Aus Liebe zu Gott
Offenbarung vom 14. Januar 2019, erhalten durch das Innere Wort.
Die Ansprache
Gottes an den Menschen bzw. durch den Menschen vollzieht sich, wie alles in der
Schöpfung, nach unumstößlichen, geistigen Gesetzmäßigkeiten. Die
unterschiedlichen Schwerpunkte und Betrachtungsweisen in den Offenbarungen
ergeben sich durch die göttlichen Grundaspekte der Ordnung, des Willens, der
Weisheit, des Ernstes, der Geduld, der Liebe und der Barmherzigkeit,
entsprechend auch der geistigen Mentalität desjenigen, der das Offenbarungswort
aufnimmt. In und über allem aber wirkt die Liebe als Träger aller Offenbarungen,
ohne die ein echtes Gotteswort nicht möglich ist.
Göttliche
Offenbarung:
Söhne und Töchter Meiner Liebe, als das in euch
wohnende geistige Wesen noch bei Mir in der unbeschreiblichen Herrlichkeit,
Unendlichkeit und Schönheit der Himmel war, da waren Erkenntnis und
Unterscheidungsvermögen in einer Klarheit, ja in einer Brillianz euer eigen,
die jede menschliche Vorstellungskraft übersteigt. Das galt und gilt für alle Meine Kinder; denn Ich habe euch
mit Teilen Meiner göttlichen Kraft und Größe und einem voll erschlossenen
Bewußtsein ausgestattet.
Schließt
für einen Moment die Augen, und laßt, auch wenn es euch nur sehr schwer oder
kaum gelingt, dieses Bild eines himmlischen Geschöpfes – des Engels, der ihr
auf ewig seid – in euch entstehen. So sehe Ich euch, jeden einzelnen Sohn, jede
einzelne Tochter: unendlich stark, unendlich souverän, unendlich liebefähig
und voller Verstehen und Weisheit.
Dann habt
ihr aus unterschiedlichen Gründen die Himmel verlassen. Aber ob dies durch den
Fall bedingt war oder aus dem Wunsch heraus, in die Materie hinabzusteigen, um
aus Liebe zu Mir und euren Erdengeschwistern diesen zu helfen: In jedem Fall
habt ihr bei eurer Einverleibung in einen menschlichen Körper vieles an
geistigem Potential zurücklassen müssen, das zuvor euer Leben und Wirken in den
Himmeln bestimmt hat.
Das war
bei Mir, als Ich in Jesus von Nazareth inkarnierte, nicht grundsätzlich anders.
Auch Ich hatte als Jesus zu kämpfen und zu überwinden; ansonsten hätte Ich euch nicht Vorbild sein und dadurch zeigen können,
wie man die Liebe lebt, wie man die Vorgehensweise der Finsternis erkennt,
wie man sich dagegen wappnet – und dennoch in der Liebe bleibt –, und wie man
schließlich die Auseinandersetzungen mit den zahlreichen Anfeindungen gewinnt
und dabei Schritt für Schritt die Göttlichkeit seines Wesens wieder erschließt.
Stellen doch die Angriffe, denen jeder ausgesetzt ist, nichts anders dar, als
ein ununterbrochenes Anrennen gegen
die Abwehr eures Menschen, um die mehr oder weniger gut gesicherte „Festung Seele“ zu schädigen, um der es den
Gegensatzkräften in Wirklichkeit geht.
Im
Gegensatz zu euch weiß die Dunkelheit nämlich darum, daß eure Seele
gegenüber eurem vergänglichen Körper der wichtigere Teil eures Wesens ist.*)
Denn eure Seele – das seid ihr, wenn ihr
euren Körper verlassen habt und in die jenseitigen Welten geht – verbleibt
über unterschiedlich lange Zeiträume in den Sphären, die ihrer Schwingung oder
ihrem Zustand entsprechen, bis sie sich in den feinstofflichen Bereichen
weiterentwickelt oder sich zu einer neuen Inkarnation entschließt.
Deshalb versuchen die satanischen Kräfte
ununterbrochen und bei jeder sich bietenden Gelegenheit, den Menschen davon
abzuhalten, sich im Sinne der Liebe zu entwickeln. Denn eine Seele, die sich in ihrem Bemühen, die Liebe
zu leben, nicht hat beirren lassen, geht im Jenseits in lichte Bereiche, in
denen sie für Meine und eure Gegenspieler nicht mehr zu erreichen ist. Daher
sind der Körper des Menschen, seine Psyche, sein Umfeld und vieles mehr nur
insofern das Angriffsziel der Finsternis, als sie darüber Einfluß auf euren
feinstofflichen Körper, auf eure Seele, nimmt.
Wenn auch
euch wirklich bewußt wäre, daß euer Leben ewig währt, würden die meisten von
euch sich anders verhalten als bisher. Mit „bewußt“ meine Ich nicht, daß ihr um
ein Leben nach dem Tod oder um eure wahre, himmlische Heimat wißt. Ihr, die ihr
Mein Offenbarungswort kennt, das Ich seit Jahrhunderten und verstärkt in den
letzten Jahrzehnten in die Welt gebe, wißt darum; ebenso die vielen, die
Antworten auf die wichtigen Fragen nach dem „Woher, Warum und Wohin?“ gesucht
und gefunden haben.
Aber Wissen ersetzt nicht Bewußtheit! Letztere entwickelt sich, wenn ihr mit Mir
lebt, wenn ihr daran denkt, euer
Verhalten im Alltag nach Meinem Liebegebot auszurichten, wenn ihr euer
Hauptaugenmerk nicht mehr darauf richtet, als Mensch möglichst „gut über die
Runden zu kommen“, sondern wenn ihr die Erkenntnis eurer ewigen Existenz in
euer Denken, Reden und Handeln mit einbezieht. Wenn ihr euch darum ernstlich bemüht, dann Bin Ich
derjenige, der euch eure Wege schon zu Lebzeiten so bereitet, daß euer
Vertrauen aufgrund der mit Mir gemachten Erfahrungen wächst und wächst, und
alle eure Sorgen und Zweifel hinfällig werden.
Ich weiß,
daß ein solches Leben – angstfrei und geborgen wie an der Brust der Mutter –
auch euer sehnlichster Wunsch ist. Ich Bin als die selbstlose und
bedingungslose Liebe nicht nur bereit, euch diesen Wunsch zu erfüllen; Ich
warte direkt darauf, daß ein Kind sich in diesem Geiste Mir zuwendet. Denn es
gibt nichts Schöneres für Mich, als das innere Aufwachen eines Menschen und
seiner Seele zu begleiten und Mich daran zu erfreuen, wenn sich ein Sohn oder
eine Tochter Meiner Liebe auf den Weg zurück in die ewige Heimat macht! Würdet
nicht auch ihr als Eltern alles daransetzen, eurem Kind die Heimkehr zu
erleichtern? Könnt ihr im Ernst glauben, Ich wäre dazu – und zu unendlich viel
mehr – nicht bereit oder nicht in der Lage?
Wenn ihr
das Gesagte bejaht, dann ergibt sich daraus, daß auch Mir das Wohl eurer Seele
vorrangig am Herzen liegt; was nicht bedeutet, daß Ich nicht auch für euer
leibliches Wohl sorge, und zwar in dem Maße und auf die Weise, wie ihr dies zulaßt, und wie es Mir daraufhin unter
Beachtung eures freien Willens möglich ist. Aber da euer materieller
Körper vergeht und gar nicht in feinstoffliche Bereiche aufgenommen
werden kann – wie es viele aufgrund falscher und irreführender Lehren eurer
Theologen immer noch glauben –, kann Meine Fürsorge in erster Linie nur eurer
Seele gelten.
Euer
Mensch dient auch Mir dazu, ihn über den Weg der Selbsterkenntnis und die sich daraus ergebenden Schritte zur
Einsicht und Veränderung seines Verhaltens zu bewegen, was entsprechende
Auswirkungen auf seine Seele hat. Wobei Ich darauf bedacht Bin, jeden eurer
Schritte so zu lenken, daß er einerseits in die gewünschte Richtung – das heißt
„himmelwärts“ – führt, und daß dies andererseits mit so wenig Unpäßlichkeiten
für den Menschen verbunden ist wie möglich. Aber es führt kein Weg daran vorbei, daß ihr eure Schritte machen und
auf eurer ganz persönlichen „Jakobs- oder Himmelsleiter“ Sprosse für Sprosse
erklimmen müßt. Dabei sind die Lebensschule
Erde und euer Schicksal Meine Werkzeuge und eure Lehrer.
Die
Einhaltung von Vorschriften, die Menschen erfunden haben, die
buchstabengetreue, starre Erfüllung der an frühere Zeiten angepaßten Gesetze,
die Pflege von althergebrachten Traditionen,
die Übernahme von Verhaltensmustern,
die die „Väter“ schon praktiziert haben – all
das und vieles mehr bringt euch Meinem Herzen keinen Schritt näher. Es mag
sich zu Anfang für den einen oder anderen als notwendig erweisen, damit er
sich überhaupt dem Gedanken nähern kann, daß es wohl doch eine höhere Macht
gibt, der man zu Diensten sein sollte. Er tut dies dann auf die Weise, wie man
es ihn gelehrt hat, weil er es nicht besser weiß. Aber wenn diese Hilfsmittel,
diese von Mir zugelassenen „Krücken“ – denn mehr stellen sie aus geistiger
Sicht nicht dar – nicht als allererste Sprosse auf eurer Leiter
erkannt und dann im Zuge eurer geistigen Entwicklung überwunden werden,
stellen sie ein großes Hindernis dar, das euch möglicherweise auf lange Zeit
an einer Weiterentwicklung im Sinne des Liebegebotes hindert, das Ich als Jesus
von Nazareth gelehrt habe.
Betrachtet
unter diesem Gesichtspunkt das, was Ich euch zuvor über die Einflußnahme der
Finsternis auf die Schwächen des Menschen gesagt habe. Damit hat sie das Ziel,
die Reifung eurer Seele durch eure eigenen Erkenntnisse und
Entscheidungen zu verhindern, erreicht. Und wenn ihr euch umschaut – und wer
mag, der kann dabei in den Spiegel sehen, wenn er dies für wichtig erachtet –,
so erkennt ihr das Ausmaß dieser satanischen
Einflußnahme mit der Folge eines gewollten geistigen Stillstands.
Ich werde
Meine geteilte Schöpfung wieder einen, das heißt, daß Ich alles, was gefallen ist, wieder in die Einheit zurückführen werde. Das
ist Mein Wille, der in Meiner Liebe gegründet ist! Wer will sich diesem
Meinem Willen auf Dauer erfolgreich widersetzen? Eine solche Kraft existiert
nicht! Denn das würde bedeuten, daß das Geschöpf größer wäre als der Schöpfer.
Oder das Licht mächtiger wäre als die Quelle, aus der es hervorgeht …
Ich Bin
vor zweitausend Jahren in die Welt gekommen und habe der beabsichtigten
Zerstörung durch die Dunkelkräfte einen Riegel vorgeschoben. Und nicht nur das:
Gleichzeitig wurde allen Menschen und Seelen Meine Christuskraft in ihr Inneres
gelegt, die ihnen ihre Heimkehr ermöglicht, ihren Wiedereintritt in ihre ewige
Heimat; denn deren Tore waren, durch den Fall bedingt, bis zu diesem Zeitpunkt
verschlossen. Ich habe die Himmel durch Meinen Sieg, der ein Sieg des Lichtes und
der Liebe über das Dunkle und Gegensätzliche war, wieder geöffnet.
Der größte Teil des Volkes, in das Ich Mich
inkarnierte, hatte sich in seinen Empfindungen und Gedanken und daraus folgend
auch in seinem Tun weit von Mir entfernt.
Die Menschen beteten einen Gott an, dem sie im Äußeren herrliche Tempel bauten, den sie in ihrem Inneren aber nicht mehr kannten und verspürten.
Die pflichtgetreue Einhaltung ihrer Gesetze war für sie der Maßstab für ein
gottgefälliges Leben geworden. Sie verehrten Mich in ihren Steinhäusern und
achteten darauf, Mir auf die rechte Weise ihre äußeren Opfergaben zu bringen. Die Pflege von Traditionen und Riten ersetzte bei vielen die
Überprüfung ihrer Bereitschaft, Mir „innere Opfer“ zu bringen. Die
geschwisterliche Liebe, das Für- und Miteinander, die Demut und das Bemühen um
Herzenswärme wurden von nur wenigen als Meßlatte angelegt.
Die Dunkelheit hatte es unter gezielter Einflußnahme
auf menschliche Schwächen verstanden, die Wichtigkeit allen Tuns ins Äußere zu
verlegen. Die Liebe, die
treibende Kraft jeder Entwicklung, führte ein Schattendasein. Große Teile
der Priesterkaste, die über viele Jahrhunderte ihre Stellung auf- und ausgebaut
hatte, waren zu einem Instrument negativer Kräfte geworden und übten Macht über
das Volk aus. Ihre Anweisungen, Vorschriften und Verbote waren bei den Menschen
und ihren täglichen Verrichtungen allgegenwärtig.
Ich wußte
sehr wohl, auf welch geballten Widerstand Ich stoßen würde; denn Meine einfache
Lehre würde ihre Lehre – sowohl kurzfristig als auch auf lange Sicht betrachtet
– zum Wanken bringen, ihr Kartenhaus zusammenstürzen lassen und ihr Ansehen und ihre Autorität bei vielen
schmälern. Es war daher auch nicht das
einfache Volk, das sich Mir verschloß;
es waren die Schriftgelehrten, Pharisäer und Priester, die in Mir ihren
Feind sahen. Inspiriert durch die Gegensatzkräfte hetzten sie die unwissende
und leicht zu beeinflussende Masse des Volkes auf und stachelte sie an, Meinem
Wirken ein Ende zu setzen. Der Rest ist bekannt.
Aber
vielen ist er dennoch nicht in seinem ganzen Umfang bekannt; denn Mein körperlicher Tod war nicht das Ende,
sondern es war der Anfang. Es war der Beginn der Heimholung all Meiner Kinder. Dies war Mein Wille, und er erfüllte
sich.
Wer in
falscher Sicht Meine Mission als gescheitert beurteilt, den frage Ich: „Ist der
Landmann gescheitert, nur weil der Samen, den er in den Boden gelegt hat, erst
aufgehen muß und daher nicht sogleich die gewünschten Früchte hervorbringen
kann?“
Was war an Meiner Botschaft
so gefährlich, daß die Tempeldiener und ihr Gefolge alles daransetzten, sie zu
unterbinden?
Ich
stellte die Notwendigkeit ihrer Heilsvermittlung und damit ihre
Lehr-Berechtigung infrage! Ich lehrte, daß jeder Mensch einen
direkten Zugang zu Gott in seinem Inneren hat. Ich stellte diesen Gott als die Liebe dar, als
einen Vater, zu dem jeder jederzeit kommen kann – ohne einen Umweg über einen
äußeren Vermittler, über Bibelkundige, Studierte und Gelehrte machen zu müssen.
Und Ich gab den Menschen den einzig erforderlichen Schlüssel an die
Hand, der sie befähigt, den Weg zu Gott erfolgreich beschreiten zu können: die im Alltag gelebte Liebe! Was auf
den denkbar kürzesten und einfachsten Nenner gebracht lautet: Liebe – und sonst nichts.
Das
machte Mich zu ihrem Feind, denn Meine Worte und Mein Wirken waren
revolutionär. Damals wie heute.
Viele aus
dem Volk aber glaubten Mir und glaubten an Mich, wenngleich sie nicht alles
verstanden, was Ich ihnen sagte. Aber sie spürten
die Wahrheit in Meinen Worten. Sie ließen zu, daß Ich das Feuer der Sehnsucht
und Liebe in ihnen entfachte, denn es sollte ein Flächenbrand werden, der sich
über die ganze Erde ausbreitet, auf daß sich Mein Wort erfüllt: „Ich mache alles neu!“. Es ist ein
Flächenbrand geworden, auch wenn ein Blick auf euer Weltgeschehen das Gegenteil
zu spiegeln scheint und immer wieder die Frage aufwirft: „Vater, wann werden
die Früchte Deiner Liebelehre sichtbar?“
Meine Söhne und Töchter, ihr
wißt inzwischen, daß alles ständige
Evolution ist, und daß nichts „von alleine und in einem Augenblick“ so
wird, wie es werden soll. Dieses Prinzip betrifft sowohl die geistige als auch
die materielle Schöpfung.
Wenn ihr
einem Kind etwas Gutes tun wollt, dann werdet ihr ihm das, was es lernen soll,
so aufbereiten und richtig dosiert nahebringen, daß es verstanden werden kann.
Dabei werdet ihr schrittweise vorgehen, eines
wird auf dem anderen aufbauen. Kein Verantwortlicher käme auf die Idee, ein
unwissendes Kind mit dem kompletten Wissen zu überschütten.
Glaubt
ihr, Ich habe als Jesus von Nazareth anders gehandelt? Traut ihr Mir zu, daß
Meine Weisheit vor zweitausend Jahren in der Lage war – gestern so gut wie
heute und in alle Ewigkeit –, die Menschen das zu lehren, was sie entsprechend ihrem
Bewußtsein, das heißt ihrer Auffassungsgabe,
verstehen und auch anwenden konnten – und nicht mehr? Sie also nicht zu
überfordern, indem Ich sie mit einer Unmenge von geistigen Wahrheiten und
Gesetzmäßigkeiten überhäufte?
Wenn ihr
sicher seid, daß Ich so handle, dann wißt ihr auch gleichzeitig, daß Meine damaligen Belehrungen nur das erste
Glied einer unendlich langen Kette Meiner Weisheit darstellten, obgleich
sie schon den Kernsatz enthielten: „Liebe
Gott, deinen Vater, über alles, und deinen Nächsten wie dich selbst.“ Dann
wißt ihr auch, daß es darüber hinaus aber noch weitaus mehr hätte zu sagen
gegeben, besonders auf die Umsetzung dieses Gebotes bezogen, auf die dabei
auftretenden Schwierigkeiten, auf die ständige, unsichtbare Präsenz der
Finsternis und ihre Störmanöver, auf eure Möglichkeiten, innerlich zu
erstarken, um dagegen gewappnet zu sein, auf das Gesetz von Saat und Ernte, das
ununterbrochen in euer Leben hineinwirkt und vieles mehr.
Aber
selbst in Meinem engsten Umfeld, in Meiner Familie und bei Meinen Aposteln und
Jüngern, stieß Ich nicht selten auf Unverständnis; denn das neue Denken
– in absoluter Freiheit Gott, dem Vater, im eigenen Inneren zu begegnen – war
für die meisten etwas Ungewohntes. Stark waren noch die Bindungen der
Erziehung, gesellschaftliche Zwänge und oft auch die Bürde vergangener
Inkarnationen.
Ich tat
das, was auch ihr tun würdet, wenn ihr erkennt, daß die Grenzen der Lern- und
Aufnahmefähigkeit und des Verstehens bei eurem Gegenüber erreicht sind: Ich
verschob weitere Belehrungen, die Ich oft in Gleichnisse und Bilder verpackte,
auf einen später Zeitpunkt und versprach,
den Menschen Meinen Geist zu senden, der sie tiefer in Meine Weisheiten
einführen wird.
Ich habe Mein Versprechen gehalten.
Die Dunkelheit war jedoch nicht untätig. Sie hat eure
Schriftgelehrten zu der Überzeugung bringen können, daß Mein Wort, welches nur
als Fragmente in eurer Schrift festgehalten ist und an vielen Stellen nicht
mehr dem Original entspricht, alles
sei, was Ich Meinen Menschenkindern zu verkünden habe. Diese falsche Meinung haben
sie an euch weitergegeben, und sie
tun dies heute noch; teilweise noch unter Androhung ewiger Höllenstrafen,
wenn auch nicht mehr so öffentlich und offensichtlich wie früher.
Was
empfindet ihr, wenn man euch erklärt: „Alles, was durch Gott gesagt wird, muß
sich an dem messen lassen, was Er bereits gesagt hat“? Was würdet ihr einer
Schulleitung antworten, die den neuen und aufbauenden Lehrstoff der 2. Klasse
ablehnt mit der Begründung, er wäre nicht im Lehrstoff der 1. Klasse enthalten?
Würdet ihr einfach darüber hinweggehen oder vielleicht nur mit den Schultern
zucken? Nie und nimmer! Und wenn es um die viel wichtigere Entscheidung geht,
die die Entwicklung und den Werdegang euer Seele betrifft?
Seid wachsam, Meine Söhne und Töchter, und gebraucht
euren Verstand!
Ihr, Meine geliebten Menschenkinder, habt in vielen
Fällen und bei vielen Gelegenheiten nicht auf euer Herz gehört, obwohl Fragen und Unsicherheiten da waren. Und dies
ist einer der Gründe dafür, daß Ich euch die Herzenslogik lehre, die euch zu eigenverantwortlichen, von
jeglicher Beeinflussung und Bindung freien
Kindern Meiner Liebe machen soll.
Wenn ihr euer Herz befragt und euren Verstand mit
einbezieht – wobei er seine Aufgabe
als rechte Hand des Herzens am besten erfüllt –, wird sich euch vieles in eurem
Inneren erschließen. Ihr werdet zu Antworten finden, die eurem Intellekt
verschlossen bleiben. So legt ihr Schritt für Schritt eure Unwissenheit und oft
auch die noch vorhandenen Ängste ab, mit der die Finsternis euch zu Knechten
und Mägden gemacht hat, während ihr doch in Wirklichkeit freie Geschöpfe der
Himmel seid!
Erinnert
euch an Meine Eingangsworte: Neben vielen anderen Meiner göttlichen
Eigenschaften ist auch eine nicht zu trübende Klarheit im Empfinden und Denken
euer eigen, wenn auch oft noch leicht bis stark abgedeckt durch eure eigenen
Vorstellungen. Wenn ihr bereit seid, diese Klarheit, die ein Teil eurer
Bewußtheit ist, anzustreben oder weiterzuentwickeln, dann seid ihr mehr und
mehr davor gefeit, in die zahlreich
aufgestellten Fallen eures Gegners zu laufen. Denn dann seid ihr fest
verwurzelt in Mir.
Dazu gebe
Ich euch ein Bild:
Jede
Ideologie gleicht einem Wind, der über das Land geht. Hier ist er schwächer,
dort ist er stärker, je nachdem, welche Inhalte er mit sich trägt. Was nicht
fest verwurzelt ist, nimmt er mit und trägt es fort in die von ihm gewünschte
Richtung. Oder es wird mal hierhin und mal dorthin geblasen, haltlos wie eine
Feder im Wind. Auf diese Weise kann es keine Wurzeln schlagen, sich nicht fest
in der Erde verankern. Es ist und bleibt ein Spielball von Kräften, die an seinem Wachstum nicht interessiert
sind und deshalb alles versuchen, ihn in Bewegung zu halten und ihn damit davon
abzuhalten, in Kontakt mit der Erde zu kommen. Die Lösung, die gleichzeitig die
Rettung des Entwurzelten darstellt, liegt in seiner Entscheidung und in der
anschließenden Umsetzung, dort tiefe und feste Wurzeln zu schlagen, wo
Sicherheit gewährleistet ist: in Mir,
der allumfassenden Liebe.
Werdet, seid
und bleibt euch bewußt, Meine Geliebten, daß
Ich in euch liebe. Mein Beistand hat euch schon in so vielen Situationen
geholfen; meistens habt ihr nicht einmal bemerkt, daß Ich euer Wegbegleiter und
Beschützer war. Meine Hilfe wird sich verstärken, wenn ihr darangeht, mit Mir
gemeinsam die beschlagenen Fenster eurer Seele zu putzen. So verliert euer Ego
immer mehr an Macht über euch, und das teilweise noch verborgene Kind Meiner
Liebe – das himmlische Wesen in euch – entfaltet sich und kommt stärker und stärker
zum Ausdruck.
Dann wird
es euch schließlich zu einer Gewißheit, mit der sich wunderbar leben läßt: Daß es nur Leben und keinen Tod
und keine Vernichtung gibt. Dann gewinnt die Freude darüber die Oberhand,
daß ihr den Weg an Meiner Hand eingeschlagen habt, um wieder zu dem zu werden, was ihr seit Ewigkeiten
seid; daß ihr dabei seid, euer himmlisches Erbe anzutreten und das wieder in Besitz zu nehmen, was schon
immer euer Eigentum war, und was ihr euch als Mensch so sehr ersehnt habt:
unendliche Geborgenheit, inneren Reichtum in Fülle, bedingungsloses Vertrauen,
grenzenlose Freiheit und eine Liebefähigkeit, die ihr nicht für möglich
gehalten hättet.
Das alles ist in euch! Ich Bin in die Welt gekommen,
um mit euch den Weg zu gehen, der in dieses Land führt. Es liegt viel näher,
als ihr denkt.
Wenn euer
Herz offen ist, so werdet ihr bei aller Ernsthaftigkeit Meiner Worte dennoch
Meine Liebe darin entdecken. Ihr werdet sie um so tiefer und direkter
verspüren, je intensiver ihr mit Mir lebt. Ihre wahre Größe allerdings werdet
ihr erst begreifen und erfahren, wenn ihr wieder ganz bei Mir seid ….. Amen.
*)
Geist =
das individuelle, ewige, von Gott geschaffene Wesen, der Wesenskern in Seele
und Mensch
Seele = ist die feinstoffliche Hülle, die den Wesenskern umschließt,
und die gleichzeitig die Summe der Belastungen darstellt
Körper =
der menschliche Leib, in den sich bei einer Inkarnation die Seele, darin
eingeschlossen der Geist (Wesenskern), inkarniert

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