Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
25 »Ich habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Göttliche Offenbarung erhalten durch das Innere Wort am
8 November 2014.
Aus Liebe zu Gott
(Treffen vom 8. November 2014)
Die
Ansprache Gottes an den Menschen bzw. durch den Menschen vollzieht
sich, wie alles in der Schöpfung, nach unumstößlichen, geistigen
Gesetzmäßigkeiten. Die unterschiedlichen Schwerpunkte und
Betrachtungsweisen in den Offenbarungen ergeben sich durch die
göttlichen Grundaspekte der Ordnung, des Willens, der Weisheit, des
Ernstes, der Geduld, der Liebe und der Barmherzigkeit, entsprechend
auch der geistigen Mentalität desjenigen, der das Offenbarungswort
aufnimmt. In und über allem aber wirkt die Liebe als Träger aller
Offenbarungen, ohne die ein echtes Gotteswort nicht möglich ist.
Göttliche Offenbarung:
Dort,
wo Ich von offenen Herzen, die Mir zugewandt sind, eingeladen werde,
dort, Meine Geliebten, Bin Ich zugegen. So ist es auch jetzt: Ich Bin
unter euch, Ich Bin in eurer Mitte die Liebe der Unendlichkeit, das „Ich
Bin“ in allem Sein.
Ihr
seid in Meinem Namen zusammengekommen, auch jenem, dem dies nicht
bewußt ist, jenem sei gesagt: Er ist hier, um den Frieden und die Liebe
und die Botschaft in Meinem Wort in sein Herz fallen zu lassen, auf daß
es im tiefsten Inneren Früchte tragen kann.
Auch
jene, die wider Mich sind, sind Meine Kinder, ob sie es wollen oder
nicht, ob es ihnen bewußt ist oder nicht. Alle Kreatur, und ganz
besonders die Seelen und Menschen, die die Unendlichkeit bevölkern, sind
Meine Geschöpfe, Meine Kinder– Geschöpfe der Liebe! Und jedem einzelnen
von ihnen sage Ich: Gottferne, Mein Kind, ist nicht in Meinem Willen.
Gottferne hast du dir selbst geschaffen. Aber wisse: Ich bereite dir die
Wege, Ich öffne dir die Türen, Ich gebe dir Kraft, Ich schenke dir
Meine Liebe und Meinen Frieden. Und Ich spreche in dein Herz: Über kurz
oder lang wirst du die Bereitschaft, ja das Sehnen in dir verspüren nach
Mir, der Gottheit, nach Mir, deinem Schöpfer und Vater. Und außer Mir
gibt es für euch keinen Vater.
Und
als der Vater in eurer Mitte sage Ich euch: Jetzt, in diesem Augenblick
senke Ich Meine göttliche Liebe und Meinen väterlichen Frieden in eure
Runde und in die Tiefe der Seele eines jeden von euch.
So ist die Stunde, die vor euch liegt, gesegnet, ebenso, wie ihr gesegnet seid. Ich weiche nicht von eurer Seite. Amen.
Göttliche Offenbarung:
Meine
geliebten Söhne und Töchter, Ich Bin mitten unter euch. Ich strahle in
eure geöffneten Herzen Meine Liebe ein, und Ich weite euer Bewußtsein,
auf daß ihr nicht nur mit eurem Verstand, sondern in der Tiefe eures
Herzens aufnehmen könnt, was Ich, euer liebender Vater, euch sage.
Jede
Veränderung beginnt im Kleinen, sie beginnt im Inneren des Menschen und
drückt sich dann im Äußeren aus; vergleichbar mit dem Bild eines
Steines, der ins Wasser fällt und Wellen schlägt. Ein Gebet, das aus
einem Herzen kommt, das sich nach Mir sehnt, enthält die nötige Energie,
um eine Veränderung in Kraft setzen zu können. Ein solches Gebet ist
nicht nur mit den Lippen gesprochen, sondern es entströmt der Liebe zu
Mir und ist von der Bereitschaft getragen, bei sich selbst anzufangen
mit dem Weg der Selbsterkenntnis und Veränderung.
Ist
diese innere Einstellung nicht die Grundlage eines Gebetes, so bleibt
dieses wie ein laues Lüftchen ohne Kraft. Und so mancher, der sich
wundert, warum seine wohlgeformten Gebete nicht erhört werden, möge in
sich gehen und sich fragen, ob er in sich die richtigen Voraussetzungen
geschaffen hat oder zumindest darum bemüht ist.
Mein
heutiges Offenbarungswort ist ernst; es ist gepaart mit Meinem Willen
und kommt dennoch – und das wissen die, die Mich in sich erkannt haben
und Mich lieben – aus Meiner Liebe.
Die
Welt bricht zu neuen Ufern auf. Das hat seinen Grund darin, daß Ich
seit Jahrzehnten verstärkt Meine Liebestrahlung auf eure Erde schicke,
und daß auf diese Weise viele Meiner Menschenkinder im Inneren
vorbereitet werden. Sie bekommen Unterstützung von denen, die aus Liebe
zu ihren Brüdern und Schwestern inkarniert sind, um bei dieser großen
Aufgabe mitzuhelfen. Und wahrlich, Ich sage euch: Es sind Unzählige, es
sind weitaus mehr, als ihr vermutet oder euch vorstellen könnt. Ihr
schaut nur auf die Oberfläche, und das, was ihr seht, beunruhigt so
manchen; aber wer gelernt hat, tiefer zu schauen, der wird in all dem
Chaos und in den Unruhen dennoch Meine Gesetzmäßigkeiten erkennen, die
von Meiner Liebe getragen sind.
Die
Kräfte der Finsternis wissen um das, was sich auf der Erde an geistigen
Veränderungen anbahnt. Ich sage euch, sie sind aufgeschreckt, und sie
suchen nach Wegen und Möglichkeiten, ihre Position besser verteidigen
und mehr und mehr Menschen und Seelen auf ihre Seite ziehen zu können.
Sie tun dies – wie Ich es euch schon so oft geoffenbart habe – auf eine
so geschickte Art und Weise, die die meisten Menschen nicht
durchschauen. Doch die, die an Mich glauben und die Mich lieben, die
wissen um die Wahrheit.
Die
wirkliche Auseinandersetzung zwischen dem Licht und der Dunkelheit
findet im Unsichtbaren statt. Wenn ihr „im Unsichtbaren“ hört, so
verschiebt ihr dies in eurem Empfinden und eurem Verständnis in
irgendwelche abstrakten Zwischenwelten, in etwas, was euren Sinnen nicht
real erscheint. Ich aber sage euch: Es gibt nichts Realeres als diesen
Kampf, der um euch herum tobt – ihr, jeder einzelne, steht mitten drin!
Unsichtbar heißt also nicht, irgendwo weit ab in der Ferne, sondern es
besagt lediglich: für eure Sinne nicht wahrnehmbar. Und doch seid ihr
inmitten dieses Geschehens, das euch so nahe ist wie eure Arme und
Beine. Ihr seid mitten drin, wenn eure Seele in einen kleinen
Menschenkörper inkarniert und in der Folgezeit ihres Lebens, und ihr
seid ebenso mitten drin, wenn ihr bei dem sogenannten „Tod“ die Seiten
wechselt, wenn eure Seele also hinter die Schleier ins Jenseits geht.
Ständig sind die Kräfte des Guten wie die des Bösen um euch bemüht durch
zahlreiche Wesen, die euch im Sinne des Lichtes zu inspirieren und im
Interesse der Finsternis zu beeinflussen suchen. Das ist ein Teil eures
Lebens, das ist der Teil, in dem die Voraussetzungen geschaffen werden
für das, was sich dann an der „Oberfläche“, während eures
„Erdenausflugs“ darstellt und von euch für die Realität gehalten wird.
Ob es den Kräften der einen oder anderen Seite gelingt, euch über einen
kurzen oder längeren Zeitraum zu inspirieren oder zu beeinflussen, ist
eine Frage der Anziehung. Was in euch liegt, was ihr wollt oder wünscht,
was ihr ablehnt oder akzeptiert, was ihr befürchtet oder im Positiven
bejaht – das dient allen, die um euch sind, als eine Schiene, auf der
ihr zu erreichen seid.
Unter
Meinen Menschenkindern herrscht Unkenntnis über das, was im Geistigen
geschieht, über das wahre Leben, das sich nicht auf dieser Erde
vollzieht – diese Erde ist bei all ihrer Schönheit nur ein schwacher
Abglanz lichter, geistiger Welten –, sondern das in den Bereichen
jenseits des Schleiers stattfindet. Sie sind unwissend, weil es den
Dunkelmächten gelungen ist, über einen Zeitraum von vielen Jahrhunderten
das Bewußtsein der Menschen zu trüben und so weit einzuschränken, daß
es der geistigen Welt kaum mehr möglich ist, die Menschen, oder
zumindest einen Großteil von ihnen, in ihrem Inneren zu erreichen. Die
Menschen haben sich – mangels eigener Erkenntnis – den Vorstellungen,
Meinungen und Lehren ihrer Kirchenoberen und Religionsvorsteher
angeschlossen. Sie folgen ihnen wie blinde, willige Schafe und sind
nicht mehr in der Lage, Wahrheit von Unwahrheit zu unterscheiden.
In
so manchem, der Meine Worte liest, regt sich Widerstand, wenn Ich von
den Kirchen und Religionsgemeinschaften und ihren Führern spreche, die
Meine Lehre um einhundertachtzig Grad verdreht haben. Ich betone, wie
Ich es schon so oft getan habe: Ich meine damit nicht diejenigen
Seelsorger, denen das Wohl der ihnen Anvertrauten am Herzen liegt. Ich
meine nicht die Schwestern und die unzähligen Helfer, die in
aufopferungsvoller Nächstenliebe für ihre Nächsten da sind. Ich meine
auch nicht die vielen, die ganz bewußt in kirchliche Institutionen
inkarniert sind, um dort Licht und Wärme hineinzubringen, wenn ihnen
dies auch nur in begrenztem Umfang gelingt. Ich meine aber die, die seit
zweitausend Jahren an der Spitze und auf den oberen Stufen der
Hierarchie von Organisationen stehen, die mit dem, was Ich wollte, nicht
viel gemein haben. Und Ich meine die, die es besser wissen, weil sie um
das Unrecht der Vergangenheit wissen, dieses aber verschweigen oder zu
rechtfertigen versuchen. Darüber hinaus gibt es die vielen, die guten
Willens sind, in Unkenntnis der Wahrheit aber die Unwahrheit
weitergeben.
Und
weil Ich in so manchen Herzen die Auflehnung sehe, wähle Ich einen
anderen Ansatzpunkt, dem vielleicht der eine oder andere, wenn er sein
Herz öffnet, zu folgen bereit ist. Ich rede über das, was Meine und eure
Gegenspieler – die Kräfte des Negativen – eingeleitet und durchgeführt
haben, die dort, wo es ihnen möglich war und ist, aus dem Unsichtbaren
heraus das Geschehen auf eurer Erde steuern.
Nachdem
sie erkannt hatten, was Meine Inkarnation und Meine Erlösung den
Menschen für eine Freiheit bringen wird, wenn sie Meine einfache Lehre
der Liebe umsetzen würden, haben sie alles daran gesetzt, das
aufkeimende neue Denken und Leben – das ihr Urchristentum nennt – an
seinem Wachstum zu hindern. Die Dunkelheit schmiedete Pläne über Pläne,
paßte diese den jeweiligen Gegebenheiten an und beriet über
Möglichkeiten, Meine Worte zu verändern, zu verfälschen, ins Gegenteil
zu verdrehen. Nichts hat sie ausgelassen, was ihr einen Vorteil
verschaffte. Denn wenn Meine Lehre der Liebe die Herzen erreichen und
darin eine Veränderung hervorrufen würde, so wäre dies zwangsläufig mit
einer Beschneidung ihrer Macht und ihres Einflusses verbunden.
Die Schwerpunkte ihrer Verfälschungsabsichten legte sie darauf, das Wissen darum, daß Ich im Menschen lebe, aus den Herzen verschwinden zu lassen. Ebenso wichtig war ihr, alles, was den Wechsel einer Seele vom Jenseits ins Diesseits
und umgekehrt betraf, ins Land der Phantastereien zu verweisen, dafür
aber den Übergang vom Materiellen ins Feinstoffliche als „Tod“ zu
bezeichnen und mit Ängsten zu belegen. Eine weitere Angst mußte geweckt
werden – und wurde geweckt –, indem aus einem Gott der Liebe und Barmherzigkeit, des Verzeihens und der Güte ein Gott gemacht wurde, der mit einer ewigen Verdammnis mit entsetzlichen, nie endenden Höllenqualen bei Nichteinhaltung Seiner Gesetze droht. Auch die Tatsache, daß Ich durch das Innere und Prophetische Wort zu Meinen Kindern sprechen kann, stellte eine große Gefahr für sie dar. Diese Gefahr mußte ausgeschaltet werden. Und das Gesetz von Saat und Ernte
hätte die Menschen zum Nachdenken bringen können, ob das, was in ihrem
Leben geschieht, vielleicht nicht doch etwas mit ihnen selbst zu tun hat
– und nicht einfach dem Zufall zugeschrieben werden kann.
Diese
Tatsachen und einige andere mehr waren – nachdem die Erlösung durch
Meinen Kreuzestod erfolgt war – die größten Hindernisse für eine auch
weiterhin mögliche Einwirkung der Gegensatzkräfte auf die Menschen, die
sich Mir zuwandten.
Wo
hätten sie ansetzen sollen? In fernen, fremden Ländern mit anderen
Religionen und Kulturen, wo Meine Lehre nicht bekannt war? Nein, die
Gegenseite suchte und fand ihren Absichten gemäß und dem Gesetz der
Anziehung entsprechend schon in den ersten Jahrzehnten des sich
entwickelnden Christentums Menschen, die – ohne daß diese es bemerkten
oder bewußt wollten – ihren Einflüsterungen zugänglich waren. Sie
verstand es geschickt, die Saat des Zweifels, der Besserwisserei, des
Intellektualismus in die Köpfe derjenigen zu legen, die sie im Inneren
erreichen konnte, und führte so eine fein dosierte, schleichende
Veränderung herbei. Dabei machte sie sich eine Schwäche vieler Menschen
zunutze: nämlich auf die Oberen, Studierten zu schauen, die es ja viel
besser wissen müssen – anstatt auf ihr eigenes Herz zu hören.
Schrittweise unterwanderte sie eine Gemeinde, eine Organisation nach der
anderen, und mit sehr viel Raffinesse wurde Meine einfache Lehre in den
folgenden Jahrhunderten nahezu bis zur Unkenntlichkeit entstellt.
Die
Gegensatzkräfte hatten einen – an der Ewigkeit gemessen: kurzen –
Etappensieg errungen: Sie hatten ihre Irrlehren aus dem Unsichtbaren ins
Sichtbare „transportiert“.
Ganz
besonders war und ist der Finsternis das Wissen darum, daß Ich in jedem
Menschen lebe, ein Dorn im Auge! So setzte sie alles daran, aus dem
Bewußtsein der Menschen die Tatsache zu entfernen, daß Ich das Leben in
jedem Bin. Ich wurde in ferne, nicht näher zu erklärende Himmel
verbannt. Die Menschen verloren damit ihre empfindungsmäßige und
gedankliche Rückbindung an Mich – womit nicht die ewige, unzertrennliche
Verbindung zwischen dem Vater und Seinem Kind gemeint ist.
Wenn
ihr heute jemanden fragt, wo denn Gott wohnt, so wird er entweder die
Schultern zucken, er wird nach oben, zum Himmel weisen, vielleicht auf
eine Kirche deuten oder auf den Ort, wo Ich angeblich, im Tabernakel
eingeschlossen, aufbewahrt werde. Das ist die Frucht einer
zweitausendjährigen Unterwanderung, die nicht erkannt wurde, und die
auch heute von den allermeisten noch nicht erkannt wird.
Soll
Ich, euer Gott und Schöpfer, schweigen zu dem, was geschah und
geschieht? Was wäre Ich für ein Vater, wenn Ich Meine Kinder, die Ich
über alles liebe – und zwar alle, auch diejenigen, die Meine Lehre
verdreht haben –, nicht immer wieder an die Hand nehmen würde, um sie
aufzuklären, um ihnen das Wissen zu vermitteln, das ihnen durch die
Finsternis und die, auf die sie einwirken konnte, verschwiegen wurde.
Ich
Bin, der Ich Bin! Und nichts in Meiner Schöpfung gleicht Mir! Nichts
gleicht Meiner Liebe, nichts gleicht Meiner Macht und Meinem Willen, und
so werde Ich nicht schweigen. Ich werde immer und immer wieder, so wie
ihr es nennt, den Finger in die Wunde der Taten legen, die in Meinem
Namen begangen worden sind und heute noch begangen werden, und zwar so
lange, bis die Reue der Täter, die Vergebung der Opfer und Meine alles
verzeihende Barmherzigkeit dieses Unrecht umgewandelt und aufgelöst
haben.
Man
hat Mich Meinen Kindern entfremdet. Man hat Mich so weit von ihnen
entfernt, daß sie glauben, einen Vermittler zu benötigen, um zurück an
Mein Herz kommen zu können. Dabei Bin Ich dir näher als dein Atem, Ich
lebe in dir, in dir, in dir, in allen und in allem. Wenn Ich nicht in
dir leben würde, dann wärest du nicht. Gebrauche deinen Verstand,
benutze deine Herzenslogik!
Wenn
Ich aber in dir lebe, wieso sollte es Mir dann nicht möglich sein, mit
dir, mit einem jeden zu kommunizieren? Zwar halten es eure Theologen für
richtig, Mich anzubeten, aber daß Ich einem Kind antworte, liegt weit
außerhalb ihres Vorstellungsvermögens. Damit haben sie das Band zwischen
Mir und dir zwar nicht zerschneiden können – was niemandem möglich ist
–, aber sie haben durch ihre Lehre erreicht, daß kaum einer mehr an
unsere innige und zärtliche Verbindung glaubt.
Ich
wünsche Mir so sehr, daß Meine Kinder von du zu du mit Mir reden, und
daß sie durch ein Leben der gelebten Liebe schrittweise in die Lage
versetzt werden, Mich in sich zu vernehmen. Mit der Lehre, daß Ich
außerhalb des Menschen Bin, ist damit gleichzeitig das Wissen um die
gegenseitige Kommunikation zwischen Mir und dir aus der Welt geschafft
worden. Wer kommt noch auf die Idee, nach einem Gebet in der Stille zu
verweilen und darauf zu warten, ob er von Mir eine Antwort erhält?
Vielleicht sieht diese Antwort anders aus, als es sich so mancher
vorstellt. Es sind nicht immer klare Worte, aber Ich setze Impulse, die
immer deutlicher werden, gemäß der Entwicklung Meines Kindes – bis es
Mich schließlich in sich vernimmt. Ich habe die Möglichkeit, Meinem Kind
auf vielerlei Art zu antworten. Ich muß und werde nicht warten, bis
sein Bewußtsein sich annähernd erschlossen hat. Wer dies aber nicht weiß
oder aber gar für unmöglich hält, der wird eine Distanz zwischen Mir
und sich selbst schaffen, die er kaum überwinden kann; und er wird jenen
glauben, die ihre eigenen Bedingungen für das Zwiegespräch zwischen Mir
und dir aufstellen.
Ich
gebe euch einen Vergleich an die Hand: Würde ein Vater mit seiner
Ansprache an sein Kind warten, bis das Kind erwachsen und gereift ist?
Spricht der Vater – ebenso wie die Mutter – nicht in jeder Situation, in
jedem Moment von der Geburt an mit dem kleinen Wesen, das diese Erde
betreten hat? Und zwar mit Worten, die aus dem Herzen kommen, auch wenn
das Kind diese Sprache noch nicht versteht? Die Wortwahl wird sich im
Laufe der Jahre ändern, die Tiefe der Erklärungen wird eine andere, aber
zu schweigen, bis das Kind die nötige Reife hat – das wird wohl keiner
für richtig halten, der sein Kind liebt; und er wird es erst recht nicht
tun.
Ich
begegne Meinem Kind entsprechend seiner Hingabe, der Öffnung seines
Herzens, was mit dem menschlichen Alter nichts zu tun hat. Ich schaue
auf die Liebe Meines Kindes, auf sein Bemühen, auf seine Herzenswärme,
und Ich warte nicht – um euer Wort zu gebrauchen – bis zum
„Sankt-Nimmerleins-Tag“, so wie es vielfach gelehrt wird, ehe Ich Mein
Kind anspreche. Ob, wann und in welcher Form es dann in der Lage ist,
Mich in sich mehr und mehr zu vernehmen, hängt von der Liebeentwicklung
des Kindes ab. Anderslautende Belehrungen beruhen auf Einflüsterungen
der Finsternis, die weitergegeben werden, um die Kommunikation zwischen
Mir und Meinen Kindern zu unterbinden. Wer seinem Nächsten unterstellt,
er sei innerlich noch nicht so weit gereift, mit Mir kommunizieren zu
können, der unterstellt ihm gleichzeitig ein mangelndes inneres Wachstum
– und hängt damit die Meßlatte – aus welchen Gründen? – unerreichbar
hoch.*)
Ich
spreche also in einem jeden. Doch da Ich noch nicht zu allen in dem
Maße durchdringen kann, wie Ich es Mir wünsche – dies ist durch den
freien Willen des Kindes, durch seine Hingabe und seine Entwicklung
bedingt –, sind viele eurer Geschwister aus lichten Bereichen auf die
Erde gegangen, um Mein Wort denen zu geben, die Mich in sich so klar
noch nicht vernehmen. Es sind eure Brüder und Schwestern, die die Liebe
zu ihren Nächsten bewogen hat, einen solchen Auftrag freiwillig
anzunehmen. Es ist eine Aufgabe, die Demut in hohem Maße erfordert, es
ist ein Liebedienst. Und wenn ihr euch manchmal fragt, was es wohl in
künftigen Welten zu lernen gibt, so lautet die Antwort: das Dienen!
Ich war und Bin der größte Diener Meiner Geschöpfe.
Die,
die Mich lieben, die in Meinem Auftrag stehen und sich entschieden
haben, in Meinen Fußstapfen zu gehen, die werden sich bemühen, in diesen
Liebedienst hineinzuwachsen. Wenn sie das richtige Verständnis für ihre
Mission haben, so werden sie sich – bildlich gesprochen – als Meister
erkennen, dessen Aufgabe darin besteht, die ihm anvertrauten Lehrlinge
und Gesellen ebenfalls zu Meistern zu machen. Da wird es keinen Neid
geben und kein Ich-bin-größer, sondern die Freude und Erfüllung eines
echten Meisters besteht darin, diejenigen, die ihnen als Lernende an die
Seite gegeben worden sind, zu ihrer wahren Größe wachsen zu lassen und
darüber hinaus.
Wie
kann ein Mensch jemals annehmen, Ich hätte Meinen Menschenkindern nichts
mehr zu sagen als das wenige, das über die Jahrhunderte hinweg bis
heute durch Mein Offenbarungswort der Welt gegeben wurde. Meine Söhne
und Töchter, Mein Bewußtsein ist unendlich! Und Ich werde niemals
aufhören, Meine Geschöpfe zu belehren und damit in ein Bewußtsein
hineinzuführen, das zwar Meinem nicht gleichkommt, aber ein Ausmaß hat,
das alle eure Vorstellungen übersteigt.
So
werde Ich es niemals unterlassen, die Meinen aufzuklären und zu leiten;
und wenn ihr irgendwo hört „Gott hat alles gesagt, was es zu sagen
gibt“, dann wißt ihr nun: Ich Bin es nicht, der da spricht.
Steht
nicht in eurer Schrift „Der Geringste auf Erden wird der Größte im
Himmel sein“? Legt diesen Maßstab – es ist einer von vielen – an alle
an, die Mein Wort verkünden oder die vorgeben, dies zu tun. Dann wird es
euch um vieles leichter fallen als in der Vergangenheit, Spreu vom
Weizen zu trennen.
Ich
sehne Mich nach all Meinen Kindern, auch nach denen, die wider Mich
sind, die euch versuchen und verführen, was ihnen nur dann gelingen
kann, wenn ihr ihnen erlaubt, in eure noch vorhandenen Schwachstellen
einzudringen. Auch sie sind aus Mir, auch sie werde Ich an Mein Herz
zurückholen. Denn alles wird wieder heimgeführt werden.
Ich
gieße Meine unendliche Liebe über euch aus. Ich stärke euch, Ich kläre
euren Verstand, Ich erfülle euch mit Kraft und Herrlichkeit, so wie es
Söhnen und Töchtern der Himmel gebührt. Ihr seid aus Mir, und
entsprechend eurem Wunsche, wieder eins mit Mir zu werden, werde Ich
euch an Mein Herz ziehen.
Ich
segne Meine Schöpfung, Ich segne euch, die ihr Mein Wort hört und lest.
Und Ich segne die unzähligen Seelen, die Mein Offenbarungswort
ebenfalls gehört haben, denn auch sie brauchen Hilfe und Unterstützung.
Denn das, was an Verirrungen und Verwirrungen, an Verdrehungen und
vielem mehr in eurer Welt geschieht, das geschieht ebenso im Jenseits.
Auch dort benötigen Meine Kinder Meine begleitende Liebe; und viele von
denen, die mit Mir gekommen sind, werden nach dieser Stunde Mir und
ihren geistigen Führern voller Dankbarkeit in eine lichtere Welt folgen. .... Amen.
