Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Kechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 8224, erhalten durch das Innere Wort am 26.07.1962
Qualvolles Los der Seelen im Jenseits ....
Wer sich der Welt verschrieben hat, der muß und wird den Tod
fürchten, denn der Mensch ist nicht vergangen, wenn er stirbt, doch die
Seele hat ihn verlassen, die nicht sterben kann und die nun im
geistigen Reich weiterbesteht in einem Zustand, der ihrem Erdenleben
entspricht. Die Seele kann (nun) erst in das wahre Leben eingehen, das
ewig währet und ein Zustand ist der Glückseligkeit, weil sie in vollster
Freiheit, in Licht und Kraft nun schaffen kann nach ihrem Willen, der
aber auch Mein Wille ist, weil sie sich Meinem Willen völlig
untergeordnet hat .... Doch sie kann auch in einem qualvollen Zustand im
jenseitigen Reich weilen, in Finsternis und Ohnmacht und doch im
Bewußtsein ihrer selbst. Dann kann man wohl von Tod sprechen, aber nicht
von einem Zustand völligen Vergehens .... Und gerade darin besteht ihre
Qual, daß sie es weiß, in welcher Kraftfülle sie auf Erden lebte, und
nun ohnmächtig ist und zu jeder Leistung unfähig .... Daß sie das
Ichbewußtsein behält, bedeutet für sie ebendie erhöhte Qual, kann aber
auch der Seele dazu verhelfen, daß sie aus diesem toten Zustand
heraustritt, daß sie den Helfern, die ihr im jenseitigen Reich
entgegentreten, Gehör schenkt und auch ihren Anweisungen folgt, die der
Seele schon eine leichte Besserung eintragen. Doch es ist äußerst
schwer, die Seelen dazu zu veranlassen, sich anderer unglückseliger
Seelen anzunehmen, weil sie immer nur mit sich selbst beschäftigt sind,
weil ihnen die Liebe mangelt wie auf Erden und immer noch die Eigenliebe
vorwiegend ist. Doch nur durch Liebe kann der Seele ein Aufstieg im
Jenseits möglich sein .... Sie selbst muß liebende Fürbitte empfangen,
die sie als Kraft spürt, und es dann auch möglich ist, daß sie ihren
Willen wandelt. Und sie muß selbst in sich die Liebe erwecken, indem sie
auch ihrer Not-leidenden Brüder im Jenseits achtet und zu kleinen
Hilfeleistungen bereit ist .... Diese werden auch dann als Kraftzustrom
von der Seele empfunden, und der Liebewille wird angeregt, der allein
die Seele aus ihrer qualvollen Lage befreien kann. Geht sie in völliger
geistiger Finsternis in das jenseitige Reich ein, dann kann es sehr
lange dauern, bis sie sich ihrer elenden Lage bewußt ist und sich nach
einer Besserung sehnt .... Doch sowie einmal das Verlangen in ihr rege
wird, ihren Todeszustand zu wandeln, sowie sie erkennt, daß sie nicht
mehr auf Erden weilt und dennoch nicht vergangen ist, wird sie auch
nachdenken über ihre Lage und aus ihr herauszukommen suchen. Und schon
dieser Wille führt ihr Helfer zu, Lichtwesen, die in Verkleidung zu ihr
kommen und ihr verständlich zu machen suchen, daß sie auch aus ihrer
Lage herauskommen kann, wenn sie dazu den Willen hat .... Gerade die
völlig ungläubig von der Erde abgeschiedenen Menschen benötigen viel
Fürbitte menschlicherseits, damit sie im Jenseits jenen Willen
aufbringen und eine Besserung ihrer Lage anstreben. Denn jedes Gebet für
diese Seelen vermittelt ihnen Kraftzufuhr, und niemals geht diese Kraft
verloren, wenn nur die Seele auf Erden Menschen zurückläßt, die ihrer
in Fürbitte gedenken .... Ihr Menschen könnet daher viel dazu beitragen,
daß auch jene Seelen den Tod überwinden, daß sie drüben noch zum Leben
kommen .... Denn solange die Seele ichbewußt ist, gebe Ich sie nicht
auf, denn so lange ist sie auch fähig, ihren Willen zu wandeln, der sich
dann nur zu Jesus Christus zu richten brauchet und ihr die Erlösung
auch sicher ist .... Sinkt sie aber so tief ab, daß kein Lichtfunke sie
mehr erreicht, dann strebt sie immer weiter der Tiefe zu und verhärtet
wieder, und das bedeutet auch wieder Auflösung und Verlust des
Ichbewußtseins, es bedeutet erneute Bannung in der Materie und Beginn
einer neuen Erlösungsperiode, weil kein Wesen auf ewig verlorengeht .... weil kein Wesen ewig
tot bleibt, sondern einmal in aller Gewißheit wieder zum Leben gelangt,
das ewig währet. Es wird auch im jenseitigen Reich gerungen um jene
Seelen, daß sie diese Neubannung nicht mehr durchzumachen brauchen, und
jeder Mensch, der in Liebe jener Seelen gedenket, der ist an der
Erlösungsarbeit beteiligt, und ihm werden es die Seelen ewiglich danken,
daß er sie aus der Nacht des Todes zum Licht des Tages führte .... Denn
es kann nicht vergehen, was als Wesen von Mir einst seinen Ausgang
nahm, doch erst, wenn dieses Erschaffene in Freiheit, Licht und Kraft
tätig sein kann, ist es zum Leben gekommen, das (es) nun aber ewiglich
nicht mehr verloren geht (verlieren kann) .... Amen

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen