Donnerstag, 30. Januar 2025

Nur noch eine kurze Gnadenzeit...

 

  

Kundgabe Nr.7207 erhalten von Bertha Dudde am 14.11.1958 durch das Innere Wort.

Jeder Tag bringt euch dem Ende näher.... Und ob ihr noch so rege schaffet und wirket für euer irdisches Wohl, ihr sorget euch vergeblich, denn ihr werdet nicht die Erfolge eurer Mühen auskosten können, es wird euch alles wieder genommen, was ihr erwerben zu können glaubt, und euer Besitz wird gering sein, den ihr hinübernehmet in das geistige Reich, wenn alles vorüber ist, weil euch nur das bleibt, was ihr an geistigem Gut besitzet, was eure Seele sich erwarb auf Erden. Ob euch dies aber noch so oft gesagt wird, ihr glaubt nicht an ein bevorstehendes Ende, und euer Mühen um diesirdische Güter nimmt täglich zu und macht euch untauglich, die Arbeit an eurer Seele zu leisten. Doch könntet ihr vorausschauend die nur noch kurze Gnadenzeit übersehen, ihr würdet erschrecken, wie nahe euch euer Ende ist.... Es geht aber das irdische Leben täglich weiter, ein Tag verläuft wie der andere, und das läßt euch eben auch zweifeln an Voraussagungen solcher Art.... Von einem Tag zum anderen aber wird es sich ändern, plötzlich werdet ihr euch vor Ereignisse gestellt sehen, die eine völlige Umwälzung bringen im Leben jedes einzelnen Menschen, ihr werdet alle aus der gewohnten Ruhe gerissen und euch großen Gefahren gegenübersehen, ihr werdet die irdischen Arbeiten und Pläne zurückstellen müssen, weil ihr dazu einfach nicht mehr fähig seid angesichts der drohenden Gefahren, durch Menschenwillen veranlaßt.... Denn es erheben sich die Völker widereinander, und wenig nur ist nötig, daß ein Brand entfacht wird, der alles zu vernichten droht. Und nun werden die Menschen noch weit mehr vergessen, worin ihre eigentliche Erdenaufgabe besteht.... Sie werden aber auch nicht fähig sein zu weiterem Schaffen und Wirken, jedoch immer nur bemüht sein, sich selbst und ihren Besitz zu retten, also nur an ihr körperliches Leben und Wohlbehagen denken, niemals aber ihrer Seelen. Und sie werden erkennen müssen, daß sie machtlos allem Geschehen gegenüberstehen, das über sie hereinzubrechen droht. Sie werden an die Vernunft und den guten Willen der Menschen appellieren, doch ohne Erfolg.... Es nimmt von menschlicher Seite alles seinen gefürchteten Verlauf, aber es wird von göttlicher Seite eingegriffen, menschliche Pläne dadurch zunichte gemacht, aber den Menschen bleibt nicht erspart, was sie ängstlich befürchteten: Sie werden um alles kommen, was ihre Herzen gefangenhält, sie werden alles verlieren und die Macht Gottes erkennen lernen können in einem Naturgeschehen von unvorstellbarer Größe.... Denn es erfüllet sich die Schrift.... Und davor steht ihr Menschen, ob ihr es glauben wollt oder nicht. Ihr schaffet und wirket mit einer Sorglosigkeit stets nur für eure körperlichen Bedürfnisse, und ihr werdet alles wieder verlieren.... Aber ihr gedenket nicht eurer Seelen, daß ihr deren Bedürfnisse stillen möchtet.... Und dann brauchtet ihr nichts zu fürchten auch in dieser kommenden Zeit, denn dann sorgt Der für euch, Den ihr in euch schon aufgenommen habt, ansonsten ihr nicht der Seele gedenken möchtet. Darum werdet ihr immer wieder hingewiesen auf das Kommende, immer wieder ertönen Seine Worte als Mahnung und Warnung, immer wieder wird euch das Törichte und nutzlose eures irdischen Strebens vor Augen gehalten. Ihr brauchtet nur darauf zu hören und euer Leben danach einzurichten, und ruhig und sorglos könntet ihr dem kommenden Geschehen entgegensehen.... Erfreut euch nicht allzusehr der scheinbaren Ruhe und des Aufblühens in irdischem Sinne, betäubet nicht euer Gewissen mit irdischen Freuden.... Es sind nur Sinnestäuschungen, die sehr schnell vergehen, denn machtlos werdet ihr Menschen alles auf euch zukommen sehen und euch nicht dagegen wehren können.... Aber es ist euch oft genug angekündigt worden, und ihr konntet längst schon damit rechnen und euch selbst wandeln. Daß ihr es nicht tut, wird sich entsetzlich auswirken an euch, denn der Plan Gottes steht unabänderlich fest, und sowie die Zeit gekommen ist, wird er durchgeführt, wie es bestimmt ist seit Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 26. Januar 2025

Antichrist... Brutale Verfügungen...


  

Kundgabe Nr.4429 erhalten von Bertha Dudde am 07.09.1948 durch das Innere Wort.

Eine sichtbare Macht wird euch beherrschen, die eine unsichtbare Macht nicht anerkennen will.... Und diese Macht wird eure letzte Glaubensprobe herausfordern, denn sie streitet wider Mich und will auch euch zu Meinen Gegnern heranbilden. Und darum gehört eure ganze Glaubensstärke dazu, um ihr zu widerstehen. Viele werden sich unter das Zepter des Herrschers beugen, der ihnen weltlich goldene Berge verspricht, dafür aber Hingabe jeglichen Glaubens, jeglichen Geistesgutes fordert, das Anerkennen seiner Macht und Herrschaft und das Aberkennen eines Schöpfers von Ewigkeit, eines liebenden und gerechten Gottes, Der die Menschen einst zur Verantwortung ziehen wird für ihr Wollen, Denken und Tun. Und so steht er also wider Mich, und es wird ein letzter Kampf sein von kurzer Zeitdauer, aber schwer für Meine Gläubigen, weil sie bedrängt werden in einer unmenschlichen Weise, die ihnen das Bekennen Christi sehr schwermachen wird. Doch das Wissen um die reine Wahrheit, Meine offensichtliche Hilfe und die Hoffnung auf Mein Kommen und das Leben im Paradies auf der neuen Erde wird euch Kraft geben, auszuhalten und jedem Ansturm von seiten weltlicher Macht zu trotzen. Ihr habt Mein Wort, daß Ich euch nicht in der Not lasse, und darauf könnet ihr bauen felsenfest. Ich kenne die Meinen und stehe jedem einzelnen bei, so er sich nur auf Mich verlässet, so er an Mich glaubt. Der aber kommen wird, der wird die Menschen blenden durch die Schärfe seines Verstandes, sein umfangreiches Wissen, durch seine Verbindlichkeit anderen Herrschern gegenüber, und alle werden ihm das Recht zusprechen zu organisatorischer Tätigkeit mit dem Endziel des Verdrängens jeglicher Geistesrichtung. Denn er wird geistiges Streben hinzustellen suchen als falsch angewandte Lebenskraft, die für den Aufbau und die Verbesserung irdischer Bedürfnisse angewendet werden müßte. Und er wird überall Anhänger finden, die ihn anerkennen und nun gleichfalls vorgehen gegen jede geistige Arbeit. Und so werden Meine Diener auf Erden einen schweren Stand haben. Vorerst wird man euch alle Mittel nehmen wollen, die euch ein Betätigen in geistiger Hinsicht ermöglichen, wie ihr auch im einzelnen verfolgt werdet und der irdischen Gewalt Rechenschaft ablegen müsset über euer Denken und Handeln. Ferner werdet ihr auch in irdische Not gestürzt werden durch Verfügungen, die für den Gläubigen überaus hart und grausam erscheinen und es auch sind, so Ich euch nicht sichtlich beistehen und euch auf geistigem Wege erhalten würde. Und ihr werdet Meine Hilfe offensichtlich spüren, ihr werdet es fühlen, daß Ich bei euch bin und um die Not des einzelnen weiß und ihr auch abhelfe, so es an der Zeit ist. Der Antichrist wird kommen und mit ihm alle Anzeichen des nahen Endes. Denn sowie der Glaubenskampf einsetzet, könnet ihr mit Sicherheit mit dem Ende rechnen, das nicht lange auf sich warten läßt, weil der Glaubenskampf mit solcher Härte und in so brutaler Weise geführt wird, daß Ich Selbst kommen muß, um die Meinen zu retten aus tiefster Bedrängnis und sie emporzuholen in das Reich des Friedens.... Und dann kommt das letzte Gericht, und die Macht Meines Gegners wird gebrochen auf lange Zeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Weg der Liebe und des Glaubens... Anerkennung Gottes...

 

  

Kundgabe Nr.6033 erhalten von Bertha Dudde am 25.08.1954 durch das Innere Wort.

Den Weg des Glaubens und der Liebe müsset ihr gehen, wollet ihr zu Mir und zur ewigen Seligkeit gelangen. 

Ihr sollet nur glauben, daß ihr erschaffen wurdet von einer Macht, Die euch liebt und Die darum euch in einem Zustand der Vollkommenheit sehen will, weil nur etwas Vollkommenes mit Ihr verbunden und also auch selig sein kann.... Sie euch aber selig wissen will, weil Sie euch liebt.... Ihr sollet glauben an Mich, Der Ich euch erschaffen habe aus Meiner Liebe.... Schon die Annahme dessen, was ihr noch nicht fest glauben könnet, wird euch veranlassen, euch dieser Macht zu unterwerfen, und immer überzeugter werdet ihr glauben lernen, weil dieses Anerkennen schon eine Äußerung eures Urwesens ist, da ihr vollkommen von Mir ausgegangen seid und auch so lange vollkommen bliebet, wie ihr Mich anerkanntet als euren Gott und Schöpfer von Ewigkeit. Doch ihr begabet euch freiwillig eurer Vollkommenheit, als ihr euch abwandtet von Mir und dem zu, der an eurer Erschaffung wohl beteiligt war durch seinen Willen, der aber erst die Kraft zum Schaffen aus Mir bezog. Ihr anerkanntet einen anderen und verleugnetet Mich.... Und erst, wenn ihr Mich wieder in vollster Willensfreiheit erkennen und anerkennen werdet als euren Gott und Vater von Ewigkeit, seid ihr wieder in den Vollkommenszustand eingetreten, der euch ein Verweilen in Meiner Nähe möglich macht. Also verlange Ich vorerst den Glauben an Mich.... Den rechten Glauben aber könnet ihr nur gewinnen, wenn in euch ein Licht entzündet wird, das euch klare Erkenntnis gibt.... Denn was ihr glauben sollet, das müsset ihr überzeugt als Wahrheit vertreten können und also ganz klar von euch erkannt werden.... Es muß also etwas bis dahin euch Verborgenes von einem Licht hell erleuchtet werden, und dieses Licht ist der Liebefunke, der in euch entzündet werden muß und der auch leicht entzündet werden kann, so ihr euch Mir zuwendet, daß Mein Liebestrahl in euer Herz fallen und zünden kann, d.h., daß ihr nun nur immer tut, wozu euch eine Stimme in euch ermahnt, daß ihr das tut, was ihr selbst wollet, daß euch getan werde.... Ein jeder von euch Menschen kann sich in die Lage seines in Not befindlichen Mitmenschen versetzen, und er wird es wissen, was ihm dann begehrenswert erscheint.... Und also soll er selbst handeln am Nächsten.... Dieses Gefühl wird in jedem Menschen vorhanden sein, daß er selbst eine Wohltat empfindet, so ihm geholfen wird.... Also weiß er auch aus sich heraus, daß er das gleiche tun soll.... Und wer diesem inneren Drängen nachgibt, der öffnet sein Herz und kann von Meinem Liebestrahl getroffen werden, und es kann nun in ihm ein Licht aufleuchten, das ihm klarste Erkenntnis gibt.... Dann wird sein Glaube durch die Liebe lebendig.... während er zuvor nur ein purer Verstandesglaube sein kann, der wohl Meine Existenz als Gott und Schöpfer bejaht, der aber nicht ihm den Weg weiset zu Mir als seinem Vater von Ewigkeit.... Diese Erkenntnis bewirket allein die Liebe im Menschenherzen, und darum sage Ich, daß ihr den Weg des Glaubens und der Liebe gehen müsset.... daß der Glaube ohne die Liebe noch kein rechter Glaube genannt werden kann, daß die Liebe ihn erst lebendig werden lässet und daß ohne Liebe es keine Erkenntnis geben kann, weil der Verstand allein niemals die Zusammenhänge ergründen könnte, die aber die Liebe im Herzen eines Menschen mit Leichtigkeit erfasset.... Ein Glaube ohne Liebe kann auch sehr leicht wieder dahingegeben werden, während ein durch die Liebe lebendig gewordener Glaube ewig nicht mehr aufgegeben wird, weil ein Wissen nun zur Überzeugung geworden ist, wofür vom Menschen vorerst nur der Glaube verlangt wird, damit der Mensch sich selbst und seine Gefühle ordne im Hinblick auf jene Macht, Die ihn erschaffen hat.... Und je nach der Stärke seines Verlangens, mit dem Schöpfer in Verbindung zu treten, wird nun auch die Anstrahlung durch Meine Liebe erfolgen können, doch in vollster Willensfreiheit muß sich der Mensch Mir nahen, in vollster Willensfreiheit soll er den Weg der Liebe und des Glaubens gehen, der aber unwiderruflich zu Mir führen wird und zur ewigen Seligkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 24. Januar 2025

Überwinden der Materie.... Geistiges Reich....

 

  

Kundgabe Nr.5796 erhalten von Bertha Dudde am 26.10.1953 durch das Innere Wort.
 

Solange euer Sinnen und Trachten nur der Welt und ihren Gütern gilt, werdet ihr Mein Reich schwerlich ererben, denn Mein Reich ist nicht von dieser Welt.... Mein Reich kann nur erworben werden durch Hingabe dessen, was euch Menschen noch begehrenswert ist.... Mein Reich erfordert die Überwindung der Materie, denn dann erst könnet ihr frei werden aus der Form und in Mein Reich eingehen, wenn ihr euch von allem löset, was Meinem Gegner angehöret. Die materielle Welt ist sein Reich, wenngleich er keinen Einfluß hat auf die Materie an sich.... Einen desto größeren Einfluß aber hat er auf die Menschen, die als Seele das Geistige in sich bergen, das nun in dem Stadium der Entwicklung angelangt, wo es seiner Herrschaft entfliehen kann, wo es jeglicher Außenform sich entledigen kann bei rechter Nützung des Willens. Dann wendet er seinen Einfluß im Übermaß an, um den Menschen an die Materie zu ketten, um den Willen verkehrt zu richten, daß er wieder nur das anstrebt, was er längst schon überwunden hat. Die materielle Welt ist eure stärkste Willensprobe, denn ihr sollet ihr entsagen, ihr sollet freiwillig verzichten auf alles, was euch zur Erdenlebenszeit begehrlich erscheint, ihr sollet nach dem geistigen Reich trachten, also wählen und euch entscheiden für Mein Reich oder für das Reich Meines Gegners. Dieser locket euch mit seinen Gütern.... bedenket aber, daß diese Güter vergänglich sind, daß sie an sich vergehen können oder auch von euch hingegeben werden müssen in der Stunde des Todes.... Ihr könnet sie euch nicht für dauernd sichern, ihr geht ihrer unwiderruflich verlustig bald oder später.... Daran denket und schaffet und wirket und erwerbet euch daher frühzeitig Güter, die euch nicht genommen werden können, Güter, die unvergänglich sind, die erst in ihrem Wert recht erkannt werden in der Ewigkeit, nach dem Tode des Leibes, die dann der Seele Reichtum sind, der sie unendlich beglücken wird. Das Verlangen nach der Materie macht euch blind für geistige Güter, ihr könnet sie nicht erkennen als das, was sie sind, weil alle Gedanken in euch nur irdisch gerichtet sind und euch geistige Strömungen nicht berühren können, denn Mein Reich ist nicht von dieser Welt, Mein Reich kommet aber zu jedem, der es begehret.... Darum löset euch von dem, was euch den Eingang in Mein Reich verwehret.... Machet euch frei vom Verlangen nach irdischen Gütern, darbet und verzichtet, solange ihr auf Erden weilet, um dann in aller Fülle zu empfangen Meine Güter der Liebe im geistigen Reich....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 22. Januar 2025

Naturkatastrophe vor dem Ende...

 

  

Kundgabe Nr.6601 erhalten von Bertha Dudde am 21.07.1956 durch das Innere Wort.

Unabwendbar ist das Ende dieser Erde und aller auf ihr lebenden Kreatur.... Nichts wird bestehen bleiben, was die Erde an Schöpfungen trägt, und Menschen und Tiere werden das Leben verlieren, ausgenommen die kleine Schar derer, die entrückt werden lebenden Leibes. Dieser letzte Akt Meines Willens auf dieser Erde ist vorgesehen seit Ewigkeit, er ist immer wieder durch Seher und Propheten den Menschen verkündet worden, und er wird auch nun wieder mit aller Dringlichkeit ihnen als nahe-bevorstehend kundgetan, weil er so gewaltig ist und niemand das Ende erleben soll, ohne darauf hingewiesen worden zu sein. Doch diese Ankündigungen finden keinen Glauben.... Ein Ereignis steht den Menschen bevor, wie es nicht gewaltiger sich vorgestellt werden kann.... und doch wird es als unglaubwürdig abgetan, und die Mahnungen und Warnungen sind fruchtlos, denn kein Mensch bereitet sich auf dieses gewaltige Geschehen vor. Die Menschen glauben nicht an ein Ende.... Und so lasse Ich nun Meine letzte Mahnung erfolgen.... Ich bringe noch einen letzten Hinweis den ungläubigen Menschen in Form eines Naturgeschehens.... das in seinem Umfang gleichfalls gewaltig ist, aber doch die Erde nur begrenzt betreffen wird, auf daß nun auch das vorausgesagte Ende den Menschen glaubwürdiger erscheine, auf daß sie es dann nicht mehr für unmöglich halten und sie ernstlich mit sich selbst ins Gericht gehen, ob und wie sie an jenem Ende vor Mir bestehen können. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.... Das Naturgeschehen, dem nicht lange danach auch das Ende folgt, soll für die Menschen noch eine letzte Mahnung sein, denn es wird viele Menschenleben kosten, es werden sehr viele Menschen den Naturelementen zum Opfer fallen, ansonsten wenig Eindruck auf die verhärteten Herzen zu erwarten wäre, die aber doch noch gerettet werden sollen vor dem Untergang.... Ständig sprach Ich durch den Mund der Propheten, und ständig spreche Ich noch durch Mir ergebene Diener.... Doch diese Sprache überhören die Menschen bis auf wenige, die Meinen Worten Glauben schenken und darum selbst bereit sind, auf ihre Mitmenschen einzuwirken nach Meinem Willen.... Nun aber sollen sie Meine Stimme deutlich hören und ihre Ohren nicht verschließen können, denn die Gleichgültigkeit der Menschheit veranlaßt Mich dazu, sie aufzustören und ihre Ruhe, ihren Weltgeist zu erschüttern.... auf daß keiner sagen kann, ungewarnt geblieben zu sein. Doch auch diese Warnung wird nicht die restlose Zuwendung zu Mir zur Folge haben, weil Meine Stimme nicht erkannt werden will und weil Ich keinen Zwang anwende, der die Menschen zu Mir treibt.... Dann also wird das Ende alles von der Erde fegen, was im Widerstand zu Mir verharrt, denn Widerstand trägt jeder Mensch in sich, der nicht angesichts der großen Zerstörung zuvor.... die Meine Macht beweiset.... sich Mir zukehrt.... Widerstand trägt jeder noch in sich, der ein Ende dieser Erde für unmöglich hält, denn er ist verfinsterten Geistes, was seine Zugehörigkeit zu Meinem Gegner verrät.... Ich suche noch auf alle mögliche Weise diesen Widerstand zu brechen ohne Zwang. Und es wird dieser letzte Eingriff wahrlich ein grausam scheinendes Mittel sein, doch Ich wende es an um eurer Rettung willen, weil Meinen Worten kein Glaube geschenkt wird und weil das Ende nahe ist, dem sie dann unwiderruflich zum Opfer fallen, und der Geisteszustand nun maßgebend ist, welches Los sie erwartet am Tage des Gerichtes. Und Meinen Dienern sage Ich immer wieder, daß sie nicht eifrig genug des Endes und des zuvor eintretenden Naturgeschehens Erwähnung tun können, daß sie sich nicht fürchten sollen, die Menschen darauf hinzuweisen, daß ihnen nicht mehr lange Zeit bleibt, daß sie ohne Scheu reden sollen von Meinem Plan von Ewigkeit und daß sie darum auch das Evangelium der Liebe verbreiten sollen, auf daß die Menschen wissen, was Ich von ihnen verlange, damit sie nicht als Opfer des Kommenden versinken in die Finsternis.... Was Ich von ihnen verlange, ist nur ein opferbereites, liebeerfülltes Herz.... Dann können sie ohne Furcht die kommenden Ereignisse erwarten, dann gehören sie zu jenen, die unbeschadet hervorgehen werden, auch wenn alles um sie zu versinken droht.... Die aber nicht glauben wollen, denen stehen große Schrecknisse bevor.... Und Ich werde mit jedem Erbarmen haben, der dann zu Mir rufet in seiner Not, denn Ich will die Menschen nur retten, nicht aber sie dem Verderben preisgeben.... denn das Ende kommt unwiderruflich, und dann wird jeder gerichtet nach Recht und Gerechtigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Ewige Verdammnis.... Nichtsein - Unerlöstsein....

 

  

Kundgabe Nr.1137 erhalten von Bertha Dudde am 15.10.1939 durch das Innere Wort.

Unzertrennlich verbunden ist der Schöpfer des Himmels und der Erde mit allen Seinen Geschöpfen, nichts lebensfähig ist ohne die Zuwendung Seiner Kraft und also diese Kraft jeglichem Schöpfungswerk vermittelt werden muß, um es zu erhalten. So sind alle Wesenheiten in ständigem Verband stehend mit der höchsten Wesenheit und es kann sonach das Wesen nur einen nicht-Gott-gewollten Weg gehen, ohne aber sich gänzlich von seinem Schöpfer und Erzeuger trennen zu können. Es wird immer Dessen Kraftzuwendung in Anspruch nehmen müssen, wenngleich es in Verblendung des Denkens im letzten Stadium seiner Entwicklung sich unabhängig wähnt von jeglicher über ihm stehenden Macht. Das Nicht-Anerkennenwollen einer Macht scheidet nicht das Vorhandensein einer solchen aus.... So also das Wesen sich trennen will von seinem Schöpfer, so geschieht dies nur in seinem eigenen Denken, indem es seinen Willen bewußt abwendet vom göttlichen Willen.... niemals aber kann es sich durch solches Denken lösen von seinem Schöpfer, denn dies wäre gleichbedeutend mit "Nicht-Sein".... Ein Trennen ist sonach unmöglich, und es hat das bewußte Abwenden von Gott nur zur Folge, daß dieses Wesen nicht die Freiwerdung des Geistes erstrebt, sondern das Verharren in unerlöstem Zustand vorzieht, also sich gleichsam zurückversetzt in die gebannte Form, die es schon überwunden hatte.... und so die Kluft zwischen dem Schöpfer und sich ins Endlose vergrößert, anstatt sie zu verringern. Und es ist dieser Rückgang gleich einer ewigen Verdammnis, denn es sind für das Wesen endlose Zeiten unsagbarer Qual.... Es gibt kein Nicht-Sein.... nur ein Unerlöst-Sein.... Der Weg zur Erlösung ist für jedes Wesen gangbar, und es wird ihm alle erdenkliche Hilfe gewährt.... Nur muß die Vereinigung mit Gott angestrebt werden, nicht aber die Entfernung von Gott.... Es ziehet Gott die Wesen zu Sich hinan in Seiner unendlichen Liebe, sofern sie nur aufschauen zu Ihm.... Doch so Er Widerstand findet im Willen des Menschen und Seine Liebe nicht angenommen wird, hört auch die Gnadenzuwendung auf; jedoch die Kraftzufuhr aus Gott wird ihm nach wie vor gewährt, solange der Erdenweg noch nicht zurückgelegt ist. Erst im Jenseits wird das Wesen, das Widerstand bot, den Mangel göttlicher Kraft zu spüren bekommen, es ist dann gewissermaßen sich selbst überlassen. Es hat auch dann noch die Möglichkeit, die Kluft zu überbrücken, jedoch liegt auch die Gefahr nahe, in endlose Tiefen hinabzustürzen, so die Verstocktheit so groß ist, daß es auch dann noch jede Hilfe abweist. Und dann ist der Weg nach unten eingeschlagen worden, der wieder in der Gefangenschaft endet.... daß das Wesen wieder der festen Form einverleibt wird und den Gang seiner Höherentwicklung durchmachen muß wieder Ewigkeiten hindurch, bis endlich die Trennung des Geschöpfes vom ewigen Schöpfer überwunden ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 20. Januar 2025

Reinigung der Erde....


  

Kundgabe Nr.7179 erhalten von Bertha Dudde am 01.08.1958 durch das Innere Wort.

Und es wird wieder eine neue Erde sein, und die Menschen darauf werden Mir innig verbunden sein und also leben Meiner ewigen Ordnung gemäß. Aber dieser Zustand kann nur noch erreicht werden dadurch, daß eine Reinigung der Erde stattfindet.... daß die alte Erde wieder in eine Form gebracht wird, wo alles wieder in rechter Ordnung ist, was aber nicht bedeutet, daß diese Ordnung mit der jetzigen Erde hergestellt werden kann, wie es so viele Menschen gern glauben möchten, die den Gedanken an ein Ende dieser Erde nicht ausdenken wollen. Die kommende Reinigung wird eine gründliche sein, die sich vorerst auf alle Menschen erstreckt, die nicht mehr in Meiner Ordnung von Ewigkeit leben.... die aber auch die Schöpfungswerke selbst einschließt, weil auch das darin gebundene Geistige neuer Verformungen bedarf, um zu einer raschen geistigen Aufwärtsentwicklung zu gelangen.... und weil Ich vor allem auch des Geistigen gedenke, das lange genug in harter Materie geschmachtet hat, um endlich auch einmal den Weg zur Höhe antreten zu dürfen.

Nimmermehr würde auf dieser Erde eine Wende zu Mir hin erfolgen, weil Mein Gegner durch die Menschen selbst in seiner Macht gestärkt wird, die er aber immer nur anwenden wird, noch größeren Abfall von Mir zu erzielen. Und bevor nicht der Gegner selbst gebunden ist sowie auch alles ihm Hörige, bleibt der geistige Tiefstand nicht nur wie er ist, sondern er wird stets schlimmer, so daß kein harmonischer Zustand auf Erden mehr zu erwarten ist. Daher also führe Ich eine gründliche Reinigung durch, Ich löse alles auf Erden auf, was Geistiges birgt, und lasse eine neue Erde erstehen mit völlig neuen Schöpfungen, die wieder von dem Geistigen bezogen werden zwecks Weiterentwicklung.... Und Ich bevölkere die Erde nur mit Menschen, deren Reifezustand so ist, daß sie ein seliges Leben im Paradies ertragen können.... mit Menschen, die im letzten Kampf auf dieser Erde treu zu Mir standen und die Ich daher als Stamm des neuen Menschengeschlechtes auf die neue Erde versetzen konnte.... Jede neue Erlösungsepoche beginnt mit einem geistig-reifen Geschlecht, das nun wieder auf die nachfolgenden Generationen einwirken soll, um auch diesen den Weg zur Höhe zu zeigen und ihnen zur Vollendung zu verhelfen.

Und da nun Mein Gegner gebunden ist, werden auch anfangs die Menschen nicht bedrängt werden von ihm, und es wird darum auch lange Zeit ein paradiesischer Zustand bleiben, wo alle Geschöpfe, Menschen und Tiere, in Harmonie und Frieden miteinander leben, wo die Liebe die Menschen zur ständigen Bindung mit Mir treibt, wo Ich ihnen also gegenwärtig sein kann und die Menschen darum selig sind, bis einmal wieder die Zeit kommen wird, wo sich diese Bindung lockert, wo die Materie wieder ihre Reize ausübt und wo die Menschen nun selbst durch ihr Begehren Meinem Gegner die Ketten lösen.... ohne daß Ich sie daran hindere, weil die Erprobung des freien Willens nun wieder nötig wird, der zuvor voll und ganz Mir zugewendet war.... Jede Erlösungsperiode bringt Mir viel des einst gefallenen Geistigen zurück. Würde Ich aber dem nunmehrigen Zustand kein Ende bereiten, so wäre wahrlich auch kein geistiger Erfolg mehr zu verzeichnen, denn es ist von Mir aus dem Gegner das Recht zugebilligt worden, gleichfalls um die Wesen zu kämpfen.

Er aber mißbrauchet sein Recht, indem er die Grenzen seiner Befugnis übersteigt, indem er zu verhindern sucht, daß die Menschen überhaupt Kenntnis erhalten von Mir, ihrem Gott und Schöpfer von Ewigkeit.... Das Erdenleben aber ist dem Menschen gegeben zur Entscheidung, welchem Herrn sie angehören wollen, und sie müssen daher auch über beide Herren informiert sein, was Mein Gegner jedoch mit allen Mitteln zu verhindern sucht. Und deshalb setze Ich Selbst seinem Wirken ein Ende, und darum wird er und sein Anhang gebunden, und Ich stelle vorerst überall wieder die gesetzliche Ordnung her, um allem Gefallenen die Aufwärtsentwicklung zu sichern, wie es Mein Plan ist von Ewigkeit.

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 18. Januar 2025

Gott Selbst führt den Menschen die Wahrheit zu...


  

Kundgabe Nr.8599 erhalten von Bertha Dudde am 28.08.1963 durch das Innere Wort.

Überaus gern leite Ich euch Menschen die Wahrheit zu.... überaus gern unterbreite Ich euch ein Wissen über euren eigentlichen Daseinszweck, über die Ursache und das Endziel eures Wandels auf dieser Erde.... Denn erst, wenn ihr darüber aufgeklärt seid, beginnet ihr bewußt zu leben und auch das Ziel anzustreben. Zuvor gehet ihr geistig tot dahin, und jeder Tag geht euch verloren, der euch aber bei rechtem Willen dem Ziel zuführen könnte. Ihr Menschen aber wollet es nicht glauben, daß euer Gott und Schöpfer, euer Vater von Ewigkeit, Selbst zu euch spricht und daß ihr darum auch ein Wissen als wahr annehmen dürfet.... Ihr bedenket aber nicht, daß Ich ein Gott der Liebe bin und daß die Liebe alles euch zuwenden will, was ihr benötigt, um euer Ziel auf Erden zu erreichen. Und euer Ziel ist die endgültige Rückkehr zu Mir, von Dem ihr einstens ausgegangen seid und euch freiwillig entferntet.... Und deshalb müsset ihr auch wissen, welche Bewandtnis euer Erdendasein hat, ihr müsset ferner wissen, wie ihr euer Erdenleben führen sollet, daß ihr einen Erfolg verzeichnen könnet. Denn es kann auch der ganze Erdengang für euch ein Leerlauf sein, und das will Ich verhüten. Ich bin das Licht von Ewigkeit.... Das Licht verbreitet einen hellen Schein. Ihr selbst wandelt noch in dunklen Gebieten, denn ihr seid völlig unwissend und erkenntnislos.... Darum will Ich Mein Licht in diese Dunkelheit einstrahlen lassen, und wahrlich, es wird euch beseligen, ein Wissen zu empfangen, das der Wahrheit entspricht. Denn ihr könnet auch falsch unterwiesen werden von euren Mitmenschen, die selbst kein rechtes Wissen besitzen. Dann aber wird die Dunkelheit um euch nicht durchbrochen, und es sind Blendlichter, die keine Helligkeit ausstrahlen, euch nur verwirren in eurem Denken. Ich unterweise euch gern, und ihr könnet über alles Aufschluß erhalten, doch Ich mache eines zur Bedingung, daß es euch ernst ist darum, reine Wahrheit zu erfahren.... Nur diesen Willen müsset ihr aufbringen und euch Mir dann anvertrauen, Der Ich, als Selbst die Wahrheit, euch auch in die Wahrheit einführen kann.... Und wahrlich, ihr werdet belehrt werden und ein überreiches Wissen empfangen, das euch beglückt.... Es wird euch alles verständlich sein, es wird jede Frage euch beantwortet werden, und lichtvoller Tag wird in euch sein, ihr seid aus der Nacht des Geistes herausgetreten und erfreuet euch nun des Lichtes, das euren Geist erhellet. Ihr werdet aber nach der reinen Wahrheit nur dann verlangen, wenn in euch die Liebe entzündet wird.... Denn Liebe, Licht und Wahrheit gehören zusammen, eines ist nicht ohne das andere zu denken.... Ein liebloser Mensch verlangt nicht nach der Wahrheit aus Mir und wird ewiglich auch nicht nach einem Licht verlangen.... Wer aber in der Liebe lebet, der will auch der Finsternis entfliehen.... und aus dem Feuer der Liebe geht das Licht der Weisheit aus.... es wird jeder wissend werden, der in Liebe wirket, denn die Liebe bin Ich Selbst, und Ich belehre durch den Geist den Menschen, der bewußt dieses zuläßt.... Und je mehr Ich austeilen kann an lichtvollem Wissen, desto mehr beglückt Mich der Geisteszustand der Menschen, die der Nacht nun entflohen sind und gleichzeitig auch dem Fürsten der Finsternis, der alle Menschen in der geistigen Dunkelheit erhalten möchte, damit sie Mich.... ihren Gott und Schöpfer.... nicht erkennen können. Da Ich aber die Liebe bin, da ihr alle aus Meiner Liebe hervorgegangen seid, will Ich euch ewiglich nur beglücken. Doch das erfordert euren Zusammenschluß mit Mir, es erfordert erst euren Willen, euch Mir wieder zu nähern, und dann nehmet ihr auch Meine Gnadengaben entgegen, ihr lasset euch belehren von Mir, und ihr erfüllet Meinen Willen, den Ich euch durch diese Belehrungen kundgebe. Ihr nehmet also freiwillig den Weg, der zu Mir zurückführt, von Dem ihr einst ausgegangen seid, weil ihr schon ein Licht in euch habt, das euch den rechten Weg erleuchtet.... weil ihr durch Meine Belehrungen zur Erkenntnis gelangt seid und um den Sinn und Zweck eures Erdenlebens wisset. Und es wird euch die Wahrheit aus Mir beglücken, ihr werdet nach Meiner Ansprache verlangen, sowie ihr nur glaubet, daß Ich euch anspreche. Und dieser Glaube wird in euch lebendig werden durch die Liebe.... Also führet nur ein Leben in uneigennütziger Nächstenliebe, und ihr verbindet euch dadurch innig mit Mir, so daß Ich zu euch reden kann, daß Ich euch einführen kann in die Wahrheit, wie Ich es euch verheißen habe....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 17. Januar 2025

Erschaffung des Menschen... Sündenfall...

 

  

Kundgabe Nr.5800 erhalten von Bertha Dudde am 31.10.1953 durch das Innere Wort.

Endlos lange Zeit benötigte das gefallene Geistige zu seiner Aufwärtsentwicklung, und endlos lange Zeit erforderten auch Meine einzelnen Schöpfungen, die gleichsam mit dem darin gebundenen Geistigen auch sich entwickeln mußten, um immer reiferes Geistiges in sich bergen zu können. Immer wieder wurden neue Formen erschaffen und immer wieder diesen Formen eine Bestimmung zugewiesen.... Es entstand also die irdische Schöpfung nicht im Augenblick, sondern unendlich lange Zeiträume sind vergangen, bis das Geistige in allen Reifegraden die für dieses erforderliche Außenform fand, weil die immer ansteigende Reife auch immer wieder neue Schöpfungen bedingte, die es aufnehmen konnten. Solange aber das Geistige im Mußgesetz wandelte, bedeutete also Meine schöpferische Tätigkeit: Erschaffen der Erde als Ausreifungsstation für das zutiefst gefallene Geistige, das darin eine Reife erlangen sollte, die dem gebundenen Geistigen den freien Willen zurückgab, den es einst mißbraucht hatte....

Nun aber mußte auch eine Außenform geschaffen werden für dieses ausgereifte Geistige, damit es in dieser Form wieder den freien Willen erproben konnte.... Es war dieses Schöpfungswerk der Mensch, der sich von allen zuvor erstandenen Schöpfungen insofern unterschied, als daß er nebst dem freien Willen auch mit Verstand und Vernunft begabt war.... mit einer Denkfähigkeit, mit Ichbewußtsein und mit der Fähigkeit, sich durch die Sprache austauschen zu können mit seinen Mitmenschen, weil das Zusammenleben zur Willenserprobung die nötigen Voraussetzungen ergab. Die äußere Form des Menschen war schon in den letzten Stadien im Mußzustand vorhanden und zur Aufnahme unzähliger ausgereifter Seelensubstanzen bestimmt worden, doch diese Lebewesen handelten noch im Mußzustand, wie es das Naturgesetz verlangte, und waren sonach nicht für ihr Handeln verantwortlich.... sie waren nur in ganz geringem Maß denkfähig, jedoch als Sammelbecken für das in endlos langer Entwicklungszeit ausgereifte Geistige ebenfalls Schöpfungswerke, die Meine Weisheit und Liebe für dieses Geistige geformt hatte. Als Menschen waren aber erst die Lebewesen anzusprechen, die im Besitz des freien Willens, des Verstandes und des Ichbewußtseins waren....

Und nun erst setzte der Plan der Vergeistigung dieser Geschöpfe ein.... der nun erforderte, daß diese Wesen.... die Menschen.... von Mir belehrt wurden.... die ihre Denkfähigkeit, ihren Verstand und ihren freien Willen nützen sollten diesen Meinen Belehrungen gemäß und die nun kraft ihres freien Willens leben und schaffen konnten auf Erden.... die sich zu Göttern gestalten, aber auch gänzlich Meinen Belehrungen und Meinem Willen zuwiderhandeln konnten und zur Tiefe zurückkehren, aus der sie emporgestiegen waren.... Ich schuf den Menschen.... Ich gab dem in einem bestimmten Reifegrad stehenden Geistigen eine Außenform, die wieder Meiner Weisheit und Meiner Liebe entsprach und auch der Aufgabe, die nun der Mensch zu erfüllen hatte.... Die Außenform wurde erst zu einem lebenden Wesen, als das Geistige darin Aufenthalt nahm.... die Zusammensetzung unzähliger Partikelchen, die nun als "Seele" der Form das Leben gab. Denn das Geistige ist ständig wirkende Kraft und war wohl während der Vorstadien, während des endlos langen Entwicklungsganges, gebunden und zu ungehemmter Tätigkeit unfähig; doch in der letzten Außenform, im Menschen, kann es wieder tätig werden. Es kann seine ihm eigene Kraft entfalten und sie durch den Zusammenschluß mit Mir unbeschränkt vermehren.... Den ersten Menschen stand Meine Kraft ungemessen zu Gebote; sie waren ausgestattet in ungewöhnlicher Weise, weil ihr Probeleben auf der Erde dazu führen sollte, daß sie als völlig vergeistigt ihre irdische Hülle ablegen und wieder zurückkehren sollten als rechte Kinder in ihr Vaterhaus.... Doch die Willensprobe mußte ihnen gestellt werden, die Ich von einem jeden erschaffenen Wesen fordere; das Bestehen dieser Probe der ersten Menschen hätte alle nachfolgenden Menschen leicht das letzte Ziel erreichen lassen.... (1.11.1953) In den ersten Menschen hatte Ich Mir Wesen geschaffen, die trotz ihrer Unzulänglichkeit.... d.h. ihrer mangelnden Vollkommenheit als Folge des Abfalles von Mir.... doch zur Erkenntnis Meiner Selbst gelangen konnten, die sich selbst erkannten als Geschöpfe.... die also durch ihre Denkfähigkeit und ihren freien Willen Meinen Willen erkennen und ausführen konnten.... Ich hatte Mir Wesen geschaffen, denen Ich Mich trotz ihres Abstandes von Mir verständlich machen konnte, die Mein Wort vernehmen und auf sich wirken lassen konnten, was zuvor, im Zustand des gebundenen Willens, unmöglich war.... Der Mensch also war das erste irdische Schöpfungswerk, das einen gefallenen Urgeist in sich trug und nun diesem Urgeist wieder verhelfen sollte, auch in seinen Urzustand zurückzukehren, um wieder als freies Geistiges in ewiger Vereinigung mit Mir schaffen und wirken zu können.... Das war die Aufgabe des ersten erschaffenen Menschen, und es bleibt die Aufgabe aller Menschen bis zum Ende, bis zur restlosen Vergeistigung alles Gefallenen.... Es war eine nicht allzu schwere Willensprobe, die der erste Mensch abzulegen hatte.... Doch zu dieser Erprobung mußte auch Meinem Gegner das Recht zugebilligt werden, auf ihn einzuwirken.... Und diesem Einwirken erlag der Mensch.... Er wurde ein zweites Mal Mir abtrünnig, und es war dies der erste Sündenfall auf dieser Erde.... der Sündenfall, von dem die Menschheit Kenntnis hat, auch wenn sie nichts von dem einstigen Abfall des Geistigen von Mir weiß.... Dieser aber erklärt erst alles.... Denn der erste Mensch hätte nicht fallen können, wenn er das erste wesenhafte Schöpfungswerk aus Mir gewesen wäre, das im Vollbesitz von Kraft und Licht hätte stehen müssen, weil aus Mir nur Vollkommenes hervorgehen kann. Denn es hätte dann noch keine Gegenkraft auf ihn einwirken können. Die Begründung seines Falles aber ist in jenem Abfall der Geister zu suchen und also in der noch nicht voll ausgereiften Seele des Menschen, die sich zwar bewähren konnte, aber nicht bewähren mußte.... Es hatte der Mensch zwar den Verstand und den freien Willen und darum auch eine Verantwortung zu tragen für seine Seele.... Und also mußte der Mensch seine Schuld büßen.... Mein Gegner behielt die Macht über das als Mensch verkörperte Geistige, und das bedeutet für jeden Menschen einen mühseligen, mit Kampf und Leiden verbundenen Erdenlebensgang mit dem Ziel, sich seiner Gewalt zu entwinden.... ein Ziel, das auch der Mensch erreichen kann, weil Jesus Christus dem durch den Sündenfall Adams geschwächten Menschengeschlecht zu Hilfe kam und die Erlösung also gewährleistet ist für jeden, der Ihn anerkennt als Gottes Sohn und Erlöser der Welt und Ihm willig nachfolgt.... Der erste Mensch hätte die Brücke erbauen können, auf der dann alle seine Nachkommen zu Mir gelangen konnten.... doch da er fiel, mußte die Menschheit noch lange in der Knechtschaft des Satans verharren, bis der Erlöser kam, bis Jesus Christus zur Erde niederstieg, um nun eine Brücke zu schlagen in das geistige Reich durch Sein Leiden und Sterben.... durch Seinen Tod am Kreuze.... (2.11.1953) Der Willensentscheid, der von Meinem erstgeschaffenen Wesen.... von Luzifer.... gefordert wurde, war keineswegs als ein Gebot zu betrachten, vielmehr war es dem Wesen völlig freigestellt, nach einer Richtung hin seinen Willen zu wenden, und die Richtung seines Willens war allein in seinem Verlangen nach Macht und Alleinherrschaft begründet. Es war sich wohl bewußt, aus Mir hervorgegangen zu sein, glaubte sich jedoch auch allein regierend sein zu können, weil es Mich nicht sah.... Es erkannte Mich als seinen Ausgang, es wollte Mich aber nicht anerkennen.... Und diesen Willen hatte nicht Ich in das Wesen hineingelegt, sondern das Wesen selbst hatte den von Mir ihm geschenkten freien Willen so gewandelt.... Das war der Unterschied zwischen dem ersten Fall Luzifers und dem Sündenfall des ersten Menschen.... denn dieser trug noch den verkehrten Willen in sich, und darum gab Ich ihm ein Gebot, das er nicht übertreten sollte.... ein Gebot, das er auch leicht hätte halten können, wenn nicht der Gegengeist auf ihn eingewirkt hätte, der darum einen starken Einfluß hatte auf den Menschen, weil dieser im Grunde noch sein Anteil war.... weil er noch nicht die Vollkommenheit wiedererlangt hatte, die einen Fall unmöglich machte. Ein vollkommen erschaffener Mensch hätte nicht fallen können, d.h., er wäre zur Übertretung dieses Gebotes nicht fähig gewesen, weil das vollkommene Geistige im Menschen diesen zurückgehalten hätte von jedem Gott-widrigen Tun.... Die Erschaffung des Menschen war aber erst die Folge des Falles Luzifers und seines Anhanges, denn Ich hätte es sonst wahrlich nicht nötig gehabt, dem von Mir ins Leben gerufenen Geistigen Außenformen zu geben als Umhüllung. Die Form des Menschen aber barg das gefallene Geistige, und somit war der Mensch Adam mit jener einstigen Sünde schon belastet, die er aber abstoßen konnte, wenn er Meines Gebotes geachtet hätte.... Es wäre ihm möglich gewesen, die Erbschuld zu tilgen.... sein Fall verzögerte die Rückkehr des gefallenen Geistigen zu Mir wieder endlose Zeiten, doch sie ist möglich geworden durch das Erlösungswerk des Menschen Jesus, Der ohne ein Gebot Meinerseits das getan hat, was der Mensch Adam tun sollte.... völlig in Meinen Willen einzugehen und durch ein Liebeleben wieder auf Erden sich mit Mir zusammenzuschließen und in den Vollbesitz von Kraft und Licht zu gelangen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Donnerstag, 16. Januar 2025

Materie und Geist...

 

  

Kundgabe Nr.2494 erhalten von Bertha Dudde am 04.10.1942 durch das Innere Wort.

Was ist die Welt und ihre Materie.... diese Frage beschäftigt viele Menschen, und doch sind sie nicht fähig, sie zu lösen kraft ihres Verstandesdenkens. Alles Sichtbare ist Materie, d.h. Stoff, der sich verdichtet hat zur Form. Er ist gewissermaßen erst durch das Verdichten zum sichtbaren Stoff geworden, denn zuvor war er unsichtbar, d.h. geistige Substanz. Geistige Substanz ist aus Gott hervorgegangene Kraft, die Seinem Willen entsprechend zu dem wird, was sie ist, sowie Gott ihr eine bestimmte Form zugedacht hat. Diese Form ist wieder der Zusammenschluß unzähliger Substanzen, also ein Gebilde, das sich auflösen kann, um jede einzelne Substanz wieder freizulassen, wenn es Gottes Wille ist. Es ist also jegliche Form zerstörbar, es ist die Materie etwas, was keinen Ewigkeitsbestand hat, denn sie ist nur die Hülle von geistigen Substanzen, die sich höher entwickeln sollen und daher nicht ewig in diesen Hüllen bleiben. Die Materie selbst ist zwar auch geistige Substanz, d.h. durch den göttlichen Willen verdichtete geistige Kraft, die aber durch immerwährendes Auflösen und Zerstieben und wieder Neuformen gleichfalls dazu wird, daß sie sich nach endlos langer Zeit selbst in einer solchen Form bergen kann. Also ist alles Sichtbare geistige Kraft, die noch im Anfangsstadium der Entwicklung steht, während das schon reifere Geistige für das menschliche Auge unsichtbar ist, sich aber einer sichtbaren Form bedient, um darin Aufenthalt zu nehmen. In jeder Form lebt somit etwas Geistiges, ein Wesen, das sich seiner selbst unbewußt ist, das aber nach Zusammenschluß mit gleichen Wesen verlangt, um die Kraftfülle zu vermehren durch diesen Zusammenschluß. Denn es strebt ein jedes Wesen nach Vollendung. Sowie sich die Materie auflöst, also eine Form in sich zerfällt, strebt das frei gewordene Wesenhafte gleichem Wesenhaften zu, und es vereinigt sich, um eine neue Form zu beleben. Dieser Vorgang liegt dem immerwährenden Werden und Vergehen in der Natur zugrunde, also er ist die Veranlassung zu ständigem Leben und Sterben in der Natur.... Die geistigen Substanzen durchwandeln die gesamte Schöpfung, teils vereinzelt, teils in Unzahl zusammengeschlossen. Und entsprechend sind auch die sie umgebenden Formen in ihrer Größe und Art. Alles, was dieses Geistige in sich birgt, ist Materie. Die Materie selbst aber besteht aus solchen geistigen Substanzen, die im Anfang der Entwicklung stehen und daher auch dem menschlichen Auge sichtbar sein können, denn nur das schon reifere Geistige ist unsichtbar. So muß also alles, was sichtbar ist, als unvollkommen, d.h. gottfernes Geistiges, betrachtet werden, das seinen Gang der Entwicklung beginnt. Das in ihm sich bergende Geistige hat schon diesen Weg zurückgelegt und strebt schon Gott entgegen, weshalb ein Zerstören, d.h. ein Vergehen oder Auflösen der Form, also die Vergänglichkeit der Materie, dem Willen Gottes entspricht, weil dadurch diesem Geistigen die Fortentwicklung ermöglicht wird....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 15. Januar 2025

Wesen von anderen Welten?....


  

Kundgabe Nr.6364 erhalten von Bertha Dudde am 25.09.1955 durch das Innere Wort.

Eine geistige Verbindung von der Erde zu den Wesen anderer Welten gibt es, sowie es sich um Lichtwesen handelt, die in Meinem Auftrag auf euch einwirken, daß ihr den rechten Weg gehet, der zu Mir führt. Die Lichtwelt ist unentwegt bemüht, euch zu beeinflussen im guten Sinne.... Aber auch die Kräfte der Finsternis nützen jede Gelegenheit, euch irrezuführen, um euch vom Wege der Wahrheit zu entfernen, um euer Denken zu verwirren. Und es wird gerade in der letzten Zeit vor dem Ende vieles geschehen, was ihr Menschen euch nicht erklären könnet.... Doch bedenket immer, daß die Menschen ohne Zwang den Weg zu Mir betreten müssen, daß also niemals zum-Glauben-zwingende Erscheinungen von Meiner Seite aus angewendet werden, selbst wenn die Menschheit in größter geistiger Not sich befindet. Bedenket immer, daß die Lichtwelt in Meinem Auftrag tätig ist, also niemals von sich aus etwas tun würde, was nicht Meinem Willen und Meiner Weisheit entspricht. Sind also "Lichtwesen" darauf bedacht, euch Menschen zu helfen, so wählen sie keineswegs eine Erscheinungsform, die Zweifel, Verwirrung und fragliche Erfolge auslöset bei den Menschen, sondern in aller Klarheit werden sich diese Lichtwesen den Menschen gegenüber äußern.... und immer so, daß sie als Lichtspender erkannt werden können. Und sie werden sich dann immer denen gegenüber äußern, die eine geistige Verbindung anknüpfen wollen zum Zwecke geistigen Aufstiegs.... Sie werden aber niemals insofern beunruhigend einwirken, als daß sie zu Mitteln greifen, die den Menschen unerklärlich sind, denn sie wollen Unklarheit verjagen, sie wollen Licht geben, nicht aber die Dunkelheit vergrößern, die jede unnatürliche Erscheinung verbreitet.... Zahllose Lichtwesen sind um euer geistiges Wohl bemüht.... zahllose Lichtwesen wollen euch verhelfen, noch vor dem Ende zum Licht zu gelangen.... Denn das Ende kommt unwiderruflich.... weil Meine Liebe und Weisheit auch des noch in der festen Materie Gebundenen gedenkt, dem auch einmal Erlösung werden soll aus der festen Form.... Ihr Menschen greifet in freiem Willen in Meine Naturgesetze ein und bringet sonach dieses letzte Zerstörungswerk auf dieser Erde selbst zur Auslösung.... Ihr würdet euch auch keineswegs durch Vorstellungen Wissender von eurem Vorhaben abbringen lassen, selbst wenn Engel vom Himmel herabkämen, euch zu warnen.... ansonsten Ich nicht ständig durch Seher und Propheten hingewiesen hätte auf dieses Ende, wenn Ich nur die geringste Willenswandlung ersehen hätte.... Also ist dieses euer Vorhaben nicht mehr aufzuhalten, das Ende kommt unwiderruflich.... Und so gilt das Bemühen der geistigen Welt immer nur eurer Seele.... Und das versuchen sowohl gute als auch schlechte Kräfte, nur auf ganz verschiedene Weise.... Die Lichtwelt spricht immer nur euren Geist an, die finstere Welt dagegen eure Sinne.... Die Lichtwelt offenbart sich euch in verschiedenster Weise, immer aber durch Mittler, die ihrer geistigen Reife und Gesinnung wegen mit den Wesen des Lichtes in Verbindung stehen, so daß diese dann auch den Mitmenschen jene Offenbarungen mitteilen können.... Die finstere Welt dagegen äußert sich direkt.... Sie spricht wahllos die Menschen an, sie findet Glauben bei den ihrigen und richtet Verwirrung an bei den anderen, und es werden keinerlei positive Auswirkungen zutage treten.... Es wird nicht mit Sicherheit eine göttliche Kraftäußerung zu erkennen sein, sondern ständiges Fragen, ständige Unklarheit kann überall dort beobachtet werden, wo schlechte Kräfte tätig sind.... Was von oben kommt, was seinen Ausgang hat bei Mir oder der in Meinem Auftrag wirkenden Lichtwelt, wird immer Licht verbreiten.... Am Licht allein könnet ihr Menschen lichtvolles Wirken erkennen, dann aber werdet ihr auch nicht mehr fragen, sondern wissen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 14. Januar 2025

Gott als liebender Vater...

 

  

Kundgabe Nr.7648 erhalten von Bertha Dudde am 15.07.1960 durch das Innere Wort.

Für die meisten Menschen bin Ich der ferne, unnahbare Gott, vorausgesetzt, daß sie noch an Mich glauben.... Aber sie haben keine Bindung mit Mir, sie suchen Mich in der Ferne, sie sehen in Mir wohl ihren Gott und Schöpfer, aber nicht ihren Vater.... sie haben noch nicht das Verhältnis eines Kindes zum Vater hergestellt, und sie wagen sich darum auch nicht, Mich wie einen Vater anzusprechen, sie erwarten auch keine Hilfe, weil sie die Vaterliebe ausschalten und nur in Mir den strafenden Gott sehen, den unerbittlichen Richter, Der sie gnadenlos verurteilt, wenn sie nicht nach Seinem Willen leben. Die Menschen wissen nicht um Meine übergroße Liebe zu ihnen, ansonsten sie sich zutraulich Mir nahen würden und mit Mir Zwiesprache hielten.... Sie wissen nicht, daß sie aus Meiner Liebe hervorgegangen sind und daß Meine Liebe ihnen gehört, auch wenn sie sündig geworden sind.... Sie stehen Mir noch fern, und darum können sie auch nicht von Meiner Kraft durchflutet werden, weil sie sich dann Mir gläubig zuwenden müßten.... weil sie Meine Nähe suchen und den Willen haben müßten, von Mir als Kind angenommen zu werden.... Und es ist schwer, ihnen dieses Wissen zu übermitteln.... denn Ich bin und bleibe für diese Menschen das unerreichbare Wesen, Das überhoch über den Menschen steht und wenig oder keine Verbindung mit ihnen hat. Sie glauben nicht an einen Zusammenhang des Schöpfers mit Seinem Geschöpf, sie fühlen sich isoliert und sind es auch, solange sie nicht selbst die Isolierung aufheben und sich Mir anzuschließen suchen. Ich aber will der Vater Meiner Kinder sein, Ich will den Menschen nahestehen, so nahe, daß sie Mich zu hören vermögen. Aber es gehört dazu als erstes der freie Wille des Menschen, mit Mir Verbindung zu haben. Auch der Mensch muß wollen, Mir nahezukommen, er muß die weite Entfernung zwischen uns selbst aufheben eben durch den Willen, mit Mir verbunden zu sein. Und es kann dieser Wille im Menschen erwachen, wenn ihm immer wieder von Meiner Liebe gekündet wird, wenn Ich ihm dargestellt werde als ein höchst vollkommenes Wesen, Das nur Liebe ist und Das Seine große Liebe an Seine Geschöpfe verschenken will, auf daß sie selig sind. Ich muß den Menschen als höchst vollkommen hingestellt werden, und zur Vollkommenheit gehört ein Übermaß von Liebe, die Meinen Geschöpfen gilt. Erst wenn der Mensch glauben kann an Meine Liebe, wird auch seine Liebe zu Mir erglühen, und er wird sich nach der Verbindung mit Mir sehnen.... Und dann wird er sich auch als Mein Kind fühlen und zum Vater verlangen, um mit Ihm vertraulich Zwiesprache zu halten. Er wird dann keine Hemmungen mehr kennen, er wird reden mit Mir, wie ein Kind zum Vater spricht, und er wird auch Meine Liebe fühlen und darum zutraulich zu Mir kommen.... Und dann kann Ich ihm gegenwärtig sein, dann ist die weite Entfernung aufgehoben, dann kann das Kind auch Meine Stimme vernehmen, weil es.... wenn es Mich Selbst anstrebt.... auch selbst zur Liebe geworden ist, die den Zusammenschluß des Kindes mit dem Vater bewirkt.... Und sowie ihr also euren Mitmenschen Mich Selbst, ihren Gott und Schöpfer, als liebevollsten Vater darstellen könnet, Der nur danach verlangt, mit Seinen Kindern wieder zusammen zu sein, wie es war im Anbeginn.... sowie ihr also Mich als einen Gott der Liebe hinstellt, wird auch die große Scheu vor Mir sich verlieren, die Menschen werden sich vertrauensvoll an Mich wenden, wenn sie in Not sind. Sie werden Meine Hilfe erfahren und dann Mir immer näherzukommen trachten, denn dann ergreift sie auch Meine Liebe und zieht sie sanft, aber stetig zur Höhe. Und es wird einmal dann auch die Vereinigung stattfinden, denn sowie der Mensch einmal Meine Liebe gespürt hat, löset er sich auch nicht mehr von Mir, sondern er strebt Mich immer eifriger an, und die weite Entfernung ist nun endgültig aufgehoben, es sieht der Mensch nicht mehr in Mir nur seinen Gott und Schöpfer, sondern seinen Vater, zu Dem er nun seinen Weg nimmt und auch sicherlich sein Ziel erreicht....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 13. Januar 2025

Gotteskindschaft Zweck des Erdenlebens... Wort Gottes...

 

  

Kundgabe Nr.8367 erhalten von Bertha Dudde am 31.12.1962 durch das Innere Wort.

Der Gang über die Erde als Mensch ist ein übergroßes Gnadengeschenk von Mir, bietet er euch doch die Möglichkeit, euch zu einem Kind Gottes zu gestalten, denn ihr waret einstmals aus Mir hervorgegangen als Geschöpfe Meines Willens, Meiner Liebe und Meiner Kraft.... Ihr waret wohl in höchster Vollkommenheit stehend, weil aus Mir nichts Unvollkommenes hervorgehen konnte, aber dennoch waret ihr nur ein Werk Meines Willens, das nicht anders sein konnte, als wie Ich es schuf; Ich wollte jedoch Kinder haben, die mit Mir schaffen und wirken sollten in höchster Seligkeit.... Und diese Kindschaft mußtet ihr im freien Willen selbst anstreben und euch erwerben, indem ihr euch also gänzlich Meinem Willen unterstelltet, obgleich ihr die Freiheit besaßet, auch eigenmächtig und Meinem Willen entgegengesetzt zu denken und zu wollen.... Ihr mußtet also auf die Probe gestellt werden, ihr mußtet eure Liebe zu Mir unter Beweis stellen, indem ihr keinen anderen, eigenen Willen gelten ließet als den Meinen.... Diese Willensprobe wurde von euch gefordert, und ihr bestandet sie nicht.... Ihr ginget euren eigenen Weg, obgleich ihr im hellsten Licht der Erkenntnis standet.... Doch ihr waret nicht gezwungen, gleich Mir zu denken und zu wollen. Und diese Willensfreiheit habt ihr mißbraucht.... Einst waret ihr ichbewußte Wesen, doch nach diesem falschen Willensentscheid ging euch das Ichbewußtsein verloren, weil es Mein Plan war von Ewigkeit, daß ihr einmal doch wieder Mir-gleichen Willens schaffen und wirken solltet in höchster Seligkeit.... Ihr solltet euch zu Meinen Kindern gestalten können, und es erforderte dies einen endlos langen Gang der Aufwärtsentwicklung von der tiefsten Tiefe, der ihr freiwillig zugestrebt seid, zur höchsten Höhe.... Und diesen Gang legtet ihr in kleinste Partikelchen aufgelöst durch alle Schöpfungen der Erde zurück ohne Ichbewußtsein.... bis ihr einen Entwicklungsgrad erreichtet, der euch wieder das Ichbewußtsein eintrug, da ihr als Mensch über die Erde geht, um nun erneut im freien Willen den rechten Willensentscheid abzulegen, der euch dann aber auch die Kindschaft Gottes einträgt, die euch die höchste Seligkeit garantiert. Diese rechte Entscheidung im Erdenleben als Mensch wird euch wahrlich nicht zu schwer gemacht, denn da Ich Selbst die Rückkehr Meiner Geschöpfe als Meine Kinder ersehne, helfe Ich euch in jeder erdenklichen Weise, daß ihr das Ziel erreichet.... Nur muß Ich immer euren freien Willen achten, der diese Wandlung zu einem Kind Gottes zustande bringen muß. Aber Ich tu' alles, daß sich euer freier Wille recht richte.... Ich rede Selbst zu euch, und diese Ansprache ist wahrlich von großer Kraftwirkung, sie erfordert nur ebenfalls euren freien Willen, daß ihr sie anhöret.... Mein Wort ist das größte Gnadengeschenk, das ihr von Mir entgegennehmen dürfet, denn dieses Wort habt ihr einst zurückgewiesen, als ihr euch freiwillig trenntet von Mir, und es dürfte euch erst im Zustand eurer Vollkommenheit zugehen.... Ich aber schenke es euch, Ich lasse euch eine unverdiente Gnadengabe zukommen und fordere nur eure Bereitwilligkeit, sie entgegenzunehmen. Dann aber könnet ihr auch dessen gewiß sein, daß ihr das Ziel.... die Gotteskindschaft.... erreichet, denn sowie ihr willig seid und Mich zu euch sprechen lasset, bewirket Mein Wort auch, daß ihr bereit seid, Meinen Willen zu erfüllen, und ihr versuchet es, selbst wenn ihr noch ringen und kämpfen müsset, weil ihr schwache Geschöpfe seid, solange ihr noch unvollendet durch das Erdenleben gehet.... Doch ihr könnet daraus Meine übergroße Liebe zu euch ersehen, die nichts unversucht läßt, um euch zurückzugewinnen als wahre Kinder, um euch nun auch unbegrenzte Seligkeiten bereiten zu können.... Und wenn Meine Liebe zu euch so stark ist, dann wird sie auch jedem einzelnen Geschöpf beistehen, sie wird es nicht sich selbst überlassen.... Nur darf es sich nicht Mir widersetzen wie einstmals, und das geschieht, wenn es Meine Ansprache nicht anhört, wenn es Meine Boten abwehret oder völlig gleichgültig an der größten Gnadengabe vorübergeht, die ihm auf Erden angeboten werden kann.... Denn dann mangelt es dem Wesen an Kraft zu seinem letzten Aufstieg, und dann ist auch sein Erdengang als Mensch zwecklos und kann wieder der Tiefe zuführen, wenn der Mensch sich nicht wandelt vor seinem Tode.... Was jedoch von Meiner Seite geschehen kann zur Rettung solcher Seelen, das wird auch getan, denn wahrlich, Ich will nicht ihr Verderben, Ich will, daß alle selig werden....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 12. Januar 2025

Unglaube den Ankündigungen gegenüber....


  

Kundgabe Nr.5798 erhalten von Bertha Dudde am 29.10.1953 durch das Innere Wort.

Ihr Menschen bringet den Hinweisen auf das Ende keinen Glauben entgegen.... ihr lebet in der Welt, ihr wollet nichts gelten lassen, was außerhalb der irdischen Welt sich vorbereitet und mit Sicherheit auch abspielen wird in der von Mir festgesetzten Zeit. Ich kann den Glauben daran nicht in euch hineinverpflanzen, er muß in euch selbst erstehen, und Ich kann euch nur immer helfen, indem Ich eure Augen hinlenke auf Zeitereignisse, die euch wahrlich aufmerksam machen sollten. Denn Ich kündigte die Zeichen der Endzeit an durch Seher und Propheten, die nur in Meinem Willen aussprechen, was ihnen für die Zeit des Endes ersichtlich war. Und Ich kann euch auch nun nur aufmerksam machen, Ich kann euch nur immer wieder ermahnen, achtsam zu sein dessen, was um euch vorgeht.... Und ihr werdet dann sicher erkennen, in welcher Stunde ihr lebt. Denn Ich lasse euch nicht ungewarnt das Ende erleben, es kommt nicht ohne Ankündigung über euch; doch sowie ihr diesen Ankündigungen keinen Glauben schenkt, wird es überraschend kommen, weil Mein Wort sich erfüllet, weil es die alleinige Wahrheit ist. Und ob euch auch menschlicherseits ein Aufstieg versprochen wird.... auch dieser hält das Ende nicht auf, und er wird nur dort augenfällig in Erscheinung treten, wo kein Glaube mehr ist, wo nur die Welt beachtet wird, wo Mein Gegner die Oberhand gewonnen hat. Und auch das ist ein Zeichen des nahen Endes.... Denn es wird sein wie zu Zeiten Noahs.... Die Menschen werden in der Sünde leben, sie werden nur noch genießen und der Welt abringen, was sie können.... aber Meiner nicht mehr achten. Und wenn ihr nur die Einstellung der Menschen zu Mir, zu eurem Gott und Schöpfer von Ewigkeit, verfolget, dann könnet ihr auch darin ein Zeichen der Endzeit erblicken.... Es ist kein Glaube mehr unter den Menschen, und das darum, weil ihnen auch die Liebe fehlt.... Die Liebe ist erkaltet unter den Menschen.... und darum auch der Glaube erstorben, denn selbst, die sich gläubig nennen, die einen Gott und Schöpfer nicht gänzlich leugnen, haben keinen lebendigen Glauben, ansonsten sie sich auf das Ende vorbereiten müßten, ansonsten sie den Hinweisen auf das Ende unbedenklich Glauben schenken würden.... Alle Mahnungen und Warnungen fruchten nichts bei denen, an die sie gerichtet sind.... Und ob Ich auch ganz laut und deutlich an ihre Herzenstür poche, ob Ich sie aufschrecke durch ungewöhnliche Ereignisse in ihrem Leben oder ihrer Umgebung, sie sehen nur mit irdischen Augen und erkennen Meine Stimme nicht, auch wenn sie deutlich zu ihnen spricht.... Und je näher es dem Ende zugeht, desto bestimmter weisen sie die Hinweise ab, immer unwahrscheinlicher ist es ihnen, daß eine höhere Macht eingreifet.... aber desto reifer sind die Menschen für den Untergang.... Und alles wird kommen, wie Ich es verkündet habe....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 11. Januar 2025

Ohne Jesus Christus keine Freiwerdung...

 

  

Kundgabe Nr.6860 erhalten von Bertha Dudde am 29.07.1957 durch das Innere Wort.

Ihr brauchet Mich, wenn ihr frei werden wollet von eurem Gegner(Satan)... Ihr könnet nicht aus eigener Kraft von ihm loskommen, ihr müsset Hilfe haben, die euch nur einer bringen kann: Jesus Christus, Der den Gegner besiegt hat durch Seinen Tod am Kreuz.... In Ihm war Ich Selbst, und Er und Ich sind eins, also müsset ihr rufen zu Mir in Jesus Christus um Hilfe, und sie wird euch wahrlich zuteil werden.... Wenn ihr nun einen Gott anerkennet, ohne aber Jesus Christus, den göttlichen Erlöser, mit diesem Gott vereinbaren zu können, dann ist eure Anerkennung eines Gottes noch nicht überzeugt, ihr sprechet dann nur etwas aus mit dem Munde, ohne im tiefsten Inneren zu glauben, und dann geht ihr euren Erdenweg doch ohne Mich, und ihr werdet nicht frei werden können von dem, der Mir entgegensteht und euch noch beherrscht und dessen Macht ihr allein nicht zu brechen vermögt. Ihr brauchet Mich, das lasset euch gesagt sein.... oder aber ihr erfüllet nicht euren Erdenlebenszweck: die Trennung von dem.... dem ihr einst freiwillig gefolgt seid.... und Zuwendung zu Mir, eurem Gott und Vater von Ewigkeit. Ich bin jederzeit bereit, euch zu helfen, von ihm loszukommen, doch diese Hilfe müsset ihr von Mir erbitten, weil euer Wille mitbestimmend ist, daß Ich euch befreie, denn er hat gleiches Anrecht auf euch, solange ihr selbst noch gleichen Willens seid, der Abkehr von Mir bedeutet. Eurer Schwäche als gefallenem Wesen aber ist Rechnung getragen worden.... Es starb ein Mensch für euch am Kreuz aus Liebe und Barmherzigkeit, Der um diese eure Schwäche wußte und so auch darum, daß es für euch unmöglich war, selbst die Fesseln zu sprengen, die euch angelegt waren von Meinem Gegner, wenn auch aus eigener Schuld. In diesem Menschen Jesus habe Ich Selbst Mich verkörpert, weil Mich euer schwacher, hilfloser, gequälter Zustand erbarmte und weil Ich euch die Möglichkeit geben wollte, wieder zu Mir zurückzukehren und in euren Urzustand einzutreten, der für euch Freiheit und Seligkeit ist.... Ich also brachte als Mensch ein Sühneopfer dar für euch, Ich trug gleichsam die Schuld eures einstigen Abfalls von Mir Selbst ab in dem Menschen Jesus, und Ich bot Meinem Gegner das Lösegeld für euch, daß er euch freigebe, wenn ihr selbst danach verlangt.... Dieses Verlangen aber müsset ihr auch äußern, ihr müsset zu Mir wollen, und ihr müsset zu denen gehören wollen, deren Seelen Ich loskaufte von eurem Herrn.... Ihr müsset die Hilfe Jesu Christi in Anspruch nehmen, ihr müsset wieder zu Mir in Jesus Christus rufen, und ihr werdet es auch können, wenn ihr an Ihn glaubet, an Sein Erlösungswerk, an Meine Menschwerdung in Ihm.... Dann erst glaubet ihr auch überzeugt an Mich Selbst, dann bin Ich in euch lebendig geworden, und dann geht ihr auch nicht mehr euren Erdenweg ohne Mich, aber ihr erreichet dann auch sicher euer Ziel. Und so solltet ihr euch nur einmal ernstlich die Frage vorlegen über Zweck und Ziel eures Erdenlebens und eure eigentliche Aufgabe.... Und ihr solltet nur den ernsten Willen haben, kein Versager gewesen zu sein am Ende eures Lebens auf dieser Erde.... Und wenn ihr diesen Willen habt, dann bittet den Einen um Hilfe, Der allein euch helfen kann: Jesus Christus.... denn Er und Ich sind eins, und so ihr Ihn anrufet, rufet ihr Mich, und euer Ruf wird nicht ungehört verhallen. Denn wer ernstlich das Ziel seines Erdenlebens erreichen möchte, dessen Denken wird auch bald recht gelenkt werden, und er wird es erkennen, daß es ohne Jesus Christus keine Hilfe gibt.... Den innersten Willen, das innerste Verlangen aber kann Ich nicht bestimmen.... es ist frei.... Ich kann euch nur immer wieder warnen und ermahnen, Ich kann euch anregen zum Denken.... Ihr aber müsset handeln diesem inneren Verlangen gemäß, und entsprechend wird auch euer Reifezustand sein, wenn ihr diese Erde verlasset....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde