Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in denen wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 4484, erhalten durch das Innere Wort am11.11.1948
Die Lehre der Dreieinigkeit Gottes ....
Ihr habt die Gabe, euren Verstand gebrauchen zu können, und
sollet diese Gabe auch nützen. In irdischer Beziehung zwingt euch das
Leben dazu, und ihr kommt diesem Zwang ohne Widerstreben nach. Es ist
für euch eine Selbstverständlichkeit, daß ihr über alles nachdenkt, was
in Berührung tritt mit euch, daß ihr forschet und grübelt und also
verstandesmäßig euch bereichert an irdischem Wissen. Wenig oder gar
nicht aber nützet ihr den Verstand, um geistiges Wissen euch anzueignen
aus eigenem innerem Antrieb. Ihr lasset euch wohl solches zutragen von
außen und nehmet es an, ohne euren Verstand in Tätigkeit gesetzt
zu haben, ohne zu prüfen oder darüber nachzudenken. Ihr verarbeitet es
nicht mit dem Verstand, und also nützet ihr diesen nicht, oder ihr
mißbrauchet ihn, indem ihr ihn tätig werden lasset zu gänzlich falschen
Folgerungen, weil ihr empfangenes Geistesgut annehmet ohne Prüfung. Der
euch den Verstand gab, fordert auch Rechenschaft darüber, wie ihr ihn
genützt habt. Zahllose Menschen wandeln im Irrtum dahin, weil sie nicht
nachdenken über Lehren, die ihnen Anlaß geben sollten zur Prüfung, weil
sie einfach unannehmbar sind in der Form, wie sie den Menschen
dargeboten werden ....
Ihr
weiset zwar jede Prüfung mit dem Hinweis zurück, daß ihr als Mensch
nicht fähig seid, ein richtiges Urteil zu fällen, und habt auch insofern
recht, daß euer Verstand allein dazu nicht ausreichet. Doch
immer wieder muß entgegengesetzt werden, daß die Erleuchtung durch den
Geist jederzeit angefordert werden kann und auch angefordert werden muß,
um schwerste Probleme wahrheitsgemäß zu lösen, und daß Gott dem
Ernstlich-Wollenden niemals Seinen Beistand versagen wird. Und so ist es
auch dem Menschen möglich, sich Aufklärung zu verschaffen auf Fragen,
die der Verstand allein nicht beantworten kann. Desto nötiger aber ist
es, Gott dann um Unterstützung zu bitten, wenn der Mensch sich selbst
unfähig fühlt, recht zu urteilen. Es ist dies ratsamer, als Lehren
anzunehmen, die dem Menschen schwer annehmbar erscheinen, denn was ein
Mensch vertreten will als Wahrheit, das muß ihm selbst auch voll und
ganz erläutert werden, weshalb die Belehrungen von oben fortgesetzt zur
Erde geleitet werden, die Licht bringen in die Dunkelheit des Geistes.
Und dunkel ist es überall, wo die Wahrheit verdrängt oder verschleiert
wird, wo Irrlehren verbreitet sind und von den Menschen als Wahrheit
vertreten werden. Und diese Dunkelheit soll durchbrochen werden vom
Licht .... Lüge und Irrtum soll von der Wahrheit verdrängt werden, es
soll aufgedeckt werden, wo die Menschen falsch unterrichtet sind, weil
nur die Wahrheit zum ewigen Leben führt und weil nur die Wahrheit
göttlich, Irrlehren aber Gott-gegnerisch sind ....
Und
so gilt es, eine Lehre zu beleuchten, die vom Feind der Seelen
verworren und gänzlich verbildet sich Eingang verschafft hat unter den
Menschen, und zwar deshalb, weil diese die Gabe des Verstandes nicht
nützten und ohne Prüfung annahmen, was ihnen dargeboten wurde: die Lehre
der Dreieinigkeit Gottes .... Es ist diese Lehre völlig unverständlich,
d.h., verstandesmäßig nicht zu fassen und zu begreifen, es ist eine
Erklärung der ewigen Gottheit, die darum unannehmbar ist, weil sie
widersinnig ist, also der Mensch, so er sich dazu bekennt, nicht mehr
nachdenken darf, oder, so er darüber nachdenkt, sich nicht dazu bekennen
kann .... (12.11.1948) Die ewige Gottheit in eine engbegrenzte Form
bringen zu wollen ist ein Zeichen der Unvollkommenheit der Menschen, die
diese Lehre annehmen. Jede Form ist ein engbegrenzter Begriff, das
Wesen Gottes aber ist unbegrenzt, weil es etwas überaus Vollkommenes
ist. So ist auch etwas höchst Vollkommenes nicht teilbar, denn
Vollkommenheit ist ein Zustand des Geistigen, niemals aber kann etwas
Geistiges eine Dreiteilung erfahren .... es kann also niemals von einem
dreipersönlichen Gott gesprochen werden, weil das ein undenkbarer
Begriff ist, der zu völlig falschen Ansichten über das Wesen der
Gottheit führt. Gott Vater .... Gott Sohn .... und Gott hl. Geist ....
diese Begriffe berechtigen nicht zu der Annahme, daß drei Personen sich
als ewige Gottheit zusammenschließen, also diese drei einen Gott bilden,
wohingegen die Wesenheit Gottes durch diese drei Begriffe den
Menschen verständlich gemacht werden kann, wenn "Vater" als Liebe,
"Sohn" als Weisheit und "Geist" als Kraft erklärt werden .... Und es ist
dies auch die allein rechte Erklärung, die der Lehre der Dreieinigkeit
Gottes zugrunde liegt, jedoch im Unverständnis dessen in falscher
Auslegung die irrige Lehre entstehen ließ, daß drei Personen in einer
Gottheit enthalten sind. Der Geist Gottes, der Teilbegriff der Wesenheit
Gottes, ist niemals zu personifizieren, er ist nicht in eine Form zu
bringen nach menschlichem Begriff, er ist eine unendliche Fülle von
Licht und Kraft, die von einem überstarken Liebewillen gelenkt und
genützet wird. Das Licht ist Gott .... die Kraft ist Gott .... und der
Liebewille ist Gott .... es ist nicht eines ohne das andere, es schließt
alles Göttliche diese Dreiheit in Sich; es ist das Zeichen der
Vollkommenheit, so Liebe, Weisheit und Kraft einem Wesen innewohnen, und
es ist dann zum Ebenbild Gottes geworden. Doch immer ist es nur ein
Wesen .... keine Form, sondern etwas Unendliches, Geistiges, das keiner
Form bedarf, um zu sein, und das alle Formen sprengen würde, so diese
sich nicht vorher vergeistigt hätten, daß sie Liebe, Weisheit und Kraft
in Fülle fassen kann, ohne zu vergehen.
Eine
solche Form war der Mensch Jesus, Der von Gott ausersehen war, Träger
der ganzen Fülle von Liebe, Weisheit und Kraft zu sein, um den Menschen
als vorstellbare Gottheit zu dienen, damit sie glauben können an ein
Wesen, Das, in höchster Vollkommenheit stehend, doch mit den
unvollkommenen Menschen, Seinen Geschöpfen, in Zusammenhang steht. Diese
Form war aber nur irdisch, sie stand gewissermaßen nur den mit
leiblichen Augen Sehenden zu Gebote, weil der Geist keiner Form bedarf,
um doch geschaut werden zu können .... die Vorstellung: Vater, Sohn und
hl. Geist als drei getrennte Wessen .... wenn auch unter dem Zusatz: sie
sind eins .... ist irreführend, weil dann die Menschen in Gefahr
stehen, eine Trennung vorzunehmen, indem sie jede Person einzeln anrufen
und dadurch das Bewußtsein von drei Personen verstärken, also das
rechte, wahrheitsgemäße Empfinden für einen Gott verlieren, an
Den allein sie sich wenden sollen in jeder irdischen und geistigen Not.
Selbst der Mensch Jesus, Der auf Erden als Einzelwesen wandelte, um Gott
in aller Fülle in Sich aufzunehmen, wurde eins mit Ihm, was Seine
Himmelfahrt bezeugte, weil der Körper sich völlig vergeistigt hatte und
alle Substanzen sich der ewigen Gottheit angliedern konnten und sonach
nicht mehr zwei getrennte Wesen, die vollkommen waren, (12.11.1948)
existierten, sondern es war nur eine Gottheit, Die Liebe, Weisheit und
Kraft in höchster Vollendung war. Gott Vater, Gott Sohn und Sein Geist,
der die ganze Unendlichkeit erfüllt, durch den alles zur Ausführung
kommt, was Sein Wille bestimmt. Es ist das Wesen der ewigen
Gottheit, das durch diese Begriffe Vater, Sohn und hl. Geist
gekennzeichnet wird. Es geht die Weisheit .... der Sohn .... vom Vater
der Liebe aus, die alles durchströmende Kraft wirket, was der Vater und
der Sohn beschließen. Gott ist allmächtig und überaus weise und
liebevoll .... Dieser Begriff ist verständlicher und löst das Problem
der dreieinigen Gottheit auf das einfachste, und nur geistig blinde
Menschen können diese einfache Lösung nicht fassen oder anerkennen, weil
sie irregeleitet sind durch geistig blinde Führer, die unerleuchtet
sind und sich auch nicht belehren lassen ....
Amen

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