Dienstag, 31. Oktober 2023

Nahes Ende.... Zeitrechnung Gottes....

 

Kundgabe 5936 erhalten von Bertha Dudde am 20.04.1954 durch das 
Innere Wort.

Es bleibt euch nicht mehr viel Zeit, und ob ihr euch auch wehret, diese Meine Worte als Wahrheit anzunehmen, ihr befindet euch schon in der letzten Stunde, und die Minuten werden rasch vergehen, schneller, als ihr es ahnet, wird das Ende da sein und die Entscheidungsstunde schlagen.... Meine Zeitrechnung ist wohl eine andere als die eure, und dennoch sage Ich euch: Das Ende ist nahe.... so nahe, daß ihr erschrecken würdet, wüßtet ihr Tag und Stunde, da Meine Ankündigungen sich erfüllen, und daß alles geschieht, was Ich durch Seher und Propheten voraussagen ließ.... Und wenn ihr es nicht glauben wollet, so rechnet doch mit der Möglichkeit und treffet Vorbereitungen, indem ihr euch besinnet auf eure Erdenaufgabe, indem ihr ernstlich mit euch selbst zu Gericht gehet, ob und wie ihr wohl bestehen würdet, so ihr plötzlich abgerufen würdet von dieser Erde. Sorget vor, auch wenn ihr es nicht glauben könnet oder wollet; lebet dennoch Meinem Willen gemäß, und es wird nur zu eurem Vorteil sein, denn dann werdet ihr glauben lernen.... Es wird euch nicht mehr unwahrscheinlich dünken, denn das Erfüllen Meines Willens ist das Erfüllen Meiner Liebegebote, und dieses trägt euch unweigerlich auch Erkennen ein, so daß ihr auch diese Meine Worte verstehen könnet und daran glaubet.... Das Ende ist nahe, und jeder Tag ist ein verlorener, den ihr nicht auswertet, an dem ihr nicht eures Endes gedenket. Und wer von euch weiß es, ob nicht auch sein Leben verkürzt wird; wer von euch kann es verhindern, daß er abgerufen wird vorzeitig.... Schon daran müsset ihr denken, wenn ihr nicht an ein Ende dieser Erde glauben wollet.... Für jeden einzelnen von euch kann der morgige Tag schon der letzte sein, und ein jeder einzelne soll sich darum fragen, ob er wohl bereit ist, vor den Richterstuhl Gottes zu treten?.... Ob er das Erdenleben recht genützet hat, um sich das ewige Leben zu erwerben? Gleichgültig gehet ihr Menschen dahin und gedenket nicht des Todes, der einen jeden von euch überraschen kann.... In welchem Zustand ist eure Seele, wenn auch ihr plötzlich die Erde verlassen müßtet? Denket an euer Ende, wenn ihr nicht an das Ende dieser Erde zu glauben vermöget, und lebet euer Erdenleben bewußt, d.h. eingedenk der Aufgabe, die ihr zu erfüllen habt auf Erden, um eurer Seele ein Leben nach dem Tode zu sichern.... Und blicket um euch, achtet der Zeichen der Zeit, und ihr werdet erkennen, in welcher Stunde ihr lebet, denn ständig mache Ich euch Menschen aufmerksam, und so ihr aufmerket, werden euch auch Meine Worte glaubhaft erscheinen.... Und ihr werdet Mich bitten, euch zu helfen.... Ihr werdet Mich bitten um Gnade und Erbarmung, um Kraft für diese letzte Zeit, auf daß ihr dem Ende wohlvorbereitet entgegengehet.... auf daß ihr es im Glauben an Meinen Beistand erwarten könnet, auf daß die letzte Stunde für euch die Stunde der Erlösung ist aus aller Not....  Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 30. Oktober 2023

Wahrheit kommt von innen... Verlangen danach...

 

Kundgabe 6814 erhalten von Bertha Dudde am 25.04.1957 durch das 
Innere Wort.

Suchet die Wahrheit in euch.... Was von außen euch geboten wird, das braucht nicht immer Wahrheit zu sein, ihr selbst aber werdet es nicht zu beurteilen vermögen, solange euch nicht von innen heraus Aufschluß gegeben werden kann. Es kann euch viel angeboten werden als Wahrheit, und selbst die größte Unwahrheit wird oft so getarnt, daß sie als Wahrheit angenommen wird. Aber es gehört vorerst der ernste Wille dazu, Wahrheit angeboten zu bekommen.... Dann erst werdet ihr auch fähig sein, das euch Dargebotene zu prüfen und zu erkennen als das, was es ist. Der Wille, der Wahrheit näherzukommen, ist auch gleichzeitig der Wille, Mir näherzukommen, weil Ich Selbst die Wahrheit bin von Ewigkeit.... Erkenne Ich nun in einem Menschen dieses Verlangen, dann ist auch schon die Möglichkeit gegeben, gedanklich ihn zu lenken, also ihm in Form von Gedanken ein Wissen zu erschließen, ihn Zusammenhänge erkennen zu lassen, also sein Denken wahrheitsgemäß zu lenken.... Dann also steht er.... noch unbewußt.... schon in Verbindung mit Dem, Der allein ihm Aufschluß geben kann, und dann wird er jeder irrigen Lehre einen inneren Widerstand entgegensetzen, der Wahrheit gegenüber aber aufgeschlossen sein, denn dann hat er eine gewisse Urteilsfähigkeit, er wird von innen belehrt.... Mein Geist ist in ihm wirksam geworden, und er wird nun nicht mehr so leicht getäuscht werden können, wenn ihm von außen ein Wissen zugeht, das nicht der Wahrheit entspricht, weil es nicht von Mir seinen Ausgang genommen hat.... Ein jeder Mensch ist fähig zur Prüfung, dem es nur ernst ist darum, nicht dem Irrtum und der Lüge zum Opfer zu fallen.... der ernsthaft nach Wahrheit verlangt. Denn es trägt der Mensch alle Weisheit in sich, weil er in sich den göttlichen Geistesfunken birgt, der.... weil Mein Anteil.... um alles weiß und er auch dem Menschen das Wissen vermitteln will, wenn dieser ihm das Recht dazu gibt.... d.h. zu wissen begehrt. Es ist der Mensch nur so lange isoliert von Mir, wie er sich selbst in dieser Isolierung verhält.... Er kann jederzeit seine Abwehrstellung gegen Mich aufgeben, und sowie er also mit Mir verbunden zu sein begehrt, veranlaßt er auch den Geistesfunken in sich zur Entäußerung.... Und dann ist das Band schon geknüpft, die Isolierung ist aufgehoben, denn nun vernimmt der Mensch die Stimme Dessen, Der die Ewige Wahrheit ist und Der ihn also auch wahrheitsgemäß belehrt. Es wird aber immer das Verlangen nach Wahrheit auch einen bestimmten Reifegrad beweisen, denn Liebe und Wahrheit sind nicht ohneeinander zu denken, weil sie Mein Grundwesen sind, weil Gott - Liebe und Wahrheit eines sind und weil darum auch nur der Mensch in der Wahrheit stehen kann, der Mich anerkennt und in der Liebe lebt. Denn dieser strebt auch vollernstlich nach der Wahrheit, er sucht einzudringen in ein Wissen, das nicht beweisbar ist und das darum auch niemals rein verstandesmäßig ergründet werden kann.... (25.4.1957) Und darum kann die Wahrheit euch Menschen auch nicht schulmäßig übertragen werden.... Denn sowie die Vorbedingungen nicht erfüllt werden, sowie die Voraussetzungen für das Empfangen der Wahrheit nicht vorhanden sind, erkennt der Mensch diese auch nicht, wenngleich sie ihm geboten wird. Sie muß gleichsam in ihm selbst die Resonanz finden, denn vorhanden ist sie in jedem Menschen, d.h., der Geistesfunke im Menschen ist als Anteil Meiner Selbst eben auch die Wahrheit, und was er ausstrahlt, kann nichts anderes als ein wahrheitsgemäßes Wissen sein. Erst wenn ihr Menschen dies erfaßt habt, wisset ihr auch um den Grund der Lüge und des Irrtums, der in der Welt verbreitet ist und den die Menschen weit bereitwilliger annehmen als die reine Wahrheit, und ihr werdet es auch verstehen, warum es nicht möglich ist, allen Menschen schulmäßig wahrheitsgemäßes Wissen zu vermitteln. Denn die Abwehr diesem gegenüber bleibt so lange bestehen, wie sich der Mensch den Äußerungen des in ihm wohnenden Geistesfunkens verschließt oder ihm jegliche Entäußerung verwehrt durch widergöttliche Gesinnung, durch Unglauben und Lieblosigkeit. Es hat wohl jeder das gleiche Recht, den gleichen Anspruch auf Wahrheit, aber diese muß ihm auch so begehrenswert sein, daß er die Bedingungen erfüllt, die an die Zuleitung von Wahrheit geknüpft sind.... Wer aber gedankenlos alles ihm von außen übermittelte Geistesgut annimmt, ohne Verlangen nach Wahrheit und darum auch ernsthafter Prüfung, der steht dem näher, der Mein Gegner und also ein Feind der Wahrheit ist, der immer wider Mich ankämpfen wird, indem er gegen die Wahrheit vorgeht.... Auch er wird eure Gedanken beeinflussen, doch immer auf Abwehr stoßen, wo die Bindung mit Mir hergestellt ist durch Liebewirken und wo das Verlangen nach der reinen Wahrheit vorherrscht. Denn dort wird stets Mein Geist wirken, der "Tröster", den zu senden Ich euch verheißen habe und der euch "in alle Wahrheit leitet"....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 29. Oktober 2023

Gegenwart Gottes... Zubereiten zum Tempel Gottes...

 

Kundgabe 7895 erhalten von Bertha Dudde am 19.05.1961 durch das 
Innere Wort.

Ich will in euren Herzen Wohnung nehmen... Ich will euch gegenwärtig sein können zu jeder Zeit, Ich will, daß ihr Meine Gegenwart ersehnet und darum euch also auch herrichtet als Tempel, in dem Ich wohnen kann... Und das bedeutet, daß ihr euch frei machet von allen unreinen Begierden, von allen Fehlern und Schwächen, daß ihr euch zur Liebe gestaltet, weil die Liebe euer Herz ausschmücket und also dieses nun zu einem Gefäß wird, das Meine Liebe und Meinen Geist nun aufnehmen kann.... das Mir Selbst Wohnung ist und bleibt, und ihr nun auch Meine Gegenwart erfahren werdet.... indem Ich Selbst euch anspreche und in dauerndem innigen Verkehr mit euch stehe. Wenn Ich euch gegenwärtig sein kann, dann habt ihr wahrlich eure Erdenlebensprobe bestanden, dann seid ihr wieder zurückgekehrt zu Mir, von Dem ihr euch einst freiwillig entferntet.... Wenn Ich euch gegenwärtig sein kann, dann ist euer ganzes Sinnen und Trachten nur geistig gerichtet, dann werdet ihr oft in Gedanken bei Mir verweilen, ihr werdet Zwiesprache halten mit Mir, ihr werdet euch niemals mehr allein fühlen, sondern stets der Gegenwart eures Vaters bewußt sein und dadurch inneren Frieden und Glückseligkeit empfinden schon auf Erden, denn irdische Lasten und Sorgen drücken euch dann nicht mehr, weil ihr alles Mir übergebet und weil ihr dessen gewiß seid, daß Ich alles für euch regle, Der Ich euch gegenwärtig bin, Der in euch wohnet und wahrlich auch treulich für euch sorgen wird. Lasset Mich Wohnung nehmen bei euch, und richtet euch so her, daß ihr eurem Vater von Ewigkeit eure Liebe erzeiget.... Machet euer Herz zu einem Tempel Gottes.... gestaltet euch zur Liebe, weil die Ewige Liebe nur dort Aufenthalt nehmen kann, wo Liebe ist.... weil Ich nur in Meinem Urelement sein kann und weil Ich Mich nach eurer Liebe sehne. Dann aber wird nichts mehr uns zu trennen vermögen, dann ist das Kind mit seinem Vater vereint, und dann wird es Ihn hören dürfen jederzeit, es wird mit dem Vater verkehren können wie einst, wo Ich Mich Meinen Geschöpfen offenbarte im Wort, wo sie ständig Meine Ausstrahlungen empfingen und unbeschreiblich selig waren. Und der Liebegrad von euch während des Erdenlebens wird auch den Grad eurer Seligkeit bestimmen, den Meine Gegenwart in euch auslösen kann. Und wenn in euch Mein Wort ertönet und ihr den Beweis Meiner Gegenwart erhaltet, dann soll euch dies zu immer tieferer Liebe anregen, denn ihr empfanget vom Vater in euch eine köstliche Gabe, die wieder nur Liebe ist und Liebe erwecken oder vertiefen soll.... Und dann sollet auch ihr Mir eure Liebe beweisen.... Ihr sollet Meine Liebelehre hinaustragen in die Welt, ihr sollt eure Mitmenschen anzuregen suchen, ein Leben in Liebe zu führen, ihr sollt auch ihnen verhelfen wollen, zu einem Tempel Gottes zu werden.... Ihr sollt auch in ihnen das Verlangen nach Meiner Gegenwart erwecken und sie anregen, in Liebe zu wirken auf Erden. Und ihr werdet wahrlich Liebewerke verrichten, die Mir wohlgefällig sind.... Denn Ich möchte in allen Menschen Wohnung nehmen, Ich möchte zu allen Selbst sprechen können, weil Ich dann Mein Ziel erreicht hätte, daß ihr Menschen euch umgestaltet habt zur Liebe, daß ihr euch nun auch mit Mir vereinigen könnt und selig werdet....   Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 28. Oktober 2023

"Ziehet euch in euer Kämmerlein zurück..."

 

Kundgabe 6050 erhalten von Bertha Dudde am 13.09.1954 durch das 
Innere Wort.

Ziehet euch in euer Kämmerlein zurück, wenn ihr beten wollet, denn nur in der Stille findet ihr die Verbindung mit Mir, nur in der Stille könnet ihr euch so innig mit Mir zusammenschließen, daß Ich eure Stimme vernehmen kann, daß euer Gebet im Geist und in der Wahrheit zu Mir gerichtet ist. Und selbst wenn ihr in arger Not seid, wenn ihr mitten unter Menschen weilet oder von außen sehr bedrängt werdet, dann müsset ihr euch für Augenblicke trennen von eurer Umgebung, ihr müsset einen kurzen aber innigen Ruf zu Mir senden, und Ich werde euch hören und erhören.... nur will Ich euer Herz sprechen hören, nicht nur den Mund.... Und darum müsset ihr in euer Herzenskämmerlein gehen, ihr müsset euch zurückziehen von der Welt und allem, was eure Andacht stören könnte. Ihr müsset alles meiden, was das Auge reizt, was euch so beeindruckt, daß eure Gedanken abgelenkt werden von Mir.... ihr müsset euch gänzlich verschließen allen Eindrücken von außen. Ihr müsset euch in die Stille zurückziehen und nun euch Mir zuwenden in Gedanken.... dann erst werdet ihr beten können im Geist und in der Wahrheit, und dann erst werdet ihr wie Kinder zum Vater kommen und Mir alle eure Nöte anvertrauen. Und dann ist euer Vater auch immer zur Hilfe bereit. Ihr selbst legt in euer Gebet dann die Kraft, ihr selbst bestimmt die Erfüllung eurer Bitten, denn so ihr redet zu Mir, wie ein Kind zum Vater spricht, kann Ich euch keinen Wunsch abschlagen, und Meine Hilfe ist euch sicher. Formt aber nur euer Mund die Worte, und wenn dies gleich stundenlang geschieht, dann erreichen sie nicht Mein Ohr, sie verhallen ungehört, denn ein Gebet solcher Art hat keine Kraft, ein solches Gebet ist Mir ein Greuel.... Und so liegt es an euch selbst, ob eure Gebete Erhörung finden, denn Ich habe euch verheißen, daß Ich euch geben werde, um was ihr Mich bittet.... Und Mein Wort erfüllet sich auch. Doch Ich achte nur dessen, was euer Herz ausspricht, ihr aber glaubet oft, schon mit dem Geplapper des Mundes genug getan zu haben, und ihr seid enttäuscht, wenn eure Gebete dann nicht erhört werden.... Ziehet euch in euer Herzenskämmerlein zurück, und dann redet ohne Scheu und vollvertrauend mit Mir, und es wird euch Erfüllung werden....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Hilfe Gottes dem vertrauensvoll Bittenden...

 

Kundgabe 5999 erhalten von Bertha Dudde am 11.07.1954 durch das 
Innere Wort.

Ich will euch wahrlich nicht in Schwäche belassen, die ihr Mich bittet um Kraft und Gnade, und Ich will euch versorgen, wie ein Vater seine Kinder versorgt, deren Wille er erkennt als gut und ihm zugewandt. Zuweilen lasse Ich in euch das Gefühl der Schwäche aufkommen, weil Ich euch immer fester binden will an Mich, um euch zu zeigen, daß ihr mit Mir stark sein könnet und daß ihr nichts zu befürchten habt, so ihr euch nur fest an Mich anschließet und ihr also nun über Meine Kraft verfügen könnet. Allein seid ihr niemals, auch wenn Ich Mich verborgen halte.... Euer Ruf aber läßt Mich aus der Verborgenheit hervortreten; darum vergesset Mich nicht.... und ob eure Not noch so groß ist, lasset sie nicht über euch Macht gewinnen, sondern achtet ihrer nicht und kommet vertrauensvoll zu Mir. Gerade dieses euer Vertrauen sichert euch auch Hilfe, denn dann erst seid ihr Meine rechten Kinder, so ihr keine Zweifel setzet in Meine Macht und Meine Liebe. Kann es wohl etwas geben, was Ich nicht beheben könnte? Können wohl Menschen Mich an Meinem Wirken hindern, und kann euch ein Leid geschehen, wenn Ich über euch wache? Doch Ich fordere von euch, daß ihr Mich angehet um Hilfe.... Jegliche Not kommt nur über euch, weil Ich euch veranlassen will, die Bindung mit Mir einzugehen oder zu vertiefen... Suchet euch diesen Zweck jeglicher Not klarzumachen, denket immer daran, wenn ihr in eine Not geratet, daß Ich sie darum zulasse, weil Ich noch inniger mit euch verbunden sein möchte, dies aber ihr selbst bewerkstelligen müsset, daß die Not nur eine kleine Mahnung ist, daß ihr inniger Meine Gegenwart ersehnen sollet.... Ich will nicht, daß ihr Menschen eigene Wege gehet, wo ihr Mich nicht neben euch gehen lasset.... Ich will ständig euer Begleiter sein, und darum werden eure Wege dann unpassierbar oder gefährlich, wenn ihr sie allein wandelt und Ich es will, daß ihr rufet nach Mir, nach dem Führer, Der euch stets sicher geleitet über alle Klippen eures Weges hinweg. Wenn eine Not an euch herantritt, dann kommet als erstes vertrauensvoll zu Mir und unterbreitet sie Mir... Denn Ich will, daß ihr euch dessen entäußert, was euch drückt, Ich will nicht übergangen werden, Ich will immer für euch der Vater sein, Dem ihr euch anvertraut, und euer Vertrauen wird euch wahrlich gelohnt werden, denn wo kein Mensch euch helfen kann, ist Meine Macht nicht begrenzt, Ich kann euch immer helfen, und Ich will immer helfen denen, die wie Kinder zum Vater kommen und Ihn um Seine Hilfe bitten....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 27. Oktober 2023

Der rechte Gottbegriff...

 

Kundgabe 7816 erhalten von Bertha Dudde am 04.02.1961 durch das 
Innere Wort.

Und dies wird euch offenbar werden durch Meinen Geist, daß es nur einen Gott gibt und daß dieser Gott Sich in Jesus Christus manifestiert hat, weil Er ein Geist ist. Ich konnte den von Mir erschaffenen Wesen nicht schaubar sein als ein begrenztes Wesen, aber in Jesus Christus bin Ich für alle Meine Geschöpfe ein "schaubarer" Gott geworden, und ihr könnet sonach nicht sprechen von Jesus Christus und dem Vater, denn Ich bin eins mit Ihm, und wenn ihr von Jesus Christus redet, dann redet ihr von Mir, eurem Gott und Schöpfer, eurem Vater von Ewigkeit.... Denn schon das Kindlein Jesus barg Meinen Geist in Sich und schon nach Seiner Geburt wirkte Ich in Ihm ungewöhnlich, um es den Menschen in seiner Umgebung erkenntlich zu machen, daß Mein Geist in dem Kindlein war. Der Mensch Jesus hat Sein Leben ausgehaucht am Kreuz.... Der Leib Jesu aber war vergeistigt, und Er stand von den Toten auf.... Denn alle Seine Substanzen hatten Sich geeint mit Mir, Mein Geist hat Körper und Seele durchdrungen, es war nichts Menschliches mehr an Ihm.... Was aufgestanden ist von den Toten am dritten Tage, Das war Ich Selbst, der Vatergeist von Ewigkeit, der Gott, Den die Wesen zu schauen begehrten und Der nun Sich in der Form Jesu Christi manifestiert hatte.... Es ist Jesus Christus "Gott", denn Ich bin ein Geist und also in der Form Jesu Christi für alle Meine Wesen schaubar geworden, und ihr könnet euch von Mir keine andere Vorstellung machen als die des göttlichen Erlösers Jesus Christus.... Und wenn ihr Mich anrufen wollet, wenn ihr euch mit Mir in Verbindung setzten wollet, müsset ihr Jesus Christus anrufen, ihr müsset mit Ihm Zwiesprache halten, ihr müsset Ihn Selbst als euren Vater von Ewigkeit anerkennen, und ihr werdet dann auch einen rechten Gottbegriff haben.... der aber niemals recht sein kann, wenn ihr getrennt betet, zu Mir als "Gott" und (zu = d. Hg.) Jesus Christus als "Gottes Sohn".... Der Mensch Jesus wurde von einer Seele bezogen, Die Mein "Sohn" war.... ein von Mir erschaffenes, höchst vollkommenes Wesen, Das bei Mir verblieben ist, als der große Abfall der Geister vor sich ging.... Und dieser "Sohn Gottes" ermöglichte es Mir, Mich in einer menschlichen Hülle zu verkörpern.... so daß dann die volle Einigung des Vatergeistes von Ewigkeit mit Jesus Christus stattfinden konnte, daß es aber dann nicht zwei getrennte Wesen gab, sondern nur einen Gott, denn der "göttliche Geist", Mein Urwesen, durchstrahlte voll und ganz die menschliche Hülle und vergeistigte Sie gleichfalls.... Es war alles "göttlicher Geist", es war der Geist, Der die ganze Unendlichkeit durchstrahlt und nur in einer den Wesen schaubaren Form Sich manifestierte, so daß diese sich eine Vorstellung machen konnten, daß sie zu einem Wesen beten konnten, um sich diesem Wesen zu verbinden.... Denn die Ursünde des Abfalles der Geister bestand in der freiwilligen "Trennung" von Mir, weil sie Mich nicht zu schauen vermochten. Und also habe Ich ihnen wieder die Möglichkeit geschaffen, sich mit Mir freiwillig zu verbinden, indem Ich Mich ihnen schaubar machte in Jesus Christus. Aber niemals dürfet ihr "Jesus Christus" und "Mich Selbst" trennen.... Denn Er und Ich ist eins, und wer Ihn anrufet, der rufet auch Mich Selbst an.... wer Ihn sieht, der sieht Mich Selbst, Der Ich bin und war von Ewigkeit und auch sein werde bis in alle Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Donnerstag, 26. Oktober 2023

Gottes Gnade und Erbarmung...

 

Kundgabe 7877 erhalten von Bertha Dudde am 23.04.1961 durch das 
Innere Wort.

Vertrauet auf Meine Gnade und Barmherzigkeit, und traget eure Sündenlast unter Mein Kreuz... Ich habe euch Meine Vergebung zugesichert, und ob ihr noch soviel gesündigt habt... Ich werde euch nicht verstoßen, denn Meine Liebe ist so groß, daß Ich Selbst für euch jede Schuld tilgte, weil ich euch nicht verlieren will... Aber ihr müsset eure Sünden erkennen und bekennen, ihr müsset euch selbst schuldig fühlen und frei zu werden trachten von diesen. Dann kann Meine Liebe euch erfassen und euch wieder anstrahlen, weil dann auch euer Widerstand gebrochen ist, den ihr Mir Ewigkeiten geleistet habt und der jede Liebewirkung aufgehoben hat. Und erst wenn ihr euch klein und sündig fühlet, kommet ihr in aller Demut zu Mir und bittet Mich, euch wieder anzunehmen. Ihr kehret dann freiwillig zu Mir zurück, ihr habt euer Ziel erreicht, zwecks dessen ihr auf Erden weilet. Meine Gnade und Erbarmung also ist es, die euch wieder zurückbringt.... (23.4.1961) denn Meine endlose Liebe kann und wird nicht von euch lassen, weil ihr Geschöpfe Meiner Liebe seid. Und Meine Liebe hat euch vollste Freiheit gegeben, weil Liebe keinen Zwang duldet. Daß ihr die Freiheit mißbrauchtet, hat Meine Liebe nicht verringert. Doch da ihr die Liebe zurückwieset und sie nicht mehr wirksam werden konnte, trat Meine Gnade und Erbarmung an ihre Stelle. Die Erbarmung ließ euch nicht fallen ins Endlose, und die Gnade half euch.... d.h., Ich wandte Mittel an, die euch wieder zur Höhe verhalfen, solange ihr nicht fähig waret, von selbst einen Aufstieg zu Mir zu unternehmen.... Ihr hattet in eurem Abwehrwillen eine Hilfe nicht verdient, folglich waren es Gnaden, die Ich wider euren Willen euch zuwandte, weil Mich euer Los erbarmte.... Und auf diese Gnaden werdet ihr angewiesen sein, bis ihr wieder zu Mir zurückgefunden habt im freien Willen, wo nun wieder Meine Liebe euch anstrahlen kann und ihr wieder Seligkeiten empfinden werdet wie einst. Eure Unseligkeit im Zustand der weiten Entfernung von Mir ist selbstverschuldet, und er kann nicht gewandelt werden wider euren Willen.... Daß aber dieser Wille sich wandelt, das kann die Zufuhr von Gnaden bewirken. Und daß Ich Gnaden im Übermaß an euch austeile, das veranlaßt Meine tiefe Erbarmung mit dem Gefallenen, das sich selbst in eine Lage gebracht hat, wo es geistiger Seligkeit verlustig ging, wo es in Lichtlosigkeit und Schwäche gefesselt ist von Meinem Gegner, dem es sich aber selbst ausgeliefert hatte. Denn da Meine Liebe zu euch nicht geringer geworden ist, kann Ich Mich auch nicht gleichgültig von euch abwenden und euch dem Gegner überlassen.... sondern Mein Ziel ist es, euch wieder in den Zustand der Seligkeit zu versetzen, und Ich gewähre euch daher eine ständige Hilfe.... Meine Liebe wird anderweitig tätig, weil ihr sie zurückwieset.... Denn sie gibt euch nicht auf, und so weiß Ich auch wahrlich, wie sie ihr Ziel erreicht.... Und immer wieder wird sie euch hinweisen zu Jesus Christus, in Dem Ich Selbst das Erlösungswerk für euch vollbrachte.... Immer wieder wird euch das göttliche Erbarmungswerk vorgestellt, das euch Gnaden zuwendet im Übermaß, wenn ihr nur bereit seid, diese anzunehmen.... denn Ich lasse euch nicht, und ob ihr auch Ewigkeiten hindurch in Abwehr zu Mir verbleibet.... Meine Gnade und Erbarmung folgt euch, und Meine Liebe wirbt um euch, bis sie euch ganz für sich gewonnen hat....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Ansprache Gottes an die Jünger der Endzeit...

 

Kundgabe 7868 erhalten von Bertha Dudde am 10.04.1961 durch das 
Innere Wort.

Es soll euch nichts zurückhalten, für Mich und Mein Wort einzutreten; ihr sollet immer bereit sein, von Mir zu zeugen, wollet ihr Mir rechte Diener sein, die den Menschen Mein Evangelium künden.... Ihr sollet Meiner Gnadengaben Erwähnung tun, Meines Wirkens in euch, das ihr beweisen könnet durch das Übermaß geistigen Wissens, denn ihr werdet keinen Einwand zu fürchten brauchen, den ihr nicht widerlegen könntet, weil ihr dann redet in Meinem Auftrag und euer Geist von Mir gelenkt ist. Es ist euch ein großes geistiges Wissen zugeleitet worden durch das Wirken Meines Geistes in euch, und ihr sollet nach Möglichkeit auch dieses Wissen euren Mitmenschen zuleiten, und besonders denen, die euch keine Abwehr entgegenstellen, die euch willig anhören, denn an ihrem Willen liegt es dann, wie sie dieses Wissen verwerten.... Ihr sollet dieses Wissen hinleiten, wo es nur möglich ist, denn was euch von Mir aus geschenkt worden ist, hat wahrlich seine Kraft in sich und muß sich auch segensvoll auswirken, es sei denn, es wird Meinem Gnadengeschenk eine Abwehr entgegengesetzt, die seine Kraft unwirksam werden läßt. Und ihr dürfet auch nicht müde werden, zu arbeiten für Mich und Mein Reich, denn allein diese Arbeit wird unvergängliche Güter eintragen, weil sie für die Seelen der Menschen getan wird. Und immer sollt ihr das Erlösungswerk Jesu Christi herausstellen und es betonen, daß dessen immer wieder von Mir aus Erwähnung getan wird, daß die Erlösung durch Jesus Christus Hauptinhalt dessen ist, was Ich euch an geistigem Wissen zuleite.... Ihr sollt es herausstellen, wie wichtig gerade das Erlösungs- und Menschwerdungsproblem ist und daß kein Mensch selig werden kann, der ohne Jesus Christus lebt und ohne Ihn von der Erde abscheidet. Aber ihr sollet euren Mitmenschen auch begründen, weshalb Jesus zur Erde kam und was Seine eigentliche Mission gewesen ist.... Ihr sollet unentwegt tätig sein für Mich und Mein Reich, denn dies allein ist nötig, daß die Menschen Verbindung suchen mit Mir, daß sie ihre Gedanken richten in das Reich, das nicht von dieser Welt ist.... daß sie nicht nur der Welt verhaftet bleiben, sondern die Menschen ihres eigentlichen Erdenlebenszweckes gedenken.... Über alles ist euch, Meinen Dienern, Aufschluß gegeben worden, und ständig werdet ihr unterwiesen, auf daß auch ihr lehren könnet der Wahrheit gemäß, auf daß ihr das Geistesgut weiterleiten könnet, das euch Menschen zum Segen gereichen soll.... Denn Ich allein weiß es, warum Ich euch dieses Gnadengeschenk zuleite, Ich allein weiß es, was ihr nötig brauchet, was ihr wissen müsset, um euch richtig einzustellen zu Mir, um den Erdenweg mit Erfolg für eure Seelenreife zu gehen.... Euch, Meinen Dienern, habe Ich Mich Selbst offenbaren können, weil euer Wille es zugelassen hatte. Doch nicht allen Menschen können diese Offenbarungen direkt zugehen, und diesen gegenüber sollet ihr Mittler sein, auf daß auch sie der Gnaden teilhaftig werden können, wenn sie bereit sind, euch anzuhören, wenn sie nicht völlig ungläubig alles zurückweisen, was ihnen dargeboten wird. Die Menschheit ist in großer geistiger Not, weil sie in völliger Unwissenheit dahingeht oder in einem falschen Wissen unterwiesen worden ist und ihnen die Wahrheit mangelt.... darum will Ich ihnen die Wahrheit bringen, auf daß sie überzeugt glauben können.... denn allein die Wahrheit kann in ihnen diese Überzeugung auslösen. Ihr seid im Besitz von Wahrheit, und ihr sollt sie weitertragen.... Und wer eines guten Willens ist, der wird auch den Wert dessen erkennen, was ihr ihnen bringt, denn Mein Wort spricht für sich selbst, Mein Wort hat Kraft und vermag die Menschenherzen anzurühren, daß sie Mir zuschlagen, daß sie Meinen Gnadenstrom wohltätig empfinden und sich Mir zuwenden und Ich Selbst sie dann ergreifen kann, um sie ewig nicht mehr zu lassen.... Ich sende euch, Meine Jünger der Endzeit, wieder hinaus in die Welt.... d.h., Ich gebe euch den Auftrag, Mein Evangelium wieder zu verbreiten, das ihr selbst von Mir empfanget, und Ich werde immer eure Arbeit segnen, ihr werdet sie ausführen können für Mich, weil Ich euch auch die Kraft zuführe, für Mich tätig sein zu können. Denn ihr seid Meine Mittler, ihr seid Meine Knechte in Meinem Weinberg, und wahrlich, euer Hausvater wird euch immer die Arbeit so zuweisen, daß ihr sie zu leisten vermögt.... Ich werde für euch sorgen geistig und leiblich, und ihr brauchet nur ernsthaft zu wollen, und es wird euch eure Arbeit wohlgelingen.... Ihr werdet offene Herzen finden, ihr werdet nicht vergeblich an die Türen anklopfen, denn ihr werdet die Wege gehen, da Ich euch führe, weil Ich es weiß, wer sich Meiner Ansprache öffnet, wer Mein Wort begehret und wessen Seelen gelabt werden können, weil sie eines guten Willens sind....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 25. Oktober 2023

Zweifel an der Wahrheit der Voraussagen...

 

Kundgabe 7755 erhalten von Bertha Dudde am 25.11.1960 durch das 
Innere Wort.

Auch in euch, die ihr Mir dienen wollet, steigen oft Zweifelsgedanken auf, wenn ihr künden sollet von dem nahen Ende.... Ihr seid wohl des Willens zu glauben, und euch sind auch die Zusammenhänge ersichtlich, so daß ihr ein Ende dieser Erde für möglich haltet. Doch ihr seid dessen nicht voll überzeugt, weil ihr für ein solches Geschehen noch keine Parallele anzuführen fähig seid, weil auch durch Überlieferungen noch nicht von einem solchen Geschehen berichtet worden ist, das die Zerstörung aller Schöpfungen auf der Erde mit sich brachte. Und es muß das so sein, daß euch nichts Derartiges bekannt ist, auf daß in letzter Zeit kein Willenszwang besteht, auf daß die Menschen frei sich entscheiden können, welchem Herrn sie sich übergeben. Und ihr, Meine Diener, die ihr arbeiten wollet für Mich und Mein Reich, ihr sollt euch nur immer fest an Mein Wort halten.... ihr sollt glauben, daß Mein Wort Wahrheit ist und daß Ich euch keineswegs durch den Geist ein Wissen zugehen lasse, das nicht der Wahrheit entspricht. Ihr sollt voll überzeugt glauben, und ihr könnet dies auch, wenn ihr nur des Willens seid, keinen Irrtum zu verbreiten, und Mich Selbst also um Schutz vor Irrtum angehet.... Denn dann lasse Ich euch wahrlich weder irrig denken noch irrig reden. Aber ihr werdet euch wiederum innerlich gedrängt fühlen, die von Mir euch zugeleiteten Voraussagen weiterzugeben, ihr werdet es als Pflicht empfinden, davon zu sprechen, und Ich Selbst werde euch den Auftrag ins Herz geben, zu reden, was Ich Selbst reden würde, wenn Ich unter den Menschen weilte und sie direkt ansprechen könnte. Fürchtet euch nicht, daß ihr Unwahrheiten aussprechet, solange ihr bereit seid, Mir zu dienen, als Meine Knechte im Weinberg des Herrn tätig zu sein. Denn wäre es ein Irrtum, den ihr verbreiten wollet, so würdet ihr ganz sicher in euch eine deutliche Abwehr spüren und.... schweigen.... Ich aber will es, daß die Menschen wissen sollen, was sie erwartet und welchen Geschehen sie entgegengehen, denn sie sollen nicht ungewarnt bleiben, sie sollen die Möglichkeit haben, sich darauf vorzubereiten. Von weltlicher Seite aus aber werden sie immer das Gegenteil hören, denn die Welt ist das Reich Meines Gegners, und Mein Gegner sucht immer so auf die Menschen einzuwirken, daß sie irdischen Gewinn, irdischen Fortschritt und irdisches Wohlleben von der Zukunft erwarten und ihres Gottes und Schöpfers nicht gedenken.... Ich aber will, daß sie alles dessen nicht achten, was die Welt ihnen bietet, und nur an ihrer Seele Heil denken. Und darum sollet ihr ihnen alles als vergänglich hinstellen, ihr sollt ihnen künden, daß alles ihnen genommen wird und sie auch noch ihr Leibesleben verlieren können.... daß große irdische Not sie erwartet oder auch geistige Not im jenseitigen Reich, wenn sie eure Ankündigungen nicht als glaubwürdig annehmen und sich darauf einstellen. Und darum rege Ich euch, Meine Diener, immer wieder an, den Menschen die Voraussagen kundzugeben, die Ich durch Meinen Geist zur Erde leite, weil die Menschheit in großer Gefahr ist, wenn sie sich nicht wandelt, bevor das Ende kommt.... Ich will alle Menschen mahnen und warnen, ihrer Seelen zu gedenken und das Heil der Seelen nicht hinzugeben um der irdischen Güter willen.... Denn alles wird vergehen, wenn die Zeit erfüllet ist.... und die Seele wird nur besitzen, was sie sich an geistigem Gut erworben hat. Noch habt ihr Menschen eine kurze Gnadenzeit, wo ihr euch noch geistigen Reichtum erwerben könnet, doch die Zeit ist bald zu Ende....   Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Gott ist die Liebe...

 

Kundgabe 6022 erhalten von Bertha Dudde am 13.01.1962 durch das 
Innere Wort.

Aus der Liebekraft Gottes ist alles erstanden.... Er Selbst ist der Urquell der Kraft, Sein Urelement ist Liebe, Er Selbst ist also die Liebe.... Und doch ist Er ein Wesen, Das wirket und schaffet nach weisem Ermessen.... Er ist ein Wesen, Das Seine Gedanken zur Ausführung bringt, Das unentwegt neue Schöpfungen erstehen lässet, Das Seine Liebekraft hinausstrahlt in die Unendlichkeit, die aber immer ihren Zweck erfüllt, die nicht willkürlich wirket, sondern von der Weisheit und Macht Gottes bestimmt wird in ihrer Auswirkung.... Gott ist die Liebe.... Diesen Ausspruch werdet ihr Menschen nicht verstehen, solange ihr nicht das Wesen der Liebe ergründen könnet, was eine Selbstgestaltung zur Liebe bedingt. Denn immer werdet ihr die Liebe betrachten als eine Eigenschaft, die ihr dem höchsten und vollkommensten Wesen zuerkennt. Daß aber dieses Wesen Selbst die Liebe ist, wird euch unbegreiflich bleiben, solange ihr als Mensch über die Erde geht. Und ihr alle seid aus jener Liebe hervorgegangen, ihr seid ausgestrahlte Kraft, ihr seid in eurer Urbeschaffenheit selbst Liebe.... doch ebenfalls Wesen, die denken und wollen können.... die Beweise einer "Wesenheit".... Nichts ist daher planlos, was erstanden ist und noch erstehen wird.... Alles ist weisheitsvoll bedacht, alles sind Gedanken eines höchst vollkommenen Wesens, Das ihr Menschen "Gott" benennet.... Und dieses Wesen vervielfältigte Sich.... Es ließ aus Sich heraus gleiche Wesen erstehen, Es strömte Seine Liebekraft aus und gab ihr Formen.... Es erschuf.... Alles, was Gott erschaffen hat, ist und bleibt in seiner Ursubstanz Liebe. Es ist und bleibt eine Kraft, die wirksam werden soll laut göttlichem Willen.... Wird sie jedoch gehindert in ihrer Wirksamkeit, so wird die göttliche Ordnung umgestoßen.... Das Liebeprinzip wird verkehrt in das Gegenteil. Es wird dem Wesen, Das in Sich Liebe, Weisheit und Macht.... also "Gott" ist.... Widerstand entgegengesetzt, was wohl geschehen kann von seiten der Wesen, die Er ins Leben rief, weil Er sie auch mit freiem Willen ausgestattet hatte als Seine Ebenbilder.... Doch dann tritt das Wesen aus seiner gesetzlichen Ordnung heraus.... es verkehret sich selbst in das Gegenteil.... es besteht wohl, läßt aber die Liebekraft nicht mehr wirksam werden, und das bedeutet Erstarren, es bedeutet Beweglosigkeit, es bedeutet den Tod dessen, was einst als "Leben" hinausstrahlte von Gott.... Der Mensch ist in seiner Ursubstanz Liebe, doch er befindet sich zumeist noch im Widerstand gegen Den, Der ihn als ein Wesen ausgestrahlt hatte.... Und darum erkennt er auch nicht, was die Liebe ist.... Darum ist ihm auch das Wesen Gottes unbegreiflich, Der die Liebe Selbst ist. Denn die Liebe ist auch gleichzeitig Licht, Das dem Menschen jedoch noch wenig leuchtet, solange seine Liebe schwach ist. Er kann daher Gott auch nicht erkennen in Seinem Wesen, er kann nur glauben, was ihm darüber berichtet wird, doch sowie solche Berichte der Wahrheit entsprechen, werden sie ihm auch Licht bringen, denn dann wird er sich bemühen, sein Wesen zur Liebe zu wandeln, und er wird sich auch dem Wesen zuwenden, Das überaus vollkommen ist und Das er nun als "Ewige Liebe" zu erkennen beginnt.... Aber er wird das Wesen Gottes niemals zu ergründen vermögen, denn Er ist das Kraftzentrum von Ewigkeit, während alle erschaffenen Wesen Kraftfunken sind, die ausgestrahlt wurden, die aber in ihrer Winzigkeit niemals das Urfeuer schauen konnten, ohne zu vergehen.... Die Liebe, Weisheit und Macht eines wesenhaften Gottes wird auch der Mensch auf Erden schon erkennen können, wenn sein Wille gut ist und sein Herz sich öffnet der erneuten Liebeanstrahlung des Wesens, aus Dem er seinen Ausgang nahm.... Denn dieses höchst vollkommene Wesen offenbart Sich Seinen Geschöpfen.... Und das ist der größte Liebesbeweis Dessen, Der Selbst die Liebe ist, daß Er Sich Selbst kundgibt, daß Er den von Ihm geschaffenen Wesen Aufschluß gibt über Sich Selbst, soweit diese es zu fassen vermögen.... und daß Er dadurch die Liebe wieder entflammen will, auf daß sie wieder wirksam werden kann dem Urelement entsprechend.... auf daß Seine Geschöpfe wiedereintreten in die ewige Ordnung, um ihrer Bestimmung nach schaffen und wirken zu können, wie es war im Anbeginn....  Amen 

Sonntag, 22. Oktober 2023

Weg der Liebe und des Glaubens... Anerkennung Gottes...


Kundgabe 6022 erhalten von Bertha Dudde am 13.08.1954 durch 
das Innere Wort.  

Den Weg des Glaubens und der Liebe müsset ihr gehen, wollet ihr zu Mir und zur ewigen Seligkeit gelangen. Ihr sollet nur glauben, daß ihr erschaffen wurdet von einer Macht, Die euch liebt und Die darum euch in einem Zustand der Vollkommenheit sehen will, weil nur etwas Vollkommenes mit Ihr verbunden und also auch selig sein kann.... Sie euch aber selig wissen will, weil Sie euch liebt.... Ihr sollet glauben an Mich, Der Ich euch erschaffen habe aus Meiner Liebe.... Schon die Annahme dessen, was ihr noch nicht fest glauben könnet, wird euch veranlassen, euch dieser Macht zu unterwerfen, und immer überzeugter werdet ihr glauben lernen, weil dieses Anerkennen schon eine Äußerung eures Urwesens ist, da ihr vollkommen von Mir ausgegangen seid und auch so lange vollkommen bliebet, wie ihr Mich anerkanntet als euren Gott und Schöpfer von Ewigkeit. Doch ihr begabet euch freiwillig eurer Vollkommenheit, als ihr euch abwandtet von Mir und dem zu, der an eurer Erschaffung wohl beteiligt war durch seinen Willen, der aber erst die Kraft zum Schaffen aus Mir bezog. Ihr anerkanntet einen anderen und verleugnetet Mich.... Und erst, wenn ihr Mich wieder in vollster Willensfreiheit erkennen und anerkennen werdet als euren Gott und Vater von Ewigkeit, seid ihr wieder in den Vollkommenszustand eingetreten, der euch ein Verweilen in Meiner Nähe möglich macht. Also verlange Ich vorerst den Glauben an Mich.... Den rechten Glauben aber könnet ihr nur gewinnen, wenn in euch ein Licht entzündet wird, das euch klare Erkenntnis gibt.... Denn was ihr glauben sollet, das müsset ihr überzeugt als Wahrheit vertreten können und also ganz klar von euch erkannt werden.... Es muß also etwas bis dahin euch Verborgenes von einem Licht hell erleuchtet werden, und dieses Licht ist der Liebefunke, der in euch entzündet werden muß und der auch leicht entzündet werden kann, so ihr euch Mir zuwendet, daß Mein Liebestrahl in euer Herz fallen und zünden kann, d.h., daß ihr nun nur immer tut, wozu euch eine Stimme in euch ermahnt, daß ihr das tut, was ihr selbst wollet, daß euch getan werde.... Ein jeder von euch Menschen kann sich in die Lage seines in Not befindlichen Mitmenschen versetzen, und er wird es wissen, was ihm dann begehrenswert erscheint.... Und also soll er selbst handeln am Nächsten.... Dieses Gefühl wird in jedem Menschen vorhanden sein, daß er selbst eine Wohltat empfindet, so ihm geholfen wird.... Also weiß er auch aus sich heraus, daß er das gleiche tun soll.... Und wer diesem inneren Drängen nachgibt, der öffnet sein Herz und kann von Meinem Liebestrahl getroffen werden, und es kann nun in ihm ein Licht aufleuchten, das ihm klarste Erkenntnis gibt.... Dann wird sein Glaube durch die Liebe lebendig.... während er zuvor nur ein purer Verstandesglaube sein kann, der wohl Meine Existenz als Gott und Schöpfer bejaht, der aber nicht ihm den Weg weiset zu Mir als seinem Vater von Ewigkeit.... Diese Erkenntnis bewirket allein die Liebe im Menschenherzen, und darum sage Ich, daß ihr den Weg des Glaubens und der Liebe gehen müsset.... daß der Glaube ohne die Liebe noch kein rechter Glaube genannt werden kann, daß die Liebe ihn erst lebendig werden lässet und daß ohne Liebe es keine Erkenntnis geben kann, weil der Verstand allein niemals die Zusammenhänge ergründen könnte, die aber die Liebe im Herzen eines Menschen mit Leichtigkeit erfasset.... Ein Glaube ohne Liebe kann auch sehr leicht wieder dahingegeben werden, während ein durch die Liebe lebendig gewordener Glaube ewig nicht mehr aufgegeben wird, weil ein Wissen nun zur Überzeugung geworden ist, wofür vom Menschen vorerst nur der Glaube verlangt wird, damit der Mensch sich selbst und seine Gefühle ordne im Hinblick auf jene Macht, Die ihn erschaffen hat.... Und je nach der Stärke seines Verlangens, mit dem Schöpfer in Verbindung zu treten, wird nun auch die Anstrahlung durch Meine Liebe erfolgen können, doch in vollster Willensfreiheit muß sich der Mensch Mir nahen, in vollster Willensfreiheit soll er den Weg der Liebe und des Glaubens gehen, der aber unwiderruflich zu Mir führen wird und zur ewigen Seligkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 21. Oktober 2023

Im Hause des Vaters sind viele Wohnungen...

 

Kundgabe 6022 erhalten von Bertha Dudde am 13.08.1954
durch das Innere Wort.

Im Hause des Vaters sind viele Wohnungen.... Für alle Seelen habe Ich die Wohnungen bereit, die ihrer Reife beim Abscheiden von der Erde entsprechen. Und darum sind sie gar sehr unterschiedlich, und sie sind so lange der Aufenthalt für jene Seelen, wie sie sich damit begnügen, während sie aber auch gewechselt werden können, was der Seele selbst obliegt. Wie die Seele beschaffen ist bei ihrem Leibestode, so ist auch die Umgebung, die sie nun im geistigen Reich umfängt.... strahlend, lichtvoll, in wundervoller Harmonie dem geistigen Auge Herrliches bietend, so daß eine unbeschreibliche Glückseligkeit die Seele erfüllt.... oder auch düster und kalt, armselig und beängstigend, stürmisch, öde und bedrückend, so daß sich die Seele unglücklich fühlt und sich aus dieser Umgebung herauswünscht. Und doch kann ihr nur das geboten werden, was sie sich erworben hat auf Erden, sie kann nicht in glückselige Sphären versetzt werden, die sie niemals anstrebte, und ihr kann auch kein Licht geschenkt werden, weil dieses sie verzehren würde in ihrem unreifen Zustand. Doch es bleibt einer jeden Seele freigestellt, ob sie sich ihren Aufenthalt verbessern will. Und dieses Verlangen in ihnen wachzurufen ist die Arbeit unzähliger Geistwesen, die im Licht stehen und in die lichtlosen Wohnungen hinabsteigen, um deren Bewohner anzuregen, sich ihr Los und ihren Aufenthalt zu verbessern. Doch auch dies muß so geschehen, daß es nicht den Willen der Seelen bestimmt, sondern zu eigenem Verlangen führt. Und darum sind die Lichtwesen ihnen nicht als solche erkenntlich, sondern sie gesellen sich ihnen zu in gleicher Umhüllung, sie bittend um Aufnahme, und suchen dann die Gedanken der Seelen zu lenken auf eine Änderung ihrer derzeitigen Lage.... Der Wille der Seelen muß angeregt werden, sich selbst ihr Los zu verbessern; und regt sich nun der Wille, dann befindet sich die Seele plötzlich unter notleidenden Seelen, die sie um Hilfe angehen, und nun entscheidet es sich, ob sie diesen Bitten Gehör schenkt, ob sie willig ist und versucht, ihnen zu helfen.... Je stärker in ihr der Trieb ist, Hilfe zu leisten, desto kraftvoller wird sie sich fühlen, und die Dunkelheit wird einem leisen Dämmerlicht weichen, das die Seele unendlich beglückt und ihren Liebewillen erhöht. Und ihre Umgebung wird unmerklich andere Gestalt annehmen, weil das Dämmerlicht hindurchscheint, bis alles klar vor den Augen der Seele steht und ihr Zustand erheblich gebessert erscheint.... Doch immer ist es dem Willen der Seele überlassen, ob sie sich weiter hilfreich betätigt oder sie sich mit der nunmehrigen Lage begnügt.... die dann aber wieder sich verschlechtert, wenn sie aufhört zu streben. Jede Seele wird finden, was sie begehrt; und verlangt sie nach Licht, nach Liebe und Seligkeit, so wird sie auch sicher ihr Ziel erreichen und landen in überaus lieblichen Gegenden, wo alles durchstrahlt ist und wo sie Wohnung nehmen kann so lange, wie es ihr gefällt.... Denn sie wird auch das gleiche geben, was sie selbst verlangt, und die Liebe wird ihr Wesen wandeln, die Liebe, die ihr selbst geschenkt wird von den Wesen des Lichtes, wenn sie nicht völlig widersetzlich ist und sich nicht aus den lichtlosen Tiefen erheben will, so daß sie sich wehrt gegen jede Hilfeleistung und jede Vorstellung empört zurückweiset. Dann hat sie ebenfalls, was sie begehrt.... die Finsternis, die sich stets qualvoller auswirken wird, um auch solche Seelen noch zur Wandlung ihres Willens zu bewegen. Und darum sprach Ich die Worte: "In Meines Vaters Hause sind viele Wohnungen...." Denn dem Zustand einer jeden Seele ist Rechnung getragen, doch keine Seele wird gezwungen, dort zu verbleiben, wo sie hingewiesen wird nach ihrem Leibestode.... sie wird stets Aufnahme finden dort, wo ihr Wille sie hinführt.... sie wird sich selbst die Wohnung gestalten können nach ihrem Willen, und so wird sie aus den tiefsten Sphären hinaufsteigen können in lichte Höhen.... wenn sie nur immer derer achtet, die ihr entgegentreten als Boten von oben, zwar unerkannt von ihr, solange sie selbst noch ohne Licht ist, doch von ihrem Liebewillen so berührt, daß die Liebe auch in ihr selbst entzündet wird und also auch der Weg frei ist nach oben.... Die ewige Liebe Selbst steigt in die Tiefe, um emporzuziehen, die sich nicht widersetzen.... Ich erlöse auch die Seelen aus der Finsternis, und unzählige Wesen des Lichtes beteiligen sich an dieser Arbeit.... Sie alle bauen mit an den Wohnungen, um der Seelen Los zu verbessern; sie alle strahlen Licht und Liebe aus und locken unzählige Seelen aus der Finsternis damit in ihr Bereich.... wo Licht ist und Kraft und Seligkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Einstellung der Weltmenschen zum Evangelium...

 

Kundgabe 6041 erhalten von Bertha Dudde am02.09.1954
durch das Innere Wort.

Die Weltmenschen werdet ihr nicht umformen, und wenn euch noch soviel Wissen zur Verfügung steht. Sie erkennen es nicht an und verharren in ihrer Einstellung zum Leben und zu Gott.... Den Weltmenschen das Evangelium zu bringen wird erst dann von Erfolg sein, so diese erkannt haben, daß sie sich nur Vergängliches zum Ziel setzen, und ihnen plötzlich alles irdische Streben nutzlos erscheint.... Dann werden auch eure Worte Widerhall finden und nachdenklich stimmen, und dann besteht eine Möglichkeit, daß sie das Verlangen haben nach beständigem Gut und daß sie sich ernstlich befassen mit dem Zustand nach dem Tode. Darum ist es oft von Segen, wenn solche Menschen von großen Verlusten getroffen werden, wenn ihnen die Vergänglichkeit irdischer Dinge und auch des Menschen selbst vor Augen gestellt werden. Es ist ein scheinbares Unglück, das die Menschen ihres Besitzes beraubt, sehr oft gerade der Umstand, der einem Menschen zur Wandlung seines Denkens verhilft und ihn in ganz andere Bahn leitet. Und gerade in der Endzeit muß dieses Gewaltmittel oft angewendet werden, und es werden darum noch viele Menschen erheblich betroffen werden.... Irdische Erfolgsmöglichkeiten werden zerrinnen, der plötzliche Tod von Mitmenschen wird Schmerz und Schrecken auslösen, Naturkatastrophen oder Unglücksfälle werden irdischen Besitz zerstören.... In jeder Weise wird den Menschen die Vergänglichkeit dessen vorgestellt werden, was sie begehren und sich zum irdischen Ziel setzen.... Und es werden einzelne daraus lernen, sie werden ihre irdischen Bemühungen aufgeben und ihre Kraft nur verwenden zum Erreichen geistiger Erfolge.... Aber es werden immer nur wenige sein, weil der Herr der Welt die anderen blendet und ihre Begierden erregt, so daß sie nun noch verbitterter irdischen Schätzen nachjagen und auch von jenem unterstützt werden, je mehr sie ihm verfallen sind. Diesen das Evangelium zu predigen ist ergebnislos.... Es geht aber um die wenigen, die noch zu retten sind, und darum sollen überall Versuche gemacht werden, besonders in Zeiten, wo der Verfall und die Vergänglichkeit offensichtlich sind. Denn es geht immer nur darum, die Blicke der Menschen von der Materie ab- und dem Geistigen zuzuwenden, und dies ist dann möglich, wenn er von Verlusten jeglicher Art betroffen wird.... Und in kommender Zeit wird die Menschheit noch stark erschüttert werden, denn ihr muß noch viel genommen werden, auf daß sie erkennen lerne den Unwert dessen, was ihr ganzes Sinnen und Trachten erfüllt....  Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Falsche Propheten ... Prüfet die Geister ...

 

Kundgabe 3506 erhalten von Bertha Dudde am 29.11.1942
durch das Innere Wort.

"Lasset euch nicht verführen von falschen Propheten....", so warnet euch der Herr, und Er will euch dadurch mahnen, alles zu prüfen, bevor ihr es annehmet als Wahrheit. "Prüfet die Geister, ob sie von Gott sind...." Folglich werden auch aus der Finsternis Propheten hervorgehen, die sich anmaßen, ihre Lehren als Wahrheit in der Welt zu verbreiten. Und den Menschen liegt es nun ob, ihre Reden zu prüfen. Und sie werden es auch können, so ihr Wille der Wahrheit zugewandt ist und sie Gott um Erleuchtung bitten. Denn Gott hat ihnen einen Hinweis gegeben, worauf sie achten sollen; Er hat es ihnen angekündigt, daß falsche Propheten, falsche Geister, sich äußern werden. Diese aber werden Christus verleugnen, sie werden Ihn nicht anerkennen als Gottes Sohn, als Erlöser der Welt, sie werden die Göttlichkeit Jesu in Frage stellen und sonach niemals in der Liebe stehen, denn die Liebe erkennet und bekennet Jesus Christus. Und daran werdet ihr die falschen Propheten erkennen, daß sie bar jeder Liebe handeln, wenngleich sie mit süßen Worten und verführerischen Reden die Menschen für sich zu gewinnen suchen. Sie versprechen der Welt das Heil und wollen ihr den Glauben an Jesus Christus rauben, und jene sind es, die euch verführen wollen und vor denen euch der Herr warnet. Sie predigen Liebe, aber ihr Handeln ist bar jeder Liebe, und ihre Reden sind falsch, sie sind voller Heuchelei; es ist nicht der Geist Gottes, der aus ihnen spricht, sondern der Geist dessen, der von unten ist.... Wo aber Christus bekannt wird vor der Welt, dort äußert sich auch der Geist Gottes, und diesen höret.... Denn er wird auch von der Liebe predigen, die sich in Jesus Christus der Welt offenbart hat, er wird euch den Weg zeigen zu Gott, er wird euch die Liebe lehren, die allein zu Gott führt.... er wird euch die Gnaden des Erlösungswerkes zu vermitteln suchen und euch ständig hinweisen auf Jesus Christus, den göttlichen Erlöser, Der zur Welt kam, um eure Sünden auf Sich zu nehmen durch Seinen Kreuzestod. Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, Er ist den Weg auf Erden gegangen, um euch zu zeigen, wie ihr euch frei machen könnt von den Banden der Welt, von den Banden des Widersachers.... Er ist den Weg auf Erden gegangen für euch, zu eurer Erlösung.... Ihr sollt Ihm nachfolgen, und dazu müsset ihr Ihn anerkennen.... Daran also erkennet ihr den rechten Propheten, daß er euch Jesum Christum zuführt, und dann könnet ihr seinen Worten Glauben schenken, denn der Geist, der für Ihn zeuget, ist der Geist aus Gott.... Doch ablehnen sollt ihr die Stimme dessen, der sich wider Christus stellt, denn er redet im Auftrag des Gegners von Gott, der die Menschen in die Sünde leiten will und sie dem Verderben entgegenführt.... Prüfet die Geister, ob sie von Gott sind.... Doch so Gott euch Seine Diener sendet, die für Ihn zeugen, so höret sie an und befolget ihre Lehren, denn sie sind Seine Vertreter, durch die Er Selbst zu euch redet, auf daß ihr den Weg zu Ihm findet....

Amen

Freitag, 20. Oktober 2023

Vaterliebe... Führung Gottes...

 

Kundgabe 3506 erhalten von Bertha Dudde am 05.08.1945
durch das Innere Wort.

Was banget und zaget ihr?.... Nehme Ich nicht Anteil an eurem Schicksal, indem Ich euch stets Meine Hilfe verheiße? Bringet Mir nur volles Vertrauen entgegen und lasset euch führen, und Meine Führung ist wahrlich recht. Ihr könnt an Meiner Hand wohlgemut dahinschreiten, des Vaters Liebe schützet euch und lässet euch nicht zu Fall kommen. Doch kleine Mühseligkeiten müsset ihr überwinden, damit ihr desto fester nach der Hand des Vaters fasset, damit ihr Seiner Führung nicht vergesset, euch löset und allein den Weg zurücklegen wollt. Denn das ist für euch eine Gefahr. Darum schrecket nicht vor den Mühseligkeiten zurück, die euch täglich den Weg beschwerlich scheinen lassen, nehmet alle Hindernisse im vollen Vertrauen auf Meine Hilfe und ihr werdet sie leicht überwinden und wieder ruhig euren Weg gehen können. Denn Ich begleite euch stets und ständig, sowie ihr Meine Begleitung annehmen wollt. Und von Meiner Nähe wird Kraft auf euch überströmen, und also brauchet ihr nichts zu fürchten, was auch die Welt euch droht. Es ist Mein Wille oder Meine Zulassung, daß die Menschen noch in arge Not geraten um ihrer Seelen willen, die Mir noch abgewandt sind. Der Meinen aber nehme Ich Mich liebevoll an, wenngleich sie teilnehmen müssen am Leid und der Not der Allgemeinheit. Lasset Mich sorgen für euch, und machet eure Herzen von jeglicher Leibessorge frei.... Und gedenket nur eurer Seelen, daß sie nicht zu darben brauchen; bleibet Mir verbunden, betet und übet die Liebe, und ihr werdet nimmermehr ohne Kraft sein, denn die Meinen vergesse Ich nicht, und jeden Ruf zu Mir höre und erhöre Ich. Und glaubet fest und ungezweifelt, daß Mir nichts unmöglich ist und daß Ich in der höchsten Not euch näher bin denn je. In Meinem Plan von Ewigkeit aber ist diese Not vorgesehen, jedoch nur als Hilfeleistung an den verirrten Seelen, die sonst verlorengehen. Wer aber glaubet an Mich, an Meine Liebe und Allmacht, der kann alle Sorgen fallenlassen, denn er wird als Mein Kind stets die liebevolle Vaterhand spüren dürfen, die es sorgsam betreuet auf seinem Lebenswege. Der geistige Tiefstand der Menschen erfordert eine Notzeit, die so einschneidend ist, daß sie den Menschen kaum tragbar erscheint. Und doch dürfet ihr, die ihr Mein seid, diese Notzeit nicht fürchten, denn solange ihr Mir verbunden bleibt durch inniges Gebet und Liebeswirken, durch euren Willen, Mir zum Wohlgefallen zu leben, seid ihr auch geschützt von dem verderblichen Einfluß dessen, der euch zu Fall bringen will. Und also haben auch die Mächte der Finsternis, die durch Menschen wirken wollen, wenig Einfluß auf euch.... Sie können euch wohl schrecken, doch schaden können sie euch nicht, weil Ich vor euch stehe und jedes Unheil von euch abwende.... sofern es nicht für eure Seele nötig ist.... Darum glaubet und vertrauet, haltet euch an Mich, und Meine Vaterhand führet euch sorglich heraus aus jeder Gefahr....  Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Welt des Seins... Welt des Scheins...

 

Kundgabe 3554 erhalten von Bertha Dudde am 21.09.1945
durch das Innere Wort.

Aus der Welt des Scheins tritt die Seele in die Welt des Seins, in die geistige Welt, die das eigentliche Reich der Seele ist. Doch nicht immer vermag sie diese geistige Welt zu erkennen, denn sowie sie unvollkommen von der Erde scheidet, nimmt sie die Welt des Scheines noch hinüber, nur nicht mehr materiell, sondern als gedankliche Phantome, also noch mehr Scheinwelt, die vor ihren Augen in nichts vergeht, so sie die Güter in Besitz nehmen will. Für die vollkommene Seele aber beginnt nun erst das wahre Leben, sie erkennt sich selbst in ihrer Beschaffenheit, weiß um ihre geistige Aufgabe und ist durch das Wissen erst zu einem Wesen geworden, das sich seiner Kraft bewußt ist und darum auch glückselig ist. Sie weiß nun auch, daß jegliche Entwicklungsphase zuvor nötig war, um das Ziel, das wahre Leben der Seele, zu erreichen, sie weiß, daß zuvor es nur ein Scheinleben war, ein Übergang aus den Sphären der Dunkelheit in die Sphären des Lichtes; sie weiß, daß die Dunkelheit kein ewiger Zustand ist, während das Licht ist und bleibt bis in alle Ewigkeit. Denn was einmal im Licht steht, wird niemals mehr in die Dunkelheit zurückfallen, es wird ewig leben und jeden Zustand zuvor als leblosen Zustand erkennen.... es hat diesen Zustand überwunden und ist in die Welt des Seins zurückgekehrt, von der es einstmals ausgegangen war.... Das Scheinleben will sich in den Vordergrund stellen, und zumeist räumt die Seele ihm Macht ein über sich, d.h., sie ist willig, alles das zu tun, was dem Körper die Annehmlichkeiten des Scheinlebens verschafft, und sie tut für sich selbst nichts, denn die Arbeit für sich wäre die Bemühung um das wahre Leben, die sie aber völlig außer acht lässet. Und darum wird durch Gottes Willen das Scheinleben immer wieder in aller Schwere an die Seele herantreten; Gott Selbst will ihr zeigen, was die irdische Welt in Wirklichkeit ist, indem Er den Körper oft in Not geraten läßt, indem Er ihm nimmt, was er als wertvoll begehrt, indem Er zusammenfallen läßt, was sich der Mensch aufgebaut hat, um ihm die Unbeständigkeit dessen zu zeigen, was er zum Ziel seines eifrigen Strebens und seiner Erdenarbeit macht. Er will ihn zur Erkenntnis führen, daß die irdische Welt nur eine Scheinwelt ist, die keinerlei bleibenden Wert hat für ihn, um ihm die Notwendigkeit der Arbeit an seiner Seele vor Augen zu führen, die ein beständiges Leben sichert, ein Leben in der geistigen Welt, die nicht nur scheint, sondern ist, was sie vorstellt.... die Welt des Lichtes, wo alles kraftdurchströmt ist und glückselig, wo es kein Vergehen mehr gibt, keinen Rückgang, keine Not und keine Unkenntnis, wo alles lebt und tätig ist im Willen Gottes, Dessen Liebe das Vollkommene ungemessen bedenkt und beglückt, das als Bewohner der geistigen Welt in inniger Verbindung steht mit Gott und in der Erfüllung Seines Willens durch immerwährende Tätigkeit seine höchste Beglückung findet in der Welt des Seins.... in der Welt, die nimmermehr vergeht, sondern bleibt, was sie ist, bis in alle Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 18. Oktober 2023

Willensschwäche... Todesgefahr... Naturgeschehen...

 

Kundgabe 3564 erhalten von Bertha Dudde am 01.10.1945
durch das Innere Wort.

Schwach ist der Mensch und hilflos den Mächten der Finsternis preisgegeben, so er nicht Gott anruft um Hilfe. Doch diese Schwäche wirkt sich nur an seiner Seele aus, weshalb er auf Erden stark und mächtig sein kann und einer Hilfe scheinbar nicht bedarf. Es ist sein Körper, der bedacht wird mit Kraft von unten, so er Gott außer acht lässet und dadurch seine Zugehörigkeit zu Seinem Gegner bekennt. Die Seele aber ist schwach und verzagt, sie ist gefesselt und empfindet die Fessel als Qual, ohne sich von ihr lösen zu können ihrer Willensschwäche wegen. Und nur der Anruf Gottes, der Anruf Jesu als Erlöser der Welt, kann ihr zur Willensstärke verhelfen, so daß sie den Körper bestimmen kann, seine Lebensführung zu ändern und sich voll und ganz Gott zuzuwenden, d.h., daß der Körper mit der Seele übereinstimmt und nun andere Ziele als weltliche verfolgt. Ohne Gottes Hilfe und Gnade erreichet der Mensch nichts, und seine Seele bleibt in dickster Umhüllung, in Dunkelheit und darum ohne Erkenntnis. Und wenngleich sein irdisches Leben keinen Kraftmangel erkennen läßt, der Leibestod beendet den Kraftzustand, und die Seele geht völlig kraftlos ins jenseitige Reich ein. Das Erdenleben hat sie umsonst gelebt, ohne jeglichen geistigen Erfolg, ihre irdischen Erfolge sind vergänglich und ohne Einfluß auf das Leben in der Ewigkeit. Und so werden unzählige Seelen ins Jenseits eingehen, nackt und bloß und in Finsternis weilen, weil sie auf Erden Gott nicht anerkennen und Ihn anrufen um Gnade. Und dieser Seelen gedenket Gott, indem Er sich ihnen ganz besonders kundtun will, indem Er Sich ihnen in außergewöhnlicher Weise zu erkennen geben will. Er versetzt sie in eine Lage, wo irdische Kraft und Stärke nichts vermag, wo sie hilflos einer anderen Macht preisgegeben sind, wo die Naturelemente ihnen diese Macht verkörpern und sie diesen scheinbar rettungslos ausgeliefert sind. Er versetzt sie in eine Lage, wo sie Ihn anrufen müssen, ohne jedoch ihren Willen zu zwingen. Angesichts der Todesgefahr, in der sie schweben, sollen sie zu Ihm finden, sie sollen eine Macht erkennen lernen, Die stärker ist als jede irdische Macht, und sich dieser Macht hingeben im gläubigen Vertrauen, daß Sie helfen wird. Die Stunde der Todesgefahr kann noch eine Wandlung des Sinnes einzelner Menschen zuwege bringen, und dann sind diese gerettet, selbst wenn sie das Leibesleben verlieren, denn sie gehen anderen Sinnes in das Jenseits ein und können dort leichter den Weg finden, der zur Höhe führt. Die aber am Leben bleiben, können noch dieses nützen bis zum Ende zu ihrer geistigen Reife... Um der wenigen willen wird Gott sprechen und Sich zeigen der Menschheit, Er wird das letzte Mittel anwenden vor dem Untergang, das noch eine Änderung des Denkens herbeiführen kann bei denen, die nicht gänzlich verstockten und verhärteten Herzens sind. Und um dieser wenigen willen zögert Er noch immer mit der endgültigen Vernichtung der Erde, denn jede Seele suchet Er zu retten vor dem nochmaligen Gang durch die Schöpfung, die sich retten lassen will. Doch wer Ihn auch dann noch nicht erkannt hat, der muß ohne Erbarmen jenen Weg zurücklegen, für Ihn gibt es auf dieser Erde keine Möglichkeit mehr, sich zu wandeln, denn er hat sich voll und ganz den Mächten der Finsternis verschrieben und geht daher auch in dessen Reich ein, in das Reich der gebannten Geister, die büßen müssen für ihre Sünden durch endlos lange Zeit des Gebundenseins in der festen Materie, in den Schöpfungen auf der neuen Erde....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 17. Oktober 2023

Zuleiten der Wahrheit...

 

Kundgabe 6441 erhalten von Bertha Dudde am 01.01.1956
durch das Innere Wort.

Es ist die alleinige Wahrheit, die euch zugeht als Liebebeweis Gottes, es ist Sein Wort, das Er Selbst euch vermittelt aus der Höhe.... Und diesem Wort könnet ihr vollsten Glauben schenken und es bewerten als Seine direkte Ansprache, die unwiderlegbar ist. Was euch nun durch Gottes Wort vermittelt wird, das könnet ihr als reinste Wahrheit vertreten und euch selbst im Licht der Wahrheit sonnen, und ihr braucht nicht zu fürchten, in falsches Denken dadurch geleitet zu werden.... Und ihr werdet durch das Erkennen der Wahrheit aus Gott auch ein rechtes Urteil fällen können über den Wert oder Unwert von Geistesgut, das an euch von außen herangetragen wird; ihr könnet erkennen, ob es auch den Ursprung hat in Gott oder einem anderen Quell entströmt ist.... Ihr seid fähig, Wahrheit von Irrtum zu unterscheiden, denn euch leuchtet ein Licht, das jegliche Finsternis verjagt und auch jeglichen Unrat erkennen lässet, der das reine Quellwasser verunreinigen könnte, wenn er nicht entfernt wird. Was Gott Selbst euch gibt, ist lauter und klar gleich reinstem Quellwasser, und das sollet ihr vor jeder Verunreinigung schützen.... weil es sonst an Kraft und Wirkung verliert. Und ihr werdet nichts anderes mehr benötigen als nur das jenem Quell entströmende Lebenswasser, um eure Seele gesunden zu lassen und sie gesund zu erhalten, um sie in einen Zustand zu versetzen, daß sie nach dem Tode des Leibes in das Lichtreich eingehen kann. Ihr brauchet also nur die reine Wahrheit aus Gott.... um zum ewigen Leben zu gelangen. Diese Wahrheit geht jedem Menschen zu, der sie ernstlich begehret, weil dort der Gegner Gottes keinen Eingang findet, eben durch das Verlangen nach der Wahrheit, das gleich ist dem Verlangen nach Gott.... Wo dieses aber nicht vorhanden ist, dort hat der Gegner freien Zutritt, dort kann er wirken ungehindert, und sein Wirken wird immer sein, dort Finsternis zu breiten über den Menschen und das Licht zu verlöschen, wo ihm das möglich ist.... Und er hat darum leicht Zutritt zu den Menschenherzen, weil in ihnen das Verlangen nach Wahrheit selten vorhanden ist, was daraus hervorgeht, daß sie sich in ein Netz von Lüge und Irrtum einfangen ließen und selbst keine Anstalten machen, sich daraus zu befreien, daß sie gedankenlos annehmen, was ihnen als Wahrheit unterbreitet wird, und sich nicht fragen, ob das ihnen Gebotene Anspruch darauf hat, als Wahrheit gewertet zu werden.... Bei ihnen hat der Gegner Gottes ein leichtes Spiel.... Er kann den Schleier stets dichter werden lassen, der vor ihren Augen ist.... Er kann stets mehr Irrtum und Lüge ihnen vorsetzen, der wieder gedankenlos angenommen wird.... Es ist kein Lebenswasser, es ist ein Todestrank, den diese Menschen entgegennehmen, der ihre Seelen vergiftet und sie völlig verfinstert in das jenseitige Reich eingehen lässet.... Jegliches Licht fehlt ihnen, und kraftlos verfallen sie dem ewigen Tode, weil nur Wahrheitslicht sie zum Leben erwecken kann, weil das Wahrheitslicht nur von Gott kommen kann und sie Ihn nicht darum angegangen sind. Weit mehr ist der Irrtum in der Welt verbreitet als die reine Wahrheit aus Gott.... weil diese nicht angefordert wird, für jene aber immer die Menschen ein offenes Ohr haben.... Denn der Gegner trägt den Menschen solche Gedanken und Lehren zu, die für die Menschen Ohrenschmaus sind, die sie gern hören und die den Irrtum stets mehr verstärken und darum die Finsternis stets größer wird. Doch die Menschen werden ihrem Willen gemäß bedacht, und darum kann Gott überreich bedenken euch, die ihr nach der Wahrheit verlangt, und Er wird euch stets Licht geben, daß ihr die Finsternis durchdringen könnet.... Er wird euch aufklären, wenn sich Irrtümer eindrängen wollen in euer Denken.... Er wird es nicht zulassen, daß euer Licht getrübt werde, sondern es stets heller leuchten lassen, je tiefer die Dunkelheit ist um euch, der ihr entfliehen wollet.... Und hellstes Licht ist Sein Wort, das Er Selbst euch zuleitet aus der Höhe, das Er denen vermittelt, die Ihn lieben und Seine Gebote halten.... wie Er es verheißen hat....

Amen