Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in denen wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 1807, erhalten durch das Innere Wort am 12.02.1941
Die göttliche Gnade muß erbeten werden .... Nicht wahllos ....
Wer sich zu Mir hingezogen fühlt, wer in jeder Not und
Trübsal zu Mir flüchtet, dessen Bitten will Ich erhören. Denn er erkennt
Mich als seinen Vater an, und sein Flehen ist kindlich und vertrauend.
Und immer ist der Vater bereit, die Not Seiner Kinder zu verringern, und
so will auch Ich euch erretten und euch den Frieden geben. Es ist nur
um eurer Seelen willig nötig, daß ihr in Bedrängnis kommt, auf daß ihr
Mich suchet und eure Herzen den Ruf zu Mir emporsenden. Denn nur das
Leid bringt euch Mir näher. Verlassen seid ihr jedoch niemals, so ihr
nur Mich nicht aufgebet, so ihr euch nicht von Mir abwendet. Und darum
vertrauet allzeit auf Meine Liebe, und harret, bis euch Hilfe kommt.
Des
Menschen eigener Verdienst ist es niemals, so er zur Höhe gelangt,
sondern es bewirkt dies die Gnade Gottes. Es darf den Menschen aber
nicht abhalten, an sich zu arbeiten, er darf niemals denken, daß er nun
nichts dazu tun braucht, sondern sich nur auf die Gnade Gottes verlassen
kann. Er wird nur dann der Gnade Gottes gewürdigt werden, wenn er durch
seine Taten, durch sein Verhalten, sein Denken und Handeln den Beweis
erbringt, daß er zur Höhe will. Dieser Wille, der ihn nun im
Gebet die Hilfe Gottes erbitten läßt, trägt ihm nun die Gnade ein, die
wieder die Vervollkommnung der Seele nach sich zieht. Es ist also die
göttliche Gnade keineswegs ein Geschenk Gottes, das dem Menschen wahllos
zugeht, womit also der eine Mensch bedacht wird, während der andere
Mensch darben müßte .... Nein, die göttliche Gnade steht jedem Menschen
ungemessen zur Verfügung. Es wird kein Mensch vergeblich die Gnade
Gottes erbitten. Nimmermehr aber kann sie dem Menschen vermittelt
werden, ohne daß sie angefordert wird, und darum wird das einzige
Verdienst des Menschen darin bestehen, daß er sich immer und immer
wieder im Gebet an den himmlischen Vater wendet und demütig um Dessen
Gnade bittet. Alles übrige bewirkt dann die Liebe Gottes selbst an einem
Menschen, der also seinen Willen Gott dahingab und die Kraftzufuhr von
Gott bewußt in Anspruch nimmt. Und es ist daher irrig, anzunehmen, daß
Gott je nach Belieben den Menschen Seine Gnade zuwendet .... Es wäre
dies ein Akt größter Ungerechtigkeit, denn es könnten dann nur immer die
Menschen selig werden, die durch göttliche Gnade auserwählt wären. Es
würde dann also das bewußte Streben nach der Vollkommenheit jeden Sinn
verlieren, denn es könnte verständlicherweise die Frage dabei
aufgeworfen werden: Gehöre ich zu denen, die Gott auserwählt hat für das
ewige Reich? .... Es müßte eine solche Anschauung dazu führen, daß der
Mensch die Seelenarbeit vernachlässigt und immer nur den Einwand geltend
machen möchte, daß nur die göttliche Gnade ihn frei machen könne, diese
aber nicht errungen werden kann, sondern der Mensch in Ruhe und Geduld
warten müsse, bis die Gnade Gottes ihm zufließe, und so das nicht der
Fall ist, er verlorengehen müsse auf ewig .... Wer diese Anschauung hat,
ist in einer entsetzlichen geistigen Verfassung. Er muß zweifeln an der
Liebe Gottes, an Seiner Güte und Barmherzigkeit, er müßte ferner sein
Erdenleben als nutzlos ansehen, so nicht die Gnade Gottes ihm beschieden
ist .... Und dabei hat es der Mensch selbst in der Hand, sich der
göttlichen Gnade unbeschränkt zu bedienen. Es steht jedem Menschen frei,
sooft er will, zu Gott zu kommen, d.h., im Gebet alles das anzufordern,
was schlichthin Gnade genannt wird. Je inniger es darum bittet, desto
reichlicher bedenkt Gott das Erdenkind und nun erst kann es so auf Erden
wandeln, wie es Gott wohlgefällig ist .... Es ist also sein
Lebenswandel dann wohl nicht mehr eigenes Verdienst, aber daß er diesen
so führen kann, wie er es nun tut, ist nun das Wirken der göttlichen
Gnade, .... Bitten kann ein jeder Mensch, also wird er auch empfangen
seinem Gebet entsprechend. Er wird mit der Gnade Gottes bedacht werden
und nun erfolgreich den Weg zur Höhe zurücklegen .... Amen

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