Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3 1 Danach aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen. 2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 3495, erhalten durch das Innere Wort am 22 und 23.1945
Geistige und materielle Schöpfungen ....
Ungezählte Welten bestehen in Gottes Schöpfung, deren Zweck
die Aufwärtsentwicklung des Geistigen ist, das zu Gott zurückfinden
soll. Und ungezählte Welten sind sonach Trägerinnen dieses Geistigen,
das teils materiell gebunden, teils in geistigen Banden entsprechend
seinem Reifezustand diese Welten bewohnt. Es sind nicht nur irdisch
materielle Schöpfungen, denen die Aufgabe obliegt, Geistiges zu bergen,
sondern da es verschiedene Grade der Entwicklung gibt, benötigt das
Geistige nicht immer die Materie, sondern es kann auch in geistigen
Schöpfungen seine Aufwärtsentwicklung fortsetzen, sowie es die irdische
Materie durchwandert ist. Doch auch dann noch muß das Geistige Aufgaben
erfüllen, die irgendwelche Schöpfungen benötigen, die sich dem geistigen
Auge darbieten und unvergleichlich sind in ihrer Vielseitigkeit, Art
und Bestimmung. An allen diesen Schöpfungswerken kann sich das Geistige
erproben, es kann seinen Liebewillen zur Tat werden lassen je nach
seiner Kraft- und Lichtfülle. Die geistigen Schöpfungen sind dem
geistigen Auge erst dann sichtbar, wenn das Wesen in einem bestimmten
Reifegrad steht. Zuvor befindet es sich in Welten .... sofern es die
Erde unreif verlassen hat .... in denen es keinerlei Schöpfungen
erkennen kann, weil es völlig dunkel um das Wesen ist. Also mehren sich
auch mit dem Reifezustand die Schöpfungswunder, so daß das Wesen
Ewigkeiten hindurch immer wieder neue Schöpfungen betrachten und an
ihnen die unendliche Liebe Gottes erkennen kann. Die geistigen
Schöpfungen sind um vieles reichhaltiger und dem menschlichen Auge
völlig unvorstellbar. Sie geben ständig Kunde von dem Gestaltungswillen
Gottes, von Seiner Liebe, die ständig Seine Geschöpfe zu beglücken
sucht, und von Seiner unübertrefflichen Weisheit. Sie sind auch
unzerstörbar, jedoch in sich veränderlich, weil das Geistige nicht ruht,
sondern in ständiger Tätigkeit ist und geistige Schöpfungen wieder die
Kraftäußerung vollkommener Lichtwesen sind, die ständig schaffen und
erschaffen, um dem noch unentwickelten oder in niedrigem Reifegrad
stehenden Geistigen Möglichkeiten zu geben, fortzuschreiten in der
Entwicklung. Völlig unreifes Geistiges benötigt materielle Schöpfungen;
von einem bestimmten Reifegrad an aber sind diese nicht mehr nötig,
sondern sie werden durch geistige Schöpfungen ersetzt, die aber dem
Wesenhaften gleichfalls Möglichkeit geben, zu hellstem Licht zu
gelangen. Je weiter entfernt das Wesen von Gott ist, desto härter ist
die Hülle, von der es umgeben ist, und desto materieller ist auch die
Schöpfung, der es als Bewohner zugeteilt ist. Hat das Wesen die Erde
verlassen in dem gleichen Gott-fernen Zustand, dann fühlt es sich noch
von der gleichen materiellen Schöpfung umgeben, wenngleich das geistige
Reich nun sein Aufenthalt geworden ist. (23.7.1945) Diese Schöpfungen
stehen vor seinem geistigen Auge, weil das Verlangen nach ihnen noch so
groß ist, daß sich die Seele selbst materielle Dinge schafft in Gedanken
und sie nun in diesen sich zu bewegen glaubt. Es sind also keine
geistigen Schöpfungen, entstanden durch den Willen Gottes und der
Lichtwesen, sondern es sind Schaumgebilde, welche sich die Seele selbst
vorgaukelt durch ihren Willen, die sie also in Wirklichkeit nicht
ersieht mit ihrem geistigen Auge, sondern nur in der Erinnerung an die
Erde vor ihren Sinnen erstehen läßt. Sie wird sich auch niemals an
diesen Gebilden erfreuen können, weil sie stets verschwinden, sowie sie
von dem Wesen benützt werden wollen, so daß die Seele sehr bald die
Vergänglichkeit ihrer Schöpfungen erkennt, was Zweck derselben ist. Die
geistigen Schöpfungen dagegen sind unvergänglich, nur in dauernder
Veränderung, d.h., sie erstehen immer vollkommener vor dem geistigen
Auge des Wesens, je weiter dieses in der Vollkommenheit steigt. Es sind
immer wieder neue Gebilde, die es erschauen darf, in ungeahnter
Herrlichkeit von der Liebe, Weisheit und Allmacht Gottes zeugend und
doch auch wieder zur Liebetätigkeit anregend, weil alle diese geistigen
Welten Wesen bergen, die durch Kraftzuleitung sich höher entwickeln und
daher dem beschauenden Lichtwesen zustreben, angezogen von der
Lichtfülle, die von jenen Wesen ausstrahlt. Materielle Welten sind
zumeist lichtlos und bedürfen erhöhter Fürsorge der Lichtwesen, doch es
ist die Fürsorge um die Bewohner der materiellen Welten ein
Erbarmungsakt der Lichtwesen, in welchen auch gleichzeitig die
Beglückung liegt, weil die Liebe sie unentwegt dazu antreibt, erbarmend
tätig zu sein. Geistige Welten strahlen selbst Licht aus, weil ihre
Bewohner Lichtempfänger sind in verschiedenen Reifegraden. Und darum
stehen die geistigen Welten mit den materiellen Welten in Verbindung;
sie geben ihr Licht ab an die Stätten der Dunkelheit, der
Empfangswilligkeit der Bewohner entsprechend, welche die geistigen
Welten als leuchtende Gestirne erblicken können, die in bestimmten
Bahnen das lichtlose Gestirn umkreisen. Die Lichtstrahlung geschieht
aber nur geistig und wird also nur von den Bewohnern der materiellen
Welt empfunden, die nach Licht Verlangen tragen und sich als
Aufnahmegefäß gestalten durch ihren Lebenswandel. Erst im geistigen
Reich ist die Lichtstrahlung sichtbar für das Wesen, das geistig zu
schauen vermag durch seine Seelenreife. Und so sind unzählige
Schöpfungen aus dem Gestaltungswillen Gottes hervorgegangen, die Seine
unendliche Liebe entstehen ließ, um das unvollkommene Geistige zur
Vollkommenheit zu führen und das vollkommene Geistige zu beglücken. Und
Seine Macht und Herrlichkeit kommt in allen Seinen Schöpfungswerken zum
Ausdruck. In seiner ganzen Größe erkennbar wird es jedoch erst dem
Wesen, das in den Spähren des Lichtes die Seligkeit genießt, in der Nähe
Gottes zu weilen und ständig von Seiner Liebekraft durchflutet zu
werden .... Denn das ist Seligkeit, Gottes Kraft und Macht zu spüren,
von Seiner Liebe erfaßt zu sein und im gleichen Willen mit Gott tätig
sein zu dürfen bis in alle Ewigkeit .... Amen

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