Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3 1 Danach aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen. 2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 4017, erhalten durch das Innere Wort am 06.04.1947
Was ist Glaube? ....
Der Mensch soll selig werden durch seinen Glauben .... Was
aber ist Glaube? Wann kann der Mensch mit Recht von sich sagen, daß er
glaubt? Werden ihm geistige Lehren unterbreitet, so wird er dafür
niemals einen Beweis fordern oder erbringen können, denn das Geistige
steht außerhalb seiner Verstandestätigkeit und wird nimmer unter Beweis
zu stellen sein. Also muß der Mensch, so er glaubt, etwas für wahr
halten, was nicht bewiesen werden kann. Und dennoch wird von ihm, so er
selig werden will, mehr gefordert als nur ein blinder Glaube, der darin
besteht, daß der Mensch nichts dagegenredet, also er scheinbar das ihm
dargebotene Gedankengut annimmt .... Es wird von ihm gefordert, daß er
sich innerlich völlig bejahend dazu einstellt, daß er eine Lehre
annimmt, weil er innerlich davon überzeugt ist, auch ohne davon einen
Beweis zu haben. Diese innere Überzeugung wird aber immer das Produkt
einer gedanklichen Tätigkeit sein, einer Stellungnahme zu dem, was zu
glauben von ihm gefordert wird. Und diese Stellungnahme muß ohne äußeren
Zwang von ihm selbst ausgehen, es muß ihn gleichsam eine Lehre
gedanklich so lange beschäftigen, er muß Für und Wider erwägen, bis er
sich selbst zu einer Ansicht durchgerungen hat, die er nun aber auch
überzeugt vertreten kann, wenn er um eine Äußerung angegangen wird. Es
muß die Glaubenslehre durchdacht werden, bevor sie eigentliches
Gedankengut werden kann, ansonsten man nur von einem blinden Glauben
sprechen muß, der völlig wertlos ist vor Gott. Zu welchem Ergebnis er
durch Nachdenken gelangt, ist abhängig von seinem Willen zur Wahrheit
und seinem Verlangen nach Gott, das ihn auch unbewußt zur Liebetätigkeit
antreibt. Einen ernstlich die Wahrheit Suchenden wird Gott wahrlich
nicht im Irrtum lassen, so er sich selbst der Wahrheit würdig macht
durch seinen Lebenswandel. Doch da in der Welt der Irrtum verbreitet
ist, da überall der Fürst der Lüge Finsternis zu verbreiten sucht und
jedes Licht verlöschen möchte, ist es verständlich, daß der Irrtum Platz
gegriffen hat unter der Menschheit, da Gott den freien Willen eines
jeden achtet und auch Sein geheiligtes Wort, das reinste Wahrheit
verbürgt, dem freien Willen der Menschen ausgeliefert ist; folglich muß
es dem Willen des Menschen auch überlassen sein, zu glauben oder nicht,
so er die einzelnen Lehren prüfet und Stellung zu ihnen nimmt .... Um
dies aber überzeugungsgemäß zu können, muß er unbedingt prüfen, d.h.
sich gedanklich damit befassen, und so nun sein Verlangen ernst ist und
er die Bedingungen erfüllt, die Gott stellt, um geistiges Gut austeilen
zu können, wird auch sein Denken erhellt werden und es ihm klar und
einleuchtend sein, wozu sein Herz sich bejahend einstellt. Und dann kann
er auch ohne Beweis überzeugt sagen: Ich glaube .... Wie sonst könnten
wohl irrige Lehren als solche erkannt werden, und wie könnte Gott wohl
Verantwortung fordern von den Menschen, so es in Seinem Willen wäre, daß
die gedankliche Tätigkeit ausgeschaltet wird und bedingungsloser
Blindglaube an deren Stelle tritt? Dann wären nicht die Menschen
verantwortlich, sondern nur die wenigen, die diese Lehre zu verbreiten
suchen und jeden Widerstand unmöglich machen wollen durch die Forderung
des blinden Glaubens. Doch Gottes Wille ist das nicht, setzt doch durch
die gedankliche Tätigkeit auch erst die Seelenarbeit ein, die im ersten
Falle zumeist unbeachtet bleibt. Durch die gedankliche Tätigkeit wird
erst die Verbindung hergestellt zum geistigen Reich, und die Lichtwesen
können dann in Aktion treten und ihre eigentliche belehrende Tätigkeit
beginnen, was aber unmöglich ist, so der Mensch blind glaubt. Und er
wird sicher zu einem befriedigenden Resultat kommen, so es ihm ernst ist
um das wahrheitsgemäße Wissen, um seine Stellungnahme zu Gott und um
seine Seele. Denn Gott lässet nicht in der Finsternis, die das Licht
suchen, und stets wird den Menschen das gedankliche Ergebnis
befriedigen, so er es gewonnen hat nach gläubigem Gebet zu Gott, Der
allein ihm Aufschluß geben kann, ob und wann er sich im rechten Denken
bewegt. Glaubet ihr an einen Gott der Liebe, Weisheit und Allmacht, so
genügt dies vollständig, um auch einen überzeugten Glauben zu gewinnen
an Lehren, die von Gott ausgegangen sind, wie auch zu erkennen, was
menschlich hinzugefügt wurde und wieweit dies der Wahrheit entspricht.
Denn Gott als die ewige Wahrheit wird ihm stets helfen und sein Denken
ordnen, Er wird ihm Urteilskraft geben, so er nur willig ist, das Rechte
zu erkennen und sich für die Wahrheit, für das von ihm als Wahrheit
Erkannte, einzusetzen den Mitmenschen gegenüber .... denn Gott will, daß
die Wahrheit verbreitet werde, weil sie allein zur Höhe führt und selig
macht .... Amen

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