Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in denen wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 2296, erhalten durch durch das Innere Wort am 10.04.1942
Göttlicher Eingriff .... Zerstörung des Besitzes ....
Der Sinn und Zweck des Erdenlebens ist die endgültige
Befreiung der Seele aus der Form. Gott verlangt nichts Unmögliches von
seinen Geschöpfen, und hat Er dem Menschen diese Aufgabe gestellt für
die Dauer seines Erdenlebens, dann stellt Er ihm auch alle Mittel zur
Verfügung, um dieser Aufgabe nachkommen zu können. Und dennoch versagen
die Menschen und lassen die Zeit und die Gnaden ihrer Verkörperung
ungenützt vorübergehen. Und diese Willenlosigkeit bewegt Gott zu einem
Eingriff von ungeheurer Tragweite. Er zerstört das, was die Menschen
hindert, ihrer eigentlichen Bestimmung nachzukommen. Es ist dies der
irdische Besitz, welcher die Gedanken und den Willen der Menschen so
gefangenhält, daß sie ihrer Erdenaufgabe nicht nachkommen. Der irdische
Besitz braucht in keiner Weise hinderlich zu sein, wenn er recht genützt
wird auf Erden. Er kann vielmehr der Seele noch dazu verhelfen, frei zu
werden, wenn sie das Verlangen danach überwindet und den irdischen
Besitz im Dienst der Nächstenliebe verwendet. Dann hat die Seele den
größten Widerstand auf Erden besiegt, sich also davon frei gemacht, weil
sie die Materie überwunden hat. So aber der Besitz noch das Verlangen
danach erhöht, ist er für die Seele eine Fessel, die jede Freiwerdung
verhindert. Was Gott in Seiner Weisheit beschlossen hat, ist irdisch
gesehen ein Zerstörungswerk von ungeheuren Ausmaßen und raubt den
Menschen ihren ängstlich verteidigten Besitz. Es macht ihn also frei von
einer Fessel, und nun könnte der Seele der Aufstieg zur Höhe leichter
sein, sowie sie aus dieser göttlichen Sendung den rechten Nutzen zieht,
so sie die Vergänglichkeit dessen erkennt und ihr Augenmerk nun den
Gütern zuwendet, die unvergänglich sind, also Ewigkeitswert haben. Der
Wille des Menschen entscheidet nun, und es ist der Mensch verantwortlich
für diesen seinen Willen. Was ihm irdisch geraubt wurde, kann ihm
tausendfach ersetzt werden, wenn er sich ergeben fügt in den göttlichen
Willen und geistige Gaben begehrt als Ersatz. Angesichts des großen
Elends, das der göttliche Eingriff nach sich zieht, wird so manchem
Menschen das Erkennen kommen, daß das irdische Gut nicht angestrebt
werden soll und nur dem Menschen zum Erproben seines Willens dient. Doch
es sind die Menschen zur Zeit gänzlich der Materie ergeben, und desto
schwerer wird sie das Zerstörungswerk treffen, und ihr Sinnen und
Trachten wird das Zurückgewinnen der Güter sein. Und so wird diesem
göttlichen Eingriff eine Zeit folgen, die offensichtlich den geistigen
Zustand der Menschen kennzeichnet. Sie werden mit erhöhter Willenskraft
sich das Erdenleben wieder so zu gestalten suchen, daß es dem Körper und
seinem Wohlbehagen entspricht, und die Fesseln der Seele können sich
nicht lockern und die Seele freigeben. Nur einige wenige werden in sich
gehen und der göttlichen Stimme Folge leisten, die ihnen mahnend und
warnend tönt und sie zum Nachdenken anregt über den eigentlichen Zweck
des Erdenlebens. Um dieser wenigen willen läßt Gott das große Leid über
die Menschen kommen, das allen helfen könnte aus der Not der Seelen.
Doch der Wille des Menschen ist frei, und er kann sich entscheiden nach
eigener Wahl .... Amen

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