Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in denen wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 3244, erhalten durch das Innere Wort am 04.09.1944
Selbsterkenntnis .... Seelenarbeit .... Gnade .... Demut ....
Die größte Gefahr ist es, wenn sich der Mensch im eigenen
Wohlgefallen verliert, wenn er sich weit fortgeschritten wähnt in seiner
seelischen Entwicklung und sich selbst nicht erkennt. Denn ihm mangelt
es dann an Demut, die er aber Gott gegenüber beweisen muß, will er Seine
Gnade empfangen, um weiter ausreifen zu können. Nur wer sich klein
wähnt, strebt nach oben, nur wer sich schwach fühlt, bittet um Kraft,
und so er tief demütig dem himmlischen Vater im Gebet entgegentritt,
kann ihm die Kraft zugehen. Es soll der Mensch ständig an sich arbeiten,
und dies kann er nur, so er sich selbst als mangelhaft ansieht, so er
sich seiner Fehler und Schwächen bewußt ist und sie abzulegen sucht.
Eine jede Stufe zur Vollkommenheit muß mühsam erkämpft werden, denn
gegen seine Fehler und Schwächen ankämpfen erfordert Kampf gegen sich
selbst, gegen seine Begierden, seinen Hang zur Welt, zur Materie, gegen
seine bösen Triebe, die der Seele die Freigabe des Geistes erschweren.
Und es ist dieser Kampf nicht leicht, solange der Körper noch Ansprüche
stellt, die der seelischen Reife hinderlich sind. Vorerst aber muß der
Mensch sich selbst erkennen; er muß wissen, was Gott will und inwiefern
sein Wille dem Willen Gottes noch entgegengerichtet ist; er muß wissen,
daß Gott einen völligen Wandel zur Liebe verlangt, und er muß darüber
nachdenken, was ein Wandel zur Liebe bedeutet .... daß kein schlechter
Gedanke im Menschen auftauchen und also keine böse Tat ausgeführt werden
darf, daß jede Regung im menschlichen Herzen gut und weich sein muß,
daß alle Untugenden bekämpft werden und der Mensch sich zur Sanftmut,
Friedfertigkeit, Geduld, Barmherzigkeit und Demut erziehen muß. Er muß
ständig auf sich achten, und er wird immer wieder Schwächen und Fehler
finden, so er es ernst nimmt mit seiner Arbeit an sich .... er wird kein
Wohlgefallen finden an sich, solange er auf Erden weilt, denn er wird
auf Erden nicht so vollkommen werden, daß er nichts mehr an sich zu
bemängeln hätte. Er muß streben nach Vollkommenheit, solange er lebt,
und er wird dies nur tun, solange er sich seiner Unvollkommenheit bewußt
ist durch strengste Selbstkritik und (er = d. Hg.) den festesten Willen
hat, zur Höhe zu schreiten .... Und also muß er in tiefster Demut
verbleiben und sich und sein Werk klein erachten und desto inniger um
die Zuwendung der Gnade bitten, auf daß die Kraft aus Gott ihm zugehe
und ihn zur Seelenarbeit fähig mache, denn dem Demütigen gibt Gott Seine
Gnade ....
Amen

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