Aus
Liebe zu Gott ...
Offenbarung vom 2. September 2018
Die Ansprache Gottes an den Menschen bzw. durch den
Menschen vollzieht sich, wie alles in der Schöpfung, nach unumstößlichen,
geistigen Gesetzmäßigkeiten. Die unterschiedlichen Schwerpunkte und Betrachtungsweisen
in den Offenbarungen ergeben sich durch die göttlichen Grundaspekte der
Ordnung, des Willens, der Weisheit, des Ernstes, der Geduld, der Liebe und der
Barmherzigkeit, entsprechend auch der geistigen Mentalität desjenigen, der das
Offenbarungswort aufnimmt. In und über allem aber wirkt die Liebe als Träger
aller Offenbarungen, ohne die ein echtes Gotteswort nicht möglich ist.
Göttliche Offenbarung:
Meine
geliebten Söhne und Töchter, Worte, wie sie von Menschen benutzt werden, kennt
der Himmel nicht. Worte stellen für euch eine Notwendigkeit dar, eure
Empfindungen und Gedanken auszudrücken, um euch mitteilen zu können. Alles
Geschaffene, ob im Himmel oder auf Erden, hat seinen Ursprung in einer
Empfindung, auf der sich alles Weitere aufbaut, was schließlich in aller Regel
als Handlung endet.
In dieser Kette kommt den Empfindungen – oder auch
Gefühlen – eine Bedeutung zu, die nicht hoch genug eingestuft werden kann. Sie
sind es, die einer nachfolgenden Tat entweder Stärke verleihen oder das Tun
ohne oder ohne große Wirkung verpuffen lassen. Die als eine Art Bindeglied
gebrauchten Worte dienen lediglich dazu, das in die Außenwelt zu
transportieren, was zuvor in der Innenwelt empfunden wurde. Auch Worte haben
ihren eigenen Charakter; sie können seicht und oberflächlich dahingesprochen
sein oder Ehrlichkeit, Wärme und Herzlichkeit in sich tragen. Entsprechend
niedrig oder hoch ist ihr Energiepotential.
In einer Kommunikation mit anderen Menschen sind Worte
unerläßlich, weil ihr nicht – noch nicht wieder – über die Gabe verfügt, euch
ohne Worte verständigen zu können. Und euch fehlt ebenfalls die Fähigkeit,
immer und sogleich die Wahrhaftigkeit in den Worten des oder der anderen zu
erkennen. Das ist in allen nicht-materiellen Bereichen anders. Hier kann nicht
getäuscht werden, die lautere oder unlautere Absicht ist offensichtlich.
Eine Kommunikation mit Mir, wie sie von euch täglich
in unzähligen Gebeten praktiziert wird, unterliegt den gleichen
Gesetzmäßigkeiten. Und da Ich in dir das sich ewig verströmende Leben Bin – und
damit nicht außerhalb von dir in irgendwelchen fernen Himmeln wohne –, kenne
Ich dich, Mein geliebtes Kind, durch und durch und damit weitaus besser, als du
dich selbst kennst. Wenn du um diese Tatsache weißt und anerkennst, daß das
abgelesene und auch das gesprochene Wort nur ein Hilfsmittel für das Gespräch
zwischen dir und Mir darstellt, dann wird dir auch die viel wichtigere, ja
alles überragende Bedeutung der Empfindungen bewußt, die ein Gebet in sich
trägt oder auch nicht.
Alles in Meiner Schöpfung lebt, und Leben ist Energie.
Sie ist die erhaltende Kraft, die ununterbrochen aus Mir, dem einzigen
„Perpetuum mobile“ des Universums, hervorgeht. Alle Lebensvorgänge – gleich
welcher Art sie sind, und wo innerhalb der Unendlichkeit sie ablaufen –
brauchen Energie. Die Art der Energie, in ihrer mächtigsten Form als selbstlose
und bedingungslose Liebe, bestimmt die Wirkung.
Ohne diese Liebe als Grundlage eines Handelns wird
kein Werk auf Dauer bestehen können, weil in ihm bereits der Samen der
Schwächung oder des Untergangs liegt. Ein Tun dagegen, geboren aus dem Wunsch
und dem Bemühen, das Gesetz der Gottes- und Nächstenliebe zu erfüllen, trägt
sehr viel positive Energie in sich. Das führt nach dem Gesetz der geistigen Anziehung
zu anderen, das heißt positiven Auswirkungen.
Auf ein Gebet übertragen bedeutet dies, daß die
Energie, die ein Gebet in sich trägt – die ihm durch den Beter gewissermaßen
mitgegeben wird –, maßgebend dafür ist, was es bewirkt. Und da das tragende und
entscheidende Element eines Gebetes, einer Bitte oder einer Hinwendung an Mich
die Empfindung ist, bestimmen die ehrlichen und von Herzen kommenden Gefühle,
ob eine Resonanz hervorgerufen wird oder nicht, oder wie groß oder klein der
Widerhall im Geistigen ist. Den verwendeten Worten hingegen kommt eine
geringere Wertigkeit zu, die sogar so niedrig sein kann, daß sie nicht einmal
eine Spur hinterlassen. Die Segnung von Waffen in Meinem Namen fällt unter
anderem darunter.
Welche große Bedeutung die Empfindung eines Gebetes
hat, will Ich euch an dem Einheitsgebet der Christen aufzeigen, das Ich euch
als Jesus gegeben habe: dem Vaterunser.
Die
Schriften, die ihr als das „Alte Testament“ bezeichnet, entstammen einer Zeit,
in der die Menschen sehr einfache und zum Teil falsche Vorstellungen von Gott
hatten. Entsprechend ist ihr Inhalt; von Meinem wahren Wesen, das Liebe
ist, konnten die Menschen noch nichts oder nur äußerst wenig erfassen. Und
darum kam Ich in Jesus von Nazareth in die Welt: Um das Bild zu korrigieren, um
die Liebe in den Mittelpunkt zu stellen, indem Ich diese lehrte und
vorlebte, und um die Menschen zu erlösen von ihrem selbstverursachten
Schicksal.
Doch die Umsetzung Meiner Lehre konnte lediglich der
Anfang eines sehr schwierigen Prozesses sein, der noch lange nicht
abgeschlossen ist, was euch ein Blick auf euer Weltgeschehen zeigt. Das Vaterunser
war neben vielem anderen, das Ich in Form von Gleichnissen brachte, eine Art
Richtschnur. Es war eine Möglichkeit, sich Mir aus einem anderen Blickwinkel
heraus zu nähern, indem man in Mir den Vater sah – und nicht den strengen
Richter. Wobei ein Vater, der für seine Kinder fürsorglich da ist, gleichzeitig
die Liebe verkörpert.
Heute wissen inzwischen viele Meiner Kinder, daß Ich
weitaus mehr als nur ihr Vater Bin, daß Ich alles Bin, was jedoch die
allermeisten nicht wirklich erfassen können. Noch nicht.
Die Energie, die im Vaterunser schwingt, ist
enorm. Das hat seinen Grund nicht nur darin, daß Ich selbst dieses Gebet Meinen
Menschenkindern brachte, sondern auch darin, daß es – richtig verinnerlicht –
beim Beter Lichtenergien freisetzt, die aus seinem Inneren zu Mir strömen und
ihn im Gegenzug gleichzeitig von Meiner Seite aus mit Stärke und Vertrauen erfüllen.
In einem solchen Fall hat es eine Rückwirkung auf den Beter gegeben, die durch
ihn selbst ausgelöst wurde. Liebe, die Grundschwingung der Schöpfung, ist
verstärkt geflossen.
Das Vaterunser ist zum Einheitsgebet der
Christen geworden. Daß es durch vielfältige Übersetzungen und auch durch
Veränderungen nicht mehr dem Original entspricht, mindert nicht grundsätzlich
seinen Wert; denn sein wahrer Wert erschließt sich immer demjenigen, der sein
Herz in die Worte legt, der sein Inneres preisgibt und sich mit seinen Gefühlen
und Gedanken mit Mir verbindet: liebevoll, kindlich und voller Vertrauen.
So gesehen wird es immer dann „unter Wert verkauft“,
wenn es heruntergebetet wird, und die Worte dadurch nicht beseelt sind; was
grundsätzlich für jede Zwiesprache mit Mir gilt, denn jedes Gebet ist eine
Zwiesprache mit Mir oder sollte zumindest eine sein. Daß dem Vaterunser
dennoch als Gebet eine große Kraft innewohnt, liegt auch daran, daß es durch
die vielen Jahrhunderte hindurch von unzähligen Menschen mit dem Herzen gebetet
wurde, und somit die Worte regelrecht „aufgeladen“ wurden. Diese Energie allein
wirkt schon auf den Beter ein und ebenso auf diejenigen, für die gebetet wird;
um wieviel mehr kann und wird dies der Fall sein, wenn er seine Worte mit dem Gefühl
ausdrückt, daß sich Meine Liebe verstärkt mit seiner Liebe verbinden möge …!
Es
spielt deshalb keine Rolle, ob ihr Vater unser oder Unser
Vater betet. Wenn ihr damit Mich als den Ursprung eures wirklichen,
eures geistigen Lebens anerkennt und gleichzeitig wißt, daß Ich die Liebe Bin,
ist allein schon diese innere Einstellung von wichtiger, ja entscheidender
Bedeutung; besonders dann, wenn ihr daraus ableitet, daß ihr in Wahrheit Kinder
der Himmel seid, die nur für eine verhältnismäßig kurze Zeit
die Erde betreten haben.
Wenn Mein Name für euch heilig ist,
dann verbindet ihr damit die Vorstellung von etwas Vollkommenem, Absolutem.
Dann Bin Ich das Heil in jedem und für alle; dann seid auch
ihr als geistige Wesen heil – aber nicht heilig – ,
weil Ich nichts Unvollkommenes oder Fehlerhaftes schaffe.
Mit Dein Reich komme drückt ihr den
Wunsch aus, daß die Fülle, der Friede und die Liebe bei euch im Irdischen
Wirklichkeit werden. Doch ihr wißt auch, daß dies nicht von allein geschehen
kann und wird, sondern von jedem einzelnen nicht nur erbeten, sondern in seinem
Umfeld und mit seinen Möglichkeiten gelebt werden muß. Alle Hilfen, die ihr
dazu benötigt, bekommt ihr in überreichem Maße von Mir.
Dein Wille geschehe ist eine Formulierung, die nicht nur die Hoffnung,
sondern auch die Bitte ausdrückt, daß nicht menschliches Wollen regiert,
sondern Mein Wille! Meine Geliebten, Mein Wille wird sich in jedem Fall
erfüllen, weil es keine andere Macht gibt, die der Meinen gleicht und
ihr auf Dauer widerstehen kann! Denn über das Gesetz von Ursache und Wirkung
wird jeder auf den Weg zu Mir zurückfinden. Die Zeit spielt dabei keine Rolle.
Wenn ihr Mir vertraut, weil ihr Mich liebt, so empfindet bei dieser Stelle des Vaterunsers:
Dein Wille geschehe an mir!
Und laßt euch hineinfallen in die unendliche Sicherheit, die sich für
denjenigen ergibt, der es ernst meint mit diesen Worten; der damit in einem
weitaus geringerem Maße dem Prinzip von Saat und Ernte unterliegt, weil Ich –
die Liebe – vieles umwandle und lösche.
Wie im Himmel so auf Erden drückt euren Glauben daran aus, daß Ich
allgegenwärtig Bin, und daß es keinen Ort und keinen Augenblick gibt, der
„neutral“ ist, auch wenn es mit Blick auf eure Welt anders aussieht und
unendlich viele Menschen glauben, Ich hätte sie vergessen, und Mein Domizil
wäre irgendwo in der Unendlichkeit. Ich Bin in und bei euch, und das
unmittelbar und allezeit. Daß Meine, euch gerecht führende Hand nicht erkannt
wird, liegt an der Unwissenheit der Menschen.
Wenn ihr bei der Bitte unser tägliches Brot
gib uns heute nicht nur an die Bedürfnisse eures Leibes denkt, sondern
im selben oder größeren Maße an das tägliche Brot für eure Seele, dann
versucht, dies zu empfinden. Und Ich verspreche euch: Jede Bitte um geistiges
Wachstum wird „so schnell wie möglich“ erhört.
Die Worte und vergib uns unsere Schuld
sind nicht zu trennen von eurer folgenden Zusage oder eurem folgenden
Versprechen, das da heißt: wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Gerade
aber dieser Zusatz wird viel zu oft und viel zu schnell nur so dahingesagt!
Dabei ist er das entscheidende Kriterium dafür, ob auch euch vergeben
werden kann. Ihr könnt nicht wirklich und im Ernst daran glauben, daß Ich, die
allwissende Gerechtigkeit, die Zusammenhänge nicht kenne, die Menschen karmisch
miteinander verbinden. Jedem, der in der Erkenntnis seines Fehlverhaltens um
Vergebung bittet, wird Vergebung zuteil, sofern auch er bereit ist, seinen
Schuldigern zu vergeben. Ein anderes Verhalten Meinerseits wäre ungerecht und
wird höchstens von denen erwartet, die sich um den oft schmerzhaften Prozeß der
Selbsterkenntnis herumdrücken.
Viele Jahrhunderte lang hat die Menschheit gebetet und
führe uns nicht in Versuchung, obwohl
vielen klar war, daß Ich so etwas nicht gesagt haben kann. Und dennoch wurde es
„heruntergebetet“, woran unschwer zu erkennen ist, wie schnell und wie sehr ein
Gebet an der Oberfläche bleibt. Den geringen „spirituellen Wert“ dieser
Formulierung, die ein Ausdruck der Unfähigkeit zu eigenverantwortlichem Denken
ist, könnt ihr selbst einschätzen. Steigt dagegen aus eurem Inneren die Bitte
empor, und führe uns in der Versuchung,
so wird damit, verbunden mit einer Herzensempfindung, der Wunsch geäußert, daß
Ich es Bin, der euch durch euren Tag führt und euch, weil dies euer Wille ist,
auf die Verführungen und Versuchungen der Finsternis aufmerksam mache und euch
zur Seite stehe. Könnt ihr wirklich glauben, daß Ich eine solche Bitte nicht
erhöre?
In den Worten und erlöse uns von dem Bösen
oder auch von dem Übel schwingt die Sehnsucht mit, frei zu
werden von allem Belastenden, von allem, was die Seele bedrückt, und was es in
der Folge auch dem Menschen nicht leichtmacht. Da es eine Wirkung ohne Ursache
nicht gibt, wird eine ehrliche, aus der Empfindung kommende Bitte um Erlösung
vom Bösen oder vom Übel auch immer mit der Bereitschaft verbunden sein,
hinzuschauen, was der Mensch selbst zur Befreiung von dem, was ihn bedrängt,
behindert oder bindet, beitragen kann. Auch eine solche Bitte stößt, wie alles,
was aus einem aufrichtigen Herzen kommt, immer auf Meine offenen Ohren.
Wenn ihr das Vaterunser abschließt mit den
Worten, denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in
Ewigkeit, dann seid euch dessen bewußt, daß ihr damit Meinen Willen
anerkennt, gleichzeitig aber auch eure Zukunft beschreibt, denn dort ist auch
euer ewiges Zuhause, dort erwächst euch wieder eure ursprüngliche, geistige
Kraft; und dort werdet ihr einst wieder mit Mir und allen euren Geschwistern
auf ewig in der Herrlichkeit leben, die euer Erbe ist und darauf wartet, daß
ihr dieses antretet. Den Weg dorthin kennt ihr: Es ist der Weg der gelebten
Liebe!
Ich
habe das Vaterunser als Beispiel für Meine Belehrung genommen, weil es
– zumindest unter den Christen – allgemein bekannt ist. Aber das Gesagte trifft
auf jedes Gebet zu, das ihr laut oder leise sprecht. Mit einem Gebet baut ihr
eine Verbindung auf zwischen Mir und euch, und ihr überbrückt damit eine
„Entfernung“, die in Wirklichkeit gar nicht besteht.
Mit jedem Gebet entsteht eine Energiebahn zwischen dem
menschlichen Absender und Mir, dem göttlichen Empfänger. Wie kraftvoll sie ist,
und welche Wirkung sie hervorruft, hängt vom Absender ab: Davon, ob ihr den
Worten – nur gedacht oder auch ausgesprochen – eine Herzensempfindung mitgebt;
oder ob die Worte mehr oder weniger Hülsen gleichen, die nicht oder nur minimal
mit der Kraft der Liebe gefüllt sind.
Neben einer kindlich-vertrauensvollen Haltung ist
dabei noch ein anderer Faktor entscheidend. Ihr wißt, daß sich dort, wohin eure
Aufmerksamkeit und eure Interessen gehen, Energiefelder aufbauen, die wiederum
Gleichartiges anziehen. Ihr kennt dies ganz sicher als negative Erfahrungen,
die immer dann auf euch zugekommen oder zurückgefallen sind, wenn ihr über
einen längeren Zeitraum sorgenvolle Gedanken gepflegt oder unschönen
Empfindungen auf vielerlei Art und Weise Raum gegeben habt.
Euer Inneres baut sich sein eigenes Heim. Das kann
freudig und zuversichtlich und von dem Wissen genährt sein, daß Ich, euer
himmlischer Vater, für euch sorge und euch alle Möglichkeiten gebe, euer
irdisches Dasein mit einem Minimum an Nöten und Unannehmlichkeiten zu
gestalten, sofern ihr dies zulaßt; und sofern keine notwendigen Lernprozesse
dagegenstehen; wobei Ich selbst in diesen Situationen derjenige Bin, der euch
mit Seiner Hilfe ununterbrochen entgegenkommt.
Eure Lage kann aber auch weniger erfreulich sein; und
sie ist es immer dann, wenn ihr positive und aufbauende Kräfte fehlen, weil ihr
euch intensiv und zu lange in den Niederungen eurer oberflächlichen und
lieblosen Empfindungen und Gedanken aufgehalten habt.
Auf eure Gebete übertragen bedeutet dies: Je öfter es
euch gelingt, eure Zwiesprache mit Mir auf der Ebene der
Herzensempfindung zu halten, um so heller wird es um euch, um so
strahlender wird eure Aura, um so stärker kann sich Mein Schutz gestalten, weil
er immer undurchdringlicher wird für all diejenigen, die euch schaden wollen,
und für alles, was euch halten oder herunterziehen will. Ihr seid dann, wie ihr
es selbst oft nennt, in einer „anderen Schwingung“, die sich permanent stärker
und stärker aufbaut.
Diese Sicherheit und diese Geborgenheit verspürt ihr
nicht, wenn eure Gebete nur aus einer Aneinanderreihung auswendig gelernter
Worten bestehen, denen das Leben fehlt! Ihr nehmt sie aber auch dann nicht
wahr, wenn die Worte schnell hintereinander heruntergebetet werden und somit
keine Zeit bleibt, das, was sie ausmacht, aus dem Herzen aufsteigen zu lassen.
Ein einfaches „Vater, ich hab Dich lieb“ und selbst eine unbeholfen formulierte
Bitte, in der aber euer Wunsch nach Meiner Nähe schwingt, haben ungleich
weitreichendere und positivere Wirkungen als jedes „Kopfgebet“.
Meine geliebten Söhne und Töchter, bewegt Meine Worte
in eurem Inneren. Sie enthalten einen Schlüssel zu Meinem Herzen, und der
bewußte Eintritt in Mein Herz wiederum zieht die Wirkungen nach sich, die sich
eure Seele so sehr wünscht.
Amen
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