Aus Liebe zu Gott
Offenbarung vom 20. September 2018
empfangen durch das Innere Wort.
Die
Ansprache Gottes an den Menschen bzw. durch den Menschen vollzieht
sich, wie alles in der Schöpfung, nach unumstößlichen, geistigen
Gesetzmäßigkeiten. Die unterschiedlichen Schwerpunkte und
Betrachtungsweisen in den Offenbarungen ergeben sich durch die
göttlichen Grundaspekte der Ordnung, des Willens, der Weisheit, des
Ernstes, der Geduld, der Liebe und der Barmherzigkeit, entsprechend
auch der geistigen Mentalität desjenigen, der das Offenbarungswort
aufnimmt. In und über allem aber wirkt die Liebe als Träger aller
Offenbarungen, ohne die ein echtes Gotteswort nicht möglich ist.
Göttliche Offenbarung:
Meine
geliebten Söhne und Töchter, nicht umsonst komme Ich immer wieder
darauf zurück, wie überaus wichtig es ist, daß Meine Gesetzmäßigkeiten
bekannt sind, auf denen die Schöpfung aufgebaut ist, und die für alle
Ewigkeiten Gültigkeit haben. Und nicht nur das: Daß sie auch, soweit
dies mit einem ehrlichen Bemühen möglich ist, gelebt werden, weil erst
gelebtes Wissen für Leib und Seele von Nutzen ist.
Ohne
ihre Kenntnis gleicht der Mensch einem Wanderer, der ohne Kompaß oder
Karte in einem ihm unbekannten und gefährlichen Terrain unterwegs ist.
Als Jesus von Nazareth brachte Ich der Menschheit die Essenz Meiner
Schöpfungsgesetze in dem Gebot der Gottes- und Nächstenliebe. Dieses
Mein Wort enthält alles, was der Mensch benötigt, um zur Erkenntnis zu
kommen und seinen Heimweg zu finden, um schließlich wieder mit Mir und
allen und allem vereint zu sein.
Allerdings
– „und das ist der Haken!“, werden die Spötter sagen – setzt dies
voraus, daß es nicht nur beim Wissen bleibt, sondern daß es euch durch
euren Alltag begleitet, wobei sich durch die Anwendung dieses Gebotes
euer geistiger Horizont weitet und die Zusammenhänge mehr und mehr
erkennbar werden zwischen allem, was lebt und ununterbrochen aufeinander
einwirkt. So erschließt sich das große „Geheimnis“ der Schöpfung
Schritt für Schritt demjenigen, der Meine Liebelehre ernst nimmt.
Meinen
Aposteln und denjenigen, die Mir nahestanden und Mich in den drei
Jahren Meiner Lehrtätigkeit begleiteten, konnte Ich tiefergehendes
Wissen vermitteln. Den meisten Meiner Zuhörer fehlte dafür aber die
nötige Grundlage; sie hätten zwar mit den Ohren gehört, aber nicht mit
dem Herzen verstanden. So blieb vieles ihrem Glauben an Mich und Meine
Worte und ihrer Sehnsucht und Liebe überlassen; und es führte sie
dennoch, weil sie ehrlichen Herzens waren, auf den Weg ins Vaterhaus.
Trotzdem
hätte sich genügend an Erkenntnissen und Schlußfolgerungen aus dem
ableiten lassen, was Meine Lehre beinhaltete, wenn dies nicht durch eine
intensive Einflußnahme der Gegensatzkräfte verhindert worden wäre. Als
Beispiel sei nur das Gesetz von Ursache und Wirkung erwähnt, das sich in
eurer Schrift noch findet – auch wenn es falsch und unlogisch nur für
die Zukunft gedeutet wird –, und aus dem eindeutig hervorgeht, daß der
Mensch das ernten wird, was er sät. Er sät sowohl Gutes als auch weniger
Gutes in den Acker seiner Leben, was ihn so lange lernen und
seine Seele so lange reifen läßt, bis sie den nötigen Entwicklungsgrad
erreicht hat, um in den jenseitigen, feinstofflichen Bereichen ihren
weiteren Weg ins Licht gehen zu können.
Auch
Meine Belehrungen über ein Weiterleben der Seele nach dem körperlichen
Tod des Menschen und ihr Wiederkommen in ein neues Leben wurden so
verändert, daß bei den meisten eine große Unsicherheit vorherrscht, und
bei vielen darüber hinaus massive Ängste vorhanden sind, wenn die Zeit
des Abschiednehmens von dieser Erde gekommen ist.
Das
und vieles mehr sind die Früchte einer Falschdarstellung und
-interpretation Meiner Lehre, wodurch gleichzeitig die Wahrheit in den
Hinter- oder Untergrund verdrängt wurde. Die Prinzipien, die in Meiner
Schöpfung wirken und in Meiner Liebe gegründet sind, sind nur noch den
wenigsten bekannt. Noch weniger wißt ihr um die weitreichenden Folgen,
die sich aus ihrer Nichtbeachtung ergeben – weltweit, aber auch in eurem
persönlichen Bereich.
Zwar
erfährt der Mensch oft Leid, Unglück und Not der verschiedensten Art,
doch in seinem noch unerschlossenen Bewußtsein schreibt er das nicht
selten einem ungerechten, zornigen Gott zu, der die Sünden des einzelnen
oder der Menschheit auf diese Weise bestraft. Oder er nimmt mangels
Erklärung Zuflucht zum Zufall. Dabei handelt es sich lediglich um eine
konsequente und durch den Menschen selbst ausgelöste Abfolge in Meinem
Gesetz, die durch Meine Liebe jederzeit aufgehoben werden kann, wenn
eine Umkehr im Denken und Handeln erfolgt.
Heutzutage
hat die Menschheit auf vielen Gebieten Fortschritte gemacht, so daß
Meine offenbarenden Aufklärungen gegenüber früheren Zeiten umfangreicher
und sehr viel detaillierter werden konnten. Schon vor langem begann Ich
damit, durch Männer und Frauen, die Ich – ihrem freien Willen
entsprechend – vorbereiten konnte, und die ihr Herz bei Mir hatten, mehr
geistiges Wissen in eure Welt einfließen zu lassen; allerdings immer
angepaßt an das Verständnis der jeweiligen Zeit und das Aufnahmevermögen
der Menschen. Denn ein Mehr an göttlichen Wahrheiten und Weisheiten,
das von den meisten noch nicht hätte verinnerlicht werden können, hätte
nur verwirrt.
Wer
etwas nachhaltig in seinem Wesen oder in seinem Leben verändern möchte,
dem stehen dafür zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Er tut dies aus
Liebe – oder er hat erkannt, daß die Regeln, an die er bisher geglaubt
und nach denen er in der Vergangenheit gehandelt hat, so nicht stimmen
können. Er geht auf die Suche nach der Wahrheit, um sein Leben auf eine
neue Grundlage zu stellen und Antworten zu finden, die plausibler,
glaubhafter und überzeugender sind als die bisherigen, die sich als
wenig hilfreich und wenig einleuchtend erwiesen haben.
Weil
Ich Meine Kinder dazu bewegen möchte, ein eigenständiges und
selbstverantwortliches Denken zu entwickeln – das sie erst zu freien
Kindern Gottes macht –, zeige Ich ihnen die Fehler in ihren
Glaubenslehren auf. Ich erweitere damit mehr und mehr Meine an die
Menschheit gerichteten Worten der Liebe, des Trostes und des Mutmachens
um die Darlegung Meiner Gesetzmäßigkeiten.
Das Nichtwissen darum ist, bedingt durch die genannten Gründe, erschreckend groß; es ist so groß,
daß durch diese Unkenntnis, die beinahe zwangsläufig eine
Nichtbeachtung und Nichterfüllung nach sich zieht, eine weltweite
Situation entstanden ist, die mit den bisher angewendeten Mitteln
menschlicher „Problemlösungen“ nicht mehr in den Griff zu bekommen ist.
Denn wenn eure Welt Meine Gesetze kennen und sie weitgehend beachten
würde, dann wäre die Erde ein „kleines Paradies“.
So
aber verstrickt sie sich immer tiefer in die Ursachen, die sie
ununterbrochen setzt; und anstatt an den schlechten Früchten, die ihre
Saat hervorbrachte und hervorbringt, ein falsches Verhalten zu erkennen
und daraus zu lernen, versucht sie mit mehr oder weniger Geschick, den
Folgen aus dem Weg zu gehen oder diese zumindest zu übertünchen. Dabei
wird nicht wahrgenommen, daß eure Welt längst einem Schiff gleicht, das
auf rauer See steuerlos den immer stärker werdenden Stürmen ausgesetzt
ist. Den Steuermann – Mich – haben eure Verantwortlichen nicht an Bord
gebeten ...
Ihr
werdet daher enttäuscht werden, wenn ihr diejenigen um hilfreiche
Antworten bittet, die unwissend sind, und die ihre Unwissenheit
ununterbrochen durch ihr Tun oder Unterlassen zum Ausdruck bringen. Wenn
eure Führer in Politik, Wirtschaft und Kirche um die einfache Wahrheit
wüßten, daß jede Handlung negativer Art schon den Keim der negativen
Wirkung in sich trägt, der zum Samen wird und dann zur Frucht, die zur
Ernte kommt, dann würden sie anders handeln. Doch ihnen fehlt
diese Einsicht, ihnen fehlt aber auch das Wissen, daß durch die Reue und
Wiedergutmachung Mein Gesetz der Liebe und Barmherzigkeit alles
umwandelt, was gegen Mein Gesetz gerichtet ist.
So löse Ich eure Probleme! So würde Ich sie lösen, wenn der Verursacher im Bewußtsein, falsch gehandelt zu haben, zu Mir kommen würde!
Eure
Wissenschaft hat schon längst herausgefunden, daß man Energie nicht
vernichten kann. Und ganz konkret hat sie in unzähligen Untersuchungen,
Arbeiten und Studien bewiesen, daß es keinen Tod im herkömmlichen Sinne
gibt, daß also „etwas“ das Sterben überlebt. Diese Erkenntnisse und
Ergebnisse kann man nur ignorieren, wenn man bewußt an alten, falschen
Glaubensvorstellungen festhält oder sich nicht für das Thema
interessiert. Und dennoch: Die Wahrheit bricht sich Bahn!
Für
diejenigen, die bereit sind, sich mit diesen Fragen zu beschäftigen und
sich mit den Antworten auseinanderzusetzen, wird es schließlich keine
Zweifel mehr daran geben, daß es mit dem sogenannten Tod nicht aus und
vorbei ist. Und sie werden auch erkennen, daß es unwahr ist, daß die
Seele „irgendwo ruht“ und darauf wartet, irgendwann an einem „Jüngsten
Tag“ von Mir gerichtet zu werden.
Viele
Männer und Frauen aus allen Kulturkreisen haben es sich seit langem zur
Aufgabe gemacht, dieses mit Angst und Unwissenheit behaftete Thema zu
befreien von allen den falschen und oft krankmachenden Vorstellungen.
Ihre wertvolle Arbeit ist nicht hoch genug einzuschätzen, weil sie
vielen Menschen die Augen geöffnet hat. Die Literatur, die es dazu gibt,
ist inzwischen unüberschaubar umfangreich. Immer mehr und immer weiter
zu lesen, oder sich tiefer und tiefer in die Thematik hineinzuarbeiten,
steht für denjenigen ohnehin nicht zur Debatte, der seine Überzeugung
gefunden hat.
Wer
also wissen will, ob es weitergeht, der kann sich dieses Wissen heute
aneignen. Dabei sollte er aber darauf achten, mit seinem inneren
Empfinden an die Forschungsergebnisse heranzugehen, um auch hier die
Spreu vom Weizen trennen zu können. Denn nachdem bewiesen ist, daß es weitergeht, taucht die viel wichtigere Frage auf, wie es weitergeht.
Denn
allzuschnell wird übersehen, daß vielen, ja fast allen Berichten und
Veröffentlichungen ein entscheidendes – das entscheidende – Element
fehlt: Die Frage nach dem Sinn des Weiterlebens.
Nachdem
ihr, Meine Söhne und Töchter, bei eurer Suche nach der Wahrheit die
Antwort auf die Frage „Gibt es ein Leben nach dem Tod?“ gefunden habt,
tauchen da nicht „wie von selbst“ die viel wichtigeren und viel
spannenderen Fragen auf: „Und jetzt? Wie geht es drüben weiter? Gibt es
für mich ein Ziel? Was kann ich tun, um den Sinn zu erkennen?“.
Wenn
eines Tages entdeckt und bewiesen wird, daß es auf diesem oder jenem
fernen Stern Leben gibt: Hat das für euch persönlich eine Bedeutung?
Wohl eher nicht. Wenn ihr aber erfahrt, daß euer Leben nicht mit dem
„Tod“ endet: Geht da nicht das große Abenteuer des Weitersuchens und
Entdeckens erst los? Könnt ihr euch mit diesem Wissen wirklich einfach
zurücklehnen mit dem Gedanken „Schön, daß ich weiterlebe“? Wird es da
nicht erst richtig spannend?
Auch
hier haben die Dunkelkräfte angesetzt; und nachdem sie nicht verhindern
konnten, daß die Tatsache des Weiterexistierens immer mehr bekannt
wird, haben sie bei vielen eine Art Schleier über deren Bewußtsein
gelegt, der es verhindert, daß aus dieser fundamentalen Erkenntnis die
richtigen, wichtigen Schlüsse gezogen werden.
Für
all diejenigen, für die Mein Offenbarungswort noch relativ neu ist,
wiederhole Ich, was Ich euch schon des öfteren gesagt habe:
„Alles,
was die Himmel verlassen hat, befindet sich – ohne es zu wissen und
vielleicht auch ohne es zu wollen – mit dem ersten Schritt nach draußen
schon wieder auf dem Heimweg, denn der große oder kleine Kreis, auf dem
die Seele ihren Weg außerhalb der Himmel geht, endet wieder dort, wo er
begonnen hat: im Licht!“ 1)
Euer
wahres Wesen ist unsterblich. Die Zeit eures Erdenlebens dient zur
Erkenntnis, zum Lernen und zum Reifen, möglicherweise auch zur
Wiedergutmachung oder Abtragung früherer Schuld. Immer wird durch euch
selbst der Entwicklungsgrad eurer Seele geprägt, die in ständiger
Wechselwirkung mit eurem materiellen Körper steht. Beides wirkt
ununterbrochen aufeinander ein, und ebenso ununterbrochen wird dabei
euer Bewußtsein geformt, das zu jedem Zeitpunkt eures irdischen oder
jenseitigen Daseins eine ganz individuelle Beschaffenheit aufweist.
Die
Ordnung innerhalb Meiner Schöpfung ist durch das Gesetz der Anziehung
geregelt. Die Seele ist nach ihrem Austritt aus dem irdischen Körper
wieder auf ihrer „Kreisbahn“ unterwegs, die in aller Regel aber eher
einer „Achterbahn“ gleicht. Wo sie ihren Platz findet, hängt von ihrer
Entwicklung, ihrem energetischen Potential, ihrer Schwingung ab. Dort
wird sie für eine kürzere oder längere Phase ihr vorläufiges Zuhause
finden.
Mit dem Wissen, daß die Seele – das bist du, Mein Kind, und nicht irgendein abstraktes Gebilde
– sich dort wiederfindet, wo sie ihren Neigungen, ihren Wünschen, ihren
Stärken und Schwächen entsprechend hingehört, wird es nicht unwichtig,
in welchem Zustand sie den Körper verlassen hat. War sie in Liebe mit
Mir verbunden? Hat sie das Gefühl gehabt, ihre Erdenzeit genutzt zu
haben? War ihr Bemühen ernsthaft, die Gottes- und Nächstenliebe in ihrem
Leben umzusetzen? Standen geistige oder materielle Interessen in den
Jahren ihres Erdenlebens im Vordergrund? Haben Unsicherheit,
Unwissenheit, Angst oder ein rein weltliches Streben sie geprägt?
Unzählig
sind die Varianten der Seelenzustände, genauso unzählig sind die
Stätten im Jenseits, die die Seelen erwarten: von den niederen
Astralbereichen über die Reinigungsebenen, die Reife- und Aufbauplaneten
bis hin zu den Sphären, die licht und weit sind und schon die
Herrlichkeit der Himmel ahnen lassen.
Ich
will euren Blick nach vorne lenken, euch dazu anhalten, ja euch dafür
begeistern, voller Freude an eure lichte Zukunft zu denken – ohne dabei
selbstverständlich eure Aufgaben im Diesseits zu vernachlässigen. Denn
es hat seinen Grund, daß ihr da seid, wo ihr seid, in dieser Zeit, unter
diesen Umständen, in diesem Land und eurem jetzigen Umfeld. Alles dient
dazu, euch eine gute Ausgangsbasis zu schaffen, eine Art Sprungbrett
für eure Seele – nochmals: für euch selbst! –, damit ihr drüben
darauf aufbauen könnt. Der Schlüssel dazu, der jedem zur Verfügung
steht, trägt den von Mir schon häufig gebrauchten Namen: liebe – und sonst nichts.
So
kommt ihr Schritt für Schritt voran, erlebt mehr und mehr die geistige
Freiheit, durchschaut die Machenschaften der Dunkelheit und lernt,
schöpferisch zu wirken. Eure Fahrt auf der Achterbahn neigt sich ihrem
Ende zu, der Kreis beginnt, sich wieder zu schließen, bis schließlich
der verlorene Sohn und die verlorene Tochter wieder daheim sind, bei
Mir.
Es
ist nicht unwichtig, sich entsprechendes Wissen anzueignen, aber
weitaus wichtiger ist es, die nötigen Folgerungen aus Erkenntnissen und
Überzeugungen zu ziehen. Und die lauten, was das Thema „Leben nach dem
Tod“ betrifft: Was ändere ich nun in den noch vor mir liegenden
Erdenjahren? Besteht überhaupt, nach einer ehrlichen, inneren Prüfung
die Notwendigkeit, etwas anders zu machen? Etwas ernsthafter als bisher
anzugehen? Oder lehne ich mich jetzt lediglich beruhigt und mit etwas
weniger Angst zurück?
Ich
Bin in die Welt gekommen, um zu retten und um zu erlösen. Beides habe
Ich vollbracht: Kein einziges Meiner Kinder geht verloren, und für alle
besteht wieder die Möglichkeit, in die Himmel zurückzukehren. Wie das
geschehen kann, zeigt euch Meine Lehre der Liebe, die Ich als Jesus von
Nazareth brachte; und es zeigen Meine weiterführenden Weisungen und
Aufklärungen, die Ich in eurer Zeit geben kann, weil das Bewußtsein und
das Verständnis ein anderes geworden sind als vor 2.000 Jahren.
Die
Innere Arbeit, die Veredelung des Charakters mit gleichzeitiger
Stärkung der Seele, steht im Mittelpunkt des Rückwegs, den jeder – ohne
Ausnahme – gehen muß, um wieder heimzufinden. Entscheidend, Meine
Geliebten, ist dabei eure Motivation. Es ist sinnlos, sich aus Angst vor
dem, was nach dem leiblichen Tod eventuell alles auf euch zukommen
könnte, für diese oder jene Glaubensrichtung zu entscheiden in der
Hoffnung, darin eine Garantie zu finden für ein glückliches Leben im
Jenseits.
Angst
ist immer der schlechteste Beweggrund von allen. Ich wünsche Mir freie
Kinder, die sich ihrer himmlischen Herkunft und inneren Stärke bewußt
sind; die um die Liebe wissen, die sie in sich tragen, die dieser Liebe
Raum in ihrem Leben geben, und die aus Liebe zu Mir, ihrem himmlischen
Vater, den Heimweg antreten. Das Wissen um euer ewiges Leben kann und
soll euch dazu bewegen, über die rein sachlichen Fakten hinaus euer
jetziges Leben zu betrachten. Macht eine Art Inventur und seid gewiß,
daß Ich dabei an eurer Seite Bin; und daß Ich mit all Meiner Liebe euch
bei den Punkten unterstütze, die ihr als verbesserungswürdig erkennt.
Denn Ich wünsche Mir, daß du, du und du, daß ein jeder von euch, so bald
wie möglich zu Mir zurückfindet, weil Ich Sehnsucht nach dir, nach euch
habe.
Wer
mit einem offenen Herzen Meine Worte in sich aufnimmt, der wird
erkennen, wie gefährlich die Fallen sind, die die Finsternis durch die
Verdrehung Meiner ewigen Wahrheit aufgestellt hat; und wie notwendig es
ist, das Bewußtsein dafür zu schärfen, was aus Meiner Liebe kommt und
was nicht. Ein reines und klares Bewußtsein kann keine falsche Lehren
hervorbringen, ebenso wie ein unreines und trübes keine richtige Lehren
verkünden kann.
Für
alle Menschen gilt, sich aus dem großen und breiten Strom der
Nur-Mitläufer zu verabschieden und Eigenverantwortung für ihr Leben zu
übernehmen. Das ist sicher nicht ganz leicht, zumindest dann nicht, wenn
dies über einige oder viele Inkarnationen praktiziert wurde. Es gehört
ein wenig Mut dazu, aber denkt daran, daß die größte Macht der Schöpfung
in euch lebt und euch alle Hilfe gibt, sofern ihr bereit seid, andere
Wege in eurem Denken und Handeln einzuschlagen.
Oft
wird inzwischen von euch der Begriff „Bewußtsein“ verwendet, ohne daß
die meisten wirklich wissen, was sich dahinter verbirgt. Einst, bevor
ihr aus den unterschiedlichsten Gründen die Himmel verlassen habt, war
euer Bewußtsein strahlend und kristallklar. Es gab keinerlei
Einschränkungen; eure Liebe, eure Weitsicht, eure Weisheit, euer
geschwisterliches Verhalten, euer Wollen und Tun, das in Meinem Willen
ruhte, eure geistige Stärke, einfach alles, was euer himmlisches Wesen
ausmachte, war vollkommen. Es war eine Daseinsform, die mit menschlichen
Worten nicht zu beschreiben ist; die ihr in eurem tiefsten Inneren
immer noch seid, eingebunden in eure Seelenhüllen und euren materiellen
Körper.
Beim
Verlassen der göttlichen Sphären legten sich nicht nur Seelenhüllen um
euren geistigen Leib, auch euer Bewußtsein veränderte sich; es schränkte
sich ein, und zwar immer mehr, je weiter ihr euch von der Quelle allen
Lebens entferntet. Das menschliche Bewußtsein stellt nur noch einen
schwachen Abglanz des ursprünglichen dar. Es wird, ähnlich wie die
Seele, durch den Menschen selbst geformt. Während der Tod alles
Materielle samt Gehirn und Unterbewußtsein auslöscht, nimmt die Seele
das ihr eigene Bewußtsein mit ins Jenseits und bringt es bei einer
erneuten Inkarnation mit in das neue Leben.
Das
ist einer der Gründe für die Individualität des Menschen, die zwar im
Äußeren durch seine Eltern bestimmt, im Inneren aber maßgeblich von
Seele und Bewußtsein geprägt wird. Im Verlaufe der körperlichen
Entwicklung wird daher für jeden, der gelernt hat, aufmerksam zu
schauen, immer deutlicher, wes „Geistes Kind“ der Mensch tatsächlich
ist. Denn das Innere drückt sich mehr und mehr im Äußeren aus.
Euer
Bewußtsein gibt euch vor, was ihr esst und trinkt, wie ihr euch
kleidet, welche körperlichen Aktivitäten ihr bevorzugt, wie und – wenn
ja – ob ihr liebt, welche Vorlieben und Abneigungen ihr habt, was ihr
denkt, was ihr glaubt, was ihr ablehnt oder für richtig haltet; es
bestimmt euer gesamtes Verhalten, das neben eurem Denken auch das daraus
resultierende Tun umfaßt. Es gibt nichts, was ihr mit Überzeugung gegen
euer Bewußtsein tun könnt.
Ihr
habt nur das eine; wollt ihr anders denken und handeln, so muß sich
zuvor euer Bewußtsein verändern, und zwar durch eine freiwillige
Entscheidung eurerseits: auf der Grundlage der Liebe zu Mir oder der
Erkenntnis, die sich auf der Suche nach der Wahrheit einstellt, wie Ich
es zuvor erläuterte.
Das gleiche Prinzip gilt für alle Menschen, also auch für deinen Nächsten. Und
so wenig, wie du es dir wünschst, daß man in deine Freiheit eingreift
und ein anderes Verhalten von dir fordert als das, was du momentan an
den Tag legst, so wenig hast du – hat keiner – das Recht, seinen
Nächsten abzuwerten oder gar zu verurteilen, weil der das lebt, was ihm sein Bewußtsein als für ihn richtig und lebenswert und ihm gemäß vorgibt!
Ich
werde auf dieses Thema in Meinen nächsten Offenbarungen zurückkommen,
weil es für ein Zusammenleben in gegenseitiger Toleranz von
entscheidender Bedeutung ist. Denn aus dieser Gesetzmäßigkeit ergibt
sich Grundlegendes in bezug auf euer Verhalten und die von euch
freiwillig angestrebte Veränderung eures Verhaltens; für den, der es
konkreter mag: eures Charakters.
Wer
Meine Gesetzmäßigkeiten kennt, sie anerkennt und sich bemüht, danach zu
leben, dessen Bewußtsein verändert sich. Er selbst wird dies an sich
bemerken, weil sein Vertrauen in Mich und Meine Führung wächst, weil
seine Unsicherheiten und Zweifel schwinden, seine Unruhe sich legt und
Mein Friede mehr und mehr in sein Inneres einzieht. Und seinem Umfeld
wird ebenfalls auffallen, daß er begonnen hat, auf die einzige richtige
Art zu „missionieren“: durch die Umsetzung Meines Liebegebotes und die
damit verbundene positive Ausstrahlung auf seine Mitmenschen.
Er
hat dann auch für sich persönlich den Aspekt Meines Gesetzes
akzeptiert, von dem Ich zu Anfang mit Blick auf eure politischen,
wirtschaftlichen und religiösen Führer sprach: „ … daß jede Handlung
negativer Art schon den Keim der negativen Wirkung in sich trägt, der
zum Samen wird und dann zur Frucht, die zur Ernte kommt“. Er weiß auch,
weil er mit Mir seine Erfahrungen gemacht hat, daß ebenso jede Handlung
positiver Art ihren Kern in sich trägt, der schließlich gute Früchte
trägt.
Das
ist die beste Vorbereitung, die ihr für euren über kurz oder lang
anstehenden „Umzug“ treffen könnt. Ich helfe euch dabei, denn Ich liebe
euch unendlich. ..... Amen
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