Dienstag, 30. September 2025

Dunkle Geistesnacht.... Wirken der Lichtwesen...

 

Kundgabe Nr. 3387 erhalten von Bertha Dudde am 01.01.1945 durch das Innere Wort, die innere Stimme. 

Durch dunkle Geistesnacht sollen die Menschen geführt werden zum Licht. Es erfordert dies große geistige Arbeit auf Erden und auch im geistigen Reich, denn es gilt, die Menschen in anderes Denken zu leiten, ihnen das Irrige ihres Denkens klarzumachen und sie vor dessen Folgen zu warnen. Es ist diese Arbeit so notwendig, daß ungewöhnliche Vorkehrungen getroffen werden von seiten Gottes, um diese geistige Arbeit zu fördern, um Menschen dazu fähig zu machen und sie ständig in die Lage zu versetzen, geistig tätig sein zu können. Denn unzählige Seelen bedürfen der Hilfe, weil sie zu schwach sind und Dunkelheit ihren Geist verhüllt. Sie stehen am Rande des Abgrundes, und nur tatkräftige Hilfe kann sie davon zurückreißen. Und es sind die geistigen Wesen des Lichtes ständig bemüht, sie auf den rechten Weg zu führen, doch sie können es nicht eigenmächtig tun, sondern müssen sich williger Menschen bedienen, die als ihre Organe auf Erden tätig sind, die also reden und handeln, wie die Lichtwesen selbst sich äußern würden, so sie nicht der Willensfreiheit der Menschen wegen gezwungen wären, sich verborgen zu halten. Die geistige Arbeit muß ausgeführt werden in einer Weise, daß sie dennoch menschlich irdisch erscheint, denn es soll den Menschen freistehen, wie sie sich dazu einstellen, doch geistiges Wirken wird jedem nach der Wahrheit Strebenden erkenntlich sein. Denn um als Arbeiter für das Reich Gottes tätig sein zu können, muß dieser im Wissen stehen, ansonsten er nicht begründen könnte, was er dem Mitmenschen glaubhaft machen will. Und dieses Wissen, das der Wahrheit entspricht, ist unverkennbar Übertragung aus dem geistigen Reich, es ist die Äußerung der Lichtwesen im Jenseits, die sich des willigen Menschen auf Erden bedienen, um durch sie ihr Wissen auf die Menschen zu übertragen. Denn nur durch wahrheitsgemäße Aufklärung kann die Dunkelheit des Geistes gebannt und die Menschheit dem lichtvollen Tag zugeführt werden. Auf der Erde ist nur wenig Licht, es sind nur vereinzelte Strahlen, die hin und wieder leuchten, und diese genügen nicht, um das Dunkel der Nacht zu erhellen. Vom Lichtreich aber können Ströme des Lichtes der Erde zugeleitet werden, sowie sich nur Menschen bereit erklären, sich selbst durchleuchten zu lassen, sowie sie als Empfangsstationen Licht aufnehmen und weiterleiten wollen. Doch dieser Wille bedingt schon einen erhöhten Reifegrad, er bedingt ein liebefähiges Herz, das sich durch Liebeswirken so gestaltet, daß es nun dem Licht als Aufnahmegefäß dienen kann.... Es muß die Liebe in dem Menschen so stark sein, daß er erlösend tätig sein möchte und sich für diese Tätigkeit Gott anbietet. Dann können Lichtwesen im Auftrag Gottes ihre eigentliche geistige Tätigkeit ausführen, sie können Licht vermitteln zur Erde, sie können Wissen austeilen und ständig die willigen Diener Gottes belehren und durch diese die Mitmenschen, die dringend wahrheitsgemäße Aufklärung benötigen. Und diese Dringlichkeit erklärt auch das oft außergewöhnliche Schicksal derer, die als Arbeiter für das Reich Gottes tätig sein wollen, denn diese werden geführt vom Willen Gottes, und jedes Geschehen soll sie ausreifen für ihre geistige Tätigkeit. Sie werden oft durch Leid und Trübsal, durch Feuer der Läuterung hindurchgehen müssen, weil ihre Herzen aufnahmefähig werden sollen für das Licht, das sie selbst dann als Werkzeug Gottes weitertragen sollen in das Dunkel der Nacht. Denn unzähligen Seelen soll der Weg gewiesen werden aus dieser Geistesnacht, mit hellem Lichtschein soll der Wahrheitsträger vorangehen und den Weg hell erleuchten, es sollen die Lichtwesen des geistigen Reiches Zugang finden zu den Menschen durch jene, daß sie in deren Hüllen verkleidet sich ihnen nahen können und das Licht aus den Himmeln leuchten kann hell und klar. Denn das Licht muß die Finsternis durchbrechen, ansonsten es ewig Nacht bleibt und die Menschen dem Abgrund entgegengehen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Vaterworte.... Vereinigung mit Ihm...

 

 

Kundgabe Nr. 0881 erhalten von Bertha Dudde am 23.04.1939 durch das Innere Wort, die innere Stimme. 

So immer du zu Mir deinen Ruf sendest, will Ich dein Gebet erhören. Und es hat deine Seele die Wohltat empfunden, die ihr Meine Nähe brachte, und sie dankbar in Empfang genommen. Alles, was der Welt den Tribut entrichtet, ist von dieser Wohltat ausgeschlossen, sie lassen sich an irdischen Freuden genügen und begehren Meine Liebe und Meine Nähe nicht und sind sonach auch nicht wert, von Mir beglückt zu werden. Doch aller anderen will Ich stets gedenken.... Die Mich zu ihrem Vertrauten machen, die in Meiner Gnadensonne zu stehen begehren und unmittelbar Anschluß suchen an Mich, diese besitzen Mich schon, denn ihre Liebe verbindet sie mit Mir, und wer Mich liebt von ganzem Herzen, der nimmt Mich auch Selbst in sein Herz auf. Wogegen das herrlichste Geschenk auf Erden nicht annähernd ein solches Glück der Seele bereiten kann als die Vereinigung mit Mir, die von ewiger Dauer ist. Denn die Ich erfasse mit Meiner Liebe, die lasse Ich nicht mehr, und sie wandern fortan unter Meiner Liebe. Und Ich begehre nichts weiter, als ihre Herzen voll und ganz zu besitzen, denn sie sind Meine Kinder und sollen als solche ihren Vater lieben, um ebenso wiedergeliebt zu werden von Ihm bis in alle Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 29. September 2025

Die Gegenwart bringt das Ende...

 

 

Kundgabe Nr. 4320 erhalten von Bertha Dudde am 01.06.1948 durch das Innere Wort, die innere Stimme. 

Und Ich sage es euch immer wieder: Ihr werdet das Ende erleben.... Es ist ein dringender Mahnruf, den Ich an die Menschen sende, die nun die Erde beleben, es ist ein Ruf, den Ich noch verstärken werde, weil es nötig ist, daß ihr von der Gewißheit, lange Zeit zu haben, abgeht, weil es nötig ist, daß ihr euch mit den Gedanken an ein plötzliches Ende befasset und euch Mir zu nähern suchet. Ihr habt nur noch wenig Zeit, und ihr werdet sehr bald emporgeschreckt werden aus eurer Ruhe, in eure Herzen wird eine Furcht kommen, die ihr nur bannen könnet durch Meinen Anruf, durch gläubiges Gebet, das euch Kraft und Ruhe geben wird. Es ist die Zeit vollendet, und ob ihr euch auch wehret gegen diesen Gedanken.... ihr habt alles zu gewärtigen, was das Ende mit sich bringt. Ihr seid es, die den letzten Kampf erleben, die ihn bestehen sollen; ihr seid es, die das letzte Gericht erleben, die entweder Mein Kommen in den Wolken und die Heimholung der Gerechten oder das letzte Vernichtungswerk sich abspielen sehen, je nach eurer Einstellung zu Mir, nach eurem Willen und eurer Liebe. Ihr seid es, die sich entscheiden müssen, weil es für euch nach dem Tode kein Eingehen in das jenseitige Reich gibt, so ihr dem Gegner euch zuwendet, sondern ihr euren nochmaligen Gang durch die Schöpfung der neuen Erde zurücklegen müsset nach Meinem Ratschluß von Ewigkeit. Erwartet nicht das Ende in der Zukunft, machet euch mit dem Gedanken vertraut, daß die Gegenwart euch das Ende bringt, daß ihr selbst betroffen werdet und über euch alles kommen wird, was Seher und Propheten vorausgesagt haben in Meinem Willen. Ich kann nur immer wieder darauf hinweisen und als Bestätigung Meines Wortes aus der Höhe zu euch sprechen, und Ich werde es tun in Kürze, weil die Zeit drängt bis zum Ende.

Ich werde euch, die ihr Mein seid durch euren Willen, Mir zu dienen, noch einmal Kenntnis geben kurz bevor, auf daß ihr nicht unvorbereitet den Tag erlebet, denn obgleich ihr glaubet, daß Mein Wort Wahrheit ist, nehmet auch ihr es noch nicht ernst genug mit Meiner Voraussage, ihr rechnet noch immer mit einer Gnadenfrist, niemals aber mit Meinem baldigen Kommen, das euch aber bevorsteht. Doch sehnlichst werdet ihr Mich erwarten, so die Zeit des Glaubenskampfes gekommen ist und ihr in die letzte Phase dieser Erdperiode eingetreten seid. Dann werdet ihr die Welt verachten gelernt haben, ihr werdet kein Verlangen mehr tragen nach irdischen Gütern, ihr sehnet euch nur noch nach Meinem Wort, und Ich werde im Wort auch immer bei euch sein und euch Trost zusprechen bis zu dem Tage, da Ich erscheinen werde in den Wolken, da eure Not riesengroß geworden ist und nur noch die Hilfe von Mir aus kommen kann. Ihr müsset sicher damit rechnen, daß ihr diese Zeit erlebet, so Ich nicht einen oder den anderen Meiner Diener vorzeitig abrufe nach weisem Ermessen. Ihr alle werdet überrascht sein, wie bald die Ereignisse eintreten, die Ich lange bevor angekündigt habe durch die Stimme des Geistes. Und so Ich einmal in Erscheinung trete, geht es mit Riesenschritten dem Ende zu. Wer im tiefen Glauben steht, der wird trotz Not und Leid innerlich jubeln, denn er weiß, daß einmal der Ausgleich kommen wird, daß einmal alle Not ein Ende hat, daß eine neue Zeit beginnt wieder mit dem Paradies, wie Ich es verheißen habe....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 28. September 2025

Breite Straße.... Versuchungen.... Schmaler Weg zur Höhe...


 

Kundgabe Nr. 6177 erhalten von Bertha Dudde am 27.01.1955 durch das Innere Wort, 

Die Straße, da die meisten Menschen gehen, ist breit und eben, und sie führt durch wunderschöne Gärten, die lustwandelnd durchschritten werden, sie bietet ständig Abwechslung und wird immer die Menschen locken, zu verweilen und auszukosten, was dem Wanderer reizvoll erscheint.... Und niemals wird er einsam dahinzugehen brauchen, immer werden Menschen in seiner Begleitung sein, die den gleichen Weg mit gleichen Freuden und gleichen Hoffnungen gehen wie er, weil sie alle nur weltliche Freuden und Genüsse suchen, weil sie alle den gleichen Verlockungen erliegen und darum immer der eine für das Treiben des anderen Verständnis hat.... Es ist die breite Straße, die von zahllosen Menschen begangen wird, die nur wenige meiden, um schmale Pfade zu gehen, die aufwärts führen.... Diese wissen, daß der schmale Weg einem anderen Ziel zuführt, und in der Erkenntnis dieses Zieles meiden sie daher die breite Straße, die.... unbemerkt von den Menschen.... abwärts führt und darum nicht der rechte Weg zur Höhe sein kann. Immer wieder zweigen sich von der breiten Straße schmale Nebenwege ab, und stets werden an diesen Wegen Boten stehen und sich erbieten zur Führung denen, die den breiten Weg verlassen wollen und ernsthaften Willens nach oben streben. Wenige nur werden ihrem Anerbieten folgen, wenige nur werden sich trennen können von dem breiten Weg des Vergnügens und der Lust.... Wenige nur werden derer achten, die sich ihnen zur Führung anbieten.... Denn immer, wo ein schmaler Weg zur Höhe abzweigt, dort bietet die breite Straße besondere Lustbarkeiten.... dort blitzen so viele Blendlichter auf, daß der schmale Weg übersehen wird und alle nur diesen Lichtern zustreben, die sie stets mehr in die Irre führen. Diese breite Straße ist von dem Herrn der Welt angelegt, der immer dafür sorgt, daß sie nicht öde und langweilig wird ihren Passanten, und der ganz besonders dort alle Verführungskünste anwendet, wo sich die schmalen Wege nach oben abzweigen. Dann bleibt das Auge gebannt hängen, und der Mensch übersieht sehr leicht den Nebenweg und fällt jenen Verführungskünsten zum Opfer. Doch es gibt auch Menschen, die sich abwenden von allen diesen Verlockungen der Welt, weil sie ihren Unwert erkennen und weil sie ein anderes Ziel verfolgen.... Gott zu erreichen, Der niemals auf dem breiten Wege erreicht werden kann. Und diese suchen Abwege von der breiten Straße, und sie vertrauen sich gern und bereitwillig denen an, die sie führen wollen zur Höhe. Und sie sind auch bemüht, andere Menschen auf den schmalen Pfad zu locken und ihnen das rechte Ziel vorzuhalten und sie zur Mitwanderung auf dem Wege zur Höhe zu veranlassen.... Und sie alle werden ihr Ziel erreichen.... Sie geben wohl irdisch so manches auf, aber sie nehmen weit Wertvolleres in Empfang.... sie nehmen das Reich in Besitz, das weit Herrlicheres bietet, das aber nur erreicht werden kann durch ständiges Überwinden, nicht aber durch irdische Freuden, durch weltlichen Genuß....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Die letzte große Katastrophe...


 

Kundgabe Nr. 8122 erhalten von Bertha Dudde am 11.03.1962 durch das Innere Wort, 

Gottes Stimme wird durchdringen und die Menschen zum Erwachen bringen, die leichtfertig schlafen, wo sie doch in größter Gefahr sind. Die sich erwecken lassen und Seine Stimme erkennen, diesen wird auch ein Licht leuchten, das sie aus der dunklen Nacht herausführt.... Wer aber Seiner Stimme nicht achtet, dessen Los ist auch entschieden für ewige Zeiten. Doch Der euch alle geschaffen hat, Der lässet euch nicht ungewarnt, wenn Schweres über die Erde hereinbricht, das vorgesehen ist im Heilsplan Gottes seit Ewigkeit.... Immer wieder warnet und mahnet Er die Menschen, indem Er sie anspricht in verschiedenster Weise, und die Seiner leisen Stimme achten, wenn sie ihnen ertönt, die wird auch das Kommende nicht erschrecken, wenn Er mit Donnerstimme reden wird zu allen, die bisher ihre Ohren verschlossen hielten Seinen Worten der Liebe und Barmherzigkeit.... Und Er wird zu ihnen reden durch die Naturgewalten, und keiner wird diese Stimme überhören können, denn es sind die Menschen gefährdet, und sowie sie um ihr Leben bangen, besteht auch die Möglichkeit, daß sie ihre Gedanken hinwenden zu Dem, Der mächtig ist, Den sie als Gott und Schöpfer anerkennen. Und rufen sie zu Ihm, dann sind sie auch gerettet für Zeit und Ewigkeit.... Wer aber dann noch verstockt bleibt, dem wird das schreckliche Los der Neubannung nicht erspart bleiben. Und es wird nicht mehr viel Zeit vergehen, daß ihr Menschen alle aufgeschreckt werdet durch die Kunde einer unübersehbaren Katastrophe, und ihr werdet erstarren ob des Unheils, das zahllose Menschen betroffen hat.... Aber es ist euch vorausgesagt seit Beginn dieser Erdperiode, denn es ist im Heilsplan Gottes vorgesehen seit Ewigkeit.... Doch niemals halten die Menschen ein Naturgeschehen von solchem Ausmaß für möglich, und es wird denen, die es überleben, ein ganz deutlicher Beweis gegeben, daß eine höhere Macht am Wirken ist, daß alles Irdische vergänglich ist und daß der Mensch jener Macht ausgeliefert ist, wenn er sich nicht selbst mit Ihr in Verbindung setzt und sich seinem Gott und Schöpfer hingibt, Ihn bittend um Erbarmen. Denn Er will Sich nur den Menschen offenbaren, indem Er sie so deutlich anspricht, daß sie Seine Stimme vernehmen müssen. Und wenn Er immer wieder darauf hinweiset, so will Er nur damit erreichen, daß sie zuvor schon die Bindung aufnehmen sollen mit Ihm, um dann standzuhalten und auch Seinen Schutz zu erfahren, wenn der Tag des Grauens gekommen ist.... Doch Seinen Ankündigungen durch Seher und Propheten wird kein Glaube geschenkt; und ob auch immer wieder in kleinem Ausmaß die Menschen von göttlichen Eingriffen heimgesucht werden.... es berührt immer nur die Betroffenen, doch die anderen bleiben teilnahmslos, sowie das erste Entsetzen vorüber ist. Und geistiger Gewinn ist nur wenig zu verzeichnen. Doch allen denen, die Gott Selbst zu sich sprechen ließen, die Seinen Worten Glauben schenken und die darum zu den Seinen gehören, soll immer wieder Kunde zugehen, daß jenes gewaltige Naturgeschehen nicht mehr lange auf sich warten lässet.... Sie sollen Kraft schöpfen aus Seinem Wort, denn sie werden diese benötigen, um standzuhalten und ihren Mitmenschen Trost und Aufklärung zu geben, die in größter leiblicher und geistiger Not sind.... Und jedes Gebet, das zu Ihm dringt, wird Er hören und allen Kraft und Hilfe gewähren, die ihren Gott und Schöpfer anrufen in höchster Not.... Und ob sie auch ihr irdisches Leben hingeben müssen.... sie haben die Bindung mit Gott gefunden und brauchen nun nicht mehr das Los derer zu fürchten, die völlig bar sind jeden Glaubens und dem noch angehören, der sie ins Verderben stürzen will. Allen Menschen wird noch die Gelegenheit gegeben werden, ihren Gott und Schöpfer zu erkennen, und jeder einzelne Mensch entscheidet selbst über sein Los.... Und auch das schrecklichste Geschehen kann für den Menschen der Weg sein zu Ihm, aus Dessen Macht er einst hervorgegangen ist.... Und dann war es für ihn zum Segen, und ob auch zahllose Menschen hinweggerafft werden.... Sie können eingehen in das jenseitige Reich mit einem Schimmer der Erkenntnis im Herzen, wenn sie noch zuletzt ihren Gott und Schöpfer erkannt und anerkannt haben, wenn sie Ihn anrufen in höchster Not, Der Sich ihnen dann auch offenbart. Glaubet es, ihr Menschen, daß ihr diesem Geschehen entgegengeht, das unerwartet über euch hereinbricht und eine so deutliche Stimme von oben ist, daß alle sie erkennen müßten, die nur eines guten Willens sind.... Und jeder wird sie hören, denn sie ist gewaltig und noch ein letzter Mahnruf, denn kurz danach kommt das Ende, wie es verkündet ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Jede geistige Arbeit verfolgen Seelen im Jenseits...


 

Kundgabe Nr. 6536 erhalten von Bertha Dudde am 30.04.1956 durch das Innere Wort, 

 Könntet ihr die Scharen sehen, die euch umgeben, die sich bei euch Nahrung holen wollen, ihr wäret überglücklich, diesen allen helfen zu können in ihrer geistigen Not. Ihr seid für sie wahrlich Retter, die sie aus der Tiefe emporziehen, weil ihr ihnen das bringen könnet, woran sie sich klammern können, was ihnen Trost gibt und Hoffnung und was sie zu Mir finden lässet, Dem sie nun zustreben mit allem Eifer, sowie sie einmal die Kraft Meines Wortes gespürt haben. Unzählige Seelen umgeben euch, und immer wieder neue Seelen werden eurem Kreis zugeführt von denen, die bei euch Hilfe fanden und in ihrer Dankbarkeit auch den anderen notleidenden Seelen wieder helfen möchten. Und alle harren nur der Stunde, wo ihr mit Mir in Verbindung tretet, um nun an dem geistigen Austausch teilnehmen zu können. Ihr seid ständig umgeben von suchenden Seelen, denn die Lichtsphäre, in der ihr weilet, zieht die Seelen an, und sowie ihr geistig tätig seid, wird ein Lichtstrahl erkenntlich, und darauf warten die Seelen, die darum wissen, daß sie bei euch Licht und Kraft empfangen dürfen.... Schon diese Gewißheit soll euch anspornen zu geistiger Tätigkeit, und ihr werdet es dann auch verstehen, daß diese Wesen euch immerwährend drängen und ihr das verspüret als Mahnung zur Weinbergsarbeit, daß ihr nur in dieser Arbeit eure Befriedigung findet und euch stets mehr von der irdischen Tätigkeit lösen möchtet. Geistige Arbeit ist tausendfach gesegnet, und Scharen von Seelen werden erlöst insofern, als daß sie nun den Weg kennenlernen, der aus der Finsternis herausführt. Das Wissen um Jesus Christus ist es, das diese Seelen entgegennehmen müssen, damit sie dann selbst den Weg zu Ihm nehmen, Der allein ihnen die Pforte zur Seligkeit öffnen kann. Darum sollet ihr immer wieder des Erlösungswerkes Erwähnung tun. Ihr könnet nicht genug davon reden, was Jesus für die Menschheit getan hat.... Ihr könnet nicht oft genug die Gedanken zu Ihm schweifen lassen, auf daß auch die euch umgebenden Seelen ihre Blicke dorthin wenden, wo sie das Kreuz erblicken, wo sie ihre Sünden hintragen können in der Erkenntnis, daß Er allein es ist, Der sie erlösen kann. Begierig nehmen alle diese Seelen von euch das Wissen entgegen, und sie zweifeln es auch nicht an, weil sie durch alle Meine Worte wohltätig berührt werden und es darum glauben, weil sie gleichzeitig ein Licht erblicken.... weil Mein Wort auch die Kraft hat, in ihnen eine innere Wandlung zu vollziehen, und weil die Seelen, die sich euch nahen, wenig Widerstand in sich haben, weil sie eure Liebe fühlen, die ihnen helfen möchte, und sie sich dieser Liebe willig beugen.... Wüßtet ihr, welche erlösende Kraft ausgeht von euch, wenn ihr geistig tätig seid.... wüßtet ihr, wie dankbar alle Seelen sind, wenn sie sich wieder versammeln dürfen, um teilzunehmen, wenn ihr selbst belehrt werdet durch Mein Wort oder Mein Wort weiterleitet.... Ihr würdet mit größter Freude und Hilfsbereitschaft euch nur noch dieser Seelen annehmen und weit größere innere Befriedigung finden, als euch eine geleistete irdische Arbeit schenken kann.... Und darum sollet ihr nicht müde werden, denn dies ist die einzige Hilfe, die den unreifen Seelen von der Erde aus noch gebracht werden kann. Eure Liebe soll ihnen folgen noch über das Grab hinaus, und nie sollet ihr aufhören, aller derer zu gedenken, die vor euch abgeschieden sind in das jenseitige Reich.... Jeder gute Gedanke wirkt sich an diesen Seelen wohltätig aus, und ihr ziehet alle jene in eure Nähe und könnet ihnen helfen durch Übermittlung Meines Wortes, auf daß sie zur Seligkeit gelangen durch Jesus Christus, Den sie nun kennen- und liebenlernen durch Mein Wort, das ihnen durch euch dargeboten wird....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 27. September 2025

Zuführen des Lichtes von oben...


 

Kundgabe Nr.8227 erhalten von Bertha Dudde am 29.07.1962 durch das Innere Wort, 

Licht soll werden dem, der Licht begehret.... Wenn euch also Meine Boten mit einem Licht entgegentreten, das aus Mir Selbst ausgestrahlt ist, wenn sie euch Mein Wort bringen, so ist euer Verlangen nach Licht, nach der reinen Wahrheit, maßgebend, ob ihr dieses Mein Wort annehmet, ob ihr es anerkennt als von Mir ausgegangen und ob ihr es nun auch auswertet. Denn es muß an euch wirksam werden, sowie ihr nur keinen Widerstand ihm entgegensetzet.... Ich weiß es, wo noch ein Verlangen ist nach der Wahrheit, nach Erkenntnis dessen, was den Menschen noch verborgen ist.... Und Ich werde Meinen Boten immer den Weg zu ihnen zeigen, Ich werde Selbst anklopfen, auf daß sie ihre Türen öffnen und euch Eingang gewähren, wenn ihr ihnen eine köstliche Gabe anbietet. Und ihr werdet auch dort mit Freuden empfangen werden, denn wer sich nach Licht sehnet, der ist von jedem Lichtstrahl beglückt, den Ich Selbst ihm zugehen lasse.... Und er wird sich selbst, sein Herz, nun auch vorbereiten zum Empfang für Mich Selbst, dem Geber der Wahrheit, Den er erkennet in dem Wort, das ihm gebracht wird und mit Dem er sich selbst auch wird verbinden wollen, um Meines Wortes.... des Lichtes aus der Höhe, nicht mehr verlustig zu gehen. Darum werden auch Meine Boten niemals untätig sein dürfen, denn sie können noch viel Licht hinausstrahlen in die Finsternis, wenn sie Mir als Lichtträger dienen, durch die Ich Meinen Liebelichtstrahl leiten kann den Menschen zu, in deren Herzen noch Finsternis ist. Daß diese Menschen aber im freien Willen das Licht annehmen müssen, wird verständlich sein, denn ein Zwang schaltet aus, weil sie einst im freien Willen die Finsternis wählten. Ich aber weiß es, wessen Wille bereit ist, aus der Finsternis herauszutreten, und diesen suche Ich ein Wissen zuzuleiten, das für sie Licht bedeutet.... Ich suche sie aus dem Zustand geistiger Dunkelheit herauszuführen und ihnen Kenntnis zu geben von Mir und dem Zusammenhang mit Meinen Geschöpfen.... von Meinem Wesen, das Liebe, Weisheit und Macht ist.... Und Ich suche durch ein solches Wissen die Menschen zu bewegen, ihren Willen Mir zuzuwenden aus freiem Antrieb, und dann kann Ich sie ziehen und mit Meiner Gnade auf sie einwirken, daß sie freiwillig Mich wieder anstreben, wie sie einst freiwillig von Mir abgestrebt sind. Und alles kann Ich nur erreichen durch Zuleitung Meines Wortes, der reinen Wahrheit aus Mir, weil dieses allein ein helles Licht ist, das den Menschen Erleuchtung bringt und ihren Willen wandeln kann. Nur wer der Finsternis entfliehen will, dem ist ein Lichtstrahl willkommen, der ihm zugeht und den Weg weiset aus dem Dunkel der Nacht in das Licht des Tages.... Dieser aber wird nicht vergeblich sich ein Licht ersehnen, denn Ich weiß um eines jeden Menschen Willen und Gedanken und bin wahrlich immer bereit, ihnen entgegenzutreten mit einem Licht, das sie beglücken wird und das ihnen auch erst den rechten Lebensinhalt geben wird, denn nun.... da sie Mich Selbst erkennen lernen, wenn sie die Stimme des Vaters vernehmen.... werden sie auch danach trachten, sich Meinen Willen zu eigen zu machen und ihm entsprechend ihren Lebenswandel zu führen. Je mehr es dem Ende entgegengeht, desto nötiger braucht die Menschheit das Licht aus der Höhe, weil Mein Gegner alles daransetzen wird, die Finsternis zu vertiefen, und es ihm auch gelingt, wo nicht ernstlich nach Licht gestrebt wird.... Wer das Licht verlangt und anstrebt, der verlangt nach Mir und strebt Mich an, und zu ihm komme Ich und gebe ihm, was er verlangt. Er soll in Kenntnis gesetzt werden von seiner Erdenaufgabe, von seinem Anfang und seinem Ziel.... Denn er beginnt sein Dasein als Mensch völlig unwissend, er soll aber wieder das Wissen erwerben, und Ich Selbst weise ihm den Weg dazu.... Ich rege ihn zur Liebetätigkeit an, auf daß in ihm selbst ein Licht entzündet wird, das ihm auch alles Wissen erschließet, das er einst besaß, aber freiwillig hingegeben hatte.... Keinem Meiner Geschöpfe, das als Mensch über die Erde geht, enthalte Ich dieses Wissen vor, doch ihr selbst müsset es ernsthaft begehren, weil Ich es euch nicht wider euren Willen zuführen kann. Denn dann bekennet ihr, daß ihr selbst euch in der Finsternis beweget und dieser Finsternis zu entfliehen suchet.... Und dann wird auch euer Begehren gestillt werden. Ich werde euch Meine Lichtträger zusenden, und also werdet ihr Mein Wort empfangen, und Ich werde euch anreden können, also Mein göttliches Liebelicht wird euch durchstrahlen, und nimmermehr werdet ihr dann in die Finsternis zurücksinken, der ihr zu entfliehen suchtet.... Dann gilt euer Sinnen und Trachten Mir, Der Ich das Licht bin von Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 26. September 2025

Erlösungswerk...


 

Kundgabe Nr.2072 erhalten von Bertha Dudde am 16.09.1941 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Mit dem Unterstellen eures Willens unter den göttlichen Willen gebt ihr euren geistigen Widerstand gegen Gott auf, und ihr erkennt und bekennt eure Zugehörigkeit zu Ihm. Also ist Zweck und Ziel des Erdenlebens, daß ihr endgültig zu Gott zurückkehrt und den Gegner Gottes verachtet. Um die Zugehörigkeit zu Gott zu erkennen, muß euch aber zuvor das Wissen vermittelt werden um Ihn und Sein Wirken, sowie auch um das Wesen des Gegners von Gott. Ihr müsset die Auswirkung der Kräfte beider Mächte erkennen lernen, um euch dann entscheiden zu können für eine der beiden Mächte. Sowie aber eine Macht das Wissen um das Wirken der anderen Macht unterbindet, kann von einer Entscheidung nicht mehr gesprochen werden. Dies aber plant der Widersacher, um seine Macht vergrößern zu können. Er geht gegen Gott Selbst vor, er sucht das Denken der Menschen so zu beeinflussen, daß sie die ewige Gottheit anzweifeln, daß sie geneigt sind, zu glauben an ein zufälliges Entstehen der Schöpfung ohne den Willen und die Kraftentfaltung einer höheren Macht. Das Anerkennenkönnen Gottes wird also unterbunden; es nimmt eine Macht von euch Besitz unrechtmäßigerweise; sie nimmt sich, was sie fürchtet zu verlieren, sowie der freie Wille sich entscheidet. Dieser Kampf ist unrechtmäßig und die Auswirkung auf den Menschen ungeheuer nachteilig. Es wäre also der Mensch der Leidtragende, so Gott ihm nicht zu Hilfe kommen möchte. Er muß den Glauben an Ihn und Seine Kraft im gleichen Maße zu stärken versuchen, wie ihn der Gegner schwächen will, und ihn erwecken, wo dieser ihn schon untergraben hat.... Und Gott tut dies in der Weise, daß Er Sich Menschen erwählt, die im Glauben feststehen und den Willen haben, Ihm zu dienen.... daß Er diesen eine Aufgabe erteilt, die eine Gegenarbeit bedeutet für den Widersacher.... daß Er aufbaut, was dieser zerstört.... Diese Menschen läßt Gott Verbindung finden mit Menschen, die in Gefahr sind, dem Gegner Gottes zu unterliegen. Sie setzen jenen nun Argumente entgegen, die ihnen beachtenswert erscheinen, und es kommen die Menschen nun durch Nachdenken dem Wesen der Gottheit näher. Die größte Gefahr ist beseitigt, daß die ewige Gottheit gänzlich abgelehnt wird. Nun aber hat der Widersacher noch eine Waffe, die er gleichfalls unbedenklich anwendet.... Er tastet die Gottheit Jesu an, er sucht den Menschen den Glauben an den Erlöser zu nehmen und sie dadurch in einen kraftlosen Zustand zu versetzen.... Die Bedeutung dieses Vorhabens kann der Mensch gar nicht erfassen, solange er nicht die Bedeutung des Erlösungswerkes begreift....

Zur klaren Erkenntnis wird er erst kommen, wenn die Sündenschuld getilgt ist, denn Sünde und Dunkelheit gehören zusammen, und Helligkeit des Geistes und Reinheit des Herzens sind gleichfalls nicht ohneeinander zu denken. Ein aus der Sünde geborenes Wesen (das entstanden ist durch den Willen einer Gott entgegen gerichteten Macht.) muß zuvor gereinigt werden, ehe es zum Licht, d.h. zur Gottnähe, zugelassen wird. Reinigung des Herzens aber ist gleich der Vergebung der Sündenschuld, es wird der Makel einer Schuld von dem Wesen genommen. Dies setzt aber erst volles Einverständnis der Schuld voraus, denn erst, wenn eine Schuld als solche erkannt wird, erwacht der Wille, von dieser Schuld frei zu werden. Letzteres ist eine Erlösung des Unfreien, die ungeheure Willenskraft erfordert, da der Mensch die Größe seiner Schuld gar nicht ermessen kann, die das Wesen durch den Abfall von Gott auf sich geladen hat. Und es würde endlose Zeiten dauern, ehe ein Wesen die schwere Schuld an Gott abgetragen hat; es würde die Erlösung (oft unendliche) endlose Zeiten benötigen, denn es sind nicht die Sünden zu büßen, die der Mensch im Erdenleben begangen hat, sondern die offene Auflehnung gegen Gott war die eigentliche Sünde. Diese aber ist ungeheuer, sie ist mit menschlichem Verstand nicht zu fassen. Die unfaßbare Größe der Schuld bewog Jesus Christus zu Seinem Erlösungswerk.... In Seiner Liebe erkannte der Gottmensch Jesus den erbarmungswürdigen Zustand der Menschheit und wollte ihn auf Sich nehmen.... Er wollte für die Menschen leiden, um ihnen das große Leid der Schuldentsühnung zu ersparen.... Er wollte Schmerzen dulden, um ihre Schmerzen zu verringern. Er wollte den Menschen die vollste Willensfreiheit wiedergeben, Er wollte sie erlösen von dem qualvollen Zustand eines Sünders vor Gott.... Und also nahm Jesus Christus die Schuld aller Menschen auf sich und brachte Gott zur Sühne das Opfer dar am Kreuze.... Er gab Sich Selbst hin aus Liebe zur Menschheit, die ohne dieses Opfer [({undenkliche Zeiten hindurch hätte leiden müssen, wollte sie die Schuld der einstigen}~ Auflehnung gegen Gott im {Jenseits selbst abbüßen}~. niemals fähig gewesen wäre, diese Schuld der einstigen Auflehnung gegen Gott selbst abzubüßen.) wurde aus der Handschrift übernommen = d. Hg.] Erst wenn der Mensch fähig ist, Gott zu erkennen, wird er es ermessen können, welche Liebe den Gottmenschen Jesus bewogen hat, für die Menschen auf Erden Sein Leben hinzugeben.... Fassen kann er es auf Erden nicht, doch er sollte das größte Werk der Liebe nicht zurückweisen, auch wenn er es noch nicht in seiner Größe würdigen kann....

(16.9.1941) Es war das Werk der größten Liebe zu den Mitmenschen.... Kein Wesen vor- und nachher hat ein solches Opfer auf sich genommen, keiner hat eine solche Handlung vollführt, die gänzlich dem freien Willen entsprang, die Er auch kraft Seines Willens hätte abwenden können. Doch die Liebe zu Seinen Mitmenschen war so stark, daß Er eben durch diese Liebe im innigen Verband stand mit Gott, Der die Liebe Selbst ist.... daß die Gottheit in aller Fülle in Ihm Wohnung nehmen konnte, ohne jedoch den menschlichen Körper zu verzehren, was sonst die Folge der innigen Verbindung mit Gott ist. Der Körper aber wollte noch leiden um der sündigen Menschheit willen.... Er wollte büßen für diese.... Jesus erkannte in Seiner Weisheit, die Folge Seiner tiefsten Liebe war, den geistigen Tiefstand der Menschen und wußte auch um dessen Auswirkung. Diese aber war so folgenschwer, so überaus Leid eintragend, daß es Ihn erbarmte und Er durch Seine übergroße Liebe die Lieblosigkeit der Menschen ausgleichen wollte. Nur der Wille, ihnen zu helfen in der größten Not, bestimmte Ihn zu Seinem Handeln. Die Liebe trieb Ihn, die zwar göttlich war, doch die Leiden des Kreuzestodes nahm der Mensch Jesus auf Sich und trank den Kelch des Leidens aus bis zur Neige.... Er litt unsäglich, und Er starb einen qualvollen Tod.... Sein Wille war, der Menschheit Erlösung zu bringen, ihr zu helfen in dem Kampf wider das Böse, den Menschen frei zu machen von der Sündenschuld der einstigen Auflehnung gegen Gott, um derentwillen er auf Erden wandelte.... Es ist der Mensch noch immer gefesselt durch den Willen des Gegners, und seine Kraft ist zu gering, um sich dieser Fessel entledigen zu können. Diese schwache Kraft wollte Jesus durch sein Erlösungswerk vermehren, Er wollte den Menschen eine Handhabe geben im Kampf gegen jene Gewalt.... Sie sollten ihr die Liebe Jesu entgegensetzen, auf daß sie von ihnen abläßt und also der Weg zur Höhe, zur Freiheit, ihnen nicht so schwer wurde. Es muß aber auch das Erlösungswerk und der göttliche Erlöser Selbst anerkannt werden, soll das Opfer des Kreuzestodes nicht vergeblich gebracht sein für den einzelnen Menschen.... er muß sich bewußt in den Kreis derer stellen, für die Jesus Christus am Kreuz gestorben ist, ansonsten er keinen Anteil hat an den Gnaden des Erlösungswerkes....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Weinbergsarbeit nach dem Willen Gottes...


 

Kundgabe Nr.8635 erhalten von Bertha Dudde am 04.10.1963 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Jeden Meiner Mitarbeiter segne Ich, und Ich gebe ihm die stille Zusicherung Meines Beistandes, sowie er für Mich tätig ist. Denn Ich brauche seine Mitarbeit, wenngleich Ich wahrlich die Macht habe, alles nach Meinem Willen zu gestalten, also auch euch Menschen durch Meinen Willen zu vollenden. Doch Mein Plan, euch zur Vollendung zu bringen, erfordert den freien Willen des Menschen, und deshalb muß auch die Erlöserarbeit durch Menschen ausgeführt werden, auf daß sich alles im Rahmen des Natürlichen abspielt und kein ungewöhnliches Wirken einen Menschen zum Glauben zwingt.... Immer wieder gebe Ich euch die Zusicherung, daß Ich alle eure Gedanken lenke und ihr dann auch die Weinbergsarbeit so in Angriff nehmet, wie es Mein Wille ist. Doch immer wieder ermahne Ich euch zu emsiger Tätigkeit, und Ich habe Meine Freude an eurer Dienstwilligkeit. Doch letzten Endes wird eine gesegnete Weinbergsarbeit immer in emsiger Kleinarbeit bestehen.... es wird die Verbreitung Meines Evangeliums immer ein Wirken im kleinen sein, denn ob auch Massen sich versammeln und die Verkündigung Meines Wortes hören, so wird doch Mein Wort nur in wenigen Herzen Wurzeln fassen, und der Samen wird aufgehen. Und besonders in der letzten Zeit wird der Erfolg immer geringer werden, denn die Mehrzahl der Menschen wendet sich ab, sie verschließen ihre Ohren, weil sie nicht mehr glauben. Ich aber kenne die einzelnen Menschenherzen, und diesen führe Ich auch die Gnadengaben zu, Ich führe sie mit Meinen Weinbergsarbeitern zusammen, um sie direkt durch diese ansprechen zu können.... Und ihr könnet es glauben, daß Ich nicht eine Seele auslasse, wo noch die Hoffnung besteht, daß sie Mich willig anhöret. Und ihr, Meine Diener auf Erden, werdet wahrlich durch emsige Kleinarbeit mehr erreichen als durch Großaktionen, die nicht den Erfolg eintragen, den ihr euch versprechet. Wenn Ich aber Selbst einen Erfolg ersehe, dann werde Ich auch eure Gedanken recht lenken und euch die Mittel zur Verfügung stellen, so daß ihr wieder tätig seid nach Meinem Willen. Doch vorgreifen sollet ihr nicht und euch auch keine Sorgen machen, schenket Mir nur immer euren Willen und lasset euch führen, und überlasset Mir alles Weitere. Wie wenige Menschen nur sind aufgeschlossen für ein Geistesgut, weil nur wenige erweckten Geistes sind.... Und das müsset ihr bedenken, daß die meisten Menschen es nicht verstehen, auch wenn es ihnen zugeführt wird, weil sie ohne Liebe dahingehen und daher völlig verfinsterten Geistes sind. Und darum kann das Geistesgut, das von Mir direkt seinen Ausgang genommen hat, auch nicht eine solche Verbreitung finden wie jegliches andere Schrifttum, das den Massen angeboten wird und werden kann, weil die Welt nur weltliche Güter schätzet. Ich aber weiß es, was von Erfolg ist, und von Meiner Seite wird alles getan, um die Zahl derer, die gerettet werden, zu erhöhen, und ihr sollet immer nur tun, was in euren Kräften steht, und immer in liebendem Hilfswillen euch die Not der Mitmenschen angelegen sein lassen. Und jedes Bemühen will Ich segnen, das dieser Rettungsarbeit gilt. Und Ich Selbst will sie fördern in jeder Weise, doch Ich ersehe auch den Erfolg und weiß somit auch, welche Arbeit aussichtslos ist, also werde Ich sie verhindern, auf daß ihr eure Kraft und Mühe nicht ergebnislos verbrauchet. Doch die geistigen Erfolge jeglicher Weinbergsarbeit, die ihr im stillen leistet, könnet ihr selbst nicht ermessen, denn sie erstrecken sich auch in das jenseitige Reich, wo die Seelen jeden geistigen Gedanken aufnehmen und verfolgen, der euch bewegt, und eure Erlöserarbeit daher niemals umsonst sein wird, denn alle Seelen will Ich ansprechen, was ihr, Meine Diener auf Erden, Mir immer dann ermöglicht, wenn ihr selbstlos für Mich tätig seid....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Donnerstag, 25. September 2025

Ermahnung zur geistigen Arbeit...

 

 

Kundgabe Nr.4002 erhalten von Bertha Dudde am 19.03.1947 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Im vollsten Einsatz müsset ihr stehen, so ihr Mir dienen wollet auf Erden. Und das bedeutet, daß ihr euch restlos eurer Aufgabe widmen sollt, daß ihr jede Gelegenheit nützen und für Mich arbeiten sollet, weil es nötig ist. Nur die geistige Arbeit behält ihren Wert, nur geistiges Streben hat Ewigkeitserfolg, während jegliche irdische Tätigkeit hinfällig ist mit dem Moment des Abscheidens von der Erde. Die irdischen Pflichten sollen zwar erfüllt werden, doch die geistige Tätigkeit allem vorangesetzt und als erstes vollbracht werden, ansonsten auch die irdische Arbeit nicht gesegnet ist. Und darum wird jederzeit Meinen Dienern auf Erden Beistand werden von oben, so sie solchen benötigen zwecks Erfüllung geistiger und irdischer Aufgaben, und sorglos können Meine Diener ihren Erdenweg wandeln, weil Ich jeden unebenen Weg ausgleiche, wo sie wandeln sollen; und wenn Ich euch diese Verheißung gebe, so könnet ihr wahrlich glauben, daß euer Weg immer passierbar sein wird, weil Ich Selbst mit euch gehe, wohin ihr auch eure Schritte lenket. Nur müsset ihr immer eure Augen zu Mir erheben, ihr dürfet euch nicht umdrehen nach der Welt und Meiner führenden Vaterhand euch entziehen, denn dann geratet ihr leicht auf Nebenwege, die wieder zur Welt hinführen, und dann werdet ihr die Arbeit für Mein Reich schwerlich zu leisten imstande sein. Ihr aber seid nötig in kommender Zeit, eure Aufgabe ist von großer Dringlichkeit, sie ist wichtig und unaufschiebbar, und darum ermahne Ich euch immer wieder zu eifriger Tätigkeit, und Ich werde nie aufhören, euch zu mahnen, auf daß ihr immer wieder Meine Stimme höret und befolget, was zu tun Ich euch heiße. Euer Leben geht schnell vorüber, darum achtet dessen nicht besonders, die Seele aber soll für die Ewigkeit versorgt werden, und ihr müsset ihrer daher weit mehr gedenken und darum geistig überaus tätig sein, selbst wenn der Körper dadurch benachteiligt wird. So ihr Mich suchet jederzeit, werdet ihr stets gewinnen, suchet ihr die Welt, so werdet ihr verlieren. Die Welt bietet euch aber keinen Ausgleich für das, was ihr verlieret, doch was Ich euch biete, das ist kostbar und durch nichts zu ersetzen. Und das haltet fest und lasset es euch nicht nehmen, indem ihr den Versuchungen nicht Widerstand leistet.... Bleibet in reger geistiger Tätigkeit, und der Versucher wird sich euch nicht nahen, denn erstere sichert euch die Verbindung mit Mir, die euch schützet vor jeder Gefahr der Seele, die euch stark macht und fähig, jegliche Arbeit zu leisten und also erfolgreiche Arbeiter in Meinem Weinberg zu sein....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Verkörperung der Lichtwesen.... Mission...


 

Kundgabe Nr.2881 erhalten von Bertha Dudde am 13.09.1943 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Im Zeitraum einer Entwicklungsperiode verkörpert sich die menschliche Seele nur einmal, es sei denn, sie nimmt einen nochmaligen Erdenlebenswandel im freien Willen auf sich zum Zweck der Erfüllung einer Mission. Es ist also eine Rück-Verkörperung nur möglich nach Ablauf einer Entwicklungsperiode, sowie diese nötig ist, um das gänzlich Gott-ferne Geistige, das auf Erden versagt hat, doch noch in Gottnähe zu bringen. Eine solche Rückverkörperung aber ist keineswegs dem Willen des Wesens entsprechend, sondern sie würde als Zwangszustand empfunden, dem der Mensch aus freiem Willen niemals zustimmen würde. Es setzt die erneute Verkörperung als Mensch auch den Gang durch sämtliche Schöpfungswerke voraus, der unvorstellbar qualvoll ist. Ist aber ein Lichtwesen bereit, auf Erden eine für die geistige Entwicklung der Menschen nötige Aufgabe zu erfüllen, so kann es sich auf Erden wieder verkörpern und auch dadurch einen noch höheren Reifegrad erreichen, also es scheidet dann der Gang durch die Schöpfungswerke zuvor aus, es inkarniert sich die Seele von oben in einem Fleischleib, um nun unter gleichen Bedingungen als Mensch auszureifen zu jenem Grade, der dann das Ausführen der ihm gestellten Aufgabe möglich macht. Solche Seelen werden immer den in geistiger Not befindlichen Seelen beigegeben, es sind Führer auf Erden, Menschen, die in der Gotterkenntnis stehen und dadurch den Menschen beistehen können in ihrer geistigen Entwicklung. Je größer die geistige Not ist, desto mehr Lichtwesen verkörpern sich, um ihnen zu helfen. Sie benötigen aber den Erdenweg nicht mehr, um sich erst zu einem Lichtwesen zu gestalten, sondern ihre Seele ist eine Seele des Lichtes, nur ohne Wissen um ihren geistigen Zustand und darum voller Streben nach der Höhe, weil ein solches für die Mitmenschen von größter Bedeutung ist, daß diesen der Weg gezeigt werden soll, der zur Höhe führt. Von einer Reinkarnation zum Zwecke der Vervollkommnung kann also nicht gesprochen werden, und darum ist auch die Ansicht irrig, daß eine Seele sich beliebig verkörpern kann zum Zweck der Weiterentwicklung. Denn nur eine vollkommene Seele, ein Lichtwesen, nimmt freiwillig die materielle Hülle auf sich, weil es zur Liebe geworden ist und die Liebe zu dem unfreien Geistigen es bestimmt, in eine Kerkerhaft zurückzukehren, der sie längst entflohen ist. Eine noch reifebedürftige Seele aber würde sich sträuben, zur Erde zurückzukehren, weil sie sich der Erdenschwere entrückt fühlt, sowie sie schon in der Erkenntnis steht, und letzteres für sie auch das Wissen bedeutet um die Möglichkeit einer Aufwärtsentwicklung im geistigen Reich und sie diese bei weitem einem nochmaligen Erdenleben vorzieht. Die Entwicklungsmöglichkeiten im geistigen Reich sind jedoch dem Reifezustand jeder Seele angepaßt....  Je williger die Seele ist, je mehr sie die Aufwärtsentwicklung anstrebt, desto tätiger ist sie auch und desto mehr vergeistigt sie sich, d.h., sie benötigt weder materielle Schöpfungen, noch verschafft sie sich selbst solche durch ihr Verlangen, wenn auch nur in ihrer Einbildung. Sie trennt sich immer mehr davon, und auch irdische Wünsche treten mehr und mehr zurück. Dementsprechend lebt sie nun in geistigen Sphären, in einer Umgebung, die nur als geistige Schöpfung anzusprechen ist. Jede Möglichkeit einer Höherentwicklung wird ihr geboten, und sie bedarf wahrlich nicht eines nochmaligen Aufenthaltes auf der Erde und verlangt auch nicht danach, weil sie das Erdenleben als ein überwundenes Stadium ihrer Entwicklung ansieht, wenngleich es ihr nicht die Reife eingetragen hat, die der Seele zu erreichen möglich war. Aber es war für sie ein gefesselter Zustand, von dem sie sich nun befreit fühlt und den sie nimmermehr anstreben würde. Anders ist es bei einer noch gänzlich materiellen Seele, die ohne jedes Erkennen von der Erde scheidet und noch mit allen Sinnen an die Erde gekettet ist.... Diese Seelen verlangen wohl nach der Erde zurück, aber niemals, um geistig auszureifen, sondern um nur rein körperlich genießen zu können, weil die Liebe zur materiellen Welt und zum eigenen Ich die Seele erfüllt und das Verlangen nach der Erde immer größer werden läßt. Diese Seelen aber sollen die Liebe zur Materie überwinden und müssen es im Jenseits tun, weil sie es auf Erden versäumten. Sie schaffen sich durch ihre Begierden selbst eine irdische Welt im geistigen Reich, sie sehen und besitzen alles, was sie sich wünschten, doch nicht mehr in Wirklichkeit, sondern nur in ihrer Phantasie, und zwar so lange, bis sie zum Erkennen kommen, daß sie nur Scheingütern nachjagen und ihr Verlangen danach nun überwinden.... Dann erst ändert sich ihre Umgebung, und dann erst beginnen sie ihre Tätigkeit im geistigen Reich, die ihnen eine Aufwärtsentwicklung gewährleistet....

Amen

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Mittwoch, 24. September 2025

Nichterkennen des Ausgangs aus Gott.... Zusammengehörigkeitsgefühl....


 

Kundgabe Nr.1583 erhalten von Bertha Dudde am 25.08.1940 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Das göttlich Wesenhafte im Menschen ist mit der Urkraft unlösbar verschmolzen, d.h., es kann nie und nimmer isoliert bestehen, nur zeitweilig sich selbst als nicht verbunden mit der Urkraft betrachten, was aber nicht ausschließt, daß die Verbindung dennoch besteht. Die zeitweilige Trennung von Gott ist also ein von dem Wesen selbst geschaffener Zustand, der von ihm selbst auch wieder behoben werden kann, also es nur am Willen des Wesens liegt, den selbstgeschaffenen Zustand zu ändern und sich selbst als zur ewigen Gottheit zugehörig zu fühlen. Und so ist also Trennung oder Vereinigung mit der höchsten Wesenheit abhängig vom Willen des Menschen. Denn sein Wille stellt das rechte oder falsche Verhältnis her, sein Wille bewirkt die Annäherung oder Entfernung von Gott, obwohl die Wesenheit sich nicht gänzlich von Gott entfernen kann, da sie Ausfluß des göttlichen Liebewillens ist. Eine Trennung von Gott ist sonach unmöglich, denn alles von Gott Geschaffene bleibt in engster Verbindung mit Gott, wenngleich es sein Verhältnis zu Gott nicht erkennt. In einer schweren Stunde kann plötzlich das Trennungsgefühl verlöscht sein und das Zusammengehörigkeitsgefühl außerordentlich stark zum Bewußtsein kommen, und es ist dies dann ungeheuer bedeutsam für das Wesen, denn es hat seinen Ursprung erkannt und sich Dem zugewandt, Der sein Schöpfer ist. Es strebt nun das göttlich Wesenhafte im Menschen dem gleichen Wesenhaften außer sich zu, und es findet die Vereinigung des gleichen Geistigen statt, und durch den Zusammenschluß mit geistiger Kraft wird das Wesen immer inniger mit der ewigen Gottheit verbunden und also die Trennung überbrückt, die eigentlich niemals bestanden hat, nur durch das Wesen selbst der geistige Abstand von Gott geschaffen wurde durch das Nichtanerkennen-Wollens des Ausganges von Gott. Gott Selbst hat dem Wesenhaften Freiheit des Willens gegeben in einem bestimmten Reifezustand und auch die Fähigkeit, seinen Ausgang erkennen zu können, doch ist nicht immer die Gewähr gegeben, daß das Wesen diese Fähigkeit nützt, sich daher entfernt von Gott wähnt und sich in diesem Gott-fernen-Zustand wohl fühlt. Dann ist das Wesen wohl noch das gleiche wie bisher.... der Ausfluß göttlichen Liebewillens und also unlösbar mit Gott verbunden, erkennt sich aber nicht und glaubt nun, allein den Erdenweg wandeln zu können aus eigener Kraft. Es besteht dann nur die Gefahr, daß das ganze Erdenleben vorübergeht, ohne dem Wesen die geistige Entfernung von Gott zum Bewußtsein zu bringen, und dann ist diese nicht verringert worden, sondern sie besteht weiter, so lange, bis das Wesen in Gott seinen Anfang und sein Ende sieht.... bis das Wesen die Erkenntnis gewonnen hat, daß es untrennbar verschmolzen ist mit der ewigen Urkraft und diese Erkenntnis in ihm höchste Glückseligkeit auslöst....

Amen

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Prüfen von Geistesgut geboten...


 

Kundgabe Nr.6287 erhalten von Bertha Dudde am 18.06.1955 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Der Geist in euch belehret euch und er kann nicht anders als reinste Wahrheit euch vermitteln.... Stoßet ihr nun auf Widersprüche, die von außen an euch herangetragen werden, so müsset ihr zuerst prüfen, ob dieses Geistesgut eigene Verstandestätigkeit oder Geistwirken erzeugt hat.... Und ihr werdet immer zu dem Ergebnis kommen, daß dort der Geist aus Mir nicht gewirkt hat, wo ein Widerspruch zu finden ist. Denn der Geist aus Mir irret nicht, der Geist aus Mir vermittelt dem Menschen immer das gleiche: die reine Wahrheit.... Es ist zwar schwer für euch Menschen, eine solche Prüfung vorzunehmen, solange ihr selbst nicht erweckten Geistes seid, doch darum sollet ihr auch nicht alles annehmen, besonders wenn euch Lehren vermittelt werden, die nicht Mein Evangelium enthalten, das aus der Schrift zu entnehmen ist.... wenn es sich um Lehren handelt, die Meinem Evangelium, Meiner reinen, von Mir auf Erden verkündeten Liebelehre, hinzugefügt worden sind. Dann ist immer größte Vorsicht geboten, denn das Wissen, das dem Geist-geweckten Menschen zugeht als Ergänzung, als tiefe geistige Weisheit.... das Wissen, das euch Menschen Meinen ewigen Heilsplan enthüllt, kann nur durch Meinen Geist euch vermitteln werden, wird aber durch Einwirken Meines Gegners entkräftet, eben durch falsche Lehren, durch irrige Darstellungen oder völlig neue Lehren, die darum schon als irrig erkannt werden könnten, weil ein solches Wissen nicht eine Seelenreife fördert.... Denn gerade das ist sein Wirken, es Mir gleichtun zu wollen.... den Menschen Irrtum vorzusetzen in gleicher Weise, wie Ich die Wahrheit austeile.... Das ist sein Wirken, sich Diener heranzubilden, die das gleiche vortäuschen: im göttlichen Auftrag zu den Menschen zu reden.... Es ist für euch Menschen nicht leicht, das Rechte und das Falsche zu erkennen, solange in euch mehr das Verlangen nach ungewöhnlichem, übernatürlichem Wissen vorherrscht, solange ihr nicht kindlich demütig euch die reine Wahrheit von Mir erbittet, solange ihr zu "Menschen" geht, um euch von ihnen belehren zu lassen, ohne euch zuvor Mir empfohlen zu haben, daß Ich euch recht leite und euch nur den Weg der Wahrheit gehen lasse. Ihr müsset alles.... aber auch alles.... mit Mir tun, und ihr werdet dann nicht fehlgehen, ihr werdet nicht falsch urteilen, ihr werdet unterscheiden lernen den Irrtum von der Wahrheit.... Ihr könnet es wahrlich glauben, daß der ernste Wille zur Wahrheit der sicherste Schutz ist, dann wird in euch das Gefühl der Ablehnung hervortreten jeder irrigen Lehre gegenüber, und dieses Gefühl ist Mein Wirken in euch, weil ihr nach der Wahrheit verlangt.... Verstandes-Erzeugnisse sind leicht zu widerlegen, wenn sie der Wahrheit widersprechen.... Sein-sollende Botschaften von oben aber beurteilen zu können erfordert Erweckung durch den Geist, denn nur der Geist-erweckte Mensch durchschaut das Machwerk des Gegners der Wahrheit, des Fürsten der Finsternis.... Er erkennt den Widerspruch und kann dies auch begründen, er wird aber immer nur Glauben finden bei denen, deren Wahrheitsverlangen stark ist, weil diese schon das gleiche Empfinden in sich haben, das Ich jedem schenke, dem es ernst ist um die Wahrheit.... der Mich schon in sein Herz aufgenommen hat durch Liebewirken. Wer im Verband steht mit Mir durch Liebewirken oder inniges Gebet, der lehnet instinktmäßig ab, was der reinen Wahrheit widerspricht, weil ihn die Ewige Wahrheit Selbst schützet vor Irreführung und es auch kann, eben durch den innigen Zusammenschluß und das Verlangen nach der Wahrheit.... Darum fürchtet nicht, irregeleitet zu werden, die ihr euch Mir hingebet, die ihr Meinen Willen zu erfüllen trachtet.... Euer Denken werde Ich recht richten, und immer werdet ihr die Wahrheit vom Irrtum zu unterscheiden vermögen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 23. September 2025

Toter Glaube wird offenbar in Zeiten der Not....


 

Kundgabe Nr.6034 erhalten von Bertha Dudde am 26.08.1954 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Es wird euch bald zur Gewißheit werden, wie schwach der Glaube derer ist, die sich nur dem Namen nach zu Mir bekennen, die ohne Liebe dahinleben. Sie werden Anstoß nehmen an den Geschehen, die den Menschen arg zusetzen, und sie werden zu zweifeln beginnen an Mir.... an einem Wesen, Das überaus mächtig und weise sein soll und die Menschen nicht schützet vor den Elementen der Natur und vor der Willkür satanischer Menschen.... Sie besitzen nur einen toten Glauben, einen Formglauben, der in Zeiten der Not völlig versagt. Und sie haben daher auch keinen Anker, an dem sie sich halten können, und nun erweiset sich der Mangel an Liebe, der diesen Glauben bald ganz verlorengehen lässet.... nun erweiset sich die Wahrheit dessen, daß nur die Liebe den Glauben zum Leben erweckt, daß aber ein lebendiger Glaube auch volles Verständnis garantiert für alles, was geschieht, weil die Liebe auch im Menschen das Licht der Erkenntnis anzündet und er nun auch weiß um die Zusammenhänge, um Ursache und Wirkung und vor allem um das nahe Ende. Und so euch nun die Mitmenschen ihre Zweifel an Gott gestehen, dann machet sie darauf aufmerksam, warum sie nicht fest glauben können an Mich und Meine immer bereite Hilfe.... Haltet ihnen ernstlich Mein Liebegebot vor, das Ich darum als erstes und wichtigstes Gebot den Menschen gab, weil Ich ihren Glauben zu jener Stärke bringen will, daß er alles Ungemach erträgt, ohne wankend zu werden.... weil Ich den Menschen das Verständnis vermitteln möchte, weil Ich in ihnen das Licht der Erkenntnis entzünden will, ohne Liebe aber solches nicht möglich ist. Dennoch sollen sich die Menschen in der kommenden Not klar entscheiden.... sie sollen sich ihres schwachen Glaubens bewußt werden und nun also entweder diesen Glauben zu stärken suchen.... was ihnen wohl gelingen kann, wenn sie mehr ihr Herz als ihren Verstand sprechen lassen.... oder sie sich ganz von Mir abwenden, daß sie Mich verleugnen und zu Meinem Gegner übergehen, daß sie die Not der Mitmenschen noch erhöhen durch eigene lieblose Handlungen.... dann aber auch das Los dessen zu gewärtigen haben, der Mein Gegner ist und der alles daransetzt, um die Menschen von Mir abzudrängen. Es werden die kommenden Ereignisse Glaubensproben sein für alle Menschen.... Auch die Meinen werden sich ängstigen und bangend rufen nach Mir; aber sie werden rufen, weil sie an Mich glauben. Und Ich werde ihnen beistehen ihres Glaubens wegen.... Die aber in sich nicht mehr die Gewißheit haben, daß Ich bin und daß Ich ihnen helfen kann und darum Mich auch nicht um Hilfe angehen, diese werden Mich offen verleugnen, und also wird der bisher tote Glaube offenbar werden.... Es wird offenbar werden, wie wenig und wie selten ein lebendiger Glaube angestrebt wird trotz schöner Worte, trotz Kirchen und Predigern.... Es wird sich alles als leere Schalen erweisen, die keinen Kern in sich bergen. Und es wird sich erweisen, wo die Kirche ist, die Ich auf Erden gegründet habe.... wo die Gläubigen zu finden sind, die einen starken Glauben haben wie Petrus.... Der Fels des Glaubens ist das alleinige Wahrzeichen Meiner Kirche, die nichts zum Wanken bringen kann.... Und dieser Glaube wird sich beweisen müssen in kommender Zeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde