amen

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Licht ist, wo Gottes Geist wirket...


 

Kundgabe Nr.6061a erhalten von Bertha Dudde am 22.09.1954 durch das Innere Wort.

Licht ist überall, wo Ich Meinen Geist ausgießen kann, denn dort ist die Dunkelheit durchbrochen, und dort wird sie auch nimmermehr Platz greifen können. Licht ist, wo Ich Selbst die Menschen belehren kann, wo Meines Wortes geachtet wird, wo die Menschen die Verbindung mit Mir ersehnen und Mein Wort als an sie selbst gesprochen anhören.... Licht ist, wo die Menschen es möglich machen, daß Ich Meinen Geist über sie ausstrahlen kann.... Aber auch nur dort ist das Licht, denn anders als durch Meines Geistes Wirken kann es euch Menschen nicht geschenkt werden. Und darum ist weit mehr Finsternis verbreitet über der Erde, denn Mein Geist kann nur selten wirken.... Hellstes Licht könnte ausgestrahlt werden, und den Menschen könnte tiefstes Wissen vermittelt werden, und sie würden sich wohl fühlen in dem Licht der Erkenntnis.... Doch wer wissend sein will, der sucht es auf anderem Wege zu gewinnen; er glaubt, verstandesmäßig eindringen zu können in Gebiete, die nur geistig ergründet werden können. Den Menschen ist zumeist der rechte Weg unbekannt, sie wissen nichts davon, daß Ich Selbst Mich offenbare durch Meinen Geist. Die "Ausgießung des Geistes" ist ihnen ein völlig unbekannter Begriff.... Alles, was sie darüber wissen, ist das Pfingsterlebnis der ersten Jünger, das sie als einmalig betrachten und nicht glauben wollen, daß sich dieser Vorgang immer wieder und bei allen Menschen wiederholen kann, wenn diese die gleichen Voraussetzungen aufweisen können wie Meine ersten Jünger. Ich stehe mit Meinen Geschöpfen immer in engster Verbindung, äußere Mich aber nur, wenn auch diese die Verbindung mit Mir herstellen durch Liebeswirken oder innige Gedanken. Den meisten Menschen bin Ich nur ein ferner Gott, und diese können niemals von Mir Selbst angesprochen werden, daß sie Meine Stimme vernehmen, weil sie nicht das Verlangen haben, Mich zu hören, und darum auch nicht achten, was ihnen durch ihren Geist vermittelt wird.

Die Ausgießung des Geistes ist die Fähigkeit, Gedanken zu entfalten, die gleichsam ihm fremdes Gebiet berühren, so daß die Erkenntnis des Menschen vermehrt wird, daß in ihm Klarheit wird über zuvor ungeklärte Probleme.... daß er also ein Wissen empfängt, das ihm Mein Geist vermittelt. Ausgießung des Geistes ist eine Kraft-Vermittlung, die er selbst nicht besaß und die ihm nun von Mir zugeht.... "Mein Geist wird sich ergießen über alles Fleisch...." Licht und Kraft strömen aus Mir in einen Menschen über, wenn er sich öffnet, wenn er sich selbst zu einem Gefäß herrichtet, das würdig ist, Mich Selbst.... Mein Licht und Meine Kraft.... in sich aufzunehmen. Und über diesen Vorgang sind die Menschen nicht unterrichtet, können es auch nicht sein, weil sie es nur verstehen können unter gewissen Voraussetzungen und sie diese nicht aufweisen können. Denn sich-herrichten zum Gefäß des göttlichen Geistes heißt soviel, als sich zur Liebe zu gestalten, und alle Menschen, denen die Liebe mangelt, die nicht dieses erste und wichtigste Gebot erfüllen, können auch nicht glauben, daß Ich Selbst Mich kundgebe. Meines Geistes Wirken bedeutet, unmittelbar mit Mir in Verbindung zu stehen und Mich zu hören.... Es kann wiederum nur von Geist-erweckten Menschen über die Ausgießung des Geistes gesprochen werden.... es muß schon die Verbindung mit Mir hergestellt worden sein, die es zuläßt, daß Mein Geist nun wirksam ist. Und darum kann die Ausgießung des Geistes nicht als Lehrsatz vertreten werden, weil so lange kein Verständnis dafür vorhanden wäre, wie nicht das Ordnen der Gedanken durch den Geist erfolgt ist.... Aber glauben könnten es die Menschen und versuchen, sich durch Liebewirken so zu gestalten, daß sich Mein Geist über sie ergießen kann. Doch auch dieser Glaube ist nicht vorhanden, weil die Menschen bar jeder Liebe leben.... Darum sind sie geistig blind, sie wandeln in der Finsternis, und sie sehen nicht, wo ein Licht aufleuchtet, und wird es ihnen nahegebracht, dann wenden sie sich ab. (22.9.1954) Sie können aber nur selig sein, wenn sie im Licht stehen. Und so sie auf Erden ihre Finsternis auch nicht als Mangel erkennen, im Jenseits aber wird die Dunkelheit sie unsäglich quälen, und wohl denen, die dort dann den Lichtfunken zustreben, die ihnen zuweilen aufblitzen.... wohl ihnen, denn sie können auch dort noch zum Licht gelangen....

Amen

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Sonntag, 20. Juli 2025

Gottes Vaterliebe.... Waisen....


 

Kundgabe Nr.6181 erhalten von Bertha Dudde am 31.01.1955 durch das Innere Wort.

Ich lasse euch wahrlich nicht waisen, die ihr Mir eure Liebe schenkt. Als Vater nehme Ich Mich eurer an, und im Schutz des Vaters stehend könnet ihr sorglos euren Erdenweg zurücklegen, denn immer werde Ich an eurer Seite gehen und euch schützen vor jeder Gefahr.... Wer an der Hand des Vaters wandelt, der braucht sich nicht zu sorgen, ob er recht gehe, er fühlt sich in seiner Führung sicher, weil er dem Vater restlos vertraut.... Und Ich bin euer Vater von Ewigkeit.... die Liebe des Vaters gilt Seinen Kindern, wo sie auch weilen.... und sind sie in der Ferne, so bleibt doch die Verbindung mit ihnen bestehen, weil Meine Liebe ihnen stets folgt, auch wenn sich das Kind dessen nicht bewußt ist.... Die aber freiwillig bei Mir verbleiben, die immer nur achten, was des Vaters Wille ist, die Ihn lieben und darum Ihm zum Wohlgefallen lieben (leben) wollen, die überstrahle auch Ich mit Meiner Liebe, und sie brauchen sich nimmermehr vereinsamt fühlen, als Waisen, deren sich keiner annimmt.... Es sind Meine Kinder, und ihnen gilt auch Meine ganze Liebe.... Glaubet nur daran, daß ihr euch Kindern gleich Mir anvertrauen könnet, daß Ich jedes Wort von euch vernehme, um jede Sorge von euch weiß und die Macht habe, alles für euch zum Guten zu lenken, wenn ihr wie rechte Kinder zu eurem Vater betet, wenn ihr alle Scheu verlieret und demütigen Herzens zu Mir kommt, wenn ihr selbst in Mir euren Vater sehet und auch ihr Mir eure Liebe schenket.... Bedenket, ihr besitzet die Liebe des höchsten und vollkommensten Wesens, Das alles an Macht und Weisheit und Liebe übertrifft.... Und dieses Wesen könnet ihr euch geneigt machen, dieses Wesen beugt Sich liebevoll zu euch hernieder, so ihr Es als Vater rufet.... so ihr kindlich zutraulich euch dem Vater in die Arme werfet.... Und darum könnet ihr euch das Erdenleben wahrlich leichtmachen, so ihr nur immer auf euren Vater vertrauet, daß Er euch führe und schütze auf allen euren Wegen. Und je stärker dieses euer Vertrauen ist, desto selbstverständlicher wird euch gewährt, was ihr erbittet.... Denn ihr seid keine Waisen, ihr seid Meine Kinder.... Ihr brauchet nicht ohne Führung durch das Erdenleben zu gehen, weil Ich Selbst es will, daß ihr Mich an eurer Seite gehen lasset, weil Ich Selbst die Verbindung will mit Meinen Kindern, die aber ihr allein nur herstellen könnet, wenn ihr euch freiwillig Mir anschließet, wenn ihr als rechte Kinder euch fühlet und keinen Weg gehen wollet ohne euren Vater.... Der euch liebt von Anbeginn und euch lieben wird in alle Ewigkeit....

Amen

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Freitag, 18. Juli 2025

"Und das Wort ist Fleisch geworden...."


 

Kundgabe Nr.0346 erhalten von Bertha Dudde am 25.03.1938 durch das Innere Wort.

"Und das Wort ist Fleisch geworden...." Vernimm die Worte des Heils, und gib sie wieder allen Suchenden, denn in der Verkörperung des Herrn und Heiland auf Erden geschah das Wunderbare.... das Unfaßbare.... daß sich Gottes Herrlichkeit im Wesen eines Menschen barg, um allen Wesen auf Erden und im Weltall das Licht zu bringen.... Denn der Zustand der Menschen war ein sehr verfinsterter, das Licht der Erkenntnis konnte diese Finsternis nicht mehr durchdringen.... Deshalb legte Gott Selbst Sein ganzes göttliches Wesen in die äußere Form eines Menschen und gab Seine ganze Lichtfülle hinein, um der Menschheit größtes Übel, die Nacht des Geistes, zu erhellen und dadurch der Seele des Menschen den Weg frei zu machen zum wahren Leben.... Das ganze Weltall mit unzähligen Lebewesen, von der kleinsten Kreatur bis hinauf zum vollkommensten Geistwesen beugen sich vor der Herrlichkeit Gottes.... Das erhabenste und vollkommenste göttliche Wesen stieg herab auf die Erde mitten unter Seine Geschöpfe und lebte gleich ihnen.... untertan als Mensch allen Naturgesetzen.... und für Seine Erdenlaufbahn galten die gleichen Bestimmungen, die eines jeden Erdenwesens Dasein.... von der Geburt bis zum Tode.... begleiten. Eine arbeitsreiche Jugend in voller Anspruchslosigkeit und eine gottesfürchtige Erziehung durch gottesfürchtige Eltern bildeten den leiblichen Menschen in solcher Form, daß alsbald der göttliche Geist sich mit diesem äußeren Menschen vereinigte und Gott in Seiner ganzen Lichtfülle in diesem ganz nach Seinem Willen vollkommen gewordenen menschlichen Körper Wohnung nahm.... und nun die Gottheit auf Erden wirkte zum Segen der Menschheit.... zur Erhellung ihres Geistes. Kein wesentlicher Unterschied bestand äußerlich zwischen Ihm und Seinen Jüngern.... Er thronte menschlich nicht als König über ihnen, sondern lebte als Bruder mitten unter Brüdern. Doch Sein göttlicher Geist erfüllte alles um Ihn her mit Licht und Liebe.

Der göttliche Geist umfaßt das ganze All.... Doch in Seiner wesenlosen Urgestalt wurde Er von den Menschen nicht erkannt. Ein noch so williges Gemüt war nicht fähig, den Gottbegriff sich zu eigen zu machen.... es entstand eine über alles menschliche Denken hinausragende unlösbare Frage.... und um die Frage zu lösen.... um diesen Begriff für die Menschen annehmbar zu gestalten, verkörperte Sich die ewige Gottheit.... der Geist Gottes.... der Inbegriff alles Seins und Werdens.... der Ausgang jeden Schöpfungsgedankens.... das ewige Licht.... das Wort.... in einer menschlichen Hülle auf Erden.... Und das Wort ist Fleisch geworden.... O grenzenlose Anbetung diesem Heiligsten des Himmels und der Erde! Denn es umschließt die Menschwerdung Gottes unendliche Liebe zu allen Geschöpfen des Weltalls.... denn kein Wesen blieb dadurch unberührt.... Wohin der göttliche Heiland Seinen Fuß setzte während Seines Wandelns auf Erden, dort tat sich die Ewigkeit auf und verbreitete ein helles Licht in den Herzen der Menschen, die noch nicht völlig in der Gewalt der Finsternis waren.

Ein solches Werk göttlicher Güte und Barmherzigkeit mußte ausstrahlen und sich ergießen über die Seelen der in Seiner Nähe Weilenden. Es mußte die Menschen überkommen wie ein wohltätiger Regen nach monatelanger Dürre, und aufatmen mußte alles, da es nicht mehr Gefahr lief, in dem Brande der inneren Not hoffnungslos zugrunde zu gehen.... Für diese kurze Zeit war hinreichend gesorgt, daß Menschen aller Völker in Gottes Nähe kamen, denn die Lehre Christi nahm wohl ihren Ausgang dort, wo der Herr weilte, sollte aber verbreitet werden über die ganze Erde.... Ein wundervolles Geschehen löste das andere ab, und das Wort Gottes wurde lebendig in vielen Menschenherzen, denn der Geist Gottes gab ihnen die Kraft zu erkennen.

Doch wie das Böse in stetem Kampf liegt mit dem Guten, so war auch ein immerwährender Kampf zwischen den Anhängern der alten Lehre und denen der reinen Lehre Jesu Christi.... Und dieser Kampf war zugelassen, um das Werk der Menschwerdung zu vollenden....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde