(Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.4"
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.6
Göttliche Ordnung .... Unordnung - Chaos menschlicher Wille ....
Und das ist göttliches Gesetz, daß im Zeitlauf einer
Erlösungsepoche sich alles aufwärtsentwickelt bis zum letzten Stadium,
das das Geistige als Mensch verkörpert zurücklegen muß. Folglich kann es
in allen Vorstadien keine Unordnung, kein Chaos und keine Zerstörung
geben durch göttlichen Willen, sondern es wickelt sich alles in einer
Gesetzmäßigkeit ab, sowohl das Entstehen und Vergehen der
Schöpfungswerke an sich als auch die Tätigkeit der Lebewesen auf Erden,
die noch nicht das letzte Stadium erreicht haben, wo das Wesen im freien
Willen handeln und also auch das göttliche Gesetz außer acht lassen
kann, was aber stets Unordnung, Chaos und Zerfall bedeutet. Sowie aber
das göttliche Gesetz umgangen wird, sowie die göttliche Ordnung
umgestoßen wird, schaltet eine Aufwärtsentwicklung aus. Und darum ist
die Verkörperung als Mensch des öfteren ein Stillstand oder Rückgang der
Aufwärtsentwicklung, weil nun nicht mehr der Wille Gottes, sondern der
Wille des Menschen selbst bestimmend ist. Doch auch der freie Wille des
Menschen gehört zum göttlichen Gesetz, denn die Unfreiheit des
menschlichen Willens wäre auch gleichzeitig ein Manko, das die göttliche
Ordnung umstoßen würde .... Ist nun auf Erden ein Chaos, ein Zerfall zu
verzeichnen, dann ist immer der menschliche Wille tätig geworden und
hat jenes verursacht. Als Gottes Werk ist niemals ein solches Chaos
anzusehen, weil jegliche Zerstörung den Entwicklungsgang des Geistigen
in den Stadien zuvor unterbricht. Anders dagegen ist es, wenn eine
Zerstörung göttlicher Schöpfungen Folge von Naturkatastrophen ist, also
Folgen eines Vorganges, den nicht Menschen in Szene setzen, sondern der
völlig unabhängig vom menschlichen Willen sich abspielt. Dann sind diese
Zerstörungen geistig auch nicht als Zerstörungen zu betrachten, sondern
als eine Umwandlung und Erneuerung von Schöpfungen, die wieder dem
Geistigen zur Aufwärtsentwicklung dienen. Vor den Augen der Menschen ist
es zwar ein Zerstörungswerk, das aber auch seine Begründung hat im
Willen des Menschen, d.h., daß der geistige Stillstand der Rückgang des
Menschen einen solchen Vorgang notwendig macht, um den Willen derer zu
wandeln. Was Gott tut, ist immer in Seiner Liebe begründet und
widerspricht niemals der göttlichen Ordnung, doch so die Menschen zu
offensichtlich diese Ordnung umwerfen, trumpft Gott auf, indem Er ihnen
die Schwäche des eigenen Willens beweiset, der nicht aufhalten kann, was
Gott über die Menschen sendet. Zweck Seines scheinbaren
Zerstörungswerkes ist, daß sich der Mensch wieder der göttlichen Ordnung
einfügt, daß er erkennen lernt, daß nur das gut ist, was in göttlicher
Gesetzmäßigkeit sich vollzieht und vom Menschen befolgt wird, und daß
jedes Zuwiderhandeln die Aufwärtsentwicklung verhindert, also das Leben
als Mensch dadurch erfolglos bleibt .... Nur was sich in göttlicher
Ordnung bewegt, steigt aufwärts, und darum muß das Gesetz Gottes
unweigerlich erfüllt werden, es muß sich der Mensch ihm anpassen, es
beachten und also sich voll und ganz einfügen in das Gesetz der Ordnung,
und zwar aus freiem Willen. Dann steigt er auch aufwärts zur Höhe, und
er kann am Ende seines Lebens auf der Erde seine Form verlassen, um als
freies kraftvolles Geistwesen einzugehen in das geistige Reich, weil es
sich voll und ganz dem göttlichen Gesetz unterstellt hat und dies nun im
geistigen Reich ein Wirken im Gott-gleichen Willen bedeutet .... ein
Wirken in Liebe und Seligkeit .... Amen
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