Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Kechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 7634, erhalten durch das Innere Wort am 27.06.1960
Die wahre Heimat ....
Das geistige Reich ist wohl ein ganz anderes Gebiet als das
irdische Reich, und es gehört ein starker Wille dazu, jenes Reich
anzustreben, wenn der Mensch noch mitten in der Welt steht .... Es sind
zwei ganz verschiedene Reiche, und das eine Reich scheint das andere
völlig auszuschalten. Doch je ernster der Wille ist, das geistige Reich
zu betreten und darin zu verweilen, desto mehr wird dieses Reich auch an
Realität gewinnen, und immer mehr kann sich das Empfinden verstärken,
daß das geistige Reich die eigentliche Heimat ist, daß die Erde nur
etwas Vergängliches ist von kurzer Zeitdauer, das der Mensch nur
durchschreitet, um in seine wahre Heimat zu gelangen. Zumeist aber wird
für den Menschen das geistige Gebiet unwirklich erscheinen, und er wird
immer wieder kämpfen müssen, er wird Gewalt anwenden müssen, um für
kurze Zeit gedanklich der Welt zu entfliehen und hinüberzuschweifen in
die geistige Welt. Aber es wird ihm gelingen, wenn dies sein ernster
Wille ist. Doch eines muß in ihm vorhanden sein: das Verlangen nach Gott
und daraus hervorgehend ein Liebeleben .... Dann ist des Menschen Seele
schon im geistigen Reich verwurzelt, denn die rechte Liebe kommt aus
Gott und führt zu Gott zurück, Dessen Reich nicht von dieser Welt ist.
Es muß aber die rechte Liebe im Menschen sein, die Liebe zu Gott
und zum Nächsten .... Denn sowie der Mensch noch in der Ichliebe steht,
wird er auch mehr mit dem irdischen Reich verbunden sein, und dann
erscheint ihm eine "geistige" Welt unglaubwürdig, es ist ihm diese
geistige Welt so fern und vermag ihn auch nicht zu reizen, mit ihr
Verbindung zu suchen. Darum wird der Grad der Liebe ausschlaggebend
sein, wieweit das geistige Reich dem Menschen wirklich scheint,
wieweit es ihn beherrscht, wie stark es seine Gedanken beeinflußt ....
Aber es kann ihm zur Überzeugung werden, er kann sich mehr im geistigen
Reich als in dieser Welt bewegen, wenn die Liebe in ihm entflammt ist,
die Gott und dem Nächsten gilt. Und dann vermag der Mensch auch
überzeugt dem Mitmenschen gegenüber dieses geistige Reich zu vertreten,
weil er selbst ganz überzeugt davon ist, und er wird auch immer wieder
dessen Erwähnung tun, was sein Inneres bewegt .... Er wird das geistige
Reich als allein-erstrebenswert hinstellen und die Mitmenschen zu
bewegen suchen, gleichfalls dieses Reich anzustreben und die irdische
Welt als wertlos hintenanzusetzen .... immer diese irdische Welt als
vergänglich ansehend und dessen mehr zu achten, was unvergänglich ist.
Und es wird der Mensch weit eher den inneren Frieden finden, der mit dem
geistigen Reich verbunden bleibt und dieses zum Ziel seines Strebens
auf Erden macht .... Volle Beglückung wird niemals durch die irdische
Welt der Mensch finden, denn auch er lernt die Vergänglichkeit dieser
Welt kennen, und sein Leben wird unbefriedigt bleiben, wenn er immer nur
nach irdischen Gütern verlangt und sich an der Erfüllung irdischer
Wünsche genügen läßt, denn seine Seele spürt es, daß sie anderes
verlangt, um glücklich zu sein. Seine Seele wird sich nicht
zufriedengeben damit, was die Welt ihr bieten kann .... sie wird erst
wahre Seligkeit empfinden können, wenn ihr Güter aus dem geistigen Reich
geboten werden. Dann erst hat sie den Boden des geistigen Reiches
betreten, dann erst hat sie die wahre Heimat gefunden, dann erst erkennt
sie das geistige Reich als ihre Heimat an, und dann erst weiß sie, daß
dieses Reich wirklich ist und daß es ihr nicht mehr genommen werden
kann, wenn sie einmal in der Heimat angelangt ist, wenn sie ins
Vaterhaus zurückgefunden hat, aus dem sie einstmals ihren Ausgang nahm
.... Amen

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