Sonntag, 22. September 2019

Schicksal der Menschheit in der Endzeit

Endzeitprophezeiungen
 Jakob Lorber (1800-1864)

Es werden gar viele Städte durch Feuer und durchs Wasser geläutert werden.
Ich sage Dir, daß die Menschen reden werden mit der Zunge des Blitzes von einem Ende der Welt zum anderen, und sie werden in der Luft herumfliegen wie die Vögel, weithin über Meere und Länder.
Aber es wird kommen am Ende eine Zeit, in der die Menschen zu einer großen Klugheit und Geschicklichkeit in allen Dingen gelangen werden und erbauen werden allerlei Maschinen, die alle menschlichen Arbeiten verrichten werden, wie lebende, vernünftige Menschen und Tiere; dadurch aber werden viele Menschenhände arbeitslos.
Der Mensch hat so ganz entgegengesetzt seiner Bestimmung sich und die ihn umgebende Natur entwürdigt und mißbraucht, und daher kommen alle Mißstände, welche in geistiger und materieller Hinsicht den Menschen verfolgen werden mit Übeln und Leiden aller Art. So ist es schon möglich, daß mit den Zeiten die Menschen große Dinge erfinden und also auch auf die Natur der Erde einzuwirken anfangen, daß diese am Ende ordentlich leck sein muß.
Wenn aber einmal die gierige Gewinnsucht der Menschen zu sehr sich an den Wäldern der Erde vergreifen wird, dann wird für die Menschen böse zu leben und zu bestehen sein auf dieser Erde und am bösesten dort, wo die Lichtungen der Wälder überhand nehmen werden - was Ihr Euch merken sollt, um die Menschen vor solch loser Industrie rechtzeitig zu warnen ... Ihr werdet die Folgen davon gar sehr bitter schmecken allerjüngst schon verspüren ... verheerende Stürme werden ganze Länder gänzlich zugrunde richten... Durch die Vernichtung der Wälder werden sich die klimatischen Verhältnisse einzelner Länder ... gänzlich ändern ... Da werden große Stürme auf dem Lande und auf dem Meer sein sowie viele Erdbeben. Das Meer wird an vielen Orten die Ufer überfluten...
Darum lehret die Menschen weise zu sein, ansonsten sie selbst die Gerichte heraufbeschwören werden. Die Elementarereignisse, die Unglücksfälle und Krankheiten, welche der Zeit vorangehen, sind die letzten Versuche, noch zu retten, was zu retten ist, damit nicht alle im Schlamm des Egoismus ersticken. Nur durch Unglück und herbe Schicksalsschläge wird das stolze Menschenherz mürbe... Wenn alle diese unglücklichen Ereignisse über die Menschheit hereinbrechen werden, wie einst bei den Juden die Zerstörung Jerusalems - wer ist dann schuld daran? Bin ich ein Rachegott, der das Blut Tausender will? Oder sind die es nicht vielmehr selbst, die alles unter ihrem Sinn beugen und selbst die großen Gesetze der materiellen und geistigen Welt - wenn es nur möglich wäre! - umstoßen möchten.
Ich werde Propheten  aufstehen lassen, die weissagen und das kommende Gericht verkünden. Aber der Hochmut der Menschen wird ihrer spotten, man wird sie als Narren verlachen.
Aber bald nach jener Zeit wird es auf der Erde für das Leben der Menschen sehr übel auszusehen anfangen, denn die Erde wird unfruchtbar werden, große Teuerungen, Kriege und Hungersnot werden entstehen, und das Licht des Glaubens an die ewige Wahrheit wird vielfach erlöschen, und das Feuer der Liebe wird verglimmen und erkalten, und es wird dann kommen das letzte Feuergericht über die Erde!
Ein Volk erhebt sich wider das andere und wird es bekriegen mit Feuerwaffen... Ein Volk will größer sein als das andere, ein Reich mächtiger als das andere.. und siehe, die Zeit ist da, enthüllt vor euren Augen: Ein Volk zieht wider das andere. Fragt ihr nach dem Warum, so sage ich euch: Aus purem Hochmut.
Es werden bis dahin von nun an (d.h. von den Tagen Christi an - Niels) tausend Jahre und nicht noch einmal tausend Jahre vergehen.
Das ist nahe an zweitausend Jahren.
Wenn aber auch die Zahl der Reinen und Guten wie zu den Zeiten Noahs sich sehr verringern wird, dann soll die Erde abermals beschickt werden mit einem allgemeinen Gerichte, in welchem weder der Menschen noch der Tiere, noch der Pflanzen geschont wird. Es werden da den stolzen Menschen nichts mehr nutzen ihre feuer- und todspeienden Waffen, nichts ihre Burgen und ehernen Wege, auf denen sie mit der Schnelligkeit eines abgeschossenen Pfeils dahinfahren werden; denn es wird ein Feind aus den Lüften angefahren kommen und wird sie alle verderben, die da allezeit Übles getan haben... Was ich einmal zu Jerusalem im Tempel den Wechslern und Taubenkrämern tat, das werde ich dann im Großen tun auf der ganzen Erde und werde zerstören alle die Kramläden und Wechselbuden durch den Feind, den ich aus den weiten Lufträumen der Erde zusenden werde wie einen dahinzuckenden Blitz mit großem Getöse und Gekrache. Wahrlich, gegen den werden vergeblich kämpfen alle die Heere der Erde, aber meinen wenigen Freunden wird der große und unbesiegbare Feind kein Leid antun ... 

Quelle: Michael Hesemann / Henry Schneider, "Die kommende Weltkrise" 

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