Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3 1 Danach aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen. 2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 0671, erhalten durch das Innere Wort am 16.11.1938
Wertlosigkeit und Vergänglichkeit irdischen Gutes ....
Der Gegenwart größtes Problem ist das Erfassen irdischen
Gutes. Es wächst sich geradezu unheimlich aus, und es werden endlose
Zeiten vergehen, ehe die Folgen solchen Vorhabens wieder getilgt sind
.... Auf das öffentliche Leben ist nur in beschränktem Maß einzugreifen
möglich, denn es könnten sich wieder zahllose Anhänger des Mammons dies
zunutze machen, indem sie sich widerrechtlich anzueignen versuchten, was
die Güte Gottes zu seinem Seelenheil dem Menschen entziehen möchte.
Denn es muß das irdische Gut vorhanden sein, um die Stärke der Menschen
zu prüfen und ihren Willen und die Begierde davon abzuwenden, denn nur
ein freiwilliges Aufgeben solcher Lockreize kann die Trennung der Seele
von der Materie bewirken. Wenn sich nun der Arm Gottes erstrecken möchte
auf alle Besitzenden, ihnen gewaltsam den Besitz nehmend oder
zerstörend, so würde nimmermehr ein freies Abwenden mit vollem Willen
jene geistige Stufe erreichen lassen, und darum müssen alle Versuchungen
für die Seele auf der Welt bestehenbleiben, auf daß der Mensch sich
selbst überwinde und sich löse von dem Verlangen nach allem, was immer
die Welt bietet. Wenn nun die Menschen in so erschreckender Weise nach
Geld und Gut trachten, daß sie nur dessen, doch nimmer ihres
Seelenheiles gedenken, so liegt in einer solchen Zeit eben auch eine
ungeheure Gefahr für die Menschheit, und es kann dieser Gefahr nur
begegnet werden von seiten des Herrn, daß die Hinfälligkeit alles
irdischen Besitzes den Menschen vor Augen gestellt wird durch
Naturkatastrophen, Krankheiten und sonstige Ereignisse, die allen Besitz
verringern und ihn gleichsam gänzlich vergehen lassen, ohne von anderer
Hand ergriffen zu werden, auf daß der Anreiz zur Sünde klein werde und
die Menschen leicht den Urheber ihres vermeintlichen Schadens erkennen.
Denn es ist in gewissem Sinn wohl zu überlegen, wenn ganz deutlich
erkennbar das Eingreifen einer höheren Macht zu spüren ist. Es muß immer
und immer wieder gerüttelt werden an dem, was der Mensch nur
allzusicher zu besitzen glaubt und ängstlich hüten möchte vor der Welt
und den Mitmenschen. Denn dieses alleinige Besitzen-Wollen ist es, was
vor Gott verabscheuungswürdig ist .... Wer sein Hab und Gut willig teilt
mit dem Nächsten, dessen Besitz nur schmal ist .... wer von seinem
Überfluß die Armen unterstützt, dessen Güter erfüllen den wahren Zweck
und werden dem Menschen auch erhalten, ja vermehrt werden .... Und es
wird der Mensch nie zu fürchten brauchen, in große Not zu geraten, wenn
er immer bemüht ist, die Not der Armen zu lindern .... Denn wie du
zumessest, so wird auch dir zugemessen werden .... Wer immer zuerst an
sich und sein Wohlleben denkt, hat zu gewärtigen, daß der Herr Sich ihm
bemerkbar macht und gerade dort ihn erfaßt, wo er am empfindlichsten zu
fassen ist .... daß sein Hab und Gut ihm genommen und sein
vermeintliches Wohlleben in Frage gestellt wird, und dann erst muß sich
die Seele bewähren, daß sie aus der körperlichen Not herausfindet und
ihrerseits nun alles tut, um dem Herrn wohlgefällig zu leben und nach
geistigem Gut zu trachten. Auf Erden bedeutet wohl Geld und Gut Macht,
nicht aber in der Ewigkeit .... Dort wird alles hinfällig sein, es
werden in aller Niedrigkeit die Seelen derer leben, die auf Erden Macht
und Reichtum als ihren Gott ansahen, dagegen über vieles gesetzt sein,
die den Gütern der Welt abhold waren und ihre Nichtigkeit erkannten .... Amen

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