Mittwoch, 30. April 2025

Unterordnen des Willens unter den göttlichen Willen...

 

 

Kundgabe Nr. 4687 erhalten von Bertha Dudde am 10.07.1949 durch das Innere
Wort

Das Eingehen in Meinen Willen hat unweigerlich den Zusammenschluß mit Mir zur Folge. Denn dann strebt der Mensch nach Vollkommenheit, er gleicht sich Meinem Urwesen an und wird nun zu Meinem Ebenbild, so daß jede Kluft zwischen Mir und ihm überbrückt ist und er als lichtvolles Geistwesen ständig in Meiner Nähe weilen kann. Das Eingehen in Meinen Willen bedeutet Aufgeben des einstigen Widerstandes, Anerkennen Meiner Selbst als höchstes und vollkommenstes Wesen, Einfügen in die göttliche Ordnung und Gestaltung zur Liebe, weil Ich die Liebe als erste Bedingung stelle, um Mich mit Meinen Geschöpfen zusammenzuschließen. Das Eingehen in Meinen Willen bedeutet ferner gänzliches Lösen von Meinem Widersacher, da dieser völlig entgegengesetzten Willen auf den Menschen zu übertragen sucht und der Mensch nun von selbst sich entschieden hat, seinen Willen dem Meinen unterzuordnen. Also hat der Gegner das Herrscherrecht über den Menschen verloren, und dieser hat sich befreit aus seinen Fesseln. Das Eingehen in Meinen Willen setzt aber auch Kenntnis Meines Willens voraus, und wieder ist dadurch die Begründung gegeben, daß Ich Mein Wort zur Erde leiten muß, das den Menschen die Kenntnis vermittelt von Mir und Meinem Willen. Es ist also ein Akt der Liebe und Barmherzigkeit, daß Ich die Menschen nicht ihrem selbstgewählten Schicksal überlasse, sondern ihnen ihre Lebensaufgabe vorstelle, daß Ich ihnen den Weg zeige, den sie gehen müssen und daß Ich sie also mit Meinem Willen bekanntmache, wenngleich Ich es ihnen freistelle, ihn zu erfüllen oder zu verwerfen...  Und nun ist es entscheidend, wie weit sich der Mensch noch dem Einfluß des Gegners von Mir öffnet. Er selbst hat freien Willen, wird also nicht gezwungen zur Annahme Meines oder auch Meines Gegners Willen, der sich durch körperliche Eindrücke und Empfindungen auch bei dem Menschen Gehör zu verschaffen sucht. Seine Mittel sind Lustbarkeiten und Freuden der Welt, Mein Mittel aber ist eine Ausstrahlung aus dem geistigen Reich, die, so es genützt wird, die Seele des Menschen auch in das geistige Reich hinüberzieht, denn das Befolgen Meines Wortes ist schon ein Unterordnen des Willens in den Meinen und also Annäherung an Mich, die im gänzlichen Zusammenschluß endet. Unterordnen des Willens also heißt Erfüllen Meines Willens, Meiner Gebote, die Ich durch Mein Wort den Menschen kundgebe.... Mein erstes Gebot aber heißt: Liebe Gott über alles und den Nächsten wie dich selbst.... Wer dieses Gebot erfüllt, der hat alles getan; er lehnet sich nicht mehr auf gegen Mich, sondern erkennt Mich mit liebendem Herzen.... nicht unter Zwang.... an, er ist auf ewig zu Mir zurückgekehrt, von Dem er seinen Ausgang genommen hat, er bewegt sich gänzlich in Meinem Willen, der auch sein Wille ist, und er wird als Mein Kind und Erbe in alle Rechte eines Kindes eingesetzt und also schaffen und gestalten können in Kraftfülle und ewig selig sein....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Liebe und Erbarmung Gottes weichet dann Seiner Gerechtigkeit....


 

Kundgabe Nr. 4856 erhalten von Bertha Dudde am 11.03.1950 durch das Innere
Wort

Noch steht ihr in einer Zeit der Gnade und der Erbarmung Gottes, noch ist für euch die Möglichkeit einer Rettung, noch ist Gottes Liebe und Geduld um eure Rückkehr zu Ihm bemüht, noch tritt Er auch denen nahe, die Ihm fremd gegenüberstehen und Seine Gnade nicht verdienen; noch kann ein jeder Mensch selig werden, so nur der gute Wille vorhanden ist. Sehr bald aber werden die Pforten geschlossen werden zum ewigen Leben, d.h., bald ist die Stunde gekommen, wo die Liebe und Erbarmung Gottes Seiner Gerechtigkeit weichet, wo die Menschen nicht mehr Seine Gnadengabe nützen können, wo sie ernten werden, was sie gesät haben während ihres Erdenlebens, und wo es keine Gelegenheit gibt, das Versäumte nachzuholen, weil die Menschen von der Erde vertilgt werden, die nicht zu den Seinen zu zählen sind. Bald kommt die Stunde des letzten Gerichts, wo sich alles erfüllet, wie es geschrieben steht, was durch Seher und Propheten von Anbeginn verkündet ist. Die Gnadenzeit ist nur noch kurz befristet und doch auch jedem als Gnadenzeit erkenntlich, der ein offenes Auge hat für alles Geschehen um sich, der darauf achtet, wie sich die Menschen einstellen zu Gott und zu Seinem Reich, also die geistige Entwicklung des Menschen während des Erdenlebens beachtet. Diese werden auch die Leere der menschlichen Herzen ersehen und, da sie um die Auswirkung dessen wissen, auch das nahe Ende für unabwendbar halten, weil sie in der Erkenntnis stehen. Und ob auch Gott noch immer verziehet.... sowie die Frist abgelaufen ist, kommt unweigerlich das Ende. Dann ist die Gnadenfrist vorüber, und die Menschen werden zur Rechenschaft gezogen und je nach Verdienst gelohnt oder bestraft. Dann tritt also die Gerechtigkeit an Stelle der Liebe und Barmherzigkeit, und doch wird diese nicht ausgeschaltet, denn auch das jüngste Gericht ist ein Akt der Liebe und Barmherzigkeit mit dem gefallenen Geistigen, das als Mensch versagte und dem nun wieder die Möglichkeit geschaffen werden muß, aus der Tiefe zur Höhe zu steigen. Es ist auch das letzte Gericht ein Beweis der unendlichen Liebe Gottes, Der Seine Geschöpfe nicht auf ewig verlieren will, sondern sie immer wieder in (den = d. Hg.) Stand setzt, sich Ihm zu nähern in freiem Willen. Und diese Liebe wird nie aufhören, bis das letzte Geistige seinen Widerstand gegen Gott aufgibt und sich Ihm freiwillig unterwirft.... bis es nun in Seiner Nähe weilen kann und unaussprechlich selig ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 28. April 2025

Endkampf mit oder ohne Jesus Christus....

 

Kundgabe Nr. 3261 erhalten von Bertha Dudde am 01.09.1944 durch das Innere
Wort

Der gläubige Christ, d.h., der Mensch, der im vollen Glauben an den göttlichen Erlöser und Sein Werk lebt auf Erden, wird im kommenden Glaubenskampf große Erleichterungen verspüren, denn ihm werden die Gnaden des Erlösungswerkes offensichtlich zuströmen.... die Stärke des Willens und also auch die Kraft zum Überwinden des Gegners, als welchen alles bezeichnet werden kann, was in dem Glaubenskampf durchgeführt wird an Maßnahmen gegen die Gläubigen. Der Glaube an Christus ist die stärkste Waffe, und die Furcht vor dem Feind wird jedem ferne sein, der tief und fest an Ihn glaubt. Denn Sein Schutz und Seine Liebe umgibt die Seinen, die Menschen, die Ihm treu sind und alle Widerwärtigkeiten auf sich nehmen um Seines Namens willen. Und Er wird ihnen helfen auch in irdischer Not und Bedrängnis, Er wird ihnen zuführen, was sie für ihren Körper benötigen. Er wird ihnen die Kraft zum Ausharren geben, Er wird ihnen Sein Wort zuführen direkt oder durch Mittler, und Er wird auch die Empfänger des Wortes schützen und ihnen die Redegabe verleihen, die ihnen immer und überall den Weg ebnen wird, so irdische Macht sie zur Verantwortung zieht. Und täglich und stündlich wird Er mit Seiner Hilfe bereit sein und sie hindurchführen durch alle Gefahren des Leibes und der Seele.... Doch denen der Glaube an Christus mangelt, wird der Glaubenskampf viel zu schaffen machen. Es sind dies die Menschen, die nicht ganz Gott-fern sind, die wohl glauben an eine höhere Gewalt, vor Der sie sich dereinst verantworten müssen, die auch diese Gewalt anerkennen, indem sie sich fürchten, Gott zu verleugnen, die jedoch mit Christus keine Verbindung haben, die Sein Erlösungswerk anzweifeln, die also Christus als Erlöser der Welt und Gottes Sohn ableugnen.... diese werden in arge Not geraten, so sie sich entscheiden müssen, denn ihnen wird die Kraft mangeln, alles zu ertragen, was gegen die Gläubigen unternommen wird. Und ihre Seelennot wird sich steigern, so sie die Kraft des Glaubens der Christen ersehen und dennoch nicht überzeugt an Jesus Christus glauben können, bevor sie nicht in das Wissen um die Bedeutung des Erlösungswerkes eingedrungen sind. Und darum werden die Christgläubigen die Aufgabe haben, jene zu unterweisen und ihnen in Liebe zu verhelfen zum Glauben an Jesus Christus. Und darum werden durch das Wort Gottes von oben immer wieder Menschen in das rechte Erkennen geleitet, und sowie sie den Willen haben, ihren Mitmenschen zu helfen, werden sie auch die Gabe verliehen bekommen, reden zu können, so es die Not der Zeit und der Menschen erfordert. Denn der Glaube an Jesus Christus ist nicht auszuschalten in der Endzeit.... Er allein gibt den Menschen die Kraft, auszuharren und furchtlos den Kampf aufzunehmen. Doch diese Streiter Christi werden nicht besiegt werden trotz der großen Gewalt des Gegners, denn Jesus Christus Selbst leitet Sein Heer, und Er versieht es wahrlich mit den besten Waffen, die für einen vollen Sieg garantieren, wenngleich die Schar Seiner Streiter klein ist und arg angefeindet wird vom Gegner. Wer aber ohne Jesus Christus in diesen Kampf eintritt, der wird Gefahr laufen, umgeworfen zu werden, er wird nicht fähig sein, Widerstand zu leisten und den kleinen Glauben an Gott, den er besitzt, zu erhalten.... er wird wankelmütig werden durch die Härte des Lebens, das der Tiefgläubige auf sich nehmen muß. Und er wird zuletzt abfallen, denn er ist kraftlos, sowie er nicht die Gnade des Erlösungswerkes in Anspruch nimmt. Dazu aber muß er glauben können an Ihn, er muß vollgläubig sich mit Jesus Christus verbinden und Ihn um Seiner erbarmenden Liebe willen bitten um Kraft und Gnade.... Es wird ein schwerer Kampf sein für die Gläubigen, doch nimmermehr hoffnungslos, denn wo Gott streitet, ist der Sieg.... Gott aber und Christus sind eins.... Und zu diesem Glauben, zu dieser Erkenntnis sollt ihr Menschen euren Mitmenschen verhelfen, die ihr von Gott Selbst unterwiesen werdet, auf daß es euch leichtfalle, aufklärend zu wirken, wo noch tiefste Unkenntnis herrscht. Das ist eure Mission, zu der euch Gott berufen hat und die ihr stets und ständig ausführen sollt, auf daß der letzte Kampf erfolgreich sei auch für viele Menschen, denen noch der tiefe Glaube mangelt.... Denn einer jeden Seele erbarmet Sich Gott, die Ihm nicht Widerstand leistet, und Er sendet ihr deshalb Seine Boten entgegen, auf daß ihr Hilfe werde....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Alte Seher und Propheten... Bilder... Übereinstimmung...

 

Kundgabe Nr.4851 erhalten von Bertha Dudde am 05.03.1950 durch das Innere Wort.

Die Weltmenschen in ihrer Unkenntnis geistiger Dinge werden niemals ergründen können, was alte Seher und Propheten in Meinem Auftrag ausgesprochen haben, und daher werden auch nur wenige Menschen den tiefen geistigen Sinn jener Prophezeiungen verstehen, nur wenige Menschen werden es wissen, in welcher Zeit sich diese erfüllen. Von Beginn dieser Erlösungsperiode an gab Ich den Menschen Hinweise auf das Ende, auf die Mißstände in der Zeit des Endes, auf das teuflische Wirken und den Kampf gegen die Gläubigen; ich ließ sie schauen, jedoch nicht die natürliche Auswirkung des Mir völlig abgewandten Willens der Menschen, sondern in Bildern standen die kommenden Ereignisse vor ihren Augen, die sie selbst nicht auszulegen vermochten und deren Sinn auch den Sehern selbst verborgen war. Doch keines der geschauten Bilder war ohne Bedeutung, weil die Seher und Propheten fromme, Mir ergebene Menschen waren, die Ich dazu ausersah, als Warner und Mahner aufzutreten unter den Menschen aller Generationen bis zum Ende. Wer ernsthaft bestrebt war, einen Mir wohlgefälligen Lebenswandel zu führen, der kam auch im Nachdenken über jene Bilder der Wahrheit nahe; doch nur einem geweckten Geist ist es möglich, sie richtig zu erklären. Ich sah die Zeit voraus, Ich wußte von Beginn alle Mißstände, Ich wußte die Entwicklung der Menschen irdisch und geistig, Ich erkannte alle Mängel, die Verblendung unter den Menschen, Ich wußte um die hartnäckige Ablehnung der Wahrheit, um den Triumph des Irrtums, der darum lange Zeit triumphiert, weil die Voraussetzung gegeben war in dem Verhalten der Menschen Mir gegenüber, weil sie in der Mehrzahl Kinder Meines Gegners sind, die falsche Wege gehen und daher blind sind für die Wahrheit, während der Irrtum von ihnen bedenkenlos angenommen und verbreitet wird. In der geistigen Welt wirken sich solche Gesinnungen und die sich daraus ergebenden Ereignisse als Zerrbilder aus, wie alles Geistige Entsprechungen hat, und so sahen die Seher jener Zeit den Verlauf des Geschehens in der Endzeit in solchen Bildern, die wahrlich einen Menschen entsetzen mußten, dessen Seele sanft war und der Mir als Seher und Prophet recht war seiner Gottergebenheit wegen. Ihm selbst war es nicht gegeben, seine Gesichte und Träume zu deuten, weil Ich es wollte, daß es unergründet bleiben sollte bis zum Ende, was er sah. Doch es sollten seine Gesichte erhalten bleiben der Nachwelt, um immer wieder suchende und strebende Menschen zum Nachdenken anzuregen. Und es wird auch in der Endzeit nur wenige geben, die hellhörig und hellsehend sind und Meiner alten Propheten Gesichte wohl verstehen in der Erkenntnis des geistigen Tiefstandes der Menschen und der Nähe des angekündigten Endes. Ihnen erhelle Ich den Geist, sowie es nötig ist, daß sie darüber Auskunft geben den Mitmenschen, und so sie dann in Meinem Auftrag reden werden, verkünden sie auch die reine Wahrheit, denn sie werden nicht reden, bevor sie den Auftrag haben, und von Stund an erkennen sie selbst in aller Klarheit den Sinn dessen, was sonst den Mitmenschen unverständlich ist, bis Ich Selbst den Schleier lüften werde.... bis sich erfüllet, was alte Seher und Propheten vorausgesagt haben in Meinem Willen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 26. April 2025

Einstellung der Menschen zu Maria, der Mutter Jesu...

 

Kundgabe Nr.8324 erhalten von Bertha Dudde am 10.09.1962 durch das Innere Wort.

Ich bin immer bereit, euch zu antworten, wenn euch eine geistige Frage bewegt, denn ihr, die ihr die Wahrheit aus Mir verbreiten sollet, ihr müsset auch selbst in der Wahrheit stehen, ihr müsset Irrtum von der Wahrheit zu unterscheiden vermögen.... Und es muß euch darum ein Licht angezündet werden, wo es noch dunkel ist im Geist, wo noch Unklarheiten bestehen.... Denn das sei euch gesagt, daß eine irrige Lehre immer wieder neuen Irrtum nach sich zieht.... Über die Einstellung von euch Menschen zu Maria, der irdischen Mutter Meines Leibes, sind euch immer wieder Erklärungen zugegangen in dem Sinne, daß sie wohl das verehrungswürdigste Wesen in Meinem Reiche des Lichtes genannt werden kann, der ihr Menschen auch eure Liebe schenken dürfet, doch immer mit der Einschränkung, daß sie als "Kind Gottes" durch ihren hohen geistigen Reifegrad in Meinem Reich weilt, in dem Ich Selbst als Gott und Schöpfer, als Vater, als Urquell des Lichtes und der Kraft, als höchster und vollkommenster Geist in der Unendlichkeit regiere.... Sie ist also Mein als Kind zu Mir zurückgekehrtes Geschöpf.... während Ich der Schöpfer Selbst bin und darum von euch Menschen die unbegrenzte Liebe erfahren möchte.... die ihr Mir auch schenken werdet, wenn ihr gänzlich in Meinen Willen eingegangen seid und nun den Zusammenschluß mit Mir ersehnet aus ganzem Herzen.... Diese uneingeschränkte Liebe von euch will Ich besitzen, und alle Wesen in Meinem Lichtreich, die Mich ebenso innig lieben, werden immer nur bemüht sein, so auf die Menschen einzuwirken, daß diese sich Mir zuwenden.... Niemals aber werden sie dazu beitragen, daß die Liebe der Menschen sich ein anderes Ziel sucht als Mich.... was aber dann geschieht, wenn ein Lichtwesen ungewöhnliche Verehrung genießet von seiten der Menschen, die allein Mir gelten soll.... Und darum wird niemals ein solches Lichtwesen sich den Menschen in einer Weise in Erscheinung bringen, die zur vermehrten Verehrung Anlaß gibt. Denn es würde eine solche Erscheinung immer nur eine falsche Lehre bekräftigen, als welche die Verehrung der "Gottesmutter Maria", wie sie bei den Menschen durchgedrungen ist, anzusehen ist. Ich Selbst würde niemals Vorschub leisten und irrige Lehren begünstigen.... Und da alle Lichtwesen völlig in Meinen Willen eingegangen sind und auch selbst über die Nachteile solcher Irrlehren für die Seelen der Menschen wissen, wird auch nicht von seiten der Lichtwesen ein solcher Versuch unternommen werden, wohl aber bedienet sich Mein Gegner gerade eines solchen auf falschen Weg geratenen Glaubens, und er sucht ihn zu untermauern mit Erscheinungen, deren Urheber er selbst ist.... Denn sowie es ihm gelingt, das Augenmerk der Menschen stets mehr auf "fremde Götter" neben Mir zu lenken, verdrängt er Mich Selbst, Der Ich das alleinige Ziel des Sehnens der Menschen sein will.... Mein Gegner versucht durch List und Tücke alles, um nur die Menschen in irriges Denken zu leiten, und er kann verständlicherweise am besten dort wirken, wo durch irrige Lehren schon der Boden bereitet wurde für die Aufnahme seines giftigen Saatgutes.... Immer wieder offenbarte sich Meine Liebe, Weisheit und Macht durch Zuleitung Meines Wortes, auf daß die Menschen in die Wahrheit eingeführt wurden. Und so auch wirket Mein Gegner, indem er durch Ankündigungen von Ereignissen, über die er sehr wohl Kenntnis hat, den Glauben der Menschen zu gewinnen sucht.... Und da Ich Selbst nicht direkt wirken kann bei Menschen, die auf seinem Fundament gebaut haben, tut er es eben durch Blendwerke, und die Menschen erkennen sie nicht als Blendwerk des Gegners, der sich nicht scheut, unter der Maske eines der höchsten Lichtwesen aufzutreten, weil er unter dieser Maske Zutritt hat zu ihnen. Daß auch geistig ausgereifte Menschenseelen in besonderen Fällen geistig zu schauen vermögen, wird nicht gestritten, doch sowie es sich um Übermittlungen handelt, die den Menschen Meinerseits gemacht werden sollen zum Heil ihrer Seelen, geschieht dies auf dem Wege einer direkten Offenbarung durch den Geist, die dann aber auch mit dem Auftrag verbunden ist, den Mitmenschen diese Offenbarung zuzuleiten.... Niemals aber werden solche Offenbarungen durch unmündige Kinder gegeben mit dem Verbot, darüber zu sprechen. Schon daraus sollten die Menschen auf den Urheber solcher Erscheinungen schließen.... In der Zeit des Endes hat Mein Gegner große Macht, und die nützet er wahrlich gut.... Und wo Irrtum ist, wird auch sein Wirken Wurzeln fassen, es wird der Irrtum immer mehr gestärkt werden, und daß Irrtum euch Menschen geboten wird, geht schon daraus hervor, daß immer wieder das Lichtwesen in den Vordergrund gestellt wird, das allen seinen Einfluß nur darauf verwenden möchte, die Menschen zu Mir als dem göttlichen Erlöser hinzuführen, weil es weiß, in welcher Fessel sie schmachten, und sie nur Erlösung finden können durch Jesus Christus.... Solche Erscheinungen haben aber immer nur den Erfolg, daß die Verehrung der Gottesmutter ungewöhnlichen Auftrieb erhält.... was auch der Wille Meines Gegners ist: daß sich die Menschen fremde Götter schaffen, um diese anzubeten.... Es ist ein großes Lügengebäude errichtet worden, dessen Mauern stets mehr verstärkt werden.... das aber nur durch die reine Wahrheit zerstört werden kann, die von Mir aus zur Erde geleitet wird.... Und wer in der Wahrheit zu stehen begehrt, der wird auch klar erkennen und die Lüge von der Wahrheit zu unterscheiden vermögen.... Er wird Mich Selbst anrufen um Klärung, und Ich werde ihm wahrlich nicht die Wahrheit vorenthalten....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 25. April 2025

Wirkung des Geistes auf die unreifen Partikelchen...

 

 

Kundgabe Nr.7701 erhalten von Bertha Dudde am 16.09.1960 durch das Innere Wort.

Wenn ihr Mein Wort höret im Herzen, dann muß alles Ungeistige von euch weichen, denn Mein Wort ist göttliches Licht und göttliche Kraft, vor dem das Mir-Widersetzliche flieht. Darum achtet nicht der Widerwärtigkeiten, die euch körperlich zuweilen anhaften, sondern verbleibet im Gedenken an Mich, höret Mich an und gebet nichts anderem in euren Gedanken Raum, und ihr werdet Sieger sein und bleiben auch über das Böse, das euch zu bedrängen sucht, um euch von Mir abwendig zu machen. Die Kraft Meines Wortes wird durchdringen und euch immer Übergewicht geben. Und darum sollet ihr euch nicht fürchten, sondern immer nur glauben. Denn Ich bin wahrlich stärker als der, der euch von Mir trennen will, und Ich kann Meine Kraft in Anwendung bringen, wenn ihr nur des gleichen Willens seid: mit Mir verbunden zu bleiben. Es ist ein weiter Weg, den ihr schon gegangen seid, und ihr habt ihn auch mit Erfolg zurückgelegt, so ihr die Bindung mit Mir angestrebt und gefunden habt. Und es ist nur noch ein kurzer Weg von euch zurückzulegen, der euch vielleicht noch schwergemacht wird von Meinem Gegner, der in seiner Blindheit glaubt, euch noch zurückzugewinnen für sich und darum nicht von euch abläßt. Aber ihr sollt immer wissen, daß Ich nichts mehr in seine Hände fallen lasse, was bewußt die Bindung mit Mir eingegangen ist.... ihr sollt wissen, daß er euch nicht mehr schaden kann, daß er nur noch euren Körper bedrängen kann, weil er alles noch unreife Geistige in euch zu bestimmen sucht, nach seinem Willen zu wirken. Aber auch diese Substanzen werden sich sänftigen, wenn ihr selbst euch so einstellt, daß ihr Erbarmen habt mit diesem noch unerlösten Geistigen und ihm helfen wollet, auch sich eurem Streben anzuschließen und gemeinsam mit euch den Weg zur Höhe zu gehen.... Liebe bringt alles zuwege, und alle noch unerlösten Partikelchen in euch brauchen Liebe, um sich zu sänftigen und dann auch euch zu Willen zu sein. Und sowie euer Wesen liebeerfüllt ist, kann Mein Gegner nicht mehr auf euch einwirken, weil er die Liebe flieht. Die unreifen Substanzen in euch aber empfinden auch die Liebe wohltätig und lassen ab von ihren Bedrängungen, sie verhalten sich still und können auch bewogen werden, sich zu wandeln und dem Begehren des Geistes in euch nachzukommen, wenn ihr immer wieder versuchet, ihnen die Kraft Meines Wortes entgegenzusetzen.... wenn ihr euch in Mein Wort vertiefet und dadurch der Kraftstrom aus Mir ständig in euch einfließet, der wahrlich große Wesenswandlung in euch zuwege bringen kann, wenn dies nur euer ernster Wille ist. Ihr brauchet nicht zu fürchten, daß ihr kraftlos werdet, daß ihr den Bedrängungen der unreifen Wesenheiten erliegt.... Die Kraft Meines Wortes schützt euch davor, und diese nur sollet ihr erproben und immer wieder Mein Wort hören oder lesen.... ihr sollt geistig tätig sein und der körperlichen Bedrängungen nicht achten.... Und sie werden weichen, wenn sie der Kraft Meines Wortes nicht gewachsen sind. Denn ihr, die ihr euch Mir verbindet im ernsten Willen, Mein zu werden und zu bleiben bis in alle Ewigkeit.... ihr werdet wahrlich auch ständig Meinen Schutz genießen, denn sowie ihr Mich nur euch gegenwärtig sein lasset, stehet ihr auch unter der Einwirkung Meiner Kraft, und diese wird wahrlich Herr sein über alles Geistige, das euch zu bedrängen sucht....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Zeichen und Beweise.... Gebet.... Außergewöhnliche Erscheinungen....

 

 

Kundgabe Nr.1886 erhalten von Bertha Dudde am 12.04.1941 durch das Innere Wort.

Unvergleichliche Kraft geht von einem Menschen aus, dessen Herz die innigste Verbindung eingeht mit Gott und der durch diese Verbindung göttliche Kraft entgegennimmt. Es teilt sich diese Kraft allen mit, die mit einem solchen Menschen in Berührung kommen, nur müssen sie gleichgesinnt sein, d.h. gleichfalls zu Gott streben. Denn ein Gott abweisender Mensch wird niemals Kraft von Gott empfangen können. So sich nun diese Kraft sichtbar äußert, d.h. sie offensichtlich zur Geltung kommt, so ist dies ein Ausdruck des göttlichen Liebeswirkens. Es will Gott durch ein sichtbares Zeichen die Glaubwürdigkeit Seines gesprochenen Wortes bekräftigen. Es ist zwar von weit größerem Wert, wenn die Menschen bedingungslos das Wort Gottes annehmen, wenn sie glauben möchten ohne Zeichen und Beweise. Denn dann wäre ihr Geist schon so weit fortgeschritten, daß die innere Erkenntnis ihnen rechtes Denken gelehrt hat, daß sie erkennen, was Wahrheit und was Lüge ist, weil der Geist Gottes in ihnen wirkt, also die Kraft aus Gott sich äußert.... Es glaubt der Mensch, ein Wesen zu sein, das völlig isoliert ist von Gott, und er würde mit diesem Glauben ein jedes Gebet hinfällig machen. Diese Ansicht erfüllt jeden gläubigen Menschen mit Entsetzen, denn es ist das Gebet das erste, was die Liebe Gottes, Seine Nähe und Seine Kraftausstrahlung zur Folge hat.... Das Gebet ist die Verbindung zwischen Gott und dem Menschen.... Es ist die Anforderung der göttlichen Kraft und deren Eingreifen gleichzeitig die Gewähr für die Erfüllung aller geistigen Bitten.... Nun aber wird die Menschheit des öfteren Zeichen und Beweise erleben, die so außergewöhnlich sind, daß nur die ewige Gottheit als Ursprung solcher außergewöhnlichen Erscheinungen erkannt werden kann, und es wird die Verbindung mit Gott nicht länger gestritten werden können. Es wird der Mensch nachdenklich durch solche Beweise Seiner Kraft und ist nun leichter bereit, diese als göttliches Wirken anzuerkennen. Und dann besteht die Möglichkeit, daß sich die Menschen erfassen lassen von der unendlichen Liebe Gottes, daß sie teilnehmen an der Kraftübermittlung und also in den Stromkreis der göttlichen Liebe treten. Und solche Erscheinungen sind zu erwarten in der kommenden Zeit, weil die Notwendigkeit vorliegt, soll den Menschen Hilfe gebracht werden in ihrer geistigen Not. Außergewöhnlichen Begebenheiten gegenüber verliert der Mensch zumeist seine Selbstsicherheit, und das ist notwendig, damit er aufnahmefähig ist für die Gedanken, die ihm vom Jenseits vermittelt werden. Ein stilles Bejahen geistiger Kraft und ein Fragen-Stellen in Gedanken ist Voraussetzung zum Übermitteln der Antwort und gleichzeitig schon ein leises Eingeständnis seiner Abhängigkeit von Gott, denn er sendet seine fragenden Gedanken an eine Kraft im Weltall, Die wissend ist.... Die also ihm überlegen ist, und öffnet sein Herz willig der Antwort von oben. Gottes Liebe will diesen Zustand der Menschen herbeiführen, und da der Mensch sich nicht mehr auf sich selbst besinnt, sucht Er ihn dahinzudrängen durch Erscheinungen, die ihn zum Fragen veranlassen.... Und das wird in der kommenden Zeit des öfteren der Fall sein, daß Gott-ergebene Menschen mit Kraft bedacht werden und nun Außergewöhnliches vollbringen können, um die Mitmenschen zum Glauben zu veranlassen. Es soll der Glaube zwar nicht gezwungen werden, und daher wird jenem Wirken auch nicht unbedingt Folge geleistet werden müssen. Es kann der Mensch auch völlig unbeeindruckt bleiben und solche ungewöhnliche Erscheinungen sich natürlich zu erklären versuchen, so er gänzlich unwillig ist, eine Gottheit anzuerkennen. Dann aber stellt er sich gegen die göttliche erbarmende Liebe und kann von ihr nicht erfaßt werden, was zu seinem eigenen seelischen Nachteil ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Donnerstag, 24. April 2025

Wahrheit muß unmittelbar vom Urquell der Wahrheit ausgehen.... "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben...


 

Kundgabe Nr.4992 erhalten von Bertha Dudde am 01.10.1950 durch das Innere Wort.

Der rechte Weg zur Wahrheit wird nur selten beschritten, doch viele glauben, ihn zu gehen, und wandeln doch dicht daneben oder weiter davon entfernt. Da Ich Selbst aber der Weg, die Wahrheit und das Leben bin, muß ein jeder Mir nachfolgen, dann wird er sich auch auf dem rechten Wege befinden, er wird in der Wahrheit stehen und alles erkennen, was Irrtum oder Lüge ist. Es gibt nur einen Weg, und dieser bin Ich Selbst.... Und darum müsset ihr Menschen euch von Mir belehren lassen und, um Meine Stimme zu vernehmen, den gleichen Weg gehen, den Ich gegangen bin auf Erden, den Weg der Liebe, der euch unmittelbar mit Mir verbindet und also auch mit der Wahrheit, da Ich die ewige Wahrheit Selbst bin. Und so kann ein jeder, der in der Liebe lebt, sich auch von Mir belehrt fühlen, so er geistige Fragen stellt, so er die Wahrheit sucht. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.... Und wem Ich gegenwärtig sein kann als Folge werktätiger Nächstenliebe, der wird nicht anders als recht denken können, weil ihn Mein Geist erfüllt, der nur die reine Wahrheit kennt und vermittelt....

Ich Selbst also gebe die Wahrheit den Menschen durch Meinen Geist. Es darf dies nicht verkannt werden, daß immer nur Ich, der Urquell der Wahrheit, diese mittelbar oder unmittelbar euch zufließen lasse, weshalb, was nicht nachweislich von Mir kommt, als von der Wahrheit abweichend abgelehnt werden kann von denen, die ernsthaft prüfen. Ein unmittelbarer oder mittelbarer Empfang der Wahrheit aber findet dann statt, wenn eines Menschen Wissen vermehrt wird, ohne von außen an ihn herangetragen worden zu sein oder wenn er dieses Wissen an den Mitmenschen weitergibt. Jegliches Wissen, das nicht schulmäßig gewonnen wurde, sondern gewissermaßen im Herzen eines Menschen geboren wurde, ist auf das Wirken des Geistes zurückzuführen und also eine Offenbarung Meinerseits, die nur reinste Wahrheit sein kann. Wer nun wieder dieses Geistesgut empfängt, das unmittelbar einem Menschen zugeleitet wurde, kann und wird es auch nur dann annehmen, wenn auch er Meinen Geist in sich wirken lässet, ansonsten es ihm unverständlich und unannehmbar erscheint, also für ihn keine Wahrheit bedeutete. Mein Geist muß im Menschen wirken können, daher bin Ich Selbst der Weg, der zur Wahrheit führt. Und jeder, der sich gestaltet zur Liebe, also durch Liebeswirken sich mit Mir verbindet, wird auch in Verbindung treten mit Meinem Geist von Ewigkeit und daher auch die reine Wahrheit als solche erkennen. Also ist auch die Liebe nicht auszuschalten, die Ich auf Erden euch vorgelebt habe und die daher wieder der Weg zur Wahrheit genannt werden kann. Die Wahrheit wird aber immer die gleiche sein, und alle, die von Mir in der Wahrheit unterrichtet werden, in denen Mein Geist wirken kann, werden übereinstimmendes Wissen ihr eigen nennen, so daß also niemals verschiedene Geistesrichtungen entstehen werden, wo nur eine Wahrheit vertreten wird.... Denn sowie das Wissen voneinander abweicht, ist der Verstand allein tätig gewesen und hat das Wirken Meines Geistes bei dem einen oder dem anderen unmöglich gemacht. Was verstandesmäßig ergründet wurde, ist zu verwerfen als der Wahrheit widersprechend, was jedoch vom Herzen dem Menschen vermittelt wird, ist Geisteswirken und alleinige Wahrheit. Und so habt ihr Menschen stets ein Merkmal für die Wahrheit.... so ihr nur darauf achtet, welchem Quell ein Wissen entspringt.... Denket daran, daß Ich der Weg, die Wahrheit und das Leben bin, daß also nur durch Mich und von Mir die reine Wahrheit kommen kann und daß sie stets der empfangen wird, der in und mit Mir lebt und wirket, weil er in der Liebe lebt....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 22. April 2025

Verheißung von Gottes Schutz in der Endzeit....


 

Kundgabe Nr.7407 erhalten von Bertha Dudde am 12.09.1959 durch das Innere Wort.

Ich will euch alle in Meinen Schutz nehmen, wenn die große Not über euch Menschen hereinbrechen wird. Alle, die Mein sein wollen, die schon vorher Verbindung mit Mir suchten und gefunden haben, alle, die innig zu Mir beten und Mich anrufen um Hilfe, will Ich Meine Hilfe sichtlich spüren lassen, und sie sollen ohne Angst und Sorge alles erleben, immer in der festen Gewißheit, daß Ich Selbst bei ihnen bin und sie hindurchführen werde aus aller Not. Denn nur diese Gewißheit wird es möglich machen, daß sie für Mich reden, daß sie den Mitmenschen das Evangelium predigen, daß sie also reden an Meiner Statt, weil noch viele Menschen gewonnen werden sollen für Mich, für das ewige Leben. In dieser Zeit der Not werden eure Zungen gelöst sein, ihr werdet zum Reden getrieben von Meinem Geist, und ihr werdet viel Segen verbreiten können, denn die Menschen werden euch anhören, weil sie sich in großer Not befinden und irgendeine Hilfe erhoffen. Von menschlicher Seite aus kann ihnen diese kaum gebracht werden, vielmehr werden die Mitmenschen noch beitragen zur Erhöhung der Not, die ohne alle Skrupel sich zu bereichern suchen und keine Hemmungen kennen aus ihrem Gewissen heraus. Aber Ich kann den Meinen helfen, und Ich werde ihnen helfen, daß sie auch diese schwere Zeit durchstehen können und selbst Hilfe leisten denen, die sie umgeben. Ich fordere nur von euch einen starken Glauben, und Ich bereite euch darum schon jetzt auf diese Zeit vor, indem Ich euch in Nöte geraten lasse, die immer wieder behoben werden, und das so offensichtlich, daß ihr glauben müsset an einen Vater im Himmel, Der euch liebt und auch jederzeit zur Hilfe bereit ist. Euer Glaube soll sich festigen.... Das vergesset nicht, daß dies ein Ziel ist, um dessentwillen ihr immer wieder in Not geratet.... Aber immer wieder werdet ihr herausgeführt, weil Ich euch zeigen will, daß ein Vater im Himmel um alle eure Sorgen weiß und sie beheben kann und wird zur rechten Zeit.... Ihr alle wisset nicht, was vor euch liegt.... Ich aber weiß es, und Ich will euch als Meine Kinder nicht verlieren.... Ich will, daß ihr euch immer fester an Mich haltet und zuletzt so innig mit Mir verbunden seid, daß ihr nichts mehr beginnet ohne Mich, daß ihr Mich ständig neben euch fühlet und in dieser Meiner Gegenwart auch wahrlich geschützt seid vor jeder Gefahr.... Denn Ich brauche euch als Meine Mitarbeiter in der letzten Zeit vor dem Ende, Ich brauche euch, daß ihr zeuget von Mir und Meiner Vaterliebe, daß ihr kündet das Evangelium der Liebe und die Menschen Mir zuführet, die noch abseits stehen und die Ich doch nicht verlieren will wieder auf lange Zeit. Ich brauche gute Redner, denen Ich Mein Wort in den Mund legen kann, wenn die Zeit gekommen ist, da es nötig wird, von Mir zu künden und vom nahen Ende. Ich brauche Diener in Meinem Weinberg, Boten, die Mein reines Wort verbreiten, die dann auch reden werden nach Meinem Willen. Und diese brauchen sich nicht zu fürchten, wenngleich eine große Not über die Erde geht.... sie werden erhalten werden von Meiner Vaterliebe, sie werden immer Hilfe finden, was es auch sei, und ob es menschlich gesehen keine Hilfe geben kann.... Meine Macht und Liebe ist groß, und sie gedenket immer derer, die Mein sein wollen und es auch bleiben werden bis in alle Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 21. April 2025

Überwinden der Materie....


 

Kundgabe Nr.4901 erhalten von Bertha Dudde am 21.05.1950 durch das Innere Wort.

Die Güter dieser Welt verlieren an Wert, sowie das geistige Reich sein Füllhorn geöffnet hat und es über den Menschen ausschüttet. Darum werdet ihr stets erkennen können, wer mit dem geistigen Reich in Verbindung steht, sei es bewußt oder unbewußt durch einen Gott-gefälligen Lebenswandel, denn ihm bedeutet die Welt nicht viel. Doch deren sind nur wenige, die Überzahl der Menschen sind von der Materie festgehalten und haben selbst keinen Willen, sich von ihr zu lösen, der ihnen auch Kraft dazu geben würde. Die Materie übt eine immer stärkere Anziehungskraft aus auf die Bewohner der Erde, je mehr es dem Ende zugeht. Die Materie zieht den Menschen herab, darum steht er in größter Gefahr, und so ihm geholfen werden soll, ist es nur so möglich, daß ihm die Materie genommen wird durch göttlichen Willen. Er muß zwangsweise von der Materie frei werden, um nun noch aus freiem Willen Verzicht leisten zu können oder die Materie wieder mit allen Sinnen zu begehren und sie wiederzugewinnen trachten. Dann hat er die Hilfe abgelehnt, sein Streben geht offensichtlich nach unten.... die Materie wird sein Verderben.... Dann wird ihm zuteil, wonach sein Verlangen steht, doch in anderer Weise.... Er gewinnt nicht irdische Güter, sondern er wird selbst zu dem, was er begehrt.... (22.5.1950) zur härtesten Materie, die zu überwinden wieder endlose Zeiten erfordert. Solange er aber auf Erden weilt, hat er die Möglichkeit, sich frei zu machen von ihr, sowie nur seine Gedanken die Willensrichtung einschlagen zum geistigen Reich. Denn ist er einmal von dessen Ausstrahlung berührt, dann beginnt die Liebe zur Materie nachzulassen, die Seele empfindet die Wohltat der geistigen Strahlen und gibt sich ihnen mehr und mehr hin. Eine Berührung aus dem geistigen Reich findet schon statt, wenn der Mensch aufmerket, so ihm das göttliche Wort vermittelt wird. Ein bloßes Anhören mit dem leiblichen Ohr hat zwar noch keine Wirkung, es muß das Herz des Menschen sich ihm öffnen und Herz und Verstand das Vernommene verarbeiten; dann beginnen die geistigen Lichtstrahlen zu wirken und sich als Gegengewicht der Materie herauszustellen. Die Zeit bis zum Ende ist nur noch kurz, und doch genügt sie zur Wandlung des Willens eines Menschen, denn bei gutem Willen kann der Einfluß aus dem geistigen Reich binnen kurzer Zeit eine Änderung des Denkens zuwege bringen, was ersichtlich ist an dem verringerten Verlangen nach der Welt und ihren Freuden, nach irdischem Besitz und Ehre und Ruhm. Ein geistig strebender Mensch zieht sich zurück von der Welt, er beginnt in sein Inneres Einkehr zu halten, er lebt wohl noch in der materiellen Welt, doch wenig von ihr berührt, und darum kann die geistige Welt erfolgreich auf ihn einwirken, denn sie teilt im gleichen Maß aus, was an irdischem Gut hingegeben wird, nur daß sie Güter gibt von unvergänglichem Wert, die der Seele verhelfen zum ewigen Leben. Die Welt muß geopfert werden, um geistiges Gut empfangen zu können; doch wo die Augen noch auf irdische Materie, auf die Welt mit ihren Freuden, gerichtet sind, kann schwerlich geistiges Gut hingeleitet werden.... Wüßtet ihr Menschen aber, wie kurz noch euer irdisches Dasein ist und daß ihr, die ihr die Welt begehret, dann alles verlieret, was ihr jetzt anstrebt, ihr würdet gern und freudig euch einen Reichtum sammeln, der Bestand hat für die Ewigkeit. Doch volles Wissen kann euch nicht gewährt werden, d.h., es wird euch zwar gesagt, daß es so ist, doch zum Glauben daran werdet ihr nicht gezwungen, weil ihr euch frei entschließen sollet zur Hingabe der Materie, um geistiges Gut einzutauschen. Ihr müsset mitten in der Welt stehen und sie verachten lernen, ihr müsset alles zur Verfügung haben und freiwillig darauf verzichten, ihr müsset euer Herz davon lösen, wenngleich ihr irdisch mit vielen Gütern gesegnet seid, ihr müsset opfern von dem, was euch lieb ist, an den Mitmenschen, der in Not ist.... Dann erhaltet ihr alles, was ihr hingebt, zurück in unvergänglicher Form; es geht euch aus dem geistigen Reich ein Schatz zu, der euch unsagbar bereichert und den zu verlieren ihr niemals zu fürchten brauchet. Denn diesen Schatz nehmet ihr mit hinüber in das geistige Reich, so das Ende gekommen ist oder ihr vorzeitig abberufen werdet in die Ewigkeit. Löset euch von der Materie, gebet sie freiwillig hin und wandelt euer Begehren, solange noch Zeit ist, auf daß ihr das Ende nicht zu fürchten brauchet, das Verfall alles dessen bringt, was euch noch als Materie umgibt.... Sammelt euch geistige Güter, die nicht vergehen, wenn auch die ganze Erde vergeht, um wieder neu gestaltet zu werden....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 19. April 2025

Abstieg zur Hölle... Gegnerschaft Luzifers...


 

Kundgabe Nr.6531 erhalten von Bertha Dudde am 25.04.1956 durch das Innere Wort.

Es ist richtig, daß Ich zur Hölle hinabgestiegen bin nach Meinem Kreuzestode und daß Ich auch denen Erlösung brachte, die noch nicht durch die Pforte zur ewigen Seligkeit eingegangen waren, weil diese Pforte erst durch Meinen Kreuzestod geöffnet werden mußte.... Unzählige Seelen harrten der Stunde ihrer Erlösung, und ihnen erschien Ich als Mensch Jesus, und Ich stellte ihnen Mein Leiden und Sterben vor Augen, weil auch sie sich frei zu Mir bekennen mußten als Gottes Sohn und Erlöser der Welt. Aber Ich wurde auch erkannt von denen, die einen guten Lebenswandel geführt hatten auf Erden; Ich wurde nicht zurückgewiesen von allen, dennoch wehrten sich auch unzählige Seelen, und sie wiesen das Gnadengeschenk Meiner Erlösung ab.... Der Einfluß Meines Gegners auf diese Seelen war so stark, daß sie in Mir nur den Menschen sahen, der sich aufgelehnt hatte gegen irdische Machthaber und darum zum Tode verurteilt wurde.... Es mußte allen jenen Seelen die Willensfreiheit belassen bleiben. Und darum konnte Ich nicht in Macht und Herrlichkeit erscheinen.... Ich mußte unter sie treten, so wie Ich auf Erden unter den Menschen gewandelt war.... als Mensch, Der nur durch das Wort sie zu überzeugen suchte von Seiner Mission und von dem vollbrachten Werk der Erlösung. Aber Mein Gegner wollte nicht die Seelen hergeben, jedoch wurde ihm zum ersten Mal die Auswirkung Meines Erlösungswerkes bewußt.... er konnte die Seelen nicht halten, die sich zu Mir bekannten, die freiwillig Mir folgen wollten durch die Pforte, die ihnen von Mir geöffnet wurde.... Sie waren seiner Macht entzogen, sie sprengten die Fesseln, weil sie die Kraft von Mir bezogen, weil Ich Selbst ihre Ketten löste.... Desto mehr wütete Mein Gegner unter seinem Anhang, und nun begann der Kampf des Lichtes gegen die Finsternis (der Kampf der Finsternis gegen das Licht) erst richtig, und er hat nie aufgehört und wütet sonach auf Erden und im geistigen Reich.... Ich bin hinabgestiegen in die Hölle, Erlösung zu bringen allen, die schon vor Meiner Niederkunft ihr Erdenleben beschlossen hatten.... allen, die trotz eines rechten Lebenswandels noch in der Gewalt dessen sich befanden, der als Mein Gegner auch Mich Selbst anfeindete und gegen den Ich also den Kampf geführt habe auf Erden um alle Seelen, die er gefesselthielt.... Und er verlor einen großen Teil seines Anhangs.... Ich war für alle jene Seelen gestorben, und alle hätten sich frei machen können von ihm. Doch seine Wut war grenzenlos, als er sich seines Anhangs beraubt sah.... als er erkennen mußte, daß Ich einen Sieg über ihn erfochten hatte, den aber nur die Liebe errang. Auch er hätte sich der Liebe ergeben können, jedoch seine Macht, sein Besitz war noch zu groß, und er wehrte Meiner Liebekraft, so daß sie also auch nicht an ihm sich auswirken konnte. Aber es war der Moment eingetreten, da er erkennen mußte, daß seine Macht gebrochen war.... Er mußte einsehen, daß er in dem Menschen Jesus seinen Herrn gefunden hatte, Dessen Liebe die Vereinigung mit Mir erreicht hatte.... Und darum wurde sein Haß nur noch größer, denn in dem göttlichen Erlöser Jesus Christus erwuchs ihm nun ein scharfer Gegner, Der ihm seinen Anhang entwinden konnte kraft Seiner Liebe. Da aber der freie Wille eines jeden Wesens ausschlaggebend ist, sah Mein Gegner darin noch eine günstige Lösung für sich, und er ist unentwegt bemüht, auf den Willen seiner Opfer einzuwirken, sei es auf Erden oder auch im geistigen Reich. Ich aber bin in die Hölle hinabgestiegen nach Meinem Kreuzestode, und Ich steige immer wieder hinab zur Hölle, um Erlösung zu bringen allen denen, die frei werden wollen von ihm, und er wird Mich nicht daran hindern können, er wird niemals gewaltsam die Seelen zurückhalten können, die Meinem Ruf folgen wollen.... Seine Macht ist gebrochen worden durch Meinen Tod am Kreuz, aber seinen Widerstand konnte auch dieser Kreuzestod nicht brechen, sein Haß und sein Wille sind unbeugsam, sein Wirken grundschlecht, und sein Wesen ist völlig ohne Liebe.... Darum fehlt ihm auch die Kraft, dem Toten das Leben zu geben. Die ihm verbliebene Kraft wird nur immer zum negativen Wirken angewandt, und darum muß positive Kraft sein Wirken stets mehr entkräften.... es muß die Liebe für sich gewinnen und an sich ziehen alles Leblose und es wieder zum Leben erwecken.... Bei Meinem Abstieg zur Hölle begann die Rückführung des einst Gefallenen zu Mir, es begann das Erwecken des Toten zum Leben, denn die Liebe hatte den Beweis erbracht, daß sie stärker ist als der Haß, die Liebe hat die Schuld abgetragen am Kreuz, die den Tod eintrug den Wesen. Und also ist ihnen das Leben erkauft worden, es wurde der besiegt, der das Wesenhafte in den Zustand des Todes versetzt hatte....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 18. April 2025

Glaube ohne Liebe ist tot....


 

Kundgabe Nr.6876 erhalten von Bertha Dudde am 23.07.1957 durch das Innere Wort.

Ihr würdet euch ewig nicht erlösen können, hätte Ich für euch nicht das Erlösungswerk vollbracht. Es war Meine unendliche Liebe, die euch aus einem unglückseligen Zustand herausheben wollte, der aber euer eigenes Verschulden war.... Folglich war es für euch ein Gnaden- und Erbarmungswerk, es war ein Geschenk, das euch ohne euer eigenes Verdienst zur Verfügung steht, wollet ihr wieder selig werden, wie ihr waret von Anbeginn. Daher die Worte: "Ihr könnet nur aus Gnaden selig werden...." Ohne dieses Mein Erlösungswerk aber hättet ihr euch niemals die Seligkeit erwerben können, denn eure Kraft war zu gering, euch aus der Tiefe zu erheben, und noch mehr war euer Wille geschwächt, so daß ihr auch nicht eure Freiwerdung aus der Fessel des Satans anstreben würdet. Ihr müsset also unbedingt die Gnaden des Erlösungswerkes in Anspruch nehmen.... Und das erfordert vorerst den Glauben an den göttlichen Erlöser Jesus Christus, in Dem Ich Selbst Mich verkörperte, um für euch Menschen zu leiden und zu sterben, um als Mensch Jesus zuvor einen unermeßlichen Gnadenschatz zu erwerben für euch. Ohne jenen Glauben an Mich werdet ihr euch niemals mit Mir in Verbindung setzen und Mich bitten um Hilfe, um Willensstärkung, um Kraft, den Aufstieg zurücklegen zu können.... Was aber ist unter "Glaube an den göttlichen Erlöser" zu verstehen? Wenn das Wort "ich glaube an Ihn" allein genügen würde, dann wäre wahrlich der weitaus größte Teil der Menschheit der Erlösung sicher, denn dieses Wort wird sehr oft und von vielen Menschen ausgesprochen. An diesem Wort allein aber kann Ich Mir nicht genügen lassen, um Seligkeiten zu verschenken entsprechend Meiner Verheißung: "Wer an Mich glaubt, der wird selig werden...." Ich fordere einen lebendigen Glauben, die volle innere Überzeugung dessen, was euch Menschen gelehrt wird über das Kreuzesopfer von denen, die in Meinem Auftrag euch Menschen das Evangelium verkünden.... Zu dieser inneren Überzeugung zu gelangen erfordert aber schon einen erweckten Geist, der den Menschen von innen heraus Aufschluß gibt, der ihm das Verständnis erschließt für den Anlaß, für den Beweggrund des Liebewerkes, das der Mensch Jesus vollbracht hat.... Erst das, was der Mensch versteht, wird er auch überzeugt glauben können.... Also muß der Mensch zuvor dem Geistesfunken in sich die Möglichkeit geben, sich zu äußern, was wieder nur die Liebe bewirkt. Ein völlig liebeloser Mensch kann daher wohl auch die Worte sprechen: "Ich glaube an Jesus Christus", aber ihm fehlt jegliche innere Überzeugung, und also wird er auch niemals die Seligkeit ererben (erwerben) können. Nur die Liebe erkennt Ihn, und also fordere Ich einen durch die Liebe-lebendig-gewordenen Glauben.... Aber auch der Begriff "Liebe" soll erläutert werden, denn auch dieses Wort wird oft mißbraucht.... Eine Liebe werdet ihr Menschen alle empfinden, doch nach welcher Seite ihr eure Liebe ausrichtet, das müsset ihr euch fragen.... ihr müsset unterscheiden lernen die verlangende und die gebende Liebe.... die irdische, die stets besitzen will, und die reine göttliche Liebe, die stets beglücken will. Daß eine irdisch ausgerichtete Liebe nicht den göttlichen Geistesfunken in euch zum Leben erweckt, ist selbstverständlich, also muß die uneigennützige, beglücken-wollende Liebe es sein, die entzündet werden soll, um das "Wirken des Geistes" in euch nun zuzulassen. Diese Liebe ist Kraft, die niemals mehr ruhen lässet den Menschen, der sie in sich entzündet hat, die unablässig antreibt zum Wirken in Liebe, die sich nicht an Gefühlsregungen genügen lässet, die aber den Menschen selbst völlig wandelt in seinem Wesen, so daß er ständig mehr die Verbindung mit Mir eingeht, denn: "Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Mir und Ich in ihm...." Und eine solche Liebe gebäret nun auch den lebendigen Glauben, denn die Verbindung mit Mir durch die Liebe muß ihm auch hellste Erkenntnis eintragen, so daß ihm auch (23.7.1957) die Bedeutung des Erlösungswerkes in aller Klarheit offenbar ist und ihn nun nichts mehr in seinem Glauben erschüttern kann.... "Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Mir und Ich in ihm...." Wer sich diese Worte ernstlich bedenkt, der muß nun auch erkennen, daß ein Mensch, der durch die Liebe aufs engste mit Mir verbunden ist, auch von Meiner Liebekraft durchstrahlt wird, daß sich der Kraftstrom auch in ihn selbst ergießet.... daß dieser Kraftstrom nun aber auch keine Untätigkeit mehr zuläßt. Also muß sich die Liebekraft auch irgendwie auswirken.... und zwar in einer Art, die auch den Quell jener Kraft bezeuget, in einer "Gott-gewollten" Tätigkeit.... in Liebewerken jeglicher Art. Es kann einfach der Mensch nicht mehr Liebewerke unterlassen, sowie er von der Liebekraft aus Mir durchströmt ist, und so wird auch seine Liebe sich von selbst beweisen durch Ausüben guter Werke.... Es wird der Mensch die Liebe zu Mir gleichsam in Werken uneigennütziger Nächstenliebe bekunden und dadurch stets fester sich mit Mir zusammenschließen und gerettet sein für Zeit und Ewigkeit.... Denn dann glaubt er an Mich und Mein Erlösungswerk, dann hat er schon die Erlösung gefunden, denn diese bewiesene Liebe zeigt, daß er frei geworden ist von Meinem Gegner, der vor der Liebe flieht, weil er selbst bar jeder Liebe ist. Es wird kein Mensch einen lebendigen Glauben haben, der ohne Liebe ist, und es wird kein Mensch Liebe in sich empfinden, der eine solche nicht in guten Werken zum Ausdruck bringt, weil die Liebe eine Kraft ist, die antreibt zu liebender Betätigung. Und das ist auch der Grund, weshalb in der letzten Zeit kein lebendiger Glaube an Jesus Christus und Sein Erlösungswerk mehr zu finden ist.... weil die Liebe erkaltet ist unter den Menschen.... Darum muß immer wieder die Liebe als Erstes gepredigt werden, die Liebe zum Nächsten muß so stark herausgestellt werden, weil diese erst die Liebe zu Mir beweiset, und die Liebe zum Nächsten wird immer auch ein Wirken erfordern, sei es leiblicher oder seelischer Art.... irdische oder geistige Hilfeleistungen, die verständlicherweise nur dann bewertet werden, wenn Liebe die Antriebskraft ist.... Wie leicht ist doch dies alles zu verstehen, wie verwirrt aber ist und bleibt das Denken der Menschen ohne Liebe. Darin aber besteht die "Erlösung", daß der Mensch seinen Widerstand aufgibt und sich wieder anstrahlen lässet von Meiner Liebekraft wie einst, als das geistige Wesen noch vollkommen war.... Aus der Liebe seid ihr einstens ausgegangen, und ihr sollet alle wieder zur Liebe werden, dann erst werdet ihr selig sein und bleiben bis in alle Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Donnerstag, 17. April 2025

Abendmahl ....

 

 

Kundgabe Nr.4492 erhalten von Bertha Dudde am 21.11.1948 durch das Innere Wort.

Das Genießen von Brot und Wein ist das Zeichen dessen, was ihr tun sollet, wollet ihr selig werden.... Ihr müsset Brot und Wein zu euch nehmen, d.h. der Seele Nahrung zuführen, indem ihr das Brot des Himmels mit seiner Kraft euch einverleibet, indem ihr Mein Wort aufnehmet und ihm die Kraft entziehet, indem ihr also eure Seele speiset mit der Nahrung von oben, die Meine Liebe euch bietet. Ich wollte euch dies alles verständlich machen, daß die Seele ebenso nahrungsbedürftig ist wie der Leib und daß sie gespeist werden müsse gleicherweise wie der Körper, indem sie Brot und Wein zu sich nimmt. Doch niemals ist das Zuführen der Seelennahrung abhängig von äußerlicher Speisung mit Brot und Wein.... Es war dies nur ein Vergleich, der Meinen Jüngern anschaulich machen sollte, wessen sie bedürfen und was sie ihren Mitmenschen bieten sollten, auf daß sie selig werden. Es geht allein nur um das Leben der Seele, und daß die Seele keine Zufuhr von irdischem Brot und irdischen Wein benötigt, geht klar hervor. Ich aber habe nur immer euer geistiges Leben im Auge gehabt, Ich habe nur das Leben der Seele euch sichern wollen und werde daher keine äußerliche Formel verlangen, wo allen Ernstes nach Seelennahrung getrachtet wird. Der Hunger und Durst nach Meinem Wort allein genügt, um mit dem Brot des Lebens gesättigt zu werden, das vom Himmel kommt, das in Wahrheit Mein Fleisch und Mein Blut ist, das der Seele Bestehen sichert, das sie mit Kraft durchströmt und ihr also das ewige Leben gibt.... Niemand kann durch den äußeren Genuß von Brot und Wein der Seele Nahrung zuführen, so er nicht im tiefsten Herzen verlangt nach Meinem Wort, so er nicht verlangt, von Mir gespeist zu werden mit dem Himmelsbrot. Denn dieser allein kommt zu Mir und nimmt mit Mir das Abendmahl, der Mich zu sich sprechen läßt, der seiner Seele die Nahrung zuführt, die sie erhält und selig macht.

Und niemand kann daher durch den äußeren Genuß von Brot und Wein sich als Mein Gast fühlen, der an Meinem Tisch gespeist wird mit Seelennahrung. Nur die Lauheit der Menschen Meinem Wort gegenüber konnte dieses Mißverständnis Meiner Worte und Handlung zeitigen, denn sowie der Mensch allen Ernstes um das Leben seiner Seele bemüht ist, geht ihm auch von selbst das Verständnis dafür auf, was Meine Worte besagen sollten, und niemals wird sich dann ein Mensch genügen lassen an einer Äußerlichkeit.... die jedem nachdenkenden Menschen nur als bildlicher Vergleich erscheinen wird, wie sie es denn auch wirklich war. Daß die Menschen Meiner Kirche in der ersten Zeit auch die äußere Form wahrten, war insofern berechtigt, als daß sie in engem Zusammenschluß sich dann stets Mich Selbst vergegenwärtigten, daß sie wirklich zu Meinem Gedächtnis zusammenkamen und Mein Wort aufnahmen in Gemeinschaft.... Und Ich war mitten unter ihnen und erfüllte sie mit Meinem Geist, sie waren also in Wahrheit Meine Gäste, mit denen Ich das Abendmahl hielt.... (23.11.1948) Ich brach das Brot und reichte es ihnen dar.... Mein Wort ertönte in ihnen.... Und sie übten das gleiche, auch sie teilten einander das Brot aus.... sie tauschten aus, was Ich ihnen durch die Stimme des Geistes kundtat. Die ersten Jünger verstanden, was das äußere Zeichen zu bedeuten hatte, doch die Nachfolgenden legten schon dem äußeren Zeichen die größere Bedeutung bei, und so ist es verblieben, und wenige nur fassen den tiefen Sinn und halten in Wahrheit mit Mir das Abendmahl, weil wenige nur so innerlich mit Mir verbunden sind, daß sie Mich Selbst zu hören begehren, daß ihnen Mein Wort so köstlich und wertvoll ist, um danach zu hungern und zu dürsten, so daß Ich sie einladen kann, mit Mir das Abendmahl zu nehmen, daß Ich ihnen das Brot des Himmels austeilen und sie mit dem Wein der Wahrheit laben kann ihrer Seelen zum Heil. Wer so innig Mir verbunden ist, der lebt stets "in Meinem Gedächtnis", er wird Mich stets gegenwärtig sein lassen, wo immer er weilt und was er auch tut, also wird er auch zu jeder irdischen Mahlzeit Mich als Gast bei sich haben, er wird stets Meiner gedenken und immer Verlangen haben, Meine Gegenwart zu spüren durch Mein Wort.... er wird so durchdrungen sein von der Liebe zu Mir, daß er auch seinen Mitmenschen Kenntnis gibt, daß er austeilt, was er selbst besitzet, geistige und irdische Gaben, weil es ihn drängt zu Taten der Liebe, sowie er mit der Liebe Selbst innerlich verbunden ist. Seine Seele nun empfängt ständig Nahrung und teilt auch ständig Nahrung aus, und dieser wird ständig kommunizieren, in Meiner Gemeinschaft weilen und auch Meiner Gegenwart bewußt sein.... Verstehet es doch, ihr Menschen, daß der Akt der Kommunion nicht nur eine Augenblickssache ist, der vollzogen wird durch nur äußerlichen Genuß von Brot und Wein; verstehet es, daß Ich mehr verlange als nur eine zeitbedingte Hingabe. Es muß euer Herz völlig hergerichtet sein zu Meiner Aufnahme, es muß ein Reinigungsakt zuvor vollzogen worden sein, der nur ein Liebeleben bedingt, und ein liebender Mensch wird auch dann begehren ein Zeichen der Gegenliebe, er wird Mich Selbst zu hören begehren.... er wird also zuvor selbst austeilen, um dann wieder zu empfangen aus Meiner Hand eine köstliche Gegengabe.... Mein Wort, das als Nahrung der Seele für ihn unentbehrlich ist. Und so er danach verlangt, wird er auch gesättigt werden, er wird Mein Fleisch essen und Mein Blut trinken.... Ich werde das Abendmahl halten mit ihm und er mit Mir....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 15. April 2025

Ohne Jesus Christus keine Freiwerdung....

 

Kundgabe Nr.6860 erhalten von Bertha Dudde am 29.06.1957 durch das Innere Wort.

Ihr brauchet Mich, wenn ihr frei werden wollet von eurem Gegner.... Ihr könnet nicht aus eigener Kraft von ihm loskommen, ihr müsset Hilfe haben, die euch nur einer bringen kann: Jesus Christus, Der den Gegner besiegt hat durch Seinen Tod am Kreuz.... In Ihm war Ich Selbst, und Er und Ich sind eins, also müsset ihr rufen zu Mir in Jesus Christus um Hilfe, und sie wird euch wahrlich zuteil werden.... Wenn ihr nun einen Gott anerkennet, ohne aber Jesus Christus, den göttlichen Erlöser, mit diesem Gott vereinbaren zu können, dann ist eure Anerkennung eines Gottes noch nicht überzeugt, ihr sprechet dann nur etwas aus mit dem Munde, ohne im tiefsten Inneren zu glauben, und dann geht ihr euren Erdenweg doch ohne Mich, und ihr werdet nicht frei werden können von dem, der Mir entgegensteht und euch noch beherrscht und dessen Macht ihr allein nicht zu brechen vermögt. Ihr brauchet Mich, das lasset euch gesagt sein.... oder aber ihr erfüllet nicht euren Erdenlebenszweck: die Trennung von dem.... dem ihr einst freiwillig gefolgt seid.... und Zuwendung zu Mir, eurem Gott und Vater von Ewigkeit. Ich bin jederzeit bereit, euch zu helfen, von ihm loszukommen, doch diese Hilfe müsset ihr von Mir erbitten, weil euer Wille mitbestimmend ist, daß Ich euch befreie, denn er hat gleiches Anrecht auf euch, solange ihr selbst noch gleichen Willens seid, der Abkehr von Mir bedeutet. Eurer Schwäche als gefallenem Wesen aber ist Rechnung getragen worden.... Es starb ein Mensch für euch am Kreuz aus Liebe und Barmherzigkeit, Der um diese eure Schwäche wußte und so auch darum, daß es für euch unmöglich war, selbst die Fesseln zu sprengen, die euch angelegt waren von Meinem Gegner, wenn auch aus eigener Schuld. In diesem Menschen Jesus habe Ich Selbst Mich verkörpert, weil Mich euer schwacher, hilfloser, gequälter Zustand erbarmte und weil Ich euch die Möglichkeit geben wollte, wieder zu Mir zurückzukehren und in euren Urzustand einzutreten, der für euch Freiheit und Seligkeit ist.... Ich also brachte als Mensch ein Sühneopfer dar für euch, Ich trug gleichsam die Schuld eures einstigen Abfalls von Mir Selbst ab in dem Menschen Jesus, und Ich bot Meinem Gegner das Lösegeld für euch, daß er euch freigebe, wenn ihr selbst danach verlangt.... Dieses Verlangen aber müsset ihr auch äußern, ihr müsset zu Mir wollen, und ihr müsset zu denen gehören wollen, deren Seelen Ich loskaufte von eurem Herrn.... Ihr müsset die Hilfe Jesu Christi in Anspruch nehmen, ihr müsset wieder zu Mir in Jesus Christus rufen, und ihr werdet es auch können, wenn ihr an Ihn glaubet, an Sein Erlösungswerk, an Meine Menschwerdung in Ihm.... Dann erst glaubet ihr auch überzeugt an Mich Selbst, dann bin Ich in euch lebendig geworden, und dann geht ihr auch nicht mehr euren Erdenweg ohne Mich, aber ihr erreichet dann auch sicher euer Ziel. Und so solltet ihr euch nur einmal ernstlich die Frage vorlegen über Zweck und Ziel eures Erdenlebens und eure eigentliche Aufgabe.... Und ihr solltet nur den ernsten Willen haben, kein Versager gewesen zu sein am Ende eures Lebens auf dieser Erde.... Und wenn ihr diesen Willen habt, dann bittet den Einen um Hilfe, Der allein euch helfen kann: Jesus Christus.... denn Er und Ich sind eins, und so ihr Ihn anrufet, rufet ihr Mich, und euer Ruf wird nicht ungehört verhallen. Denn wer ernstlich das Ziel seines Erdenlebens erreichen möchte, dessen Denken wird auch bald recht gelenkt werden, und er wird es erkennen, daß es ohne Jesus Christus keine Hilfe gibt.... Den innersten Willen, das innerste Verlangen aber kann Ich nicht bestimmen.... es ist frei.... Ich kann euch nur immer wieder warnen und ermahnen, Ich kann euch anregen zum Denken.... Ihr aber müsset handeln diesem inneren Verlangen gemäß, und entsprechend wird auch euer Reifezustand sein, wenn ihr diese Erde verlasset....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 14. April 2025

Liebet einander....

 

Kundgabe Nr.7811 erhalten von Bertha Dudde am 30.01.1961 durch das Innere Wort.

Ein Gesetz gilt für euch alle, daß ihr einander liebet und daß ihr dadurch auch eure Zusammengehörigkeit mit Mir beweiset. Und wenngleich sich euch Gedanken aufdrängen, daß ihr keine innere Verbindung habt mit dem Mitmenschen, den ihr lieben sollet, so sollet ihr doch an dessen Seele denken, die sich noch in der Fessel des Leibes befindet, und ihr sollt wissen, daß die Seele Mein Eigentum ist, selbst wenn ihr Wille noch wider Mich gerichtet ist. Denn ihr seid alle Meine Kinder, und ihr sollt daher den Mitmenschen als Bruder betrachten und gemeinsam dem Vater zustreben. Die Liebe soll euch verbinden, dann gebet ihr ein Zeugnis, daß ihr Kinder eines Vaters seid. Und diese Liebe soll euch zurückhalten von jeder Verdächtigung oder Aburteilung des Nächsten, die Liebe soll alle seine Schwächen und Fehler euch ertragen lassen; ihr sollt nur immer denken, daß die Seele dessen noch in einem niederen Reifegrad sein kann und daß der Mensch darum so handelt, wie er es tut, auch wenn es euch mißfällt. Ihr sollt kein scharfes Urteil fällen, denn ihr veranlaßt dann auch Mich, euch in gleicher Weise zu verurteilen, denn ihr seid alle nicht ohne Fehler, ihr habt alle noch nicht den Reifegrad der Seele erreicht, der Mängel und Schwächen ausschließt, und Ich ertrage euch dennoch in übergroßer Liebe und Geduld und spreche kein hartes Urteil über euch aus. Und darum habe Ich euch ein Gebot gegeben: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.... Erfüllet ihr dieses Gebot der Nächstenliebe, dann breitet ihr auch einen barmherzigen Schleier über dessen Fehler und Schwächen, ihr sucht ihm nur Hilfe zu bringen, und ihr werdet bei ihm nur Gegenliebe erwecken, wenn ihr ihn eure Liebe spüren lasset. Euch alle spreche Ich durch diese Worte an, die ihr geneigt seid, die Fehler des Nächsten aufzudecken, denn ihr beweiset dadurch eure eigene Lieblosigkeit und habt sonach kein Recht zu einem Urteil über euren Nächsten. Und ihr macht euch dadurch selbst sündig, denn ihr vergeht euch gegen das Gesetz der Liebe.... Wollet ihr also Meine Kinder sein, dann müsset ihr euch auch befleißigen, den Willen des Vaters zu erfüllen, der immer sein wird, daß ihr einander liebet, ansonsten ihr Meinem Gegner angehöret, der bar ist jeder Liebe und euch immer zu beeinflussen sucht, wider das Gesetz der Liebe zu handeln. Und liebet ihr euren Bruder, wenn ihr euch an ihm ärgert? Wenn ihr seine Fehler und Schwächen hervorhebt, wenn ihr ein hartes Urteil fället über ihn? Ihr sollt ihn ertragen lernen in seiner Schwäche und ihm helfen.... Dann handelt ihr in Meinem Willen, und dann wird euch auch eure Handlungsweise Segen eintragen, ihr werdet ihn zu eurem Freund gewinnen, er wird sich euer Beispiel zu Herzen nehmen, er wird es euch gleichtun wollen, und auch sein Wesen wird liebeerfüllt sein euch gegenüber, denn Liebe erweckt Gegenliebe, und dann gebt ihr auch den Beweis, daß ihr Kinder eines Vaters seid, Dessen Wesen pur Liebe ist. Und dann wird euch auch Meine Liebe immer inniger umfassen, und eure Herzen werden stets liebewilliger werden, so daß sie dem Nächsten die Liebe weitergeben und ihr nun wahrlich Meine rechten Kinder seid, wie es Mein Wille ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 12. April 2025

Gott ist gut und gerecht...

 

Kundgabe Nr.5212 erhalten von Bertha Dudde am 15.09.1951 durch das Innere Wort.

Ich bin ein guter und gerechter Gott, und Meine Milde und Barmherzigkeit werdet ihr Menschen immer wieder erfahren, so ihr gefehlt habt, wenngleich Ich nichts übergehen kann, was Sünde ist.... doch Ich trage allen euren Schwächen Rechnung, Ich urteile nicht über euch Menschen, wie Ich einst geurteilt habe, da ihr vollkommen waret; denn nun seid ihr unvollkommene Geschöpfe, ohne rechte Erkenntnis und schwachen Willens. Dennoch muß Ich euch anhalten, eure Vollkommenheit wieder zu erreichen. Ich muß euch eure Sünden vorhalten, Ich muß euch Kenntnis geben, was recht und was unrecht ist, was Meinem Willen entspricht und was ihr tun sollt, um wieder vollkommen zu werden. Und darum kann Ich auch keine Verfehlungen übersehen, wenngleich Ich sie mit Augen der Milde und Barmherzigkeit betrachte. Denn ihr brauchet nicht zu sündigen, wenn ihr auch schwach seid, weil euch Meine Kraft und Gnade zur Verfügung steht, die ihr nützen könnet. Also muß Ich euch ermahnen, stets Meine Kraft anzufordern, Meine Gnadenzuwendungen zu erbitten und nicht durch das Leben dahinzugehen, ohne Meinen Beistand zu erflehen. Ich bin gut und gerecht.... darum kann Ich nicht dulden, wenn ihr unrecht handelt, sondern Ich muß euch das Unrecht vorstellen, bis ihr es als Unrecht erkannt habt und euch bemühet, gerecht zu denken und (zu = d. Hg. ) handeln. Ihr müsset die Sünde erkennen, um sie zu meiden, und Ich will euch dazu verhelfen, denn Ich bin ein guter Gott, ein Gott der Liebe und nicht ein Gott des Zornes, Der strafet, so sich Sein Geschöpf vergangen hat.... Ich bin ein Vater Meiner Kinder, und ein Vater will seine Kinder mit Liebe gewinnen. Dennoch kann Er nicht in falscher Liebe das Unrecht durchgehen lassen, weil solches das Kind nicht vollendet, die Vollendung aber letztes Ziel eines Menschen auf Erden ist. Lasset euch von Mir ziehen und erziehen, nehmet auch eine Rüge ergeben hin, denn sie ist nur das Mittel, euch ein Unrecht erkennen zu lassen, um es dann auch zu meiden. Und haltet euch stets an Mein Gebot der Liebe.... Dann handelt auch ihr gut und recht.... seid auch ihr milde und barmherzig und verurteilet nicht lieblos; suchet Mir in allem nachzufolgen, in der Geduld, in der Sanftmut, in der Demut und Friedfertigkeit, und so ihr zu versagen drohet, rufet Mich an um Hilfe, um Kraft und Gnade. Und ihr werdet sie erfahren, so immer ihr Mich bittet. Denn Ich allein kenne eure Schwäche, eure geistige Not und auch euren Willen.... Ich bin ein Gott der Liebe, Ich bin ein Richter, Der voller Langmut ist und alles versuchet, um euch zu wandeln, bevor Er euch verurteilet.... Nur richtet euren Willen zu Mir, auf daß Ich euch helfen kann, so ihr schwach werdet.... Dann werde Ich immer Milde und Barmherzigkeit walten lassen, auch wenn ihr gefehlt habt....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 11. April 2025

Erklärung über "das Segnen"...

 

Kundgabe Nr.8728 erhalten von Bertha Dudde am 17.01.1964 durch das Innere Wort.

Euch gereichet alles zum Heil eurer Seele, sowie ihr euch Mir und Meiner Gnade empfehlet.... Dann wird auch Meine Gnade an euch spürbar werden, indem Ich immer als euer Führer neben euch gehe und ihr der eigenen Verantwortung enthoben seid.... Solange ihr noch nicht vollendet seid, solange ihr noch über die Erde gehet, seid ihr schwach und brauchet Unterstützung, um euer Ziel zu erreichen, ihr brauchet Einen, Der euch ständig zur Seite geht, Der jeden Schritt von euch bewacht und euch davor schützet, daß ihr absinket, wenn der Weg schmal und gefährlich ist.... Und diesem Einen sollet ihr stets euch anempfehlen, ihr sollet Ihn um Schutz bitten und um Seinen Beistand. Ihr sollet Ihn bitten, daß Er euch segne und all euer Denken, Wollen und Tun.... d.h., daß Er Selbst euer Beistand ist, Dem ihr euch hingeben könnet, um nun unbedenklich euren Erdenweg zu gehen.... Diese Bitte um Meinen Segen sollet ihr niemals vergessen, ihr sollet keinen Tag beginnen, ohne euch zuvor Mir und Meiner Obhut empfohlen zu haben, dann aber könnet ihr auch dessen gewiß sein, daß jeder Weg recht ist und jede Tat gut, die ihr vollbringet, und daß euer Leben nun auch der Seele ein Ausreifen garantiert, weil ihr euch Mir nun voll und ganz anvertraut, weil ihr euch Mir hingegeben habt und nicht mehr ohne Mich euer Leben führen wollet.... Es ist also Mein Segen ein ganz bedeutender Faktor, der nicht übersehen werden darf, denn ein Lebenswandel unter Meinem Segen kann nicht anders als zum rechten Ziel führen, zur letzten Vereinigung mit Mir. Und niemandem werde Ich Meinen Segen vorenthalten, der ihn erbittet, der bewußt Mich um Meinen Segen angeht. Denn Mein Segen bedeutet Meine Liebekraftzufuhr, er bedeutet Lenkung des Vaters, Der Sein Kind zum rechten Ziel führen will.... Und ihr könnet wahrlich nichts Besseres tun als immer euch Meinen Segen erbitten, was ihr auch unternehmet.... Geistig und irdisch erfülle Ich euch diese Bitte, geistig und irdisch lenke Ich eure Gedanken recht, und geistig und irdisch dürfet ihr sichtlich Meinen Beistand erfahren.... Denn dann gebt ihr Mir den Beweis, daß ihr Mich und Meine Liebe begehret und daß auch ihr Mich liebet, ansonsten ihr nicht Meine Gegenwart begehrtet, die immer euch Mein Segen sichert.... Doch wisset, daß einen rechten Segen nur Ich erteilen kann, denn ein Segen ist ein Gnadenstrahl, den die Liebe dem Gegenstand seiner Liebe zuwenden will, und dieser Gnadenstrahl kann nur von Mir Selbst ausgehen, also kann auch nur Ich Selbst einen Segen spenden.... Ihr Menschen nun könnet Mich wohl bitten und darum angehen, diesen Gnadenstrahl einem anderen Menschen zuzuwenden, aber ihr selbst könnet nicht "segnen", weil ihr noch nicht fähig seid, Kraft auszustrahlen, da ihr selbst zu wenig besitzet.... Ihr könnet nur für das Schwache, Kraftlose beten, daß Ich ihm Kraft zustrahle.... Ihr könnet Mich bitten, daß Ich es "segne", d.h. Meinen Gnadenstrahl zuleite.... Und also genügt auch stets ein stilles Gebet für einen Mitmenschen, dem ihr helfen wollet, dann leget ihr Mir gleichsam seine Schwächen und Fehler an das Herz, und ihr erbittet von Mir einen Gnadenstrom für diesen Menschen, den Ich auch sicher ihm zuwenden werde, wenn die Liebe euch zu einem solchen Gebet treibt und wenn der Wille des geschwächten Menschen Mir keinen offenen Widerstand leistet. Immer ist eure Liebe bestimmend, die sich erbarmend einsetzt für das Schwache, Hilflose und Sündige in eurer Umgebung, und ein solches Gebet in aller Stille verfehlt auch seine Wirkung nicht.... Doch große Segensaktionen verlieren an Bedeutung, sowie daraus eine allen sichtbare äußere Form gemacht wird von Menschen, die Meinen Segen auszuteilen glauben und doch eben nur Gesten ausüben.... von einer innigen Bindung und dem innigen Gebet um Meinen Segen jedoch keine Rede sein kann angesichts von Massen, die sich für ihr Seelenheil großen Erfolg erhoffen und weder von einem Zustrom göttlicher Liebekraft noch von innerer Beseligung etwas spüren, weil Meine Gegenwart nicht dort erwartet werden kann, wo die Gedanken nur irdisch gerichtet sind, wo nur äußerer Gebräuche geachtet wird und eine tiefe innerliche Bindung mit Mir ausgeschlossen ist bei solchen Massenversammlungen. Tiefste, innerliche Verbindung mit Mir sichert dem Menschen das Recht, Meine Gnadenzufuhr den Mitmenschen zuzuwenden, für die jener Mensch Mich innig bittet. Doch diese innere Bindung muß zumeist denen abgesprochen werden, die Segnungsakte durchführen und glauben, Mir damit zu dienen oder ihren Mitmenschen zu helfen.... Leistet ernsthaft Fürbitte für eure Mitmenschen, und seid mit guten Gedanken bei ihnen, aber glaubet nicht, daß ihr selbst ihnen Meinen Gnadenstrom zuwenden könnet, wenn ihr eine segnende Geste ausführet.... Denn auch das Wort "segnen" ist schon mehr ein Formbegriff geworden, bedeutet es doch nichts anderes als: des Mitmenschen gut und fürbittend zu gedenken, was tief im Herzen ausgehen muß und nicht zu einer sichtbaren Gebärde werden soll.... Denn ihr wisset es, daß Ich an keiner äußeren Form Mein Wohlgefallen habe, daß jede äußere Handlung bald ihren tiefen geistigen Sinn verliert, daß aber jeder innige Gedanke das ist, was Mir wohlgefällt, und eine Bitte um Kraftzufuhr für seine Mitmenschen immer Mein Herz mit Freude erfüllt, doch dies überall und ohne nach außen erkenntlich zu sein der Fall sein kann, wo sich liebende Menschen bemühen, geistige und irdische Not zu lindern.... Gnadenzufuhr aber brauchen alle Menschen, und jeder Wille zu helfen ist schon ein segnender Gedanke, dem Ich gern entspreche und Meinen Schutz und Meine Gnade jedem gewähre, den Mir die Liebe eines Mitmenschen an das Herz legt. Denn kein Mensch kann sein Ziel erreichen ohne Meine Hilfe. Und diese Hilfe sollet ihr für euch selbst erbitten, aber euch auch bittend derer annehmen, die allein zuwenig Kraft besitzen, um sich mit Mir direkt zu verbinden, die noch viel Kraft und Gnade benötigen, bevor sie selbst Mir so innig verbunden sind, daß Ich auch sie durchstrahlen kann mit Meinem Gnadenstrom ewiger Liebe.... Ihr brauchet Meinen Segen und sollet ihn jeden Tag aufs neue erbitten, indem ihr Mich also bittet, Mich immer eurer anzunehmen, euch mit Kraft zu erfüllen und euch Meine Gnade zu schenken.... Und das gleiche sollet ihr in liebender Fürbitte von Mir für euren Nächsten anfordern.... Dann bittet ihr Mich auch für ihn um Meinen "Segen".... Und alle solche Gebete sollet ihr still in eurem Kämmerlein verrichten, und es braucht kein Mensch äußere Merkmale dessen zu sehen, daß ihr euch mit Mir verbindet.... Denn alles, was nach außen erkenntlich ist, kann leicht zur Form werden und immer mehr den eigentlichen Sinn verlieren. Euer Gebet soll innig sein und kurz.... auf daß es nicht zu mechanischem Tun ausartet, das bald an Wert verliert und euch vom rechten Streben abbringt, das allein euch zum Ausreifen verhilft....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde