Johannes 16:12 und 25) "Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern. 13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3 Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das, was auf euch zukommt.
25 »Ich habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3 1 Danach aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen. 2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 4328, erhalten durch das Innere Wort am 10.06.1948
Gemeinschaft der "Heiligen" .... Fürbitte sinnlos ....
Es ist eine überaus große Hilfe nötig für euch Menschen von
seiten der geistigen Welt, wollet ihr den letzten Kampf auf Erden
bestehen, doch diese Hilfe steht euch im vollsten Maß zur Verfügung, so
ihr sie nur anfordert. Und darum soll euch erklärt werden, in welcher
Form euch Hilfe gewährt wird und wie ihr sie erbeten könnet. Es ist, wie
ihr Menschen es nennt, die Gemeinschaft der Heiligen, die euch helfend
zur Seite steht; doch der Begriff "Heilige" ist nötig geklärt zu werden,
sollet ihr in der Wahrheit unterrichtet und frei von irrigen
Vorstellungen sein. Es sind die Lichtwesen die treuesten Führer und
Helfer der Menschen, die immer bereit sind, so sie nur gerufen werden.
Doch wie sie den Menschen zugeteilt sind, das bestimmt Gott in Seiner
Weisheit, wie Er auch, dem Vollkommenheitsgrad entsprechend, die
geistigen Wesen mit Licht und Kraft erfüllt. Menschen können aber nicht
den Reifegrad eines Mitmenschen ermessen, weshalb sie daher auch nicht
das Recht und die Fähigkeit haben, ihn zu einem Heiligen zu erheben,
denn nur Gott weiß, wie die Seele dessen beschaffen ist, so er, durch
den Leibestod frei geworden, in das geistige Reich eingeht. Gott allein
weiß, in welchem Verhältnis der Mensch auf der Erde gestanden hat zu Ihm
und wieweit er in der Liebe tätig war. Liebeswirken allein ist
ausschlaggebend und kann ihm Licht und Kraft in aller Fülle auch schon
auf Erden eingetragen haben, so daß er Außergewöhnliches schon auf Erden
wirken konnte, wenn es sein Wille war. Doch Er behält es sich vor,
solche reife Seelen dem Wirkungskreis im Jenseits zuzuführen, der ihrem
Reifegrad entspricht. Er weiset ihnen die Tätigkeit im geistigen Reich
zu, wie Er auch die Art der Hilfe bestimmet, die den Menschen auf Erden
gewährt werden soll. Die Lichtwesen sind voller Kraft, ihnen ist alles
möglich, weil sie mit Gott und in Seinem Willen wirken und weil sie
ständig von Seiner Kraft durchstrahlt werden. Das Lichtwesen steht aber
auch völlig im Willen Gottes, d.h., es kann selbst nichts anderes
wollen, als was Gottes Wille ist, weil es den Zusammenschluß mit Gott
schon hergestellt hat und deshalb völlig im Willen Gottes aufgeht. Es
erkennt aber auch, da es voller Weisheit ist, die Unzweckmäßigkeit
mancher Bitten von seiten der Menschen und muß deshalb auch versagen, wo
eine Erfüllung von Schaden wäre für die Seele. Es ist die dem Menschen
gewährte Hilfe für das Lichtwesen ein Zustand der Beglückung, weshalb es
also auch von Gott aus zulässig ist, daß die Menschen die Lichtwesen um
Beistand angehen, es ist aber niemals richtig, bestimmte Heilige
zu rufen, weil deren Tätigkeit und Bestimmung eine ganz andere sein
kann und die Menschen in ihrer Unkenntnis auch ein Wesen anrufen können,
das weitab ist von der Vollkommenheit, dem sie sich durch den Anruf nun
ausliefern und wenig vorteilhaft von diesem nun beeinflußt werden
können. Denn die Gerufenen erscheinen, sie drängen sich sofort in engste
Nähe des Rufers und suchen ihm ihre Gedanken aufzudrängen, die nicht
der Wahrheit zu entsprechen brauchen. Zudem ist die Heiligsprechung von
menschlicher Seite in erster Linie abhängig von einem Lebenswandel
entsprechend einer Kirchengemeinschaft, d.h., es wird eine Frömmigkeit
zur Voraussetzung gemacht, die niemals von Gott, jedoch von jener Kirche
verlangt wird, und dieser entsprechend erfolgt die Heiligsprechung, was
aber niemals der Wille Gottes sein kann. Folglich braucht nicht ein
jeder solcherart Heilig-Gesprochene ein Lichtwesen zu sein, wie jedoch
viele Lichtwesen im geistigen Reich sind, deren Lebenswandel wohl dem
Willen Gottes entsprach, nicht aber den Forderungen, die von einer
kirchlichen Gemeinschaft gestellt wurden. Allen diesen Lichtwesen wohnt
Kraft aus Gott inne, die sie verwerten möchten, und darum sind ihnen
Menschen zur Betreuung übergeben, deren Vollendung sie fördern sollen
und auch können, wenn der menschliche Wille nicht dagegengerichtet ist.
Ein Anruf der Wesen wird niemals ohne Erfolg bleiben, während ein Anruf
bestimmter Wesen ebensogut auch schädigend sein kann, während Hilfe von
ihnen erwartet wird. Irrig aber ist der Gedanke, von jenen Lichtwesen
Fürbitte erlangen zu können .... Das Gebet ist ein Bittruf zu Gott. Und
es wird dann die Verbindung hergestellt von dem Menschen zu Ihm, die
Gott Selbst verlangt, weil der Bittruf die Willenszuwendung zu Ihm
bekundet. Es sollen also menschlicher Ansicht nach die Lichtwesen diese
Bindung mit Gott herstellen, die jedoch schon in engstem Zusammenschluß
mit Ihm stehen, es wäre der Mensch dann dieser Verbindung enthoben, die
aber Zweck und Ziel seines Erdenganges ist, weil in der Verbindung mit
Gott erst der Kraftzustrom möglich ist, ohne den ein Ausreifen der Seele
nicht stattfinden kann. Die Kraft kann aber nicht von dem Lichtwesen
dem Menschen zugeführt werden, weil es auch im geistigen Reich Gesetze
gibt, denen sich seine Bewohner beugen in der Erkenntnis, daß sie von
Gottes Liebe und Weisheit gegeben worden sind. Die Wesen sind in jedem
Falle hilfsbereit und stellen sich unter den Willen Gottes, folglich muß
der Mensch sich den Willen Gottes zuerst geneigt machen, um nun von Ihm
bedacht zu werden direkt oder auch durch die Lichtwesen, die wahrlich
keinen Menschen ohne Hilfe lassen, so dies Gottes Wille gutheißt. Und so
wird der Anruf der Lichtwesen um Hilfe niemals vergeblich sein, jedoch
der Anruf um Fürbitte ist sinnlos, weil das Kind in aller
Vertraulichkeit selbst zum Vater kommen soll, auf daß die Liebe des
Vaters sich ihm schenken kann, und weil niemals dieses vertraute
Verhältnis hergestellt wird, so der Mensch glaubt, durch Fürbitte
gleichfalls zum Ziel zu kommen. Gott ist ein Gott der Liebe, und Er will
nicht, daß sich die Menschen fürchten, zu Ihm zu kommen; Er will der
Vater Seiner Kinder sein, nicht aber ein strenger Richter und
Machthaber; diese sucht man durch Fürbitte sich geneigt zu machen, jenem
aber kommt man zutraulich entgegen, und diese Zutraulichkeit verlangt
Gott von Seinen Geschöpfen, weil Er sie unendlich liebt und Er ihnen
auch jede Bitte erfüllen wird .... Amen

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