Johannes 16:12 und 25) "Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern. 13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3 Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das, was auf euch zukommt.
25 »Ich habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3 1 Danach aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen. 2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 3504, erhalten durch das Innere Wort am 01.08.1945
Entwicklung der Erde vor den Menschen ....
Der Anfang und das Ende einer Erlösungsperiode liegt so weit
auseinander, daß von einer Ewigkeit gesprochen werden kann von den
Menschen, die sich beide Zeitpunkte vor Augen halten. Es ist ein
unendlich langer Zeitraum, weil die Entwicklung der einzelnen
Schöpfungswerke Gottes eine bestimmte Zeit erfordert, da alles Gottes
Gesetze zur Grundlage hat und auch die langsame Entwicklung wieder eine
Bestimmung göttlicher Liebe und Weisheit ist, um auch dem darin sich
bergenden Geistigen diese Aufwärtsentwicklung zu gewährleisten. Seit
Beginn der Schöpfung liegen diese Gesetze allen sichtbaren
Schöpfungswerken zugrunde, denn das von Gott abgefallene Geistige stand
in so hartnäckigem Widerstand zu Gott, daß es seines Willens gänzlich
beraubt und also völlig willenlos, d.h. gebundenen Willens, seinen Gang
durch die Schöpfungswerke beginnen mußte. Und dies konnte nur in einer
Weise vor sich gehen, daß sie gezwungen waren, sich den göttlichen
Gesetzen anzupassen, die aber völlig dem Willen des einst freien
Geistigen widersprachen. Das freie Geistige ist unentwegt tätig, also
mußte das unfreie Geistige in Untätigkeit verharren, es mußte in einer
Außenform gebannt werden, die ihm jede Tätigkeit verwehrte .... Es
strömte als ein freies Geistiges in die Unendlichkeit und entfernte sich
im freien Willen von Gott .... Durch die Entfernung aber erkaltete die
geistige Substanz, sie erstarrte und gab nichts mehr in sich frei ....
Gott zog Seine Liebeglut zurück von dem Geistigen, das von Ihm
abgefallen war, und alles Leben, alle Wärme entströmte ihm, und es blieb
nur eine kalte leblose Masse zurück .... der Urbeginn der Schöpfung
.... Endlose Zeiten vergingen, ehe diese leblose Masse einen Anflug von
Leben erkennen ließ .... endlose Zeiten vergingen, ehe sich geistige
Wesenheiten entschlossen, ihren hartnäckigen Widerstand gegen Gott
aufzugeben, ehe sie Verlangen trugen nach Licht und durch Aufgeben des
Widerstandes sich Licht-empfänglich machten. Doch die geringste
Willensänderung lockerte ihre Außenformen, ihre Fesseln, und es begann
in der leblosen Masse ein leises Regen, eine kaum merkliche Tätigkeit
.... es veränderte sich die feste Masse, stellenweise gab sie dem
Drängen des Geistigen in sich nach, barst auseinander und gab dem
Geistigen Möglichkeit, geringfügig tätig zu sein. In wieder unendlich
langen Zeiträumen entstanden Formen und Gebilde wunderbarster Art ....
es betätigte sich das Geistige nach göttlichem Naturgesetz, seine
Tätigkeit wurde vom göttlichen Willen bestimmt und brachte Schöpfungen
zustande mannigfaltigster Art. Der Widerstand gegen Gott ließ ständig
nach, und darum wurde die Tätigkeit immer umfangreicher und die
entstehenden Schöpfungen immer vielfältiger, zugleich auch immer
fähiger, sich aufzulösen, weil ihre Substanzen nicht mehr so verhärtet
waren, denn der nachlassende Widerstand bedeutete Licht- und Kraftzufuhr
von Gott, also Leben und Tätigkeit und dadurch gelockerte Fesseln, d.h.
weichere Außenformen, die aufzulösen keinen so langen Zeitraum
benötigte. Doch unsagbar lange Zeit verging, ehe das Geistige die
endlose Entfernung von Gott so weit verringert hatte, daß es zur letzten
Willensprobe als Mensch zugelassen wurde .... Also verging endlos lange
Zeit von Beginn der materiellen Schöpfung, bis der erste Mensch,
ausgestattet mit Verstand und freiem Willen, diese Willensprobe ablegen
durfte .... Und nun erst begann die Zeitepoche, mit welcher die Menschen
rechnen, nun erst begann der Kampf des Lichtes mit der Finsternis ....
Es mußte sich das Geistige, das den endlos langen Gang durch die
Schöpfung zurückgelegt hatte, beweisen, ob es seinen Widerstand gegen
Gott endgültig aufgeben wollte oder im freien Willen sich wieder von
Gott abwenden und dem Gegner Gottes aufs neue verfallen. Amen

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