Johannes 16:12 und 25)
"Ich hätte euch noch vieles zu sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben.3
Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird
euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das,
was auf euch zukommt.
25 »Ich
habe euch dies alles in Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft
erscheinen müssen. Die Stunde kommt, dass ich nicht mehr in Rätseln zu
euch rede, sondern offen und unverhüllt zu euch über den Vater spreche.
Das Buch Joael, Kap. 3
1 Danach
aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen über alles
Fleisch ... Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten
werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.
2 Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen ... (Damit sind die Tage der Endzeit gemeint in denen wir bereits leben).
Bertha Dudde, Offenbarung Nr. 2313, erhalten durch das Innere Wort am 24 u. 25.04.1942
Vorzeitige Zerstörungen und Folgen .... Das Wüten der Naturelemeente ....
Jeglicher Materie ist zur Reife des in ihr sich bergenden
Geistigen eine bestimmte Zeit ihres Bestehens gesetzt, die von dem
Geistigen selbst nicht beliebig abgekürzt werden kann. Nur dem Willen
des Menschen steht es frei, das Geistige von der Materie frei zu machen
resp. die Zeitdauer seines Aufenthaltes zu verkürzen nach Belieben. Denn
dem Menschen liegt es ob, die Materie umzugestalten und immer wieder
neue Dinge zu schaffen, die wieder für das Geistige Aufenthalt werden.
Also ist es gewissermaßen dem freien Willen des Menschen anheimgestellt,
wie lange das Geistige in einer bestimmten Form weilen darf. Und immer
wird dieser Wille auch der Wille Gottes sein, so des Menschen Tätigkeit
dem Umgestalten der Materie gilt und solange der Zweck solcher
neugestalteten Formen wieder ein Dienen ist. Es muß alles, was durch
menschlichen Willen aus der Materie hergestellt wird, wieder zum Wohl
der Menschheit dienen, dann entspricht die Zeitdauer der Außenhülle des
Geistigen ganz dem Willen Gottes. Wird aber durch den menschlichen
Willen eine Außenform vorher aufgelöst und dem neu erstehen sollenden
Werk keine dienende Aufgabe gesetzt, dann ist dies ein Eingriff in die
göttliche Ordnung .... Es wird der Entwicklungsgang des Geistigen
unterbrochen oder das Geistige zu einer Tätigkeit gezwungen, die keinem
Geschöpf auf Erden zum Besten dient, es wird das Geistige durch
Menschenhand gehindert, durch Dienen auszureifen. Gleichzeitig maßt sich
aber der Mensch an, Schöpfungen vorzeitig zu zerstören und dadurch dem
Geistigen in diesen Schöpfungen vorzeitig zum Freiwerden zu verhelfen,
was sich im gesamten geistigen Leben ungemein nachteilig auswirkt. Denn
es spürt das Geistige sehr wohl, daß es noch nicht die erforderliche
Reife hat für seine nächste Verkörperung auf Erden und es sucht sich
daher an den Menschen auszutoben, was keinen günstigen Einfluß für diese
bedeutet. Das Geistige kann nicht eher eine neue Form beleben, bis die
alte Form restlos überwunden ist. Folglich wird sehr viel Geistiges in
der kommenden Zeit frei von seiner Außenhülle und kann die Menschen
bedrängen so lange, bis seine Zeit vorüber ist und die neue Form nun zum
Aufenthalt nehmen kann .... (25.4.1942) Das noch unreife Geistige,
dessen Entwicklungsgang unterbrochen wurde durch vorzeitiges Zerstören
der Materie, deren Anlaß die Lieblosigkeit der Menschen ist, nützet
seine Freiheit in einer Weise, die den Menschen nicht zum Vorteil
gereicht. Es hält sich noch so lange in der zerstörten Materie auf, wie
sich noch unzerstörte Teile darin befinden, und harret seiner neuen
Verformung. Wo aber das Material unbrauchbar geworden ist, dort sucht
sich das Geistige einen anderen Aufenthalt .... es bedrängt vorerst die
Menschen, je nachdem ihr Verlangen nach Besitz groß war. Und zwar stellt
es sich diesen Menschen immer wieder vor als das, was der Mensch
verloren hat und sucht dessen Begierde wachzurufen und den Willen
anzuregen, das gleiche entstehen zu lassen, um sich darin wieder
verkörpern zu können. Und dies bedeutet oft für den Menschen einen
qualvollen Zustand, weil ihm dazu die Möglichkeit fehlt. Und dieser
qualvolle Zustand ist das Äußern jenes unreifen Geistigen, das sich für
seine unterbrochene Entwicklung an den Menschen rächen will. Sowie der
Mensch aber seine ganze Kraft einsetzt, sich dieser zerstörten Materie
zu entledigen, hört auch das Bedrängen von seiten des Geistigen auf, wie
überhaupt die ganze Einstellung des Menschen zur Materie maßgebend ist,
wie lange das Geistige sich in dessen Nähe aufhält und ihn bedrängt. Je
größer das Verlangen war und noch ist nach der Materie, desto größeren
Einfluß hat das Geistige und desto mehr nützet es den Einfluß, das
Verlangen des Menschen noch zu erhöhen. Wo es nicht durch menschliche
Tätigkeit möglich ist, Dinge erstehen zu lassen, die dieses Geistige
wieder in Sich bergen, dort bedrängt es andere Schöpfungen ....
Es
sucht sich zu verbinden mit solchen und ihre Tätigkeit zu beeinflussen,
was sich äußert in Erscheinungen, die vom Natürlichen abweichen, also
in Unregelmäßigkeiten, die in der Pflanzenwelt besonders zutage treten.
Es greifen die unreifen Wesen störend in die göttliche Ordnung ein, ohne
von Gott gehindert zu werden, damit die Menschen erkennen, daß sich
jegliches Zerstörungswerk, jede vorzeitige Vernichtung aus unedlen
Motiven, sich auch wieder zerstörend oder gesetzwidrig auswirkt. Das
Geistige, das vorzeitig frei wird, ist nicht kraftlos und kann im freien
Zustand stets das Geistige bedrängen oder beeinflussen, das auf
gleicher oder höherer Entwicklungsstufe steht, und es nützet seine
Freiheit in der Weise, daß es sich diesem Geistigen zugesellt und
gleichsam mit tätig sein will, also nun zwei Intelligenzen sich durch
ein Schöpfungswerk äußern wollen. Es sind dies zwar immer nur Versuche,
denn das Geistige in der Form wehrt sich dagegen, jedoch kurze Zeit wird
es in seiner Regelmäßigkeit gestört, und dies hat Abweichungen zur
Folge, die zwar nicht folgenschwer, aber doch bemerkbar sind. Denn Gott
läßt wohl das Geistige in dieser Weise einen Ausgleich suchen und
finden, schützt aber die anderen Schöpfungswerke vor bedeutsamen
Veränderungen durch solche Wesenheiten, die noch völlig unreif sind. Nur
sollen die Menschen daran erkennen, daß sich jegliches Vergehen wider
die göttliche Ordnung wieder so auswirkt, daß die göttliche Ordnung
umgestoßen wird, und das zum Schaden für die Menschen .... sei es durch
verzögertes Wachstum in der Pflanzenwelt oder Mißernten oder auch
Witterungseinflüsse, die gleichfalls oft das Austoben solcher frei
gewordenen Geistwesen in der Natur .... in den Wolken oder in der Luft
sind. Sehr oft ist der menschliche Wille selbst die Ursache, der
Schöpfungswerke vorzeitig zerstört und dadurch selbst die Pflanzenwelt
ungünstig beeinflußt, denn das frei gewordene Geistige bleibt nicht
untätig, sondern sucht sich neue Verformungen und ein neues
Betätigungsfeld, auch wenn es dafür noch nicht den nötigen Reifezustand
hat, bis es eine seinem Reifezustand entsprechende Außen-hülle gefunden
hat und seinen Entwicklungsgang fort-setzen kann .... Amen

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen