Samstag, 31. Mai 2025

Wirken der Lichtträger.... Unbegrenzter Aufstieg....


 

Kundgabe Nr.2115 erhalten von Bertha Dudde am 15.10.1941 durch das Innere Wort.

In das Reich des Lichtes einzugehen erfordert einen Reifegrad, der die Seele die Lichtfülle ertragen läßt, d.h., die göttliche Liebesausstrahlung durchflutet die Seele und beglückt sie unvorstellbar.... Eine unreife Seele aber würde verzehrt werden von dem Feuer der Liebe, da sie noch nicht zur gleichen Kraft geworden ist. Nur wenn die Seele gleichfalls zur Liebe sich gestaltet hat, erträgt sie den Lichtstrom der göttlichen Liebe. Und nun treibt diese Kraft sie zu immerwährender Tätigkeit an.... In welcher Weise jedoch die Tätigkeit einer zum Lichtwesen gewordenen Seele vor sich geht, ist den Menschen auf Erden nicht verständlich zu machen. Es ist ein unausgesetztes Austeilen und Empfangen der Kraft; es ist ein Vorgang, der nur bezeichnet werden kann mit einem ständigen Um- und Weiterleiten der Liebeskraft aus Gott. In einer unbeschreiblich harmonischen Umgebung gehen diese Lichtwesen füreinander auf, sich in Liebe zusammenschließend, wo vermehrte Kraftabgabe erforderlich ist, die kraftlosen Wesen betreuend in unermüdlicher Liebe, sie zum Licht führend und immer nur Wesen aus der Finsternis zur Höhe leitend. Es gibt keinen beseligenderen Vorgang als das Umwandeln der finsteren Wesen in Lichtträger.... Es ist ein Vorgang, der undenkliche Zeiten währt, der aber das Lichtwesen nicht ermüden läßt, denn das Ziel ist unvorstellbar beglückend, und es schließen sich die erlösten Wesen wieder mit ihren geistigen Führern und Lichtspendern zusammen, so sie gleichfalls zu Lichtträgern geworden sind. Und also wird das erstlich gebende Wesen immer licht- und kraftvoller und kann nun sich wieder durch seinen Lichtgrad mit höheren Wesen zusammenschließen, und es ist dies gleichbedeutend mit immer innigerem Zusammenschluß mit Gott.... Es gibt in der Ewigkeit keine Grenzen des Aufstiegs. Es wird das Wesen zu immer größerer Lichtfülle gelangen können, ohne jemals am Endziel zu sein. Nie wird das Maß der Liebesausstrahlung aus Gott beschränkt sein, immer wird das Wesen mehr empfangen können und dieses "Mehr" anstreben. Es gibt kein Aufhören, es gibt kein Gesättigt-Sein, das ein Verlangen nach mehr ausschaltet. Es wird das gebende Wesen empfangen und von seinem Liebereichtum abgeben.... es wird ständig begehren und wieder empfangen.... Die Lichtabgabe verringert aber niemals den Lichtgrad des gebenden Wesens, denn da das Wesen fortlaufend empfängt, wird seine Lichtfülle immer stärker, und also kommt das Wesen Gott immer näher. Es ist verbunden mit Gott durch das Empfangen Seiner Liebesausstrahlung und strebt doch unaufhörlich Gott an.... es ist Begehren und Erfüllung der immerwährende Glückszustand der Wesen, die in das Lichtreich eingegangen sind.... die selbst selig sind und zur Seligkeit führen wollen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 30. Mai 2025

Auflösung.... Vernichtungswerk.... Neubannung....


 

Kundgabe Nr.4353 erhalten von Bertha Dudde am 25.06.1948 durch das Innere Wort.

In einer Welt des Hasses und der Lieblosigkeit kann nimmermehr ein geistiger Fortschritt verzeichnet werden, und es verfehlt die Erde ihren eigentlichen Zweck, dem in ihr verkörperten Geistigen zur Aufwärtsentwicklung zu verhelfen. Es ist sonach die Zeit gekommen, daß die mannigfaltigen Schöpfungen, die diesen Zweck erfüllen sollten, aufgelöst werden und das Geistige freigeben zwecks neuer Verformung. Für die Menschheit aber bedeutet diese Auflösung ein Sturz aus der schon erklommenen Höhe in die tiefste Tiefe, er bedeutet ein Rückversetzen in die härteste Materie und nochmaligen Gang durch alle Schöpfungswerke auf der neuen Erde. Die Menschen sind durch ihre Liebearmut völlig unwissend und haben für das vor ihnen Liegende kein Verständnis und auch keinen Willen, darüber nachzudenken, so ihnen das Wissen darüber unterbreitet wird. Sie befassen sich nicht mit geistigen Problemen, und es ist dies gleichfalls ein Zeichen, daß die Zeit der Auflösung der alten Erde gekommen ist. Sie sind für keinerlei Aufklärung darüber zugängig, sie leben nur ihren irdischen Interessen und lehnen jedes geistige Gespräch ab. Und deshalb sind Mahnungen und Warnungen erfolglos. So aber jede Möglichkeit ausfällt, daß eine geistige Wandlung stattfindet auf Erden, so ein geistiger Auftrieb völlig ausscheidet, bleibt nur ein gänzlicher Verfall zu erwarten, den Gott aber nicht erst eintreten lässet, sondern zuvor schon die Erde umgestaltet, was zwar mit einem völligen Vernichtungswerk verbunden ist, doch im Plan von Ewigkeit vorgesehen ist, um dem völlig entarteten Menschengeschlecht, d.h. dem darin gebundenen Geistigen, die Möglichkeit einer Aufwärtsentwicklung wieder zu schaffen, weil Gottes endlose Liebe nichts gänzlich fallenlässet, und ob es auch Ihm völlig widersetzlich ist. Die letzte Zerstörung der Erde wird daher gleichzeitig ein Akt größter Barmherzigkeit sein, doch unwiderruflich wird sie stattfinden, um ein noch tieferes Absinken der Menschen zu verhindern, die in ihrer Lieblosigkeit schon jede Bindung mit Gott aufgelöst und die Kluft zwischen Ihm und ihnen erweitert haben und daher ihnen jegliche Kraft mangelt, sich zur Höhe zu entwickeln. Und darum kommt Gott ihnen zu Hilfe, Er beraubt sie ihrer Außenform und bindet das Geistige erneut, auf daß die endlos weite Kluft, die der freie Wille des Menschen hergestellt hat, wieder im Mußzustand verringert werde, auf daß das Geistige Gott wieder näherkommt im gebundenen Zustand und ihm einmal wieder die Möglichkeit gegeben wird, die Willensfreiheit recht zu nützen, um zu Gott zu gelangen, wenn auch nach endlos langer Zeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 28. Mai 2025

Starker Wille erforderlich zum Aufnehmen der Gedanken... Zuflüsterungen Gottes.


 

Kundgabe Nr.3157 erhalten von Bertha Dudde am 13.06.1944 durch das Innere Wort.

Es ist das Aufnehmen der Gedanken desto schwerer, je mehr die Außenwelt an den Menschen herantritt und ihn hindert, in völliger Abgeschlossenheit auf die Stimme des Geistes zu horchen, die ihm die Gedanken nun leise zuflüstert. Es ist dies ein Akt der größten Willensstärke, der immer wieder geübt werden muß, der immer wieder Kraft erfordert, die sich der Mensch erbitten muß. Da es göttlicher Wille ist, daß sich der Mensch mit seinem Geist verbinde und sich von ihm belehren lasse, wird Er auch niemals ein Gebet darum unerhört lassen, nur muß es aus tiefstem Herzen kommen. Es darf nicht nur ein Form- oder Lippengebet sein, sondern das Verlangen nach göttlicher Gnadengabe durch den Geist muß so stark sein, daß das Gebet inbrünstig emporgesandt wird, wonach dem Menschen auch stets die Kraft zugehen wird. Und dann ist der Mensch fähig, jeden ihm zuströmenden Gedanken aufzunehmen ohne Bedenken und Zweifel, und dann erst kann er belehrt werden und tiefste Weisheiten empfangen. Göttliche Gabe bedingt ungeteilte Aufmerksamkeit, göttliche Gabe wird nicht ausgeteilt ohne tiefes Verlangen, und göttliche Gabe wird nur dem vermittelt, der bereit ist, sie weiterzugeben. Und zu allem ist ein starker Wille erforderlich, der immer und immer wieder von neuem tätig sein muß. Denn niemals wird ein Mensch dazu gezwungen wider seinen Willen, aber auch nicht mit einer Gnadengabe überschüttet, die er nicht ernstlich begehrt. Er muß in ständigem Ringen bleiben, er muß sich ständig im Gebet vertiefen und dessen eingedenk sein, daß es etwas überaus Kostbares ist, was ihm die Liebe Gottes bietet, und daß ihm diese kostbare Gabe nicht mühelos zufallen kann, ohne daß sein Wille tätig wird. Die Gedanken aus dem geistigen Reich umschwirren ihn ständig, gute und böse, und wollen nur aufgenommen werden von ihm. Und nun muß sich der Mensch öffnen, und zwar bewußt die guten Gedanken erbitten. Er muß sich durch seinen Willen selbst in den Zustand versetzen, jeden ihm zugehenden Gedanken vernehmen zu können. Er muß gewissermaßen sein geistiges Ohr öffnen und nun der feinen Stimme lauschen, die sich nun kundgibt. Bringt der Mensch aber diesen Willen nicht auf, so bleibt es stumm in ihm. Er hat keinen innigen Kontakt mit den Wesen des Lichtreiches, die ihm in gedanklicher Form die göttliche Weisheit vermitteln wollen; und dieser Kontakt muß unweigerlich zuvor hergestellt sein, wozu als erstes ein starker Wille erforderlich ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 27. Mai 2025

Znajomość Bożego planu uzdrowienia...


 

Objawienie Nr. 7924 otrzymane przez Bertę Dudde dnia 22.02.1964 poprzez słowo wewnętrzne.

    Ja, chcę tego, abyście mieli wgląd do Mego planu uzdrowienia, który egzystuje od wieczności i dlatego też próbuję wam w zależności od waszego stopnia dojrzałości, podać go do wiadomości. Ja staram się przekazać wam tą wiedzę poprzez Mojego Ducha, ażebyście mogli poruszać się w całkowitej prawdzie i żebyście sami mogli być tej prawdy pewni.

     Gdyż jedynie na drodze Ducha jest możliwe dostarczenie wam czystej prawdy. Dlatego też musicie wiedzieć o wszystkim, abyście mogli wystąpić przeciw błędnym naukom, które utrudniają wam powrót do Mnie, który ma zostać kiedyś, dzieki Mojemu planowi uzdrowienia osiągnięty. Powinniście wiedzieć, skąd przyszliście i co spowodowało, że odwróciliście się o de Mnie .... Powinniście wiedzieć o waszym losie, który wy sami sobie stworzyliście przez to, że odpadliście ode Mnie. I powinniście również wiedzieć, że Ja ułożyłem dla was plan, który pozwala wam na powolny powrót do Mnie, i to, dlaczego Ja go ułożyłem. Wy powinniście posiąść znajomość tego planu, gdyż dopiero wówczas zrozumiecie sens waszego człowieczeństwa na tej ziemi i będziecie prowadzili wasze życie zgodnie z celem .... Wy rozpoznacie Tego, który dla waszego szczęścia stworzył cały wszechświat i będziecie się uczyć kochać Go

     Tego, który w nie do pojęcia wielkiej miłości i mądrości użył, ażeby powołać do życia wspaniałe dzieła, które odpowiadają pewnemu konkretnemu celowi, a wszystkie służą tylko temu, ażeby kiedyś upadłe istoty przyjąć, i doprowadzić je z czasem do ostatecznej dojrzałości ...

Ażebyście kiedyś do Mnie wrócili, do Mnie, który jest początkiem waszego jestestwa i Który z przeze Mnie stworzonymi istotami na zawsze pozostanie złączony, gdyż Ja je kocham .... O Mojej nieskończonej miłości powinniście wy ludzie wiedzieć, gdyż ona jest wytłumaczeniem na wszystko, gdyż w innym przypadku mógłbym również wszystko to co stworzyłem zniszczyć, kiedy mi się sprzeciwiło .... Moja miłość jednak nie dopuściła do tego, Moja miłość, ale chciałaby także wszystko to co stworzyłem uszczęśliwić, bo miłość nic innego poza sprawianiem radości nie potrafi, i z tego też względu musi się bez sprzeciwu odbyć powrót tego co o de Mnie odpadło, a Mój odwieczny plan jest jedynie na ten cel - ostatecznego powrotu wszystkich upadłych istot duchowych ukierunkowany. To, że daje się wam teraz tak wyczerpujące o tym informacje jest spowodowane czasem końcowym, który sprawia że danie wam ludziom ostatniej pomocy stało się koniecznością. Wy powinniście wiedzieć o co się tutaj rozchodzi, i że nie pozostaje wam już wiele czasu, ażeby wykonać ten powrót do Mnie .... Wy nie powinniście spędzać waszego dnia w bezmyślności, powinniście starać się stworzyć ze Mną ścisły związek, ażeby zostać przeze Mnie prowadzonym poprzez ten chaos, który spadnie na ludzi jeszcze przed końcem tego świata i żeby można wam było dać dotyczące go zgodne z prawdą objaśnienie. Jeśli jednak pozostawi się was w stosunku do tego w błędzie, to ciągle będziecie mieli nadzieję, że dla wszystkich przyjdzie znowu ziemski rozkwit i że wszystko pójdzie znowu w górę,  bo wy nie wiecie o sensie i celu wszystkich wydarzeń, które was dotyczą. I tak będzie wasze ziemskie życie, żyło się nadaremnie, bez jakiejkolwiek korzyści dla waszej duszy, która jest waszym prawdziwym jestestwem, i która nie przeminie z chwilą śmierci waszego ciała. I przed tym losem, który oczekuje wtedy waszą duszę, chciałbym was uchronić. Chciałbym was uszczęśliwić, gdyż kocham was i dlatego też ciągle doprowadzam  prawdę na ziemię, którą wy musicie jedynie przyjąć, a wówczas jesteście już uratowani przed strasznym losem ponownego uwiązania was w formach stworzonych na ziemi .... Kto zna Mój odwieczny plan uratowania, ten kroczy już z pewną dozą uszczęśliwienia przez jego życie na ziemi, bo rozpoznał on jego sens i cel, i żyje więc teraz świadomie i zawsze stara się spełnić Moją wolę ....

     Komu jednakże wiedza ta jest obcą, ten nie zna żadnego celu jego bytu i będzie on zawsze oceniał tylko ziemskie wartości, nie uznając jednak w żadnym przypadku celów duchowych, ponieważ obszar duchowy jest mu zupełnie obcy ....A z drugiej znowu strony będzie tylko ten człowiek miał zrozumienie dla Mego planu uzdrowienia,  który sam już stworzył związek ze Mną, poprzez jego działalność z miłości, gdyż jego duch obudził się już do życia, podczas gdy człowiek bez jakiejkolwiek wiary we Mnie będzie myślał i działał bez miłości i nigdy nie będzie otwarty dla takiej wiedzy. A więc idzie on w gęstej duchowej ciemności przez życie i nie znajdzie także w swej ciemności właściwej drogi. Ja jednak chciałbym wszystkim ludziom udostępnić tą wiedzę, że wyszli oni kiedyś ze Mnie, że się z ich własnej woli ode Mnie odwrócili i spadli w otchłań, i że została im przez Moją miłość udzielona pomoc wydostania się w górę, ponieważ miłość Moja do wszystkiego co stworzyłem jest wielka,  ponad wszystko, i miłość ta nigdy się nie zmieni .... I dlatego też nie będę wcześniej spoczywał, zanim nie pozyskam z powrotem tego co ode Mnie odpadło .... aż zacznie ono dobrowolnie znowuż podążać w Moim kierunku. I pójdzie w tym celu poprzez dzieła, które Ja kiedyś w celu tego powrotu do Mnie stworzyłem .... I ciągle na nowo będę przekazywał tą wiedzę ludziom, którzy się ze Mną połączą i będą chcieli doświadczyć tej  prawdy o powodzie, celu i sensie ich bytu na tej ziemi .... I będziecie w całej prawdzie o tym pouczani, gdyż tylko prawda czyni was wolnymi i znowu do Mnie prowadzi .... Amen

 

Aufwärtsentwicklung im Mußzustand und freien Willen....


 

Kundgabe Nr.6046 erhalten von Bertha Dudde am 10.09.1954 durch das Innere Wort.

Ewig schon wickelt sich der Erlösungsprozeß ab, ewig schon hat das Geistige Gelegenheit, sich zur Höhe zu entwickeln, weil ewig schon ein ständiger Wechsel der Außenform auch immer neue Entwicklungsmöglichkeiten schafft.... Und bis hinauf zum Menschen geht diese Entwicklung ununterbrochen vorwärts, weil sich alles in göttlicher Ordnung vollzieht, weil gesetzmäßig diese Aufwärtsentwicklung festgelegt ist nach dem Willen Gottes.... Einmal aber zieht sich der Wille Gottes zurück, und dann soll das Geistige genauso fortschreiten in seiner Entwicklung, doch in völlig freiem Willen, weshalb auch die Möglichkeit besteht, daß die Aufwärtsentwicklung stockt.... daß das Geistige auf gleicher Stufe verharrt oder wieder absinkt in einen niederen Reifegrad.... weshalb als Mensch sehr leicht ein Rückfall in die Tiefe stattfinden kann, aus der sich das Geistige in endlos langer Zeit emporgearbeitet hatte. Endlos lange Zeit hat das Geistige benötigt, um zur Verkörperung als Mensch zugelassen zu werden.... und wie ein Augenblick ist die kurze Zeit des Erdenlebens, gemessen an dieser langen Zeit der Vorentwicklung aus der Tiefe bis hinauf zum Menschen. Und es wird euch Menschen wahrlich keine allzu schwere Willensprobe gestellt.... Es wird nur wenig von euch verlangt: im freien Willen aus eigenem Antrieb zu dienen.... Ihr mußtet zuvor schon dienen, doch durch Naturgesetze dazu bestimmt, dem ihr euch nicht widersetzen konntet.... Und das gleiche sollet ihr als Mensch tun, ohne genötigt zu werden. Die endlos lange Zeit eurer Entwicklung im Mußgesetz könnte auch euren Widerstand gebrochen haben, so daß ihr gern und freudig dienet, auch wenn ihr nicht mehr dazu gezwungen werdet.... doch nun werdet ihr von einer Seite beeinflußt, die zuvor euch nicht beeinflussen konnte. Der Gegner Gottes kann nun wieder auf euch einwirken, und er nützet diese Vergünstigung, um euch wiederzugewinnen, die er schon fast verloren hat. Und ihr müsset euch nun entscheiden, denn auch Gott lässet euch nicht unbeeinflußt.... auch Er wirkt auf euch ein. Zwang aber wendet keine der beiden Mächte an; ihr seid weder schutzlos dem Gegner Gottes ausgeliefert, noch werdet ihr durch göttliche Gnadenzufuhr zum Entscheid für Gott bestimmt. Ihr könnet frei wählen euren Herrn.... aber ihr könnet Gefahr laufen, noch einmal Ewigkeiten zu brauchen, um wieder Mensch zu werden und wieder die gleiche Entscheidung treffen zu müssen, wenn ihr euren Willen falsch richtet und dem zuwendet, der euch verderben will.... Denn ihr brauchet nicht falsch zu wählen, weil Gottes Liebe unausgesetzt euch gilt und weil euch ein Gnadenmaß zur Verfügung steht, das ihr nur zu nützen brauchet, um nun auch recht zu wählen.... weil ein Dienen in Liebe jedem Menschen möglich ist und ihm dazu überreichlich Gelegenheit geboten wird auf Erden. Denn in dem Menschen schlummert ein Funke Gottes, ein winziges Liebefünkchen, das aber leicht zu einer Flamme auflodern kann.... Ein jedes Menschenherz ist liebefähig, und so es auf die feine Stimme in sich hört, wird es auch in Liebe tätig werden.... und dann wird er dienen in Liebe, im freien Willen, und dann hat der Gegner Gottes keinen Einfluß mehr auf ihn. Dann nimmt der endlos lange Entwicklungsprozeß sein Ende.... das Geistige wird frei jeglicher Außenform.... es kehrt zurück in das geistige Reich, von dem es einst seinen Ausgang nahm....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 26. Mai 2025

Nachfolge Jesu...Kreuztragen in Geduld...


 

Kundgabe Nr.7622 erhalten von Bertha Dudde am 15.06.1960 durch das Innere Wort.

Dies ist das Zeichen, daß ihr Mir nachfolget, wenn ihr auch euer Leid geduldig auf euch nehmet, das Meine Liebe euch aufbürdet, auf daß ihr ausreifet an euren Seelen. Immer sollet ihr dessen eingedenk sein, daß Ich euch zur Nachfolge aufgefordert habe mit den Worten: ".... der nehme sein Kreuz auf sich und folge Mir nach.... " Ich will euch gewiß auch euer Kreuz tragen helfen, aber ihr sollt es nicht ganz von euch zu werfen suchen, ihr sollt immer bedenken, daß ihr viele Schlacken abstoßen könnet von eurer Seele, wenn ihr geduldig euer Kreuz traget. Und Ich werde euch immer Kraft dazu geben, wenn ihr diese erbittet, denn Ich bin euch stets nahe, so ihr in Meiner Nachfolge lebet auf Erden. Und es bleibt euch nicht mehr viel Zeit.... Darum werdet ihr vermehrtes Leid tragen müssen, weil Ich euch helfen will, daß ihr auf Erden noch einen Lichtgrad erreichet, der euch zur Seligkeit eingehen lässet, wenn euer Ende gekommen ist. Nur bleibet immer mit Mir verbunden, durch Liebewirken, Gebet und ständiges Gedenken, denn dann kann Ich ständig in eurer Nähe sein, und ihr werdet sicher des Weges gehen können, selbst wenn ihr ein kleines Kreuz zu tragen habt. Ein Leben in Gleichmäßigkeit, in sorgloser Ruhe aber würde euch nicht zum Segen gereichen, es sei denn, ihr wäret so ungewöhnlich liebetätig, daß sich eurer Seele Reifeprozeß erfolgreich vollzieht.... Aber ihr seid alle noch im Liebewirken zu lau und gewinnet darum zuwenig für eure Seele, und das Leid muß daher beitragen zu eurer Reinigung. Und gedenket jederzeit, welches unsägliche Leid Ich auf Mich genommen habe für euch.... Ihr selbst hättet dieses Leid ertragen müssen eurer Sündenschuld wegen, und ihr wäret dazu nicht fähig gewesen. Darum übernahm Ich die Schuld für euch und habe unsäglich gelitten, weil Ich euch liebe und das Leid für euch tragen wollte. Und dann wird euch euer Kreuz klein dünken, ihr werdet es gern tragen, weil ihr Mir nachfolgen wollet, und ihr werdet sicher eingehen durch die Pforte ins Reich des Lichtes, weil Ich euch vorangehe und euch die Pforte öffne, auf daß ihr selig werdet. Nehmet euer Kreuz auf euch, d.h., traget geduldig und aus Liebe zu Mir alles Leid, das euch drückt, das aber nötig ist für eure Seelenreife, denn einstmals wird sich die Seele des Lichtes erfreuen dürfen, einstmals wird ihr das Kreuz leicht erscheinen, das zu tragen ihr auferlegt war. Und lasset ihr Mich an eurer Seite gehen, dann werde Ich euch auch tragen helfen, und ihr werdet die Last nicht so schwer empfinden. Und Ich bin bei einem jeden, der Mich anrufet in Gedanken, Ich warte nur auf diesen Ruf, weil Ich nicht wider euren Willen wirken kann an euch trotz Meiner Liebe. Aber Ich lasse euch niemals allein, und selbst das Kreuz, das euch auferlegt ist, ist ein Beweis Meiner Gegenwart, weil Ich euch damit leise mahne, Mir nachzufolgen, Der Ich alles Leid der Menschheit auf Meine Schulter geladen habe und damit den Weg zum Kreuz gegangen bin. So seid geduldig, was euch auch drückt, Meine Liebe wird euch stärken, Meine Liebe wird euch das Kreuz abnehmen, wenn es an der Zeit ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 25. Mai 2025

Nur das Gebet schützt vor dem Wirken des Gegners...(Satans)...


 

Kundgabe Nr.8955 erhalten von Bertha Dudde am 15.03.1965 durch das Innere Wort.

Je mehr es dem Ende zugeht, desto heftiger ist das Wirken Meines Gegners, und ihr alle werdet es empfinden, denn es vergeht kein Tag, an dem ihr nicht in Unruhe versetzt werdet oder anders seine Heimtücke spüret. Und es hilft nichts, als daß ihr betet.... daß ihr euch mit Dem verbindet, Der ein Herr ist auch über ihn, Der ihn besiegt hat durch Seinen Tod am Kreuz. Ein inniges Gebet gibt euch den inneren Frieden wieder, den er euch rauben will. Denn wendet ihr euch Mir zu, dann ist seine Macht gebrochen, und ob er noch so eifrig bemüht ist, euch in Unruhe zu stürzen. Die Kämpfe mit ihm werden immer heftiger werden, denn er läßt nicht nach, euch zu bedrängen, und immer wieder muß Ich euch sagen, daß euch nur das Gebet schützt vor seinem Wirken. Denn dann beweiset ihr, daß ihr Mich suchet und von ihm befreit werden wollet, und dann kann Ich auch Meine Macht anwenden wider ihn, Ich kann ihn hindern, seine Bedrängungen fortzusetzen, denn ihr gebt Mir dann durch euren Willen selbst das Recht über ihn. Aber in der Endzeit wird sein Wüten immer stärker, und doch wird er keinen Erfolg haben bei den Meinen, bei denen, die Mich mit aller Innigkeit begehren und Mich anrufen um Meinen Schutz. Und wen sollte Ich wohl lieber schützen als die Meinen, die Mir immer verbunden sein möchten und die sich Mir zum Dienst angeboten haben? Nur sollt ihr es glauben, daß Ich auch über ihn Macht habe, daß ihr ihm nicht schutzlos ausgeliefert seid und daß ihr die Kraft haben werdet, jeden Eingriff von ihm abzuwehren. Und ihr sollt diese Kraft aus Meinem Wort holen, ihr sollet euch immer vertiefen in dieses Wort, und es wird Licht sein um euch, das er aber fliehet und ihr befreit seid von ihm. Und lasset euch nicht mehr gefangennehmen von der Welt, denn dann findet er einen Einschlupf und lockt euch durch ihre Güter.... Dann hat er auch eine gewisse Gewalt über euch, und ihr erkennt es nicht, weil er euch täuschen kann. Ich aber kann euch dann nicht zu Hilfe kommen, denn ihr gebt euch ihm in die Hand und vergesset Meiner, und dann werdet ihr ringen müssen um eure innere Bindung mit Mir, dann werdet ihr erst erfahren, was es heißt, sich von Mir gelöst zu haben, denn er hält fest, was er einmal besitzt. Doch keinen lasse Ich fallen, der ernsthaft nach Mir verlangt, nur wird er wieder sehr ringen müssen, um die Stufe wiederzuerreichen, wo er einst stand.... Seht euch vor, daß der Gegner nicht die Macht über euch erlangt, und rufet Mich an in eurer Not, denn Ich bin immer bereit, euch zu helfen, wenn dieser Ruf von Herzen kommt. Nur lasset die Welt nicht Oberhand gewinnen über euch, denn dann wird euch der bedienen, der Herr dieser Welt ist, und dann kann Ich nur noch warten, bis ihr den Weg zurückfindet zu Mir....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 24. Mai 2025

Gesetzmäßige Rückführung... Erdengang...


 

Kundgabe Nr.5423 erhalten von Bertha Dudde am 28.06.1952 durch das Innere Wort.
 
Der Gang durch das Erdenleben zum Zwecke der Aufwärtsentwicklung des Geistigen ist die einzige Möglichkeit für dieses, wieder in den Urzustand einzutreten, den es einstmals freiwillig aufgab. Darum muß dieser Gang von jedem Wesen zurückgelegt werden, weil ein plötzliches Zurückführen zu Gott nicht möglich ist, alles aber wieder zu Gott gelangen muß, um die Urbestimmung erfüllen zu können, als Gott-gleiches Wesen mit Ihm zu wirken in Kraft und Licht. Der Wille des Wesens beraubte es einst seiner Kraft und seines Lichtes, und es trat aus der göttlichen Ordnung heraus, die auf der Vollkommenheit des Wesens gegründet war. Diese göttliche Ordnung muß wieder von dem Wesen anerkannt werden, und darum muß es sich erst im gebundenen und zuletzt im freien Willen wieder in die Ordnung einfügen, um die verlorene Vollkommenheit wiederzuerlangen und in göttlichem Willen die Kraft zu nützen, die ihm nun wieder zur Verfügung steht. Der Gang durch das Erdenleben also ist eine Rückführung zur Ordnung, die im gebundenen Willen auch vonstatten geht, doch im Zustand des freien Willens scheitern kann.... daß das Wesen dann wieder bewußt sich wider die göttliche Ordnung vergeht, also zurückfällt, wo es aufwärtssteigen soll.

Es ist also das Erdenleben als Mensch überaus bedeutsam, denn in diesem entscheidet es sich, ob die einstige Vollkommenheit wieder erreicht wird oder ob das Wesen den im gebundenen Zustand erreichten Reifegrad wieder verliert.... Das Wesen selbst entscheidet als Mensch über sein Los in der Ewigkeit, bzw. es schiebt den Zustand der Vollkommenheit, das Vergöttlichen seiner Seele wieder Ewigkeiten hinaus und wird darum auch Ewigkeiten noch unselig sein, weil es keine Seligkeit gibt ohne Vollkommenheit. Das Erdenleben also ist die letzte Gelegenheit auf endlos lange Zeit, denn wenngleich Gott auch diese Seele nicht aufgibt und auch ihr letzten Endes Glückseligkeit beschieden ist.... es muß das Wesen Ewigkeiten in einem Zustand der Qual, der Licht- und Kraftlosigkeit verbringen, weil Gott nicht wider das Gesetz der ewigen Ordnung handeln kann und darum auch nicht Licht und Kraft dem Wesen zuführen, das sich selbst nicht in Seine göttliche Ordnung einfügt.... Betrachtet ihr Menschen nun von dieser Seite euer Erdenleben, dann wird euch auch die große Verantwortung bewußt, die ihr traget für eure Seele, für das der Vollkommenheit zustreben-sollende Geistige.... Euch stehen alle Möglichkeiten zur Verfügung, ihr könnet das Ziel auf Erden erreichen.... doch nicht ohne euren eigenen Willen, denn dieser war es, der sich von Gott entfernte, und er muß daher auch wieder zu Gott hinstreben, um die Ordnung wiederherzustellen, die das Wesen einstmals umgestoßen hat, was sich verständlicherweise auch an ihm selbst auswirkte als unglückseliger Zustand, der keineswegs Gott-gewollt ist und daher aufgehoben werden muß.

Daß euch Menschen darüber jede Erkenntnis fehlt, ist die Folge davon, denn Erkenntnis ist Licht, und dieses gabet ihr freiwillig hin. Doch ihr könnet wieder zum Licht gelangen, wenn ihr es anstrebt. Schon das Verlangen, Kenntnis zu erhalten vom Sinn und Zweck eures Erdenlebens, führt euch auch die Kenntnis zu. Doch dann sollet ihr auch alles tun, was ihr erkennet als Gott-gewollt, was Seiner ewigen Ordnung entspricht. Dann strebet ihr bewußt die Vollkommenheit an, dann wird euer Erdengang erfolgreich zurückgelegt, dann fügt ihr euch im freien Willen ein in die göttliche Ordnung, und ihr nähert euch dem Urzustand.... Ihr strebt freiwillig Gott an und kehret also zu Dem zurück, von Dem ihr einst euren Ausgang genommen habt.... Ihr kehret zurück ins Vaterhaus, wo ihr voller Liebe erwartet und empfangen werdet, um nun in Ewigkeit nicht mehr von Dem zu gehen, Der euch liebt und euch Seligkeiten bereiten will ohne Ende....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 21. Mai 2025

Fortschritt - Stillstand oder Rückgang in der geistigen Welt....


 

Kundgabe Nr.3358 erhalten von Bertha Dudde am 06.12.1944 durch das Innere Wort.

In der geistigen Welt gibt es weder einen Stillstand noch einen Rückgang, sowie das Wesen im Erkennen steht, also in das Lichtreich eingegangen ist. Denn da es dann unentwegt Kraft empfängt, ist es auch unentwegt tätig, und jede Tätigkeit ist ein Wirken in Liebe, das geistigen Fortschritt bedeutet. Es können Licht- und Kraftempfänger im geistigen Reich niemals in Untätigkeit verharren, was gleich wäre einem Stillstand, oder niemals lieblos denken und handeln und somit einen Rückgang veranlassen. Sondern unentwegt strebt das Wesen zur Höhe, unentwegt vermehrt sich seine Kraft durch seine Abgabe, und immer helleres Licht kann es ausstrahlen und darum unvorstellbar selig sein. Denn der Zustand des Lichtes ist Seligkeit.... Und darum muß auch einmal alles Geistige erlöst sein aus seinem finsteren Zustand, weil dies die Tätigkeit der Lichtwesen im geistigen Reich ist, die Finsternis zu durchbrechen, den lichtlosen Wesen Licht zu bringen. Nur werden endlose Zeiten vergehen, ehe alles Geistige im Zustand des Lichtes, also in unbegrenzter Seligkeit, steht. Und darum werden noch unzählige Schöpfungen benötigt, wo das Geistige ausreifen kann, und auch diese Schöpfungen sind Produkte des geistigen Liebewirkens. Die Tätigkeit der Lichtwesen im geistigen Reich ist verschieden, je nach ihrem Vollkommenheitsgrad, und besteht im Übermitteln von Licht und Kraft, im Übermitteln von Wissen dem Unwissenden und Zuführen von Lebenskraft.... oder auch im Schaffen und Gestalten von irdischen Schöpfungen nach dem Willen Gottes, also einem Ausstrahlen der Kraft Gottes in erhöhtem Maß, daß diese Kraft sichtbar wird in Schöpfungen, die Leben in sich tragen, weil sie das noch unreife Geistige in sich bergen zum Zwecke des Ausreifens. Diese Schöpfungen also sind der Form gewordene Wille des Geistigen, das im Zusammenschluß mit Gott über ein Maß von Kraft verfügt und Seinen Willen durch diese Schöpfungen erfüllt und zum Ausdruck bringt. Es sind diese Schöpfungen Gottes Werke, weil Seine Kraft und Macht sichtbar wird an ihnen, doch unzählige Wesen wirken in Seinem Willen und beteiligen sich an der Gestaltung und Erhaltung aller materiellen Schöpfung, weil sie darin höchste Beglückung finden und die aus Gott ihnen ständig zuströmende Kraft zur Geltung bringen. Denn sie können nicht anders als tätig sein in Liebe und schaffen daher immer wieder neue Gelegenheiten zum Ausreifen des noch unentwickelten Geistigen. Es ist dies das Vorrecht der Kinder Gottes, die das Erbteil des Vaters antreten.... die also schaffen und gestalten können gleich Ihm, unter Nützung der Kraft aus Gott, die ihnen unentwegt zuströmt, weil sie in innigstem Verband stehen mit Ihm....

Und doch gibt es für sie keine Begrenzung ihrer Seligkeit.... ihre geistigen Fähigkeiten werden niemals an einer Grenze angelangt sein, denn das Unbegrenzte ist das Merkmal der Vollkommenheit.... Und so nähern sie sich Gott immer mehr, obgleich sie mit ihm verschmolzen sind auf ewig. Doch die ewige Gottheit Selbst ist eine Wesenheit, Die dennoch ständig angestrebt wird, weil Sie über alle Maßen vollendet ist und niemals in Ihrer Vollkommenheit erreicht werden kann. Also gibt es im Lichtreich nur ständige Aufwärtsentwicklung und ständig zunehmende Lichtfülle, doch was außerhalb des Lichtreiches ist, das verharrt im Stillstand, oder es geht in seiner Entwicklung zurück, weil es kraftlos ist und auf sich allein gestellt und daher auch keine Kraft empfangen kann, es sei denn, es entschließt sich aus freiem Willen zum Dienen in Liebe.... Dann wird ihm Kraft vermittelt werden, und dann wird auch der Zusammenschluß stattfinden mit gleich-reifen Wesen, und es beginnt der langsame Aufstieg in die Sphären des Lichtes. Ist aber dieser Wille nicht vorhanden, dann verharrt es Ewigkeiten im kraftlosen, dunklen Zustand, oder es sinkt ab bis in die tiefsten Tiefen und verhärtet sich wieder in seiner Substanz, bis es wieder in neuen Schöpfungswerken gebannt wird zum Zwecke des Überwindens der Materie. Und dieser Zustand ist unvorstellbar qualvoll für das Geistige, es ist untätig, unfrei und unwissend, es ist Gott-fern und kraftlos.... Es muß den Weg der Aufwärtsentwicklung zurücklegen bis zu dem Stadium der Willensfreiheit, bis es wieder geistige Kraft in Empfang nehmen kann, die Gott ihm durch Seine Boten vermittelt, sowie es selbst bereit ist, sie zu nützen zur Annäherung an Gott. Dann erst setzt die Tätigkeit der Lichtwesen ein, die nun das Wesen versorgen in Liebe und Geduld, um ihm den Zusammenschluß mit Gott zu ermöglichen, um es reif zu machen für das geistige Reich, für die Lichtsphären, in denen es zur Anschauung Gottes gelangen kann und selig ist, weil es ständig mit Seiner Kraft gespeist wird und also die Gottnähe fühlbar spürt, die es zum seligsten Wesen macht....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 20. Mai 2025

Naziemskie życie jest jedynie drogą, lecz nie celem ...


 

  Objawienie Nr. 5897 otrzymane przez Bertę Dudde dnia 07.03.1954 poprzez słowo wewnętrzne.

Ten świat został wam danym w celu wypróbowania waszej woli, tzn. wy musicie zostać przeniesieni na pole działania, które was ludzi powinno do tego pobudzać, abyście skierowali wolę waszą w jedną stronę. Tego świata nie da się obejść, on musi zostać przez człowieka, który chce dotrzeć do celu, przezwyciężony. To ostatnie wcielenie duszy, tego co w was, w postaci człowieka duchowe, jest bezwarunkowo konieczne, bo musiała wam zostać stworzona okazja do zrobienia użytku z waszej wolnej woli, która była dotychczas związana, na wskutek waszego duchowego odpadu ode Mnie. Dusza, która chciałaby ominąć to ostatnie wcielenie, nie może posiąść jej wolnej woli, gdyż jej jeszcze stosunkowo duży opór w odniesieniu do Mnie na to nie pozwala. Dopiero gdy okaże ona gotowość do kroczenia po ziemi w służebnej miłości, zostanie jej przydzielona łaska wcielenia się, gdyż jej gotowość świadczy o dojrzałości, która jest potrzebna do odbycia ostatniej próby woli. I dlatego też jest każda dusza przed przyjściem na świat gotowa do pójścia tą ostatnią drogą, bo może jej ona przynieść ostateczne uwolnienie się od formy, i jej wolą jest aby stać się wolną. Ona jednak traci wszelaką zdolność przypomnienia sobie tego co wiedziała przed jej wcieleniem i wkracza na ziemię zupełnie pozbawiona wspomnień, i przechodzi przez powolny proces rozwoju.... Ona uczy sie używać swojej woli i będzie tak długo wychowywana i pouczana, aż jej wola rozpocznie samodzielnie decydować i wówczas otrzyma ona ode Mnie wszelaką pomoc do rozpoznania tego co dobre i prawidłowe, aby też to co dobre i prawidłowe z wolnej woli czyniła.

Z Mojej strony stanie się wszystko, co mogło by być pomocnym w podjęciu przez wolę właściwej decyzji.... Mimo to pozostanie jednak człowiekowi całkowita swoboda jego woli, a całe jego ziemskie życie oddziaływuje na niego jak w pewnym sensie obiekt do przyjęcia, lub do odrzucenia.... Gdyż człowiek powinien przejść przez wszystko, aby dotrzeć do Mnie i do Mojego królestwa.... on nie powinien jednak w tym utkwić.... on nie powinien się dać złapać i na nowo żyć pozbawiony wolności (wolnej woli), kiedy to macha już do niego ostateczna wolność. Ziemskie życie jest drogą, po której on musi kroczyć, lecz nie celem samym w sobie.... I jeśli skieruje on swoje spojrzenia ku górze, to będzie on nieomylnie postępował swoją drogą, jeśli pozostaną jednak oczy jego skierowane na ziemię, to będzie on jedynie tylko to widział, co się wokół niego dzieje, i pozostanie w zagrożeniu, że pozostanie mocno przytrzymywany przy ziemi, co nigdy nie pozwoli mu na wzlot w górę....

On musi użyć swej woli i siły, aby uwolnić się od wszystkiego tego, co mu się na ziemi wydaje być godnym pożądania.... wówczas wyjdzie on z tego jako zwycięzca i pokona ziemską drogę jako ostatnią fazę, konieczną do jego rozwoju w górę prowadzącego, i zda on próbę jego woli. Jego wola była i pozostanie pomimo wszelkich, uwodzących sztuczek Mego przeciwnika, który również o jego duszę, o jego wolę walczy, ukierunkowana na Mnie....

On stał się tym, który przezwyciężył ten świat, i zarazem kandydatem na Moje królestwo, które nie jest z tego świata....  Amen

 

Qualvolle Leiden Jesu Christi.... Menschwerdung Gottes....


 

Kundgabe Nr.8156 erhalten von Bertha Dudde am 20.04.1962 durch das Innere Wort.

Mit den bittersten Leiden und Schmerzen habe Ich Mein Leben als Mensch auf dieser Erde beschlossen, als Ich Mein Blut vergoß für die Sünden der Menschen, um ihre große Schuld zu tilgen.... Für die Menschen ist nur ein "Mensch" am Kreuz gestorben.... und es hat auch ein Mensch die qualvollsten Leiden auf Sich genommen, um Mir das Sühneopfer darzubringen, doch Ich Selbst war in dem Menschen Jesus, weil zu diesem Gnaden- und Erbarmungswerk die Liebe Ihm die Kraft vermittelte, und diese Liebe war Ich Selbst.... Solange ihr als Mensch über die Erde geht und noch nicht vollendet seid, werdet ihr es nicht verstehen können, daß Ich Selbst in dem Menschen Jesus war, weil es euch unbegreiflich ist, daß Gott die Liebe ist.... daß von Gott nur gesprochen werden kann, wenn es sich um die Liebe handelt, die das Urwesen Gottes ist.... Der Mensch Jesus war voller Liebe, und Seine übergroße Liebe bewog Ihn, Sich Selbst zu opfern für Seine Mitmenschen, weil Er deren unseligen Zustand erkannte und ihnen Hilfe bringen wollte. Ich Selbst aber war die Liebe, Die Ihn erfüllte, Ich Selbst war in Meinem Urelement in Ihm, und darum habe Ich Selbst in dem Menschen Jesus das Kreuzesopfer vollbracht, doch der "Mensch" ertrug die qualvollsten Leiden, weil Ich als "Gott" nicht leiden konnte. Ihr Menschen sollet nur das glauben, daß Ich Selbst in dem Menschen Jesus Mich verkörpert habe.... ihr sollt nur glauben, daß Ich Selbst diese menschliche Hülle wählte, weil anders ihr von Meinem Erbarmungswerk keine Kenntnis hättet nehmen können.... Ihr sollt nur glauben, daß Ich Mich euch Menschen in Jesus "schaubar" machte und daß ihr darum Ihn anerkennen müsset, wenn ihr Mich wieder anerkennen wollet, Dem ihr einstens eure Anerkennung versagtet.... Es ist Meine Menschwerdung in Jesus ein so gewaltiges Problem, daß es mit wenig Worten nicht wiedergegeben werden kann.... Dennoch versuche Ich immer wieder, euch dieses Problem zu lösen, soweit es euch verständlich gemacht werden kann. Das Kreuzesopfer habe Ich Selbst für euch vollbracht, weil die Liebe es war, Die euch Menschen erlösen wollte von Sünde und Tod.... Die unermeßlichen Schmerzen hat der Mensch Jesus auf Sich genommen, Seine menschliche Hülle, Sein Körper, litt unsäglich und starb den qualvollsten Tod am Kreuz, um die große Sündenschuld zu entsühnen.... Aber dieser Mensch Jesus stand in innigem Verband mit Mir, ansonsten Ich nicht hätte in Ihm Aufenthalt nehmen können, ansonsten die Liebe Ihn nicht gänzlich hätte erfüllen können.... Ich war in Ihm, Er war Mir zur Hülle geworden.... Die Gottheit, Deren Urelement Liebe war, durchstrahlte Ihn gänzlich, so daß Er völlig verschmolzen war mit Ihr.... daß Er eins wurde mit Mir.... Jesus und Ich sind das gleiche, Jesus war zum schaubaren Gott geworden, während Ich zuvor von keinem Meiner geschaffenen Wesen geschaut werden konnte.... weil diese vergangen wären im Urfeuer der Ewigen Liebe.... Das Leid aber, das der Mensch Jesus ertragen hat für Seine Mitmenschen, war unvorstellbar, und es wurde dadurch die große Ursündenschuld der einst von Mir abgefallenen Wesen entsühnt, so daß allen Wesen wieder der Weg frei wurde zu Mir.... ins Reich des Lichtes und der Seligkeit.... In seiner ganzen Tiefe werdet ihr Menschen dieses Gnaden- und Erbarmungswerk niemals fassen, aber ihr werdet es glauben können, daß es keine rein menschliche Angelegenheit gewesen ist, die von dem Menschen Jesus auf Erden ausgetragen wurde, sondern daß tiefe geistige Beweggründe dem Erlösungswerk Christi zugrunde lagen und daß Ich Selbst in Jesus erkannt und anerkannt werden muß. Und immer wieder werde Ich den Menschen diese Kenntnis zuleiten, auf daß sie wissen, daß sie nicht an Jesus Christus und Seinem Erlösungswerk vorübergehen dürfen, wollen sie zum ewigen Leben gelangen. Immer wieder werde Ich Selbst den Menschen durch Meinen Geist darüber Aufschluß geben, weil schulmäßig übertragenes Wissen niemals angenommen werden wird oder das rechte Verständnis findet, das aber Voraussetzung ist, um Jesus Christus als Gottes Sohn und Erlöser der Welt anzuerkennen, in Dem Ich Selbst Mensch geworden bin, um die Menschheit zu erlösen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 19. Mai 2025

Miłość jest kluczem do prawdy....


 

  Objawienie Nr. 2218 otrzymane przez Bertę Dudde dnia 21.01.1942 poprzez słowo wewnętrzne.

Działanie w miłości pociąga za sobą bezsprzecznie rozpoznanie, a więc jest działanie z miłości jedyną drogą do prawdy. To jest tym, o czym najpierw ziemskie dzieci wiedzeć powinny. Na żadnej innej drodze nie dotrą one nigdy, przenigdy do prawdy. Jeśli dotrze do nich wiedza, która wydaje im się do przyjęcia, a nie działają oni w miłości, to jest to oślepiającym dziełem szatana, lub też, gdy zostanie im zaoferowana prawda, to oni jej jako prawdę nie rozpoznają i dlatego też ją odrzucą. Czystą prawdę oferuje się wielu ludziom, ale zostaje ona  właśnie dlatego odrzucona, bo ludziom brakuje miłości.... Nieprawdy jednak trzymają się ludzie z wytrwałością, i  nie można im dać do zrozumienia, że znajdują się oni na błędnej drodze, że zostają oni przez fałszywe nauki wprowadzani w błąd.

Miłość jest kluczem do prawdy, bez niej jest dostęp do niej zamknięty.....

Prawdą ale jest wszystko to, co przychodzi od Boga.... Prawdy nie zgłębi się rozumowo, otrzyma się od Boga na drodze serca. Człowiek może wprawdzie otrzymać prawdę przez myśli, ale wówczas znajduje się on zawsze w pragnieniu Boga.... a pragnienie to jest miłością, i ta miłość przejawia się w dziełach z miłości do bliźniego, wolnych od osobistych interesów.... Dopiero ta miłość świadczy o miłości do Boga. I wtedy człowiek myśli prawidłowo, tzn. myśli, które do niego docierają, odpowiadają prawdzie. One zrodziły się w jego sercu, pomimo tego, że człowiek uważa, że doszedł on do tego wyniku na drodze rozumowania. Jeśli jednak brakuje człowiekowi miłości, to jego myślenie nigdy nie będzie odpowiadać prawdzie, bo siły zwalczające prawdę mają wówczas na myślenie takiego człowieka silny wpływ, ponieważ on przez brak miłości otwiera swoje serce takim samym siłom, one mają więc dostęp i wykorzystują ich panowanie w ten sposób, że wprowadzają w myślach takich ludzi zamęt.

            Bóg jest prawdą, Bóg jest miłością.... jedno bez drugiego jest nie do pomyślenia. A więc prawda może być tylko tam, gdzie jest miłość.... niezliczona ilość pomyłek przyszła na ten świat z braku miłości w ludziach, i tak została wyparta prawda. Ona może dopiero wtedy znaleźć znowu miejsce pomiędzy ludzkością, gdy lidzkość przemieni się w miłość. Dlatego też najpierw musi być pielęgnowana miłość, zanim człowiek dojdzie do rozpoznania. Każde studiowanie prawdy jest nadaremne, kiedy człowiekowi brak jest miłości, bo to, co on sobie jako wiedzę w ten sposób przyswoi.... albo nie odpowiada prawdzie, albo też jest martwym dobrem, które tak długo nie przyczyni się do wyższego rozwoju duszy, jak długo nie zostanie przez niego  poruszone serce, a więc jak długo nie przejawi się w działaniu z miłości. I dlatego też każda duchowa wiedza powinna być mierzona miarą miłości.... ona musi wypływać z serca czynnego w miłości i człowieka na nowo do działania w miłości wychować, dopiero wtedy stanie się ona prawdą, a Bóg sam będzie źródłem takiej prawdy....  Amen

Das Werk als Träger der Wahrheit... Vorausschau der geistigen Not...


 

Kundgabe Nr.0781 erhalten von Bertha Dudde am 19.02.1939 durch das Innere Wort.

Solcher Art deine Aufgabe ist, daß Sich der Herr Selbst dir offenbart, um uneingeschränkt Sich äußern zu können, wo die Notwendigkeit für das Heil der Menschen ersichtlich ist. Aller Kampf im Erdenleben gilt zur Zeit nur der Gewinnung irdischer Macht, und es bleiben somit alle geistigen Interessen hintenangestellt. Ja, es wird so weit kommen, daß man alles Geistige zu übertönen versucht, daß man nur rein irdisch das ganze Leben betrachten und bewerten wird und jeglicher geistigen Einstellung Kampf ansagt. Und so wendet sich die Menschheit immer mehr dem Materialismus zu und verkennt gänzlich ihre eigentliche Erdenaufgabe. Und solcher Not auf Erden will der Herr entgegentreten und nun Seinerseits die geistige Verbindung zu den Menschen erneuern und wiederherstellen dort, wo sie gänzlich verlorengegangen ist. Es mögen die Menschen diesen Weg zurückweisen wollen und sich auf das bisherige Wirken Gottes berufen, das solcher augenscheinlichen Beweise nicht bedurft habe.... Auch sie werden einstens erkennen, wie nötig das Eingreifen Gottes jetzt geworden ist, auch sie werden in der kommenden Zeit gewahr werden, wie gefährdet die geistige Lage der Menschheit ist und wie nur durch offensichtliche Beweise geistiger Kraft und geistigen Wirkens diesem gefahrdrohenden Zustand Einhalt geboten werden kann und wie andererseits wieder nur in der geistigen Erkenntnis der wahre Lebensinhalt zu suchen ist.... wie trotz äußerer Not und Bedrängnis doch die geistig regen und tätigen Menschen weitaus zufriedener und innerlich sicherer im Leben stehen als die irdischen Werten nachstrebenden Menschen ohne rechte Gotterkenntnis. Was ihnen auch äußerlich geboten wird an Reichtum, Ehre und weltlichen Freuden, kann nicht den geringsten Ersatz bieten für geistiges Erkennen und auch die Leere in ihren Herzen nicht bannen.... und um nun der Menschheit einen klaren Beweis zu erbringen, daß ihr Streben nach irdischem Gut wertlos und unsinnig ist.... deutlich erkennbar in einem Augenblick durch die Macht des Allerhöchsten.... um ihnen den Leerlauf ihres Lebens begreiflich zu machen.... ist ein Geschehnis vorgesehen, das sichtlich nach oben weisen soll. In der geistigen Not, der von diesem Geschehnis aufgerüttelten Menschheit, wird das Verlangen wach werden nach Aufklärung oder Hinweisen.... Es wird so mancher hören und wissen wollen, der bis dahin alles zurückgewiesen hat. Er wird nun aber viel mehr solchen Beweisen Glauben schenken, die offensichtlich Zeugnis ablegen vom Wirken Gottes, als den bis zur Zeit bestehenden Überlieferungen, die noch die gleiche Ablehnung finden werden, weil sie den Menschen unverständlich sind und nicht als reine Wahrheit erkannt werden. Aus nun leicht erklärlichen Gründen sucht der himmlische Vater, allen diesen Willigen das rechte Licht zu bringen, und zwar in einer Form, die dem Denken und den geistigen Anforderungen der Menschen vollauf entspricht und nur den Willen des einzelnen benötigt, um aufgenommen zu werden mit dem Herzen. Als künftiger Träger göttlicher Wahrheit soll dieses Werk Eingang finden unter der Menschheit, und es werden daher keinerlei Bedenken und Sorgen die Herzen beunruhigen brauchen, denn die geistige Kraft, die hinter der Entstehung dieses Werkes sich verbirgt, wird auch dieses schützen vor jeder Gefahr von außen. Der Zeitpunkt ist nahe herangekommen, wo ein erneuter Ansturm allen geistigen Bestrebungen gilt, und es werden immer mehr Anforderungen an euch Menschen gestellt werden.... Ein allgemeines geistiges Verflachen wird die Folge sein, immer eifriger wird man bemüht sein, auszurotten, was die Menschheit noch zum Glauben an Jesus Christus leiten könnte.... Es wird sich ein Zustand ergeben von so trauriger geistiger Leere, daß den Menschen auch das irdische Leben in Wohlbehagen nicht mehr Befriedigung gibt, sie aber dennoch einer geistigen Lehre ganz ablehnend gegenüberstehen.... denn sie vermögen einfach nicht, ihren Gedanken jene Richtung zu geben, sondern sind voller Weltweisheit, und ihr Denken läßt daher eine Umstellung ins Bereich des Geistigen nicht zu. Erhaben über die Lehren, die von einer ewigen Gottheit zeugen, sich ihres weisen Verstandes-Denkens bewußt, durch und durch materiell eingestellt, ist ihnen der Glaube an Gott, an einen Erlöser, einfach unannehmbar. Die Finsternis des Geistes hat überhandgenommen, und so sind unsagbare Schwierigkeiten zu überwinden, soll die Seele eines solchen Menschen sich umgestalten.... Dieser Zustand der Menschen steht nahe bevor. Nur ein verschwindend kleiner Teil hält am Glauben fest und wird daher angefeindet werden. Es bedürfen gerade diese wenigen Kraft und Trost in großem Maß, denn der Versuchungen werden viele an sie herantreten, um auch diese wenigen dem Herrn abtrünnig zu machen. So hat der Herr vorgesorgt und läßt allerorten nahrhafte und kräftige Speise den Menschen zugehen.... Wer aufmerket, der erkennt die Fäden, die sich unsichtbar weben vom Himmel zur Erde.... Wer den Blick aufhebt zu Gott, fühlt auch Seine Liebe.... bald werdet ihr Menschen, die ihr gläubig sein wollt, die ersten Anzeichen der geistigen Verwirrung zu spüren bekommen.... und so ihr nicht ganz feststehet, werdet ihr wanken und suchen nach Trost und Kraft.... Es kann dann auch geschehen, daß ihr die Sprache des Himmels nicht mehr erkennt, wenn ihr sie nur dort suchet und erwartet, wo sie euch bisher geboten wurde.... Man wird euch alles zu erschüttern oder zu nehmen versuchen und dies so (schlau) bewerkstelligen wollen, daß ihr in arge Not kommen werdet und dann den festen Glauben an den Heiland beweisen müsset. Und wer den Erlöser dann in sich hat, dessen Herz wird festbleiben und Ihn nicht dahingeben um äußeren Vorteils willen. Und die Kraft zum Widerstand werdet ihr diesem Seinem Wort entnehmen müssen, und ihr werdet viel zu leiden haben für den Herrn, doch stets ertragbar, so ihr euch Seiner Gaben von oben bedienet, denn sie werden euch gegeben in weiser Voraussicht des Kommenden. Habet daher acht, wie schnell diese Zeit über euch hereinbrechen wird.... Gesegnet, wer sich an dem Wort, das göttliche Liebe euch gibt, nicht stößt.... wer voller Eifer sich dafür einsetzt und alle Kraft diesem entnimmt.... denn er wird die Zeit der Prüfung überstehen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 18. Mai 2025

Lebenskraft... Kraftlosigkeit... Kraftzufuhr...

 

 

Kundgabe Nr.3370 erhalten von Bertha Dudde am 17.12.1944 durch das Innere Wort.

Durch die Kraft wird der Wille erst zur Tat, also muß dem Wesen, das seinen Willen tätig werden lassen soll, erst Kraft vermittelt werden, solange es selbst nicht darüber verfügt. Und es gibt für das Wesenhafte einen Zustand der Kraftlosigkeit und einen Zustand der Kraftfülle, je nach seiner geistigen Beschaffenheit. Im Zustand der Kraftlosigkeit ist das Wesen also unfähig, eine Tat auszuführen trotz seines Willens, im Zustand der Kraftfülle aber kann es seinen Willen unausgesetzt zur Tat werden lassen, und dies ist ein Zustand der Vollkommenheit, der Seligkeit und also der Gottähnlichkeit. Dennoch braucht das Wesenhafte auch im Zustand der Unvollkommenheit, wo es nicht frei über Kraft verfügen kann, nicht untätig zu sein, weil es selbst die Möglichkeit hat, sich Kraft zu erwerben. Dies gilt sonderlich für die letzte Zeit seiner Entwicklung auf Erden und auch im geistigen Reich. Auf Erden bezieht es ständig Kraft, solange es lebt, d.h., das Leben an sich ist schon ein Kraftübermittlungsvorgang, der an der Ausführungsmöglichkeit seiner irdischen Tätigkeit erkennbar wird. Ohne Kraft würde das Wesen, das nun im Menschen verkörpert ist, nichts vollbringen können. Er kann also während seines Erdenlebens fortgesetzt tätig sein, und zwar seinem Willen entsprechend jede Handlung ausführend, soweit dies im Bereich der Möglichkeit liegt. Diese Kraft nun soll der Mensch nützen, um sich die eigentliche Kraft, dereinst im geistigen Reich tätig sein zu können, zu erwerben. Denn die geistige Kraft ist unterschiedlich von der Lebenskraft, wenngleich auch der Quell der Kraft derselbe ist.... die ewige Gottheit, Die Ihre Wesen dem Zustand der Kraftlosigkeit entreißen will. Die Lebenskraft hört auf mit dem leiblichen Tode des Menschen, die geistige Kraft aber bleibt auch im geistigen Reich dem Wesen eigen, so er sie sich auf Erden angeeignet hat. Und darum verfällt das Wesen, das auf Erden letzteres versäumt hat, nach seinem Leibestode wieder in den Zustand der Kraftlosigkeit, der für das Wesen unsagbar qualvoll ist, weil es den Zustand der Kraft zuvor gekannt hat. Und dennoch kann es auch im geistigen Reich sich noch Kraftzufuhr erwerben, doch dann muß sein Wille danach streben.... es muß sich erst dem göttlichen Gesetz der Liebe unterwerfen, ansonsten ihm die Kraft im geistigen Reich nicht vermittelt werden kann. Solange es aber dies nicht tut, verharrt es in Kraftlosigkeit, es ist unfähig, seinen Willen zu betätigen; und zumeist ist auch dieser Wille so schwach, daß es völlig apathisch in seinem kraftlosen Zustand verharrt in größter Qual und Unseligkeit. Doch die Wesen, die in vollster Kraftfülle stehen, lassen jene Wesen nicht in ihrer Not, weil es sie drängt, von ihrer Kraft abzugeben denen, die solche benötigen. Es kann aber die Kraftübertragung nur stattfinden, wenn die Wesen die Forderung Gottes erfüllen, sich zum Dienen in Liebe entschließen aus eigenem Antrieb.... Und darum muß vor der Kraftübermittlung eine große Arbeit einsetzen an diesen armen Wesen; sie müssen belehrt und hingewiesen werden auf ihre Aufgabe im geistigen Reich, es muß ihr bisheriges falsches Denken recht gelenkt und also erst die Grundlage geschaffen werden, daß die Wesen sich wandeln zur Liebe, weil eher ihnen die Kraft nicht zugehen kann, bis sie sich aus eigenem Antrieb entschließen, die ihnen zuströmende Kraft zum Wirken in Liebe zu nützen. Dann erst ist die Kraftübermittlung möglich.... Und darum steht auch den unvollkommenen Wesen stets die Möglichkeit offen, sich Kraft zu verschaffen, um dann auch ihren Willen in die Tat umzusetzen, denn erst das Tätigwerden ihres Willens ist für das Wesen im geistigen Reich beglückend, wie der Zustand der Kraftlosigkeit immer ein Zustand der Qual ist, denn das Wesenhafte ist ursprünglich dazu geschaffen, in vollster Freiheit schaffen und gestalten zu können nach seinem Willen. Und nur der Urzustand ist ein Seligkeitszustand für das Geistige, der darum Ziel alles Wesenhaften ist, solange es noch nicht unmittelbar Kraftempfänger von Gott geworden ist und also Kraft in aller Fülle in sich aufnehmen und auch abgeben kann.... Dann erst ist das Wesen vollkommen und hat sein Ziel erreicht.... es hat sich der Urkraft angeschlossen, von Der es ausgegangen ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 17. Mai 2025

Lebendiger Glaube und seine Kraft...

 

 

Kundgabe Nr.3717 erhalten von Bertha Dudde am 18.03.1946 durch das Innere Wort.

Der lebendige Glaube kann Berge versetzen.... Dies ist euch allen nur eine Redensart, denn ihr habt die Kraft des Glaubens noch nicht erprobt, und also wisset ihr nicht um ihre Wirksamkeit, ihr wisset nicht, daß der tief gläubige Mensch sich Meiner Kraft bedienet und ihm daher auch alles möglich ist. Doch wie tief muß dieser Glaube sein, daß er alles zuwege bringt, was der Mensch will?.... Um solche Glaubensstärke zu besitzen, muß der Mensch so innig mit Mir verbunden sein, daß er sich nicht mehr als Einzelwesen fühlt, sondern als ein Teil von Mir, das untrennbar ist von Mir und daher auch von der Kraft durchflutet ist, die von Mir ausgeht. Er muß Mich stets und ständig um sich fühlen, es muß ihm Meine Gegenwart so zur Gewißheit geworden sein, daß er in dieser Überzeugung denkt, spricht und handelt. Und da er Mich als höchste Liebe, Weisheit und Allmacht anerkennt, also dieser Glaube in ihm ebenfalls zur festen Überzeugung geworden ist, gibt es für ihn auch keine Grenzen Meines Wirkens und also auch nicht für ihn, der sich als Teil Meiner Selbst und von Meiner Kraft durchdrungen fühlt. Ein solcher Glaube vermag alles und so auch Dinge zu vollbringen, die außerhalb menschlichen Könnens liegen. Er wirket dann Wunder, und doch sind diese nur natürliche Vorgänge eines Menschen, der so ist, wie er sein soll auf Erden, der sein Ziel erreicht hat und seine Seele in einen Reifezustand versetzt hat, der ihrem Urzustand nahekommt. Ein solch starker Glaube bedingt völlige Hingabe an Mich, ein völliges Lösen vom Irdischen, es bedingt den Zusammenschluß mit Mir durch die Liebe.... Fest und tief glauben kann nur ein Mensch, der unausgesetzt liebetätig ist, denn der Zusammenschluß mit Mir muß erst stattgefunden haben, bevor der Mensch Mich nun so nahe fühlt, daß ihm Meine Gegenwart Garantie ist für jegliches Wirken nach seinem Willen. Die Liebekraft, die ihm zuströmt als Folge seines Liebewirkens, muß seinen Glauben vertiefen, weil sie von Mir Selbst und Meiner Gegenwart zeuget, und wer Mich Selbst in sich und neben sich fühlt, der weiß auch, daß es ein Lösen von Mir für ihn ewiglich nicht mehr gibt, daß er sich also auch Meiner Kraft ungestraft bedienen kann, weil Ich Selbst es so will, daß er wirke an Meiner Statt, um den Mitmenschen die Kraft des Glaubens und der Liebe zu beweisen, um ihnen ein Zeugnis zu geben von Meiner Liebe und Allmacht, die das zur Liebe gewordene Geschöpf also ausstattet mit Kraft in aller Fülle. Der Glaube versetzt Berge.... Machet euch alle diesen tiefen Glauben zu eigen, und ihr werdet alles vermögen auch auf dieser Erde.... Gestaltet euch vorerst zur Liebe, und dann wird auch euer Glaube an Stärke zunehmen, es wird der Glaube ein lebendiger werden, d.h., er wird tätig werden können, während ein Glaube ohne die Liebe ein toter Glaube bleibt, ein Glaube nur dem Wort nach, dem aber jede Kraft mangelt. Nicht die Worte.... ich glaube.... genügen, um Mich zum Wirken durch euch zu veranlassen, sondern lebendig in eurem Herzen müsset ihr glauben können, und dieser lebendige Glaube ist nur möglich durch immerwährende Liebetätigkeit, durch die ihr die Kraft von Mir in Empfang nehmet, um nun zu wirken und sogar unmöglich Scheinendes zur Ausführung zu bringen. Ein tiefer Glaube vermag alles.... Jedoch er erfordert Meine Gegenwart, und diese könnet ihr euch nur sichern durch Wirken in Liebe.... Also ist die Liebe das Erste, und so ihr die Liebe nicht habt, habt ihr auch keinen Glauben, und ob ihr auch immer wieder durch Worte den Glauben zu versichern sucht. Und nun wird es euch auch verständlich sein, warum Ich immer und immer wieder Liebe predige, warum Ich Meine Jünger in die Welt hinaussende, um Meine Liebelehre zu verbreiten. Ihr könnet euch wohl auch verstandesmäßig den Glauben aneignen an eine Macht, Die überaus liebevoll, mächtig und weise ist, doch in Verbindung treten mit dieser Macht könnet ihr erst durch Wirken in Liebe, und dann erst gewinnt auch der Glaube an Bedeutung, denn dann erst könnet ihr euch Meiner Kraft bedienen und im starken Glauben an Mich sie wirksam werden lassen, wie Ich es euch verheißen habe....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 16. Mai 2025

Co to jest prawda i jak ją znajdziemy?....

 

 

  Objawienie Nr. 5700 otrzymane przez Bertę Dudde dnia 17.06.1953 poprzez słowo wewnętrzne.

Co to jest prawda? .... Gdzie można ją odnaleźć? ....

Wy, ludzie musicie być nauczani w prawdzie, abyście mogli spełnić cel waszego życia na ziemi.... Ale co to jest prawda?  I jak moglibyście do prawdy dotrzeć?

Bóg sam jest wiekuistą prawdą, i dlatego musi pragnący prawdy zwrócić się do Boga, aby Go o prawdę poprosić. Po za tą bezpośrednią, nie ma żadnej innej drogi, bo gdyby nawet była nam prawda inaczej wskazana, to tylko ten będzie mógł ją jako prawdę rozpoznać, kto będzie prosił Boga o oświecenie jego ducha i prawidłowe myślenie. A więc musi człowiek najpierw uznać Boga, on musi w Niego wierzyć....A dopiero wówczas wiara stanie się w nim żywą, i stanie się jego wewnętrznym przekonaniem, gdy będzie on żył w miłości, bo dopiero przez miłość staje się wiara żywą.  Miłość jest kluczem do mądrości, miłość gwarantuje właściwe, odpowiadające prawdzie myślenie, bo miłość, prawda i Bóg są jednością....

Wy ludzie musicie najpierw przyswoić sobie tą podstawową prawdę, że miłość jest pierwszym warunkiem do właściwego myślenia, i że wy dopiero wtedy możecie mówić oświeconym duchu, gdy będziecie się starać prowadzić życie w miłości, przez co rozumie się miłość wolną od osobistych interesów, przez którą wyrazicie waszą miłość do Boga. Wy ludzie, musicie wiedzieć, że tam, gdzie jest miłość, jest też sam Bóg. A gdzie jest Bóg, tam jest też prawda.... Musicie o tym wiedzieć, że prowadzenie was do czystej prawdy jest wolą Bożą, że On niczego nie chce przed wami zataić, i że powinniście przemienić stan nieznajomości w stan znajomości, i że On zawsze jest gotów do wprowadzenia was w prawdę, ale najpierw musicie spełnić te warunki, jeśli chcecie poruszać się w prawdzie. Nie możecie uważać, że wy jesteście w stanie, jedynie przy użyciu waszego rozumu, zagłębić się w prawdę, gdyż wasze rozumowe myślenie pójdzie tak długo w błędnym kierunku, jak długo Bóg będzie wyłączony, poza tym musi się mieć wolę poznania prawdy, poważne pragnienie jej, które zostanie przez Boga ocenione, jako pragnienie Jego samego, gdyż On sam jest wiekuistą prawdą.... I poważne pragnienie uwarunkowuje, że człowiek jest gotów zrezygnować ze swojej dotychczasowej wiedzy, aby otrzymać na jej miejsce czystą prawdę, że otworzy się on dla odbieranej prawdy po udowodnieniu swej wiary w Boga, przez prośbę o oświecenie ducha, o doprowadzenie do niego czystej prawdy, której on z całą powagą pragnie, i Bóg daruje mu zarazem siłę rozpoznania....

Co tutaj należy rozumieć pod pojęciem prawdy, o której tutaj się mówi? .... Jest to prawda od Boga, której w ziemski sposób nie da się udowodnić..... są to problemy, które nurtują każdego myślącego człowieka, i  które on chciałby rozwiązać, których jednak czysto rozumowo rozwiązać się nie da.... Jest to wiedza o prapoczątku i celu końcowym wszystkiego tego, co istnieje.... Wiedza o sensie i celu wszystkiego tego, co zostało stworzone, o sensie i celu na ziemskiego życia.... Jest to wiedza o wszystkich związkach Stworzyciela z Jego stworzeniami (istotami) i dziełami stworzenia.... Jest ona odpowiedzią na wszystkie pytania, na które wy ludzie nie

potraficie za pomocą rozumu znaleźć odpowiedzi, oraz żadnych dowodów na prawidłowość waszej odpowiedzi.... Wy jesteście jedynie w stanie ją przyjąć, i myśleć właściwie lub błędnie.... Bóg jednak da wam prawdę.... gdy tylko dostosujecie się do Jego warunków. I ta czysta prawda powinna zostać wam wszystkim przedstawiona. Wam ludziom pozostawia się jednak decyzje, czy wy ją zechcecie przyjąć, czy wy sami tak się do niej nastawicie, że będziecie ją jako prawdę potrafili rozpoznać, bo wasza wola jest wolna.... I nawet najkosztowniejsze duchowe dobro nie będzie was zmuszało do jego przyjęcia, a tylko zostanie wam ludziom tak zaoferowane, abyście mogli je przyjąć, lub też odrzucić, w zależności od nastawienia do Niego, do wiary i do miłości....  Amen