Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in denen wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 3297, erhalten durch das Innere Wort am 17.10.1944
Sünden-Nachlassen oder -Behalten .... Jünger Jesu ....
Welchen ihr die Sünden vergeben werdet, denen sind sie
vergeben, und welchen ihr die Sünden behalten werdet, denen sind sie
behalten .... Es sind auch dies Meine Worte, die vielfach eine andere
Auslegung gefunden haben, als von Mir hineingelegt worden ist. Und es
gehört zur Berichtigung ein Mensch erweckten Geistes, der Meine Stimme
vernimmt und euch Menschen Meine Aufklärung übermittelt, auf daß ihr vom
Irrtum frei werdet und in der Wahrheit wandelt .... Meine Jünger waren
mit der Kraft ausgestattet, in Meinem Namen Wunder zu wirken, zu heilen,
Tote zu beleben und den Menschen dadurch die Kraft ihres ungeteilten
Glaubens an Mich zu beweisen. Sie waren in einem Geisteszustand, der
jenes übernatürliche Wirken zuließ, denn als Mein Geist über sie kam,
waren sie erfüllt mit Kraft und Licht, mit Macht und Weisheit. Sie
konnten also die Wahrheit verbreiten, weil sie selbst in dieser standen,
und sie konnten durch ihr bloßes Wort Dinge vollbringen, die außerhalb
jeder menschlichen Fähigkeit lagen. Denn sie waren Meine Jünger ....
unterwiesen von Mir während der Zeit Meines Erdenwandels durch das
innere Wort, sie standen in der Liebe und glaubten an Mich, sie konnten
dadurch auch Meinen Geist in sich aufnehmen und durch ihn wirken. Es
waren die außergewöhnlichen Taten Zeichen ihrer seelischen Reife, die
den Menschen wieder Beweise sein sollten, zu welcher außergewöhnlichen
Fähigkeit der Mensch gelangen kann, so er nach Meinem Willen lebt, d.h.
sich formt nach Meinem Ebenbild .... zur Liebe .... Denn Liebe ist
Kraft, und so der Mensch in der Liebe steht, ist er auch kraft- und
lichtdurchstrahlt, denn der Geist Gottes, Seine Kraftausstrahlung, kann
ihn erfüllen. Und Ich lebte den Menschen ein Leben in Liebe vor .... Ich
zeigte es ihnen, zu welcher Kraft der Mensch gelangen kann und ließ
nach Meinem Tode lebendige Beispiele zurück, die wieder Meine Liebelehre
verkünden und auch Beispiel ihrer Kraft geben sollten, damit es den
Menschen leichtfallen konnte, zu glauben an Mich .... Ich Selbst aber
war mitten unter Meinen Jüngern, wenn auch nicht mehr sichtbar, so doch
im Geist .... Ich leitete sie, weil alles, was von Meinem Geist
durchstrahlt ist, Meiner göttlichen Führung unterliegt .... weil Ich
Selbst nun durch jene wirken konnte, die in Meinem Namen tätig waren.
Also hatten die Jünger nun die gleiche Macht und das gleiche Recht, weil
alles, was sie taten, nun Mein Wille war; sie waren von Meinem Geist
erleuchtet, der Ausstrahlung Meiner Selbst ist. Folglich hatten sie auch
die Macht, Sünden zu vergeben in Meinem Namen, insbesondere dann, wenn
eine Krankheit die Folge ihrer Sünden war und sie, um diese Krankheit zu
heilen, auch die Sünde selbst den Menschen nachlassen mußten. Erkannten
sie aber die Unwürdigkeit eines Menschen, ihren Unglauben und ihren
Gott-abgewandten Willen, so waren sie ebenso berechtigt, sie in ihrem
sündhaften Zustand zu belassen, denn nicht ihre menschliche Erkenntnis
bestimmte dies, sondern der göttliche Geist in ihnen, Mein Geist, der um
alles weiß und also auch um die Unwürdigkeit eines Menschen und daher
auch um die Nutzlosigkeit eines gnadenvollen Wirkens an ihm. Ich also
gab Meinen Jüngern das Recht, die Menschen zu bedenken nach ihrer
Erkenntnis, weil Mein Geist in ihnen tätig war und dieser rechtes Denken
Meiner Jünger gewährleistete .... Nun aber haben sich die Menschen ein
gleiches Recht angemaßt, in denen Mein Geist noch nicht wirksam ist ....
Sie haben die Berechtigung, Sünden zu vergeben oder zu behalten, auf
die Person selbst, nicht aber auf den göttlichen Geist in dieser Person
bezogen und also allen Nachfolgern der Jünger dem Wort nach, nicht ihrem
Geist nach diese Berechtigung zuerkannt und somit den Sinn Meines
Wortes falsch verstanden, wenngleich sie nun auch recht denken würden,
wenn sie sich darüber klar wären, wer in Wahrheit Mein Jünger ist ....
Nicht
die sind es, die sich selbst berufen, sondern die Ich berufen habe für
ihr Lehramt auf Erden .... Denn Ich gab Meinen Jüngern den Auftrag:
"Gehet hin und lehret alle Völker ...." Um aber lehren zu können, muß
Mein Geist in ihnen wirksam sein, auf daß sie die reine Wahrheit den
Menschen austeilen und sie in der Welt Meine Liebelehre verbreiten
können. Die Wahrheit aber kann nicht anders als durch Geisteswirken in
Besitz genommen werden. Und also müssen Meine Jünger unbedingt vom Geist
Gottes erleuchtet sein, bevor sie sich zu Meinen Jüngern zählen können.
Dann aber werden auch sie von Licht und Kraft durchstrahlt sein und
außergewöhnliche Taten vollbringen können, die Kraft des Geistes wird
sie fähig machen, Kranke zu heilen, also von der Sünde und ihren Folgen
die Menschen zu befreien, sowie diese glauben an Mich und Meinen Namen
.... Diesen von Meinem Geist erleuchteten Menschen habe Ich die Macht
gegeben, Sünden zu vergeben, weil sie durch ihren reifen Geisteszustand
auch erkennen, wann der Mensch würdig ist, daß ihm die Sünden vergeben
werden, denn sie handeln dann an Meiner Statt, und Ich bin es, Der ihnen
in Wirklichkeit die Sünden vergibt. So aber Menschen sich berufen
fühlen, den Akt der Sündenvergebung vorzunehmen, die keinerlei Berufung
von Mir Selbst aufweisen können, die weder von Meinem Geist erleuchtet
sind noch Mein Wort in sich vernehmen, so kann ihnen wohl mit Recht die
Berufung abgestritten werden, was schon daraus hervorgeht, daß sie nicht
fähig sind, den Mitmenschen zu erkennen, um nun zu urteilen, ob ihm die
Sünden zu belassen oder zu behalten sind. Die Beurteilung dessen setzt
schon das Geisteswirken voraus, das jedoch den meisten sich als Diener
Gottes berufen Glaubenden abgesprochen werden muß, solange sie nicht das
innere Wort haben. Durch Mein Wort erst sind sie berufen zum Wirken für
Mich, denn nur Mein Wort macht sie wissend, d.h., es vermittelt ihnen
reine Wahrheit, und diese ist unbedingt nötig, um als Mein Jünger für
Mich tätig sein zu können. Wer selbst die Wahrheit hat, der kann sie
auch weiterleiten, und er verhilft dem Mitmenschen dadurch zur
Freiwerdung. Wer Mein Wort hat, der wird auch das Beurteilungsvermögen
haben, wann der Mensch Gott-zugewandten Willens ist. Denn das
gesprochene Wort des Menschen ist oft trüglich, es braucht das Herz
nicht daran beteiligt sein, was der Mund ausspricht. Der rechte Jünger
aber hat auch die Gabe des Erkennens der Mitmenschen, und also weiß er
auch, welchem Menschen es ernst ist um die Vergebung seiner Sünden, und
er läßt sich nicht täuschen von vielen Worten, denen die innere
Überzeugung fehlt. Und darum kann die Sündenvergebung auch kein
allgemeiner Akt sein, da sie nur dort erfolgen kann, wo tiefste Reue
vorangegangen ist und wo solches von Meinen Jüngern erkannt wird. Dann
aber wird das Urteil dessen gültig sein vor Mir, denn er handelt nur in
Meinem Auftrag, und sein Wirken steht unter Meinem Willen. Und dies habe
Ich Meinen Jüngern mit jenen Worten zu verstehen gegeben, daß sie
völlig in ihrem Handeln und Denken mit Mir übereinstimmen, so sie in
Meinem Namen für Mich tätig sind, daß sie nicht anders denken und wollen
können, als Mein Wille ist, so der göttliche Geist in ihnen wirket, der
sie aber erst zu Meinen Jüngern stempelt. Denn Ich Selbst berufe Mir
Meine Diener auf Erden, weil Ich wahrlich weiß, wer zu diesem Amt
befähigt ist und wen Ich mit den Gaben ausstatten kann, die ein Lehramt
auf Erden erfordert .... Und ihnen gebe Ich dann auch die Gewalt, denn
sie führen dann nur aus, was in Meinem Willen liegt ....
Amen

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