Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in denen wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 3142, erhalten durch das Innere Wort am 01.06.1944
Gesetzgeber .... Göttliche Ordnung ....
Das Gesetz, das die Liebe Gottes gegeben hat und dem die
göttliche Weisheit zugrunde gelegt ist, muß auch Liebe und Weisheit
erkennen lassen. Es muß der Gesetzgeber etwas erreichen wollen, das
Seinen Schöpfungswerken zum Segen gereicht, weil Er sie liebt; Er muß in
weisester Erkenntnis der Mängel dieser Schöpfungen die göttliche
Ordnung so bestimmt haben, daß diese Mängel behoben werden, sowie das
Geschöpf diese Ordnung beachtet. Es gilt letzteres für das Stadium, da
das Wesenhafte sich als Mensch verkörpert, weil in den Vorstadien das
Wesenhafte in der Schöpfung nicht anders kann, als diese Ordnung
aufrechtzuerhalten, da es sich im Mußzustand befindet, in einem Zustand,
wo sein Wille gebunden ist und das Wesen gelenkt wird vom Willen
Gottes, also das göttliche Gesetz erfüllen muß. Im letzten Stadium aber
ist das Wesenhafte fähig, sowohl die Liebe als auch die Weisheit Gottes
zu erkennen, es ist fähig, sowohl in der göttlichen Ordnung zu leben als
auch dagegen zu verstoßen. Es besitzt aber auch die Fähigkeit,
verstandesmäßig sowohl die Liebe als auch die Weisheit Gottes zu
erkennen, weshalb es ihm leichtfallen kann, in der göttlichen Ordnung zu
verbleiben. Nützt es aber die Gaben des Verstandes nicht, indem es das
Walten und Wirken Gottes unbeachtet läßt, dann wird ihm weder die
göttliche Liebe noch die göttliche Weisheit ersichtlich, und dann bemüht
es sich auch nicht, die Gesetze zu erfüllen, wie es ihm während seines
Erdenwandels als Aufgabe gesetzt ist. Dann verstößt es gegen jenes und
kann verständlicherweise nicht das Ziel erreichen, vollkommen zu werden
und von Gott mit der ewigen Seligkeit bedacht zu werden. Denn die Liebe
und die Weisheit Gottes wählet wahrlich das rechte Mittel .... und sind
dies die Schöpfungen, denen die göttlichen Gesetze zugrunde liegen.
Jedes Anpassen dieser göttlichen Ordnung von seiten des Menschen muß
diesen vervollkommnen, während ein Verstoß gegen sie unweigerlich einen
geistigen Rückschritt oder Stillstand bedeutet je nach der Weise dieses
Verstoßes. Denn es vergeht sich dann der Mensch gegen die Liebe, und er
achtet die Weisheit Gottes nicht, und für das Wesenhafte bedeutet dies
ein erneutes Auflehnen gegen Gott im Stadium des freien Willens, das ihm
gegeben wurde, um sich der ewigen Gottheit endgültig anzuschließen.
Jedes Wort, jeder Gedanke und jede Handlung muß daher der göttlichen
Ordnung angepaßt sein, was soviel heißt, als daß sie gleichfalls in der
Liebe ihren Ursprung haben und stets die Weisheit Gottes anerkennen,
ansonsten sie der göttlichen Ordnung zuwidergerichtet wären. Es muß sich
das ganze Erdenleben abwickeln der göttlichen Ordnung gemäß, dann wird
das Wesenhafte am Ende des Erdenlebens sowohl die übergroße Liebe Gottes
wie auch Seine unübertreffliche Weisheit klar erkennen, die ihm zu
ungekannten Herrlichkeiten verhelfen wollte und darum ein ewiges Gesetz
gab, dessen Erfüllung ihm jene Herrlichkeiten einträgt. Dieses Gesetz
ist leicht zu erfüllen von den als Mensch verkörperten Wesenheiten, so
dieser sich selbst zur Liebe gestaltet, dann empfindet er nichts als
Zwang, sondern nur als vorgezeichneten Weg zur Seligkeit. Dagegen wird
der lieblose Mensch jede Forderung Gottes als ihn bedrückend und in
seiner Freiheit beschränkend empfinden und sich dem Erfüllen jener
Gesetze entziehen, er wird sich angetrieben fühlen, gegen die göttliche
Ordnung zu verstoßen, er wird weder Weisheit noch Liebe darin sehen und
sich ständig dagegen auflehnen, weshalb er das letzte Ziel auch
nimmermehr erreichen kann, denn Gott geht von Seinen Forderungen nicht
ab, die sich zwar nur auf das letzte Stadium der Verkörperung
erstrecken, während in den Vorstadien nicht von Forderungen gesprochen
werden kann, sondern der Wille Gottes, Seine Gesetzgebung, alle
Geschöpfe beherrscht, also das Wesenhafte nicht anders kann, als dieser
göttlichen Ordnung gemäß zu leben, und somit das göttliche Gesetz im
Mußzustand erfüllt. Und es wird in diesen Vorstadien sich nichts
Geschöpfliches auflehnen gegen die göttliche Ordnung, denn es hat zuvor
seinen Willen bekundet, ehe ihm die jeweilige Verkörperung wurde. Als
Mensch aber ist seinem Willen erneut Freiheit gegeben, und die
Gegenkraft Gottes sucht ihn wieder für sich zu gewinnen. Also stellt die
Gegenkraft Gottes dem Menschen die göttliche Ordnung als Zwang hin, dem
er entfliehen zu suchen soll. Gott aber hat ihm den Verstand gegeben,
durch den der Mensch die Liebe und Weisheit Gottes beachten und dadurch
den Glauben an Gott gewinnen kann. Der Glaube aber trägt ihm auch die
Kraft ein, in der göttlichen Ordnung zu leben, er trägt ihm die Kraft
ein, selbst liebetätig zu sein und das Gesetz nicht mehr als Zwang,
sondern als ein in Liebe und Weisheit angewandtes Mittel zur Gewinnung
der ewigen Seligkeit anzusehen, und es wird ihm nun leicht sein, dieses
Gesetz zu erfüllen. Und darum muß sich der Mensch auch verantworten, so
er den Vorstellungen des Gegners Gehör schenkt, weil er seinen Verstand
gebrauchen kann und er diese Gabe nicht nützet, ansonsten er die
Haltlosigkeit, das Irrige jener Vorstellungen erkennen müßte. Doch der
Wille des Menschen ist frei, und weder die Liebe noch die Weisheit
Gottes zwingt die Menschen zum Erkennen, wenn der Wille Ihm nicht
geneigt ist ....
Amen

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