Mittwoch, 6. Mai 2026

Glaube...

   

Kundgabe Nr. 2177, erhalten von Bertha Dudde am 06.12.1941 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Ohne Glauben ist das Erdenleben schwer tragbar für einen jeden Menschen, denn ohne den Glauben fehlt ihm jede Verbindung mit Gott, und also mangelt es ihm auch an Kraft. Und wiederum muß Gott dem Menschen Lasten auferlegen, weil er durch diese den Weg zu Gott nehmen soll; er soll gläubig werden, oder sein schwacher Glaube soll gestärkt werden. Der Gläubige beugt sich dem Willen Gottes, und er trägt geduldig, was ihm auferlegt wird, denn er schöpft die Kraft aus seinem tiefen Glauben.... Und Gott hilft ihm tragen, wogegen der Ungläubige ohne jegliche Kraftzufuhr ist und fast zusammenzubrechen droht unter seiner Last. Glauben heißt überzeugt sein von der Liebe Gottes, die sich der Not des Erdenkindes erbarmt und ihm Hilfe sendet, wenn der Mensch zu verzagen droht.... Glauben heißt ferner alles für möglich halten, so Gott es will, und glauben heißt von Seiner Vaterliebe voraussetzen, daß Er es will.... daß Er die Not des Menschen verringert, so er sich Ihm vollgläubig anvertraut. Es muß der Mensch aber auch wissen, daß die Liebe Gottes besorgt ist um das Seelenheil des zu Ihm Bittenden.... er muß wissen, daß Leid zu tragen ihm oft auferlegt werden muß, weil die Seele in Gefahr ist, sich zu verlieren.... Und also muß der Glaube des Menschen so tief sein, daß er auch dann nicht an Gott und Seiner Liebe zweifelt, wenn Seine Hilfe nicht gleich erkennbar ist. Sich Gott bedingungslos hingeben und sowohl Freude wie auch Leid aus Seiner Hand ergeben entgegennehmen ist ein Beweis unerschütterlichen Glaubens an Gottes Liebe, und einen so tiefen Glauben lohnet Gott. Es kommt nichts im Leben zwecklos über den Menschen, alles ist nötig zur geistigen Höherentwicklung, zu seinem Ausreifen. Und oft muß der Mensch durch große Seelennöte gehen und durch tiefes Leid geläutert werden, er muß zum Nachdenken veranlaßt werden, wenn er es ohne Leid versäumte.... und dann muß sich sein Glaube bewähren.... Ein seichter Glaube ist eine Gefahr für den Menschen, und darum müssen ihm Prüfungen auferlegt werden. Doch immer ist die Liebe Gottes bereit, und Er steht dem Menschen bei in der Not, sowie sich nur der leiseste Gedanke Gott zuwendet. Denn Gott ist die Zuflucht eines jeden, der gläubig ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 5. Mai 2026

World conflagration.... Natural disaster.... Decision....


   

Revelation No.9025, received by Bertha Dudde on August 1, 1965, through the Inner Word, the inner voice.

Nothing will remain hidden from you, who have offered to be of service to Me, for the final events will be so huge that you cannot be left in the dark about them, and especially if I want to speak through you to all people.... Hence you also ought to know that it will only require a modest impact to trigger a catastrophe which at first can be seen from a purely worldly point of view, but which is the signal for the subsequent natural disaster, although it is certainly not started by human will it is nevertheless the consequence of human will in as much as it will start a world conflagration that cannot be stopped by anything other than My will. And since humankind always only pays attention to world events something has to happen which is inexplicable to them.... the gaze of worldly people has to be visibly directed towards My intervention, and all human intentions must take second place in view of the discovery that something is taking place in the universe which could ultimately affect every human being....

Thus, people must learn to fear God and not their human enemies.... And although it is up to every individual to believe in a God or not, the said cosmic event is nevertheless greater and more life-threatening than the world conflagration which then will recede into the background. For then people's spiritual attitude towards the Creator and Provider of all things will decide whether and how the natural disaster will take effect.... Whether you believe it or not, this event is approaching you with giant strides, and only a short period of time is separating you from it. And you who know this should make every one of you fellow human beings aware of what lies ahead of him, even if you will find no credence, but the events will confirm it....

For the end, too, is coming ever closer.... This natural disaster is just a last sign of it, but who will still allow himself to be influenced by it? People will only just see it as a natural disaster and not be able to recognise any connection with humanity's spiritual state.... apart from the few who are spiritually awake but unable to get through and thus warn people in vain of the final end which they are inevitably approaching. Don't let the signs of the times pass you by unnoticed for they are cautioning all of you that you are living in the last days, and remember that you only have little time left in which you will have to decide whether you want to take the path to Me, Who can and will save you in all adversity.... or whether you want to strive towards the adversary again who wants to ruin you again for endless times.

For the sake of your freedom of will you cannot be informed of the day and the hour, but I can always just tell you with certainty that there is not much time left to you. Yet worldly events will affect you all, and thus you take little notice of what I say to you.... And it will befall you with tremendous force so that you won't know how to protect yourselves.... But let Me tell you that only I Myself will be able to offer you protection, that you have to take refuge in Me in order to be led through all dangers to body and soul. And if you humans would only just learn that a higher Authority is at work and that you have to call upon this higher Authority otherwise you will be hopelessly lost, for My adversary will use all his power just once more in order to get his hands on you. And anyone who does not decide in favour of Me anymore in the short time until the end will then also be bound in matter, and he will have to take an infinitely long path through the creations of the new earth once more....

Amen

Translated by: Heidi Hanna

Weltenbrand - Naturkatastrophe.... Entscheidung....

 

   

Kundgabe Nr. 9025, erhalten von Bertha Dudde am 01.08.1965 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Nichts wird euch verborgen bleiben, die ihr euch Mir zum Dienst angeboten habt, denn die letzten Ereignisse sind so gewaltig, daß ihr darüber nicht in Unkenntnis gelassen bleiben könnet, und das sonderlich dann, wenn Ich durch euch zu allen Menschen sprechen will.... Und ihr sollet darum auch erfahren, daß es nur eines geringen Anstoßes bedarf, um eine Katastrophe auszulösen, die zuerst rein weltlich angesehen werden kann, die das Signal ist für die nun folgende Naturkatastrophe, die wohl keines Menschen Wille auslöset, die aber doch Folge ist des menschlichen Willens insofern, als daß dieser einen Weltenbrand auslösen wird, dem nicht anders als durch Meinen Willen Einhalt geboten werden kann. Und da die Menschheit immer nur das Weltgeschehen beachtet, muß etwas eintreten, was ihnen unerklärlich ist.... es muß der Blick der Weltmenschen sichtlich auf Meinen Eingriff gelenkt werden, und alle menschlichen Vorhaben müssen zurücktreten angesichts der Entdeckung, daß sich im Kosmos etwas vorbereitet, wodurch letzten Endes jeder Mensch betroffen werden kann.... Also, es müssen die Menschen Gott fürchten lernen, nicht aber menschliche Widersacher.... Und ob auch das Sache eines jeden einzelnen ist, an einen Gott zu glauben oder nicht, so ist doch jenes kosmische Geschehen größer und lebensbedrohender als der Weltenbrand, (Weltkrieg) der nun in den Hintergrund tritt. Denn nun entscheidet die geistige Einstellung zu dem Schöpfer und Erhalter aller Dinge, ob und wie sich die Naturkatastrophe auswirkt.... Ob ihr es glaubet oder nicht, es kommt dieses Geschehen mit Riesenschritten auf euch zu, und nur noch kurze Zeit trennt euch davon, und ihr, die ihr davon wisset, ihr sollet einen jeden eurer Mitmenschen aufmerksam machen auf das ihm Bevorstehende, auch wenn ihr keinen Glauben findet, aber die Ereignisse werden es bezeugen.... Denn auch das Ende kommt immer näher.... Es ist diese Naturkatastrophe nur ein letztes Zeichen dafür, aber wer wird sich davon noch beeinflussen lassen? Die Menschen werden immer nur eine Naturkatastrophe darin sehen und keinen Zusammenhang zu erkennen vermögen mit dem Geisteszustand der Menschen.... bis auf die wenigen, deren Geist erweckt ist, die aber nicht durchdringen werden und vergebens reden, um die Menschen noch zu warnen vor dem letzten Ende, dem sie unweigerlich nun entgegengehen. Lasset die Zeichen nicht unbeachtet an euch vorübergehen, denn sie gemahnen euch alle daran, daß ihr in der Endzeit lebet, und denket daran, daß euch nur noch eine kurze Zeit bleibt, da ihr euch entscheiden müsset, den Gang zu Mir zu gehen, Der Ich euch retten kann und werde in aller Not.... oder wieder dem Gegner zuzustreben, der euch verderben will wieder auf endlose Zeiten. Ihr könnet der Willensfreiheit wegen nicht um den Tag und die Stunde wissen, aber Ich kann euch immer nur mit Gewißheit sagen, daß euch nicht mehr lange Zeit bleibt. Doch das Weltgeschehen wird euch alle berühren, und darum achtet ihr wenig dessen, was Ich euch sage.... Und es wird über euch hereinbrechen mit aller Gewalt, so daß ihr nicht wissen werdet wie ihr euch schützen sollet.... Doch lasset euch das eine sagen, daß nur Ich Selbst euch Schutz bieten kann, daß ihr zu Mir eure Zuflucht nehmen müsset, um hindurchgeführt zu werden durch alle Gefahren des Leibes und der Seele. Und wenn ihr Menschen nur das eine daraus ersehen würdet, daß eine höhere Macht am Wirken ist und daß ihr diese höhere Macht anrufen müsset, ansonsten ihr rettungslos verloren seid, denn Mein Gegner wird noch einmal alle Macht anwenden, um euch in seine Hände zu bekommen. Und wer sich in der kurzen Zeit bis zum Ende nicht mehr für Mich entschließt, der wird dann auch gebunden werden in der Materie, und er wird einen ewig langen Weg wieder gehen müssen durch die Schöpfungen der neuen Erde....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde.

Sonntag, 3. Mai 2026

Gottes Antwort direkt oder indirekt....


   

Kundgabe Nr. 8309, erhalten von Bertha Dudde am 24.10.1962 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Haltet euch an Mein Wort, das euch von oben zugeht, das Ich als Beweis Meiner Liebe und Gnade euch Menschen zuleite in der Zeit vor dem Ende. Dieses Wort wird euch volle Aufklärung geben, sowie ihr diese ernstlich begehret, denn es lehret euch als erstes die Liebe, und erfüllet ihr Mein Liebegebot, so heißt das auch, daß es Licht wird in euch und daß euer Denken recht geleitet wird.... daß ihr also dann auch nicht mehr sündigen werdet, weil ihr euch bemühet, Meinen Willen zu erfüllen, den ihr nun auch erkennet.... Und wenn ihr nun durch das innere Licht auch den rechten Weg vor euch sehet, dann gehet ihn unbeirrt weiter und lasset euch nicht davon abbringen, höret nicht auf jene, die euch auf einen anderen Weg locken wollen, sondern wisset, daß euer Weg zum Ziel führt, zu Mir, Der Ich euch von oben locke und rufe, Dessen Stimme ihr vernehmen dürfet und Der als guter Hirt euch vorangeht, um euch heimzuführen. Dann lasset die anderen reden, und fürchtet nicht ihre Rache oder ihre Drohungen, denn in Meiner Obhut seid ihr wahrlich geborgen. Und ihr werdet es fühlen, ob und wann euer Vater euch anspricht, und dieser Stimme folget. Darum rede Ich euch an durch eines Menschen Mund, weil euch immer wieder Kraft und Licht zugeführt werden soll.... Und solange ihr Mich anhöret, werdet ihr auch Kraft und Licht empfangen, und ihr werdet nicht dessen zu achten brauchen, was euch von anderer Seite aus angeboten wird.... Denn wer kann euch wohl besser belehren als Ich, Der Ich um alles weiß und euch also auch einführen kann in die Wahrheit? Und so auch will Ich Mich aller eurer Sorgen annehmen, die ihr Mir vollvertrauend unterbreitet.... Was ihr nicht mehr ertragen zu können glaubet, das leget auf Meine Schultern, und wahrlich, die Last wird euch leichter werden, bis Ich sie euch ganz abnehme (Schreibfehler in der Urschrift, d. Hg.) und euch zeige, daß Ich euer Vater bin und Meine Kinder nicht in der Not lasse. Und bittet Mich innig, wenn ihr einen Rat brauchet, und dann horchet auf die innere Stimme; achtet darauf, was euch euer Herz zu tun heißt, und es wird alles recht sein, was ihr nun unternehmet: Denn Ich lege einem jeden Meiner Kinder die Antwort in das Herz, so es Mich innig darum bittet.... nur müsset ihr auch dessen achten, was ihr nach einem solchen Gebet als richtig empfindet, denn dann ist Mein Wille in euch, und ihr könnet nun nichts Falsches, Sündhaftes mehr wollen, sonderlich dann, wenn euch die Liebe erfüllt und ihr also nur Meinen Willen zu erfüllen trachtet. Und Ich werde euch sicherlich auch entgegenkommen, es wird sich alles so fügen, daß ihr Meine Leitung erkennet und beglückt seid ob Meiner Liebe. Wer Mir vollgläubig vertraut, dessen Bitte ist auch schon erfüllt, weil Ich einen festen Glauben nicht zuschanden werden lasse. Und der Glaube erlangt diese Festigkeit wieder nur durch Liebe, und die Liebe gibt Licht, und es wird der Mensch nun nicht mehr zu fragen brauchen, weil er die Antwort in sich selbst erkennt. Und seid dessen gewiß, daß nichts Sünde ist, was ihr aus reiner, uneigennütziger Liebe tut, die geben, beglücken oder vor Unheil bewahren will.... Eine solche Liebe kann kein Unrecht begehen, weil die Liebe göttlich ist und ihr jede Sündhaftigkeit fern ist.... Denn Sünde ist nur, was gegen die Liebe verstößt, weil ihr euch dann vergehet gegen Mich Selbst, Der Ich die Liebe bin.... Und seid ihr nun durch die Liebe mit Mir verbunden, so werdet ihr auch kein Unrecht tun....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Lebendiger Glaube - Toter Glaube.... Konflikte.... Kern....

 

   

Kundgabe Nr. 1860, erhalten von Bertha Dudde am 23.03.1941 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Es ist die geistige Einstellung der Menschen so verschieden, daß oft der geringste Anlaß genügt, daß sie gegeneinanderstehen, und immer wird dies dann der Fall sein, wenn sie sich zu fest an eine Lehre klammern, die erst eine Abart der von Christus verkündeten Lehre ist. Sobald diese reine Lehre Christi in eine Form geprägt ist, sehen die Menschen dann mehr die Form als den Kern, und sie betrachten jede Abweichung als ein Unterminieren der christlichen Lehre. So aber nur des Kernes geachtet wird, werden die Menschen eng verbunden bleiben, denn sie leben nun nach der Lehre Christi.... Die aber ihr Herz an die Form hängen, können nicht die geringste Abänderung vertragen und betrachten solche mit feindlichen Gefühlen. Sie glauben wohl auch, für das Reich Gottes zu arbeiten, sind jedoch untauglich dazu, denn sie lehren nur, was ihnen von Menschen vermittelt wurde, ohne es in voller Überzeugung vertreten zu können, da ihnen das eigene Erleben mangelt. Wer Gottes Wort den Menschen weitergeben will, muß es selbst von Gott empfangen haben, ansonsten er nur leere Worte redet, die nicht zu Herzen dringen, weil sie nicht von Gott gesegnet sind mit Seiner Kraft. Das von Menschen vermittelte Wissen kann gleichfalls lebendiges Wort werden, wenn die Verbindung mit Gott hergestellt wird und nun Gott Selbst dem Menschen dieses Wort erläutert, es also nicht mehr mit dem Ohr, sondern mit dem Herzen aufgenommen wird. Ein solcher Mensch aber wird sein Wissen anwenden, um den Mitmenschen zu belehren, niemals aber sich von diesem trennen wollen, wenn er anders denkt, also seiner Auffassung nach in Irrtum wandelt. Der lebendige Glaube verbindet die Menschen immer enger miteinander, der tote Glaube dagegen führt zu Trennungen, denn der lebendige Glaube läßt das Herz sprechen, der tote Glaube den Verstand. Das Herz bejaht, der Verstand verneint, wo es sich um göttliche Dinge handelt.... Denn das Herz steht dem Göttlichen näher, der Verstand aber bleibt mehr auf der Erde haften. Das schulmäßig aufgenommene Wissen stimmt sehr oft nicht überein mit den von oben gebotenen göttlichen Weisheiten, und es wird dies immer Konflikte geben zwischen den Menschen, solange diese rein verstandesmäßig prüfen wollen. Die innige Fühlungnahme mit Gott gibt dem Menschen auch Klarheit des Denkens, und was ihm als Stein des Anstoßes erschien, ist nun in ein Nichts verwandelt.... Und so lassen sich solche Konflikte sofort beheben, wenn ein jeder sich zu Gott Selbst wendet und um Klarheit bittet. Wenn zwei sich streiten, muß der eine im Unrecht sein; er erkennt dies nur nicht.... Und ist es den Menschen ernst um die Wahrheit, so überlassen sie die Klärung der Streitfragen Gott Selbst, nicht aber, daß sie einander bekämpfen oder sich an Äußerlichkeiten hängen, die belanglos sind. Die reine Wahrheit ist nur wenig vertreten unter den Menschen, weil sie ihnen nicht genügte und von Menschenwerk umsäumt wurde. Wird nun einmal das Menschenwerk angetastet, dann ist große Empörung, und mit Zähigkeit sucht der Mensch das Äußere zu erhalten und achtet nicht des inneren Kerns, der ihm dargeboten wird in aller Reinheit und ohne menschliches Beiwerk. Vielmehr führt die Gabe Gottes zu Zwistigkeiten unter den Menschen, und es bilden sich Parteien für und wider die Lehre, die der Menschheit in aller Reinheit vermittelt werden soll. Doch erkennen werden diese nur die Menschen, die innig beten um Erleuchtung.... Denn sie allein stehen im rechten Denken und werden annehmen oder abweisen, wie es göttlicher Wille ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 2. Mai 2026

Gott ist ewig unveränderlich... Gesetz der Ordnung.... Liebeprinzip...

 

   

Kundgabe Nr. 7920, erhalten von Bertha Dudde am 15.06.1961 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Ich bin von Ewigkeit.... und Ich werde sein bis in alle Ewigkeit. Und ewig unveränderlich werden auch Meine Gesetze sein, es wird ewig unveränderlich Mein Wesen sein, die Liebe wird das Grundprinzip der Ordnung sein und bleiben, denn die Liebe ist Mein Urwesen, und aus der Liebe ist auch alles hervorgegangen und muß sich auch ewiglich in Meiner Ordnung bewegen, will es mit Mir verbunden bleiben bis in alle Ewigkeit.... Denn was Ich erschuf, hatte einen Anfang, kann aber niemals ein Ende haben.... Im Anfang befand es sich in Meiner ewigen Ordnung, und es kehrt auch unweigerlich wieder zur ewigen Ordnung zurück, wenngleich es zwischenzeitlich selbst aus dieser Ordnung herausgetreten ist.... Doch dieser Zustand währet nicht ewig.... Es kehrt alles Geschaffene wieder zu Mir zurück, und das bedeutet, daß es sich dann auch wieder im Zustand der ewigen Ordnung befindet, in dem es aus Mir hervorgegangen war.... Es kann niemals mehr vergehen, denn auch im Zustand der Entfernung wird es von Meiner Liebekraft gehalten, die ständig hinausströmt in die Unendlichkeit und das Bestehen alles dessen sichert, was Meine ausströmende Liebekraft zur Begründung hatte. Alles Erschaffene hatte wohl seinen Anfang, wird aber kein Ende haben.... ein Begriff, der von euch Menschen nur zu fassen ist im Zustand der Vollendung, wenn euer Denken nicht mehr begrenzt sein wird.... Zuvor fasset ihr es nicht, ihr sollt aber doch darum wissen, daß es für euch niemals mehr ein Ende geben wird. Denn nur diese Erkenntnis kann und wird euch antreiben zur Umgestaltung eures Wesens, um diese "Ewigkeit" im Zustand der Seligkeit zu verbringen, wie es uranfänglich eure Bestimmung gewesen ist, daß ihr in unbegrenzter Seligkeit schaffen und wirken konntet mit Mir und in Meinem Willen. Denn ihr bewegtet euch noch in Meiner ewigen Ordnung, ihr unterstelltet euch noch Meinem Gesetz, das Liebeprinzip war in euch mächtig und bestimmend für eure Seligkeit.... Ich Selbst bin und bleibe unveränderlich in Meinem Wesen, und das heißt auch, daß sich niemals Meine Gesetze ändern können, daß immer und ewig die Liebe das Grundprinzip ist, daß immer und ewig sich in der Liebe bewegen muß, was gleich Mir vollkommen ist.... was also die Vergöttlichung erreicht hat im freien Willen.... Ich schuf zwar Wesen aus Mir in aller Vollkommenheit, und diese Wesen waren auch von Meinem Liebegeist erfüllt, weil Ich sie ständig anstrahlte und sie darum unermeßlich selig waren.... Ich mußte ihnen zwar als göttliche Wesen auch die Möglichkeit geben, sich frei für die Annahme Meiner Liebekraft zu entscheiden.... Ich mußte ihrem freien Willen, dem Zeichen ihres göttlichen Ausganges, die Möglichkeit zur Entfaltung geben, ansonsten sie ewiglich nur Meine "Geschöpfe" geblieben wären, niemals aber die höchste Vollendung hätten erreichen können: wahre "Kinder-Gottes" zu werden.... ein Werk, das sie selbst vollbringen mußten, das nicht Ich an ihnen ausführen konnte.... Und dieses Mein Ziel bei der Erschaffung alles Wesenhaften hatte den Abfall unzähliger Wesen zur Folge (dieser freie Wille hatte den Abfall unzähliger Wesen nach sich gezogen), die ihren freien Willen mißbrauchten.... die aber dennoch unvergänglich waren und darum auch einmal das Ziel erreichen, als Meine "Kinder" zu wirken und zu schaffen bis in alle Ewigkeit.... Ich bin von Ewigkeit, und Ich werde sein bis in alle Ewigkeit.... Und darum ist für Mich auch die Zeit belanglos, die Meine Wesen brauchen für die Umgestaltung zur höchsten Vollendung.... Und auch für das Wesen selbst wäre es belanglos, wenn nicht die Zeit der Entfernung von Mir äußerst qualvoll wäre für diese Wesen, deren Urzustand in Licht und Kraft und Freiheit durch eigene Schuld gewandelt wurde in einen Zustand der Finsternis, Ohnmacht und Gebundenheit.... der wahrlich kein seliger genannt werden kann. Und um des Wesens willen suche Ich ihm die Qualen zu verkürzen, und Ich helfe ihm in jeder Weise, wieder seinen Urzustand zu erreichen.... Aber Ich kann nicht von Meinem Gesetz ewiger Ordnung abgehen: Es muß das Liebeprinzip vorherrschen, es muß das Wesen wieder zur Liebe sich wandeln, es muß sich freiwillig von Mir anstrahlen lassen, und es wird dann auch sich in der Ordnung von Ewigkeit bewegen.... es wird wieder vollkommen werden, wie es war im Anbeginn, doch es hat dann diese Vollkommenheit im freien Willen angestrebt, und es ist darum aus Meinem "Geschöpf" zu Meinem "Kind" geworden, das es nun auch bleiben wird bis in alle Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 1. Mai 2026

Liebe und Leid - Weg nach oben....

   

Kundgabe Nr. 7223, erhalten von Bertha Dudde am 07.012.1958 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Ich will euch den kürzesten gangbaren Weg aufzeigen, um eure Entwicklungszeit abzukürzen, um sie zu einem für euch erfolgreichen Ende zu führen.... Während des Erdenlebens ist euch dazu Gelegenheit gegeben, aber ihr müsset auch wissen um alle Vorteile und Nachteile eurer Lebensführung, auf daß ihr nicht vergeblich diesen letzten Gang über die Erde geht, auf daß ihr nicht plan- und ziellos dahinlebet und die Tage für euch verloren sind, da ihr euer eigenes Los euch formen könnet für die Ewigkeit. Es gibt einen ganz kurzen Weg, der sicher zum Ziel führt: den Weg der Liebe und des Leidens, den auch Jesus Christus gegangen ist, in Dem Ich Selbst den Gang über die Erde ging. Liebe und Leid bringen mit Sicherheit die Vollendung der Seele zustande, und darum ist Mein Evangelium immer nur die göttliche Liebelehre, die Ich auf Erden predigte und die Ich immer wieder predigen werde den Menschen, die Mich anhören, die Mein Wort vernehmen wollen. In der Umwandlung eures Wesens zur Liebe allein besteht eure Erdenaufgabe; und wo diese Wandlung nicht intensiv genug angestrebt wird, dort muß Leid nachhelfen, damit die Seele entschlackt werde noch auf Erden, damit sie möglichst unbelastet hinübergeht in das jenseitige Reich, wenn ihre irdische Laufbahn vollendet ist. Liebe und Leid.... des Menschen Jesus Erdenleben war ein ununterbrochenes Wirken in Liebe.... das zuletzt abgelöst wurde von einem Übermaß bitterster Leiden und Schmerzen, das sein Körper und seine Seele auf sich nahm aus Liebe zu den gequälten Mitmenschen, um deren Seelenleid der Mensch Jesus wußte als Folge des hohen Liebegrades, den Er erreicht hatte. Und dieser hohe Liebegrad machte es erst möglich, daß Ich Selbst Mich in diesem Menschen Jesus verkörpern konnte, daß Ich, als die Ewige Liebe, Ihn voll und ganz erfüllen und also in Ihm das Erlösungswerk an der Menschheit ausführen konnte, zwecks dessen Ich auf Erden wandelte. Liebe und Leid sollten den Menschen Rettung bringen in ihrer großen geistigen Not, die darin bestand, daß sie gefesselt waren von Meinem Gegner und keine Kraft hatten, ihn zu besiegen. Jesus lebte den Menschen die Liebe vor und bewies ihnen an Sich Selbst, daß die Liebe "Kraft" ist, daß Er alles zu leisten imstande war mit dieser Liebekraft und daß Er also auch den Gegner besiegen konnte kraft Seiner Liebe.... Die Liebe bewog Ihn aber auch, die Schuld der Menschen auf Sich zu nehmen, die diese Fesselung durch den Gegner erst veranlaßt hatte, also dem Gegner den Kaufpreis zu zahlen für die Freilassung der Seelen, die von Ihm frei sein wollten. Und diese Schuld zahlte Er mit unermeßlichen Leiden und dem bittersten Tod am Kreuz. Er brachte Sich Selbst als Opfer dar, Er gab Seinen Leib hin für das Leben der gefallenen und darum gefesselten Seelen und kaufte diese gewissermaßen los von ihrem Herrn, dem sie verfallen waren aus eigener Schuld. Ich bezahlte als Mensch Jesus Selbst die Schuld für alle Meine Geschöpfe und zeigte auch allen den Weg auf, den sie gehen mußten, um aus dem Bereich Meines Gegners in Mein Bereich zu gelangen.... Sie mußten ein Leben in Liebe führen, weil ohne Liebe der Gegner Gewalt behält über den Menschen, weil die Liebe erst die Bindung ist mit Mir und ohne Mich ein Lösen vom Gegner unmöglich ist. Also muß der Mensch Meine Gebote der Liebe befolgen.... und, so er Leid und Not zu tragen hat.... es geduldig auf sich nehmen immer im Gedenken an Jesus Christus, den göttlichen Erlöser.... Dann geht er den Weg, den Ich ihm aufzeige, dann hat er sich gedanklich schon mit Mir verbunden, und durch Liebewirken festigt er nun den Zusammenschluß mit Mir, er geht den Weg der Nachfolge Jesu Christi, er wandelt sein Wesen zur Liebe und läutert seine Seele durch Leid, und er muß unwiderruflich nun also auch zum Ziel gelangen, zur Vereinigung mit Mir, denn "wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Mir und Ich in ihm...." Die Liebe allein schließt uns eng zusammen, die Liebe allein ist der Weg zu Mir, der durch das Leid nur noch verkürzt wird und nun also mit Sicherheit im Erdenleben schon die Vollendung erreicht werden kann, die Zweck und Ziel des Menschen Erdenganges ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Der Wille bestimmt die Gedanken.... Verantwortung...

 

   

Kundgabe Nr. 5463, erhalten von Bertha Dudde am 17.08.1952 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Aus dem Willen des Menschen werden die Gedanken geboren, denn wie sein Wille ist, können die jenseitigen geistigen Kräfte wirken und ihre Gedankenströmungen dem Menschen zuleiten.... Immer sind die Gedanken Äußerungen jener Kräfte, die dort angenommen werden, wo der Wille des Menschen dem des geistigen Senders entspricht.... Die geistigen Kräfte also schalten sich ein in die organische Tätigkeit, sowie der Mensch selbst Gedanken formt.... und der Inhalt dieser Gedanken ist das Geistesgut, das die Geisteskräfte besitzen. Und so wird das Denken des Menschen gleichsam angeregt von jenen geistigen Kräften, nur können diese nicht zwangsmäßig auf das Denken des Menschen einwirken, sondern dem gut oder böse gerichteten Willen entsprechend werden die geistigen Kräfte tätig, so daß es also am Menschen selbst liegt, welches Geistesgut er gedanklich entgegennimmt, ob es aus dem Lichtreich oder aus dem Reiche der Finsternis ihn berührt, ob es Wahrheit oder Irrtum ist, denn er selbst bestimmt durch seine Willensrichtung auch die Wesen, die ihm ihr Gedankengut vermitteln. Der Wille bestimmt das Denken.... Also ist der Mensch für sein Denken verantwortlich. Und darum gibt es nur eine Möglichkeit, der Verantwortung enthoben zu sein.... daß sich der Mensch Gott und den Wesen der Lichtwelt vertrauensvoll übergibt, auf daß sein Wollen und Denken recht gerichtet sei.... Dann braucht der Mensch keine irreführenden Gedanken zu fürchten, dann wird er geleitet und in rechtes Denken geführt, dann übernehmen Lichtwesen die Verantwortung, und sie werden wahrlich nur den Einfluß auf den Menschen ausüben, der gute und rechte Gedanken fördert. Nichts brauchte er zu fürchten, wenn er sich vor jeder Entscheidung, vor jeder Gedankentätigkeit, die rechtes Denken erfordert, sich dem himmlischen Vater empfiehlt, wenn er alle guten Wesen um Schutz und Hilfe bittet. Dann wird sein Denken recht sein, denn dann finden die Wesen der Finsternis keinen Zutritt, dann können sie keine Verwirrung stiften, auf welchem Gebiet es auch sei. Ein guter, Gott zugewandter Wille schützt den Menschen vor irrigem Denken.

Ihr Menschen habt aber dennoch Stunden, wo die Gedanken, d.h. der Wille, wieder der Welt zugewandt sind, und dies nützet der Gegner Gottes, um das zu entkräften, was gute Wesen euch vermittelt haben. Dann setzen Zweifel ein, und dann wirken sofort die Gegenkräfte. Das Weltverlangen kann euch diesen Gegenkräften ausliefern, denn die Bindung mit Gott, mit der Lichtwelt, wird gelockert durch jeden Gedanken, der noch der Welt gilt, durch jedes Verlangen, das nicht geistige Ziele hat. Darum soll sich jeder Mensch beobachten, wieweit er noch irdisch gesinnt ist, er soll in entscheidenden Fragen möglichst jede irdische Bindung lösen, er soll sich rückhaltlos der geistigen Lichtwelt hingeben, und er wird dann immer sicher sein, von dieser betreut zu werden, er wird reden und denken, wie es recht ist vor Gott, und auch die innerliche Festigkeit spüren, sowie er das Gedankengut vertritt, das ihm in dieser Verbindung vermittelt wurde....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 29. April 2026

Erbitten des göttlichen Segens...

 

   

Kundgabe Nr. 8993, erhalten von Bertha Dudde am 11.06.1965 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Was ihr auch unternehmet, ihr müsset euch immer Meinen Segen erbitten, dann nur kann euch alles den Erfolg eintragen, den ihr erhoffet. Und daß ihr besonders dann mit Meinem Segen arbeitet, wenn ihr geistige Arbeit euch vornehmet, das wird euch auch die Kraft dazu verleihen, denn wo Ich Selbst um Hilfe angegangen werde, dort kann eine Arbeit nicht vergeblich geleistet sein. Und Mein Segen wird auf jeder geistigen Arbeit ruhen, denn sie ist die wichtigste, die ihr um der Erlösung eurer Mitmenschen willen tun sollet. Und da ihr Meinen Willen damit erfüllet, daß ihr euch des Nächsten geistiger Not annehmet, wird euch auch immer Mein Segen gewiß sein, doch ihr sollet ihn bewußt erbitten, weil Ich dann euch unbeschränkt bedenken kann. Ihr beweiset Mir dadurch, daß ihr euch voll und ganz unter Meinen Willen stellet, daß ihr immer nur Mir zu dienen bereit seid, daß ihr nichts tun wollet, was nicht Meinem Willen entspricht, und daß ihr Mich liebet, wie Ich geliebt sein will.... Eurer Bitte um Meinen Segen komme Ich auch sofort nach, denn es ist dies eine geistige Bitte, die wohl auch geistig zu bewerten ist, wenn ihr um irdische Dinge bittet und Ich euch sicher diese auch erfüllen werde, weil ihr dann auch nur um etwas bittet, was euch nicht zum Schaden der Seele ist. Darum betet stets um Meinen Segen, was ihr auch unternehmen wollet. Betet darum, daß Ich euch jedes Gespräch segne, jede Handlung und jeden Gedanken.... betet um Meinen Segen bei jedem Vorhaben, das ihr ausführen wollet, und lasset Mich so niemals aus euren Gedanken aus, denn ihr werdet es selbst erfahren, wie wichtig es ist, daß ihr euch in allem Mir unterstellet, daß ihr durch diese Bitte immer Meine Gegenwart ersehnet und daß sie euch auch gewiß ist.... Ich will immer nur, daß ihr ständig an Mich denket, denn nur dann kann Ich euch offensichtlich beistehen, und Ich werde das auch tun, daß Ich euch deutliche Zeichen gebe von Meiner Gegenwart und dadurch euer Glaube immer mehr gestärkt werde. Denn dieser wird noch vielen Anstürmen ausgesetzt sein von seiten Meines Gegners, und nur, wenn ihr stark seid im Glauben, werdet ihr diesen Anstürmen widerstehen können. Und so ihr nun in jeder geistigen oder leiblichen Not Mich bittet, euer Tun zu segnen, werdet ihr auch allem Unheil begegnen können, denn immer bin Ich es nun, Dem ihr euch anvertraut habt und Der nun für euch handelt, ihr also nur das ausführet, was Mein Wille ist.... Ihr müsset immer mit Mir verbunden sein, jeder Gedanke soll immer zuerst zu Mir gerichtet sein, dann auch wird all euer Tun unter Meinem Segen stehen, und dann werdet ihr reifen in der Liebe und auch in der Erkenntnis, denn dann strömt Meine Liebekraft ständig in euch ein, und ein stiller Friede wird euer Los sein.... Lasset Mich nicht mehr aus euren Gedanken aus.... Das ist Meine immerwährende Sorge um euch, daß Ich der Inhalt eurer Gedanken sein will, daß Ich euch ständig zur Seite gehen kann, was aber euren Willen voraussetzt, Meine Führung zu erbitten und anzunehmen. Dann aber könnet ihr unbesorgt euren Erdenlebensweg zurücklegen, denn Ich Selbst verlange nach euch und erwarte nichts sehnlicher von euch, als daß ihr selbst auch dieses Verlangen in euch habt, daß es auch euer sehnlichster Wunsch sein möge, euch nimmermehr zu trennen und vereint zu sein mit Mir bis in alle Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Verkehr mit dem Jenseits... Gebewilligkeit... (Spiritismus)...

 

   

Kundgabe Nr. 2496, erhalten von Bertha Dudde am 05.10.1942 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Es ist unvergleichlich wertvoll, sich in einen Zustand zu versetzen, der die Verbindung mit dem geistigen Reich erbringt, denn nur durch eine solche Verbindung ist es möglich, in die Wahrheit geleitet zu werden. Und darum ist es auch Gott-gewollt, daß dieser Verkehr aufrechterhalten bleibt, solange der Mensch nach der Wahrheit strebt. Nur das Wahrheitsverlangen berechtigt zu einer solchen Verbindung, denn dies ist der Zweck einer Verbindung vom Diesseits zum Jenseits, daß dadurch die reine Wahrheit zur Erde geleitet wird. Die Wahrheit zu verlangen glaubt jedoch jeder Mensch, sowie er sich mit dem Jenseits verbindet. Oft aber ist es nur Wißbegierde, also das Verlangen, über das jenseitige Reich Aufschluß zu erhalten, ohne sich dabei einer Aufgabe bewußt zu werden, daß das empfangene Wissen weitergeleitet werden soll an die unwissenden Mitmenschen. Denn wer empfängt, der soll auch geben. Ist die Ichliebe eines Menschen stark betont, dann nimmt jener Mensch das Wissen aus dem geistigen Reich nur für sich entgegen. Dies entspricht nicht dem Willen Gottes, denn allem Handeln und Denken soll das Gebot der Nächstenliebe zugrunde liegen. Ein liebendes Herz empfängt und teilt Empfangenes aus.... Ist der Mensch aber nicht gebewillig, dann verliert er auch den Anspruch, Gaben zu empfangen. Hält er dennoch den Verkehr mit dem Jenseits aufrecht, so ist keine Garantie für reine Wahrheit gegeben, denn es drängen sich nun auch die Wesen heran, die durch Eigenliebe noch weit von der Wahrheit entfernt sind. Es brauchen somit nicht alle Kundgaben der Wahrheit zu entsprechen, so sie durch einen Menschen empfangen worden sind, der sich nicht in den Dienst Gottes gestellt hat, d.h. Ihm seinen Willen erklärt hat, für Ihn und die Verbreitung der reinen Wahrheit tätig zu sein. Dieses bewußte Gott-dienen-Wollen schützt den Menschen vor unwahren Geistesgaben, denn Gott leitet die Wahrheit nur zur Erde zu dem Zweck, daß der Menschheit diese vermittelt wird. Es muß das Empfangen der Geistesgaben die Auswirkung eines liebenden Herzens sein, es muß die Liebe zum Mitmenschen erst den Menschen fähig und würdig machen, Geistesgaben in Empfang zu nehmen. Eine Verbindung zum Jenseits kann aber auch von Menschen hergestellt werden, deren Liebesgrad ein sehr niedriger ist; sie werden auch ständig Mitteilungen aus dem geistigen Reich entgegennehmen, diese werden aber immer dem Wesen oder dem seelischen Reifegrad des Menschen entsprechen, der die Verbindung anknüpft. Es wird jeder Mensch mit Beschlag gelegt, der sich zum Empfangen von Botschaften aus dem geistigen Reich bereit erklärt. Alle geistigen Wesen wollen sich äußern, und sie tun dies auch, ihrem Reifegrad, d.h. ihrem Wissen, entsprechend. Die Scheidewand zwischen Wahrheit und Unwahrheit aber errichtet der Mensch selbst durch den Grad seines Wahrheitsverlangens. Wer die reine Wahrheit anstrebt, dessen Verlangen wird auch entsprochen durch Wahrheitsträger, durch Wesen, die lichtvoll sind und im Verband stehen mit Gott. Diese können nur reine Wahrheit austeilen, und sie schützen auch den empfangenden Menschen davor, Irrtum entgegenzunehmen, denn ihre Kraft ist so stark, um alles unvollkommene Wesenhafte aus der Nähe des Menschen zu verdrängen, der nur die Wahrheit begehrt und sie entgegennehmen will, um sie zu verbreiten unter der in Dunkelheit dahinwandelnden Menschheit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Leben ohne Liebe... Zeitiges Abrufen...


   

Kundgabe Nr. 1871, erhalten von Bertha Dudde am 04.05.1939 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Die göttliche Sendung ist überaus gnadenreich, und (es = d. Hg.) vermehret der Mensch sein Wissen um Dinge, die ihm sonst verborgen bleiben, und so ist dir heut zugedacht eine Erklärung, die im Zusammenhang steht mit dem Ableben dessen, der deine Gedanken beschäftigt. Darum merke auf: Das bewußte Sich-Versenken in geistige Probleme fördert unzweifelhaft die Entwicklung der Seele, und es ist daher ein jeder Geistig-Suchende im Vorteil gegenüber denen, die außerirdischen Fragen gar keine Beachtung schenken. Nun vollzieht sich aber im Herzen des geistig Strebenden eine Wandlung.... Er sieht sich der Erkenntnis wohl nahe und bleibt doch in gewisser Abwehr, und zwar deshalb, weil er strebet mehr verstandesmäßig als mit dem Herzen.... d.h., die Liebe ist in ihm noch nicht recht tätig geworden, und es hat somit ein rechtes Liebesleben, das zur Erweckung des Gottesgeistes führt, noch nicht eingesetzt, und so sucht der Mensch mit gutem Willen zwar der Wahrheit näherzukommen, erkennet Gott auch als das anbetungs-würdigste Wesen an, sucht Ihm nahezukommen, und doch fehlt ihm die rechte Wärme, die in der Liebe ihren Ursprung hat.... Es ist der Mensch wohl mit allen Sinnen bereit, die Gnade Gottes in Empfang zu nehmen, und wird doch im tiefsten Herzen den Gedanken nicht los, daß eine ewige Gottheit Sich niemals sichtbar äußern wird um der armseligen Kreatur willen.... Und dies ist ein Mangel an Glauben, der sofort behoben wäre, so der Mensch die Liebe pflegen möchte mit aller Hingabe.... Wer in der Liebe lebt, ist der ewigen Gottheit so nahe, daß er Ihren Hauch verspürt.... wer in der Liebe lebt, geht ganz in Gott auf, weil Gott Selbst in allen Werken der Liebe in ihm ist.... Und wer in der Liebe lebt, muß zum wahren Erkennen kommen, denn die Liebe Selbst gibt ihm solches kund. Doch der Liebe ward zu wenig geachtet im Leben, weil der eigenen Liebe allzusehr Rechnung getragen ward. Und so muß nun der Seele aufs neue Gelegenheit geboten werden, sich in der Liebe zu üben, und kann solches sehr wohl ins Werk gesetzt werden auch drüben im Jenseits. Denn sein geistiges Wissen ist groß und wird ihm seine Aufgabe erleichtern, so in ihm auch die Liebe lebendig wird. Und so wird der Wille schon gesegnet sein, denn es verhilft dieser Wille ihm zu reger Betätigung, und er geht so einen neuen Vertrag ein mit dem himmlischen Vater.... er unterweiset, die arm sind im Geiste, er übermittelt ihnen, was sein geistiges Eigentum ist, und bedenket alle die Armen, denen weder Liebe der Erdenmenschen noch eigene gute Werke das Jenseits erträglich machen.... er will weitergeben, was er empfangen hat in reichem Maß, und will die Liebe zu allen diesen Armen tätig werden lassen, was er auf Erden versäumt hat bisher und daher zu seiner eigenen Vollkommenheit noch ein weiter Schritt war, so er diesen Weg auf Erden gehen sollte ohne die rechte Liebe.... Er wollte zwar, doch der Liebe Kraft erfaßte er nicht.... und ist daher heimgerufen worden, um im Jenseits seiner Aufgabe nachzukommen und in tätiger Liebe mitzuwirken an der Erlösung irrender Seelen.... denn es benötigt der Herr noch viele Arbeiter für Seinen Weinberg, und was Er anordnet, ist immer weise und gerecht....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 28. April 2026

Schlechte Gedanken.... Lieblosigkeit.... Gemütszustand....


   

Kundgabe Nr. 1871, erhalten von Bertha Dudde am 02.04.1941 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Das bewußte Zurückweisen schlechter Gedanken ist das sicherste Mittel zur Hebung des Gemütszustandes, denn dann wird jenen Kräften Widerstand entgegengesetzt, die ihren ganzen Einfluß aufbieten, um den Menschen Gott-abwendig zu machen. Es erfordert dies wohl den ganzen Willen des Menschen, und so dieser geschwächt ist durch das Nachgeben, also Eingehen in solche Gedanken, muß der Mensch leiden, d.h., eine trübe Stimmung bemächtigt sich seiner, die ihn drängt und belastet. Und das Böse triumphiert, denn immer größer wird sein Einfluß, immer schwächer der Wille des Menschen und seine Widerstandskraft. Es sind solche Stunden eine gewisse Gefahr für die Seele, und wiederum muß der Mensch sich selbst daraus befreien. Er muß beten, innig und voller Zuversicht, daß Gott ihn aus dieser Lage befreien möchte. Es gehört auch zum Gebet der Wille des Menschen, doch so die Seele ringt, um aus dieser Situation befreit zu werden, stehen ihr die guten Kräfte des Jenseits bei, sofern sich der Mensch hilfeflehend ihnen zuwendet, sofern er selbst danach verlangt, frei zu werden von diesem Druck. Doch zumeist wird der Mensch apathisch und wehrt sich nicht, und desto schwieriger ist seine Befreiung aus der Macht der Finsternis, und der Kampf wird immer nötiger, der Leidenszustand immer unerträglicher. Es ist der feste Glaube das beste Mittel, und es kann sich der Mensch in vollster Seelenruhe den guten Kräften überlassen, so er nur ihre Macht und Kraft bejaht. Sie helfen ihm ganz gewiß und dulden es nicht, daß die schlechten Mächte Oberhand gewinnen über ihn. Ein Nachgeben, sofern schlechte Gedanken auftauchen, ist mangelnder Glaube, denn schlechte Gedanken richten sich gegen das göttliche Gebot.... Wer fest glaubt, erfüllt jedes Gebot, das Gott den Menschen gegeben hat, wer jedoch schwach ist im Glauben, der wird auch die göttlichen Gebote mißachten, und also werden seine Gedanken sich gegen diese Gebote richten, er wird bar sein jeder Liebe, also lieblose Gedanken hegen, und dies bezweckt der Widersacher. Denn dadurch bekommt er den Menschen in seine Gewalt. In einer derartigen Verfassung ist es oft schwer, auf den Weg der Liebe zurückzufinden; es hat der Mensch ein Unrecht begangen, so er lieblose Gedanken hegt, und er muß dieses Unrecht nun gutmachen, indem er, durch Leiden genötigt, im Gebet ringt um die Zuwendung der göttlichen Liebe, die jeder lieblose Gedanke zurückgestoßen hatte. Der Wille zu Gott wird den Menschen sein Unrecht erkennen lassen, und es wird ihm dann auch leicht werden, zu Ihm zu beten.... doch es muß der Wille selbst tätig werden, er kann nicht gerichtet, d.h. zwangsweise wieder Gott zugelenkt werden....

Amen

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Montag, 27. April 2026

Maske des Widersachers... "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen..."

   

Kundgabe Nr. 2904, erhalten von Bertha Dudde am 30.09.1943 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Nur göttliche Einströmungen können den Menschen zum guten Handeln veranlassen, niemals aber werden Kräfte von unten den Menschen die Liebe lehren und ihn zu bestimmen versuchen, Gott-wohlgefällig zu leben. "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen....", welchen Kräften die Menschen sich hingeben. Und dies genüge euch, die ihr im Zweifel seid. Welcher Geist sollte euch Liebe lehren, wenn nicht Gott Selbst?.... Die Liebe ist göttlich und wird daher nimmermehr vertreten werden von Gott-abgewandten Wesen.... Und wo einmal die Liebe gelehrt und geübt wird, dort ist des Widersachers Macht gebrochen, also würde er sich selbst einer Waffe berauben, so er um einer Maske willen zuvor zum Liebeswirken anregen wollte; er würde den Menschen selbst das beste Mittel in die Hand geben, sich selbst und sein Wirken zu erkennen als Gott abgewandt.... Er aber sucht die Menschen zu blenden, ihnen jegliches Urteilsvermögen zu schwächen, und er hüllt sich selbst wohl ein in den Deckmantel der Liebe, er stellt sich selbst hin als gut und edel, und er beeinflußt nun die Menschen zu Handlungen wider die Liebe.... Er stellt sich selbst hin als Vertreter des Guten und sucht nur für seinesgleichen Vorteile zu erzielen, die jedoch nur rein irdisch erkennbar sind und die immer auf Kosten des Mitmenschen erreicht werden. Es sind keine Werke der Liebe, zu denen er die Menschen drängt, wenngleich er sich unter dem Deckmantel der Liebe den Menschen nähert.... Es sind auch keine geistigen Ziele, die er verfolgt, und daran erkennet ihr gleichfalls das Wirken von oben oder von unten her.... Sowie die Umgestaltung des innersten Wesens zur Liebe gelehrt wird, müsset ihr den göttlichen Ursprung anerkennen und wissen, daß nur die Boten des Himmels eine solche Lehre euch vermitteln. Denn durch die Liebe erlöset sich der Mensch, durch die Liebe macht er sich frei aus der Gewalt des Gegners von Gott. Dieser aber sucht die Menschen erneut an sich zu fesseln, und er treibt sie an zu den lieblosesten Handlungen, er treibt sie an zum offenen Kampf gegen Gott, gegen alles Gute, er sucht das Denken der Menschen vom Guten abzulenken und nur materielle Dinge anzustreben, und sein Einfluß gilt jeglicher Zerstörung dessen, was für Gott und von Gott zeugt. Und also suchet er, die Menschen zuerst in der Eigenliebe zu bestärken, und er wird ihnen nimmermehr die Nächstenliebe predigen.... denn nur so gewinnt er die Seelen für sich. Die göttliche Liebe aber offenbart sich, indem sie die Menschen zur uneigennützigen Liebe erzieht, indem sie ihnen den Weg weiset, der zur Rückgewinnung des Urzustandes führt, der Liebe war in reinster Form.... Und darum muß alles, was Liebe lehrt, göttlichen Ursprungs sein, es muß unweigerlich von Gott zeugen, weil Gott Selbst die Liebe ist und Er alles von Ihm einst Abgefallene zu Sich zurückzuführen sucht, was nur möglich ist, so der Mensch selbst zur Liebe wird, weswegen alle Bemühungen der Lichtwesen nur dem einen Ziel gelten, die Menschen in der Liebelehre zu unterweisen und ihnen zu helfen, zu Gott zu gelangen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 26. April 2026

Empfangen des göttlichen Wortes ungewöhnliche Gnade....

   

Kundgabe Nr. 1405, erhalten von Bertha Dudde am 02.05.1940 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Es ist eine ungewöhnliche Gnade, das Wort des Herrn empfangen zu dürfen, gibt es doch dem Menschen auf Erden auch außergewöhnliche Kraft zum Streben nach oben. Der geringste Hinweis, so er befolgt wird, fördert die Seele in ihrer Entwicklung, und es bleiben ihr so viele Stunden der Zweifel und Glaubensschwäche erspart, die ein Mensch überwinden muß, der die innerliche Verbindung mit Gott nicht recht findet. Denn es ist das Empfangen des Wortes immer erst die Auswirkung der innigsten Verbundenheit mit dem himmlischen Vater. Und es wird der Vater stets die Kinder dementsprechend bedenken, die zu Ihm kommen in aller Vertrautheit und denen es Bedürfnis ist, in kindlichster Weise mit Ihm zu verkehren. Es ist immer die Stärke des Verlangens nach Gott der Maßstab, mit dem auch die Kraft aus Gott ihm zugemessen wird. Und es kann der Mensch Unglaubliches leisten, je inniger er mit Gott in Verbindung tritt, denn ihm geht auch unglaubliche Kraft zu. Das völlig "Sich-dem-Herrn-Überlassen" wird ein völlig-mit-göttlicher Kraft-Durchdrungensein nach sich ziehen, und dann ist dem Erdenkind möglich, was unfaßbar ist für die Mitmenschen. Es gehört nur der Wille dazu, Gott zu dienen und den Mitmenschen zu helfen, um der außerordentlichen Gnade des Empfangens göttlicher Worte gewürdigt zu werden. Denn es bezeugt dieser Wille, daß der Mensch die Gebote Gottes zu erfüllen bestrebt ist.... Gott den Herrn, zu lieben über alles und den Nächsten wie sich selbst. Er begehrt gleichsam das Wort zur Errettung der Seelen seiner Mitmenschen, er erkennt die geistige Not und will sie beheben, indem er aufklärend die Mitmenschen beeinflussen möchte. Und dieser Wille trägt ihm das göttliche Gnadengeschenk ein, denn alles, was Gott dienen will, ist dem Herrn willkommen auf Erden wie im Jenseits. Nur das Dienen in Liebe bringt Erlösung, obzwar der Kampf auf Erden um die Errettung irrender Seelen oft ein schwerer ist und der gute Wille des Menschen zumeist auf harten Widerstand stößt. Gottes Liebe gilt unausgesetzt diesen Irrenden, und so der Mensch gleichfalls in der Liebe steht und sich nur dem Herrn als Mittler zur Verfügung stellt, kann die Liebe Gottes durch diesen Menschen wirken, ohne für den Menschen als Glaubenszwang in Erscheinung zu treten. Denn es wäre Gott wohl ein leichtes, Seinen Willen den Menschen hörbar kundzutun, doch die Folge davon wären nicht freiwillig zu Ihm Verlangende, sondern in Furcht und blindem Gehorsam Seine Gebote erfüllende Geschöpfe, die niemals als gerichtete Wesen die Kindschaft Gottes erlangen könnten. So aber Gott Sich eines Mittlers bedient, dem Er Seinen Willen offenbart.... diese Offenbarungen nun einesteils den Mitmenschen stutzig machen, andererseits ihn aber nicht zwingen, sie als göttliche Offenbarungen anzunehmen, so ist dadurch dem Menschen die Willensfreiheit belassen; es macht kein Zwang den Menschen unfrei, und dies ist von größter Wichtigkeit. Es muß ein jeder Mensch aus eigenem Willen zum Vater kommen.... er muß Gott suchen, so wird Sich Gott auch finden lassen, und Hinweise auf Gottes ewige Herrlichkeit werden dem Menschen genug geboten, so daß er seine Gedanken zu dem Schöpfer senden und Ihn auch begehren kann.... Es ist das Bewußtsein, Kraft aus Gott empfangen zu können, etwas überaus Herrliches, es hebt den Menschen über die Erdenschwere hinaus, und sein Erdenleben ist wahrlich ein leichteres als ohne die Inanspruchnahme dieser göttlichen Kraft. Es sind also viele berufen.... Einem jeden steht die Möglichkeit zu, die Kraft aus Gott zu nützen, sich in Verbindung zu setzen mit Ihm und also Träger der göttlichen Kraft zu sein.... Doch nur wenige sind auserwählt.... wenige nur nützen das göttliche Angebot und nehmen die Kraft bereitwillig in Empfang durch ihr Verlangen nach dem Herrn. Und also kann Gott nur wenige bedenken, die sich Ihm innig verbinden und gleichsam ihr Einverständnis dadurch erklären, mit Ihm und für Ihn wirken zu wollen. Dienen.... Gott und dem Nächsten.... das ist eure Lebensaufgabe, die ihr leicht und mühelos bewältigen könnt, so ihr euch der Kraft aus Gott bedienet. Und Gott teilet sie einem jeden mit, der sie in Empfang nehmen will.... Ihr könnet die Gnade nicht ermessen, die euch allen zusteht, die ihr nur zu nützen brauchet und die euch unglaublichen Segen einträgt.... die eure Höherentwicklung gewährleistet und euch noch auf Erden zu einem Lichtwesen gestalten kann, so ihr sie als solche erkennet und begehret.... Und so euch das Wort zugeht, das euch in Kenntnis setzt vom göttlichen Willen, geht euch auch gleichzeitig damit die Kraft zu, diesen Willen zu erfüllen. Ihr dürfet nicht Sorge haben, daß ihr nicht ausführen könnt, was Gott von euch verlangt, denn Er Selbst ist bei euch im Wort, Er stärkt und kräftigt euch und macht euch fähig, alles zu tun, was Seinem Willen entspricht. Und darum sollt ihr ohne Bedenken euch allem unterwerfen, was Er von euch fordert. Denn so ihr nur wollt, gelingt euch alles, was göttlichem Willen entspricht. Unglaubliches vermag der Mensch zu leisten, dessen Wille nur Gott gilt.... der Ihm nur entgegenstrebt, denn Gottes Weisheit und Liebe erkennt seinen Willen und gibt ihm Kraft zu seinem Vorhaben. Und es wird das empfangene Wort stets der größte Kraftspender sein.... Wer dieses in sich aufnimmt, wird fühlbar der Kraft innewerden; es wird sein Glaube erstarken, seine Tatkraft rege werden und sein Wille stets und ständig sich dem göttlichen Willen unterstellen, und also wird der Mensch fähig sein, auf Erden schon erlösend zu wirken an sich und seinen Mitmenschen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 25. April 2026

Licht oder Dunkelheitszustand nach dem Ableben...

 

   

Kundgabe Nr. 1927, erhalten von Bertha Dudde am 20.05.1941 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Sowie ihr das Erdenleben beendet, geht eine Veränderung vor sich um euch und eure Umgebung. Das leibliche Auge ist erloschen; was ihr nun seht, erschaut ihr mit dem geistigen Auge, und dieses ist nun je nach dem Reifezustand der Seele fähig, das um sich Befindliche zu erfassen.... Es wird alles aufnehmen können, so der Mensch auf Erden geistig gestrebt hat und demnach die Seele schon einen bestimmten Reifegrad erlangt hat;.... sie wird jedoch wenig erblicken, so die Seele noch unreif ist. Denn dann ist ihr geistiges Auge noch verschlossen. Und demnach ist es noch dunkel und lichtlos um eine solche Seele. Gleich Schatten erblickt sie alles und sie irret nun in einem verzweifelten Zustand umher, wie ein des Augenlichtes beraubter Mensch, der sich nirgends zurechtfindet. Es ist dies eine traurige Lage, und die Seele ist nun weit davon entfernt, ihre Umgebung als göttliches Reich anzusehen. Sie wandelt ruhelos umher, bis sie nach langer Zeit auf Seelen stößt, die im gleichen Zustand sind.... Es können sich die Seelen nun ihr Leid klagen und tun es auch, je nach ihrer Erkenntnis.... Sie werden klagen und murren oder verzweifelt in völliger Apathie verharren. Und doch ist das Zusammentreffen mit solchen Seelen die einzige Möglichkeit, ihren Zustand zu bessern, indem sie sich gegenseitig raten und die Mittel erwägen, aus dieser lichtlosen Gegend herauszukommen. Und sobald dieses Verlangen in ihnen rege wird, erscheinen Lichtwesen in einer Umhüllung ihrer Lichtgestalt und geben ihnen Ratschläge zur Verbesserung ihrer Lage. In diesem verzweifelten Zustand ergreifen die Seelen jede Möglichkeit, so sie nicht gänzlich verstockt sind und sie dann in immer dunklere Gegenden geraten, anstatt zum Licht zu kommen. Es gibt so viel Elend und Leid in diesem lichtlosen Reich, daß so manche Seele das Verlangen in sich spürt zu helfen und nun ihrerseits alles tut, um das Leid zu mildern. Dann beginnt ihre Liebetätigkeit, die sie auf Erden versäumt hatten. Und mit dieser Liebetätigkeit beginnt auch das geistige Auge schaufähig zu werden.... Immer mehr wird die Seele um sich zu erkennen vermögen, und also wird sie auch wissender werden, denn sie sieht nun, was geistiges Wissen einträgt, hat Verlangen nach immer hellerem Licht, tritt dadurch in Verbindung mit Lichtwesen, empfängt von ihnen erweitertes Wissen, gibt in ihrem Drang zu helfen das Wissen weiter und ist also unentwegt in Liebe tätig.... Also strebt sie nun zur Höhe, es wird immer heller und klarer um eine solche Seele, und bald ist sie dem dunklen Reich entflohen, um nun ständig im Licht zu sein. Hat die Seele durch das Leid der sie umgebenden Seelen sich einmal zur Liebetätigkeit entschlossen, dann ist ihr Zustand nicht mehr hoffnungslos. Schlimm aber ist es für die Seelen, die gleichfort in ihrer Untätigkeit verharren, die nur des eigenen entsetzlichen Zustandes gedenken und die das Leid der anderen völlig unberührt läßt. Sie können auch nicht in diesem Zustand belassen werden, ansonsten niemals sich andere Regungen in ihnen entwickeln könnten. Es wird daher ihr Zustand immer lichtloser, ihre Qualen immer unerträglicher, damit sie endlich versuchen, ihrer Umgebung zu entfliehen, damit am eigenen Leid auch das Mitgefühl für das Leid der anderen erwacht. Denn es kann sich die Seele nur durch Liebetätigkeit erlösen, d.h. frei machen aus der Dunkelheit und emporsteigen zum Licht. In solchem Zustand ist die Seele ganz besonders bedürftig des Gebetes der Menschen auf Erden.... denn dieses vermittelt ihr die Kraft und stärkt ihren Willen nach oben. Es sind diese Seelen so bedauernswert, und es kann ihnen durch ein Gebet in Liebe außerordentlich Hilfe geleistet werden; doch wie viele Seelen müssen des Gebetes entbehren.... die sich auf Erden niemals liebend betätigt haben, denen folgen wenig gute Gedanken nach in das Jenseits, und darum ist deren Zustand auch so außergewöhnlich trostlos. Und doch läßt das Ringen von seiten der Lichtwesen um solche Seelen nicht nach.... Und auch die schon weiter vorgeschrittenen Seelen nehmen sich ihrer an und versuchen ihnen Hilfe zu bringen, denn es steigt unentwegt das Lichtvolle zur Finsternis hinab, um zu erlösen, was nicht ganz widersetzlich ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 24. April 2026

Kraftauswirkung des Wortes.... Herr über Materie...


   

Kundgabe Nr. 6775, erhalten von Bertha Dudde am 04.03.1957 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Wenn sich euch der Gnadenborn von oben erschließet, dann verfügt ihr auch über Kraft, um euren Erdenlebenswandel mit Erfolg zurücklegen zu können, denn dann ist der Bann schon gebrochen, den ihr selbst über euch verhängt hattet durch die Abwehr Meiner Liebekraft.... Ihr nehmt diese nun vollbewußt entgegen, also muß nun auch euer Schwächezustand behoben sein insofern, daß ihr nicht mehr unter der Gewalt Meines Gegners steht, daß er euch also nicht mehr hindern kann auf dem Weg nach oben.... Denn nun seid ihr selbst stark genug, um ihn abzuwehren, wenn er euch bedrängen will. Und er kann euch nur dann bedrängen, wenn euer Streben zur Höhe nachläßt, aber solange ihr Nahrung empfanget aus Meiner Hand, wird auch euer Sinnen und Trachten immer zur Höhe gerichtet sein, ansonsten der Strom von oben versiegen würde. Dennoch wird Mein Gegner euch versuchen wollen immer und immer wieder, weil es ihm ein Greuel ist, wenn sein Treiben entlarvt wird und wenn er an Anhang verliert. Aber diese Versuchungen werden immer nur dann für euch gefährlich sein, wenn ihr der Welt noch verhaftet seid, denn nur durch die Welt kann er auf euch einwirken. Wer also die Welt liebt, der ist auch in Gefahr, seinen Versuchungen zu erliegen.... wer sie überwunden hat, den kann er nicht mehr locken durch die Welt. Sowie aber Mein Geist sich in eines Menschen Herz ergießen kann, hat auch die Welt schon ihren Anreiz verloren für den Menschen, wenngleich er mitten in der Welt steht und sich auch darin behaupten muß, solange er auf Erden lebt. Doch es ist ein Unterschied, ob ein Mensch über der Welt Mich vergißt, also die Welt und ihre Güter für ihn "sein Gott" sind, oder ob er sie nur noch als letzte Prüfungsstation ansieht, deren Güter er nicht mehr hoch einschätzt und darum sein Herz nicht an diese Güter hängt.... Stets mehr sich vertiefen in sein Inneres soll jeder Mensch, der zur Höhe strebt, und so ihm von oben Kraft zugeht durch Mein Wort, wird auch nichts ihn von der innerlichen Einkehr zurückhalten, denn das ist die Kraftwirkung Meines Wortes, daß sie den Menschen stets mehr Mir zudrängt, der sich in Mein Wort versenkt. Aber solange er auf Erden lebt, steht er auch in immerwährendem Kampf mit allem, was ihn umgibt.... Und sowie er sich alles unterordnet, sowie er selbst Herr ist über die Materie, sowie er diese nicht Herrschaft über sich gewinnen läßt, geht er auch als Sieger aus diesem Kampf hervor. Aber er kann nicht die Welt fliehen, er soll sie überwinden.... indem er sich nicht abhängig macht von deren Gütern, indem er ebensoleicht verzichten kann.... und immer dann verzichten muß, wenn die Gefahr besteht, geistig zu verflachen.... Denn dann ist der Versucher am Werk, und dann müsset ihr achtsam sein. Und Ich weiß es wahrlich, wie Ich denen zu Hilfe kommen kann, die ernstlich Mich zu erringen trachten, und Ich werde diese nicht in die Hände Meines Gegners fallen lassen. Was der Seele zur Gesundung dienet, wird sie empfangen und dazu dienen ihr auch zuweilen Krankheit und Leiden, denn nicht immer ist ein gesunder Körper frei von Begierden, und die Krankheit kann noch unreine Triebe beseitigen helfen.... Dennoch soll nicht jede Krankheit angesehen werden als eine solche Maßnahme Meinerseits.... Sie kann auch zur Verherrlichung Meiner Liebe und Macht dienen. Denn ihr Menschen wisset nicht um Meine Pläne, ihr wisset es nicht, daß Ich wieder Menschen verhelfen möchte zur Erlangung eines Glaubens, der lebendig ist. Aber ihr sollet es wissen, daß ihr aus einem Kraftborn schöpfen dürfet, der weit mehr bedeutet als ein noch so gesunder Körper. Und solange euch die Liebe des Vaters diesen Born öffnet, sollet ihr alles geduldig auf euch nehmen und gewiß sein, daß ihr einer anderen Gefahr entgehet, die zahllose Menschen bedroht, die sich der besten körperlichen Gesundheit erfreuen.... Und aus diesem Quell werdet ihr immer Kraft schöpfen dürfen und auch erkennen, daß Meine Liebe euch gilt zu jeder Zeit.... daß Meine Weisheit und Liebe alles richtet und lenket, wie es eurer Seele zum Heil gereichet.... Und auf diese Meine Weisheit und Liebe sollet ihr vertrauen und euch Mir gänzlich hingeben.... Dann wird jede Sorge von euch abfallen, ihr werdet aus Meiner Hand alles entgegennehmen, weil ihr euch von Meiner Liebe betreut wisset....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde