Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in denen wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 3591, erhalten durch das Innere Wort am 31.10.1945
Glaube an ein höchst vollkommenes Wesen ....
Der Glaube an die Allmacht Gottes gibt dem Menschen inneren
Frieden, sowie er durch eigenes Liebeswirken auch die Liebekraft Gottes
in sich verspürt; denn nun ist er der liebenden Vatersorge gewiß, die
ihm sicheren Schutz bietet in jeder Gefahr des Leibes und der Seele.
Gott zu erkennen als höchst vollkommenes Wesen heißt, von Seiner Liebe,
Weisheit und Allmacht überzeugt zu sein, und dies ist tiefer Glaube, der
sich für den Menschen in jeder Weise segensreich auswirkt. Ein Wesen,
Das höchst vollkommen ist, will nur das Gute für alle Seine Geschöpfe,
und Es wird auch den Weg des Menschen auf Erden bestimmen nach Seinem
Ermessen, wie es für ihn den größten Erfolg einträgt. Und nichts wird
diesem Wesen unmöglich sein, weil Sein Wille und Seine Kraft alles
zuwege bringt. Es muß sonach ein tiefer Glaube dem Menschen innerste
Ruhe gewährleisten, der sich als Geschöpf Dessen fühlt, Der höchst
vollkommen ist. Denn die Vollkommenheit kann nur wieder Vollkommenes
gestalten wollen oder unvollkommen Gewordenes zur Vollkommenheit
zurückleiten. Und weil dieser Wille ausschlaggebend ist, wird jegliches
Geschehen nur diesem Zweck dienen und also gut sein, wenngleich der
Mensch es nicht erkennt, solange er nicht tief gläubig, also von der
Liebe, Allmacht und Weisheit Gottes überzeugt ist. Sich selbst in der
Obhut des höchsten Wesens zu wissen muß den Menschen beglücken und ihm
jede Sorge nehmen. Doch dazu ist der Glaube Bedingung, daß die Pläne des
höchsten Wesens keine andere Macht durchkreuzen kann und folglich eine
andere Macht nicht mehr zu fürchten ist, sowie sich der Mensch dem
höchsten Wesen anvertraut. Die größte Gewalt hat Gott im Himmel und auf
Erden, und jegliche Gegenmacht ist klein vor Ihm. Die Liebe Gottes aber
erfasset alles, was zu Ihm hinstrebt, was Ihn anerkennt, also im Glauben
an Ihn lebt. Und diese Liebe wirket vereint mit der Kraft, also ist
jegliche Ausführung des göttlichen Willens ein Akt göttlicher Liebe, und
da die Macht und Kraft Gottes unbegrenzt ist, kann auch jeglicher Wille
zur Ausführung kommen. Wo aber die Liebe Gottes Seinen Willen bestimmt,
ist jede Sorge hinfällig, die der Mensch sich auf Erden um sein Ergehen
macht .... Wo Liebe und Weisheit regieret, wo die Allmacht unbegrenzt
ist und das, was Liebe, Weisheit und Allmacht ausführt, die
Vollkommenheit bezweckt, dort ist ein Wesen tätig, Das in Seiner
Vollkommenheit unübertrefflich ist und Dem sich hinzugeben das seligste
Los auf Erden und in der Ewigkeit gewährleistet, denn nimmermehr braucht
das Wesen, das Geschöpf der höchsten Wesenheit ist, eigene Nöte und
Sorgen wichtig zu nehmen, so die ewige Gottheit jegliche Sorge übernimmt
für das Geschöpf, das sich und seinen Willen Ihm hingibt. Der tiefe
Glaube an Gott gibt dem Menschen sonach Ruhe und Frieden, denn er weiß
sich gelenkt und behütet und fürchtet auch die Widerstände nicht, die er
um seiner Seelenreife willen zu überwinden hat. Er bezieht ständig
Kraft aus Gott und wird Sieger bleiben in jedem Kampf seiner Seele mit
ihrem Gegner. Schon das Anerkennen der Vollkommenheit des höchsten
Wesens ist tiefer Glaube, der den Menschen zuversichtlich macht und
sorglos. Denn was der Mensch fürchtet, können nur Auswirkungen der
Unvollkommenheit sein, also Wirken des Gegners von Gott oder eigene
Unzulänglichkeit. Und so beiden durch eigene Hingabe die Vollkommenheit
gegenübersteht, fällt ersteres in sich zusammen, und jede Bangigkeit
weicht von dem Menschen, denn das vollkommenste Wesen kann alles und
will alles, was gut ist. Und zu fürchten ist nur das Böse, so der Mensch
Gott nicht anerkennt. Darum ist tiefer Glaube unbedingt nötig, will der
Mensch zu innerem Frieden gelangen und sein Erdenleben zurücklegen in
Sorglosigkeit und Hoffnung auf ein seliges Ende. Wem aber dieser Glaube
mangelt, dessen Leben wird ein unausgesetzter Kampf sein mit den Mächten
der Finsternis, und dies bedeutet ständige Ruhelosigkeit, Furcht vor
dem Schicksal und innere Zweifel, solange der Mensch geschwächten
Willens ist und sich noch nicht entschieden hat für oder gegen Gott. Der
Gott-Abtrünnige, aber wird von den Kräften der Unterwelt unterstützt,
und sein Erdenleben kann wohl Frieden und Sorglosigkeit vortäuschen,
niemals aber nimmt seine Seele teil daran, und am Ende seines
Erdenlebens kommt die große Not der Seele, die nun den Mächten der
Finsternis preisgegeben ist, weil sie diese auf Erden anerkannte und
nicht das höchste Wesen, Das in Seiner Vollkommenheit auch diese Seele
zu gewinnen suchte, doch ständig Ablehnung fand, weil dem Menschen
jeglicher Glaube mangelte, ohne den es keinen geistigen Aufstieg gibt,
keine Seligkeit und keinen inneren Frieden .... Amen

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