Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in denen wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 5825, erhalten durch das Innere Wort am 13.12.1953
Niemals erringt das Himmelreich, der der Welt huldigt ....
Der Welt den Tribut zu zollen heißet, sich das Himmelreich
zu verscherzen, weil beides zugleich der Mensch nicht gewinnen kann. Und
wer der Welt huldigt, der bemüht sich auch nicht darum, das Himmelreich
zu erlangen, denn für ihn gibt es nur die irdische Welt mit ihren
Reizen, und an ein Reich außerhalb derer glaubt er nicht. Und doch muß
der Weg zum Himmelreich durch diese irdische Welt gegangen werden, sie
kann nicht ausgeschaltet werden, denn der Mensch lebt in dieser Welt, er
muß das letzte Stadium seiner Entwicklung auf der Erde zurücklegen,
inmitten des Reiches, das dem Gegner Gottes gehört. Aber er kann dieses
Reich überwinden, er kann hindurchgehen durch die irdische Welt, ohne
sich ungewöhnlich beeindrucken zu lassen von ihr, ohne sie mit seinen
Sinnen zu begehren .... er kann sie durchleben und doch ihr Herr sein
.... Und das ist eure Aufgabe, die Welt zu überwinden, denn sie ist euch
zu diesem Zweck beigegeben worden, daß eure Seele darin ausreifet, daß
sie sich löset im freien Willen von allem, was der Welt angehört, weil
dieses Lösen auch gleichzeitig ein Lösen ist von dem, der Herr dieser
Welt ist, und ein Sich-Zuwenden dem geistigen Reich und seinem Herrn.
Und so ist es verständlich, daß, wer sich zum Sklaven der Welt macht,
nimmermehr das geistige Reich in Besitz nehmen kann, weder im Erdenleben
noch nach dem Tode des Menschen .... es ist verständlich, daß der Herr
der Welt ihn gefesselthält, weil der Mensch selbst ihm dazu das Recht
gibt, denn das Lösen aus seiner Gewalt, das Lösen von der materiellen
Welt, muß der Mensch selbst anstreben und vollbringen. Er muß einen
Kampf führen mit sich selbst, er muß verzichten können, um etwas
Wertvolles zu gewinnen, er muß in der kurzen Erdenlebenszeit allen
Versuchungen widerstehen, um dann das geistige Reich mit allen seinen
Herrlichkeiten einnehmen zu können, das ihn tausendfach für seinen
Verzicht auf Erden entschädigt .... Und er wird dies nur tun, wenn er
die Wertlosigkeit und Unbeständigkeit dessen erkennt, was ihm auf Erden
begehrenswert erscheint. Nur diese Erkenntnis gibt ihm Kraft, seinen
Willen recht zu richten, und diese Erkenntnis kann er gewinnen, wenn er
nur nachdenkt über die materielle Welt .... Denn er kann nicht zu einer
Willenswandlung gezwungen werden .... er kann nur durch Erlebnisse zu
inneren Betrachtungen angeregt werden, doch mit welchem Erfolg, das
bestimmt er selbst. Und Gott kann ihm nur insofern helfen, daß Er ihm
die Vergänglichkeit immer wieder beweiset, daß Er dem Verfall preisgibt,
was des Menschen Liebe auf Erden ist, daß Er eingreift in den Menschen
schmerzlichst berührender Weise, daß Er ihm das nimmt, woran sein Herz
hängt .... immer nur, um ihm einen Hinweis zu geben, wie wertlos die
Ziele seines Strebens sind. Doch die aus solchen Erlebnissen lernen,
können sich glücklich preisen, denn sie wandeln langsam ihre
Willensrichtung und geben die Welt auf, um das geistige Reich dereinst
einzunehmen .... Doch niemand soll glauben, Kompromisse machen zu
können, niemand soll glauben, der Welt ungestraft huldigen zu können
.... Es wirket sich jegliches Streben nach seinem Tode aus, und galt es
der Welt, dann bringt es ihm auch den geistigen Tod, dann hat er um
irdischen Gewinnes willen das geistige Reich hingegeben, und die Welt
hat ihm den Tod gebracht .... Dann hat er sich dem erneut in die Gewalt
gegeben, der in der Tiefe ist, und der Weg zur Höhe dauert wieder endlos
lange Zeit ....
Amen

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