Donnerstag, 30. April 2020

Ewige Ordnung ist Liebe .... Wirken des Satans ....


Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 6385, erhalten durch das Innere Wort am 25.10.1955


Ewige Ordnung ist Liebe .... Wirken des Satans ....  

Nur das ist Gott wohlgefällig, was dem Prinzip der Liebe entspricht, und es bewegt sich also der Mensch in der göttlichen Ordnung, der sein Denken und Handeln von der Liebe bestimmen lässet. Die göttliche Ordnung innezuhalten bedeutet also immer nur ein Liebewirken den Mitmenschen gegenüber, wodurch auch die Liebe zu Gott zum Ausdruck kommt. In der göttlichen Ordnung zu leben wird aber auch immer ein geordnetes Erdenleben zur Folge haben für den betreffenden Menschen selbst, wenngleich alles um ihn her in Unordnung geraten sein kann, weil seine Umgebung die göttliche Ordnung umgestoßen hat, also ein Leben bar jeder Liebe lebt. Ein solches Leben muß sich als chaotischer Zustand auswirken, Frieden und Harmonie können niemals herrschen, wo ein Leben entgegen der ewigen Ordnung geführt wird, wo die Liebe völlig außer acht gelassen wird, weil dort der Gegner Gottes herrscht, der gänzlich ohne Liebe ist .... Und ob nun die Menschen sich irdisch ein noch so geordnetes Wohlleben zu schaffen glauben .... es kann wohl vorübergehend hinwegtäuschen über die Unordnung in den Herzen solcher Menschen, es wird innere Ruhe und Frieden nimmermehr zu verzeichnen sein, denn der Gegner Gottes schürt desto mehr, je mehr ihm der Mensch verfällt .... Und dieser wird stets neue Lieblosigkeiten begehen, er wird den Mitmenschen gegenüber stets härter und kälter sein, er wird sich vielleicht verbergen unter einer Maske, aber sein wahres Gesicht wird immer zu erkennen sein. Die Ordnung aus Gott ist die Liebe .... wer ohne Liebe lebt, der ist getrennt von Gott, was Anschluß an Dessen Gegner bedeutet. Doch dieser versteht es, alles mit einem Schleier zu verhüllen, er versteht es, die Merkmale eines Verstoßes wider die ewige Ordnung zu tarnen, weshalb nichts offensichtlich ist, auf daß er nicht an Anhang verliert .... Dagegen wendet er denen alles zu, die sich ihm verschrieben haben durch ihre Gesinnung, durch ihre Lieblosigkeit und ihre Herzenskälte .... Diese werden von ihm bedacht werden in jeder Weise, aber immer nur irdische Güter verzeichnen können .... an denen sie sich aber auch genügen lassen .... Und darum hat der Gegner Gottes so großen Anhang, denn die Menschen suchen zumeist irdische Erfüllung und verschaffen sich diese durch liebloses Denken und Handeln. Und es kann der Zustand auf Erden nicht anders sein, als er nun ist, wo die Menschheit die göttliche Ordnung nicht mehr einhält, wo sie sich in keiner Weise an den Willen Gottes hält .... wo sie Seine Gebote der Liebe völlig unbeachtet lassen und sich die Menschen als Werkzeuge des Gegners gebrauchen lassen. Das Chaos auf Erden wird immer größer, und wenige Menschen nur bewegen sich in göttlicher Ordnung, wenige Menschen nur lassen das Liebeprinzip herrschen und verbinden sich mit Gott, Der die ewige Liebe ist. Und diesen braucht nicht zu bangen, wenn gesetzmäßig sich Dinge vollziehen, die immer nur die Folge eines gesetzwidrigen Lebenswandels sind. Der Zusammenschluß mit Gott durch Liebewirken gibt ihnen Schutz und Stärke, wenn die Zeit gekommen ist, da die göttliche Ordnung wiederhergestellt wird. Dann wird es sich erweisen, was Gottnähe bedeutet, denn es wird unberührt bleiben von satanischer Gewalt und satanischem Wirken der Mensch, der sich immer in göttlicher Ordnung bewegt hat, der die Liebe pflegt und immer im Verband steht mit der ewigen Liebe .... Er wird wohl um sich alles vergehen sehen, in ihm selbst aber ist Kraft und Licht und Stärke .... Er weiß sich Gott verbunden, und er harret seines Schöpfers und Vaters von Ewigkeit .... Denn das Leben in göttlicher Ordnung hat ihn wissend gemacht, und darum fürchtet er nichts, was im Reiche des Gegners seinen Ursprung hat .... Er selbst befindet sich in dem Bereich göttlichen Friedens, weil die Liebe in ihm alles ausschaltet, was wider die göttliche Ordnung ist, und weil er nun gefeit ist gegen alle finsteren Mächte, die Gott und der ewigen Ordnung noch widerstehen ....
Amen

Samstag, 25. April 2020

Verbreitung der reinen Wahrheit .... Gottes Liebe, Allmacht und Weisheit ....


Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 4669, erhalten durch das Innere Wort am 14.06.1947


Verbreitung der reinen Wahrheit .... Gottes Liebe, Allmacht und Weisheit ....  
Gebet euch unbedenklich den Kräften hin, die euch Kundgaben vermitteln, deren Inhalt Meinen Geboten der Liebe entspricht, und zweifelt nicht an der Wahrheit dessen, was euch aus der Höhe geboten wird. Denn Ich Selbst stehe hinter diesem außergewöhnlichen Wirken, durch das euch ein großes Wissen zugeführt wird. Es ist Mein Wille, daß euch die Wahrheit geboten wird, weil ihr selbst danach verlangt; es ist ferner Mein Wille, daß ihr sie auch den Mitmenschen weitergebt, weshalb Ich euch dazu befähige, lehrend zu wirken. Doch wisset, daß ihr immer und immer wieder Anstürme zu erwarten haben werdet ob der Echtheit der Kundgaben als göttliche Sendung und daß ihr keinen anderen Beweis werdet anführen können als den, daß ein Gott der Liebe denen Seinen Geist gibt, die Ihn darum bitten. Und das glaubet fest und unerschütterlich, daß Ich ein Gott der Liebe, Weisheit und Allmacht bin und darum Meinen Geschöpfen alles geben werde, was Ich als gut für ihre Seelen erkenne, weil Ich sie liebe und selig machen will. Stets aber ist die reine Wahrheit das Nötigste für die Seele, und da Ich allein nur die Wahrheit austeilen kann, werde Ich sie denen nicht vorenthalten, die Mich in kindlichem Vertrauen darum angehen, also nimmermehr Mir vertrauende Kinder dem Irrtum verfallen lassen, ohne es zu verhindern. Glaubet an Meine Liebe, die euch alles geben will, was gut ist, und glaubet an Meine Allmacht, die euch alles geben kann, was Ich will, und glaubet an Meine Weisheit, die wahrlich den rechten Weg und die rechten Mittel erkennt, um euch, Meine Geschöpfe, in das rechte Wissen zu leiten, das euch helfen soll, vollkommen zu werden. Was Ich euch aber gebe, wird auch eure Mitmenschen beglücken, die Mich nicht, gleich euch, selbst zu hören vermögen. Darum teilet euch diesen mit, leitet das köstliche Gut weiter, das ihr von Mir bekommet, und lasset euch nicht durch Einwände derer stören, die euer Geistesgut anzweifeln oder zu bekämpfen suchen, denn ihr empfanget es direkt von Mir, während eure Gegner etwas vertreten, was ihnen von außen zugetragen wurde durch Belehrungen oder Gedankenerzeugnisse von Menschen, die nicht Meinen Geist in sich wirken ließen, ansonsten es das gleiche Gedankengut wäre, das ihr von Mir erhaltet. Sowie ihr an einen Gott der Liebe und der Allmacht glaubet, könnet ihr euch Ihm bedenkenlos überlassen, Er wird euch recht weisen, Er wird euch geben, was ihr benötigt zum Seelenheil, und Er wird, als Selbst die Wahrheit, euch nur die reine Wahrheit vermitteln und Sorge tragen dafür, daß sie Verbreitung finde. Denket nur immer daran, daß Ich euch, Meine Kinder auf Erden, liebe und euch selig machen will, und dann werdet ihr nimmer zweifeln daran, daß Ich Selbst es bin, Der euch belehret, und euer Glaube wird sich festigen, wie ihr selbst auch immer tiefer in die Wahrheit eindringet und dadurch fähig werdet, für Mich und Mein Reich tätig zu sein, indem ihr Mein Wort auch den Mitmenschen zutraget so rein, wie ihr es von Mir empfanget .... ihr werdet fähig sein, eure Mission zu erfüllen, für die Ich euch berufen habe .... Amen

Donnerstag, 23. April 2020

Schwere Lebensverhältnisse .... Gottes Führung und Hilfe ....


Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 4058, erhalten durch das Innere Wort am 07.06.1947


Schwere Lebensverhältnisse .... Gottes Führung und Hilfe ....  
Völlig andere Lebensverhältnisse werden auch eine völlig andere Lebensführung bedingen, und es werden die Menschen sich vor Aufgaben gestellt sehen, die ihnen undurchführbar scheinen und die doch gelöst werden müssen, weil sie eine Lebensnotwendigkeit sind. Und nun werden sich die Meinen bewähren müssen, d.h., sie werden die Kraft des Glaubens erproben und vollvertrauend Meine Hilfe erwarten müssen, und es wird ihnen geholfen werden. Dies ist die Zeit, da die Menschen, die im tiefen Glauben stehen, den Ungläubigen ein Zeugnis geben werden, was der gläubige Mensch vermag, so er auf die Hilfe Gottes vertraut, so er sich Mir im tiefen Glauben überlässet und die größte Not Mir im Gebet vorträgt. Ihnen wird geholfen werden, und das Leben wird für sie erträglich sein, wenn auch sehr schwer. Doch ihnen gab Ich auch die Verheißung, die Ich auch nun in Erinnerung bringe: daß Ich die Tage verkürzen werde um der Meinen willen. Und so rückt die Stunde immer näher heran, da Ich kommen werde in den Wolken, und es wird diese Meine Wiederkunft eine wahre Erlösung bedeuten für die Meinen, die in schwerster Bedrängnis sich befinden und Meine offensichtliche Hilfe benötigen .... Solange sie noch auf Erden leben, sind sie auch den Leiden ausgesetzt, d.h., sie sind noch nicht völlig unempfindlich gegen Belästigungen und Bedrohungen von seiten der Welt. Doch die Stärke ihres Glaubens läßt sie alles Leid leichter ertragen, wenngleich es sie mitunter sehr stark berührt. Und so werden die Menschen sich in zwei Lager teilen, solche, die nicht glauben und daher wenig Verbindung haben mit der geistigen Welt, und solche, denen die Verbindung mit Mir alles ist und die nichts beginnen, ohne Meinen Segen erbeten zu haben, und die daher auch offensichtlich Meine Führung erkennen werden, weil sie durch ihre Liebe zu Mir auch Meine Nähe in sich verspüren und Meine Nähe stets Kraft bedeutet und also ein leichteres Überwinden dessen, was ohne die Kraft aus Mir viel schwerer auf den Menschen lastet. Und nun werden sich auch die Meinen erkennen an ihrer Glaubensstärke und sich zusammenschließen und gegenseitig sich vertrösten auf das Kommen des Herrn .... Sie werden Mich erwarten voller Hoffnung und herbeisehnen in ihrer Liebe, und sie werden es fest glauben, daß Ich komme, und ihren Glauben enttäusche Ich nicht, Ich helfe ihnen, wo Hilfe erforderlich ist, und Ich komme, sie zu holen, so die Not unerträglich wird, auf daß sie nicht abfallen von Mir, auf daß sie standhaft bleiben bis zum Ende und sie eingehen können in das Paradies auf der neuen Erde, weil sie Mir treu blieben auch in der größten Not ....
Amen

Mittwoch, 22. April 2020

Gottes unendliche Liebe und Geduld ....


Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 6572, erhalten durch das Innere Wort am 14.06.1956


Gottes unendliche Liebe und Geduld ....
 
Eine unendliche Geduld muß Ich euch Menschen gegenüber haben, denn ihr lohnet Meine große Liebe zu euch nicht in der Weise, daß ihr nach Meinem Willen lebet .... Ihr widersetzet euch ständig Meiner ewigen Ordnung, ihr verstoßet gegen Meine Gebote der Liebe, ihr tut nichts, euch Mein Wohlgefallen zu erwerben. Ihr lebet völlig verkehrt auf dieser Erde, ihr nützet das kurze Erdenleben nicht aus, um euch zu wandeln, und ihr seid ständig dem zu Willen, der Mein Gegner ist .... Und wollte Ich Gerechtigkeit walten lassen, dann müßte Ich euch eurem Schicksal überlassen, das ihr freiwillig gewählt habt .... Aber Meine Liebe ist unendlich und so auch Meine Geduld mit euch, die ihr unglückselig seid und ewig bleiben würdet, wenn nicht Meine Liebe und Geduld sich eurer erbarmte und also die Zeit nicht ansieht, da ihr Mir Widerstand leistet. Darum lasse Ich euer Treiben zu und vernichte euch nicht, denn ihr seid Mein Anteil .... Meine Liebe hat euch erschaffen, und Meine Liebe wird euch auch ewiglich nicht mehr vergehen lassen .... Und was Mir in einer Erlösungsperiode nicht gelingt, weil euer freier Wille ausschlaggebend ist, das wird Mir einmal aber doch gelingen, denn in Meiner Geduld schaffe Ich immer wieder neue Ausreifungsmöglichkeiten für euch, und ob ihr noch so verworfen seid .... ob ihr Meinem Gegner noch ergeben seid mit allen Sinnen, Ich zürne nicht, sondern ihr erbarmet Mich nur, Ich sehe nur eure Schwäche und Unfähigkeit, aus eigener Kraft euch frei zu machen von jenem, und Ich komme euch zu Hilfe .... Nur kann Ich euch nicht wider euren Willen ihm entreißen, aber Ich lasse nicht nach, auf diesen Willen einzuwirken, ohne Zwang anzuwenden. Und es ist dies ein Vorhaben, das größte Geduld und Ausdauer erfordert .... Oft zwar stellet ihr Meine Liebe und Geduld auf eine harte Probe, doch Ich bin die Liebe Selbst, Ich kann euch nicht verdammen, weil ihr Mein seid und weil euch noch allzusehr die Gegenkraft zu Widersprüchen bestimmt, denn Mein Gegner überlässet euch nicht kampflos Mir, und seinem Einfluß erliegt ihr darum noch zu leicht. Wohl brauchtet ihr nicht in die Tiefe zu stürzen, denn einstmals besaßet ihr Kraft und auch Licht, d.h. Erkenntnis, und ihr wandtet euch freiwillig von Mir ab .... Und diese Sünde lastet auf euch, aber auch diese große Sünde hat Meine Liebe zu euch nicht verringert, aber sie ist die Ursache eurer nunmehrigen Unglückseligkeit .... sie ist der Grund eurer Schwäche .... Und darum brachte Ich euch erstmalig Erlösung von dieser Schuld .... die aber wieder euren freien Willen erfordert. Unerlöst könnet ihr niemals wieder zu Mir zurückkehren, doch Mein Gegner hat jegliche Macht über euch verloren, sowie ihr selbst nur frei werden wollet und Den anrufet, Der euch erlöst hat: Jesus Christus, Der für euch gestorben ist am Kreuz .... Aber solange ihr Diesen ablehnet, bleibet ihr in der Gewalt des Gegners .... Darum ist dessen Sinn unentwegt darauf gerichtet, das Erlösungswerk Jesu Christi euch Menschen als unglaubwürdig hinzustellen, Ihn Selbst zu leugnen, also euch zu hindern, zu Ihm den Weg zu nehmen .... Und ihr Menschen folget willig seinem Einfluß, ihr trotzet Mir durch euer Verhalten, ihr fügt der großen einstigen Sünde stets mehr Sünden hinzu, weil ihr völlig wider Meine Ordnung von Ewigkeit lebt, weil ihr die Liebegebote mißachtet, die euch der Mensch Jesus lehrte, um euch zu helfen aus der Tiefe zur Höhe .... Solange ihr Jesus Christus und Sein Erlösungswerk ablehnet, ist auch kein Wille in euch, umzukehren und den Weg zu Mir einzuschlagen, und Ich kann trotz größter Liebe und Geduld euch nicht aus der Tiefe erretten .... eben weil ihr Mich nicht anrufet in Jesus Christus .... Dennoch gebe Ich euch nicht auf, und ob auch ewige Zeiten vergehen, denn Ich vergelte nicht Böses mit Bösem, Ich schlage nicht das Gefallene mit ewiger Finsternis, Ich verdamme nicht, sondern suche zu erlösen .... Ich will das Unglückselige beseligen, Ich will Licht und Kraft austeilen denen, die schwach sind und verfinsterten Geistes, Ich will befreien, die gebunden sind .... Doch wann dies möglich ist, das bestimmet ihr selbst .... Ihr könnet nicht gezwungen werden zur Liebe, zur Rückkehr zu Mir, darum werbe Ich mit unermüdlicher Geduld um eure Liebe, und Ich werde nie nachlassen, euch mit Meiner Liebe zu verfolgen, bis ihr einmal euch freiwillig von Meinem Gegner abwendet und den Weg nehmet zu Mir, bis Ich euch ziehen kann an Mein Herz, bis ihr jeglichen Widerstand aufgegeben habt und Mein sein und bleiben wollet auf ewig ....
Amen

Sonntag, 19. April 2020

Liebet einander ....


Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 7811, erhalten durch das Innere Wort am 30.01.1961
 
 
Liebet einander ....  
Ein Gesetz gilt für euch alle, daß ihr einander liebet und daß ihr dadurch auch eure Zusammengehörigkeit mit Mir beweiset. Und wenngleich sich euch Gedanken aufdrängen, daß ihr keine innere Verbindung habt mit dem Mitmenschen, den ihr lieben sollet, so sollet ihr doch an dessen Seele denken, die sich noch in der Fessel des Leibes befindet, und ihr sollt wissen, daß die Seele Mein Eigentum ist, selbst wenn ihr Wille noch wider Mich gerichtet ist. Denn ihr seid alle Meine Kinder, und ihr sollt daher den Mitmenschen als Bruder betrachten und gemeinsam dem Vater zustreben. Die Liebe soll euch verbinden, dann gebet ihr ein Zeugnis, daß ihr Kinder eines Vaters seid. Und diese Liebe soll euch zurückhalten von jeder Verdächtigung oder Aburteilung des Nächsten, die Liebe soll alle seine Schwächen und Fehler euch ertragen lassen; ihr sollt nur immer denken, daß die Seele dessen noch in einem niederen Reifegrad sein kann und daß der Mensch darum so handelt, wie er es tut, auch wenn es euch mißfällt. Ihr sollt kein scharfes Urteil fällen, denn ihr veranlaßt dann auch Mich, euch in gleicher Weise zu verurteilen, denn ihr seid alle nicht ohne Fehler, ihr habt alle noch nicht den Reifegrad der Seele erreicht, der Mängel und Schwächen ausschließt, und Ich ertrage euch dennoch in übergroßer Liebe und Geduld und spreche kein hartes Urteil über euch aus. Und darum habe Ich euch ein Gebot gegeben: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst .... Erfüllet ihr dieses Gebot der Nächstenliebe, dann breitet ihr auch einen barmherzigen Schleier über dessen Fehler und Schwächen, ihr sucht ihm nur Hilfe zu bringen, und ihr werdet bei ihm nur Gegenliebe erwecken, wenn ihr ihn eure Liebe spüren lasset. Euch alle spreche Ich durch diese Worte an, die ihr geneigt seid, die Fehler des Nächsten aufzudecken, denn ihr beweiset dadurch eure eigene Lieblosigkeit und habt sonach kein Recht zu einem Urteil über euren Nächsten. Und ihr macht euch dadurch selbst sündig, denn ihr vergeht euch gegen das Gesetz der Liebe .... Wollet ihr also Meine Kinder sein, dann müsset ihr euch auch befleißigen, den Willen des Vaters zu erfüllen, der immer sein wird, daß ihr einander liebet, ansonsten ihr Meinem Gegner angehöret, der bar ist jeder Liebe und euch immer zu beeinflussen sucht, wider das Gesetz der Liebe zu handeln. Und liebet ihr euren Bruder, wenn ihr euch an ihm ärgert? Wenn ihr seine Fehler und Schwächen hervorhebt, wenn ihr ein hartes Urteil fället über ihn? Ihr sollt ihn ertragen lernen in seiner Schwäche und ihm helfen .... Dann handelt ihr in Meinem Willen, und dann wird euch auch eure Handlungsweise Segen eintragen, ihr werdet ihn zu eurem Freund gewinnen, er wird sich euer Beispiel zu Herzen nehmen, er wird es euch gleichtun wollen, und auch sein Wesen wird liebeerfüllt sein euch gegenüber, denn Liebe erweckt Gegenliebe, und dann gebt ihr auch den Beweis, daß ihr Kinder eines Vaters seid, Dessen Wesen pur Liebe ist. Und dann wird euch auch Meine Liebe immer inniger umfassen, und eure Herzen werden stets liebewilliger werden, so daß sie dem Nächsten die Liebe weitergeben und ihr nun wahrlich Meine rechten Kinder seid, wie es Mein Wille ist ....
Amen

Freitag, 17. April 2020

Jeder Mensch trägt selbst die Verantwortung ....


Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 6785, erhalten durch das Innere Wort am 17.03.1957


Jeder Mensch trägt selbst die Verantwortung ....
 
Jeder Mensch trägt selbst die Verantwortung für sein Erdenleben. Sie kann ihm nicht abgenommen werden, selbst wenn sich ein liebender Mitmensch dafür einsetzen möchte, denn die Entscheidung muß er selbst treffen, die Zweck seines Erdenlebens ist. Nur kann ihm durch liebende Fürbitte Kraft vermittelt werden, sich recht zu entscheiden, wenngleich auch diese noch keine Garantie ist, weil der Wille des Menschen frei ist und bleiben muß. Aber Liebe vermag viel und wird nur in den seltensten Fällen ohne Wirkung bleiben .... und zwar, wenn der innere Widerstand gegen Gott noch so stark ist, daß Sein Gegner größere Macht hat über den Menschen. Wenn ihr Menschen darüber ernstlich nachdenkt, dann müßte euch das Verantwortungsbewußtsein streben lassen nach Vollendung auf dieser Erde, denn es wäre dann euer Denken mehr gerichtet auf die vor euch liegende Zeit, auf das Leben nach dem Tode .... Denn daß ihr Menschen sterben müsset, wisset ihr, und nur der völlige Unglaube an ein Leben nach dem Tode lässet euch gleichgültig dahingehen .... Sowie aber noch der geringste Glaube an ein Fortleben vorhanden ist, werdet ihr euch auch fragen müssen, wie dieses beschaffen sein wird und was ihr selbst dazu beigetragen habt, um es für euch erträglich zu gestalten .... Auf Erden wohl könnt ihr euch immer an andere halten, ihr könnet eure Verantwortung abwälzen auf andere und dann wieder Nutznießer sein dessen, was andere für euch getan haben .... Für euch selbst, für eure Seele aber müsset ihr allein geradestehen, und kein Mensch kann euch die Verantwortung abnehmen .... und eure Seele wird gerichtet nach euren Werken .... oder aber: Sie selbst schafft sich das Los, das sie im jenseitigen Reich auf sich nehmen muß und das auch dort wieder nur durch eigenen Willen gewandelt, also verbessert werden kann. Und ob nun der Mensch im Erdenleben auch noch so träge war, er wird nun selbst Hand anlegen müssen an seiner Umgestaltung, will er sich sein Los verbessern, aber er kann durch liebende Fürbitte sehr unterstützt werden, indem ihm Kraft vermittelt wird. Und darum ist es von ungeahntem Segen, wenn einem Verstorbenen gute Gedanken nachfolgen, wenn ein Verstorbener sich auf Erden doch noch Freunde erworben hat, die ihm liebende Gedanken nachsenden .... Diese sind nicht hoffnungslos verloren. Und wendet nun die Seele jene Kraftzufuhr auch richtig an, daß sie nun ihren Willen richtet darauf, was sie auf Erden versäumt hat: in dienender Liebe zu helfen .... Dann wird sie auch langsam zur Höhe gelangen .... Niemals aber kann ein anderes Wesen für sie das tun, was sie selbst tun muß: ihre Blicke hinwenden zu Jesus Christus .... Denn Ihn muß die Seele gefunden haben, Ihn muß sie bewußt anrufen um Hilfe, und dies ist auch die größte Verantwortung im Erdenleben, daß der Mensch den Weg nehmen muß zu Jesus Christus, will er nach seinem Tode eingehen zum ewigen Leben. Auch diese Verantwortung kann ihm nicht abgenommen werden, selbst wenn fürbittende Hilfe ihm geleistet werden kann .... aber den Entscheid muß er selbst treffen, wenn nicht auf Erden, dann im jenseitigen Reich. Und darum soll sich kein Mensch auf Erden verlassen auf seine Mitmenschen, wo es um die eigene Entwicklung seiner Seele geht .... Es muß ein jeder selbst an sich arbeiten, es muß ein jeder die Hilfe Jesu Christi dafür in Anspruch nehmen, es muß ein jeder die Willenswandlung selbst vollziehen, daß er sich abwendet vom Gegner Gottes, der ihn bisher beherrschte, und sich vollbewußt zuwendet zu Gott in Jesus Christus .... Dann erst kann seine Seele eingehen in den ewigen Frieden, und dann erst hat der Mensch auf Erden verantwortungsbewußt gelebt .... und dann auch wird er selig sein und bleiben ewiglich ....  Amen

Dienstag, 14. April 2020

Aus Liebe zu Gott ... Offenbarung vom 11. April 2020 ...


Aus Liebe zu Gott ...

Offenbarung vom 11. April 2020

Die Ansprache Gottes an den Menschen bzw. durch den Menschen vollzieht sich, wie alles in der Schöpfung, nach unumstößlichen, geistigen Gesetzmäßigkeiten. Die unterschiedlichen Schwerpunkte und Betrachtungsweisen in den Offenbarungen ergeben sich durch die göttli­chen Grundaspekte der Ordnung, des Willens, der Weisheit, des Ernstes, der Geduld, der Lie­be und der Barmherzigkeit, entsprechend auch der geistigen Mentalität desjenigen, der das Offenbarungswort aufnimmt. In und über allem aber wirkt die Liebe als Träger aller Offen­barungen, ohne die ein echtes Gotteswort nicht möglich ist.

Göttliche Offenbarung:

Meine Söhne und Töchter, ihr lebt in einer Zeit, die euch vor große Probleme stellt, so dass Ich Mich nicht darauf beschränke, euch lediglich zu ermahnen oder euch Hoffnung und Mut zuzusprechen. Ich spreche zu euch aus Meinem Heiligen Ernst, der, wenn ihr es zulasst, euch in eurem Inneren nicht nur berühren, sondern wachrütteln wird.
Die Umstände, die euch im Moment einschränken und viele von euch auf die verschiedenste Weise ängstigen und leiden lassen, haben so manchen im Äußeren aufgeschreckt. Das aber ist zu wenig, zumal es nicht lange dauern wird, bis ein Großteil Meiner Menschenkinder nach dem langsamen Abklingen dieser ersten großen Katastrophe zur Tagesordnung übergehen wird. Sie, und damit die Allgemeinheit derer, die sich treiben lassen und dem Zeitgeist folgen, spreche Ich mit diesem ersten Teil Meiner Offenbarung an.
Ich rufe euch allen in Erinnerung, was Mein Wort „Ich Bin, der Ich Bin“ bedeutet:
Ich Bin alles, Ich habe Meine Schöpfung ins Leben gerufen und erhalte sie; es gibt keine Kraft, die Meiner gleicht, und Ich Bin die Liebe! Nichts geschieht außerhalb Meines Gesetzes und nichts ohne Meinen Willen!
Wenn auch oft in der Geschichte der Menschheit der Eindruck entstand, es gäbe Mich nicht, denn sonst würde Ich eingreifen, so seid dennoch versichert: Ich habe nicht für einen Augenblick die Kontrolle verloren oder Mich abgewendet, sondern Mein Gesetz hat mit Bedacht agiert und reagiert. Euer Unglaube und euer Unverständnis sind die Ursachen dafür, dass Unsicherheiten und Ängste in euch aufsteigen, und ihr immer öfter erkennen müsst, wie euer Menschenwerk in Scherben fällt. Denn nichts anderes ist das, was ihr unter Missachtung Meines Liebesgebotes seit vielen Jahrhunderten in die Welt gesetzt habt: Menschenwerk, das den Kern der Lieblosigkeit in sich trägt und deshalb als unfruchtbar aussortiert wird, wenn der Schnitter mit der Ernte beginnt.
Ihr könnt euch nicht damit herausreden, dass ihr nicht um die Kausalität, die Beziehung zwischen einer Ursache und deren Wirkung, gewusst habt. Ihr braucht nur in die Natur zu schauen oder die Erkenntnisse der verschiedenen Zweige eurer Wissenschaft oder Philosophie zu bemühen, um zugeben zu müssen, dass nichts „einfach so“ aus heiterem Himmel in die Welt kommt oder in der Welt geschieht. Noch einfacher: Ihr gebraucht euren Verstand, um zu begreifen.
Ich habe als Jesus von Nazareth eine Lehre verkündet und vorgelebt, die von allen Menschen zu verstehen ist und praktiziert werden kann. Ein wichtiger Teil Meiner Belehrungen war dem Gesetz von Saat und Ernte gewidmet, ohne dessen Kenntnis alles, was euch widerfährt, als Zufall betrachtet wird. Über die möglichen Hintergründe eines in euren Augen zufälligen Geschehens nachzudenken, lohnt sich nicht. Es ist halt passiert. Und wenn ihr es gelegentlich doch versucht, dann findet ihr zu keinen Antworten, weil euer eingeschränktes Bewusstsein ein Erkennen nicht zulässt. Warum seid ihr es nicht gewohnt, einem jeglichen Geschehen eine Ursache zuzuordnen? Von wem habt ihr euer Bewusstsein einengen und euer Gewissen zum Schweigen bringen lassen?
Gegen diese Versuchungen und Verführungen stand und steht Mein Gebot der Gottes- und Nächstenliebe. Liebe ist die alles Böse überwindende Kraft. Diese Kraft lebt in euch und hat geduldig darauf gewartet, dass ihr sie anruft, weil sie euch als Erkenntnishilfe dienen und euch unterstützen will bei eurem Kampf gegen eure Fehler und Schwächen. Oft genug aber wird sie angerufen, weil der Mensch von den Früchten seiner eigenen, unguten Saat verschont werden will und nicht, weil er sich entschlossen hat, den Weg der Selbsterkenntnis, Reue und Wiedergutmachung zu gehen und Mich an seine Seite zu bitten.
Ich Bin die Barmherzigkeit und Liebe, und kein einziges Gebet wird jemals überhört. Ob es im Sinne des Beters erhört wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab; nicht zuletzt davon, ob noch ein Prozess des Lernens oder des Abtragens ansteht, ohne den die Menschheit insgesamt und auch der Einzelne den nächsten Entwicklungsschritt nicht machen kann. Mein Gesetz ist unbestechlich, und auch die Zulassung von Wirkungen erfolgt immer innerhalb des Gesetzes.
Dieses Wissen ist euch ebenso vorenthalten worden wie vieles andere, so dass ihr jetzt fragend und nicht selten ängstlich und verzweifelt ohne die richtigen Antworten vor einem Berg von Problemen steht. Beten allein, Meine Geliebten, ist aber dann kein Allheilmittel, wenn zuvor Selbsterkenntnis und eine Kehrtwende um 180 Grad angesagt sind.
Kein Gebet setzt Mein Gesetz außer Kraft. Wenn Ich Mich einem betenden Kind in Liebe zuneige, es an Mein Herz nehme und seine Bitte erfülle, geschieht dies immer im Rahmen Meiner ewigen Gesetzmäßigkeiten, egal, ob es sich bei dem Beter um einen kleinen oder großen Sünder handelt. Eine Gebetserhörung unterliegt daher niemals einem irgendwie gearteten Willkürakt, der dem einen etwas gibt und dem anderen etwas verweigert. Auf solche Gedanken kann nur kommen, wer Mir menschliches Verhalten unterstellt.
Was meinst du, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, wenn das Erbetene eintreten soll? Wenn Meine Barmherzigkeit wirksam werden soll, die nicht abwägt und erst Gutes und Böses gegeneinander aufrechnet? Gehört nicht die Ehrlichkeit des Beters dazu, der das eigene falsche Verhalten erkannt und im Bewusstsein seiner mehr oder weniger großen Schuld um Vergebung bittet? Und der die Bereitschaft hat, sein falsches Denken und Handeln sofort zu beenden?
Betrachte unter diesen Gesichtspunkten die Gebete, die seit Menschengedenken gesprochen werden, und du wirst sehr oft ihre Unehrlichkeit und den Widerwillen erkennen, den eingeschlagenen Weg zu verlassen. Eure jetzige Situation bietet für das Erkennen dieser Wahrheit eine gute Gelegenheit.
Das Gesetz von Ursache und Wirkung ist ein unabdingbarer Bestandteil Meiner göttlichen Gesetzgebung und damit Meiner Liebe. Es stellt sicher, dass alle Meine Kinder wieder zu Mir zurückfinden, also auch diejenigen, die die Urheber des Falls und damit der Anlass für die Bildung der irdischen Schöpfung sind und euch in große Bedrängnis geführt haben. Das war ihnen aber nur möglich, weil ihr ihrem Werben kein klares Nein entgegengesetzt habt. Ihr wisst seit zweitausend Jahren um das einzig wirksame Heilmittel gegen alles Egoistische und Unsaubere: die Umsetzung Meines Liebesgebotes. Und doch hat sich ein großer Teil von euch einschließlich derer, die sich durch ihren Namen in Meiner Nachfolge sehen, dafür entschieden, sich dieser Kraft nicht zu bedienen.
Solange es Menschen auf der Erde gibt, so lange währt das Ringen um jede Seele. Das Instrument der Finsternis ist Täuschung, Lüge und Verführung, Mein Instrument ist das Gesetz von Saat und Ernte. Es ist der Garant dafür, dass Mein Erlösungswerk, das Ich auf Golgatha einleitete, zu einem guten Ende geführt wird. Nichts und niemand kann Mich daran hindern. Das Ende der Dunkelheit ist besiegelt, und auch ihr Aufstieg ins Licht kann durch nichts aufgehalten werden. Wann dies sein wird, liegt allein in Meinen Händen. Meine Zeit ist nicht eure Zeit.
Noch sind die Gegensatzkräfte uneinsichtig und kämpfen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln darum, diesen Prozess hinauszuschieben. Viele Meiner Menschenkinder sind ihnen dabei, bewusst oder unbewusst, zu Diensten gewesen – und sind es noch –, indem sie sich auf ein gefährliches Spiel eingelassen haben. Dadurch, dass sie Mein Liebesgebot missachtet haben, wuchs die Sollseite ihres Kontos immer mehr an. Ihr könnt es auch anders ausdrücken: Das Fass hat begonnen, überzulaufen – nicht, weil Meine Geduld zu Ende ist, sondern weil das Fass voll ist!
Immer wieder betrachten viele Menschen die Vergangenheit und auch die Zukunft, ohne das Gesetz von Saat und Ernte mit in ihre Überlegungen einzubeziehen. Das ist Unwissenheit pur, führt zu völlig falschen Schlussfolgerungen und zu Lösungen, die nur oberflächlich betrachtet als Auswege zu bezeichnen sind. Sie bringen niemals dauerhafte Erleichterungen oder Verbesserungen mit sich, im Gegenteil. Denn sie orientieren sich in aller Regel nicht an Meinem Liebesgebot und erzeugen so durch ungesetzmäßiges Handeln eine neue, schlechte Saat, deren Ernte schon vorausgesagt werden kann.
Achtet auf diesen Aspekt, wenn eure Führer, gleich aus welchen Bereichen eures Lebens, als „Retter“ und „Problemlöser“ auftreten. Wer das Gesetz von Ursache und Wirkung nicht kennt und daher bei seinen Entscheidungen auch nicht berücksichtigt, der gerät mit allen, die ihm zustimmen, immer mehr in den Sumpf. Gleichzeitig sorgen er und die, die ihm wissentlich und unwissentlich folgen, dafür, dass das Fass über- und überläuft.
Positiv gesehen bedeutet das: Der Umwandlungsprozess hat begonnen.
Wenn ihr lernt, nach den Ursachen für ein Geschehen in eurem persönlichen Leben oder in der Welt zu fragen, wird es den Gegensatzkräften nicht mehr so leicht möglich sein, euch auf falsche Fährten zu locken. Eine solche besteht unter anderem darin, euch glauben zu machen, eure derzeitige Situation – ausgelöst durch eine sogenannte Pandemie – sei der Menschheit geschickt worden, damit sie innehält, überlegt und zur Erkenntnis kommt. Die Menschen werden dies, von einzelnen abgesehen, nicht tun.
Muss Ich euch etwas schicken, damit ihr zum Nachdenken oder zur Einsicht kommt? Ein aufgeweckter Geist unter Meinen Kindern hat einmal ein „Schick“-sal richtigerweise als „Mach“-sal bezeichnet. Ich Bin nicht der Absender eurer Not und eures Leids. Ich Bin der, der euch heilen will und heilen wird zu einem Zeitpunkt, den ihr selbst bestimmt. Dass in eurer jetzigen Situation und in allem, was auf euch zukommt, die Aufgabe des Überdenkens liegt, ist unstrittig. Aber wieder wird der gleiche Denkfehler gemacht, zurückzuführen auf euer Nichtwissen und eure Uneinsichtigkeit:
Kein Übel kommt lediglich als eine Art „Erziehungsmaßnahme“ auf euch zu, damit ihr endlich nachdenkt. Erst recht nicht von Mir. Nein und nochmals nein! Das ist niemals der Grund dafür, warum etwas Schweres in euer Leben tritt. Wer so denkt, der könnte auch jeden Krieg als notwendig betrachten, weil ohne ihn kein Neuanfang möglich wäre. Eine solche Sichtweise, Meine Söhne und Töchter, führt euch an der Lösung vorbei und richtet euren Blick nicht in die erforderliche Tiefe.
Alles Leid stellt die Ernte eines zuvor ausgesäten Fehlverhaltens dar, das nicht erkannt, bereut, abgestellt und wiedergutgemacht wurde. In ihrem „Gepäck“ bringt diese Ernte zwar auch die Chancen zur Gewissenserforschung mit sich – was allerdings von den wenigsten praktiziert werden wird –, doch sie darauf zu beschränken und sie nicht als Folge einer gravierenden Missachtung Meiner Gesetze zu sehen, ist ein fataler Fehler.
Auch die Formulierung „Gott lässt das zu“ trifft nicht direkt ins Schwarze. Warum sollte Ich nicht zulassen, was sich als Wirkung auf ein Verhalten zeigt, für das ihr euch freien Willens entschieden habt? Ich werde niemals in den freien Willen eines Geschöpfes eingreifen. Aber Ich werde euch immer und immer wieder darauf hinweisen, dass jede Handlung Spuren hinterlässtlichte oder dunkle –, die fehlerfrei dem Verursacher zugeordnet sind. Die dunklen Spuren solltet ihr rechtzeitig mit Meiner Liebe in lichte umwandeln, weil euch ansonsten einholen wird, was ihr auf eurem Weg an Lieblosigkeiten gesät habt.
Auf einem völlig falschen Weg ihrer Erklärungssuche sind diejenigen, die annehmen, die Mächte der Finsternis hätten Not und Plagen geschickt. Damit wäre man fein heraus, eine Selbstbetrachtung scheint nicht nötig zu sein: Der Schuldige ist gefunden. Nein, Meine geliebten Kinder, macht es euch nicht zu leicht. Gerade ein solch oberflächliches Denken hat euch die Schwierigkeiten gebracht, denen ihr jetzt gegenübersteht.
Die Gegensatzkräfte haben, genauso wie ihr, den freien Willen. Wenn sie auf der Erde etwas bewirken wollen, brauchen sie dafür Handlanger, unwissende, leichtgläubige, wankelmütige, leicht beeinflussbare Menschen. Hier ist ihr Spielfeld, hier suchen und finden sie ihre Mitspieler. Ohne die geeigneten Mitspieler wären sie hilflos und müssten ihr böses Treiben einstellen.
So, wie es euer „gutes Recht“ ist, den Gegensatzkräften durch euer Leben zu zeigen, dass die Liebe die stärkere Macht ist, so ist es deren „gutes Recht“, euch mit aller List und Tücke vom Gegenteil zu überzeugen. Ihr könnt ihren Versuchen jederzeit eine Absage erteilen. Wie das zu bewerkstelligen ist, habe Ich euch durch Mein Leben als Jesus von Nazareth gezeigt. Wenn ihr aber ihren Vorgaben folgt, dann übertretet ihr Mein Gesetz, und es ist eure Ernte, die irgendwann eingebracht wird. Es ist eure Waagschale, in der sich mehr und mehr Schweres ansammelt. Es ist euer Krug, der so lange zum Brunnen geht, bis er bricht. Dass sie die Verführer sind, ändert nichts daran, dass ihr ausbaden müsst, wozu ihr euch habt verführen lassen.
Und Prüfungen, angeblich von Mir geschickt, stellen die vor euch liegenden Zeiten erst recht nicht dar. Muss Ich euch prüfen? Weiß Ich nicht um die allerkleinste Empfindung in jedem einzelnen? Ich Bin das Leben in dir. Ich Bin dir näher als deine Arme und Beine.
Du kannst die Aufgaben, die dir auf deinem Weg zurück zu Mir begegnen, zwar als Prüfungen ansehen, wenn du mehr über dich selbst erfahren willst; aber sie sind nicht durch Mich in dein Leben gekommen. Wenn sie sich für dich als Prüfungen darstellen, dann gehe diesem Impuls nach. Denke und rede nicht nur darüber, sondern lege an dein Vertrauen zu Mir, deine Bereitwilligkeit, deinen Mut, deine bisher erworbene Selbsterkenntnis und deine Liebe zu Mir und deinem Nächsten den Maßstab an, den Ich dir durch Mein Leben gegeben habe.

Wie fällt deine eigene Beurteilung aus? Gibt es Punkte, die verbesserungsfähig sind? Dann entscheide dich, komm‘ in deinem Herzen zu Mir und bitte Mich darum, dir bei deiner Inneren Arbeit zu helfen. Dann haben alle Ereignisse als Prüfungen ihren Sinn gehabt und ihren Zweck erfüllt und dich ein großes Stück auf deinem Weg vorangebracht. Ansonsten bewirken sie genau das Gegenteil: dass du Mich für ihren Absender hältst und gar nicht erst ins Auge fasst, dass es sich um Wirkungen auf Ursachen handelt, die der Mensch selbst in die Welt gesetzt hat.

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Meine Söhne und Töchter, das war eine Bestandsaufnahme eurer Situation, die euch durch Meinen Ernst gegeben wurde. Ich habe bewusst euren Blick auf das Gesetz von Saat und Ernte gelenkt. Weil es der Dreh- und Angelpunkt für das Begreifen und eine daraus resultierende Entscheidung ist, wird es gar nicht oder nur sehr verschwommen dargestellt. So wird verhindert, dass ihr zum eigentlichen Kern der Lösung vordringt, die darin besteht, dass ihr euer Leben ändert. Dass es ohne Erkenntnis zuvor gemachter Fehler und deren Korrektur nicht geht, beweist ein Blick auf die sich immer mehr zuspitzende Weltlage.
Oder glaubt ihr, dass noch mehr Gebete ohne eine rigorose Umkehr etwas an der momentanen Misere ändern? Oder dass euer Zug, der ins Bodenlose rollt, aufgehalten wird durch schöne Worte und Absichtserklärungen? Wer aber soll diese Umkehr in die Wege leiten? Und mit welchen Mitteln? Müsste sich nicht zuvor im Denken der Verantwortlichen, aber auch im Denken eines jeden Einzelnen, entscheidend etwas ändern? Wenn ihr betet, dann betet darum, dass sich Einsicht breitmacht und ihr nicht nur die Bereitschaft, sondern auch die Tat folgt, den Weg der Gottes- und Nächstenliebe einzuschlagen.
Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet besteht das wirksamste Gebet in der Erfüllung Meiner Gebote. Worte sind dabei noch nicht einmal erforderlich. Sie steigen als Empfindungen der Dankbarkeit von alleine in euch auf.
Welche Ursachen ihr im Einzelnen erkennen könnt oder bereit seid, zu erkennen, ist eine Frage des Bewusstseins. Sagt man euch die Wahrheit, oder manipuliert man euch auf eine raffinierte Art und Weise? Ist man auf euer Wohl bedacht, oder stehen eigene, undurchsichtige Interessen im Vordergrund? Wo liegen eure Interessen? Werden sie von Angst diktiert, die sich hervorragend als positive Eigenschaft zu tarnen versteht? Euer Durchblick ist gefragt, und Durchblick entwickelt sich im Verlaufe eures Weges in dem Maße, in dem ihr die Liebe in eurem Alltag lebt. Geschieht das nur zögernd oder bedingt, besteht immer die Gefahr, dass euer guter Wille missbraucht wird. Darum, Meine Geliebten, seid wachsam.
Und vergesst auch nicht das Wort eurer Schrift: „Sündige hinfort nicht mehr, dass dir nicht etwas Ärgeres widerfahre.“ Viel deutlicher geht es nicht. Wie kann man diese Mahnung übergehen oder übersehen, die eindeutig auf einen Verstoß gegen das Liebesgebot – eine Sünde – als Ursache hinweist?
Es ist in eurer Zeit nicht einfach, mutig zu sein. Euer Schiff befindet sich in einem schweren Sturm. Und weil Meine Liebe auf euer Wohl bedacht ist und euch schützen möchte, bedarf es einerseits nachdrücklicher Mahnungen und klarer Signale, andererseits aber auch Meiner Versicherung, dass Ich an eurer Seite Bin.
Ihr wisst, dass es niemals Mein Bestreben ist, Angst zu schüren. Das machen andere, die euch bewegen wollen, Meine Hand loszulassen oder erst gar nicht zu ergreifen, damit ihr in die von ihnen gewünschte Richtung geht. Meine Absicht ist es einzig und allein, diejenigen unter euch wachzurütteln, die die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt haben.
Darüber hin rufe Ich denen, die schon an Meiner Hand gehen, zu: „Lasst euch nicht beirren! Lasst euch nicht verunsichern!“ Es ist das erklärte Ziel der Dunkelheit, die auf das Chaos der kommenden Zeit seit langem hinarbeitet, alle ins Schwanken und zu Fall zu bringen. Es wird ihr bei den Menschen gelingen, die nicht an Mich glauben und somit nicht mit Mir leben, sondern die ihr Ego pflegen und ihr weltliches Glück nach ihren Vorstellungen zu erreichen versuchen. Doch auch jene, die Mich zwar kennen, die aber nicht in Mir gefestigt sind, laufen Gefahr, von ihrem Weg abgedrängt zu werden.
Wenn eure Inkarnation mit Hilfe eures Schutzgeistes vorbereitet wurde, hat eure Seele gewusst, auf was sie sich einlässt. Ihr war klar, dass es eine schwere Zeit für sie, für alle Menschen werden kann. Sie hat auch verstanden, dass sie bei ihrer Geburt den Herrschaftsbereich der Finsternis betritt. Und doch hat sie diesen Schritt gewagt, weil sie in den Lernaufgaben eine Chance sah, sich im Sinne der Liebe zu entwickeln. Die Chance besteht nach wie vor. In nicht so einfachen Zeiten ist sie sogar größer, weil die Herausforderungen andere sind, und sich die Möglichkeiten vervielfachen, seelische Fortschritte machen zu können.
Auch wenn die dunklen Wolken aufgezogen sind, Mein Kind, lass dies kein Grund sein für Traurigkeit oder Besorgnis. Meine Macht ist nicht zu brechen, Mein Wille ist nicht zu unterlaufen, und Meine Liebe kann um keinen Deut geschmälert werden. Es mag sein, dass sich Einschnitte auch in deinem Leben ergeben werden. Doch wenn du nahe bei Mir bleibst: Wer soll dir schaden können, wenn Ich Meine Hand auf dich gelegt habe? Der Einzige, der dich schwächen kann, bist du selbst, und zwar dann, wenn du zulässt, dass die Dunkelheit in dein Gemüt eindringt und versucht, dich zu ängstigen.
Wenn du einen solchen Verführungsversuch verspürst, dann komm‘ in Windeseile zu Mir. Schmiege dich in Meine Arme, erzähle Mir von deinen Sorgen und lasse zu, dass Meine Vaterliebe dein Inneres erfüllt. Alles Schwere wird sich verflüchtigen, und du wirst wieder das Licht erkennen können, mit dem Ich das Dunkle auf deinem Weg vertreibe. Du wirst auf diese Weise schließlich selbst zu dem Licht werden, das Ich Mir wünsche, und das deine Seele schon lange sein möchte: Licht in einer lichtlosen Zeit, um die Wege auch derjenigen zu erhellen, die deines Trostes, Beistands und der Stärkung durch dich dringend bedürfen.
Wann immer du dies tust und damit das Band unserer Liebe immer fester schmiedest, erinnere dich an das Wort, das euer Osterfest ausmacht: AUFERSTEHUNG.
Ihr feiert Meine Auferstehung, mit der Ich den Weg freigemacht habe für alle Seelen und Menschen. Feiert aber auch eure eigene Auferstehung, wenn ihr euch entschieden habt, Meinem Vorbild als Jesus von Nazareth zu folgen.
Amen

Sonntag, 12. April 2020

Fortsetzung des Erlösungswerkes .... Mission .... sehr wichtig.


Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 3748, erhalten durch das Innere Wort am 21.04.1946 (Ostern 1946)



Fortsetzung des Erlösungswerkes .... Mission ....  
Und Meine Mission auf Erden muß fortgesetzt werden, indem Meine Liebelehre verkündet wird stets und ständig den Menschen, die guten Willens sind, auf daß alle der Gnaden des Erlösungswerkes teilhaftig werden, auf daß ihnen durch Liebeswirken verständlich werde, worin die Erlösung besteht, auf daß sie von innen heraus belehrt werden können durch Meinen Geist über Sinn und Zweck des Erdenlebens und ihre damit verbundene geistige Aufgabe. Zur Zeit Meines Erdenwandels lebte die Menschheit in finsterster Geistesnacht, und dies durch eigene Schuld, weil sie die Liebe außer acht ließ .... Ich zeigte ihnen den Weg zum Licht und erwarb ihnen durch Meinen Kreuzestod auch die gleiche Fähigkeit, die Willensstärke, diesen Weg zu wandeln .... Ich lehrte sie die Gebote der Liebe erfüllen und leitete sie dadurch in die Weisheit .... in das Wissen um Ziel und Bestimmung jedes einzelnen Menschen und um die Mittel zur Erreichung dieses Zieles. Und die Mir nachfolgten, denen tat sich die Tür des Himmels auf, sie wurden frei von dem Druck, der endlos lange Zeiten auf ihren Seelen gelastet hatte. Sie erkannten, was es heißt, das ewige Leben zu besitzen .... sie waren erlöst von der Gebundenheit, erlöst von der Unkenntnis, von der Kraftlosigkeit .... Sie kamen Mir nahe und konnten Meine Liebekraft in Empfang nehmen, die Licht- und Kraftfülle für die menschliche Seele bedeutete .... Doch für alle Zeiten war Mein Erlösungswerk vollbracht .... Denn immer ist die Erde belebt von unreifem Geistigen, das noch in den Banden Meines Gegners schmachtet, das noch gefesselt am Boden liegt so lange, bis es sich durch eigenen Willen dieser Fessel entledigt. Doch es muß wissen um seinen Geisteszustand, um die Knechtschaft des Satans, um seinen Urzustand und um die Möglichkeit, diesen wieder zurückgewinnen .... es muß diesem unreifen Geistigen der Weg gezeigt werden, es muß ihm Kunde gebracht werden von dem Erlösungswerk, das ein Mensch in übergroßer Liebe für die gesamte Menschheit vollbracht hat, auf daß sie frei werden von gegnerischer Gewalt. Und dieses Wissen muß den Menschen zugeleitet werden .... Das ist die Mission, für welche Ich Diener auf Erden benötige, auf daß Mein Erlösungswerk fortgesetzt werde, solange die Erde besteht .... Immer und immer wieder erwecke Ich Diener und Propheten, d.h. Mir ergebene Menschen, die für Mich jene Arbeit zu leisten willig sind, wozu Ich sie benötige. Und diese sollen Meine Liebelehre verbreiten und die Menschen ermahnen zu stetem Wirken in Liebe .... Dann erst kann der Erlösungsprozeß beginnen, dann erst kann der Mensch wissend werden und bewußt anstreben, wozu ihm sonst jegliches Wissen mangelt als Merkmal seiner Unfreiheit, als Merkmal der Geistesnacht, in der die Menschheit dahinwandelt. Licht soll gebracht werden in das Dunkel, und Lichtträger sollen in Meinem Auftrag tätig sein, Mein Wort zu verbreiten, auf daß die Menschen angeregt werden, Mir nachzufolgen, auf daß sie glauben an Mich und Mein Erlösungswerk und sich durch diesen Glauben die Gnaden Meines Erlösungswerkes zunutze machen, auf daß ihr Wille gestärkt werde und sie den Gang zur Höhe zurücklegen können mit Meiner Unterstützung, mit Meiner Kraft, die jedem zur Verfügung steht, der sie begehrt und durch Liebeswirken sich ihrer würdig macht .... Und es wird der Tod überwunden sein, es wird der Mensch den Tod nicht fühlen und nicht schmecken, er wird leben in Ewigkeit, wie Ich es verheißen habe ....
Amen