Johannes 16:12 und 25) "Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern. 13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3 Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das, was auf euch zukommt.
25 »Ich habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3 1 Danach aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen. 2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen .... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in den wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 6948, erhalten durch das Innere Wort am 18.10.1957
Überschätzen materieller Güter ....
Dem Leben suchet ihr alles abzugewinnen, was es euch bietet;
ihr strebet nach den Gütern dieser Welt mit allen Sinnen, ihr vermehret
den Besitz und sammelt eifrig irdische Schätze .... Ihr denket nicht
einmal darüber nach, wie wertlos alles das ist, was ihr begehret ....
Ihr denket nicht darüber nach, was die Materie überhaupt ist und in
welchem Verhältnis ihr schon zu dieser steht. Die materiellen Güter
sollen euch zwar dienen, ihr könnet sie euch dienstbar machen, aber ihr
dürfet euch nicht von ihnen beherrschen lassen .... Und das tut ihr,
wenn euer Sinnen und Trachten ausschließlich dem Erwerb von materiellen
Gütern gilt. Dann seid ihr schon der Sklave der Materie geworden oder
auch der Sklave dessen, dessen Bereich die materielle Welt ist. Denn
jegliche Materie ist von Gott einst abgefallenes Geistiges, das durch
seinen Widerstand gegen Gott sich verhärtete und nun durch Gottes Willen
zu einer dienenden Funktion gezwungen wird, um aus dem verhärteten
Zustand wieder herauszukommen .... Der Mensch aber war einst das
gleiche, das sich nach endlos langer Zeit durch unfreiwilliges Dienen
wieder emporgearbeitet hat, daß es die materiellen Hüllen abstreifen
durfte und nun wieder die Freiheit in einem gewissen Grade zurückerlangt
hat, um nun auch von seiner letzten materiellen Hülle frei zu
werden durch ein rechtes Verhältnis zu Gott und auch gegenüber der
Materie, die es also überwunden hat. Er soll der Materie zum Dienen verhelfen, aber er darf sich nicht selbst von ihr beherrschen
lassen. Das Verhalten der Menschen aber beweiset letzteres .... Die
Sucht nach der Materie ist übergroß geworden, die Menschen leben nur
noch in dieser Zielrichtung, sich also zu erwerben, was ihnen die Welt
bietet, und die Freude am Besitz ist eine offene Zuwendung zu dem, von
dem zu lösen ihre Erdenaufgabe ist. Denn wer die Welt begehrt mit
ihren Gütern, der hat kein Verlangen nach dem Reiche, das nicht von
dieser Welt ist. Denn wer die Welt begehrt, der gedenket wenig oder gar
nicht seines Gottes und Schöpfers, er steht nicht im rechten Verhältnis
zu Ihm, er ist nicht das "Kind", das seinen "Vater" sucht .... Er hat
noch viel Gemeinschaft mit dem, der Herr ist der materiellen Welt, und
strebt zu ihm zurück, aus dessen Gewalt Gott ihm durch den Gang durch
die Schöpfung schon so weit geholfen hatte, daß es für ihn leicht ist,
auf Erden sich gänzlich zu lösen von ihm. Niemals aber kann der Mensch
diese Löse vollziehen, wenn er nicht zuvor sich frei macht von der
Begierde nach jenen materiellen Gütern. Erst wenn er sie verachten
lernt, wenn er ihnen nicht mehr Wert beimesset, als daß sie ihm
dienen nach göttlicher Ordnung, erst wenn ihm geistige Güter
erstrebenswert sind, kann er letzere in Empfang nehmen und also den
Wechsel vollziehen von dieser Welt zum geistigen Reich, und dann erst
gelingt ihm die völlige Löse auch von dem Herrn dieser Welt. Und es
könnte das ein jeder tun, wenn er nur sich einmal die Wertlosigkeit
irdischer Güter vor Augen halten möchte, wenn er einmal darüber
nachdenken würde, was selbst das Begehrenswerteste dieser Welt für einen
Wert hat in der Stunde seines Todes, die er selbst nicht bestimmen, die
aber an jedem Tag ihm beschieden sein kann. Der Mensch lebt und denkt
darum auch nur an das Leben, nicht aber an den Tod, der ihm
genausosicher ist .... und er schüttelt jeden Gedanken daran unwillig ab
.... Und dennoch weiß er es, daß er sich nichts hinübernehmen kann in
das jenseitige Reich, was er sich erworben hat im Erdenleben .... Doch
er läßt sich von dem Gedanken beherrschen, sich das irdische Leben so
schön wie möglich zu gestalten, und er wird immer wieder von dem Gegner
Gottes in diesem Sinne beeinflußt, so daß die Gier nach materiellen
Gütern stets größer wird, weil einer den anderen zu überbieten sucht und
keiner daran denkt, wie arm er in Wirklichkeit ist und in welcher Not
er hinübergehen wird in das geistige Reich, wenn seine Stunde gekommen
ist. Irdische und geistige Güter zusammen aber kann sich kein Mensch erwerben.
Es wird nur der reich gesegnet sein am Ende seines Erdenlebens, der
Herr geworden ist über die Güter dieser Welt, der nur danach getrachtet
hat, sich geistige Schätze zu sammeln, die Bestand haben bis in alle
Ewigkeit .... Amen

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