(Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Kechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 0828, erhalten durch das Innere Wort am 25.03.1939
Depressionen .... Leid ist Liebe des Vaters ....
Eine unbeschreibliche Sehnsucht wird in euch wach werden, so
ihr nach Vollkommenheit trachtet und der Wonnen des Himmels gedenket.
Und es wird dieses Verlangen dazu beitragen, der Seele Fesseln
abzustreifen, denn es wird das Verlangen nach der Welt und den irdischen
Freuden im gleichen Maß zurückgehen, es wird der Sinn nach irdischem
Gut schwinden, und nur das, was der Seele Glück bedeutet, wird begehrt
werden. Und so ihr in diesem Zustand euch befindet, wird auch jegliche
Depression weichen, denn alles Weltliche berührt euch nicht mehr, die
Seele wird frei und läßt den Körper unbeachtet, und dann vermag nichts
mehr, sie zu beschweren, was ihr in weniger vollkommenem Zustand Pein
bereitet. Und so nimm diesen Trost hin und arbeite nur unverdrossen an
dir selbst, so wirst du auch solche Stunden überwinden, wo der Druck der
Erde noch allzusehr auf dir lastet. Es weiß der Vater im Himmel um die
Nöte Seiner Kinder, und doch können diese nicht ganz fernbleiben, sie
sollen anspornen, was müde wird und läutern, was noch nicht
schlackenrein ist. Dies bedenkend, wird dir ein jeder Tag seinen Segen
bringen, und du wirst dem Zustand der Befreiung immer näherkommen. Es
läßt sich die Seele so oft treiben, sie schwankt hin und her und ist
noch nicht fest in sich selbst, und dann bedarf es solcher Depressionen,
um sie zu festigen und das Verlangen zu ihrem Schöpfer zu schüren. Hat
sie solche Stimmungen überwunden, dann wird es wieder licht und klar in
ihr sein, und sie lebet mit doppelter Sorge ihrer Befreiung.
Es
bleibt zuweilen den Menschen unbegreiflich, wie sich Gottes Vaterliebe
oft in die Menschen schmerzlich berührender Weise äußert, sie finden
dafür keine Erklärung, weil sie nicht zu beurteilen vermögen, welch
unsägliches Elend ihr Los wäre, so nur immer Schönes und Freudiges sie
auf Erden erwartete und daß dieses Elend ja weit schmerzlicher wäre als
das Leid der Erde. Die unendliche Liebe des Vaters ist nur immer zu
geben bereit und hat nimmermehr der Menschen Leid gewollt .... Solange
sie also nicht gegen die göttliche Ordnung verstoßen, würde jedes Leid
ihnen fernbleiben, und sie würden nur immer die Güte und Liebe Gottes zu
verspüren bekommen. So nun aber ihr eigener Wille sie antreibt, wider
die göttliche Ordnung zu verstoßen, und sie also dadurch unsägliches
Leid im Jenseits ertragen müßten, weil Gott doch ein gerechter Richter
sein muß und nicht aus Liebe zu den Menschen den Gerechtigkeitssinn
verleugnen kann, so sucht Er, den Menschen noch auf Erden von seinem
irrigen Denken und Handeln zu überzeugen .... Er sucht ihn günstig zu
beeinflussen und ihn dem göttlichen Willen gefügig zu machen, und das in
jeder Weise .... durch Sein Wort, das Seinen Willen kundgibt .... durch
Ermahnungen und immerwährende Hinweise auf Leid und Unglück der
Mitmenschen und eben durch Leid, das den Menschen selbst betrifft ....
das aber nur minimal genannt werden kann gegen das Leid, das den
unverbesserlichen Menschen im Jenseits erwartet. Der Mensch ist auf
Erden für die übergroße Liebe des Herrn nicht empfänglich .... Die Liebe
zur Welt hat ihn so ergriffen, daß er, von ihrem Glanz und Schein
geblendet, das warme milde Licht der göttlichen Liebe nicht erkennt ....
denn es kämpfet der Widersacher mit Gewaltmitteln. Er sucht im Menschen
die Liebe zu Glanz und Pracht zu erwecken, und so das menschliche Herz
dieser Liebe erliegt, spürt es den Hauch der göttlichen Liebe nicht
mehr. Und will Sich der Vater im Himmel dann noch den Menschen in
Erinnerung bringen, dann kann Er es nur noch durch Leid .... denn im
Leid findet er am ehesten noch zu Ihm zurück, und es kann dann das Leid
noch zu ungeahntem Segen werden, wo anders der Liebe des göttlichen
Heilands auf Erden nicht geachtet wird .... Amen

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