Montag, 27. Februar 2023

Gleichgültigkeit der Menschen erfordert härtere Schläge...


Kundgabe Nr. 6030 erhalten von Bertha Dudde am 21.08.1954 durch das Innere Wort...

Gleichgültigkeit der Menschen erfordert härtere Schläge....

Wie hoffnungslos ist der Zustand zahlloser Menschen auf Erden, weil sie nichts tun, um ihre Seelen zur Reife zu bringen. Ihre Gedanken sind immer nur irdisch gerichtet, und sie erheben sich niemals zur Höhe. Niemals betreten sie das geistige Gebiet, niemals fragen sie sich, weshalb sie auf Erden weilen. Und jeder Unterhaltung darüber weichen sie aus, weil sie nichts wissen wollen als nur das, was ihrem körperlichen Leben nutzbringend erscheint. Und so sind die meisten Menschen auf der Erde gesinnt trotz eifriger Arbeit der Diener Gottes, sie aufzurütteln aus ihrem verkehrten Denken. Überallhin wird das Wort Gottes geleitet, überall ertönen Mahn- und Warnrufe, doch die Menschen verschließen ihre Ohren, denn der Klang aus der Welt berührt sie stärker, und ihm folgen sie willig.... Die stärksten Weltereignisse berühren sie kaum noch, das plötzliche Hinscheiden von Menschen ist ihnen keine Veranlassung zum Nachdenken über die Vergänglichkeit des Irdischen.... Sie hören es und gehen darüber hinweg.... Katastrophen von größtem Ausmaß bringen sie nicht aus ihrer Ruhe, solange sie nicht selbst davon betroffen werden, und die Not der Mitmenschen berührt kaum ihr Herz, daß ihr Hilfswille angeregt würde.... Und es ist dies ein furchtbarer und trostloser Zustand, weil er sich geistig auswirkt.... weil die Seelen der Menschen sich in größter Dunkelheit befinden und schwerlich zum Licht gelangen können, solange sich die Menschen befriedigt fühlen von irdischen Gütern und Genüssen.... Es hat der Satan wahrlich die Macht auf dieser Erde, denn die Menschen selbst haben sie ihm gegeben. Jeder Gedanke gilt nur dem Erreichen weltlicher Ziele, und von früh bis spät schaffen sie für ihren Leib, der aber vergeht. Und ob der Tod auch reiche Ernte hält in ihrer Umgebung.... nur wenige sind davon berührt, weil sie betroffen werden. Und also können die Menschen durch nichts mehr erschreckt und zu einer Willenswandlung bewogen werden, weil alles an ihnen abprallt und keinen Eindruck hinterläßt. Immer leidvoller müssen daher die Ereignisse anstürmen gegen die Menschheit.... immer deutlicher müssen die Hinweise auf die Vergänglichkeit von Leben und Besitz gegeben werden.... immer gewaltiger die Naturelemente aus ihrer Ordnung treten, auf daß die Menschenherzen erschrecken und um den Zweck und die Ursachen dessen fragen, was die Welt in Aufregung stürzt. Und es wird Gott auch solches zulassen, Er wird den Menschen Zeichen senden.... Doch ob sie derer achten, bleibt ihnen selbst überlassen. Er will retten, doch Er wird keinen bestimmen zur Änderung seines Willens.... doch immer wieder eine deutliche Sprache reden, die ein jeder verstehen kann. Es geht die Erde ihrem Ende entgegen, und auch das Wissen darum wird in der Welt verbreitet werden.... Und die der Zeichen achten, werden sich diesem Hinweis nicht verschließen.... sie werden glauben und sich vorbereiten.... Wo aber Finsternis ist, da nützen auch die Zeichen und Hinweise nichts, und die Menschen gehen dem leiblichen und geistigen Tode entgegen aus eigener Schuld....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 26. Februar 2023

Selbstmord... Los im Jenseits...

 

Kundgabe Nr. 5271 erhalten von Bertha Dudde am 13.06.1941 durch das Innere Wort...

Selbstmord... Los im Jenseits...

Der Weg des Fleisches muß zu Ende gegangen werden, d.h., ein jedes Wesen muß auch die Verkörperung als Mensch durchleben. Es kann den Erdenwandel zuvor nicht verkürzen oder abbrechen durch seinen Willen. Jedoch im Stadium des freien Willens, als Mensch, kann er seinen freien Willen gebrauchen und demnach auch sein Erdenleben als Mensch eigenmächtig beenden, ohne daß er daran gehindert wird. Die Folgen eines solchen Eingriffes in den göttlichen Willen aber sind furchtbar. Es ist ein solcher Mensch noch unreif, d.h., das Erkennen fehlt ihm, ansonsten er diesen Schritt nicht unternehmen würde, der ihn selbst beraubt einer großen Gnade.... an seinem Wesen noch weiter arbeiten zu können, bis Gott Selbst sein Leben beendet. Die Erkenntnis seiner unglückseligen Tat kommt ihm aber im Jenseits, und seine Reue ist unbeschreiblich. Wird das Leben durch Gottes Willen beendet, obgleich der Mensch noch jung und nicht reif ist für die Ewigkeit, dann erkennt Gott die Notwendigkeit dessen, und das Beenden des Erdenlebens ist ein Gnadenakt, um entweder eine Gefahr für die Seele abzuwenden oder dieser Seele im Jenseits eine Möglichkeit zu geben, die ihren Reifezustand in kurzer Zeit erhöht. Das gewaltsame Beenden des Lebens aber ist ein großer Rückschritt in geistiger Beziehung; denn es ist plötzlich das Wesen kraftlos, an sich zu arbeiten, und auf die Gnade der Lichtwesen oder der Menschen angewiesen, d.h., so diese ihm nicht beistehen, bleibt er ewig auf der gleichen Unvollkommenheitsstufe stehen. Erst muß der Seele diese Erkenntnis kommen im Jenseits, die einen Reuezustand auslöst, der unbeschreiblich ist. Ist die Seele nun willig, so nützet sie eine jede Gelegenheit, um dienend tätig zu sein, doch ihr Ringen ist unbeschreiblich schwer. Sie muß gleichsam das Erdenleid, dem sie entgehen wollte, im Jenseits weiter tragen; was sie wegwarf, hängt ihr noch unverändert an und quält sie unbeschreiblich. Doch ohne Erbarmen ist Gott auch einer solchen Seele gegenüber nicht, die Seinen Willen mißachtet hat, sofern die Seele nicht gänzlich verstockt ist. Nach einer der Seele unendlich lang scheinenden Zeit wird sie auch im Jenseits vor Aufgaben gestellt, deren Erfüllen ihr eine Erleichterung ihrer Lage schafft. Und nun muß sie wieder ihren Willen tätig werden lassen. Ist sie bereit, den leidenden Seelen im Jenseits ihre Hilfe zuzuwenden, so erkennt sie auch bald eine merkliche Verbesserung ihrer Lage. Aber es kann dies mitunter erst nach der von Gott gesetzten Zeit ihres eigentlichen Erdenlebens sein, so daß sie also diesen Erdenwandel doch nicht eigenmächtig verkürzt hat und in ihrem Leidenszustand, der ihr unerträglich dünkte auf Erden, nun so lange im Jenseits noch verharren muß, bis Sich Gott der Seele erbarmt. Es war also ihr Eingriff in den göttlichen Willen völlig nutzlos, er beraubte sie der Gnade des Ausreifens auf der Erde, beendete aber keineswegs die Qualen des Erdendaseins, und darum sind diese Seelen zu bedauern, denn ehe sie erlöst sind, dauert es lange Zeit, und das Bewußtsein, die Gnade Gottes weggeworfen zu haben, ist so quälend für die Seele, daß sie in einem bedauernswerten Zustand im Jenseits weilt. Solche Seelen bedürfen des Gebetes der Menschen ganz besonders. Nur die Liebe der Menschen auf Erden kann ihre Qualen mildern und ihnen Kraft vermitteln, durch ihren Willen ihr Los zu verbessern, indem die Seele im Jenseits dienstwillig ist und dadurch nach endlos lang scheinender Zeit ihren lichtlosen Aufenthalt wechseln darf, der verständlicherweise ihr Anteil (Los?) ist, bis die Liebe und Gnade Gottes sie daraus erlöst....

Amen

Samstag, 25. Februar 2023

Großes Sterben... Abruf der Schwachen... Entscheidung...

 

Kundgabe Nr. 5271 erhalten von Bertha Dudde am 13.12.1951 durch das Innere Wort...

Großes Sterben... Abruf der Schwachen... Entscheidung...

Und es wird kommen, wie Ich es verkündet habe.... Ein großes Sterben wird einsetzen zuvor, und ihr werdet es ansehen als Zufall, als Unglücksfall, ihr werdet jede andere Erklärung eher gelten lassen als die eine, daß Ich Selbst die Menschen abrufe in großer Zahl, die im letzten Kampf auf dieser Erde versagen würden, die zu schwach sind, um Widerstand zu leisten, und doch auch nicht Meinem Gegner in die Hände fallen sollen.... Denn Ich kenne die Menschenherzen und lasse nicht dem ewigen Verderben anheimfallen, der noch einen kleinen Funken Liebe in sich trägt und diesen Funken noch aufleben lassen kann, wenn nicht auf Erden, dann im jenseitigen Reich, wo Meine Liebe und Erbarmung auch hinreichet, um Hilfe zu bringen. Es wird kommen, wie Ich es verkündet habe. Not und Trübsal wird sein in solchem Maße, daß jeder die Endzeit erkennen kann, der es will. Doch nur dort wird Trübsal sein, wo die Meinen erkenntlich sind, denn von den Mitmenschen wird diese Trübsal bereitet, um den Meinen den Glauben zu nehmen an ihren Gott und Schöpfer von Ewigkeit, in Dem sie ihren Vater sehen und Dem sie treu bleiben wollen. Es arbeitet der Widersacher gegen Mich, und er benützet die ihm hörigen Menschen zu den schändlichsten Ausführungen gegen die Meinen.... Er will sie Mir abtrünnig machen und gehet darum mit brutalen Mitteln vor, denen die Meinen kaum standzuhalten vermögen. Doch Meine Liebekraft hält sie aufrecht, Meine Liebekraft setzt sich durch, und ob auch die Meinen nach außen hin in größter Not sind.... sie bleiben standhaft und überwinden alles Feindliche, weil sie es können mit Meiner Kraft. Die Zeit neigt sich dem Ende zu.... Was euch heut noch nicht glaubhaft erscheint, das werdet ihr in Kürze erleben, ein Umsturz in jeder Beziehung, der alle Menschen in Mitleidenschaft zieht und von allen Menschen eine Einstellung fordert zu Mir, dem Schöpfer und Erhalter von Ewigkeit. Und diese Einstellung kann nur Bekennen oder Ablehnen sein. Das ist die Entscheidung, die noch fallen muß, bevor das Ende da ist. Ich werde Mich mächtig eindrängen in eure Gedanken, und ihr könnet Mich aufnehmen oder abweisen.... doch es ist die Entscheidung für die Ewigkeit, die ihr nun fället.... Und darum ist auch das böse Walten Meines Gegners zugelassen, weil er beiträgt zur endgültigen Entscheidung für Mich oder ihn.... er nützet seine Machtbefugnis aus weit über die ihm gesetzten Grenzen, er bedränget die Meinen ungewöhnlich hart und gibt seinen Anhängern in Fülle.... irdische Güter, Ehre und Ruhm, und darum erkennen sie ihn lieber an als ihren Herrn und verleugnen Mich. Doch nur die Starken lasse Ich das Ende erleben, die Mir treu sind und bleiben und Meine Liebekraft ständig in Empfang nehmen. Der Schwachen aber nehme Ich Mich an, indem Ich sie abrufe, bevor das Ende kommt, auf daß sie nicht in die Hände Meines Gegners fallen und ewige Zeiten büßen müssen. Doch die stark sind im Bösen, werden den Tod erleiden am Tage des Gerichtes, denn auch ihnen geht Meine Gnade oft genug zu, doch sie achten ihrer nicht und gehen bewußt in das Lager des Widersachers, und also sollen sie auch sein Los teilen, so das Ende gekommen ist.... denn alles wird sich erfüllen, was Ich durch Seher und Propheten verkünden ließ....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Geistiges Chaos... Weltenbrand... Messias... Vorläufer des Herrn...

 

Kundgabe Nr. 0801 erhalten von Bertha Dudde am 09.03.1939 durch das Innere Wort...

Geistiges Chaos... Weltenbrand... Messias... Vorläufer des Herrn...

Unverändert wird sich an der Welt erfüllen, wie geschrieben steht, daß kein Stein auf dem anderen bleibet, denn in diesen Tagen erlebt die Welt einen vollständigen Zusammenbruch alles dessen, was durch Jahrtausende erhalten blieb. Und es werden sich allem Althergebrachten Widerstände entgegensetzen, es wird ein unvergleichliches Chaos bedeuten, sowohl in geistiger wie in irdischer Hinsicht.... Es werden die Menschen nicht mehr zu unterscheiden vermögen, wieweit ihre Ansichten richtig oder irrig sind. Sie werden sich treiben lassen ins Uferlose, und das Ende wird sein geistige Wüstenei. Die verschiedenartigsten Gerüchte werden auftauchen die Wiederkunft des Messias betreffend, und ein ungeheurer Weltenbrand treibt die Menschheit in äußerste Not und Verzweiflung. Doch es kann dieser Not sehr wohl gesteuert werden durch ungezweifelten Glauben an Jesus Christus, den göttlichen Erlöser. Wer Ihn zum Führer durch das Erdenleben gewählt hat, dessen Weg geht an aller Bitternis vorbei, und im Schutz Seiner Liebe wird das Erdental mit allen Schrecknissen ihn nur schattenhaft berühren, doch die Not wird unsagbar groß sein für alle, die den göttlichen Heiland nicht im Herzen tragen, und das Erdenleid wird ihm untragbar erscheinen, er wird sich quälen mit allen Wirrnissen leiblicher und geistiger Art. Und in dieses Chaos hinein wird ein Licht leuchten, das alle, die in diesem Licht stehen, mit Trost und Hoffnung erfüllt.... Es wird in diesen Tagen ein Träger der geistigen Wahrheit unter euch erstehen. Er wird verkünden das Wort, und die Menschen werden mit großer Hoffnung erfüllt, er wird ein gewaltiger Redner sein vor dem Herrn, und er wird Dessen Wiederkunft ankündigen und mit allem Eifer, durchdrungen von der Liebe zu den Menschen, predigen das Wort, das der Herr Selbst auf Erden gelehrt hat.... Und er wird sein ein Vorläufer des Herrn. Doch seine Stunde wird kommen, und man wird ihn zu hindern versuchen, seine Mission zu erfüllen. Die Welt wird Anteil nehmen an seinem Los auf Erden, sie wird zum Teil erkennen seine Bestimmung und sein Wirken im Willen Gottes.... doch zum größten Teil werden seine Vernichtung fordern, die in dunkelster Geistesnacht dahingehen. Und zu dieser Zeit wird die Erde erdröhnen, und Gott der Herr wird mit eherner Stimme die Menschen warnen und mahnen, umzukehren und auf ihr Seelenheil bedacht zu sein, und das Leid auf Erden wird Ausmaße annehmen, und daran sollt ihr Menschen erkennen, wie nahe die Stunde des Gerichtes ist. Ihr sollt in euch gehen und des Herrn gedenken, Der euch diese Zeit verkündet hat in Wort und Schrift....

Amen

Freitag, 24. Februar 2023

Erstgeschaffenes Wesen... Lichtträger... Abfall von Gott....

Kundgabe Nr. 5612 erhalten von Bertha Dudde am 28.02.1953 durch das Innere Wort...

Euer Verstand fasset als Mensch nur bis zu einem bestimmten Grade die tiefere Wahrheit, denn Reingeistiges lässet sich nur geistig erklären, diese Erklärung wird vom Geist in euch entgegengenommen und wohl auch durch die Seele dem Verstand zugeleitet, doch dieser ist irdisch noch zu sehr belastet, und er vermag sonach nicht in geistiges Wissen so tief einzudringen, daß ihm alles klar ist. Mein Geist aber gibt dessenungeachtet sich durch den Geistesfunken in euch kund, und wer die Liebe hat, der fasset auch den Sinn dessen, was Ich ihm künde:

Mein Gestaltungswille war übergroß, Meine Kraft unversiegbar, und Ich fand Meine Seligkeit im Verwirklichen Meiner Gedanken und Pläne. Und diese Seligkeit wollte sich mitteilen, Meine Liebe wollte sich verschenken, Ich wollte, daß außer Mir noch ein Wesen sich dessen erfreuen sollte, was Mich unsagbar beglückte. Ich empfand Mein Alleinsein als ein Manko, das Ich jederzeit beheben konnte, sowie Ich es wollte.... Und Ich wollte Mich wiederfinden in einem Wesen, das mit Mir aufs engste verbunden sein sollte, das Ich als Spiegel Meiner Selbst, als Mein Abbild, gestalten wollte, um ihm unbegrenzte Seligkeiten bereiten zu können und so auch Meine Seligkeit wieder zu erhöhen. Ich wollte ein solches Wesen erschaffen, und dieser Wille genügte, denn Mein Wille war Kraft und wirkte stets in Liebe und Weisheit.

Das aus Mir herausgestellte Wesen nun war wohl Mein Abbild, doch es konnte Mich nicht sehen, weil es, so es Mich hätte schauen können, vergangen wäre vor Seligkeit, weil Meinen Anblick kein Wesen ertragen könnte, denn jedes Wesen, auch das vollkommenste Abbild Meiner Selbst, ist immer nur ein Erzeugnis Meiner Liebekraft, während Ich die Liebekraft Selbst bin und in unvergleichlicher Stärke alles überstrahle, darum aber nicht schaubar war dem von Mir hinausgestellten Wesen. Doch Ich hatte Mir in diesem Wesen ein Gefäß geschaffen, in das unentwegt Meine Liebekraft einströmen konnte, ein Wesen, das also auch Meinen Gestaltungswillen, Meine Kraft, Meine Weisheit und Meine Liebe im Übermaß empfing von Mir durch das ständige Einströmen der Kraft aus Mir. Es konnte also nun die gleiche Seligkeit empfinden, es konnte sich seiner Kraft nach seinem Willen entäußern, es konnte schöpferisch tätig sein, sich selbst zur Beglückung, und also Meine Seligkeit ständig erhöhen, weil Meine Kraft dieses Wesen dazu befähigte, und Ich erfreute Mich an seinem Glück....

Und nun gingen aus jenem Wesen zahllose gleiche Wesen hervor.... Es waren alles Kinder Meiner Liebe, in strahlendem Licht, in höchster Vollkommenheit, denn es konnte aus dem von Mir geschaffenen Abbild Meiner Selbst und Meiner unendlichen Liebe immer nur höchst Vollkommenes hervorgehen, weil unser beider Wille gleich war, unser beider Liebe sich in den erschaffenen Wesen wiederfand, weil es nichts Unvollkommenes gab, solange Mein Wille und Meine Liebe wirkten durch jenes erst-geschaffene Wesen. Es war eine lichtvolle Geisterwelt, es waren urgeschaffenen Geister in großer Zahl.... die Kraft aus Mir strömte unbeschränkt dem Wesen zu, das Ich Mir erkoren hatte zum Träger des Lichtes und der Kraft....

Und das Wesen selbst war überselig.... Doch Ich wollte auch diese Seligkeit noch erhöhen; Ich wollte, daß es nicht an Meinen Willen gebunden war, sondern aus eigenem Willen sich betätigen sollte, der.... wenn das Wesen vollkommen war und blieb.... Mein Wille war. Denn das Wesen war als geschaffen von Mir keines anderen Willens fähig. Ich aber wollte, daß es frei schalten und walten konnte.... weil dies erst das Merkmal eines göttlichen Wesens war, daß die Liebe in ihm so mächtig ist, daß diese bestimmend ist für einen Mir gleich gerichteten Willen. Diese Liebe wollte Ich empfangen von Meinem erst geschaffenen Wesen, die aber auch gleichzeitig dem Wesen die höchste Vollendung eintragen sollte, so daß es nicht mehr als geschaffenes Wesen wirkte nach Meinem Willen, sondern als aus Liebe in Meinen Willen eingegangen unbegrenzte Seligkeit genießen sollte.... Um aber diese Willens- und Liebeprobe ablegen zu können, mußte es sich in völliger Willensfreiheit bewegen. Es sah Mich nicht, aber es erkannte Mich, denn es stand im Licht.... Es sah aber die ungezählten Wesen, die sein Wille hatte erstehen lassen, und es fühlte sich selbst als deren Erzeuger, wenngleich es darum wußte, daß es die Kraft von Mir bezogen hatte.... Und das Wesen neidete Mir die Kraft.... Als selbst schaubar den von ihm erschaffenen Wesen, war es sich doch des Ausganges aus Mir bewußt, aber es nahm das Herrscherrecht über diese Wesen für sich in Anspruch, indem es sich selbst ihnen als Kraftquell, als einzige erschaffen-könnende Macht hinstellte.... Es kündigte Mir gleichsam die Liebe, um herrschen zu können.... Es ist dieser Vorgang für euch Menschen unbegreiflich, daß ein sich selbst erkennendes Wesen sich in völlig falsches Denken verirren konnte, doch der freie Wille erklärt solches, der, um in Aktion treten zu können, auch negativ wählen können, aber nicht wählen mußte.

Der Licht- und Kraftträger sah auf der einen Seite die Beweise der durch ihn geleiteten Kraft, doch den Kraftquell selbst sah er nicht. Also erhob er sich selbst zum Herrscher über seine geschaffenen Geister und suchte auch diesen Mich Selbst als nicht-seiend hinzustellen. Er suchte seinen Mir nun abgekehrten Willen auf jene zu übertragen.... Und nun kam der Moment der Entscheidung, das Beweisen ihrer Vollkommenheit, auch für diese vom Lichtträger unter Nutzung Meiner Kraft geschaffenen Wesen.... Meine Kraft war in allen diesen Wesen, sie waren lichtvollst und erglühten in Liebe zu Mir, Den sie zwar nicht sahen, aber doch erkannten. Sie waren aber auch in Liebe ihrem Erzeuger zugewandt, weil die sie erschaffende Kraft Liebe war, die durch das erstgeschaffene Wesen geströmt und dieses zum Erschaffen befähigt hatte. Diese Liebe sollte nun sich entscheiden, und sie spaltete sich....

Es entstand eine heillose Verwirrung unter dem Geistigen, das zum Entscheid sich gedrängt fühlte. Es war aber auch wieder verständlich.... da Meine Liebekraft als Licht wirkte.... daß der Drang zum Urquell der Kraft bei vielen Wesen stärker war, daß die Liebe sich verringerte zu dem, der sich von Mir trennte, und mit verstärkter Gewalt Mir zudrängte.... Denn das Licht in ihnen war die Erkenntnis, daß Ich die Liebe war von Ewigkeit. Jedes Wesen zwar hatte die Erkenntnis, doch auch den freien Willen, der nicht durch die Erkenntnis gebunden war, ansonsten er unfrei gewesen wäre. Und die geistige Welt spaltete sich.... Das Wesen außer Mir hatte seinen Anhang wie auch Ich Selbst, wenngleich Ich nicht schaubar war. Die Kraft aus Mir aber wirkte so stark, daß sich viele Wesen abwandten von dem, der sich Mir entgegenstellen wollte.... Ihr Wille blieb recht gerichtet, während der Lichtträger mit seinem Anhang den Willen verkehrt richtete, sie sich also willensmäßig von Mir trennten und dies den Sturz in die Tiefe bedeutete....

Es wurde also der Lichtträger, das aus Mir herausgestellte lichtvollste Wesen, Mein Gegner, während das aus ihm Hervorgegangene, das unser beider Liebewille schuf, sich teils Mir, teils ihm zuwandte, je nach der Liebeglut, von der es erfüllt war. Denn mit dem Moment der Trennung des Lichtträgers von Mir entstand auch in den Wesen ein unbestimmtes Verlangen nach einem gefestigten Pol. Der freie Wille begann sich zu entfalten.... sie wurden weder von Mir noch von Meinem Gegner zwangsweise beeinflußt, sondern nur angestrahlt von unser beider Kraft, die jedes Wesen für sich gewinnen wollte. Meine Kraftströmung war nur Liebe und berührte die Wesen so gewaltig, daß sie Mich erkannten, ohne Mich zu sehen, aber auch die Willenswandlung Meines erstgeschaffenen Wesens erkennen konnten. Doch da sie dieses Wesen schauen konnten, folgten viele ihm, d.h., sie ordneten sich seinem Willen unter und strebten also von Mir ab. Doch ebenso fühlten sich urgeschaffene Wesen als Meine Kinder und blieben Mir treu aus freiem Willen, nur war die Zahl derer weit geringer. Es waren dies die erstgeschaffenen Wesen, die seligster Gestaltungswille Meines Lichtträgers und unermeßlich ihm zuströmende Liebekraft erstehen ließ. Und diese Liebekraft war auch diesen Wesen eigen und drängte sie unentwegt Mir zu, denn sie erkannten den nunmehrigen Willen ihres Erzeugers als verkehrt und wandten sich daher von ihm ab. Auch den anderen Wesen wäre dieses Erkennen möglich gewesen, doch sie folgten blindlings dem, den sie schauen konnten, und ihr Wille wurde geachtet und in keiner Weise auf diesen von Mir eingewirkt, weil dieser Willensentscheid sein mußte, um das Erschaffene zu selbständiger Vollkommenheit zu gestalten. Das Wesen, das Mich verließ, zog einen großen Anhang mit sich zur Tiefe hinab, denn von Mir sich entfernen heißt der Tiefe zustreben, einem völlig gegensätzlichen Zustand entgegenzugehen, der also Finsternis und Ohnmacht, Erkenntnis- und Kraftlosigkeit bedeutet. Wohingegen Meine Kinder blieben in strahlendstem Licht und unermeßlicher Kraft, in Seligkeit.

Nach diesem Fall Luzifers, des Lichtträgers, war seine Kraft gebrochen.... Er konnte sich nicht mehr schaffend und gestaltend betätigen, wenngleich Ich ihm nicht die Kraft entzog, weil er Mein Geschöpf war. Seine Macht und Kraft war sein Anhang, über den er nun herrschte als Fürst der Finsternis. Doch es sind auch Meine Liebeprodukte, die Ich Meinem Gegner nicht auf ewig belasse. Solange diese Wesen noch seinen Willen in sich tragen, gehören sie ihm; doch sowie es Mir gelungen ist, ihren Willen Mir zuzuwenden, hat er sie verloren, und seine Kraft nimmt also im gleichen Maß ab, wie Ich das ihm Hörige erlöse aus seiner Gewalt, was jedoch stets den freien Willen des Wesens zur Voraussetzung hat. Und dies bezweckt Mein Heilsplan von Ewigkeit, der von allen Bewohnern des Lichtreiches, von Meinen Engeln und Erzengeln, aufs eifrigste und liebevollste unterstützt wird, denn sie alle sind Meine Mitarbeiter, die bemüht sind, den gefallenen Brüdern die Seligkeit wiederzugeben, die sie einst freiwillig sich verscherzten.... Und dieses Befreiungswerk wird gelingen, wenn es auch ewige Zeiten erfordert, bis das letzte einst Gefallene zurückkehrt zu Mir, bis auch Mein aus Meiner Liebe hervorgegangenes erstes Wesen sich Mir wieder nähert im Verlangen nach Meiner Liebe.... bis auch dieses reumütig zurückkehrt ins Vaterhaus, das es einst freiwillig verlassen hat....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 19. Februar 2023

Liebe und Leid sind Läuterungsmittel....


Kundgabe Nr. 3814 erhalten von Bertha Dudde am 28.06.1946 durch das Innere Wort...

Liebe und Leid Läuterungsmittel....

Liebe und Leid sind die einzigsten Läuterungsmittel für die Seele auf dieser Erde. Und so der Mensch die Liebe ausschaltet, muß das Maß von Leid erhöht werden um ihrer selbst willen. Doch jederzeit kann die Menschheit diesen Leidenszustand beenden oder erträglicher machen, so sie sich bemüht, das göttliche Liebegesetz zu erfüllen, das zur Herstellung der göttlichen Ordnung unbedingt erfüllt werden muß. Dann auch wird der Mensch irdisch in der Ordnung leben, er wird von hartem Leid verschont sein, denn seine Seele reifet durch Liebeswirken.... sie wandelt sich zur Liebe, und das ist ihre eigentliche Bestimmung.... Die Seele ist in finsterer Umhüllung, sie muß sich entschlacken, ehe das Licht in sie dringen kann.... Sie ist in völliger Unkenntnis und muß alle Fehler und Mängel beseitigen, um zur rechten Kenntnis der Wahrheit zu gelangen. Und diese Entschlackung geschieht durch die Liebe und das Leid. Hat die Seele guten Willen, dann lebt sie auch in der Liebe, und die Kraft aus Gott durchbricht jegliche Hülle der Seele, denn die Zufuhr aus Gott ist eine unmittelbare Folge eigenen Liebewirkens. Versäumt die Seele aber dieses, so hilft ihr Gott dennoch, jedoch in Form von Leid, das die Seele in den Zustand des Liebewirkens versetzen soll, das ihr jegliche Härte nehmen soll, das sie formen soll nach Gottes Willen. Das Leid ist zwar ein hartes Erziehungsmittel, kann aber zum Erfolg führen insofern, als daß die Seele ihre Fehler ablegt, die in ihr bisher keine Liebe aufkommen ließen, Hochmut, Zorn, Haß, sowie jegliche Härte des Herzens schmelzen kann, wenn sie von großem Leid betroffen wird.... Dann kann sie sich wandeln, sie kann sich bewußt sein ihrer Schwäche und Kraftlosigkeit, demütig werden und um Hilfe rufen.... Und es wird ihr geholfen werden, denn Gott ist ständig zur Hilfe bereit, weil die Rückgewinnung jeder Seele Zweck alles dessen ist, was Er geschehen läßt. Doch um wie vieles leichter könnten sich die Menschen ihr Erdenlos gestalten, so sie die Liebe nicht außer acht ließen, so sie das wirksamste Läuterungsmittel anwendeten.... die Liebe zu Gott und zum Nächsten.... Wer liebetätig ist und Leid zugleich ertragen muß, dessen Seele wird einen hohen Reifegrad erreichen auf Erden, doch die Kraft aus Gott unterstützet sie stets und ständig und sie erkennet auch den Segen des Leides und lehnet sich nicht dagegen auf. Doch im einzelnen könnten die Menschen viel Leid von sich abwenden, so sie nur in der Liebe tätig wären. Solange ihnen aber der Glaube daran fehlt, solange sie im Herzen verhärtet sind und die Liebe ausschalten aus ihrem Leben, müssen sie leiden, und das im verstärkten Maße, je näher es dem Ende zugeht. Denn sie haben nicht mehr lange Zeit und bedürfen der wirksamsten Erziehungsmittel, sollen die Seelen gerettet werden vor ewiger Verdammnis.... vor endlos langer Zeit erneuter Gefangenschaft in den Schöpfungen der neuen Erde, wovor Gott jede Seele bewahren möchte und ihr darum jede Hilfe angedeihen läßt, wozu auch das große Leid auf Erden zählt. Lebet in der Liebe und ihr werdet das Leid verringern, doch ohne Liebe kann niemand selig werden....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Samstag, 18. Februar 2023

Rechter Weg mit Jesus Christus als Führer....

 

Kundgabe Nr. 5667 erhalten von Bertha Dudde am 04.05.1953 durch das Innere Wort...

Rechter Weg mit Jesus Christus als Führer....

Die Wege zu Mir brauchen nicht immer die gleichen zu sein, doch Ich muß den Menschen stets das Ziel sein, das sie erreichen wollen, und alle Wege müssen nach oben führen. Wer ebenen Weges geht, kann nicht das Ziel erreichen, und die Wege nach unten führen unfehlbar ins Verderben; wer aber strebet nach oben, wer Mich finden will, den ziehe Ich Selbst hinan.... Wann aber ist euer Weg nach oben gerichtet? Wenn ihr euch Jesus Christus zum Führer wählet, Der Selbst der Weg ist. Jeder Mensch also, der Jesus Christus anerkennt, der an Ihn glaubt als den Sohn Gottes und Erlöser der Welt, der hat den rechten Weg beschritten, er wird nun weitergeführt durch Den, Der gesagt hat: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben...." Und unter der Führung Jesu Christi zu stehen heißt also auch, in die Wahrheit eingeführt zu werden und durch die Wahrheit zum Leben zu gelangen, das ewig währet. Die Wahrheit ist das Licht, das den Weg hell erleuchtet, so daß ein Abirren von diesem Wege nicht möglich ist, während Finsternis des Geistes, also Irrtum und Lüge, den rechten Weg verdunkeln und die Gefahr groß ist, auf einen anderen Weg zu geraten, der in die Irre führt. Da Jesus Christus Selbst die Wahrheit ist, so muß, wer mit Jesus den Weg wandeln will, auch die Wahrheit annehmen, er muß das Wort Gottes, das Jesus Christus auf Erden gepredigt hat, in aller Reinheit entgegennehmen, er muß es auf sich wirken lassen und also nun auch den Willen Gottes tun.... denn das ist der rechte Weg, daß der Mensch Seine Gebote erfülle, um in das ewige Leben eingehen zu können. Wenn Jesus Selbst auf Erden sagt: Ich bin die Wahrheit.... so ist unbedingt auch alles als Wahrheit anzunehmen, was Er gesprochen und gelehrt hat.... Und jedes Abweichen von dieser Urlehre ist Irrtum, ist Unwahrheit und ist also nicht Gottes Wort.... Es kann somit auch nicht der Weg sein, der zu Mir führt, weil dieser Weg nur durch die Wahrheit beschritten werden kann. Verstehet es, das Ziel bin Ich.... Der Weg zu Mir ist Jesus Christus.... Der Mensch Jesus war der Vertreter der Wahrheit auf Erden, in Ihm war Ich Selbst, und Ich kann somit nichts anderes als die Wahrheit gelten lassen, und Ich werde diese Wahrheit immer wieder denen zuleiten, die in Irrtum dahingehen, Ich werde diese Wahrheit stets verkünden durch Jesus Christus.... indem Sein auf der Erde gesprochenes Wort, das Evangelium, immer wieder den Menschen zugetragen wird, die dann das rechte Verständnis dafür haben werden, sowie (sie = d. Hg.) sich zu Jesus Christus bekennen im Herzen und vor der Welt.... sowie sie Ihn also als Meinen Abgesandten erkennen, als Mittler, Der sie Mir Selbst zuführen will. Und Sein Wort ist Leben, denn Sein Wort lehret die Liebe, die erst das wahre Leben ist, die den Geist erwecket und den Menschen in alle Wahrheit leitet.... An Jesus Christus glauben heißt Seine Gebote erfüllen, und dann geht der Mensch den rechten Weg, der zum ewigen Leben führt.... Denn er beschreitet dann den Weg der Liebe, der gegangen werden muß, um zum Licht und zur Wahrheit zu gelangen. Und so habet ihr das Kennzeichen des rechten Weges.... ein Leben in uneigennütziger Liebetätigkeit.... Jeder Weg also führet zum Ziel, der die Liebe erkennen lässet, und jeder Weg, der ohne Liebe gegangen wird, ist eben, oder er führt abwärts. Denn die Liebe ist der Wegweiser, die Liebe ist der Kraftspender, um schwer passierbare Wege zur Höhe zu bewältigen, die Liebe ist das Zeichen der Verbundenheit mit Jesus, Dessen Leben auf Erden nur ein Wirken in Liebe war und somit auch das Zeichen des Zusammenschlusses mit Mir, Der Ich in Jesus Christus den Menschen schaubar geworden bin, Der Ich Selbst euch also führe, so ihr Jesus Christus euch zum Führer erwählet. Die Liebe Selbst tritt euch entgegen und will euch den Weg zeigen, der zum Zusammenschluß führt mit Mir.... Die ewige Liebe Selbst lehret euch die Liebe, weil ihr dann erst die reine Wahrheit entgegennehmen und erkennen könnet, wenn durch die Liebe der Geist in euch geweckt ist.... weil Ich dann erst in euch lebendig werde, weil Ich dann erst in euch gegenwärtig sein kann, wenn die Liebe euch zum Aufnahmegefäß Meines Geistes gestaltet hat, der euch nun einführet in die Wahrheit, und Mein Geist lehret euch wahrlich recht, und es wird leben in Ewigkeit, der diesen Weg der Liebe geht, denn er wandelt in der Nachfolge Jesu....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Freitag, 17. Februar 2023

Luzifer und sein Abfall von Gott... Sündenfall ... Die Ursünde.

  

Kundgabe Nr. 6954 erhalten von Bertha Dudde am 25.10.1957 durch das Innere Wort...

Luzifer und sein Abfall von Gott....

Mein Plan von Ewigkeit gilt der Rückführung des Geistigen, das Mein Gegner an sich fesselte nach seinem Absturz zur Tiefe, nach seinem Abfall von Mir und seiner Auflehnung wider Mich. Mein Gegner ging aus Meiner Liebe als erstgeschaffenes Wesen hervor.... Ich hatte dieses Wesen geschaffen nach Meinem Ebenbild, und es stand daher in unvorstellbarer Licht- und Kraftfülle überaus mächtig und weise Mir zur Seite.... es war das glückseligste Geschöpf, weil Meine Liebe es unentwegt durchstrahlte, die höchste Seligkeit schenkte und die immer wieder diese Seligkeit für jenes Wesen zu erhöhen suchte. In diesem von Mir erschaffenen Wesen spiegelte sich Mein Urwesen wieder, nur daß es für Mich-sichtbar hinausgestellt wurde, während das Wesen Mich Selbst nicht erschauen konnte. Aber es wußte von Mir, es wußte, daß Ich es hatte erstehen lassen und daß es jene beglückende Liebekraft von Mir empfing. Denn Ich Selbst übertrug jenes Wissen auf Mein Ebenbild, weil Ich Selbst einen Austausch unserer Gedanken mit ihm herstellen wollte.... weil ich ihm auch die Fähigkeit gegeben hatte, das "Wort" zu verstehen, das als geprägter Gedanke in ihm ertönte und das es nun ebenfalls zurückgeben konnte und somit der beseligendste Austausch zwischen uns stattfand, um dessentwillen Ich das Wesen hatte erstehen lassen. Denn Meine unendliche Liebe suchte sich eine Resonanz, sie suchte sich ein Gefäß, in das sie sich verströmen konnte, sie suchte sich ein Objekt, das sie beglücken konnte, dem sie die seligste Existenz bereiten wollte auf ewig.... Dieser Plan war wohl von Mir entworfen seit Ewigkeit, aber er ließ jederzeit die Frage offen, ob auch dieses Wesen sich Meinem Plan anschließen würde, weil es in aller Willensfreiheit geschaffen und als selbständiges Wesen hinausgestellt worden ist von Mir, das auch über sich selbst bestimmen konnte. Wenngleich Meine Gedanken in Form des Wortes in ihm ertönten, so war das Wesen doch nicht gezwungen, gleich Mir zu denken und zu wollen.... Es besaß die Fähigkeit, Mein Wort nach allen Richtungen hin zu bedenken.... es konnte also eigenmächtig für sich selbst dem Wort eine Bedeutung geben, die Ich nicht hineingelegt hatte. Aber es war dazu nur fähig, sowie es in ein verkehrtes Verhältnis trat zu Mir, seinem Gott und Schöpfer.... wohingegen es völlig mit Mir übereinstimmte in seinem Denken und Wollen, solange es sich Mir in hingebender Liebe öffnete, um Meinen Liebestrahl zu empfangen. Aber ebendiese Fähigkeit war dem Wesen auch bewußt, und es versuchte darum auch den Zustand der Abwehr Meiner Liebekraft, um nun völlig unbeeinflußt seine Gedanken formen zu können nach eigenem Willen.... Es fanden diese Versuche erst statt nach endlos langer Zeit unbegrenzter Seligkeit, die Meine Liebe dem Wesen bereitet hatte.... Und in dieser Zeit der innigsten Gemeinschaft des erstgeschaffenen Wesens mit Mir war es in einem Ausmaß schöpferisch tätig, daß es unzählige Wesen ins Leben rief, weil jener Drang nach Austausch, nach Empfangsobjekten seiner Liebe, auch in ihm vorhanden war als Zeichen Meines Ebenbildes und Ich darum das Wesen unausgesetzt mit der zum Erschaffen nötigen Kraft versorgte. Als das Wesen aber die ersten Versuche anstellte, Meine ihm zuströmende Liebekraft abzuwehren, setzte nun auch der Vorgang verkehrten Denkens ein.... und vorübergehend ließ die Kraft zum Erschaffen nach.... Aber das Wesen spürte auch das Nachlassen der Seligkeit und wandte sich Mir wieder in reiner Liebe zu, so daß Ich es wieder wie zuvor beglücken konnte und auch das Erschaffen höchst vollkommener Wesen wieder seinen Fortgang nahm.... Jene zeitweiligen Unterbrechungen aber mehrten sich.... (25.10.1957) Denn das Wesen erwog immer wieder in sich, ob es nicht ohne Mich das gleiche zu leisten und zu schaffen imstande sein sollte, und es erprobte sich auch in seiner erschaffenden Tätigkeit, indem es sich zeitweise isolierte von Mir, also Mir auch die Zufuhr von Liebekraft verwehrte, und seine vorhandene Kraft dennoch nützte, um Wesen ganz nach seinem Willen zu erschaffen, die dann auch schon etwas von seinem Willen in sich trugen. Aber es waren dies immer nur kurze Versuche, und es kehrte immer wieder zu Mir zurück, um die Beglückung durch Meine Liebekraft zu erfahren. Sein Denken aber nahm immer feindlichere Form an.... Die Liebekraft, von der es wußte, daß sie in Mir ihren Ausgang hatte, neidete dieses Wesen.... der Lichtträger.... Mir, und er spielte mit dem Gedanken, Mich durch immerwährendes Erschaffen neuer Wesen zur Entäußerung Meiner Liebekraft zu veranlassen, sich selbst das Besitzrecht über diese Wesen anzueignen und Mich dadurch also zu schwächen.... während er sich der Beweise Meiner Mir-entzogenen Kraft erfreuen und Mich übertrumpfen wollte an Macht und Kraft.... Diese Gedanken sind nicht plötzlich in ihm aufgestiegen, sondern ein einziger falscher Gedanke.... ein Moment falsch-gerichteten Denkens.... gab immer neuen falschen Vorstellungen Raum. Es war der Lichtträger in einen Zwiespalt geraten mit sich selbst. Und er hätte aus diesem Zwiespalt leicht herausfinden können, wenn er sich mit Mir darüber ausgetauscht hätte, was ihm wohl möglich war. Er bezog ständig Meine Liebekraft, und ebendieser ununterbrochene Zustrom ließ ihn zu dem verkehrten Denken kommen, daß sich dieser Zustrom ewig nicht ändern würde, auch wenn er sich selbst isolierte von Dem, Den er als seinen Gott und Schöpfer wohl erkannte. Aber jeder Mir entgegengerichtete Gedanke schwächte die Kraftzufuhr und ließ ihn stets aufsässiger gegen Mich werden.... bis er sich zuletzt gänzlich von Mir lossagte und er dadurch auch dem Zustrom der Kraft, die ihn zum Erschaffen befähigte, ein Ende setzte.... Aber in dieser endlos langen Zeit waren auch Wesen in endloser Zahl aus seinem Willen unter Nützung Meiner Kraft hervorgegangen, die in ihrem Innern so beschaffen waren, wie ihr Erzeuger im Moment der Erschaffung zu Mir stand.... Aber Meine Liebekraft durchflutete alle Wesen, ansonsten sie nicht hätten entstehen können, und diese Liebekraft drängte alle diese Wesen auch im gleichen Maße zu Mir hin wie zu ihrem Erzeuger. Denn obgleich dieser seinen verkehrten Willen in diese Wesen legte, war doch auch das Licht der Erkenntnis noch in ihnen, das Meine Liebekraft in ihnen entzündete. Die Wesen waren also noch nicht sündig, als Mein nunmehriger Gegner sie entstehen ließ. Aber sie waren auch leicht geneigt, seinen Vorstellungen Glauben zu schenken, als er selbst sich als höchstes Wesen hinstellte, weil Mich keines der erschaffenen Wesen schauen konnte. Es drängte sie die Liebe zu Mir, doch der ihnen schaubar war, der wollte von ihnen anerkannt werden als Gott und Schöpfer, und er fand auch bei jenen Wesen Anerkennung, deren Erschaffungsakt stattgefunden hatte im Moment einer inneren Widersetzlichkeit gegen Mich.... Von Mir aus wurde jenen Seelen Licht geschenkt, sie waren ebenfalls fähig, Mein Wort zu vernehmen, und sie waren auch denkfähig.... Also hätten sie nicht seinen Vorstellungen Glauben zu schenken und ihn anzuerkennen brauchen, aber auch ihr Wille war frei, sie konnten weder von Mir noch von Meinem Gegner gezwungen werden, und darum also wurden sie sündig, als sie das Selbstbestimmungsrecht nützen sollten und sich für Meinen Gegner entschieden. Denn sie erkannten Mich, obwohl sie Mich nicht zu schauen vermochten, aber sie folgten dem freiwillig, den sie schauen konnten.... Es war gleichsam eine Entscheidung wider besseres Wissen.... und darum also eine riesengroße Schuld, die dem Wesen vollste Schwächung eintrug, einen verfinsterten Geisteszustand und Entbehren jeglicher Kraft.... Denn bewußt wurde der Zustrom Meiner Liebekraft zurückgewiesen, als sie Meinem Gegner folgten zur Tiefe.... Nur wer zu fassen vermag, in welcher Vollkommenheit einst alle Wesen aus Mir hervorgegangen sind, wie hell in ihnen allen das Licht erstrahlte, der kann die Größe jener Schuld ahnen, das Licht aufgegeben zu haben und dem gefolgt zu sein, der sie der Finsternis zuführte. Es hätten alle diese gefallenen Wesen nicht zur Verantwortung gezogen werden können, wenn sie durch den Willen Meines Gegners jeglicher Erkenntnis zuvor beraubt worden wären, aber sie waren alle Erzeugnisse Meiner Liebekraft, und also waren sie auch von ihr durchstrahlt und als Lichtwesen fähig, die rechte Entscheidung zu treffen, als dies von ihnen verlangt wurde. Aber sie richteten selbst den Willen in sich verkehrt, und daran wurden sie nicht gehindert, und entsprechend ihrer Schuld ist daher auch der Abstand von Mir, und die Rückkehr zu Mir erfordert Ewigkeiten und kann auch erst dann erfolgen, wenn die vertretende Sühne des Menschen Jesus anerkannt und erbeten wird von jedem Wesen, das einst gefallen ist....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 13. Februar 2023

Kommen des Herrn (wörtlich zu verstehen)....

 

Kundgabe Nr. 6037 erhalten von Bertha Dudde am 29.08.1954 durch das Innere Wort...

Kommen des Herrn (wörtlich zu verstehen)...

Die Stunde Meiner Wiederkehr rückt immer näher, denn das Ende der Erde ist nahe, und so der letzte Tag gekommen ist, werde auch Ich kommen in den Wolken, um die Meinen zu holen, bevor die Erde ihrer Auflösung entgegengeht.... was aber nicht heißen soll, daß die Erde als Gestirn vergeht, sondern daß nur eine Umgestaltung ihrer gesamten Oberfläche vor sich geht, die jedoch für euch Menschen gleich ist einer gänzlichen Vernichtung, weil nichts Lebendes dieser Vernichtung entrinnt, weil alles Geschöpfliche davon betroffen wird. Darum auch kann Ich Selbst zur Erde kommen, um die Meinen diesem letzten Zerstörungswerk zu entreißen, denn es wird außer Meinen Gläubigen niemand sein, der das letzte Vernichtungswerk erlebt und also nachher davon berichten könnte. Ich Selbst werde kommen, wenn die Meinen sich keinen Ausweg mehr wissen, wenn Mein Gegner offen wider sie vorgehen wird um ihres Glaubens willen. Diese werden bis zuletzt in arger Bedrängnis sein, und nur ihr fester Glaube hält sie aufrecht und widerstandsfähig, denn sie harren Meines Kommens, und ihren Glauben enttäusche Ich nicht. In strahlendstem Licht werde Ich erscheinen und dennoch Meinen Glanz verhüllen, so daß die Meinen ihn ertragen können.... Doch was bei den Meinen große Freude und Jubel auslöset, das wird den anderen zum Entsetzen, zum Gericht sein.... Denn diese werden Mich zwar nicht zu sehen vermögen, aber die ungewöhnlichen Erscheinungen wahrnehmen, daß die, denen sie nachstellten, vor ihren Augen zur Höhe entschwinden.... Und dieses Erlebnis wird ihnen zum Gericht, denn plötzlich wird ihnen ihre Schlechtigkeit offenbar, und auch das sichere Ende ist ihnen nun zur Gewißheit, dem sie nicht entfliehen können. Würden sie Mich zu schauen vermögen in dieser Stunde, dann streckten sie sicher alle ihre Hände Mir zu.... Doch dieses Sich-Mir-Ergeben wäre völlig zwecklos, weil es ein erzwungener Glaube wäre an Mich, hervorgerufen durch die übernatürliche Erscheinung Meiner Selbst.... Doch auch die Entrückung der Meinen könnte in ihnen den Glauben an Mich noch in letzter Stunde aufleben lassen, und Ich würde ihnen wahrlich noch in letzter Stunde gnädig sein.... Doch sie sind schon zu sehr in den Banden des Gegners, und sie können sich nicht mehr von ihm lösen, und darum werden sie in die Erde versinken, und es wird ihnen das Los nochmaliger Bannung in der festen Materie beschieden sein, das sie selbst verschuldet haben.... Mein Kommen am Tage des Gerichtes wird angezweifelt fast von allen Menschen.... Und doch erfüllet sich Meine Verheißung.... Ich komme zu euch, und ihr werdet Mich erschauen können in Glanz und Herrlichkeit. Denn die Meinen haben sich wahrlich die Rettung aus tiefster Not verdient und weil ihnen nichts mehr übernatürlich erscheint, was mit dem von ihnen als sicher erkannten Ende zusammenhängt. Das Ende wird kommen, und Ich Selbst werde hinabkommen zur Erde, wie Ich einst auffuhr zum Himmel.... in aller Glorie und wieder denen sichtbar, die an Mich glauben, die Meine Jünger sind in der letzten Zeit vor dem Ende.... Es sind dies keine bildlichen Worte, keine Gleichnisse für kommende Geschehen.... es sind die Geschehen selbst, und es wird wörtlich kommen, wie Ich es euch verheißen, und ihr könnet warten an jedem Tage, da ihr ungewöhnlich bedrängt werdet von denen, die Meinem Gegner hörig sind.... Sowie der Glaubenskampf einsetzet, wisset ihr, daß die letzte Stunde bald gekommen ist, denn dieser ist sein letztes Werk, es ist der letzte Kampf auf dieser Erde, der mit seiner endgültigen Niederlage endet.... Und dann wird die Zeit des Friedens anbrechen auf der neuen Erde, denn mit Meinem Kommen zur Erde und eurer Entrückung ist diese Erdperiode beendet, und es beginnt eine neue.... Die Erde wird umgestaltet und zu einer völlig neuen gewandelt werden, und ihr, die Ich holen werde, ihr sollet Bewohner dieser paradiesischen Welt sein.... euch soll eine Zeit des Friedens und himmlischer Glückseligkeit beschieden sein im Paradies der neuen Erde....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 12. Februar 2023

Gottes Wort Kraft in der Endzeit und Not....


Kundgabe Nr. 6051 erhalten von Bertha Dudde am 13.09.1954 durch das Innere Wort...

Gottes Wort Kraft in der Endzeit und Not....

Was ihr von Mir empfanget, das wird in kommender Zeit euch unentbehrlich werden, wenn ihr Kraft und Trost brauchen werdet, weil ihr zu verzagen drohet. Noch sind euch friedliche Tage beschieden, noch könnet ihr die Zeit nützen für euch selbst, noch könnet ihr euren geistigen Bestrebungen nachgehen, ohne daran gehindert zu werden.... aber die Zeit kommt, und sie ist nicht mehr fern, wo euch Schranken auferlegt werden, wo ihr nicht mehr tun und lassen könnet, was ihr wollt. Es kommt die Zeit, wo dem geistigen Streben der Kampf angesagt wird und wo sich die Menschen einschüchtern lassen, weil sie irdisch opfern müssen, wenn sie nicht Mich verleugnen. Und dann werden nur die Menschen standhalten und Mir treu bleiben, die von Mir Selbst Kraft entgegennehmen durch Übermittlung Meines Wortes.... Diese werden Mich Selbst sprechen hören und darum ohne Furcht sein. Und auf diese Zeit weise Ich euch hin und empfehle euch daher, euch zuvor schon Kraft zu sammeln, damit euch das Kommende nicht schrecke. Was Ich euch gebe, das soll euch stark machen für den Kampf mit Meinem Gegner, der unwiderruflich kommen wird, wie Ich es verkündet habe durch Mein Wort.... Ihr steht vor dieser Zeit, und ob ihr auch jetzt noch nichts davon spüret. Für diese Zeit bereite Ich euch vor, indem Ich euch anspreche, um in euch einen starken Glauben aufleben zu lassen.... darum bedenke Ich euch Menschen ungewöhnlich, weil ihr ungewöhnliche Kraftzufuhr brauchet und weil ihr zuvor aufmerksam gemacht werden sollet, um die Arbeit an euren Seelen eifrig zu leisten, auf daß der letzte Kampf euch gewappnet finde, auf daß ihr als Sieger aus ihm hervorgehen könnet. Ich nehme Mich der Meinen an in ganz besonderer Weise.... Ich bin ihnen gegenwärtig, wo ihr Glaube und ihre Liebe dies zulässet, und Meine Gegenwart bezeuge Ich durch Mein Wort.... Und es wird ihnen wahrlich Kraft zugehen im Übermaß, so sie in der Zeit der Not immer wieder Zuflucht nehmen zu Meinem Wort; es wird alle Bangigkeit und Mutlosigkeit von ihnen weichen, denn so sie Mich Selbst hören, fühlen sie sich geborgen und beschützt von Dem, Der mächtig ist und voller Liebe, und sie fürchten nicht mehr die Menschen und auch nicht den, der sie verderben will.... Sie vertrauen auf ihren Vater von Ewigkeit.... sie warten auf Den, Der kommen wird in den Wolken, Der sie befreien wird von aller Not....

Amen

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Samstag, 11. Februar 2023

Gottes Gegenwart sicherster Schutz....


Kundgabe Nr. 6657 erhalten von Bertha Dudde am 29.09.1956 durch das Innere Wort...

Gottes Gegenwart sicherster Schutz....

Dessen könnet ihr gewiß sein, daß Meine Vaterhand euch ständig leitet und daß ihr nicht fehlgehen könnet, wenn Ich Selbst euer Ziel bin. In Zeiten irdischer Not glaubet ihr oft, daß Ich Meine führende Hand von euch abgezogen habe, daß Ich euch eurem Schicksal überlasse, und ihr werdet dann ängstlich und verzagt.... Doch in jeder Not des Leibes und der Seele bin Ich euch näher denn je, nur will Ich, daß ihr Mir näherzukommen trachtet, daß es euch verlangt nach Mir, und darum halte Ich Mich scheinbar verborgen, um das Gefühl der Verlassenheit in euch zu wecken, das euch dann nach Mir Ausschau halten lässet, daß ihr Mich suchet und Mir innig verbunden zu sein wünschet. Die innige Bindung mit Mir bringt euch auch die Sicherheit zurück, daß Ich stets zur Hilfe bereit bin. Immer gehe Ich neben euch her, aber zeitweise seid ihr euch dessen nicht bewußt, weil ihr eure Blicke der Welt zuwendet oder weil ihr mit euch selbst zu sehr beschäftigt seid und darum Meiner nicht gedenkt. Und jeder einsame Gang wird euch beängstigen, denn dann seid ihr auch Bedrängnissen ausgesetzt von seiten des Feindes eurer Seele, die Ich darum nicht hindere, weil ihr erkennen sollet, daß ihr Mich brauchet, Der euch Schutz und Schirm, Führer und Begleiter sein will. Stets drohender werden die Gefahren für euch, wenn ihr allein euren Erdenweg dahingeht, weil in der Endzeit die Zahl eurer Feinde unübersehbar ist, und darum brauchet ihr stets mehr Meine Hilfe und Führung, um den Bedrängungen standzuhalten.... Aber ihr Menschen seid euch dieser Gefahr nicht bewußt und darum oft leichtfertig, weil ihr euch zu weit entfernet von Dem, Der allein euch helfen kann.... Und Ich bringe Mich euch darum immer in Erinnerung durch Nöte und Leiden, denen ihr allein nicht beikommen könnet.... weil Ich will, daß ihr euch an Mich wendet, daß ihr immer öfter eure Gedanken zu Mir schweifen lasset, daß ihr Mir ständigen Aufenthalt bei euch gewähret, was aber euer Wille allein nur möglich macht, daß ihr euch gedanklich Mir verbindet und Mich dadurch zu euch zieht. Je näher es dem Ende zugeht, desto stärker wird euch auch die Welt fesseln, nicht allein durch eure Liebe zur Welt, die ihr auch schon überwunden haben könnet, aber die Anforderungen der Welt werden euch noch zusetzen, weil jeder einzelne mitten in der Welt seine Pflichten zu erfüllen hat, die ihm oft unerfüllbar dünken.... Und es besteht die Gefahr, daß weltliche Sorgen und Gedanken Mich zu verdrängen suchen, daß ihr kaum Zeit findet für eine stille Stunde, die ihr Mir schenket und darum es versäumet, Mich an euren Sorgen teilnehmen zu lassen und euch an Mich zu wenden um Rat und Hilfe, um Kraftzuwendung für euren Erdenlebensweg.... Und dann werdet ihr stets schwächer, und ihr könntet euch doch auch für die schwerste Lebenslage reichlich mit Kraft versorgen, weil Ich immer bereit bin, euch solche zu vermitteln, wenn ihr nur Mich Selbst darum angeht. Lasset es euch gesagt sein, daß ihr keinerlei Schwäche zu fürchten brauchet, solange ihr Mich neben euch gehen lasset und bewußt ständig mit Mir in Verbindung bleibet. Aber schaltet Mich nicht aus euren Gedanken aus, lasset nicht die Weltsorgen sich vordrängen, und ob sie noch so groß erscheinen.... Ich habe wohl die Macht, sie von euch zu nehmen, aber Ich will darum innig angegangen werden, Ich will immer von euch als gegenwärtig empfunden werden und darum also stets eurer Gedanken Hauptinhalt sein. Sowie ihr Mich zurücksetzet, halte Ich Mich auch offensichtlich zurück, und dann wird die Welt euch stets mehr bedrängen.... Erfasset ihr jedoch Meine Hand, daß sie euch führe durch alles Ungemach hindurch, dann wird auch von euch die Angst und Schwäche weichen, denn ihr empfanget dann Meine Kraft, sie strömt in euch über durch die innige Bindung, die ihr mit Mir herstellet.... Und nach dieser innigen Bindung verlange Ich, die ihr leider oft löset und Mich dadurch veranlaßet, Mich scheinbar zurückzuziehen.... Ihr werdet noch viel Kraft benötigen in kommender Zeit, und immer wird sie euch zur Verfügung stehen, so ihr nur wie Kinder nach der Hand des Vaters fasset, Der euch sicher geleiten wird, bis ihr euer Ziel erreicht habt....

Amen

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Freitag, 10. Februar 2023

Segen des Leides....


Kundgabe Nr. 5904 erhalten von Bertha Dudde am 16.03.1954 durch das Innere Wort...

Segen des Leides....

Ihr werdet es alle dereinst erkennen, weshalb ihr Leid tragen mußtet auf Erden, und ihr werdet Mir dankbar sein, wenn es euch zu einem Erfolg geführt hat, den ihr ohne Leid niemals hättet erreichen können.... Ich würde euch wahrlich nicht grundlos leiden lassen, doch Meine Liebe erkennet die Auswirkung des Leidens auf euch und wendet es daher an, wenngleich ihr oft nicht Meine liebevolle Führung zu erkennen vermögt. Doch glaubet es, daß Mir jede Regung eures Herzens bekannt ist und daß Ich darum gerade die Meinen scheinbar hart anfasse, weil Ich ihnen noch mehr schenken will in Meinem Reich, das sie mit Sicherheit in Besitz nehmen, so ihr leibliches Ende gekommen ist. Ihr könnet auf Erden nicht ermessen, worin die Seligkeit besteht, die Ich euch bereiten will.... Ich aber weiß es, wie eine Seele beschaffen sein muß, um diese Seligkeit ertragen zu können, Ich allein weiß, wie sie zu jener Beschaffenheit kommen kann, und Ich allein weiß die rechten Mittel und wende sie daher auch an.... und deshalb, weil Ich euch liebe und euren Willen kenne, der Mir zustrebt. Doch bedenket auch, daß die Seele im Stadium als Mensch noch zuwenig kristallisiert ist, daß sie noch nicht Meine Liebeausstrahlung in Fülle vertragen würde, daß sie darum noch durch Leid gehen muß, auf daß sie gänzlich geläutert werde.... Und wisset, daß nicht euer Erdenlebenswandel der Seele Hülle verschuldet hat, sondern daß sie mit dichten Hüllen die Erde schon betreten hat, die aufzulösen nun die Aufgabe des Menschen ist.... Ein Liebewirken in hohem Grade trägt überaus viel dazu bei, die Schlacken der Seele zu entfernen, und tiefes Leid hilft nach, wo die Liebekraft noch nicht stark genug ist.... Ein unnennbares Glück werdet ihr aber empfinden, wenn bei eurem irdischen Ableben die Seele sich frei und lichtdurchstrahlt erheben kann in das geistige Reich.... Und dann habet ihr alles Schwere, alles Erdenleid überwunden, und vor euch liegt die Ewigkeit in höchster Seligkeit.... Euch dünkt zwar ein jeder Tag lang, da ihr leiden müsset, und doch ist er nur ein Augenblick, gemessen an der Ewigkeit. Euch dünkt das Leid zuweilen unerträglich, und doch lege Ich euch nicht mehr zu tragen auf, als ihr ertragen könnet.... und jederzeit könnet ihr euch an Mich, an den Kreuzträger Jesus Christus, wenden, daß Er euch helfe, wenn die Last für euch untragbar scheint.... Nehmet euer Kreuz auf euch und folget Mir nach.... Hätte Ich als Mensch Jesus wohl diese Worte gesprochen, wenn es unmöglich gewesen wäre, daß ihr das Kreuz ertraget, das euch auferlegt ist? Er Selbst aber bot euch auch Seine Hilfe an mit den Worten: "Kommet zu Mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, Ich will euch erquicken...." Und Er wird euch getreu Seinem Wort auch immer Kraft geben.... Denn euer Heiland Jesus Christus kennt euch, Er weiß auch, daß ihr Ihm nachzufolgen bereit seid, und Er wird euch erfüllen mit Kraft und Gnade, solange ihr auf Erden lebet....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Montag, 6. Februar 2023

Gott übernimmt die Sorge um irdische Dinge...

 

Kundgabe Nr. 5369 erhalten von Bertha Dudde am 19.04.1952 durch das Innere Wort...

Gott übernimmt die Sorge um irdische Dinge....

Für das leibliche Wohl sorge Ich, so ihr das geistige Wohl anstrebt, das Sinn und Zweck eures Wandels auf Erden ist. Ich habe euch diese Verheißung gegeben, daß Ich euch bedenken will mit allem, was ihr benötigt, so ihr nur Mein Reich suchet und seine Gerechtigkeit.... so ihr danach strebet, gerecht vor Meinen Augen zu wandeln und eurer Seele den Reifegrad zu erwerben, der sie berechtigt zum Eintritt in das Lichtreich. Und Ich stehe zu Meinem Wort, Ich sorge väterlich für euer irdisches Leben, weil Ich diese Sorge wohl übernehmen kann, nicht aber eure Aufwärtsentwicklung aus Meiner Machtfülle heraus fördern kann, die euren freien Willen voraussetzt. Aber ihr sollet nicht durch irdische Sorge gehindert sein an geistigem Streben, ihr sollet völlig sorglos euch nur eurer geistigen Aufgabe hingeben können; darum könnet ihr vertrauensvoll Mir jede irdische Sorge aufbürden, Ich will sie für euch tragen, Ich will euch helfen in jeglicher Not, Ich will als liebender Vater für Meine Kinder alles tun, was ihnen das Erdenleben erträglich macht, Ich will euch bedenken mit Speise und Trank, mit Kleidung und Wohnung, Ich will euch Gesundheit geben für Leib und Seele, und nichts soll euch mangeln, so ihr euch nur bemühet, eure Erdenlebensaufgabe zu erfüllen, die Gestaltung eures Wesens zur Liebe anzustreben stets und ständig und dadurch Mir Selbst, als eurem Vater von Ewigkeit, nahezukommen. Wer Mich zu gewinnen suchet, dem schenke Ich Mich Selbst und noch alles dazu, was ihn selig macht.... Auf Erden aber muß er seinen Willen, seine Liebe und sein Verlangen zu und nach Mir unter Beweis stellen, er muß nach Meinem Willen leben, er muß Meine Gebote erfüllen, die nur Liebe fordern zu Mir und zum Nächsten. Dann kann er wahrlich dessen gewiß sein, daß Ich jegliche Sorge für sein körperliches Wohl übernehme, weil Ich will, daß Meine Erdenkinder nicht vom geistigen Streben zurückgehalten werden durch Sorgen jeglicher Art. Und ob es auch scheinen mag, als sei Meine Liebe zurückgetreten, ob es auch scheinen mag, als gedenke Ich eurer nicht.... wartet geduldig, bis Ich Mich euch offensichtlich zu erkennen gebe.... Oft will Ich, daß ihr der Hilfe von oben bewußt werdet, was erst dann geschehen kann, wenn ihr scheinbar hoffnungslos einer Not gegenübersteht. Es gibt keine Not, die so groß ist, daß Ich sie nicht bannen könnte, und es gibt keine Liebe, die so tief ist wie die Meine, die immer zur Hilfe bereit ist, nur durch weisheitsvollstes Ermessen oft erst den Zeitpunkt abwartet, da sie sich äußert, um Mich euch offenbaren zu können in Meiner Liebe und Macht.... Doch lasset euch nicht dadurch beirren, daß Ich Mich mitunter verborgen halte.... Ich weiß genau, wessen ihr bedürfet, wie Ich auch weiß, wie Ich euch helfen kann, daß es eine rechte Hilfe für euch sei.... Doch vergesset nicht eure Seele, deren Not wahrlich weit größer ist, wenn ihr keine Hilfe gebracht wird. Denn die Seele bleibt bestehen, wenn euer Körper vergeht, und was ihr der Seele an Sorge zugewandt habt, das kann ihr nicht mehr genommen werden, es sind Schätze, die sie mit hinübernimmt ins jenseitige Reich und die unvergleichlich kostbar sind im Vergleich zu dem, was der Körper benötigt, um auf Erden leben zu können. Doch nimmer brauchet ihr euch zu bangen und sorgend in die Zukunft zu blicken.... was ihr tut für eure Seele, das ist allein wichtig, alles andere überlasset Mir, eurem Schöpfer und Vater von Ewigkeit....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Sonntag, 5. Februar 2023

Ursache der Entstehung der Schöpfung....

 

Kundgabe Nr. 7158 erhalten von Bertha Dudde am 03.06.1958 durch das Innere Wort...

Ursache der Entstehung der Schöpfung....

Was sich ereignet hat im Reiche der Geister, das war Ursache der Entstehung der Schöpfung, des gesamten Universums mit allen seinen Schöpfungen geistiger und materieller Art. Vor dem Entstehen dieser Schöpfungen war nur das geistige Reich, es war eine Welt unermeßlicher Seligkeiten, in der sich geistige Wesen ihres Daseins erfreuten und im Besitz von Kraft und Licht schaffen konnten ihrer Bestimmung gemäß. Und dieses "Schaffen" bestand wieder in geistigen Schöpfungen, im Verwirklichen von Gedanken und Ideen, die jenen Wesen von Gott aus zuströmten und die sie in unermeßlicher Seligkeit nun zur Ausführung brachten, weil ihnen die Kraft dazu zur Verfügung stand und sie auch ihren Willen frei gebrauchen konnten. Und es hätte niemals sich dieser Seligkeitszustand der geistigen Wesen zu ändern brauchen, sie hatten weder Beschränkung ihrer Kraft noch Verminderung des Lichtes zu fürchten, solange in ihnen die Liebe zu ihrem Gott und Schöpfer unverändert blieb und sie also von Ihm durchstrahlt wurden mit dem göttlichen Liebelicht.... Aber es trat dann der Zustand ein, wo sich den Wesen eine neue Sicht erschloß, wo ihnen von seiten des Lichtträgers Luzifer.... des erst-geschaffenen Wesens.... die Ewige Gottheit, weil nicht schaubar, als zweifelhaft hingestellt wurde.... wo er selbst sich als den hinstellte, von dem alle Geistwesen ausgegangen waren, und von ihnen nun auch die Anerkennung als Gott und Schöpfer forderte.... Nun wurden die Wesen in einen Zwiespalt gebracht, denn ihre Liebe galt Dem, Der sie erschaffen hatte.... aber die Darstellung Luzifers verwirrte sie, ja sie schien ihnen glaubhafter, denn Luzifer erstrahlte in Licht und Glanz, und ein über ihm stehendes Wesen vermochten auch sie nicht zu schauen.... Nur war in ihnen noch das Licht der Erkenntnis, dem zufolge sie auch der Darstellung Luzifers Zweifel entgegensetzten. Aber es begannen nun, lichtvolle Momente mit leisen Trübungen zu wechseln, und je mehr das Wesen sich letzteren hingab, desto länger wurden die Phasen verfinsterten Denkens, oder aber: Es klärten sich die Gedanken, und es erkannte das Wesen lichtvollst seine wahre Herkunft. Und letzteren vermochte Luzifer ihre Erkenntnis nicht mehr zu trüben.... Erstere aber kamen bald in seine Gewalt, und sie schlossen sich ihm an und sahen in ihm ihren Gott und Schöpfer, weil sie den lichtvollen Momenten wehrten, die immer wieder auch in ihnen auftauchten, bevor der endgültige Sturz zur Tiefe stattfand. Die ungeschmälerte Kraft Luzifers zu Anbeginn hatte ein zahlloses Heer seligster Geistwesen ins Leben gerufen, und aus dieser Fülle seiner Schöpfungen wuchs ein falsches Selbstbewußtsein in ihm.... Er sah nicht mehr den Quell, aus Dem er jene Kraft bezogen hatte, sondern er sah nur noch die "Beweise" der Kraft, die ihn durchflutet hatte, und diese wollte er allein, nur für sich besitzen, obwohl er wußte, daß sie auch Dem gehörten, aus Dessen Kraft er schöpfen durfte.... Doch er wollte nicht nur sie besitzen, sondern auch in diesen Wesen das Licht trüben, das ihnen deutlichst ihre Herkunft offenbarte.... Und es gelang ihm also, die Wesen in einen Zwiespalt zu stürzen, der aber auch ihre Glückseligkeit schmälerte und ihre schöpferische Tätigkeit hemmte.... bis sie sich endgültig entschlossen hatten für ihren Herrn und dadurch sowohl die Wesen als auch der Lichtträger ihre Kraft und das Licht einbüßten und in die Finsternis stürzten.... Und jener geistige Vorgang, der euch Menschen nur in groben Zügen erklärt werden kann, war Anlaß zum Erstehen der endlosen Schöpfungen geistiger und materieller Art.... (3.7.1958) Diese Schöpfungen sind nur umgeformtes, abgefallenes Geistiges.... Durch diesen Abfall von Gott, also endlos weite Entfernung von Ihm, wurde es in seiner Substanz stets härter, je weiter es fiel. Es muß dies so verstanden werden, daß die geistige Kraft aus Gott, die zu immer regerer Tätigkeit antreibt, dieses Geistige nicht mehr berühren konnte, weil es sich selbst dagegen wehrte; und so hörte die Tätigkeit auf, es erstarrte die Beweglichkeit, das Leben.... und was zurückblieb, war völlig verhärtete Substanz, zwar ursprünglich von Gott ausgestrahlte Kraft, doch völlig unwirksam geworden.... Gottes Liebe und Weisheit aber hatte dem Geistigen ursprünglich eine andere Bestimmung zugedacht: unentwegte Tätigkeit nach Seinem Willen, der aber zugleich auch der Wille des Wesens sein sollte. Die geistigen Wesen hatten ihrer Bestimmung zuwidergehandelt, sie wollten ihre Kraft nützen in widergöttlichem Willen, doch sie konnten es nicht mehr, da sie sich selbst durch ihren Abfall ihrer Kraft beraubt hatten. Nun ergriff Gottes Liebe wieder das gänzlich verhärtete Geistige, das sich selbst nicht mehr erkannte, das nur eine Zusammenballung Gott-widersetzlicher geistiger Substanzen war. Seine Liebekraft trieb diese Substanzen auseinander und ließ daraus die vielseitigsten Schöpfungswerke erstehen.... Er formte also gleichsam die einst von Ihm ausgestrahlte Kraft um, Er gab jedem einzelnen Schöpfungswerk seine Bestimmung, die nun auch erfüllt wurde im Mußgesetz, so daß das aufgelöste Geistige nun zur Tätigkeit gezwungen wurde, aber ohne jegliches Ichbewußtsein, das es als Geistwesen zuvor besessen hatte. Die Schöpfungen sind also im Grunde nichts anderes als das, was uranfänglich von Gott als Wesen seinen Ausgang genommen hat, nur in völlig verändertem Zustand, was seine Vollkommenheit anbetrifft.... Denn alle Schöpfungen sind oder bergen nur unvollkommenes Geistiges, das auf dem Wege der Rückkehr ist zu Gott. Die vollkommenen geistigen Wesen benötigten keine materiellen Schöpfungen, sie stellten aus sich selbst nur ihre Ideen und Gedanken hinaus, aber es waren dies wieder nur geistige Erzeugnisse ihres Wollens und Denkens und ihrer unbegrenzten Kraft. Es war eine Welt, in der sich auch nur Vollkommenes bewegte. Es gab darin keinerlei Mängel, keinerlei Begrenzung und keinerlei Unzulänglichkeiten.... Denn diese traten erst dann hervor, als das Universum von Gott-abtrünnige-Wesen barg.... als unvollkommenes Geistiges Hüllen benötigte, in denen es gezwungen wurde zur Tätigkeit. Wo sich also irgendwelche Formen befinden, ist auch unvollkommenes Geistiges darin gebannt, und je fester diese Formen sind, desto verhärteter und Gott-widersetzlicher ist das darin gebundene Geistige. Aber auch die Form selbst.... die Materie.... besteht aus solchen unvollkommenen Substanzen, die nur von der Liebekraft Gottes zusammengehalten werden, um einem Zweck zu dienen: als Träger geistiger Wesenheiten diesen zum Aufstieg zu verhelfen. Göttliche Liebekraft umhüllt alle diese geistigen Substanzen, aber sie wirkt nicht zwingend auf sie ein insofern, als daß sie den Widerstand gewaltsam bricht.... Es muß wohl das Schöpfungswerk eine bestimmte Tätigkeit verrichten nach Gottes Willen, aber es wird das Geistige darin nicht gezwungen zur Zuwendung zu Gott. Und darum kann es auch geschehen, daß das zu einem Urwesen gehörende Geistige den ganzen Gang durch die Schöpfungswerke zurücklegt bis zur letzten Verkörperung als Mensch und doch den Widerstand gegen Gott noch nicht aufgegeben hat, weil dies sein freier Wille zustande bringen muß, der ebensogut sich dem Herrn der Finsternis wieder zuwenden kann. Aber die stete Tätigkeit im Mußgesetz bringt zumeist ein Nachlassen des Widerstandes gegen Gott zuwege, weil das Wesenhafte schon bei der geringsten eigenen Betätigung ein gewisses Wohlbehagen empfindet, da eine Kraftäußerung seinem Urwesen entspricht. Die unzähligen Sternenwelten, alle darin sich befindlichen Schöpfungen, sind die Folge jenes einstigen Abfalles im Reiche der Geister.... Sie werden noch Ewigkeiten bestehen, es werden immer neue Schöpfungen erstehen, um allem einst Gefallenen den Weg der Rückkehr zu Gott zu ermöglichen. Es werden Ewigkeiten vergehen, bis das Rückführungswerk vollbracht ist, bis auch das letzte verhärtete Geistige aufgelöst sein wird und den Weg der Rückkehr antreten kann.... Aber einmal werden alle jene Schöpfungen sich vergeistigt haben, einmal wird es wieder nur eine "geistige Welt" geben, wo alles Geistige im gleichen Willen mit Gott tätig und unvergleichlich selig ist.... einmal wird Gott das Ziel erreicht haben, daß Er nicht nur "Geschöpfe", sondern "Kinder" um Sich hat, denen Er die höchsten Seligkeiten bereiten kann, weil Seine unendliche Liebe Ihn zu ständiger Beglückung drängt und Ihn auch nicht eher ruhen läßt, bis Er Sein Ziel erreicht hat....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde