Kundgabe Nr.0716 erhalten von Bertha Dudde am 05.02.1958 durch das Innere Wort.
Ihr würdet ewig nicht zur Freiheit gelangen
ohne das Erlösungswerk Jesu Christi.... Diese Worte müssen euch immer
wieder gesagt werden, und ihr müsset wissen, daß ihr euch in Unfreiheit
befindet, daß ihr noch gebunden seid durch Meinen Gegner. Als Mensch
seid ihr euch seiner Fessel nicht voll bewußt, weil ihr kein anderes
Dasein kennet, weil euch das Dasein in Freiheit, Licht und Kraft
gänzlich fremd ist. Aber es war eine solche Existenz euer Anbeginn, ihr
waret einstmals frei und konntet in Licht und Kraft wirken und befandet
euch in einem Zustand unbegrenzter Seligkeit. Als Mensch aber fehlt euch
die Rückerinnerung an diesen Zustand, und ihr könnet es glauben oder
auch nicht, wenn ihr davon in Kenntnis gesetzt werdet. Und so ihr nun
ungläubig seid, suchet ihr auch nicht, aus dieser Unfreiheit
herauszukommen, weil dazu auch der Glaube an den göttlichen Erlöser
Jesus Christus Bedingung ist, damit ihr Ihn anrufet um Hilfe. Doch es
sollte allen Menschen dieser Zustand der Freiheit in Licht und Kraft
begehrenswert sein, denn das kann jeder wohl erkennen, daß er nicht
selig ist in seinem Erdendasein als Mensch, daß es ihm mangelt an Kraft,
um alles ausführen zu können, was er will, und daß es ihm auch an
Erkenntnis gebricht, an höchster Weisheit, an schrankenlosem Wissen....
Der Mensch ist ein unvollkommenes Geschöpf, solange er sich auf Erden
bewegt in der Trennung von seinem göttlichen Vatergeist. Diese Trennung
hat das Wesen einst selbst veranlaßt durch seine Bindung mit Meinem
Gegner, der sich als erster von Mir löste in Mir-widersetzlicher
Gesinnung. Und Mein Gegner hält nun das Wesen gefangen, das sich selbst
nicht mehr von ihm zu lösen vermag. Es muß dem Wesen geholfen werden,
weil es allein zu schwach ist, diese Trennung von ihm zu vollziehen. Und
diese Hilfe ist einzig und allein Jesus Christus.... Wollet ihr
Menschen nun zur Freiheit gelangen, was im Erdenleben euch möglich ist,
dann müsset ihr Jesus Christus um Hilfe anrufen, ihr müsset Ihn
anerkennen als den Sieger über den Gegner, ihr müsset Ihn anerkennen als
das irdische Gefäß, in dem Ich Selbst war, um den Kampf auszutragen
gegen Meinen Gegner, der nur im irdischen Gewande möglich war, in der
Form eines Menschen, Der gleich euch schwach war und göttliche Kraft
benötigte, die Ihn zum Sieg über den Gegner befähigte. Und diese Kraft
also war Liebe.... Meine Ursubstanz.... weshalb also das Erlösungswerk
von der Liebe, von Mir Selbst, vollbracht wurde.... Und wie der Mensch Jesus die Kraft bezog von Mir, Der Ich Ihn erfüllte, so auch müsset ihr
Mich bitten um Zuwendung von Kraft, die euch der Mensch Jesus durch
Seinen Kreuzestod erwarb. Denn nur über Jesus Christus könnet ihr zu
dieser Kraft gelangen, oder auch: Ihr müsset Mich bitten in
Jesus, daß Ich euch wieder die Kraft zuwende, die ihr einstens
zurückwieset. Aber es ist diese Zuwendung nicht möglich ohne die
Anerkennung des Erlösungswerkes, weil erst durch dieses ihr Vergebung
finden könnet für die einstige ungeheure Sünde eurer Abkehr von Mir.
Denn das Kreuzesopfer war die Tilgung dieser großen Schuld.... Es ist
nicht schwer verständlich für den, der guten Willens ist, aber der
Unwillige kann die Zusammenhänge nicht fassen und glauben.... Und
dennoch sollte er nicht völlig abweisend sich diesem Problem gegenüber
einstellen, sondern demütig seine Unkenntnis und Unfähigkeit zu rechtem
Verständnis eingestehen.... Er sollte wollen, daß ihm
wahrheitsgemäße Aufklärung zugehen und ihm das Verständnis dafür
erschlossen werde.... er sollte die ständigen Mahnworte beherzigen, daß
keiner ohne Jesus Christus selig werden kann. Und er sollte inständig
begehren, frei zu werden aus seinem gebundenen Zustand, solange er noch
auf Erden weilt. Denn jedem Menschen kommt es zum Bewußtsein, daß er
nicht frei ist, kein Mensch fühlt sich auf Erden uneingeschränkt
glücklich, und jeder Mensch ist Schwächezuständen unterworfen.... Denn
jeder Mensch ist belastet mit seiner Urschuld, die nur von dem
göttlichen Erlöser Jesus Christus getilgt werden kann....
Amen
Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde
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