Freitag, 30. Juni 2023

Fester Glaube sichert unbegrenzte Macht... Gesetzmäßigkeit...


Kundgabe 1562 erhalten von Bertha Dudde am 11.08.1940 durch das Innere Wort.

Nichts ist unausführbar, so ihr im felsenfesten Glauben steht. Der euch geschaffen hat, Dessen Macht ist unbegrenzt. Es sind alle Seine Wesen entstanden aus dieser Macht, und ebenso kann der Schöpfer Seine Macht in Seine Geschöpfe legen, sofern diese den Willen haben, mit Gott und für Ihn zu wirken. Was sich der Mensch nun vornimmt, wird ihm gelingen, er vertraut sich Gott völlig an, tut scheinbar alle Handlungen aus eigenem Antrieb, wird aber von Gott geleitet, so daß er also nur das ausführt, was göttlicher Wille ist. Und der göttliche Wille wird nie anders sein als der Wille eines sich Gott innig hingebenden Erdenkindes, denn dieser Wille ist nur so lange etwas Eigenes, Unabhängiges, als der Mensch sich seiner eigenen Kraft bewußt befähigt glaubt, alles allein meistern zu können. So er jedoch in Demut und Schwäche sich selbst, d.h. seinen Willen, Gott hingibt, ist dieser Wille nun Eigentum Gottes, und Er lenkt und leitet ihn nun nach Seinem göttlichen Ratschluß. Und es muß folglich alles Denken und Handeln nun dem Willen Gottes entsprechen, so der Mensch immer dem Drang seines Herzens folgt, d.h. das ausführt, was ihm sein Wille zu tun vorschreibt. Denn er gibt nun gewissermaßen seinen Körper her, auf daß Gott Sich dessen bediene und also wirket durch ihn. Er wird nun gänzlich erfaßt (erfüllt?) von göttlicher Kraft, es ist ihm nichts unmöglich, was er auch unternimmt. Es ist göttlicher Geist, der den Menschen nun leitet, wenngleich alles an ihm irdisch erscheint und sich gänzlich irdischen Gesetzen anpaßt. Denn es wirket Gott immer im Rahmen der Gesetzmäßigkeit, um nicht durch außergewöhnliche Ereignisse die Menschen zum Glauben zu zwingen, jedoch wird ein Strom von Kraft dem Erdenmenschen zufließen, der ihn das Unüberwindlich-Erscheinende mit Leichtigkeit meistern läßt. Doch es muß der Glaube fest sein.... ein Mensch, der nicht vollgläubig sich Gott anvertraut, öffnet sein Herz auch nicht der auf ihn einströmenden Kraft, sein Unglaube oder leiser Zweifel ist Hindernis, und also kann Gott nicht wirken im Menschen nach Seinem Willen. Um jedoch den tiefsten Glauben sein eigen nennen zu können, muß der Mensch bitten innig und ausdauernd, daß Gott Sich ihm offenbart in Seiner Herrlichkeit, daß Er Sich erbarmend ihm zuneige und dort helfend eingreife, wo das Erdenkind zu versagen droht. Und Gott erhört das Gebet des Schwachen desto eher, je demütiger und hilfloser er sich Ihm übergibt. Er läßt ein bittendes Erdenkind nicht in der Not der Seele, und Er wird den Glauben dessen stärken zur rechten Zeit, denn Er ist mächtig, und Er will, daß die Menschheit an Seine Macht glauben soll, und also beweiset Er diese, indem Er durch Seine Diener spricht zu den Menschen und auch wirket durch Taten.... also Seine Macht überträgt auf alle, die Ihm treu ergeben sind und ihren Willen Ihm freudig unterstellen....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Dienstag, 20. Juni 2023

Verlorene Erkenntnis durch den Fall zur Tiefe....

 

Kundgabe 7812 erhalten von Bertha Dudde am 31.01.1961 durch das Innere Wort.

Licht ist Erkenntnis.... Wissen um die Wahrheit.... Licht ist göttliche Weisheit, die nur von Gott ausgehen kann, Der das Licht ist von Ewigkeit.... Und dieses Licht durchstrahlte euch einstens, als ihr als selbständige Wesen ausgegangen waret von Gott.... Und ihr konntet alles erkennen, es war vor euch kein Wissen verschlossen, ihr erkanntet hell und klar alle Zusammenhänge, und ihr waret selig, weil ihr in höchster Weisheit standet und auch erkanntet, daß ihr von einem höchst vollkommenen Wesen ausgegangen waret, daß dieses Wesen euer aller Schöpfer und Gestalter war, Der euch namenlos beglückte.... Es war dieses Bewußtsein ein überaus beseligender Zustand, der niemals euch verlorengegangen wäre, wenn ihr selbst nicht ihn freiwillig hingegeben hättet. Denn trotz hellstem Licht, trotz hellster Erkenntnis wähltet ihr selbst die Dunkelheit.... Ihr wandtet euch ab von dem Lichtquell, von eurem Schöpfer und Vater, und ihr wandtet euch freiwillig einem Wesen zu, das selbst in Finsternis fiel und diese Finsternis auch über euch ausbreitete.... ihr gabet freiwillig Licht und Seligkeit dahin. Der Zustand, in dem ihr euch nun befandet, hätte sich ewiglich nicht mehr verändert, denn die Finsternis hielt euch gefangen, und gleichzeitig hattet ihr auch Kraft und Freiheit eingebüßt.... Ihr waret ohnmächtig der Gewalt dessen preisgegeben, der euch in diesen finsteren Zustand versetzt hatte, der Anlaß war eures Falles zur Tiefe.... Und nun fraget ihr Menschen euch, warum der Schöpfer dieser Wesen es zugelassen hat, daß sie von Ihm abfielen, daß sie das Licht hingaben und in die Finsternis versanken.... ihr fraget euch, warum Er Selbst es nicht verhindert hat, daß sie sich entfernten von Ihm, Dem doch alle Macht eigen war und Dessen Wesen Liebe und Weisheit ist.... Und diese Frage kann euch immer nur beantwortet werden, daß Gottes Liebe so groß ist, daß Er die Wesen noch mehr beglücken wollte und daß Seine Weisheit von Ewigkeit das Ziel dieses Sturzes zur Tiefe voraussah, das darin bestand, mit Ihm-gleichen Wesen einmal wirken und schaffen zu können, die Er aber niemals aus Seiner Macht herausstellen konnte in diesem Vollkommenheitsgrad.... weil letzterer den freien Willen erforderte und dieser sich also zuvor entscheiden (bewähren?) mußte. Gott zwang wahrlich keines Seiner geschaffenen Wesen zu diesem Sturz in die Tiefe. Es waren auch keineswegs die Wesen vorbestimmt, die abgefallen sind.... es hätte auch dem erst-geschaffenen Geist.... Luzifer.... freigestanden, bei Gott zu verbleiben, denn der Schöpfer und Vater von Ewigkeit ist wahrlich groß genug, um den Ihm-treu-gebliebenen Wesen höchste Seligkeit zu verschaffen, und kein Wesen brauchte den Sturz in die Tiefe zu vollziehen, sondern deren Wille war völlig frei, und er entschied sich für Gott oder Dessen erst-geschaffenen Lichtträger.... Aber die unübertreffliche Weisheit Gottes hatte auch einen Sturz zur Tiefe einbezogen in Seinen Plan, der der Schaffung rechter "Kinder" Gottes galt.... einem Werk, das die Wesen selbst vollbringen müssen, doch ihnen übergroße Seligkeiten einträgt. Die Menschen werden niemals diesen Fall zur Tiefe begreifen können, denn sie werden auch niemals die weisheitsvollen Pläne Gottes ergründen können, weil sie in ihrem noch unvollkommenen Zustand dazu nicht fähig sind. Denn durch den Fall zur Tiefe ist dem Wesen die "Erkenntnis" verlorengegangen, das Licht, das Wissen um alle Zusammenhänge, und in diesem Zustand der Lichtlosigkeit befindet ihr Menschen euch auch noch, wenngleich ihr schon erleuchtet werden könnet durch das Wirken des Geistes.... Aber um alles fassen zu können, müsset ihr schon wieder in den Zustand der Vollkommenheit eingegangen sein, und dann sehet ihr nur das Ziel, das überaus herrlich ist.... Ihr erkennet dann auch die endlose Liebe Gottes und Seine unübertreffliche Weisheit, und ihr wisset, daß Er nur gut und weise handeln kann.... und daß Er Seine aus Ihm hervorgegangenen Wesen beglücken will im Übermaß.... Und dann werdet ihr nicht mehr fragen, sondern gläubig harren auf eure Vollendung, wo Licht und Kraft und Freiheit euch unbegrenzte Seligkeit schaffet, wo ihr als Seine "Kinder" mit und durch Ihn wirken könnet, wie es Sein Ziel war und ist von Ewigkeit....

Amen


Donnerstag, 15. Juni 2023

Erlangung geistigen Wissens...

 

Kundgabe 7843 erhalten von Bertha Dudde am 06.03.1961
  durch das Innere Wort.

Geistiges Wissen zu besitzen ist nur möglich in einem bestimmten Reifegrad der Seele, d.h. sie muß durch ein Liebeleben in sich den Geistesfunken entzündet (Geist erweckt) haben, der ihr nun auch das Verständnis für das geistige Wissen erschließt, ansonsten der Mensch nur tote Buchstaben liest, die ihm kein Licht schenken. Geistiges Wissen zu besitzen ist daher schon der Beweis, daß der Mensch sich auf dem Wege zur Höhe befindet.... Es ist ein Beweis, daß er die Bindung mit Gott schon eingegangen ist, daß sein Geistesfunke von Gott Selbst jenes Wissen entgegengenommen hat, der mit dem Vatergeist von Ewigkeit untrennbar verbunden ist. Wer geistiges Wissen besitzt, der kann nun aber auch nicht untätig sein, er wird sein Wissen verwerten, er wird ständig vermehrtes Wissen anstreben, und er wird auch sein Wissen auf den Mitmenschen zu übertragen suchen, weil er es fühlt, daß er ein rechtes Wissen vertritt, daß es die Wahrheit ist und daß diese Wahrheit Segen bringen wird ihm selbst und auch seinen Mitmenschen. Und darum kann sich jeder Mensch glücklich preisen, dem ein geistiges Wissen erschlossen worden ist, das ihm selbst verständlich ist, das ihm Aufschluß gibt in Fragen, die ihm menschlicherseits nicht beantwortet werden könnten. Denn dieser Mensch glaubt nicht mehr an ein nur-irdisches Leben, sondern seine Gedanken sind nun oft geistig gerichtet, und auch sein Lebenswandel vollzieht sich diesem geistigen Wissen gemäß. Es bemüht sich der Mensch, in der Liebe zu leben, in den Willen Gottes einzugehen.... er strebt innerlich Gott zu, er beginnt, die Welt und ihre Güter zu verachten, und nützet sie nur soweit, als dies die Erhaltung des Körpers erfordert. Aber er weiß es, daß das Leben nicht Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck ist.... Doch er muß anfangs erst in ein geistiges Wissen eingeführt werden.... Es muß sein Verstand sich vorerst beschäftigen, und dann liegt es an seinem Willen, ob das Wissen, das ihm von außen zugeführt wird, zum Herzen vordringt und dort Wurzel faßt. Und dann erst kann jenes Wissen zu einem geistigen Wissen werden und sich vermehren, was jedoch immer ein Liebeleben voraussetzt, das der Mensch auf Grund der göttlichen Gebote, aber auch aus innerem Antrieb führen kann und nun entsprechend sich sein Wissen von innen heraus erhöhen wird.... durch das Wirken des göttlichen Geistes, der als Funke in eines jeden Menschen Seele ruht. Besitzet aber der Mensch keinerlei geistiges Wissen, so ist bisher sein Erdenleben vergeblich gewesen, es hat ihm noch keinen geistigen Erfolg gebracht, er kann keinen Grad geistigen Fortschrittes verzeichnen, er ist noch völlig im Dunkeln, weil das Licht in ihm noch nicht aufleuchten konnte, weil der Geistesfunke noch nicht entzündet wurde und es darum noch Nacht ist in ihm. Und dieser Zustand ist für den Menschen besorgniserregend, denn er beweiset seinen geistigen Tiefstand, er beweiset die Nutzlosigkeit seines Erdenwandels bisher und die Gefahr, in der er steht, wenn er sich nicht ändert.... was nur geschehen kann, wenn er einen Lebenswandel in Liebe führt. Liebe ist Licht, und Liebe schenkt dem Menschen Licht.... Die Liebe erweckt den Geistesfunken zum Leben, die Liebe verbindet den Menschen und also auch dessen Geist mit Gott, und die Liebe trägt sonach ihm Erkenntnis ein.... Und darum werdet ihr Menschen ständig ermahnt, ein Leben in Liebe zu führen, darum werden euch die göttlichen Liebegebote ständig vorgehalten, die euch Jesus gegeben und vorgelebt hat, als Er über die Erde wandelte, und die immer für euch das Vordringlichste sein werden, wollet ihr aufwärtssteigen in eurer Entwicklung, solange ihr auf Erden lebt.... Ohne Liebe wird kein Mensch zur Weisheit gelangen, d.h. zu dem geistigen Wissen, das der Wahrheit entspricht; und ohne Liebe wird es kein Ausreifen der Seele geben, die sich so gestalten soll, daß sie nach ihrem Abscheiden von dieser Erde eingehen kann in das Reich des Lichtes und der Seligkeit.... Denn sie soll auf Erden zur Erkenntnis gelangen, es soll auf Erden schon die geistige Finsternis von ihr abfallen, sie soll zum Licht gelangen, sie soll ein Wissen gewinnen, das ihr Aufschluß gibt über alle Zusammenhänge und das sie auch beglücken wird, weil sie nun erst wieder in den Urzustand eingeht, in dem sie sich befand im Anbeginn....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 10. Juni 2023

Bewußte Seelenarbeit....


Kundgabe 7530 erhalten von Bertha Dudde am 24.02.1960
  durch das Innere Wort.

Keiner soll damit rechnen, daß ihm noch lange Zeit bleibt für die Arbeit an seiner Seele, denn niemand weiß, wann seine letzte Stunde gekommen ist. Es soll der Mensch so leben, als sei jeder Tag der letzte, der ihm beschieden ist. Er soll eifrig sein in seiner Tätigkeit für seiner Seele Heil.... Er soll keinen Tag vergehen lassen, an dem er nicht ein Werk der Liebe verrichtet hat, er soll seinem Nächsten mit Rat und Tat beistehen, er soll seines Gottes und Schöpfers gedenken und zu Ihm das Verhältnis eines Kindes zum Vater herstellen.... er soll jeden Tag beten zu seinem Vater und sich Ihm und Seiner Gnade empfehlen. Er soll sich Ihm anvertrauen und Ihn um Seinen Schutz und Seine Führung bitten, er soll sich gedanklich verbinden mit der Lichtwelt.... er soll immer nur das Gute wollen, und er wird dann auch nur das tun, was im Willen Gottes liegt. Es kann der Mensch viel dazu beitragen, daß seine Seele schnell ausreifet auf Erden, wenn er nur bewußt diese Seelenarbeit leistet, d.h. sich immer vor Augen hält, weshalb er auf dieser Erde weilet, und er dann immer so lebt, wie es dem Willen Gottes entspricht: wenn er die Gebote der Gottes- und Nächstenliebe erfüllt. Und er kann dies an jedem Tag zur Ausführung bringen, wenn es ihm nur daran gelegen ist, vorwärtszuschreiten in seiner Entwicklung, also sein Erdenleben zweckentsprechend zu leben. Aber er soll diese Arbeit nicht hinausschieben, weil er nicht weiß, wie lange er noch auf Erden lebt.... Das Wissen darum ist ihm vorenthalten, und es ist gut so, weil er sonst nicht frei wäre in seinem Willen.... Aber er gerät auch leicht in die Gefahr, leichtfertig seine Seelenarbeit hinauszuschieben, immer wieder damit rechnend, daß noch lange Zeit sei, daß er ernstlich seiner Seele gedenke.... Keiner weiß, wann seine Stunde gekommen ist, und sie kann euch plötzlich überraschen, und dann werdet ihr es bitter bereuen, wenn ihr im jenseitigen Reich erkennet, was ihr versäumtet auf Erden. Und es gehen viele Menschen völlig unvorbereitet ein in das jenseitige Reich, sie haben keinerlei geistigen Fortschritt zu verzeichnen, sie haben alles versäumt, was ihnen diesen Fortschritt eingetragen hätte, sie haben gelebt auf Erden nur für ihren Körper, der Seele aber niemals gedacht, die allein fortlebt nach dem Tode des irdischen Leibes. Und sie muß daher auch allein die Folgen tragen, in Qual und Finsternis zu schmachten oder in völliger Öde durch endlose Räume zu irren, arm und elend und in großer Not. Noch lebet ihr auf Erden und könnet eurer Seele dieses entsetzliche Los ersparen, doch ihr müsset das Leben auswerten und täglich und stündlich Seelenarbeit verrichten, die allein schon ein geistig-gerichteter Gedanke für euch sein kann, weil dann euch auch Lichtwesen beistehen und euch immer wieder in geistiges Gebiet zu ziehen suchen, was ihnen auch gelingt, wenn ihr guten Willens seid. Gedenket oft der Stunde eures Todes, und immer mehr werdet ihr auch die Schrecken des Todes überwinden, denn je mehr ihr an eurer Seele arbeitet, desto geringer wird die Furcht in euch werden vor der Stunde des Todes, denn dann seid ihr auch vorbereitet für diese, ihr lebt bewußt und geht auch bewußt und ohne Schrecken dem Ende entgegen, das euch immer wieder angekündigt wird. Wehe aber denen, die verantwortungslos in den Tag hineinleben, wenn der Tag sie überrascht, der ihrem Leben ein Ende setzt.... wehe denen, die niemals ihrer Seele gedachten und nur ihren Körper versorgt haben.... Ob sie sterben vorzeitig oder den Tag des Endes erleben.... ihr Ende wird ein schreckliches sein, denn die Seele wird das Los tragen müssen, das der Mensch selbst ihr auf Erden bereitet hat....

Amen

Richtet eure Sinne geistig...


Kundgabe 5695 erhalten von Bertha Dudde am 11.06.1953
 durch das Innere Wort.

Richtet eure Sinne geistig.... Alles, was der Erde angehört, was euch an die Erde gefesselt hält, ist wertlos für die Ewigkeit, was ihr aber geistig erstrebet, bleibt euch und entwickelt euch zur Höhe. Richtet all euer Denken hinauf zu Gott, und beachtet das Irdische nur so weit, daß ihr eure Pflichten erfüllet, die desto geringer sein werden, je mehr ihr Gott und Sein Reich zu gewinnen suchet. Lernet alles Weltliche als Blendwerk des Satans betrachten, sowie es euch zurückhält vom Streben nach oben. Wohl könnet ihr auch den Anforderungen gerecht werden, die das Erdenleben euch stellt, denn es wird euch Beistand gewährt vom geistigen Reich, so ihr dieses als erstes begehret. Dann erfüllet sich auch das Erdenleben von selbst, dann wird alles so geleitet, daß es eurer Aufwärtsentwicklung zum Besten gereichet, denn sowie ihr nur eure Sinne geistig richtet, wird euch auch von geistiger Seite Unterstützung gewährt. Und in der letzten Zeit vor dem Ende sollet ihr Menschen mehr denn je euch befassen mit den Gedanken an die andere Welt, an die Welt, die ihr nach dem Tode eures Leibes betretet und die ihr selbst euch zubereitet durch euren Willen, durch euer Leben auf dieser Erde. Denn das Ende steht nahe bevor, und nicht alle Menschen können mit einer normalen Zeitdauer ihres Lebens rechnen, nicht alle werden das Ende erleben oder überleben, es werden viele Menschen schon vorzeitig abgerufen werden und wenig vorbereitet sein für das geistige Reich. Und das darum, weil sie nur ein rein weltliches Leben führen, weil sie keine Bindung haben mit dem Reich, das ewig währet, wo das eigentliche Leben erst beginnt, wo aber auch der Tod die Seele erwarten kann, die nicht auf Erden gestrebt hat nach dem Leben. Und an diese Menschen ist die Mahnung gerichtet: Gedenket eurer Seele, denn der Körper bleibt nicht bestehen, die Seele aber kann nicht sterben, sie bleibt bestehen und kann doch tot sein im Geist. Richtet eure Sinne geistig, messet dem Erdenleben nicht zuviel Wert bei, erkennet, was ihr seid, wenn ihr alles Irdische zurücklassen müsset, und sorget, daß dann eure Seele erstrahlet in geistigem Reichtum, daß sie sich ein Leben erworben hat in Kraft und Licht, ein Leben, das ewig währet und Seligkeit ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 9. Juni 2023

Ankündigung des Endes....

 

Kundgabe, 29.01.1949

Ihr müsset euch vorbereiten auf das Ende. Diesen Mahnruf lasse Ich ständig an euch ergehen; es eilet die Zeit dahin, ohne daß ihr euch allen Ernstes dieser Zeit bewußt werdet. Wer Mein Wort hat, dessen Gedanken sind wohl darauf gerichtet, doch auch die Welt beachtet ihr noch, weil ihr inmitten der Welt steht. Wüßtet ihr jedoch, wie nahe ihr dem Ende seid, dann würde die Welt euch nicht mehr locken, weil ihr euch etwas Besseres erwartet nach dem Ende dieser Erde. Und ihr könnt es glauben, daß nicht mehr viel Zeit ist, denn es erfüllet sich Mein Wort. Ich rede nicht umsonst durch Meine Knechte auf Erden, und Ich lasse sie nichts aussprechen, was wider Meinen Willen ist, so sie für Mich reden, so sie tätig sind für Mein Reich und für Meine Lehre, für Mein Wort aus der Höhe eintreten. So Ich will, daß die Wahrheit verbreitet wird und Ich also ein wahrheitsgemäßes Wissen zur Erde leite, werde Ich es nicht dulden, daß durch den gleichen Mund ein Irrtum verbreitet wird, der auch die reine Wahrheit gefährdet. Und daher sage Ich euch immer wieder: Ihr könnt es glauben, daß das Ende nahe ist.... Eure Seele wird es spüren, indem sie anders empfindet, indem sie traurig ist, wo der Welt Freuden den Menschen sich bieten, indem sie bangt, wo die Welt hoffnungsfroh in die Zukunft blickt. Eure Seele empfindet richtig, denn sie spürt das Ende, sie spürt den verstärkten Kampf im geistigen Reich, der auch sie selbst bedrängt und ängstigt, und sie wird sich nicht zufriedengeben mit irdischen Freuden und irdischen Gütern, weil sie deren Wertlosigkeit erkennt angesichts des Endes. Beachtet diese innere Stimme, lasset euch von eurer Seele belehren, d.h., schenket eurem Empfinden Beachtung, und bereitet euch darauf vor, daß ein plötzlicher Umschwung kommt, daß der weltliche Friede gestört wird und ein Brand aufzulodern beginnt, der das Ende einleitet. Höret, was Ich euch sage, und glaubet es, daß jeder Tag euch dem Geschehen näher bringt, das Ich ankündige fort und fort....

Amen

Sonntag, 4. Juni 2023

Eine Erderneuerung muß kommen...


Es wird sich die Erde erneuern müssen, soll die Aufwärtsentwicklung des Geistigen ihren Fortgang nehmen; es müssen alle Schöpfungswerke das Geistige freigeben, damit dieses in neuer Verformung wieder weiterschreitet in seiner Entwicklung, wie es die Bestimmung des Schöpfungswerkes "Erde" ist.... Denn es geht nicht allein um euch Menschen, die ihr freiwillig euer letztes Ziel auf Erden erreichen sollet, aber versaget.... Es geht auch um das noch in der Form gebundene Geistige, das noch nicht die Möglichkeit des Dienens erreichen konnte und dem nun der Weg zum Dienen frei gemacht werden soll. Solange ihr Menschen nichts wisset um den Sinn und Zweck der Schöpfung, werdet ihr auch eine kommende Umgestaltung der Erdoberfläche nicht für möglich halten. Und dennoch steht sie euch bevor, was nur die Menschen werden erleben dürfen, die ihren Erdenlebenszweck erfüllt haben, die ausgereift sind und darum die neue Erde beleben werden.... Diese also kennen auch den Heilsplan Gottes, und sie glauben es, daß sie in der letzten Zeit leben, und erwarten das Ende und mit ihm das Kommen des Herrn, wie es verkündet ist in Wort und Schrift. Aber derer sind nur wenige.... Der geistige Tiefstand der Menschen ist so offensichtlich, daß auch die Zeit gekommen ist, wo wieder Wandlung geschaffen werden muß.... wo alles Geistige der Form einverleibt wird, die seinem Reifezustand entspricht.... Und also wird der Mensch, weil er völlig versagt, auch wieder in die harte Materie gebannt werden und seinen Entwicklungsgang aufs neue beginnen müssen, dagegen das in der Materie gebundene Geistige immer weichere Verformungen beziehen dürfen und einmal auch in das Stadium gelangen, wo es den Gang als Mensch über die Erde zurücklegen kann zwecks letzten Willensentscheids. Daß die Menschen dieses harte Los der Neubannung erfahren, ist ihr freier Wille, denn sie streben nichts Geistiges auf der Erde an, sie sind der Materie völlig verhaftet, und sie werden daher selbst dazu werden, was sie anstrebten in diesem Erdenleben. Aber sie sind zur Genüge ermahnt und gewarnt worden, sie sind während des Erdenlebens hingewiesen worden auf ihren Erdenlebenszweck, und es wird kein Mensch sagen können, völlig ohne Wissen geblieben zu sein. Daß er im freien Willen alles ablehnte, was ihn hätte zu einer höheren Reife kommen lassen können, ist seine Schuld, die er selbst nun auch wird büßen müssen. Ein Fortbestehen der alten Erde aber würde niemals eine Wandlung dieser Menschen sichern, sie würden nur immer weiter absinken und auch das noch in der Form gebundene Geistige hindern an dessen Aufwärtsentwicklung. Wer aber glaubt solches, wenn es ihm vorgetragen wird?.... Sowie der Glaube an Gott, an ein Weiterleben nach dem Tode, an eine Verantwortung nicht mehr bei den Menschen vorhanden ist, ist jener geistige Tiefstand eingetreten, der ein Ende, ein Auflösen der Erdschöpfungen, bedingt. Denn dann ist das Erdendasein der Menschen zwecklos, es wird die Gnade der Verkörperung als Mensch nicht mehr genützt, es hat die Erde aufgehört, Schulungsstation für das Geistige zu sein, und es muß eine totale Wandlung eintreten, um diesem entgeisteten Zustand ein Ende zu machen. Und ihr Menschen steht kurz vor dieser Umwälzung, ihr steht kurz vor einer geistigen und irdischen Wende, denn die Zeit ist erfüllt, die euch zugebilligt worden ist zum Ausreifen eurer Seelen. Und bis zuletzt werdet ihr gewarnt und ermahnt, bis zuletzt werdet ihr unterwiesen über euren Daseinszweck, ihr erlanget Kenntnis vom Heilsplan Gottes, von Seiner unendlichen Liebe zu allen Seinen Geschöpfen und von der Möglichkeit und der Hilfe Seinerseits, daß ihr selig werdet, bevor das Ende da ist.... Aber ihr müsset im freien Willen alles dieses annehmen, ihr müsset ernstlich den Zweck eures Daseins als Mensch erfüllen wollen.... ihr müsset einen Gott über euch anerkennen und euch an Ihn wenden um Erbarmen.... Und wahrlich, ihr werdet noch gerettet werden in letzter Stunde, ansonsten sich an euch das Gericht auswirken wird, ansonsten ihr erhaltet, was ihr anstrebt.... daß ihr wieder zur Materie werdet, die euch an die Erde gefesselt hielt, so daß ihr nicht den Weg nach oben gegangen seid und darum in der Tiefe wieder landen werdet....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde erhalten am 05.04.1961 durch das Innere Wort.

Kenntnisnahme vom Heilsplan Gottes...


Kundgabe 7881 erhalten von Bertha Dudde am 28 April 1961  durch das Innere Wort...

Daß Ich euch Meinen ewigen Heilsplan enthülle, soll euch die Bedeutsamkeit der Zeit erkennen lassen, in der ihr lebet. In aller Klarheit leite Ich euch ein Wissen zu, das euch einen Einblick gewährt in Mein Walten und Wirken, das euch aufklärt über euren Erdenlebenszweck, über Sinn und Zweck der Schöpfung.... ein Wissen, das so gewaltig und umfangreich ist, wie es euch menschlicherseits nicht geboten werden könnte.... ein Wissen, das euch nur durch das Wirken Meines Geistes vermittelt werden kann. Ich leite ein Licht zur Erde, das überaus hell erstrahlt und das Dunkel verjagen kann, wenn ihr Menschen euch öffnet, wenn ihr euch beeindrucken lasset, sowie Ich euch anspreche.... Und die Begründung für diese Zuleitung ungewöhnlichen Wissens ist, daß ihr Menschen kurz vor dem Ende steht.... Seid ihr nun in Meinen Heilsplan eingeweiht, so ist es euch auch verständlich, daß eine Erlösungsperiode zu Ende geht und gehen muß, weil ihr dann alles betrachten lernet von diesem Gesichtspunkt aus: daß dem gefallenen Geistigen die Möglichkeit gegeben werden muß, den Weg der Rückkehr zu Mir anzutreten.... sei es der Mensch oder auch das noch in den Schöpfungen gebundene Geistige, das in seiner Ursubstanz als Wesen von Mir ausging und als Wesen auch in das Vaterhaus zurückkehren soll.... Kennet ihr Meinen Heilsplan von Ewigkeit, dann wisset ihr auch um den endlosen Gang der Entwicklung, den das Gefallene zurücklegen muß, um wieder zur Höhe zu gelangen.... Und dann gedenket ihr auch dessen voll Erbarmung, das noch nicht das Stadium als Mensch erreicht hat und in seiner Gebundenheit leidet, weil es ursprünglich als etwas freies Geistiges von Mir ausgegangen war.... Und dann wisset ihr auch, daß es des Menschen freier Wille ist, wenn er versaget im Erdenleben, und daß dieser freie Wille also selbst sein Los schaffet.... daß er den Weg über die Erde unberechtigt zurücklegt, wenn er die Gnade der Verkörperung als Mensch nicht nützet.... Und ihr werdet es dann auch verstehen, daß sich dieses Geistige selbst das Erdenleben verscherzt und daher ein Beenden einer Erlösungsepoche nur noch ein Liebeakt Meinerseits ist, Der Ich auch dem Geistigen zur Höhe verhelfen will, das sich die letzte Verformung ersehnet, um sich endgültig befreien zu können durch den Gang über die Erde als Mensch.... Und euch Menschen in dieser letzten Zeit vor dem Ende leite Ich das Wissen um Meinen Heilsplan zu, und es ist dies für euch eine ungewöhnliche Gnade, weil ihr nun leichter zu glauben vermöget an ein Ende, wenn ihr die Zusammenhänge einmal recht erkannt habt.... Denn ob auch vor Mir tausend Jahre gleich sind wie ein Tag.... einmal ist doch der letzte Tag gekommen, der bestimmt ist seit Ewigkeit.... Und dann werde Ich scheiden die Böcke von den Schafen.... und es werden gerettet werden, die Mir treu sind und verbleiben, es wird keiner von diesen sich zu fürchten brauchen, wenn die Erde erbebt, denn deren Leben ist gesichert bis in alle Ewigkeit.... Verstehet also Meine Worte recht, und zweifelt nicht an Mir und Meinem Wort, das euch aus der Höhe ertönt, das euch ankündet ein nahes Ende und das sich erfüllen wird, weil es Wahrheit ist.... Ihr, die ihr Kenntnis nehmet von Meinen Offenbarungen, ihr solltet wahrlich leicht glauben können, weil ihr um alle Zusammenhänge wisset.... Denn darum habe Ich euch Meinen "Heilsplan" offenbart, darum ist euch ein ungewöhnliches Wissen zugeführt worden, das euch Licht schenken sollte, auf daß ihr zu glauben vermögt.... Ihr werdet Mich nicht bestimmen können, Meinen Heilsplan nicht durchzuführen, ihr werdet nicht mehr aufhalten können den Tag des Endes, weil er vorbestimmt ist seit Ewigkeit.... Aber es kann ein jeder von euch zu denen gehören, denen Ich Meinen Schutz zugesichert habe, wenn sie Mir treu bleiben.... ihr könnet zu den wenigen Gerechten gehören, die Mein Arm schützen wird, die Ich hinweghebe von der Erde, wenn die Stunde gekommen ist, die für alle Schöpfungen auf, in und über der Erde ein Ende bedeutet.... Denn Meine Macht ist groß, Meine Liebe ist endlos und gilt allem noch unerlösten Geistigen, und Meine Weisheit erkennt wahrlich auch die rechte Zeit, wo eine Änderung nötig ist, soll die Aufwärtsentwicklung Meiner ewigen Ordnung gemäß ihren Fortgang nehmen.... Und Meine Liebe, Weisheit und Macht wird immer am Werk sein, wenn es um die Rückführung alles gefallenen Geistigen geht, das heimkehren soll in Mein Vaterhaus....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde