Sonntag, 30. Juni 2024

Höherentwicklung im Jenseits... Liebeswirken...

 

 

Kundgabe Nr.2903 erhalten von Bertha Dudde am 29.09.1943 durch das Innere Wort.

Mit der letzten Verkörperung als Mensch schließt die Seele ihren Entwicklungsgang auf Erden ab und tritt in eine neue Phase der Entwicklung ein, die nun nur geistig vor sich geht, und zwar wieder dem Willen der Seele gemäß. Es ist also im Jenseits genau wie auf Erden der Wille der Seele maßgebend, in welchem Verhältnis sie zur Liebe steht, denn die Liebe ist auch im geistigen Reich der einzige Weg zum Fortschritt. Die Liebe aber kann wieder nur an anderen Seelen geübt werden.... Es müssen hilfsbedürftige Seelen auch im Jenseits den Weg einer Seele kreuzen, denen diese ihre Hilfsbereitschaft zuwenden kann, ansonsten sie nimmermehr geistig reifen könnte. Die Notlage der Seelen im Jenseits aber besteht darin, daß diese in völliger Unkenntnis, in der Finsternis des Geistes, dahergehen und entsprechend ihrer Unkenntnis auch ihre Umgebung eine trostlose, dürftige und sie sehr quälende ist und sie sich nun unglücklich und verlassen fühlen. Und nun können die Wesen ihnen helfend beistehen, deren Reifegrad ein höherer ist, und ihnen ihre Not verringern, indem sie ihnen Kenntnis geben von ihrem Zustand und von der Möglichkeit einer Verbesserung ihrer Lage. Es muß der Seele die Not der anderen Seelen zu Herzen gehen, sie muß suchen, sie zum Denken anzuregen, sie muß den Willen derer zu beeinflussen suchen, daß sie sich einer Aufgabe unterziehen, und sie muß die Seele in Kenntnis setzen, daß nur der Mangel an Liebe sie leiden läßt und daß sie nur durch Liebetätigkeit zu einem freieren Leben im Jenseits kommen können und dies auch der einzige Weg ist, um den auf Erden nicht erreichten Reifegrad im Jenseits zu erlangen. Ist nun die Seele willig, dann empfindet sie auch selbst eine Beglückung in jeder kleinsten Liebetat. Sie hilft den mitleidenden Seelen nicht deshalb, weil sie ihren eigenen Zustand dadurch bessert, sondern sie tut es von innen heraus nur aus dem Drang, ihnen zu helfen, und im gleichen Verhältnis wird sie selbst eingeführt in ein tieferes Wissen, das sie nun auch erkennen lernt durch ihr Liebeswirken. Und nun steigt sie ständig aufwärts, denn sie empfindet eine große Beglückung in jeglicher Liebetätigkeit, und ihr Zustand wird dadurch immer heller und freier, sie entwickelt sich zur Höhe, weil der eigene Wille sich zur Liebetätigkeit entschlossen hat und dies der einzige Weg ist, auch im Jenseits noch zur Reife zu gelangen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 28. Juni 2024

"Im Anfang war das Wort...."

 

 

Kundgabe Nr.6852 erhalten von Bertha Dudde am 15.06.1957 durch das Innere Wort.

Im Anfang war das Wort, und das Wort wird sein bis in alle Ewigkeit. Das Wort ist der Ausfluß Meiner Liebe, es ist die Verbindung von Mir zu allem Geschaffenen, das im Bewußtsein seines Ichs Verbindung mit Mir wünscht.... Denn erst dieser Wunsch, der Wille, Mich zu hören, zieht die Fähigkeit nach sich, daß sich ein Wesen berührt fühlt von der dem Wort-eigenen Liebekraft.... Das Wort gibt dem Wesen den Beweis von der Existenz eines anderen Wesens, Das also zu ihm spricht.... Das Wort ging von Mir aus, als aus Mir Wesenhaftes ins Leben trat. Ich gab dem Wesenhaften die Fähigkeit, in sich etwas zu vernehmen, das als Wort.... als geformter Gedanke.... zu ihm drang und das ihm nun die Anwesenheit eines zweiten Wesens bewies, Das Sich ihm mitteilen wollte.... Erst das "erschaffene" Wesenhafte benötigte Mein Wort, und darum heißt es: Im Anfang war das Wort.... Ich Selbst bin von Ewigkeit, jedoch solange außer Mir nichts Wesenhaftes war, brauchte auch Mein Wort nicht zu ertönen: Das erschaffene Wesenhafte aber sollte von Mir angesprochen werden zur Erhöhung seiner Seligkeit. Es konnte Mich nicht schauen, aber es sollte Mich hören können, es sollte Anteil nehmen können an Meinen Gedanken, die darum als "Worte" in ihnen ertönten und die das Wesenhafte selbst wieder zum Denken anregten, zu freier Tätigkeit seines Denkvermögens und seines Willens.... Denn das Wesen wurde als selbständig hinausgestellt außer Mich, sollte aber auch in steter Verbindung bleiben können mit Mir durch den Austausch von Gedanken, die durch "das Wort" zum Ausdruck kamen. Eine unsagbare Liebe erfüllte Mich, als Ich Wesen erschuf, die ein Abbild waren Meiner Selbst, und der Drang, Mich Selbst diesen Wesen mitzuteilen, bewog Mich, sie anzusprechen und ihnen Meine Liebe kundzutun. Dadurch empfanden sie auch selbst die Bindung mit dem Wesen, Das sie liebte im Übermaß.... Es floß also Meine Liebe in Form Meines Wortes in diese Wesen über, und auch sie konnten Mir Meine Liebe erwidern, denn sie waren Produkte Meiner Liebe, also selbst in ihrem Urwesen "Liebe".... Sie konnten also auch Mein Wort verstehen und es wieder zurückgeben. Sie waren ebenso befähigt, sich untereinander auszutauschen durch das Wort.... aber es waren immer erst die Gedanken, die ihnen von Mir aus in Form des Wortes zuflossen.... Denn das Wort nahm von Mir seinen Ausgang, Der Ich Selbst das Wort bin von Ewigkeit.... die alles-erzeugende Kraft, Die in Sich Liebe ist. Und das Wort wird bestehen bis in alle Ewigkeit.... Ich bin von Ewigkeit.... Das Wort hatte einen Anfang, aber es wird bleiben bis in alle Ewigkeit, denn das Wesenhafte, das Ich schuf, kann nicht vergehen, und ewig also werde Ich dieses Wesenhafte ansprechen und es beglücken damit, weil ewig auch Meine Liebekraft dem Wesenhaften zuströmt, die in Form Meines Wortes es berührt und beglückt. Ich Selbst bin das Wort, und Ich beweise Mich Meinen Geschöpfen durch das Wort. Sie können Mich hören, auch wenn sie Mich nicht zu schauen vermögen, und sie können es fühlen, daß Ich Selbst sie anspreche.... ihr Gott und Schöpfer von Ewigkeit, Dessen endlose Vaterliebe sich in der Weise zum Ausdruck bringt, daß eine Bindung bewiesen wird zwischen dem Schöpfer und dem Geschaffenen, zwischen dem Vater und Seinem Kind. Und das Wort wird ertönen in alle Ewigkeit, denn die Liebe zu dem Geschaffenen kann nicht vergehen, und also wird auch das Erschaffene ständig diese Liebe erfahren.... Ich werde immer zu Meinen Kindern sprechen, Ich werde Mein Wort ertönen lassen in der ganzen Unendlichkeit, Ich werde nicht nur die Geistwesen anreden, die im Licht stehen, Ich werde auch zu den Menschen auf der Erde sprechen, die noch wenig von der endlosen Liebe des Vaters zu Seinen Kindern wissen.... Ich werde Mich dann eines Menschen bedienen, der sich freiwillig Mir verbindet und Mir darum als Werkzeug dienet.... Denn alle Menschen sollen es erfahren, daß Ich bin, und sie sollen dafür auch einen Beweis haben in Form Meines Wortes, der geprägten göttlichen Liebeausstrahlung.... Aber ob sie sich ansprechen lassen von Mir, ob Mein Wort ihre Herzen berührt, das ist immer erst Folge eines guten Willens, den Ich nicht zwangsmäßig gewinnen will.... Wer aber den guten Willen hat, der wird auch Mich Selbst erkennen im Wort, und wer sich einmal bewußt ansprechen lässet von Mir, der hat auch Meine Liebeanstrahlung aufgenommen, die auch niemals ohne Wirkung bleiben wird.... Und selig, wer sich bewußt ansprechen lässet von Mir.... Denn dieser begibt sich freiwillig in Mein Liebebereich, und ununterbrochen strömt ihm nun auch Meine Liebe zu, und er gelangt nun wieder in jenen Zustand, daß er Mich höret stets und ständig, weil er sich wieder innig Mir verbunden hat....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Das Wissen um die Urschuld ist nötig, um das Erlösungswerk zu verstehen... um Jesus Christus als "Erlöser" anzuerkennen...

 

 

Kundgabe Nr.8806 erhalten von Bertha Dudde am 26.05.1964 durch das Innere Wort.

Es mangelt euch Menschen die Kenntnis um den Ursündenfall, und so auch betrachtet ihr das Erlösungswerk Jesu Christi auch nur als ein für eure menschliche Schuld dargebrachtes Sühnewerk, ja ihr streitet Ihm das "Werk der Erlösung" ab, weil.... wie ihr glaubet.... ein jeder seine Schuld bezahlen muß auf Heller und Pfennig. Wäre es nur eure Schuld, die ihr als Mensch auf euch geladen habt, dann wäre diese Ansicht zu verstehen.... es geht aber um die große Urschuld, um den Abfall der Geister von Mir.... eine Schuld.... die ihr niemals würdet abtragen können, die also keineswegs geleugnet werden kann, die Anlaß ist der gesamten Schöpfung und Begründung ist für Meine Menschwerdung in Jesus.

Denn Anlaß zu dem Abfall von Mir war, daß Mich die erschaffenen Wesen nicht zu schauen vermochten, und darum machte Ich Mich schaubar in Jesus. Wer nur den einstigen Sündenfall des ersten Menschen gelten läßt, dem wird es unglaublich scheinen, daß für diese Sünden ein "Erlöser" nötig gewesen ist, er wird sich immer daran halten, daß die Menschheit nicht gestraft werden konnte für eine Sünde, die sie nicht begangen hatte. Und so also wären auch die Sünden, die der Mensch als solcher begeht, wohl ein Verstoß gegen Meine Liebe.... die sie jedoch nicht erkennen in dem Zustand ihrer Lichtlosigkeit, die erst die Folge jener großen Ursünde gewesen ist.

Diese Sünde aber erklärt alles, und solange die Menschen nichts wissen um diesen Vorgang des Abfalles der Geister, ist es ihnen auch schwer, zu glauben an "den göttlichen Erlöser", Der um dieser großen Schuld willen gestorben ist am Kreuz unter größten Schmerzen und Qualen, die Er Selbst auf Sich genommen hat, um Mir das Sühneopfer darzubringen.

Darum wird auch jede Lehre, die den göttlichen Erlöser verneint.... die also das Erlösungsprinzip leugnet.... zurückgewiesen werden müssen als Irrlehre, und ob auch Seine Tätigkeit als Verbreiter der göttlichen Liebelehre herausgestellt wird. Es geht um die Erlösung von der Urschuld, die nur Ich Selbst in dem Menschen Jesus vollbringen konnte und so auch Meine Menschwerdung in Ihm euch erklärlich wird, denn Ich Selbst bin ein Wesen, Das keines Meiner Geschöpfe würde erschauen können, ohne zu vergehen.

Wollte Ich also, daß ihr euch Mich schaubar vorstellen konntet, so mußte das in der Form eines euch gleichen Wesens geschehen, Das für euch der Mensch Jesus war. Es ist also erstmalig das Wissen um den Vorgang des Abfalles der Wesen von Mir nötig, um dann den Vorgang des Erschaffens der sichtbaren Welt zu verstehen. Es ist dann der immerwährende Kampf zwischen Licht und Finsternis und dann das Auftreten eines Retters der Menschheit in Jesus Christus.... eines nichtgefallenen Urgeistes.... auch zu verstehen, in Dem Ich Selbst Mich verkörperte, weil ihr euch von der "alles-erschaffenden Kraft" keinerlei Vorstellung machen konntet.

Und darum könnet und müsset ihr einen Erlöser anerkennen, Der um aller Schuld willen am Kreuz gestorben ist und auch für euch Menschen die Vergebung eurer Schuld erbeten hat, die euch aber nicht schlagartig zufallen kann, sondern ihr selbst Ihn darum angegangen sein müsset, weil der Fall im freien Willen geschehen (ist = d. Hg.) und nun die Rückkehr zu Ihm im freien Willen stattfinden soll. Daß nun einem ernstlich nach der Vollendung strebenden Menschen nebst der Urschuld auch die Sünden als Mensch vergeben werden, das braucht nicht angezweifelt zu werden, auf daß alle Schuld getilgt werde und die Vergebung also gesichert ist.

Da aber Jesus selten nur als Erlöser erkannt wird, die jene irrige Lehre, die Ihn als Mensch und aufgestiegenen Meister sehen, nicht aber Meine Menschwerdung in Ihm anerkennen wollen, bitten sie Ihn nicht um Vergebung aller ihrer Sünden. Denn nur Einer ist es, Der sie frei machen kann von ihrer Schuld, Einem nur steht die Macht zu, alle Schuld in den Sand zu schreiben.... und das ist Jesus, in Dem Ich Selbst Mensch geworden bin....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Neues Testament und Anhang...

 

 

Kundgabe Nr.5307 erhalten von Bertha Dudde am 31.01.1952 durch das Innere Wort.

Im neuen Testament leset ihr Gottes Wort, das durch den Menschen Jesus verkündet wurde und das auch nach Seinem Tod am Kreuze von Seinen Jüngern gepredigt worden ist. Es sind die Aussprüche Jesu wie auch der ersten Apostel ziemlich rein erhalten geblieben, wenngleich kleine Abweichungen sich eingeschlichen haben, die aber nicht bedeutsam die reine Lehre Christi verändern. Es sind aber auch Beisätze hinzugefügt worden, die nicht dem Munde Jesu wie auch der Apostel entstammen, weshalb in späteren Zeiten Zweifel auftauchten über die Echtheit dessen, was das neue Testament zum Inhalt hat. Es lassen sich auch keine genauen Beweise erbringen von der Echtheit der den Evangelien angefügten Briefe, doch sinngemäß stimmen sie mit dem göttlichen Wort überein und sind darum nicht zu verwerfen, wie alles, was zur göttlichen Liebelehre, die der Mensch Jesus auf Erden gepredigt hat, im Einklang steht, als Wort Gottes angesehen und anerkannt werden darf. Das bedeutet aber nicht, daß sich keinerlei Irrtum in diesem Anhang befindet, denn solange Menschenhände tätig sind, die nicht einem Geist-geweckten Menschen angehören, hat auch der Gegner Gottes die Macht, diese Hände für sich arbeiten zu lassen, wenn auch nicht in offensichtlicher Weise. Und Menschenhände sind es gewesen, die sowohl die Zusammenstellung als auch die Übersetzungen vornahmen; Menschenhände sind es gewesen, die schriftliche und Druckarbeiten leisteten, und ob auch der Wille gut sein mochte, so war doch nicht immer der Geist Gottes am Werk, der ausscheiden und berichtigen konnte, was falsch war.... Doch schützend stellte Er sich vor das göttliche Wort.... um dieses möglichst unverfälscht zu erhalten und wo nicht Gott-gegnerische Absichten vorlagen, ist dieses Wort auch rein erhalten geblieben in Druck und Schrift. Es konnten auch die ersterwähnten Abweichungen nicht den reinen Sinn des göttlichen Wortes verändern, sie konnten seinen Wert nicht abschwächen. Zudem aber wird es einem Geist-geweckten Menschen immer möglich sein, zu erkennen, was göttlich und was menschlicherseits hinzugefügt worden ist. Und dieser wird um Aufklärung bitten und sie auch erhalten, denn wer die Wahrheit sucht, der wird sie finden, wer sie begehret, dem wird sie zugeführt....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Donnerstag, 27. Juni 2024

Einer soll dem anderen dienen... Schacherprodukte, Beruf...

 

 

Kundgabe Nr.6703 erhalten von Bertha Dudde am 01.12.1956 durch das Innere Wort.

Jeder Mensch hat die Aufgabe, seinem Mitmenschen beizustehen, denn darum habe Ich die Menschen verschieden bedacht, ihnen verschiedene Fähigkeiten verliehen, ihnen Kraft verschieden ausgeteilt und auch ihre Lebenslagen so verschieden gestaltet, daß ein rechtes Zusammenleben der Menschen auch einen gegenseitigen Austausch der jedem zur Verfügung stehenden Gaben erfordert. Und jeder Mensch also soll dem anderen geben, was er besitzet und jenem fehlt.... Es soll einer dem anderen dienen.... weil dies die Aufgabe des Menschen im Erdenleben ist, sich durch dienende Nächstenliebe zu erlösen.... Ich fordere wohl eine uneigennützige Nächstenliebe einerseits, aber diese Liebe soll auch anerkannt werden und vergolten in gerechter Weise. Und so kann auch jede berufliche Tätigkeit zur Erlangung der Seelenreife beitragen, wenn der Mensch immer nur bestrebt ist, dem Mitmenschen nach Kräften zu dienen, wenn er seine Arbeit in Liebe verrichtet und er damit Freude bereiten möchte.... wenn er nicht nur der Entgeltung wegen seinen Beruf ausübt. Ein Zusammenleben der Menschen in dieser Weise wird stets segensreich sein und auch einen Zustand von Ruhe und Frieden und gewisser Sorglosigkeit garantieren, sowie dabei auch Meiner gedacht wird.... also die Liebe zu Mir und zum Nächsten offensichtlich gepflegt wird. Denn dann regelt sich auch alles von selbst, weil die Menschen ein Leben führen in göttlicher Ordnung. Es sind aber die Menschen nun völlig aus dieser Ordnung herausgetreten, denn ihr Sinnen und Trachten gilt nur noch dem Vermehren irdischer Güter, und was sie tun, läßt zumeist die Liebe zum Nächsten vermissen, dagegen das materielle Verlangen stark hervortreten.... Es ist kein gegenseitiges Dienen mehr, sondern vielmehr ein Sich-selbst-bereichern-Wollen auf Kosten des Nebenmenschen. Und fast jeder Beruf trägt dieses Merkmal an sich, daß er nur als Erwerb angesehen wird und nicht als helfender Ausgleich dort, wo es dem Mitmenschen mangelt. Jede Arbeit des Menschen ist mehr zum Schacherprodukt geworden, und selbst die Arbeit für Mich und Mein Reich lässet oft die uneigennützige Liebe vermissen.... selbst diese Arbeit wird oft nur als "Beruf" angesehen, der des Erwerbs wegen ausgeführt wird. Und wo das materielle Sinnen und Trachten überwiegt, dort wird auch kein geistiger Segen, kein geistiger Fortschritt zu verzeichnen sein, und auch daraus erklärt sich der geistige Tiefstand, in dem sich die Menschheit befindet in dieser letzten Zeit. Die Materie erfüllt das Denken der Menschen, und es übt also Mein Gegner seinen ganzen Einfluß aus auf jene, denn die materielle Welt ist seine Welt, und jegliche Materie ist das weit unter dem Menschen stehende Geistige.... und diesem streben die Menschen zu. Könnten sie sich von der Materie lösen, so würde auch die dienende Liebe sich äußern und auch eine friedvolle Harmonie auf der Erde zu erkennen sein, und die Menschen würden ihrer eigentlichen Erdenaufgabe nachkommen. Doch die Liebe ist erkaltet unter den Menschen, und darum hat Mein Gegner großen Einfluß, und die Gier nach materiellem Besitz wird stets größer, je näher das Ende ist. Doch doppelt gesegnet die Menschen, die in Uneigennützigkeit des Nächsten gedenken und ihm ihre Kraft zur Verfügung stellen.... Irdische Güter zwar erwerben sie sich nicht, aber ihr geistiger Reichtum wird groß sein und bestehenbleiben, wenn alles Irdische vergangen ist. Denn lange wird sich kein Mensch mehr seines Besitzes erfreuen dürfen, und wehe denen, die keinen anderen als irdischen Reichtum aufzuweisen haben.... Denn ihr Verlangen nach der Materie wird erfüllt werden.... Sie werden selbst zur Materie werden, und endlos lange Zeit wird vergehen, bis sie wieder aus ihrer harten Fessel erlöst werden, die sie jedoch im freien Willen anstrebten und darum auch bedacht werden nach ihrem Willen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 25. Juni 2024

Wesen des Satans... Fall und Erlösung...

 

 

Kundgabe Nr.5610 erhalten von Bertha Dudde am 26.02.1953 durch das Innere Wort.

Die ungeheuer weite Entfernung dessen, der sich einst wider Mich erhob, von Mir als der alles belebenden Kraft hat auch die Kraftwirkung ungeheuer verringert, und so hat das Geistige, das einstmals voller Leben und Kraft war, sich selbst der Kraft beraubt und zuletzt sich zu härtester Substanz gebildet, weil auch die geistige Substanz verhärtet, so sie in dieser endlos weiten Entfernung von Mir von Meiner Liebekraft nicht mehr berührt wird. Es ist der Vorgang der Verhärtung geistiger Substanz gleichbedeutend mit Erstehen irdischer Materie, die durch Meinen Willen zur Form wurde. Die gesamte Schöpfung nun ist im Grunde des Grundes solche verhärtete Substanz, ehemalig von Mir ausgegangene geistige Kraft, die aber als etwas höchst vollkommenes Wesenhaftes von Mir ausging.... Dieses Wesenhafte wurde in seiner Vollkommenheit ständig durchstrahlt mit Meiner Liebekraft und dadurch zu unbegrenztem Schaffen und Wirken gleich Mir fähig. (26.2.1953) Ich bin der Urquell aller Kraft, und von diesem Kraftquell ist alles Bestehen abhängig. Es besteht nichts außer Mir, was selbständig über Kraft verfügt, und ein Loslösen von Mir und Meiner Kraft bedeutete also auch völliges Vergehen, da von keiner anderen Seite her eine Kraftzufuhr möglich wäre. Es ist aber auch ein Lösen von Mir nicht möglich, weil Meine Kraft ewig nicht vergehen kann und auch ewig nicht teilbar ist; doch endlos weit entfernen kann sich das aus Meiner Kraft Hervor-Gegangene von Mir, und Entfernung bedeutet, daß die Kraft an Wirkung verliert, also gleichsam das Sich-Entfernende regungslos bleibt und sich verdichtet zu fester Substanz, zur Materie, die also verhärtete geistige Substanz ist, der die Fähigkeit zur Tätigkeit fehlt, weil sie aus dem Bereich Meiner Liebekraftstrahlung herausgetreten ist.

Dies also ist das Schicksal des von Mir abgefallenen Geistigen, das in weitester Entfernung von Mir steht und doch ewig unvergänglich ist.... Es ist dieses alles aber doch im Grunde des Grundes etwas Wesenhaftes, das einst in höchstem Grade denkfähig war, in der Erkenntnis stand und freien Willen hatte und doch durch seinen Fall alle diese Göttlichkeitsbeweise verlor. In unzählige Partikelchen lösten sich durch Meinen Willen diese geistigen Wesenheiten auf, um in einem von Mir als erfolgreich erkannten Heilungsprozeß sich langsam wiederzufinden, wenn ein bestimmter Reife- oder Läuterungsgrad erreicht ist.... Ich band also das Wesenhafte, das einst frei geschaffen wurde durch den Willen Meines erstgeschaffenen Wesen unter Nutzung Meiner Kraft....

Was aber wurde aus diesem erstgeschaffenen Wesen? Dieses Wesen irrt seit seinem Fall als Kraftfunke hin und her und sucht mit seiner ihm verbliebenen Kraft alles das anzustrahlen, was Mein Wille ihm entwunden hat.... doch nicht, um es zu beleben, sondern um seine Kraft zu vermehren, damit sie Mich Selbst, d.h. Meine Kraft, übertreffe.... Das durch Meinen Willen Gebundene reagiert nicht auf diese Anstrahlung, eben weil sie ihm kein Leben gibt.... Sowie es aber wieder zu dem Wesen geworden ist nach endlos langem Gang durch die Schöpfung, wenn sich die einzelnen Partikelchen alle wiedergefunden haben und nun als ein Ganzes sich in der menschlichen Form verkörpert und dadurch das Ichbewußtsein wiedererlangt, reagiert es auch wieder auf die Bemühungen jenes erstgeschaffenen Wesens, Meines Gegengeistes. Es läßt sich von dem Funken blenden, denn dieser Funke gibt kein Licht, sondern er ist nur ein Truglicht, das das Auge blendet, um es so völlig zu verdunkeln.... wie auch seine Kraft wirkungslos wurde durch den Abfall, durch die endlos weite Entfernung von Mir. Sein Wesenhaftes aber ist geblieben, es hat das Ichbewußtsein nicht verloren, und es kann daher noch einwirken auf gleichfalls Ichbewußtes, also den Menschen ganz und gar mit seiner Wesenheit erfüllen, ohne jedoch dadurch nur an einen Menschen gebunden zu sein. Er kann also überall da seinen Einfluß ausüben, wo Menschen sind, die sich ihm willensmäßig zuwenden durch ihre Gesinnung und also seine Kraft durch Zusammenschluß mit ihm vermehren.... Er nützet seine ihm verbliebene Kraft nur noch zum Wirken gegen Mich, er sucht sie ständig zu erhöhen mit Hilfe der Menschen, die sich ihm ergeben. Also wirket dieser Gegengeist wohl ganz offensichtlich, er kann auch ganz offensichtlich einen Menschen gänzlich beherrschen, doch nur, solange dieser die Willensprobe auf Erden ablegen soll.... Hat er nun sein Ziel erreicht, daß er die Menschen für sich gewonnen hat, dann hat er jedoch wieder nur die Verhärtung geistiger Substanz gefördert und sich seiner Kraft entäußert, so daß er selbst gleichsam völlig leblos ist, sowie er nicht mehr an Menschen sich festklammern kann, die ihm ihre Lebenskraft schenken.... Und es ist dies dann der Fall, wenn eine Erlösungsperiode zu Ende geht, wenn er den größten Teil der Menschen in die Tiefe gezogen hat und die anderen Mir voll und ganz ergeben sind. Dann ist er selbst seiner Kraft beraubt, dann ist auch er in einem gebundenen Zustand, er liegt in Ketten.... so lange, bis er wieder an Menschen die gleichen Versuche anstellen kann, bis die Menschen selbst wieder in dem Zustand sind, daß sie seine Kraft stärken, bis sie ihm gleichsam selbst die Ketten lösen durch ihren verkehrten Willen, der wieder der Materie gilt, der dem Willen Meines Gegners gefügig ist und so also seine Machtstellung wieder hebt, was in jeder Erlösungsperiode immer offensichtlicher wird, je näher es dem Ende zugeht.

Darum wird jede Erlösungsperiode mit friedvoller Harmonie, mit einem wahren Paradies auf Erden beginnen und enden mit satanischem Wirken, so lange, bis Meinem Gegner auch das letzte Wesenhafte entwunden ist, bis er selbst so kraftlos ist, daß er nach Kraft aus Mir verlangt.... bis er selbst zu Mir zurückkehren wird in sein Vaterhaus.... das er einst freiwillig verlassen hat.   Amen

Erklärung der Materie und ihrer Aufgabe...

 

 

Kundgabe Nr.8575 erhalten von Bertha Dudde am 31.07.1963 durch das Innere Wort.

Jegliche Materie ist gefestigtes Geistiges.... Und so ist die ganze irdisch-materielle Welt von Mir einst ausgestrahlte geistige Kraft, die uranfänglich ihre Bestimmung nicht erfüllte, da sie nicht dazu gezwungen war, die aber laut Gesetz von Ewigkeit tätig werden sollte und daher umgeformt wurde zu Schöpfungen verschiedenster Art, die naturgesetzlich zu ihrer Funktion bestimmt waren und diese auch im Mußgesetz erfüllten. Durch die gesetzliche Erfüllung der Tätigkeit tritt das Geistige in einen ständig höheren Entwicklungsgrad ein, und also ist die Schöpfung im Grunde des Grundes Geistiges in den verschiedensten Entwicklungsgraden.... Vom härtesten Gestein, als Pflanze oder Tier bis hinauf zum Menschen geht die Entwicklung aufwärts, die garantiert ist durch die ständige dienende Tätigkeit eines jeden einzelnen Schöpfungswerkes. Die Materie wird immer wieder aufgelöst, d.h., alles Geistige wechselt ständig die Außenform und nimmt eine neue höhere Verformung an und reifet so langsam aus bis zu dem Stadium, wo es sich als Mensch verkörpern darf, um auch nun wieder durch dienende Tätigkeit sich zu erlösen aus der letzten Form auf dieser Erde. Immer werden materielle Hüllen oder Außenformen reiferes Geistiges in sich bergen und ihm dienen zum Ausreifen.... Die Hüllen selbst werden immer wieder aufgelöst, und die darin sich bergenden geistigen Substanzen werden ebenfalls mit gleich-reifen Substanzen sich einen und ihre nächsten Verformungen annehmen, so lange, bis alle Kraft sich wieder gesammelt hat, die uranfänglich als "Wesen" ausgestrahlt war, und nun wieder das Wesen existiert in seiner anfänglichen Beschaffenheit, jedoch bar jeder Liebe, die es einstens von Mir nicht mehr annehmen wollte. Diese Liebe nun wird als Fünkchen dem nun als Seele des Menschen über die Erde gehenden Urgeist beigegeben als ein Gnadengeschenk Meinerseits, und nun kann er wieder seine Vollendung erreichen, er kann wieder vollkommen werden, wie er von Mir einst ausgegangen war, und dann ist das Endziel erreicht, das Ich Mir setzte bei der Erschaffung der Wesen.... Bis aber das einstige Wesen den Gang durch die Schöpfungen der Erde hindurchgegangen ist, vergehen endlose Zeiten, denn was als Materie euch ersichtlich ist, das benötigte zu seiner Umwandlung schon lange Zeiträume, denn die zuerst harte Materie, die Gesteinswelt, gibt nicht so schnell das Geistige frei. Und wenn nicht durch naturgesetzlichen Einfluß ein Auflösen der harten Außenform stattfindet, können Ewigkeiten vergehen, bis eine leichte Lockerung eintritt, bis diese Gesteinswelt ein leichtes Leben erkennen läßt insofern, als daß sie sich verändert in sich oder aber auseinanderfällt und das gebundene Geistige freigibt, das in leichterer Form nun wieder gebunden wird. Und so wird die Verformung immer leichter auflösbar werden, und alle Schöpfungswerke geben dem Geistigen die Möglichkeit, darin auszureifen, und so kommt dieses anfänglich gänzlich verhärtete tote Geistige langsam zum Leben.... Der Wechsel der Außenform geht immer rascher vonstatten, und es ist in der ganzen Schöpfung ein ständiges Leben und Sterben, ein Werden und Vergehen zu verfolgen.... Doch endlose Zeiten braucht das Geistige zu seinem Entwicklungsgang, der als Mensch auf Erden beendet wird. Und immer muß auseinandergehalten werden, daß jegliche Außenform Geistiges ist, das im Anfang seiner Entwicklung steht, und daß jegliche Außenform wieder Geistiges in sich birgt, das schon einen höheren Reifegrad erlangt hat und in der Form noch weiter ausreifen soll.... Und immer wird daher die äußere Hülle nicht so gewertet zu werden brauchen wie das darin sich bergende Geistige, es wird das Auflösen der Außenform immer ein Akt der Befreiung sein für das darin Gebundene und gleichzeitig auch eine Stufe der Aufwärtsentwicklung bedeuten für die Materie selbst, welche als Außenform die Seelensubstanzen umhüllt. Diese Hüllen brauchen noch lange Zeit, bis auch sie als Bestandteil einer Seele ihren letzten Erdengang zurücklegen. Doch je williger jene Hülle "dient", desto schneller schreitet sie in ihrer Entwicklung fort, immer aber in gesetzmäßiger Ordnung. Und so auch hat die letzte Außenhülle.... der menschliche Körper.... eine ganz große Aufgabe, deren Erfüllen den geistigen Substanzen, aus denen der Körper gebildet ist, auch einen raschen Fortschritt ihrer Entwicklung bringen kann.... wenn sich der Körper ganz den Anforderungen der Seele fügt und also mit vergeistigt werden kann während des Erdenlebens, was einen verkürzten Erdengang bedeuten kann für einen gefallenen Urgeist, dessen Angehör durch ungewöhnliches Dienen und Leiden beiträgt zur rascheren Rückkehr des Urgeistes zu Mir, wenn dieser den Gang als Mensch über die Erde geht und nicht mehr den Rückfall zur Tiefe zu fürchten braucht, weil jene schon ausgereiften Substanzen ihm eine sichere Vollendung garantieren.... (31.7.1963) Das Wissen darum kann euch dazu veranlassen, vollbewußt die Vergeistigung des Körpers während des Erdenlebens anzustreben und also einen Lebenswandel zu führen, der gänzlich den Liebegeboten entspricht, weil die Liebe der Weg ist, der zur vollen Vergeistigung des Körpers führt....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 23. Juni 2024

Liebet einander...

 

 

Kundgabe Nr.7811 erhalten von Bertha Dudde am 30.01.1961 durch das Innere Wort.

Ein Gesetz gilt für euch alle, daß ihr einander liebet und daß ihr dadurch auch eure Zusammengehörigkeit mit Mir beweiset. Und wenngleich sich euch Gedanken aufdrängen, daß ihr keine innere Verbindung habt mit dem Mitmenschen, den ihr lieben sollet, so sollet ihr doch an dessen Seele denken, die sich noch in der Fessel des Leibes befindet, und ihr sollt wissen, daß die Seele Mein Eigentum ist, selbst wenn ihr Wille noch wider Mich gerichtet ist. Denn ihr seid alle Meine Kinder, und ihr sollt daher den Mitmenschen als Bruder betrachten und gemeinsam dem Vater zustreben. Die Liebe soll euch verbinden, dann gebet ihr ein Zeugnis, daß ihr Kinder eines Vaters seid. Und diese Liebe soll euch zurückhalten von jeder Verdächtigung oder Aburteilung des Nächsten, die Liebe soll alle seine Schwächen und Fehler euch ertragen lassen; ihr sollt nur immer denken, daß die Seele dessen noch in einem niederen Reifegrad sein kann und daß der Mensch darum so handelt, wie er es tut, auch wenn es euch mißfällt. Ihr sollt kein scharfes Urteil fällen, denn ihr veranlaßt dann auch Mich, euch in gleicher Weise zu verurteilen, denn ihr seid alle nicht ohne Fehler, ihr habt alle noch nicht den Reifegrad der Seele erreicht, der Mängel und Schwächen ausschließt, und Ich ertrage euch dennoch in übergroßer Liebe und Geduld und spreche kein hartes Urteil über euch aus. Und darum habe Ich euch ein Gebot gegeben: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.... Erfüllet ihr dieses Gebot der Nächstenliebe, dann breitet ihr auch einen barmherzigen Schleier über dessen Fehler und Schwächen, ihr sucht ihm nur Hilfe zu bringen, und ihr werdet bei ihm nur Gegenliebe erwecken, wenn ihr ihn eure Liebe spüren lasset. Euch alle spreche Ich durch diese Worte an, die ihr geneigt seid, die Fehler des Nächsten aufzudecken, denn ihr beweiset dadurch eure eigene Lieblosigkeit und habt sonach kein Recht zu einem Urteil über euren Nächsten. Und ihr macht euch dadurch selbst sündig, denn ihr vergeht euch gegen das Gesetz der Liebe.... Wollet ihr also Meine Kinder sein, dann müsset ihr euch auch befleißigen, den Willen des Vaters zu erfüllen, der immer sein wird, daß ihr einander liebet, ansonsten ihr Meinem Gegner angehöret, der bar ist jeder Liebe und euch immer zu beeinflussen sucht, wider das Gesetz der Liebe zu handeln. Und liebet ihr euren Bruder, wenn ihr euch an ihm ärgert? Wenn ihr seine Fehler und Schwächen hervorhebt, wenn ihr ein hartes Urteil fället über ihn? Ihr sollt ihn ertragen lernen in seiner Schwäche und ihm helfen.... Dann handelt ihr in Meinem Willen, und dann wird euch auch eure Handlungsweise Segen eintragen, ihr werdet ihn zu eurem Freund gewinnen, er wird sich euer Beispiel zu Herzen nehmen, er wird es euch gleichtun wollen, und auch sein Wesen wird liebeerfüllt sein euch gegenüber, denn Liebe erweckt Gegenliebe, und dann gebt ihr auch den Beweis, daß ihr Kinder eines Vaters seid, Dessen Wesen pur Liebe ist. Und dann wird euch auch Meine Liebe immer inniger umfassen, und eure Herzen werden stets liebewilliger werden, so daß sie dem Nächsten die Liebe weitergeben und ihr nun wahrlich Meine rechten Kinder seid, wie es Mein Wille ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Donnerstag, 20. Juni 2024

Signal zum Wirken für Gott und Sein Reich...

 

 

Kundgabe Nr.2932 erhalten von Bertha Dudde am 21.10.1943 durch das Innere Wort.

Lasset keine Stunde ungenützt vorübergehen, und bedenket, daß der Tag immer näher rückt, der dem Wüten der Völker ein Ende setzen soll. Ihr müsset darum unentwegt tätig sein für das Reich Gottes, ihr müsset eure Aufgabe erfüllen, ihr müsset ständig an euch selbst arbeiten, um dann die Seelenarbeit an den Mitmenschen beginnen zu können. Denn eure große Arbeit steht euch noch bevor.... daß ihr eure Mitmenschen belehren und ihnen das Wort Gottes nahebringen sollt.... Es wird schweres Leid eurem Wirken vorangehen, und ihr werdet selbst euren Glauben beweisen müssen, denn ihr werdet einen Tag erleben und eine Nacht, die alles in den Schatten stellt, was bisher geschehen ist. Was euch bevorsteht, hat die Welt noch nicht erlebt in diesem Ausmaß.... Und doch wird euch die Kraft zugehen, euch geistig zu betätigen, denn es muß die Zeit genützet werden, wo die Menschen aufnahmefähig sind, wo sie empfänglich sich für das göttliche Wort und wo ihnen dieses gepredigt werden soll überall und zu jeder Zeit. Und darum dürfet ihr vertrauensvoll dieser Zeit entgegensehen, ihr werdet nicht schutz- und kraftlos sein, denn Der euch erwählet hat zum Wirken für Ihn, Der stattet euch auch aus mit Seiner Kraft und Gnade, wenn die Stunde gekommen ist, da ihr euch beweisen sollt. Denn Gott wird Sich bald zeigen in Seiner Macht.... Dann wird der geistige Hunger einsetzen für kurze Zeit, und es werden die Menschen aufgeschlossen sein für Gottes Wort, sie werden Aufklärung begehren, und ein reges Nachdenken wird einsetzen, weil sich die Menschen eine Erklärung suchen für das Ereignis, das ohne menschlichen Willen sich vollzogen hat. Und dann werdet ihr reden müssen, ohne Scheu und ohne Zurückhaltung, ihr werdet ihnen ihre falsche Lebensführung vor Augen halten müssen und sie auf die mangelhafte Liebetätigkeit hinweisen. Ihr müsset ihnen dann die Gebote der Liebe ins Gedächtnis rufen, und ihr müsset sie belehren, daß nur die Liebe in Uneigennützigkeit das schwere Leid von der Erde abwenden kann, daß nur der liebetätige Mensch fähig ist, jenes zu ertragen. Und ihr werdet werben müssen für das Reich Gottes und die Vergänglichkeit alles Irdischen hervorheben. Und so ihr also in dieser Weise Gott dienen wollt, daß ihr Ihm Seelen zuführet und Sein Reich vergrößert auf Erden, wird es euch nicht an Kraft mangeln, wenngleich ihr dann irdischerseits gehemmt werdet in eurem Wirken. Was Gott euch zu tun heißt, sollt ihr an erster Stelle erfüllen, dann bedenket Er euch stets eurem Wirken gemäß. Denn in der kommenden Zeit benötigt Er eifrige Diener auf Erden, und jeder Arbeiter in Seinem Weinberg wird den Segen Seiner Arbeit bald verspüren und immer eifriger werden.... Und darum fürchtet nicht, daß ihr eure Aufgabe nicht werdet erfüllen können, weil der äußere Widerstand zu groß ist.... Für die Kraft aus Gott gibt es keine Hindernisse, und die Kraft aus Gott wird immer siegen. Also fordert die Kraft aus Gott an, und nützet sie, indem ihr willig seid, Gott zu dienen. Denn der Wille verbunden mit der Kraft wird zur Tat, und sowie ihr tätig seid für das Reich Gottes, arbeitet ihr schon unter Mitwirkung der Kraft aus Gott. Die Zeit ist nicht mehr fern und jede Stunde muß daher ausgenützet werden, auf daß ihr wohlvorbereitet den Tag erwarten könnt, der eine Wendung bedeutet in eurem Leben, der für euch das Signal ist, daß eure Erdenaufgabe nun einsetzt. Und dann zögert nicht lange, sondern wirket, solange noch Tag ist.... Gebet Kunde von Meinem Wirken, von Meinem Willen, die Menschen in die Wahrheit zu leiten, gebet Kunde von Meiner Liebe, die jedem einzelnen Meiner Geschöpfe gilt, und kündet ihnen das nahe Ende an, das den Abschluß bildet von einer Erlösungsepoche.... und (belehret) ermahnet sie, daß sie sich ernstlich vorbereiten für dieses nahe Ende....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 17. Juni 2024

Geistige Wiedergeburt...

 

 

Kundgabe Nr.4641 erhalten von Bertha Dudde am 17.05.1949 durch das Innere Wort.

Der entscheidende Moment im Erdenleben ist das bewußte Hinlenken des Willens zu Gott, denn dieser Moment ist der Beginn des Wandelns der Seele, er ist gewissermaßen der Wendepunkt, die beginnende Rückkehr des einst Gefallenen zu Gott. Je eher nun diese bewußte Willensrichtung im Leben des Menschen eintritt, desto größere Vollkommenheit kann er erreichen vor seinem Abscheiden, doch es ist auch möglich, in kurzer Zeit zu einem hohen Reifegrad zu gelangen, so der Mensch erst spät zu der Erkenntnis gelangt, daß er als Geschöpf Gottes den Zusammenschluß mit Ihm anstreben muß. Dann kann er die Wandlung seiner Seele mit verstärktem Willen betreiben und gleichfalls noch ausreifen. Und so wird jedes Geschehen im menschlichen Leben immer nur Anlaß sein zur Wandlung des Willens, hat dieser aber die rechte Richtung eingeschlagen, dann ist keine Befürchtung mehr, daß die Seele zurückfällt in die Finsternis, denn Gott Selbst zieht sie nun zu Sich, sowie sie einmal ihren Willen bekundet hat, zu Ihm zu gelangen. Dieser Willensentscheid, das bewußte Hinlenken der Gedanken zu Gott, ist gewissermaßen auch die geistige Wiedergeburt des Menschen, denn es tritt die Seele in ein neues Leben ein, sie lebt nicht nur der irdisch-materiellen Welt, sondern sie dringt tiefer ein, sie sucht die Wahrheit und findet sie, weil Gott Sich als die ewige Wahrheit nun zu erkennen gibt, weil Er nun gedanklich auf die Seele einwirkt, die nach Ihm Verlangen trägt....

(17.5.1949) Eine nun so wiedergeborene Seele muß wie ein zartes Pflänzchen gehegt und gepflegt werden, sie muß mit leichtester Kost am Leben erhalten und langsam gestärkt und gekräftigt werden, bis sie sich selbst im Leben zurechtfindet und nun den Gang der Aufwärtsentwicklung mühelos zurücklegen kann. Die Willenswandlung ist der Akt der Wiedergeburt, damit hat sie den Weg beschritten, der zum ewigen Leben führt, wenngleich dieser noch viele Gefahren und Hindernisse.... weltliche Versuchungen und Schwierigkeiten.... bieten kann, jedoch von einer kraftvollen Seele überwunden wird. Es geht nun lediglich darum, ob der Seele diese erforderliche Kraft zugeführt wird oder sie darben muß und ihr der Weg nach oben daher schwerfällt. Dies ist wieder allein Willensangelegenheit, doch ein Wille, der sich nach oben, zu Gott, einmal gewandt hat, wird auch von Gott ergriffen und ständig günstig beeinflußt, ohne jedoch gezwungen zu werden. Der wirksamste Einfluß nun ist das Wort Gottes, das Kraft und Leben in sich birgt und die wiedergeborene Seele nähret und ihr zur Reife verhilft. Ein Mensch, dessen Seele wiedergeboren ist, wird auch stets geöffnet sein zum Empfang des göttlichen Wortes, sei es in direkter Form durch Hören oder Lesen göttlicher Offenbarungen oder auch durch gedankliche Verbindung mit dem Urquell der Weisheit, durch bewußte Verbindung mit Dem, Der die ewige Wahrheit Selbst ist. Er wird des öfteren in die Stille gehen, d.h. innere Einkehr halten, und seine Gedanken werden beeinflußt von oben die rechte Richtung nehmen.... seine Seele wird Nahrung empfangen und zunehmen an Licht und Kraft. Es wird der Mensch, dessen Seele wiedergeboren ist, aber auch in der Liebe leben, denn dies ist Auswirkung des recht gerichteten Willens. Und also muß er reifen und der Vollendung zugehen, wie es Sinn und Zweck seines Erdenwandels ist, sowie er sich im freien Willen gelöst hat von der Macht, die ihn gefesselt hielt und der sich der Mensch selbst entwinden muß, wozu ihm aber stets die Gnade und Kraft von oben zur Verfügung steht, die er nützen wird zur geistigen Wiedergeburt....

Amen

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Sonntag, 16. Juni 2024

Antichrist - Heilsbringer?... Maßnahmen gegen alles Geistige...

 

 

Kundgabe Nr.4029 erhalten von Bertha Dudde am 24.04.1947 durch das Innere Wort.

Das ist der Geist des Antichristen, der sich zwar unter dem Deckmantel des Heilsbringers den Menschen nähert, jedoch völlig Gott-abgewandten Willens ist insofern, als daß er einen Gott der Liebe nicht anerkennt, wie er überhaupt alles Geistige als übernatürlich, somit nicht beweisbar, also nicht-seiend, ablehnt. Und ihm wird auch das Wesen Christi so fremd sein, daß er an Dessen Erlösungswerk und Seine Mission auf Erden nicht zu glauben vermag und er Ihn daher als nur Phantasiegestalt hinzustellen sucht und alle Vorkehrungen trifft, diese Gestalt aus den Herzen der Menschen zu verdrängen. Sein eigenes Wesen entspricht nicht dem Wesen Christi, und darum ist es verständlich, daß er Ihn als geistigen Feind betrachtet und bekämpfet. Es ist der zu erwartende Antichrist eine Persönlichkeit, die aus dem Rahmen des Natürlichen heraustritt; es ist ein außerordentlich begabter Mensch, dessen besondere Stärke in seiner Weltsicherheit liegt, in seinem Auftreten denen gegenüber, die die Verantwortung tragen für das Wohl des Volkes. Und darum wird er Erfolg verzeichnen können, man wird ihm die von ihm angestrebte Oberherrschaft zubilligen, man wird annehmen, durchgreifende Änderungen zum Besten der Allgemeinheit durch ihn erwarten zu können. Und sie werden ihn alle anerkennen, er wird diese Vorzugsstellung ausnutzen zu Maßnahmen jeglicher Art. Sonderlich aber wird er einschreiten gegen den Geist des Übersinnlichen, gegen alle religiösen Verbindungen sowie auch gegen Kirchen oder geistige Strömungen, die Jesus Christus und Seine Lehre zum Grundgedanken haben. Denn er wird die Nächstenliebe als einen Schwächezustand hinstellen, der unter allen Umständen bekämpft werden muß. Und wer sich seinem Bestreben anschließt, der gilt gleichfalls als Antichrist, er gilt als Gott-gegnerisch und wird sich auch als lieblos erweisen gegen seinen Nächsten und daher auch in geistiger Blindheit dahingehen, denn er gehört dem Reich des Satans an. Doch als Herrscher über viele wird der Antichrist großen Aufruhr anstiften durch seine Maßnahmen, die jeder Menschlichkeit entbehren und nur dazu angetan sind, Haß und Unfriede unter die Menschheit zu tragen, die Liebe zu ersticken und in größte geistige Not zu versinken. Und dann ist das Gegenwirken Gottes von größter Dringlichkeit, und es erklärt dies das offensichtliche Wirken Gottes durch Seine Diener auf Erden, denn auch Er muß auf Erden denen erkenntlich sein, die Seinem Lager angehören, Er muß genauso außergewöhnlich wirken, auf daß Er nicht abgewiesen werden kann, sondern anerkannt werden muß, so die Menschen willig sind, den rechten Weg zu gehen, und sich bewußt oder unbewußt dem Schöpfer des Himmels und der Erde zuwenden, von Ihm Hilfe erbittend in geistiger Not. Und dann ist das Ringen des Guten gegen das Böse besonders heftig, denn die Stunde des Endes rückt immer näher, und die Scheidung der Geister muß sich vollziehen bis zum jüngsten Tage.... Und diese Scheidung kann nur stattfinden, wenn die Menschen ernstlich vor die Wahl gestellt werden, Gott anzuerkennen oder Ihn abzuleugnen. Diese Frage wird sie zum Entscheid zwingen, und auf daß sie akut werde, tritt der Gegner Gottes offensichtlich in Erscheinung, indem er seine Abgesandten auf der Erde beeinflußt, Maßnahmen zu treffen und durchzudrücken, die gottfeindliches Denken verraten. Und so beginnt der letzte Kampf auf dieser Erde.... der Glaubenskampf, der Kampf gegen Christus, der zur Folge hat, daß die Menschen sich nun endgültig für oder wider Ihn entscheiden. Und dann kommt das Gericht.... denn im freien Willen wenden sie sich Gott zu oder ab, und für den freien Willen müssen sie sich verantworten. Es ist dieser Kampf unabwendbar, bringt er doch klar das Wesen des Antichristen zutage, wie auch die gesamte Menschheit sich nun klarwerden kann über das Denken und Handeln dessen, der unter der Maske eines Heilsbringers auftritt, um seine schändlichen Pläne auszuführen, der offen gegen Gott kämpft und dafür wieder auf lange Zeit gebunden wird in der Erde, von wo er sich nicht eher frei machen kann, bis ihm wieder durch Menschen geholfen wird, die durch ihre falsche Liebe zur Materie die Fesseln des Satans lockern. Doch Jesus Christus wird niemals verdrängt werden können, Er wird Sieger bleiben am jüngsten Tage, und Seine Lehre wird alle Herzen erfüllen, und Seine Anhänger werden sie mit hinübernehmen, so sie entrückt werden, und also wird sie auch auf der neuen Erde als geistiges Wissen hochgehalten, sie wird ausgelebt, und es werden die Menschen im höchsten Wissen stehen und in tiefster Liebe zu Gott erglühen. Und nimmermehr kann sie verdrängt werden vom Gegner Gottes, weil ihm jegliche Macht auf lange Zeit genommen ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

 

 

Kundgabe Nr.1795 erhalten von Bertha Dudde am 30.01.1941 durch das Innere Wort.

Jeder Weltkatastrophe gehen Anzeichen voraus, auf daß die Menschheit das Herannahen derer erkennet, denn Gott hat sie verkündet zu allen Zeiten durch Sein Wort, und so ihr also dieser Anzeichen achtet, wisset ihr, daß nun die Zeit gekommen ist; und so wisset ihr auch, daß ihr euch vorbereiten müsset, auf daß ihr nicht dem völligen Untergang entgegengeht. Alles, was Gott tut und also auch jetzt über die Erde kommen läßt, ist im Willen der Menschheit bedingt, d.h., der menschliche Wille zieht zwar nicht direkt jene Katastrophe heran, er ist aber in seiner Verkehrtheit der Anlaß dazu. Es wird der menschliche Wille derart mißbraucht, daß eine Weltkatastrophe die unabwendbare Folge davon sein muß, denn es kann diesen verkehrten Willen nur noch etwas ganz Außergewöhnliches, gewissermaßen Naturwidriges in die rechte Bahn lenken. Je mehr sich nun der menschliche Gedanke in falscher Richtung bewegt, desto dringender ist das göttliche Eingreifen, denn es geht die kostbare Erdenzeit dahin, ohne dem Wesen die notwendige Höherentwicklung zu bringen. Der mißbrauchte Wille aber kann niemals die Höherentwicklung begünstigen, sondern sie nur verhindern. Die Ereignisse der Zeit, die stets zunehmende Glaubenslosigkeit, die antichristlichen Bestrebungen und die von Gott erweckten Verkünder Seines Wortes müssen euch gemahnen, daß die Zeit gekommen ist, derer der Herr auf Erden Erwähnung getan hat. Und daher sollt ihr emsig sein und das Heil eurer Seele bedenken. Und so es euch noch so unglaubwürdig erscheint, daß eine Katastrophe über die Erde hereinbrechen soll, so bedenket, daß bei Gott kein Ding unmöglich ist, daß alles sein kann, wenn Gott es will. Und daß Gott es will, ist im Verhalten der Menschen selbst, in der falschen Einstellung zu Ihm, begründet. Wenn den Menschen das Erdenleben gegeben ist zu einem gewissen Zweck, sie aber ihr Leben nicht diesem Zweck entsprechend leben, so lassen sie eine göttliche Gnadenzuwendung ungenützt vorübergehen, und Gott mahnet nun noch einmal mit ehernen Worten, die niemand überhören kann. Der menschliche Wille allein ist die Veranlassung zu einem Vernichtungswerk von unvorstellbaren Ausmaßen, und als der Herr dies ankündigte, sah er den verkehrten Willen der Menschen voraus. Doch Sein Wille ist, die irregeleitete Menschheit zurückzugewinnen, und Er wendet daher das letzte Mittel an, das wohl scheinbar ein Akt unendlicher Grausamkeit ist, jedoch nur die göttliche Liebe und Barmherzigkeit zum Beweggrund hat, denn es wird unzähligen Menschen die Erkenntnis kommen, und diese sind gerettet für alle Ewigkeit....

Amen

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Samstag, 15. Juni 2024

Hilfeleistung aus dem Weltall... Außerirdischen...

 

 

Kundgabe Nr.7043 erhalten von Bertha Dudde am 15.02.1958 durch das Innere Wort.

Ihr, Meine Erdenkinder, seid dazu ausersehen, den höchsten Grad der Seligkeit zu erreichen, denn ihr, die ihr auf dieser Erde wandelt, ihr mußtet die tiefsten Tiefen durchschreiten, weil ihr selbst euch als urgeschaffene Geister bis in diese tiefsten Tiefen gestürzt habt, nicht aber von Mir dorthin verbannt worden seid. Wenn ihr nun.... wenn auch mit Meiner Hilfe.... euch wieder aus der tiefsten Finsternis emporgearbeitet habt, wenn ihr nun den letzten Gang auf Erden als Mensch zurücklegen müsset, so braucht euer eigentliches Ich nur noch die letzte Willensprobe abzulegen, die euer Los in der Ewigkeit entscheidet. Diese Willenserprobung aber fordert gerade von dem Wesen, das die tiefsten Tiefen durchschreiten mußte, eine gewaltige Wandlung seines einstigen Denkens und Strebens, die ihm nun aber auch besonders hoch angerechnet wird.... was euch verständlicher wird, wenn ihr in Kenntnis gesetzt werdet, daß Meine anderen Schulhäuser Aufenthaltsorte sind für die geistigen Wesen, deren Absturz nicht so endlos tief war und die darum nicht so ungewöhnlich zu kämpfen haben, um wieder in die Sphären des Lichtes zu gelangen. Ihr Menschen also seid ungewöhnlich belastet gewesen durch euren einstigen Abfall von Mir, euer Ich.... der einst-gefallene Geist also.... mußte darum auch ungewöhnlich ringen, und wenngleich der langsame Aufstieg im Mußgesetz vonstatten ging, ist doch die letzte freie Willenserprobung auch noch außerordentlich schwer.... aber nicht aussichtslos, weil die Gnaden des Erlösungswerkes jedem einst gefallenen Wesen zur Verfügung stehen.... Zudem stehen euch allen Lichtwesen in endloser Zahl bei, die.... weil liebeerfüllt.... alles tun, um euch zur rechten Entscheidung zu verhelfen. So schwer also auch die Bedingungen auf dieser Erde sind, sie sind aber doch zu erfüllen, und der herrlichste Lohn winkt denen, die sie erfüllen.... Doch alles geschieht im Rahmen Meiner gesetzmäßigen Ordnung.... Es kann nicht willkürlich dort Hilfe geleistet werden, wo sie nicht erbeten oder zurückgewiesen wird.... Und so können auch die Lichtwesen nicht willkürlich Hilfe leisten, sondern sie werden immer in Übereinstimmung mit Meinem Willen tätig sein, weil Mein Wille auch der ihre ist, sowie sie im Licht stehen. Und Mein Wille also veranlaßt oder hindert sie am Wirken zum Wohl der Seelen, die auf der Erde verkörpert sind. Dies müsset ihr wissen, daß Ich regiere und daß Mein Wille geachtet wird von allem Geistigen, das Mir dienet, also Mein Lichtreich bewohnet. Und nun werdet ihr auch verstehen, daß auch die Lichtwesen jeden zwingenden Einfluß unterlassen werden, weil dieser nicht Meinem Willen entspricht. Denn Ich verlange einen Willensentscheid in Freiheit.... Ebensowenig, wie Ich die Menschen zwinge zur Annahme Meines Wortes, das als höchster Liebe- und Gnadenbeweis ihnen zugeht als stärkstes Hilfsmittel für die freie Entscheidung, ebensowenig werde Ich Meine Zustimmung geben, daß Meine Lichtboten zwingende Beweise ihres Wirkens den Menschen geben. Und sie werden dies auch niemals tun, weil sie Meinen Liebe- und Heilsplan klarstens erkennen und auch wissen, daß durch Zwang oder Beweise kein Erfolg zu verzeichnen ist. Beweis von außerirdischem Wirken aber wäre es, wenn aus dem All sich Wesen eurer Erde näherten.... die angeblich in Meinem Auftrag euch Hilfe bringen sollen. Hilfe in irdischer Not kann allein nur Ich euch bringen, und Hilfe in geistiger Not geschieht nicht in einer zum Glauben-zwingenden Weise. Hilfe in irdischer Not, was es auch sei, kann wohl auch durch Meine Lichtwesen ausgeführt werden, doch niemals werden diese sich für solche Hilfeleistungen euch sichtbar materialisieren. Denn die Lichtwesen brauchen solche Materialisationen nicht, und sie wissen zudem, daß die Menschen nicht in der Weise beeinflußt werden dürfen, daß sie gezwungen sind zum Glauben an überirdische Wesen und überirdische Macht. Sowie ihr Menschen also euch Hilfe erhofft, kann diese euch wohl gewährt werden, doch immer nur unter der Voraussetzung, daß ihr geistiges Wirken anerkennet und also auch geistiges Wirken zulasset.... das aber niemals euch-sichtbar vor sich geht. Und wenn ihr nun glaubet, daß auch die Erde als solche den Schutz und die Hilfe der Geistwelt benötigt.... wenn ihr glaubt, daß der zerstörende Einfluß durch Menschenwillen von jenen Lichtwesen verhindert oder aufgehoben werden könnte, dann wird auch dieser Glaube euch ihre Hilfe sichern, doch niemals in der Weise, daß Bewohner anderer Welten diese Hilfe euch gewähren, daß sie als Ausführende Meines Willens euch zugesendet werden. Bedenket doch, wie klein ihr euren Gott und Vater dadurch hinstellet, daß Er dieser Sternenbewohner bedarf, um euch Schutz zu gewähren.... Und bedenket, was auch diese Bewohner anderer Sterne sind.... daß auch sie in der Aufwärtsentwicklung-stehende geistige Wesen sind, die wohl auch als Meine Geschöpfe dereinst zur Seligkeit gelangen, die ein tiefes Verlangen nach Annäherung an Gott unentwegt streben lässet, die aber immer im Bereich des Gestirns weilen werden, auf das Meine Liebe und Weisheit sie versetzt hat. Wohl können alle guten Wesen ihre gedanklichen Ausstrahlungen hinleiten zu ringenden, unglückseligen Wesen im All.... und solche gedanklichen Anstrahlungen können wiederum als Kraft jene Wesen berühren.... Doch ihre Sphäre verlassen können jene Wesen nicht, und sie brauchen es auch nicht, weil Ich Engel und Lichtboten in endloser Zahl habe, die jedes einzelne Gestirn wahrlich aufs beste betreuen. Und jedes einzelne Gestirn hat einen nie versiegenden Kraftzustrom: Mein Wort, das ertönet überall, das als Meine Liebeausstrahlung auch die Kraft hat, jedem einzelnen Wesen, jedem einst-gefallenen Urgeist, den Rückweg zu Mir zu ermöglichen. Wird dieses Mein Wort aber nicht ausgewertet, wird seiner nicht geachtet, so bezeugt das Wesen noch seinen Widerstand, der auch niemals gewaltsam gebrochen wird, den zu brechen auch keine Engel vermögen, selbst wenn sie zur Erde herniedersteigen würden.... es sei denn, sie bekundeten sich so offensichtlich als Meine Abgesandten, daß ein Glaube zwangsmäßig erreicht würde.... was aber niemals Mein Wille ist und auch niemals Meine Zustimmung finden wird.... Wenn ihr Menschen nun glaubet, in Verbindung treten zu können mit den Bewohnern anderer Welten, so wollet ihr euch dadurch also einen Beweis schaffen davon, daß diese Welten bewohnt sind. Wenn ihr geweckten Geistes seid, wisset ihr dies aber auch ohne Beweis. Und seid ihr noch unerweckt.... steht ihr völlig abseits von geistigem Streben und vom Wissen um die Zweckbestimmung der Schöpfung.... dann würden euch auch jene Beweise nicht auf den geistigen Weg bringen, sondern ihr würdet nur irdische Forschungen anstellen und geistig nichts gewinnen. Schon darum würden sich Lichtwesen niemals euch Menschen zu erkennen geben und euch durch "Mitteilungen" Informationen zugehen lassen, die mit Meinem ewigen Heilsplan nicht im Einklang stehen.... Denn es ist keineswegs der Zweck gleichgültig, der erreicht wird. Und alles lichtvolle Geistige, das in Meinem Auftrag tätig ist, um euch Menschen in der Endzeit zu helfen, wird immer nur den geistigen Erfolg anstreben, daß die Menschen sich hinwenden zu Mir, ihrem Gott und Vater von Ewigkeit, daß sie sich lösen von der Welt, die Meinem Gegner angehört.... daß sie das höchste Ziel erreichen auf Erden und in aller Willensfreiheit die letzte Probe ablegen, um wieder in ihren Urzustand eintreten zu können, der ihnen unermeßliche Seligkeit in Licht und Kraft und Freiheit bringt....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 14. Juni 2024

Irdische Macht und Maßnahmen... Göttlicher Schutz... Fester Glaube...

 

 

Kundgabe Nr.1866 erhalten von Bertha Dudde am 28.03.1941 durch das Innere Wort.

Es schenken die Menschen zuviel Bedeutung den Maßnahmen, die irdischerseits getroffen werden, und bedenken dabei nicht, daß es doch vom Willen Gottes abhängig ist, daß diese Maßnahmen durchgeführt werden können. Es wird Gott wohl den freien Willen des Menschen berücksichtigen und nicht immer eingreifen in menschliche Bestimmungen, die Seinem Willen nicht entsprechen, doch in Seiner Macht liegt es, zunichte zu machen, was Menschen erstehen lassen.... Der Mensch selbst kann aber nichts dazu tun, sich sein Schicksal zu sichern, wenngleich er alles befolgt, was von ihm menschlicherseits gefordert wird. Kommt er aber zuerst den Anforderungen Gottes nach, so braucht er den irdischen Bestimmungen nicht so großen Wert beimessen, er wird dann von Gott aus schon so gelenkt werden, daß er nicht gegen irdisches Gesetz und irdische Gewalt verstößt, oder Er wird ihn vor den schlimmsten Auswirkungen eines unwissentlichen Verstoßes zu schützen wissen. Und darum soll sich der Mensch nicht sorgen um sein irdisches Schicksal, solange er gewillt ist, dem obersten Herrn und Regenten gehorsam zu sein, denn dann läßt ihm Dieser Seinen Schutz angedeihen, so wie es ihm dienlich ist. Umgekehrt aber nützen alle Vorsichtsmaßregeln nichts, denn irdische Macht kann den Menschen nicht schützen gegen göttliche Beschlüsse, die jede menschliche Vorsorge zunichte machen können. In Zeiten der Not sich vertrauensvoll Gott überlassen ist die einzige Sicherheit gegen Unheil, das von außen an den Menschen herantritt....

In einer scheinbar gesicherten äußeren Lebenslage liegt noch nicht die Gewähr für wirklichen Schutz zu Zeiten von Not und Trübsal, die Gott Selbst über die Menschen sendet. Denn solchen Sendungen von oben sind alle Menschen ausgesetzt, ob sie irdisch noch so günstig vom Schicksal bedacht sind. Und daher werden für jeden Menschen Stunden kommen, wo die eigene Kraft und Macht nicht mehr ausreicht, sondern der Mensch Zuflucht suchen muß im Gebet.... wo ihm weder die Mitmenschen helfen können, noch er sich selbst frei machen kann.... wo es nur einen Weg gibt, der ihn hinausführt aus dem Chaos.... den Weg zu Gott Selbst.... Dieser Weg aber wird niemals vergeblich beschritten werden, denn Gott ist zur Hilfe immer bereit. Folglich wird nur der Mensch ein leichtes Erdenleben zu führen berechtigt sein, der in vollem Glauben zum himmlischen Vater bittet um Hilfe. Gott erfüllt dies Gebet, sofern es aus tief gläubigem Herzen emporsteigt und das Erdenkind seine Not Gott anvertraut. Dagegen wird unvermeidlich der Mensch in äußerste Bedrängnis kommen, der nur eine irdische Macht anerkennt, nicht aber ein Wesen, das er noch nicht gesehen hat.... Die irdische Macht wird nun versagen, und geistige Wesen, Schutzengel und Diener Gottes nehmen sich all derer an, die alles ergeben über sich ergehen lassen und nur einen stillen Bittruf emporsenden, im festen Glauben, diesen nicht vergeblich zur Höhe zu senden. Dieser feste Glaube trägt dem Menschen tatsächlich auch die Erfüllung ein, während der Bittruf zur irdischen Macht ungehört verhallt; und ob der Mensch in Rang und Ansehen steht, es ist nur äußerlicher Schein, der aber keine tiefere Bedeutung hat. Und so braucht der Mensch keinerlei Furcht empfinden, solange er in Gott lebt, sich als Sein Kind betrachtet und Seinem Willen entsprechend zu leben sich bemüht. Ihn wird nichts zu schrecken brauchen, denn in allen Lebenslagen wird der Vater im Himmel spürbar bei dem Menschen sein, der Gott innig liebt. Was auch von außen an euch herantreten mag, ihr sollt weder hadern noch bangen um euer Los, Gott läßt Hilfe angedeihen allen, die immer nur Ihn vor Augen und im Herzen tragen. Es werden die Menschen noch vor große Entscheidungen gestellt werden, um sich für Ihn oder den Vertreter der irdischen Macht zu entscheiden. Irdische Macht ist völlig kraftlos, während die Macht Gottes alles zuwege bringt und jeden, der daran glaubt, erretten kann und wird aus seiner Not....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Niemand kommt zum Vater denn durch Mich...

 

 

Kundgabe Nr.6579 erhalten von Bertha Dudde am 25.06.1956 durch das Innere Wort.

Niemand kommt zum Vater denn durch Mich.... Wie überaus wichtig diese Worte sind, das erkläret auch die Notwendigkeit, die Menschen zum Glauben an Jesus Christus zu führen, die ihn noch nicht besitzen, oder zum lebendigen Glauben ermahnen, wo das Wissen um Jesus Christus schon vorhanden ist. Denn es kann niemand zu Mir gelangen, der nicht in Jesus Christus Mich Selbst erkennt.... Denn es gibt Menschen, die wohl an einen "Gott" zu glauben vorgeben, weil Er Sich Selbst beweiset durch alles, was den Menschen umgibt, die aber Jesus Christus als Gottes Sohn und Erlöser der Welt nicht gelten lassen wollen, sich selbst jedoch nicht für ungläubig halten. Doch diese Menschen stehen ihrem Gott und Schöpfer noch so fern, sie sind noch nicht in nähere Verbindung getreten mit Mir und konnten darum nicht erleuchtet werden in ihrem Denken. Auf ihnen lastet aber noch die Sünde der einstigen Abkehr von Mir, und diese Sünde kettet sie an Meinen Gegner, sie werden nicht von ihm loskommen ohne Jesus Christus. Von dieser Sünde der einstigen Abkehr von Mir wissen aber die wenigsten Menschen, und deshalb sind sie sich auch nicht der Bedeutung Jesu und Seines Erlösungswerkes bewußt. Sofern nun den Menschen die Lehren des Evangeliums bekannt sind, sofern sie die Worte kennen, die Jesus auf Erden gesprochen hat, könnten sie auch über jene Worte nachdenken: "Niemand kommt zum Vater denn durch Mich...." Und würden sie darüber nur ernstlich Aufschluß begehren, so würden sie auch sicher solche bekommen, und der Gedanke an diese Worte wird sie dann auch sicher nicht mehr loslassen.... Es gibt nur den einen Weg über Jesus Christus zu Mir, weil die Tilgung der Sündenschuld vorangegangen sein muß, um von Mir angenommen werden zu können.... Es kann ohne die Erlösung durch Jesus Christus kein Wesen sich Mir nahen, das sündig wurde im freien Willen. Es ist dies ein Gesetz, das auch Meine endlose Liebe nicht umstoßen kann. Und es wird auch kein Mensch in seinem Herzen eine volle Sicherheit fühlen dem Gott gegenüber, Den er wohl anerkennt, doch mehr mit Worten oder oberflächlichen Gedanken, denn ein ernstes Nachdenken würde ihm gefühlsmäßig sagen, daß er nicht im rechten Verhältnis steht zu seinem Gott und Schöpfer von Ewigkeit.... Er wird sich niemals wie ein Kind zum Vater Mir anvertrauen, er wird nur glauben, daß es einen Gott gibt, nicht aber eine enge Bindung herstellen mit Mir, die Liebe voraussetzt.... Denn die Liebe erhellt auch seinen Geist, die Liebe würde seinen geistigen Blick schärfen.... Die Liebe würde ihn fragen lassen, nicht aber eine Behauptung aufstellen, die irrig ist. Eine leise Unbehaglichkeit wird jeden Menschen befallen, der sich geistigen Gedanken hingibt und zu Jesus Christus noch keinen Kontakt gefunden hat.... Ihm wird der Leidensgang und der Kreuzestod nicht unbekannt bleiben, (25.6.1956) er wird immer wieder mit seinen Mitmenschen ins Gespräch kommen oder von diesen an Jesus Christus erinnert werden, denn immer wieder lenke Ich seine Gedanken auf den Menschen Jesus, Der über die Erde wandelte und ein schmerzvolles Ende erlebte.... Auch wenn er sich noch nicht zu Ihm bekennt, ist ihm der Erdenwandel Jesu bekannt, und Ich Selbst bringe Mich in Jesus Christus ihm in Erinnerung. Und entsprechend dem Liebegrad, in welchem der Mensch steht, wird auch die Annahme oder die Abwehr sein.... Wo die Liebe ist, da ergreife Ich Selbst den Menschen, und sein Widerstand wird stets geringer werden, und zuletzt wird ihm auch der Mensch Jesus in einem ganz anderen Licht erscheinen als anfangs, als er Ihm noch voller Abwehr gegenüberstand. Ist er aber unbelehrbar, ist sein Wille noch in der Stunde des Todes gegnerisch eingestellt, dann kann er im geistigen Reich keine Seligkeit erwarten, dann kann er trotz eines korrekten Lebenswandels nur in dem Bereich aufgenommen werden, wo alle Christusleugner weilen, denn er hat sich nicht auf Erden erlösen lassen, und er geht gebunden in das geistige Reich ein.... Aber er kann auch drüben noch seinen göttlichen Heiland und Erlöser finden.... Und das ist wiederum eine große Gnade von Mir, daß Ich auch im geistigen Reich allen denen gegenübertrete, die Mich abwiesen bisher, daß Ich jeden Ruf höre, der zu Mir als Erlöser gesandt wird, und den Rufer nun an der Hand fasse und aus jenem Bereich in Meine göttlichen Gefilde geleite.... Denn Ich hole noch aus der Tiefe zurück, so Ich nur anerkannt werde.... so nur eine Seele zu Jesus Christus gefunden hat, Den sie auf Erden ablehnte und ohne Den sie doch nicht zum Ziel gelangen kann. Das Lichtreich ist jeder Seele verschlossen, solange Jesus Christus ihr nicht das Tor öffnet, was jedoch Seine Anerkennung als Gottes Sohn und Erlöser der Welt bedingt. Darum sprach der Mensch Jesus die Worte: "Niemand kommt zum Vater denn durch Mich." Denn Ich Selbst sprach durch den Menschen Jesus zu ihnen, Ich Selbst wollte anerkannt werden in Ihm, Der Mir nur für die Zeit des Erdenwandels zur Hülle diente.... die Ich aber auch im geistigen Reich beibehielt, um für alle Meine Geschöpfe ein schaubarer Gott sein zu können, Der Ich doch Geist war von Ewigkeit zu Ewigkeit.... und als solcher nicht von den erschaffenen Wesen zu schauen war. Um euch Menschen nun ein schaubarer Gott sein zu können, erwählte Ich Mir eine Form, und Ich vollbrachte in dieser Form das Erlösungswerk. Also müsset ihr auch die Form anerkennen, in der Ich Mich barg, und dann habt ihr schon den rechten Weg eingeschlagen zu Mir, eurem Vater von Ewigkeit.... Ohne Jesus Christus aber könnet ihr ewiglich nicht zu Mir gelangen, denn ohne Jesus Christus gibt euch Mein Gegner nicht frei, weil ihr ihm noch angehöret durch euren Willen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 7. Juni 2024

Zeichen der Endzeit... Glaubenskampf... Chaos...

 

 

Kundgabe Nr.3209 erhalten von Bertha Dudde am 02.08.1944 durch das Innere Wort.

Den Zeitpunkt der geistigen Wende zu bestimmen (wissen?), würde der Menschheit nicht zuträglich sein, denn es ist ein genaues Wissen darum eine Beeinträchtigung des freien Willens, da sich dann der Mensch genötigt fühlen würde, seinen Lebenswandel zu ändern, so die vorbestimmte Zeit heranrückt. Dies ist aber nicht nach dem Willen Gottes, daß die Menschen in Kenntnis gesetzt werden zuvor, wann der Tag und die Stunde gekommen ist, da Er Gericht hält über sie, sondern sie sollen nur wissen, daß das Ende nahe ist, und an den Zeichen der Zeit dieses Ende erkennen. So aber gläubige Menschen Ihn um Aufschluß bitten, wird Er ihnen Antwort geben, so wie es ihrem Seelenheil dienlich ist.... Es geht dem letzten Gericht die Endzeit voraus, und diese umfaßt eine Zeitspanne von nur wenigen Monaten, die durch einen außergewöhnlich rigorosen Glaubenskampf gekennzeichnet sind. Sowie der Glaubenskampf ganz offensichtlich geführt wird, sowie man alle Heimlichkeiten außer acht lässet und offen und rücksichtslos gegen alle geistigen Bestrebungen vorgehen wird, sowie Gebote und Verfügungen erlassen werden, die den Menschen jegliches geistige Streben untersagen, sowie man keines der göttlichen Gebote mehr achten wird, sowie eine Verfolgung einsetzen wird gegen alle gläubigen Menschen und diesen kein Recht mehr zugebilligt wird, ist die Endzeit in die letzte Phase eingetreten und das letzte Gericht täglich und stündlich zu erwarten.... Bevor jedoch dieser Glaubenskampf entbrennen wird, wird die Menschheit sich in einem geistigen und irdischen Chaos befinden; es wird überall nur ein Rückgang zu erkennen sein, was auch in Betracht gezogen wird. Und dieser Rückgang wird veranlaßt werden durch Menschen, die vom Satan beherrscht sind. Er wird sich äußern in irdischen Vernichtungen und Zerstörungen, in lieblosen Verfügungen, in einem Gott-widrigen Lebenswandel, in Aufruhr und Empörung wider die herrschende Gewalt und brutale Unterdrückung durch diese, in Freiheitsbeschränkung und Umgehung von Recht und Gerechtigkeit. Diese Zustände aber werden eintreten nach einer gewaltigen Erderschütterung, die durch den Willen Gottes stattfinden wird, um ein Völkerringen zum Abschluß zu bringen, das menschlicher Wille nicht beendet. Es wird diese Erderschütterung für die davon betroffenen Menschen eine Umänderung ihres gewohnten Lebens bedeuten, eine Zeit größter Entsagungen und schwierigster Lebensverhältnisse, und es wird diese Zeit wohl geeignet sein für die Verbreitung des göttlichen Wortes, doch nimmermehr für eine weltlich-kirchliche Macht einen Aufschwung bedeuten. Es werden die Menschen zwar eifrig bestrebt sein, eine irdische Besserung ihrer Lebensverhältnisse zu erzielen. Doch diese Bestrebungen werden sich nicht vertragen mit geistigem Streben, mit dem Glauben an eine Macht, Die sie zur Verantwortung zieht, und mit den göttlichen Geboten, die Liebe fordern. Und darum wird alles angegriffen werden, was hinderlich ist, um das alte Wohlleben wieder herzustellen. Und darum setzet der Glaubenskampf nicht lange nach dem göttlichen Eingriff ein, der das Weltgeschehen in andere Bahnen lenkt. Es werden die Ereignisse schnell aufeinanderfolgen, denn der geistige Tiefstand der Menschen beschleunigt sie, und der geistige Tiefstand ist erkennbar an dem lieblosen Handeln der Menschen, an ihrem Denken, das von tiefster Verdorbenheit zeugt und Handlungen vorbereitet, die als satanisch anzusprechen sind. Und daran werdet ihr Menschen auch den Zeitpunkt erkennen, wo Gottes Eingriff zu erwarten ist. Ihr werdet an dem Weltgeschehen selbst einen Zeitmesser haben, ihr werdet an den Handlungen, zu denen die Menschen fähig sind, ersehen, daß sie gänzlich sich von Gott entfernt haben, und dies wird eindeutig die Ansicht widerlegen, daß unter dieser Menschheit ein geistiges Aufblühen noch zu erwarten ist. Die Menschen, die treu zu Gott stehen, werden zwar ihr inniges Verhältnis zu Ihm verstärken, sie werden in Wahrheit Seine Kirche sein, die durch Elend und Drangsal sich behaupten wird. Jedoch klein ist das Häuflein derer, die Welt aber verleugnet Gott, sie feindet alles an, was für Gott ist, und diese geistige Not ist bezeichnend für das nahe Ende.... Darum habet acht auf die Zeichen der Zeit, habet acht auf das Gebaren der Menschheit, auf ihren Abfall von Gott und ihren Hang zur Welt, so die Menschen offensichtlich unter dem Einfluß des Satans stehen, so sie ihm hörig sind und alles tun, was wider die göttlichen Gebote verstößt, so ihnen nichts mehr heilig ist, weder das Leben des Mitmenschen noch dessen Hab und Gut; so die Lüge Triumphe feiert und die Wahrheit angefeindet wird, wisset ihr, daß das Ende nicht mehr weit ist. Ihr werdet dann die Geschehnisse verfolgen können, wie es euch verkündet ist, denn es wird sich alles abspielen im Zeitalter eines Mannes, der gewissermaßen die Auflösung beschleunigt, der dem zerstörenden Prinzip huldigt, der also nicht aufbauend, sondern zerstörend tätig ist. Und mit dem Ende dieses Mannes ist auch das Ende der Welt gekommen, d.h. das Ende der Erde in der derzeitigen Gestaltung und das Ende der die jetzige Erde belebenden Menschen, die außerhalb derer stehen, die Gott angehören. Und so wisset ihr, daß keine lange Zeit mehr vergeht, daß keine lange Frist euch gegeben ist, daß das Ende in kürzester Zeit euch bevorsteht. Und ihr müsset euch darum vorbereiten, ihr müsset leben, als sei ein jeder Tag der letzte, weil ihr nicht wisset, wann ihr abberufen werdet und ob ihr das Ende noch erleben werdet auf Erden. So ihr aber benötigt werdet als Streiter Gottes in der Kampfzeit vor dem Ende, so lenket Gott auch euer Denken recht und ihr werdet es erkennen, wann die Zeit gekommen ist.... die Zeit des göttlichen Eingriffes durch Entfesseln der Naturgewalten, die Zeit des Glaubenskampfes und die Zeit des letzten Gerichtes.... Gott will, daß ihr die Menschen aufmerksam machet, also wird Er auch euren Geist erhellen und dieses Denken so lenken, daß ihr das Rechte erkennt und nur das als recht Erkannte aussprecht und den Mitmenschen vermittelt....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde