Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in denen wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 6025, erhalten durch das Innere Wort am 28, 29.04.1947
Alle Materie geistig belebt ....
Auch die an sich leblos scheinende Materie trägt Leben in
sich und muß daher als Träger von Geistigem anerkannt werden, wenngleich
es euch auch nicht verständlich ist, daß etwas Wesenhaftes die härteste
Materie zum Aufenthalt zugewiesen bekommen hat, worin es sich scheinbar
nicht entfalten kann, also zur Untätigkeit gewissermaßen gezwungen ist.
Doch Gott weiß um den Willen dieses Wesenhaften und hat ihm
entsprechend die Umhüllung ihm gegeben. Doch solange der Wille des
Geistigen Gott widersetzlich ist, ist es auch nicht gewillt, eine
Tätigkeit zu verrichten nach dem Willen Gottes, also ist ihm auch die
Möglichkeit versagt, sich dienend zu betätigen. Tätigkeit aber bedeutet
Leben, ein untätiges Wesen wird also in einem toten Zustand verharren,
und daher wird seine Hülle, die Materie, unendlich lange Zeit
unverändert bleiben. Und dennoch ist sie von etwas Wesenhaftem bewohnt,
das eine harte Außenform als ständigen Druck, als Fessel, spürt, um nun
dazu angetrieben zu werden, seinen Widerstand aufzugeben, auf daß ihm
Erleichterung seines qualvollen Zustandes wird. Es ist die Materie
selbst gleichfalls Geistiges, das Gott-widersetzlich ist, das also
seinen Entwicklungsgang erst beginnt. Dieses Geistige aber kann sich
ebenfalls nur durch Dienen erlösen, und sein Dienen besteht darin, daß
es dem schon reiferen Geistigen eine Hülle ist, die ihm das Dienen
ermöglicht. Es kann also durch seine Bereitwilligkeit, dem Geistigen in
seiner Aufwärtsentwicklung zu helfen, selbst reifen und langsam den Grad
gewinnen, der auch ihm selbst eine Hülle einträgt und in welcher es zum
Dienen zugelassen ist. Doch es währet die Entwicklungsprozedur eine
geraume Zeit, so daß also die Materie an sich lange Zeit benötigt, bevor
sie gänzlich aufgelöst ist und von einem Überwinden dieser gesprochen
werden kann. Es muß aber nun der Entwicklungsgang fortgesetzt werden,
und dies so lange, bis viele geistige Wesenheiten sich vereinigt haben
und was durch immer vollkommenere und größere Formen zum Ausdruck kommt.
Solange die geistigen Wesenheiten die sogenannte tote Materie zum
Aufenthalt haben, so lange ist der Zustand dieser Wesenheiten
gleichbleibend, d.h., sie verharren im Gott-widersetzlichen Willen und
können daher keine Änderung ihrer Umgebung und ihrer Außenform erwarten.
Im Wissen von Ewigkeit ist aber die Materie so gefügt, daß das am
ehesten in seinem Widerstand nachlassende Geistige den äußeren Rand der
Materie belebt, weshalb auch die in endlos langer Zeit sich vollziehende
geringe Veränderung von außen dem menschlichen Auge schwach erkennbar
ist, während das Innere der Materie unverändert bleibt und das darin
Gebundene nicht eher frei gibt, bis der Wille und die Macht Gottes
eingreift und die Materie zerstört oder zerstören lässet. Dann kann auch
das innere Geistige den Weg zum Licht nehmen, so es willig ist. Hat es
einmal den Weg zum Licht gefunden, dann drängt es ihm auch entgegen,
denn auch die harte Materie spürt die Wohltat des Lichtes und läßt in
seinem Widerstand gegen Gott immer mehr nach. Es ist aber der Zustand
des Geistigen in dieser Materie ein völlig anderer als der in der
weicheren Verformung, in der Pflanzen- und Tierwelt, wo das Leben
ersichtlich ist für das Menschenauge und darum auch etwas Wesenhaftes
darin anerkannt wird. Denn in dieser Verformung kann das Geistige sich
schon freier bewegen und tätig sein, wenn auch nach göttlichem Gesetz.
Die harte Materie jedoch birgt gleichfalls Geistiges in sich, nur darum
leblos, weil es völlig kraftlos und durch die Außenhülle gleichsam
gefesselt ist. Etwas Gefesseltes kann sich nicht bewegen und erscheint
darum tot, bis es die Fessel gesprengt hat. Es kämpfen gewissermaßen
geistige Substanzen gegeneinander .... die Materie besteht aus
unreiferen geistigen Substanzen, die im Zusammenschluß das schon reifere
Geistige nicht entweichen lassen wollen, weil es ihre Bestimmung ist,
jenem Aufenthalt zu gewähren. Das Geistige in der Materie hat schon
einen höheren Intelligenzgrad, nur ist es durch seinen Widerstand gegen
Gott außer Kraft gesetzt und kann sich daher nicht wehren oder frei
machen von der ihm lästigen Fessel. Wird aber die Materie zerstört, dann
entflieht es und bezieht eine andere Form, weil es wider Gottes Willen
die Freiheit weder nützen noch wohltuend empfinden kann. Ist der
Zerstörungsakt dem göttlichen Willen gemäß vor sich gegangen, dann wird
das Geistige eine Verformung beziehen, die Fortentwicklung für dieses
bedeutet, während bei unplanmäßiger Zerstörung .... durch menschlichen
bösen Willen .... das Geistige wieder eine gleiche Form sucht, trotz der
Qual, die es darin erduldet hat, weil alles Geistige vor der
Verkörperung als Mensch dem Mußgesetz Gottes unterworfen ist. Jegliche
Materie muß jedoch als Hülle von Geistigem angesehen werden, das sich
zur Höhe entwickeln soll, solange, wie diese Materie etwas Brauchbares
vorstellt, so lange sie noch verwendet werden kann zu Dingen, die einen
dienenden Zweck erfüllen. Wird nun diese Materie durch Menschen zu
Schöpfungen aller Art verwendet, dann verhilft der Mensch dem Geistigen
in der Materie zum Dienen und also zur Aufwärtsentwicklung, und darum
ist emsiges Schaffen eines Menschen unvorstellbar segenbringend im
geistigen Sinn, denn alles Geistige in der Materie drängt dem Zustand
des Lebens entgegen, das in gelockerten Formen erst möglich ist, nachdem
sich bestimmte geistige Substanzen zusammengefunden haben zu
gemeinsamem Wirken. Der Gang der Aufwärtsentwicklung geht sonach so vor
sich, daß jede Verformung als Hülle geistiger Substanz betrachtet werden
muß, die ständig wechselt, jedoch im Beginn langen Zeitraum benötigt,
bis der Zustand der Tätigkeit, der Zustand des Lebens einsetzt, dann
aber sich die in der Form befindlichen Seelensubstanzen mehren, also
wohl von einer Seele gesprochen werden kann, die jedoch nicht mit einer
Menschenseele verglichen werden darf, weil letztere alle
Seelensubstanzen vereinigt .... (28.4.1947) Und so müsset ihr euch nun
vorstellen, daß alles, was ihr sehet, von geistigen Wesenheiten belebt
ist, jede Wesenheit ist ein Miniaturseelchen, deren unzählige die
menschliche Seele bilden. Auch die Materie selbst wird diesen Gang
gehen, so ihre Substanzen so weit ausgereift sind, daß sie nun als
selbst Wesenheit Aufenthalt nehmen können in dem, was sie zuvor selbst
waren .... feste Materie. Es sind also gewissermaßen zwei
Entwicklungsgänge zurückzulegen im Mußzustand .... einmal als Materie,
dann aber auch als in der Materie gebundene Wesenheit, nur daß dieser
zweite Entwicklungsgang bedeutend rascher geht, denn die Materie wird
schneller zerstört als total aufgelöst, und solange sie brauchbar ist
.... also zu Dingen verarbeitet werden kann, die einen nützlichen Zweck
haben .... entflieht das Geistige darin auch nicht, nur ist es oft lange
Zeit ohne Tätigkeit und leidet daher. Ist es dann Bewohner der mehr
lebenverratenden Außenform, dann wird auch letztere einen rascheren
Verwesungsprozeß durchmachen, weil die Substanzen der äußeren Form schon
ausgereifter sind und bald selbst eine Außenform benötigen, um weiter
aufwärtszusteigen. Den Gang durch die gesamte Schöpfung muß alles
Geistige zurücklegen, ansonsten es nicht in einer Menschenseele das
letzte Stadium durchleben könnte, denn diese ist gebildet aus allen
irdischen Schöpfungen im kleinsten Maß. Alles, was der Mensch zu sehen
vermag, ist in seiner Seele enthalten und so kunstvoll zusammengefügt,
daß ihr nicht aufhören werdet zu schauen und zu staunen, so ihr als
reine Geistwesen eure eigene Seele betrachtet .... Ihr höret es, aber
ihr fasset es nicht, solange ihr auf Erden weilet, dennoch wird euch
Kenntnis davon gegeben, auf daß ihr, die ihr zum Lehramt berufen seid in
der letzten Zeit vor dem Ende, recht unterrichtet seid, auf daß ihr
euch den Gang der Aufwärtsentwicklung wahrheitsgemäß vorstellen könnt
und auch Aufschluß geben könnt, so es von euch gefordert wird. Doch das
Wissen davon ist nicht unbedingt nötig für Menschen, die geistig wenig
streben und denen daher vor allem das Liebegebot gepredigt werden soll,
auf daß sie ihre Seelengestaltung in Angriff nehmen. Nur sollen sie
wissen um den endlos langen Gang ihrer Seele zuvor, auf daß sie sich der
großen Verantwortung bewußt sind, die sie ihrer Seele gegenüber tragen
.... Amen

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