Samstag, 31. August 2024

Der schmale Weg....


 

Kundgabe Nr.5405 erhalten von Bertha Dudde am 04.06.1952 durch das Innere Wort.

Ich will in euch wohnen, Ich will herrschen in eurem Herzen, doch mit einer Liebe, die euch beseligen soll. Ich will in euch sein.... Diese Meine Gegenwart macht euch auch zu Meinen Kindern, dann bin Ich zu den Meinen gekommen, und sie haben Mich aufgenommen.... Euch gehört Meine ganze Liebe, die ihr als Meine Geschöpfe auf dieser Erde weilet, sie betreut euch und führt euch Wege, die zwar oft steinig sind und mühsam zurückzulegen. Ich führe euch, und doch stehe Ich wieder am Ziel und erwarte euch. Ihr habt also Meine immerwährende Hilfe, und keiner kann sagen, niemals Meine Hilfe erfahren zu haben. Doch so er Meinem liebevollen Drängen und Meinem Lieberuf nicht folgt, bleibt er zurück, und die Mir folgen, gewinnen einen weiten Vorsprung.... und sie erreichen das Ziel.... Ich Selbst nehme sie an Mein Vaterherz und führe sie ein in Mein Haus.... das Kind hat heimgefunden zum Vater, von Dem es endlos lange Zeit entfernt war aus eigener Schuld.... Es hat nun endlich zurückgefunden, weil es den einzigen Weg betreten hat, der zu Mir führt.... den Weg der Liebe.... Doch dieser Weg ist nicht leicht zu gehen, er bietet keine Verlockungen, keine Augenweide, er ist nicht eben und mühelos zu gehen, sondern er muß Schritt für Schritt erklommen werden, weil er steil aufwärts führt und weil viele Hindernisse zuvor hinweggeräumt werden müssen, ehe er passierbar wird.... Aber er ist passierbar, weil ein Führer euch ständig zur Seite geht, euch stützend und schützend, euch Kraft zuführend, wenn ihr versagen wollet. Er spricht euch zu voller Liebe, Er nimmt euch die Last ab, die ihr tragen müsset, Er führt euch sorgsam über gefährliche Klippen hinweg, Er ist ständig euer Begleiter.... Also könnet ihr das Ziel erreichen, vorausgesetzt, daß ihr den Willen dazu habt.... Nun aber ist es euch wohl möglich, eure Blicke nach dem breiten Weg zu richten, und dieser breite Weg kann leicht euch begehrenswert erscheinen, denn er ist eingesäumt von Freuden und Genüssen jeglicher Art. Die lieblichsten Bilder locken den Wanderer, einen Sprung zu wagen von dem schmalen, schwer gangbaren Weg nach der breiten lockenden Straße, wo viele sich tummeln im Weltgenuß.... Die Versuchung ist sehr groß, und so mancher kann ihr nicht widerstehen.... Er verläßt den mühevollen Weg, und ihm wird immer geholfen herüber auf den breiten Weg.... Denn überall stehen Gestalten, die ihm winken und ihm die Hand bieten, die sich freuen, die Wanderer hinweglocken zu können von dem schmalen Weg. Der breite Weg führt aber nicht zum gleichen Ziel.... er führt abwärts, so sicher wie der schmale Weg zur Höhe führt.

Es macht euch dieses Bild klar, daß das letzte Ziel nur zu erreichen ist durch Überwindung, daß es einen gewissen Kampf kostet mit sich selbst und mit den Schwierigkeiten, die sich ihm in den Weg stellen. Zum letzten Ziel also kann der Mensch nur gelangen, wenn er es ernst nimmt, wenn er aller Schwierigkeiten nicht achtet, wenn er sein Auge nur zur Höhe richtet, wo Ich ihm winke als herrlichstes Ziel... Dann trage Ich Selbst seine Füße hinweg über die Hindernisse, dann sieht er sie nicht, sondern leuchtend hängt sein Blick an Mir, Der Ich ihm Meine Hand entgegenstrecke, an der er sich halten kann, die ihn führet bis zum Ende des Weges.... Wie verschieden aber ist das Leben derer, die auf verschiedenen Wegen wandeln.... Wie viele Freuden und weltliche Genüsse kann der eine verzeichnen, wie viele Entbehrungen, Leiden und Mühsale der andere.... Abwechslungsreich gestalten sich die Tage für den einen, während der andere nur Not sieht bei sich und bei anderen und er außer der eigenen Last noch die Last des Mitmenschen trägt, weil ihn die Liebe dazu treibt. Doch einstmals kommt die Vergeltung, und diese wird sein, wie es der Mensch selbst verlangte und wie er sein Verlangen unter Beweis gestellt hat.... Geistige Güter wird empfangen, wer geistig gestrebt hat, wer Mich über aller Mühsal nicht vergessen hat, sondern unverdrossen Mir entgegenschritt. Die aber den breiten Weg wandelten, sehen plötzlich, daß er in der Tiefe endet.... Die Tiefe wird alle aufnehmen, denn sie sind unentwegt nach unten gegangen, den Weg, der wohl mit guten Vorsätzen begann, die bald aber aufgegeben wurden, weil die Verlockungen alle Bedenken zerstreuten, weil die Sünde überhandnimmt dort, wo Mein Gegner einwirken kann auf die Seelen der Menschen. Und der breite Weg ist von ihm angelegt worden, mit dem Ziel, die Menschen zu verderben.

Und also locken euch Menschen zwei Mächte, und ihr selbst könnet euch entscheiden, ihr könnet selbst wählen, wem ihr zustreben wollet. Ihr könnet Meine Kinder werden, ihr könnet aber auch seine Kinder bleiben.... Das ist die Entscheidung, die ihr Menschen auf Erden zu treffen habt. Es ist dies eine überaus verantwortungsvolle Entscheidung, denn sie bestimmt über eure ganze Ewigkeit. Darum sendet ein jeder der beiden Machthaber seine Boten aus. Keiner wird sein, der den breiten Weg wandelt, dem nicht Warner und Mahner begegnen, denn sie stehen am Wegrand, sie kennen den Herrn, Der allein das Heil bieten kann, und diese Erkenntnis regt sie an, auch ihren Mitmenschen Kunde zuzuleiten und sie hinwegzulocken von dem äußerst gefahrvollen breiten Weg.... Selten nur gelingt es, die Wanderer so zu beeinflussen, daß sie den breiten Weg verlassen und sich den Pilgern auf dem schmalen Weg anschließen. Diese aber erfasset Meine Liebe und Barmherzigkeit, und Ich mache ihnen den Aufstieg leicht, weil sie sich selbst überwanden. Und den Überwindern winkt eine herrliche Krone.... sie werden die Ersten sein, weil sie Meine ganze Vaterliebe besitzen, die Ich auch verschenken wollte den anderen, doch von diesen Zurückweisung erfahren mußte.... Denn wer den breiten Weg geht, der geht ohne Mich.... weil die Liebe zur Welt jegliche Liebe zu Mir und den Mitmenschen erstickte und ohne Liebe die Kluft nicht überbrückt werden kann....

Gehet den Kreuzweg der Liebe.... liebet und leidet und traget eure Erdenlast in Demut und Ergebung und wisset, daß ihr dadurch den Weg zu Mir erheblich abkürzet, daß eure Seele stets heller und klarer wird, je höher ihr steiget....

Wisset, daß ihr die Seelen überflügelt, die es nicht euch gleichtaten, und daß ihr dereinst im geistigen Reich an denen wirken könnet, die zurückblieben in ihrer geistigen Entwicklung, daß ihr ihnen dann helfen sollet und könnet, daß auch sie zum Licht gelangen. Denn Ich kann nicht willkürlich ins Lichtreich versetzen, die im Erdenleben versagten, die nicht lebten, wie es Mein Wille war, sondern sich bestimmen ließen von dem, der Mein Gegner ist.... Doch sollen sie nicht ewig verlorengehen.... Und dies ist dereinst eure Mission, der Finsternis die Seelen zu entreißen, denen zur Seligkeit zu verhelfen, wenngleich sie niemals den Lichtgrad erreichen werden, den ein rechter Weg auf Erden einträgt....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 30. August 2024

Die Gnade des Erdenlebens als Mensch...

 

 

Kundgabe Nr.7958 erhalten von Bertha Dudde am 05.08.1961 durch das Innere Wort.

Jede Menschenseele ist ein gefallener Urgeist, der kurz vor seiner Vollendung steht, d.h., dessen Weg nur noch ein kurzer ist bis zur Vereinigung mit Mir, vorausgesetzt, daß er im letzten Stadium der Entwicklung.... als Mensch.... seinen freien Willen Mir zuwendet, daß er sich also wieder zu Mir bekennt, Den er einst nicht anerkennen wollte. Und jede Menschenseele hat einen endlos langen Entwicklungsweg hinter sich, weil dies erforderlich war, um aus der grundlosen Tiefe herauszukommen, emporzusteigen zur Höhe, wo sie uranfänglich weilte.... In diesem Stadium als Mensch ist die Seele auch wieder aufnahmefähig für ein Licht, d.h., sie kann wieder einen Grad der Erkenntnis gewinnen, den sie verloren hatte beim Abfall von Mir.... Denn die Seele ist ichbewußt, sie kann wieder denken und wollen wie im Anbeginn, nur in einem schwachen Grade, den sie selbst aber erhöhen kann während des Erdenlebens.... Der Erkenntnisgrad ist für die Seele auch entscheidend, wenn sie das Dasein als Mensch zurückgelegt hat und nun eingeht in das geistige Reich, denn dieser Erkenntnisgrad bedeutet Licht, ohne welches die Seele niemals selig sein kann. Der Mensch selbst kann während des Erdendaseins sich einen hohen Lichtgrad erwerben, er kann weit in der Erkenntnis stehen, wenn er das Erdendasein nützet, um sein Wesen zur Liebe zu gestalten, die sein Urzustand war, der unbedingt wiedererreicht werden muß, um in seliger Verbindung mit Mir dann im geistigen Reich weilen zu können. Diese Umgestaltung zur Liebe ist das Werk, das der Mensch selbst vollbringen muß, das er aber auch kann, weil ihm dazu in jeder Weise Hilfe gewährt wird. Aber des Menschen Wesen ist bei Beginn seiner Verkörperung noch in der verkehrten Liebe stehend als Folge seines Sündenfalles im geistigen Reich und auch des erneuten Sündenfalles der ersten Menschen.... Die Ichliebe beherrscht ihn, und diese soll gewandelt werden in uneigennützige Nächstenliebe. Dazu ist der Mensch auf der Erde, oder auch: Der gefallene Urgeist muß diese Wandlung zur Liebe im freien Willen selbst vollziehen, auf daß er seine Vergöttlichung erreiche und nun im Zusammenschluß mit Mir schaffen und wirken kann in Freiheit, Licht und Kraft.... Und diese Umgestaltung zur Liebe ist Erdenlebenszweck und kann keinem Wesen erspart bleiben, denn es ist gleichzeitig die bestandene Willensprobe des Wesens.... Es ist der Beweis der Göttlichkeit des Wesens, das aus Mir hervorgegangen ist und vollkommen geschaffen wurde, aber diese Vollkommenheit nun im freien Willen selbst anstreben muß, um als göttliches Wesen neben Mir bestehen zu können, um als "Mein Kind" bei Mir weilen zu können, von Dem es einst als "Geschöpf" ausgegangen war.... Die Vergöttlichung der von Mir erschaffenen Wesen war und ist Mein Ziel, das Ich auch sicher erreiche, dessen Zeitdauer aber das Wesen selbst bestimmt. Und hat es nun das Stadium als Mensch erreicht, dann steht es kurz vor seinem Ziel, und der Mensch sollte nun alles daransetzen, die letzte kurze Zeitspanne gut zu nützen für seine letzte Vollendung. Er sollte sich selbst das Wissen erwerben um seinen Erdenlebenszweck, um alle Zusammenhänge und um Meinen Willen, denn die Erfüllung Meines Willens ist Wirken in Liebe, und Wirken in Liebe bringt ihm auch Licht.... ein Wissen, das der Wahrheit entspricht, ein Wissen, das ihm volle Erkenntnis schenkt und das ihn antreibt, nur das Ziel zu verfolgen, sich zu vollenden auf Erden, sein Wesen zur Liebe zu gestalten und dadurch immer die Bindung herzustellen mit Mir, die dann unlösbar ist und das Erreichen des Zieles nun auch gesichert ist. Sein Ichbewußtsein sollte der Mensch auch auswerten, d.h. über sich nachdenken, und dann werde Ich ihm auch immer zur Seite sein, Ich werde seine Gedanken recht lenken, und Ich werde Selbst ihm beistehen in jeder Weise, auf daß er sein Ziel erreiche. Doch bitter wird einst seine Reue sein, wenn er die Erdenzeit ungenützt vorübergehen ließ und wissen wird um den endlosen Entwicklungsgang zuvor.... Doch als Mensch darf ihm die Rückerinnerung nicht gegeben werden, weil dann ein Lebenswandel im freien Willen ausgeschlossen wäre, weil er dann in Furcht und also einem gewissen Zwang leben würde und sein Wollen und Handeln nicht gewertet werden könnte als freier Willensentscheid.... Niemals sollet ihr vergessen, daß das Erdenleben als Mensch eine Gnade ist, die ihr nur recht zu nützen brauchet, um selig zu werden....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 28. August 2024

Beenden einer Erdperiode steht bevor...


 

Kundgabe Nr.7929 erhalten von Bertha Dudde am 27.06.1961 durch das Innere Wort.

Die Zeit wird eingehalten, die euch gesetzt wurde zu eurer Erlösung, und das bedeutet, daß auch eine Erlösungsperiode zu Ende geht, daß eine neue Epoche beginnt laut Plan von Ewigkeit.... Wie Ich es ersah als notwendig und Erfolg eintragend für eure Seele, für die Entwicklung der gesamten Menschheit, so ist dieser Plan festgelegt worden, denn der geistige Tiefstand erfordert eine Neuordnung, er erfordert einen Eingriff Meinerseits, eine Wende, die nur zum Segen ist, die dem Geistigen zur Aufwärtsentwicklung dienet. Und Mir ist seit Ewigkeit auch die Zeit bekannt, da die Menschheit auf diesem geistigen Tiefstand angelangt ist, der eine Wandlung bedingt, und Ich werde auch diese Zeit einhalten und Meinen Heilsplan zur Ausführung bringen, ist doch stets Meine Liebe und Meine Weisheit bestimmend zu Meinem Walten und Wirken im gesamten Universum.... Und so auch wird nun das Ende einer Erlösungsperiode erfolgen, und eine neue wird wieder beginnen, weil der Entwicklungsprozeß unaufhaltsam weitergehen muß, weil kein Stillstand eintreten kann von Meiner Seite aus und weil Ich ein noch tieferes Absinken des Geistigen, das als Mensch über die Erde geht, verhindern will. Daß also eine Entwicklungsepoche zu Ende geht, ist gewiß.... Es wird eine geistige Wende sein, die sich aber auch irdisch auswirken wird, denn da auch das noch in der Form-Gebundene frei werden und neue Formen beziehen soll, wird dies auch eine Auflösung und Umgestaltung der Erdschöpfungen bedingen, so daß also mit einer Totalumgestaltung der gesamten Erdoberfläche zu rechnen ist, die den alten Erlösungsabschnitt beendet und den Anfang einer neuen Entwicklungsepoche bedeutet. Was vorbestimmt ist seit Ewigkeit, wird sich auch auf den Tag erfüllen, der dafür angesetzt ist.... aber euch Menschen bleibt das genaue Wissen um den Tag verborgen, weil es nicht zum Heil eurer Seelen dienlich ist, wenn ihr darum wüßtet.... Aber er ist nicht mehr fern.... ob ihr es glaubet oder nicht.... die Zeit ist abgelaufen, und Mein Heilsplan von Ewigkeit wird durchgeführt nach Meinem Willen.... Daß ihr Menschen der Jetztzeit bestimmt seid, dieses Ende zu erleben, hat auch seine Begründung, denn es war euer Widerstand gegen Mich stark und ließ eine frühere Verkörperung als Mensch nicht zu.... Aber wiederum war euch die gleiche Zeitspanne gesetzt, da ihr euren Entwicklungsgang beenden mußtet.... Es ist euch auch möglich, ihn erfolgreich zu beenden; es ist euch allen noch möglich, vor dem Ende zu Mir zu finden, wenn ihr nur euren Widerstand aufgebet und euch Mir wieder zuwendet, von Dem ihr euch einst im freien Willen abwandtet zu eurem eigenen Unheil.... Noch weilet ihr auf Erden; lasset die Zeit nicht ungenützt vorübergehen, denn in reichem Maße schütte Ich Meine Gnaden aus über euch, und Ich helfe euch wahrlich in jeder Weise, weil Ich allein es weiß, was es für euch bedeutet, wenn ihr versaget und den endlos langen Weg der Entwicklung noch einmal gehen müsset durch die Schöpfungen der neuen Erde.... Rechnet damit, daß das Ende ganz nahe ist, und stellet euch auf dieses Ende ein.... Und wahrlich, es wird nur für euch zum Segen sein, wenn ihr euch Mir zuwendet und Meine Kraft und Hilfe erbittet.... Ihr könnet auch in kurzer Zeit noch viel erreichen, ihr könnet eurer letzten Form ledig werden und volle geistige Freiheit erlangen.... Ihr brauchet nur zu wollen, daß ihr euren Erdenweg als Mensch nicht vergeblich zurückleget.... Ihr brauchet nur Mich, euren Gott und Vater von Ewigkeit, um Hilfe anzurufen, und ihr werdet zu Jesus finden.... zu Dem, Der allein euch erlösen kann und auch wird. Lasset nicht diese Mahnung an euren Ohren verhallen, nehmet sie mit vollstem Ernst auf in eure Herzen und denket darüber nach.... und handelt, ehe es zu spät ist.... Denn es soll keiner verlorengehen, allen will Ich noch helfen, bevor das Ende kommt.... Doch es kommet unwiderruflich, denn es ist die Zeit erfüllt, es ist die Frist abgelaufen, die dem Geistigen zugebilligt wurde, das in dieser Erlösungsperiode sich vollenden sollte, und es wird eine neue beginnen, wie und wann es in Meinem Heilsplan von Ewigkeit vorgesehen ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Eruptionen Befreiungsakt für das Geistige in der festen Form....

 

Kundgabe Nr.4998 erhalten von Bertha Dudde am 05.12.1941 durch das Innere Wort.

Ewigkeiten sind schon vergangen, und Ewigkeiten werden noch vergehen, ehe die Vergeistigung alles dessen stattgefunden hat, was Ursubstanz der Schöpfung ist. Es ist dieser Prozeß so unvorstellbar mühevoll, und er erfordert unendlich lange Zeit, weil der anfängliche Widerstand des Geistigen nicht gewaltsam gebrochen werden kann, sondern dieses sich selbst entschließen muß, ihn aufzugeben, und daher in keiner Weise beschleunigend eingegriffen werden kann. Es kann nur durch außergewöhnlich harten Druck auf das Geistige dessen Widerstandswille erlahmen, und daher sind die sichtbaren Schöpfungen von einer Beschaffenheit, daß sie in ihrem Anfangsstadium fast unzerstörbar erscheinen und ihre Auflösung wieder nur durch gewaltsame Vorgänge möglich ist. Solche gewaltsame Auflösungen finden durch den Willen Gottes dann statt, wenn das Geistige so weit fügsam geworden ist, daß es den unerträglichen Zwangszustand nicht mehr benötigt. Dann lockert Gott die Fesseln dessen, indem die ehemals feste Form zerfällt und sich in neue Außenformen wieder zusammenfügt, die aber nicht mehr den so qualvollen Zustand für das Geistige bedeuten wie zuvor. Jede gewaltsame Auflösung ehemals fester Form ist für das darin gebannte Geistige ein Befreiungsakt, gleichzeitig werden aber auch solche Schöpfungen einer Änderung unterworfen, die schon reiferes Geistiges in sich bergen. Denn eine gewaltsame Auflösung der harten Substanz ist ein Vorgang, der spürbar ist für alles Geistige in weitestem Umkreis. Es ist kein allmählicher Zerfall in sich, sondern ein elementarer Ausbruch des Geistigen, dem Gott für Momente die Freiheit gibt, die es nützt, um das es gefangen Haltende zu sprengen. Solche Eruptionen bringen gewaltige Veränderungen der Schöpfung mit sich, die von der Zerstörung betroffen werden. Alles Geistige, auch das schon weiter Entwickelte, wird dadurch seiner alten Form ledig, verbindet sich mit frei gewordenem Geistigen und nimmt wieder in einer neuen Außenform Aufenthalt, je nach dem Willen dieses Geistigen, sich einer dienenden Bestimmung einzufügen. Und so wird durch eine solche gewaltsame Auflösung das Geistige wieder zur Ausübung einer dienenden Tätigkeit veranlaßt, die eine Lockerung seiner bisherigen Fessel für das Geistige bedeutet. Darum ist jede gewaltsame Zerstörung mit einer Freiwerdung, resp. Höherentwicklung des in der Form gebannten Geistigen verbunden, und es wird von diesem freudig begrüßt. Nur für das im letzten Stadium der Entwicklung stehende Geistige ist es ein leidvolles Geschehen, denn es beraubt dieses Geistige jeder weiteren Entwicklungsmöglichkeit auf der Erde und löst daher Schrecken und Entsetzen aus, so dieses den letzten Aufenthalt in der Form nicht genützt hat, solange es ihm möglich war. Doch um des unreifen Geistigen willen sind solche Eruptionen nötig, die anders aus ihrer festen Form nicht erlöst werden können. Denn sowie es sich nach unendlich langer Zeit des Widerstandes gegen Gott zum Dienen entschließt, gibt Gott ihm auch die Möglichkeit dazu....

Amen

Kräfte im Erdinneren... Eruption... Erklärung...

 

Kundgabe Nr.4998 erhalten von Bertha Dudde am 11.11.1950 durch das Innere Wort.

Forschen und Grübeln bringt euch nicht der Wahrheit näher, wohl aber die Belehrungen, die aus der Höhe kommen, die Meine Liebe allen denen zuteil werden lässet, die nach der Wahrheit verlangen um der Wahrheit willen, nicht um irdischen Erfolges willen. Ich kann euch wahrlich die Wahrheit vermitteln, und Ich werde es auch tun, so sie begehrt wird, jedoch niemals wird sich der Mensch im Besitz der Wahrheit wähnen können, der weltliche Interessen damit verfolgt, was wohl auch verständlich ist, daß Ich nicht die Macht Meines Gegners stärken will, der sich hinter der Welt und ihren Anreizen verbirgt und so manchen Menschen antreibt zum Forschen und Grübeln, um ihn für die Welt zu gewinnen, also Mir zu entfremden. Die Wahrheit ist und bleibt göttliches Anteil, und wer in der Wahrheit wandelt, der ist Mir nahe, wie aber auch umgekehrt ein Mensch, der sich von Mir entfernt hat durch seinen übergroßen Hang zur Materie, niemals in der Wahrheit stehen kann, weil Ich und die Wahrheit untrennbar bin. Und darum lasset euch gesagt sein, daß auch in Gebiete, die außerhalb der Erde liegen, der Mensch kraft seines Verstandes nicht eindringen kann, daß also Forschungen verstandesmäßiger Art kein wahrheitsgemäßes Ergebnis zutage fördern und daß nur durch Wirken des Geistes im Menschen die reine Wahrheit gewonnen werden kann. Und mag diese auch abweichen von den Ergebnissen der Wissenschaft, sie garantiert aber ihre Echtheit, weil sie von Mir Selbst den Menschen zugeleitet wird, die Meinen Geist in sich wirken lassen. Wiederum ist sie aber auch nur für solche Menschen annehmbar, also das Erkennen der Wahrheit setzt wieder das Wirken des Geistes im Menschen voraus, weshalb es nicht ratsam ist, das durch den Geist gewonnene Wissen von Dingen, die nicht beweisbar sind, den Menschen vermitteln zu wollen, die noch völlig unerweckten Geistes sind, denn diese fassen es nicht, und was sie nicht fassen, ziehen sie herab und feinden die Verkünder an.

Und so sind auch Vorgänge im Inneren der Erde diesen Menschen nicht erklärbar, die nicht von ihnen selbst gespürt werden können. Es sind ferner auch nur wenige Menschen fähig, sich ein rechtes Bild zu machen von Vorgängen im Universum, weil dazu ein geistiges Vorstellungsvermögen erforderlich ist, das ein völliges Lösen von der Materie bedingt. Es kann kein weltlich gesinnter Mensch geistige Vorgänge erschauen, die aber bestimmend sind für natürliche Vorgänge in einzelnen materiellen Schöpfungen. So auch können Rotationsbewegungen sich verstärken durch Einwirken geistiger Kräfte im Erdinnern und doch von eben solchen höherer Intelligenz wieder reguliert werden, um die bestehenden Naturgesetze nicht umzustoßen, d.h., irdisch-zerstörend sich auszuwirken, bevor dies zugelassen ist von Mir, daß die Erde durch dieses Vernichtungswerk umgestaltet wird nach Meinem Willen. Jegliche Bewegung kommt durch geistige Kraft zustande, und solange diese Kraft noch ihren Herrn findet, ist auch jeder irdische Vorgang in göttlicher Ordnung, d.h. ohne Gefahr einer zerstörenden Wirkung, weil die sie beherrschende Kraft hemmt, wo jene sich übermäßig entfalten will. Doch zeitweise wird ihnen freier Lauf gelassen, und dann sind Eruptionen des Erdinneren die Folge, weil sich jene Kräfte einen Ausgang suchen, um aus dem Erdinneren zur Oberfläche zu gelangen. Deshalb sind jene Eruptionen desto häufiger und heftiger, je näher es dem Ende zugeht, weil die Kräfte des Erdinneren einen ungewöhnlichen Drang entwickeln und ungeheuer tätig sind. Es werden also die Erdumdrehungen von innen heraus angetrieben, doch durch Gegenkräfte reguliert, bis sich übermäßiges Einwirken von innen in Erderschütterungen und Eruptionen auswirkt, auf daß die Naturgesetze so lange unumstößlich bleiben, bis Ich Selbst durch Meinen Willen sie auflöse, wenn das Ende dieser Erde gekommen ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 27. August 2024

Geistige und irdische Wende...

 

 

Kundgabe Nr.7243 erhalten von Bertha Dudde am 01.01.1959 durch das Innere Wort.

Ihr Menschen brauchet niemals eine Wende zu fürchten, solange ihr euch bemüht, in Meinem Willen zu leben, denn dann wird alles so über euch kommen, wie es gut ist für eure Seele, und Ich werde auch eurer irdischen Nöte gedenken und es gnädig machen mit euch. Denn Ich weiß es doch, welchen Weg jeder einzelne nimmt, Ich weiß auch, welche Prüfungen er noch zu bestehen hat und welche Mittel Ich noch anwenden muß, um ihm zum geistigen Fortschritt zu verhelfen. Aber Ich werde nicht mehr solche Mittel anzuwenden brauchen, die so schmerzhaft sind für ihn, weil Ich seine Gesinnung kenne, die Mir gilt, und weil sein Wille Mich zu erreichen trachtet. Eine Wende liegt aber vor euch allen, irdisch und geistig.... Und sie wird viel Unheil, viel Leid und viele Prüfungen mit sich bringen, die an den Menschen nicht vorübergehen können, ohne jeden einzelnen zu berühren. Aber sie brauchen nicht jeden einzelnen hart zu treffen, sondern können kraftvoll bestanden werden und noch viel Segen bringen dem, der in allem nur Meine Lenkung sieht und sich ergeben Meinem Willen beugt. Und ob ihr euch auch scheinbar noch großer Ruhe erfreut, die Wende tritt ein so gewiß, wie ein Tag auf den anderen folgt, weil der Tag des Endes immer näher rückt und bis dahin sich noch vieles wird ereignet haben, das euch aus eurer Ruhe aufstören und zur Besinnung eurer selbst bringen soll. Irdisch und geistig wird sich eine solche Wende abspielen, irdisch wird viel Unruhe sein und Umwälzung des Althergebrachten.... und geistig wird sich eine immer größere Glaubenslosigkeit bemerkbar machen, ein Kampf der Finsternis gegen das Licht, ein antichristliches Vorgehen gegen Geistesrichtungen.... es wird der Kampf gegen den Glauben überall geführt werden, mitunter auch unter dem Deckmantel der Frömmigkeit, des ernsten Wahrheitsdranges.... nur um das Alte auszurotten und den Glauben mit einer modernen Weisheitslehre zu ersetzen, die aber völlige Verdunkelung des Geistes beweiset, bezweckt und erzielt. Die Zeit ist gekommen, wo dem göttlichen Erlöser Jesus Christus der Kampf angesagt wird von Seiten derer, die scheinbar das Rechte wollen und doch Meinem Gegner willkommene Diener sind, wenn es gilt, gegen Jesus Christus und Seine Lehre vorzugehen und alles als Legende hinzustellen, was mit der Person Jesu zusammenhängt.... Und darum ist auch bald die Zeit gekommen, wo dem Treiben des Gegners ein Ende gesetzt ist, denn sowie die Existenz Jesu Christi abgestritten wird, sowie den Menschen die Möglichkeit genommen wird, selbst Stellung zu nehmen in aller Freiheit zu Ihm als Gottes Sohn und Erlöser der Welt, ist für Meinen Gegner auch die Stunde des Endes seines Wirkens gekommen, und er wird erneut in Ketten gelegt, auf daß er unfähig ist zum Wirken gegen Mich. Und es ist schon deutlich zu erkennen, wieweit er sich der Menschen bemächtigt hat, die selbst ohne Glauben sind und daher gut zu nützen für seine schändlichen Pläne. Mit voller Zustimmung schließen sie sich seinen Argumenten an und bezweifeln oder streiten die Existenz Jesu auf Erden ab, um sich selbst nicht für den göttlichen Erlöser und also für Mich in Ihm entscheiden zu müssen.... Auch diese Menschen stehen vor einer geistigen Wende, solange ihnen noch die innere Überzeugung mangelt für eine Ablehnung oder Anerkennung Jesu, aber allen stehen auch die Möglichkeiten offen, sich recht zu entscheiden, alle könnten zur rechten Erkenntnis kommen bei gutem Willen nach Wahrheit und Gerechtigkeit. Wo dieser aber fehlt, gibt es keine Klarheit, oder es wird tiefste Finsternis als Licht angesehen, und die Menschen bleiben in verblendetem Denken. Doch wer im Licht der Wahrheit steht, wer schon den Weg zu Mir gefunden hat, der braucht auch diese Zeit geistiger Wende nicht zu fürchten.... Er wird immer den Weg hell und klar erkennen, den er selbst zu gehen hat, und er wird ihn auch unbeirrt gehen, weil er Mich Selbst am Ziel erblickt und darum auch das Ziel verfolgt, ohne rückwärts zu schauen. Und ihm kommen Meine Lichtboten entgegen und helfen ihm, wo der Weg steil und mühevoll ist, auf daß er sicher das Ziel erreiche, auf daß er zurückkehrt zu Mir, in sein Vaterhaus....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 23. August 2024

Bedeutung des Abendmahles...

 

 

Kundgabe Nr.7909 erhalten von Bertha Dudde am 03.06.1961 durch das Innere Wort.

Wie oft schon ist euch die Bedeutung des Abendmahls erklärt worden, wie oft schon ist euch die Darbietung Meines Fleisches und Meines Blutes verständlich gemacht worden als Darbietung Meines Wortes.... Wie oft habe Ich euch gesagt, daß Ich Selbst das Wort bin von Ewigkeit, daß Ich Selbst Mich euch darreiche, daß ihr Mein Fleisch esset und Mein Blut trinket, wenn ihr Mein Wort aufnehmet in euer Herz.... Es muß eure Seele eine Nahrung bekommen, die ihr hilft zur Gesundung, da sie zuvor krank ist, und die ihr Kraft gibt, da sie geschwächt ist.... Sie muß gespeist und getränkt werden mit dem Brot des Himmels, mit dem Wasser des Lebens. Sie braucht eine gesunde Nahrung, und diese Nahrung kann nur Ich Selbst ihr verabreichen, denn sie muß geistig gespeist werden, sie muß aus dem geistigen Reich Nahrung entgegennehmen. Und darum müsset ihr das Abendmahl halten an Meinem Tisch mit eurem Gastgeber, Der euch alle einladet, daß ihr zu Ihm kommet und euch von Ihm speisen lasset. Brot und Wein soll eure Seele empfangen, Mein Fleisch und Mein Blut ist die rechte Nahrung, und also nimmt sie Mich Selbst auf, wenn sie Mein Wort entgegennimmt, das Ich Selbst aus der Höhe der Seele zuleite. Denn ob Ich Selbst sie anspreche direkt oder ob sie durch Meine Diener Mein Wort in Empfang nimmt.... immer breche Ich Selbst ihr das Brot, immer reiche Ich Selbst ihr das Wasser des Lebens dar, und immer wird sie dann das Abendmahl einnehmen an Meinem Tisch, der reichlich gedeckt ist, so daß es keiner Seele an Nahrung gebrechen wird, die Mein Gast sein will. Doch Ich verstehe keinen äußerlichen Vorgang darunter, Ich gebe Mich nicht damit zufrieden, daß ihr äußere Gebräuche und Handlungen vornehmet und dann glaubet, daß Ich Selbst nun in euch bin, daß ihr euch mit Mir verbunden habt, wenn ihr euch den Zeremonien unterzieht, die ihr unter Abendmahl, unter Kommunion verstehet.... Diese werden immer nur äußere Handlungen und Gebräuche bleiben, wenn ihr nicht von ganzem Herzen verlanget, Mein Wort zu hören, von Mir angesprochen zu werden.... wenn eure Seele nicht hungert und durstet nach dem Brot des Himmels, nach dem Wasser des Lebens: nach Meinem Wort.... Denn Mein Wort bin Ich Selbst, und es muß euch ein großes Verlangen nach Meinem Wort erfassen, und dann erst werdet ihr sagen können, daß ihr euch innig Mir verbindet und mit Mir das Abendmahl nehmet, dann erst kann Ich euch Brot und Wein darreichen.... Mein Fleisch und Mein Blut.... Dann erst seid ihr an Meinen Tisch getreten, um mit Mir das Abendmahl zu nehmen, dann empfanget ihr Mich Selbst, wie Ich es euch verheißen habe.... Ich bin das Wort.... Und das Wort ist Fleisch geworden.... Und verstehet nun Meine Worte recht, die Ich auf Erden sprach: "Wer Mein Fleisch isset und Mein Blut trinket, der hat das ewige Leben...." Wer Mein Wort höret und die Kraft Meines Wortes auf sich wirken lässet, der allein kann zum ewigen Leben gelangen, denn dessen Seele wird gesunden, sie wird ausreifen, sie wird durch Mein Wort um Meinen Willen wissen, und Mein Wort wird ihr die Kraft vermitteln, Meinem Willen gemäß zu leben.... sie wird also nicht nur Hörer, sondern Täter Meines Wortes sein und wahrlich zum Leben kommen, das sie nun ewiglich nicht verlieren kann.... Und weil Ich es weiß, wie nötig ihr Menschen die Nahrung für eure Seele brauchet, darum sende Ich Meine Boten hinaus und rufe alle auf, als Gäste an Meinen Tisch zu kommen und mit Mir das Abendmahl zu nehmen.... Und es wird keiner ungesättigt von Meinem Tisch zu gehen brauchen, denn er ist reich gedeckt für alle, die zu Mir kommen und sich von Mir speisen und tränken lassen wollen.... Ich habe kräftige Speise und einen heilsamen Trank für euch alle bereit, aber ihr müsset selbst zu Mir kommen, Hunger und Durst müssen euch zu Mir treiben, dann wird eure Seele auch gelabt werden, sie wird sich immer wieder von neuem stärken für ihren Pilgerlauf auf dieser Erde, sie wird nicht kraftlos niedersinken am Wege, denn immer wieder wird ihr eine Nahrung geboten werden, sowie sie nur das Verlangen hat danach, sowie sie sich innigst Mir verbindet und von Mir gespeist zu werden verlangt.... Ich Selbst werde zu euch kommen, Ich werde anklopfen an eure Herzenstür, und wer Mich willig einläßt, mit dem werde Ich auch jederzeit das Abendmahl halten und er mit Mir.... Aber glaubet nicht, daß Ich dort bin, wo nur der äußeren Form Genüge getan wird.... wo ihr euer Ohr verschließet Meinem Wort, das euch aus der Höhe zugeht, denn wer Mein Wort nicht anhöret, der höret auch Mich Selbst nicht an; wer Mein Wort zurückweiset, der weiset Mich Selbst zurück, und seine Seele wird ohne Nahrung bleiben. Sie muß darben und geht verkümmert und armselig ein in das geistige Reich, so die Stunde des Todes gekommen ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 21. August 2024

Ernster Mahnruf...


 

Kundgabe Nr.5397 erhalten von Bertha Dudde am 22.05.1952 durch das Innere Wort.

Euch bleibt keine lange Zeit mehr.... Immer wieder muß Ich euch das sagen, denn ihr nehmt Meine Worte nicht ernst, ihr steht mitten in der Welt und könnet es nicht glauben, daß alles, was um euch ist, einmal aufhört zu sein und daß nur das bleibt, was unvergänglich ist.... eure Seele. Immer wieder will Ich euch ermahnen, euch ernstlich die Lage eurer Seele dann vorzustellen. Immer wieder will Ich euch warnen, all euer Sinnen und Trachten zu richten auf den Gewinn irdischer Güter, auf Verbesserung eurer irdischen Lage.... es ist alles vergebliches Bemühen, denn nichts davon wird euch bleiben, so eure Zeit gekommen ist, die Zeit, da ihr entweder abgerufen werdet oder die Auflösung alles dessen vor sich geht, was euch umgibt. Glaubet es doch, daß ihr eure Kraft unnütz gebrauchet, daß ihr schaffet für ein Nichts, daß es nur ein vorübergehender Wohlstand ist, der euch vielleicht noch einige leichte Lebenstage bereitet, aber für die Seele nachteilig ist, wenn ihr nicht ihrer zuerst gedenket und eifrig seid, geistige Güter zu gewinnen. Wohl könnet ihr auch irdisch im Wohlleben sein, wenn ihr eure irdischen Güter recht gebrauchet, wenn ihr austeilet, wo Armut und Not ist, wenn ihr segensreich eure Güter verwaltet, wenn ihr sie betrachtet als von Mir empfangen und euren Dank abstattet in der Weise, daß ihr tätige Nächstenliebe übet, daß ihr Not lindert irdisch und auch geistig, indem ihr den Mitmenschen zum Beispiel lebet und auch sie zu einem Liebeleben anreget.... Dann wird der irdische Reichtum gute Folgen nach sich ziehen, dann braucht eure Seele nicht zu darben, dann gedenket ihr zuerst eurer Seele und brauchet das Kommende nicht zu fürchten....

Wehe aber denen, die nur das körperliche Leben beachten.... es wird ihnen genommen werden, und entsetzlich schwer werden sie ihre Armut empfinden im jenseitigen Reich.... Glaubet es, daß ihr vor großen Ereignissen steht, glaubet es, daß euch nur noch kurze Frist gewährt ist, erringet euch noch geistige Güter, bevor es zu spät ist.... Alles, was ihr euch irdisch erringet, geht euch verloren; sorget, daß ihr unverlierbare Güter besitzet; Ich ermahne euch ernstlich, auf daß ihr nicht sagen sollet, nicht in Kenntnis gesetzt worden zu sein von dem, was euch unwiderruflich beschieden ist.... Meinen Rat und Meine Warnung sollet ihr nicht in den Wind schlagen, es sind Meine Lieberufe, die euch vor einem entsetzlichen Los bewahren wollen, die euch durch Menschenmund zugehen und die Ich wiederholen werde in anderer Form für die Erdenkinder, die nicht hören und glauben wollen.... Mein Mahn- und Warnruf ertönet sehr bald mit einer Stärke, daß ihr erbeben werdet. Durch die Naturgewalten will Ich noch einmal zu euch sprechen und euch wieder aus der Höhe zurufen: Wachet auf, ihr Schläfer.... ermannet euch, ihr Schwachen.... suchet nicht der Welt Lust und alles, was vergänglich ist; suchet Mein Reich zu gewinnen, und gedenket eures eigentlichen Ichs.... gedenket eurer Seele, der ihr selbst das Los bereitet in der Ewigkeit.... Und noch einmal sage Ich es euch: Diesem letzten Mahnruf aus der Höhe folget nach kurzer Zeit das letzte Gericht, die Auflösung der Erde und das Ende für alles, was auf ihr lebt.... Und darum seid ihr Menschen in so großer Not, weil ihr nicht erkennet und glauben wollet, daß für euch das Ende gekommen ist, ansonsten ihr euch noch vorbereiten und die Welt mit ihren Gütern nicht mehr beachten würdet.... Die Zeit ist um, die Ich euch zugebilligt habe, und bis zuletzt suche Ich, noch Seelen zu retten, und Meine Liebe rufet unausgesetzt die Menschen zur Besinnung, zur Buße und Umkehr auf, denn Ich will nicht, daß sie verlorengehen.... Ich will nur, daß sie selig werden....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 20. August 2024

Glaubenslose Menschheit.... Nähe des Endes....

 

 

Kundgabe Nr.5173 erhalten von Bertha Dudde am 18.07.1951 durch das Innere Wort.

Jeder Tag bringt euch dem Ende näher. Die Zeit eilet dahin, doch die Menschheit ist sich dessen nicht bewußt, was ein jeder Tag noch für sie bedeutet, was sie sich noch erwerben könnten und wie schnell die Zeit vorbei ist, die ihr noch als Frist gegeben ist bis zum Ende. Die Menschheit gedenket nicht des Endes, und darum lebt sie sorglos dahin oder sorgt sich nur um irdische Dinge. Die Menschheit ist blind und tut nichts, um sehend zu werden, sie lebt und geht dem Tode entgegen, wo sie sich doch das ewige Leben erwerben soll, solange sie auf Erden weilt. Und doch kann nichts anderes geschehen, als ihr durch Seher und Propheten das nahe Ende zu verkünden, es kann ihr nur das Evangelium vermittelt werden, und gerettet ist, wer daran glaubt....

Die Menschen aber leben ohne Glauben; was ihnen von Gott, von Christus, vom Jenseits vorgestellt wird, das lehnen sie wohl nicht immer offen ab, doch den rechten Glauben daran, die innere Überzeugung dessen, besitzen sie nicht, und darum ist ihr Glaube ohne Wert. Doch ihr Menschen müsset diesen Glauben gewinnen, wollet ihr nicht verlorengehen. Denn ohne den Glauben rufet ihr nicht Gott an und bittet nicht um Gnadenzuwendung, um euch für das Jenseits tauglich machen zu können. Ohne Glaube tretet ihr nicht in Verbindung mit Jesus Christus, Der allein der Weg ist zum ewigen Leben.... ohne Glaube lebet ihr kein bewußtes Erdenleben mit geistigem Ziel, sondern nur ein rein irdisches Leben, das ohne Erfolg bleibt für die Ewigkeit. Der Glaube muß aufleben in euch oder zu einem überzeugten Glauben werden, wenn er nur Formglaube ist.... Und daher müsset ihr anhören, was euch verkündet wird von den Boten Gottes; ihr dürfet nicht sogleich ablehnen, sondern müsset euch die Mühe machen, darüber nachzudenken, was man euch predigt.... Habet ihr guten Willen, dann wird es euch nicht schwerfallen, zu glauben, und dann stellet ihr euch schon bewußt auf das Ende ein. Ihr rechnet mit der Möglichkeit und gehet in euch, ihr suchet euch zu wandeln, denn der rechte Glaube bewirket solches.... So ihr guten Willens seid.... denn der gute Wille wird auch stets die Liebe in sich zur Entfaltung bringen, weil ein guter Wille stets einem guten Herzen entsteigt. Und die Liebe verhilft zu einem überzeugten Glauben. Darum werden gute Menschen, die liebetätig sind, auch viel eher an das Ende glauben, denn dieser Glaube entspringt aus der Liebe, und er wird ständig von der Liebe genährt. Suchet nur einen rechten Glauben zu gewinnen, einen lebendigen Glauben, der euch antreibt zur Arbeit an eurer Seele.... Und so ihr ihn gewonnen habt, übertragt ihr ihn auch auf den Mitmenschen, denn die Not unter der Menschheit ist groß, eben weil euch der rechte Glaube fehlt an Jesus Christus als Erlöser, an ein ewiges Leben im geistigen Reich. Dies ist den Menschen ein unwirklicher Begriff, und sie bekennen sich im günstigsten Falle nur mit dem Munde dazu, und das Herz weiß nichts davon; dann aber mangelt es dem Menschen an Wissen und Kraft, sich selbst umzugestalten, und dann geht das Erdenleben vorüber, ohne zum Ziel geführt zu haben, zu einer Reife, die ihm das ewige Leben sichert. Und das Ende kommt immer näher.... Wer ohne Glauben bleibt, der geht einem entsetzlichen Ende entgegen, einem Los, vor dem er entsetzt zurückschrecken würde, wüßte er darum. Die Boten Gottes, Seine von Ihm Selbst erwählten Diener, verkünden es den Menschen und weisen sie auf das nahe Ende hin. Höret sie an, so sie auch zu euch kommen, und denket darüber nach, was sie euch künden.... und rechnet mit der Möglichkeit, daß sie euch die Wahrheit gesagt haben. Dann werdet ihr einen Wandel anstreben, dann wird euch die irdische Welt nicht mehr so wichtig erscheinen, und ihr werdet eure Sorge mehr der Seele zuwenden, und dann brauchet ihr auch das nahe Ende nicht zu fürchten, denn es wird für euch nur ein Übergang sein zu einem neuen Leben, das euch stets mehr und mehr beseligen wird, weil es euch nimmermehr genommen werden kann....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 19. August 2024

Erdenaufgabe: Erfüllung der Liebegebote...

 

 

Kundgabe Nr.6086 erhalten von Bertha Dudde am 22.10.1954 durch das Innere Wort.

Euch allen ist eine Aufgabe gesetzt, und jeder einzelne erfüllt sie nach seinem Willen, denn eines jeden Menschen Wille ist frei. Daß ihr aber um eure Aufgabe wisset, ist Voraussetzung, und dieses Wissen geht euch zu durch Mein Wort.... das nun wohl angehört und befolgt, aber auch verworfen werden kann.... entsprechend aber auch ihr selbst die Folgen zu tragen habt. Wer das tut, was Mein Wort verlangt, der erfüllt Meinen Willen, also auch seine Erdenaufgabe, und dieser also kann auch von geistigem Fortschritt reden. Doch auch der irdisch gesinnte Mensch soll wissen, daß er sich verantworten muß dereinst für sein Versagen.... daß ihm nicht umsonst das Wort als Künder Meines Willens dargeboten wird.... daß auch er es beherzigen muß, will er seine Erdenaufgabe erfüllen.... Er muß wissen, daß sein Leben nicht ewig währet und daß er das kurze Erdenleben ausnützen soll für die Ewigkeit. Und es ausnützen heißt: als erstes Meine Gebote der Liebe erfüllen.... wodurch er sich nun auch Meiner Liebe würdig macht und Kraft empfängt, an sich selbst zu arbeiten.... die Seelenarbeit auszuführen, die Zweck seines Erdendaseins ist. Jeder, der sich bemüht, in der Liebe zu leben, der wird auch wissen, daß er nicht willkürlich oder zwecklos zur Erde versetzt wurde, sondern daß damit das Erreichen eines Zieles verbunden ist, und er wird ernsthaft nach diesem Ziel streben.... nach der Vereinigung mit Mir.... Wer aber die Liebe außer acht lässet, wer nur den eigenen Vorteil zu erreichen sucht, der verschließt sich selbst den Zugang zum ewigen Leben.... denn ihm fehlt die Liebe, die allein der Schlüssel ist zur Seligkeit. Ihm fehlt auch das Erkennen, er weiß nichts vom Sinn und Zweck seines Erdendaseins, und er nimmt auch nicht eine Erklärung darüber an. Die Erfüllung Meiner Gebote der Gottes- und Nächstenliebe sichert jedem Menschen die Erkenntnis, und es muß zum Licht gelangen, der Meine Gebote sich zur Richtschnur seines Erdenwandels macht. Dieser kann nicht fehlgehen, sein Weg führt unwiderruflich in die Gefilde ewiger Seligkeit, denn er ordnet sich gänzlich Meinem Willen unter, er führt ein Leben in Meiner ewigen Ordnung, er steht in ständiger Verbindung mit Mir und nimmt daher Kraft entgegen im Übermaß. Und er nützet diese Kraft wieder nur zum Wirken in Liebe, denn er wird dazu angetrieben durch Meinen Geist, der in unmittelbarer Verbindung steht mit Mir und nicht anders als gut auf ihn einwirken kann.... Er wird also seine Erdenaufgabe erfüllen, indem er sich selbst und auch seine Mitmenschen in die ewige Ordnung einzufügen sucht, indem er selbst in sich die göttliche Ordnung herstellt und kraft seiner Liebe und seines Erkennens auch den aus der Ordnung getretenen Mitmenschen wieder verhilft, sich Mir und Meinem Willen unterzuordnen, so daß auch diese die Verbindung mit Mir herstellen und den Zweck des Erdenlebens erreichen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 18. August 2024

Voraussage... Naturgeschehen... Verheerende Krankheit..

 

 

Kundgabe Nr.1126 erhalten von Bertha Dudde am 04.10.1939 durch das Innere Wort.

Noch eine kürzeste Frist setze Ich euch, auf daß ihr euch besinnet und den Weg verlasset, den ihr nun auf Erden wandelt. Und so die Stunde gekommen ist, die den Untergang derer herbeiführen soll, werdet ihr es erkennen am Licht des Tages, wie es weichet zu ungewöhnlicher Zeit, und ihr werdet in der Finsternis das letzte Anzeichen erblicken.... Ihr werdet zum letzten Mal gewarnt und wiederum gemahnet zur Umkehr, denn noch kann der einzelne für sich das ewige Verderben abwenden, noch ist ihm die Möglichkeit geboten, seine Seele zu retten, und er gibt sein Leben dann nur hin, um es wiederzuempfangen. Doch diese Stunde wird furchtbar sein, denn es erbebet die Erde, es stürzet das Wasser hervor und überflutet mit Brausen und Tosen das Land, und die Menschheit erkennt, daß sie machtlos ist dem Treiben der Naturgewalten gegenüber. Und die Verzweiflung wird groß sein und das Entsetzen unbeschreiblich, so das nahende Ende ihnen erkennbar ist. Und eine große Anklage gegen die Gottheit wird ertönen, doch ihrer eigenen Schuld gedenken sie nicht. Sie bleiben verstockten Sinnes selbst in dieser großen Not bis auf wenige, denen Ich sichtbar beistehen werde. Denn es sollen nicht restlos vertilgt werden, die Gott dem Herrn die Ehre geben und ihre Schuld Ihm bekennen. Und es wird das Gericht nur kurz sein, und so die Sonne wieder durch die Wolken bricht, ist das Entsetzen der Nacht beendet... doch der irdische Schaden unübersehbar. Strahlender als je wird die Sonne scheinen, ruhig und mild die Luft zu spüren sein, und alles wird im Licht der Morgenröte den Augen der Überlebenden sich darbieten, doch das Entsetzen wird die Menschen nicht froh werden lassen, bevor sie sich nicht Mir übergeben haben und alle weiteren Wege Mir Selbst überlassen. Und Mein Geist wird diese Schwachen erleuchten, sie werden plötzlich sehend werden, und das Entsetzen weicht einer höheren Erkenntnis, sie loben und preisen Mich und sind glücklich und dankbar, daß Ich Mich ihrer erbarme und sie ausersehen habe zur Fortpflanzung des Geschlechtes.... und ihre Liebe zu Mir wird entflammen, und sie werden wetteifern, Mir ihre Dienste anzubieten, und Ich werde sie auserwählen zu Meinen Dienern, und nun wird geistige Kost diesen geboten werden, und der überaus großen geistigen Not wird ein Ende gesetzt sein und ein neues Zeitalter beginnen, das geistiges Streben in den Vordergrund stellt und weltliches Verlangen nur noch schwach erkennen läßt. Die teilnehmen an diesem großen Geschehen, werden dessen gedenken bis zu ihrem Ende, denn offenkundig äußerte Sich der göttliche Schöpfer.... Es geht ein Sendbote Gottes durch das Land und lässet zuvor seinen Mahnruf ertönen.... Es wird zuvor die Welt voller Entsetzen das Land meiden, das Not und Elend überträgt auf alle Menschen durch Krankheit und Seuchen aller Art. Es wird eine verheerende Krankheit die Menschen befallen, und sie werden keine Rettung finden, und dies wird der Anfang sein des Endes.... Und nun das neue Reich entstanden ist, beherrschet dies ein gerechter Richter, ein gütiger weiser Monarch, der, ohne Widerstand zu finden, anerkannt wird überall, und ob auch die Welt des Scheins zur Zeit noch alles beherrschet, sie wird zerfallen und weichen müssen der neuen Zeit, und es wird Wahrheit und Gerechtigkeit das Merkmal sein, daß eine Trennung stattgefunden hat von allem Unreinen.... daß die Lüge und der Schein weichen mußte, weil es Mein Wille war....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 17. August 2024

Aus Liebe zu Gott Offenbarung vom 16. August 2024

 


Die Ansprache Gottes an den Menschen bzw. durch den Menschen vollzieht sich, wie alles in der Schöpfung, nach unumstößlichen, geistigen Gesetzmäßigkeiten. Die unterschiedlichen Schwerpunkte und Betrachtungsweisen in den Offenbarungen ergeben sich durch die göttli­chen Grundaspekte der Ordnung, des Willens, der Weisheit, des Ernstes, der Geduld, der Lie­be und der Barmherzigkeit, entsprechend auch der geistigen Mentalität desjenigen, der das Offenbarungswort aufnimmt. In und über allem aber wirkt die Liebe als Träger aller Offen­barungen, ohne die ein echtes Gotteswort nicht möglich ist.

Göttliche Offenbarung:

Meine geliebten Söhne und Töchter, heute möchte Ich zu euch über das Bewusstsein sprechen und darüber, wie ihr zu einem höheren Bewusstsein findet. Für die allermeisten Meiner Kinder ist Bewusstsein nicht mehr als ein Wort; doch es ist in Wirklichkeit viel, viel mehr. Es ist etwas so Umfassendes, dass ihr mit eurem begrenzten menschlichen Verstand nicht erfassen könnt, was sich dahinter verbirgt.

Das höchste Bewusstsein der Schöpfung Bin Ich!

Dieser Satz liest sich so einfach, und doch ist für euch Menschen nicht vorstellbar, was das bedeutet. Nichts kommt Meiner Größe, Meiner Kraft und – im positiven Sinne – Meiner Gewalt gleich. Und gleichzeitig ist Mein Wesen Liebe! Und diese Art von Liebe ist für euch – wie alles, was Mich betrifft – so lange nicht wirklich begreifbar, solange ihr noch nicht wieder bei Mir seid.

Und selbst dann wird Mich ein Geschöpf niemals vollkommen erkennen und erfahren können. Denn Ich Bin alles! Alles ist aus Mir hervorgegangen, und alles wird seit Ewigkeiten und für alle Ewigkeiten von Mir erhalten, weil das Leben, das euch zu Meinen Kindern macht, sich ununterbrochen in alles, was Ich einmal geschaffen habe und noch schaffen werde, verströmt.

Das ist der sichtbare Ausdruck Meiner Liebe zu Meinen Geschöpfen: dass Ich allen Meine Lebenskraft, die Liebe ist, schenke. Das gilt auch für das Böse, das sich in der Freiheit, die Ich jedem gab, einst gegen Mich gewendet hat.

Nun wird sich sicher der eine oder andere die Frage stellen, warum die Menschen dieses höhere Bewusstsein, das doch ihr Eigen ist, nicht oder nicht mehr haben? Und was zu tun ist, um durch eine seelisch-geistige Entwicklung wieder auf die Stufe zu gelangen, auf der ihr als geistiges Wesen einmal gelebt habt? Und auf der ihr auch wieder leben werdet, weil Ich nichts verloren gehen lasse oder vielleicht sogar verdamme, was Ich einmal geschaffen habe, wie es euch Irrlehren zu glauben vorgeben.

Weil ihr falsch belehrt worden seid und nach wie vor mit einem Glauben konfrontiert werdet, der nicht Meiner Wahrheit entspricht, sind so viele unter euch – es ist nicht übertrieben zu sagen: die überwiegende Zahl der Menschen – der Auffassung, Ich würde bei jeder Geburt eine „neue Seele“ schaffen. Diese Sicht konnte man im Mittelalter und in den Jahrhunderten davor den unwissenden Menschen nahebringen, die kaum eine oder keine Möglichkeit hatten, sich gegen diese, in einer Allianz von Kirche und Staat vorgeschriebene Aufassung zu wehren.1)

Heute wisst ihr es besser, aber es fällt euch dennoch schwer, ein anderes Denken zur Grundlage eures Strebens in diesem Erdenleben zu machen. Das hängt zum einen damit zusammen, dass in euren Seelen dieser falsche Glaube seit Inkarnation „gespeichert“ ist, oder ihr, ohne selbst nachzudenken, euren kirchlichen Obrigkeiten glaubt; und zum anderen mit der menschlichen Schwäche – die von den Gegensatzkräften gefördert wird –, eine Änderung im Denken und Umsetzen im Alltag vorzunehmen, wenn sich ein altes Denken als falsch erweist.

Dahinter steckt ein lange vorbereitetes und sorgfältig geplantes Vorgehen der Finsternis und ihrer Vasallen. Es hat, wie es aussieht, Erfolg gehabt. Aber es ist, aus Sicht der Ewigkeit, nur ein kurzer und kleiner Erfolg.

Die Wahrheit ist: Ihr seid Kinder Meiner Liebe, die ihre Entwicklung in den Himmeln genommen haben, die am Ende ihrer Entwicklung von Mir gesegnet worden sind, die in den Himmeln eine Aufgabe gefunden haben, die ihrer geistigen Mentalität entspricht, und deren ewige Heimat die Himmel sind.

Dass ihr im Moment außerhalb der Himmel lebt, ändert nichts daran, dass die Erde – auch nicht die sie umgebenden Astralbereiche – nur ein vorübergehender Aufenthaltsort ist. Euer jetziges Dasein gleicht einer Reise, die ihr aus unterschiedlichen Gründen angetreten habt. Keiner von euch käme auf die Idee, ein Reiseziel, und sei es noch so schön, als seine Heimat anzusehen. Erst recht dann nicht, wenn er weiß, wo und wie schön sein wahres Zuhause ist.

Und an diesem Punkt haben die Kräfte angesetzt, die gegen Mich und euch sind. Sie haben mit Halbwahrheiten eure Erdenexistenz als so von Mir gewollt dargestellt, wie ihr sie momentan empfindet. Und sie haben in Kauf genommen, dass damit viele Fragen aufgetaucht sind, wohl wissend, dass die allermeisten Menschen sich nicht die Mühe machen, nach zufriedenstellenden Antworten zu suchen oder die Konfrontation mit ihrer Religionsgemeinschaft scheuen.

Die Frage, warum die Menschen kein höheres Bewusstsein haben oder nicht mehr haben, obwohl es doch in ihrem tiefsten Inneren vorhanden ist, lässt sich dann leicht beantworten, wenn anerkannt wird, dass der Mensch eine Seele hat, und beide – Mensch und Seele – nicht zum ersten Mal auf dieser Erde sind. Das erklärt so vieles, sodass von kirchlicher Seite aus „ein Riegel“ davorgeschoben werden musste, damit an diese Tatsache unter keinen Umständen geglaubt werden durfte.2)

Was aber bedeutet „nicht zum ersten Mal“? Jedes geistige Wesen hat von Mir die absolute Freiheit geschenkt bekommen. Und ihr alle seid in eurem Urgrund geistiger Art. Das Gesetz von Ursache und Wirkung – in Kraft getreten durch den Aufstand gegen die Liebe durch Sadhana und ihren Anhang – sorgt dafür, dass sich ein gegensätzliches Denken und Handeln schlussendlich immer gegen den Verursacher selbst richtet.

Wenn eine Seele inkarniert, aus welchen Gründen auch immer, dann betritt sie den Herrschaftsbereich der Finsternis. Wer darüber in den geistigen Ebenen vor seiner Inkarnation informiert werden will, der weiß dies; was aber nicht gleichzeitig bedeutet, dass er nun geschützt ist. Er muss wachsam sein, denn auch die negativen Kräfte haben, ebenso wie ihr, die Freiheit, zu tun und zu lassen, was sie wollen.

Sie brauchen Energie, denn von Mir bekommen sie nur eine Minimalenergie, die gerade so ausreicht, um ihre Existenz aufrechtzuerhalten. Sie versuchen also, an zusätzliche Energie zu kommen. Von woher erhalten sie die? Von den Menschen, die sie an deren Schwachstellen angreifen und verführen können. Ein logisches Prinzip.

Ebenso logisch ist es, dem vorzubeugen, indem der Mensch sich bemüht, Meine Gesetze zu leben. Dann nämlich ist seine seelische Schwingung in der Regel so hoch, dass es den finsteren Kräften nicht oder nur schwer möglich ist, ihn beeinflussen zu können.

Aber – auch das muss Ich euch sagen – das ist Theorie. Denn kein Mensch ist in der Lage, sich immer vor den Angriffen schützen zu können. Doch wer sich Mir zuwendet, wer sich bemüht, im Alltag mit Mir zu leben, dem kann Ich einen Schutz gewähren, in den das Böse nicht oder nicht so oft eindringen kann.

All das ist für viele von euch nicht neu. Doch darum nur zu wissen, ist nicht die Lösung, wenn ihr eure Inkarnation erfolgreich abschließen möchtet. Erfolgreich bedeutet in diesem Fall, dass ihr durch euer Bemühen, Mein Liebesgesetz zu leben, ein inneres Wachstum einleitet, das eure Seele nach dem sogenannten Tod des Körpers in helle, feinstoffliche Bereiche bringt. Das sind jenseitige Welten, in denen die Anziehung der Erde nicht mehr wirksam ist. Wer in seinem Seelenkörper in diese Sphären gelangt, hat sich befreit von der Notwendigkeit, seine weitere Entwicklung auf der Materie vornehmen zu müssen.

Wenn Ich davon spreche, dass es nicht die Lösung ist, lediglich um ein Leben nach dem Tod zu wissen, dann will Ich damit sagen: Es zählt immer nur das, was ihr getan, was ihr umgesetzt habt, und niemals das, was ihr wisst, was sich also in euren Köpfen angesammelt hat. Wissen kann dazu dienen, Erkenntnisse zu gewinnen und Entscheidungen zu treffen; aber wenn anschließend nicht zur Tat geschritten wird, ist Wissen nutzlos. Es bringt euch Meinem Herzen keinen Schritt näher und fördert nicht die Reifung eures Bewusstseins.

Euer Bewusstsein wächst mit jeder kleinen und großen Tat, die die Liebe zur Grundlage hat, mit jeder Bewältigung der Aufgaben, die euch der Tag zur Lösung vorsetzt. Es ist ein kontinuierlicher Prozess, vergleichbar mit den vielen Schritten, die gemacht werden müssen, wenn ihr euer Ziel – den Gipfel – erreichen wollt. Meistens merkt ihr gar nicht, dass ihr durch das, was ihr gerade getan oder gelassen habt, wieder ein Stückchen vorangekommen seid auf eurem Weg zu Mir. Und doch summiert sich alles, und auf diese Weise wachst ihr, wächst euer Bewusstsein. Es weitet sich, wie ihr es ausdrückt.

Und das wiederum bedeutet, dass ihr feinfühliger werdet, dass ihr mehr wahrnehmt, also mehr seht und hört als in der Vergangenheit; dass ihr lernt, auch einmal an den „richtigen Stellen“ zu schweigen, aber auch Antworten zu geben, die immer öfter aus Meiner Weisheit kommen. Und dass sich die Liebe zu Mir und zu eurem Nächsten, aber auch die Liebe zu euch selbst, Schritt für Schritt entfaltet.

Es ist eine falsche Annahme, wenn ihr glaubt, dass über Nacht Wunder in und mit euch geschehen, und ihr am Morgen als ein „neuer Mensch“ aufwacht. Der Weg an Mein Herz muss schrittchenweise gegangen werden; und das, Meine Geliebten, bedeutet manchmal Arbeit, zumindest aber ein so ernsthaftes Bemühen, wie sich das mancher so nicht vorgestellt hat.

Das Tröstliche, das immer wieder Mut macht, wenn es gerade schwer zu werden scheint, ist das Wissen darum, dass Ich bei jedem Schritt, den ihr in Meinem Geiste tut, an eurer Seite Bin. Immer und ohne Ausnahme!

Entscheidend – als eine Art Grundvoraussetzung – dafür, ob ihr in diesem Erdenleben einen wichtigen Schritt vorankommt, ist daher, dass ihr die Notwendigkeit einer Veränderung überhaupt erst einmal erkennt und anerkennt.

Das hört sich gut und richtig an, ist für die allermeisten Menschen aber leider keine Selbstverständlichkeit. So sind sie nämlich nicht belehrt worden. Bei ihren, das heißt bei euren Belehrungen ging und geht es doch nach wie vor in erster Linie darum, Gebote einzuhalten und Verbote zu beachten. Eine Veränderung im Sinne der selbstlosen Liebe …? Um Mir, der Ich die Liebe Bin, im Inneren nahe- und näherzukommen …? Und wenn: Wie soll das geschehen? Wem ist der Weg der Selbsterkenntnis bekannt, der immer am Beginn einer jeden Veränderung steht? Und wer lehrt ihn?

Bevor ihr die Menschen in eurer engeren Umgebung betrachtet und Meine Worte als richtig erkennen werdet, solltet ihr allerdings zuerst euch selbst anschauen. Das ist etwas, was übrigens überall und immer gilt!

Ist euch wirklich in der Tiefe klar, dass ihr auf Erden seid, um eine Veränderung in eurer Seele anzustreben? Und möglicherweise dabei gleichzeitig einiges an Belastungen abzutragen, was sich in der Vergangenheit, das heißt in früheren Leben, angesammelt hat? Und selbst, wenn ihr diese Frage mit Ja beantworten könnt, wenn ihr also darum wisst: Ist dies mehr oder weniger regelmäßig in eurem Bewusstsein? Bestimmt es also euer Tun und Lassen?

Die Erde bietet vielfältige, ja geradezu ideale Möglichkeiten, um eine Entwicklung einzuleiten und zu fördern. Wenn sich ein Geistwesen für eine Inkarnation entschließt mit dem Gedanken und dem Wunsch, auf der Materie zu lernen, sind dies gute Voraussetzungen für ein Gelingen. Aber es steht jeder Seele frei, auch aus anderen Gründen in die Materie zu gehen: zum Beispiel, um eigennützige Interessen zu verfolgen.

Ich urteile niemals über die Beweggründe, und Ich verurteile nichts und niemanden. Und wenn auch Meine Hilfe einem jeden gilt – Ich lebe auch in denen, die Mich bekämpfen –, so können doch diejenigen, die sich bemühen, mit Mir zu leben, weitaus mehr von Meiner Nähe und Meinem Beistand profitieren als die, die Mir skeptisch gegenüberstehen oder Mich gar ablehnen.

Warum gerade die Erde ein idealer Ort für die seelische Entwicklung Meiner Kinder ist, lässt sich leicht erklären. Und wenn ihr mitdenkt, was Ich Mir wünsche, dann werdet ihr diese Frage – die Frage nach dem „Warum?“ – auch auf euch selbst beziehen und darüber nachdenken, warum ihr gerade in der Situation seid, in der ihr euch zurzeit befindet; und warum ihr mit den Menschen zusammen seid, die ihr – noch – mehr oder weniger liebt.

In den Himmeln, eurem ewigen Zuhause, ist, wie ihr es ausdrücken würdet, alles „eitel Sonnenschein“. Wer in den Himmeln lebt, hat außer den anderen Eigenschaften, die von der Ordnung bis hin zur Barmherzigkeit reichen, auch die Liebe in sich erschlossen. Ansonsten wäre er kein „Bewohner“ Meiner ewigen, himmlischen Schöpfung. Denn auch hier gilt, wie überall, dass Gleiches wiederum Gleiches anzieht.

Was die Heranwachsenden, denn auch die gibt es bei Mir, noch zu lernen und noch zu entwickeln haben, wird ihnen durch viele Helfer und Freunde im Verlaufe ihres Reifeprozesses beigebracht. Dies ist eine Art zu lernen, die nicht mit eurem Lernen zu vergleichen ist. Dieser Weg wird voller Freude und Eifer angegangen. Und Mein Segen, den Ich jedem Heranwachsenden gebe, der von seinen himmlischen Eltern vor „Meinen Thron“ gebracht wird, stärkt Mein Kind und verhilft ihm dazu, zu einem Engel in einer Schönheit und Pracht zu werden, die für euch Menschen unvorstellbar ist.

Wenn ein himmlisches Wesen seine ewige Heimat verlässt, hat es seine Gründe dafür. Ich werde, wie schon erwähnt, niemals dreinreden, auch wenn Ich versuchen werde – wie es bei dem Aufstand Sadhanas, die sein wollte wie Gott, der Fall war –, Meine Kinder zur Einsicht zu bewegen, wenn sich eigennützige Gedanken einschleichen, was aufgrund der Freiheit auch in den Himmeln möglich ist; nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch, wie es das Geschehen um den Fall zeigt.

Aber alle haben daraus gelernt, sodass so etwas nie wieder geschehen wird.

Wenn sich ein himmlisches Wesen für eine Inkarnation entscheidet, dann weiß es – wenn es denn darum wissen will –, was in etwa das vor ihm liegende Erdenleben bringen wird. Die Gründe, warum es sein himmlisches Zuhause verlässt, können unterschiedlicher Art sein. Entweder hat es sich von Sadhana verführen lassen oder es gehört zu denen, die aus Liebe zu ihren Erdengeschwistern inkarnieren, um ihnen bei ihrer „Heimreise“ zu helfen.

Nach dem Verlassen der Himmel betritt das Geistwesen Bereiche oder Welten, die zwar auch feinstofflich sind, aber nicht mehr die hohe Schwingung der früheren Heimat aufweisen. Das materielle Universum ist der tiefste Punkt des Falls, entstanden, weil Meine Liebe dies zuließ, um den Gefallenen eine Basis zu geben, von der aus sie sich wieder emporarbeiten konnten. Denn das dies, wenn auch in ganz ferner Zukunft, geschehen würde, war in Meinem Willen so vorgesehen, weil Ich nicht verliere, was Meine Liebe einmal ins Leben gerufen hat.

Diese außerhimmlischen Bereiche muss ein Geistwesen in der Regel durchlaufen, es muss in ihnen leben, wenn auch nicht in allen, ehe es durch eine menschliche Mutter ins materielle Leben gebracht werden kann.

So weit in aller Kürze noch einmal ein Blick in eure Vergangenheit, der euch helfen soll, zu verstehen, warum eine Seele beziehungsweise der Mensch nicht taufrisch ins Leben kommt. Ihr alle habt schon so manches hinter euch. Das gilt für die freiwillig Inkarnierten ebenso wie für die Gefallenen. Nun geht es darum, sich daran zu erinnern und anzuerkennen, dass ihr nur vorübergehend Kinder dieser Welt seid, und dass euer wahres Zuhause bei Mir ist.

Wie? Indem das Gebot gelebt wird – falls erforderlich, auch intensiver als bisher –, das Ich den Menschen als Jesus gebracht habe, und das in seiner kürzesten Fassung lautet: „Liebe – und sonst nichts.“

Ich habe bewusst euch schon Bekanntes wiederholt, weil es wichtig und entscheidend ist, dass ihr das Gesagte auch verinnerlicht. Denn erst dann werdet ihr freiwillig und mit einem offenen Herzen eine Entscheidung für Mich treffen können und dies nicht deshalb tun, weil es so vorgeschrieben ist.

Es geht also darum, Meine geliebten Söhne und Töchter, dass sich der Mensch als ein Wesen erkennt, das in Wirklichkeit in seinem ewigen Inneren geistiger Art ist, und dass er den Entschluss fasst, sich auf den Heimweg zu machen. Dazu schließlich soll seine Inkarnation dienen, dazu soll sie ihm verhelfen.

Vor jedem Menschen liegt daher die gleiche Aufgabe, sie ist nur nicht für jeden gleich leicht oder gleich schwer zu bewältigen, was mit der Vergangenheit eines jeden einzelnen zusammenhängt.

Der Rückweg ist zu vergleichen mit einer Reise, deren Ziel klar definiert ist. Es heißt: Ich möchte heim. Ich möchte wieder in die Liebe eintauchen und in ihr und mit ihr leben, die auf ewig mein ist.

Auf deinem Entwicklungsweg wirst du all das wieder lernen, was du „im Prinzip“ schon in dir trägst. Nur kommst du nicht so ohne Weiteres da dran, weil es verschüttet ist, wie man es ausdrücken könnte. Aber dein Erdenleben bietet dir an jedem einzelnen Tag eine Fülle von Möglichkeiten, dich, dein Denken und dein Verhalten kennenzulernen, so du dazu bereit bist.

Dabei kann dir das Gesetz der Entsprechung eine große Hilfe sein. Man kann es als einen wichtigen Schlüssel zur Selbsterkenntnis bezeichnen. Es besagt, dass alles, was dich noch stört, ärgert, aufregt, unruhig macht und negative Reaktionen in dir auslöst, in gleicher oder ähnlicher Weise in dir vorhanden ist. Es muss so sein, denn ansonsten würdest du die in deinen Augen unschönen Dinge zwar bemerken, könntest aber gelassen mit ihnen umgehen. Was besonders wichtig ist, wenn es deine Mitmenschen und deren Verhalten betrifft, das so leicht und so schnell zum Urteilen über sie verführt.

So gesehen ist der Tag tatsächlich ein guter Freund. Aber er wird dir nur dann eine Hilfe sein, wenn du nicht vorschnell über das hinweggehst, was er dir zeigt; und wenn du – nach erfolgter Erkenntnis – mit Meiner Hilfe darangehst, nach und nach ein neues Denken und Handeln zu üben und schließlich zu praktizieren.

Auf diese Weise gehst du Schritt für Schritt den Weg zurück, den du zuvor – das kann unter Umständen schon sehr lange zurückliegen – gegangen bist, als du die Höhe verließest, um die Tiefe zu erkunden. Es ist wie in einer Schule: Keine Klasse kann ausgelassen werden, wenn die Arbeit schließlich von Erfolg gekrönt sein soll.

Mit der Bewältigung jeder einzelnen Stufe, die von der Ordnung bis hin zur Barmherzigkeit reichen, und von der keine einzige ausgelassen werden kann, kommst du deinem angestrebten Ziel näher, was auch für den Fall gilt, dass du nicht im Einzelnen um die Dinge weist, die Ich hier erläutere. Wenn deine Motivation ist, dich zum Guten hin verändern zu wollen, weil du Mir und Meinem Wort glaubst, das Ich vor 2.000 Jahren als Jesus gab, und weil die Sehnsucht in dir aufgebrochen ist, Bin Ich derjenige, der dich an die Hand nimmt und mit dir geht.

Veränderung also ist angesagt. Und das ist etwas anderes, als sich an Regeln und Vorschriften einer Religionsgemeinschaft zu halten. Es ist gelebte Liebe im Alltag. Es ist ein Arbeiten mit Mir und Meiner Energie.

Die egoistischen Aspekte, die jeder in unterschiedlicher Ausprägung in sich trägt, lösen sich auf dem Weg, den Ich den Inneren Weg nenne, nach und nach auf. Es tritt eine Verwandlung ein, die vom Ich immer mehr zum Du führt. So kann, ja so sollte es nach Möglichkeit geschehen, dass sich der Mensch schon während der Zeit seines Erdenlebens zu wandeln beginnt und von einem Nehmer mehr und mehr zu einem Geber wird. Die Eintrittskarte in die Himmel steht ihm ohnehin erst dann zur Verfügung, wenn vom Nehmer nichts mehr übrig ist, und der Geber in voller Größe hervorgetreten ist.

Mit dem Wissen, dass Gleiches wiederum Gleiches anzieht, beantwortet sich die Frage von selbst, wohin die Seele nach dem Leibestod geht: Sie geht dorthin, wohin sie gehen „muss“; denn sie wird angezogen von den jenseitigen Welt, die ihrer Schwingung, ihrer Entwicklung entsprechen. Und für die ist kein anderer verantwortlich als der Mensch selbst. Das ist Gerechtigkeit pur, weil nicht Ich bestimme, was nachtodlich mit ihm geschieht. Ich war zu Lebzeiten für den Menschen da; und Bin, wenn seine Seele die „Seiten wechselt“, in gleicher Weise in seiner Existenz als geistiges Wesen in ihm und bei ihm in seinem neuen Zuhause.

Hat sich während seiner Erdenjahre durch sein ehrliches Bemühen sein Bewusstsein verändert, wird seine neue Heimat entsprechend schön, leicht, hell und sehr feinstofflich sein. Aber auch dann wird sein Bewusstsein sich noch weiten müssen, denn alle Stufen müssen erschlossen sein, ehe sich die Himmel wieder öffnen, um ein heimkehrendes Kind zu empfangen.

Für alle Zeiten Bin Ich in dir. Ich Bin dein Leben, denn sonst gäbe es dich nicht. Doch auch die Finsternis weiß um jeden einzelnen von euch, auch wenn dies nicht in dem Maße und in der Tiefe der Fall ist, wie bei Mir und euren Engeln, die euch begleiten. Das Böse hat den Kampf um Energie nie aufgegeben, und deshalb ist es für euch so wichtig, nicht nur „einfach so“ in den Tag hineinzuleben.

Und dies ganz besonders unter dem Gesichtspunkt, dass der Menschheit eine schwere Zeit bevorsteht! Schaut, Meine Geliebten, dass ihr so oft und so gut, wie es euch schon möglich ist, in eurem Inneren bei Mir seid. Sonst könnte es sein, dass ihr unvorbereitet mit Ereignissen konfrontiert werdet, die euch in großem Maße ängstigen. Denn die Gegensatzkräfte haben angefangen, auf allen Gebieten verstärkt tätig zu werden.

Seid also wachsam und lasst euch nicht überraschen. Mit dem Wissen, an das ihr euch immer wieder erinnern sollt, dass Ich in einem jeden lebe und gleichzeitig mit einem jeden gehe, der Mich darum bittet, habt ihr das beste innere Fundament, das ihr euch wünschen könnt…. Amen 1) Das wohl am häufigsten zitierte Dogma, das die Einmaligkeit des Lebens unterstreichen soll, wurde im Jahre 543 auf der Synode der Ostkirche in Konstantinopel verkündet. Der Hintergrund: Es ging um einige Lehren des Origenes (185 – 254 n. Chr.). Ewige Strafen, wie sie in der später vorherrschenden Vorstellung einer Hölle vorkommen, kannte Origenes nicht. Selbst der Teufel wird nach seiner Auffassung irgendwann einmal erlöst. Diese als Apokatastasis bezeichnete Lehre wurde zum ersten Mal 543 verworfen, als die Gegner Origenes‘ bei Kaiser Justinian I. ein Edikt erreichten, das in zehn Punkten nicht-orthodoxe Lehren von Origenes auflistete, die das Konzil von Konstantinopel 553 dann verurteilte und deshalb Origenes als Ketzer verdammte. Sie lautet:

„Wer sagt oder daran festhält, die Menschenseelen hätten ein Vorleben gehabt, d. h. sie seien zuvor Geister und Gewalten gewesen, sie seien aber der göttlichen Anschauung satt geworden, hätten sich dem Bösen zugewandt, seien deswegen in der Liebe Gottes erkaltet, hätten so den Namen ‚Seelen‘ bekommen und seien zur Strafe dafür in die Körper gebannt worden, der sei ausgeschlossen.“

Dieser Glaubenssatz hat nach wie vor Gültigkeit.

(aus „Die Spielregeln oder das Ende der Vernebelung“ von Hans Dienstknecht)

2) Die Katharer waren zusammen mit den geistesverwandten Bogomilen die größte Ketzerbewegung des Mittelalters. Die Glaubenslehre der Katharer beherbergte viele urchristliche Elemente. Dazu gehörte auch die Reinkarnation. Sie lehnten die Existenz einer jenseitigen Hölle ab, in die ein angeblich strafender Gott die Sünder auf ewig verdammt, denn jeder Mensch sei sein eigener Richter im Gesetz von Saat und Ernte. Auch im sündigsten Menschen sei das Licht Gottes wirksam, das ihn in das Reich des Guten zurückführen würde.

(aus „HerzensLogik oder Die gottgewollte Benutzung des Verstandes“

 von Hans Dienstknecht)