Johannes 16:12 und 25) "Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern. 13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3 Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das, was auf euch zukommt.
25 »Ich habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3 1 Danach aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen. 2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 1375, erhalten durch das Innere Wort am 08.04.1940
Menschliches Beiwerk .... Kirchenbesuch ....
Alles, was zu Gott hinweist, muß dem Menschen Erfolg
eintragen, so er es befolgt oder anwendet .... Es muß zu Gott hinführen
.... jedoch nur unter der Voraussetzung, daß es lebendiges Befolgen
alles dessen ist, was verlangt wird. Jede Form aber führt nicht zum
Erfolg. Es wird nur der eine Mensch leichter, der andere schwerer zum
Ziel gelangen, dadurch, daß letzterer sich einen Weg wählet, der
ungemein schwer gangbar ist, während der andere Weg leichter ist, jedoch
gleichfalls ein freudiges Gott-Dienen sein kann. Der Mensch also
unterwirft sich selbst Bedingungen, die ihm von Gott aus nicht gestellt
worden sind. Es ist aufschlußreich, Kenntnis zu nehmen von den einzelnen
Lehren, die als menschliches Beiwerk der Lehre Christi zugefügt wurden.
Es ist als erstes der zur Pflicht gemachte Kirchenbesuch, der nicht
immer geistfördernd ist, sondern auch geisttötend wirken kann. Es ist
eine ungemein irrige Ansicht, daß sich dadurch der Mensch mehr Gott
zuwendet, es liegt vielmehr die Gefahr nahe, daß ihm etwas zu
mechanischem Handeln wird, was tiefstes innerliches Erleben sein soll.
Der wahrhaft Strebende sucht Gott überall, ihm wird der Kirchenbesuch
wohl nicht schaden, doch er kann die Fühlung mit Gott jederzeit und
überall finden und bedarf dazu keiner besonderen Stätte. Es wäre sonach
nur das Hören des Gotteswortes vonnöten, so es anders dem Menschen nicht
zugänglich gemacht ist, und es findet dies nur die vollste Zustimmung
von Gott, solange eben nur die Vermittlung des göttlichen Wortes Zweck
des Kirchenbesuches ist. Alle anderen zeremoniellen Handlungen sind mehr
oder weniger von Menschen hinzugefügtes Beiwerk und motivieren heut den
Begriff Gottesdienst, obgleich das Gott-Dienen ganz anders zu verstehen
ist als dem Beiwohnen solcher Handlungen, die mit der eigentlichen
Seelenarbeit nichts zu tun haben. Es ist völlig unwichtig und belanglos,
ob und wieweit sich der Mensch den Bestimmungen fügt, die Voraussetzung
sind zur Zugehörigkeit der römisch-katholischen Kirche. Die Kirche, die
Jesus Christus gegründet hat auf Erden, hat an sich nichts mit
Äußerlichkeiten zu tun. Sie kann wohl trotz Äußerlichkeiten in
ihren tiefsten Grundsätzen erkannt werden, und also brauchen diese
Äußerlichkeiten keine Hindernisse zu sein, die echte Lehre Christi zu
erkennen und danach zu leben, jedoch gehören umgekehrt diese
Äußerlichkeiten nicht unbedingt dazu, um ein wahrer Christ zu sein nach
dem Willen Gottes. Unschwer ist zu erkennen, daß gerade die vielen
Formen die Menschen abstoßen, und es hat Jesus Christus bestimmt nicht
das Eingehen in die ewige Seligkeit abhängig gemacht vom Erfüllen jener
von Menschen erlassenen Gebote, wie da sind: der regelmäßige Besuch der
Kirche, das Beiwohnen einer Handlung, die gleichfalls ein von Menschen
konstruiertes, theatralisches Spiel ist ohne jeglichen Wert und Einfluß
auf die menschliche Seele. Es sollen die Menschen bedenken, daß der Herr
auf Erden ein Gegner war von Äußerlichkeit, daß Er nichts getan hat, um
wirkungsvoll Sein Wort zu bekräftigen, mit Ausnahme von Wundertaten,
die Seine Göttlichkeit den Menschen beweisen sollten. Niemals aber hat
Er etwas vollführt, das jene Handlungen heut rechtfertigen oder
irgendwie begründen könnte, sondern es sind dies lediglich von Menschen
eingeführte Formalitäten ohne jeglichen tieferen Sinn als den eben von
Menschen ihnen unterlegten. Und das kann niemals dem göttlichen Willen
entsprechen, also auch niemals von den Menschen gefordert werden als
Beweis des Befolgens der Lehre Christi .... Amen

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