Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in denen wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 5144, erhalten durch das Innere Wort am 04.06.1951
Entwicklung freier Wille, nicht Willkür Gottes ....
Der göttliche Funke im Menschen ist sein Wegweiser auf
dieser Erde, denn er treibt den Menschen an zum Guten, und er warnet ihn
vor bösem Handeln und Denken .... doch immer nur leise, so daß er
gehört und gespürt werden kann, doch nicht gehört und gespürt werden muß,
weil er sich nicht vordrängt, sondern das Lauschen des Menschen nach
innen verlangt, um vernommen zu werden. Darum ist wieder erst der Wille
des Menschen nötig, um der feinen Stimme in sich gewahr zu werden. Der
Wille also ist das erste, und ihm entsprechend wirken alle Gnaden, wozu
auch das Äußern des göttlichen Funkens im Menschen gehört. Der Wille
aber ist frei, weder von oben noch von unten wird zwangsmäßig auf ihn
eingewirkt .... weder Gott noch Sein Gegner bestimmen das Wollen des
Menschen, doch dem freien Willen entsprechend haben sie Einfluß auf ihn.
Es muß dies besonders erwähnt werden, weil es das Bild der ewigen
Gottheit, Die in Sich Liebe ist, völlig umgestaltet, wenn gelehrt wird,
daß die Richtung des Willens Gottes Bestimmung ist, wenn gelehrt wird,
daß der Mensch seinen Willen nicht frei gebrauchen kann, sondern es von
Gottes Gnade und Erbarmung abhängig ist, welche Richtung dieser Wille
nimmt. Wohl ist es ein Akt göttlicher Gnade und Erbarmung, daß dem
Menschen überhaupt Gelegenheit geboten wird, seinen Willen zu erproben
und den Gott zugewandten Willen unter Beweis zu stellen, doch wozu wäre
das Erdenleben des Menschen, wenn ihm sein Wille beschnitten und also
seine Entwicklung auf Erden ganz und gar das Werk Gottes wäre bzw. von
Ihm bestimmt zum Erfolg oder Mißerfolg .... Eine solche Lehre lässet die
Weisheit und die Liebe Gottes anzweifeln und kann daher niemals der
Wahrheit entsprechen. Ständig trägt der Mensch wohl den Wecker in sich,
ständig ist die Barmherzigkeit Gottes erkennbar, denn auch diese leise
Stimme ist ein Gnadengeschenk, eine Hilfe, den Menschen dorthin zu
treiben, wo er nach dem Willen Gottes landen soll .... doch völlig frei
ist es ihm gestellt, wie er das Gnadengeschenk nützet, ansonsten der
Wecker im Herzen so laut und vernehmlich klingen würde, daß er gehört
werden müßte und der Mensch dann zwangsmäßig so handeln würde, wie es verlangt wird. Der Mensch hat freien Willen
.... das ist für seine geistige Entwicklung von größter Bedeutung und
kann niemals geleugnet werden, nur können Worte falsch verstanden oder
ausgelegt werden, wenn das nötige Verständnis dafür fehlt, welche
Aufgabe der Mensch überhaupt hat auf Erden und welches Ziel von ihm
erreicht werden soll. Wer darum weiß, der erkennt auch sofort den Irrtum
einer Lehre, wenngleich sie als göttlichen Ursprungs vertreten wird.
Die Liebe und Weisheit Gottes muß stets hervorgestellt werden, alles muß
die Liebe und Weisheit Gottes beweisen, und wo diese angezweifelt
werden kann, fehlt einer Lehre der göttliche Ursprung, denn der Gott,
Der geliebt werden will, stellt Sich Selbst nicht so hin, daß Er
gefürchtet werden muß .... Der Gott, Der um die Liebe dieser Seiner
Geschöpfe wirbt, um sie auf ewig mit Seiner Liebe zu beglücken, wird
ihnen nicht als ein Gott des Zornes und der Willkür Sich vorstellen und
jegliche Liebe zu Ihm ersticken im Keim. Suchet den rechten Sinn zu
finden und urteilet nicht nach dem Buchstaben, denn dieser tötet,
während der Geist ihn erst lebendig macht. Wo aber der Geist aus Gott
wirket, dort fallen alle Schleier, und jedem vom Geist Gottes erfüllten
Menschen wird auch Sein Wort verständlich sein .... Amen

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