Sonntag, 31. März 2024

Auferstehung Jesu.... Ostern.... Geheimnis der Auferstehung ...

 

Kundgabe8158 erhalten von Bertha Dudde am 23.04.1962 durch das Innere Wort.

Es ist Mein Leib auferstanden am dritten Tage.... Und ob auch den Menschen dieser Vorgang unglaubwürdig erscheint, weil sie keinerlei Beweise dafür erbringen können, so soll es doch immer wieder der Menschheit durch Meinen Geist verkündet werden, daß Ich wahrhaft auferstanden bin von den Toten. Denn Ich habe durch Mein Erlösungswerk den Tod überwunden, den Mein Gegner durch seinen Fall zur Tiefe erst in die Welt gebracht hatte. Und Ich habe euch Menschen mit Meiner Auferstehung zugleich bewiesen, daß es keinen Tod gibt für das vergeistigte Wesen, daß also die Rückwandlung zum Urwesen.... die durch ein Liebeleben, wie Ich es den Menschen vorgelebt habe, erreicht wird.... auch jeglichen Todeszustand, jegliche Ohnmacht und Kraftlosigkeit, ausschließt und nun die Seele zum ewigen Leben eingehen kann, sowie sie diese Umwandlung im Erdenleben vollzogen hat.... Der Tod ist überwunden worden durch Mein Kreuzesopfer, denn die Urschuld wurde dadurch getilgt und dem Wesen wieder die Möglichkeit gegeben, die Rückwandlung zu seinem Urwesen zu vollziehen, die nun auch ein ewiges Leben gewährleistet. Ich wollte euch den Beweis liefern, daß auch der Fleischleib sich vergeistigen kann und somit auch dieser keinen Tod zu fürchten brauchte, wenn dem Menschen die Vergeistigung seines Körpers noch auf Erden gelingen würde.... Ich Selbst habe als Mensch Jesus durch Mein Liebeleben alle noch unreifen Substanzen Meines Körpers vergeistigt, Ich habe sie zum Ausreifen gebracht; die Liebe hat alles Ungeistige in Mir gesänftet und es veranlaßt, sich mit Meiner Seele zu vereinen, so daß Körper und Seele sich dem Ewigen Gottgeist in Mir anschließen konnten und sonach die völlige Verschmelzung mit Diesem vollzogen wurde. Und ein völlig vergeistigtes Wesen kann nicht mehr dem Tode unterlegen sein, denn der Tod ist ein Zustand der Kraftlosigkeit, ein vergeistigtes Wesen aber ist Licht und Kraft in Fülle und frei von jeder Gebundenheit. Es ist der Vorgang Meiner Auferstehung also auch den Menschen ersichtlich gewesen, denn sie fanden Mein Grab leer.... Daß die Ungläubigen nun die Entführung Meines Leibes den Mitmenschen glaubhaft machen wollten, war verständlich, aber auch das konnten sie nicht beweisen.... Und Meine Auferstehung als Wahrheit annehmen werden immer nur die Gläubigen, die Menschen, die Mir schon innig verbunden sind durch die Liebe oder ihren guten Willen, recht zu wandeln vor Meinen Augen.... Daß sie aber stattgefunden hat, ist wahr, denn es erfüllten sich auch damit nur die Verheißungen, die den Menschen zugingen durch Seher und Propheten. Und Meine Auferstehung war eine große Niederlage für Meinen Gegner, dem Ich den Beweis erbrachte, daß die Liebe stärker ist als der Haß.... daß er seinen Anhang nicht ewig im Zustand des Todes erhalten würde, weil Ich Selbst den Tod überwunden hatte und also das Leben geben konnte jedem, der Mein Erlösungswerk anerkennt und die am Kreuz erworbenen Gnaden in Anspruch nimmt. Für Meinen Gegner also war Meine Auferstehung eine Niederlage, und darum suchte er, die Menschen irrezuführen und ihnen Meine Auferstehung als zweifelhaft hinzustellen.... Dennoch wird er die Auferstehung derer nicht verhindern können, die Mir nachfolgen, die an Mich glauben und denen Ich nun auch das ewige Leben schenken kann, wie Ich es verheißen habe. Und es wird sein Anhang ständig sich verringern, denn immer wieder werden Menschen auferstehen zum ewigen Leben, weil Ich den Tod überwunden habe, weil er nicht ewig ein Wesen belasten kann, dessen Wille ist, wieder zu Mir zurückzukehren, und das darum unter Mein Kreuz flüchtet, um der Gewalt Meines Gegners zu entrinnen.... Für diese ist der Tod überwunden und die Auferstehung zum Leben ist ihnen gewiß.... (23.4.1962) Auch Meine Jünger wollten es nicht glauben, daß Ich auferstanden war von den Toten, wenngleich Ich es ihnen verheißen habe zuvor schon.... Doch Ich stärkte ihren Glauben, und sie erkannten Mich, als Ich zu ihnen kam.... Diese also hatten den Beweis dafür, daß Ich den Tod überwunden hatte, denn sie sollten voller Überzeugung Mich verkünden, sie sollten Meines Sterbens am Kreuz und auch Meiner Auferstehung Erwähnung tun, denn dieses Wissen mußten die Menschen erfahren, die an Mich glauben und den Weg zum Kreuz antreten sollten.... weil ihnen nur dann Erlösung werden konnte, wenn auch sie ihre Schuld zu Mir hintrugen unter das Kreuz. Doch es wäre bald auch dieses Mein größtes Erbarmungswerk in Vergessenheit geraten, hätte nicht immer wieder Mein Geist wirken können in den Menschen, die sich Mir voll und ganz hingeben und die Ich darum auch.... als erlöst.... erfüllen konnte mit Meinem Geist, der sie wieder von innen heraus belehrte, der ihnen das Wissen um das Erlösungswerk Jesu Christi erschloß.... Denn alles, was an Überlieferungen den Menschen zugeleitet wurde, erhielt sich nicht lange in der Wahrheit.... Wo Menschenverstand allein tätig war, dort entstanden auch irrige Ansichten, die aber auch als "Überlieferungen" weitergegeben wurden und sonach keine Garantie mehr für reine Wahrheit gegeben war.... Wo aber Mein Geist in einem Menschen wirken konnte, wurde auch immer wieder die reine Wahrheit herausgestellt und sowohl das Wissen um Mein Leiden und Sterben am Kreuz als auch Meine Auferstehung den Menschen vermittelt, weil dieses Wissen unbedingt nötig ist, wenn auch der Glaube daran die Menschen erfüllen soll. Und es wird immer wieder Mein Geist in dem Menschen tätig sein, der sich Mir hingibt, um die reine Wahrheit zu empfangen.... Es wird immer wieder den Menschen die Kunde zugehen und rechte Aufklärung gegeben werden, so daß ihr Menschen auch überzeugt an Meine Auferstehung glauben könnet und daran, daß Ich den Tod überwunden habe, daß es auch für euch keinen Tod mehr zu geben braucht, wenn ihr euch an Meine Seite stellt, wenn ihr selbst es wollet, daß Ich für euch gestorben bin.... wenn ihr lebendig glaubet an Mich und Mein Erlösungswerk, das Ich Selbst im Menschen Jesus vollbracht habe. Ich bin auferstanden von den Toten, und so auch werdet ihr auferstehen nach dem Tode eures Leibes zum ewigen Leben.... Und ihr werdet keinen Tod mehr zu fürchten brauchen, sowie ihr frei geworden seid von dem Feind eurer Seelen, von Meinem Gegner.... sowie ihr euch erlösen lasset von Mir.... Denn dann gibt es für euch keinen Tod mehr, dann werdet ihr in und mit Mir leben und dieses Leben ewiglich nicht mehr verlieren....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 30. März 2024

Die letzten Worte Jesu am Kreuz...

 

Kundgabe 7764 erhalten von Bertha Dudde am 05.12.1960 durch das Innere Wort.

Ich will euch immer austeilen, was ihr begehret. Ihr brauchet nur der Stimme in euch zu achten, und sie wird euch belehren der Wahrheit gemäß, weil Ich es will, daß ihr in der Wahrheit stehet und ein klares Bild gewinnet: Mein Kreuzestod hat euch Menschen Erlösung gebracht, er hat eure einstige Sündenschuld getilgt.... Ich habe als Mensch Jesus die größten Qualen auf Mich genommen, und das bitterste Sterben war Mein Los.... Doch da Ich als "Gott" nicht leiden konnte, nahm Ich in einer menschlichen Hülle Aufenthalt, Die leidensfähig war und auch den Willen aufbrachte, für Seine Mitmenschen zu leiden, um Meiner Gerechtigkeit Genüge zu tun, um Seinen gefallenen Brüdern den Weg frei zu machen zu Mir. Doch es war Dessen freier Wille.... Er wurde nicht von der Gottheit, Die in Ihm war, getrieben zu Seinem Opfer, das Er Mir also bringen wollte.... wenngleich die Liebe.... Die Ich Selbst war.... Anlaß gewesen ist, daß Er diesen Willen aufbrachte.... Doch Ich Selbst übe keinerlei Zwang aus auf den Willen eines Menschen und auch Meine Liebe zwingt nicht. Doch wer die Liebe hat, der kann nicht anders, als sie ausstrahlen zu lassen. Und so auch strahlte der Mensch Jesus die Liebe aus und Er wollte nur die Menschheit beglücken damit. Also wollte Er auch nur immer das, was den Mitmenschen zur Seligkeit verhalf. Der Wille des Menschen Jesus war frei.... Doch Er hatte Sich völlig Mir und Meinem Willen untergeordnet. Und so kam es, daß Sein Wille nicht anders gerichtet sein konnte wie der Meine. Denn die Liebe in Ihm war so stark, daß sie sich geeint hatte mit der Ewigen Liebe, Die Ich Selbst war.... Also war Ich Selbst in Ihm, und Ich Selbst vollbrachte in Ihm das Erlösungswerk.... Und dennoch mußte der Mensch Jesus die letzte Entscheidung Selbst treffen, als Er den schwersten Gang antrat.... den Weg zum Kreuz. Und wenngleich Ich als die Ewige Liebe in Ihm war, zog sich Mein Gottgeist zurück, d.h., die Liebe.... der Geist.... drängte Ihn nicht mehr zu Seinem Tun; er verhielt sich still und ließ den Menschen Jesus scheinbar in Seinem Ringen allein.... Und dies war das Schwerste, daß Sich der Mensch Jesus in Seiner Not allein fühlte und dennoch den Weg ging bis zum Ende.... Er war nicht allein, denn ewiglich hätte Ich Mich nicht mehr trennen können von Ihm, Der mit Mir eins geworden war.... Aber Ich äußerte Mich nicht mehr, weil zur Entsühnung der Urschuld ein Übermaß menschlicher Leiden und Qualen nötig war, die der Mensch Jesus bereitwillig auf Sich nahm, und darum das Sühneopfer ein Werk der barmherzigsten Liebe gewesen ist, das je auf Erden vollbracht wurde. Und diese Qualen dauerten an bis zu Seinem Tod am Kreuz und ließen Ihn die Worte ausrufen: "Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen...." Ich war in Ihm, aber Ich äußerte Mich nicht, doch es war nur noch der Körper, der litt, bis Seine Seele Mich wiedererkannte, als Er rief: "Es ist vollbracht...." und "Vater, in Deine Hände empfehle Ich Meinen Geist...." Der Körper hat gelitten bis zum Ende, und Ich mußte in diesen Stunden Mich zurückziehen, ansonsten Seine schon vergeistigte Seele auch den Körper schmerz-unempfindlich gemacht hätte, weil der Geist aus Mir nicht leiden kann. Und der Mensch Jesus hatte die Vergeistigung von Seele und Körper schon erreicht durch Seinen Lebenswandel auf Erden.... Aber Zweck und Ziel Seines Erdenganges war die Tilgung der Sündenschuld, die nur durch ein übergroßes Maß von Leiden und Schmerzen möglich war.... Darum also trat die "Gottheit" zurück und überließ den "Menschen" Jesus Seinen Peinigern, die wahrlich das schändlichste Werk im Auftrag Meines Gegners ausführten, weil Jesus Selbst es so wollte.... (5.12.1960) Denn es hatte sich Seine Seele selbst erboten, zur Erde niederzusteigen, um für Seine gefallenen Brüder das Sühneopfer darzubringen; sie hatte sich erboten, Fleisch anzuziehen, um ebenjene unermeßlichen Leiden und Qualen auf Sich zu nehmen, weil nur ein Mensch leidensfähig war. Und Ich nahm das Opfer an, brachte es doch die "Liebe".... Der niemals gewehrt werden darf. Und die "Liebe" blieb in Ihm bis zu Seinem Tode, wenn Sie auch nicht mehr Ihre Kraft wirken ließ.... Also mußte Ich Selbst auch in Ihm gewesen sein, auch wenn Ich Mich nun still verhielt, auf daß das Erlösungswerk seine Krönung erfuhr: daß Sich ein Mensch kreuzigen ließ für Seine Mitmenschen.... daß Er wahrlich ein Opfer brachte, das Ich als Sühnewerk annahm für die Sündenschuld der gesamten Menschheit.... Keine "göttliche Kraft" hat Ihm das Opfer erleichtert, weil Selbst die "Liebe" Sich still verhielt, wenngleich Sie voll und ganz von dem Menschen Jesus Besitz genommen hatte.... Und es ist dies auch ein Mysterium, das ihr Menschen noch nicht fassen könnet.... Es war das tiefste Leid, das der Mensch Jesus durchkosten mußte: Sich allein und verlassen zu fühlen. Und gerades dieses Leid hat die Schuld getilgt, die jedes Wesen auf sich geladen hatte, als es Mich verließ, Der Ich ihnen allen Meine ganze Liebe schenkte, die sie zurückwiesen. Durch dieses übergroße Leid mußte der Mensch Jesus hindurchgehen und darum Seine Worte: "Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du Mich verlassen...." Doch ihr Menschen werdet niemals die Größe des Erlösungswerkes ermessen können, solange ihr auf Erden weilt. Doch einmal wird es euch wie Schuppen von den Augen fallen, und ihr werdet Mich loben und preisen ohne Unterlaß.... Denn euch allen galt dieses Erlösungswerk, ihr alle dürfet teilnehmen an den Gnaden des Erlösungswerkes, und euch allen wurde durch das Erlösungswerk der Weg frei zu Mir....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 29. März 2024

Karfreitag...

 

Kundgabe 8964 erhalten von Bertha Dudde am 16.04.1965 durch das Innere Wort.

Die Last der Sünde, die Ich auf Meine Schultern genommen habe, war unermeßlich schwer und konnte nur durch ein ebenso großes Sühneopfer getilgt werden, wie für Mich der Kreuzgang und das überaus schmerzvolle Leiden und Sterben am Kreuz gewesen ist. Denn dieses war überaus qualvoll.... Ihr Menschen seid nicht fähig, das Maß von Leiden nur annähernd euch auszudenken, denn Ich fühlte Mich von der Gotteskraft verlassen, Ich.... Der Ich stets mit dem Vater verbunden war.... mußte allein den Weg zurücklegen, der Mir Ewigkeiten dünkte, den Ich aber dennoch auf Mich nahm in grenzenloser Liebe, weil Mich die Menschheit erbarmte und Ich es wußte, daß nur dieses Opfer Meiner Selbst den Menschen Erlösung bringen konnte.... Und immer wieder mußte Ich die Grausamkeiten der Henkersknechte erfahren, und die ganze höllische Welt beteiligte sich daran. Doch Ich durfte Mich nicht wehren, indem Ich die in Mir wohnende Gotteskraft zur Anwendung brachte, denn es mußte dieses Erlösungswerk ein Werk des freien Willens sein, weshalb Ich als "nur Mensch" diesen Leidensweg gegangen bin, immer nur darum betend, daß Ich ihn auch zu Ende führen konnte, daß Ich nicht zuvor versagte, daß Ich auch den Kreuzestod noch überstehen durfte, der erst das Erlösungswerk zum Abschluß brachte. Was Ich an Qualen und Demütigungen habe erleben müssen, das werdet ihr erst im jenseitigen Reich in seinem Umfang ermessen können, wenn ihr Meinen Kreuzestod werdet schauen können. Doch für die Zeit eures Menschseins fehlen euch alle Begriffe für Meine Qualen, denn ihr selbst hättet schon bei einem geringeren Maß das Leben verloren, doch Mein Wille, euch zu erlösen, war so stark, daß er Mir die Kraft gab, alle Leiden bis zum äußersten zu durchkosten.... daß Ich auch den Kreuzestod bewußt ertragen habe und noch für Meine Peiniger beten konnte: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.".... Sie wußten es nicht, daß sie in Mir den Vater Selbst ans Kreuz schlugen, Der die Menschen erlösen wollte von aller Sünde.... Doch Ich wußte es, daß Er Sich nur von Mir zurückgezogen hatte, um keinen Zwang auszuüben auf Mich als Mensch, weil nur der Mensch Jesus leiden konnte und dieses Leiden den Vater versöhnte. Daher sprach Ich die Worte aus: "Es ist vollbracht....", um damit zu sagen, daß es ein seit Ewigkeit vorbestimmter Akt gewesen ist, der nun zur Ausführung gekommen war. Doch die Auswirkung (Ausführung) dessen erstreckte sich über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Und es sind somit alle Wesen erlöst, die einst abfielen von Gott.... Den Kreuzestod des Menschen (Jesus) werdet ihr ewig (im Jenseits) erleben können und (aber) kein Mensch.... solange er auf Erden (lebt) weilt.... wird die entsetzlichen Qualen je ermessen können, denn dafür fehlt ihm das Verständnis. Denn Sein großes Leid (das große Leid des Menschen Jesus) bestand nicht nur in den körperlichen Qualen, die Ihm zugefügt wurden, sondern weit mehr hat Seine reine Seele gelitten, die aus dem Reiche des Lichtes zur Erde gestiegen ist (war), um dieses Erlösungswerkes willen.... Was es für eine reine Seele bedeutet, mitten im Pfuhl der Sünde zu sein.... was es für eine vollkommene Seele bedeutet, inmitten von unvollkommenen Geschöpfen zu weilen, das kann nur dann erfaßt werden, wenn die Seele selbst schon im Reiche des Lichtes weilt, dann aber wird sie auch die Tiefe der Liebe ermessen können, die Jesus bewogen hat, den sündigen Brüdern Hilfe zu leisten, und dann werden sie in Ehrfurcht erbeben und Lob und Dank singen Dem, Der die Welt erlöste von aller Sünde....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Leiden und Sterben...


Kundgabe 6233 erhalten von Bertha Dudde am 09.04.1955 durch das Innere Wort.

Mein Leiden und Sterben am Kreuz war nicht zu umgehen, Ich mußte den Kelch austrinken bis zur Neige, Ich mußte alles auf Mich nehmen, sollte das Erlösungswerk für euch Menschen vollbracht werden, das euch befreite von aller Schuld.... Nur die Erkenntnis eurer erbarmungswürdigen Lage veranlaßte Mich zu diesem Opfergang, denn Mein Herz war voller Liebe zu euch.... und diese Liebe wollte das entsetzliche Los von euch nehmen, das euch erwartete nach eurem Leibestode.... Weil Ich um dieses entsetzliche Los wußte, weil Ich sowohl die Seligkeiten des Lichtreiches als auch die Leiden und Qualen im Reiche der Finsternis an Meinen Augen vorüberziehen lassen konnte und weil Meine Liebe euch als Meinen gefallenen Brüdern galt, darum suchte Ich nach einem Ausweg, der euer entsetzliches Los abwenden konnte.... Ich nahm Selbst alle Sündenschuld auf Mich und ging damit den Weg zum Kreuz.... Was irdisch an Mir getan wurde, das war gleichsam nur das Symbol dessen, was die gesamte Sündenlast für Mich bedeutete, eine unermeßlich drückende, schmerzende und niederreißende Last, die Mich immer wieder zu Boden warf und die Ich doch getragen habe aus übergroßer Liebe.... Was nur an Schmerzen Mein Körper aushalten konnte, das habe Ich auch auf Mich genommen, denn Ich trug die Sündenlast für euch, Ich wollte dafür die Sühne leisten, die ihr hättet unwiderruflich abtragen müssen.... wozu ihr in Ewigkeit nicht wäret fähig gewesen. Ich habe gelitten und gekämpft, Ich habe wahrlich Blut geschwitzt, Ich habe in alle Tiefen der Hölle hineingesehen, und Angst und Grauen zerrissen Meine Seele.... Ich habe alles das erduldet, was ihr selbst hättet leiden müssen.... Und Meine Liebe zu euch gab Mir die Kraft, durchzuhalten bis zur Stunde des Todes. Es gibt keinen Vergleich für diese Meine Leiden, kein Mensch hätte dieses Maß ertragen.... Ich aber erbot Mich freiwillig dazu, weil Ich wußte, daß nur so euch Erlösung werden konnte aus den Fesseln des Satans.... Ich wußte zuvor schon, was Mich erwartete, und Ich trug auch diese Last mit Mir herum, Ich ging bewußt den Weg, dessen Endziel das Kreuz war, aber Ich litt durch dieses Mein Wissen unsagbar und konnte darum niemals froh sein inmitten der Meinen.... Ich sah das über die Seelen verhängte Unheil, Ich sah die Erfolglosigkeit ihres Erdenwandels, wenn Ich versagte und ihnen nicht die Rettung brachte aus Sünde und Tod.... Und dieses Wissen bestärkte Meinen Willen, so daß Ich Mich widerstandslos in Mein Schicksal ergab, das Zweck und Ziel Meines Erdenwandels gewesen ist.... Doch bis zuletzt mußte Ich ringen, bis zuletzt häufte sich die Last so ungeheuer vor Mir auf, daß Ich Meine Kraft schwinden fühlte und darum als Mensch zu Gott rief, den Kelch an Mir vorübergehen zu lassen.... Doch die Kraft Meiner Liebe war stärker als Meine menschliche Schwäche.... Und der Tag Meiner unsäglichen Leiden und Meines Sterbens am Kreuz wurde für euch Menschen der Tag der Erlösung von aller Schuld.... Und das Wissen darum ließ Mich alles geduldig auf Mich nehmen, so daß Ich zuletzt ausrufen konnte: "Es ist vollbracht...." Und es konnte Meine Seele zurück, von da sie gekommen war, denn durch Meinen Tod fand die gänzliche Vereinigung statt mit dem Vater, von Dem auch Ich einst ausgegangen war....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

"Es ist vollbracht"...

 

Kundgabe 7668 erhalten von Bertha Dudde am 07.08.1953 durch das Innere Wort.

Der Sich ans Kreuz schlagen ließ für eure Sünden, Der hat wahrlich das Werk vollbracht und die Menschheit erlöst von Sünde und Tod. Denn Ich Selbst war in dem Menschen Jesus, also vollbrachte nicht nur ein Mensch ein Werk, das nur irdisch zu bewerten war, sondern Ich Selbst erbarmte Mich der ganzen Menschheit und sühnte deren Schuld, um nun wieder die Rückkehr zu Mir zu ermöglichen, die für jeden einzelnen Menschen zur Unmöglichkeit geworden war durch die Belastung mit der Urschuld, mit der Schuld des einstigen Abfalls von Mir und dem Sturz in die Tiefe. Es muß immer wieder betont werden, daß Ich Selbst das Kreuzesopfer dargebracht habe in einer menschlichen Hülle.... und es muß betont werden, daß die "Liebe" dieses Opfer brachte, daß die Liebe aber Ich Selbst bin von Ewigkeit. Ihr Menschen könnet diesen Akt nicht in seiner ganzen Tiefe erfassen, aber ihr könnt dessen gewiß sein, daß es kein "Menschenwerk" gewesen ist, wenngleich der Mensch Jesus Sein Leben hingab am Kreuz; doch es geschah nur deshalb, damit die Menschheit Kenntnis nahm und sich bewußt wurde ihrer ungeheuren Schuld, zu deren Tilgung ein ungewöhnlicher Akt vollzogen wurde, der einmalig war und auch bleiben wird. Und die restlose Tilgung der Schuld hat damit stattgefunden, so daß es nun nur noch am Willen des Menschen selbst liegt, daß er frei wird von der Sündenschuld, die ihn belastet, solange er nicht das Erlösungswerk Jesu Christi anerkennt. Und das Werk der Erlösung ist vollbracht worden für alle Zeiten.... Es braucht nicht wiederholt zu werden, es ist ausreichend für die Erlösung alles einst-gefallenen Geistigen, denn Ich Selbst nahm Mich dessen an, Ich Selbst wollte um Meiner Liebe willen die Schuld streichen und Ich habe um Meiner Gerechtigkeit willen für die Schuld Sühne geleistet. Das ungeheure Maß von Leiden, das die menschliche Hülle Jesu ertragen mußte, war Mir Sühne genug.... Doch der Mensch Jesus allein hätte dieses Maß nicht ertragen können, wenn nicht die Liebe in Ihm Ihn dazu befähigt hätte. Und immer wieder betone Ich, daß dieses Erlösungswerk einmalig ist und bleiben wird, weil es in seiner erlösenden Wirkung ausreichend ist für alle Ewigkeit. Solange es noch gefallenes Geistiges geben wird, so lange auch wird des göttlichen Erlösers Jesus Christus Erwähnung getan werden, und immer wird die Anerkennung Seines Erlösungswerkes die Menschen von ihrer Schuld des einstigen Abfalls von Mir befreien und wahrlich kein weiteres Sühneopfer mehr nötig sein, weil Ich Selbst es für alle Zeiten dargebracht habe.... Daran also sollet ihr Menschen euch genügen lassen und nicht euer Augenmerk lenken auf satanisch ausgerichtete Geschehen, die mit Meinem Erlösungswerk nicht in Einklang gebracht werden können. Denn wird jemals Mein Erlösungswerk als unvollendet bezeichnet, wird jemals den Menschen ein anderer Weg zur Seligkeit gewiesen als allein der Weg zum Kreuz, dann kann niemals von göttlichem Geistwirken gesprochen werden; dann sind Kräfte am Werk, die eure Erlösung zu verhindern suchen, die euch abzubringen suchen von Mir, Der Ich in Jesus Christus erkannt und anerkannt werden will.... Und dann sollet ihr euch hüten, denn Mein Gegner versteht es, sich im Lichtgewand eines Engels euch vorzustellen, und es wird euch schwerfallen, ihn dann zu entlarven. Aber rufet immer nur Jesus Christus an, Der Seinen Feind und Gegner sehr wohl erkennt, und bittet Ihn um Seinen Schutz. Denn Er und Ich sind eins, und wenn ihr Mich bittet um rechtes Denken und um Beistand in jeder geistigen Not, dann brauchet ihr euch nicht mehr zu sorgen, dann werdet ihr geführt auf rechten Wegen, dann wird die "Erlösung" an euch offenbar.... und ihr erkennet klar und sicher, welchen Weg ihr zu gehen habt und wie und wo euch Gefahr droht. Ich habe euch erlöst von aller Sünde, denn Mein Kreuzestod war die Sühne für eure Schuld. Und diese Sühneleistung kann nicht abgeschwächt werden von Meinem Gegner, aber er wird es immer wieder versuchen, so einzuwirken auf euch Menschen, daß ihr irritiert werdet und zu zweifeln beginnet an Mir als eurem Erlöser Jesus Christus.... Denn in der Endzeit werden viele falsche Christi und falsche Propheten erstehen und euch auf falsche Wege zu ziehen suchen. Und dann sollt ihr stark sein im Glauben und wissen, daß ihr euch nur an Jesus Christus halten sollet, weil ihr dann Mich Selbst anerkennet und Mich nun auch als Vater anrufen werdet in jeder Not und Bedrängnis des Leibes und der Seele....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Karfreitag.... Weg nach Golgatha....

 

Kundgabe 5643 erhalten von Bertha Dudde am 03.04.1953 durch das Innere Wort.

Der Weg nach Golgatha war die Beendigung Meines Erdenganges, er war der Sieg und die Erfüllung.... er war der schwerste und bitterste Opfergang, denn er stand in seinen Einzelheiten klar vor Meinem Auge bis zur Stunde des Todes. Ich wußte um alle Leiden und Qualen und ging doch diesen Weg bewußt. Doch Mir stand ebenso die ungeheure Not der sündigen Menschheit vor Augen, die unermeßliche Sündenschuld und deren Auswirkung lag wie eine zusammengeballte Last auf Meinen Schultern, und Ich wußte, daß, wenn Ich diese Last abschüttelte.... was Ich wohl konnte in Meiner Macht und Kraft, die Menschheit darunter zusammenbrechen mußte und niemals mit der Last allein fertig werden konnte.... Ich wußte, daß diese Sündenlast Ewigkeiten die Menschheit quälte und niemals zur Freiheit und Seligkeit gelangen ließ.... Ich sah diese Qualen der gesamten Menschheit vor Meinem geistigen Auge, und Mich erbarmte das unselige Geistige. Darum nahm Ich der Menschheit die Sündenlast ab und ging den Weg nach Golgatha, Ich nahm das unsagbare Leid auf Mich, um abzubüßen die Schuld, die so groß war, daß übermenschliches Leid nur als Sühneleistung genügte. Ich wollte darum leiden und sterben für die Menschen und in keiner Weise Mein Leid abschwächen.... Ihr Menschen werdet niemals die Größe Meines Barmherzigkeitswerkes ermessen können, denn auch ihr, die ihr an Mich glaubet, ihr wisset um Meine Göttlichkeit, die auch das größte Leid abschwächen konnte.... Ich aber litt und starb als Mensch.... Alle Qualen, die ein Mensch nur ertragen konnte, wurden an Mir ausgeübt, seelisch und körperlich wurde Ich in erbärmlichster Weise mißhandelt, Meine Peiniger quälten nicht allein den Körper, sondern sie stießen so furchtbare und Haß-erfüllte Worte aus, daß Meine Seele sie als Äußerungen der Hölle erkannte und unerträglich gemartert wurde.... Was an Leiden überhaupt auszudenken ist, habe Ich ertragen, und das aus Liebe zu den Menschen, die ihre ungeheure Sündenschuld hätten selbst abbüßen müssen und dazu Ewigkeiten gebraucht hätten.... Das Leid dieser Menschen konnte Ich als Mensch Jesus übersehen, und dieses unermeßliche Leid wollte Ich abwenden, indem Ich ertrug, was zu ertragen Ich fähig war.... Meine Liebe konnte an der großen Not der Menschheit nicht vorübergehen, sie wollte helfen, sie wollte Erlösung bringen allen Geknechteten, sie wollte Vergebung erflehen allen Sündern, sie wollte die Sühne leisten und darum sich selbst dem himmlischen Vater zum Opfer bringen....

Doch die Menschen müssen das geleistete Opfer anerkennen und sich von Mir erlösen lassen. Darum rufe Ich euch in heißester Liebe zu: Lasset Mich nicht für euch das Opfer vergeblich gebracht haben.... Erkennet, daß eine große Sündenschuld euch belastet, und wollet, daß ihr frei werdet von ihr. Nehmet Mein Kreuzesopfer als für euch dargebracht an, stellet auch ihr euch unter das Kreuz von Golgatha, lasset Meine Leiden und Meinen Tod am Kreuz nicht ohne Wirkung für euch bleiben.... Traget alle eure Sünden zu Mir, auf daß Ich euch befreien kann, auf daß euch Vergebung werde, auf daß der Vater euch annehme um der Liebe Seines Sohnes willen.... lasset euch alle erlösen durch Mein Blut, das Ich für euch Menschen am Kreuz vergossen habe....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Donnerstag, 28. März 2024

Abendmahl...

 

Kundgabe 0764 erhalten von Bertha Dudde am 29.01.1939 durch das Innere Wort.

Das Geleitwort deines Lebens soll sein: "In allen Dingen dem Herrn zu dienen, will immer ich bemühet sein....", und Sein Segen wird dich begleiten auf allen deinen Wegen. Vernimm, was dir der Vater zugedacht hat: Das allerheiligste Sakrament des Altars ist ein von Gott eingesetztes, doch muß der Sinn auch weise verstanden werden. Nun umgibt dich eine Schutzwand geistiger Freunde, die alles Falsche und Irrige von dir fernhalten, gilt es doch durch dich, den Menschen Klarheit zu geben in einer Frage, die sehr oft zur Streitfrage geworden ist. In das rechte Denken der Menschen hat sich mit der Zeit eine ganz falsche Ansicht eingeschlichen, die wiederum Anlaß gab zu Konflikten und getrennten Meinungen. Ohne die Zustimmung des göttlichen Herrn und Heilandes zuvor erbeten zu haben, ist eine Verfügung erlassen worden, die im Widerspruch steht zur göttlichen Lehre. Die lebendige Darstellung des heiligen Abendmahles ist allemal die Aufnahme des Wortes Gottes mit dem Herzen.... Wer Mein Fleisch ißt.... d.h. wer Mein Wort in sich aufnimmt mit hungrigem Herzen.... und Mein Blut trinkt.... d.h., mit Meinem Wort die Wahrheit aufnimmt und gänzlich in der Wahrheit nach Meinem Wort lebt.... der nimmt Mich auf. In diesem Sinn sind Meine Worte zu verstehen: Das ist Mein Fleisch.... das ist Mein Blut.... So, wie der Mensch zum leiblichen Wohle des Brotes benötigt, so ist das reine Wort Gottes nötig zur Erhaltung des ewigen Lebens.... Und wie der Wein Kraft gibt dem Schwachen, so soll die Wahrheit aus Gott die Seele stärken, so sie diese in sich aufnimmt. Und wenn von einer Verwandlung des Brotes und des Weines, in Mein Fleisch und Blut gesprochen wird, so ist dies rechtlich zu verstehen, daß Mein Wort gleichsam Mich Selbst dem Menschen nahebringt, so es befolget.... d.h. gegessen und getrunken wird, und daß sonach der Mensch mit Meinem Wort Mich Selbst in sich aufnimmt, denn Mein Wort lehret Liebe, und die Liebe bin Ich Selbst.... Wer Mich liebt, nimmt Mich ganz und gar in seinem Herzen auf und wird sonach an Meinem Tisch gesättigt werden mit Meinem Brot und Meinem Wein.... mit dem Wort der Wahrheit und des Lebens. Es ist der Sinn wohl richtig verstanden worden, doch wollte man zeremoniell den Eindruck Meiner Worte vertiefen und legte nun aber der Zeremonie die größere Bedeutung bei, so daß, wer diese nicht erfüllt, alles Segens verlustig erklärt wurde. Und so war zunächst das Äußere erhalten, doch der tiefe Sinn ging verloren, das Abendmahl ward immer mehr zur Form, es fand das Wort, die göttliche Wahrheit, nicht mehr Eingang in den Herzen, dagegen wurde die Form gewahrt bis heutigen Tages, und es glaubt der Mensch, vollauf seiner Pflicht genügt zu haben, so er gläubig zum Altar des Herrn geht.... Wie aber kann Ich in einem Menschen Wohnung nehmen, der nicht zuvor zur Liebe sich gewandelt hat, der nicht Mein Wort befolgt und Meine Gebote hält. Wer danach trachtet, Mich leiblich und geistig aufzunehmen und im Herzen zu tragen, muß Mein Brot essen und Meinen Wein trinken.... er muß das Brot des Lebens, das vom Himmel kommt, begehren als Speise, und er muß trinken den Wein, die lebendige Wahrheit, die zufließt dem danach Dürstenden. Dann erst ißt er Mein Fleisch und trinkt Mein Blut und wird leben in Ewigkeit, denn er ist dann in Mir, und Ich bin in ihm.... So nur und nicht anders ist das Abendmahl zu verstehen, das Ich eingesetzt habe mit jenen Worten, das ihr Menschen euch aber nach eigenem Gutdünken ausgelegt habt und ihr den tiefen Sinn Meiner Worte nicht erkanntet. Je eifriger ihr nur die Form zu erfüllen trachtet und je mehr ihr nur rein äußerlich Mein Brot und Meinen Wein empfanget, desto weniger werde Ich Selbst zugegen sein, und ihr werdet sonach nicht Mich Selbst empfangen, sondern nur in eurer Vorstellung Mir nahe sein, denn Ich bin nur dort, wo tiefste Liebe zu Mir sich äußert, durch Erfüllung Meiner Gebote und Leben nach Meinem Wort.... denn der isset Mein Fleisch und trinkt Mein Blut: Wer Meinen Willen erfüllt und Mir dienet.... wer sich zu Mir bekennet vor aller Welt, der wird wahrlich Mein Jünger sein, mit dem Ich das Abendmahl nehmen will und den Ich sättigen will, dem Ich geben will sein Anteil.... er wird gespeiset werden von Mir und empfangen das Brot des Himmels bis in alle Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Das Ende kommt ganz gewiß....

 

Kundgabe 9008 erhalten von Bertha Dudde am 04.07.1965 durch das Innere

Es werden jeder großen Katastrophe auch Meine Ankündigungen vorangehen, Ich werde die Menschen warnen und mahnen, so daß Ich also Seher und Propheten benötige, die diese Ankündigungen unter den Menschen verbreiten sollen.... Darum ist es falsch, alle Prophezeiungen abzulehnen oder sie als unwahr hinzustellen, wenn auch diese sich nicht umgehend erfüllen, denn es braucht alles seine Zeit, und oft schon habe Ich lange zuvor hingewiesen auf das Kommende, aber sie schenkten diesen Worten keinen Glauben. Und so auch kündige Ich euch nun das Ende einer Erdperiode an und habe dies schon immer getan, so daß selbst Meine Jünger dieses Ende noch während ihres Erdenlebens erwarteten. Doch stets waren Meine Prophezeiungen so gehalten, daß den Menschen keine genaue Zeit angegeben wurde, daß sie auch ständig damit rechnen konnten, weil dieses auch Meine Absicht gewesen ist, den Menschen ein nahes Ende immer vor Augen zu halten.... Doch die Zeit steht nicht still, und da sich Mein Wort unweigerlich erfüllen wird, muß auch dieses angekündigte Ende einmal kommen.... Wer nun in Meinen Heilsplan von Ewigkeit eingeweiht ist, der erkennt auch die Notwendigkeit eines Endes für alles noch in der Schöpfung gebundene Geistige.... Denn da er weiß um die ständige Aufwärtsentwicklung des Geistigen, ist es ihm auch klar, daß von Zeit zu Zeit.... die für euch endlos lang ist.... eine Totalumgestaltung der Erdoberfläche vor sich gehen muß, damit auch dem in der harten Materie gebundenen Geistigen die Möglichkeit einer Aufwärtsentwicklung gegeben wird.... Wenn also eine solche gewaltige Zerstörung der Erdoberfläche den Menschen fraglich erscheint, dann sind diese wissentlich in Unkenntnis gelassen worden von der sie belehrenden Geisterwelt.... Und dann muß Ich solche Irrtümer richtigstellen, denn gerade das kommende Ende der Erde in ihrer jetzigen Form ist für die gesamte Menschheit äußerst bedeutungsvoll, steht sie doch in der Gefahr, ganz zu versagen in ihrer letzten Willensprobe und dann wieder ein entsetzliches Los auf sich nehmen zu müssen. Darum also erhalten Meine Diener den Auftrag, dieses Ende anzukündigen, aber nicht nur über die Tatsache des Endes zu berichten, sondern Ich begründe ihnen alles, damit sie (die Menschen) nicht nur blind glauben sollen, sondern für alles eine rechte, wahrheitsgemäße Erklärung geben können (erhalten). Denn Meine Liebe gehört allem gefallenen Geistigen, nicht nur dem Menschen.... Und gerade für das in der harten Materie noch gebundene Geistige muß auch einmal die Stunde der Freiwerdung aus härtester Fessel kommen, das schon endlos lange Zeit geschmachtet hat, um auch einmal in leichtere Form versetzt werden zu können, wo ihm das Dienen erleichtert wird.... Und wenn ihr Menschen um alles wisset, wenn euch der Vater Selbst aus der Höhe belehret, dann brauchet ihr wahrlich nicht zu zweifeln, ihr könnet alles als reinste Wahrheit annehmen, auch wenn Ich immer noch verziehe mit diesem Akt der Zerstörung der alten Erde.... Doch der Tag kommt unwiderruflich.... Es sind der Menschen leider zu viele, die nicht glauben an eine Totalumgestaltung der Erdoberfläche, die allen jenen Berichten Glauben schenken, die von solchen Menschen oder auch geistigen Wesen ausgehen, denen jede Kenntnis von Meinem Heilsplan mangelt. Doch Ich kann nicht mehr tun, als Selbst aus der Höhe zu euch Menschen zu sprechen und euch alles zu erklären, was Mich zu Meinem Walten und Wirken veranlaßt, und Ich muß es euch überlassen, wie ihr euch zu Meinem Wort einstellt. Doch es ist nicht leicht für Meine Diener auf Erden, daß ihnen dieses Wort als "Mein Wort" abgenommen wird, sonderlich dann, wenn es gilt, gegen Irrtum vorzugehen, wenn ein jeder glaubt, in der Wahrheit zu stehen, und ihm "Mein Wort" nicht mehr bedeutet als Menschenwort oder Worte aus der Geisterwelt.... die eben so lange unkontrollierbar sind, bis Ich Selbst angerufen werde um Beistand und ihr dann wahrlich nur von Lichtwesen belehrt werdet, durch die Mein Geistesstrom hindurchfließen kann.... Dann aber werden auch alle Ergebnisse übereinstimmen, ihr werdet die Wahrheit fühlen.... vorausgesetzt, daß ihr ernstlich nach der Wahrheit verlanget....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Ursünde und Bedeutung des Erlösungswerkes... Was viele Gläubigen nicht wissen...

 

Kundgabe 7136 erhalten von Bertha Dudde am 05.06.1958 durch das Innere Wort.

Und so werdet ihr immer wieder dessen erinnert, daß Ich für euch am Kreuz gestorben bin.... Euch Menschen auf Erden und allen noch unerlösten Seelen im Jenseits bringe Ich es immer wieder ins Gedächtnis, oder Ich leite euch das Wissen darüber zu, wenn ihr es noch nicht erfahren habt, weil ihr nicht ohne Kenntnis bleiben dürfet, wollet ihr jemals zur Seligkeit gelangen. Was nützt es euch Menschen, wenn ihr auch wisset um den "Menschen Jesus", Der Sein Erdenleben mit dem Tode am Kreuz beschloß, wenn ihr nicht um die geistige Bedeutung Seines Kreuzestodes wisset, um die Mission, die der Mensch Jesus ausgeführt hat um der sündigen Menschheit willen. Und ob euch auch gesagt wird: Er hat die Menschheit erlöst von der Sünde.... ihr findet doch keinen Zusammenhang, und es bleiben für euch nur Worte, deren Sinn ihr nicht erfasset. Und solange ihr nicht um die Begründung eures Daseins als Mensch auf dieser Erde wisset, werdet ihr auch nicht verstehen können, warum die Menschheit sündig genannt wird.... wenngleich ihr alle nicht frei von Sünde seid. Aber es gewinnt das Erlösungswerk Jesu Christi erst an Bedeutung, wenn ihr um die Ursünde wisset, die Anlaß eures Erdendaseins überhaupt ist.... Diese Sünde ist in ihrer Größe nicht zu vergleichen mit der Sündhaftigkeit der Menschen, wenngleich letztere auch erst die Folge der ersteren ist. Aber was ein Mensch auf Erden begeht an Sünden, das würde er auf Erden oder auch im jenseitigen Reich einmal abbüßen können, und ob noch so viel Zeit dafür erforderlich wäre.... Die Ursünde abzubüßen aber ist euch Menschen nicht möglich, weder während des Erdendaseins noch im jenseitigen Reich, denn diese Ursünde bestand nicht in einem Vergehen eines an sich schon unvollkommenen Wesens, sondern sie wurde begangen von in-höchster-Vollkommenheit-stehenden Wesen, denen es nicht am Licht der Erkenntnis mangelte, die sich nur beherrschen ließen von dem Gefühl, Mich übertrumpfen zu können.... die also ihre Licht- und Kraftfülle überheblich werden ließ.... Diese Sünde ist nicht von dem Wesen selbst abzubüßen, denn sie ist unermeßlich groß, und Ewigkeiten würden nicht genügen, von jener Schuld frei zu werden.... Durch diese Sünde fielen die Wesen in die tiefste Tiefe, d.h., Licht und Kraft verloren sie, und sie verkehrten sich gleichsam in das Gegenteil, sie verloren alle göttlichen Eigenschaften und nahmen dafür alle schlechten Eigenschaften und Triebe an, sie wurden zu Meinen Gegnern.... bis sich ihre geistigen Substanzen völlig verhärteten und sie sich ihres Seins nicht mehr bewußt waren.... Und dieses verhärtete Geistige bannte Ich nun in der Form, d.h., Ich löste es auf in unzählige geistige Partikelchen und zeugte diese in unzählige Schöpfungswerke ein, die Meine Liebe und Macht und Weisheit nur zu dem Zweck erstehen ließ, jenes gefallene Geistige wieder zurückzuführen zu Mir, weil es zur Seligkeit bestimmt war und die Seligkeit nur bei Mir finden kann. Und es ist dieser Gang durch die Schöpfung wohl auch ein Sühnungsakt jener unermeßlichen Schuld, aber er wird im Mußzustand zurückgelegt, im gebundenen Willen, und kann daher nicht als Abtragung jener Schuld gewertet werden.... Es muß also das Wesen einmal wieder in den Zustand gelangen, wo es freiwillig seiner Schuld ledig zu werden begehrt, wo ihm so weit die Erkenntnis geschenkt werden kann, daß es sich vergangen hat und es doch auch einen Weg gibt, von dieser großen Schuld frei zu werden.... Es muß wissen, daß dieser Weg der Weg ist zum Kreuz, daß eine Freiwerdung von der Urschuld nur durch die Anerkennung des göttlichen Erlösers und Seines Erlösungswerkes möglich ist und daß dieser Weg zum Kreuz während des Erdenlebens gegangen werden muß, um nach dem Leibestode wieder in das Lichtreich aufgenommen werden zu können, das die eigentliche Heimat jedes Menschen auf Erden ist. Doch auch im Jenseits neigt sich Meine erbarmende Liebe noch den Seelen zu, die in der Tiefe schmachten. Auch im Jenseits erfahren die Seelen von Meinem Erlösungswerk, und sie können auch dort noch den Weg nehmen zu Mir in Jesus Christus, doch nicht mehr den hohen Grad der Vollkommenheit erreichen, den sie auf Erden hätten erreichen können durch die Anerkennung Jesu als Gottes Sohn und Erlöser der Welt, in Dem Ich Selbst Mich verkörperte, um ihre Anerkennung zu finden, die sie Mir einstens verweigert hatten. Ihr Menschen müsset um diese große Bedeutung des Erlösungswerkes wissen, ihr dürfet nicht den Namen Jesus nur nennen als eines Menschen Namen, Der einmal über die Erde ging mit hohen ethischen Zielen.... Es war eine bedeutsame Mission, zwecks derer Er auf Erden weilte, und diese solltet ihr zu ergründen suchen, solange in euch noch Unklarheit ist, denn es hängt von eurer Erkenntnis und eurem guten Willen ab, ob ihr den Erdengang erfolgreich zurücklegt, ob euch das Reich wiederaufnehmen wird, das eure wahre Heimat ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Ostern... Auferstehung - Überwinden des Todes...

 

Kundgabe 5644 erhalten von Bertha Dudde am 05.04.1953 durch das Innere Wort.

Gedenket des Todes, doch fürchtet euch nicht davor, denn Ich habe den Tod überwunden und bin auferstanden, um euch den Glauben zu geben, daß es auch für euch eine Auferstehung gibt zum Leben, das ewig währet. Der Tod ist überwunden, Ich habe das Leben erkauft allen, die leben wollen und das gleiche tun, was Ich tat auf Erden, die Seele und den Körper in den Zustand des Lebens zu versetzen, der keinen Tod mehr zulässet, wenngleich die körperliche Hülle aufhört, ihre Tätigkeit zu verrichten, wenngleich der Mensch stirbt.

Die Seele wird eingehen zum ewigen Leben und nimmermehr vergehen können.... Und so brauchet ihr die Stunde des Todes nicht mehr zu fürchten, was wohl vor Meinem Kreuzestod, vor Meiner Auferstehung, berechtigt war, denn die Pforte zum ewigen Leben war verschlossen, Ich mußte sie erst öffnen, daß die Seele nun eingehen konnte in das Reich des Lebens. Durch Meinen Tod am Kreuze erwarb Ich allen die Berechtigung, Ich öffnete die Pforte, und Ich zeigte allen Menschen den Weg, der zu dieser Pforte führt.... Ich zeigte den Menschen, wodurch sie sich das ewige Leben erwerben konnten gleich Mir, wie der Mensch selbst den Tod überwinden kann, der ein Zustand der Ohnmacht und Finsternis ist und also von einem Zustand in Kraft und Licht abgelöst werden muß, um überwunden worden zu sein. Die Menschen waren völlig geschwächten Willens im Banne dessen, der Mein Gegner war, sie waren untätig, weil sie kraftlos waren, denn ihnen mangelte die Liebe, die ihnen Kraft ohne Maß zugeführt hätte. Mein Gegner hatte die Menschen fest in seiner Gewalt, er hinderte sie am Liebewirken und hinderte daher auch die Kraftzufuhr, die nötig war zum Leben, zu einem Zustand freier Tätigkeit.... Und ihr geschwächter Wille war Folge der Sünde.... Ich aber nahm alle Sünden der Menschen auf Mich, Ich sühnte die große Schuld durch Meinen Kreuzestod und erwarb den Menschen nun einen verstärkten Willen.... Ich löste die Ketten, mit denen Mein Gegner sie gebunden hatte, und half ihnen, sich nun zu regen in Leben-bezeugender Tätigkeit.... Sie waren nun fähig, Werke der Liebe zu verrichten, wenn sie Mich um Hilfe anriefen.... Ich überwand den Tod, d.h. Meinen Gegner.... Durch Meinen Tod, Mein Liebewerk für die geknechteten Wesen, bezahlte Ich ihm das Lösegeld und kaufte euch also los.... Ihr seid nun frei und könnet wieder wirken, wenn ihr lebet, wie Ich es euch vorgestellt habe auf Erden, in uneigennütziger Liebe zu Gott und zum Nächsten. Dann ersteht auch ihr aus dem Grabe des Todes zum ewigen Leben, dann hält euch keine Macht mehr in der Finsternis zurück, dann werfet ihr alle körperlichen Hüllen von euch und gehet frei in das jenseitige Reich ein, voller Lebenskraft und in strahlendstem Licht, dann seid auch ihr in Wahrheit auferstanden von den Toten, eure Seele kennet keine Fesseln mehr, sie lässet nur noch das unreife Geistige zurück, die körperliche Hülle, um auch dieser noch das Ausreifen zu ermöglichen. Die Seele kann nicht mehr zurückgehalten werden von der Macht der Finsternis, sie ist frei und strebet Mir zu, Der Ich sie erlöst habe aus finsterer Gewalt, Der Ich Selbst auferstanden bin am dritten Tage, um euch Menschen zu zeigen, daß Ich den Tod überwunden habe....

Amen

Mittwoch, 27. März 2024

Kommen in den Wolken.... Entrückung?...

 

Kundgabe 1827 erhalten von Bertha Dudde am 24.02.1941 durch das Innere Wort.

Eine kleine Weile noch, und ihr werdet Mich kommen sehen in den Wolken, und ihr werdet jubeln und jauchzen und frohlocken, daß sich erfüllet die Schrift. Und die Gerechten werden Meine Stimme hören, und sie wird ihnen lieblich erklingen. Die aber Mich verleugnen, werden starr sein vor Entsetzen und fliehen wollen vor Mir. Doch das Gericht wird sie ereilen, wo es auch sei; denn so der Tag herangekommen ist, den Ich bestimmt habe für das Gericht, wird ein jeder zur Verantwortung gezogen werden und dem Gericht nicht entfliehen können. Und Meine Getreuen werden Mir Lob und Dank singen, daß Ich Mich ihnen offenbare, und sie werden Mich anbeten im Geist und in der Wahrheit, und so sie Mich schauen, werden sie durchdrungen sein von tiefster Liebe zu Mir und fortan Mir dienen mit innigster Hingabe. Denn Ich werde willige, Mir ergebene Diener benötigen nach der Zeit des Gerichtes. Ich will eine Gemeinde gründen und ihr einen Auftrag erteilen; Ich will, daß die Menschen sich vereinen, die Mich erkennen und Meine Lehre verkünden, und so sie zusammenwirken, soll die Gemeinde überall mächtig sein. Ich will aber ausscheiden, die unduldsam und hoffärtig sind, denn diese gefährden das Häuflein Meiner Gläubigen. Ich will mitten unter diesen sein und darum muß tiefste Demut und Liebe den Menschen innewohnen, bei denen Ich Einkehr halte. Und so Ich in den Wolken throne, werde Ich zu Mir emporheben, die Mich also lieben, daß ihre Herzen Mir entgegenschlagen. Und Ich will sie führen an einen Ort, wo kein Leid und keine Trübsal ist.... Und Ich will ihnen bereiten ihre neue Heimat, Ich will die Erde neu gestalten und sie herrichten zur Aufnahme jener Mir treuen Diener, und sie werden fortan tätig sein für Mich und in Meinem Willen. Und nun wird eine Zeit des Friedens auf Erden sein, die Menschen werden in der Liebe leben, Gott ehren und lieben, sie werden in Wahrheit Meine Kinder sein, zu denen Ich Selbst herniedersteige, um mit ihnen das Gastmahl zu halten. Ich werde die Menschen zusammentun und ihren Bund segnen, und es wird ein neues Geschlecht hervorgehen, das geistig hoch entwickelt ist und Mein Wort von Mir entgegennimmt.... das sich demütig vor Mir beugt und doch in tiefster Liebe mit Mir verbunden ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Entrückung.... Vier Winde.... Evangelium....

 

Kundgabe 3791 erhalten von Bertha Dudde am 05.06.1946 durch das Innere Wort.

Von allen vier Winden, aus allen Reichen der Erde, werde Ich die Meinen emporholen am Ende der Tage.... Denn überall, wo Menschen wohnen, sind die Meinen vertreten, die Mich lieben von ganzem Herzen und auch ihren Nächsten und aus dieser Liebe heraus auch erkennen den wahren Gott, den Vater von Ewigkeit, Der in Sich Liebe, Weisheit und Kraft ist. Und überall, wo Menschen wohnen, wissen die Meinen, daß die Zeit des Endes gekommen ist, weil der Geist dessen erweckt ist, der in der Liebe lebt, und er durch den Geist also von Mir belehret wird über das, was kommt. In allen Himmelsrichtungen ist Mein Wort vernehmbar, und es wird den Menschen dargeboten aus dem Reiche des Lichts, und sie nehmen es auf je nach ihrer Fähigkeit.... sie hören es als gesprochenes Wort im Herzen, sie nehmen es gedanklich auf, sie hören es durch Vermittlung Meiner Diener auf Erden, die erweckten Geistes sind. Und sie werden es immer als Wahrheit erkennen, weil sie nach dieser Verlangen tragen und durch ihren Lebenswandel, einem Wandel, der Meinem Liebegebot entspricht, sich würdig machen, von Mir belehrt zu werden. Und so wird das Evangelium verkündet in aller Welt, wie Ich es verheißen habe, denn Ich Selbst nehme Mich der Meinen an, Ich Selbst bedenke sie mit dem Nötigsten und Köstlichsten, das auf Erden ihnen geboten werden kann. Doch allen diesen wird der Glaubenskampf vor dem Ende nicht erspart bleiben, wenngleich er auch verschieden geführt werden wird.... sie werden Mich bekennen müssen denen gegenüber, die ohne Glauben sind. Sie werden ihr Liebeswirken nicht verheimlichen dürfen, wenn solches von ihnen gefordert wird. Sie werden Drangsalen ausgesetzt sein um ihres Glaubens willen, bevor das Ende kommt. Und es werden alle Erweckten wirken können in ihrem Kreise, denn überall werden Ungläubige den Meinen gegenüberstehen, und diese zu sich herüberzuziehen soll das Bestreben aller derer sein, die von Mir die Wahrheit empfangen haben, die Mein geworden sind durch die Liebe.... Und so die Not und Drangsal unerträglich zu werden scheint, komme Ich Selbst und hole die Meinen zu Mir in Mein Reich.... Ich entrücke sie lebenden Leibes dieser Erde, die einer totalen Umgestaltung bedarf, und führe sie der neuen Erde wieder zu, so das Umgestaltungswerk vollbracht ist. Und es werden Menschen aller Nationen Meine Macht und Herrlichkeit preisen, denn überall, wo Menschen wohnen, werde Ich Meine Hand ausstrecken zur Rettung derer, die in äußerster Gefahr sind, und ihnen den Lohn geben für ihre Festigkeit im Glauben und für ihre Treue Mir gegenüber.... Und dann wird die Erde vernichtet in ihrer Außenform vor den Augen aller, die Mir widersetzlich sind. Und es wird eine neue Erde erstehen, wie es verkündet ist in Wort und Schrift....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 26. März 2024

Verstärkter Kampf gegen Feind... Anruf Jesu Christi....

 

Kundgabe 6827 erhalten von Bertha Dudde am 11.05.1957 durch das Innere Wort.

Und wenn euch der Gegner noch so sehr bedrängt, so leistet ihm Widerstand, d.h. flüchtet zu Mir.... und er muß von euch weichen. Ihr werdet mit Leichtigkeit seiner Herr, wenn ihr diesen Weg gehet, wenn ihr eure Gedanken sofort zu Mir sendet und Mich um Schutz bittet, wenn ihr nur ihm Widerstand bieten wollet. Aber oft bringt er es fertig, euren Willen zu schwächen, so daß ihr nicht die Kraft findet zum Widerstand, weil ihr nicht sofort euch an Mich anschließet. Und darauf will Ich euch ständig aufmerksam machen, daß ihr alles vermögt mit Meiner Hilfe, ohne Mich aber schwach und kraftlos seid und dann Mein Gegner Gewalt über euch erlangt. Denket daran, daß ihr ständig umgeben seid von Lichtwesen, die euch helfen wollen, die nur auf Meinen Auftrag warten und die blitzschnell bereit sind zur Abwehr, sowie ihr euch nur gedanklich an Mich wendet. Und stets sollt ihr so innig mit Mir verbunden sein, daß es für euch selbstverständlich ist, zu Mir zu rufen. Und ihr werdet dann auch jeder Versuchung widerstehen können, ihr werdet nicht in seine Fangnetze geraten, die er immer wieder auswirft, um reiche Ernte zu halten auch unter den Meinen. Und immer wieder sage Ich es euch, daß ihr nur durch ständigen Kampf den Sieg erringet, weil ein kampfloses Dasein euch keinen Erfolg einträgt für eure Seele. Und je näher das Ende ist, desto härter wird der Kampf sein, desto größer die Versuchung und desto offensichtlicher das Wirken Meines Gegners. Doch auch Mein Gnadenzustrom wird immer reichlicher fließen, und Hilfe wird euch geboten in jeder Weise. Also brauchet ihr nicht zu erliegen in jenem Kampf, wenn ihr nur selbst von Herzen begehret, Mein zu sein und zu bleiben.... Dann sind alle seine Verführungskünste umsonst, und er läßt von euch ab, weil ihn dann das Licht blendet, das von Mir ausgeht und in dessen Schein ihr euch befindet. Und so auch könnet ihr selbst seine Annäherung verhindern, wenn ihr Mich in euch gegenwärtig sein lasset durch ständiges Gebet und Liebewirken.... Dann kann er sich nicht an euch herandrängen, denn in Meine Nähe wagt er sich nicht, und ihr seid seiner Macht und seinem Wirken entrückt. Aber das eine sei euch allen gesagt, daß die kommende Zeit noch viele Kämpfe bringen wird für jeden einzelnen Menschen, um auch jedem einzelnen Menschen die Möglichkeit eines schnelleren Ausreifens zu geben, weil euch allen nicht mehr viel Zeit bleibt. Und es wird sich sein Wirken äußern in Unruhe, Unfrieden, feindseliger Einstellung der Menschen gegeneinander, in Lieblosigkeit, die auch in Haß umschlägt.... Er wird überall versuchen, die Menschen gegeneinander aufzuhetzen, Verwirrung anzurichten, sie leiblich zu schädigen, und sich immer wieder der Menschen bedienen, die ihm hörig sind.... Und dann sollt ihr nicht in Unruhe geraten, ihr sollet in größter Geduld verbleiben und immer nur eure Augen erheben zu Mir. Denn nur ein Ruf zu Mir genügt schon, um ihn abzudrängen von euch.... Und ihr seid wieder einen Schritt vorwärts gekommen, so ihr in solchen Versuchungen den rechten Weg gegangen seid, den Weg zu Mir. Viele aber werden ihm erliegen.... Und ihr sollt allen ein gutes Beispiel geben, ihr sollet Den anrufen, Der stärker ist als er, und ihr sollt auch eure Mitmenschen hinweisen auf Ihn, Der den Gegner besiegt hat und dessen Macht brach durch Seinen Tod am Kreuz.... Gedenket in allen Anfechtungen des Leibes und der Seele immer nur des göttlichen Erlösers Jesus Christus, dann gedenket ihr auch Meiner, und dann hat wahrlich der Feind eurer Seele alle Macht über euch verloren, denn kein Ruf zu Jesus Christus verhallt ungehört, Er macht euch frei vom Gegner, Er gibt euch Kraft, und mit Seiner Hilfe werdet ihr ihm immer Widerstand leisten können, ihr werdet gleichfalls den besiegen, dessen Macht Ich brach durch Meinen Tod am Kreuz....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Erlösung aus der Tiefe.... Rettungswerk....

 

Kundgabe 5740 erhalten von Bertha Dudde am 06.08.1953 durch das Innere Wort.

Wer in der Finsternis schmachtet, der soll Licht empfangen, sowie er danach verlangt. Meine erbarmende Liebe gilt allen diesen unglücklichen Wesen, die teils im Fleisch, teils im Geist sich in einem Zustand befinden, der qualvoll und traurig ist, weil sie sich selbst nicht daraus befreien können und auf liebende Hilfe angewiesen sind. Es ist wohl eigenes Verschulden, denn sie könnten zum Licht gelangen, solange sie auf Erden weilen, doch Ich verstoße sie deshalb nicht, sondern Ich helfe ihnen immer wieder empor zum Licht, sowie sie sich helfen lassen wollen. Doch gerade ihr Wille stößt oft die liebende Hand zurück, die sich ihnen entgegenstreckt, und dann bleibt die Finsternis ihr Los, bis sie ihren Willen wandeln. Doch Ich lasse immer wieder Lichtstrahlen aufblitzen, um sie aus ihrer Erstarrung zu lösen, um sie für Sekunden eine Wohltat empfinden zu lassen, die sie bewegen soll, sich nach solchen Lichtstrahlen zu sehnen.... Denn dann erst kann ihnen geholfen werden, dann erst kann ihnen gegeben werden, was sie verlangen.... Eine Erlösung aus der Tiefe bedeutet stets ein umfassendes Rettungswerk, denn eine einzige Seele zieht unzählige Seelen mit zur Höhe, weil sie selbst die Not kennt und nicht anders kann, als den leidenden Seelen zu helfen, sowie sie selbst einen Schimmer des Lichtes empfangen hat. Und darum ist die Errettung einer einzigen Seele von unnennbarem Segen, was sich im jenseitigen Reich noch mehr auswirkt als auf Erden, denn die Seele, die noch auf Erden weilt, empfindet nicht so sehr den Zustand der Finsternis und kann auch wiederum wenig Verständnis aufbringen, so ihr ein Licht angeboten wird. Das Erlösungswerk, das aber im Jenseits Erfolg hat, wird große Auswirkung haben, denn diesen Seelen mangelt alles, und ein Lichtstrahl ist für sie ein übergroßer Reichtum, den sie nun gleichfalls austeilen wollen. Licht aber bedeutet Erkenntnis.... sowie einer Seele ein Schimmer der Erkenntnis vermittelt wird, verlangt sie stets nach mehr Wissen, sie faßt auch alles sofort, sowie der Wille in ihr ist, Kenntnis zu erlangen. Und mit dem Wissen wächst in ihr auch das Verlangen, davon abzugeben, und es wird die Liebe in der Seele entzündet, und der Weg zur Höhe ist beschritten.... Wo nur ein schwacher Wille erkenntlich ist, dort helfe Ich nach, und Meine Mittel sind wahrlich weisheits- und liebevoll.... Ich will Meine Geschöpfe nicht in der Tiefe belassen, Ich weiß, daß sie selbst zu schwach sind, daß sie Hilfe brauchen, und Ich sende ihnen diese Hilfe in vielerlei Weise, immer so, daß der Wille der Seele angeregt wird, auf daß Ich Selbst dann ihr nähertreten kann, auf daß sie von einem Strahl Meiner Liebekraft berührt wird und erwachet.... Ich sende Meine Liebestrahlen aus in die finstersten Bereiche Meines Gegners. Er kann Mich nicht hindern, doch er wirket gleichfalls auf die Seelen der Finsternis ein, doch ein Liebefunke schon schwächt seine Macht und stärket die Seele.... Und diesen Liebefunken sollet ihr Menschen in ihnen entzünden durch eure Fürbitte, durch liebendes Gedenken, das ihr diesen Seelen schenket durch bewußte Hilfeleistung, indem ihr sie belehret in Gedanken, indem ihr ihnen Kenntnis gebet von ihrem Erlöser Jesus Christus, Der ihre Rettung ist und Den sie jederzeit anrufen können um Kraft und Gnade und Vergebung ihrer Sünden. Ihr Menschen könnet viel dazu beitragen, ein Rettungswerk zu vollbringen, und wenn es nur eine Seele ist, der ihr Hilfe gebracht habt, die ihr befreit habt aus den Fesseln des Satans, so ist damit unsagbar viel gewonnen, denn jede Seele hat ihren Anhang, der gleichsam mit gerettet wird, weil dies die Seele selbst tut in ihrer Dankbarkeit und Seligkeit, die sich auf die unglücklichen Seelen überträgt, und also mit jeder geretteten Seele eifrige Mitarbeiter gewonnen werden, die im jenseitigen Reich sich beteiligen am Erlösungswerk. Meine Liebe gibt keines Meiner Geschöpfe auf, und Ich segne alle, die Mir dienen und mithelfen, die Unglückseligen aus ihrer Lage zu befreien....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 25. März 2024

Nichts kann vergehen... Pforte des Todes... Wahre Heimat...

 

Kundgabe 7161 erhalten von Bertha Dudde am 07.07.1958 durch das Innere Wort.

Das dürfet ihr Menschen nimmer vergessen, daß Ich ein Herr bin über Leben und Tod.... daß aus Mir alle Kraft strömt, die zum Leben erforderlich ist, und daß Ich auch jegliches Leben beenden kann, indem Ich ihm Meine Kraft entziehe.... Da Ich nun aber Selbst der Urquell aller Kraft bin, so wird es auch Meinem Urwesen entsprechen, immer nur Leben zu schenken, das Tote zum Leben zurückzuführen, denn der Zustand des Todes.... also völlige Kraftlosigkeit.... entspricht nicht Meinem Urwesen und kann daher auch niemals von Meiner Seite aus gewollt sein. Ich habe wohl die Macht, zu vernichten, was Ich einst erstehen ließ, und es wäre dies gleich der Tatsache, einem Wesen den völligen Tod zu geben.... Aber auch das entspricht nicht Meiner Vollkommenheit, einmal gefaßte Entschlüsse umzuwerfen oder zu ändern.... Was einmal aus Meiner Kraft erstanden ist, was zum Leben erwachte durch Meinen Willen und Meine Macht, das bleibt auch ewiglich bestehen, nur kann seine Beschaffenheit sich ändern, weil darüber das Wesen selbst bestimmt. Es kann sich also das Wesen selbst den Tod geben, und doch ist es nicht selbst Herr über sich, sondern Ich bin der Herr, auch über den Tod.... d.h., Ich lasse es nicht zu, daß das Wesen sich ewiglich in dem selbstgewählten Todeszustand befindet; Ich ruhe nicht eher, als bis es wieder zum Leben gekommen ist, denn Meiner Kraft und Macht kann nichts auf die Dauer widerstehen, und selbst Mein Gegner.... der einstens jenen Wandel vom Leben zum Tode veranlaßt hat.... kann Mich nicht hindern, die Lebenskraft einmal doch wieder dem Wesen zuzuführen, es also vom Tode zum Leben zu erwecken. Ich bin ein Herr über Leben und Tod.... Und so auch bestimme Ich Selbst die Stunde, wo der menschliche Körper.... die zeitweilige Umhüllung des geistigen Wesens.... letzteres freigibt, wo also auch ein "Tod" das körperliche Leben beendet, aber dieser Tod ist wieder nur ein Wechsel der Außenform. Denn das von Mir-einst-Hervor-gegangene kann ewiglich nicht vergehen, es untersteht nicht dem Gesetz des Todes, das wohl allem Diesirdischen beschieden ist, nicht aber dem "Geistigen" in der irdischen Form. Aber auch die Stunde des irdischen Vergehens bestimme Ich Selbst, wenn nicht der Mensch sich selbst offensichtlich Mir widersetzt und sein Leben selbst beendet und dadurch wohl den Todeszustand wieder endlos verlängert, niemals aber seine Existenz beenden kann.... Und so ihr nun also die Gewißheit habt, daß ihr niemals mehr vergehen könnt und daß auch die Dauer eures irdischen Lebens von Mir bestimmt ist, so leget getrost alles in Meine Hände, denn Ich weiß es wahrlich, was für euch "Leben" bedeutet und wie ihr zu diesem Leben gelangen könnet.... Ich weiß auch, daß ihr durch die Pforte des Todes erst eingehen könnet zum Leben, aber jene Todespforte ist nur ein ganz natürlicher Vorgang, ohne den ein rechtes Leben nicht zu denken ist. Noch weilet ihr auf Erden.... eure wahre Heimat aber ist das geistige Reich, und der Schritt aus jenem in dieses Reich muß getan werden. Dann aber ist das Leben unverwüstlich, dann ist Kraft und Licht und Freiheit euch beschieden, und dann erst werdet ihr wahrhaft selig sein und bleiben ewiglich....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Haltet euch den Tod vor Augen...

 

Kundgabe 2912 erhalten von Bertha Dudde am 06.10.1943 durch das Innere Wort.

Vergegenwärtigt euch die Stunde des Todes, und fraget euch, wieweit ihr vorbereitet seid für die Ewigkeit.... Gebet euch Rechenschaft, in welchem Verhältnis ihr zu Gott steht und wie ihr das Pfund genützet habt, das Er euch gegeben hat für eure Erdenzeit.... Prüfet euch, ob ihr werdet bestehen können vor dem Richterstuhl Gottes, ob euer Erdenlebenswandel gerecht ist vor Gott, ob ihr die Liebe geübt und ob ihr jede Stunde bereit seid, von der Erde zu gehen, ohne die Verantwortung vor Gott fürchten zu müssen.... Bedenket, daß mit dem Tode auch eure Kraft zu Ende ist und daß ihr aus eigener Kraft nichts mehr vermögt, so ihr in unreifem Seelenzustand von der Erde scheidet, und fraget euch, ob ihr selbst zufrieden seid und ruhig von der Welt gehen könnt.... Und übet strengste Kritik an euch, und dann suchet, euch zu vervollkommnen.... Nützet einen jeden Tag, der euch noch beschieden ist. Denn solange ihr auf Erden weilt, könnet ihr noch viel erreichen. Ihr habt die Möglichkeit, euch noch zu läutern, weil ihr die Kraft dazu habt und sie vermehren könnt durch Liebeswirken.... Haltet euch den Tod vor Augen, und erkennet euch als ein schwaches Geschöpf, das ihn nicht um eine Stunde verzögern kann, so Gott die Stunde des Ablebens bestimmt hat. Und bittet Gott innig um Erbarmen, um Seine Gnade, um Seinen Beistand, daß Er euch Seine Liebe schenke und mit Seiner Liebe auch die Kraft, die euch euren Aufstieg sichert. Behaltet nur dies Ziel vor Augen, daß ihr zum ewigen Leben erwachen sollt, so das irdische Leben für euch beendet ist, und dann lebet diesem Ziel gemäß, erfüllet den Willen Gottes, und denket stets, daß jeder Tag für euch der letzte sein kann auf Erden.... Dann werdet ihr euch vorbereiten, ihr werdet bewußt leben und ohne Furcht hinübergehen in das Reich des Friedens, in eure wahre Heimat....  Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 24. März 2024

Warum die Kirchen immer leerer werden...

 

Kundgabe 2379 erhalten von Bertha Dudde am 23.06.1942 durch das Innere Wort.

Predigeramt... Rechte Prediger - Aufnahmegefäße....

Die Gabe, das Evangelium zu predigen, setzt Liebe zu den Menschen voraus, sollen göttliche Worte dem Munde des Predigers entströmen, denn dann ist dieser das Organ, durch welches Gott Selbst zu den Menschen spricht, während es sonst Menschenworte sind, die er spricht.... Worte, die eingelernt sind und nur das Wissen wiedergeben, was der Mensch schulmäßig in sich aufgenommen hat. Sowie der Mensch liebetätig ist, wirkt der Geist aus Gott durch diesen Menschen, und dann kann er nur reden, was der Geist aus Gott ihm vermittelt. Deshalb kann ein Prediger, der nicht liebetätig ist, niemals mit Erfolg sich für das Evangelium einsetzen, denn es sind nur leere Worte, die er spricht; ihnen fehlt das Leben, und es kann daher auch nicht zum Leben erwecken. Und das ist der Grund, weshalb an der Mehrzahl der Menschen das göttliche Wort vorübergeht, ohne im Menschen einen Widerhall zu finden. Es sind dies keine rechten Verkünder des göttlichen Wortes, keine Diener Gottes, wie sie sein sollen, um erfolgreich auf Erden wirken zu können. Es sind mit ihrem Amt auch materielle Interessen verbunden, und so der Mensch nicht außergewöhnlich liebetätig ist, wird er nicht Aufschluß geben können so, wie es nötig ist, um zum Erkennen zu kommen. Er wird jedoch immer die äußeren Formen einhalten, wie es ihm menschlicherseits vermittelt wurde, und er wird sich als Diener Gottes fühlen, der dazu bestimmt ist, den Mitmenschen das Evangelium zu predigen.... Die Gabe zu predigen ist eine Folge der innigsten Verbindung mit Gott durch Liebetätigkeit und Gebet.... Es sind dann dem Wirken des Geistes im Menschen keine Schranken gesetzt, und nun ist es nicht der Mensch, welcher redet, sondern die Stimme des göttlichen Geistes, die sich durch Menschenmund kundgibt. "Sorget nicht, was ihr reden sollt, denn Mein Geist wird es euch geben zur selben Stunde...." Und was nun der Mensch redet und denkt, das ist das Evangelium, das er weitergeben soll, denn es ist Gottes Wort, durch Seinen Geist den Menschen vermittelt. Und es kann dieses Lehramt ein jeder ausführen, so er durch Liebeswirken sich das Anrecht erworben hat auf das Wirken des göttlichen Geistes. Doch auch nur diese sollen lehren.... Weltliches Studium ersetzt niemals das Wirken des Geistes, und so nicht die Liebetätigkeit gleichzeitig geübt wird, werden es Buchstabenworte sein und bleiben, die nun den Menschen geboten werden; sie werden nicht zu Herzen dringen und zum Leben erwecken, es sei denn, daß der Zuhörer von tiefer Liebe zu Gott erfaßt, von Seinem Geist erleuchtet ist, so daß das Wort in ihm lebendig wird. Das Predigeramt ist so unendlich wichtig zu nehmen und wird doch einer weltlichen Aufgabe gleichgestellt werden auch von denen, die es ausüben sollen. Es wird, weltlichen Ämtern gleich, in Zeit und Form gezwängt, es wird ausgeübt gewohnheitsgemäß und nicht mehr aus tiefstem innersten Bedürfnis heraus.... Es muß der Mensch gedrängt werden von seinem Geist, zu reden, und er bedarf dazu weder eines bestimmten Ortes noch einer bestimmten Zeit, sondern nur hungernder Menschen, die sich laben möchten am Quell göttlicher Weisheit, die nach dem Brot des Himmels begehren.... Diesen soll das Evangelium gepredigt werden, die göttliche Liebelehre, deren Erfüllen allein den Menschen zur Weisheit gelangen läßt. Je inniger die Verbindung des Predigers mit Gott ist und je williger der Zuhörer nun sein Wort entgegennimmt, desto klarer und verständlicher wird dieses Wort zu den Ohren des Hörers dringen, weil dieser es nun mit dem Herzen begehrt und hört und es nicht am Ohr verklingen läßt. Der Prediger soll das Werkzeug Gottes sein, d.h. sich Gott hingeben, daß Er ungehindert durch ihn wirken kann.... Er soll das Aufnahme-Gefäß sein für den Geist aus Gott, der sich über die Menschen ergießen soll.... Er soll diesen Strom weiterleiten und denen, die nicht selbst die Verbindung mit Gott herstellen, den Weg dazu weisen.... er soll, so er selbst mit Gott und für Gott lebt und tätig ist, auch die Mitmenschen Ihm zuführen und ihnen Kenntnis geben von der Liebe Gottes, die wieder durch Liebeswirken errungen werden soll.... Er soll die Menschen zur Liebe erziehen, weil ohne die Liebe kein Mensch selig werden kann....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde