Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3 1 Danach aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen. 2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 3963, erhalten durch das Innere Wort am26.01.1947
Richtung des Denkens und Wollens der Seele .... Geist oder Körper ....
Je geringeren Widerstand die Seele dem Geist in sich
entgegensetzt, desto offensichtlicher kann er sich äußern, und desto
vernehmlicher ist seine Stimme dem Menschen, denn dann bestimmt die
Seele auch die körperlichen Sinne und Organe zu ihren Funktionen, die
dann dem Einfluß des Geistes entsprechen. Also muß das Denken und Wollen
des Menschen sich vorerst auf das Innenleben beziehen, auf daß der
Geist im Menschen wirksam werden kann. Und so kann vom Geist Gottes
niemals ein Mensch erfüllt sein, dessen Denken und Wollen vorwiegend der
Erhaltung und dem Wohlleben des Körpers gilt. Denn dann vermag weder
die Seele die Stimme des Geistes in sich zu vernehmen, noch könnte sie
den Verstandesorganen geistiges Gut vermitteln, da dieser dazu
gleichfalls aufnahmeunfähig wäre. Und so ist der ernste Wille, vom Geist
in sich belehrt zu werden, erste Voraussetzung, daß er sich äußert,
denn der Wille geht von der Seele aus und kann dem Geist oder dem Körper
gelten. Und der Wille bestimmt die Gedanken, die jedoch dann vom Geist
im Menschen ausgehen, sowie diesem das Wirken möglich gemacht worden
ist. Dann aber kann der Mensch sich völlig seinem Einfluß überlassen, er
wird stets recht denken und handeln, so er die Bedingung erfüllt, die
das Wirken des Geistes zulassen. Erstmalig also muß das Denken und
Wollen des Menschen auf sein Innenleben gerichtet sein, er muß die Seele
bedenken wollen und nicht den Körper .... Ferner muß er sich klar sein
darüber, daß er eine Aufgabe zu erfüllen hat auf Erden, er muß sich klar
sein, daß er das göttliche Liebegebot sich zur Richtschnur seines
Lebenswandels machen muß, um den Willen Gottes zu erfüllen; er muß
ferner nach reinster Wahrheit Verlangen tragen und solche innerlich
suchen .... er muß horchen nach innen, was Gott als der Geber der
Wahrheit ihm durch Seinen Geist vermittelt. Er muß bitten um Seine
liebevolle Belehrung, ansonsten ihm die köstlichste Gabe Gottes
vorenthalten wird, weil er sie nicht entsprechend würdigt. Und also muß
die Seele ständig arbeiten an sich, d.h. ihr Denken, Fühlen und Wollen
ganz dem Willen Gottes anpassen und so sich zum Aufnahmegefäß des
göttlichen Geistes gestalten, der dann unbeschränkt wirken kann in ihm.
Der Vorgang an sich ist eine Kraftübertragung aus dem geistigen Reich,
d.h., Gott Selbst leitet Seine Ausstrahlung in das Herz des Menschen,
der also nun Göttliches in sich birgt, das in Erscheinung treten muß, in
Form von Wissen, von tiefster Weisheit, also lichtvollster Erkenntnis.
Der Zustand des Wissens ist schon eine Angleichung an die ewige
Gottheit, Die in Sich pur Licht und Kraft ist. Menschen, in denen der
göttliche Geist wirken kann, werden stets lichtumflossen sein, doch nur
dem geistig zu schauen Vermögenden erkenntlich, während das körperliche
Auge nichts Sonderliches wahrnimmt, nur aus den äußerlichen Wirkungen,
am vermehrten Wissen, der Mensch auf göttliches Geisteswirken schließen
kann. Ist aber ein Mensch von Licht umflossen, dann ist er auch selbst
Lichtträger, er ist gleichsam im Verband stehend mit der geistigen Welt
eine Kraftstation geworden, die nun wieder ihrerseits abgeben kann und
also die göttliche Ausstrahlung weiterleitet dorthin, wo sie ohne
Widerstand aufgenommen wird .... Jede Kraft- und Lichtzuleitung benötigt
die Willigkeit des Empfangenden. Der geringste Widerstand jedoch
verhindert sie, Widerstand aber wird durch Denken und Wollen
entgegengesetzt .... durch ein Abwenden der Seele vom Geist in ihr und
ein Zuwenden zum Körper, d.h. ein Eingehen auf dessen Wünsche und
Begierden. Dann einet sich die Seele mit dem Körper, anstatt ihrer
Aufgabe gemäß die Vereinigung mit dem Geist in sich herzustellen, der
dann für eine völlige Vereinigung mit dem Vatergeist von Ewigkeit Sorge
trägt. Also wird es der Seele anheimgestellt, nach welcher Richtung sie
sich wendet; von seiten des Geistes findet sie stets Unterstützung, von
seiten des Körpers jedoch niemals. Dieser fordert ständig, während jener
gibt und als einzige Gegenleistung Aufgeben des Widerstandes fordert,
um ungehindert wirken zu können, d.h., seinen Einfluß auf die Seele voll
und ganz zur Geltung zu bringen .... Gelingt es der Seele mit Hilfe des
Geistes auch den Körper ihren Wünschen geneigt zu machen, so ist auch
die Vergeistigung des Körpers gewährleistet, d.h., seine materiellen
Substanzen treten gleichfalls in den Zustand ein, der
Lichtdurchstrahlung zuläßt, jeglicher Widerstand ist aufgegeben, und es
hat dies zur Folge, daß die Seele in aller Klarheit des Geistes Stimme
in sich vernimmt und sie auch dem körperlichen Ohr vernehmbar
wiedergeben kann, daß also der Mensch die göttliche Stimme tönend in
sich vernimmt und im hellsten Licht steht, d.h. von tiefstem Wissen
erfüllt ist, weil Gottes Liebekraft in aller Fülle ihn durchströmt, weil
die Vereinigung des Geistes im Menschen mit dem Vatergeist von Ewigkeit
stattgefunden hat und die Seele ausgereift ist und als Lichtwesen
eingehen kann in das geistige Reich zu ungeahnter Seligkeit ....
Amen

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