Dienstag, 3. November 2026

Kampf zwischen Licht und Finsternis...

 

      

Kundgabe Nr.4160 erhalten von Bertha Dudde am 06.11.1947
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Es wird ein ewiger Kampf bleiben zwischen Licht und Finsternis, d.h., es werden Ewigkeiten vergehen, bis das Licht die Finsternis völlig überwunden hat und nur noch ein unendliches Lichtreich besteht, wo keine Finsternis mehr eintreten kann. Es wird aber dann auch kein Kampf der Geister gegeneinander mehr stattfinden, sondern tiefste Liebe verbindet alle geistigen Wesen im gemeinsamen Wirken für Gott. Das Streben nach Vollkommenheit wird nie aufhören und somit eine neue Basis geschaffen sein für die Tätigkeit aller Wesen im geistigen Reich.... Denn diese gilt dann nicht mehr der Erlösung irrender Seelen, weil das Lichtreich nur erlöste Seelen birgt, sondern es ist ein gegenseitiges Anspornen zu immer größerer Vollendung, ein ständiger Zusammenschluß des gleich reifen Geistigen und verstärktes Wirken durch ständig vermehrte Kraft, die ausschließlich genützet wird zur Annäherung an Gott.... zu eifriger Liebetätigkeit, denn Wirken in Liebe bleibt ewiglich das erste Gesetz im geistigen Reich. Doch sie wendet sich hauptsächlich dem Schaffen und Gestalten geistiger Schöpfungen zu, dem Beglücken geistig gleichgesinnter Seelen, die im Zusammenschluß sich finden, um mittels vermehrter Kraft neue Schöpfungen erstehen zu lassen, die wieder anderen geistigen Wesen zu immer höherer Vollkommenheit verhelfen. Es ist ein unentwegtes Leben, d.h. ständige Tätigkeit in lichtvollster Umgebung, jedoch vom Verlangen getrieben nach dem Angesicht Gottes, nach Seiner Liebe und Seinem Wort, nach ständiger Ausstrahlung Gottes, die unsagbares Glück auslöst. Und dieses Verlangen findet ständig Erfüllung und wird doch niemals geringer, denn die Liebe Gottes wird immer erstrebenswert bleiben auch für das lichtvollste vollkommene Geistige, und darum wird auch die Seligkeit kein Ende nehmen, es werden die Wesen im geistigen Reich in Ewigkeit selig sein....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 2. November 2026

Offenbarungen Gottes durch die Schöpfung und direkt...

 

      

Kundgabe Nr.2453 erhalten von Bertha Dudde am 21.08.1942
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Wie sich in der Natur der göttliche Schöpferwille offenbart, so wird auch der Geist Gottes offenbar an den Menschen, die Sein Schöpferwille ins Leben gerufen hat. Was aus Ihm wurde und aus Seiner Kraft, das ist nur dann etwas Vollkommenes, wenn es sich seines Ausganges bewußt ist, wenn es um die erschaffende Macht weiß und um Deren Vollkommenheit. Es muß gleichsam Deren Kraft an sich verspüren, und es muß wissen um den Ursprung dieser Kraft und um ihre Auswirkung. Also muß dem aus Gott Hervorgegangenen die Gabe des Erkennens gegeben werden, es muß fähig sein, sich etwas vorstellen zu können, was der Wahrheit entspricht, und es müssen ihm diese Vorstellungen nahegebracht werden. Diese Fähigkeit besitzt das erschaffene Wesen in seinem Stadium als Mensch.... Es kann denken, handeln, wollen und fühlen.... es kann erkennen und also auch vollkommen werden, so es seine Fähigkeiten recht nützet, und es kann durch das rechte Nützen die Offenbarungen Gottes an sich selbst wahrnehmen.... es kann von Seinem Geist erleuchtet sein, so daß ihm jegliche Erkenntnis zugeht und der Mensch nun wissend wird.... Gott offenbart Sich Selbst den Menschen durch Seinen Geist. Es ist die Tiefe der Liebe, die Ihn dazu bewegt, nicht zu fassen vom Menschen, denn ihm fehlt jeder Maßstab für die Größe der Schöpfung, für die unzähligen Lebewesen, die die große Schöpfung beleben. Und ihm fehlt also auch das Verständnis für die Geringfügigkeit des Einzelwesens, gemessen an der unendlichen Schöpfung. Doch nichts in dieser unendlichen Schöpfung ist der ewigen Liebe zu klein, zu gering, um von Ihr erfaßt zu werden.... Ein jedes Wesen wird vom göttlichen Willen regiert, von Seiner Liebe betreut und von Seiner Kraft durchflutet, und einem jeden Wesen offenbart Sich Gott, so dieses in einem bestimmten Reifezustand Seine Offenbarungen entgegennehmen will.... Doch nicht immer in der gleichen Weise. Zu allen Menschen aber spricht Er durch die Schöpfung. Er ließ alles um den Menschen herum entstehen und gab ihm die Gabe des Denkens.... den Verstand. Also kann die Sprache der Schöpfung sehr wohl von jedem Menschen verstanden werden, und Gott kann in ihr von allen Menschen erkannt werden. Und so der Mensch nun die Gabe des Denkens recht nützet, d.h. die durch die Schöpfung gewonnenen Erkenntnisse sich zur Grundlage seines Verstandesdenkens macht und um weitere Erkenntnisse ringt im Gefühl der Zusammengehörigkeit mit der Macht, Welche die Schöpfung entstehen ließ.... wenn er also bewußt sich mit dieser Macht verbindet im Verlangen, seine Kenntnisse zu erweitern, so erfüllt er nun unbewußt die Bedingungen, die zu weiteren Offenbarungen der Schöpferkraft gefordert werden. Das Verlangen nach der Wahrheit wird nur in einem gewissen Reifezustand von einem Menschen empfunden, und daher wird diesem Verlangen auch entsprochen in der dem Menschen verständlichsten Art. Die direkten Offenbarungen des göttlichen Geistes erfordern besondere Bedingungen und sind zumeist mit einer Aufgabe an den Mitmenschen verbunden. Diese Offenbarungen bezeugen zwar offenkundig ein göttliches Wirken, sind aber dennoch in einer Form geboten, daß sie von dem nicht nach Wahrheit verlangenden Menschen auch abgelehnt werden können, denn die Annahme göttlicher Offenbarungen haben dessen Willigkeit zur Voraussetzung. Darum wird auch die Schöpfung als solche die Menschen nicht zwingen zur Erkenntnis einer macht- und kraftvollen Gottheit, sondern auch nur der Mensch, der erkennen möchte, empfindet in der Schöpfung die Sprache Gottes, denn die zahllosen Wunder der Schöpfung brauchen auch keinen Eindruck zu machen, so er sie unbeachtet läßt oder sie nur als für das menschliche Leben erforderlich ansieht. Ihm kann Gott Sich also nimmermehr offenbaren, denn würde Er dies tun in offensichtlicher Weise, ohne daß sich der Mensch selbst darum bewirbt durch seinen Lebenswandel und sein Verlangen nach der Wahrheit, so wäre auch die Glaubensfreiheit in Frage gestellt, was durchaus nicht im Willen Gottes liegt. Gerade die geistige Entwicklung muß vollkommen frei aus sich heraus angestrebt werden, die geistige Entwicklung ist aber unbedingt gewährleistet, so der Mensch sich der Offenbarungen Gottes würdig macht, denn es sind diese Sein in Liebe zu den Menschen gesprochenes Wort, das Er den Menschen zugehen läßt. Durch dieses Wort setzt Er sie in Kenntnis von allem, was zu wissen dem Menschen dienlich ist. Und was Er ihnen nun unterbreitet, läßt wieder deutlich erkennen, wie unendlich groß und gütig die ewige Gottheit ist, wie Sie unausgesetzt nur um das Wohl dessen besorgt ist, was aus Ihr hervorgegangen ist, und worin das Wirken Gottes im Universum besteht. Und sowie der Mensch davon Kenntnis hat, strebt er auch bewußt die ewige Gottheit an und begehrt den Kraftzustrom, der von Gott auf jedes Wesen überfließt und vom Menschen empfunden wird, er strebt die Vollkommenheit an, um sich zusammenschließen zu können mit der Kraft, Die alles, was ist, entstehen ließ aus übergroßer Liebe....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Kampf gegen Christus... Streiter Gottes... Weltanschauung...

 

      

Kundgabe Nr.1816 erhalten von Bertha Dudde am 17.02.1941
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Der Geisteskampf macht sich in der ganzen Welt bemerkbar, wird jedoch noch nicht offen geführt. Eine Weltanschauung, wo die Einstellung zu Gott nur nebenbei beachtet wird, ist schon ein Unterdrücken dessen, was eigentlich das Wichtigste im Erdenleben ist. Die Folge einer solchen Weltanschauung muß daher der Kampf gegen alles Geistige sein, denn wo das rechte Verhältnis zu Gott nicht hergestellt wird, dort steht die Menschheit in der Hörigkeit der gottgegnerischen Macht, und diese bestimmt die Menschen zum Bekämpfen alles dessen, was göttlich ist. Das verkehrte Denken der Menschen ist lediglich auf den Einfluß dieser Macht zurückzuführen, und der einzige Schutz dagegen bleibt das Anrufen der guten geistigen Kraft, das Anrufen Gottes.... Wie kann aber Gott zur Hilfe bereit sein, so diese Bereitschaft Gottes geleugnet wird?.... Und ein Leugnen derer ist es, so Gott nicht als Wesenheit anerkannt wird, Die in engster Berührung steht mit Ihren Geschöpfen. Diesen Glauben an eine wesenhafte Gottheit versucht man der Menschheit zu nehmen, und dadurch macht man auch das rechte Verhältnis zu Gott unmöglich. Es sind dies die Vorzeichen des eigentlichen, d.h. öffentlichen Kampfes gegen Christus und Seine Lehre. Und dieser Kampf wird Formen annehmen, daß das Wirken der gegnerischen Kräfte ganz offenkundig ist.... Und daher gibt Gott ebensooffenkundig die Beweise Seines Wirkens und Seiner Liebe zur irregeleiteten Menschheit.... Daher läßt Er allerorten Sein göttliches Wort zur Erde fließen, auf daß die wenigen, die noch die rechte Einstellung zu Gott haben, auch die Folgen derer erkennen, daß diese wenigen in der Wahrheit stehen und mit vollster Überzeugung eintreten können für das sichtbare Wirken Gottes und für Seine göttliche Lehre. Es sind solche sichtbare Beweise deshalb zugelassen, weil der Gegner Gottes kein Mittel scheut, um Ihn aus dem Herzen der Menschen zu verdrängen. Gott hindert das Wirken jener Kräfte nicht, sendet aber gleicherweise Seine Streiter aus und stattet sie aus mit Seiner Kraft. Er gibt dort, wo der Mensch aufnahmewillig ist, das reine göttliche Wort und steigt also Selbst im Wort zur Erde, um Seine Streiter vorzubereiten für den Kampf, der dem Geistigen gilt. Und es wird sich erweisen, daß die kleine Schar Gottesstreiter mächtiger ist als der Gegner, der wohl mit Unterstützung aller Kräfte aus der Unterwelt seinen Kampf führt, aber dennoch niedergerungen wird, da die Streiter Gottes über eine Kraft verfügen, die jene weit übertrifft. Gott läßt Seiner nicht spotten, Er ist liebevoll und barmherzig, und Er will den Menschen zu Hilfe kommen, die irren und aus der Unwissenheit heraus fehlen, aber nimmermehr läßt Er zu, daß der Geist der Finsternis die Welt beherrsche, und es versucht dieser, seine Herrschaft nun anzutreten, also wird der Kampf nun ausgetragen werden, und es werden wahrlich die Bekenner der wesenhaften Gottheit, die Bekenner Christi, als Sieger aus dem Kampf hervorgehen.

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 1. November 2026

Fürbitte und Erhörung...

 

      

Kundgabe Nr.2867 erhalten von Bertha Dudde am 02.09.1943
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Gebet euch dem Wirken des Geistes hin, der euch einführt in alle Wahrheit.... Und wo ein Zweifel euer Herz bedrückt, wo eine Frage in euch auftauchet, dort ziehet den Geist in euch zu Rate... d.h., bittet Gott um Erleuchtung durch die Kraft Seines Geistes, und ihr werdet Aufklärung erhalten und belehrt werden der Wahrheit gemäß.... Es ist die Not auf Erden unbeschreiblich groß, es ist fast kein Mensch, der unberührt davon bleibt; es ist aber die irdische Not nur gering, gemessen an der geistigen Not, deren Auswirkung dem Menschen nicht offensichtlich ist und die er darum wenig oder gar nicht in Betracht zieht. Es ist die irdische Not begrenzt, weil das Erdenleben für jeden Menschen nur von ganz kurzer Dauer ist, sowie der Maßstab angelegt wird an der endlos langen Zeit in der Ewigkeit, wo eine unvollkommene Seele in den Banden der Finsternis schmachtet. Und diese Qualen will Gott durch die irdische Not von der Seele abwenden, Er will die Seele läutern noch auf Erden, um ihr das viel bitterere Leid im Jenseits zu ersparen. Wohl kann Gott die Menschheit auf Erden verschonen, doch es wäre dies ein Mangel an Liebe, den die Seelen im Jenseits schmerzlich empfinden würden, wie umgekehrt die Seelen dereinst von Dank erfüllt auf die Leidenszeit auf Erden zurückblicken, die ihnen unsägliches Leid im Jenseits erspart hat. Denn das Leid auf Erden soll die Menschen zur Erkenntnis führen, das Leid auf Erden soll die Menschen Verbindung suchen lassen mit Gott und ihren Willen veranlassen, das Erdenleben Gott-wohlgefällig zu führen.... Dann erst kann das Leid von ihnen genommen werden. Die geistige Not muß also erst behoben werden, bevor Gott die irdische Not von den Menschen abwenden kann. Und diese geistige Not muß Anlaß sein zur Fürbitte.... Es müssen die Menschen im Erkennen dieser geistigen Not und ihrer Folgen beten für die irregeleiteten Menschen; sie müssen Gott um Kraft und Gnade bitten für diese, auf daß sie zum Erkennen ihrer Notlage kommen und aus freiem Willen dem Licht zustreben. Denn die irdische Not ist für diese Menschen eine Gnade, die ebendiese Erkenntnis bewirken soll. Es ist der Mensch leicht geneigt, zu glauben, daß das Erdenleid eine Strafe sei für die Menschen, die nicht dem Willen Gottes gemäß leben. Und darum bitten sie Gott um Erbarmen, sie bitten um Beendigung der irdischen Nöte, um Verkürzung des Leidenszustandes und also gewissermaßen um Abwendung der Gnadenmittel, die doch den Menschen zur seelischen Reife verhelfen sollen. Zwar bestimmt die Liebe zum Mitmenschen sie zu solcher Fürbitte, doch diese soll nur dem geistigen Wohl der Menschen gelten, dann beweisen sie ihre tiefe Liebe zu diesen, und dann kann Gott das Gebet auch erhören, indem Er jenen in vermehrtem Maße Gnaden zugehen läßt, auf daß sie leichter zum Erkennen kommen können. Doch die Freiheit des Willens kann Er nicht ausschalten. Es müssen die Menschen selbst den Willen haben, den vor Gott rechten Weg einzuschlagen, dann erst trägt ihnen die Fürbitte den Segen ein, daß es in ihnen Licht wird und daß das Leid auf Erden nicht vergeblich ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 31. Oktober 2026

Eine unermeßliche Fülle göttlicher Gnade...

 

      

Kundgabe Nr.1917 erhalten von Bertha Dudde am 14.05.1941
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Eine unermeßliche Fülle göttlicher Gnade strömet euch Menschen zu, so euch das Wort Gottes vermittelt wird, geboten vom Herrn Selbst, Der zur Erde niedersteigt, um denen Kraft zu geben, die Ihn und Sein Wort begehren. Gott teilet aus eine Gabe, deren Wert ihr nicht ermessen könnt, eine Gabe, die so köstlich ist und erquickend.... und dennoch nehmen nur wenige diese Gabe in Empfang. Wenige öffnen Herz und Ohren und schöpfen aus dem Quell der Weisheit. Doch Gott bietet allen Menschen dieses Geschenk an, und wo Er ein williges Erdenkind findet, beauftragt Er dieses, Sein Wort zu verbreiten, denn Er will, daß die Wahrheit den Menschen zugeführt werde. Und nun werdet ihr Menschen verstehen, daß Gott die Wahrheit nur deshalb zur Erde leitet, um der Menschheit, die in der Lüge verstrickt ist, zu helfen, daß sie von letzterer frei werde. Denn wo die Lüge ist, dort ist auch das Reich des Widersachers, und es soll ihm dieses Reich entwunden werden, es soll dort die Wahrheit herrschen. Gottes große Liebe will den Menschen helfen, und Er kommt zu ihnen trotz ihrer Ablehnung allem Geistigen gegenüber. Er gibt ihnen etwas, was sie nicht verdient haben, Er läßt ihnen durch einen Mittler Botschaften zugehen, deren Inhalt einen jeden Menschen überzeugen muß, so er willig ist, die Wahrheit zu hören und anzunehmen. Diese Botschaften geben nur rein geistig Aufschluß über das Wirken und Walten Gottes und der Lichtwesen, sie unterweisen ferner den Menschen über seine eigentliche Erdenaufgabe und geben auch ein Bild über das Geschehen in der Welt, und um ihrer Bedeutsamkeit willen sollen diese Botschaften der gesamten Menschheit zugeführt werden. Wer sich nun dieser Aufgabe unterzieht, das ihm vermittelte göttliche Wort unter den Mitmenschen zu verbreiten, dessen Kraft wird ungemein gestärkt werden, und er wird etwas vermögen, was ohne diese Kraftzufuhr völlig unausführbar wäre, er wird reden können nach göttlichem Willen, er wird die Gabe des Redens bekommen, sowie er sich einsetzet für Jesus Christus, den göttlichen Erlöser. Es ist dies eine Aufgabe, die vollste Einsatzbereitschaft erfordert, die starken Willen bedingt und eine ständige Fühlungnahme mit Gott zur Voraussetzung hat.... es ist eine Aufgabe, die nur dann durchgeführt werden kann, wenn der Mensch tief im Glauben steht, d.h. völlig sorglos alles dem Vater im Himmel anträgt und nur immer Folge leistet den göttlichen Geboten; denn dadurch wächst der Mensch zur Höhe empor.... Er wird hören, was andere Menschen nicht vernehmen können, er wird vorausschauen, d.h., Gott wird ihm in Bildern die Entwicklung der Dinge zeigen, die sich im Weltgeschehen abspielen. Und so nun der Mensch dieses ankündigt seinen Mitmenschen, wird wohl anfangs Ungläubigkeit und Zweifel anzutreffen sein, und doch wird dies so manchen Menschen zu denken geben, sobald die Ankündigungen den Menschen augenscheinlich sich erfüllen. Dann werden noch unzählige Menschen sich zu Dem bekennen, Der Sich kundgetan hat durch Menschenmund, sie werden die göttliche Gabe nun erst würdigen und sich bemühen, Seinem göttlichen Wort entsprechend zu leben, und also ihr Wesen zu veredeln suchen. Und dann ist die Gnade Gottes wirksam geworden.... es hat ein Mensch dazu beigetragen, Licht in die Menschenherzen zu bringen, und es wird dieses Licht hellen Schein aussenden und erleuchten alles, was sich seinen belebenden Strahlen nicht entzieht. Denn Gott ist Selbst zur Erde herabgestiegen, um das Licht den Menschen zu bringen, auf daß sie auf Erden wandeln in der rechten Erkenntnis und also Gebrauch machen von der göttlichen Gnade, die ihnen ungemessen zur Verfügung steht.

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 30. Oktober 2026

Göttlicher Wille... Irdische Maßnahmen... Dienen alles Geistigen...


      

Kundgabe Nr.0976 erhalten von Bertha Dudde am 23.06.1939
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Fasset es, daß die Welt mit allem, was in ihr ist, dienet dem Herrn des Himmels und der Erde. Sie ist belebet mit Seinem Geist, und ob dieser Geist sich auch nicht recht erkennt, ob er der ewigen Gottheit entfliehen will.... er muß doch dienen auch wider seinen Willen und sich dem Willen des Herrn unterstellen. Und dieser äußert sich in der Bestimmung eines jeden Schöpfungswerkes, seiner Aufgabe und Tätigkeit im gesamten Universum. Und nur so ist erklärlich die Unveränderlichkeit der Naturgesetze, nur so ist zu verstehen, daß alles so kommen muß und sich so gestaltet in der Natur, wie es ist.... und der Wille des Menschen keine Änderung dessen herbeiführen kann. Denn über seinem Willen steht Gottes Wille. Seit undenklichen Zeiten ist alles Erschaffene der Form gewordene Wille Gottes von der kleinsten Kreatur an bis hinauf zum Menschen.... Alles unterliegt dem göttlichen Willen und kann gegen diesen nicht ankämpfen, und ob auch irdische Machthaber die Geschehnisse scheinbar bestimmen, so können diese sich immer erst dann so gestalten, wenn der Herr Seine Zulassung gibt.... Er hat es jederzeit in der Gewalt, zu verhindern, was wider Seinen Willen geht.... Da es jedoch um das Ausreifen des Geistigen geht, da alles Bestehende Geistiges in sich birgt und der Fortentwicklung dieses Geistigen jedes Geschehnis dient, läßt der göttliche Schöpfer auch den Willen des Menschen zur Ausführung kommen, wenngleich er wider die göttliche Ordnung verstößt, nur wirken sich die Folgen eines solchen Willens für die Menschen selbst unheilvoll aus. Und wiederum ist kein Geschehnis ohne irgendwelchen Nutzen in geistiger Beziehung, auch wenn es irdisch das größte Elend nach sich zieht. Leid und Kummer sind Hilfsmittel zur geistigen Höherentwicklung.... Und so werden sich auch Maßnahmen, die der menschliche Wille in schlechter Absicht verhängt und die sonach dem göttlichen Willen an sich nicht entsprechen können, wieder wandeln in geistige Erziehungsmittel und also zum Segen sein für schwache, aber gottsuchende Erdenkinder, wohingegen das unrechtmäßige Handeln des also Verfügenden auf ihn selbst zurückfällt und entsprechend gesühnt werden muß. Es ist der Wille des Menschen frei, jedoch wandelt der Herr alles durch diesen Willen Herbei-Geführte je nach Notwendigkeit zu heilsamem, dem Seelenheil dienlichem Geschehen. Alles andere, noch nicht im menschlichen Stadium befindliche Geistige aber unterliegt ständig dem Willen Gottes und muß seinen Weg durch alle Materie gehen immer nach göttlich weisem Plan. Und es gibt keinerlei Macht, die diesem Willen entgegenarbeiten kann.... daher der Geist aus Gott, der Ihn jedoch nicht erkennt, gebannt ist in der Form.... d.h. bis zur letzten Verkörperung völlig vom göttlichen Willen gelenkt und ihm seine Tätigkeit im Weltall zugewiesen ist. Das menschliche Handeln und Denken läßt die irrige Ansicht aufkommen, völlig unabhängig im Erdenleben zu stehen, jedoch ist auch dieses in gewissem, d.h. irdischem Sinn ständig gelenkt, soweit es förderlich ist für die geistige Weiterentwicklung.... Doch alles geistige Leben ist gänzlich frei von Beeinflussung.... In irdischer Beziehung wird der Wille des Menschen nach Möglichkeit respektiert und die Auswirkungen je nach Notwendigkeit für das Seelenheil des einzelnen abgeschwächt oder zum Guten gewandelt.... In geistiger Beziehung jedoch hat kein Wesen einen Willenszwang zu fürchten, nur steht alle geistige Kraft dem Wesen zur Verfügung, gleichwie alles Geistige aber umgekehrt dienen muß dem Herrn des Himmels und der Erde, doch nur zu dem Zweck, daß es sich selbst wieder nach oben, zur geistigen Höhe, fortentwickelt, um letzten Endes auch das Stadium als Mensch und damit verbundener Willensfreiheit durchmachen zu können, das ihm letzte Möglichkeit gibt, die Materie zu überwinden und einen geistigen Reifezustand zu erreichen, der ihm Erlösung ist aus Jahrtausende währender Gefangenschaft....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Donnerstag, 29. Oktober 2026

Wirken des Geistes... Gemeinschaft der Gläubigen...

 

      

Kundgabe Nr.6745 erhalten von Bertha Dudde am 24.01.1957
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Gesegnet sind, die sich finden in der Liebe zu Mir, deren Wille es ist, Mir und dem Nächsten zu dienen, und die gemeinsam arbeiten für Mich und Mein Reich. Wenn sich Mein Geist zur Erde niedersenkt, dann teile Ich Gaben aus, die immer für alle Meine Kinder bestimmt sind, die sie annehmen wollen. Denn alle Menschen auf Erden brauchen solche Gaben, und darum soll auch alles weitergeleitet werden, was Meine Liebe darbietet, was dem Menschen durch Meinen Geist vermittelt wird, der ein Wirken Meines Geistes in sich zuläßt. Wer nun aber in der Liebe steht zu Mir und zum Nächsten, der wird nichts für sich allein behalten wollen, sondern voller Eifer sich für die Verbreitung dessen einsetzen, was ihn selbst beglückt. Und also bildet sich eine "kleine Gemeinde", und Ich kann nun alle Mitglieder dieser Gemeinde ansprechen, sowie Ich Mein Wort zur Erde leite. Und alle, die Mich lieben, erkennen auch des Vaters Stimme, so Er zu ihnen spricht, denn so sie Mich lieben, gehören sie zu den Meinen, die Ich stets bedenken werde ihrem Verlangen gemäß. Und es wird niemand, den Ich Selbst anspreche, sich abschließen von den Mitmenschen, denn die Kraft Meines Wortes, die ihm zuströmt, drängt ihn zur Weitergabe, sie treibt ihn an zur Tätigkeit, denn die Kraft aus Mir erweckt zum Leben.... Und es ist wahrlich eine beseligende Tätigkeit, Mich und Mein Reich den Menschen nahezubringen, zu arbeiten in Meinem Weinberg, ein treuer Knecht Mir zu sein, dem Ich stets die Arbeit zuweisen werde, solange er Mir zu dienen gewillt ist. Und auf allem wird Mein Segen ersichtlich ruhen. Denn es gibt keine dringendere Arbeit auf Erden, als für das Seelenheil der Mitmenschen zu schaffen und zu wirken, und wo diese Arbeit vordringlich getan wird, dort wird auch irdisch alles geregelt werden, denn Ich sorge wahrlich leiblich und geistig für die Meinen, für alle, die in Liebe zu Mir und zum Nächsten sich zusammenschließen, die an Mich glauben und also der auf Erden von Mir gegründeten Kirche angehören, die alle Meine Schafe vereinigt, deren Hirt Ich Selbst bin. Suchet diese Kirche nicht in einer Organisation, sondern wisset, daß alle Organisationen Mitglieder Meiner Kirche enthalten können und daß dies immer jene Menschen sind, die im lebendigen Glauben stehen an Mich in Jesus Christus, weil sie von Liebe zu Mir und zu den Mitmenschen erfüllt sind, und die darum auch das Wirken Meines Geistes an sich erfahren, das das Merkmal der "Kirche Christi" ist.... Mit diesen also kann Ich Selbst in Verbindung treten, sei es direkt oder auch indirekterweise, aber immer kann Ich Selbst sie ansprechen, und immer werden sie Meine Stimme auch erkennen als Stimme des Vaters, Dessen Kinder sie sein wollen.... Darum muß und wird sich auch "Meine Kirche" ausbreiten auf Erden, überall werde Ich durch Meinen Geist die Menschen anreden, und überall werden sich kleine Gemeinden bilden, die aber sich selbst abgrenzen gegen das Reich Meines Gegners eben durch die Liebe und ihren lebendigen Glauben, denn wo diese nicht vorhanden sind, kann Mein Geist nicht wirken, und dort ist totes Land trotz organisatorischer Tätigkeit.... (24.1.1957) Also spreche Ich von einer "Gemeinschaft der Gläubigen".... und von einem "Wirken des Geistes in der Gemeinde", denn es steht fest, daß kein Geist-erfüllter Mensch sich absondern wird, sondern er sich von innen angetrieben fühlt, sich den Mitmenschen mitzuteilen, und sich so von selbst eine kleine Gemeinde bilden wird, die in Meinem Geist lebt und handelt, die also das Wort auslebt, das Ich durch Meinen Geist ihr zuleite. Und die Mitglieder dieser Gemeinde sind lebendige Christen, also auch lebendige Vertreter Jesu Christi, die ständig zeugen werden von Ihm. An ihnen ist auch die Erlösung durch Jesus Christus offensichtlich, denn die Schuld der Sünde, die den Geisteszustand eines Menschen verdunkelt, ist von denen genommen, die nun in heller Erkenntnis stehen, die Mein Geist nun in alle Wahrheit leiten konnte.... denn das sichere Zeichen der Erlösung durch Jesus Christus ist, daß sich Mein Geist ergießet in des Menschen Herz, was vor dem Kreuzestod Jesu unmöglich war. Wer aber in Dunkelheit des Geistes noch dahingeht, wer noch nicht von innen erleuchtet ist, der hat noch nicht den Weg zum Kreuz genommen, wenngleich sein Mund sich bekennt zu Ihm.... Er hat sein Herz noch nicht restlos Ihm zugewandt, es ist die Liebe noch nicht in ihm entzündet, die ihn antreibt, sich dem göttlichen Erlöser voll und ganz hinzugeben.... Wo aber Liebe ist zu Mir und diese in uneigennützigem Liebewirken am Nächsten zum Ausdruck kommt, dort wird auch Mein Geist sich herabsenken, und in dem Licht, das er ausstrahlt, erkennen sich die Menschen, die gleichen Geistes sind, und sie finden sich zusammen in Meinem Namen. Und dann äußert sich Mein Geist, er spricht alle an, die ihre Herzen öffnen und Mich hören wollen.... Darum werden sich überall kleine Gemeinden bilden, und sie werden hervorgehen aus allen Geistesrichtungen, denn überall und in allen Geistesrichtungen werden sich Menschen finden, die liebeerfüllt sind, die den innigen Zusammenschluß mit Mir herstellen und die den Geistesfunken in sich zum Leben erwecken.... Auf diese nun senkt sich Mein Geist hernieder, und von Stund an wird er den Liebelichtstrahl von oben weiterleiten und auch Anhang finden, Menschen, die sich angesprochen fühlen von Mir, die den Gnadenstrom Meiner Liebe in ihre Herzen einfließen lassen und die nun alle wieder emsig wirken für Mich und Mein Reich.... Darum soll niemals nach Konfession gefragt, sondern nur des Geistes geachtet werden, der eine kleine Gemeinde beseelt.... denn das "Wirken Meines Geistes" muß offensichtlich sein, um nun der Gemeinschaft der Gläubigen anzugehören, aus der die Kirche besteht, die Ich auf Erden gegründet habe. Verstehet alle Meine Worte geistig, und suchet dieses Verständnis zu gewinnen, indem ihr euch von Meinem Geist erleuchten lasset.... was jedoch immer einen lebendigen Glauben voraussetzt, der durch die Liebe zum Leben gelangt ist.... Aber sehet nicht jeden "ungewöhnlichen" Vorgang als "Geistwirken" an, denn auch Mein Gegner tritt ungewöhnlich in Erscheinung, doch er wird nicht euren Geist erhellen, sondern immer weiter euch in die Finsternis treiben.... Wo aber Liebe und Glauben ist, wo Jesus Christus Selbst wirken kann, weil die Liebe Ihn erkennt und anerkennt, dort ist kein gegnerisches Wirken mehr möglich.... dort wirke Ich Selbst durch Meinen Geist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 28. Oktober 2026

Schutzgeist.... Geistige Führer....

 

      

Kundgabe Nr.6636 erhalten von Bertha Dudde am 05.09.1956
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Ein treuer geistiger Führer begleitet euch auf allen euren Wegen durch das Erdenleben.... Niemals seid ihr ohne geistigen Schutz, und wenn jener Führer sowie die Lichtwesen, die euch umgeben, unbeschränkt wirken dürften, wäre euer Ausreifen auf dieser Erde gesichert, weil deren Liebe zu euch alles tun möchte, was euch nach oben verhelfen kann. Aber sie dürfen nicht unbeschränkt an euch tätig sein, weil euer Wille selbst ihnen Schranken setzt.... Sie können auch nur diesem Willen entsprechend auf euch einwirken, und oft verwehret ihr Menschen jenen euch leitenden Wesen ihr Wirken, weil sich euer Wille dagegenrichtet. Aber dennoch verlassen euch eure Führer nicht, und sie werden ihren Einfluß immer wieder auf euch auszuüben suchen bis zu eurem Tode. Also seid ihr ständig von Schutzgeistern umgeben, und ihr könntet euch auch immer an diese wenden um Hilfe, doch die Hilfe dürfen sie euch immer erst dann zuteil werden lassen, wenn ihr zuvor die Bindung mit Mir hergestellt habt, weil dies Gesetz ist, daß die Lichtwesen immer nur Meinen Willen ausführen, daß sie immer nur in Meinem Willen tätig sind. Ein Gott-verbundener-Mensch also kann wahrhaft sorglos durch das Erdenleben gehen.... weil diesem stets liebereiche Hilfe gewährt wird, wenn er nach innigem Gebet zu Mir sich nun Meinen Helfern übergibt und auch sie um Schutz und Hilfe angeht. Jene Schutzgeister und Führer sind Licht- und Kraft-durchflutet, und ihnen ist es daher auch leicht möglich, euer Erdendasein so zu gestalten, daß es für euch tragbar ist.... Es ist ihnen möglich, euch aus Nöten zu befreien, die irdisch an euch herantreten oder durch Einwirken schlechter Kräfte hervorgerufen werden.... Jenen Schutzgeistern übergebe Ich euch, sowie ihr selbst vorerst euch Mir verbunden habt durch euren Willen, durch eure Gesinnung, durch Liebewerke und durch das Gebet. Also kann sich ein Mensch, der Mir ergeben ist, auch immer behütet wissen von Mir Selbst, und Meine himmlischen Diener führen nun das aus, was Mein Wille ist.... Und Mein Wille wird immer auf euer Wohl bedacht sein, die ihr euch Mir schon hingegeben habt und Meinen Schutz begehret. Und so wisset ihr, daß ihr niemals allein seid, und ob ihr noch so einsam oder weltverlassen euch dünkt.... Ihr seid von Scharen hilfswilliger Geistwesen umgeben, die unter der Anleitung eures Schutzgeistes euch ihre Fürsorge angedeihen lassen und euch vor leiblichem und geistigem Schaden behüten. Falsch aber wäre es, wenn ihr euch nur allein diesen Wesen verbinden möchtet in einem gewissen Aberglauben, wenn ihr etwas anderes in ihnen sehen würdet als Meine Diener, die erst dann an euch wirken dürfen, wenn ihr die Bindung mit Mir schon hergestellt habt.... Denn sowie ihr ohne Glauben an Mich und ohne Liebe zu Mir geistige Wesen rufet um Hilfe, dann rufet ihr Gegenkräfte an und gebet euch in ihre Gewalt.... Denn auch diese Gegenkräfte sind in eurer Nähe und harren nur der Gelegenheit, Besitz von euch ergreifen zu können, und diese Gelegenheit ist immer dann, wenn Ich ausgeschaltet werde aus eurem Denken, wenn ihr ohne Mich lebet und schaffet auf dieser Erde.... Dann kann auch euer geistiger Führer sich nicht vordrängen, weil euer Wille selbst ihm dies verbietet. Und desto eifriger sind nun die Gegenkräfte am Werk, die ihr ebenso um euch spüren könnet wie die guten, in Meinem Auftrag wirkenden Wesen. Aber ihr verfallet unweigerlich jenen schlechten Kräften, weil diese eine große Macht haben und sie auch anwenden, weil euer Wille ihnen dazu das Recht gibt.... Niemals aber brauchet ihr diese schlechten Kräfte zu fürchten, wenn euer Wille immer nur Mir gilt und ihr euch Meinem Schutz anempfehlet. Denn dann stehen Mir zahlreiche Helfer zur Seite, die euch dienen wollen. Und dann wird euer Erdenlebensweg immer unter dem Schutz eures geistigen Führers stehen, den Ich Selbst euch beigegeben habe von eurer Geburt an bis zu eurem Tode....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 27. Oktober 2026

Frage an Gott und Antwort....

 

      

Kundgabe Nr.6428 erhalten von Bertha Dudde am 17.12.1955
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Ich will in euch wahrlich ein Licht entzünden, das euch Klarheit gibt in allen Fragen, die euch bewegen, doch auch ihr müsset es wollen, daß es Licht werde in euch. Mein Gebewille ist unbegrenzt, doch immer kann Ich euch nur das Maß geben, das ihr begehret, wo Ich aber eure Fragen ersehe, wo ihr sie stellt in Verbindung mit euren Gedanken an Mich, dort bin Ich immer bereit, Antwort zu geben, soweit diese euch dienlich ist. Denn es gibt auch ein Wissen, das euch nichts nützet, solange ihr noch nicht die Seelenreife erlangt habt, daß euch alles unterbreitet werden könnte. Sowie es sich aber um rein-geistiges Wissen handelt, werdet ihr keine Frage an Mich vergeblich richten, und Ich werde euch immer so antworten, daß es für euch verständlich ist.... Doch ganz unauffällig bekommt ihr die Antwort, so daß ihr immer denket, selbst in euch sie gedanklich erzeugt zu haben, und ihr darum auch nicht immer überzeugt seid, ob sie der Wahrheit entspricht.... Und immer kann Ich nur zu euch sagen: Bittet Mich zuvor um Erleuchtung, traget Mir eure Fragen und Zweifel vor und bittet Mich um Aufklärung.... dann werden stets eure Gedanken recht gerichtet sein, dann werden sie gelenkt wahrheitsgemäß, und ihr brauchet nicht zu fürchten, euch zu irren, wenn ihr nun die scheinbar gedanklich gewonnene Ansicht den Mitmenschen gegenüber vertretet.... Ihr selbst zwar könnet es den Mitmenschen nicht beweisen, daß eure Ansicht der Wahrheit entspricht, ihr könnet aber vorerst die eigene Überzeugung haben, weil Ich wahrlich keinen Menschen im Irrtum wandeln lasse, der ernstlich von Mir die Wahrheit begehrt. Möchtet ihr Menschen euch doch dieses Wissen zu eigen machen, daß ihr zutraulich zu Mir kommen dürfet und Mich um die Wahrheit angehen könnet.... daß nur euer Gebet im Geist und in der Wahrheit zu Mir gerichtet sein muß.... daß ihr dann aber auch sicher in die Wahrheit geführt werdet, wie Ich es euch verheißen habe.... Es könnten sich nicht so viele verschiedene Meinungen bilden, wenn alle Menschen sich das Wirken Meines Geistes erbitten möchten und die dafür nötigen Bedingungen erfüllten: ernsthaft die Wahrheit begehren von Dem, Der Selbst die ewige Wahrheit ist.... Diesen anzuerkennen durch das bewußte Gebet um Zuführung der Wahrheit und darauf nach innen zu lauschen.... d.h., sich gedanklich auseinanderzusetzen mit den ihn bewegenden Fragen.... Wer diese Bedingungen erfüllt, dessen Wesen wird auch Liebe ausstrahlen, ansonsten er weder die Wahrheit begehren noch sich mit Mir als dem Geber der Wahrheit in Verbindung setzen würde.... Denn dieser Mensch glaubt auch an Mich, und ein überzeugter Glaube ist Folge eines Lebenswandels in Liebe.... Und darum kann die Wahrheit niemals nur von außen dem Menschen zugetragen werden, wenngleich Ich Meine Diener auf Erden beauftrage, den Mitmenschen das Evangelium zu verkünden.... das Wort, das von Mir seinen Ausgang hat und reine Wahrheit ist.... Denn auch dieses Evangelium muß zuvor gedanklich den Menschen beschäftigen, und je nach seiner Einstellung zu Mir wird er es annehmen oder ablehnen.... weil auch das Erkennen der Wahrheit das Wirken Meines Geistes voraussetzt, weil auch dazu der Wille des Menschen nötig ist, in der Wahrheit zu stehen.... Aber es kann das Hören Meines Wortes dazu beitragen, daß der Mensch die Verbindung sucht mit Mir als Quell der Wahrheit.... Es kann "das Wort" schon genügen, im Menschen das Verlangen nach Wahrheit wach werden zu lassen, also auch die Gedanken des Menschen bewegen.... Und dann ist schon der erste Schritt getan, der dazu führt, daß es Licht werde im Menschen.... Dann ist ein Funke in das Herz gefallen, der zünden kann, wenn dessen Wille gut ist.... Denn Mein Wille ist, Licht zu verbreiten auf Erden, auf daß die Finsternis vertrieben werde....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 26. Oktober 2026

Jesus Christus.... Gottes Sohn....


      

Kundgabe Nr.2452 erhalten von Bertha Dudde am 20.08.1942
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Die Göttlichkeit Jesu ist so oft die Streitfrage, die den Menschen zur Beantwortung gestellt wird, die an Ihn als Gottes Sohn glauben.... Es ist diese Frage wieder nur den Menschen richtig zu beantworten, die im Glauben stehen; ihnen ist die Göttlichkeit Jesu wohl zu erklären, während die glaubenslosen Menschen kein Verständnis dafür aufbringen können, da sie weder das Vorhandensein einer weisen, allmächtigen und liebevollen Gottheit noch Deren Wirken anerkennen. Und so wird es ihnen auch unfaßlich bleiben, daß Gott Sich Selbst, d.h. Seinen Geist, ausstrahlen lassen kann auf die Menschen sowie auf alles Wesenhafte, was aus Ihm hervorgegangen ist.... Sie begreifen es nicht, daß zwischen dem Schöpfer und Seinen Geschöpfen ein Zusammenhang besteht, der nie und nimmer enden kann. Sie begreifen auch nicht, daß Sich diese Gottheit, Die immer und überall sein kann, auch in ganzer Fülle bergen kann in einer menschlichen Außenform.... daß also ein Mensch gleichsam durchstrahlt werden kann von Seiner Liebe.... durchströmt von Seiner Kraft.... Und daß dieser Mensch dann so viel Göttliches in sich birgt, daß auch sein ganzes Wesen durchdrungen ist vom Geist Gottes und nun sein wahrhaft göttliches Wesen ihn zu einem Kind Gottes werden läßt. Und es wird ihm dies unbegreiflich bleiben, solange er sich abseits stellt von der Lehre Christi, d.h., solange er nicht den Weg geht, den Christus auf Erden ging.... den Weg der Liebe.... Denn die Weisheit kommt erst durch die Liebe. Der liebetätige Mensch faßt dies sofort, er bedarf keiner längeren Erklärung, weil die Kraft aus Gott, Sein Geist, schon in ihm wirkt, weil er im Stromkreis der göttlichen Liebesausstrahlung steht und ihm folglich auch die Auswirkung eines rechten Liebelebens verständlich ist. Jesus Christus aber hat auf Erden ein solches Liebeleben geführt, und folglich stand Er auch inmitten der Liebesausstrahlung Gottes.... Er ward erfaßt von Gottes unendlicher Liebe, Er ward durchstrahlt von Seinem Geist, und ein starker Wille durchflutete Ihn.... Liebe, Geist, Kraft und Wille aber ist das Wesen der ewigen Gottheit.... Also war auch Jesus Gott ähnlich geworden, Er war Sein Ebenbild, Er war Selbst ein göttliches Wesen, Er war der Sohn Gottes, Der nicht mehr als ein Einzelwesen gelten konnte, sondern völlig eins war mit Seinem Vater von Ewigkeit, Der Seine Zusammengehörigkeit mit Seinem Vater erkannte, den gänzlichen Zusammenschluß mit Ihm erstrebte und durch Sein Leben in Liebe den Zusammenschluß auf Erden schon gefunden hat....

Amen

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Ernste Worte des himmlischen Vaters... Arzt.... Medizin...


      

Kundgabe Nr.6084 erhalten von Bertha Dudde am 20.10.1954
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Was Ich euch verabreiche, ist eine wahrhaft heilsame Medizin für eure Seele, durch die sie gesunden kann und fähig wird für ein ewiges Leben in Seligkeit. Doch was nützet sie euch, wenn ihr sie nicht anwendet, wenn ihr wohl wisset um ihre Heilkraft und euch doch nicht ihrer bedienet.... was nützet es euch, wenn ihr Mein Wort wohl anhöret, doch nicht danach lebet.... also die Kraft Meines Wortes nicht an euch wirksam werden kann? Ihr besitzet ein gar wirksames Heilmittel und erprobet nicht seine Wirksamkeit, ihr lasset euch von Mir als eurem Seelenarzt beraten, befolget aber Meine Verordnungen nicht und könnet somit auch nicht gesunden, wenngleich ihr euch in den Händen eines guten Arztes befindet.... Euer Wille führet das nicht aus, was Ich euch anrate, und darum verharret ihr in einem elenden Zustand, und die Not eurer Seele verringert sich nicht.... sie muß leiden, weil ihr die Hilfe ihr versagt. Und das Leid der Seele wirkt sich aus in irdischer Not, weil Ich durch solche euch zum Nachdenken bringen will, daß eure Lebensweise nicht die rechte ist.... daß sie eure Seele gefährdet und daß sie darum auf der Hut sein muß, nicht ihr Leben zu verlieren.... Doch Ich kann ihr nur immer das anbieten, was ihr hilft.... Will sie Meine Mittel nicht entgegennehmen, dann wird sie in Krankheit und Elend verbleiben und sich nicht des geistigen Lebens erfreuen können.... Darum wird es euch nicht viel nützen, wenn ihr auch Mein Wort höret, solange ihr euch nicht bemühet, es auszuleben.... denn erst dann empfanget ihr Kraft, so ihr tätig werdet, indem ihr Meine Gebote der Liebe erfüllet. Erst wenn ihr in Liebe wirket auf Erden, werdet ihr selbst von Meiner Liebekraft erfüllt, und das also bedeutet Gesundung eurer Seele, es bedeutet einen Zustand des Lebens in Kraft und Licht.... Dazu möchte Ich euch allen verhelfen, und darum ermahne Ich euch eindringlich, daß ihr Mein Wort im Herzen beweget und danach handelt.... Ich ermahne euch, nicht leichtfertig mit dem Leben eurer Seele umzugehen, sondern ihr unverzüglich die Kraft zuzuleiten, die ihr zur Gesundung verhilft.... Ich ermahne euch, Mich Selbst um Hilfe anzugehen, wenn es euch nicht gelingen will, wenn ihr zu schwach seid, euren Willen auszuführen.... Ich vermittle euch die Kraft, so ihr euch nur vertrauensvoll an Mich wendet, so ihr zu Mir rufet im Herzen und Mir eure Schwäche gesteht.... Denn Ich bin immer euer Arzt und Helfer, Der niemals euch eurem Schicksal überlässet, sondern retten will, die krank sind an Leib und Seele....

Amen

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Sonntag, 25. Oktober 2026

Tätigkeit der Lichtwesen... Vermitteln von Wissen...

      

Kundgabe Nr.2343 erhalten von Bertha Dudde am 23.05.1942
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

In der lichtvollen Welt ist die liebende Tätigkeit eine immerwährende, denn jegliche geistige Arbeit nehmen die Lichtwesen in Angriff, die ihnen den geringsten Erfolg verspricht. Sie sind unentwegt bereit, zu helfen, denn in ihrer Liebe wollen sie immer geben, beglücken und zu beglückender Tätigkeit anregen. Und da ihre Liebe nicht nachläßt, sondern sich immer mehr vertieft, muß auch ihre Tätigkeit sich erhöhen. Und es besteht ihre Tätigkeit im Verbreiten von Licht, d.h. Wissen.... Es muß folglich durch die lichtvolle Welt unausgesetzt Wissen zur Erde geleitet werden, was sich so auswirkt, daß überall den Menschen durch empfangsfähige und willige Erdenkinder die Wahrheit gelehrt wird, daß ihnen diese geboten wird aus der Höhe, also ohne irdische Beihilfe oder Kontakt mit irdisch-wissenden Menschen. Und was die Lichtwesen den Menschen vermitteln, geht weit über den Rahmen des Bücherwissens hinaus, denn es berührt diese Weisheit Probleme, die ein Mensch niemals richtig lösen könnte, und die Spender dieser Weisheit, eben die Lichtwesen, teilen ihre Gaben so den Menschen mit, daß diese völlig eindringen können in die Wahrheit aus Gott, so der Wille in ihnen tätig wird. Und diesen Willen suchen die Lichtwesen so zu beeinflussen, daß die Menschen nur das wollen, was ihnen göttliche Weisheit einträgt. Und da die Lichtwesen ununterbrochen tätig sind, wird dies auch bald der Körper zu spüren bekommen insofern, als daß er kein Verlangen mehr hat nach irdischem Gut, sondern ihm das gewonnene Geistesgut so begehrenswert erscheint, daß seine Aufnahmewilligkeit und Aufnahmefähigkeit immer größer wird und folglich immer tiefere göttliche Weisheiten zur Erde geleitet werden können. Auch werden Menschen, die nach dem Willen Gottes zu leben sich bemühen, gedanklich in die volle Wahrheit geleitet werden, und so nun der Kampf entbrennt gegen das geistige Streben und gegen den Glauben, werden viele Menschen ihren Glauben verfechten, und zwar entsprechend den empfangenen Wahrheiten, denn es werden die Lichtwesen überall die gleiche Wahrheit verkünden. Infolgedessen wird sie sich unter der Menschheit Bahn brechen.... es werden die Menschen im gleichen Denken stehen und so das gleiche verbreiten, denn sie werden nichts anderes als das den Mitmenschen mitteilen wollen, was in direkten Belehrungen vom Jenseits zur Erde geleitet wird.... es wird die Menschheit, so sie willig ist, in rechtes Denken geleitet durch jene Lichtwesen, die sich in tiefer Liebe derer annehmen, die willig sind, die Wahrheit entgegenzunehmen.

Amen

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Freitag, 23. Oktober 2026

Vorgänge, die nicht geschichtlich bewiesen werden können...

      

Kundgabe Nr.7991 erhalten von Bertha Dudde am 14.09.1961
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Wie oft schon seid ihr angesprochen worden von Mir, und ihr konntet Meine Stimme vernehmen. Und immer wieder habe Ich euch dadurch Meine Liebe zu euch bewiesen und Meine Gegenwart. Und euer Glaube ist gestärkt worden, denn daß Ich euch ansprach, das war nicht mehr zu leugnen, weil ihr nun über ein Geistesgut verfügen könnet, das euch nur durch Mich Selbst vermittelt werden konnte. Und also konntet ihr auch glauben, aber euer Glaube war dennoch kein erzwungener, kein durch Beweise erhärteter Glaube, sondern Ich konnte euch erst anreden, weil ihr glaubtet.... Und diesen Glauben werde Ich euch segnen.... In der Endzeit ist es weit schwerer, zu einem lebendigen Glauben zu gelangen, wenn dieser nur aufgebaut ist auf einem übertragenen Wissen, auf sogenannten Überlieferungen.... Es ist nicht leicht, etwas zu glauben, was lange Zeit zurückliegt und nicht geschichtlich bewiesen werden kann. Und dennoch wieder kann jeder Mensch zur inneren Überzeugung gelangen, daß vieles auf Wahrheit beruht, was durch Überlieferung ihm zugetragen wird.... Es kann zwar nicht bewiesen werden, aber er kann es überzeugt glauben und nun auf jenen Lehren aufbauen. Aber er muß ein Leben in Liebe führen, weil dann sein Geist erweckt wird, der ihn von innen heraus belehrt. Der Geist erst macht lebendig, und diesen kann jeder Mensch in sich zum Erwachen bringen, und dann wird auch das, was als unbewiesen in weitester Zeit zurückliegt, dem Menschen als klare Wahrheit, als ein überzeugtes Wissen, scheinen; er wird es glauben auch ohne Beweis. Und weil also ein Liebeleben erforderlich ist, wird zu jeder Zeit es möglich sein, Kenntnis zu nehmen von Vorgängen, die weit zurückliegen, die von der Menschheit geleugnet werden möchten, die aber immer wieder durch Geistwirken der Menschheit vermittelt werden.... dann zwar auch nur "geglaubt" werden müssen, aber der Glaube nun ein so überzeugter sein kann, daß sich der Mensch als in der Wahrheit stehend erkennt und voll und ganz ein so gewonnenes Wissen annimmt. Und so auch wird das Erlösungswerk Jesu Christi von vielen Menschen als Legende hingestellt werden, als unbeweisbare Lehre, und darum auch nicht Glauben finden.... Und doch wird jenes Wissen auch wieder in vollster Überzeugung, daß es Wahrheit ist, angenommen werden von denen, die durch ein Liebeleben ihrem Geist das Leben gaben und die nun von ihm auch belehrt werden. Und diesen Glauben werde Ich den Menschen hoch anrechnen, denn er wird immer seltener werden, weil die Liebe erkaltet ist unter den Menschen und also auch völliges Geistesdunkel über der Erde liegt. Doch gerade in der Endzeit soll Mein Evangelium mit Überzeugung gepredigt werden.... Gerade in der Endzeit ist das Wissen und der Glaube um und an das Erlösungswerk Jesu Christi so notwendig geworden, daß Meine Vertreter auf Erden in aller Lebendigkeit von Ihm zeugen müssen, um Glauben zu finden, was Erweckung ihres Geistes erfordert, der sie erst zu rechten Verkündern des Evangeliums macht. Nur die erweckten Geistes sind, werden Mir taugliche Arbeiter abgeben, denn diese werden zu unterscheiden vermögen, welchen Lehren Glauben zu schenken ist und welche Lehren verworfen werden können, die sich durch Einwirken Meines Gegners immer wieder eingedrängt haben und als Wahrheit vertreten werden.... jedoch als Irrtum erkannt werden von Meinen rechten Dienern, weil deren Geist erleuchtet ist. Immer aber wird über das Erlösungswerk allen denen rechte Aufklärung zugehen, die Meine Stimme in sich zu hören vermögen, weil sie durch ein Liebeleben nach Meinem Willen mit Mir innig verbunden sind, Der Ich die Liebe Selbst bin.... Diese kann Ich direkt anreden, weil ihre Liebe ihnen auch den Glauben eintrug, daß der Vater zu Seinen Kindern spricht.... Diese werde Ich besonders segnen, und sie werden Mir rechte Mitarbeiter sein dürfen, denn Ich werde Meinen Willen auf jene übertragen können, weil sie sich völlig Meinem Willen unterstellen; und so werde Ich Selbst also durch Meine Diener wirken können.... Ich werde Mich offenbaren können allen Menschen, die eines guten Willens sind, denn sie werden den Beweis Meiner Gegenwart erfahren durch Mein Wort, das deutlich ertönet in denen, die lebendig glauben, die in der Liebe leben und also den Geist in sich zum Leben erweckt haben. Denn was Ich zu ihnen rede, ist festgehalten; es ist ein Wissen, das nur Ich Selbst den Menschen vermitteln kann.... es ist ein Wissen, das der Wahrheit entspricht und in Mir, als der Ewigen Wahrheit, seinen Ausgang genommen hat.... Es ist der Beweis Meiner Gegenwart in dem, der Mich liebt und Meine Gebote hält und dem Ich Mich nun offenbaren kann, wie Ich es verheißen habe....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Antichrist... Ende...

      

Kundgabe Nr.3672 erhalten von Bertha Dudde am 31.01.1946
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Der Geist des Antichristen ist in der Welt, seit Jesus Christus Sein Erlösungswerk vollbracht hat. Stets und ständig hat er Dessen Werk zu entkräftigen versucht, stets und ständig hat er angekämpft gegen die Anhänger Jesu, stets und ständig hat er die Menschen zur Lieblosigkeit getrieben, also entgegen dem Willen und der Lehre Christi sich betätigt auf Erden, teils durch geistiges Wirken die Gedanken der Menschen verwirrend, teils in menschlicher Außenform im Gewande des Wissens und der Klugheit. Immer stand der Lehre Christi eine menschliche Lehre gegenüber, die zu entkräften suchte, also antichristlich gehalten war, und immer war dies Wirken des Satans, Wirken der Kräfte von unten, um den Zweck zu erreichen, die Menschen abtrünnig zu machen von Gott oder ihnen den Weg zu Ihm zu versperren. Und dieses antichristliche Treiben nimmt ständig zu und wird ganz offensichtlich in Erscheinung treten vor dem Ende.... Es wird der Satan selbst auf der Erde wirken in menschlicher Außenform, der Antichrist in Person, dessen Wirken überaus unheilvoll sein wird für die gesamte Menschheit. Denn von ihm werden ausgehen die Gesetze, die Ausrottung des geistig gesinnten Denkens bezwecken, die alles geistige Streben unterbinden und die Menschen völlig verweltlichen sollen. Und dies ist das letzte Werk dessen, der Gott bekämpft, denn es ist eine Grenzüberschreitung seiner Machtbefugnis, die Gott unerbittlich strafet.... Es wird ein schneller Wandel sein in weltlichen Geschehnissen, kurz aufeinanderfolgend werden sich große weltliche Veränderungen vollziehen und es wird eine herrschende Gewalt sich hervortun, indem sie die Geschicke aller Völker lenken will und statt Ordnung eine völlige Unordnung herstellt. Denn ihre Bestimmungen gelten in erster Linie dem Unterdrücken jeglichen Glaubens. Und er wird auf der Erde viele Anhänger finden, und das ist das Zeichen des Endes. Denn die Menschen wehren sich nicht dagegen, sondern bekennen sich fast einmütig zu ihm, den sie als Held und Sieger feiern und dessen Ziel sie anerkennen und also unterstützen. Und nun beginnt für die Gläubigen die schwerste Zeit. Ihnen erscheint das Treiben der Welt unfaßbar, ihnen erscheint die Geduld und Liebe Gottes unfaßbar, die solches zuläßt, daß Sein heiligster Name verlästert und verspottet wird und daß die Anhänger Jesu Christi geächtet und verfolgt werden in brutalster Weise. Doch immer tiefer dringen sie in Wahrheit des göttlichen Wortes ein, das alles dies ihnen vorausgesagt hat, und also geben sie sich auch vertrauensvoll der Führung Gottes hin. Der Antichrist wütet in erschreckendster Weise, und er blendet die Menschen durch seine Taten, die er mit Unterstützung der Kraft von unten ausführt.... (31.1.1946) Der Satan selbst wirket durch ihn als Gegengeist Dessen, Der in den Geschöpfen der Liebe und des Glaubens wirkt, in den Menschen, die Gott über alles lieben und fest an Ihn glauben und darum große Nöte auszustehen haben durch den Gegner Gottes. Man wird ihm huldigen, man wird ihm Altäre errichten, man wird ihn als den Messias ausrufen, von dem das Heil kommen soll; denn er wird Taten vollbringen, daß die Menschen unter deren Eindruck stehen, doch es ist kein Wirken in Liebe, sondern nur ein Wirken in Überheblichkeit und Herrschsucht. Er wird als Mensch wirken, menschlich seine Kraft zu erklären suchen und alles bekämpfen und verleugnen, was göttlich ist, was zu Gott hinweiset und Gott bezeuget. Und sein Wille ist überstark.... Er gebietet, und wer seinem Gebot Widerstand leistet, den vernichtet er.... Er sucht jegliche Lehre Christi, jegliches Wissen um Ihn und Sein Erlösungswerk zu unterbinden, er sucht alles in den Schmutz zu ziehen, und er lohnet königlich, die ihm helfen in seinem Wirken gegen Christus, wie er aber auch haßerfüllt gegen Dessen Anhänger vorgeht.... Die Gestalt des Antichristen wird erkennbar sein an seiner äußeren Schönheit, an seiner körperlichen Kraft.... denn der Satan umkleidet sich, um nicht erkannt zu werden als der, der er ist. Und außergewöhnliche Fähigkeiten lenken die Aufmerksamkeit der Menschheit auf ihn, und des Bewunderns wird kein Ende sein. In äußerer Pracht und Herrlichkeit weilet er auf Erden, im Gegensatz zu Jesus Christus, Der unscheinbar inmitten Seiner Brüder wandelte, bar aller irdischen Güter mit einem Herzen voller Liebe zu den Mitmenschen. Das Herz des Antichristen aber wird roh und gefühllos sein jeder irdischen Not gegenüber, und dennoch jubelt die Menschheit ihm zu, geblendet von seinem äußeren Glanz und seiner Kraft. Und er wird auftreten plötzlich und unerwartet, er wird in Erscheinung treten in größter irdischer Not und mit starken Händen die Macht und Gewalt an sich reißen, Rettung zu bringen, verheißen, und er wird keinen Widerstand finden, weil die Menschen nur die irdische Not beachten, nicht aber des Geistes jenes Helden achten, der sich hervortun will und sich zum Herrscher aufschwingt mit Unterstützung der Menschen, die gleichen Geistes sind. Und dann ist das Ende nahe.... Denn der nun einsetzende Glaubenskampf ist der Auftakt zum gänzlichen Vernichtungswerk an dieser Erde.... Er währet nur kurze Zeit, aber mit solcher Heftigkeit, daß überaus starker Glaube vonnöten ist, um nicht zu unterliegen. Doch wieder stellt Sich Gott Selbst Seinem Gegner.... Denn Er ist im Geist mitten unter jenen, die für Ihn streiten, und der Antichrist rennet vergeblich an gegen das Bollwerk des Glaubens.... Und von seinem Thron wird er herabstürzen in den Pfuhl der Verdammnis.... Nicht lange wird seine Herrschaft dauern, doch unsägliches Elend anrichten unter der gesamten Menschheit, die sich zum größten Teil bekennet zu ihm, die jeglichen Glauben an Gott hingibt, die seinen irdischen Ausführungen Glauben schenkt und zuletzt auch teilhaben wird an der Verdammnis, denn sie ist dem Gegner Gottes hörig und teilet daher auch sein Los. Und dies ist das Ende.... Jesus Christus bleibt Sieger, und Seine Kirche bleibt bestehen bis in alle Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Donnerstag, 22. Oktober 2026

Glaubenskampf... Methode... Kritik... Gottes Schutz...

 

      

Kundgabe Nr.0928 erhalten von Bertha Dudde am 25.05.1939
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Der Kampf um die Seelen ist ein so schwerer und verantwortungsreicher, daß alle Kraft angewendet werden muß, sollen die irrenden Seelen nicht verlorengehen für ewig. Und so hat der Herr es wohlweislich angeordnet, daß aller Beistand ihnen gewährt werde, wo sie ringen um die Erkenntnis, und alle Gnadenzuwendungen dort sich äußern sollen, wo nur der geringste Wille der Wahrheit zustrebt. Dies zur Grunderkenntnis, woraus euch Menschen dann ersichtlich sein muß, daß nur immer die unendliche Liebe Gottes am Werk ist, die Menschheit zu erlösen, und darum auch so außergewöhnlich wirkt. In der nächsten Zeit wird ein jeder zu ringen haben, daß er sich selbst getreu bleibt.... Er wird den Glaubenskampf erst mit sich selbst auszufechten haben und wird sich dazu große Kraft von Gott erbitten müssen, daß er standhält, wenn alles um ihn zu wanken droht. Desgleichen wird eine allgemeine offensichtliche Kampfmethode angewandt werden, die jede geistig Richtung anfeindet und verfolgt, die nicht durch die oberste Kritik gegangen ist. Der letzte Versuch wird sein, ohne Rücksicht auf Konfession den Menschen bestimmen zu wollen, der alten Lehre zu entsagen und sich einer neuen Richtung anzuschließen, die jedoch im Widerspruch steht zur Lehre Christi und sonach Verderben-bringend für die Menschheit sich auswirken muß. Der allgemeine geistige Rückgang wird Veranlassung sein, daß kein großer Widerstand sich diesem Bestreben entgegensetzen wird, und es wird die Not immer größer sein, da die Seele sich immer weiter entfernt von der alleinigen Wahrheit und sonach auch von der ewigen Gottheit. Denn der Menschheit Ziel ist die völlige Loslösung, nicht aber die Vereinigung mit Ihr.... Um so entsetzlicher werden die Folgen dieser Bestrebung sein, denn es wird die Kluft immer größer, die den Menschen von der Wahrheit und dem rechten Erkennen trennt. Dessen ungeachtet maßen sich aber die Träger der Gewalt zu, einzugreifen in göttliches Wirken.... und werden aber auch die Folgen ihrer Handlungsweise zu tragen haben, indem ein jeglicher Eingriff aufs strengste an ihnen geahndet wird, denn es läßt der Herr nicht wider Seinen Willen handeln, und Er schützet, wenn es not tut, auf wunderbare Weise, was der Menschheit zu geben Er für notwendig hielt.... Und wer nun willig Ihm dienet und tätig ist zur Belehrung irrender Seelen, der wird gleichfalls behütet sein auf allen Seinen Wegen und göttlichen Schutzes allzeit gewiß sein dürfen. Denn die Welt vermag nicht, den göttlichen Willen zunichte zu machen, wenngleich unentwegt ihr Streben dem geistigen Untergang gilt.... Wo sich der Wille Gottes ihrem Beginnen entgegenstellt, dort wird machtlos sein auch der größte Machthaber, dagegen überaus stark und widerstandsfähig der Mensch, der Gott zu dienen bereit ist und sich dem göttlichen Willen unterstellt. Der Mensch kann wohl irren und sich der größten Sünde schuldig machen, indem er sich bewegen läßt, wider die göttliche Weisheit zu handeln, doch die Welt wird ihm solches wahrlich nicht lohnen, daß er für ewig Vorteil daran hätte.... den göttlichen Weisungen aber Folge leisten wird tausendfachen Segen nach sich ziehen, denn alle Seelen, denen der rechte Weg nach oben gewiesen wird, werden es ihren Rettern danken bis in alle Ewigkeit, und ihr Dank wird wahrlich ein Lohn sein, der allen irdischen Lohn ums Tausendfache übersteigt....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Mittwoch, 21. Oktober 2026

Falsche Götter... Göttliche Verehrung... (Antichrist?)

      

Kundgabe Nr.5588 erhalten von Bertha Dudde am 28.01.1953
 durch das Innere Wort, die innere Stimme.

Ihr sollt euch keine falschen Götter machen, die ihr anbetet, ihr sollt euch nicht durch schöne Reden blenden lassen, denen ihr lauschet in Verzücken; ihr sollet nicht hören auf jene, die euch auf Erden gute Tage versprechen, die euch überreden wollen, ihnen anzugehören und ihre Macht zu stärken; ihr sollet keine Verbindungen anstreben mit Hochgestellten, um ihre Gunst zu erringen, ihr sollet euch auch nicht denen verbunden fühlen, die ungewöhnlich in Erscheinung treten, die über Kraft verfügen, die euch mangelt, solange ihr nicht ganz überzeugt seid, daß sie Meine Vertreter sind auf Erden, die Ich wohl mit Kraft ausstatte, jedoch nicht so hochgestellt habe, daß ihr zu ihnen aufschauet. Ihr sollet keine göttliche Verehrung erweisen den Menschen, die über euch stehen, denn Ich will nicht, daß einer über den anderen herrschet, selbst wenn ihm dazu die Macht zusteht. Um der menschlichen Ordnung willen nur habe Ich eine Obrigkeit über euch gesetzt, der ihr wohl gehorchen sollet, die ihr aber nicht erheben dürfet zu Göttern, denn sie werden dann nur Götzen sein für euch, die tot sind und bleiben und euch kein Leben schenken können. Ihr sollet alle Brüder sein und wie Brüder untereinander leben, und so unter euch einer ist, der reich ist an Erfahrung, der edel ist und gut und dem ihr gern den Vorrang einräumen möchtet unter euch, so soll das nur ein Liebebeweis sein von Bruder zu Bruder, nicht aber eine demütige Unterwerfung und damit Erheben des Bruders über euch.... Ihr sollet euch hüten, einem Menschen göttliche Verehrung zu erweisen, denn dann habet ihr fremde Götter neben Mir. Und wer sich göttliche Verehrung erweisen lässet, wer sich erhaben fühlt über die Mitmenschen, wer seine Macht mißbrauchet, um seine Untergebenen zu bedrücken, der ist nicht Mein, sondern Meines Gegners, denn er tut nach dessen Gebot, weil Mein Gebot nur Liebe ist und niemand herrschen wird, der die Liebe in sich hat.... Ich will auch nicht, daß ihr aufschauet zu denen, die gleich euch Menschen sind, es sei denn, sie überragen euch an Liebe und Tugenden und ihr suchet ihnen nachzufolgen. Diese aber werden keine Ehre, keine Vergötterung von euch verlangen, sondern sie zurückweisen als allein Mir zugehörig. Wer aber Ehren annimmt, wer sich auch nur die geringste Verherrlichung gefallen lässet, wer darauf wartet, von seinen Mitmenschen hervorgehoben zu werden, wer sich selbst höher bewertet als seine Mitmenschen, der ist schon vom Geist dessen beseelt, der sich über Mich erheben wollte, um zu herrschen, und die Liebe völlig außer acht ließ. Und dieser kann nimmermehr in Meinem Namen auf Erden wirken, denn er verfolgt irdische Ziele, er sucht auf Erden noch die Höhe und wird sie niemals erreichen.... Wisset, daß nur der Demütige Gnade findet vor Meinen Augen, und das allein schon sollte euch warnen, so sich ein Mensch göttliche Verehrung erweisen lässet. Darum seid achtsam und lasset euch nicht blenden von dem Gefunkel der Sterne, die vor euch noch aufblitzen werden, die sich aber selbst ein glänzendes Gewand angelegt haben, um euch Licht vorzutäuschen. Seid wachsam, denn Mein Licht verbreitet einen milden Schein, Mein Licht strahlet nicht nach außen, doch wer es im Herzen trägt, der geht demütig dahin, und er suchet nichts mehr, was der Welt angehört. Der Fürst der Finsternis aber überhebt sich, und er will gelten vor der Welt.... Daran werdet ihr jederzeit erkennen, welcher Geist spricht aus den Menschen, die euch das Heil bringen wollen, und die Erkenntnis wird euch hüten davor, die Knie zu beugen vor dem, der Mein Gegner ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde